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<rss version="2.0"><channel><title>Newsroom</title><copyright>Johann Oberauer GmbH</copyright><item id="979809"><title>Sebastian Matthes: &#x201E;Der Mensch schreibt, die KI darf verbessern&#x201C;</title><pubDate>1789457135</pubDate><description>D&#xFC;sseldorf &#x2013; &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Chefredakteur Sebastian Matthes hat im Interview mit &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/929/kress-pro-2026-06 _blank&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;-Redakteur Henning Kornfeld offen &#xFC;ber seinen pers&#xF6;nlichen Umgang mit K&#xFC;nstlicher Intelligenz gesprochen. F&#xFC;r die Weiterentwicklung von Produktideen und redaktionellen Strategien nutze er das KI-Modell Claude, so Matthes: &#x201E;Ich nutze KI wie einen jederzeit verf&#xFC;gbaren Sparringspartner: Ich formuliere eine These, pr&#xFC;fe meine Argumentation, lasse mir Gegenargumente zeigen und entdecke mitunter blinde Flecken.&#x201C; Das &#xE4;hnele einem kurzen Gespr&#xE4;ch mit einer Kollegin oder einem Kollegen auf dem Flur &#x2013; &#x201E;nur dass dieser Austausch jederzeit m&#xF6;glich ist und sich beliebig vertiefen l&#xE4;sst&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur branchenweiten Debatte &#xFC;ber den zul&#xE4;ssigen Umfang von KI beim Schreiben journalistischer Texte positioniert sich Matthes klar: Beim &#x201E;Handelsblatt&#x201C;&#xA0;gelte f&#xFC;r Autorentexte die Regel &#x201E;Der Mensch schreibt, die K&#xFC;nstliche Intelligenz darf verbessern. Nicht umgekehrt.&#x201C; KI komme etwa zum Sch&#xE4;rfen von Formulierungen, Pr&#xFC;fen von Argumentationen oder Strukturieren von Informationen zum Einsatz. Ein Autorentext m&#xFC;sse aber immer von einem Menschen geschrieben, gepr&#xFC;ft und verantwortet werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Diese Regel gelte gleicherma&#xDF;en f&#xFC;r freie Mitarbeiter und Gastautoren; externe Gastbeitr&#xE4;ge w&#xFC;rden zudem stichprobenartig mit KI-Detektoren gepr&#xFC;ft, allerdings nur als Hinweis, nie als endg&#xFC;ltiges Urteil.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xDC;ber die reine Textarbeit hinaus setzt das &#x201E;Handelsblatt&#x201C;&#xA0;laut Matthes auf ein selbst entwickeltes KI-Agentensystem, das seit April in Teilen im Einsatz ist. Es &#xFC;berwache rund um die Uhr mehr als hundert Datenquellen &#x2013; von B&#xF6;rsendaten &#xFC;ber Gesch&#xE4;ftsberichte bis zu Zentralbankdaten &#x2013; und suche eigenst&#xE4;ndig nach Anomalien und Zusammenh&#xE4;ngen. Als Beispiel nennt Matthes eine ungew&#xF6;hnliche Kursbewegung einer SDAX-Aktie, die das System korrekt mit einer zeitgleichen Bundestagsdebatte in Verbindung gebracht habe. Anders als klassische Sprachmodelle recherchiere das System stets in Originalquellen und mache den Rechercheweg transparent.&#xD;
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Im vollst&#xE4;ndigen Interview mit &#x201E;kress pro&#x201C; spricht Sebastian Matthes zudem &#xFC;ber die &#x201E;Editorial Voices&#x201C;-Strategie des &#x201E;Handelsblatts&#x201C;, mit der Reporterinnen und Reporter wie Markus Fasse oder Annett Meiritz gezielt zu eigenen Personenmarken aufgebaut werden, &#xFC;ber die gr&#xF6;&#xDF;ten Risiken von KI f&#xFC;r Journalismus und Gesellschaft &#x2013; sowie dar&#xFC;ber, welche journalistischen T&#xE4;tigkeiten er langfristig f&#xFC;r ersetzbar h&#xE4;lt. &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/929/kress-pro-2026-06 _blank&gt;Jetzt lesen&lt;/link&gt;.</description><shorttext>Der &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Chefredakteur spricht &#xFC;ber seinen pers&#xF6;nlichen Einsatz von KI, deren Grenzen beim journalistischen Schreiben und ein eigenes KI-Agentensystem f&#xFC;r die Recherche.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/sebastian-matthes-der-mensch-schreibt-die-ki-darf-verbessern-979809/</link></item><item id="979797"><title>Was tun, wenn die Akkreditierung verweigert wird?</title><pubDate>1789439404</pubDate><description>Berlin &#x2013; Eine verweigerte Presseakkreditierung wirft grunds&#xE4;tzliche Fragen zur Pressefreiheit auf. Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wurde der freie Journalist Mohamed Amjahid nach eigenen Angaben von einer offiziellen Wahlveranstaltung ausgeschlossen. Der Landtag begr&#xFC;ndete die Ablehnung mit &#x201E;sicherheitsrelevanten Bedenken&#x201C;. Auf Nachfrage erhielt Amjahid zun&#xE4;chst keine konkreten Angaben dazu.&#xD;
&lt;br /&gt;Welche Regeln f&#xFC;r solche F&#xE4;lle gelten, erkl&#xE4;rt Stefanie Schork im &#x201E;&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1408-was-tun-wenn-die-akkreditierung-verweigert-wird.html _blank&gt;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;. Die Rechtsanw&#xE4;ltin ist Gr&#xFC;ndungspartnerin der Berliner Kanzlei Eisenberg K&#xF6;nig Schork Kempgens (EKSK), die auf Straf-, Presse- und Medienrecht spezialisiert ist. Sie ber&#xE4;t unter anderem Verlage, vertritt aber auch Quellen und Betroffene von Berichterstattung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Grunds&#xE4;tzlich d&#xFC;rfen &#xF6;ffentliche und private Veranstalter den Zugang zu Veranstaltungen an bestimmte Voraussetzungen kn&#xFC;pfen, etwa an eine vorherige Akkreditierung oder eine &#xDC;berpr&#xFC;fung der Personalien. Bei Veranstaltungen mit erh&#xF6;hten Sicherheitsrisiken k&#xF6;nnen auch weitergehende Sicherheitspr&#xFC;fungen zul&#xE4;ssig sein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Grenzen setzt dabei die Pressefreiheit. Nach Schorks Einsch&#xE4;tzung m&#xFC;ssen Akkreditierungsentscheidungen sachgerecht und ohne Willk&#xFC;r getroffen werden. Sicherheitspr&#xFC;fungen m&#xFC;ssen der Gefahrenvorsorge und dem Schutz gewichtiger Rechtsg&#xFC;ter dienen. Au&#xDF;erdem muss die Entscheidung verh&#xE4;ltnism&#xE4;&#xDF;ig sein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der pauschale Hinweis auf &#x201E;sicherheitsrelevante Bedenken&#x201C; reicht bei einer &#xF6;ffentlichen Stelle grunds&#xE4;tzlich nicht aus. Sie muss nachvollziehbar darlegen k&#xF6;nnen, auf welchen konkreten Tatsachen die Bedenken beruhen und welches Risiko besteht. Betroffene Journalist:innen k&#xF6;nnen eine begr&#xFC;ndete Entscheidung verlangen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ob die Ablehnung im Fall Amjahid rechtm&#xE4;&#xDF;ig war, k&#xF6;nne sie ohne Kenntnis der konkreten Umst&#xE4;nde nicht beurteilen, sagt Schork. Sie sehe jedoch Fragen hinsichtlich der Verh&#xE4;ltnism&#xE4;&#xDF;igkeit. Zu pr&#xFC;fen sei etwa, ob zus&#xE4;tzliche Kontrollen statt eines vollst&#xE4;ndigen Ausschlusses m&#xF6;glich gewesen w&#xE4;ren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wer kurzfristig abgelehnt wird, kann sich gegen die Entscheidung wehren. Bei einem Land oder einer Beh&#xF6;rde kann beim Verwaltungsgericht ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gestellt werden. In dringenden F&#xE4;llen k&#xF6;nnen Gerichte sehr schnell entscheiden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bei privaten Veranstaltern ist der Spielraum gr&#xF6;&#xDF;er. Hier gelten vor allem Vereinbarungen, Akkreditierungsbedingungen und das Hausrecht. Auch sie d&#xFC;rfen Journalisten jedoch nicht v&#xF6;llig willk&#xFC;rlich ausschlie&#xDF;en.&#xD;
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Grunds&#xE4;tzlich d&#xFC;rfen Akkreditierungen nicht dazu eingesetzt werden, kritische oder unbequeme Berichterstattung zu erschweren. Wie h&#xE4;ufig solche F&#xE4;lle vorkommen, kann Schork allerdings nicht empirisch beziffern. Gerichtliche Entscheidungen dazu sind selten &#x2013; auch weil Verfahren Zeit, Geld und Nerven kosten.&#xD;
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&lt;strong&gt;Das ABC der Presseakkreditierung: Drei Tipps f&#xFC;r Journalistinnen und Journalisten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;A &#x2013; Antrag fr&#xFC;hzeitig und vollst&#xE4;ndig stellen: Akkreditierungsfristen von Veranstaltern und Beh&#xF6;rden sollten ernst genommen werden. Presseausweis, Redaktionsauftrag und gegebenenfalls Angaben zum geplanten Thema sollten rechtzeitig und vollst&#xE4;ndig eingereicht werden. Pers&#xF6;nliche Daten sollten Journalist:innen dennoch nur dort angeben, wo sie tats&#xE4;chlich erforderlich sind. Bei sicherheitsrelevanten Zug&#xE4;ngen zu Parlamenten oder Ministerien k&#xF6;nnen weitergehende Angaben verlangt werden &#x2013; diese sollten wahrheitsgem&#xE4;&#xDF; gemacht werden. Bei Gerichtsverfahren ist zudem h&#xE4;ufig die Zahl der Pressepl&#xE4;tze begrenzt.&#xD;
&lt;br /&gt;B &#x2013; Bedingungen beachten: Akkreditierungen k&#xF6;nnen mit Auflagen verbunden sein, etwa Foto- oder Filmverboten, eingeschr&#xE4;nkter Bewegungsfreiheit oder Sperrfristen. Auch Autorisierungsabsprachen k&#xF6;nnen Teil einer Vereinbarung sein. Journalist:innen sollten die Bedingungen deshalb vorab genau pr&#xFC;fen. Wer gegen eine vereinbarte Sperrfrist verst&#xF6;&#xDF;t, muss damit rechnen, k&#xFC;nftig von vergleichbaren Angeboten ausgeschlossen zu werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
C &#x2013; Ablehnung checken: Wird eine Akkreditierung verweigert, sollten Journalisten nach dem konkreten Grund fragen. Besonders &#xF6;ffentliche Stellen m&#xFC;ssen sachlich und ohne Willk&#xFC;r entscheiden. Eine pauschale Begr&#xFC;ndung wie &#x201E;sicherheitsrelevante Bedenken&#x201C; reicht grunds&#xE4;tzlich nicht aus. Bestehen Zweifel an der Rechtm&#xE4;&#xDF;igkeit, kann bei &#xF6;ffentlichen Stellen ein Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz beim Verwaltungsgericht infrage kommen. Auch Journalist:innenverb&#xE4;nde k&#xF6;nnen beraten und Unterst&#xFC;tzung bieten.&#xD;
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&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1408-was-tun-wenn-die-akkreditierung-verweigert-wird.html _blank&gt;Zum ganzen Artikel&lt;/link&gt; von Olivia Samnick&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Was k&#xF6;nnen Journalisten tun, wenn Veranstalter sie ablehnen? Wann l&#xE4;sst sich eine Entscheidung anfechten? Rechtsanw&#xE4;ltin Stefanie Schork ordnet die Rechtslage ein. 3 Tipps.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/recht-5/was-tun-wenn-die-akkreditierung-verweigert-wird-979797/</link></item><item id="979784"><title>Janina M&#xFC;tze: &#x201E;Treue h&#xE4;ngt zu oft noch am Papier&#x201C;</title><pubDate>1789369401</pubDate><description>Berlin &#x2013; &#x201E;Verlage haben im Digitalen noch gewaltigen Nachholbedarf&#x201C;, analysiert Janina M&#xFC;tze. Die Chefin und Mitgr&#xFC;nderin des Meinungsforschungsunternehmens Civey st&#xFC;tzt sich dabei auf handfeste Daten: F&#xFC;r &lt;link http://www.turi2.de/community/aktuelle-umfrage-zur-zeitungsnutzung-35-der-deutschen-hilft-die-regionale-tageszeitung-bei-der-meinungsbildung/ _blank&gt;turi2&lt;/link&gt; hat Civey 1.000 Zeitungsleserinnen und -leser befragt &#x2013; mit zum Teil ern&#xFC;chternden Ergebnissen. Im Interview f&#xFC;r die &lt;link http://www.turi2.de/community/aktuelle-umfrage-zur-zeitungsnutzung-35-der-deutschen-hilft-die-regionale-tageszeitung-bei-der-meinungsbildung/ _blank&gt;Themenwoche Zeitungen&lt;/link&gt; spricht M&#xFC;tze von einer sp&#xFC;rbaren Kluft zwischen Print-Treue und digitaler Wechselbereitschaft. Sie erkl&#xE4;rt, warum viele Nutzer bei Bezahlschranken sofort abspringen und wie Medien digitale Anreize schaffen m&#xFC;ssen, um im Konkurrenzkampf zu bestehen. Au&#xDF;erdem spricht sie &#xFC;ber die Zukunft der Marktforschung und sagt, wie KI-Agenten bald unser Kaufverhalten und die Demoskopie pr&#xE4;gen werden.&#xD;
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&lt;strong&gt;Frau M&#xFC;tze, Civey hat f&#xFC;r turi2 1.000 Menschen in Deutschland befragt, die Zeitungen lesen. Was ist f&#xFC;r Sie die wichtigste Erkenntnis aus den Antworten?&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Ergebnisse zeigen sehr klar, dass die digitale Transformation in der Zeitungsbranche noch nicht &#xFC;berall gegl&#xFC;ckt ist. Mehr als die H&#xE4;lfte der Befragten sch&#xE4;tzt ihre Regionalzeitung zwar weiterhin als unverzichtbaren Anker f&#xFC;r Meinung und Fakten. Doch diese Treue h&#xE4;ngt zu oft noch am gedruckten Papier, nicht an der digitalen Marke. Wenn Verlage es im Digitalen nicht schaffen, ein attraktives und gleichwertiges Angebot aufzubauen, bricht die Bindung, sobald das Papier wegf&#xE4;llt. Die wichtigste Erkenntnis ist daher: Verlage haben im Digitalen noch gewaltigen Nachholbedarf, wenn sie ihre Leserschaft nicht an die kostenlose Konkurrenz verlieren wollen.&#xD;
Gerade in l&#xE4;ndlichen R&#xE4;umen wird die Print-Zustellung immer schwieriger und teurer. Welche Chancen sehen Sie aufgrund der Befragung daf&#xFC;r, dass Verlage ihre Gesch&#xE4;fte ins Digitale r&#xFC;berretten?&#xD;
Die Chance liegt in den knapp 30 Prozent der loyalen Print-Leserinnen und -Leser, die sofort bereit sind, zur digitalen Version zu wechseln, sowie bei den 20 Prozent Unentschiedenen. Hier lohnt sich ein gezielter Einsatz. Gleichzeitig zeigen die Daten die H&#xFC;rden: Mehr als die H&#xE4;lfte der Print-Leserschaft w&#xFC;rde bei einem Stopp der gedruckten Ausgabe eher zur regionalen Konkurrenz wechseln, wenn ihre Zeitung auf rein digital umstellen w&#xFC;rde. Verlage m&#xFC;ssen also gezielt digitale Anreize schaffen und H&#xFC;rden abbauen, um ihre Abonnentinnen und Abonnenten nicht an andere Angebote zu verlieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Heute jonglieren die Medienangebote mit Bedarfen des Publikums. Was sagt unsere Befragung dazu? Bekommen die Zeitungsredaktionen das hin?&lt;/strong&gt;&#xD;
Redaktionen bedienen das inhaltliche Bed&#xFC;rfnis nach Orientierung sehr gut, m&#xFC;ssen aber bei den digitalen Nutzungsgewohnheiten nachjustieren. Wenn fast die H&#xE4;lfte der Menschen bei einer Bezahlschranke sofort auf kostenlose Alternativen ausweicht und nur etwa 2 Prozent spontan ein Abo abschlie&#xDF;t, sehen wir eine deutliche L&#xFC;cke bei der digitalen Zahlungsbereitschaft. Zudem empfindet jeder zehnte Befragte die Berichterstattung als belehrend. Um die Bedarfe des Publikums wirklich zu treffen, braucht es flexiblere Bezahlmodelle und eine Ansprache auf Augenh&#xF6;he.&#xD;
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&lt;strong&gt;Welche Unterschiede sehen Sie zwischen Ost und West, urbanen und l&#xE4;ndlichen Regionen?&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Daten zeigen eine sp&#xFC;rbare Kluft bei der digitalen Wechselbereitschaft: Im Osten gibt es in der Print-Leserschaft eine deutliche Mehrheit, die bei einer rein digitalen Zeitung zu einer anderen regionalen Quelle greifen w&#xFC;rde. Im Westen ist man zwar ebenfalls skeptisch, dort l&#xE4;sst sich aber zumindest knapp jede und jeder Dritte auf die digitale Version ein. Im Osten ist das nur eine Minderheit. Auch das Ausweichen bei Bezahlschranken auf kostenlose Angebote ist im Osten ausgepr&#xE4;gter als im Westen.&#xD;
Gleichzeitig sehen wir beim Thema Lebensrealit&#xE4;t einen deutlichen Unterschied zwischen Stadt und Land: In l&#xE4;ndlichen Regionen haben die Menschen eher das Gef&#xFC;hl, die nationale Berichterstattung habe nichts mit ihrer Lebensrealit&#xE4;t zu tun. F&#xFC;r mich zeigt das, wie wichtig Lokaljournalismus gerade dort ist. Er bildet Lebenswirklichkeiten ab, die in der nationalen &#xD6;ffentlichkeit weniger vorkommen, schafft gemeinsame Bezugspunkte und tr&#xE4;gt damit ganz wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Das bleibt eine der Kernaufgaben regionaler Medien.&#xD;
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&lt;strong&gt;Vor &#xFC;ber zehn Jahren haben Sie Civey gegr&#xFC;ndet. Damals waren Sie Disruptor und bekamen auch Gegenwind &#x2013; wie ist das heute?&lt;/strong&gt;&#xD;
Es ist wie bei fast allen Innovationen: Wenn ein neuer Erhebungsansatz auf etablierte Strukturen trifft, gibt es verst&#xE4;ndlicherweise erst einmal Skepsis und kritische Fragen. Das geh&#xF6;rt zu einem gesunden fachlichen Diskurs dazu. Heute diskutieren wir in der Branche l&#xE4;ngst nicht mehr dar&#xFC;ber, ob digitale Methoden ihre Daseinsberechtigung haben. Inzwischen finden rund zwei Drittel der Marktforschung in Deutschland online statt. Bei Wahlen zeigt sich regelm&#xE4;&#xDF;ig, dass moderne Befragungsans&#xE4;tze verl&#xE4;ssliche und pr&#xE4;zise Ergebnisse liefern. Unsere Aufgabe sehen wir weiterhin in der Vorreiterrolle, die digitale Markt- und Meinungsforschung entlang der Kundenw&#xFC;nsche weiterzuentwickeln.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie hat sich die Marktforschung als Ganzes seitdem ver&#xE4;ndert?&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Digitalisierung hat unser aller Leben grundlegend ver&#xE4;ndert, etwa wie wir uns informieren, wie wir einkaufen und wie wir kommunizieren. Dementsprechend passt sich auch die Marktforschung an, um nah an den Menschen zu bleiben. Der gr&#xF6;&#xDF;te Wandel liegt in der Dynamik: Meinungsbildung verl&#xE4;uft heute viel schneller und fluider als noch vor zehn Jahren. Durch unsere M&#xF6;glichkeiten, repr&#xE4;sentative Live-Daten zu erheben, erfassen wir Stimmungen und neue Trends sehr schnell und k&#xF6;nnen unseren Kunden Orientierung in unsicheren Zeiten bieten.&#xD;
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&lt;strong&gt;Die gesellschaftlichen R&#xE4;nder werden lauter &#x2013; das merkt man nicht zuletzt bei den anstehenden Wahlen. Wie ver&#xE4;ndert das die Marktforschung? Wird es schwieriger, ein realistisches Meinungsbild zu bekommen?&lt;/strong&gt;&#xD;
Es ver&#xE4;ndert vor allem die Voraussetzungen, unter denen wir messen. Fr&#xFC;her gab es eine sehr feste Parteienbindung. Heute entscheiden sich viele W&#xE4;hlerinnen und W&#xE4;hler extrem kurzfristig, manchmal erst direkt in der Wahlkabine. Hinzu kommen auch sonstige volatile gesellschaftliche Strukturen. &#xDC;ber welche Kan&#xE4;le beziehe ich meine Informationen? Welchen Akteuren vertraue ich? Um trotzdem ein realistisches Meinungsbild abzubilden, braucht es zwei Dinge: Man muss die Menschen erreichen. Und es braucht eine hohe technische und statistische Disziplin im Hintergrund.&#xD;
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&lt;strong&gt;Erreichen Sie &#xFC;ber Ihre Online-Widgets wirklich die gesamte Bev&#xF6;lkerung oder gibt es da blinde Flecken &#x2013; etwa bei &#xC4;lteren oder bildungsferneren Schichten?&lt;/strong&gt;&#xD;
Herausforderungen bei der Erreichbarkeit gibt es bei jeder Methode. Das Bild, dass man online vor allem junge Menschen erreicht, ist inzwischen &#xFC;berholt: Mehr als 97 Prozent der Menschen in Deutschland nutzen das Internet. &#xDC;ber unsere Medienpartner erreichen wir beispielsweise sehr gut Menschen ab 40 Jahren. Gleichzeitig wissen wir beispielsweise, dass dort Menschen mit h&#xF6;herem Bildungsabschluss &#xFC;berrepr&#xE4;sentiert sind. Wir kombinieren deshalb unterschiedliche Zugangswege und gleichen verbleibende Unterschiede aus. Repr&#xE4;sentativit&#xE4;t entsteht nicht nur dadurch, dass zuf&#xE4;llig die richtigen Menschen antworten, sondern auch durch ein kontrolliertes methodisches Verfahren.&#xD;
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&lt;strong&gt;Welche Rolle spielt KI heute bei Ihrer Arbeit, im Positiven wie im Negativen? Wo macht sie Ihre Arbeit einfacher, wo k&#xE4;mpfen Sie, etwa weil KI durchaus auch hinter Bots steckt?&lt;/strong&gt;&#xD;
Unser Anspruch war schon immer, das Erhebungsproblem in der Marktforschung zu l&#xF6;sen. Vor wenigen Jahren noch ging es darum, Befragte online zu erreichen, nachdem es &#xFC;ber das Telefon immer schwieriger wurde. Heute sind wir &#xFC;berzeugt, dass K&#xFC;nstliche Intelligenz die Marktforschung grundlegend ver&#xE4;ndern wird. Erneut wird die Datenerhebung der entscheidende Hebel f&#xFC;r diesen Wandel sein. F&#xFC;r unsere Vision, Entscheidungstr&#xE4;ger dabei zu unterst&#xFC;tzen, Zukunft erfolgreich zu gestalten, &#xFC;bersetzen wir die Marktforschung ins KI-Zeitalter. Positiv unterst&#xFC;tzt sie uns dabei, gro&#xDF;e Datenmengen in Echtzeit zu strukturieren. Auf der Kehrseite steht die Abwehr von KI-gest&#xFC;tzten Bots. Unsere Verifizierungs-Technologie pr&#xFC;ft kontinuierlich, ob hinter einer Antwort ein echter Mensch steckt, damit nur saubere Daten in die repr&#xE4;sentative Stichprobe gelangen. Ich glaube, genau das wird zu einer der entscheidenden Kompetenzen der Marktforschung: nicht nur Antworten sammeln, sondern ihre Herkunft und Qualit&#xE4;t sicherzustellen.&#xD;
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&lt;strong&gt;Vor zehn Jahren haben Sie die Marktforschungswelt in Bewegung gebracht. Wie werden wir in zehn Jahren auf die Marktforschung von heute schauen? Was ver&#xE4;ndert sich gerade? Was wird sich dann ver&#xE4;ndert haben?&lt;/strong&gt;&#xD;
Ich glaube, dass wir in zehn Jahren sehr viel automatisierter mit Marktforschungsdaten arbeiten werden. Gleichzeitig wird der verl&#xE4;ssliche Zugang zu echten Menschen und ihren Meinungen umso wertvoller, je mehr Inhalte und Entscheidungen von KI gepr&#xE4;gt werden.&#xD;
Zudem kommt eine v&#xF6;llig neue Ebene hinzu: KI-Agenten werden k&#xFC;nftig einen erheblichen Teil unserer Kaufentscheidungen vorbereiten oder sogar ma&#xDF;geblich beeinflussen. F&#xFC;r Unternehmen wird es deshalb nicht mehr nur entscheidend sein, zu wissen, was Menschen &#xFC;ber ihre Marke oder ihr Produkt denken, sondern auch, was KI-Agenten ihren Nutzerinnen und Nutzern empfehlen. Marktforschung wird dann nicht nur Menschen repr&#xE4;sentativ befragen, sondern auch systematisch untersuchen m&#xFC;ssen, wie Agenten entscheiden und welche Empfehlungen sie geben.&#xD;
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Zur&#xA0;&lt;link http://www.turi2.de/community/aktuelle-umfrage-zur-zeitungsnutzung-35-der-deutschen-hilft-die-regionale-tageszeitung-bei-der-meinungsbildung/ _blank&gt;Themenwoche Zeitungen&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Die Civey-Gr&#xFC;nderin spricht von einer sp&#xFC;rbaren Kluft zwischen Print-Treue und digitaler Wechselbereitschaft. Sie erkl&#xE4;rt, warum viele Nutzer bei Bezahlschranken sofort abspringen und wie Medien digitale Anreize schaffen m&#xFC;ssen, um im Konkurrenzkampf zu bestehen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/janina-muetze-treue-haengt-zu-oft-noch-am-papier-979784/</link></item><item id="979776"><title>Investigativjournalismus bei Springer: Lars Petersen &#xFC;ber Quellen, Fehler und Gegenwind</title><pubDate>1789350244</pubDate><description>Berlin &#x2013; Wie funktioniert Investigativjournalismus in einer marken&#xFC;bergreifenden Redaktion? Dieser Frage widmet sich der aktuelle &lt;link http://www.turi2.de/heute/egal-was-wir-tun-wir-werden-ausgenutzt-wie-lars-petersen-das-investigativ-ressort-von-springers-premium-gruppe-lenkt/ _blank&gt;turi2-Podcast&lt;/link&gt; mit Lars Petersen. Petersen f&#xFC;hrt gemeinsam mit Alexander Dinger eine kleine Investigativ-Einheit der Premium-Gruppe von Axel Springer. Das Team recherchiert f&#xFC;r Titel wie &#x201E;Welt&#x201C;, &#x201E;Business Insider&#x201C; und &#x201E;Politico&#x201C;.&#xD;
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Im Podcast gibt Petersen Einblicke in die Arbeitsweise des Ressorts und in den Alltag von Enth&#xFC;llungsjournalisten. Trotz digitaler Hilfsmittel h&#xE4;lt er den direkten Kontakt zu Menschen f&#xFC;r entscheidend. &#x201E;Journalismus ist ein People&#x2019;s Business&#x201C;, sagt Petersen. Gerade j&#xFC;ngeren Medienschaffenden r&#xE4;t er, die Scheu vor dem Telefonh&#xF6;rer abzulegen. Vertrauen zu Quellen entstehe vor allem durch offene und direkte Kommunikation.&#xD;
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Zum Arbeitsalltag geh&#xF6;ren f&#xFC;r Petersen auch juristische Auseinandersetzungen. Bei gut einem Drittel seiner Geschichten gebe es Gegenwind und Post von Medienanw&#xE4;lten. Die Unterst&#xFC;tzung durch die Springer-Rechtsabteilung sieht er dabei als gro&#xDF;en Vorteil. Viele Lokalmedien verf&#xFC;gten &#xFC;ber eine solche R&#xFC;ckendeckung nicht. Dennoch ermutigt Petersen auch Kollegen in kleineren Redaktionen, investigativ zu arbeiten.&#xD;
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&lt;strong&gt;System ersch&#xFC;ttert&lt;/strong&gt;&#xD;
Als Beispiel f&#xFC;r die Wirkung der eigenen Recherchen nennt das Springer-Investigativ-Team die Enth&#xFC;llungen im RBB-Skandal um die damalige Intendantin Patricia Schlesinger. Die Recherchen h&#xE4;tten das System des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks nachhaltig ersch&#xFC;ttert.&#xD;
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Petersen spricht im Podcast zugleich &#xFC;ber die Grenzen und Risiken investigativer Arbeit. Auch erfahrene Journalisten seien nicht vor Fehlern gesch&#xFC;tzt. Er pl&#xE4;diert deshalb f&#xFC;r eine offene und schonungslose Fehlerkultur in der Branche. Dabei berichtet Petersen auch &#xFC;ber eigene Fehler und dar&#xFC;ber, wie sich diese transparent korrigieren lassen.&#xD;
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Zum Gespr&#xE4;ch geh&#xF6;rt au&#xDF;erdem die Frage, wie Petersen damit umgeht, wenn andere Journalisten den Springer-Konzern selbst zum Gegenstand ihrer Recherchen machen. Er sehe dies &#x201E;sportlich&#x201C;, sagt der Investigativ-Chef. Wer an andere hohe Ma&#xDF;st&#xE4;be anlege, m&#xFC;sse akzeptieren, dass diese Ma&#xDF;st&#xE4;be auch f&#xFC;r das eigene Unternehmen gelten.&#xD;
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Auch die Rolle von Hinweisgebern wird thematisiert. Petersen sieht die M&#xF6;glichkeit, dass Quellen eigene Interessen verfolgen und Journalisten f&#xFC;r ihre Zwecke einsetzen. Eine vollst&#xE4;ndige Unabh&#xE4;ngigkeit von solchen Interessen h&#xE4;lt er f&#xFC;r unrealistisch: &#x201E;Egal, was wir tun, werden wir ausgenutzt &#x2013; in Anf&#xFC;hrungszeichen.&#x201C;&#xD;
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Der turi2-Podcast mit Lars Petersen ist Teil der &lt;link http://www.turi2.de/community/themenwoche-zeitungen-2026/ _blank&gt;Themenwoche &#x201E;Zeitungen&#x201C;&lt;/link&gt; und beleuchtet damit zentrale Fragen des heutigen Zeitungs- und Investigativjournalismus.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Lars Petersen leitet gemeinsam mit Alexander Dinger die Investigativ-Einheit der Premium-Gruppe von Axel Springer. Im turi2-Podcast spricht er &#xFC;ber die Arbeit an Enth&#xFC;llungsrecherchen, den Umgang mit Quellen, Medienanw&#xE4;lten und eigenen Fehlern.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/investigativjournalismus-bei-springer-lars-petersen-ueber-quellen-fehler-und-gegenwind-979776/</link></item><item id="979755"><title>Deutscher Radiopreis vergeben</title><pubDate>1789121537</pubDate><description>Gro&#xDF;er Auftrieb im Hamburger Stage Theater an der Elbe: Vor rund 1.000 G&#xE4;sten wurde dort am Donnerstagabend der Deutsche Radiopreis verliehen. Die Jury des Grimme-Instituts w&#xE4;hlte in zehn Kategorien unter anderem besonders bewegende Sendungen, vielversprechende Newcomer*innen und herausragende Musikformate aus. Die Preise gingen jeweils zur H&#xE4;lfte an private und &#xF6;ffentlich-rechtliche Radios bzw. deren Protagonisten. Moderiert wurde die Preisverleihung von Katrin Bauerfeind und Thorsten Schorn.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Das sind die Preistr&#xE4;gerinnen und Preistr&#xE4;ger:&lt;/strong&gt;&#xD;
Beste Morgensendung: &#x201E;1LIVE Pegel &amp; Blaase&#x201C; (1Live/WDR)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beste*r Newcomer*in: Sina Wende (Bayern 1/BR)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beste Reportage: &#x201E;Die Lieblingssch&#xFC;lerin&#x201C; von Britta Rotsch und Taiina Gr&#xFC;nzig (Deutschlandfunk Nova)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bestes Musikformat: &#x201E;Die R.SA Kulthit-Cover&#x201C; (R.SA)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beste Sendung: &#x201E;Take-Over - Bully &amp; Rick &#xFC;bernehmen die Mike-Thiel-Show" (Gong 96.3)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bestes Entertainment: &#x201E;Barmbek Bump &#x2013; Prange vs. Rohde&#x201C; (NDR 2)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bestes Informationsformat: &#x201E;INSIDE CumEx &#x2013; Jagd auf die Steuer-Mafia&#x201C; (WDR 2)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bestes Interview: &#x201E;MILLE MEETS Disarstar&#x201C; mit Melina Sander (KISS FM)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beste Programmaktion: &#x201E;Die ANTENNE M&#xDC;NSTER Lokalrunde&#x201C; (Antenne M&#xFC;nster)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beste:r Moderator:in: Evren Gezer (HIT RADIO FFH)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 2010 werden mit dem Deutschen Radiopreis die besten Radiomacher*innen Deutschlands geehrt. Stifter des Deutschen Radiopreises sind die H&#xF6;rfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die privaten Radiosender in Deutschland. Gesellschafter sind die Radiozentrale und die NDR Media, die Vermarktungsgesellschaft des NDR. Zu den Kooperationspartnern z&#xE4;hlen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Radiovermarkter ARD MEDIA und RMS. Die Federf&#xFC;hrung liegt beim Norddeutschen Rundfunk (NDR).&#xD;
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In dem Ressort arbeiten k&#xFC;nftig drei bislang eigenst&#xE4;ndige Bereiche zusammen: das Datenjournalismus-Team unter Haluka Maier-Borst, das Newsletter-Team unter Nina C. Zimmermann sowie der Bereich Social Media &amp; &#x201E;Editorial Voices&#x201C; unter Kremplewski.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kremplewski arbeitet seit f&#xFC;nf Jahren beim &#x201E;Handelsblatt&#x201C; und war dort unter anderem als Social-Media-Redakteurin t&#xE4;tig, moderierte Podcasts und war stellvertretende Leiterin des Funnel-Ressorts. Zudem besch&#xE4;ftigte sie sich mit Multimedia-Storytelling und baute einen TikTok-Kanal auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem neuen Ressort will das &#x201E;Handelsblatt&#x201C; vor allem das Wissen &#xFC;ber sein Publikum und die Entwicklung journalistischer Produkte st&#xE4;rker zusammenf&#xFC;hren. Kremplewski sieht gerade in der zun&#xE4;chst ungew&#xF6;hnlich wirkenden Kombination von Datenjournalismus, Newslettern und Social Media Potenzial f&#xFC;r neue Formate und eine gr&#xF6;&#xDF;ere Sichtbarkeit der &#x201E;Editorial Voices&#x201C;.&#xD;
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Die Preisverleihung findet am 11. Oktober im J&#xFC;dischen Museum in Frankfurt am Main statt. Die Laudatio h&#xE4;lt Armin Laschet (CDU), Vorsitzender des Ausw&#xE4;rtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag und ehemaliger Ministerpr&#xE4;sident von Nordrhein-Westfalen.&#xD;
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Potter, der in diesem Jahr von der&#xA0;&#x201E;taz&#x201C; zum Axel-Springer-Verlag gewechselt war und dort nun als Chefreporter t&#xE4;tig ist, erh&#xE4;lt den Preis f&#xFC;r sein Buch &#x201E;Die neue autorit&#xE4;re Linke&#x201C;. Zu gleichen Teilen geht der Preis au&#xDF;erdem an Thorsten Schmitz von der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung" f&#xFC;r seinen Text &#x201E;Wer ein Warum hat, ertr&#xE4;gt jedes Wie&#x201C; &#xFC;ber Or Levy, der am 7. Oktober 2023 von der Hamas in den Gazastreifen verschleppt worden war und erst nach &#xFC;ber einem Jahr wieder freikam.&#xD;
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Pr&#xE4;miert werden au&#xDF;erdem Mascha Malburg und Joshua Schultheis f&#xFC;r ihr Buch &#x201E;Wor&#xFC;ber Juden reden&#x201C;. Hinzu kommen Sharon On und Dirk Laucke, die f&#xFC;r den Rundfunk Berlin-Brandenburg das H&#xF6;rspiel &#x201E;Auch wenn es dunkel ist" mit Berichten &#xFC;ber den Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 gestaltet haben. Eine lobende Erw&#xE4;hnung erh&#xE4;lt Anetta Kahane, Gr&#xFC;nderin der Amadeu Antonio Stiftung, f&#xFC;r ihre Kolumnen in der &#x201E;Frankfurter Rundschau&#x201C;.&#xD;
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Naber berichtet seit Beginn der russischen Invasion im Jahr 2022 von den umk&#xE4;mpften Frontlinien sowie &#xFC;ber die zivilen Auswirkungen des Ausnahmezustands. Im Herbst 2025 wurden Naber, sein Produzent und sein Kameramann bei der Recherche durch einen russischen Drohnenangriff verwundet.&#xD;
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In seiner Laudatio sagte ZDF-Moderator Markus Lanz:&#xA0;&#x201E;Du hast mir erz&#xE4;hlt, wie sich der Krieg ver&#xE4;ndert hat, wie sich der gesamte Charakter von Krieg ver&#xE4;ndert hat, was das mit uns als Gesellschaft macht. Du w&#xE4;rst dabei fast gestorben, du hast den Tod unmittelbar erlebt. Was dich so besonders macht &#x2013; du bist immer geblieben.&#x201C; Und er f&#xFC;hrte weiter aus: &#x201E;Man k&#xF6;nnte fragen, warum macht man das, warum setzt man sich der Gefahr aus. Die Antwort ist einfach: Weil im Krieg die Wahrheit als Erstes stirbt. Und es braucht Leute wie dich, die unkorrumpierbar, ohne gro&#xDF;e Show, ohne Theater erz&#xE4;hlen, was ist. Auf beiden Seiten. Die unvoreingenommen berichten.&#x201C;&#xD;
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Naber selbst bezeichnete den Preis als &#x201E;Auftrag, mit unserer Berichterstattung weiterzumachen.&#x201C; Und Helge Fuhst, &#x201E;Welt&#x201C;-Chefredakteur, gratulierte und sagte: &#x201E;Wenn Desinformation und Verzerrung gezielt als Waffen eingesetzt werden, ist verifizierte Berichterstattung von der Front das korrektive Moment, f&#xFC;r das es den Journalismus gibt. Ibrahim Naber und sein Team riskieren ihr Leben f&#xFC;r Informationen und Klarheit, um den Menschen die Wahrheit in der Ukraine greifbar zu machen.&#x201C;&#xD;
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M&#xF6;sken wechselt von der&#xA0;&#x201E;Freien Presse&#x201C; in Chemnitz zur &#x201E;Berliner Morgenpost&#x201C;. Seit 2022 ist sie stellvertretende Chefredakteurin des Titels. Sie hat unter anderem ein Portfolio mit redaktionellen Newslettern aufgebaut und Initiativen f&#xFC;r die Weiterentwicklung der Lokalredaktionen gestartet.&#xA0;&#xD;
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M&#xF6;sken kam 2003 nach Berlin. Nach ihrem Studium an der Humboldt-Universit&#xE4;t zu Berlin (Literatur, Geschichte und Politik) arbeitete sie zun&#xE4;chst als freie Journalistin. 2012 startete sie als Volont&#xE4;rin bei der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; und wurde dort anschlie&#xDF;end Redakteurin. 2022 wechselte sie als stellvertretende Chefredakteurin zur &#x201E;Freien Presse&#x201C; nach Chemnitz. Sie leitet dort seitdem au&#xDF;erdem das Ressort Wochenende/Gesellschaft, verantwortet das Wochenendmagazin der &#x201E;Freien Presse&#x201C; und hostet den preisgekr&#xF6;nten Newsletter &#x201E;Zehn vor Zw&#xF6;lf&#x201C; &#xFC;ber die s&#xE4;chsische Landespolitik. Zuvor k&#xFC;mmerte sie sich um die digitale Transformation der Lokalredaktionen und leitete das Rechercheteam. F&#xFC;r ihre Reportagen wurde M&#xF6;sken vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporter:innenpreis. 2024 w&#xFC;rdigte das &#x201E;medium magazin&#x201C; sie als &#x201E;Journalistin des Jahres regional&#x201C;.&#xD;
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&#x201E;Anne Lena ist eine exzellente Journalistin mit viel Verst&#xE4;ndnis f&#xFC;r innovativen, lesernahen Journalismus auf allen Kan&#xE4;len. Ich freue mich sehr, dass wir sie f&#xFC;r die Leitung unserer Berliner Morgenpost begeistert haben. Sie wird viele neue Impulse f&#xFC;r die Marke setzen und gemeinsam mit dem Team aus Redaktion und Verlag den erfolgreichen Digitalkurs weiter beschleunigen&#x201C;, sagt Christoph R&#xFC;th, f&#xFC;r die FUNKE Regionalmedien verantwortlicher Konzerngesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer.&#xD;
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&#x201E;Ich freue mich riesig darauf, zusammen mit der Redaktion der Berliner Morgenpost Lokaljournalismus in der spannendsten Stadt Deutschlands zu machen. Berlin braucht gerade jetzt Journalismus, der nah an den Menschen ist und die Themen aufgreift, die sie bewegen&#x201C;, sagt Anne Lena M&#xF6;sken &#xFC;ber ihre neue Aufgabe.&#xD;
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Sascha Chaimowicz, Chefredakteur des &#x201E;ZEITmagazins&#x201C;:&#xA0;&#x201E;Kaum eine Frage wurde uns in den vergangenen Monaten so oft gestellt wie die nach der Nachfolge von Harald Martenstein, der im Januar seine Kolumne nach 24 Jahren beendet hat. Wir freuen uns auf unterhaltsame, gelegentlich auch streitbare Beobachtungen aus Martin Machowecz Alltag.&#x201C;&#xD;
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In der ersten Folge vom 10. September widmet sich Machowecz dem &#x201E;Garagentor-Zoff vom Tegernsee&#x201C;: In Rottach-Egern streiten B&#xFC;rger und Verwaltung dar&#xFC;ber, ob Garagentore wei&#xDF; und aus Metall sein d&#xFC;rfen - die &#xF6;rtliche Gestaltungssatzung schreibt Holz vor. Machowecz erz&#xE4;hlt von den Rebellen des Ortes, von seiner eigenen ostdeutschen Herkunft und davon, warum ihm gerade als Berliner eine Stadt gef&#xE4;llt, die ihre eigenen Regeln ernst nimmt.&#xD;
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Aufgaben:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;- Verantwortlich f&#xFC;r die aktuelle Steuerung und Bespielung der NRW-Portale und News-Apps (WAZ.de, WP.de, NRZ.de und weitere).&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;- &#xDC;berblick &#xFC;ber die Nachrichtenlage, Priorisierung der zentralen Themen des Tages sowie Setzen eigener Akzente und Schwerpunkte auf den digitalen Startseiten.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;- Erstellung und Kuratierung von Erstmeldungen, Liveblogs und weiteren nachrichtlichen Fassungen in Lagen und bei Eilmeldungen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;- Ausspielen von Push-Meldungen und Eilmeldungs-Newslettern sowie Einsch&#xE4;tzung der Relevanz, welche Informationen Nutzer*innen unmittelbar erreichen m&#xFC;ssen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;- Mitwirkung an der strategischen Weiterentwicklung des Live-Desks und Weiterentwicklung von Inhalten und Formaten auf Basis von Nutzeranalysen und mit Blick auf die jeweiligen Zielgruppen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;- Mitarbeit im NRW-Digitalteam sowie sicherer Umgang mit den weiteren digitalen Ausspielkan&#xE4;len.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert. Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als &lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt; abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Am Dienstort Essen ist eine Vollzeitstelle zu vergeben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/funke-sucht-digital-redakteur-oder-redakteurin-979725/</link></item><item id="979723"><title>Neue Programmleitung f&#xFC;r Antenne Bayern</title><pubDate>1788943307</pubDate><description>Programmdirektor Ralf Zinnow&#xA0;&#xFC;bergibt die Programmleitung von Antenne Bayern an seine drei bisherigen Stellvertreter Bettina von Bentzel, Nick Lisson und Benni Kostal. Zinnow selbst k&#xFC;mmert sich k&#xFC;nftig um Marktentwicklung und Kooperationen der Antenne Bayern Group. In seiner neuen Rolle verantwortet er den Ausbau neuer Marken wie Chillout Antenne und 80er 90er Oldie Antenne. Das neue F&#xFC;hrungstrio sei &#x201E;das Herzst&#xFC;ck des Senders&#x201C;, sagt CEO Valerie Weber.&#xA0;&#x201E;Hier kommen Hand, Herz und Verstand zusammen, Kreativit&#xE4;t, Kontinuit&#xE4;t und jahrzehntelange Kompetenz.&#x201C;&#xD;
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Besonders ausf&#xFC;hrlich besch&#xE4;ftigte sich Becker mit der Berichterstattung &#xFC;ber Ostdeutschland. Zu lange sei von &#x201E;dem Osten&#x201C; gesprochen worden, als handele es sich um eine gesellschaftliche Sonderkategorie, so Becker. Ein westdeutsch gepr&#xE4;gter Blick habe dazu beitragen k&#xF6;nnen, dass sich Menschen dort nicht ausreichend verstanden f&#xFC;hlten. Funke ist seit fast drei Jahrzehnten mit drei regionalen Tageszeitungen in Th&#xFC;ringen vertreten; die dortigen Redakteurinnen und Redakteure k&#xE4;men &#xFC;berwiegend aus der Region selbst, verwies Becker &#x2013; N&#xE4;he bedeute f&#xFC;r sie damit nicht nur geografische Pr&#xE4;senz, sondern auch Kenntnis der gesellschaftlichen Wirklichkeit vor Ort.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Aus dieser Kritik an der bisherigen Berichterstattung folge jedoch keineswegs ein weniger kritischer Umgang mit der AfD, betonte Becker: Sie pl&#xE4;dierte daf&#xFC;r, Parteiprogramme genau zu pr&#xFC;fen, Widerspr&#xFC;che herauszuarbeiten und AfD-Politiker &#xF6;ffentlich mit kritischen Fragen zu konfrontieren. Auch &#x201E;NZZ&#x201C;-Chefredakteur Gujer kritisierte die bisherige Ostdeutschland-Berichterstattung und warf die Frage auf, warum Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung noch immer &#xFC;ber dieselben Defizite gesprochen werde.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Becker warnte zudem davor, dass der R&#xFC;ckzug professioneller Redaktionen R&#xE4;ume f&#xFC;r andere Akteure &#xF6;ffne: In Th&#xFC;ringen verwies sie auf Angebote aus dem Umfeld der AfD, die sich in ihrer Aufmachung journalistischer Formen bedienten. Professionelle Medien d&#xFC;rften sich aus solchen R&#xE4;umen nicht zur&#xFC;ckziehen. Als Beispiel f&#xFC;r eine alternative Reichweitenstrategie nannte sie die kostenlosen Funke-Wochenbl&#xE4;tter, die mehr als vier Millionen Haushalte in f&#xFC;nf Bundesl&#xE4;ndern erreichten und &lt;link https://kress.de/news/beitrag/154297-4-2-millionen-haushalte-quoos-bringt-politik-journalismus-in-funkes-anzeigenblaetter.html&gt;seit Ende August eine von Chefredakteur J&#xF6;rg Quoos verantwortete Doppelseite mit politischen Inhalten&lt;/link&gt; enthielten. Darauf sei sie &#x201E;sehr stolz&#x201C;, so Becker.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zum journalistischen Selbstverst&#xE4;ndnis allgemein positionierte sich Becker deutlich: Eigent&#xFC;mer sollten sich nicht in die redaktionelle Behandlung einzelner Themen einmischen, gleichzeitig m&#xFC;sse die Trennung zwischen Bericht und Meinung erkennbar bleiben. Journalismus habe die Aufgabe, eine verl&#xE4;ssliche Faktenbasis f&#xFC;r gesellschaftliche Debatten bereitzustellen &#x2013; nicht, den B&#xFC;rgern die daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen vorzugeben. Gujer bezeichnete Glaubw&#xFC;rdigkeit als das &#x201E;h&#xF6;chste Gut&#x201C; des Journalismus und mahnte, relevante Perspektiven nicht auszublenden: &#x201E;Die Leser sind nicht dumm.&#x201C; Journalisten selbst beschrieb er selbstironisch als &#x201E;Besserwisser von Beruf&#x201C; und forderte von der Branche mehr Demut.&#xD;
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Karin Kampwerth, stellvertretende Ressortleiterin M&#xFC;nchen, Region, Bayern, die gemeinsam mit Felix H&#xFC;tten, Vize-Ressortleiter im Wissen, f&#xFC;r die &#x201E;SZ&#x201C;-Volont&#xE4;rinnen und -Volont&#xE4;re verantwortlich ist, erkl&#xE4;rt das neue Ausbildungskonzept: Die Fokussierung auf ein Themenfeld schaffe die Tiefe, die Qualit&#xE4;tsjournalismus heute brauche. Gleichzeitig lernten die Auszubildenden, diese Expertise auch in anderen Ressorts einzubringen. Der gemeinsame Start solle den Volont&#xE4;rinnen und Volont&#xE4;ren sowohl fachlich als auch sozial &#x201E;den idealen Schub&#x201C; geben.&#xD;
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Roman Deininger, stellvertretender Chefredakteur der &#x201E;SZ&#x201C; und selbst von 2007 bis 2009 dort Volont&#xE4;r, erg&#xE4;nzt: Man habe sehr gute Erfahrungen mit Schwerpunktvolontariaten gemacht, weshalb man nun &#x201E;voll auf sie setze&#x201C;. Sie g&#xE4;ben den Volont&#xE4;rinnen und Volont&#xE4;ren von Anfang an eine &#x201E;journalistische Heimat&#x201C; in der Redaktion.&#xD;
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Die k&#xFC;nftigen Volont&#xE4;rinnen und Volont&#xE4;re verbringen die H&#xE4;lfte der 24-monatigen Ausbildung in ihrem jeweiligen Schwerpunktressort. In der zweiten H&#xE4;lfte durchlaufen sie weitere Stationen wie Newsdesk, Lokalredaktion oder investigative Recherche und lernen dort den gesamten Ablauf von der Planung bis zur Produktion kennen. Direkt im ersten Monat erhalten die neuen Volont&#xE4;rinnen und Volont&#xE4;re einen vierw&#xF6;chigen praxisorientierten Intensivkurs durch erfahrene Redakteure des Hauses sowie externe Dozenten.&#xD;
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Die Ausbildung findet in der M&#xFC;nchner Zentrale statt; w&#xE4;hrend des Volontariats besteht zudem die M&#xF6;glichkeit, eine Station in den &#x201E;SZ&#x201C;-Parlamentsb&#xFC;ros in Berlin oder Br&#xFC;ssel zu absolvieren. Bewerberinnen und Bewerber sollten laut &#x201E;SZ&#x201C; eine gute Allgemeinbildung, sprachliches Talent und ein Grundverst&#xE4;ndnis f&#xFC;r pr&#xE4;zise, kritische Recherche mitbringen; ein Hochschulstudium sei w&#xFC;nschenswert, aber keine Voraussetzung.&#xD;
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&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;br /&gt;Anfang des Monats hat sich die 28-J&#xE4;hrige der Rheinbude, einem Spin-off der K&#xF6;lner Kommunikationsagentur Signum Brands, angeschlossen. Als Head of Business Strategy soll Zimmermann das Consumer- und Lifestyle-Gesch&#xE4;fts namhafter Unternehmen entwickeln. Dazu geh&#xF6;ren die Beratung und Betreuung von Kunden, das Erschlie&#xDF;en neuer Gesch&#xE4;ftspotenziale sowie &#xA0;die Konzeption und Umsetzung integrierter Content- und PR-Ma&#xDF;nahmen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;br /&gt;Seit Herbst 2024 arbeitet Von Hardenberg f&#xFC;r die Viessmann Generations Group. Sie begann dort als Senior Manager Corporate Communications. Am 1. September dieses Jahres kam sie aus ihrer Elternzeit zur&#xFC;ck und leitet seitdem die Kommunikation.&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
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Redaktionsleiterin Constanze Kn&#xF6;chel hatte die Entscheidung &lt;a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7501188499262443520/?skipRedirect=true" rel="noreferrer" target="_blank"&gt;in einem ausf&#xFC;hrlichen LinkedIn-Beitrag&lt;/a&gt; begr&#xFC;ndet und die erwartbare Kritik selbst vorweggenommen: &#x201E;Die Reaktionen darauf lassen sich vorhersagen: emp&#xF6;rte Mails, vielleicht Programmbeschwerden, wahrscheinlich ein Shitstorm in den sozialen Medien.&#x201C; Die Alternative, kein Gespr&#xE4;ch mit Siegmund zu f&#xFC;hren, berge ebenso die Gefahr eines &#x201E;Shitstorm 2.0&#x201C;, so Kn&#xF6;chel weiter.&#xD;
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&#x201E;Logo!&#x201C; d&#xFC;rfe seine Entscheidungen aber nicht danach treffen, &#x201E;wo der gr&#xF6;&#xDF;ere Shitstorm droht&#x201C;, schreibt Kn&#xF6;chel. Der Auftrag der Sendung sei es, Kinder &#xFC;ber politische Entwicklungen zu informieren, &#x201E;dazu geh&#xF6;rt auch, &#xFC;ber Parteien zu berichten, die gesellschaftlich umstritten sind, hohe Zustimmungswerte bekommen und gleichzeitig auf deutliche Ablehnung sto&#xDF;en&#x201C;. Die AfD sei &#x201E;Teil der politischen Realit&#xE4;t in Deutschland&#x201C;; wer Kindern diese Realit&#xE4;t erkl&#xE4;ren wolle, k&#xF6;nne ihre Vertreter nicht einfach ausblenden. Das bedeute jedoch nicht, dass die Redaktion die Partei &#x201E;unkommentiert stehen&#x201C; lasse. Man ordne ein, liefere Kontext und benenne Fakten, so Kn&#xF6;chel.&#xD;
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Die Redaktion habe intensiv und kontrovers &#xFC;ber die Berichterstattung zu den Landtagswahlen diskutiert, schreibt Kn&#xF6;chel weiter: &#x201E;Wir ringen um Formulierungen, w&#xE4;gen jedes Wort ab, drehen und wenden jeden Satz.&#x201C; Der eigene Anspruch sei hoch: Politische Themen sollten f&#xFC;r Kinder verst&#xE4;ndlich gemacht und vereinfacht werden, &#x201E;ohne sie zu verf&#xE4;lschen" &#x2013; &#x201E;klar, aber nicht wertend&#x201C;. Ihr Fazit: &#x201E;Am Ende orientieren wir uns nicht an der Frage, welcher Shitstorm droht, sondern an unserem Auftrag: Kinder brauchen verl&#xE4;ssliche Informationen, um sich eine eigene Meinung bilden zu k&#xF6;nnen. Auch dann, wenn es unbequem wird.&#x201C;&#xD;
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Auch in der Abmoderation des Beitrags selbst hatte &#x201E;logo!&#x201C;-Moderator Sherif Rizkallah die Entscheidung erl&#xE4;utert: Er verwies auf die aus Umfragen ersichtliche St&#xE4;rke der AfD in Sachsen-Anhalt sowie darauf, dass die Partei dort &#x201E;eine gro&#xDF;e Rolle&#x201C; in der Politik spiele. Zugleich benannte er aber auch die Einstufung des Landesverbands als rechtsextrem durch den Verfassungsschutz.&#xD;
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Auf die Frage, was er Menschen anbiete, die Angst vor einer AfD-Regierung h&#xE4;tten, sagte Siegmund: &#x201E;Diesen Menschen reiche ich selbstverst&#xE4;ndlich die Hand.&#x201C; Viele Sorgen seien durch &#x201E;Vorurteile&#x201C;, &#x201E;Fake News&#x201C; und &#x201E;Desinformation&#x201C; unbegr&#xFC;ndet. &#x201E;Wir m&#xFC;ssen miteinander sprechen, wir m&#xFC;ssen Gr&#xE4;ben zusch&#xFC;tten.&#x201C;&#xD;
