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Burda plant Stellenabbau und schließt TV-Einheit

Burda plant Stellenabbau und schließt TV-Einheit Jan Wachtel (Foto: Burda Media)

Der Medienkonzern steht vor einem tiefgreifenden Umbau: Unter der Verantwortung von Jan Wachtel werden Stellen gestrichen und die Bewegtbild-Einheit geschlossen. Laut Bericht sind insbesondere die Printredaktionen betroffen.

München – Bei Hubert Burda Media steht ein umfangreicher Stellenabbau bevor. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen, über die das Magazin „Tichys Einblick“ berichtet, plant der Verlag den Abbau von gut 300 Arbeitsplätzen in der Printsparte. Die Maßnahmen sollen demnach zum 1. Juni in Verlag und Redaktionen verkündet werden.


Betroffen seien nach diesen Informationen nahezu alle Print-Redaktionen sowie verschiedene Mitarbeitergruppen, von Verlagsangestellten über Layouter bis hin zu Redakteuren. Zu den bekannten Titeln des Verlags zählen unter anderem „Focus“, „Bunte“, „SuperIllu“, „Freizeit Revue“ und „InStyle“.

 

Parallel dazu hat der Konzern die Schließung seiner Bewegtbild-Einheit Burda Studios bestätigt. Von dieser Entscheidung sind den Angaben zufolge 30 Mitarbeiter betroffen.

 

Als Gründe nennt das Unternehmen anhaltende Rückgänge im linearen TV-Geschäft sowie fehlende wirtschaftliche Perspektiven bei der Produktion von Inhalten für digitale Plattformen. Eine alternative unternehmerische Lösung habe es nicht gegeben.


Die Mediensparte des Konzerns wird seit Anfang 2026 von CEO Jan Wachtel geführt, der von der Bauer Media Group zu Burda wechselte. Von ihm wird eine Strategie für das unter Druck stehende Verlagsgeschäft erwartet.


Der Umbau erfolgt in einer Phase struktureller Veränderungen im Unternehmen: Seit Februar 2025 ist die vierte Generation der Familie Burda mit Elisabeth Burda Furtwängler und Jacob Burda stärker in leitender Verantwortung.

 

 

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