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Zugleich machte Siegmund Teile des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks f&#xFC;r solche Vorurteile verantwortlich: Sie h&#xE4;tten im Wahlkampf einen Beitrag dazu geleistet, &#x201E;dass wir eine gro&#xDF;e Form der Desinformation hatten&#x201C;. Er wolle den Menschen diese Vorurteile nehmen.&#xD;
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Die Debatte um die AfD-Rundfunkpl&#xE4;ne hat Interessierte in den vergangenen Wochen intensiv begleitet: MDR-Intendant Ralf Ludwig hatte die Ank&#xFC;ndigung als &#x201E;Axt an einen Grundpfeiler der Demokratie&#x201C; bezeichnet und juristischen Widerstand angek&#xFC;ndigt, sollte eine K&#xFC;ndigung tats&#xE4;chlich erfolgen. Der Sender hatte zudem mit einer Stille-Aktion im Programm auf die m&#xF6;glichen Folgen aufmerksam gemacht. Auch Fernsehpreis-Ehrenpreistr&#xE4;ger Peter Kloeppel und Axel-Springer-Chef Mathias D&#xF6;pfner hatten sich zuletzt zu der Debatte ge&#xE4;u&#xDF;ert.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen &lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Aufgaben:&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Teamf&#xFC;hrung: F&#xFC;hrung eines Sendeteams im rbb24 Inforadio und Konfektionieren von Sendestrecken. &#xDC;bernahme von Verantwortung als Chef*in vom Dienst (CvD).&#xD;
&lt;br /&gt;Kommunikation und Strategie: Leitung von Themenkonferenzen und Abstimmung des aktuellen Programms von rbb24 Inforadio im Einklang mit der Programmstrategie.&#xD;
&lt;br /&gt;Planung: Themensetzung und Planung von deren Umsetzung im Programm in verschiedenen journalistischen Formen, Verantwortung als Planungs-CvD.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;link jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-mit-leitungsfunktion-2/redakteurin-chefin-vom-dienst-568498/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert. Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als &lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt; abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>rbb24 hat eine Stelle in Berlin/Potsdam in Vollzeit zu vergeben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/chefchefin-vom-dienst-bei-rbb24-gesucht-979708/</link></item><item id="979707"><title>news aktuell f&#xFC;hrt Video-Tool mit Experten-Statements ein</title><pubDate>1788858924</pubDate><description>Die dpa-Tochter news aktuell startet das Video-Statement-Tool &#x201E;voices by na-connect&#x201C;. Es ist laut dem Unternehmen die erste Anwendung in Deutschland, die &#x201E;originale Expertenstimmen als Video-Statements direkt in den Nachrichtenmarkt einspielt&#x201C;. Fachleute und F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte wie CEOs, Kommunikationsprofis oder Corporate Influencer nehmen daf&#xFC;r kurze Hochformat-Videos zu aktuellen Themen auf, die maximal eine Minute dauern. Nach einer redaktionellen Pr&#xFC;fung verbreitet das Unternehmen die Clips &#xFC;ber sein Netzwerk, das unter anderem den dpa-Newsticker, Presseportal.de, YouTube Shorts und Instagram sowie 30 angeschlossene Newsportale umfasst. Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Vithunan Lingeswaran verspricht ein &#x201E;innovatives Produkt an der Schnittstelle von PR, Social Video und Journalismus&#x201C;, das auch der Entwicklung Tribut zolle, dass Video das&#xA0;&#x201E;dominante Format&#x201C; sei.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen &lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Schambor, geboren in Wuppertal, moderierte von 1995 bis 1999 verschiedene Sendungen bei der NDR-Welle N-Joy. Von 1999 bis 2021 war er&#xA0;&#x201E;Morgenm&#xE4;n Franky&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;a href="https://www.ffn.de/aktionen/die-nachricht-macht-uns-betroffen-und-traurig-franky-ist-unerwartet-mit-nur-54-jahren-gestorben/" rel="noreferrer" target="_blank"&gt;Auf der Sender-Website&lt;/a&gt; und &lt;a href="https://www.instagram.com/p/Dc_gQcRlh6N/?hl=de" rel="noreferrer" target="_blank"&gt;bei Instagram&lt;/a&gt; teilt ffn einige Erinnerungen an den verstorbenen Moderator in Form von Fotos, Videos und Audios.&#xA0;&#x201E;Mit seiner unverwechselbaren Art begleitete er jeden Tag Hunderttausende Menschen beim Aufstehen, auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder beim ersten Kaffee&#x201C;, schreibt Radio ffn in einem Nachruf.&#xA0;&#x201E;F&#xFC;r viele geh&#xF6;rte Franky zum Morgen in Niedersachsen einfach dazu.&#x201C;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xA0;&lt;/h2&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Er ist am 3. September im Alter von 54 Jahren unerwartet gestorben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/moderator-frank-schambor-ist-tot-979705/</link></item><item id="979704"><title>B&amp;M Publishing &#xFC;bernimmt auch Lizenz f&#xFC;r gedruckte &#x201E;Computer Bild"</title><pubDate>1788857746</pubDate><description>Das Unternehmen B&amp;M Publishing wird von Januar 2027 an die gedruckte Ausgabe der &#x201E;Computer Bild&#x201D; redaktionell erstellen und vermarkten. Das hat es auf dem Wege einer Lizenzpartnerschaft mit Axel Springer vereinbart. &#xC4;hnliche Deals hat B&amp;M Publishing bereits f&#xFC;r die Springer-Titel &#x201E;Auto Bild Klassik&#x201D;, &#x201E;Auto Bild Reisemobil&#x201D; und &#x201E;Auto Bild Sportscar&#x201D; abgeschlossen.&#xD;
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Die Marke&#xA0;&#x201E;Computer Bild&#x201C; selbst bleibe mit s&#xE4;mtlichen digitalen Aktivit&#xE4;ten sowie ihrer Test- und Kaufberatungskompetenz fester Bestandteil der &#x201E;Bild&#x201D;-Gruppe, hei&#xDF;t es in einer von B&amp;M Publishing verbreiteten Pressemitteilung. Sie werde k&#xFC;nftig &#x201E;noch st&#xE4;rker&#x201D; auf digitale Produkte, Testkompetenz und Kaufberatung ausgerichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lizenzpartnerschaft f&#xFC;r &#x201E;Computer Bild&#x201D; sei der &#x201E;folgerichtige n&#xE4;chste Schritt in der bew&#xE4;hrten Zusammenarbeit beider Unternehmen&#x201D;, so B&amp;M Publishing weiter. &#x201E;F&#xFC;r uns ist &#x2018;Computer Bild&#x2019; ein klares Wachstumsprojekt&#x201D;, verk&#xFC;nden Stefan M&#xFC;ller und Tobias Franzke, die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer von B&amp;M Publishing. Die Auflage der Zeitschrift wollen sie sogar &#x201E;sp&#xFC;rbar ausbauen&#x201D;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gedruckte &#x201E;Computer Bild&#x201D; erscheint 14-t&#xE4;glich und hatte im zweiten Quartal 2026 laut IVW eine Auflage von 65.236 verkauften Exemplaren. Das entspricht einem Minus um knapp 5 Prozent gegen&#xFC;ber dem Vorjahreszeitraum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit &#x201E;computerbild.de&#x201D; konzentriert sich Springer seit dem vergangenen Jahr auf &#x201E;Kaufberatung&#x201D;: 2025 er&#xF6;ffnete das Medienunternehmen ein Kompetenzcenter von &#x201E;Auto Bild&#x201C; und &#x201E;Computer Bild&#x201C;, wo Produkttests gemacht werden. &lt;link https://meedia.de/news/beitrag/19153-carolin-hulshoff-pol-kaufberatung-ist-fuer-uns-ein-wachstumsgeschaeft.html _blank&gt;Die damalige &#x201E;Bild&#x201C;-CEO Carolin Hulshoff Pol bezeichnete das als &#x201E;Wachstumsgesch&#xE4;ft&#x201D;.&lt;/link&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die B&amp;M Publishing GmbH ist ein Schwesterunternehmen des Vermarkters B&amp;M Marketing. Mit Wirkung zum 1. Januar 2025 hat das Unternehmen bereits die verlegerische Verantwortung f&#xFC;r die Marken &#x201E;Auto Bild Klassik&#x201D;, &#x201E;Auto Bild Sportscars&#x201D; und &#x201E;Auto Bild Reisemobil&#x201D; &#xFC;bernommen.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
&#x201E;Die Zeit&#x201C;&#xA0;hatte die Marke&#xA0;&#x201E;Christ &amp; Welt&#x201C; 2010 von der kurz davor eingestellten katholischen Wochenzeitung&#xA0;&#x201E;Rheinischer Merkur&#x201C; &#xFC;bernommen. 1980 war die 1948 gegr&#xFC;ndete und in der fr&#xFC;hen Bundesrepublik einflussreiche evangelisch-konservative Wochenzeitung&#xA0;&#x201E;Christ &amp; Welt&#x201C; im&#xA0;&#x201E;Rheinischen Merkur&#x201C; aufgegangen und dort als Ressort weitergef&#xFC;hrt worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der &#xDC;bernahme durch die Zeit 2010 wurde&#xA0;&#x201E;Christ &amp; Welt&#x201C; zun&#xE4;chst von einer Tochtergesellschaft der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bonn als sechsseitige Beilage fortgef&#xFC;hrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2016 &#xFC;bernahm die Zeit die Beilage komplett und verlegte die Redaktion nach Berlin. &#x201E;Zeit&#x201C;-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo erkl&#xE4;rte damals gegen&#xFC;ber der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;:&#xA0;&#x201E;Wir glauben, 'Christ &amp; Welt' so am besten absichern und weiterentwickeln zu k&#xF6;nnen.&#x201C; Die Verankerung der Themen Religion und Sinnsuche seien ihm wichtig. 2024 wurde der Umfang von&#xA0;&#x201E;Christ &amp; Welt&#x201C; von sechs auf drei Seiten halbiert. Dazu hie&#xDF; es, der Verlag sei &#xFC;berzeugt,&#xA0;&#x201E;Christ &amp; Welt&#x201C; werde&#x201E; als Teil des Hauptblattes noch besser - zwar weniger umfangreich, aber inhaltlich noch st&#xE4;rker&#x201C;.&#xD;
&lt;h2&gt;&#xA0;&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen &lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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Wer den Job bekommt,&#xA0;&#xD;
- unterst&#xFC;tzt Deutschlands f&#xFC;hrende Nachrichtenseite zum n&#xE4;chstm&#xF6;glichen Zeitpunkt am Standort Berlin, zun&#xE4;chst befristet auf zwei Jahre.&lt;br /&gt;- erkennt starke Geschichten, insbesondere Videos, und initiiert und organisiert ihre Umsetzung.&lt;br /&gt;- brennt f&#xFC;r ein echtes Multimedia-Nachrichtenangebot und schafft f&#xFC;r das Publikum ein umfassendes Gesamtpaket aus schnellen News, spannenden Bildern, Hintergr&#xFC;nden und Meinungen.&lt;br /&gt;- traut sich zu, mittelfristig eigenst&#xE4;ndig die Publikation und Platzierung aller Videobeitr&#xE4;ge im ntv.de-Angebot zu steuern.&lt;br /&gt;- tritt im schnellen Nachrichten-Alltag und in Breaking-News-Lagen agil auf und bewahrt dabei einen k&#xFC;hlen Kopf.&#xD;
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&lt;link jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-newsdesk-ntvde-video-publishing-wmd-568441/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert. Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als &lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt; abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der oder die soll zust&#xE4;ndig f&#xFC;r Video-Publishing sein.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/redakteur-newsdesk-ntvde-gesucht-979696/</link></item><item id="979686"><title>Ingmar H&#xF6;hmann wird Co-Chefredakteur beim &#x201E;private banking magazin&#x201C;</title><pubDate>1788589308</pubDate><description>&lt;div class="singleNewsShorttext clearfix"&gt;Das &#x201E;private banking magazin&#x201C; verst&#xE4;rkt seine Chefredaktion: Ingmar H&#xF6;hmann wechselt von t3n zu dem Finanzfachmedium und &#xFC;bernimmt die Position des Co-Chefredakteurs. Gemeinsam mit Malte Dreher verantwortet er k&#xFC;nftig die inhaltliche Ausrichtung des Magazins.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;br /&gt;H&#xF6;hmann war zuletzt Chef vom Dienst f&#xFC;r Magazin und Online bei t3n. Zuvor leitete er die interne Kommunikation und Social Media bei o2 Telef&#xF3;nica. Davor war H&#xF6;hmann mehr als elf Jahre beim &#x201E;Harvard Business Manager&#x201C; t&#xE4;tig, zuletzt als Leitender Redakteur. Zuvor arbeitete er unter anderem als Auslandskorrespondent f&#xFC;r &#x201E;Handelsblatt&#x201C; und F.A.Z. H&#xF6;hmann ist Diplom-Volkswirt und Absolvent der K&#xF6;lner Journalistenschule.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das 2011 gegr&#xFC;ndete &#x201E;private banking magazin&#x201C; ist ein Fachmedium f&#xFC;r Private Banking und richtet sich vor allem an Berater und Portfoliomanager. Es erscheint bei Edelstoff Media. t3n ist ein Fachmagazin und Online-Medium f&#xFC;r die Digital- und Techbranche und wird von der yeebase media GmbH herausgegeben, die zu Heise Medien geh&#xF6;rt.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen &lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Er wechselt von t3n zu dem Finanzfachmedium und &#xFC;bernimmt die Position des Co-Chefredakteurs.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/ingmar-hoehmann-wird-co-chefredakteur-beim-private-banking-magazin-979686/</link></item><item id="979685"><title>Table.Briefings holt Hickmann und Pfeffer</title><pubDate>1788589247</pubDate><description>Christoph Hickmann, bislang Leiter des &#x201E;Spiegel&#x201C;-Hauptstadtb&#xFC;ros, und Clara Pfeffer, Hauptstadtkorrespondentin bei ntv/RTL und Talkshow-Host von &#x201E;Blome &amp; Pfeffer", bilden k&#xFC;nftig gemeinsam mit Till Hoppe die neue Chefredaktion von Table.Briefings. Sie folgen dort auf Michael Br&#xF6;cker und Helene Bubrowski.&#xD;
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Hickmann, 46, arbeitet seit 20 Jahren als politischer Journalist. Er war zun&#xE4;chst Inlandskorrespondent der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;, ab 2009 Hauptstadtkorrespondent f&#xFC;r die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C; und den &#x201E;Spiegel&#x201C;. Seit 2022 leitet er das Hauptstadtb&#xFC;ro und damit das Politikressort des &#x201E;Spiegel&#x201C;. Bei Table.Briefings wird er Chefredakteur.&#xD;
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Pfeffer, 32, studierte Volkswirtschaft in K&#xF6;ln, Shanghai und Lissabon. Nach ihrem Volontariat bei ntv wechselte sie ins Hauptstadtb&#xFC;ro von RTL/ntv und berichtete dort zuletzt &#xFC;ber das Kanzleramt sowie Wirtschafts- und Klimapolitik. Seit 2021 moderiert sie den Podcast &#x201E;ntv-Klimalabor&#x201C;, seit 2025 gemeinsam mit Nikolaus Blome die Talkshow &#x201E;Blome &amp; Pfeffer&#x201C;. Bei Table.Briefings wird sie Mitglied der Chefredaktion.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Beide sollen in den kommenden Monaten ihre Arbeit bei Table.Briefings aufnehmen. Br&#xF6;cker wird als Politikchef der Axel-Springer-Premium-Gruppe und Chefredakteur von &#x201E;Politico&#x201C; zu Axel Springer wechseln (&lt;link https://kress.de/news/beitrag/154178-michael-broecker-wechselt-zu-axel-springer.html&gt;kress.de berichtete&lt;/link&gt;). Bubrowski wird zum 1. Januar 2027 erste Herausgeberin in der Geschichte der &#x201E;FAZ&#x201C; und kehrt damit zu ihrem fr&#xFC;heren Arbeitgeber zur&#xFC;ck (&lt;link https://kress.de/news/beitrag/152478-zeitenwende-bei-der-faz-bubrowski-wird-erste-herausgeberin-in-der-geschichte-der-zeitung.html&gt;kress.de berichtete&lt;/link&gt;).&#xD;
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Maier, der fr&#xFC;here Chefredakteur der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C;, des&#xA0;&#x201E;Stern&#x201C; und Gr&#xFC;nder der Netzeitung, &#xE4;u&#xDF;ert sich gegen&#xFC;ber kress.de zur Bedeutung von KI f&#xFC;r seine journalistische Arbeit: &#x201E;Unsere Erfahrung mit K&#xFC;nstlicher Intelligenz ist, dass Journalismus im klassischen Sinn enorm an Bedeutung gewinnen wird. Wenn kompetente, kritische Journalisten KI f&#xFC;r ihre Arbeit verwenden, k&#xF6;nnen sie gute Ergebnisse noch besser machen.&#x201C; Entscheidend sei, dass der Journalist die Kontrolle behalte und der KI &#x201E;penibel die Grenzen aufzeigen&#x201C; k&#xF6;nne: &#x201E;Er muss die KI z&#xE4;hmen &#x2013; sonst frisst sie ihn auf.&#x201C; Daf&#xFC;r brauche es Sachverstand und Resistenz gegen analoge wie digitale Manipulation.&#xD;
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Geleitet wird das WNM-Team von Christoph Hermann, einem fr&#xFC;heren Bonnier-Manager. Aufgebaut wird das Projekt an den Standorten Berlin, Wien und &#x141;&#xF3;d&#x17A;. Ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt des Portals liegt nach Angaben von Maier auf Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz sowie internationalen Nachrichten aus Europa, den USA und Asien. Ziel sei ein &#x201E;grunds&#xE4;tzlich neutraler Blick&#x201C; auf das Weltgeschehen, bei dem Fakten nach ihrer geopolitischen Relevanz eingeordnet w&#xFC;rden &#x2013; ohne politische Agenda, aber aktuell.&#xD;
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Die NT NewsTech GmbH hat sich nach eigenen Angaben auf quellengest&#xFC;tzte K&#xFC;nstliche Intelligenz (Retrieval Augmented Generation, RAG) mit Expertentraining f&#xFC;r den journalistischen Einsatz spezialisiert. Zu den langj&#xE4;hrigen Kunden des Unternehmens z&#xE4;hlen demnach mehrere deutsche Regionalzeitungsverlage im Bereich der hyperlokalen Berichterstattung.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen &lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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Natascha Thomas ist seit sechs Jahren stellvertretende Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin der PMG und verantwortet die Bereiche Vertrieb, Marketing und Business Development. Vor ihrem Wechsel zur PMG war die Diplom-Kommunikationsforscherin in verschiedenen F&#xFC;hrungspositionen der Medienbranche t&#xE4;tig. Sie verantwortete Marketing- und Vertriebsbereiche bei der AFP GmbH sowie beim SID Sport-Informations-Dienst und sammelte bei Axel Springer umfassende Erfahrungen im digitalen Mediengesch&#xE4;ft und der Entwicklung digitaler Produkte.&#xD;
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Christiane Goetz-Weimer, Verlegerin der Weimer Media Group, begr&#xFC;ndet den Schritt: Der deutsche Mittelstand brauche unabh&#xE4;ngige, verl&#xE4;ssliche Informationen und eine kraftvolle publizistische Stimme. Mit der neuen redaktionellen Struktur und dem Ausbau der digitalen Angebote wolle man das Magazin noch konsequenter an den Bed&#xFC;rfnissen von Unternehmern, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrern und Entscheidern ausrichten.&#xD;
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K&#xFC;nftig gliedert sich das Magazin in sechs Ressorts: Innovation, Markt, Sicherheit, Personal, Know-how und Trend. Meinungsbeitr&#xE4;ge und der &#x201E;Schulterblick&#x201C;, eine Fotostrecke aus dem Mittelstand, erg&#xE4;nzen die Struktur. F&#xFC;r das neue Design zeichnet Art Director Markus Kaspar verantwortlich.&#xD;
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Hartmann war zuvor stellvertretender Chefredakteur und hat das Magazin nach Angaben des Verlags &#xFC;ber viele Jahre journalistisch mitgestaltet. Stock war zuvor Mitglied der Chefredaktionen von Handelsblatt und WirtschaftsWoche und &#xFC;bernahm bei der Weimer Media Group bereits mehrere journalistische Leitungsfunktionen, unter anderem als Chefredakteur und Herausgeber von Business Punk. Der bisherige Chefredakteur Thorsten Giersch verl&#xE4;sst sein Amt; die Zusammenarbeit mit dem Verlag werde laut Weimer Media Group in anderen Bereichen fortgesetzt.&#xD;
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Neu ist zudem ein gemeinsamer Defence-Newsletter von&#xA0;&#x201E;Markt und Mittelstand&#x201C; und &#x201E;The European&#x201C;, der Mitte September starten soll. Die publizistische Verantwortung &#xFC;bernehmen Stock sowie Ansgar Graw, Editorial Director der Weimer Media Group und Herausgeber von &#x201E;The European&#x201C;. Der Newsletter soll sicherheits- und verteidigungspolitische Entwicklungen mit ihren wirtschaftlichen Folgen f&#xFC;r den Mittelstand verbinden, etwa mit Blick auf neue M&#xE4;rkte, Lieferketten und die Auswirkungen geopolitischer Risiken auf Investitionen und Unternehmensstrategien.&#xD;
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Dirk Jehmlich, bislang Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer, beendet nach der Gr&#xFC;ndungsphase Ende September seine T&#xE4;tigkeit in dieser Funktion und soll k&#xFC;nftig in der &#xFC;bergeordneten Holdingstruktur neue Gesch&#xE4;ftsfelder entwickeln. Als neuer OAZ-Herausgeber &#xFC;bernimmt Denis Huschka, promovierter Sozialwissenschaftler und Publizist, der zuvor unter anderem als Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer eines wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung, am DIW Berlin und am Bundesjustizministerium t&#xE4;tig war. Zu seinen ersten Aufgaben z&#xE4;hlten die Berufung der Chefredaktion sowie die weitere Sch&#xE4;rfung des publizistischen Profils, so die OMH.&#xD;
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OMH-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Christoph Stiller ordnet den Schritt ein: Der &#x201E;erfolgreiche Marktstart&#x201D; zeige, dass der Bedarf an einer &#xFC;berregionalen Qualit&#xE4;tszeitung mit ostdeutschem Standpunkt gro&#xDF; sei. Nach dem Aufbau von Marke und Organisation gehe es nun darum, das publizistische Profil zu sch&#xE4;rfen und daf&#xFC;r die journalistische F&#xFC;hrung zu st&#xE4;rken. Huschka selbst bezeichnet die OAZ als &#x201E;das spannendste publizistische Projekt der letzten Jahre".&#xD;
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Auch bei der&#xA0;&#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; &#xE4;ndert sich die Herausgeberstruktur: Margit J. Mayer, zuvor unter anderem Chefredakteurin von&#xA0;&#x201E;Architectural Digest&#x201C; und&#xA0;&#x201E;Harper's Bazaar&#x201C; sowie&#xA0;&#x201E;Style Editor&#x201C; beim Kunstbuchverlag Taschen, hatte ihre Aufgabe als Herausgeberin bereits zum 1. Juli abgegeben. Laut OMH habe sie den Style- und Magazinbereich des Berliner Verlags verantwortet und der Wochenendausgabe ein eigenst&#xE4;ndiges Profil gegeben. Michael Maier beendet seine Herausgeberschaft zum Ende September; er habe die digitale Transformation der Zeitung ma&#xDF;geblich gepr&#xE4;gt und widme sich ab Oktober einem neuen Medienprojekt. Die Trennung erfolge laut OMH &#x201E;in bestem Einvernehmen&#x201C;. Maier selbst erkl&#xE4;rt: &#x201E;Es war mir eine Ehre, bei diesem spannenden Zeitungsprojekt mitwirken zu d&#xFC;rfen.&#x201C;&#xD;
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Es ist nicht die erste personelle Bewegung bei der OAZ und der OMH: Bereits im M&#xE4;rz hatte der erste OAZ-Chefredakteur Dorian Baganz das Projekt nur vier Wochen nach dem Start verlassen, kurz zuvor hatte Philippe Debionne den Vorsitz der Chefredaktionen der OMH &#xFC;bernommen. Im Juli hatte sich zudem Verleger Holger Friedrich selbst aus der operativen Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung der OMH-Gesellschaften zur&#xFC;ckgezogen und war in den Aufsichtsrat gewechselt &#x2013; die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung lag seither bei Christoph Stiller, Jan Schmidt und Dirk Jehmlich. Im Sommer hatte au&#xDF;erdem ein technischer Fehler in der Autorenliste der OAZ-Website f&#xFC;r Aufsehen gesorgt, nachdem mehrere Journalistinnen und Journalisten dort ohne ihr Wissen als Autoren gef&#xFC;hrt worden waren.&#xD;
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Die Ostdeutsche Medienholding vereint den Berliner Verlag und den Ostdeutschen Verlag unter einem Dach; zu ihren Marken z&#xE4;hlen neben der Berliner Zeitung und der OAZ auch der&#xA0;&#x201E;Berliner Kurier&#x201C; und &#x201E;Die Weltb&#xFC;hne&#x201C;.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Schauspielerin und Moderatorin spricht offen &#xFC;ber ihre Erfahrungen mit digitaler Gewalt. In einem neuen Podcast will sie ihr Wissen &#xFC;ber die digitale Welt nun weitergeben - vor allem an Familien.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/collien-fernandes-startet-podcast-ueber-sicherheit-im-netz-979663/</link></item><item id="979662"><title>Springer streicht Doppelstrukturen - wen der Stellenabbau trifft</title><pubDate>1788465823</pubDate><description>Axel Springer plant einen umfassenden Personalabbau in der Premium-Gruppe, zu der die Marken &#x201E;Welt&#x201C;,&#xA0;&#x201E;Politico&#x201C; Deutschland,&#xA0;&#x201E;Business Insider&#x201C; Deutschland und&#xA0;&#x201E;Icon&#x201C; geh&#xF6;ren. Ein Unternehmenssprecher erkl&#xE4;rte auf kress.de-Anfrage, die Ma&#xDF;nahmen seien Teil der &#x201E;laufenden Weiterentwicklung&#x201C; der Gruppe. Dabei sollen Doppelstrukturen oder Dreifachstrukturen nach und nach reduziert und angepasst werden. Betroffen seien alle Bereiche von Redaktion &#xFC;ber Grafik bis zu den Gesch&#xE4;ftsbereichen. Es handelt sich nach Springer-Angaben bei dem Personalabbau um eine Gr&#xF6;&#xDF;enordnung im mittleren zweistelligen Bereich in allen Marken der Premium-Gruppe.&#xA0;&#xD;
&lt;br /&gt;&#xD;
Man befinde sich in guten Gespr&#xE4;chen mit dem Betriebsrat, um einvernehmliche und attraktive L&#xF6;sungen f&#xFC;r die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, so der Sprecher weiter.&#xD;
Ein erstes konkretes Beispiel f&#xFC;r den angek&#xFC;ndigten Umbau hatte kress.de bereits vergangene Woche berichtet: Springer l&#xF6;st die Regionalredaktionen der &#x201E;Welt am Sonntag&#x201C; in Hamburg und Nordrhein-Westfalen auf, die gedruckten Regionalbeilagen f&#xFC;r beide Regionen fallen zum Jahresende weg.&#xA0;Sechs festangestellte Redakteurinnen und Redakteure sowie mehrere freie Mitarbeitende sollen von den Ma&#xDF;nahmen betroffen sein. Ein Springer-Sprecher wollte sich gegen&#xFC;ber kress.de zu konkreten Mitarbeiterzahlen und redaktionellen Details nicht &#xE4;u&#xDF;ern.&#xD;
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Axel Springer erkl&#xE4;rte damals auf kress.de-Nachfrage: &#x201E;Die Berichterstattung aus und &#xFC;ber wichtige Metropolregionen wie Hamburg und NRW bleibt ein integraler Bestandteil unserer &#xFC;berregionalen Berichterstattung in der Welt am Sonntag. Hierf&#xFC;r setzen wir weiterhin auf eigene regionale Expertise vor Ort. Wir l&#xF6;sen uns lediglich von der starren Struktur eigener gedruckter Regionalb&#xFC;cher in der Welt am Sonntag.&#x201C;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der bisherige &#x201E;Bild&#x201C;-Journalist kommuniziert k&#xFC;nftig f&#xFC;r die Industrie- und Handelskammer zu Kiel.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/pr-17/sebastian-geisler-mit-neuer-aufgabe-979644/</link></item><item id="979643"><title>&#x201E;B.Z.&#x201C; l&#xE4;sst jetzt Leser die Titelseite mitgestalten</title><pubDate>1788417248</pubDate><description>Die&#xA0;&#x201E;B.Z.&#x201C; hatte im Mai eine grundlegende Neuaufstellung angek&#xFC;ndigt: &lt;link https://kress.de/news/beitrag/152746-paukenschlag-in-berlin-axel-springer-academy-uebernimmt-leitung-und-redaktion-der-b-z-stellenabbau.html&gt;Die Axel Springer Academy of Journalism and Technology &#xFC;bernahm Leitung und Redaktion der Zeitung&lt;/link&gt;, die bisherige redaktionelle Struktur wurde abgel&#xF6;st (kress.de berichtete). Mit der Umstellung ging laut kress-Informationen ein Stellenabbau im niedrigen zweistelligen Bereich einher.&#xD;
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Neue Chefredakteurin wurde Miriam Krekel, die bereits von 2017 bis 2022 die&#xA0;&#x201E;B.Z.&#x201C; geleitet hatte und seit 2002 bei Axel Springer t&#xE4;tig ist. Mit der Ausgabe vom 2. September erscheint nun die erste, die junge Journalistinnen und Journalisten der Academy gemeinsam mit den verbliebenen erfahrenen &#x201E;B.Z.&#x201C;-Kolleginnen und -Kollegen gestaltet haben.&#xD;
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In einem Brief an die Leserschaft beschreibt Krekel den Ansatz: Erfahrung treffe auf neue Ideen, Menschen, die Berlin seit vielen Jahren journalistisch begleiteten, auf junge Reporterinnen und Reporter mit frischem Blick auf die Stadt. Ziel sei es,&#xA0;&#x201E;dort zu sein, wo die Berliner sind&#x201C; &#x2013; in den Kiezen, auf Stra&#xDF;en und Pl&#xE4;tzen, in Schulen, Vereinen, Gesch&#xE4;ften, Clubs und Unternehmen.&#xD;
Teil der neuen Ausrichtung ist das Projekt &#x201E;Berlin, h&#xF6;r uns zu!&#x201C;: F&#xFC;r die aktuelle Ausgabe habe die Redaktion mehr als 100 Erstw&#xE4;hlerinnen und Erstw&#xE4;hler in allen zw&#xF6;lf Berliner Bezirken befragt, was sie in ihrer Stadt bewege, welche Sorgen sie h&#xE4;tten und was sie von der Politik erwarteten &#x2013; relevant, weil bei der anstehenden Abgeordnetenhauswahl erstmals auch 16-J&#xE4;hrige w&#xE4;hlen d&#xFC;rfen.&#xD;
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Als konkretes Experiment &#xFC;berl&#xE4;sst die&#xA0;&#x201E;B.Z.&#x201C; ihren Lesern heute die Titelseite: Sie sollen eigene Schlagzeilen zu dem formulieren, was sie in Berlin &#xE4;rgert oder gl&#xFC;cklich macht, diese fotografieren und einsenden oder in sozialen Netzwerken teilen.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen &lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Nach dem Umbau der Redaktion wagt die erste gemeinsam produzierte Ausgabe unter Chefredakteurin Miriam Krekel gleich ein ungew&#xF6;hnliches Experiment mit den eigenen Lesern.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/medien-19/bz-laesst-jetzt-leser-die-titelseite-mitgestalten-979643/</link></item><item id="979641"><title>Chefredakteurin Bettina Steinke verl&#xE4;sst Funke</title><pubDate>1788416639</pubDate><description>Chefredakteurin Bettina Steinke verl&#xE4;sst die Mediengruppe nach acht Jahren an der Spitze von Funke. Sie ging, wie es in der Aussendung hei&#xDF;t,&#xA0;auf eigenen Wunsch zum 1. September, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.&#xD;
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Bettina Steinke war 2018 von Burda Forward zu Funke gewechselt. Als stellvertretende Chefredakteurin gestaltete sie zun&#xE4;chst den Aufbau und die Entwicklung der Reichweitenportale &#x201E;Der Westen&#x201C;, &#x201E;News38 und &#x201E;Th&#xFC;ringen24 mit.&#xA0;2020 entstand mit &#x201E;moin.de ein neues Angebot f&#xFC;r den Norden Deutschlands, 2023 wurde&#xA0;&#x201E;Berlin Live&#x201C; gestartet. Anfang 2024 erg&#xE4;nzte Funke das Portfolio mit dem Zukauf der Entertainment-Marke schlager.de.&#xD;
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Zudem entwickelte Bettina Steinke konsequent neue journalistische Formate. 2025 startete sie als Host den Podcast &#x201E;SoKo Schlager&#x201C;, in dem sie investigative Recherche mit dem Genre True Crime verband. Bettina Steinke war au&#xDF;erdem seit 2025 Mitglied im Krisenstab von Funke.&#xD;
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Das ECPMF sitzt in Leipzig und arbeitet europaweit. &#xDC;ber das Journalist-in-Residence-Programm kommen gef&#xE4;hrdete Journalistinnen und Journalisten nach Deutschland, werden juristisch begleitet und publizieren von hier aus weiter. &#xDC;ber 80 waren bisher im Programm, &#xFC;ber 4.000 haben insgesamt Unterst&#xFC;tzung erhalten. Finanziert wurde das bislang vor allem aus institutioneller F&#xF6;rderung, die allerdings knapper wird.&#xD;
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Das nachrichtengetriebene Konzept bricht mit der Mechanik klassischer Talk-Formate: Es treten keine Politiker auf. Stattdessen debattieren bei &#x201E;Unter Vier&#x201C; die beiden Hosts mit zwei wechselnden G&#xE4;sten, prim&#xE4;r Kolumnisten und externe Politikjournalisten, &#xFC;ber die diskurspr&#xE4;genden Themen des Tages. In den ersten Sendungen werden Daniel Friedrich Sturm (&#x201E;Tagesspiegel&#x201C;), Dorothea Schupelius, Claudius Seidl (&#x201E;SZ&#x201C;), J&#xF6;rg Thadeusz (rbb) und Ulf Poschardt zu Gast sein.&#xD;
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Wie eine Sprecherin der Medienanstalt dem Evangelischen Pressedienst (epd) mitteilte, betrifft das Verfahren einen von der Axel Springer Deutschland GmbH verantworteten Podcast. mabb-Direktorin Eva Flecken erkl&#xE4;rt den rechtlichen Hintergrund: Politische Werbung sei nach aktueller Rechtslage nicht nur im klassischen Rundfunk, sondern in nahezu allen Video- und Podcastformaten verboten. Anders sehe es bei Online-Angeboten aus, die &#xFC;berwiegend aus Text und Bild best&#xFC;nden &#x2013; dort sei politische Werbung erlaubt, m&#xFC;sse aber deutlich gekennzeichnet werden. &#x201E;Wir haben es hier also durchaus mit einem ungleichen und, wenn man so will, schiefen Regulierungsgef&#xFC;ge zu tun&#x201C;, so Flecken. Als Aufsichtsbeh&#xF6;rde setze man geltendes Recht um und gehe deshalb nun erstmals gegen politische Werbung in einem Podcast vor.&#xD;
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Der Medienstaatsvertrag (MStV) verbietet politische Werbung im Rundfunk sowie in rundfunk&#xE4;hnlichen Telemedien wie Podcasts. Als politische Werbung gelten dabei nicht nur Anzeigen von Parteien oder staatlichen Stellen, sondern auch bezahlte Inhalte Dritter, die gezielt Einfluss auf die &#xF6;ffentliche Meinung zu politischen, gesellschaftlichen oder sozialen Fragen nehmen sollen. Die ZAK stellte in ihrem Beschluss vom 7. August 2026 fest, dass die Podcast-Anbieterin gegen dieses Verbot versto&#xDF;en habe. Gegen den Bescheid kann Axel Springer Deutschland noch Rechtsmittel einlegen.&#xD;
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&lt;p class="PAText"&gt;Als Commercial Director Germany &amp; Community, Events &amp; Partnerships &#xFC;bernimmt Natalie Schwarz die kommerzielle Entwicklung des deutschen Marktes. Zus&#xE4;tzlich verantwortet sie die Vermarktung von Abos, Community und Events in &#xD6;sterreich und Deutschland. Diese Bereiche werden bewusst gruppenweit gef&#xFC;hrt. Schwarz war zuletzt Director Marketing &amp; Brand und Mitglied der Gesch&#xE4;ftsleitung der Bauer Advance KG. Sie bringt langj&#xE4;hrige Expertise in Markenf&#xFC;hrung, Vermarktung, Business Development und im Aufbau erfolgreicher Medien-, Sales- und Partnerschaftsmodelle mit.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="PAText"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="PAText"&gt;Boris Recsey tritt als Chief Growth, Commercial &amp; Finance Officer in das F&#xFC;hrungsteam ein. Er &#xFC;bernimmt die Sales-Steuerung in &#xD6;sterreich sowie gruppenweit Finance und Commercial Steering. Recsey hat CRIF &#xD6;sterreich in den vergangenen 18 Jahren aufgebaut und als CEO gef&#xFC;hrt. .&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="PAText"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="PAZwischenberschrift"&gt;Lara Gonschorowski ist seit dem Magazin-Relaunch 2024 als Chefredakteurin an Bord. Sie &#xFC;bernimmt ab Herbst 2026 als Publishing Director &amp; Editor-in-Chief die Verantwortung f&#xFC;r Print und Digital der gesamten Gruppe. Damit werden redaktionelle F&#xFC;hrung und Content-Strategie markt&#xFC;bergreifend geb&#xFC;ndelt.&lt;/p&gt;&#xD;
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&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;br /&gt;Pulskamp folgt auf Udo Becker, der in den Ruhestand geht. Becker habe die Corporate Practice von Burson Deutschland und Hill+Knowlton &#xFC;ber 20 Jahre ma&#xDF;geblich gepr&#xE4;gt, hei&#xDF;t es in einer Mitteilung. Er habe die Agentur als verl&#xE4;sslichen Partner f&#xFC;r komplexe Reputations- und Beratungsfragen positioniert.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;Zuletzt war Pulskamp mehr als zehn Jahre als Senior Vice President &amp; Partner bei Fleishman-Hillard Germany t&#xE4;tig. Dort verantwortete er als Mitglied des Exec-Teams unter anderem den Bereich Corporate Communications und fungierte als Crisis Lead Germany. Zuvor hatte der diplomierte Wirtschaftswissenschaftler leitende Management- und gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrende Funktionen inne, unter anderem als Vice President &amp; Head of Global Marketing bei der WMF Group sowie als Managing Director bei der Hering Schuppener Unternehmensberatung f&#xFC;r Kommunikation (WPP) in Frankfurt und D&#xFC;sseldorf. Zudem war er Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer und Managing Partner der Agenturen Roth &amp; Lorenz sowie Waterworks PR.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Er ist neuer Head of Corporate &amp; Public Affairs der Kommunikationsberatung Burson Deutschland.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/pr-17/burson-volker-pulskamp-folgt-auf-udo-becker-979616/</link></item><item id="979615"><title>Spie sichert sich die Dienste von Sarah R&#xF6;tzer</title><pubDate>1788248875</pubDate><description>&lt;div class="singleNewsShorttext clearfix"&gt;Sarah R&#xF6;tzer &#xFC;bernahm am 1. September die Position der Head of Communications &amp; Marketing bei Spie Germany Switzerland Austria, einem multitechnischen Dienstleister f&#xFC;r Geb&#xE4;ude, Anlagen und Infrastrukturen.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsShorttext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;Zwischen 2007 und 2015 arbeitete R&#xF6;tzer als Beraterin bei der Communications &amp; Network Consulting AG (heute: Kekst CNC). Danach war sie sechs Jahre Head of Corporate Media Relations bei Vodafone Deutschland. Von 2020 an verantwortete R&#xF6;tzer die Kommunikation des Funkmastbetreibers Vantage Towers in D&#xFC;sseldorf. &lt;link https://www.prreport.de/singlenews/uid-955523/dkv_mobility_entscheidet_sich_fuer_sarah_roetzer/#a955523 _blank&gt;Zuletzt war sie seit Herbst 2023 f&#xFC;r die Bereiche Communications, Public Affairs, Brand und Events des Tank- und Servicekartenanbieters DKV Mobility zust&#xE4;ndig.&lt;/link&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt agiert R&#xF6;tzer als Kommunikations- und Marketingchefin bei Spie Germany Switzerland Austria und berichtet an CSO und Gesch&#xE4;ftsleitungsmitglied Andr&#xE9; Schimmel. Sie ist Nachfolgerin von Constanze Blattmann, die zur Professorin f&#xFC;r Innovations- und Organisationskommunikation an die FH Aachen berufen wurde.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;div class="singleNewsShorttext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;Tewes kommt von der &#x201E;Lebensmittel Zeitung&#x201C;, f&#xFC;r die er seit 2016 als Redakteur t&#xE4;tig war. Seine Schwerpunkte liegen unter anderem auf Unternehmensberichterstattung, &#xDC;bernahmen und Fusionen, Restrukturierungen und Finanzierungen. Seit 2019 berichtete er im Handelsressort unter anderem &#xFC;ber Rewe Group, Galeria Karstadt Kaufhof, Edeka und Globus. Zuvor arbeitete er als Finanz- und Wirtschaftsredakteur beim F.A.Z.-Fachverlag sowie als Wirtschaftsredakteur bei der &#x201E;Heilbronner Stimme&#x201C;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die rund 40-k&#xF6;pfige Redaktion der &#x201E;B&#xF6;rsen-Zeitung&#x201C; wurde Anfang des Jahres neu organisiert und arbeitet seither in themenorientierten, ressort&#xFC;bergreifenden Teams.&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalnews in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder Ihnen ist in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen wollen? Mailen Sie die Infos bitte an&lt;link redaktion@journalistin.at _blank&gt; redaktion@journalistin.at&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
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Das gab &#x201E;&lt;link https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:share:7500420699589861376/ _blank&gt;F.A.Z.&#x201C;-Herausgeber Carsten Knop bekannt&lt;/link&gt;. L&#xF6;hr wird demnach weiterhin vom Hauptstadtb&#xFC;ro in Berlin aus arbeiten und dort zus&#xE4;tzlich die Leitung des Berliner Wirtschaftsb&#xFC;ros &#xFC;bernehmen. Die 1976 in Mainz geborene Journalistin kam 2007 zur &#x201E;F.A.Z.&#x201C; und arbeitete zun&#xE4;chst in der Wirtschaftspolitik, sp&#xE4;ter in der Unternehmensberichterstattung. Seit Anfang 2018 berichtet sie als Wirtschaftskorrespondentin aus Berlin. Gemeinsam mit Sebastian Pennekamp moderiert sie zudem den Wirtschaftspodcast &#x201E;L&#xF6;hr &amp; Pennekamp&#x201C;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Patrick Welter, Jahrgang 1965, geh&#xF6;rt seit 2002 der &#x201E;F.A.Z.&#x201C;-Wirtschaftsredaktion an. Zuvor arbeitete der Diplom-Volkswirt f&#xFC;r das &#x201E;Handelsblatt&#x201C;. F&#xFC;r die &#x201E;F.A.Z.&#x201C; war er als Korrespondent in Tokio und Washington t&#xE4;tig. Seit 2023 arbeitet er wieder in der Frankfurter Zentralredaktion und berichtet vor allem &#xFC;ber Konjunktur und Au&#xDF;enwirtschaft. K&#xFC;nftig soll er als Chefvolkswirt die wirtschaftliche Analyse der Zeitung st&#xE4;rken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heike G&#xF6;bel geh&#xF6;rte der &#x201E;F.A.Z.&#x201C;-Wirtschaftsredaktion seit 1992 an. Nach Stationen in Bonn und Berlin kehrte sie 2002 in die Frankfurter Zentralredaktion zur&#xFC;ck und pr&#xE4;gte dort als verantwortliche Redakteurin insbesondere die wirtschaftspolitische und ordnungspolitische Berichterstattung. G&#xF6;bel wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem war sie &lt;link https://www.wirtschaftsjournalistin.com/singlenews/uid-957282/heike-goebel-buerstet-gegen-den-strich/ _blank&gt;2023 &#x201E;Wirtschaftsjournalistin des Jahres"&lt;/link&gt; der &#x201E;Wirtschaftsjournalist:in", 2006 wurde sie mit dem Ludwig-Erhard-Preis f&#xFC;r Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet.&#xD;
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&lt;br /&gt;Man sucht zum 01.11.2026 f&#xFC;r die Hauptabteilung Kultur, Abteilung Wissen und Dialog, Ressort Wissen, Programmdirektion K&#xF6;ln, eine/n &lt;strong&gt;Redakteur/in (m/w/d)&lt;/strong&gt; am Standort K&#xF6;ln.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Aufgabengebiet:&lt;/strong&gt;&#xD;
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&lt;ul&gt; &lt;li data-list-item-id="e1111166969574cd8f1d719ebb8e3098f"&gt;Redaktionelle Betreuung, Weiterentwicklung und Moderation linearer und nicht-linearer Formate des Ressorts Wissen, auch im Rahmen der Digitalstrategie der Programmdirektion&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="e982470911eab0fcc58948e00be433b93"&gt;Redaktionelle Betreuung des Themenspektrums von Bildung bis Geschichte, insbesondere des Kalenderblatts&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="ea0391c0a9a9c9269d455cc987c905134"&gt;Redigieren von Manuskripten und enge Zusammenarbeit mit Autorinnen und Autoren sowie inhaltliche Qualit&#xE4;tssicherung&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="e4f6906ea9bc21d1d6ca2fa9a930c6e96"&gt;Verfassen eigener Beitr&#xE4;ge und Kommentare sowie fachjournalistische T&#xE4;tigkeit f&#xFC;r die drei Programme von Deutschlandradio&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="eaf71534c265775307a6f9233f5dc4cae"&gt;Steuerung und Optimierung der Formate f&#xFC;r die digitale Distribution&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="eec0477f5f687d76d9d968b7bc840d1cd"&gt;Betreuung und Ausbau des Netzwerks von Fachautorinnen und Fachautoren&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;link jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-mwd-568221/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert. Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als &lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt; abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Stelle ist in Vollzeit und in K&#xF6;ln ausgeschrieben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/redakteur-mwd-beim-deutschlandradio-gesucht-979604/</link></item><item id="979603"><title>&#x201E;Bei uns ist ein Bild ein journalistisches Argument, keine Dekoration&#x201C;</title><pubDate>1788208458</pubDate><description>Foto-Budgets schrumpfen, der Produktionsdruck w&#xE4;chst und noch dazu dr&#xE4;ngen KI-Fakes auf den Markt: Maxim Sergienko arbeitet seit mehr als zwei Jahrzehnten in Bildredaktionen verschiedener Medien und beobachtet, wie sich die Arbeit von diesen ver&#xE4;ndert hat. Mit welchen Strategien der heutige Ressortleiter der &#x201E;Spiegel&#x201C;-Bildredaktion journalistische Standards und das Vertrauen in Bilder bewahren will, erz&#xE4;hlt er im Interview mit dem Medium Magazin.&#xD;
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&lt;div class="OutlineElement Ltr SCXW92782719 BCX2"&gt;Herr Sergienko, welchen Wert hat eine Bildredaktion wie Ihre im Jahr 2026?&#xD;
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Maxim Sergienko: Eine gute Bildredaktion ist Teil unseres journalistischen Selbstverst&#xE4;ndnisses. Sie sorgt daf&#xFC;r, dass Bilder glaubw&#xFC;rdig sind, und pr&#xE4;gt, wie der&#xA0;&#x201E;Spiegel&#x201C; wahrgenommen wird. Es geht darum zu fragen: Tr&#xE4;gt dieses Bild die Geschichte wirklich? Bei uns ist ein Bild ein journalistisches Argument, keine Dekoration. Vertrauen entsteht nicht nur durch Texte, sondern auch durch Bilder. Ein gutes Bild erz&#xE4;hlt, erkl&#xE4;rt und zeigt, worauf es ankommt.&#xD;
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Sie nennen die Bildredaktion Teil Ihres journalistischen Selbstverst&#xE4;ndnisses. Vor welchen Herausforderungen stehen Sie als Ressortleiter der &#x201E;Spiegel&#x201C;-Bildredaktion .... (Fortsetzung im &lt;link https://mediummagazin.de/news/beitrag/1396-maxim-sergienko-vom-quot-spiegel-quot-quot-bei-uns-ist-ein-bild-ein-journalistisches-argument-keine-dekoration-quot.html _blank&gt;Medium Magazin&lt;/link&gt;)&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen &lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;link jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/wirtschaftsredakteur-mwd-568194/ _blank&gt;Gesucht wird ein erfahrener Wirtschaftsjournalist&lt;/link&gt;, der regionale Wirtschaftsthemen recherchiert, analysiert und f&#xFC;r Print und Online aufbereitet. Zum Aufgabenbereich geh&#xF6;ren auch die Entwicklung neuer journalistischer Formate, die Vertretung des Medienhauses bei Presseveranstaltungen und in regionalen Netzwerken sowie die fachliche Unterst&#xFC;tzung j&#xFC;ngerer Kollegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorausgesetzt werden mehrj&#xE4;hrige Erfahrung im Wirtschaftsjournalismus, eine fundierte journalistische Ausbildung und ein abgeschlossenes Studium in Betriebswirtschaft oder &#xD6;konomie. Der Arbeitgeber selbst wird in der &#xFC;ber eine Personalvermittlung ver&#xF6;ffentlichten &lt;link jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/wirtschaftsredakteur-mwd-568194/ _blank&gt;Stellenausschreibung&lt;/link&gt; nicht genannt.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/wirtschaftsredakteur-mwd-568194/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert. Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als &lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt; abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die unbefristete Stelle ist mit einer 35-Stunden-Woche ausgeschrieben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/medienhaus-in-karlsruhe-sucht-wirtschaftsredakteur-979601/</link></item><item id="979600"><title>RTL NEWS GmbH sucht Redakteur oder Redakteurin</title><pubDate>1788207585</pubDate><description>&#xA0;&#xD;
RTL News GmbH sucht zum Start 1. Oktober, zun&#xE4;chst befristet auf 12 Monate, einen Redakteur oder eine Redakteurin am Dienstort Hamburg.&#xD;
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Aufgaben:&#xD;
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&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Verantwortlich f&#xFC;r die kontinuierliche Erstellung hochwertiger und stark ins Abo konvertierender journalistischer Inhalte f&#xFC;r alle Kan&#xE4;le der Marke stern im Ressort Leben&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Entwicklung von Ideen und Impulsen f&#xFC;r Ressortthemen, insbesondere in den Bereichen Psychologie, Erziehung und Sex&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Starker Fokus auf Ideenfindung und Trendschau, Recherche sowie das Verfassen von Reportagen, Interviews, Protokollen und Portr&#xE4;ts f&#xFC;r stern+&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Fundierung journalistischer Entscheidungen durch die Nutzung von Daten-Dashboards und die Analyse von Lesegewohnheiten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Eigenst&#xE4;ndige Produktion eigener Geschichten sowie der Beitr&#xE4;ge weiterer Autor in den verschiedenen digitalen Redaktionssystemen aller Kan&#xE4;le&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Nutzung von Ideenfindungs- und Themenplanungstools&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Enge Zusammenarbeit mit dem Ressort und der Ressortleitung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Gelegentliche Unterst&#xFC;tzung des Wochenenddienstes durch die &#xDC;bernahme entsprechender Schichten&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;link jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-wmd-568132/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert. Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als &lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt; abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Es geht um Entwicklung von Ideen und Impulsen f&#xFC;r Ressortthemen, insbesondere in den Bereichen Psychologie, Erziehung und Sex.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/rtl-news-gmbh-sucht-redakteur-oder-redakteurin-979600/</link></item><item id="979599"><title>US-Regierung verweigert deutschen Journalisten Akkreditierung f&#xFC;r G20-Finanzministertreffen</title><pubDate>1788207198</pubDate><description>Die US-Regierung verweigert mehreren Journalisten aus Deutschland die Akkreditierung f&#xFC;r das G20-Finanzministertreffen in den USA. Sie reisen gemeinsam mit Finanzminister Lars Klingbeil. Das US-Finanzministerium schloss unter anderem Vertreter der Nachrichtenagentur Bloomberg und des &#x201E;Wall Street Journal&#x201C;&#xA0;aus. Die Bundesregierung intervenierte zuvor auf hoher diplomatischer Ebene f&#xFC;r die Zulassung der Medienschaffenden, blieb dabei aber weitgehend erfolglos. Lediglich der Berliner Korrespondent der&#xA0;&#x201E;New York Times&#x201C; erhielt seine Akkreditierung nach einer anf&#xE4;nglichen Ablehnung. Delegationskreise nennen das Vorgehen der USA &#x201E;beispiellos&#x201C; und &#x201E;inakzeptabel&#x201C;.&#xD;
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Im Zuge dessen hat der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) den Vizekanzler Lars Klingbeil aufgefordert, sich bei dem G20-Treffen f&#xFC;r die Akkreditierungen kritischer Medien einzusetzen.&#xA0;Die verweigerten Akkreditierungen seien ein klarer Versto&#xDF; gegen die Pressefreiheit. &#x201E;Dazu darf der deutsche Vizekanzler nicht schweigen.&#x201C;&#xA0;Der DJV-Vorsitzende weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass die Trump-Administration auf Kriegsfu&#xDF; mit kritischen Medienschaffenden stehe: &#x201E;Millionenklagen Trumps gegen das Wall Street Journal, die New York Times und die britische BBC zeigen, dass er seine Kritiker im Journalismus in die Knie zwingen will.&#x201C; Dar&#xFC;ber d&#xFC;rfe die internationale Politik nicht achselzuckend hinwegsehen, so Beuster.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Interessierte k&#xF6;nnen bei den Treffen mit der Chefredaktion und Reportern &#xFC;ber politische Themen diskutieren.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/medien-19/berliner-morgenpost-laedt-zu-wahl-brunches-979598/</link></item><item id="979597"><title>Vier von zehn Deutschen trauen Social Media mehr als ihrer eigenen Zeitung</title><pubDate>1788206763</pubDate><description>Vier von zehn Menschen in Deutschland haben laut Umfrage mehr Vertrauen in Social-Media-Posts als in klassische Nachrichten. Das geht aus dem&#xA0;&#x201E;Social-Media-Atlas 2026&#x201C; hervor, f&#xFC;r den rund 3.600 Internetnutzer ab 16 Jahren befragt worden sind. Der Wert von 43 Prozent bedeutet sechs Prozentpunkte Zuwachs zum Vorjahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&#x201E;Bei Internetnutzerinnen und -nutzern zwischen 20 und 49 Jahren liegt der Anteil sogar bei mehr als der H&#xE4;lfte&#x201C;, teilte die Beratungsgesellschaft PER Agency in Hamburg mit, die die Studie zusammen mit dem IMWF Institut f&#xFC;r Management- und Wirtschaftsforschung vom Marktforschungsunternehmen Toluna repr&#xE4;sentativ erstellen lie&#xDF;. Der Branchendienst Horizont berichtete zuerst &#xFC;ber die Umfragewerte.&#xA0;&#x201E;Dabei verlassen sich zwei Drittel der Befragten vor allem auf Posts, die sie von privaten Kontakten erhalten.&#x201C; Das Vertrauen in die Zusendungen von Freunden, Bekannten und Verwandten auf Social-Media-Plattformen unterliege allerdings Schwankungen. Nachdem es 2023 deutlich zur&#xFC;ckgegangen war, sei es in diesem Jahr wieder leicht gestiegen, erl&#xE4;utern die Studienverfasser.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;35 Prozent der Befragten folgen im Schnitt h&#xE4;ufig privaten Empfehlungen - das sind 5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr&#x201C;, so die Mitteilung. F&#xFC;r private Empfehlungen sind in der &#x201E;Generation Z&#x201C; (16 bis 29 Jahre) sogar 47 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer empf&#xE4;nglich, in der &#x201E;Generation Y&#x201C; (30 bis 45 Jahre) sind es 46 Prozent, w&#xE4;hrend der Anteil mit zunehmendem Alter deutlich sinkt.&#xD;
&lt;br /&gt;&#xD;
&#x201E;Das Ergebnis, dass im Schnitt vier von zehn Menschen Social-Media-Posts glaubw&#xFC;rdiger finden als redaktionelle Nachrichten, ist aus demokratiepolitischer Sicht alarmierend&#x201C;, betonte Social-Media-Experte und PER-Chef Roland Heintze. &#x201E;Klassische Medien durchlaufen Sorgfaltspflichten und Redaktionsprozesse, die Nachrichten auf Social Media nicht bieten, insbesondere, wenn privat gepostet wird. Das schwindende Vertrauen in Redaktionen f&#xFC;hrt zu einer Verschiebung, wer die &#xF6;ffentliche Meinungsbildung pr&#xE4;gt.&#x201C;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reichweite der Social-Media-Plattformen vergr&#xF6;&#xDF;ere den Effekt, so PER. &#x201E;84 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer sind in sozialen Medien aktiv. Zum Vergleich: Zu Beginn der Messung im Jahr 2011 waren es noch 64 Prozent.&#x201C; Die Spitzenpl&#xE4;tze im Ranking der meistgenutzten Plattformen sind im Vergleich zum Vorjahr unver&#xE4;ndert: Whatsapp (77 Prozent), Youtube (74 Prozent), Facebook (64 Prozent), Instagram (60 Prozent) und Tiktok (47 Prozent) bilden wie schon 2025 die Top 5.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;57 Prozent der Befragten hatten bereits auf Facebook das Gef&#xFC;hl, dass in Nachrichten die Wahrheit verdreht wird oder die Information nicht stimmt. Auf Tiktok sind es 51 Prozent, auf Instagram 45 Prozent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F&#xFC;r den Social-Media-Atlas 2026 wurden rund 3.600 deutsche Internetnutzer ab 16 Jahren online befragt. Die repr&#xE4;sentative Umfrage erfolgte im Januar 2026. Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.&#xD;
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Die Zusammenarbeit konzentriert sich demnach auf f&#xFC;nf strategische Schwerpunkte: die schrittweise Einf&#xFC;hrung von ChatGPT Enterprise f&#xFC;r alle Mitarbeitenden inklusive Schulungsprogrammen, die Integration von OpenAI-Entwicklungswerkzeugen in die t&#xE4;gliche Arbeit der IT-Teams, den Einsatz der OpenAI-Schnittstelle f&#xFC;r intelligentere Suchen auf den digitalen Marktplatz-Plattformen der Gruppe, neue Arbeitsabl&#xE4;ufe f&#xFC;r KI-gest&#xFC;tzte Recherche und Strukturierung von Inhalten in den Redaktionen sowie den Einsatz von KI in zentralen Funktionen wie Finance, HR, Legal und Communications.&#xD;
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Wichtig f&#xFC;r die redaktionelle Arbeit: Recherche, Einordnung und Ver&#xF6;ffentlichung blieben laut Ringier in der Verantwortung der Journalistinnen und Journalisten, KI unterst&#xFC;tze lediglich einzelne Arbeitsschritte und treffe keine redaktionellen Entscheidungen. Die Nutzung laufe &#xFC;ber einen Enterprise-Vertrag mit Datenspeicherung in Europa; das Data Protection Team von Ringier habe die eingesetzten Produkte gepr&#xFC;ft und freigegeben.&#xD;
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Der Vertrag regele ausschlie&#xDF;lich den Einsatz von OpenAI-Produkten im Unternehmen, nicht aber eine Lizenzierung von Ringier-eigenen Inhalten f&#xFC;r das KI-Training, betont der Konzern. Die einzelnen Gesch&#xE4;ftsbereiche &#x2013; Media, Sports Media, Marketplaces sowie die Corporate Functions &#x2013; erhielten im Rahmen des gruppenweiten Enterprise-Vertrags volle Autonomie, eigenverantwortlich zu entscheiden, wo und wie die OpenAI-Produkte den gr&#xF6;&#xDF;ten Mehrwert stiften.&#xD;
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Ringier-CEO Marc Walder ordnet den Schritt ein:&#xA0;&#x201E;K&#xFC;nstliche Intelligenz ver&#xE4;ndert die Medienindustrie fundamental.&#x201C; Man wolle gemeinsam mit OpenAI Arbeitsabl&#xE4;ufe anpassen und neue digitale Produkte schaffen. Ein Prinzip bleibe dabei unver&#xE4;ndert: &#x201E;Technologie unterst&#xFC;tzt den Menschen. Sie ersetzt journalistische Verantwortung und menschliches Urteilsverm&#xF6;gen nicht.&#x201C;&#xD;
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Christoph Winter, Enterprise Lead f&#xFC;r DACH bei OpenAI, betont: Ringier zeige, wie ein f&#xFC;hrendes Medienunternehmen KI verantwortungsvoll in den Arbeitsalltag integrieren k&#xF6;nne.&#xD;
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Mit dem Eigent&#xFC;merwechsel stellt sich Medieninsider auch personell neu auf. Den Posten des Chefredakteurs wird Manuel Weis &#xFC;bernehmen, der zuletzt als freier Autor f&#xFC;r die Auerbach-Medien, aber auch DWDL oder den Mediendienst der Katholischen Nachrichtenagentur geschrieben hat. Damit &#xFC;bernimmt Weis die Aufgaben von Marvin Schade, der Medieninsider gemeinsam mit Co-Gr&#xFC;nder Matthias Bannert &#x201C;auf eigenen Wunsch&#x201D; verlassen wird, wie es in einer Mitteilung des Medieninsider hei&#xDF;t.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade erkl&#xE4;rt: &#x201E;Wir haben Medieninsider in den vergangenen Jahren so weit gebracht, wie wir es mit einem Kernteam von zwei Leuten schaffen konnten. Nun braucht es andere Strukturen &#x2013; und dort braucht es Gestaltungsfreiheit."&#xA0;&#xD;
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Internet, Plattformen und K&#xFC;nstliche Intelligenz h&#xE4;tten die Medienwelt grundlegend ver&#xE4;ndert, so Kropsch weiter. Nachrichtenagenturen seien &#x201E;Journalismus pur&#x201C;. Gerade mit Blick auf K&#xFC;nstliche Intelligenz liege die verteidigbare Position journalistischer Medien dort, wo Originale entstehen &#x2013; bei eigener Recherche, neuen Fakten, Verifikation und investigativer Arbeit. Kropsch sprach in diesem Zusammenhang von einem neuen &#x201E;Zeitalter der Reporter&#x201C;.&#xD;
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Entscheidend sei, journalistische Angebote konsequent an ihrem Nutzen f&#xFC;r Lesergruppen und Kunden plattformunabh&#xE4;ngig auszurichten. Kropsch pl&#xE4;dierte f&#xFC;r &#x201E;radikale N&#xFC;tzlichkeit, gr&#xF6;&#xDF;ere Plattform-Unabh&#xE4;ngigkeit und Member Value statt kurzfristiger Gewinn-Maximierung&#x201C;. Medienunternehmen m&#xFC;ssten aus der Opferrolle gegen&#xFC;ber Plattformen herauskommen, selbst zu Akteuren werden und tragf&#xE4;hige Gesch&#xE4;ftsmodelle entwickeln.&#xD;
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Auch das Thema K&#xFC;nstliche Intelligenz kam bei der Veranstaltung zur Sprache.&#xA0;Peter Strahlendorf, Vorsitzender des MVFP Nord, bezeichnete KI als &#x201E;Game Changer&#x201C; f&#xFC;r Verlage: &#x201E;Da findet eine Z&#xE4;sur statt, die wir vor einem Jahr in dieser Tragweite vermutlich alle nicht so gesehen haben.&#x201C; KI k&#xF6;nne Verlagen zwar helfen, Arbeitsprozesse zu modernisieren und effizienter zu machen. Die Kehrseite liege jedoch darin, wie KI-Systeme trainiert w&#xFC;rden und sich fremde Inhalte aneigneten &#x2013; Strahlendorf verwies dabei auf juristische Auseinandersetzungen unter anderem mit Blick auf die GEMA sowie die Verlage Carlsen und Penguin Random House.&#xD;
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Strahlendorf sprach sich daf&#xFC;r aus, die Beweislast im Umgang mit KI und geistigem Eigentum umzukehren: Nicht die gesch&#xE4;digten Rechteinhaber m&#xFC;ssten nachweisen, dass ihre Inhalte unberechtigt genutzt worden seien, sondern KI-Anbieter m&#xFC;ssten offenlegen, woher ihre Trainingsinhalte stammten und ob sie rechtm&#xE4;&#xDF;ig eingesetzt worden seien. &#x201E;Wer unsere Inhalte mit KI nutzen oder an ihnen lernen und trainieren will, muss vorher um Erlaubnis fragen und offenlegen, wie sie verwendet werden sollen.&#x201C;&#xD;
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Schorn pr&#xE4;gte fr&#xFC;her den jungen Sender 1Live und wechselte 2017 zu WDR 2. Er bleibt der ARD f&#xFC;r Gro&#xDF;projekte wie den&#xA0;&#x201E;Deutschen Radiopreis&#x201C; und den&#xA0;&#x201E;ESC&#x201C; erhalten. WDR-Programmdirektorin Andrea Schafarczyk deutet in einem Statement an, dass der Sender Schorn gerne gehalten h&#xE4;tte.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Eine dauerhafte Nachfolge f&#xFC;r die Sendung steht noch nicht fest.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/thorsten-schorn-hoert-als-radiomoderator-beim-wdr-auf-979566/</link></item><item id="979562"><title>ARD besetzt die F&#xFC;hrung ihrer k&#xFC;nftigen Gesch&#xE4;ftsstelle in Berlin</title><pubDate>1787860501</pubDate><description>Die ARD besetzt die F&#xFC;hrung ihrer k&#xFC;nftigen Gesch&#xE4;ftsstelle in Berlin. Christoph Rosenthal &#xFC;bernimmt zum Jahreswechsel die Gesamtleitung, Christoph Hammerschmidt leitet dauerhaft die Kommunikation des Senderverbunds. Kerstin Skiba verantwortet die Medienpolitik. Die neue Gesch&#xE4;ftsstelle ersetzt das bisherige Generalsekretariat. Sie b&#xFC;ndelt administrative Aufgaben und den Strategieprozess. Der Senderverbund will damit mehr Kontinuit&#xE4;t trotz wechselnder ARD-Vorsitze gew&#xE4;hrleisten. Rosenthal arbeitet bereits seit 2018 im Generalsekretariat. Hammerschmidt f&#xFC;hrt aktuell die Kommunikation unter dem Vorsitz des HR. Skiba arbeitete zuletzt als Justiziarin f&#xFC;r den RBB.&#xD;
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Laut &#x201E;Abendblatt&#x201C; ist zudem die Ausgabe aus NRW betroffen. Kritik an der Streichung kommt von der Gewerkschaft DJV: &#x201E;Das Ende der &#x201E;Welt&#x201C;-Lokalredaktionen w&#xE4;re ein weiteres Ausd&#xFC;nnen des publizistischen Angebotes&#x201C;, sagt DJV-Chef Mika Beuster. Er fordert Springer auf, die Einstellung zu &#xFC;berdenken. Der Konzern hatte den t&#xE4;glichen gedruckten Hamburg-Teil der &#x201E;Welt&#x201C; bereits Ende 2019 gestrichen. Seitdem erscheinen lokale Themen unter der Woche nur noch digital.&#xD;
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Der Kern der Titel &#x2013; lokale Inhalte und Verbraucherinformationen &#x2013; bleibe bestehen, erg&#xE4;nzt werde er k&#xFC;nftig um eine Seite mit bundespolitischer Berichterstattung, die vom Team der Funke Zentralredaktion geliefert werde. Chefredakteur J&#xF6;rg Quoos ordnet in jeder Ausgabe zus&#xE4;tzlich das aktuelle politische Geschehen in einem eigenen Meinungsartikel ein. &#x201E;Damit bieten wir auch den Leserinnen und Lesern unserer Anzeigenbl&#xE4;tter unabh&#xE4;ngigen, gut recherchierten Qualit&#xE4;tsjournalismus&#x201C;, so Quoos. Man belehre nicht, sondern erkl&#xE4;re, liefere Fakten und ordne seri&#xF6;s ein.&#xD;
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Auf einer weiteren Seite sollen Berichte &#xFC;ber politische und gesellschaftlich relevante Entwicklungen in den jeweiligen Erscheinungsgebieten der Anzeigenbl&#xE4;tter folgen. Diese Artikel sollen Redakteurinnen und Redakteure der lokalen Tageszeitungsmarken beisteuern.&#xD;
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Christoph R&#xFC;th, f&#xFC;r die Regionalmedien verantwortlicher Konzerngesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer, ordnet den Schritt strategisch ein: Die kostenlosen Wochenzeitungen erreichten bis zu 4,2 Millionen Haushalte: diese Plattform wolle man k&#xFC;nftig st&#xE4;rker f&#xFC;r&#xA0;&#x201E;politisch relevante Berichterstattung bis in die Fl&#xE4;che&#x201C; nutzen. Man verbinde damit die Kompetenz der Hauptstadtredaktion mit der regionalen Verankerung der Funke-Journalistinnen und -Journalisten vor Ort, so R&#xFC;th.&#xD;
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K&#xFC;nftig soll die Vermarktung in zwei Strukturen organisiert werden: Die Vermarktungsgesellschaft Media Impact wird bis Ende des Jahres vollst&#xE4;ndig in die Bild-Gruppe integriert, die damit das breite Reichweitengesch&#xE4;ft &#xFC;bernimmt. Parallel b&#xFC;ndelt die neu geschaffene Premium-Gruppe mit Welt, Politico Deutschland, Business Insider Deutschland und Icon die Vermarktung in den Bereichen Luxury und Events. Die Reichweitenvermarktung der Premium-Gruppe soll dabei eng mit der Vermarktungsorganisation der Bild-Gruppe verzahnt bleiben, sodass Werbekunden weiterhin marken&#xFC;bergreifende Angebote und die kombinierte Reichweite des Axel-Springer-Portfolios nutzen k&#xF6;nnten.&#xD;
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Benedikt Faerber, bislang Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer von Media Impact, wechselt als Chief Commercial Officer (CCO) in die Bild-Gruppe. Dort verantwortet er weiterhin die Vermarktungsaktivit&#xE4;ten und bleibt zentraler Ansprechpartner f&#xFC;r Kunden und Agenturen.&#xD;
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Christoph Eck-Schmidt, CEO der Bild-Gruppe, kommentiert den Schritt: Mit der Integration von Media Impact beginne f&#xFC;r die Bild-Gruppe &#x201E;ein neues Kapitel&#x201C;. Marke, Produkt und Vermarktung arbeiteten k&#xFC;nftig enger zusammen, das gebe &#x201E;mehr Geschwindigkeit, Klarheit und Kundenn&#xE4;he&#x201C;.&#xD;
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Mathias Sanchez, CEO der Premium-Gruppe, ordnet die Neuaufstellung seines Bereichs ein: Man wolle &#x201E;die st&#xE4;rkste Vermarktungseinheit f&#xFC;r Networking auf C-Level im deutschen Markt&#x201C; schaffen. Die publizistischen Angebote und Events der Gruppe verb&#xE4;nden relevante Reichweite mit hochwertigen Zielgruppen und sch&#xFC;fen damit starke Plattformen f&#xFC;r Positionierung und Vernetzung.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Zwei Strukturen statt einer: Axel Springer ordnet seine Vermarktung neu. W&#xE4;hrend die Bild-Gruppe k&#xFC;nftig das gro&#xDF;e Reichweitengesch&#xE4;ft verantwortet, entsteht f&#xFC;r Luxusmarken und Events eine eigene Einheit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/medien-19/springer-loest-media-impact-auf-bild-gruppe-uebernimmt-vermarktung-979559/</link></item><item id="979540"><title>Funke-Volont&#xE4;rinnen und -Volont&#xE4;r starten Podcast &#x201E;Jung &amp; Ost&#x201C;</title><pubDate>1787770340</pubDate><description>Ab sofort startet mit &#x201E;Jung &amp; Ost&#x201C; der neue Podcast der&#xA0;&#x201E;Berliner Morgenpost&#x201C; und &#x201E;Th&#xFC;ringer Allgemeine&#x201C;. Die Journalistinnen Theresa Montag und Antonia Weber sowie der Journalist Albrecht Kaiser sprechen &#xFC;ber ihr Aufwachsen in Th&#xFC;ringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen, &#xFC;ber gesellschaftliche Unterschiede zwischen Ost und West sowie &#xFC;ber die Frage, wie junge Ostdeutsche ihre Heimat heute wahrnehmen.&#xD;
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Die erste Folge &#x201E;Nichts los? Aufwachsen im Osten&#x201C; wurde vor Live-Publikum in der Th&#xFC;ringer Landesvertretung in Berlin aufgezeichnet. Darin teilen die drei Hosts pers&#xF6;nliche Erfahrungen aus ihrer Kindheit und Jugend und diskutieren &#xFC;ber verschiedenste gesellschaftliche Perspektiven auf Ostdeutschland.&#xD;
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Der Podcast entsteht vor dem Hintergrund einer immer wieder aufkommenden Debatte &#xFC;ber die Darstellung Ostdeutschlands in den Medien und der &#xD6;ffentlichkeit. In den kommenden Wochen sprechen die Hosts unter anderem &#xFC;ber das Medienbild Ostdeutschlands, Rechtsextremismus, Karrierechancen, Demografie und Identit&#xE4;t. Dabei kommen immer wieder Expertinnen und Experten zu Wort, die ihre Erfahrungen und bedeutende Einblicke teilen.&#xD;
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&#x201E;Jung &amp; Ost&#x201C; versteht sich, wie es in einer Aussendung hei&#xDF;t, nicht als Podcast &#xFC;ber Trennlinien, sondern als Beitrag zur Verst&#xE4;ndigung. Die Hosts wollen unterschiedliche Erfahrungen sichtbar machen und dar&#xFC;ber ins Gespr&#xE4;ch kommen, wie der gesellschaftliche Zusammenhalt gest&#xE4;rkt werden kann. Dabei greifen sie Themen auf, die viele junge Menschen besch&#xE4;ftigen: Heimat, Mobilit&#xE4;t, Medien, Karrierechancen, Identit&#xE4;t und politische Teilhabe.&#xD;
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Die erste Folge von &#x201E;Jung &amp; Ost&#x201C; ist seit 26. August verf&#xFC;gbar. Anschlie&#xDF;end erscheint jeden Mittwoch eine neue Episode auf allen g&#xE4;ngigen Podcast-Plattformen.&#xD;
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Am Ende der Morgennachrichten von MDR Sachsen-Anhalt &#xFC;bergab ein Nachrichtensprecher an eine Kollegin &#x2013; zun&#xE4;chst blieb es jedoch rund f&#xFC;nf Sekunden lang still. Dann sagte die Journalistin: &#x201E;Wie Sie h&#xF6;ren, h&#xF6;ren Sie nichts. Keinen MDR mehr in Sachsen-Anhalt? Und damit auch kein MDR Sachsen-Anhalt, mein Radio, mein Zuhause? Das k&#xF6;nnte passieren.&#x201C; Anschlie&#xDF;end verwies sie auf weitere Informationen des Senders.&#xD;
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Auch auf der Internetseite von MDR Sachsen-Anhalt greift der Sender das Thema auf: Bei mehreren regionalen Beitr&#xE4;gen sind statt der &#xFC;blichen Bilder schwarze Kacheln zu sehen &#x2013; ein weiterer Verweis auf m&#xF6;gliche Folgen einer K&#xFC;ndigung der Rundfunkstaatsvertr&#xE4;ge.&#xD;
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MDR-Intendant Ralf Ludwig hatte bereits zuvor vor den Konsequenzen eines solchen Schritts gewarnt: Im Fernsehen gebe es dann etwa kein &#x201E;Sachsen-Anhalt heute&#x201C; mehr, ebenso wenig das Radioprogramm &#x201E;MDR Sachsen-Anhalt&#x201C; aus dem Funkhaus Magdeburg, sagte Ludwig der &#x201E;Mitteldeutschen Zeitung&#x201C;. Zugleich k&#xFC;ndigte er juristischen Widerstand an:&#xA0;&#x201E;Wenn die K&#xFC;ndigung kommen sollte, werden wir juristisch dagegen vorgehen.&#x201C;&#xD;
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In aktuellen Umfragen zur Landtagswahl liegt die AfD bei mehr als 40 Prozent der Zweitstimmen und damit deutlich vor der CDU, die auf etwa 24 Prozent kommt.&#xD;
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Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Podcast &#x201E;L&#xE4;nger Leben&#x201C; der FUNKE Zentralredaktion. Die beiden Hosts, Redakteurin Natalja Fischer und Longevity-Experte Felix Bertram, sprechen dar&#xFC;ber, was sie zu diesem Thema gebracht hat, was sie selbst f&#xFC;r ein gesundes, langes Leben tun &#x2013; und warum es nie zu sp&#xE4;t ist, den Schalter umzulegen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Woher kommt eigentlich der Begriff &#x201E;Longevity&#x201C;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Felix:&lt;/em&gt; Der Begriff &#x201E;Longevity" leitet sich aus dem Lateinischen ab, und zwar aus &#x201E;longus" (lang) und &#x201E;Vita" (das Leben). Daraus entstand &#x201E;longaevitas" (langes Leben). Aus dem Englischen &#xFC;bersetzt bedeutet das Wort &#x201E;Langlebigkeit".&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Wie seid ihr beide zum Thema Longevity gekommen? Was bedeutet Longevity f&#xFC;r euch pers&#xF6;nlich?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Felix:&lt;/em&gt; Mit 49 Jahren habe ich einen Test gemacht, der ergab, dass mein biologisches Alter bei 74 Jahren lag. Das war ein Schock. Ich habe mein Leben daraufhin konsequent umgestellt &#x2013; und es ist mir gelungen, diesen Wert innerhalb von nur zwei Jahren deutlich zu senken, auf heute 50 Jahre. Damit bin ich biologisch sogar ein Jahr j&#xFC;nger als mein chronologisches Alter. F&#xFC;r mich geht es bei Longevity aber nicht nur darum, l&#xE4;nger zu leben, sondern vor allem l&#xE4;nger gesund zu leben. Fakt ist, dass wir unsere letzte Lebensdekade h&#xE4;ufig gebrechlich, mit chronischen Erkrankungen und leidend verbringen. Das k&#xF6;nnen wir mit der richtigen Lebensweise verhindern.&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Natalja:&lt;/em&gt; Viele denken beim Schlagwort Longevity an Menschen wie den amerikanischen Tech-Unternehmer Bryan Johnson, die ihr Leben einem Gesundheitsdiktat unterwerfen, strenge Di&#xE4;ten pflegen, viele Pillen schlucken und teure Behandlungen &#xFC;ber sich ergehen lassen, um m&#xF6;glichst lange zu leben. Das erweckt den Eindruck, Longevity sei vor allem etwas f&#xFC;r Reiche, Privilegierte und Asketen. Das Gegenteil ist der Fall. Wir alle w&#xFC;nschen uns eine m&#xF6;glichst lange und vor allem gesunde und selbstbestimmte Lebenszeit &#x2013; ohne Krankheit und Leid. Und die wirksamsten Hebel, um das zu erreichen, sind weder teuer noch dogmatisch, sondern verbl&#xFC;ffend einfach.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Was kann wirklich jede und jeder tun, um die gesunde Lebenszeit zu verl&#xE4;ngern?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Felix:&lt;/em&gt; 80 Prozent der Ma&#xDF;nahmen gelten f&#xFC;r jeden Menschen und f&#xFC;r alle Geschlechter. Im Kern geht es um guten Schlaf, Stressregulation, Bewegung und eine frische, pflanzenbasierte und eiwei&#xDF;haltige Ern&#xE4;hrung. Die anderen 20 Prozent sind dann auf individuelle Risikoprofile und das jeweilige Geschlecht abzustimmen.&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Natalja:&lt;/em&gt; Mit den vier S&#xE4;ulen, die Felix angesprochen hat, kann jeder seine Gesundheitsspanne und Lebenszeit um Jahre verl&#xE4;ngern. Das ist wissenschaftlich belegt. Umgekehrt sollte den meisten klar sein: Faktoren wie Zigaretten und Alkohol verk&#xFC;rzen statistisch gesehen die Lebenszeit. Wie M&#xE4;nner und Frauen unterschiedlich altern, haben wir &#xFC;brigens in einer eigenen Folge beleuchtet, die sich sehr lohnt!&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt; Welche verbreitete Vorstellung &#xFC;ber gesundes Altern haltet ihr f&#xFC;r falsch?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Felix:&lt;/em&gt; Der Glaube, dass es &#x201E;Abk&#xFC;rzungen" gibt. Viele denken, sie k&#xF6;nnten mit Nahrungserg&#xE4;nzungsmitteln, Peptiden oder irgendwelchen &#x201E;Entgiftungskuren" ihre Gesundheit und Lebensspanne beeinflussen.&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Natalja:&lt;/em&gt; Da stimme ich Felix hundertprozentig zu. Vitamininfusionen, Eisb&#xE4;der, Infrarotsaunen und Co. sind kaum etwas wert, wenn die gesunde Basis fehlt: Sport, gesunde Ern&#xE4;hrung, guter Schlaf und m&#xF6;glichst wenig Stress &#x2013; und das langfristig.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Was sind die gr&#xF6;&#xDF;ten &#x201E;Feinde&#x201C; eines langen, erf&#xFC;llten Lebens?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Felix:&lt;/em&gt; Schlafmangel, Stress, Rauchen, Alkohol, &#xDC;bergewicht und Einsamkeit.&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Natalja:&lt;/em&gt; Bewegungsmangel und ungesunde Ern&#xE4;hrung w&#xFC;rde ich noch erg&#xE4;nzen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Ab welchem Alter sollte man anfangen, sich ernsthaft mit Longevity zu besch&#xE4;ftigen? Oder ist der Zug irgendwann abgefahren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Felix:&lt;/em&gt; So fr&#xFC;h wie m&#xF6;glich &#x2013; aber es ist nie zu sp&#xE4;t. Man sollte Longevity auch nicht nur als Zukunftsinvestment betrachten, sondern als eine Verbesserung der Lebensqualit&#xE4;t im Hier und Jetzt. Ich f&#xFC;hle mich wacher, lebendiger, energiereicher und zufriedener.&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Natalja:&lt;/em&gt; Es lohnt sich in jedem Alter. Analysen zeigen, dass Menschen, die erst im Seniorenalter den Lebensstil anpassen, ihre Lebenserwartung verl&#xE4;ngern &#x2013; und vor allem die Lebensqualit&#xE4;t steigern.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Welche Rolle spielt mentale Gesundheit f&#xFC;r ein langes Leben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Felix:&lt;/em&gt; Eine absolut entscheidende. Ein eindr&#xFC;ckliches Beispiel: Einsamkeit hat denselben negativen Effekt wie der Konsum von 15 Zigaretten pro Tag. Gute Beziehungen und Gemeinschaft verl&#xE4;ngern nachweislich das Leben.&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Natalja:&lt;/em&gt; Auch chronischer Stress beschleunigt nachweislich den Alterungsprozess. Dazu haben wir ebenfalls eine Folge aufgenommen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Was w&#xFC;rdet ihr jemandem sagen, der sich in der Welt zahlreicher Gesundheitstipps &#xFC;berfordert f&#xFC;hlt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Felix:&lt;/em&gt; Ich w&#xFC;rde der Person sagen, dass ich sie absolut verstehe &#x2026;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Natalja:&lt;/em&gt; &#x2026; aber wenn man einmal verstanden hat, was wirklich wichtig ist, dann ist es eigentlich gar nicht so kompliziert.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Gibt es etwas, das ihr in eurem eigenen Leben nach euren Recherchen oder Erfahrungen ver&#xE4;ndert habt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Felix:&lt;/em&gt; In meinem Fall ganz viel! Schlaf und Stressregulation sowie Sport haben heute h&#xF6;chste Priorit&#xE4;t. Und ich habe gelernt &#x201E;Nein&#x201C; zu sagen und habe Dinge aus meinem Leben entfernt. So entsteht neuer Raum, den ich nun sinnvoll nutzen kann. Mein Leben hat sich entschleunigt und f&#xFC;hlt sich richtig gut an.&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Natalja:&lt;/em&gt; Ein gesunder Lebensstil war mir bereits vorher wichtig, aber seit wir den Podcast machen, achte ich noch st&#xE4;rker auf meine Ern&#xE4;hrung. Alkohol trinke ich nur noch zu besonderen Anl&#xE4;ssen und nicht mehr einfach so. Und ich nehme Kreatin.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Wie ist eigentlich die Idee zum Podcast entstanden?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Felix:&lt;/em&gt; Es ist tats&#xE4;chlich ein Problem, dass inzwischen jeder und jede etwas zum Thema zu sagen hat und so &#x2013; auch &#xFC;ber Social Media &#x2013; eine &#x201E;Wolke" aus oft unqualifizierten, unwissenschaftlichen und teilweise gef&#xE4;hrlichen Informationen entsteht. Dem wollten wir etwas entgegensetzen.&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Natalja:&lt;/em&gt; Vor dem Podcast hatten wir bereits ein Interview mit Felix ver&#xF6;ffentlicht, das tagelang der meistgelesene Artikel auf unseren Seiten war. Das Interesse am Thema Longevity ist immens &#x2013; und mit Felix haben wir jemanden, der nicht nur die medizinischen Hintergr&#xFC;nde erkl&#xE4;rt, sondern auch selbst erprobt hat, was er empfiehlt. Der Podcast war die logische Konsequenz.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Warum sollte man unbedingt diesen Podcast h&#xF6;ren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Felix:&lt;/em&gt; Weil wir in einer knappen halben Stunde ein Thema sauber aufbereiten. Einerseits die aktuelle wissenschaftliche Datenlage und andererseits meine pers&#xF6;nliche Erfahrung. Zudem wollen wir Longevity einfach zug&#xE4;nglich machen: Es soll unkompliziert in den Alltag integrierbar sein.&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Natalja:&lt;/em&gt; Man lernt wirklich viel dar&#xFC;ber, was man f&#xFC;r ein langes und gesundes Leben selbst tun kann &#x2013; und bekommt viele praktische Tipps, die man sofort umsetzen kann. Felix erkl&#xE4;rt auch komplizierte Zusammenh&#xE4;nge sehr verst&#xE4;ndlich und teilt seine pers&#xF6;nlichen Erfahrungen. Das macht das Thema greifbar und motiviert dazu, selbst etwas f&#xFC;r die eigene Gesundheit zu tun.&lt;br /&gt; Wie l&#xE4;uft eine &#x201E;typische&#x201C; Produktion einer Folge ab?&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Natalja:&lt;/em&gt; Wir stimmen die Themen f&#xFC;r die Folgen ab und lesen uns in die aktuelle Studienlage ein. Die Aufnahmen finden dann im Studio in der FUNKE Zentralredaktion in Berlin statt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Was erwartet H&#xF6;rerinnen und H&#xF6;rer in den Sommerfolgen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Natalja:&lt;/em&gt; Wir haben im Podcast und auf Instagram einen Aufruf gestartet, bei dem H&#xF6;rerinnen und H&#xF6;rer Fragen einreichen konnten. Diese werden Felix und ich in unseren Sommerfolgen beantworten. Es werden mehrere k&#xFC;rzere Folgen sein. Ab August startet dann die neue Staffel mit neuen Folgen von &#x201E;L&#xE4;nger Leben".&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt; Wenn ihr euch w&#xFC;nscht, dass H&#xF6;rerinnen und H&#xF6;rer nur eine Sache aus eurem Podcast mitnehmen: Welche w&#xE4;re das?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Felix:&lt;/em&gt; Dass Longevity nicht zu einem weiteren Stressfaktor werden soll, sondern sich spielerisch und mit Freude im Alltag integrieren l&#xE4;sst.&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Natalja:&lt;/em&gt; Dass Longevity weder teuer noch kompliziert ist.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;em&gt;Interessierte k&#xF6;nnen den Podcast auf den FUNKE-Portalen h&#xF6;ren und nat&#xFC;rlich &#xFC;ber Portale wie &lt;link https://open.spotify.com/show/2rJOGJZGAezKWNZyW9Ob3N&gt;spotify&lt;/link&gt; und andere.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;strong&gt;&#xDC;ber das Podcast-Team:&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Natalja Fischer ist Redakteurin im Ressort Leben in der FUNKE Zentralredaktion in Berlin. Ihre Schwerpunkte sind Gesundheit, Ern&#xE4;hrung und Psychologie. Natalja hat Kultur- und Medienwissenschaften studiert und schrieb zuvor f&#xFC;r &#x201E;Gala&#x201C; und &#x201E;Brigitte&#x201C; &#xFC;ber Ratgeber-Themen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;em&gt; Dr. Felix Bertram ist Mediziner, Unternehmer und bekannt als Juror aus der TV-Sendung &#x201E;Die H&#xF6;hle der L&#xF6;wen Schweiz&#x201C;. Nach einem Test seines biologischen Alters befasste er sich intensiv mit der Longevity-Forschung, die darauf abzielt, altersbedingte Krankheiten zu verhindern und ein aktives, gesundes Leben bis ins hohe Alter zu erm&#xF6;glichen. Seine Recherchen und Erkenntnisse hat er in seinem Buch &#x201E;Hacking Age&#x201C; festgehalten (Gr&#xE4;fe und Unzer Verlag, 2025).&lt;/em&gt;</description><shorttext>Wie schaffen wir es, 100 Jahre und &#xE4;lter zu werden und dabei gesund und aktiv zu bleiben? Ein lohnendes journalistisches Thema. Auch als Podcast. Insights von Natalja Fischer und Longevity-Experte Felix Bertram.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalismus-229/man-sollte-longevity-nicht-nur-als-zukunftsinvestment-betrachten-979536/</link></item><item id="979534"><title>Axel Springer baut Pr&#xE4;senz in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf </title><pubDate>1787737586</pubDate><description>&lt;p class="content-cell mo-content-text-color"&gt;Axel Springer schafft erstmals eine Pr&#xE4;senz in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zum 1. Oktober 2026 &#xFC;bernimmt daf&#xFC;r Frank Mahlberg, derzeit Chief Operating Officer (COO) der BILD-Gruppe, die neu geschaffene Position des Managing Director Axel Springer Middle East in Abu Dhabi.&#xA0;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="content-cell mo-content-text-color"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="content-cell mo-content-text-color"&gt;Die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich in den vergangenen Jahren zu einer attraktiven Region f&#xFC;r Technologie und internationale Investitionen entwickelt. Mit einer Pr&#xE4;senz will Axel Springer den direkten Austausch mit Unternehmen, Investoren und Gr&#xFC;ndern in der Region st&#xE4;rken sowie an Entwicklungen in Zukunftsfeldern wie K&#xFC;nstlicher Intelligenz und digitalen Gesch&#xE4;ftsmodellen fr&#xFC;hzeitig teilhaben, hei&#xDF;t es in der Aussendung.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="content-cell mo-content-text-color"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="content-cell mo-content-text-color"&gt;Von Abu Dhabi aus wird Frank Mahlberg die Aktivit&#xE4;ten von Axel Springer in den Vereinigten Arabischen Emiraten koordinieren und das Unternehmen in der Region vertreten. Zu seinen Aufgaben geh&#xF6;ren der Aufbau neuer Partnerschaften sowie die Identifikation von Wachstumschancen f&#xFC;r die Marken und Produkte von Axel Springer.&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="content-cell mo-content-text-color"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="content-cell mo-content-text-color"&gt;Ein erster Schritt in der Region ist die Beteiligung von Axel Springer am Newsletter &lt;a href="https://us.list-manage.com/2oHxRmzBKaU?e=b29acf744c&amp;c2id=1d61ecc4a976982d22333041caf2dde0" rel="noreferrer noopener" target="_blank" data-outlook-id="b5361837-2d04-4770-90d6-086cd000e6f3"&gt;The Circuit&lt;/a&gt;, der &#xFC;ber Trends in der Wirtschaft und die Technologiebranche im Nahen Osten berichtet und dar&#xFC;ber hinaus ma&#xDF;geschneiderte Briefings f&#xFC;r Institutionen, Unternehmen und Fachveranstaltungen anbietet.&#xA0;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
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&lt;div class="singleNewsShorttext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;Der promovierte Journalist Krebs verf&#xFC;gt nach Unternehmensangaben &#xFC;ber mehr als 25 Jahre Medien- und Kommunikationserfahrung. Nach Stationen bei der &#x201E;Braunschweiger Zeitung&#x201C;, den&#xA0;&#x201E;Wolfsburger Nachrichten&#x201C; und dem Madsack-Zeitungsverlag wechselte er 2008 in den Volkswagen-Konzern. Dort &#xFC;bernahm er Kommunikationsaufgaben in S&#xFC;dafrika und den USA sowie sp&#xE4;ter die Leitung der Kommunikation der Gl&#xE4;sernen Manufaktur in Dresden und die Unternehmenskommunikation &amp; Public Affairs von Volkswagen Sachsen. Seit 2022 hat Krebs Unternehmenskommunikation &amp; Public Affairs von Volkswagen Financial Services in Braunschweig gef&#xFC;hrt.&#xA0;&#xD;
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&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;Domack war acht Jahre in der Bundeswehr t&#xE4;tig, zuletzt als Senior PR Manager, ehe sie 2018 als Policy Analyst zum Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) ging. Von Ende 2020 an arbeitete sie f&#xFC;r die Kommunikationsberatung Brunswick Group und beriet Kunden aus der Sicherheits- und Verteidigungsbranche zu Themen wie politische Positionierung, Stakeholder-Einbindung und strategische Kommunikation. Erst im vergangenen Jahr war Domack dort zur Director aufgestiegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit diesem Monat ist sie Kommunikationschefin f&#xFC;r Project Q im Einsatz. In einem &lt;link https://www.linkedin.com/posts/%F0%9D%97%A7%F0%9D%97%B2%F0%9D%97%B0%F0%9D%97%B5%F0%9D%97%BB%F0%9D%97%BC%F0%9D%97%B9%F0%9D%97%BC%F0%9D%97%B4%F0%9D%98%86-%F0%9D%97%B6%F0%9D%98%80-%F0%9D%97%BC%F0%9D%97%BB%F0%9D%97%B9%F0%9D%98%86-%F0%9D%97%BD%F0%9D%97%AE%F0%9D%97%BF-share-7497613802386145280-8uEk/ _blank&gt;Post auf Linkedin&lt;/link&gt; teilt das Unternehmen mit, dass es daran mitwirken will, wie&#xA0;&#x201E;die Technologie hinter Europas Souver&#xE4;nit&#xE4;t (&#x2026;) von politischen Entscheidungstr&#xE4;gern, Partnern und der &#xD6;ffentlichkeit verstanden, diskutiert und vertraut wird. Manja wird uns genau dabei helfen: unsere Stimme zu st&#xE4;rken und das, was wir tun, mit der breiteren Debatte &#xFC;ber Europas Sicherheit, Souver&#xE4;nit&#xE4;t und technologische Vorsprung zu verbinden.&#x201C;&lt;/div&gt;&#xD;
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</title><pubDate>1787736342</pubDate><description>&lt;div class="singleNewsShorttext clearfix"&gt;Der fr&#xFC;here Beiersdorf-Kommunikationschef Thomas Sch&#xF6;nen &#xFC;bernimmt beim niederl&#xE4;ndischen Medizintechnikkonzern Philips die Position des Marketing Director Health Systems DACH. F&#xFC;r den 55-J&#xE4;hrigen ist es eine R&#xFC;ckkehr zu einem fr&#xFC;heren Arbeitgeber.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsShorttext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer"&gt;2013 war Sch&#xF6;nen nach rund 14 Jahren bei Beiersdorf als Head of Integrated Brand &amp; Communications f&#xFC;r Deutschland, &#xD6;sterreich und die Schweiz zu Philips gewechselt. Bei Beiersdorf hatte er zuvor unter anderem als Marketingleiter Deutschland, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer des Nivea Hauses und Vice President Corporate &amp; Brands Communications gearbeitet. Bei Philips stieg er 2019 zum Global Business Leader Sports &amp; Health Solutions auf und verantwortete den von ihm aufgebauten Gesch&#xE4;ftsbereich. Seit 2024 war Sch&#xF6;nen als Berater im Bereich Sports Health &amp; Brand Solutions t&#xE4;tig.&lt;/p&gt;&#xD;
Seine R&#xFC;ckkehr gab Sch&#xF6;nen auf LinkedIn bekannt. &#x201E;Philips hat einen wichtigen Teil meiner beruflichen Laufbahn gepr&#xE4;gt&#x201C;, schreibt er dort. Nun bringe er seine Erfahrungen zur&#xFC;ck in ein Unternehmen, das sich &#x201E;an einem spannenden Wandelpunkt&#x201C; befinde. Seine neue Aufgabe hat Sch&#xF6;nen Anfang August angetreten.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;P&#xF6;verlein war seit 2020 f&#xFC;r den Wort &amp; Bild Verlag t&#xE4;tig, zu dem unter anderem die &#x201E;Apotheken Umschau&#x201C; geh&#xF6;rt. &lt;link https://www.prreport.de/singlenews/uid-979525/hamilton-medical-verpflichtet-judith-poeverlein/#a979525 _blank&gt;berichtet der PR-Report.&lt;/link&gt; Anfang 2023 wurde sie stellvertretende Leiterin der Unternehmenskommunikation, Mitte 2024 &#xFC;bernahm sie als Head of Corporate Communications deren Leitung. Zuvor arbeitete die promovierte Kunsthistorikerin unter anderem f&#xFC;r Cond&#xE9; Nast, wo sie die PR f&#xFC;r &#x201E;Vogue&#x201C; und &#x201E;Architectural Digest&#x201C; betreute, sowie f&#xFC;r die Meetic Group.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Hamilton Medical verantwortet P&#xF6;verlein am M&#xFC;nchner Standort k&#xFC;nftig Marketing und Kommunikation f&#xFC;r den deutschen Markt und berichtet an Thomas Kunze, Head of Business Development International. &#x201E;Ich freue mich sehr darauf, im Team von Thomas Kunze den Marketing- und Kommunikationsbereich f&#xFC;r Deutschland neu aufzubauen &#x2013; mit Kampagnen, neuen Formaten und strategischem Storytelling&#x201C;, &lt;link https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7496457063544504320/ _blank&gt;schreibt sie auf Linkedin.&lt;/link&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hamilton Medical hat seinen Hauptsitz im schweizerischen Bonaduz und entwickelt und produziert Beatmungssysteme f&#xFC;r den medizinischen Einsatz. P&#xF6;verlein spricht von einer &#x201E;wichtigen Expansionsphase f&#xFC;r den deutschen Markt&#x201C;, die sie vom neuen B&#xFC;ro im M&#xFC;nchner S&#xFC;den aus kommunikativ begleiten werde.&lt;/div&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Die &#x201E;NOZ&#x201C; startet zur nieders&#xE4;chsischen Kommunalwahl Mitte September einen interaktiven Wahl-Bot.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalismus-229/noz-nutzt-ki-fuer-wahlberichte-979519/</link></item><item id="979513"><title>Sport1 startet neues Fu&#xDF;ballmagazin</title><pubDate>1787665308</pubDate><description>Der Sportsender Sport1 startet das Fu&#xDF;ball-Magazin &#x201E;45 &#x2013; Die Fu&#xDF;ball-Halbzeit auf Sport1&#x201C;. Das Format soll ab kommender Woche immer dienstags und donnerstags um 19.30 Uhr laufen. In 45 Minuten ordnen Sophie Affeldt, Anna Dollak und Madeleine Etti im Wechsel die wichtigsten Themen aus der Fu&#xDF;ballwelt ein. Das Magazin l&#xF6;st offiziell die &#x201E;Sport1 News&#x201C; ab.&#xD;
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Auch von der ARD gibt es Sport-Neuigkeiten: Der Sender teilt seinen Audio-Livestreams zur Fu&#xDF;ball-Bundesliga k&#xFC;nftig mit externen Partnern. Fans h&#xF6;ren die Reportagen der &#x201E;Sportschau&#x201C; zu den Einzelspielen nun auch auf den Plattformen von &#x201E;kicker&#x201C;, der Bundesliga und dem RedaktionsNetzwerk Deutschland von Madsack. Der WDR produziert die Audio&#xFC;bertragungen weiterhin &#x2013; Intendantin Katrin Vernau, in der ARD f&#xFC;r Sport zust&#xE4;ndig, will die Inhalte damit leichter zug&#xE4;nglich machen. Die Konferenzen der ersten und zweiten Liga sowie die Einzelspiele der zweiten Liga laufen weiterhin nur bei der ARD.&#xD;
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Das Fernsehen bleibt mit 82 Prozent das beliebteste Medium, verlor im Zehnjahresvergleich jedoch 13 Prozentpunkte. Auch Social Media bleibt attraktiv: Der Anteil der regelm&#xE4;&#xDF;igen Nutzer stieg von 48 auf 71 Prozent. &#x201E;Wir stellen allerdings fest, dass es in den letzten Jahren kaum weitere Steigerungen gab&#x201C;, so Reinhardt.&#xD;
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Auch im Kulturbereich haben sich die Interessen ver&#xE4;ndert. Im Vergleich zu vor zehn Jahren besuchen demnach heute jeweils 15 Prozentpunkte mehr Menschen mindestens einmal j&#xE4;hrlich Freizeit- und Vergn&#xFC;gungsparks sowie Museen und Kunstausstellungen. Zoos und Tierparks verzeichnen ein Plus von 13 Prozentpunkten, Konzerte und Festivals ebenfalls. R&#xFC;ckl&#xE4;ufig sind dagegen Diskothekenbesuche, die um elf Prozentpunkte abnahmen.&#xD;
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K&#xFC;nstliche Intelligenz geh&#xF6;rt mittlerweile f&#xFC;r viele Menschen zum Alltag: Fast jeder zweite Bundesb&#xFC;rger nutzt heute mindestens einmal pro Woche KI, etwa um Texte und Bilder zu generieren oder zu chatten. Der Anteil variiert jedoch stark je nach Alter und Lebenssituation: Bei jungen Erwachsenen liegt er bei 62 Prozent, bei Eltern bei 52 Prozent, bei Ruhest&#xE4;ndlern nur bei 14 Prozent.&#xD;
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Der Umfang der Freizeit an Werktagen hat sich in den vergangenen Jahren trotz zunehmender Technisierung kaum ver&#xE4;ndert. &#x201E;Neue Formen der Arbeit f&#xFC;llen die Nischen, die Technik uns geschaffen hat&#x201C;, sagt Reinhardt. &#x201E;Die Freizeit wird dadurch vielf&#xE4;ltiger und technisch jederzeit verf&#xFC;gbarer, aber nicht automatisch entspannter.&#x201C; Gerade Menschen mit wenig Freizeit, etwa Eltern, br&#xE4;uchten oft flexiblere Angebote.&#xD;
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Die Umfrage &#x201E;Freizeit Monitor&#x201C; wird seit 1986 einmal j&#xE4;hrlich von der Gesellschaft f&#xFC;r Konsumforschung im Auftrag der Stiftung f&#xFC;r Zukunftsfragen durchgef&#xFC;hrt. F&#xFC;r die Untersuchung im Juli und August 2026 wurden mehr als 3.000 Menschen ab 18 Jahren zu &#xFC;ber 100 verschiedenen Freizeitaktivit&#xE4;ten befragt.&#xD;
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&lt;div class="OutlineElement Ltr SCXW92782719 BCX2"&gt;Frau Ollertz, Herr Urban, Sie vertreten den bundesweit gr&#xF6;&#xDF;ten Verband f&#xFC;r Berufsfotograf:innen &#x2013; wie sehr treibt das Thema KI den Fotojournalismus um?&#xD;
&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
Heike Ollertz: Sehr. Wir haben sehr fr&#xFC;h begonnen, uns mit KI und Fotografie zu besch&#xE4;ftigen. Schon 2023 haben wir die ersten Leitmedien zum Gespr&#xE4;ch gebeten. Marco Urban ist in die Arbeitsgruppe des Deutschen Fotorats gegangen. Hier arbeiten Expert:innen, die sich mit KI juristisch, ethisch und technologisch befassen. Sich mit KI auseinanderzusetzen, begreifen wir als unsere gesellschaftliche Verantwortung.&#xA0;&#xD;
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Marco Urban: Uns k&#xFC;mmern konkret besonders zwei Bereiche: Im seri&#xF6;sen Journalismus m&#xFC;ssen die Bilder authentisch sein. Im Werbebereich ...(Fortsetzung im &#x201E;&lt;link https://shop.oberauer.com/medien/medium-magazin/?_gl=1*1ueqx6g*_ga*Njg3NDk4OTg1LjE3ODY5NjEwMTk.*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODc2NTI0NTMkbzkkZzEkdDE3ODc2NTQyMjIkajU2JGwwJGgxNDQwOTg0MzU3 _blank&gt;medium-magazin&lt;/link&gt;&#x201C;)&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen &lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>KI-Werkzeuge k&#xF6;nnen in der Bildbearbeitung leicht aushelfen. Doch: Inwieweit gef&#xE4;hrdet KI die Glaubw&#xFC;rdigkeit des Fotojournalismus? Wie lassen sich Bearbeitungsschritte nachpr&#xFC;fen? Und wie behandelt die Branche diese Unsicherheiten?</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalismus-229/ki-im-bild-was-darf-man-denn-jetzt-noch-979511/</link></item><item id="979507"><title>&#x201E;Paddock&#x201C; verbindet Reitsport und Journalismus</title><pubDate>1787640244</pubDate><description>Funke bringt gemeinsam mit der Fotografin Pauline von Hardenberg und der Journalistin Karolin Leszinski ein neues Magazin f&#xFC;r die Pferdewelt an den Start:&#xA0;&#x201E;Paddock&#x201C; soll Reitsport, Lifestyle, Reportagen und Debatten miteinander verbinden. Premiere feiert das Heft bei den aktuell laufenden FEI World Championships Aachen 2026. Im Handel ist Paddock seit Dienstag, 18. August, zum Copypreis von 12,50 Euro erh&#xE4;ltlich.&#xD;
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Leszinski und von Hardenberg arbeiten seit 20 Jahren in der Pferdewelt &#x2013; die eine mit Worten, die andere mit der Kamera. Im neuen Heft bringen sie beide Perspektiven zusammen. Von Hardenberg beschreibt&#xA0;&#x201E;Paddock&#x201C; als das Magazin, das sie sich selbst als Leserin immer gew&#xFC;nscht habe: ein Heft, das man sich &#x201E;festliest&#x201C;, mit gro&#xDF;en Bildern und Reportagen, &#x201E;die im Kopf bleiben&#x201C;. Leszinski erg&#xE4;nzt, man habe mit dem Funke-Team starke Partner gefunden, die von Anfang an viel Vertrauen, Wertsch&#xE4;tzung und redaktionellen Freiraum gegeben h&#xE4;tten.&#xD;
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Jesper Doub, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer von Funke National Brands, ordnet den Magazinstart strategisch ein: Man kombiniere Reitsport, Lifestyle, Reportagen und Debatten und pr&#xE4;sentiere &#x201E;exzellenten Journalismus in beeindruckenden Bildwelten&#x201C; &#x2013; damit besetze&#xA0;&#x201E;Paddock&#x201C; eine besondere Position im Markt, so Doub.&#xD;
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Leszinski begr&#xFC;ndet den Start zudem mit den ver&#xE4;nderten Anforderungen an Medien insgesamt: Die Debatten seien heute h&#xE4;rter, die Kommunikation schneller als je zuvor. Umso wichtiger w&#xFC;rden Einordnung, Orientierung und R&#xE4;ume, in denen komplexe Themen mehr Platz bek&#xE4;men. Genau dort wolle&#xA0;&#x201E;Paddock&#x201C; ansetzen.&#xD;
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G&#xF6;dde ist seit rund anderthalb Jahren bei Beiersdorf und war dort bislang als Senior Lead Corporate Communications Manager t&#xE4;tig.&#xA0;Zuvor arbeitete er als selbstst&#xE4;ndiger Berater und entwickelte digitale Kommunikationsstrategien unter anderem f&#xFC;r Nivea, Google, Fielmann und Breuninger. Er verf&#xFC;gt &#xFC;ber mehr als zehn Jahre Erfahrung in der digitalen Kommunikation.&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer"&gt;&lt;br /&gt;In seiner neuen Funktion verantwortet G&#xF6;dde die digitale Weiterentwicklung und KI-Transformation der Unternehmenskommunikation. Dazu geh&#xF6;ren die Integration von K&#xFC;nstlicher Intelligenz in Kommunikationsprozesse, die Entwicklung KI-gest&#xFC;tzter Arbeitsweisen sowie die strategische Weiterentwicklung der digitalen Kommunikationskan&#xE4;le. Er berichtet an Florian Dieckmann, VP Corporate Communications &amp; Government Relations.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen &lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-reporter-mwd-567842/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert. Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als &lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt; abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Lensing Media GmbH &amp; Co. KG hat eine Stelle ausgeschrieben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/redakteur-oder-redakteurin-in-dorsten-gesucht-979505/</link></item><item id="979504"><title>Katapult Verlag sucht Redakteur oder Redakteurin</title><pubDate>1787636590</pubDate><description>Der Katapult-Verlag sucht jemanden, der an Buchproduktionen arbeitet, selbst schreibt, aber auch Marketing-Formate entwickelt und &#x201E;auch bei allem anderen mit anpackt&#x201C;. Im Katalpult-Verlag erscheinen Sachb&#xFC;cher und Atlanten zu gesellschaftlichen und politischen Themen, Romane, Kinderb&#xFC;cher, Kalender und &#xDC;bersetzungen und nennt sich ein &#x201E;ungew&#xF6;hnlicher Buchverlag&#x201C;. Gesucht wird jemand mit&#xA0;Faible f&#xFC;r Politik und Wissenschaft und Lust, B&#xFC;cher zu konzipieren.&#xD;
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&lt;link jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redaktion-mwd-katapult-verlag-567811/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;Womit Journalist:innen, die #metoo-Recherchen ver&#xF6;ffentlichen, immer rechnen m&#xFC;ssen, ist Gegenwind von den Beschuldigten. Sehr oft geht es um Vorw&#xFC;rfe sexualisierter oder patriarchaler Gewalt, die meist von M&#xE4;nnern in Machtpositionen ausge&#xFC;bt wird. Diese &#x2013; in vielen F&#xE4;llen sehr prominenten &#x2013; M&#xE4;nner beauftragen Medienrechtskanzleien, die in der Medienbranche ber&#xFC;chtigt f&#xFC;r ihr resolutes Vorgehen gegen unliebsame Berichterstattung sind. Sie klagen gegen Medienh&#xE4;user und Journalist:innen, f&#xFC;hren f&#xFC;r ihre Mandanten Verhandlungen vor Gericht. Aber das ist nicht alles. Immer mehr werden Medienrechtskanzleien auch zu PR-Playern in der &#xF6;ffentlichen Debatte. Und zwar nicht nur dann, wenn bereits von einem Verdacht berichtet wird. In zahlreichen F&#xE4;llen gehen die Kanzleien schon vor einer m&#xF6;glichen Ver&#xF6;ffentlichung so aggressiv vor, dass man um die Frage nicht umhinkommt: Wie viele Recherchen haben das Dunkel nie verlassen? Denn neben Rechtsmitteln wie Unterlassungsklagen oder Abmahnungen arbeiten solche Kanzleien mit den sogenannten &#x201E;presserechtlichen Informationsschreiben&#x201C;. Formell gesehen ist ein presserechtliches Informationsschreiben nichts anderes als eine (Presse-)Mitteilung, aber verpackt in aufgeblasenem Jura-Drohgebaren. Die Erfindung wird der Kanzlei Schertz/Bergmann zugeschrieben &#x2013; sie ist bekannt f&#xFC;r ihr &#x201E;Wellenbrecher&#x201C;-artiges Eingreifen, wenn es um Verdachtsberichte gegen Promis geht. Wie h&#xE4;ufig die Kanzlei ihr Werkzeug nutzt, l&#xE4;sst sich mit einem Blick ins Presseportal sehen. Was steht in einem solchen Schreiben? Schauen wir auf die &#x201E;Spiegel&#x201C;-Geschichte. Das erste Schreiben der Kanzlei im Auftrag von Christian Ulmen beginnt so...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;Lesen Sie mehr zum Thema im&#xA0;&#x201E;&lt;link https://mediummagazin.de/category/ausgaben _blank&gt;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
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Einige Medienprofis setzen sich in dieser Situation das Ziel, m&#xF6;glichst schnell &lt;link https://kress.de/jobs&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;eine &#xE4;hnliche Stelle wie die bisherige&lt;/span&gt;&lt;/link&gt; zu finden, nur eben in einem anderen Unternehmen. Das stellt sich h&#xE4;ufig als schwieriger als gedacht heraus, da sie nun mit deutlich J&#xFC;ngeren konkurrieren, die zudem oft zeitgem&#xE4;&#xDF;ere Abschl&#xFC;sse und Erfahrungen vorweisen k&#xF6;nnen (z. B. digitales Produktmanagement, Audio- und Videoformate, Gestaltung von redaktionellen Prozessen). Andere begreifen diesen Einschnitt als den passenden Zeitpunkt, ihren generellen bisherigen Lebensentwurf zu &#xFC;berdenken und an die heutigen Situation anzupassen.&#xD;
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Einerseits bezieht sich das auf die &#xE4;u&#xDF;eren Umst&#xE4;nde: Medienbranche, Arbeitsmarkt, pers&#xF6;nliche Lebenssituation (z. B. notwendig gewordene Pflege von Angeh&#xF6;rigen, Kinder inzwischen aus dem Haus). Andererseits hat sich auch die innere Verfassung ge&#xE4;ndert: Die pers&#xF6;nlichen Ziele, Werte und W&#xFC;nsche sind anders als vor zehn oder zwanzig Jahren, und man sp&#xFC;rt ab der Lebensmitte, dass die verbleibende Zeit wertvoller wird. Diese empfundene Dringlichkeit kann dazu motivieren, mutigere Entscheidungen zu treffen, sie konsequenter umzusetzen und sich dabei weniger an anderen zu orientieren.&#xD;
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Gelegentlich erw&#xE4;gen &lt;link https://www.media-dynamics.org/wo-stehst-du-in-karriere/&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;Medienprofis in dieser Lage&lt;/span&gt;&lt;/link&gt; sehr weitreichende Ver&#xE4;nderungen: Ein Restaurant, einen Friseursalon, eine Therapiepraxis, eine Werkstatt f&#xFC;r M&#xF6;belrestaurierung oder einen privaten Kindergarten er&#xF6;ffnen, ins Ausland ziehen und dort als Surf-, Yoga- oder Meditationslehrer, Schriftsteller oder Korrespondent arbeiten &#x2013; all dieser W&#xFC;nsche habe ich schon geh&#xF6;rt. Es ist wichtig, solch einen Lebenstraum, soweit vorhanden, &lt;link https://www.media-dynamics.org/staerken-potenzial-analyse/&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;einmal genauer zu durchdenken&lt;/span&gt;&lt;/link&gt; und zu pr&#xFC;fen. Vieles l&#xE4;sst sich auch noch in der Lebensmitte umsetzen, wenn man die daf&#xFC;r n&#xF6;tige Entschlusskraft und Konsequenz aufbringen kann.&#xA0;&#xD;
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&#xDC;blicher sind jedoch graduelle Ver&#xE4;nderungen, oft mit Zwischenschritten. Das hat viel mit der Pers&#xF6;nlichkeit der Betroffenen zu tun. Wer jahrzehntelang beim selben Arbeitgeber und &lt;link https://kress.de/news/beitrag/154255-erfolgreich-selbststaendig-6-huerden-fuer-medienprofis-die-immer-angestellt-waren.html&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;immer angestellt war,&lt;/span&gt;&lt;/link&gt; sch&#xE4;tzt offensichtlich Sicherheit, Stabilit&#xE4;t und Loyalit&#xE4;t und hat wohl auch eine gewisse Risikoscheu und Bequemlichkeit (&#x201E;Komfortzone&#x201C;). Daf&#xFC;r muss man sich nicht sch&#xE4;men oder versuchen, nun ein ganz anderer Mensch zu werden. Der beste Weg liegt, wie so oft, in der Mitte: Sich insgesamt annehmen, wie man nun eben einmal ist, dabei aber auch ausgew&#xE4;hlte Herausforderungen angehen.&#xD;
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Manchmal l&#xE4;uft solch eine Neuorientierung im Zickzack ab. Beispiel: &lt;link https://kress.de/news/beitrag/136199-job-kolumne-ist-pr-das-richtige-fuer-mich.html&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;Als Journalist in die PR gehen,&lt;/span&gt;&lt;/link&gt; in der Presseabteilung oder Agentur feststellen, dass es f&#xFC;r einen doch nichts ist, und zur&#xFC;ck in eine Redaktion wechseln. Das ist kein &#x201E;Fehler&#x201C; oder &#x201E;Irrtum&#x201C;, sondern eine wertvolle Lernerfahrung. Man hat etwas Neues ausprobiert und kennengelernt, auch &#xFC;ber sich selbst. Nicht wenige langj&#xE4;hrige Angestellte, die in der Vergangenheit immer gez&#xF6;gert und nie etwas gewagt haben, werden dabei &lt;link https://kress.de/news/beitrag/142442-wenn-medienprofis-zweifeln-fuer-einen-neuanfang-ist-es-nie-zu-spaet.html&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;erstaunlich mutig und konsequent,&lt;/span&gt;&lt;/link&gt; wechseln gleich mehrfach nacheinander, manchmal noch in der Probezeit.&#xD;
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Entscheidend f&#xFC;r die Neuorientierung in der Lebensmitte ist, &lt;link https://www.attilaalbert.com/buecher/ich-brauch-keinen-purpose-sondern-geld/&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;seine Zukunft ganzheitlich zu planen,&lt;/span&gt;&lt;/link&gt; also neben der Arbeit auch alle anderen Lebensbereiche (z. B. Wohnort, Freunde, Freizeit) einzubeziehen. So lassen sich oft gleich mehrere &#xFC;berf&#xE4;llige Ver&#xE4;nderungen gleichzeitig umsetzen, vielfach bedingen und f&#xF6;rdern sie einander sogar. Pers&#xF6;nliche Vorbilder und professionelle Begleiter (z. B. Mentor, Coach, Gr&#xFC;ndungsberater) helfen dabei, daran zu glauben, dass der Wechsel wirklich m&#xF6;glich ist, und w&#xE4;hrend der manchmal nicht einfachen Planung und Umsetzung das neue Ziel nicht mehr aus den Augen zu verlieren.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/berufliche-zukunft-nicht-aufschieben-979236/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Berufliche Zukunft nicht aufschieben&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor: Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Berufliche Ver&#xE4;nderungen im mittleren oder h&#xF6;heren Lebensalter sind heute eine Normalit&#xE4;t, wenn auch nicht immer freiwillig gew&#xE4;hlt. F&#xFC;r die Betroffenen sind sie dabei in jedem Fall die Chance, sich insgesamt neu aufzustellen. Empfehlungen dazu von Karrierecoach Attila Albert.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/wie-medienprofis-sich-in-der-lebensmitte-umorientieren-979499/</link></item><item id="979498"><title>&#x201E;S&#xFC;dkurier&#x201C; sucht Reporter oder Reporterin</title><pubDate>1787583926</pubDate><description>&lt;div class="content-header"&gt;Am Dienstort Waldshut-Tiengen sucht S&#xFC;dkurier GmbH Medienhaus einen Reporter oder eine Reporterin beziehungsweise Lokalredakteur oder Lokalredakteurin.&#xD;
&lt;span style="font-size: 11px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="text"&gt;&lt;div class="feature row"&gt;&lt;div class="description col-md-9"&gt;Wer die Stelle bekommt, dessen Arbeitsalltag dreht sich um regionale und lokale Themen mit hohem Leserinteresse. Interessenten sollen Zusammenh&#xE4;nge erkl&#xE4;ren k&#xF6;nnen und den Diskurs in der Region mitgestalten wollen.&#xD;
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Als mutiger Reporter dreht sich der Arbeitsalltag um regionale und lokale Themen mit hohem Leserinteresse. Als Autor entwickelt man eigene Themen f&#xFC;r die Zielgruppen und Leser auf&#xA0;&#x201E;S&#xFC;dkurier&#x201C; Online und in der Tageszeitung.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/reporter-und-lokalredakteur-mwd-hochrhein-567760/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert. Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als &lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt; abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Dienstort ist Waldshut-Tiengen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/suedkurier-sucht-reporter-oder-reporterin-979498/</link></item><item id="979497"><title>Dennis Schwarz wechselt vom &#x201E;Handelsblatt&#x201C; zu B&#xF6;rse Stuttgart Digital</title><pubDate>1787583146</pubDate><description>Nach neun Jahren beim&#xA0;&#x201E;Handelsblatt&#x201C; wechselt Dennis Schwarz die Seiten. Der bisherige Banken- und Fintech-Redakteur arbeitet seit dieser Woche als Communication &amp; PR Manager bei B&#xF6;rse Stuttgart Digital und der Handelsplattform BISON.&#xD;
&lt;br /&gt;Den Wechsel gab Schwarz auf LinkedIn bekannt. Schwarz hatte seine Laufbahn beim&#xA0;&#x201E;Handelsblatt&#x201C; als Werkstudent in D&#xFC;sseldorf begonnen. Es folgten eine Station in New York an der Wall Street und das Volontariat, bevor er ins Bankenteam nach Frankfurt wechselte. Dort berichtete er unter anderem &#xFC;ber Banken, Neobanken und Fintechs.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bei B&#xF6;rse Stuttgart Digital wechselt Schwarz nun selbst in die Kommunikation der Finanzbranche. BISON ist die Krypto- und Wertpapierplattform der B&#xF6;rse-Stuttgart-Gruppe und z&#xE4;hlt nach eigenen Angaben gut eine Million Nutzer. Die Plattform wurde 2019 eingef&#xFC;hrt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen &lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Wie lange er bei der Zeitung besch&#xE4;ftigt war.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/dennis-schwarz-wechselt-vom-handelsblatt-zu-boerse-stuttgart-digital-979497/</link></item><item id="979492"><title>&#x201E;Bild&#x201C; sucht Redakteur/in News </title><pubDate>1787574048</pubDate><description>Berlin - Axel Springer sucht f&#xFC;r die &#x201E;Bild&#x201C;-Zeitung einen Redakteur oder eine Redakteurin f&#xFC;r den News-Bereich.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wer den Job antritt, arbeitet im News-Ressort am Deutschland-Desk, priorisiert und gewichtet die laufende Nachrichtenlage, schreibt und &#xFC;berarbeitet News-Texte mit gezielter KI-Unterst&#xFC;tzung und vieles mehr.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-news-mwd-567851/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Stelle ist in Berlin zu vergeben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/bild-sucht-redakteurin-news-979492/</link></item><item id="979491"><title>Medienh&#xE4;user bitten Regierung um Unterst&#xFC;tzung bei US-Visa-Vorgaben</title><pubDate>1787573017</pubDate><description>Bonn - Mehrere gro&#xDF;e Medienh&#xE4;user und Verlegerverb&#xE4;nde bitten die Bundesregierung um Unterst&#xFC;tzung im Kampf gegen strengere Visa-Vorgaben der USA f&#xFC;r Journalisten. In einer gemeinsamen Pressemitteilung vom Montag schreiben die Verlegerverb&#xE4;nde BDZV und MVFP, die &#xF6;ffentlich-rechtlichen Anstalten ARD, ZDF und Deutschlandradio, die Deutsche Welle sowie ProSiebenSat.1 und RTL, die Pl&#xE4;ne der US-Regierung gef&#xE4;hrdeten die freie Berichterstattung aus den USA.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Am 15. September soll in den USA eine neue Regelung in Kraft treten, nach der Visa f&#xFC;r Journalisten nur noch 240 Tage g&#xFC;ltig sein sollen. Eine Verl&#xE4;ngerung um weitere 240 Tage sei m&#xF6;glich, aber umst&#xE4;ndlich und mit unklaren Prozeduren verbunden. &#x201E;Wir kennen &#xE4;hnliche Zeitspannen nur aus Staaten, die die Meinungsfreiheit begrenzen oder Berichterstattung erschweren wollen&#x201C;, so die Chefs der H&#xE4;user und Verb&#xE4;nde. Man sei zutiefst besorgt, dass nun auch die Vereinigten Staaten diese Richtung einschlagen, so die Erkl&#xE4;rung weiter.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x201E;Pr&#xE4;zedenzfall verhindern&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Von der Bundesregierung, insbesondere von Bundeskanzler Friedrich Merz und Au&#xDF;enminister Johann Wadephul (beide CDU), w&#xFC;nschen sie sich, dass diese alle ihr zur Verf&#xFC;gung stehenden politischen und diplomatischen Mittel ergreife, um die &#x201E;weitere ungehinderte, freie Berichterstattung aus den USA zu gew&#xE4;hrleisten und einen bedenklichen Pr&#xE4;zedenzfall f&#xFC;r den Umgang demokratischer Staaten mit ausl&#xE4;ndischer Berichterstattung zu verhindern&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Eine freie Meinungsbildung auf der Grundlage unvoreingenommener Informationen sei ein Eckpfeiler der Demokratie, so die Medienh&#xE4;user. Deshalb unterhielten die deutschen Sender ein Netzwerk von B&#xFC;ros in verschiedenen Teilen der Welt. Die Pl&#xE4;ne der US-Regierung, die Visa f&#xFC;r Journalisten deutlich zu verk&#xFC;rzen, sind schon seit Herbst vergangenen Jahres bekannt. Der Erkl&#xE4;rung zufolge haben seitdem weltweit mehr als 100 f&#xFC;hrende Medienorganisationen und Verb&#xE4;nde Protest gegen die K&#xFC;rzung der Visa-Laufzeiten erhoben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
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&lt;p class="text-justify"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="text-justify"&gt;Michael Martens hatte auf einer Pressekonferenz des ukrainischen Pr&#xE4;sidenten Wolodymyr Selenskyj und des serbischen Pr&#xE4;sidenten Aleksandar Vu&#x10D;i&#x107; am 8. August in Belgrad gefragt, was Europa konkret tun k&#xF6;nne, um der Ukraine dabei zu helfen, &#x201E;mehr russische Soldaten&#x201C; zu t&#xF6;ten. Die Formulierung l&#xF6;ste heftige Reaktionen aus.&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="text-justify"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="text-justify"&gt;Auch die &#x201E;FAZ&#x201C; ver&#xF6;ffentlichte in der Zwischenzeit eine Pressemeldung. Die Fahndung sei ein Einsch&#xFC;chterungsversuch gegen&#xFC;ber einem deutschen Journalisten und der freien Presse. Die &#x201E;FAZ&#x201C; weise diesen Versuch zur&#xFC;ck, unabh&#xE4;ngige Berichterstattung durch strafrechtliche Drohungen zu behindern. Es hei&#xDF;t in der Aussendung au&#xDF;erdem:&#xA0;&#x201E;Die Frage war missverst&#xE4;ndlich formuliert. Wir haben dies klargestellt und die Formulierung bedauert.&#x201C; (&lt;link https://www.frankfurterallgemeine.de/presse/pressemitteilung/stellungnahme-der-frankfurter-allgemeinen-zeitung-zu-einer-frage-ihres-korrespondenten-bei-der-pressekonferenz-in-belgrad _blank - https://www.frankfurterallgemeine.de/presse/pressemitteilung/stellungnahme-der-frankfurter-allgemeinen-zeitung-zu-einer-frage-ihres-korrespondenten-bei-der-pressekonferenz-in-belgrad&gt;hier&lt;/link&gt; finden Sie die entsprechende Stellungnahme der &#x201E;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#x201C;).&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="text-justify"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&#x201E;Ein Haftbefehl gegen einen Journalisten aufgrund der Aus&#xFC;bung seiner beruflichen T&#xE4;tigkeit ist ein inakzeptabler Angriff auf die Pressefreiheit&#x201C;, erkl&#xE4;rt au&#xDF;erdem DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. &#x201E;Au&#xDF;enminister Wadephul muss gegen&#xFC;ber dem russischen Botschafter unmissverst&#xE4;ndlich klarstellen, dass Deutschland die freie und unabh&#xE4;ngige Berichterstattung von Journalistinnen und Journalisten sch&#xFC;tzt.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;p class="text-justify"&gt;Der DJV-Vorsitzende weist in dem Zusammenhang auf die immensen Risiken hin, die der Haftbefehl f&#xFC;r den FAZ-Korrespondenten bedeutet: &#x201E;F&#xFC;r Martens ist die Situation besonders brisant, weil er als Balkan-Korrespondent regelm&#xE4;&#xDF;ig in Staaten S&#xFC;dosteuropas reisen muss. Da besteht die Gefahr, dass der Haftbefehl in Staaten mit engen Beziehungen zu Russland vollstreckt wird.&#x201C; Dazu d&#xFC;rfe es nicht kommen, so Beuster.&lt;/p&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Haftbefehl des Kreml gegen den &#x201E;FAZ&#x201C;-Balkankorrespondenten Michael Martens hat eine Stellungnahme seiner Zeitung und eine Forderung des DJV nach sich gezogen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalismus-229/faz-und-djv-aeussern-sich-zu-fall-martens-979490/</link></item><item id="979489"><title>NRW-Pressefoto 2026 ist gestartet&#xD;
</title><pubDate>1787571683</pubDate><description>Das Jahr 2026 h&#xE4;lt bis jetzt schon viele Ereignisse bereit, die die Menschen und die Medien in Nordrhein-Westfalen in Atem halten. Der Landtag sucht die besten Bilder dieser Ereignisse f&#xFC;r das NRW-Pressefoto. Zum 9. Mal l&#xE4;dt Andr&#xE9; Kuper, Pr&#xE4;sident des Landtags, zum Journalistenpreis des Parlaments ein. Er ist insgesamt mit 22.000 Euro dotiert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Au&#xDF;erdem ist bei STUDIO 47 in Duisburg die sechste Auflage des Ausbildungsprojekts &#x201E;NRW-Reporter&#x201C; gestartet. In den kommenden rund sieben Wochen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen praxisnahen Einblick in den Journalismus und lernen unterschiedliche Bereiche der modernen Medienarbeit kennen.&#xD;
&lt;p class="Default"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="Default"&gt;&lt;strong&gt;Pressefoto gesucht&#xA0;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="Default"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="Default"&gt;Beim NRW-Pressefoto ausgezeichnet werden der erste bis dritte Platz sowie ein Nachwuchspreis. Der Sonderpreis wird in diesem Jahr f&#xFC;r Sportfotografie vergeben. Unter dem Titel &#x201E;NRW-Momente im Sport&#x201C; zeigt er Nordrhein-Westfalen als Schauplatz von Sportevents und w&#xFC;rdigt das Engagement von Sportlerinnen und Sportler. Mit der Preisverleihung und der Ausstellung zum Jahresende bietet der Wettbewerb den einzigen Jahresr&#xFC;ckblick professioneller Pressebilder in Nordrhein-Westfalen.&lt;/p&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Pr&#xE4;sident des Landtags, Andr&#xE9; Kuper, sagt: &#x201E;Dieses Jahr ist jetzt schon reich an Bildern, die die Menschen bewegen. Es k&#xF6;nnen nachdenkliche Momente sein, Naturkatastrophen oder die sch&#xF6;nen Momente aus der Nachbarschaft, &#xFC;ber die lokale Medien berichten. Bilder sagen mehr als tausend Worte. Und ohne Pressefotografinnen und -fotografen g&#xE4;be es diese Bilder nicht. Sie halten Momente fest, die im Ged&#xE4;chtnis bleiben. Mit dem NRW-Pressefoto w&#xFC;rdigen wir ihre Arbeit f&#xFC;r die Demokratie.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Preistr&#xE4;gerinnen und Preistr&#xE4;ger werden am 8. Dezember 2026 im Landtag Nordrhein-Westfalen geehrt. Eine &#xF6;ffentliche Ausstellung mit den besten Fotos bietet zum Jahresende im Landtag einen einzigartigen Jahresr&#xFC;ckblick in Pressefotos. Auch B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger k&#xF6;nnen beim NRW-Pressefoto mitentscheiden und online sowie auf sozialen Medien &#xFC;ber die Vergabe des Nachwuchspreises f&#xFC;r Fotografinnen und Fotografen unter 30 Jahre abstimmen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West unterst&#xFC;tzt den Wettbewerb mit 10.000 Euro. Insgesamt werden Preisgelder in H&#xF6;he von 22.000 Euro vergeben. Die Preise sind wie folgt gestaffelt: 1. Platz: 10.000 Euro, 2. Platz: 5.000 Euro, 3. Platz: 2.000 Euro, Nachwuchspreis (bis 30 Jahre): 2.000 Euro, Sonderpreis &#x201E;NRW-Momente im Sport&#x201C;: 3.000 Euro.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerben k&#xF6;nnen sich Fotografinnen und Fotografen mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen, die &#xFC;berwiegend journalistisch t&#xE4;tig sind. Eingereicht werden k&#xF6;nnen Nachrichtenfotos mit einem Bezug zum Land Nordrhein-Westfalen, die das aktuelle Geschehen widerspiegeln.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Fotos m&#xFC;ssen in den letzten zw&#xF6;lf Monaten vor dem Einsendeschluss entstanden und in journalistischen Medien (Print und Online) ver&#xF6;ffentlicht worden sein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Nachwuchspreises d&#xFC;rfen bei Einsendeschluss nicht &#xE4;lter als 30 Jahre sein. Einsendeschluss ist 31. Oktober 2026.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Auswahl trifft eine vom Landtag benannte Jury. Beim Nachwuchspreis w&#xE4;hlt die Jury zwei Fotos aus, zwischen denen dann die &#xD6;ffentlichkeit in einer Publikumswahl abstimmen kann. Die Abstimmung erfolgt auf dem Instagram-Kanal des Landtags sowie per E-Mail an den Landtag. &lt;link Die%20Abstimmung%20erfolgt%20auf%20dem%20Instagram-Kanal%20des%20Landtags%20sowie%20per%20E-Mail%20an%20den%20Landtag.&gt;pressefoto@landtag.nrw.de&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Preisverleihung findet am 8. Dezember 2026 im Landtag Nordrhein-Westfalen statt. Die Siegerfotos sowie eine Auswahl weiterer Fotos werden in einer Ausstellung im Landtag gezeigt. Das NRW-Pressefoto des Jahres wird dauerhaft im Landtag ausgestellt.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ausbildungsprogramm&lt;/strong&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;p class="Default"&gt;Das Programm des STUDIO 47 zur Ausbildung von Nachrichtentalenten richtet sich an Abiturienten, Schulabg&#xE4;nger und Quereinsteiger, die sich f&#xFC;r einen Einstieg in die Medienbranche interessieren. Anders als bei einem klassischen Praktikum verbindet das Bootcamp eine strukturierte journalistische Ausbildung mit unmittelbarer Praxiserfahrung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dabei von erfahrenen Journalistinnen und Journalisten sowie externen Dozenten begleitet.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="Default"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="Default"&gt;Auf dem Programm stehen unter anderem Recherche und Schreiben, Moderation, Social Media, Podcast, Mobile Reporting und crossmediales Storytelling. Einen besonderen Schwerpunkt bilden moderne Produktionsprozesse und der Einsatz von K&#xFC;nstlicher Intelligenz im Journalismus. Das journalistische Handwerk und die Frage, wie sich professioneller Journalismus von Meinungsmache und ungepr&#xFC;ften Inhalten in sozialen Netzwerken unterscheidet, bilden dabei die Grundlage der Ausbildung.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="Default"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="Default"&gt;Neben den Theorie- und Workshopphasen sammeln die NRW-Reporter praktische Erfahrungen in realen redaktionellen Abl&#xE4;ufen. Daf&#xFC;r arbeitet STUDIO 47 mit rund 20 Kooperationspartnern in ganz Nordrhein-Westfalen zusammen. Dazu geh&#xF6;ren TV- und Radiosender, Print- und Online-Redaktionen sowie Unternehmen und Agenturen aus den Bereichen PR und Kommunikation. So lernen die Nachwuchstalente unterschiedliche Berufsbilder und Arbeitsweisen kennen und k&#xF6;nnen bereits w&#xE4;hrend des Programms Kontakte in die Medienbranche kn&#xFC;pfen.&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Calvert z&#xE4;hlt zu den angesehensten Investigativjournalisten Gro&#xDF;britanniens und war l&#xE4;nger als jeder andere Redakteur f&#xFC;r das renommierte Investigativteam &#x201E;Insight&#x201C; der&#xA0;&#x201E;Sunday Times&#x201C; t&#xE4;tig. Im Laufe seiner Karriere verantwortete er zahlreiche bedeutende Recherchen, darunter die Aufdeckung des &#x201E;Cash for Questions&#x201C;-Skandals im Jahr 1994, bei dem aufgedeckt wurde, dass britische Abgeordnete Geld im Gegenzug f&#xFC;r politischen Einfluss annahmen. Dar&#xFC;ber hinaus recherchierte er zu Korruption innerhalb der FIFA sowie zu organisiertem Doping im internationalen Spitzensport. F&#xFC;r seine journalistische Arbeit wurde Calvert vielfach ausgezeichnet, unter anderem als &#x201E;Journalist of the Year&#x201C; bei den British Press Awards.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Rahmen des Axel Springer Global Reporters Network wird Calvert k&#xFC;nftig mit Journalistinnen und Journalisten der Medienmarken von Axel Springer zusammenarbeiten, darunter &#x201E;Bild&#x201C;, &#x201E;Business Insider&#x201C;, &#x201E;Fakt&#x201C;, &#x201E;Onet&#x201C;, &#x201E;Politico&#x201C;, &#x201E;The Telegraph&#x201C; und &#x201E;Welt&#x201C;. Die im Netzwerk entstehenden Inhalte werden marken&#xFC;bergreifend ver&#xF6;ffentlicht und f&#xFC;r unterschiedliche Zielgruppen und M&#xE4;rkte aufbereitet, um ihre Reichweite zu erh&#xF6;hen.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das 2025 gegr&#xFC;ndete Axel Springer Global Reporters Network verbindet redaktions&#xFC;bergreifende Zusammenarbeit mit einem Kernteam internationaler Reporterinnen und Reporter.&#xA0;Die Global Reporters entwickeln investigative Recherchen, Interviews, exklusive Geschichten und Analysen mit internationaler Relevanz f&#xFC;r die Ver&#xF6;ffentlichung in den Medienmarken von Axel Springer weltweit.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zum aktuellen Kernteam geh&#xF6;ren Jan Philipp Burgard, Sophia Cai, Nicole Einbinder, Eva Hartog, Anne McElvoy, Katie Roof, Paul Ronzheimer, Constantin Schreiber, Marc Felix Serrao und Jacob Shamsian.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Die &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; habe im Prozess laut LTO argumentiert, es liege kein Urheberrechtsversto&#xDF; vor: Der Aufbau des Urteils sowie die zitierten Passagen g&#xE4;ben die Struktur f&#xFC;r einen Artikel bereits vor, die &#xC4;hnlichkeiten seien auf Fachterminologie und Urteilsstruktur zur&#xFC;ckzuf&#xFC;hren. Dieser Argumentation sei das Gericht laut LTO-Bericht nicht gefolgt: Der LTO-Artikel genie&#xDF;e als Sprachwerk Urheberrechtsschutz und ersch&#xF6;pfe sich nicht in der Wiedergabe der Urteilsgr&#xFC;nde, sondern stelle diese in eigenen Worten und mit eigenen Wertungen dar. Mehrere Passagen seien laut Gerichtsbegr&#xFC;ndung, wie LTO sie wiedergibt, &#x201E;nahezu wortgleich&#x201C; &#xFC;bernommen worden, lediglich die Satzstruktur sei ge&#xE4;ndert worden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach eigener Einsch&#xE4;tzung von LTO handelt es sich um das erste Urteil zu Text&#xFC;bernahmen, nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) im sogenannten USM-Haller-II-Urteil seine Rechtsprechung ge&#xE4;ndert und statt eines Gesamteindrucksvergleichs auf die Wiedererkennbarkeit einzelner Elemente abgestellt habe &#x2013; entsprechend einer vorherigen Entscheidung des Europ&#xE4;ischen Gerichtshofs. Offen geblieben sei laut LTO die Frage, ob bereits die &#xDC;bernahme der reinen Gedankenf&#xFC;hrung, ohne w&#xF6;rtliche &#xDC;bernahmen, eine Urheberrechtsverletzung darstellen w&#xFC;rde. Die Entscheidung ist nicht rechtskr&#xE4;ftig, der Berliner Verlag kann noch Berufung einlegen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zimmermann &#xE4;u&#xDF;erte sich zudem gegen&#xFC;ber der FAZ pers&#xF6;nlich zu dem Fall: Bis auf Einleitung und Schluss habe er keine Passage im Artikel der Berliner Zeitung gefunden, die nicht w&#xF6;rtlich oder sinngem&#xE4;&#xDF; aus seinem eigenen Text stamme &#x2013; sogar ein eigener Fehler sei kopiert worden, so seine Darstellung. Sein Appell an die Berufsehre des verantwortlichen Chefredakteurs sei erfolglos geblieben. Bemerkenswert findet Zimmermann zudem die Reaktion der Berliner Zeitung nach dem Urteil: Diese habe eine beanstandete Passage zwar gestrichen, bei anderen Stellen aber seinen Originalwortlaut eingesetzt &#x2013; was seine Rechtsverletzung aus seiner Sicht eher verst&#xE4;rke als beende. Er habe sich deshalb erneut an das Gericht gewandt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung des hinter der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; stehenden Verlags wollte sich laut &#x201E;FAZ&#x201C; auf Anfrage nicht zu den Vorw&#xFC;rfen &#xE4;u&#xDF;ern.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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Sabine J&#xFC;nger gilt als eine der pr&#xE4;genden Figuren des europ&#xE4;ischen Retail-Media-Marktes. Bei Otto war sie seit 2021 als Vice President Otto Advertising im Einsatz und baute dort das Retail-Media-Gesch&#xE4;ft strategisch aus. Ihr Ziel war es, die Vermarktung als dritte zentrale S&#xE4;ule des Plattformmodells neben dem H&#xE4;ndler- und Marktplatzgesch&#xE4;ft zu etablieren. Unter ihrer F&#xFC;hrung setzte Otto unter anderem auf &lt;link https://meedia.de/news/beitrag/20328-otto-advertising-startet-eigene-demand-side-platform-dsp.html _blank&gt;Self-Service-Angebote&lt;/link&gt; und eine st&#xE4;rkere Skalierung der Werbeaktivit&#xE4;ten.&#xD;
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Zuvor war J&#xFC;nger von 2015 bis 2020 als Head of Agency bei Amazon f&#xFC;r die Zusammenarbeit mit Agenturen verantwortlich. Weitere Stationen ihrer Karriere waren Premiere, AOL, Spiegel und Pinterest.&#xD;
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Bei Front Row wird J&#xFC;nger Teil einer vierk&#xF6;pfigen europ&#xE4;ischen Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung. Neben ihr geh&#xF6;ren k&#xFC;nftig Daniel Andrlik f&#xFC;r das E-Commerce-Management, Chief Product Officer Benjamin Weyrich sowie Niall Donohoe f&#xFC;r das B2B-Marketing zum F&#xFC;hrungsteam. Die drei Gr&#xFC;nder Jan Bechler, Tim Nedden und Bj&#xF6;rn Sjut verlassen im Fr&#xFC;hjahr 2027 zwar die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung, bleiben dem Unternehmen aber als Founding Partner und Shareholder verbunden.&#xD;
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ChatGPT mache dar&#xFC;ber hinaus eigeninitiativ Vorschl&#xE4;ge f&#xFC;r weitere &#x201E;rechtsverletzende Texte und Illustrationen&#x201C; zum &#x201E;NEINhorn&#x201C;, die ohne jede Erw&#xE4;hnung auch die weiteren Charaktere und Handlungsorte aufnehmen w&#xFC;rden, so der Verlag weiter. ChatGPT biete ganze Druckvorlagen f&#xFC;r illustrierte Geschichten samt Umschlaggestaltung, Impressum, einer falschen Bestellnummer und Verlagslogo an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&#x201E;Auf Basis der &#xE4;u&#xDF;erst detailgetreuen Kopien des Originals muss davon ausgegangen werden, dass die Originalwerke aus der Reihe 'Das NEINhorn' in unrechtm&#xE4;&#xDF;iger Weise zum Training der Sprach- und Bildmodelle von OpenAI genutzt wurden und nun als 'Memorisierung' in diesen Modellen enthalten sind, so dass sie jederzeit &#xFC;ber ChatGPT abrufbar sind&#x201C;, erl&#xE4;uterte Carlsen seine Klage gegen die irische Niederlassung von OpenAI, die den Chatbot in Europa betreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Autor der &#x201E;NEINhorn-B&#xFC;cher&#x201C;, Marc-Uwe Kling, betont laut der Mitteilung: &#x201E;Jedem, der sich illegal auch nur einen einzigen Film, ein Buch oder ein H&#xF6;rbuch runterl&#xE4;dt, droht eine empfindliche Strafe. Aber OpenAI klaut einfach alle Kunst und Kultur der ganzen Welt und glaubt, damit durchzukommen? Da f&#xE4;llt dem 'NEINhorn' nur ein Wort dazu ein: 'Nein!'&#x201C;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch &#x201E;NEINhorn&#x201C;-Illustratorin Astrid Henn zeigt sich emp&#xF6;rt: &#x201E;Die unerlaubte Verwendung meiner Illustrationen, oft Ergebnis monatelanger Arbeit, f&#xFC;r das Training einer KI, mit dem Ziel, dass die Kl meine Arbeit, also mein Eigentum, f&#xFC;r jedermann nutzbar macht, ist f&#xFC;r mich Diebstahl. Dieser Vorgang unterscheidet sich in meinen Augen nicht von zum Beispiel dem Diebstahl von Firmengeheimnissen, die dann im Darknet verkauft und f&#xFC;r jedermann zug&#xE4;nglich gemacht werden.&#x201C;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&#x201E;Das NEINhorn&#x201C; und seine Folgeb&#xE4;nde geh&#xF6;rten zu den erfolgreichsten Bilderb&#xFC;chern auf dem Markt und seien bereits heute Klassiker der Kinderliteratur, ordnete Carlsen-Verlegerin Sandra Harzer-Kux ein.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>ChatGPT soll laut Carlsen nicht nur Text und Illustrationen des Bilderbuchs &#x201E;Das NEINhorn&#x201C; nahezu identisch reproduzieren, sondern auch gleich komplette Druckvorlagen samt Verlagslogo liefern. Verlegerin Sandra Harzer-Kux zieht daraus rechtliche Konsequenzen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/pr-17/carlsen-klagt-gegen-openai-wie-schuetzt-man-verlagsrechte-vor-ki-training-979464/</link></item><item id="979463"><title>Stefanie Effner und Zlatka Pavlova starten im DRPR</title><pubDate>1787293439</pubDate><description>Effner arbeitet als selbst&#xE4;ndige Kommunikationsberaterin, Interimsmanagerin und Dozentin und verf&#xFC;gt nach DRPR-Angaben &#xFC;ber mehr als 25 Jahre Erfahrung in der strategischen Kommunikation und im Journalismus. So war sie unter anderem in verschiedenen Funktionen bei der Deutschen Post World Net und DHL, darunter als Konzernpressesprecherin und als Europa-Sprecherin f&#xFC;r DHL Express, t&#xE4;tig und verantwortete die externe Kommunikation von Coca-Cola Deutschland. Effner ist von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) in das Organ der freiwilligen PR-Selbstkontrolle entsandt worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neu im Team der Ratsmitglieder ist auch &lt;link https://www.prreport.de/singlenews/uid-977391/hs_hannover_neue_professur_fuer_zlatka_pavlova/#a977391 _blank&gt;Zlatka Pavlova, die seit M&#xE4;rz dieses Jahres Professorin f&#xFC;r PR und Organisationskommunikation an der Hochschule Hannover ist&lt;/link&gt;, nachdem sie dort bereits seit 2019 als Verwaltungsprofessorin t&#xE4;tig war. Die promovierte Kommunikationswissenschaftlerin der Universit&#xE4;t Wien lehrt seit 2016 auf den Gebieten Kommunikations- und Medienethik. Der Bundesverband der Kommunikator*innen (BdKom) hat Pavlova in den DRPR geschickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Rahmen der Neubesetzung scheiden zwei Mitglieder aus dem Gremium aus, n&#xE4;mlich &lt;link https://www.prreport.de/singlenews/uid-979314/dprg-pr-preis_annika_schach_sitzt_jury_vor/#a979314 _blank&gt;Annika Schach&lt;/link&gt;, die seit 2023 Mitglied des Rates war, und &lt;link https://www.prreport.de/singlenews/uid-906274/nuernberg_messe_stellt_ulf_santjer_ein/#a906274 _blank&gt;Ulf Santjer&lt;/link&gt;, der dem Rat seit 2022 angeh&#xF6;rte.&#xD;
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Nach einem Minus von 16 Mio. Euro 2024 sei der Verlust im Folgejahr nicht geringer geworden. Trotz seiner Unzufriedenheit damit wolle er sich nicht zur&#xFC;ckziehen. Willeke hat Gotthardt drei Tage in Venedig begleitet und schreibt, er wisse, dass sein Medium der AfD hilft. Der Unternehmer gibt an: &#x201E;Ob jemand profitiert, ist nicht unser Kriterium.&#x201C; Er habe keine Rede eines AfD-Politikers je zu Ende angeh&#xF6;rt, &#x201E;das bringt mir nichts&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Gotthardt st&#xF6;rt sich &#x201E;am Zungenschlag der &#xD6;ffentlich-Rechtlichen, die mir die Welt erkl&#xE4;ren wollen&#x201C; und w&#xFC;nscht sich f&#xFC;r sein eigenes Medium keinesfalls weniger Zur&#xFC;ckhaltung: &#x201E;Man muss auch laut sein, um die Menschen zu erreichen.&#x201C; Er gibt an, &#x201E;Nius&#x201C; sei glaubw&#xFC;rdig und w&#xFC;rde &#x201E;im Gegensatz zu vielen anderen&#x201C; nicht l&#xFC;gen. Konfrontiert mit Falschmeldungen, sagt er: &#x201E;Ausnahmen best&#xE4;tigen die Regel. Auch wir machen einmal Fehler.&#x201C; Chefredakteur Julian Reichelt &#xE4;u&#xDF;ert sich gegen&#xFC;ber der &#x201E;Zeit&#x201C; zu dem Unternehmer und sieht in ihm einen &#x201E;geistig-moralisch klaren&#x201C; typischen CDU-Vertreter aus Rheinland-Pfalz, &#x201E;mit einer Weltsicht, die in den Merkel-Jahren untergegangen ist&#x201C;. Man sei sich bei ersten Treffen &#x201E;sofort einig&#x201C; gewesen &#xFC;ber die &#x201E;riesige Marktl&#xFC;cke&#x201C;, denn &#x201E;f&#xFC;r mindestens die H&#xE4;lfte der Bev&#xF6;lkerung gab es ja fast keine Medien&#x201C;.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Unternehmer Frank Gotthardt gibt der &#x201E;Zeit&#x201C; Einblick in die Kosten und bisherigen Investitionen in &#x201E;Nius&#x201C; &#x2013; und erkl&#xE4;rt, warum er trotz hoher Verluste weiter an das Medium glaubt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/40-millionen-euro-fuer-nius-finanzier-gotthardt-setzt-auf-langen-atem-979459/</link></item><item id="979458"><title>Beatrice Sauerbrey leitet den Medienrat</title><pubDate>1787252594</pubDate><description>Der Medienrat ist Frucht des im Dezember in Kraft getretenen Reformstaatsvertrags f&#xFC;r den &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das Gremium aus sechs Expertinnen und Experten &#xFC;berpr&#xFC;ft in Zukunft, ob ARD, ZDF und Deutschlandradio ihren gesetzlichen Auftrag erf&#xFC;llen. Die Ergebnisse soll der Medienrat alle zwei Jahre in einem Bericht ver&#xF6;ffentlichen und daraus Empfehlungen f&#xFC;r die Weiterentwicklung des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks ableiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beatrice Sauerbrey war laut Mitteilung in einem &#x201E;mehrstufigen Bewerbungs- und Auswahlverfahren&#x201C; erfolgreich. Sie ist seit 2022 Vorsitzende des Programmausschusses Leipzig des MDR-Rundfunkrats. In dieser Funktion habe sie die Ausschussarbeit geleitet, die strategische Programmbeobachtung begleitet sowie &#x201E;komplexe Abstimmungs- und Entscheidungsverfahren innerhalb der Gremienarbeit des MDR&#x201C; moderiert. Dieses Amt sowie ihr Mandat im Rundfunkrat hat Sauerbrey niedergelegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sauerbrey ist in Weimar geboren. Sie hat Medienwissenschaft und interkulturelle Wirtschaftskommunikation studiert. Von 2015 bis 2024 war sie Referentin der parlamentarischen Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung und f&#xFC;r Europapolitik der Fraktion B&#xFC;ndnis 90/Die Gr&#xFC;nen im Th&#xFC;ringer Landtag. Nathalie Wappler, Vorsitzende des Medienrats, attestiert Sauerbrey eine &#x201E;wissenschaftsorientierte Perspektive&#x201C;, &#x201E;umfassende Erfahrung in der Mediengremienarbeit&#x201C; sowie &#x201E;ausgepr&#xE4;gte organisatorische Gestaltungskompetenz&#x201C;.&#xD;
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Diese Gesetze, die seit der Novelle des Medienrechts 2005 gelten, nicht zu kennen, sei irrelevant. &#x201E;Wenn Sie im Stra&#xDF;enverkehr Regeln &#xFC;berschreiten, hat das auch Konsequenzen &#x2013; unabh&#xE4;ngig davon, ob Sie die Regeln kennen oder nicht&#x201C;, sagt Kerschbaumer. Und stellt klar: &#x201E;Der Like-Button auf Facebook ist &#x2013; wie jedes digitale Endger&#xE4;t &#x2013; kein Spielzeug, sondern eine scharfe Waffe, mit der man den Ruf eines Menschen ruinieren kann. Das muss in die K&#xF6;pfe der Bev&#xF6;lkerung.&#x201C; Daher sei auch das Argument unzul&#xE4;ssig, wonach ein Like nur als Kenntnisnahme eines Beitrags verstanden werden k&#xF6;nne, nicht als Zustimmung. Aber genau das, n&#xE4;mlich eine Zustimmung und Best&#xE4;rkung, sei ein Like. Er bleibe bei dieser Rechtsmeinung, obwohl der Oberste Gerichtshof (OGH) j&#xFC;ngst in einem zivil rechtlichen Fall entschied, dass ein Like nicht automatisch eine Zustimmung zu allen Aspekten der &#xC4;u&#xDF;erung eines Dritten bedeute. Es komme n&#xE4;mlich immer auf den Kontext an. Hass im Netz werde durch die OGH-Entscheidung nicht zul&#xE4;ssig. Er werde nur teurer, m&#xFC;hsamer und langwieriger zu bek&#xE4;mpfen. &#xC4;hnlich eindeutig sei die Rechtslage...(lesen Sie die Fortsetzung in der aktuellen "&lt;link https://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/924?_gl=1*1nf37lu*_ga*NjQ3MDMxNzExLjE3NzkwODQxNDY.*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODcyNDg3NDMkbzg3JGcxJHQxNzg3MjUxMzIzJGozNCRsMCRoMTU4ODQ2MTkyMg.. _blank&gt;Journalist:in&lt;/link&gt;")&#xD;
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Viermal ist hier Trump Subjekt: Er greift an, er wird verurteilt, er reicht ein, er weist zur&#xFC;ck &#x2013; nur im letzten Satz verschwindet er in einem Akkusativobjekt (durch Trump). Dem gegen&#xFC;ber steht E. Jean Carroll. Die Kl&#xE4;gerin erscheint einmal als Akkusativobjekt, einmal als Dativobjekt und einmal im Genitiv. Dabei w&#xE4;re es m&#xF6;glich gewesen, die Schlusspassage so zu formulieren: &#x201E;Strafrechtlich ist der Vorfall verj&#xE4;hrt, dennoch klagte Carroll zivilrechtlich gegen Trump. Sie beschuldigte ihn der Vergewaltigung. Dies sah die Jury nicht als belegt an und wertete den Vorfall lediglich als sexuellen Missbrauch.&#x201C; Zwei mal, und zwar an den Stellen, an denen E. Jean Carroll eindeutig Subjekt eigener Handlungen ist (klagen, beschuldigen), zwingt der Originaltext sie, in der &#x201E;Opferrolle&#x201C; zu verharren.&#xD;
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Es ist statistisch messbar, dass Frauen, nicht nur in von M&#xE4;nnern verfassten Texten, weitaus seltener die Rolle des grammatikalischen Subjekts einnehmen. Zwei j&#xFC;ngere Beispiele aus einer Ausgabe der &#x201E;Welt am Sonntag&#x201C;: &#x201E;Um die Auftr&#xE4;ge abzuarbeiten, braucht es mehr Personal. F&#xFC;r Andrea Nahles ist das dann eine Chance.&#x201C; Und: &#x201E;Ein weiteres Ziel von Baerbocks feministischer Au&#xDF;enpolitik ist die Frauenf&#xF6;rderung im eigenen Haus.&#x201C; Nicht die Politikerinnen, sondern die W&#xF6;rter Chance und Ziel stehen grammatikalisch im Mittelpunkt. Und so einfach s&#xE4;he die Alternative aus: &#x201E;Andrea Nahles sieht darin eine Chance.&#x201C; Beziehungsweise: &#x201E;&#xDC;berdies versucht Baerbock, Frauen im eigenen Ministerium zu f&#xF6;rdern.&#x201C; Das liest sich sogar besser, weil nun starke Verben an die Stelle eines blo&#xDF;en &#x201E;ist&#x201C; treten. Aktiv und Passiv Kein Korrekturprogramm dieser Welt und kein Ratgeber in Genderfragen besch&#xE4;ftigt sich bisher mit der Frage, wem in 8 Texten oder S&#xE4;tzen die Subjekt- und wem die Objektrolle zu kommt. Auch die Frage nach dem Aktiv oder dem Passiv wird allenfalls als Geschmacks- oder Stilfrage abgehandelt. Dabei dienen Passivkonstruktionen h&#xE4;ufig dazu, bestimmte Menschen und Personengruppen als unbedeutend, schwach oder wehrlos darzustellen. Zuweilen erscheinen sie auch opportun, T&#xE4;tern sprachlich mildernde Umst&#xE4;nde zu gew&#xE4;hren. Blicken wir im konkreten Beispiel des Trump-Prozesses noch einmal auf den letzten Satz. Dort steht: &#x201E;Carrolls Vorwurf einer Vergewaltigung durch Trump (&#x2026;).&#x201C; Ausgerechnet an der Stelle, an der er, immerhin ja des Missbrauchs offiziell schuldig, die Frau angreift, mutiert er zum Objekt in einer passiven Konstruktion. Und da Carroll, weshalb auch immer, in diesem Text nicht Subjekt sein darf, muss das Wort &#x201E;Vorwurf&#x201C; einspringen.&#xD;
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Die Alternative lautet &#xFC;brigens: &#x201E;Carrolls Vorwurf, Trump habe sie vergewaltigt (&#x2026;).&#x201C; Das Muster, die Einen als aktive Subjekte, gepaart mit starken Verben, darzustellen, w&#xE4;hrend die Anderen als Objekte passiv in einer gewissen Statik verharren, taucht nat&#xFC;rlich keineswegs nur bei M&#xE4;nnern und Frauen auf. Es wird &#xFC;berall erkennbar, wo tradierte oder real existierende Hierarchien den Pyramidenblick nahelegen. Jemand steht oben und befehligt, lenkt, beobachtet jene dort unten: Adel und M&#xE4;chtige das Volk, Erwachsene Kin der, Bosse ihr Personal, der Mainstream Randgruppen, Alteingesessene Zuwanderer. So funktioniert diese Gesellschaft, und es ist nicht grunds&#xE4;tzlich falsch, aus diesen Perspektiven heraus zu schreiben. Das Problem ist, dass dar&#xFC;ber viele Menschen, die Gro&#xDF;artiges leisten, nie zur Geltung kommen. Ein Gegenbeispiel aus einer &#x201E;Bild&#x201C;-Ausgabe im Januar 2024, Titel: &#x201E;Mutterseelenallein!&#x201C; Es geht um...(Fortsetzung in der&#xA0;&#x201E;Journalistenwerkstatt&#x201C;&#xA0;&#x201E;Sensible Sprache&#x201C;)&#xD;
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Mehr dazu: &lt;link https://www.oberauer.com/journalistenwerkstatt/&gt;Journalistenwerkstatt&lt;/link&gt;&#xD;
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Das h&#xE4;ufigste: Subjekt ist meist der reiche, alte, wei&#xDF;e Mann.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalismus-229/die-tuecken-der-grammatik-979454/</link></item><item id="979453"><title>Wie Storytelling und Dramaturgie gewinnen k&#xF6;nnen</title><pubDate>1787250955</pubDate><description>Zu den wenig hinterfragten Standards im Film, im Journalismus und auch der Werbung z&#xE4;hlen die bew&#xE4;hrten Muster des Storytellings. Wieso sollte man auch hinterfragen, was Erfolg garantiert? Meist entstehen so s&#xFC;ffige Blockbuster, egal ob f&#xFC;r das Kino, das Fernsehen oder, in schriftlicher Form, f&#xFC;r Printerzeugnisse oder Online-Formate. Dass ein Betr&#xFC;ger wie Claas Relotius mit seinen Texten problemlos durch die Instanzen beim &#x201E;Spiegel&#x201C; marschieren konnte, liegt auch daran, dass die von ihm erfolgreich bediente, tradierte Form stets suggerierte, das Erz&#xE4;hlte sei authentisch und wahr. Die etablierten Muster des Storytellings verf&#xFC;hren auch seri &#xF6;se Texterinnen und Autoren dazu, bevorzugt nach Storys zu suchen, die in diesen Mustern erz&#xE4;hlbar sind. Und notfalls Themen oder Recherche-Ergebnisse so auszusortieren, dass nichts der gew&#xFC;nschten Dramaturgie im Wege steht. Nach diesem Prinzip verfahren wir durchaus auch im Alltag. Was immer wir blo&#xDF; bruchst&#xFC;ckhaft beobachten oder erfahren &#x2013; es ergibt anhand bew&#xE4;hrter Muster rasch einen Sinn: Ein &#x201E;so k&#xF6;nnte es gewesen sein&#x201C; verwandelt sich schleichend &#xFC;ber ein &#x201E;so muss es gewesen sein&#x201C; in ein &#x201E;so ist es gewesen&#x201C;. Die gespeicherten Algorithmen und Klischees verstellen den Blick auf das wom&#xF6;glich &#xDC;berraschende und Einzigartige. Das Problem ist, dass dar&#xFC;ber vieles und viele auf der Strecke bleiben. Mitunter auch die Wahrheit. Aus Skeptikern werden Feinde Unsensible Sprache, unsensibles Kommunizieren funktioniert beinahe immer so: Was nicht passt, wird passend gemacht, oder es findet nicht statt. Null oder eins, schwarz oder wei&#xDF; &#x2013; alles dazwischen ist nicht etwa bunt, sondern grau. Sobald ein Format Antagonisten vorsieht, verwandeln sich Skeptiker in Feinde. Wenn eine Heldenreise gew&#xFC;nscht ist, mutieren blo&#xDF;e Zuf&#xE4;lle oder Gl&#xFC;ck zu K&#xFC;hnheit und Entschlossenheit. Bei der Reise des Antihelden ist es eben umgekehrt. Im Dezember 2024 besuchte eine &#x201E;Spiegel&#x201C;-Autorin einen solchen &#x201E;Antihelden&#x201C;. Sie reiste nach Chemnitz, entschlossen, Benjamin Fredrich, den Gr&#xFC;nder der Zeitschrift &#x201E;Katapult&#x201C;, als manipulativen Scharlatan darzustellen. Noch ehe die Leserschaft erf&#xE4;hrt, wer da &#xFC;berhaupt welche Vorw&#xFC;rfe erhebt, ist die Story angelegt und der Weg in den in Teilen manipulativen Text geebnet: &#x201E;Freitagabend am Sonnenberg in Chemnitz, einem Problemstadtteil mit hoher Arbeitslosigkeit und viel Leerstand. Hier will Benjamin Fredrich am n&#xE4;chsten Tag eine Buchhandlung er&#xF6;ffnen. Er tr&#xE4;gt Kapuzenpullover und hat S&#xE4;gesp&#xE4;ne im Sechs 6tagebart. Im Eingang stapeln sich Werkzeuge. Die deckenhohen Regale sind gerade zu einem Drittel mit B&#xFC;chern gef&#xFC;llt. Eher unsortiert. ,Hauptsache, es sieht voll aus&#x2018;, sagt Fredrich zur Methode. Am n&#xE4;chsten Morgen sollen mehr B&#xFC;cher geliefert werden, wenige Stunden bevor die ersten Kunden kommen. ,12 Kisten, oder 14&#x2018;, sagt Fredrich zu einer Helferin. ,Vielleicht 17.&#x2018; Genau wei&#xDF; er das offenbar nicht.&#x201C; Er nicht. Aber alle, die diesen Einstieg gelesen haben, wissen nun genau, was der Fredrich f&#xFC;r einer ist: Die Buchhandlung am falschen Ort (Arbeitslosigkeit!), unrasiert (erstaunlich, wie die Autorin erkennt, dass der Bart exakt sechs Tage alt ist) und chaotisch (wei&#xDF; am Vorabend nicht einmal, ob am Folgetag 14 oder 17 Kisten geliefert werden!). Dass Benjamin Fredrich ein solches Portr&#xE4;t vermutlich gut wegstecken kann, darf nicht in die Beurteilung einflie&#xDF;en. Fakt ist: Dem Text mangelt es an Empathie. Ein gro&#xDF;er Teil der Belegschaft von &#x201E;Katapult&#x201C; richtete sp&#xE4;ter einen Protestbrief an das Nachrichtenmagazin. Neue, junge Erz&#xE4;hlformate Die gute Nachricht ist, dass junge Filmemacherinnen, Werbe treibende, Schriftstellerinnen und Autoren Auswege aus dieser Strukturfalle suchen und finden. Die Formel &#x201E;Inhalt vor Form&#x201C; ist auch in vielen Redaktionen und Agenturen nicht mehr fremd...(Fortsetzung in der &#x201E;Journalistenwerkstatt&#x201C; &#x201E;Sensible Sprache&#x201C;)&#xD;
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Mehr dazu: &lt;link https://www.oberauer.com/journalistenwerkstatt/&gt;Journalistenwerkstatt&lt;/link&gt;&#xD;
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Eine Zeitung bestand fortan aus einem Politikteil, dem Lokalen, der Wirtschaft, einem Feuilleton f&#xFC;r die (Hoch-)Kultur sowie einem (Spitzen-)Sport teil. In den 1960er-Jahren kam noch ein Reiseteil hinzu. In derartigen Korsetts m&#xFC;ssen sich Themen anpassen oder unterordnen &#x2013; zuweilen verschwinden sie komplett aus dem Angebot. Auf der anderen Seite bedeutet das Korsett, dass bestimmte Themen zwangsl&#xE4;ufig vorkommen m&#xFC;ssen &#x2013; meist aus vorab festgelegten Perspektiven: Nur einmal angenommen, es g&#xE4;be ein Ressort &#x201E;Umwelt und Klima&#x201C;, daf&#xFC;r aber kein Wirtschaftsressort. Wie w&#xFC;rde die Berichterstattung &#xFC;ber die Krise in der deutschen Automobilindustrie wohl aussehen? Oder es g&#xE4;be ein Ressort &#x201E;Familie und Kinder&#x201C; anstelle des Lokalen. Wie berichtet es sich dann &#xFC;ber ein geplantes Neubauviertel? Die Beispiele zielen nicht auf ein Entweder-oder. Sie zielen auf mehr Bewusstsein f&#xFC;r die durch starre Ressorts unweigerlich verengten Perspektiven. Wenn &#x201E;Geschichte&#x201C; kein Ressort sein darf, muss ein Text zur Aufarbeitung der Kolonialzeit um jede Zeile im Politikressort k&#xE4;mpfen, weil im Zweifel ein inhaltlich belangloser Staatsbesuch einer Au&#xDF;enministerin bevorzugt wird. Der Blick von der Pyramide Nicht zu schweigen davon, dass wir uns ohnehin mit verengter und festgezurrter Perspektive durch die Welt bewegen. Kaum jemand in Europa ist in der Lage, sich von dem Weltbild zu l&#xF6;sen, welches bereits unsere Landkarten vorgeben: Europa ist immer oben, Europa ist immer in der Mitte und Europa, vor allem dessen Norden, erscheint durch die verzerrte Darstellung immer gr&#xF6;&#xDF;er, als es in Wirklichkeit ist. Ebenso festgelegt ist der Pyramidenblick auf die Gesellschaft. Von klein auf lesen wir von &#x201E;hohem Adel&#x201C; und &#x201E;niedrigem Volk&#x201C;, und nat&#xFC;rlich haben fast alle diesen Blick sprachlich &#xFC;bernommen. Im 19. Jahrhundert waren die Zeitungen voller S&#xE4;tze wie: &#x201E;Kein Geringerer als Kaiser Wilhelm selbst wohnte dem Ablegen der Schiffe bei.&#x201C; Der Autor dieser Zeilen h&#xE4;tte gewiss &#xC4;rger bekommen, h&#xE4;tte er geschrieben: &#x201E;Als die Matrosen den Anker lifteten, schaute auch Kaiser Wilhelm zu.&#x201C; Die Perspektive richtet sich vom Kaiser aus auf sein Schiff und blendet die Matrosen aus. Im anderen Fall w&#xFC;rde sie von den Matrosen hinauf zum Quai wandern, wo auch der Kaiser steht. Doch hat sich seither nicht viel ge&#xE4;ndert, speziell in den Boulevardzeitungen. Als sich etwa der K&#xF6;nig Schwedens einen 4 moralischen Fehltritt erlaubte, berichtete &#x201E;Bild&#x201C; so: &#x201E;(&#x2026;) es wurde bekannt, dass er in den 90ern eine Aff&#xE4;re mit der S&#xE4;ngerin Camilla Henemark (58, &#x201A;Army of Lovers&#x2018;) gehabt haben soll &#x2026;&#x201C; Trotz des Bekanntwerdens bleibt der Autor bei einem zur&#xFC;ckhaltenden &#x201E;soll&#x201C;. Man braucht wenig Fantasie, sich vorzustellen, wie ein &#xE4;hnlicher Sachverhalt dargestellt w&#xE4;re, h&#xE4;tte der Seitensprung im &#x201E;niedrigen Volk&#x201C; stattgefunden. Auch der Finanzadel genie&#xDF;t derlei Privilegien. Dieselbe Zeitung huldigte der Familienplanung Elon Musks mit dem Titel: &#x201E;Raketenpapa. Von drei Frauen hat er 11 Kinder&#x201C;. Wieder geht es hier explizit nicht um eine generelle Kritik an derartigen Darstellungen. Es geht darum, zu reflektieren, ob wir derlei Perspektiven bewusst w&#xE4;hlen oder ob sie sich in unseren K&#xF6;pfen festgesetzt haben und unreflektiert reproduziert werden. Auch im Alltag geschieht es &#xFC;brigens h&#xE4;ufig, dass Menschen aus S&#xE4;tzen verschwinden, weil die voreingestellte Perspektive sie nicht erfasst. Wer fragt: &#x201E;Ist das Paket schon da?&#x201C;, hat den Paketboten ausgeblendet. Wer sagt: &#x201E;Die Pizza kommt&#x201C;, ignoriert die Kellnerin. Der Blick von innen nach au&#xDF;en Die voreingestellte Perspektive beinhaltet neben dem Oben unten-Schema ein zweites, welches zwischen dem Innen und dem Au&#xDF;en unterscheidet.... (Fortsetzung in der &#x201E;Journalistenwerkstatt&#x201C; &#x201E;Sensible Sprache&#x201C;)&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Was Texte schon beeinflusst, bevor sie geschrieben werden. Starre Ressorts und fixe Blickrichtungen blockieren Kreativit&#xE4;t und Empathie.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalismus-229/sensible-sprache-themen-und-perspektiven-979452/</link></item><item id="979451"><title>7 Tipps, wie Journalistinnen und Journalisten auch in Zeiten von KI-Search sichtbar bleiben</title><pubDate>1787249377</pubDate><description>Berlin - In Zeiten von KI-Einsatz entscheiden nicht einzelne Keywords &#xFC;ber Sichtbarkeit, sondern eine Kombination aus klarer Positionierung, Vertrauen und nachweisbarer Expertise. GEO-Berater Patrick Klingberg und &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Journalistin Larissa Holzki erkl&#xE4;ren, worauf es jetzt ankommt, wenn man als Journalist und Journalistin im Netz sichtbar bleiben m&#xF6;chte.&#xD;
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&lt;div class="OutlineElement Ltr SCXW199423547 BCX2"&gt;&lt;strong&gt;Tipp 1: Positionierung schl&#xE4;gt Bauchladen&#xA0;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#x201E;Nenne mir Technologiejournalistinnen und Technologiejournalisten, die auch moderieren.&#x201C; Noch vor wenigen Jahren h&#xE4;tte eine Google-Suche hier eine mehrseitige Liste mit Treffern ausgespielt. Heute liefern ChatGPT, Gemini oder Perplexity oft zugeschnittene Antworten &#x2013; und entscheiden damit auch, welche Journalistinnen und Journalisten sichtbar bleiben. ChatGPT nennt hier unter anderem Larissa Holzki, die leitende Tech- und KI-Journalistin des &#x201E;Handelsblatts&#x201C;. Doch wie hat sie das geschafft? Einer der Gr&#xFC;nde d&#xFC;rfte sein, dass Holzki sich &#xFC;ber lange Zeit ein eng umrissenes Fachgebiet erarbeitet hat....&lt;/div&gt;&#xD;
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Die Fortsetzung und weitere Tipps finden sich im aktuellen &#x201E;&lt;link https://shop.oberauer.com/medien/medium-magazin/?_gl=1*1l6tazn*_ga*Njg3NDk4OTg1LjE3ODY5NjEwMTk.*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODcyNDg4MTUkbzQkZzAkdDE3ODcyNDg4MTUkajYwJGwwJGgyMTEwMTE4NjI. _blank&gt;Medium-Magazin&lt;/link&gt;&#x201C;.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Wer von ChatGPT, Gemini oder Perplexity gefunden werden will, muss heute anders denken als bei der klassischen Google-Suche. GEO-Berater Patrick Klingberg und &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Journalistin Larissa Holzki erkl&#xE4;ren, worauf es jetzt ankommt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/medien-19/7-tipps-wie-journalistinnen-und-journalisten-auch-in-zeiten-von-ki-search-sichtbar-bleiben-979451/</link></item><item id="979447"><title>Russland bittet Berliner Staatsanwaltschaft um Pr&#xFC;fung gegen FAZ-Korrespondenten</title><pubDate>1787244733</pubDate><description>Berlin &#xA0;&#x2013;Die russische Botschaft in Berlin hat die Staatsanwaltschaft Berlin um eine rechtliche Einsch&#xE4;tzung zu einer &#xC4;u&#xDF;erung des Balkan-Korrespondenten der FAZ, Michael Martens, gebeten. Die Beh&#xF6;rde best&#xE4;tigte am Donnerstag den Eingang eines entsprechenden Schreibens auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd).&#xD;
&lt;br /&gt;Martens hatte Anfang August auf einer Pressekonferenz in Belgrad den ukrainischen Pr&#xE4;sidenten Wolodymyr Selenskyj gefragt, was die Europ&#xE4;er tun k&#xF6;nnten, um der Ukraine zu helfen, &#x201E;mehr russische Soldaten zu t&#xF6;ten&#x201C;. Die FAZ erkl&#xE4;rte sp&#xE4;ter, die Frage sei missverst&#xE4;ndlich formuliert gewesen, und &#xE4;u&#xDF;erte Bedauern.&#xD;
&lt;br /&gt;Die russische Botschaft bat um Pr&#xFC;fung, ob die &#xC4;u&#xDF;erungen Anhaltspunkte f&#xFC;r Straftatbest&#xE4;nde nach den Paragrafen 111, 130 und 140 des Strafgesetzbuchs enthielten. Dabei geht es unter anderem um &#xF6;ffentliche Aufforderung zu Straftaten, Volksverhetzung und &#xF6;ffentliche Billigung von Straftaten.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Staatsanwaltschaft Berlin teilte mit, sie pr&#xFC;fe nun, ob ein Anfangsverdacht vorliege. &#x201E;Diese Pr&#xFC;fung ist gesetzlich verpflichtend. Hiermit ist nicht die Aufnahme von Ermittlungen verbunden. Es gilt die Unschuldsvermutung&#x201C;, sagte ein Sprecher dem epd.&#xD;
&lt;br /&gt;Die russische Botschaft teilte zudem mit, sie behalte sich vor, gegen Martens &#x201E;die verf&#xFC;gbaren rechtlichen Mittel&#x201C; der russischen Strafverfolgungsbeh&#xF6;rden einzusetzen. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass hatte zuvor berichtet, dass gegen Martens in Russland wegen &#xF6;ffentlicher Anstiftung zu Hass und Feindseligkeit ermittelt werde.&#xD;
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&lt;br /&gt;Tom Nebe (37) &#xFC;bernimmt zum 1. September die Redaktionsleitung Ratgeber. Er geh&#xF6;rt seit 2014 zum Team und war unter anderem f&#xFC;r die Bereiche Gesundheit und Tourismus zust&#xE4;ndig. Jennifer Schneider (39) bleibt Redaktionsleiterin Grafik. Die beiden Redaktionen bleiben eigenst&#xE4;ndig, sollen strategisch aber enger zusammenarbeiten.&#xD;
&lt;br /&gt;Auch das Produktmanagement wird zusammengef&#xFC;hrt. Katja Conradi entwickelt k&#xFC;nftig die Ratgeber- und Grafikprodukte f&#xFC;r den Medienmarkt weiter. Katinka Marotzke betreut insbesondere den Bildungsmarkt, Nathalie Rippich soll als Projektmanagerin Produkt &amp; Innovation Innovationsprojekte vorantreiben.&#xD;
&lt;br /&gt;Mit der neuen Struktur will dpa-infocom Synergien nutzen und Recherche, Einordnung, visuelle Aufbereitung, Produktentwicklung und technische Auslieferung enger verbinden. Als Gr&#xFC;nde nennt das Unternehmen unter anderem den schnellen Wandel des Medienmarkts sowie die zunehmende Bedeutung von Daten, Automatisierung und KI.&#xD;
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&lt;br /&gt;Laut Feuerbacher soll am 16. September im NDR ein TV-Duell zwischen der Ministerpr&#xE4;sidentin und SPD-Spitzenkandidatin Manuela Schwesig und dem AfD-Spitzenkandidaten Leif-Erik Holm ausgestrahlt werden. Zuvor soll demnach am 15. September ein sogenanntes Quadrell zwischen den Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten von CDU, Linken, Gr&#xFC;nen und BSW zu sehen sein. Die Formate sollen jeweils eine Stunde dauern und um 21.00 Uhr ausgestrahlt werden.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Tats&#xE4;chlich haben die NDR-Chefredaktion und die Chefredaktion des NDR Landesfunkhauses Mecklenburg-Vorpommern von vornherein und bereits im April 2026 die Spitzenkandidaten von CDU, Linke, Gr&#xFC;ne und BSW zu einem Quadrell sowie die Spitzenkandidaten von SPD und AfD zu einem Duell eingeladen&#x201C;, sagte Feuerbacher. Mit den Parteien seien entsprechende Gespr&#xE4;che gef&#xFC;hrt worden. &#x201E;Alle Parteien haben ihre Teilnahme zugesagt. Dies gilt auch f&#xFC;r die CDU.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;CDU-Generalsekret&#xE4;rin Franziska Hoppermann hatte dem Sender in einem Brief an NDR-Chefredakteur Feuerbacher vorgeworfen, den CDU-Spitzenkandidaten Peters kurzfristig aus einer TV-Debatte ausgeladen zu haben. &#x201E;Mit Irritation und Unverst&#xE4;ndnis haben wir die Entscheidung Ihres Senders zur Kenntnis genommen, die CDU von der TV-Debatte im Vorfeld der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern auszuschlie&#xDF;en&#x201C;, hie&#xDF; es in dem Schreiben, das der dpa vorliegt. Zuvor hatte die &#x201E;Bild&#x201C; berichtet.&#xD;
&lt;br /&gt;Durch die kurzfristige Zuspitzung der Debatte auf ein reines Duell werde den Menschen die M&#xF6;glichkeit genommen, sich ein umfassendes Bild politischer Alternativen zu verschaffen, kritisierte Hoppermann. Zudem entstehe der Eindruck, &#x201E;dass die journalistische Unabh&#xE4;ngigkeit und der Mut zu einer breiten, fairen Debatte dem politischen Taktieren und den Bedingungen einzelner Akteure geopfert wurden.&#x201C;&lt;br /&gt;Zuvor hatten CDU und Linke schon &#xE4;hnliche Vorw&#xFC;rfe gegen die Sendergruppe RTL/ntv erhoben (kress.de berichtete). Die Spitzenkandidaten der Parteien seien dort ein- und anschlie&#xDF;end wieder ausgeladen &#x2013; angeblich auf Drucks Schwesigs. Die Sendergruppe und die SPD hatten die Vorw&#xFC;rfe ebenfalls dementiert.&#xD;
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&lt;br /&gt;Der Wechsel erf&#xFC;lle f&#xFC;r ihn einen &#x201E;alten Traum&#x201C;, schreibt Gersemann. Lange habe er mit einer Gr&#xFC;ndung gelieb&#xE4;ugelt, ihm habe aber bislang die konkrete Gesch&#xE4;ftsidee gefehlt. M&#xF6;glich werde das nun durch den technologischen Fortschritt: KI-gest&#xFC;tzte Produktentwicklung r&#xFC;cke eine Vielzahl neuer Gesch&#xE4;ftsmodelle in Reichweite, agentische KI erlaube zudem &#x201E;ultraschlanke Organisationsformen&#x201C; &#x2013; auch f&#xFC;r Berufserfahrene. Der &#x201E;M&#xF6;glichkeitenraum&#x201C; habe sich binnen kurzer Zeit &#x201E;f&#xF6;rmlich explodiert&#x201C;, so Gersemann. Was genau er plant, wolle er erst mitteilen, sobald er erste zufriedene Kunden habe.&#xD;
&lt;br /&gt;Gersemann war seit 2007 bei der Welt t&#xE4;tig und leitete ab 2010 das Ressort Wirtschaft und Finanzen. Erst im vergangenen Jahr hatte der damalige Welt-Chefredakteur Jan Philipp Burgard eigens eine neue KI-F&#xFC;hrungsposition geschaffen und Gersemann zum stellvertretenden Chefredakteur mit KI-Schwerpunkt ernannt. In dieser Rolle sollte er die journalistische Nutzung von KI bei der Welt vorantreiben, etwa mit datenbasierten Analyseformaten und interaktiven Anwendungen.&#xD;
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Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt; &lt;p&gt;Fachliche Verantwortung f&#xFC;r die Konzeption, Umsetzung und kontinuierliche Weiterentwicklung langer Musikformate in Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur; dies umfasst Gespr&#xE4;chs- und Debatten- sowie erz&#xE4;hlerische Formate&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitwirkung an der Konzeption und Entwicklung von Musik-Podcasts in enger Abstimmung mit der Abteilungsleitung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Unterst&#xFC;tzung der Abteilungsleitung bei der Einf&#xFC;hrung rollenbasierter Arbeitsmodelle und tragf&#xE4;higer wie flexibler Teamstrukturen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitarbeit im CvD-Musik-Team, insbesondere bei der redaktionellen Planung, Koordination und Steuerung&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Mehrj&#xE4;hrige redaktionelle Erfahrung im Musikjournalismus sowie erste F&#xFC;hrungserfahrung, beispielsweise in der Leitung von Teams oder Projekten sind gefragt.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-mit-leitungsfunktion-2/redaktionsleitung-musik-langformate-mwd-567662/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mehrj&#xE4;hrige redaktionelle Erfahrung im Musikjournalismus sowie erste F&#xFC;hrungserfahrung sind gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/deutschlandradio-sucht-redaktionsleitung-musik-langformate-979431/</link></item><item id="979430"><title>&#x201E;Lieblingsautor&#x201C;: Mathias D&#xF6;pfner gratuliert Henryk M. Broder zum 80. Geburtstag</title><pubDate>1787203095</pubDate><description>Berlin &#x2013; Mathias D&#xF6;pfner hat Henryk M. Broder anl&#xE4;sslich dessen 80. Geburtstags gew&#xFC;rdigt. In einem Beitrag f&#xFC;r die &#x201E;Welt&#x201C; bezeichnet der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE Broder als seinen &#x201E;Lieblingsautor&#x201C; und beschreibt seine langj&#xE4;hrige Bewunderung f&#xFC;r den Publizisten.&#xD;
&lt;br /&gt;D&#xF6;pfner erinnert zun&#xE4;chst an Broders Buch &#x201E;Wer hat Angst vor Pornografie? Ein Porno-Report&#x201C;, das 1967 erschien und sich mit Zensur, Sittenmoral und der Tabuisierung von Sexualit&#xE4;t besch&#xE4;ftigte. Zum &#x201E;richtigen Fan&#x201C; sei er 1986 mit Broders Buch &#x201E;Der ewige Antisemit. &#xDC;ber Sinn und Funktion eines best&#xE4;ndigen Gef&#xFC;hls&#x201C; geworden. Besonders sch&#xE4;tze er an Broder dessen &#x201E;Dampf&#x201C;, die Provokation und die Polemik.&#xD;
&lt;br /&gt;D&#xF6;pfner erkl&#xE4;rt zudem, er sei &#xFC;berzeugt, dass eine Demokratie Provokation und Polemik brauche. Nach einer l&#xE4;ngeren Phase der Bewunderung habe er schlie&#xDF;lich begonnen, Broder zu Axel Springer zu holen. Broder sei zun&#xE4;chst zur&#xFC;ckhaltend gewesen, arbeite inzwischen aber seit rund 15 Jahren bei der &#x201E;Welt&#x201C;.&#xD;
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Zu Broders Stil schreibt D&#xF6;pfner, dieser besitze die seltene F&#xE4;higkeit, &#x201E;selbst die ernstesten, d&#xFC;stersten, deprimierendsten Themen so zu behandeln, dass der Leser am Ende trotzdem l&#xE4;chelt&#x201C;. Broder schreibe h&#xE4;ufig genau das, was D&#xF6;pfner selbst denke, &#x201E;nur formuliert er es besser&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Zum Abschluss schl&#xE4;gt D&#xF6;pfner Broder eine gemeinsame Reise nach Brody im heutigen Westen der Ukraine vor. Dort sieht er die publizistischen Wurzeln des in Kattowitz geborenen Broder. Die Stadt war im 19. Jahrhundert stark j&#xFC;disch gepr&#xE4;gt und wurde auch als &#x201E;galizisches Jerusalem&#x201C; bezeichnet. D&#xF6;pfner war nach eigenen Angaben bereits vor rund zehn Jahren dort.&#xD;
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Die ehemalige Synagoge von Brody, die w&#xE4;hrend der NS-Zeit zerst&#xF6;rt worden war, sei inzwischen vollst&#xE4;ndig eingest&#xFC;rzt. D&#xF6;pfner endet mit dem Vorschlag, gemeinsam nach Brody zu fahren und &#x201E;anzufangen, sie wieder aufzubauen&#x201C; &#x2013; &#x201E;auch wenn es nur ein paar Steine sind&#x201C;.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Axel-Springer-Chef erinnert in einem pers&#xF6;nlichen Beitrag an Broders publizistische Anf&#xE4;nge, seine Polemik und Provokation &#x2013; und schl&#xE4;gt dem Jubilar eine gemeinsame Reise nach Brody vor.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/lieblingsautor-mathias-doepfner-gratuliert-henryk-m-broder-zum-80-geburtstag-979430/</link></item><item id="979429"><title>F&#xFC;nf Tipps f&#xFC;r freie Journalistinnen und Journalisten zum perfekten Pitchen</title><pubDate>1787202149</pubDate><description>Berlin &#x2013; Wie pitcht man ein Thema so, dass eine Redaktion sofort erkennt, warum sie es ver&#xF6;ffentlichen sollte? Jeanne Wellnitz zeigt im&#xA0;&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1347-der-perfekte-pitch-was-redaktionen-wollen.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;, worauf freie Journalistinnen und Journalisten bei Themenvorschl&#xE4;gen achten sollten. Entscheidend sind vor allem ein konkreter, zum Medium passender Ansatz und ein klarer Mehrwert f&#xFC;r die Redaktion. Dabei gibt es keine allgemeing&#xFC;ltige Schablone: Redaktionen haben unterschiedliche Erwartungen und Produktionsweisen. Besonders hilfreich ist es, vor dem Pitch die richtige Ansprechperson, passende Rubriken, Zielgruppe und bisherige Berichterstattung zu kennen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Aus den Erfahrungen von Redaktionen und freien Journalistinnen und Journalisten lassen sich dabei einige konkrete Regeln f&#xFC;r den eigenen Themenvorschlag ableiten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;F&#xDC;NF TIPPS F&#xDC;R EINEN GELUNGENEN PITCH&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1. Erschlie&#xDF;e dir das Medium wirklich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ein Pitch scheitert oft schon daran, dass die Redaktion merkt, wie wenig Zeit investiert wurde. Falscher Name, falsche Ansprache, austauschbares Thema. Zeige, dass du Tonalit&#xE4;t, Zielgruppe und die inhaltlichen Linien des Mediums kennst. Lies das gedruckte Heft, lies die Texte, die zu deinem Thema auf der Website erschienen sind, und sprich gezielt die passenden Ansprechpersonen in den Ressorts an!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Verkaufe eine Story, keine Idee&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&#xDC;berlege dir genau, welche Geschichte du erz&#xE4;hlen willst &#x2013; aus welcher Perspektive, mit welchem Zugang. Entwickle also aus einer Idee (&#x201E;Ich w&#xFC;rde gerne was &#xFC;ber eine fast ausgestorbene Tierart schreiben&#x201C;) eine konkrete Story (&#x201E;&#x2026; daf&#xFC;r spreche ich mit dem Meeresbiologen Jorge Palma, der versucht, Seepferdchen zu retten&#x201C;). Schicke au&#xDF;erdem nie mehr als zwei Vorschl&#xE4;ge auf einmal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Fasse dich kurz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Schreib deinen K&#xFC;chenzuruf direkt in die Mail, schicke keinen PDF-Anhang mit, au&#xDF;er du hast vielleicht ein gr&#xF6;&#xDF;eres Format entwickelt, f&#xFC;r das du Marktanalyse und Kalkulation mitsenden willst. Bring dein Thema in rund drei S&#xE4;tzen auf den Punkt, das gibt der Redaktion die M&#xF6;glichkeit, schnell zu entscheiden. Bei komplexeren Themen: Erst ein kurzer Einstieg, dann eine l&#xE4;ngere Version mit mehr Tiefe. Feile an der &#xDC;berschrift deines Pitches, als w&#xFC;rde das St&#xFC;ck in einem Magazin erscheinen. Sie muss sitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. Zeig deinen Mehrwert&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Redaktionen wollen wissen, was dein Pitch bietet, das sie selbst nicht leisten k&#xF6;nnen. Frage dich darum: Was kannst du, was die Redaktion nicht kann? Ein exklusiver Zugang, eine besondere Expertise, ein eigener Blickwinkel. &#xDC;berzeuge mit Referenzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5. Sei sorgf&#xE4;ltig&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Pr&#xFC;fe: Ist der Name korrekt? Ist es auch das richtige Medium, dem du schreibst? Sind alle Tippfehler getilgt? Lies Korrektur und zeige den Pitch einer Kollegin zum Check! Strukturiere ihn mit Fettungen an der richtigen Stelle.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1347-der-perfekte-pitch-was-redaktionen-wollen.html _blank&gt;Zu den Tipps im Detail&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Ein guter Themenvorschlag muss mehr sein als eine interessante Idee: Er muss zum Medium passen, eine konkrete Geschichte erz&#xE4;hlen und einen klaren Mehrwert bieten, zeigt Jeanne Wellnitz.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/fuenf-tipps-fuer-freie-journalistinnen-und-journalisten-zum-perfekten-pitchen-979429/</link></item><item id="979419"><title>&#x201E;Der gef&#xE4;hrlichste Mann Deutschlands&#x201C;: Die Branche zerlegt das &#x201E;Spiegel&#x201C;-Cover</title><pubDate>1787115315</pubDate><description>Berlin &#x2013; &#xA0;Das umstrittene &#x201E;Spiegel&#x201C;-Cover mit dem AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund sorgt weiter f&#xFC;r Diskussionen in der Medienbranche. W&#xE4;hrend der ehemalige &#x201E;Spiegel&#x201C;-Chefredakteur Klaus Brinkb&#xE4;umer Titel und Debatte differenzierter bewertet, kritisiert Peter &#x201E;Bulo&#x201C; B&#xF6;hling auf &lt;link http://www.turi2.de/aktuell/bulo-fragt-den-bulobot-was-sagst-du-zum-kontroversen-spiegel-titel/ _blank&gt;turi2&lt;/link&gt; die Inszenierung als unfreiwillige Wahlkampfhilfe.&#xD;
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Klaus Brinkb&#xE4;umer &#xE4;u&#xDF;ert sich in seinem News-Podcast &lt;link http://open.spotify.com/episode/5J0QhDLZm4mFDK4I7vR0jb?si=oBwxj5L1RRiV9uaj3v5JuQ&amp;nd=1&amp;dlsi=a908f5a6edc3478c _blank&gt;&#x201E;Land in Sicht&#x201C;&lt;/link&gt; zur Debatte um das AfD-Cover des &#x201E;Spiegel&#x201C; mit einer Mischung aus Kritik und Verst&#xE4;ndnis. F&#xFC;r ihn mache der Superlativ &#x201E;Der gef&#xE4;hrlichste Mann Deutschlands&#x201C; den Fehler, Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hervorzuheben und einen &#x201E;Coolness-Faktor&#x201C; zu geben, der &#x201E;heikel&#x201C; sei. Er habe aber auch &#x201E;ein bisschen mit dem Spiegel gelitten, weil die Kritik an vielen Stellen auch scheinheilig ist&#x201C;. Die &#x201E;Wutwelle&#x201C; lasse &#x201E;au&#xDF;er Acht, dass der &#x201E;Spiegel&#x201C; als journalistisches Medium Dinge benennen muss&#x201C;.&#xD;
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Einleitend sagt Brinkb&#xE4;umer auch, dass ihm das Thema &#x201E;ein bisschen unangenehm&#x201C; sei und er &#x201E;normalerweise&#x201C; nicht &#xFC;ber den &#x201E;Spiegel&#x201C; rede. Ex-Chefredakteur Stefan Aust sorge &#x201E;immer wieder f&#xFC;r Erstaunen&#x201C;, weil er &#x201E;oft dar&#xFC;ber redet, was Nachfolger gut oder vor allem weniger gut machen&#x201C;. Brinkb&#xE4;umer selbst habe sich eigentlich vorgenommen, nicht &#xFC;ber die Qualit&#xE4;t von Texten oder Titeln des Nachrichtenmagazins zu sprechen.&#xD;
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&lt;strong&gt;Bulo: &#x201E;Spiegel&#x201C; macht Siegmund zum Helden&lt;/strong&gt;&#xD;
Publikaturist und Gary-Glotz-Kreativchef Peter &#x201E;Bulo&#x201C; B&#xF6;hling l&#xE4;sst sich von seinem KI-Alter-Ego, dem Bulobot, einen &lt;link http://www.turi2.de/aktuell/bulo-fragt-den-bulobot-was-sagst-du-zum-kontroversen-spiegel-titel/ _blank&gt;Leserbrief&lt;/link&gt; zur Kontroverse um das &#x201E;Spiegel&#x201C;-Cover formulieren. Das Magazin habe Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund &#x201E;das geschenkt, wovon jeder Wahlk&#xE4;mpfer tr&#xE4;umt &#x2013; ein M&#xE4;rtyrerbild&#x201C;. Es pr&#xE4;sentiere Siegmund &#x201E;wie den Hauptdarsteller einer Netflix-Serie&#x201C; und die Verantwortlichen d&#xFC;rften sich nicht wundern, &#x201E;wenn die Leute das Drehbuch kaufen wollen&#x201C;. Womit der &#x201E;Spiegel&#x201C; besser gefahren w&#xE4;re, &#x201E;statt den Helden zu k&#xFC;ren&#x201C;.&#xD;
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&lt;strong&gt;Poschardt,&#xA0;Encke,&#xA0;Marguier,&#xA0;Steingart:&#xA0;Weitere Reaktionen&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Der ehemalige &#x201E;Welt&#x201C;-Herausgeber Ulf Poschardt (Axel Springer) bezeichnet das Cover in einem Interview bei &#x201E;Welt&#x201C;&#xA0;als &#x201E;journalistischen Offenbarungseid&#x201C;. Nichts in der Titelgeschichte deute an, dass Siegmund gef&#xE4;hrlicher sei als andere Politiker aus AfD oder Linkspartei; als Beleg f&#xFC;r die behauptete Gef&#xE4;hrlichkeit finde sich im Heft lediglich ein Absatz zu wahlprogrammatischen Positionen wie einer &#x201E;patriotischen Kulturpolitik&#x201C;. Poschardt zieht einen Vergleich zum fr&#xFC;heren &#x201E;gef&#xE4;hrlichste Frau Europas&#x201C;-Cover des &#x201E;Stern&#x201C; &#xFC;ber Giorgia Meloni, mit der inzwischen auf h&#xF6;chster internationaler Ebene verhandelt werde. Solche Zuspitzungen n&#xFC;tzten seiner Einsch&#xE4;tzung nach eher der AfD, als dass sie ihr schadeten. Als Beleg verweist er auf ein Video, in dem Siegmund das Cover signiert. F&#xFC;r die Partei sei das ein &#x201E;Verkaufserfolg&#x201C;. Poschardt k&#xFC;ndigt zudem an, recherchieren zu wollen, ob die AfD gekaufte &#x201E;Spiegel&#x201C;-Exemplare als Werbungskosten absetzen k&#xF6;nne. Klassische Medien verl&#xF6;ren ohnehin an Relevanz gegen&#xFC;ber Podcast-Formaten, so seine grunds&#xE4;tzliche Einsch&#xE4;tzung.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Willi Winkler&lt;/strong&gt; (&#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C;) beschreibt in einer bissig-ironischen Kolumne eine klassische &#x201E;Bild-Text-Schere&#x201C;: Das freundliche, &#x201E;supersympathisch&#x201C; wirkende Portr&#xE4;tfoto passe nicht zur bedrohlichen Titelzeile. Er nennt dabei Kurbjuweit als mutma&#xDF;lichen Urheber der Zeile sowie Bildchef Maxim Sergienko als Verantwortlichen f&#xFC;r die Fotoauswahl. Zugespitzt formuliert er, das Heft mache aus einem als &#x201E;gesichert rechtsextrem&#x201C; eingestuften Politiker durch die sympathische Bildsprache im Effekt einen ansprechenden Menschen. Sein polemisches Fazit lautet, es handle sich um &#x201E;Faschismus mit menschlichem Antlitz&#x201C;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Julia Encke&lt;/strong&gt; (FAZ) sieht in ihrem Kommentar das Risiko, dass das Cover &#x201E;nach hinten losgehen&#x201C; k&#xF6;nnte. Die Titelgeschichte selbst liefere durchaus rechercheschwere Fakten. Die Fahndungsplakat-Optik mache Siegmund aber vor allem zum &#x201E;Posterboy mit dem Ruch des Gef&#xE4;hrlichen&#x201C;. Encke zitiert dazu Siegmunds eigene Reaktion laut &#x201E;Welt&#x201C;: Er habe das Cover als &#x201E;riesengro&#xDF;en Ritterschlag&#x201C; bezeichnet. F&#xFC;r W&#xE4;hler, die die Titelgeschichte nicht l&#xE4;sen, k&#xF6;nne der Titel wie ein Werbeplakat wirken.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Alexander Marguier&lt;/strong&gt; (&#x201E;Cicero&#x201C;) &#xFC;bt scharfe Kritik und wertet das Cover als &#x201E;erstklassige Wahlkampfunterst&#xFC;tzung f&#xFC;r die AfD&#x201C;. Die Titelgeschichte liefere keine &#x201E;skandaltr&#xE4;chtigen Enth&#xFC;llungen&#x201C;. Marguier verweist zudem auf die massenhafte Verballhornung des Covers in sozialen Medien und bezeichnet Kurbjuweits Stellungnahme als &#x201E;l&#xE4;ppisch&#x201C;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Gabor Steingart&lt;/strong&gt; (The Pioneer) ordnet in seinem Morning Briefing das Cover in eine grunds&#xE4;tzliche Medienkritik ein: Mit Verweis auf Rudolf Augsteins Leitmotiv &#x201E;Sagen, was ist&#x201C; sowie den &#xD6;konomen James T. Hamilton wirft er &#x201E;Spiegel&#x201C;&#xA0;und &#x201E;Stern&#x201C;&#xA0;vor, seit Jahren mit &#xFC;bertriebenen Cover-Zuspitzungen zu arbeiten &#x2013; etwa beim fr&#xFC;heren &#x201E;gef&#xE4;hrlichste Frau Europas&#x201C;-Cover &#xFC;ber Meloni, das sich r&#xFC;ckblickend als &#xFC;berzogen erwiesen habe. Der eigentliche Siegmund-Artikel sei inhaltsarm, der &#x201E;markanteste Vorwurf&#x201C; betreffe lediglich Siegmunds Umfeld. Als Analogie zieht Steingart den Fox-News/Dominion-Rechtsstreit heran und kommt zu dem scharfen Fazit, der Spiegel sei &#x201E;auf dem Weg, ein linkes Fox News zu werden&#x201C;.&#xD;
&lt;link http://kress.de/news/beitrag/154262-quot-mindestens-schamlos-quot-von-poschardt-ueber-beisenherz-bis-steingart-die-branche-zerlegt-das-spiegel-cover-zu-siegmund.html _blank&gt;Ganze Zusammenfassung auf kress.de&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Von &#x201E;Wahlkampfunterst&#xFC;tzung&#x201C; bis &#x201E;journalistischem Offenbarungseid&#x201C; reichen die Vorw&#xFC;rfe &#x2013; doch Ex-&#x201E;Spiegel&#x201C;-Chef Klaus Brinkb&#xE4;umer verteidigt das Magazin zumindest teilweise. Was Poschardt, Encke, Marguier, Steingart und ein KI-Leserbrief &#xFC;ber das umstrittene Cover sagen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/der-gefaehrlichste-mann-deutschlands-die-branche-zerlegt-das-spiegel-cover-979419/</link></item><item id="979418"><title>Correctiv und Katapult &#xFC;bernehmen Geopolitik-Magazin &#x201E;Pultu&#x201C;</title><pubDate>1787113836</pubDate><description>Berlin &#xA0;&#x2013; Das Geopolitik-Magazin &#x201E;Pultu&#x201C;, das nach dem russischen Angriff auf die Ukraine gegr&#xFC;ndet worden war, wird k&#xFC;nftig gemeinsam von Correctiv und Katapult verantwortet. Die Kooperation verbindet die Recherchekompetenz von Correctiv mit der kartografischen Expertise von Katapult. Pultu richtet sich ausdr&#xFC;cklich auch an Menschen, die bislang wenig Ber&#xFC;hrung mit Geopolitik hatten. Karten und Grafiken sollen dabei helfen, komplexe globale Entwicklungen verst&#xE4;ndlich zu machen.&#xD;
&lt;br /&gt;David Schraven, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer und Publisher von Correctiv, erkl&#xE4;rt den Anspruch des Magazins: Man wolle &#x201E;die Konflikte unserer Zeit sichtbar machen&#x201C; und gemeinsam erkl&#xE4;ren, was in der Welt passiere, warum es geschehe und wer die treibenden Kr&#xE4;fte hinter den gro&#xDF;en und kleinen Konflikten weltweit seien.&#xD;
&lt;br /&gt;Benjamin Fredrichs, Gr&#xFC;nder von Katapult, bezeichnet Pultu bereits jetzt als &#x201E;gro&#xDF;en Erfolg&#x201C; und freut sich auf die Weiterentwicklung des Formats gemeinsam mit Correctiv.&#xD;
&lt;br /&gt;Das Magazin erscheint viertelj&#xE4;hrlich im Abo f&#xFC;r 72 Euro pro Jahr, inklusive digitalem Zugang. Wer das Format zus&#xE4;tzlich unterst&#xFC;tzen m&#xF6;chte, kann freiwillig einen h&#xF6;heren Solidarit&#xE4;tsbeitrag zahlen, der Menschen mit geringerem Einkommen den Zugang erm&#xF6;glichen soll. Die Printausgaben sind zudem im Bahnhofsbuchhandel, in ausgew&#xE4;hlten Kiosken und Buchhandlungen sowie online erh&#xE4;ltlich.&#xD;
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&lt;br /&gt;Br&#xE4;utigam leitet die ARD-Rechtsredaktion des SWR in Karlsruhe f&#xFC;r Fernsehen, H&#xF6;rfunk und Internet. Mit seinem Team berichtet er &#xFC;ber die obersten Gerichte in Karlsruhe, Luxemburg und Stra&#xDF;burg sowie &#xFC;ber aktuelle Rechtsthemen. Hyseni ist Volljuristin und arbeitet seit 2024 als Reporterin in der ARD-Rechtsredaktion in Karlsruhe.&#xA0;&#xD;
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&lt;br /&gt;Ex-Verfassungsrichter Andreas Vo&#xDF;kuhle, der gemeinsam mit J&#xE4;kel, Thomas de Maizi&#xE8;re und Peer Steinbr&#xFC;ck 2025 Vorschl&#xE4;ge zur Staatsreform vorgelegt hatte, pflichtet ihr mit einer besonders bildhaften Formulierung bei. Es gebe eine &#x201E;nicht ganz kleine Zahl&#x201C; von Journalisten, die sich gerne im &#x201E;bequemen Fauteuil ihres Def&#xE4;tismus&#x201C; l&#xFC;mmelten und mit &#x201E;malizi&#xF6;sem L&#xE4;cheln&#x201C; fragten, ob er wirklich glaube, dass Reformen gelingen k&#xF6;nnten. &#xC4;hnliches erlebe er auch in seinem wissenschaftlichen Umfeld, so Vo&#xDF;kuhle.&#xD;
&lt;br /&gt;Auf die Zeit-Frage, ob die Initiative selbst vers&#xE4;umt habe, eine &#xFC;berzeugende Erz&#xE4;hlung f&#xFC;r die Reformen zu liefern, verweist J&#xE4;kel auf zahlreiche eigene Auftritte in unterschiedlichsten Formaten. Viele Menschen seien &#xFC;berrascht gewesen, was in Deutschland tats&#xE4;chlich vorangehe, erg&#xE4;nzt Vo&#xDF;kuhle. Die anekdotische F&#xFC;lle an Beispielen f&#xFC;r Missst&#xE4;nde sei zwar gigantisch, doch vieles werde auch besser und die Menschen, die sich daf&#xFC;r einsetzten, m&#xFC;sse man st&#xE4;rker feiern, so die beiden &#xFC;bereinstimmend.&#xD;
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&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die Medienmanagerin fordert von Journalisten mehr Selbstkritik bei der Berichterstattung &#xFC;ber Reformen. Gemeinsam mit Ex-Verfassungsrichter Andreas Vo&#xDF;kuhle warnt sie vor einem Journalismus, der vor allem Defizite betont.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/julia-jaekel-kritisiert-applausjournalismus-979406/</link></item><item id="979404"><title>Reines Audio oder Videopodcast: Was taugt wann wof&#xFC;r? </title><pubDate>1786985071</pubDate><description>Videopodcasts sind aktuell ein starker Wachstumstreiber f&#xFC;r Reichweite und Sichtbarkeit. Plattformen wie Youtube und Social Media er&#xF6;ffnen neue Wege, um Inhalte zu entdecken, neue Zielgruppen anzusprechen und bestehende Communi tys zu erweitern. Gerade durch algorithmische Empfehlungen, visuelle Pr&#xE4;senz und die M&#xF6;glichkeit, Inhalte in viele kleine Formate zu zerlegen, wird Video zu einem wichtigen Werkzeug in der Distribution. Doch Video ist kein Selbstzweck und Reichweite allein ist nicht gleich Wirkung. Wann also ist welches Format geboten? Der klassische Audiopodcast spielt seine St&#xE4;rke genau dort aus, wo Video an Grenzen st&#xF6;&#xDF;t: im Alltag der Menschen. Audio funktioniert nebenbei, schafft N&#xE4;he, baut Routinen auf und erm&#xF6;glicht eine tiefe, kontinuierliche Bindung. Es ist das Medium, das nicht um Aufmerksamkeit konkurriert, sondern sich in den Alltag integriert. Genau hier kommt der Ansatz &#x201E;Audio first&#x201C; ins Spiel: Inhalte werden prim&#xE4;r f&#xFC;r das H&#xF6;ren konzipiert &#x2013; klar strukturiert, verst&#xE4;ndlich, ohne visuelle Unterst&#xFC;tzung und optimiert f&#xFC;r die Nebenbei-Nutzung. Video kann darauf aufbauen, muss aber nicht der Ausgangspunkt sein. Die entscheidende Frage f&#xFC;r Ihre Formatwahl ist deshalb nicht Audio oder Video. Sondern: Welches Format zahlt am besten auf mein Ziel ein? Fragen Sie sich also stets: Geht es prim&#xE4;r um Reichweite, Auffindbarkeit und Wachstum? Dann ist Video ein starker Hebel. Geht es zuerst um Bindung, Tiefe und Alltagsintegration? Dann spielt Audio seine volle St&#xE4;rke aus. Die Zukunft liegt f&#xFC;r viele Formate vermutlich in einer durchdachten Kombination &#x2013; aber nicht zwangsl&#xE4;ufig in &#x201E;mehr Video&#x201C;, sondern in der bewussten Entscheidung: Brauche ich Video und wof&#xFC;r? Oder erreiche ich meine Ziele mit Audio vielleicht sogar besser?&#xD;
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Tipp: Mehr zum Thema lesen Sie auch in den Journalistenwerkst&#xE4;tten von Autorin Brigitte Hagedorn &#x201E;Erfolgreich podcasten &#x2013; Strategien, Sprache und Stimmtraining&#x201C; und &#x201E;Professionell podcasten &#x2013; Tipps und Tricks f&#xFC;r erfolgreiche Formate und ihre Vermarktung&#x201C;,&#xA0;&#xD;
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Mehr dazu: &lt;link https://www.oberauer.com/journalistenwerkstatt/&gt;Journalistenwerkstatt&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>In der &#x201E;Journalistenwerkstatt&#x201C; kann man Entscheidungshilfen finden.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/reines-audio-oder-videopodcast-was-taugt-wann-wofuer-979404/</link></item><item id="979403"><title>Wie beim Podcasten der Schritt von Audio zu Video gelingt</title><pubDate>1786984956</pubDate><description>&#x201E;Sollen wir podcasten?&#x201C; Diese Frage stellen sich Redaktionen und Organisationen immer mal wieder. Mit Audiopodcasts scheint ein solches Projekt relativ &#xFC;berschaubar. Das n&#xF6;tige technische Equipment ist bezahlbar und die Chance, auf einen Streich gleich zeitig auf Spotify, Apple Podcasts und sogar bei Youtube pr&#xE4;sent zu sein, verf&#xFC;hrerisch (siehe auch &lt;link shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt _blank&gt;Werkst&#xE4;tten zum Thema Podcast&lt;/link&gt;). Doch heute stellt sich nicht nur die Frage &#x201E;Sollen wir podcasten?&#x201C;, sondern: Soll es ein Audio- oder Videopodcast werden? Und die, die bereits Audiopodcasts am Start haben, fragen sich, ob es sinnvoll sein kann, zuk&#xFC;nftig auf Video zu setzen. Au&#xDF;erdem gibt es noch eine dritte Fraktion. Die, denen die Unterschiede zwischen Podcast und Youtube-Video gar nicht so ganz klar sind, die sich auf eine oder mehrere Plattformen eingeschossen haben und gucken oder h&#xF6;ren, ganz wie es kommt. Wir versuchen, auf den folgenden Seiten Klarheit in den Podcast-Dschungel zu bringen, so dass die Entscheidung &#xFC;ber das Format fundiert und sicher getroffen werden kann. Unser Ziel: Wir wollen Ihnen zeigen, welcher technische, finanzielle und organisatorische Aufwand f&#xFC;r die Produktion von Videopodcasts notwendig ist und wie Plattformen wie Apple, Youtube oder Spotify als Distributionskan&#xE4;le richtig genutzt werden k&#xF6;nnen.&#xD;
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Mehr dazu:&#xA0;&lt;link https://www.oberauer.com/journalistenwerkstatt/&gt;Journalistenwerkstatt&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an &lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Wer bereits Audiopodcasts am Start hat, fragt sich, ob es sinnvoll sein kann, zuk&#xFC;nftig auf Video zu setzen. Ratschl&#xE4;ge von Expertin Brigitte Hagedorn gibt es in der &#x201E;Journalistenwerkstatt&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalismus-229/podcasten-mit-video-979403/</link></item><item id="979402"><title>Warum Medien-F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte unter Stress geraten</title><pubDate>1786984644</pubDate><description>Den Druck von oben wie von unten (&#x201E;Sandwich-Posi tion&#x201C;) sowie unzureichend ausgebildete F&#xFC;hrungskompetenzen sieht das Netzwerk Recherche als wichtigste Gr&#xFC;nde f&#xFC;r die hohe Belastung des Redaktionsmanagements an. Die Journalistenvereinigung bietet eine kostenlose und anonyme Telefonberatung* f&#xFC;r belastete Journalisten an, die auch von F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften genutzt wird. Im vergangenen Jahr besch&#xE4;ftigte sie sich in sieben Gespr&#xE4;chsrunden mit 90 Beteiligten mit der Situation von redaktionellen F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften. &#x201E;Im Journalismus ist es oft so, dass die besten Schreiber &#x2013; und nicht unbedingt die Qualifiziertesten in Bezug auf F&#xFC;hrung &#x2013; auf F&#xFC;hrungspositionen bef&#xF6;rdert werden&#x201C;, meint Projektleiter Malte Werner. &#x201E;Daher fehlt es vielfach an den n&#xF6;tigen Kompetenzen.&#x201C; Manche F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte w&#xFC;rden den Druck nach unten weitergeben, andere alles absorbieren, um ihr Team zu sch&#xFC;tzen, was ihnen langfristig selbst schade. Daher seien Weiterbildungen zum Aufbau von F&#xFC;hrungskompetenzen, etwa zum Umgang mit Konfliktsituationen, entscheidend. Werner: &#x201E;Au&#xDF;erdem kann es helfen, Austauschformate zu initiieren, in denen man sich mit anderen F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften &#xFC;ber die Herausforderungen und den richtigen Umgang damit austauscht. Das k&#xF6;nnen offizielle Runden sein, aber auch ein regelm&#xE4;&#xDF;iger Plausch beim Mittagessen.&#x201C; Organisatorisch k&#xF6;nnten Doppelspitzen den Druck auf einzelne F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte reduzieren. Daneben empfiehlt das Netzwerk: Feierabende, freie Wochenenden und Urlaube wirklich arbeitsfrei halten, kein Diensthandy im Urlaub, keine Mails am Wochenende oder kurz vor dem&#xA0;Einschlafen. Strukturelle Probleme lie&#xDF;en sich nicht allein durch individuellen Einsatz l&#xF6;sen, sondern m&#xFC;ssten auf h&#xF6;herer Ebene angesprochen und angegangen werden.&#xD;
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*&#x200A;Helpline des Netzwerks Recherche f&#xFC;r belastete Journalisten: Tel. 030/7543 7633 (werktags 18&#x2013;19 Uhr) oder helpline@nrch.de&#xA0;&#xD;
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1. KI-Bilder: Die zwei Ebenen der Kennzeichnung Bei KI-Bildern gilt es, zwei Ebenen zu unterscheiden. Die erste betrifft die Anbieter der KI-Systeme. Sie m&#xFC;ssen sicherstellen, dass synthetisch erzeugte Bilder, Videos, Audios und Texte technisch als KI-Inhalte erkennbar sind, etwa &#xFC;ber Metadaten oder andere maschinenlesbare Kennzeichnungen. F&#xFC;r Medienh&#xE4;user beginnt die eigentliche Herausforderung erst bei der Ver&#xF6;ffentlichung. Erzeugt ein KI-Bild den Eindruck einer authentischen Aufnahme oder zeigt es scheinbar reale Personen, Orte oder Ereignisse, reicht die technische Kennzeichnung &#xFC;ber Metadaten allein nicht mehr aus. Dann muss auch gegen&#xFC;ber dem Publikum transparent gemacht werden, dass der Inhalt k&#xFC;nstlich erzeugt oder ver&#xE4;ndert wurde. F&#xFC;r die Praxis hei&#xDF;t das: Nicht jedes KI-Bild ben&#xF6;tigt einen sichtbaren Hinweis. Entscheidend ist, ob es f&#xFC;r das Publikum wie ein reales Foto wirken kann.&#xD;
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2. Audio und Video verdienen besondere Aufmerksamkeit KI-Stimmen, synthetische Moderationen oder vollst&#xE4;ndig generierte Videos halten zunehmend Einzug in Medienh&#xE4;user. Auch hier gilt: Nicht die eingesetzte Technologie ist entscheidend, sondern die Wirkung. Entsteht der Eindruck einer echten Aufnahme oder einer tats&#xE4;chlich get&#xE4;tigten Aussage, muss der k&#xFC;nstliche Ursprung kenntlich gemacht werden. Gerade Audio wird dabei h&#xE4;ufig &#xFC;bersehen. Wichtig: Der EU AI Act fordert die Kennzeichnung zu Beginn der Abspielung. Dies unter der Ma&#xDF;gabe der Barrierefreiheit.&#xD;
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3. bis 6. finden Sie in der aktuellen Ausgabe des &#x201E;kress pro&#x201C;-Magazins.&#xD;
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&lt;br /&gt;Hager, zugleich amtierender ARD-Vorsitzender, war der einzige Kandidat. Er ist seit 2021 Intendant. Damals hatte er sich wegen eines Stimmen-Patts mehreren Wahlg&#xE4;ngen stellen m&#xFC;ssen, bevor er die Mehrheit hatte.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&#x201E;Luxus, Dinge nicht machen zu d&#xFC;rfen&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der alte und neue Senderchef legte bei der Rundfunkratssitzung seine Vorstellungen f&#xFC;r die Zukunft des Senders in Frankfurt dar, unter anderem zum Thema der schrumpfenden Medienvielfalt. Es gebe auch in Hessen Regionen, wo die Informationsinfrastruktur fast nicht mehr vorhanden sei. &#x201E;Da entstehen L&#xFC;cken. Und ich glaube, dass das von unserem Auftrag auch gedeckt ist, dass da, wo Marktversagen herrscht, es unser Job ist, dann auch vor Ort zu sein.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Hager erkl&#xE4;rte es zum Ziel, sich gegen Versuche der Einflussnahme gro&#xDF;er Tech-Konzerne und anderer Staaten zu sch&#xFC;tzen. &#x201E;Es darf niemand in der Lage sein, zu verhindern, dass wir publizieren.&#x201C;&lt;br /&gt;&#xD6;ffentlich-Rechtliche h&#xE4;tten andere Aufgaben als die Privatsender: &#x201E;Wir k&#xF6;nnen den gro&#xDF;en Luxus genie&#xDF;en, Dinge nicht machen zu d&#xFC;rfen. Das tun wir viel zu wenig.&#x201C; Die ARD-Strategie besage, dass ihre Sender sich programmlich von Privatsendern unterscheiden m&#xFC;ssten. &#x201E;Dass wir eben nicht das machen, was alle anderen machen, um die Reichweite zu erzielen. Wir m&#xFC;ssen erkennbar anders sein.&#x201C;&#xD;
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&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Er wurde fast einstimmig best&#xE4;tigt. Damit lief die Wahl bedeutend glatter als vor f&#xFC;nf Jahren.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/florian-hager-als-hr-intendant-wiedergewaehlt-979392/</link></item><item id="979383"><title>KI-Bilder: So holen Medienprofis mehr aus den Bildgeneratoren heraus</title><pubDate>1786945327</pubDate><description>&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Berlin &#x2013; KI-Bilder sehen oft beeindruckend aus &#x2013; und trotzdem erstaunlich &#xE4;hnlich. Wer mit generativer Bild-KI arbeitet, bekommt die entscheidenden Unterschiede nicht durch immer l&#xE4;ngere Prompts, sondern durch Referenzen, eine klare Bildsprache und einen schrittweisen Prozess aus Ausprobieren, Vergleichen und &#xDC;berarbeiten.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Frank Puscher hat auf &lt;link http://meedia.de/news/beitrag/24864-ki-bilder-kleine-veraenderungen-im-prompt-machen-die-bilder-einzigartig.html _blank&gt;&#x201E;Meedia&#x201C;&lt;/link&gt; einen praxisnahen Leitfaden von Lauren deVane und Michael Stelzner zusammengefasst:&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;1. Konkrete Anwendungsf&#xE4;lle definieren&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;KI-Bilder sind besonders n&#xFC;tzlich, wenn regelm&#xE4;&#xDF;ig viele Varianten eines Motivs ben&#xF6;tigt werden. Statt jedes Bild neu zu entwickeln, kann ein Unternehmen eine grundlegende Prompt-Vorlage erstellen und diese mit unterschiedlichen Produkt- oder Markenreferenzen kombinieren. So lassen sich beispielsweise verschiedene Produktvarianten, saisonale Kampagnen oder unterschiedliche Werbemotive erzeugen, ohne dass jedes Mal ein neues Fotoshooting erforderlich ist. Entscheidend ist dabei, dass die Bilder trotz ihrer Unterschiede eine gemeinsame visuelle Sprache behalten.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;2. Vor dem Prompting die eigene Bildsprache kl&#xE4;ren&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Bevor der eigentliche Prompt entsteht, sollte klar sein, wie die Marke aussehen und wirken soll. Daf&#xFC;r empfiehlt Lauren deVane, zun&#xE4;chst eigene Vorlieben anhand von Referenzbildern zu analysieren: Welche Farben, Perspektiven, Lichtstimmungen oder Kompositionen gefallen? Mehrere Inspirationsbilder k&#xF6;nnen von einer KI auf gemeinsame Gestaltungselemente untersucht werden. Diese Analyse l&#xE4;sst sich anschlie&#xDF;end als Grundlage f&#xFC;r wiederverwendbare Prompts nutzen. Auch bei Referenzbildern gilt: lieber wenige, daf&#xFC;r passende Bilder verwenden. F&#xFC;r Markenlogos und Farben sollten m&#xF6;glichst konkrete Vorgaben gemacht werden, etwa exakte Hex-Farbwerte.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;3. Mit sieben Dimensionen pr&#xE4;ziser prompten&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Das von deVane vorgestellte Prompt-Modell beschreibt sieben Bereiche: Medium, Motiv und Handlung, Umgebung, Komposition, Licht, &#xC4;sthetik und Ziel beziehungsweise Wirkung. Nicht jeder Prompt muss alle sieben Elemente ausf&#xFC;hrlich enthalten. Grundidee ist vielmehr, der KI m&#xF6;glichst wenige wichtige Entscheidungen zu &#xFC;berlassen. Wer beispielsweise nicht nur &#x201E;eine Person&#x201C;, sondern eine konkrete Handlung, einen bestimmten Bildausschnitt, eine Lichtquelle und eine definierte Umgebung beschreibt, reduziert die Wahrscheinlichkeit eines durchschnittlichen Standardmotivs. Besonders Licht und Komposition k&#xF6;nnen dabei einen gro&#xDF;en Einfluss auf die Eigenst&#xE4;ndigkeit des Ergebnisses haben.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;4. Mehrere Modelle und Varianten nutzen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Auch ein guter Prompt f&#xFC;hrt nicht automatisch zum perfekten Bild. Deshalb empfiehlt deVane, mehrere Varianten zu erzeugen und unterschiedliche Bildmodelle miteinander zu vergleichen. Plattformen wie Magnific erm&#xF6;glichen es beispielsweise, einen Prompt gleichzeitig mit verschiedenen Modellen zu testen und mehrere Ergebnisse zu erzeugen. Dadurch steigt die Chance, ein brauchbares Motiv zu finden, das anschlie&#xDF;end weiterentwickelt werden kann. Der Prozess ist damit weniger &#x201E;Prompt eingeben, fertiges Bild erhalten&#x201C;, sondern eher eine kreative Auswahl- und &#xDC;berarbeitungsarbeit.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;link http://meedia.de/news/beitrag/24864-ki-bilder-kleine-veraenderungen-im-prompt-machen-die-bilder-einzigartig.html _blank&gt;Zum ganzen Bericht und weiteren Pro-Tipps f&#xFC;r die Praxis:&lt;/link&gt; von wiederverwendbaren Prompt-Vorlagen und exakten Hex-Codes f&#xFC;r Markenfarben &#xFC;ber Character Contact Sheets bis zum richtigen Umgang mit Referenzbildern.&#xD;
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&lt;strong&gt;Lesen Sie dazu auch die Journalisten-Werkstatt:&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/895/ki-fuer-grafiken-und-texte _blank&gt;&#x201E;KI f&#xFC;r Grafiken und Texte&#x201C;&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Wer mit Bild-KI arbeitet, muss kein Bildprofi sein. Mit diesen 4 Tipps lassen sich austauschbare Standardmotive vermeiden &#x2013; und schneller Bilder erzeugen, die zum eigenen Beitrag oder zur Marke passen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/ki-bilder-so-holen-medienprofis-mehr-aus-den-bildgeneratoren-heraus-979383/</link></item><item id="979382"><title>&#x201E;Der gef&#xE4;hrlichste Mann Deutschlands&#x201C;: &#x201E;Spiegel&#x201C; macht Siegmund zum Wahlkampfstar</title><pubDate>1786944622</pubDate><description>Hamburg &#x2013; Der &#x201E;Spiegel&#x201C; setzt Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, mit der Zeile &#x201E;Der gef&#xE4;hrlichste Mann Deutschlands&#x201C; auf den Titel und sorgt damit f&#xFC;r Aufsehen, berichtet&#xA0;&lt;link http://www.turi2.de/aktuell/spiegel-cover-mit-afd-kandidat-siegmund-polarisiert-chefredakteur-kurbjuweit-rechtfertigt-sich/ _blank&gt;turi2&lt;/link&gt;.&#xA0;&lt;link http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/afd-kandidat-ulrich-siegmund-warum-das-spiegel-cover-ihm-nuetzen-koennte-201125525.html _blank&gt;Julia Encke,&lt;/link&gt; Feuilletonchefin der FAS, schreibt: &#x201E;Denjenigen, die die Geschichte nicht lesen, k&#xF6;nnte der Titel wie ein Werbeplakat entgegenkommen.&#x201C;&#xA0;Man k&#xF6;nne &#x201E;potentiellen W&#xE4;hlern nicht vorwerfen, wenn ihnen die Fahndungsfoto-Inszenierung wie ein Witz erscheint&#x201C; angesichts des von Siegmund kuratierten und vermeintlich harmlosen Volksn&#xE4;he-Images, das das Cover nicht aufgreife. Dem Magazin h&#xE4;tte ihr zufolge klar sein m&#xFC;ssen, &#x201E;dass ein Fahndungsplakat Siegmund zugleich zur &#x201A;Most Wanted Person&#x2018; stilisiert&#x201C;.&#xD;
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&lt;link http://www.sueddeutsche.de/medien/spiegel-ulrich-siegmund-cover-gefaehrlichster-mann-li.3531352?reduced=true _blank&gt;Willi Winkler&lt;/link&gt; wird in der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C; zynisch: &#x201E;Die Leute wollen Menschen sehen, keine Politiker, und das haben sie jetzt auch beim ,Spiegel&#x2018; verstanden. Diese Woche neu: Faschismus mit menschlichem Antlitz.&#x201C; Ex-Herausgeber &lt;link http://www.welt.de/politik/deutschland/video6a7f22cb2ea28efdb2791a0d/spiegel-story-ueber-siegmund-man-wird-sich-an-dieses-cover-erinnern-wie-an-relotius-als-tiefpunkte-journalistischer-ethik.html _blank&gt;Ulf Poschardt&lt;/link&gt; argumentiert bei &#x201E;Welt&#x201C; mit einer anderen Haltung gegen die &#x201E;Spiegel&#x201C;-Geschichte als &#x201E;absoluten Tiefpunkt journalistischer Ethik&#x201C;. F&#xFC;r ihn ist &#x201E;diese Art von Antifa-Hysterie der Untergangsgesang einer journalistischen Realit&#xE4;t, die den Kontakt zu den Menschen und der Gesellschaft verloren hat&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Spiegel&#x201C;-Chefredakteur &lt;link http://www.spiegel.de/politik/deutschland/news-warum-ulrich-siegmund-auf-dem-spiegel-titel-ist-a-2e74d73a-af37-4986-b8a6-7d79ee19f3b4 _blank&gt;Dirk Kurbjuweit&lt;/link&gt; rechtfertigt am Sonntagmorgen im Newsletter die Auswahl Siegmunds: &#x201E;Relevanz ist unser oberstes Kriterium, nicht die Frage, wem eine Titelgeschichte n&#xFC;tzt oder schadet.&#x201C; Das Magazin leide &#x201E;nicht an der Hybris zu glauben, dass wir mit unserem Journalismus Wahlergebnisse beeinflussen k&#xF6;nnen&#x201C;. Er beruft sich auf das Rudolf-Augstein-Motto &#x201E;Sagen, was ist&#x201C;, das auch f&#xFC;r das Cover gelte.&#xD;
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Zuvor hatte ihn etwa Ex-Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch angegriffen. F&#xFC;r ihn ist das Cover &#x201E;unverantwortlich. Und das geht an die Chefredaktion in Hamburg, die weit weg ist von Sachsen-Anhalt.&#x201C;&#xA0;Er sieht eine &#x201E;Wahlkampfhilfe f&#xFC;r die AfD&#x201C; &#x2013; eine Einordnung, die Siegmund teilt, der gegen&#xFC;ber &#x201E;Welt&#x201C; von &#x201E;sehr guter Werbung&#x201C; spricht. Ulrich Siegmund&#xA0;hat zudem ein Video verbreitet, in dem er &#x201E;Spiegel&#x201C;-Ausgaben signiert.&#xD;
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&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Ausl&#xF6;ser ist eine Frage, die Martens vor gut einer Woche bei einer Pressekonferenz in Belgrad an den ukrainischen Pr&#xE4;sidenten Wolodymyr Selenskyj richtete. Er fragte, was die Europ&#xE4;er tun k&#xF6;nnten, um der Ukraine dabei zu helfen, mehr russische Soldaten zu t&#xF6;ten.&#xD;
&lt;br /&gt;Die &#xC4;u&#xDF;erung stie&#xDF; auf scharfe Kritik, auch von russischer Seite. Die FAZ erkl&#xE4;rte daraufhin, die Frage ihres Mitarbeiters sei missverst&#xE4;ndlich formuliert gewesen. Dies bedauere die Zeitung. Es entspreche nicht ihrer redaktionellen Linie, dass m&#xF6;glichst viele russische Soldaten get&#xF6;tet werden sollten. Die FAZ bezeichnete zudem &#x201E;Diffamierungen und Drohungen&#x201C; gegen ihren Korrespondenten als &#x201E;inakzeptabel&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Angaben von Tass wird derzeit gepr&#xFC;ft, ob Martens international zur Fahndung ausgeschrieben werden soll. Im Falle einer Verurteilung k&#xF6;nnten ihm in Russland bis zu sechs Jahre Straflager drohen. Russische Gerichte k&#xF6;nnen Urteile auch in Abwesenheit eines Angeklagten f&#xE4;llen.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Gegen Michael Martens soll in Russland ein Strafverfahren eingeleitet worden sein. Hintergrund ist eine Frage an den ukrainischen Pr&#xE4;sidenten Wolodymyr Selenskyj zu M&#xF6;glichkeiten, die Ukraine im Krieg gegen Russland zu unterst&#xFC;tzen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/moskau-ermittelt-jetzt-offenbar-gegen-faz-journalisten-979381/</link></item><item id="979378"><title>Selbstst&#xE4;ndig in den Medien: Sechs H&#xFC;rden auf dem Weg zum Erfolg</title><pubDate>1786704217</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Die M&#xF6;glichkeiten f&#xFC;r Medienprofis, die sich selbst&#xE4;ndig machen wollen oder mangels anderer beruflicher Optionen m&#xFC;ssen, sind mit der Digitalisierung deutlich gewachsen. All die klassischen Gesch&#xE4;ftsmodelle existieren weiter, insbesondere die T&#xE4;tigkeiten als freier Journalist, Korrespondent, Texter oder Autor, als Vortragsredner (&#x201E;Speaker&#x201C;) oder Moderator sowie als Trainer, Dozent oder Berater. Hinzugekommen sind die T&#xE4;tigkeiten als KI-Experte f&#xFC;r Content, Marketing oder PR, als Podcaster, Vlogger (YouTuber) oder als Anbieter eines kostenpflichtigen oder werbefinanzierten Videoangebotes, Blogs oder Newsletters.&#xD;
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Wer sich mit einem dieser T&#xE4;tigkeitsfelder n&#xE4;her besch&#xE4;ftigt hat, wei&#xDF; allerdings auch, wie anspruchsvoll es ist, damit erfolgreich zu sein und genug zu verdienen. Vor allem Medienprofis, die bisher immer angestellt oder arbeitnehmer&#xE4;hnlich besch&#xE4;ftigt waren (Pauschalisten), tun sich schwer damit. Sie kennen unternehmerische Grundregeln nicht oder ignorieren sie und k&#xF6;nnen dadurch in eine gef&#xE4;hrliche finanzielle Schieflage geraten. Im Einzelfall empfiehlt sich professionelle Begleitung (z. B. Gr&#xFC;ndungsberatung), aber bestimmte H&#xFC;rden sind immer zu &#xFC;berweisen, um selbstst&#xE4;ndig erfolgreich zu sein.&#xD;
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&lt;strong&gt;1.&#xA0;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Fremde Konzepte: Selbst entscheiden und gestalten&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
Wer als Angestellter arbeitet, bewegt sich in einer Organisation und setzt Strategien und Konzepte um, die andere entworfen haben. Man darf mitreden, aber selbst als Fach- und F&#xFC;hrungskraft immer nur zu bestimmten Einzelfragen. Selbstst&#xE4;ndige haben dagegen die Freiheit, aber auch die Pflicht, all das selbst zu entscheiden: Was sie anbieten wollen (Produkte), was sie daf&#xFC;r verlangen wollen (Preise), wie sie es anbieten, vertreiben und daf&#xFC;r werben wollen. Das erfordert ganzheitliches, kreatives Denken auf allen Ebenen, zudem Entscheidungsfreude und Flexibilit&#xE4;t. Denn nichts davon ist f&#xFC;r die Ewigkeit, sondern kann und sollte immer wieder dem aktuellen Bedarf und Interesse angepasst werden.&#xD;
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&lt;strong&gt;2. Desinteresse am Finanziellen: Zur Kernaufgabe machen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Traditionell praktizieren Medienunternehmen eine &#x2013; mehr oder weniger strikte &#x2013; Trennung zwischen Redaktionen und Verlagsbereichen. Sie soll die Unabh&#xE4;ngigkeit des Mediums von kommerziellen Beeinflussungen und dadurch seine Glaubw&#xFC;rdigkeit sicherstellen. Als Selbstst&#xE4;ndige sind Medienprofis jedoch Unternehmer und m&#xFC;ssen die kommerzielle Seite mit abdecken. Das erfordert, sich in eigener Sache f&#xFC;r Finanzfragen zu interessieren und fortlaufend intensiv damit zu besch&#xE4;ftigen: Woher kommt mein Umsatz, was sind meine Kosten, stehen Gewinn und Aufwand in einem angemessenen Verh&#xE4;ltnis? Das ist kein Nebenaspekt, der sich schon irgendwie kl&#xE4;ren wird, sondern eine zentrale Aufgabe.&#xD;
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&lt;strong&gt;3. Mangelndes Fachwissen: BWL-Grundlagen aneignen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Da Medienh&#xE4;user stark arbeitsteilig organisiert sind, kommen angestellte Journalisten mit vielen betrieblichen Bereichen (z. B. Marketing, Buchhaltung, IT) h&#xF6;chstens als interne Nutzer in Ber&#xFC;hrung. Einige kokettieren sogar damit, sich hier &#x201E;gar nicht auszukennen&#x201C;. Als Selbstst&#xE4;ndige sind sie jedoch f&#xFC;r alles verantwortlich. Das hei&#xDF;t nicht, dass sie alles k&#xF6;nnen und erledigen m&#xFC;ssen. Aber sie m&#xFC;ssen sich betriebswirtschaftliches Grundwissen aneignen, um vieles anfangs kostensparend selbst erledigen zu k&#xF6;nnen. Sp&#xE4;ter hilft diese Fachkompetenz, geeignete Dienstleister (z. B. B&#xFC;roservice, Webentwickler, Steuerberater) auszuw&#xE4;hlen und deren Angebote, Kosten und Leistungen bewerten zu k&#xF6;nnen.&#xD;
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&lt;strong&gt;4&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;. Kurzfristiges Handeln: Langfristig Planen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Erscheinungsrhythmus eines Mediums gibt den Planungs- und Produktionsprozess der Redaktion vor. Zudem muss sie praktisch sofort auf aktuelle Ereignisse reagieren. Beides trainiert Journalisten darauf, sehr kurzfristig zu planen und direkt umzusetzen. Dagegen haben Selbstst&#xE4;ndige mit deutlich l&#xE4;ngeren Rhythmen zu tun. So kann die Verhandlung mit einem Gesch&#xE4;ftskunden oder die Freigabe eines Textes mehrere Monate dauern, ein Projekt sich ein Jahr oder l&#xE4;nger hinziehen. Das erfordert ein Umdenken bez&#xFC;glich des eigenen Verst&#xE4;ndnisses, bei der Preiskalkulation (Projektmanagement muss bezahlt werden) und bei der Liquidit&#xE4;tsplanung (nicht der Auftrag z&#xE4;hlt, sondern die bezahlte Rechnung).&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5. Angst vor Akquise: Vom eigenen Angebot &#xFC;berzeugt sein&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Gewinnen neuer Kunden und Auftr&#xE4;ge ist nicht nur in der Startphase essenziell, sondern eine Daueraufgabe. Hat man sich einmal etabliert, geht es um Folgeauftr&#xE4;ge und die finanzielle Verbesserung (z. B. h&#xF6;her bezahlte Auftr&#xE4;ge, ertragreichere Kunden). Viele Journalisten f&#xFC;rchten sich jedoch vor Akquise, insbesondere davor, sich anderen aufzudr&#xE4;ngen und abgelehnt zu werden. Diese psychologischen H&#xFC;rden sind anfangs normal und lassen sich durch entsprechende Beratung und &#xDC;bung &#xFC;berwinden. Selbstst&#xE4;ndige k&#xF6;nnen Akquise nicht delegieren, aber lernen, sie ohne Angst und sogar mit Freude zu betreiben. Eine Voraussetzung daf&#xFC;r ist, vom eigenen Angebot &#xFC;berzeugt zu sein.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;6. Rolle als Dienstleister: Kundenbedarf in den Mittelpunkt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Journalisten f&#xFC;hlen sich einem h&#xF6;heren Motiv (Wahrheit, Demokratie) oder ihren Lesern bzw. Nutzern verpflichtet, beides aber eher allgemein und kollektiv. Das gestattet ihnen, inhaltlich doch recht weitgehend nach pers&#xF6;nlichen Interessen, &#xDC;berzeugungen und Meinungen zu arbeiten. Als Selbstst&#xE4;ndige werden sie dagegen von konkreten Kunden beauftragt, die ihre Vorstellungen umgesetzt sehen wollen. Daf&#xFC;r braucht es ein neues Selbstverst&#xE4;ndnis als Dienstleister, bei dem es weniger um einen selbst als darum geht, den Kunden bei seinen Herausforderungen zu unterst&#xFC;tzen. Das ist f&#xFC;r sich spannend und zudem ein Anreiz, sich auf Kunden zu fokussieren, deren Ziele und Werte man teilt.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/die-wichtigen-karriereentscheidungen-wirken-oft-erst-spaeter-979307/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne:&#xA0;Wichtige Karriereentscheidungen&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Neue Gesch&#xE4;ftsmodelle bieten Medienprofis viele Chancen. Wer bislang angestellt war, muss sich jedoch an unternehmerisches Denken, Akquise und finanzielle Verantwortung gew&#xF6;hnen. Karrierecoach Attila Albert zeigt, worauf es ankommt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/selbststaendig-in-den-medien-sechs-huerden-auf-dem-weg-zum-erfolg-979378/</link></item><item id="979372"><title>Fake-Videos mit MDR-Logo: Sender von Desinformationskampagne betroffen</title><pubDate>1786683148</pubDate><description>Leipzig &#x2013; Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) ist von einer ausl&#xE4;ndischen Desinformationskampagne betroffen. Nach Recherchen des MDR wurden in einem Datensatz auch Fake-Videos mit einem offiziellen MDR-Logo gefunden. Die betroffenen Beitr&#xE4;ge werden von Sicherheitsbeh&#xF6;rden der sogenannten &#x201E;Matrjoschka&#x201C;-Kampagne zugerechnet.&#xD;
&lt;br /&gt;Der dem MDR vorliegende Datensatz umfasst seit dem 24. Juli insgesamt 338 Posts. In mehreren F&#xE4;llen wurde der MDR dabei als Absender missbraucht. Die nach Einsch&#xE4;tzung von Experten mutma&#xDF;lich aus Russland gesteuerte Kampagne soll nach Angaben von Sicherheitsbeh&#xF6;rden unter anderem darauf abzielen, die &#xF6;ffentliche Meinungsbildung vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zu manipulieren.&#xD;
&lt;br /&gt;In den gef&#xE4;lschten Internet-Videos werden Landes- und Kommunalpolitikern unter anderem schwere Straftaten vorgeworfen. Die Beitr&#xE4;ge sind laut MDR h&#xE4;ufig KI-generiert und verwenden Logos und Titelseiten bekannter Medienmarken wie &#x201E;Tagesschau&#x201C;&#xA0;und &#x201E;Spiegel&#x201C;. Auch der MDR werde dabei als vermeintlicher Absender genutzt.&#xD;
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&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Zudem &#xFC;bernimmt Gujer die Leitung der Veranstaltungsreihe &#x201E;NZZ Podium&#x201C; und verantwortet weiterhin die Gespr&#xE4;chssendung &#x201E;NZZ Standpunkte&#x201C;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;W&#xE4;hrend Gujer k&#xFC;nftig st&#xE4;rker auf Deutschland fokussiert sein soll, l&#xE4;uft gleichzeitig der Nachfolgeprozess f&#xFC;r die Chefredaktion. Die NZZ will die Position nach eigenen Angaben m&#xF6;glichst intern besetzen, zugleich aber auch externe Kandidaturen pr&#xFC;fen. Der Entscheid des Verwaltungsrats wird im vierten Quartal 2026 erwartet.&#xD;
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&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Nach seinem R&#xFC;ckzug als NZZ-Chefredakteur bleibt er dem Unternehmen erhalten. Als Herausgeber Deutschland soll er sich k&#xFC;nftig verst&#xE4;rkt mit deutscher und internationaler Politik befassen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/nzz-eric-gujer-geht-in-zuerich-bleibt-aber-in-deutschland-979371/</link></item><item id="979370"><title>&#x201E;Tarifflucht&#x201C;: Wie die Gewerkschaft auf den massiven Stellenabbau beim &#x201E;K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger&#x201C; reagiert</title><pubDate>1786681523</pubDate><description>K&#xF6;ln (KNA) &#x2013; Nach der Ank&#xFC;ndigung des &#x201E;K&#xF6;lner Stadt-Anzeigers&#x201C;, &#xFC;ber 50 Stellen in der Redaktion abzubauen, gibt es scharfe Kritik von den Gewerkschaften. &#x201E;Das ist ein schwarzer Tag f&#xFC;r den Lokaljournalismus nicht nur im Rheinland. Mit der Entscheidung, die Rheinische Redaktionsgemeinschaft (RRG) zu schlie&#xDF;en, f&#xE4;hrt DuMont die Zeitungslandschaft im Gro&#xDF;raum K&#xF6;ln endg&#xFC;ltig vor die Wand&#x201C;, sagte Andrea Hansen, Landesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) in Nordrhein-Westfalen.&#xD;
&lt;br /&gt;Der DuMont-Verlag, dem der &#x201E;K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger&#x201C; geh&#xF6;rt, hatte am Donnerstag verk&#xFC;ndet, seinen Dienstleister RRG zu schlie&#xDF;en und alle 57 Mitarbeiter zu entlassen. Diese sollen sich auf freie Stellen im restlichen Unternehmen bewerben k&#xF6;nnen. Wie viele Besch&#xE4;ftigte &#xFC;bernommen werden und zu welchen Konditionen, lie&#xDF; der Verlag aber offen. Als Grund f&#xFC;r den Schritt hatte er die digitale Umstellung der Produktionsprozesse und den Einsatz von K&#xFC;nstlicher Intelligenz angegeben. F&#xFC;r die Leserschaft solle sich nichts &#xE4;ndern.&#xD;
&lt;br /&gt;Diese Begr&#xFC;ndung wollen die Gewerkschaften so nicht gelten lassen: &#x201E;Man kann diese &#xFC;berst&#xFC;rzte Schlie&#xDF;ung leicht als einen billigen Taschenspielertrick entlarven, um auf Kosten von gutem Journalismus durch Automatisierung viel Geld zu sparen&#x201C;, so Hansen. Die Gewerkschaft ruft Verleger Christian DuMont-Sch&#xFC;tte, der auch Vorsitzender des Verlegerverbands in Nordrhein-Westfalen ist, dazu auf, seine Entscheidung zur&#xFC;ckzunehmen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Vorwurf der Tarifflucht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Kritik gibt es auch an der Ank&#xFC;ndigung des Verlags, dass sich f&#xFC;r die Leserschaft mit den Entlassungen nichts &#xE4;ndern werde. Es sei &#x201E;an Dreistigkeit nicht zu &#xFC;berbieten&#x201C;, der Kundschaft zu versprechen, dass sich an ihrer Zeitung nichts &#xE4;ndern werde, so Hansen: &#x201E;Wir sind fassungslos, dass eine solche Gesch&#xE4;ftspolitik in der Medienbranche angesichts der immer wieder beschworenen Bedeutung von Lokaljournalismus f&#xFC;r unsere Gesellschaft in 2026 m&#xF6;glich ist. Das passt nicht zusammen.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Auch die Deutsche Journalistinnen- und Journalistenunion (DJU) kritisiert die Entscheidung von DuMont und verweist auf die unklare Zukunft der nun entlassenen Besch&#xE4;ftigten: &#x201E;Aus langj&#xE4;hrigen Besch&#xE4;ftigten werden Bewerber*innen im eigenen Haus&#x201C;, beklagte Danica Bensmail, Bundesgesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin der DJU. DuMont lasse 57 tarifgebundene Vollzeitstellen entfallen, sage aber nicht, wie viele neue journalistische Stellen entstehen, wer &#xFC;bernommen wird und zu welchen Bedingungen. &#x201E;Digitale Transformation darf nicht zur Tarifflucht werden&#x201C;, betonte Bensmail weiter.&#xD;
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&lt;br /&gt;In Zusammenhang mit den K&#xFC;rzungen wird die Tochtergesellschaft Rheinische Redaktionsgemeinschaft (RRG) aufgel&#xF6;st. Sie war bislang zust&#xE4;ndig f&#xFC;r Inhalte und Produktion der Regionalteile rund um K&#xF6;ln. Als der DuMont-Verlag, zu dem auch der &#x201E;K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger&#x201C; geh&#xF6;rt, im Februar die &#x201E;K&#xF6;lnische Rundschau&#x201C; &#xFC;bernommen hat, gingen auch die Rundschau-Anteile an der RRG an DuMont &#xFC;ber. Im Zuge der &#xDC;bernahme hatten &#xFC;ber 30 Mitarbeitende ihren Job verloren.&#xD;
&lt;br /&gt;Weil k&#xFC;nftig digitale Teams die Inhalte f&#xFC;r die Regionalteile erstellen sollen und diese dann &#x2013; auch mithilfe von KI &#x2013; f&#xFC;r Apps, Webseiten, E-Paper und gedruckte Zeitung aufbereitet werden sollen, entfallen die Aufgaben, f&#xFC;r die die RRG bisher zust&#xE4;ndig war. Somit fallen dem Verlag zufolge bis zum 30. September 57 Vollzeitstellen weg.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Perspektive unklar&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung der RRG k&#xFC;ndigte Gespr&#xE4;che mit dem Betriebsrat an, um &#x201E;faire und sozialvertr&#xE4;gliche L&#xF6;sungen f&#xFC;r die betroffenen Besch&#xE4;ftigten zu finden&#x201C;. Erste Mitarbeiter h&#xE4;tten schon Stellen in den neuen digitalen Regio-Teams gefunden. Diese sind, anders als die RRG, nicht tarifgebunden. Neu zugeschnittene Stellen sollen zun&#xE4;chst intern ausgeschrieben werden. Wie viele der Mitarbeiter in den neuen Teams Arbeit finden sollen und wie die Konditionen aussehen, lie&#xDF; der Verlag in seiner Mitteilung offen.&#xD;
&lt;br /&gt;F&#xFC;r die Leserschaft soll sich dem Verlag zufolge nichts &#xE4;ndern. Die Tageszeitungen erschienen weiterhin im bisherigen Umfang, mit eigenen Lokalteilen und unver&#xE4;nderter Zustellung. Der Umbau sei auch kein R&#xFC;ckzug aus der Region. Man baue die digitalen Angebote in den Regionen sogar aus. So sollen in den kommenden Wochen in den f&#xFC;nf Landkreisen rund um K&#xF6;ln eigene lokale Digitalportale starten.&#xD;
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&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Vom 1. Januar 2027 an wird Degenhardt die Verantwortung f&#xFC;r die ADAC-eigenen Kan&#xE4;le adac.de, Social Media sowie die Mitgliederzeitschrift &#x201E;ADAC Motorwelt&#x201C; tragen, berichtet der &lt;link http://www.prreport.de/singlenews/uid-979352/kati-degenhardt-steuert-die-adac-kanaele/ _blank&gt;&#x201E;PR Report&#x201C;&lt;/link&gt;. Sie soll die Medienangebote des Clubs weiterentwickeln und berichtet dann an ADAC-Vorstand Dieter Nirschl. Degenhardt ist Nachfolgerin des langj&#xE4;hrigen Redaktionsleiters und Chefredakteurs der &#x201E;ADAC Motorwelt&#x201C; Martin Kunz, der den Club verl&#xE4;sst und als freier Wissenschaftsjournalist ins Jahr 2027 startet.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Zum Jahresbeginn 2027 &#xFC;bernimmt sie die Verantwortung f&#xFC;r die Medienangebote des ADAC.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/kati-degenhardt-wechselt-von-bild-zum-adac-979357/</link></item><item id="979355"><title>Katholischer Medienpreis f&#xFC;r f&#xFC;nf Journalistinnen und Journalisten</title><pubDate>1786533593</pubDate><description>Bonn (KNA) &#x2013; Der Katholische Medienpreis 2026 geht an drei Journalisten und zwei Journalistinnen. Alfred Breuer, Maik Gro&#xDF;ekath&#xF6;fer, Gabriele Jenk, Simone Gaul und Bastian Berbner werden f&#xFC;r ihre Texte, Video- und Audioproduktionen ausgezeichnet, wie die Deutsche Bischofskonferenz am Mittwoch in Bonn mitteilte.&#xD;
&lt;br /&gt;Den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis bekommt Alfred Breuer in der Kategorie Audio f&#xFC;r das Radiofeature &#x201E;Ausbeutung mit System &#x2013; Indische Fahrradkuriere in Deutschland&#x201C;, das zuerst am 2. Januar im ARD-H&#xF6;rfunk gesendet wurde. In der Kategorie Print erh&#xE4;lt Maik Gro&#xDF;ekath&#xF6;fer den mit 2.500 Euro dotierten Preis f&#xFC;r den Artikel &#x201E;Ich bin immer bei Dir&#x201C;, ver&#xF6;ffentlicht am 1. August 2025 im Magazin &#x201E;Der Spiegel&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sonderpreis f&#xFC;r Podcast &#xFC;ber Srebrenica&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Preis in der Kategorie Video, ebenfalls mit 2.500 Euro dotiert, geht an Gabriele Jenk f&#xFC;r den Beitrag &#x201E;Der sinnlose Tod meines Sohnes &#x2013; Eine Mutter sucht Antworten&#x201C;, erstausgestrahlt am 18. September 2025 im WDR-Fernsehen. Den mit 2.500 Euro dotierten Sonderpreis der Jury erhalten Simone Gaul und Bastian Berbner f&#xFC;r den Podcast &#x201E;Irma. Das Kind aus Srebrenica&#x201C;, erstver&#xF6;ffentlicht am 8. Juli 2025 auf Zeit online.&#xD;
&lt;br /&gt;Insgesamt hat die Jury unter Vorsitz von Weihbischof Matth&#xE4;us Karrer 195 Beitr&#xE4;ge gesichtet. Die Preisverleihung findet am 15. September im M&#xFC;nchner K&#xFC;nstlerhaus statt. Seit 2003 wird der Katholische Medienpreis j&#xE4;hrlich von der Deutschen Bischofskonferenz zusammen mit der Gesellschaft Katholischer Publizistinnen und Publizisten (GKP) und dem Katholischen Medienverband (KM.) vergeben.&#xD;
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&lt;strong&gt;Den Menschen nicht aus dem Blick verlieren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erkl&#xE4;rte dazu, die Preistr&#xE4;ger machten sichtbar, worauf es in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Ver&#xE4;nderungen besonders ankomme: den Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren. Sie erz&#xE4;hlten von Ausbeutung und Verantwortung, Trauer und Vers&#xF6;hnung, von Krieg und Menschlichkeit. Und sie stellten die dr&#xE4;ngende Frage nach der W&#xFC;rde des Menschen in existenziellen Krisen, in Situationen der Verletzlichkeit und Endlichkeit und unter dem Eindruck der technologischen Entwicklungen, die durch K&#xFC;nstliche Intelligenz erm&#xF6;glicht werden.&#xD;
&lt;br /&gt;Das mit dem Hauptpreis ausgezeichnete Radiofeature &#x201E;Ausbeutung mit System &#x2013; Indische Fahrradkuriere in Deutschland&#x201C; von Alfred Breuer macht laut Jury die oft &#xFC;bersehene Lebensrealit&#xE4;t von Fahrradkurieren eindrucksvoll wahrnehmbar. &#x201E;Mit sorgf&#xE4;ltiger Recherche deckt der Autor auf, wie junge Menschen aus Indien mit falschen Versprechen von privaten Hochschulen nach Deutschland gelockt werden und in ein System aus finanzieller Abh&#xE4;ngigkeit, prek&#xE4;ren Arbeitsbedingungen und Ausbeutung geraten.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;KI als Lebenspartner&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In seinem Text &#x201E;Ich bin immer bei dir&#x201C; l&#xE4;sst Maik Gro&#xDF;ekath&#xF6;fer drei Menschen ihre Gr&#xFC;nde daf&#xFC;r schildern, warum sie KI zum eigenen Lebenspartner gemacht haben. Anhand dieser Portr&#xE4;ts wirft der Autor laut Jury grundlegende Fragen nach Liebe, Beziehung und Menschlichkeit im Zeitalter der KI auf.&lt;br /&gt;Gabriele Jenks Video-Dokumentation &#x201E;Der sinnlose Tod meines Sohnes &#x2013; Eine Mutter sucht Antworten&#x201C; begleitet &#xFC;ber einen langen Zeitraum eine Mutter und ihre Familie nach dem gewaltsamen Tod des Sohnes. &#x201E;Trauer, Sprachlosigkeit und der m&#xFC;hsame Weg zur&#xFC;ck ins Leben werden eindrucksvoll erfahrbar&#x201C;, erkl&#xE4;rte die Jury. &#x201E;Ohne zu urteilen oder zu vereinfachen, erz&#xE4;hlt die Dokumentation von existenziellen Fragen nach Glauben, Schuld und Vergebung.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sonderpreis der Jury&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In ihrem f&#xFC;nfteiligen Podcast &#x201E;Irma &#x2013; das Kind aus Srebrenica&#x201C; rekonstruieren Simone Gaul und Bastian Berbner anhand von f&#xFC;nf Schicksalen den V&#xF6;lkermord von Srebrenica 1995. Sie verbinden historische Zusammenh&#xE4;nge mit pers&#xF6;nlichen Erfahrungen von Schuld, Ohnmacht, Verantwortung und Menschlichkeit. Ausgangspunkt ist die Geschichte der Krankenschwester Christine, der das einj&#xE4;hrige M&#xE4;dchen Irma von ihrem Vater anvertraut wird, w&#xE4;hrend Soldaten ihn abf&#xFC;hren. &#x201E;Die aufw&#xE4;ndige Recherche macht die Folgen des Krieges auch 30 Jahre sp&#xE4;ter eindrucksvoll sichtbar und l&#xE4;sst Opfer, Zeugen und T&#xE4;ter gleicherma&#xDF;en zu Wort kommen&#x201C;, so die Jury.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Das sind die Gewinner und Geschichten des Katholischen Medienpreises 2026.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/katholischer-medienpreis-fuer-fuenf-journalistinnen-und-journalisten-979355/</link></item><item id="979353"><title>&#xD6;sterreich: ORF-Chef Clemens Pig hat seine F&#xFC;hrungsmannschaft bestellt</title><pubDate>1786530013</pubDate><description>&lt;p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Wien (KNA) &#x2013; Mit der Vorstellung seines neuen F&#xFC;hrungsteams will der designierte ORF-Generaldirektor Clemens Pig den &#xF6;ffentlich-rechtlichen Sender, der zuletzt selten aus den Schlagzeilen kam, wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen. Der Stiftungsrat nahm Pigs Vorschlag f&#xFC;r die vier Direktorenposten am ORF-Hauptsitz und die neun Landesstudio-Direktoren am Dienstag mit 30 bzw. 31 von 35 Stimmen an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
Die meisten der neuen F&#xFC;hrungsleute bringen bereits ORF-Erfahrung mit. Einzig der Chef selbst und seine k&#xFC;nftige Finanz- und Verwaltungsdirektorin Silvia Lieb waren bisher nicht beim &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk t&#xE4;tig. Pig war zuvor Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der Austria Presse Agentur (APA), Lieb war lange Jahre im Vorstand des Medienunternehmens Moser Holding, das unter anderem die &#x201E;Tiroler Tageszeitung&#x201C; herausgibt.&#xD;
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&lt;strong&gt;Viele bekannte ORF-Gesichter&lt;/strong&gt;&#xD;
&#x201E;Diese Mischung finde ich sehr, sehr gut&#x201C;, sagte Pig bei der Vorstellung des neuen Teams, das Anfang 2027 die Arbeit aufnehmen soll. Die zentralen Hauptdirektionen leiten neben Lieb k&#xFC;nftig Michael Kr&#xF6;n (Programm und Brands), Angelika Simma-Wallinger (neu: Audience und Plattformen) und Harald Kr&#xE4;uter (Technologie und Innovation). Einzig Kr&#xE4;uter war bereits zuvor Technikdirektor, alle anderen sind erstmals im ORF-Direktorium.&#xD;
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Die anstehenden Aufgaben seien &#x201E;gro&#xDF;, vielf&#xE4;ltig und zeitgleich&#x201C;, sagte Pig und nannte als Hauptthemen den Vertrauensverlust, die Finanzierung und die Digitalisierung. Die Bestellung der neuen Direktorinnen und Direktoren, erstmals nach den Vorgaben des European Media Freedom Act der EU, sei &#x201E;ein Schritt zur Emanzipierung des ORF von politischer Einflussnahme&#x201C;. F&#xFC;r die vier Direktorenposten waren rund 140 Bewerbungen eingegangen, ausgew&#xE4;hlt &#xFC;ber Hearings mit Ressort-Konzepten und eine Scorecard-Bewertung.&#xD;
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&lt;strong&gt;FP&#xD6; kritisiert Verfahren&lt;/strong&gt;&#xD;
Noch am Vortag der Berufung &#xFC;bte Peter Westenthaler, Stiftungsrat der rechtsradikalen FP&#xD6;, bei einer Pressekonferenz scharfe Kritik an deren Ablauf: Weder die &#xFC;brigen Bewerbungen noch die Namen der zum Einsatz gekommenen Personalberater seien dem Stiftungsrat vorgelegt worden.&#xD;
Die FP&#xD6; hat nun gegen die Bestellung Einspruch bei der Rundfunk-Aufsichtskommission eingelegt, weil aus ihrer Sicht mehreren der neuen Direktoren die einschl&#xE4;gige Branchenerfahrung fehlt. Auf die Frage, ob er ein juristisches Nachspiel bef&#xFC;rchte, reagierte Pig in den ORF-Nachrichten &#x201E;Zeit im Bild 2&#x201C; gelassen: Es geh&#xF6;re &#x201E;offenbar zum politischen Gesch&#xE4;ft dazu, auf bestimmte Organisationen oft hinzuhauen, auch auf den ORF&#x201C;.&#xD;
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Schon Pigs eigene Bestellung zum Generaldirektor im Juni war umstritten: Er galt fr&#xFC;h als Favorit und hatte prominente F&#xFC;rsprecher in der Kanzlerpartei &#xD6;VP, verstand sich aber stets als unabh&#xE4;ngiger Kandidat.&#xD;
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&lt;strong&gt;Kein Kungeln mit den L&#xE4;ndern&lt;/strong&gt;&#xD;
Diese Linie zog Pig nun auch bei der Vorstellung seines Teams durch: Mit den Landeshauptleuten der neun Bundesl&#xE4;nder in &#xD6;sterreich habe er bei der Bestellung der neuen Landesdirektoren &#x2013; anders als viele seiner Vorg&#xE4;nger im Amt des Generaldirektors &#x2013; bewusst keinen Kontakt gesucht. Das neue Direktorium sei &#x201E;ein freies Team, ein frei gew&#xE4;hltes Team, ein Team der besten K&#xF6;pfe&#x201C;.&#xD;
Zu den Aufgaben der neuen F&#xFC;hrung kommt der Spardruck: Konkret muss der ORF rund 90 Millionen Euro einsparen, weil ab 2027 die bisher von der Bundesregierung gew&#xE4;hrte R&#xFC;ckerstattung des Vorsteuerabzugs f&#xFC;r den ORF entf&#xE4;llt. Diese Frist sei vom Gesetzgeber &#x201E;verdammt kurzfristig&#x201C; angesetzt worden, sagte Pig.&#xD;
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&lt;strong&gt;ORF unter massivem Spardruck&lt;/strong&gt;&#xD;
Au&#xDF;erdem bleibt die Haushaltsabgabe von 15,30 Euro pro Monat bis 2029 eingefroren. Finanzdirektorin Lieb k&#xFC;ndigte einen &#x201E;sehr umfangreichen Realit&#xE4;tscheck&#x201C; bei den Finanzen an, sie werde bei den Einsparungen aber nicht nach dem &#x201E;Rasenm&#xE4;herprinzip&#x201C; vorgehen. Ma&#xDF;stab f&#xFC;r alle Ma&#xDF;nahmen sei stattdessen der Public Value, &#x201E;denn der ist unsere wesentliche Aufgabenstellung&#x201C;. Konkreter wurde Lieb vorerst nicht.&#xD;
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Der neue Programmdirektor Kr&#xF6;n will k&#xFC;nftig st&#xE4;rker auf &#x201E;Sprache und Ton&#x201C; in den Sendungen achten, um wieder einen &#x201E;gescheiten Diskurs&#x201C; zu erm&#xF6;glichen. Sein Eindruck sei, dass der ORF oft die &#x201E;Metaebene&#x201C; verloren habe. Der Sender m&#xFC;sse sich daher die Fragen stellen: &#x201E;Was braucht dieses Land? Was k&#xF6;nnen wir leisten?&#x201C; Beim digitalen Ausbau setzt das F&#xFC;hrungsteam auf das von Medienminister Andreas Babler (SP&#xD6;) geplante Zukunftsforum am 10. und 11. September, bei dem &#xFC;ber mehr Handlungsspielraum f&#xFC;r den ORF im Online-Bereich verhandelt werden soll.&#xD;
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&lt;strong&gt;Wei&#xDF;manns Schatten&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Neu-Berufung des Direktoriums erfolgte in einer Zeit der Krise in &#xD6;sterreichs gr&#xF6;&#xDF;tem Medienhaus. Ihren Anfang nahmen die Turbulenzen im Fr&#xFC;hjahr mit dem R&#xFC;cktritt des damaligen ORF-Generaldirektors Roland Wei&#xDF;mann. Wei&#xDF;mann musste gehen, nachdem er wegen anz&#xFC;glicher Nachrichten an eine ORF-Mitarbeiterin unter Druck geraten war. Seither leitet die bisherige Radio-Direktorin Ingrid Thurnher das Unternehmen als Interims-Generaldirektorin.&#xD;
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Der Konflikt &#xFC;berschattet jetzt auch den Neuanfang unter Clemens Pig. Wei&#xDF;mann blieb zun&#xE4;chst im Haus, wurde in der Folge aber vom ORF gek&#xFC;ndigt, wogegen der ehemalige Senderchef nun gerichtlich vorgeht. Am Dienstag startete der entsprechende Prozess am Arbeits- und Sozialgericht Wien um die aus seiner Sicht ungerechtfertigte K&#xFC;ndigung. Eine au&#xDF;ergerichtliche Einigung zeichnete sich vorerst nicht ab.&#xD;
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&lt;strong&gt;Ermittlungen gegen Stiftungsratsvorsitzenden&lt;/strong&gt;&#xD;
Zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft im Umfeld von Wei&#xDF;manns R&#xFC;cktritt gegen den Stiftungsratsvorsitzenden Heinz Lederer (SP&#xD6;) wegen m&#xF6;glicher N&#xF6;tigung Wei&#xDF;manns. Nach Presseberichten soll Lederer Wei&#xDF;mann im Fr&#xFC;hjahr 2025 im Zusammenhang mit der 2026 anstehenden Generaldirektor-Wahl mit Forderungen f&#xFC;r die Besetzung von Direktionsposten und Produktionsauftr&#xE4;gen unter Druck gesetzt haben.&#xD;
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Lederer, der von den &#xF6;sterreichischen Gr&#xFC;nen jetzt deswegen zum R&#xFC;cktritt von der Spitze des m&#xE4;chtigsten ORF-Gremiums aufgefordert wurde, weist die Vorw&#xFC;rfe zur&#xFC;ck. Es gilt die Unschuldsvermutung.&#xD;
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Ich habe lange &#xFC;berlegt, wie ich Ihnen beweisen kann, dass diese Zeilen ein Mensch geschrieben hat. Dass dieses Editorial ein echter Wiegand ist. Dass ich keine Abk&#xFC;rzung genommen habe. Dass meine Finger im Schwei&#xDF;e meines Angesichts &#xFC;ber die Tastatur geflitzt sind, um dieses Wort zu schreiben. Und dieses.&#xD;
&lt;br /&gt;Ich wollte schon fast aufgeben und dann hatte ich einen genialen Einfall. Man muss nur eine Zeile einf&#xFC;gen, die nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit unm&#xF6;glich ist, die ein Large Language Model also nicht schreiben kann, weil es sie noch nie gab. Was halten Sie davon?&#xD;
&lt;br /&gt;KQQQQRRRRRRRRRRRRRRYYYYY&#xD6;&#xD6;&#xD6;&#xD6;&#xD6;CCCCCCCCCCC&#xD;
&lt;br /&gt;Im ganzen Internet hat das weltweit noch nie jemand geschrieben, sagt Google. Ich k&#xF6;nnte auch noch ein Rufzeichen hintendran setzen, aber ich finde, es geht auch ohne.&#xD;
&lt;br /&gt;Das Problem ist nat&#xFC;rlich, dass diese L&#xF6;sung nur einmal f&#xFC;r genau diesen Text funktioniert. Sobald das Editorial online steht, k&#xF6;nnen diese Kraken von Sprachmodellen darauf zugreifen und dann, zack, kann die originelle Zeile in andere KI-generierte Texte einflie&#xDF;en. Ich gebe also offen zu: Als Branchenl&#xF6;sung taugt der Ansatz nicht. Obwohl es sehr reizvoll w&#xE4;re, wenn die edlen Federn von FAZ, Spiegel und Co. originelle Buchstabenkombinationen in ihre Texte einbauen m&#xFC;ssten, um zu zeigen, dass sie Menschen sind.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Keine Branchenl&#xF6;sung&lt;/strong&gt;&#xD;
Tatsache ist: Es gibt noch keine L&#xF6;sung, um nachzuweisen, dass Texte menschengemacht sind. Selbst Tools, die vorgeben, KI-Texte erkennen zu k&#xF6;nnen, sind noch mit gro&#xDF;en Unsicherheiten behaftet. Das k&#xF6;nnen Sie in unserer &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/929/kress-pro-2026-06?_gl=1*1yszhur*_ga*MTkxMjk4NDkxMi4xNzg1MTM2ODI3*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODUxNDY5MDEkbzIkZzEkdDE3ODUxNDgzOTYkajM0JGwwJGg0NTAyNjI2Njg. _blank&gt;Titelstrecke&lt;/link&gt; zum Thema KI-Einsatz in Redaktionen lesen. Darin sagen verschiedene Medienprofis, wie sie die Grenzen in ihren H&#xE4;usern definieren. &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Chefredakteur und KI-Kenner Sebastian Matthes sagt zum Beispiel: &#x201E;Der Mensch schreibt, KI darf verbessern.&#x201C; F&#xFC;r seine Marke ist das der richtige Ansatz, weil seine Kundschaft vermutlich ein menschengemachtes Premium-Produkt erwartet.&#xD;
&lt;br /&gt;Dieser entscheidende Aspekt kommt in der scharfen Debatte um die Grenzen des KI-Einsatzes im Journalismus oft zu kurz: Letztlich definieren nicht wir Journalistinnen und Journalisten, welche KI-Praktiken sich durchsetzen, sondern die Nutzerinnen und Nutzer. Ich sprach k&#xFC;rzlich mit dem Chef eines digitalen Gratis-Angebots, der fest davon &#xFC;berzeugt ist, dass sein Publikum ein vollautomatisiertes News-Angebot jederzeit akzeptieren wird, und deshalb mit Eifer daran arbeitet.&#xD;
&lt;br /&gt;Das gr&#xF6;&#xDF;te Problem ist vielleicht derzeit, dass wir nicht genau wissen, was das Publikum erwartet. Die wissenschaftliche Studienlage ist noch d&#xFC;nn, bietet aber immerhin erste Hinweise. Im Digital News Report 2025 des Reuters Institute f&#xFC;r den deutschen Markt gaben 54 Prozent der Befragten an, sich &#x201E;unwohl&#x201C; zu f&#xFC;hlen, wenn Nachrichten &#x201E;haupts&#xE4;chlich durch KI produziert&#x201C; werden. Nur 13 Prozent f&#xFC;hlten sich &#x201E;wohl&#x201C; damit. Wenn Nachrichten dagegen &#x201E;mit etwas Hilfe von KI&#x201C; produziert werden, f&#xFC;hlten sich damit nur noch 26 Prozent &#x201E;unwohl&#x201C;, aber 24 Prozent &#x201E;wohl&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Gleichzeitig haben Menschen ein gutes Gesp&#xFC;r daf&#xFC;r, dass &#x201E;KI bereits eine wichtige Rolle in den Medien spielt&#x201C;. 75 Prozent der Befragten in einer ARD-Media-Studie aus dem vergangenen Jahr stimmten der Aussage &#x201E;voll und ganz&#x201C; oder &#x201E;eher&#x201C; zu. Gleichzeitig sagen viele Menschen, &#x201E;KI-generierte Inhalte sind f&#xFC;r mich schwer von journalistischen Inhalten zu unterscheiden&#x201C;: 63 Prozent stimmten dieser Aussage &#x201E;voll und ganz&#x201C; oder &#x201E;eher&#x201C; zu.&#xD;
&lt;br /&gt;Das bedeutet: Wir m&#xFC;ssen k&#xFC;nftig transparent machen, wie viel KI an welchen Stellen in unseren Produkten steckt. Damit unsere Kundinnen und Kunden uns weiter vertrauen. Auch wir bei &#x201E;kress pro&#x201C; arbeiten an KI-Richtlinien. Ganz einfach ist das nicht, wenn die Deklaration kein kompliziertes Monstrum werden soll. Geben Sie mir bitte noch den Sommer &#xFC;ber Zeit. Ich muss noch nachdenken.&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/929/kress-pro-2026-06?_gl=1*1yszhur*_ga*MTkxMjk4NDkxMi4xNzg1MTM2ODI3*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODUxNDY5MDEkbzIkZzEkdDE3ODUxNDgzOTYkajM0JGwwJGg0NTAyNjI2Njg. _blank&gt;Weitere Top-Themen in &#x201E;kress pro&#x201C;:&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;&#x201E;Der Mensch schreibt, KI darf verbessern&#x201C;. &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Chefredakteur Sebastian Matthes im Interview&lt;/li&gt; &lt;li&gt;F&#xFC;nf Cases des Monats. KI-Strategie, Funkes Pilotprojekt, Podcast-Vermarktung, digitaler Vertrieb, KI-Automatisierung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;SZ-Verlegerfamilie Friedmann. Millionenschwerer Vergleich&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Peters und Herbst berufen sich dabei unabh&#xE4;ngig voneinander auf Personen, die mit dem Vorgang bei den Sendern betraut seien. Demnach habe Schwesig auf ein Zweier-Duell mit AfD-Kandidat Leif-Erik Holm bestanden und mit einem Fernbleiben von der Sendung gedroht.&#xD;
&lt;br /&gt;Die SPD und die Sender weisen eine politische Einflussnahme zur&#xFC;ck. Schwesigs Wahlkampf-Kommunikatorin Lilly Blaudszun sagte der &#x201E;taz&#x201C;, Schwesig habe &#x201E;f&#xFC;r ein Kandidaten-Duell&#x201C; zugesagt. Zugleich betonte sie: &#x201E;Jeder Sender entscheidet &#xFC;ber sein Format selbst.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;RTL und ntv erkl&#xE4;rten, sie h&#xE4;tten &#x201E;unterschiedliche Konstellationen gepr&#xFC;ft&#x201C;. Ausschlaggebend f&#xFC;r die Entscheidung seien die aktuellen Umfragewerte sowie die bundesweite Ausrichtung der Berichterstattung von RTL und ntv gewesen. Bei der Debatte kooperieren die Sender mit dem Radiokanal Ostseewelle.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die Entscheidung f&#xFC;r ein Zweier-Duell zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern sorgt f&#xFC;r Kritik. SPD und Sender weisen politische Einflussnahme zur&#xFC;ck.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/rtl-und-ntv-streichen-cdu-und-linke-aus-tv-debatte-979344/</link></item><item id="979339"><title>&#x201E;Meine schwerste Entscheidung&#x201C;: Politik jenseits des Tagesgesch&#xE4;fts</title><pubDate>1786451309</pubDate><description>Berlin &#x2013; Nicht der politische Schlagabtausch steht im Mittelpunkt, sondern die Entscheidungen, die ein Leben pr&#xE4;gen. Mit der neuen Staffel des Podcasts &#x201E;Meine schwerste Entscheidung&#x201C; sprechen Jan D&#xF6;rner und Julia Emmrich mit Spitzenpolitikern &#xFC;ber Zweifel, Verluste und Wendepunkte. Zum Auftakt erz&#xE4;hlt NRW-Ministerpr&#xE4;sident Hendrik W&#xFC;st so pers&#xF6;nlich wie selten von den schwersten Momenten seines Lebens.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Im Interview erkl&#xE4;ren die beiden Hosts, warum sie Politik jenseits des Tagesgesch&#xE4;fts erz&#xE4;hlen wollen und weshalb gerade pers&#xF6;nliche Geschichten helfen k&#xF6;nnen, politische Entscheidungen besser zu verstehen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Jan D&#xF6;rner, Sie sind neu als fester Host an der Seite von Julia Emmrich. Wie anders war die Aufnahme der ersten Folge mit NRW-Ministerpr&#xE4;sident Hendrik W&#xFC;st als Gast?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Jan D&#xF6;rner: Julia und ich kennen uns gut und arbeiten als bundespolitische Korrespondenten der FUNKE Zentralredaktion in Berlin eng zusammen. Diese Mischung aus pers&#xF6;nlicher Vertrautheit und politischer Sachkenntnis m&#xF6;chten wir in dem Podcast zur Geltung bringen. Das Format ist schon sehr erfolgreich gewesen. Als Motto f&#xFC;r die zweite Staffel haben wir uns deswegen vorgenommen: Wir wollen nicht alles Gute anders machen, aber vieles anders gut.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Worin unterscheiden Sie sich bewusst von anderen Politik-Podcasts?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;D&#xF6;rner: Wir l&#xF6;sen uns von dem schnellen Alltagsgesch&#xE4;ft und sprechen ausdr&#xFC;cklich nicht &#xFC;ber den neuesten Aufreger im politischen Berlin oder den letzten Sachstand der Rentendebatte. Unsere G&#xE4;ste bekommen die Gelegenheit, nachdenklich zu sein oder in Ruhe &#xFC;ber ihre schweren Entscheidungen zu erz&#xE4;hlen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Sie f&#xFC;hren seit vielen Jahren politische Interviews. Was reizt Sie an diesem deutlich pers&#xF6;nlicheren Format am meisten und haben Sie nach den ersten Folgen das Gef&#xFC;hl, dass man Politiker so besser verstehen kann als in klassischen Nachrichteninterviews?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;D&#xF6;rner: Politische Interviews sind hervorragend geeignet, um den journalistischen Scheinwerfer auf die tagesaktuelle Politik zu richten. Durch unseren Podcast k&#xF6;nnen die H&#xF6;rerinnen und H&#xF6;rer unsere G&#xE4;ste nicht nur als Menschen besser kennenlernen. Wir sprechen auch dar&#xFC;ber, wie Entscheidungen in der Politik entstehen. Das kann zum Beispiel Verst&#xE4;ndnis daf&#xFC;r wecken, warum es manchmal m&#xFC;hsam ist, bis die Politik zu Beschl&#xFC;ssen kommt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Hendrik W&#xFC;st spricht bei Ihnen ungew&#xF6;hnlich offen &#xFC;ber den fr&#xFC;hen Tod seiner Eltern, pers&#xF6;nliche Krisen und Selbstzweifel. Wann haben Sie im Gespr&#xE4;ch gemerkt, dass dieses Interview eine andere Tiefe erreichen w&#xFC;rde als ein klassisches Politiker-Gespr&#xE4;ch?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Julia Emmrich: Das Gespr&#xE4;ch war fast von Beginn an sehr intensiv. Hendrik W&#xFC;st schildert uns eine &#x201E;Stunde Null&#x201C; in seinem Leben, als er Mitte 30 war. Der Tod seiner Mutter lag damals schon einige Jahre zur&#xFC;ck. Dann kam es Schlag auf Schlag: Seine Beziehung ging in die Br&#xFC;che, seiner politischen Karriere drohte das Aus und dann starb &#xFC;berraschend sein Vater.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;D&#xF6;rner: Durch seinen R&#xFC;cktritt als Generalsekret&#xE4;r der CDU in Nordrhein-Westfalen hatte Hendrik W&#xFC;st &#xFC;berhaupt Zeit, seinen Vater an zwei Abenden hintereinander zu besuchen. Der fragte W&#xFC;st: &#x201E;Junge, geht&#x2019;s dir gut?&#x201C; Am n&#xE4;chsten Tag war sein Vater tot. &#xDC;ber solche Schicksalsmomente sprechen Politikerinnen und Politiker eher selten.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Sie verzichten im Podcast weitgehend auf konfrontative Debatten und setzen stattdessen auf Biografie und Pers&#xF6;nlichkeit. Ist das ein bewusstes Gegenmodell zum oft zugespitzten Hauptstadtjournalismus?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Emmrich: Es geht nicht um ein Gegenmodell. Es geht um eine Erweiterung: Wir zeigen, wer die Menschen hinter den Debatten sind, was sie antreibt, warum sie manchmal zweifeln und wie sie im Nachhinein auf ihre eigenen Entscheidungen schauen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Gab es w&#xE4;hrend des Gespr&#xE4;chs mit Hendrik W&#xFC;st einen Moment oder eine Antwort, die Sie pers&#xF6;nlich besonders &#xFC;berrascht oder emotional ber&#xFC;hrt hat?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;D&#xF6;rner: Ich habe W&#xFC;st gefragt, was er seinen Eltern von seinem heutigen Leben gerne zeigen w&#xFC;rde. W&#xFC;st antwortet, er w&#xFC;nschte, seine Eltern h&#xE4;tten ihre Enkelt&#xF6;chter kennenlernen k&#xF6;nnen. Der Moment hat mich ber&#xFC;hrt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Wie bereiten Sie sich auf ein Gespr&#xE4;ch vor, bei dem pers&#xF6;nliche Lebensentscheidungen im Mittelpunkt stehen? Welche Rolle spielen klassische politische Recherche und welche biografische Recherche?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Emmrich: Wir versuchen einerseits, uns in die Menschen hineinzuversetzen, die zu uns ins Studio kommen. Dabei hilft es, dass wir viele seit Jahren pers&#xF6;nlich kennen &#x2013; aus Interviews und Hintergrundgespr&#xE4;chen. Wir lesen aber auch Biografien oder h&#xF6;ren uns andere Podcasts an. Gut ist, wenn man wei&#xDF;, was die G&#xE4;ste neben der Politik gepr&#xE4;gt hat: Wo haben sie ihre Wurzeln, welche Musik h&#xF6;ren sie &#x2013; sowas. Andererseits fragen wir uns nat&#xFC;rlich, inwiefern all das bei einem Politiker das Handeln pr&#xE4;gt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;D&#xF6;rner: Ob die &#x201E;schwerste Entscheidung&#x201C; politisch oder pers&#xF6;nlich ist &#x2013; wir m&#xF6;chten den Menschen kennenlernen, der bei uns zu Gast ist. Bei der Recherche f&#xE4;llt uns auf, dass manche Fakten aus dem Leben unserer G&#xE4;ste gar nicht bekannt sind. Das notieren wir uns dann und fragen in dem Gespr&#xE4;ch danach, wenn es thematisch passt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Ihr Podcast zeigt Spitzenpolitiker von einer sehr privaten Seite. Ist das Show bei den Politikern oder lassen sie tats&#xE4;chlich echte N&#xE4;he zu?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Emmrich: Ich glaube nicht, dass das nur Show ist, wenn Politiker sich &#xF6;ffnen. Wer pers&#xF6;nliche N&#xE4;he nur vort&#xE4;uscht, wirkt schnell unglaubw&#xFC;rdig &#x2013; das wollen Politikerinnen und Politiker auf keinen Fall. Aber nat&#xFC;rlich ist die Frage erlaubt, warum ein Politiker seine pers&#xF6;nlichen Seiten zeigen will. Am Ende wollen sie Deutschland gestalten &#x2013; und dazu m&#xFC;ssen sie gew&#xE4;hlt werden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Im Gespr&#xE4;ch mit Hendrik W&#xFC;st ging es sowohl um Familie und Glauben als auch um Friedrich Merz, Jens Spahn und m&#xF6;gliche Kanzlerambitionen. Wie finden Sie die richtige Balance zwischen pers&#xF6;nlichen und politischen Themen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;D&#xF6;rner: F&#xFC;r einen Podcast wie unseren ist die Mischung wichtig: Es soll politisch sein, aber auch pers&#xF6;nlich. Ernste Fragen sollen sich mit lockereren Themen abwechseln. Wir lassen uns bis zu einem gewissen Grad durchs Gespr&#xE4;ch treiben &#x2013; als ob wir gemeinsam am K&#xFC;chentisch s&#xE4;&#xDF;en. Vorher haben wir uns aber Gedanken gemacht, wie wir dabei die Balance behalten. Dabei verwerfen wir auch Ideen, wenn wir das Gef&#xFC;hl haben, dass es sonst zu einseitig wird.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Hendrik W&#xFC;st gilt als m&#xF6;glicher CDU-Kanzlerkandidat der Zukunft. Hat das Ihre Fragenauswahl beeinflusst oder wollten Sie gerade dieses politische Narrativ bewusst in den Hintergrund r&#xFC;cken?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Emmrich: Wir sind immer noch Hauptstadtjournalisten, die sich f&#xFC;r jedes Detail der politischen Debatten interessieren! Deswegen haben wir Hendrik W&#xFC;st nat&#xFC;rlich auch danach gefragt, wie sein Verh&#xE4;ltnis zu Merz ist &#x2013; und ob er sich eines Tages einen Umzug ins Kanzleramt vorstellen kann.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;D&#xF6;rner: Ich glaube, viele H&#xF6;rerinnen und H&#xF6;rer h&#xE4;tten sich auch gewundert, wenn wir das Thema gar nicht angesprochen h&#xE4;tten. Schlie&#xDF;lich hat es vor Kurzem Spekulationen dar&#xFC;ber gegeben, ob W&#xFC;st im Zuge eines &#x201E;Kanzlertauschs&#x201C; Merz schon bald ersetzen k&#xF6;nnte. Wer wissen will, was Hendrik W&#xFC;st uns dazu erz&#xE4;hlt hat, muss reinh&#xF6;ren in &#x201E;Meine schwerste Entscheidung&#x201C; &#x2026;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Sie berichten seit Jahren &#xFC;ber Bundespolitik. Hat der Podcast Ihren Blick auf Spitzenpolitiker ver&#xE4;ndert und wenn ja, inwiefern?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Emmrich: Ich habe gro&#xDF;en Respekt vor der Entscheidung, in diesen Zeiten politisch Verantwortung zu &#xFC;bernehmen &#x2013; egal, ob als Kommunalpolitiker oder als Bundeskanzler. Dieser Respekt ist durch den Podcast noch gewachsen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Welche Eigenschaften muss ein Gast mitbringen, damit eine Folge von &#x201E;Meine schwerste Entscheidung&#x201C; wirklich funktioniert? Gibt es Pers&#xF6;nlichkeiten, bei denen Sie bewusst auf eine Einladung verzichten w&#xFC;rden?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Emmrich: Der Gast muss sich wirklich &#xF6;ffnen wollen. Jan und ich sind lange genug dabei, um bei manchen Kandidaten ziemlich sicher zu wissen: Das wird nichts. Dann laden wir sie auch nicht ein.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Welche Folge hat Sie bislang journalistisch oder menschlich am meisten &#xFC;berrascht und warum?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Emmrich: Um ehrlich zu sein, gibt es in fast jeder Folge einen Aha-Effekt. Wenn staubtrockene Typen einen unerwartet zum Lachen bringen &#x2013; oder wenn verschlossene Menschen sich auf einmal als tief emotionale Menschen zeigen. Es gibt immer irgendwas &#xDC;berraschendes: Omid Nouripour hat bei uns gerappt, bei Bodo Ramelow h&#xE4;tte ich fast geweint.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Welche R&#xFC;ckmeldungen erhalten Sie von Politikerinnen und Politikern nach den Aufzeichnungen? Gibt es G&#xE4;ste, die sich im Nachhinein &#xFC;ber ihre Offenheit gewundert haben?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Emmrich: Mein Lieblingsbeispiel ist Carsten Linnemann. Der damalige CDU-Generalsekret&#xE4;r hat beim Rausgehen gesagt, dass er sich vorher nicht sicher gewesen sei, ob er &#xFC;berhaupt in ein solches Format passe. Aber jetzt sei er einfach nur froh, dass er es gemacht habe.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Soll der Podcast vor allem ein Politikformat bleiben oder k&#xF6;nnen Sie sich k&#xFC;nftig auch G&#xE4;ste aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft oder Sport vorstellen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
D&#xF6;rner: Wir wollen mit der zweiten Staffel den Blick weiten. Politiker und Politikerinnen werden weiterhin oft bei uns zu Gast sein. Wir m&#xF6;chten aber st&#xE4;rker als bisher auch mit Menschen sprechen, die auf andere Weise die Debatten hierzulande und unsere Gesellschaft beeinflussen.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die Hosts Jan D&#xF6;rner und Julia Emmrich erkl&#xE4;ren, wie sie sich dem Podcast journalistisch n&#xE4;hern und warum Biografie f&#xFC;r sie eine zus&#xE4;tzliche Perspektive auf Politik er&#xF6;ffnet.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/meine-schwerste-entscheidung-politik-jenseits-des-tagesgeschaefts-979339/</link></item><item id="979336"><title>Alexander Schaub neuer Pressesprecher des DJV</title><pubDate>1786442065</pubDate><description>Berlin &#x2013; Alexander Schaub ist neuer Pressesprecher und Leiter Kommunikation des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV). Seit 1. August 2026 verantwortet der erfahrene Kommunikationsmanager die Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit der Journalistenorganisation mit Sitz in Berlin.&#xD;
&lt;br /&gt;Schaub war zuvor zehn Jahre f&#xFC;r Abellio Deutschland t&#xE4;tig, zuletzt als Leiter PR &amp; Kommunikation. Weitere berufliche Stationen waren die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung MIT sowie die Industrie- und Handelskammer Frankfurt. Er studierte Medienmanagement an der Hochschule Mittweida (FH) und an der Central University of Technology in Bloemfontein in S&#xFC;dafrika. Zudem absolvierte er ein Volontariat an der Mitteldeutschen Journalistenschule.&#xD;
&lt;br /&gt;Beim DJV verantwortet Schaub die Medienarbeit des Bundesverbands und ist Ansprechpartner f&#xFC;r Journalistinnen und Journalisten. Zu seinen Aufgaben geh&#xF6;ren die strategische Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit zu medien- und berufspolitischen Themen sowie die kommunikative Begleitung der Interessenvertretung des DJV.&#xD;
&lt;br /&gt;Schaub folgt auf den fr&#xFC;heren DJV-Sprecher Hendrik Z&#xF6;rner, der zuletzt interimistisch f&#xFC;r den Verband t&#xE4;tig war. DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster bezeichnete Schaub als &#x201E;versierten Kommunikations-Profi mit umfangreicher Erfahrung in der Verbands- und Unternehmenskommunikation&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Er folgt auf Hendrik Z&#xF6;rner. Woher Schaub kommt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/alexander-schaub-neuer-pressesprecher-des-djv-979336/</link></item><item id="979334"><title>PR Consultant Account Manager in D&#xFC;sseldorf gesucht</title><pubDate>1786437786</pubDate><description>D&#xFC;sseldorf &#x2013; Cognito Media sucht einen PR Consultant Account Manager&#xA0;(w/m).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Unterst&#xFC;tzung der Kunden bei der Sicherung und dem Ausbau ihrer medialen Sichtbarkeit Strategische Beratung zu Narrativen und PR&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Erstellung von Medienpitches, Pressemitteilungen, Fachbeitr&#xE4;gen und weiteren Inhalten f&#xFC;r die Medienarbeit&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Etablierung eines Netzwerks zu relevanten Journalist:innen und proaktive Identifikation von Themen mit Nachrichtenwert sowie passgenaue Platzierung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Organisation und Koordination von Interviews, Hintergrundgespr&#xE4;chen und Monitoring der Medienberichterstattung sowie Analyse von Resonanz&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Sicherstellung, dass alle Materialien p&#xFC;nktlich und auf h&#xF6;chstem Niveau an die Kunden geliefert werden&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&#xDC;berwachung von Projekt-/Kampagnenfortschritten&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Einschl&#xE4;gige und nachgewiesene Berufserfahrung (2&#x2013;5 Jahre)&#xA0;ist gefragt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-3/pr-consultant-account-manager-567091/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Einschl&#xE4;gige und nachgewiesene Berufserfahrung ist gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/pr-consultant-account-manager-in-duesseldorf-gesucht-979334/</link></item><item id="979333"><title>Freie Autoren f&#xFC;r Produkttest in M&#xFC;nchen gesucht</title><pubDate>1786437464</pubDate><description>M&#xFC;nchen&#xA0;&#x2013; &#x201E;FAZ Kaufkompass&#x201C;&#xA0;sucht Freie Autoren&#xA0;(w/m) f&#xFC;r Produkttest in verschiedenen Ressorts.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Erstellung hochwertiger Produkttests, Testberichte und Kaufberatungen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Eigenst&#xE4;ndige Recherche zu Produkten, Funktionen und Markttrends&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Vergleich und Bewertung verschiedener Modelle anhand nachvollziehbarer Kriterien&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verfassen verst&#xE4;ndlicher, strukturierter und zielgruppenorientierter Inhalte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Zusammenarbeit mit unserer Redaktion zur kontinuierlichen Optimierung der Inhalte&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Fundierte Erfahrung im Verfassen redaktioneller und journalistischer Inhalte&#xA0;ist gefragt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/freie-autoren-mwd-fuer-produkttest-in-verschiedenen-ressorts-567090/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Fundierte Erfahrung im Verfassen redaktioneller und journalistischer Inhalte ist gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/freie-autoren-fuer-produkttest-in-muenchen-gesucht-979333/</link></item><item id="979331"><title>Redakteur Team Aktuell in Hannover gesucht</title><pubDate>1786437247</pubDate><description>Hannover&#xA0;&#x2013; Madsack sucht einen Redakteur&#xA0;(w/m) Team Aktuell.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Sicherstellung der aktuellen und relevanten Versorgung des gesamten RND-Netzwerks mit Inhalten unter Ber&#xFC;cksichtigung des redaktionellen Produktversprechens&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Erstellung eigenst&#xE4;ndiger Erstberichte in dynamischen Nachrichtenlagen, darunter Meldungen, Bewegtbild und weitere &#xFC;berregional relevante Formate&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Steuerung und Versand von Eil- und Pushmeldungen sowie schnelle Reaktion auf Breaking News.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Koordination und Betreuung von News-Blogs und Live-Tickern einschlie&#xDF;lich laufender Aktualisierung und Anreicherung mit relevantem Kontext&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Kontinuierliche Beobachtung relevanter Nachrichtenquellen und Wettbewerber sowie Auswertung von Pressemitteilungen und Prim&#xE4;rquellen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Durchf&#xFC;hrung kurzer &#xDC;berpr&#xFC;fungsrecherchen und Faktenchecks f&#xFC;r aktuelle Nachrichten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Pflege des Kontakts zu Blaulicht-Quellen wie Polizei, Feuerwehr und Zoll sowie Erstellung aktueller Polizeimeldungen&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Erfahrung als Redakteur ist gefragt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-dmw-team-aktuell-567004/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Erfahrung als Redakteur ist gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/redakteur-team-aktuell-in-hannover-gesucht-979331/</link></item><item id="979329"><title>&#x201E;German Renewables Award&#x201C; sucht Beitr&#xE4;ge zur Energiewende</title><pubDate>1786435736</pubDate><description>Hamburg &#x2013; Das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) zeichnet in diesem Jahr zum achten Mal herausragende journalistische Berichterstattung zur Energiewende mit dem German Renewables Award aus. Ausgezeichnet werden die Journalistinnen und Journalisten, die den jeweiligen Beitrag verfasst haben, nicht die Medien, in denen er erschienen ist.&#xD;
&lt;br /&gt;Zugelassen sind Print- und Online-Artikel sowie audio-visuelle Beitr&#xE4;ge, die zwischen dem 1. Juli 2025 und dem 11. Juni 2026 in deutschsprachigen Medien in Deutschland, &#xD6;sterreich oder der Schweiz ver&#xF6;ffentlicht wurden. Die Einreichungsfrist endet am 3. September 2026.&#xD;
&lt;br /&gt;Eine dreik&#xF6;pfige Fachjury bewertet die Beitr&#xE4;ge nach Inhalt, Aufbau, Recherche, Quellentreue und -qualit&#xE4;t, Relevanz, Originalit&#xE4;t, Sprache und journalistischem Stil. Bei mindestens drei Einreichungen je Kategorie wird der Medienpreis in beiden Rubriken vergeben und das Preisgeld proportional aufgeteilt.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Medienpreis wird am 19. November 2026 bei einer Abendveranstaltung im Opernloft Hamburg verliehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.erneuerbare-energien-hamburg.de/de/events/german-renewables-award/medienpreis.html _blank&gt;Zum Preis&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;Die Website&#xA0;&lt;link http://www.journalistenpreise.de./ _blank&gt;www.journalistenpreise.de&lt;/link&gt;&#xA0;gibt Auskunft &#xFC;ber mehr als 500 Journalistenpreise und Stipendien. Der n&#xE4;chste kostenlose Newsletter erscheint Anfang August.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Journalistinnen und Journalisten k&#xF6;nnen sich mit Beitr&#xE4;gen zur Energiewende noch bis zum 3. September 2026 f&#xFC;r den Medienpreis bewerben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/german-renewables-award-sucht-beitraege-zur-energiewende-979329/</link></item><item id="979320"><title>Toolbox: Genios als Recherche-Werkzeug</title><pubDate>1786430108</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Wer journalistisch recherchiert, kennt das Problem: Ein wichtiger Artikel ist hinter einer Paywall verschwunden, eine Meldung liegt Jahre zur&#xFC;ck oder eine bestimmte Information findet sich nur in einer Regionalzeitung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1364-das-maechtige-pressearchiv-das-deine-fragen-beantwortet.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt; stellt Sebastian Meineck Genios als Recherche-Werkzeug vor und zeigt drei Funktionen, die den Umgang mit dem Pressearchiv erleichtern. Besonders n&#xFC;tzlich sind die gro&#xDF;e Auswahl an Medien, die Such- und Filterm&#xF6;glichkeiten sowie die KI-Suche, die ihre Antworten mit Quellen belegt. Drei Funktionen:&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Genios-Pressearchiv: Legal Paywalls &#xFC;berwinden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wof&#xFC;r braucht man das?&lt;/em&gt; Auf Genios kann man Artikel aus Hunderten deutschsprachigen Medien finden &#x2013; auch solche, die eigentlich hinter Paywalls stecken. Vertreten sind &#xFC;berregionale Zeitungen und Magazine wie &#x201E;Der Spiegel&#x201C;, &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C; und NZZ, aber auch Fachzeitschriften und allerlei regionale Medien von A wie &#x201E;Aachener Nachrichten&#x201C; bis Z wie &#x201E;Z&#xFC;richsee-Zeitung&#x201C;.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wie funktioniert das?&lt;/em&gt; Hinter dem Pressearchiv steckt das M&#xFC;nchner Unternehmen GBI-Genios. Einen besonders g&#xFC;nstigen Zugang gibt&#x2019;s per Bibliotheks-Ausweis von mehr als 80 teilnehmenden Bibliotheken. Beim Verbund der Berliner Bibliotheken (V&#xD6;BB) zum Beispiel zahle ich daf&#xFC;r zehn Euro im Jahr, also rund 83 Cent pro Monat. Viele St&#xE4;dte verkaufen die Ausweise online, man muss daf&#xFC;r also nicht einmal vor Ort sein.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Was muss man beachten?&lt;/em&gt; Die Menge der Suchergebnisse kann einen umhauen. Zum Suchbegriff &#x201E;Hitzewelle&#x201C; liefert das Genios-Archiv zum Beispiel mehr als 140.000 Artikel, die &#xE4;ltesten aus dem Jahr 1996. Filtern lassen sich die Ergebnisse unter anderem nach Zeitraum, Quelle und Region. Ein praktisches Balkendiagramm zeigt die Anzahl der Treffer im Zeitverlauf, etwa pro Jahr oder Monat.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Genios Monitoring:Bau dir deinen eigenen Newsletter&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Genios Recherche-Assistent : KI-Suche in seri&#xF6;s&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1364-das-maechtige-pressearchiv-das-deine-fragen-beantwortet.html _self&gt;Zu den Funktionen&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Sebastian Meineck zeigt, wie Genios bei der Recherche helfen kann. Das Pressearchiv b&#xFC;ndelt Artikel aus deutschsprachigen Medien und bietet dabei auch Zugriff auf Inhalte hinter Paywalls &#x2013; 3 Tipps.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/pressearchiv-statt-paywall-so-wird-genios-zum-recherche-werkzeug-979320/</link></item><item id="979316"><title>Medienfachverlag Oberauer sucht Projektmanager Events &amp; Awards mit Teamleitung</title><pubDate>1786425663</pubDate><description>Berlin/Salzburg &#x2013; Der Medienfachverlag Oberauer&#xA0;sucht einen Projektmanager&#xA0;(w/m) Events &amp; Awards mit Teamleitung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Eigenverantwortliche Planung und Durchf&#xFC;hrung von Events &amp; Awards&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Budgetplanung und -kontrolle&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Koordination von externen Dienstleistern und Locations&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verantwortung f&#xFC;r einen reibungslosen Veranstaltungsablauf&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Planung der Ressourcen im Event-Team&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Unterst&#xFC;tzung und Entwicklung der Teammitglieder&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Onboarding neuer Kollegen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Reporting und Abstimmung mit der Abteilungsleitung in Salzburg&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Erfahrung im Event- und/oder Awardmanagement ist gefragt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/marketing-kommunikation-werbung-13/projektmanager-events-awards-mit-teamleitung-mwd-567001/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Erfahrung im Event- und/oder Awardmanagement ist gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/medienfachverlag-oberauer-sucht-projektmanager-events-awards-mit-teamleitung-979316/</link></item><item id="979315"><title>&#x201E;Mehr russische Soldaten t&#xF6;ten&#x201C;: &#x201E;FAZ&#x201C; bedauert Formulierung nach Selenskyj-Frage</title><pubDate>1786425123</pubDate><description>Frankfurt &#x2013; Die &#x201E;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#x201C; (FAZ) hat eine Frage ihres Korrespondenten Michael Martens an den ukrainischen Pr&#xE4;sidenten Wolodymyr Selenskyj bedauert. Martens hatte bei einer Pressekonferenz in Belgrad gefragt, was die Europ&#xE4;er tun k&#xF6;nnten, um der Ukraine zu helfen, &#x201E;mehr russische Soldaten zu t&#xF6;ten&#x201C;, berichtet unter anderem &lt;link http://www.welt.de/politik/ausland/article6a79d49135268e5027024838/ukraine-krieg-mehr-russische-soldaten-toeten-faz-reagiert-auf-kritik-nach-frage-an-selenskyj.html _blank&gt;welt.de&lt;/link&gt;.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Pressestelle der FAZ erkl&#xE4;rte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa), die Frage sei missverst&#xE4;ndlich formuliert gewesen. Es sei nicht die redaktionelle Linie der Zeitung, dass m&#xF6;glichst viele russische Soldaten get&#xF6;tet werden sollten.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Angaben der FAZ bezog sich die Frage auf Debatten unter Verteidigungsexperten dar&#xFC;ber, wie die russische Armee personell unter Druck gesetzt werden k&#xF6;nnte, um Russland zu Friedensverhandlungen zu bewegen. Martens erkl&#xE4;rte auf X zudem, seine Formulierung sei eine Anspielung auf ein Winston Churchill zugeschriebenes Zitat aus dem Zweiten Weltkrieg gewesen.&#xD;
&lt;br /&gt;Das russische Au&#xDF;enministerium reagierte scharf auf die &#xC4;u&#xDF;erung und bezeichnete Martens unter anderem als &#x201E;braunen Propagandisten&#x201C;. Es warf ihm vor, Russen zu entmenschlichen und Hass gegen Russland zu legitimieren.&#xD;
&lt;br /&gt;Die FAZ wies zugleich auf &#x201E;Diffamierungen und Drohungen&#x201C; gegen ihren Korrespondenten hin. Zur Pressefreiheit geh&#xF6;re das Recht, Fragen zu stellen, gerade auf einer Pressekonferenz. Die Zeitung k&#xFC;ndigte an, gegen Bedrohungen ihrer Mitarbeiter mit juristischen Mitteln vorzugehen.&#xD;
&lt;br /&gt;Die FAZ betonte au&#xDF;erdem, sie trete f&#xFC;r das v&#xF6;lkerrechtlich garantierte Selbstverteidigungsrecht der Ukraine und f&#xFC;r ein m&#xF6;glichst baldiges Ende des russischen Angriffskrieges ein.&#xD;
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&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die Frage des FAZ-Korrespondenten Michael Martens l&#xF6;ste heftige Kritik aus. Die Zeitung erkl&#xE4;rt den Hintergrund der &#xC4;u&#xDF;erung und weist zugleich Drohungen gegen ihren Reporter zur&#xFC;ck.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/mehr-russische-soldaten-toeten-faz-bedauert-formulierung-nach-selenskyj-frage-979315/</link></item><item id="979311"><title>Zeitungsverleger ziehen in WDR-Rundfunkrat ein</title><pubDate>1786344152</pubDate><description>K&#xF6;ln (KNA) &#x2013; Die nordrhein-westf&#xE4;lischen Zeitungsverleger ziehen ab Jahresende zum ersten Mal in den Rundfunkrat des Westdeutschen Rundfunks (WDR) ein. Der NRW-Verlegerverband DZV.NRW erh&#xE4;lt einen der f&#xFC;nf Sitze, f&#xFC;r die der NRW-Landtag im Wechsel verschiedene Organisationen und Verb&#xE4;nde benennt. Die Amtszeit betr&#xE4;gt f&#xFC;nf Jahre.&#xD;
&lt;br /&gt;Dass Verleger wie Journalistengewerkschaften in den Aufsichtsgremien der &#xF6;ffentlich-rechtlichen Sender vertreten sind, ist kein Novum. So hat der Verleger-Bundesverband BDZV seit Langem einen Sitz im Fernsehrat des ZDF.&#xD;
&lt;br /&gt;Dennoch entz&#xFC;nden sich an der Mitgliedschaft immer wieder Diskussionen, da die Verlegerverb&#xE4;nde mit Blick auf die digitalen Angebote von ARD und ZDF regelm&#xE4;&#xDF;ig gegnerische Positionen einnehmen und zuletzt im Reformstaatsvertrag eine Versch&#xE4;rfung des Verbots der Presse&#xE4;hnlichkeit durchsetzen konnten.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das ZDF und der Fall Nienhaus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Beim ZDF sorgte zuletzt au&#xDF;erdem der Fall Christian Nienhaus f&#xFC;r Aufsehen. Der fr&#xFC;here Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer gro&#xDF;er Verlage wie der WAZ-Gruppe (heute Funke Mediengruppe) und Axel Springer sollte 2025 vom Fernsehrat in den ZDF-Verwaltungsrat gew&#xE4;hlt werden. Das CDU-Mitglied scheiterte im Dezember letzten Jahres aber in zwei Wahlg&#xE4;ngen wegen bef&#xFC;rchteter Interessenkonflikte. Der Sitz im zw&#xF6;lfk&#xF6;pfigen Verwaltungsrat ist seitdem vakant.&#xD;
&lt;br /&gt;Beim WDR will DZV.NRW-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Carsten Dicks k&#xFC;nftig die Sicht seiner Branche &#x201E;auf ein vielf&#xE4;ltiges und zukunftsf&#xE4;higes duales Mediensystem in NRW konstruktiv&#x201C; einbringen. Neben den Verlegern hat der Landtag das Forum muslimische Zivilgesellschaft NRW, den Kinderschutzbund, die Landesarbeitsgemeinschaft Demokratischer Bildungswerke und den Feuerwehr-Verband NRW f&#xFC;r einen Sitz im Rundfunkrat ausgew&#xE4;hlt.&#xD;
&lt;br /&gt;Insgesamt hatten sich 15 Institutionen und Verb&#xE4;nde auf die f&#xFC;nf Sitze beworben. Dazu berechtigt sind nur solche Organisationen, die nicht bereits anderweitig im Rundfunkrat vertreten sind.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der NRW-Verlegerverband DZV.NRW erh&#xE4;lt einen Sitz im WDR-Rundfunkrat. Die neue Rolle der Zeitungsverleger in der Senderaufsicht sorgt angesichts alter Interessenkonflikte mit den &#xD6;ffentlich-Rechtlichen f&#xFC;r Diskussionen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/zeitungsverleger-ziehen-in-wdr-rundfunkrat-ein-979311/</link></item><item id="979310"><title>Sechster Journalist seit Jahresbeginn in Mexiko get&#xF6;tet</title><pubDate>1786343977</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Mexiko-Stadt (KNA) &#x2013; Wie so oft kamen die M&#xF6;rder auf einem Motorrad. Wie in Mexiko &#xFC;blich, fr&#xFC;hst&#xFC;ckte Francisco Alejandro Leyva Aguilar noch schnell auf dem Weg zur Arbeit an einem Foodtruck am Stra&#xDF;enrand. Dann fielen in der Gemeinde San Pablo Etla im s&#xFC;dmexikanischen Bundesstaat Oaxaca pl&#xF6;tzlich drei Sch&#xFC;sse. Leyva Aguilar brach blut&#xFC;berstr&#xF6;mt zusammen und erlag seinen schweren Verletzungen.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Leyva Aguilar galt als unerschrockener Investigativ-Journalist, der sich mit der Korruption in der Politik besch&#xE4;ftigte. Seine Arbeit brachte ihm unter anderem den nationalen Journalismuspreis &#x201E;Ricardo Flores Mag&#xF3;n&#x201C; ein.&#xD;
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In welcher Gefahr er sich befand, weil er sich mit den m&#xE4;chtigen Netzwerken zwischen Politik und organisierter Kriminalit&#xE4;t besch&#xE4;ftigte, war dem Mexikaner bewusst. Er hatte in der Vergangenheit &#xFC;ber Morddrohungen berichtet und war gegen Salom&#xF3;n Jara, den Gouverneur seines Heimatstaates und die Regionalregierung, juristisch vorgegangen. Dass nun ausgerechnet Jara die regionale Staatsanwaltschaft aufrief, die Umst&#xE4;nde des Mordes aufzukl&#xE4;ren, geh&#xF6;rt zu den brisanten Besonderheiten dieser Bluttat.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zwei Tote im Juli&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Morde an Journalisten geh&#xF6;ren in Mexiko inzwischen zum Alltag. Seit Jahresbeginn sind bereits sechs Journalisten ermordet worden, zwei Reporter allein in der zweiten Juli-H&#xE4;lfte. Denn eine Woche zuvor war Juan Manuel Alonso Ram&#xED;rez, Leiter der Redaktion &#x201E;Noticias San Mart&#xED;n Texmelucan&#x201C; in Puebla, Opfer eines Mordanschlages geworden.&#xD;
&lt;br /&gt;Mart&#xED;nez Contreras, bekannt als Josu&#xE9; Mac oder &#x201E;El Jaguar&#x201C;, wurde vor den Augen seines 13-j&#xE4;hrigen Sohnes und seiner Mutter von mutma&#xDF;lichen Auftragsm&#xF6;rdern auf Motorr&#xE4;dern erschossen. Die NGO &#x201E;Art&#xED;culo 19&#x201C; berichtete, er habe sich mit Sicherheitsthemen befasst und nach der Berichterstattung &#xFC;ber die organisierte Kriminalit&#xE4;t Drohungen erhalten.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Organisiertes Verbrechen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Auch die &#xD6;ffentlichkeit der Fu&#xDF;ball-Weltmeisterschaft im Gastgeberland verhinderte die neuerliche Bluttat nicht. Der Interamerikanischen Pressevereinigung (SIP) blieb nur, eine z&#xFC;gige, umfassende und transparente Untersuchung zu fordern. &#x201E;Der (...) bekannte Journalist Leyva Aguilar analysierte kritisch das politische Geschehen in Oaxaca und prangerte Gewalttaten sowie mutma&#xDF;liche Verbindungen zwischen dem organisierten Verbrechen und politischen Akteuren an&#x201C;, teilte die SIP in einer Stellungnahme auf Anfrage des KNA-Mediendienstes mit.&#xD;
&lt;br /&gt;Wenige Stunden vor seiner Ermordung habe er noch einen Text ver&#xF6;ffentlicht, der die Unsicherheit in Oaxaca und die mutma&#xDF;liche Einmischung des organisierten Verbrechens in die lokale Wirtschaft und Politik zum Thema hatte. Das ist in Mexiko lebensgef&#xE4;hrlich.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sicherheitskrise und Straflosigkeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Diese Morde best&#xE4;tigten einmal mehr das &#x201E;Klima extremer Gef&#xE4;hrdung, in dem Journalisten in Mexiko ihre Arbeit verrichten. Es darf nicht zugelassen werden, dass Gewalt weiterhin kritische Stimmen zum Schweigen bringt&#x201C;, sagte SIP-Pr&#xE4;sident Pierre Manigault. &#x201E;Wir fordern die Beh&#xF6;rden auf, z&#xFC;gig und entschlossen zu handeln, um zu verhindern, dass dieses Verbrechen ungestraft bleibt.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Martha Ramos, die Vorsitzende der SIP-Kommission f&#xFC;r Presse- und Informationsfreiheit, die selbst aus Mexiko stammt und dort arbeitet, erkl&#xE4;rte: &#x201E;Die Wiederholung dieser Gewalttaten spiegelt die schwere Sicherheitskrise und die Straflosigkeit wider, mit denen der Journalismus in Mexiko konfrontiert ist. Es ist dringend erforderlich, dass der Staat wirksame Schutzma&#xDF;nahmen ergreift und echte Bedingungen f&#xFC;r die freie und sichere Aus&#xFC;bung des Berufs gew&#xE4;hrleistet.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Neue Leitlinien f&#xFC;r Medien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In dieser Gemengelage will nun ausgerechnet die mexikanische Regierung die Arbeitsgrundlage f&#xFC;r mexikanische Journalisten erschweren. &#x201E;Die Bundesregierung stellt &#x201A;Leitlinien&#x2018; vor, die faktisch darauf abzielen, Radio- und Fernsehkonzessionsinhaber zu zensieren; die Regelung k&#xF6;nnte sogar auf die Printmedien und digitale Plattformen wie soziale Netzwerke ausgeweitet werden&#x201C;, kommentierte die Zeitung &#x201E;Reforma&#x201C; den j&#xFC;ngsten Vorsto&#xDF;, der neue Regulierungen f&#xFC;r die Medienlandschaft vorsieht.&lt;br /&gt;Sie sollen unter anderem Redaktionen verpflichten, daf&#xFC;r zu sorgen, dass sie keine &#x201E;Fake News&#x201C; verbreiten. Au&#xDF;erdem sollen sie dazu verpflichtet werden, Gegendarstellungen und Korrekturen von Personen zu ver&#xF6;ffentlichen, &#xFC;ber die berichtet wird.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Pr&#xE4;sidentin Sheinbaum: &#x201E;Keine Zensur&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mexikos linksgerichtete Pr&#xE4;sidentin Claudia Sheinbaum weist die Zensur-Vorw&#xFC;rfe zur&#xFC;ck. Stattdessen zielten die Leitlinien darauf ab, das Recht der &#xD6;ffentlichkeit auf Information zu st&#xE4;rken, und nicht darauf, einen Mechanismus der Zensur zu schaffen. &#x201E;So wie die Regierung transparent sein muss, m&#xFC;ssen auch die Medien &#xFC;ber einen Ethikkodex verf&#xFC;gen, um das Recht auf Information zu gew&#xE4;hrleisten&#x201C;, sagte Sheinbaum.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Debatte veranlasste die mexikanische Kirche, das Thema aus ethischer Sicht in einem Beitrag im kircheneigenen Magazin &#x201E;Desde la Fe&#x201C; aufzugreifen. &#x201E;Die Meinungsfreiheit erfordert nicht nur, Zensur zu verhindern; sie erfordert auch, die F&#xE4;higkeit jedes Einzelnen zu sch&#xFC;tzen, nach der Wahrheit zu suchen und sich ein freies Urteil zu bilden, ohne zum Objekt von Manipulation oder wirtschaftlichen, ideologischen oder technologischen Interessen zu werden&#x201C;, hei&#xDF;t es dort. Und es gehe auch darum, sicherzustellen, dass der B&#xFC;rger nicht auf &#x201E;ein Konsumentenprofil reduziert oder durch Algorithmen, Polarisierung oder versteckte Absichten manipuliert&#x201C; wird.&#xD;
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&lt;br /&gt;Diese strategischen Weichenstellungen sollte man von Detailfragen unterscheiden, auf die es langfristig gar nicht weiter ankommt, und bewusst treffen.&#xA0;Das bedeutet:&#xA0;Die eigenen Priorit&#xE4;ten, Ziele und Werte kennen&#xA0;und danach entscheiden.&#xA0;Speziell f&#xFC;r Medienprofis geht es dabei, je nach Lebensalter, typischerweise um folgende Grundsatzfragen:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-list-item-id="e0bd871ef5ecb7d033091cc6ce52fd66b"&gt;20 bis 30 Jahre:&#xA0;Die Entscheidung f&#xFC;r eine bestimmte Mediengattung (Zeitung, Magazin, Digital, Fernsehen oder Radio) und den ersten Arbeitgeber;&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="e580a51c035605da74a53827d04398494"&gt;30 bis 40 Jahre:&#xA0;Die Entscheidung zwischen einer Fach- oder F&#xFC;hrungskarriere sowie zwischen dem Arbeiten&#xA0;als Generalist oder als Spezialist;&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="ef5b1c503e6a7d7fc13a981d61e268524"&gt;40 bis 50 Jahre:&#xA0;Die Entscheidung zwischen beruflicher Routine, die ausreichend Zeit f&#xFC;r Familie und Privates erlaubt, oder einer neuen Herausforderung;&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="eeb00dd8abf923a68c216f93741bdabc1"&gt;50 bis 60 Jahre:&#xA0;Die Entscheidung f&#xFC;r einen konstruktiven Umgang mit Krisen (z. B. Trennung, Krankheit) und das Nutzen neuer Freir&#xE4;ume (Kinder aus dem Haus);&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="ec5d8c0ccb02a3282f8aaa896f579dbae"&gt;60 bis 70 Jahre:&#xA0;Die Entscheidung zwischen dem Ausstieg (Altersteilzeit, Rente) oder einer selbstbestimmten Fortsetzung des Berufslebens.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Eigenen Zielen, Werten und Vorlieben folgen&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;Die meisten dieser Weichenstellungen lassen sich dabei nicht objektiv &#x201E;richtig&#x201C; oder &#x201E;falsch&#x201C; treffen, sondern folgen&#xA0;subjektiven Kriterien.&#xA0;Beispiel: Eine F&#xFC;hrungskarriere (z. B. Aufstieg vom Reporter zum Ressortleiter) bringt eine hierarchische und finanzielle Verbesserung, erlaubt daf&#xFC;r weniger eigenes Recherchieren und Schreiben, erfordert die st&#xE4;ndige Pr&#xE4;senz in der Redaktion und in Meetings sowie das F&#xFC;hren von Mitarbeitern. Wer das nicht will, wird mit einer Fachkarriere (z. B. Chefreporter, Autor) gl&#xFC;cklicher und schaut dann auch nicht neidisch auf den Ressortleiter, weil er dessen T&#xE4;tigkeit eben nicht wollte.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;br /&gt;Um sich an den genannten&#xA0;beruflichen Wendepunkten&#xA0;so zu entscheiden, dass man auch im R&#xFC;ckblick damit zufrieden ist, muss man sich selbst kennen &#x2013; wer bin ich, was will ich? &#x2013; und dabei ehrlich zu sich sein.&#xA0;Erst das erlaubt, sich unabh&#xE4;ngig von dem zu machen, was andere wollen oder vorschlagen bzw. was allgemein als erstrebenswert gilt.&#xA0;Beispiel: Die Mehrheit der Arbeitnehmer m&#xF6;chte angestellt sein, weil ihnen Berechenbarkeit und Sicherheit am wichtigsten sind; f&#xFC;r einige passt dagegen eine Selbst&#xE4;ndigkeit besser, weil sie freier entscheiden und gestalten wollen und so auch mehr verdienen k&#xF6;nnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Redakteur bekam ich z. B. mit Mitte 20 das Angebot, als Lokalchef in eine andere Redaktion zu wechseln. Ich sagte zu, weil es f&#xFC;r mich an der Zeit war, mich von meinem bisherigen Umfeld und einem wichtigen Mentor zu emanzipieren. Die meisten anderen Kollegen blieben und richteten sich vor Ort ein, kauften z. B. ein Haus. Mir bot man sp&#xE4;ter an, eine Regionalredaktion zu &#xFC;bernehmen. Viele h&#xE4;tten sofort zugesagt. Ich lehnte ab, weil ich nicht auf die &#x201E;Provinz&#x201C; festgelegt werden wollte, und bewarb mich nach Berlin. Wiederum sp&#xE4;ter l&#xF6;ste ich meinen langj&#xE4;hrigen Arbeitsvertrag auf, weil ich bei meinem damaligen Arbeitgeber keine Perspektive mehr sah, und nahm ein Angebot im Ausland an. Andere h&#xE4;tten das als zu riskant bewertet bzw. es h&#xE4;tte nicht zu deren Lebensplanung gepasst.&#xD;
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&lt;strong&gt;Mittel- bis langfristige Vorteile z&#xE4;hlen&lt;/strong&gt;&#xD;
Bei Weichenstellungen geht es also um strategische Vorteile, die h&#xE4;ufig erst mittel- bis langfristig (3-5 Jahre) voll zum Tragen kommen.&#xA0;Sie erlauben daf&#xFC;r einen Aufstieg bzw. eine Neupositionierung bez&#xFC;glich der Aufgaben, des Einflusses, der Hierarchieebene oder Einkommensklasse.&#xA0;Daf&#xFC;r kann man kurzfristige Nachteile (1-2 Jahre) in Kauf nehmen. Beispiel: Bei stagnierender Karriere in einem Medienkonzern f&#xFC;r den&#xA0;Wechsel in ein mittelst&#xE4;ndisches Medienhaus&#xA0;entscheiden, obwohl es weniger renommiert ist und abseits der Gro&#xDF;st&#xE4;dte liegt, weil dort eine Top-F&#xFC;hrungsposition angeboten wird.&#xD;
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Gelegentlich muss man sich bei seinen&#xA0;pers&#xF6;nlichen Weichenstellungen&#xA0;auch Kritik von anderen anh&#xF6;ren, manchmal motiviert von Neid, manchmal von Sorge (Eltern, Partner): &#x201E;Du kannst doch jetzt nicht aufgeben, was du dir bisher erarbeitet hast&#x201C;, &#x201E;Gerade jetzt w&#xE4;re ich vorsichtig, du kennst doch die Lage &#xFC;berall&#x201C;, &#x201E;Du scheinst es ja besser als alle anderen zu wissen&#x201D;.&#xA0;Berufliche Empfehlungen sollte man sich jedoch von neutraler, kompetenter Stelle (z. B. Mentor, Karriereberater) geben lassen und sich zudem dar&#xFC;ber klar sein, dass viele Menschen eher das empfehlen, was sie sich eigentlich selbst w&#xFC;nschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst habe ich beispielsweise mit Ende 30 berufsbegleitend noch ein dreij&#xE4;hriges Studium (Digitalisierung) absolviert. Es wurde von meinem damaligen Arbeitgeber finanziell gef&#xF6;rdert, allerdings von einigen Redaktionskollegen sp&#xF6;ttisch kritisiert: &#x201E;Was willst du denn damit machen &#x2013; Webdesigner mit 40?&#x201D; Doch die zeitliche und finanzielle Anstrengung zahlte sich vielfach aus, denn das Studium war inhaltlich und pers&#xF6;nlich anregend und er&#xF6;ffnete mir neue berufliche Perspektiven (z. B. als Trainer und Workshopleiter). Zudem f&#xFC;hrte es mich anschlie&#xDF;end, &#xFC;ber eine weitere einj&#xE4;hrige Ausbildung, in den Coaching-Bereich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurskorrekturen sind auch in sp&#xE4;teren Lebensphasen m&#xF6;glich, dann aber schwieriger. Beispiel: Wer inzwischen eine Familie gegr&#xFC;ndet hat, wird ein Stellenangebot an einem weiter entfernten Ort z&#xF6;gerlicher bewerten oder gar nicht in Betracht ziehen, selbst wenn es beruflich gesehen sinnvoll w&#xE4;re. Zudem sind sp&#xE4;te Kurskorrekturen weniger wirkungsvoll, weil man von der Karrierephase und dem Lebensalter her manches inzwischen hinter sich hat, nicht mehr angeboten oder zugetraut bekommt.&#xA0;Wer seine Weichenstellungen fr&#xFC;h vornimmt, kann seinen gesamten weiten Kurs neu ausrichten und deutlich weiterkommen.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/berufliche-zukunft-nicht-aufschieben-979236/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne:&#xA0;Berufliche Zukunft nicht aufschieben&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Ausgangspunkt der Kontroverse war ein Beitrag Restles auf X. Der Journalist hatte einen Artikel des US-amerikanischen Politikwissenschaftlers Stephen Zunes in der linken US-Zeitschrift &#x201E;The Nation&#x201C; verlinkt und daraus eine Passage hervorgehoben. Darin wird die These vertreten, der massenhafte Grenz&#xFC;bertritt von Migranten nach Ceuta sei Teil der Bem&#xFC;hungen eines &#x201E;US-israelisch-marokkanischen Netzwerks&#x201C; gewesen, eine progressive europ&#xE4;ische Regierung zu schw&#xE4;chen, Europa zu spalten und das V&#xF6;lkerrecht zu untergraben.&#xD;
&lt;br /&gt;In dem vorliegenden Artikel werden keine Belege f&#xFC;r eine gemeinsame Steuerung der Ereignisse durch die USA, Israel und Marokko genannt. Mehrere Politiker und Publizisten kritisierten deshalb Restles Beitrag und warfen ihm vor, eine Verschw&#xF6;rungstheorie verbreitet zu haben.&#xD;
&lt;br /&gt;Der CDU-Bundestagsabgeordneten Serap G&#xFC;ler zufolge handelte es sich um &#x201E;Antisemitismus und Antiamerikanismus vom Feinsten&#x201C;. Volker Beck, Pr&#xE4;sident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, fragte &#xF6;ffentlich, ob Restle Belege f&#xFC;r die aufgestellte Behauptung vorlegen k&#xF6;nne. Auf X entwickelte sich anschlie&#xDF;end eine kontroverse Debatte.&#xD;
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&lt;strong&gt;&#x201E;Vertrauen in Unabh&#xE4;ngigkeit und Glaubw&#xFC;rdigkeit des WDR besch&#xE4;digt&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Auch innerhalb des WDR f&#xFC;hrte der Beitrag zu einer Beschwerde. Felix Schotland, Mitglied des WDR-Rundfunkrats und Vorstandsmitglied der Synagogen-Gemeinde K&#xF6;ln, wandte sich an die WDR-Programmdirektion. Er kritisierte, Restle habe eine weitreichende politische Behauptung ohne nachvollziehbare Einordnung oder erkennbare Distanzierung verbreitet.&#xD;
&lt;br /&gt;Schotland erkl&#xE4;rte, von einem Journalisten des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks erwarte er eine faktenbasierte, sorgf&#xE4;ltige und ausgewogene Kommunikation. Aussagen dieser Tragweite k&#xF6;nnten aus seiner Sicht das Vertrauen in die journalistische Unabh&#xE4;ngigkeit und die Glaubw&#xFC;rdigkeit des WDR nachhaltig besch&#xE4;digen. In seiner Beschwerde bat er unter anderem um eine Bewertung des Beitrags durch die Programmdirektion und um Auskunft dar&#xFC;ber, welche Ma&#xDF;st&#xE4;be f&#xFC;r politische &#xC4;u&#xDF;erungen von WDR-Journalisten in sozialen Medien gelten.&#xD;
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&lt;strong&gt;Restle will nur zitiert haben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Restle reagierte inzwischen auf die Kritik. Er erkl&#xE4;rte, er habe mit seinem Beitrag auf ein Zitat aus einer &#x201E;geopolitischen Analyse zu Ceuta&#x201C; hinweisen wollen. Die Aussage stamme nicht von ihm. Er mache sie sich weder zu eigen noch h&#xE4;tte er sie selbst so formuliert.&#xD;
&lt;br /&gt;Gleichzeitig r&#xE4;umte Restle ein, dass es ein Fehler gewesen sei, das Zitat ohne weiteren Kommentar wiederzugeben. Ihm h&#xE4;tte klar sein m&#xFC;ssen, dass die Aussage ihm zugeschrieben werden k&#xF6;nne. Von den Vorw&#xFC;rfen, er verbreite Antisemitismus, distanzierte er sich dagegen ausdr&#xFC;cklich. Die Konstruktion eines Antisemitismusvorwurfs aus dem Zitat einer aus seiner Sicht nicht antisemitischen Analyse bezeichnete er als &#x201E;grotesk&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;WDR will Mitarbeiter sensibilisieren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der WDR k&#xFC;ndigte an, auf die Beschwerde von Schotland in der folgenden Woche zu antworten. Der Sender erkl&#xE4;rte zugleich, Restle habe das kommentarlos geteilte Zitat selbst als Fehler bezeichnet. Diese Einsch&#xE4;tzung teile der WDR. Die Mitarbeiter des Senders sollten erneut daf&#xFC;r sensibilisiert werden, auch auf privaten Social-Media-Accounts mit der notwendigen journalistischen Sorgfalt zu agieren.&#xD;
&lt;br /&gt;An Restles pers&#xF6;nlicher Integrit&#xE4;t bestehe f&#xFC;r den WDR nach eigenen Angaben dennoch kein Zweifel. Ihn aufgrund des Beitrags als Person in die N&#xE4;he des Antisemitismus zu r&#xFC;cken, sei aus Sicht des Senders nicht gerechtfertigt.&#xD;
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&lt;strong&gt;Zur Person&#xA0;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Restle leitet seit Juni 2026 das crossmediale ARD-Studio in Nairobi. Zuvor war er Redaktionsleiter und Moderator des ARD-Politmagazins &#x201E;Monitor&#x201C;, das vom WDR produziert wird. Die Debatte &#xFC;ber seine &#xF6;ffentlichen &#xC4;u&#xDF;erungen in sozialen Netzwerken schlie&#xDF;t an fr&#xFC;here Auseinandersetzungen &#xFC;ber die Abgrenzung zwischen pers&#xF6;nlichen Beitr&#xE4;gen und seiner journalistischen Funktion an.&#xD;
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Nach Angaben der Premium-Gruppe sollen die drei k&#xFC;nftig regelm&#xE4;&#xDF;ig plattform- und marken&#xFC;bergreifend f&#xFC;r &#x201E;Welt&#x201C;, &#x201E;Business Insider Deutschland&#x201C; und &#x201E;Politico Deutschland&#x201C; Beitr&#xE4;ge ver&#xF6;ffentlichen. Geplant sind Eins&#xE4;tze im Digitalen, auf den Social-Media-Kan&#xE4;len sowie bei WELT TV und in der Tageszeitung &#x201E;Welt&#x201C;.&#xD;
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Moritz Seyffarth, Chefredakteur von &#x201E;Business Insider&#x201C; und Wirtschaftschef der Premium-Gruppe, erkl&#xE4;rte, die neuen Stimmen sollten den Leserinnen und Lesern sowie Zuschauerinnen und Zuschauern einen praxisnahen Blick auf wirtschaftspolitische Themen vermitteln.&#xD;
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Den Auftakt macht Christian Miele am 7. August bei WELT TV. Janna Ensthaler folgt dort am 18. August.&#xD;
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&lt;br /&gt;Nach Angaben der Redaktion soll das Projekt den Fokus auf Missst&#xE4;nde und Probleme nicht ersetzen, sondern erg&#xE4;nzen. Chefredakteur Dirk Kurbjuweit erkl&#xE4;rte, Ziel sei es, sich k&#xFC;nftig st&#xE4;rker mit L&#xF6;sungen zu befassen, ohne den Blick auf bestehende Probleme einzuschr&#xE4;nken.&#xD;
&lt;br /&gt;Zum Auftakt erscheint mit der &#x201E;Spiegel-Mediation&#x201C; eine neue Variante des &#x201E;Spiegel&#x201C;-Streitgespr&#xE4;chs. Dabei n&#xE4;hern sich zwei Gespr&#xE4;chspartner mit unterschiedlichen Positionen im Verlauf des Austauschs an und suchen nach einer gemeinsamen L&#xF6;sung. In der ersten Ausgabe diskutieren die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer und der CDU-Politiker Sepp M&#xFC;ller &#xFC;ber Ans&#xE4;tze f&#xFC;r den Klimaschutz.&#xD;
&lt;br /&gt;Federf&#xFC;hrend entwickelt wird &#x201E;Spiegel Solutions&#x201C; von &#x201E;Spiegel&#x201C;-Autorin Susanne Beyer. Sie hatte sich w&#xE4;hrend eines Fellowships am Thomas-Mann-House in Los Angeles mit journalistischen Formaten besch&#xE4;ftigt, die auf gesellschaftliche Polarisierung reagieren.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Das Magazin will k&#xFC;nftig verst&#xE4;rkt &#xFC;ber L&#xF6;sungsans&#xE4;tze in Politik und Gesellschaft berichten. Unter dem Namen &#x201E;Spiegel Solutions&#x201C; startet die Redaktion ein neues Projekt mit verschiedenen journalistischen Formaten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/spiegel-startet-initiative-fuer-loesungsorientierten-journalismus-979285/</link></item><item id="979283"><title>Stefan Aust erh&#xE4;lt Bayerischen Buchpreis f&#xFC;r sein Gesamtwerk</title><pubDate>1786011367</pubDate><description>M&#xFC;nchen (KNA) &#x2013; Der Bayerische Buchpreis in der Kategorie Ehrenpreis des Ministerpr&#xE4;sidenten geht in diesem Jahr an Stefan Aust. Dieser habe mit seinen B&#xFC;chern den &#xF6;ffentlichen Blick auf die Zeitgeschichte gepr&#xE4;gt, sagte Ministerpr&#xE4;sident Markus S&#xF6;der (CSU) laut Mitteilung der Staatskanzlei von Donnerstag. &#x201E;Ob Terrorismus oder Weltpolitik: Aust dringt mit unverwechselbarer Handschrift zu zentralen Themen unserer Zeit vor und beschreibt Entwicklungen im Gesamtzusammenhang. Damit regt er Generationen zum Nachdenken an.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Aust zeige zudem, dass bedeutsame B&#xFC;cher von Neugier, Beharrlichkeit und dem Mut zur eigenen &#xDC;berzeugung leben, so S&#xF6;der weiter. Die Preisverleihung findet am 29. Oktober in der Allerheiligen-Hofkirche der M&#xFC;nchner Residenz statt und wird ab 20.05 Uhr im Radio auf Bayern 2 &#xFC;bertragen.&lt;br /&gt;Preis zum 13. Mal vergeben&#xD;
&lt;br /&gt;Mit dem Bayerischen Buchpreis werden die besten deutschsprachigen Neuerscheinungen in den Kategorien Sachbuch und Belletristik ausgezeichnet. Er wird dieses Jahr zum 13. Mal vergeben. Die Preistr&#xE4;ger w&#xE4;hlt die Jury bei der Preisverleihung live aus jeweils drei nominierten B&#xFC;chern aus.&lt;br /&gt;Dar&#xFC;ber hinaus w&#xFC;rdigt der Freistaat mit dem Ehrenpreis ein herausragendes publizistisches Gesamtwerk. Dieser ging in den vergangenen Jahren an Hape Kerkeling (2025), Donna Leon (2024), Florian Illies (2023) und Sir Christopher Clark (2022).&#xD;
&lt;br /&gt;Der Bayerische Buchpreis wird vom Landesverband Bayern des B&#xF6;rsenvereins des Deutschen Buchhandels mit Unterst&#xFC;tzung der Bayerischen Staatskanzlei vergeben.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Warum Ministerpr&#xE4;sident Markus S&#xF6;der den Autor besonders hervorhebt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/stefan-aust-erhaelt-bayerischen-buchpreis-fuer-sein-gesamtwerk-979283/</link></item><item id="979282"><title>Public Relations Manager mit Schwerpunkt Finanzkommunikation  in Berlin gesucht</title><pubDate>1786005124</pubDate><description>Berlin&#xA0;&#x2013; Ottobock sucht einen Public Relations Manager&#xA0;(w/m)&#xA0;mit Schwerpunkt Finanzkommunikation.&#xD;
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Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Schnittstelle zu den Bereichen Investor Relations und Finanzen&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Umsetzung von Kommunikations- und PR-Strategien mit besonderem Fokus auf Finanz-, Wirtschafts- und Kapitalmarktkommunikation&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Unterst&#xFC;tzung in der strategischen &#xD6;ffentlichkeits- und Medienarbeit sowie in der internen Kommunikation&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verantwortung f&#xFC;r die Erstellung, Verbreitung und Auswertung von Kommunikationsmitteln wie Pressemitteilungen, Medienbriefings, Unternehmensdarstellungen, FAQs sowie Beitr&#xE4;gen f&#xFC;r das Intranet, Internet und weitere Kommunikationskan&#xE4;le&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitarbeit an Gesch&#xE4;fts- und Quartalsberichten sowie bei der Vorbereitung von Bilanzpressekonferenzen und Hauptversammlungen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Bearbeitung von Medienanfragen sowie Pflege und Ausbau von Kontakten zu Wirtschafts-, Finanz- und Fachmedien&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Gefragt ist fundierte Erfahrung in der Unternehmenskommunikation eines b&#xF6;rsennotierten Unternehmens, einer PR-Agentur mit Schwerpunkt Finanz- und Wirtschaftskommunikation oder im Wirtschaftsjournalismus.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-3/public-relations-manager-mit-schwerpunkt-finanzkommunikation-dwm-566999/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Gefragt ist fundierte Erfahrung in der Unternehmenskommunikation eines b&#xF6;rsennotierten Unternehmens, einer PR-Agentur mit Schwerpunkt Finanz- und Wirtschaftskommunikation oder im Wirtschaftsjournalismus.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/public-relations-manager-mit-schwerpunkt-finanzkommunikation-in-berlin-gesucht-979282/</link></item><item id="979276"><title>ProQuote: Frauenanteil in journalistischen F&#xFC;hrungspositionen sinkt erneut</title><pubDate>1785995714</pubDate><description>Hamburg &#x2013;&#xA0;Der Frauenmachtanteil in den deutschen Leitmedien ist erneut gesunken. Nach der aktuellen halbj&#xE4;hrlichen Leitmedienz&#xE4;hlung von ProQuote Medien liegt der gewichtete Frauenmachtquotient bei 37,3 Prozent. Das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als im Januar 2026 und der f&#xFC;nfte R&#xFC;ckgang in Folge.&#xD;
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Nach Angaben von ProQuote Medien handelt es sich dabei nicht mehr um einzelne Schwankungen, sondern um einen Abw&#xE4;rtstrend. Der Verein fordert weiterhin eine parit&#xE4;tische Verteilung von F&#xFC;hrungspositionen im Journalismus.&#xD;
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Deutliche R&#xFC;ckg&#xE4;nge verzeichnet die Auswertung bei der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C; (minus 3,6 Prozentpunkte), der &#x201E;Welt&#x201C; (minus 2,1) und der &#x201E;Zeit&#x201C; (minus 1,6). Zuw&#xE4;chse gab es beim &#x201E;Stern&#x201C; (plus 2,0), &#x201E;Focus&#x201C; (plus 1,4) und der &#x201E;Bild&#x201C; (plus 1,3).&#xD;
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An der Spitze des Rankings steht weiterhin die taz mit einem Frauenmachtanteil von 61,9 Prozent. Es folgen die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C; mit 49,1 Prozent, der &#x201E;Spiegel&#x201C; mit 41,4 Prozent und die &#x201E;Zeit&#x201C; mit 41,0 Prozent. Am unteren Ende liegen &#x201E;Focus&#x201C; (25,3 Prozent), die &#x201E;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#x201C; (25,0 Prozent) und die &#x201E;Welt&#x201C; (14,6 Prozent). Nach Angaben von ProQuote Medien liegt damit erstmals seit Beginn der Erhebung ein Medium unter einem Frauenmachtanteil von 15 Prozent.&#xD;
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Von den neun untersuchten Chefredaktionen sind nach der Auswertung vier ganz oder teilweise mit Frauen besetzt: bei der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;, &#x201E;Bild&#x201C;, &#x201E;Focus&#x201C; und der taz.&#xD;
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Seit 2012 erhebt ProQuote Medien die Frauenanteile in journalistischen F&#xFC;hrungspositionen. Die Auswertung basiert auf den Impressen der neun untersuchten Leitmedien und ber&#xFC;cksichtigt sechs Hierarchieebenen von der Chefredaktion bis zur stellvertretenden Ressortleitung. Je h&#xF6;her die F&#xFC;hrungsposition, desto st&#xE4;rker flie&#xDF;t sie in den Frauenmachtanteil ein.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Zum f&#xFC;nften Mal in Folge ist der Frauenmachtanteil in deutschen Leitmedien zur&#xFC;ckgegangen. Das zeigt die aktuelle Leitmedienz&#xE4;hlung von ProQuote Medien. Zum Ranking.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/proquote-frauenanteil-in-journalistischen-fuehrungspositionen-sinkt-erneut-979276/</link></item><item id="979275"><title>Deutscher Jagdverband sucht Redakteur f&#xFC;r die Pressestelle</title><pubDate>1785994194</pubDate><description>Berlin&#xA0;&#x2013; Der Deutsche Jagdverband&#xA0;sucht einen&#xA0;Redakteur&#xA0;(w/m) f&#xFC;r die Pressestelle.&#xD;
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Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-section-id="20mtv0" data-start="0" data-end="73"&gt;Mediale Begleitung von Veranstaltungen mit Schwerpunkt auf Social Media&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1en5r48" data-start="74" data-end="213"&gt;Recherche, Redaktion und crossmediale Aufbereitung von Themen aus den Bereichen Jagd, Natur und Gesellschaft f&#xFC;r Online- und Printformate&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="4gk2lc" data-start="214" data-end="281"&gt;Betreuung des Community-Managements auf Instagram, Facebook und X&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="ms6zmp" data-start="282" data-end="381"&gt;Redaktionelle Pflege und Weiterentwicklung des Internetauftritts sowie des Intranets (Confluence)&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1fcc3jc" data-start="382" data-end="444"&gt;Mitarbeit an Newslettern einschlie&#xDF;lich Versand &#xFC;ber Mailjet&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1axgw84" data-start="445" data-end="530" data-is-last-node=""&gt;Unterst&#xFC;tzung bei der Konzeption und Umsetzung von Fachtagungen und Messeauftritten&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Bewerber bringen idealerweise erste Berufserfahrung in Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit, Kommunikation oder Public Affairs &#x2013; in einem Verband, einer Agentur oder einer vergleichbaren Organisation &#x2013; mit.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-mit-journalistischem-hintergrund-5/redakteur-mwd-fuer-die-pressestelle-566970/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen idealerweise erste Berufserfahrung in Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit, Kommunikation oder Public Affairs mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/deutscher-jagdverband-sucht-redakteur-fuer-die-pressestelle-979275/</link></item><item id="979268"><title>Christian Meier wird Kommunikationschef bei Kulturstaatsminister Weimer</title><pubDate>1785929638</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Journalist Christian Meier wird Leiter des Kommunikationsstabs beim Beauftragten der Bundesregierung f&#xFC;r Kultur und Medien, Wolfram Weimer. Dar&#xFC;ber berichtet &lt;link http://meedia.de/news/beitrag/24802-christian-meier-wird-neuer-leiter-der-kommunikation-bei-kulturstaatsminister-weimer.html _blank&gt;MEEDIA&lt;/link&gt;.&#xD;
&lt;br /&gt;Meier war zuletzt seit 2015 Medienredakteur der Welt-Gruppe. Zuvor war er bei der Handelsblatt-Gruppe Co-Chefredakteur des Branchendienstes MEEDIA. Seine journalistische Laufbahn begann er bei der Bundeszentrale f&#xFC;r politische Bildung. Anschlie&#xDF;end arbeitete er f&#xFC;r den damaligen &#x201E;kress report&#x201C;, entwickelte sp&#xE4;ter f&#xFC;r den Schweizer Ringier-Verlag ein Konzept f&#xFC;r &#x201E;Cicero&#x201C;&#xA0;und wechselte 2004 als Kolumnist zur &#x201E;Welt&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Meier folgt auf Hero Warrings, der den Beauftragten f&#xFC;r Kultur und Medien nach gut einem Jahr verl&#xE4;sst und in die Wirtschaft wechselt. Im Kommunikationsstab wird Meier unter anderem mit Christiane Uhlig zusammenarbeiten, die seit M&#xE4;rz den Pressestab beim Beauftragten f&#xFC;r Kultur und Medien leitet.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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Bereits im Februar hatte Moderator Steffen Hallaschka die Sendung abgegeben, um sich auf die Mittwochsausgabe zu konzentrieren. Seitdem moderiert Redaktionsleiter Stefan Uhl die Sonntagsausgabe.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Wann und warum die Sendung eingestellt wird.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/aus-fuer-stern-tv-am-sonntag-979259/</link></item><item id="979258"><title>WDR stellt &#x201E;Frau tv&#x201C; ein</title><pubDate>1785907029</pubDate><description>K&#xF6;ln &#x2013; Der WDR stellt &#x201E;Frau tv&#x201C; ein. K&#xFC;nftig will der Sender auf neue Formate und Angebote setzen, die Frauen und ihre Perspektiven in den Mittelpunkt stellen und speziell f&#xFC;r digitale Ausspielwege produziert werden.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Angaben des WDR sollen frauenpolitische Debatten, pers&#xF6;nliche Geschichten von Frauen sowie Themen wie Emanzipation, Geschlechtergleichstellung, Frauengesundheit, Selbstbestimmung oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf k&#xFC;nftig mit neuen Erz&#xE4;hlformen mehr Aufmerksamkeit erhalten und ein gr&#xF6;&#xDF;eres Publikum erreichen. Als Grund f&#xFC;r das Aus der Sendung nennt der Sender die r&#xFC;ckl&#xE4;ufige Sehbeteiligung des klassischen Fernsehmagazins. Im vergangenen Jahr lag der durchschnittliche Marktanteil bei 3,4 Prozent, die durchschnittliche Sehbeteiligung in Nordrhein-Westfalen bei 131.000 Zuschauerinnen und Zuschauern.&#xD;
&lt;br /&gt;Eine zust&#xE4;ndige Fachredaktion entwickelt nach Angaben des WDR gemeinsam mit anderen Abteilungen neue Formate. Dazu geh&#xF6;rt unter anderem die Dokumentation &#x201E;Die Wechseljahre: Zu hei&#xDF; f&#xFC;r Deutschland?&#x201C; mit Sabine Heinrich, die am 12. Oktober 2026 in der ARD und der ARD Mediathek erscheinen soll. F&#xFC;r den Herbst ist au&#xDF;erdem das Social-Reality-Format &#x201E;Vibes &#x2013; Find your fire&#x201C; in der ARD Mediathek angek&#xFC;ndigt.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Instagram-Kanal &#x201E;M&#xE4;delsabende&#x201C; soll weiterhin Inhalte zu Themen wie Frauengesundheit, Sexualit&#xE4;t und Selbstverst&#xE4;ndnis anbieten. Auch der Facebook-Kanal von &#x201E;Frau tv&#x201C; bleibt &#xFC;ber das Ende der Fernsehsendung hinaus bestehen und soll weiterentwickelt werden.&#xD;
&lt;br /&gt;Die letzte Ausgabe von &#x201E;Frau tv&#x201C; wird am 19. November 2026 um 22.15 Uhr im WDR Fernsehen ausgestrahlt.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Warum das Format beendet wird.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/wdr-stellt-frau-tv-ein-979258/</link></item><item id="979251"><title>DJV erinnert vor Landtagswahlen an Pressekodex f&#xFC;r Leserbriefe</title><pubDate>1785851314</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat Redaktionen vor dem Hintergrund der politischen Diskussionen im Vorfeld der Landtagswahlen im September an die Geltung des Pressekodex f&#xFC;r Leserbriefe erinnert.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Verband verweist auf die Publizistischen Grunds&#xE4;tze des Pressekodex, wonach diese auch bei der Ver&#xF6;ffentlichung von Leserbriefen zu beachten sind. Demnach tragen Redaktionen die presseethische Verantwortung f&#xFC;r alle redaktionellen Beitr&#xE4;ge &#x2013; unabh&#xE4;ngig von der Art und Weise ihrer Erstellung. Zudem bestehe kein Anspruch auf die Ver&#xF6;ffentlichung eines Leserbriefs.&#xD;
&lt;br /&gt;DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster erkl&#xE4;rte, Diskriminierung von Minderheiten, Beleidigungen politischer Gegner und Schm&#xE4;hungen Andersdenkender h&#xE4;tten in ver&#xF6;ffentlichten Leserbriefen keinen Platz. Redaktionen seien im Zweifel gut beraten, auf einen Abdruck zu verzichten, auch wenn dies Protest ausl&#xF6;sen k&#xF6;nne.&#xD;
&lt;br /&gt;Zugleich dankte Beuster Journalistinnen und Journalisten, die sich f&#xFC;r einen fairen und kritischen Journalismus einsetzen. Dieses Engagement d&#xFC;rfe unabh&#xE4;ngig vom Ausgang der Wahlen im September nicht nachlassen.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Redaktionen tr&#xFC;gen die presseethische Verantwortung f&#xFC;r alle redaktionellen Beitr&#xE4;ge.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/djv-erinnert-vor-landtagswahlen-an-pressekodex-fuer-leserbriefe-979251/</link></item><item id="979250"><title>Funke startet zweite Staffel von &#x201E;Meine schwerste Entscheidung&#x201C;</title><pubDate>1785846331</pubDate><description>Berlin/Essen &#x2013; Der Politikpodcast &#x201E;Meine schwerste Entscheidung&#x201C; der Funke&#xA0;Mediengruppe ist in die zweite Staffel gestartet. Neuer Co-Host ist Jan D&#xF6;rner, Chefreporter Politik der Funke&#xA0;Zentralredaktion.&#xD;
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Gemeinsam mit Julia Emmrich, stellvertretende Politikchefin der Zentralredaktion, moderiert er k&#xFC;nftig den Podcast. Emmrich f&#xFC;hrt bereits seit Anfang 2025 durch das Format.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Podcast &#x201E;Meine schwerste Entscheidung&#x201C; wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, darunter 2025 mit dem &lt;link http://www.publishing-congress.com _blank&gt;European Publishing Award&lt;/link&gt; und dem Deutschen Preis f&#xFC;r Onlinekommunikation. Zudem ist das Format aktuell f&#xFC;r den Medienpreis Parlament nominiert.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Neu im Moderationsteam ist Jan D&#xF6;rner, der gemeinsam mit Julia Emmrich durch die Gespr&#xE4;che f&#xFC;hrt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/funke-startet-zweite-staffel-von-meine-schwerste-entscheidung-979250/</link></item><item id="979249"><title>Felix Petruschke verl&#xE4;sst die &#x201E;WirtschaftsWoche&#x201C;</title><pubDate>1785836275</pubDate><description>D&#xFC;sseldorf &#x2013;&#xA0;Der Wirtschaftsjournalist Felix Petruschke hat die &#x201E;WirtschaftsWoche&#x201C;&#xA0;nach drei Jahren verlassen und macht sich als Journalist, Autor und Moderator selbstst&#xE4;ndig, berichtet die &lt;link http://www.wirtschaftsjournalistin.com/singlenews/uid-979248/felix-petruschke-verlaesst-die-wirtschaftswoche/#a979248 _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;.&#xD;
&lt;br /&gt;Das k&#xFC;ndigte Petruschke auf LinkedIn an. Zun&#xE4;chst wolle er sich auf sein erstes Sachbuch konzentrieren, das im November unter dem Titel &#x201E;Jung im Land der Alten&#x201C; im Heyne Verlag erscheinen soll.&#xD;
&lt;br /&gt;Petruschke war seit 2023 f&#xFC;r die &#x201E;WirtschaftsWoche&#x201C;&#xA0;t&#xE4;tig und verantwortete dort unter anderem Immobilienthemen sowie Reportereins&#xE4;tze in S&#xFC;ddeutschland. Zuvor arbeitete er unter anderem f&#xFC;r das Wirtschaftsmagazin &#x201E;&#x20AC;uro&#x201C;&#xA0;und war zeitweise bereits freiberuflich t&#xE4;tig. F&#xFC;r seine journalistische Arbeit erhielt er 2025 den Sonderpreis Finanzbildung.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der Wirtschaftsjournalist will sich als Journalist, Autor und Moderator selbstst&#xE4;ndig machen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/felix-petruschke-verlaesst-die-wirtschaftswoche-979249/</link></item><item id="979247"><title>Zukunftslabor: &#x201E;Cliff&#x201C; &#x2013; Kann ein neues Modell Investigativjournalismus retten?</title><pubDate>1785831992</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Die Medienbranche sucht nach neuen Gesch&#xE4;ftsmodellen und innovativen journalistischen Angeboten. In seiner Serie &#x201E; Weicherts Innovationscheck &#x201C; im &lt;link http://mediummagazin.de _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;analysiert Stephan Weichert aktuelle Medien-Start-ups und neue Formate. Diesmal nimmt er das von Patrick Stegemann gegr&#xFC;ndete Projekt &lt;link http://thecliff.studio _blank&gt;&#x201E;Cliff&#x201C;&lt;/link&gt; in den Blick und beleuchtet dessen Konzept, Herausforderungen und Erfolgschancen.&#xD;
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&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Was ist das?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#x201E;Cliff&#x201C; ist ein neues plattform&#xFC;bergreifendes Investigativ-Projekt, gegr&#xFC;ndet im April 2026 von Patrick Stegemann, dem Mitgr&#xFC;nder des bekannten Podcast-Studios Undone (&#x201E;Cui Bono&#x201C;, &#x201E;Legion&#x201C;), und der Flow Media Company mit B&#xFC;ros in Berlin, K&#xF6;ln und Hamburg. &#x201E;Der Ausl&#xF6;ser f&#xFC;r die Gr&#xFC;ndung von &#x201A;Cliff&#x2018; war die Frage, wie gro&#xDF;e investigative Narrative in einem sich fundamental ver&#xE4;ndernden Medienmarkt k&#xFC;nftig erz&#xE4;hlt werden k&#xF6;nnen&#x201C;, sagt Produzent Stegemann. Das neue Label existiert derzeit vor allem als Versprechen: Wer die Website von &#x201E;Cliff&#x201C; ansteuert, wird dort erst ab dem 7. August Recherchen, Podcasts und Filme finden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Wer steckt dahinter?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Mit &#x201E;Cliff&#x201C; wagt Stegemann einen Neuanfang und startet eines der interessantesten Experimente im deutschen Investigativjournalismus. Das wichtigste Kapital des Projekts ist zweifellos die Reputation des Gr&#xFC;nders: Die Arbeit des 37-J&#xE4;hrigen wurde unter anderem mit dem Otto-Brenner-Preis und dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Auf der Produktionsseite steht Markus Heidmeier, bei Flow verantwortlich f&#xFC;r das Gesch&#xE4;ftsfeld Documentaries &amp; Stories. Gemeinsam wollen Flow und Stegemann investigative Stoffe entwickeln, die dort erscheinen, wo sie ihre gr&#xF6;&#xDF;te Wirkung entfalten. Flow produziert aktuell Sendungen f&#xFC;r das &#xF6;ffentlich-rechtliche Fernsehen, etwa &#x201E;K&#xF6;lner Treff&#x201C;, die &#x201E;NDR Quizshow&#x201C; und das Kai-Pflaume-Format &#x201E;Kaum zu glauben!&#x201C;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Warum braucht es das?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Er wolle mit &#x201E;Cliff&#x201C; eine &#x201E;stabile Heimat schaffen f&#xFC;r Stoffe, die kritisch auf unsere Gegenwart blicken &#x2013; und das spannend erz&#xE4;hlen&#x201C;, erkl&#xE4;rt Stegemann. Der Name spielt einerseits auf den Cliffhanger an, jenes Stilmittel seriellen Erz&#xE4;hlens, das Spannung erzeugt. Andererseits steht &#x201E;Cliff&#x201C; f&#xFC;r gesellschaftliche Konfliktlinien, &#x201E;mit denen wir in einer zunehmend komplexen und konflikthaften Welt umgehen m&#xFC;ssen&#x201C;. Ein solcher Journalismus werde heute doppelt gebraucht: gesellschaftlich, weil Desinformation zunimmt und Menschen Orientierung brauchen. Und strukturell, &#x201E;weil aufwendige Recherchen Zeit, Ressourcen und Absicherung verlangen&#x201C;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Was ist das Besondere?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Wichtig ist die Abgrenzung: &#x201E;Cliff&#x201C; ist laut Stegemann &#x201E;kein klassisches Redaktionsb&#xFC;ro und keine reine Podcast-Schmiede&#x201C;, sondern ein Label, &#x201E;das journalistische Tiefe mit professioneller Produktionsinfrastruktur verbindet&#x201C;. Statt von einem bestimmten Medium aus zu denken, fragt das Team zuerst nach der Geschichte &#x2013; und &#xFC;berlegt anschlie&#xDF;end, &#xFC;ber welche Plattform sich diese am besten umsetzen und vertreiben l&#xE4;sst. Bemerkenswert ist der Anspruch, eigene Publikationswege aufzubauen und investigative Inhalte direkter zum Publikum zu bringen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Wie finanziert sich das?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Vertraglich vereinbart sind f&#xFC;r dieses Jahr drei Produktionen, darunter die Podcast-Serie &#x201E;Reich. Die Zerst&#xF6;rung des Planeten ist ein gutes Gesch&#xE4;ft&#x201C; im Auftrag des ARD-Kompetenzcenters Klima. Parallel entsteht eine weitere Investigativ-Reihe f&#xFC;r Audible. &#x201E;Wir werden mit privaten wie &#xF6;ffentlich-rechtlichen Partnern zusammenarbeiten &#x2013; und aktiv an der Entwicklung alternativer Finanzierungs- und Publikationswege abseits des reinen Auftragsgesch&#xE4;fts arbeiten&#x201C;, sagt Stegemann.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Wegen schrumpfender Budgets im &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk und dem hart umk&#xE4;mpften Streaming-Markt wolle er &#x201E;Cliff&#x201C; so bauen, dass &#x201E;wir nicht von einem einzelnen Auftraggeber abh&#xE4;ngig sind. Unser Ziel ist gr&#xF6;&#xDF;tm&#xF6;gliche publizistische Unabh&#xE4;ngigkeit.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Hat das Zukunft?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#x201E;Cliff&#x201C; setzt auf die Annahme, dass guter Journalismus in einer zunehmend fragmentierten &#xD6;ffentlichkeit nicht nur Missst&#xE4;nde aufdecken, sondern in Zeiten der Dauerkrise auch Orientierung stiften kann. Mit investigativen Recherchen wolle er dazu beitragen, &#x201E;Zusammenh&#xE4;nge sichtbar zu machen und &#xD6;ffentlichkeit dort abzuholen, wo sie zunehmend unter Druck ger&#xE4;t&#x201C;, sagt Stegemann.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#x201E;Eine typische ,Cliff&#x2018;-Geschichte ist f&#xFC;r mich dann erfolgreich, wenn Menschen danach nicht nur besser informiert sind, sondern sich handlungsf&#xE4;higer f&#xFC;hlen und gesellschaftliche Debatten besser einordnen k&#xF6;nnen.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;link http://mediummagazin.de _blank&gt;Zu allen Innovationschecks&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Welche Strategie steckt hinter dem Investigativ-Start-up &#x201E;Cliff&#x201C; von Patrick Stegemann? Stephan Weichert zeigt, wie das Projekt neue Wege bei Finanzierung, Produktion und Verbreitung journalistischer Inhalte sucht.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/zukunftslabor-cliff-kann-ein-neues-modell-investigativjournalismus-retten-979247/</link></item><item id="979241"><title>Fr&#xFC;herer Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye gestorben</title><pubDate>1785820240</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der fr&#xFC;here Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye ist tot. Der Journalist, Autor und Gr&#xFC;nder des Vereins &#x201E;Gesicht Zeigen!&#x201C; starb bereits am vergangenen Donnerstag im Alter von 85 Jahren. Das best&#xE4;tigte die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin des Vereins, Sophia Oppermann, unter Berufung auf die Familie.&#xD;
&lt;br /&gt;Heye leitete von 1998 bis 2002 unter Bundeskanzler Gerhard Schr&#xF6;der (SPD) das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Zuvor war er unter anderem Pressereferent des ehemaligen SPD-Vorsitzenden Willy Brandt, stellvertretender SPD-Parteisprecher sowie ab 1990 Staatssekret&#xE4;r und Regierungssprecher des damaligen nieders&#xE4;chsischen Ministerpr&#xE4;sidenten Gerhard Schr&#xF6;der.&#xD;
&lt;br /&gt;Gemeinsam mit Paul Spiegel und Michel Friedman gr&#xFC;ndete Heye im Jahr 2000 den Verein &#x201E;Gesicht Zeigen!&#x201C;, der sich gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus engagiert. Der Verein erkl&#xE4;rte, Heyes klare politische Stimme werde fehlen und k&#xFC;ndigte an, den Kampf gegen Rechtsextremismus in seinem Sinne fortzuf&#xFC;hren.&#xD;
&lt;br /&gt;Der am 31. Oktober 1940 in Reichenberg geborene Heye absolvierte nach seinem Volontariat Stationen bei verschiedenen Zeitungen. Im Jahr 2006 sorgte er mit der Empfehlung an Ausl&#xE4;nder, wegen rechter Gewalt bestimmte Gegenden Deutschlands w&#xE4;hrend der Fu&#xDF;ball-Weltmeisterschaft zu meiden, f&#xFC;r Schlagzeilen.&#xD;
&lt;br /&gt;Zuletzt lebte Heye in Potsdam. Er war in dritter Ehe mit der Kulturberaterin Sabine Haack verheiratet.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Heye leitete unter Bundeskanzler Gerhard Schr&#xF6;der das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und gr&#xFC;ndete sp&#xE4;ter den Verein &#x201E;Gesicht Zeigen!&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/frueherer-regierungssprecher-uwe-karsten-heye-gestorben-979241/</link></item><item id="979237"><title>KI, Workflows und neue Gesch&#xE4;ftsmodelle: Das erwartet Medienprofis beim &#x201E;kress Innovation Day&#x201C; 2026</title><pubDate>1785759266</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der &lt;link https://register.gotowebinar.com/register/5493715802188220766 _blank&gt;&#x201E;kress Innovation Day&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;2026 zeigt, wie Medienh&#xE4;user K&#xFC;nstliche Intelligenz bereits heute produktiv einsetzen &#x2013; und welche Entwicklungen die Branche als N&#xE4;chstes pr&#xE4;gen k&#xF6;nnten.&#xA0;Die digitale Fachveranstaltung am 8. Oktober zeigt anhand konkreter Anwendungsf&#xE4;lle, wie Publisher und Vermarkter Inhalte effizienter planen, produzieren, ausspielen und weiterentwickeln k&#xF6;nnen &#x2013; von der Redaktion bis zum Marketing.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Den Auftakt macht Medienscout&#xA0;&lt;strong&gt;Ulrike Langer&lt;/strong&gt; mit einem Blick auf die wichtigsten Tech-Trends aus den USA. Sie analysiert, welche Medienunternehmen ihre Workflows mithilfe von KI bereits grundlegend ver&#xE4;ndert haben, welche Innovationen derzeit entstehen und welche Entwicklungen f&#xFC;r Redaktionen und Medienh&#xE4;user in den kommenden Jahren relevant werden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Wie sich K&#xFC;nstliche Intelligenz strategisch in einem Verlag etablieren l&#xE4;sst, zeigt anschlie&#xDF;end Falkemedia-Gr&#xFC;nder und Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer &lt;strong&gt;Kassian A. Goukassian&lt;/strong&gt; im Gespr&#xE4;ch mit&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;-Chefredakteur &lt;strong&gt;Markus Wiegand.&lt;/strong&gt; Im Mittelpunkt stehen konkrete Erfahrungen aus einem Medienhaus, das beim KI-Einsatz zu den Vorreitern im deutschsprachigen Raum z&#xE4;hlt. Goukassian erl&#xE4;utert, wo sich die gr&#xF6;&#xDF;ten Effizienzpotenziale erschlie&#xDF;en lassen, welche Grenzen der KI-Einsatz hat und wie er selbst im F&#xFC;hrungsalltag mit einem KI-gest&#xFC;tzten &#x201E;Second Brain&#x201C; arbeitet.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Einen Blick auf die n&#xE4;chste Entwicklungsstufe journalistischer Inhalte wirft J&lt;strong&gt;ohannes Sommer,&lt;/strong&gt; CEO von Retresco. Er zeigt, wie klassische Artikel, Archive und externe Datenquellen mithilfe agentischer KI zu dialogf&#xE4;higen Informationsangeboten werden. Solche interaktiven Interfaces sollen Nutzerfragen passgenau beantworten, Inhalte kanal&#xFC;bergreifend ausspielen und neue M&#xF6;glichkeiten f&#xFC;r Reichweite, Interaktion und Monetarisierung er&#xF6;ffnen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Den Abschluss bilden &lt;strong&gt;Julia M&#xF6;hler &lt;/strong&gt;und&lt;strong&gt; Katharina Schulte&lt;/strong&gt; von platform X. Anhand konkreter Praxisbeispiele erl&#xE4;utern sie, wie KI-gest&#xFC;tzte Marketing-Workflows aus Themenideen erfolgreiche Kampagnen machen. Im Fokus stehen die intelligente Themenfindung, datenbasierte Optimierung, personalisierte Kommunikation sowie automatisierte Webinar- und Customer-Journey-Prozesse. Ziel ist es, Content effizienter einzusetzen und Reichweite, qualifizierte Leads sowie Conversions nachhaltig zu steigern.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Der &lt;link https://register.gotowebinar.com/register/5493715802188220766 _blank&gt;&#x201E;kress Innovation Day&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;findet am Donnerstag, 8. Oktober 2026, von 9.30 bis 12.30 Uhr statt und richtet sich an Fach- und F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte aus Medienh&#xE4;usern, Redaktionen und Vermarktung.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Wie nutzen Medienh&#xE4;user KI erfolgreich? Die kostenlose Online-Veranstaltung am 8. Oktober liefert Praxisbeispiele, Tech-Trends aus den USA und Einblicke in neue Workflows.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/ki-workflows-und-neue-geschaeftsmodelle-das-erwartet-medienprofis-beim-kress-innovation-day/</link></item><item id="979236"><title>Berufliche Zukunft nicht aufschieben</title><pubDate>1785757667</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Es geh&#xF6;rt zu den klassischen Empfehlungen f&#xFC;r beruflichen Erfolg, dass man sich daf&#xFC;r auf ausgew&#xE4;hlte Ziele konzentrieren m&#xFC;sse. Das klingt logisch und einfach: Priorit&#xE4;ten setzen und auf deren Umsetzung fokussieren. Allerdings stellen die meisten Medienprofis im Laufe der Zeit fest, dass ihnen dabei sowohl das redaktionelle Alltagsgesch&#xE4;ft als auch das Leben generell (z. B. Verpflichtungen gegen&#xFC;ber Partner und Kindern) dazwischenkommen. So kann man sich zwar viel vornehmen, hat aber h&#xE4;ufig weder die Zeit noch die Nerven daf&#xFC;r, sich n&#xE4;her mit dem zu besch&#xE4;ftigen und umzusetzen, was langfristig wichtig w&#xE4;re.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dazu geh&#xF6;rt, sich am Arbeitsplatz regelm&#xE4;&#xDF;ig Projekte bzw. Themen zu suchen, mit denen man sich intern profilieren und seine Sichtbarkeit in der Branche erh&#xF6;hen kann. Auch substantielle Weiterbildungen &#x2013; also mehr als kurze Anwenderkurse &#x2013; sowie die Pflege und der Ausbau von Branchenkontakten (Netzwerken) kommen immer wieder zu kurz. Das ist in der jeweiligen Situation verst&#xE4;ndlich: Die aktuelle Produktion geht vor, auch wenn sie weitgehend Routine ist; danach einkaufen, die Kinder abholen, etwas kochen, noch einige E-Mails beantworten, obwohl man eigentlich zum Sport wollte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
So verfliegen die Tage, Wochen und Monate, und an den freien Tagen und im Urlaub will man sich auch einmal entspannen und mit etwas anderem besch&#xE4;ftigen. Langfristig verliert man so aber seine gr&#xF6;&#xDF;eren Ziele aus dem Blick &#x2013; und auch den Anschluss in der hochdynamischen Medienbranche. Gerade denjenigen, die seit vielen Jahren beim selben Arbeitgeber sind, f&#xE4;llt das h&#xE4;ufig selbst erst auf, wenn sie sich neu bewerben wollen oder m&#xFC;ssen. Sie wissen nicht genau, wie woanders gearbeitet wird, wer dort ein guter Ansprechpartner w&#xE4;re, wie bestimmte digitale Plattformen und Werkzeuge (inklusive KI) genutzt werden &#x2013; oder &#xFC;berhaupt, wie Bewerbungsunterlagen heute aussehen sollten.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;L&#xE4;ngere Lebensarbeitszeit einplanen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
Die Vereinbarkeit der unterschiedlichen Lebensbereiche, Anforderungen und W&#xFC;nsche ist nie einfach und gelingt keinem perfekt. Es w&#xE4;re auch kein realistischer Anspruch, alles gleicherma&#xDF;en zu schaffen und f&#xFC;r jeden gleicherma&#xDF;en da sein zu wollen. F&#xFC;r Haupt- und Alleinverdiener sollte jedoch der Beruf als materielle Existenzgrundlage ein zentrales Element in ihrer Lebensplanung darstellen. Das schlie&#xDF;t die praktische Vorsorge daf&#xFC;r ein, auch zuk&#xFC;nftig beruflich gefragt zu sein. F&#xFC;r Fach- und F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte ist ein hohes Engagement &#x2013; immer zulasten anderer Lebensbereiche &#x2013; sowieso selbstverst&#xE4;ndlich.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wegen der laufenden Erh&#xF6;hung des Renteneintrittsalters auf inzwischen 67 Jahre (ab Geburtsjahrgang 1964) braucht es heute auch jenseits der Lebensmitte noch eine berufliche Perspektive. Gleichzeitig er&#xF6;ffnen sich in dieser Lebensphase in vielen F&#xE4;llen neue M&#xF6;glichkeiten, weil beispielsweise die Kinder ausziehen &#x2013; manchmal auch, weil sich die Lebensumst&#xE4;nde durch eine Trennung o. &#xC4;. &#xE4;ndern. So ist das durchschnittliche Alter bei einer Scheidung inzwischen deutlich gestiegen &#x2013; in Deutschland auf 45 Jahre f&#xFC;r Frauen, auf 48 Jahre f&#xFC;r M&#xE4;nner &#x2013;, was sp&#xE4;tere Anpassungen nach sich zieht.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Zeit einplanen, Ressourcen umschichten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
Wer gro&#xDF;e Lebensziele angehen will, sollte nicht darauf warten, dass &#x201E;sp&#xE4;ter einmal&#x201C; mehr Zeit und Ruhe daf&#xFC;r sein werden oder auf Sabbaticals o. &#xC4;. setzen, sondern bereits jetzt feste Zeiten daf&#xFC;r einplanen. Beispiel: Jede Woche eine Stunde, z. B. freitagnachmittags, im Kalender f&#xFC;r die berufliche Weiterentwicklung reservieren. In dieser Zeit lassen sich schrittweise das LinkedIn-Profil und die Bewerbungsunterlagen aktualisieren, Stellenanzeigen sichten, Bewerbungen verschicken, Branchenkontakte pflegen. Eine Stunde, die man ansonsten irgendwie verbracht h&#xE4;tte, bewegt dann etwas.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ebenso sollte man nicht darauf setzen, dass die Umst&#xE4;nde sp&#xE4;ter einmal einfacher werden, sondern seine aktuell vorhandenen Ressourcen &#x2013; Zeit, Geld, Aufmerksamkeit &#x2013; ein wenig umschichten, anstatt darauf zu hoffen, dass sie irgendwann einmal mehr werden. Beispiel: In einem Jahr auf den regul&#xE4;ren Urlaub verzichten, daf&#xFC;r zwei bis vier Urlaubswochen f&#xFC;r eine Weiterbildung (z. B. Business-Englisch im Ausland, BWL-Modul, KI-Intensivtraining) nutzen. Anders als bei einer touristischen Reise lassen sich die Kosten daf&#xFC;r zudem im Normalfall steuerlich absetzen, gleichzeitig k&#xF6;nnen auch intellektuelle Anregungen, interessante Erlebnisse und gleichgesinnte neue Freunde erholend wirken.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch andere langfristig wichtige Lebensziele &#x2013; einen Nebenerwerb aufbauen, sportlicher werden, jemanden kennenlernen &#x2013; lassen sich mit diesem Ansatz eher erreichen: &#xDC;berschaubare, aber feste Zeiten daf&#xFC;r einplanen, vorhandene Ressourcen umschichten, anstatt auf bessere Umst&#xE4;nde zu warten, daf&#xFC;r auf weniger Wichtiges verzichten. Das &#xFC;berfordert kurzfristig ein wenig &#xDC;berwindung, motiviert aber durch die Sicherheit, sich um das Wesentliche zu k&#xFC;mmern. Zudem sind die Aussichten auf Erfolg ungleich h&#xF6;her, wenn man endlich aktiv wird, anstatt weiter abzuwarten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/att-979134/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne:&#xA0;Wie sich Medienprofis erfolgreich positionieren&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Karrierecoach Attila Albert erkl&#xE4;rt, warum gerade Haupt- und Alleinverdiener kontinuierlich in ihre berufliche Zukunft investieren sollten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/berufliche-zukunft-nicht-aufschieben-979236/</link></item><item id="979235"><title>Zu viel KI-Inhalte: Larissa Holzki hadert mit LinkedIn-Feed</title><pubDate>1785757278</pubDate><description>D&#xFC;sseldorf &#x2013; Die Tech-Journalistin Larissa Holzki zeigt sich unzufrieden mit der Entwicklung von LinkedIn. Ihr Feed sei immer mehr von generischen, KI-&#xE4;hnlichen Inhalten und unpassenden Empfehlungen gepr&#xE4;gt.&#xD;
&lt;br /&gt;Hoffnung macht der &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Journalistin nun eine neue Funktion. Nutzer k&#xF6;nnen Beitr&#xE4;ge inzwischen &#xFC;ber einen &#x201E;Seems like AI slop&#x201C;-Button melden, wenn sie diese als generisch oder offensichtlich KI-generiert empfinden. Mit der Funktion reagiert LinkedIn offensichtlich auf die wachsende Kritik an inhaltsarmen KI-Beitr&#xE4;gen und will solche Inhalte k&#xFC;nftig seltener empfehlen.&#xD;
&lt;br /&gt;Holzki schreibt in ihrem Beitrag &#x2013; auf LinkedIn, notabene &#x2013;, dass sich ihre Kritik nicht gegen K&#xFC;nstliche Intelligenz richte. Sie st&#xF6;re, dass &#x201E;eine KI nur tut, als h&#xE4;tte sich jemand Gedanken gemacht&#x201C;. Den neuen AI-Slop-Meldebutton versteht sie als &#x201E;Friedensangebot&#x201C;: &#x201E;Ich gebe uns jetzt noch eine Chance.&#x201C;&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zur Person&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Holzki&#xA0;leitet das Team f&#xFC;r K&#xFC;nstliche Intelligenz beim &#x201E;Handelsblatt&#x201C;. Mit dem Handelsblatt KI-Briefing informiert sie jede Woche &#xFC;ber die neuesten Entwicklungen zu der Schl&#xFC;sseltechnologie. Die Absolventin der K&#xF6;lner Journalistenschule f&#xFC;r Politik und Wirtschaft hat Soziologie, Wirtschaftswissenschaften und Kriminologie in K&#xF6;ln und Hamburg studiert.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Warum die Tech-Journalistin dennoch hoffnungsvoll bleibt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/multimedia-9/zu-viel-ki-inhalte-larissa-holzki-hadert-mit-linkedin-feed-979235/</link></item><item id="979234"><title>&#x201E;Neue Osnabr&#xFC;cker Zeitung&#x201C; sucht SEO &amp; Google Discover Specialist</title><pubDate>1785756790</pubDate><description>Hamburg/Osnabr&#xFC;ck&#xA0;&#x2013; Die &#x201E;Neue Osnabr&#xFC;cker Zeitung&#x201C;&#xA0;sucht einen SEO &amp; Google Discover Specialisten&#xA0;(w/m).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul data-spread="false"&gt; &lt;li&gt;Weiterentwicklung und Umsetzung der SEO- und Google-Discover-Strategie f&#xFC;r die Medienmarken der Unternehmensgruppe&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Identifikation von Reichweitenpotenzialen sowie Entwicklung gemeinsamer Standards und Best Practices f&#xFC;r die Redaktionen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Beratung der Redaktionsteams bei der SEO-Optimierung von Inhalten sowie Unterst&#xFC;tzung gr&#xF6;&#xDF;erer Projekte mit Fokus auf Google Search und Google Discover&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Konzeption und Durchf&#xFC;hrung von Workshops sowie Vermittlung von Wissen zu SEO, Google Discover und datengetriebenem Journalismus&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Analyse von Reichweiten- und Nutzungsdaten, Entwicklung relevanter KPIs und Dashboards sowie Ableitung von Optimierungsma&#xDF;nahmen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Entwicklung und Abstimmung skalierbarer SEO-Prozesse und Workflows f&#xFC;r die Medienmarken in Zusammenarbeit mit den beteiligten Teams&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Mehrj&#xE4;hrige Berufserfahrung im digitalen Journalismus, Audience Development oder in der Suchmaschinenoptimierung ist gefragt.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/online-social-media-27/seo-google-discover-specialist-mwd-566660/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mehrj&#xE4;hrige Berufserfahrung im digitalen Journalismus, Audience Development oder in der Suchmaschinenoptimierung ist gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/neue-osnabruecker-zeitung-sucht-seo-google-discover-specialist-979234/</link></item><item id="979233"><title>Ruben Giuliano geht zur NZZ Deutschland</title><pubDate>1785749813</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Wirtschafts- und Politikjournalist Ruben Giuliano wechselt zum 15. September vom &#x201E;Focus&#x201C;&#xA0;Magazin zur NZZ Deutschland nach Berlin.&#xA0;Migrations-, Innen- und Wirtschaftspolitik waren bisher schon Schwerpunkte des 22-J&#xE4;hrigen, diese Themenfelder wird er voraussichtlich auch bei der NZZ abdecken.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Den Ausschlag f&#xFC;r den Wechsel habe ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren gegeben, sagt Giuliano zur &lt;link http://www.wirtschaftsjournalistin.com/singlenews/uid-979229/ruben-giuliano-geht-zur-nzz-deutschland/#a979229 _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;: &#x201E;Es zeichnet die NZZ aus, auf die deutsche Politik immer ein St&#xFC;ck weit anders zu blicken als manche andere Medien.&#x201C; Und: Nach zweieinhalb Jahren sei &#x201E;Zeit f&#xFC;r etwas Neues&#x201C;, es sei keine Entscheidung gegen den Focus gewesen.&#xD;
&lt;br /&gt;Giuliano kam Anfang 2024 zum Focus Magazin. Erste journalistische Erfahrungen sammelte er bereits als Sch&#xFC;ler mit einem Podcast (&#x201E;Politik mit Stil&#x201C;), parallel zu seiner journalistischen Arbeit studiert er Jura. In diesem Jahr wurde er zudem in die Nachwuchsinitiative &#x201E;Top 30 bis 30&#x201C; der &#x201E;Wirtschaftsjournalist&#x201C; aufgenommen.&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der Wirtschafts- und Politikjournalist wechselt zum 15. September .</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/ruben-giuliano-geht-zur-nzz-deutschland-979233/</link></item><item id="979225"><title>Wo Freie jetzt gebraucht werden</title><pubDate>1785736133</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Von &#x201E;InStyle Gen Z&#x201C; &#xFC;ber &#x201E;Pace&#x201C; bis &#x201E;Eselsohr&#x201C;: Bernd St&#xF6;&#xDF;el gibt im&#xA0;&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1338-wo-freie-jetzt-gebraucht-werden-quot-gravelbike-quot-quot-auto-stassenverkehr-quot-quot-bunte-royal-quot.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;einen &#xDC;berblick &#xFC;ber Themenfelder, in denen freie Journalistinnen und Journalisten aktuell gefragt sind. Anhand konkreter Beispiele zeigt er, welche Inhalte Redaktionen suchen und wie sich Themen erfolgreich anbieten lassen. Ein Beispiel:&#xD;
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&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;&#x201E;InStyle Gen Z&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
Als Line Extension von &#x201E;InStyle&#x201C; erscheint &#x201E;InStyle Gen Z&#x201C; nach der Premierenausgabe im vergangenen Jahr 2026 zwei Mal. Adressat sind die Digital Natives der Jahrg&#xE4;nge 1995 bis 2010. Inhaltlich bespielt das Magazin die Themen Fashion, Beauty, Popkultur, Social Media und Lifestyle &#x2013; mit einer j&#xFC;ngeren, schnelleren und st&#xE4;rker community-orientierten Perspektive als &#x201E;InStyle&#x201C;, dessen Leserschaft im Durchschnitt 37 Jahre alt ist und zu 97 Prozent aus Frauen besteht. &#x201E;InStyle Gen Z&#x201C; versteht sich Chefredakteurin Sophie Gr&#xFC;tzner-Hajek zufolge weniger als reines Trendmagazin, sondern mehr als kuratierter Begleiter f&#xFC;r eine Generation, die Inspiration, Haltung, Identifikation und Unterhaltung sucht.&#xD;
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Das Magazin arbeitet mit einem sehr visuellen Storytelling und greift digitale Trends und Themen auf, die aus der Kultur der Gen Z entstehen. Die Gen-Z-Redakteurinnen von &#x201E;InStyle&#x201C; arbeiten auch an der Line Extension mit, die eine eigene Tonalit&#xE4;t und eigene visuelle Codes aufweist, die f&#xFC;r eine deutlich generationenspezifischere Ansprache sorgen. Chefredakteurin Gr&#xFC;tzner-Hajek betont, dass es sich um die einzige Line Extension handele, in der die Leserinnen und Leser geduzt w&#xFC;rden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Am Zeitschriftenmarkt positioniert sich &#x201E;InStyle Gen Z&#x201C; als modernes Premium-Lifestyle-Magazin f&#xFC;r eine junge, digital sozialisierte Zielgruppe &#x2013; die trotz TikTok, Instagram und Streaming-Plattformen wieder verst&#xE4;rkt Interesse an hochwertigen Printprodukten zeigt.&#xD;
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Die Redaktion ist offen f&#xFC;r freie Autorinnen und Autoren der Gen Z mit einem klaren Gesp&#xFC;r f&#xFC;r die Themen und Codes ihrer Generation. Auf Interesse sto&#xDF;en originelle Ideen aus den Bereichen Fashion, Beauty, Social Media, Popkultur, Internetph&#xE4;nomene, Mental Health, Identity, Relationships, Community Trends und moderner Lifestyle. Gefragt sind hierbei weniger klassische Trendberichte als vielmehr journalistische Zug&#xE4;nge mit Haltung, Pers&#xF6;nlichkeit und kultureller Relevanz. Infrage kommen au&#xDF;erdem Reportagen, Interviews und pers&#xF6;nliche Essays.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Verlag:&lt;/strong&gt;&#xA0;Burda&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Preis:&lt;/strong&gt;&#xA0;4,90 Euro&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Auflage:&lt;/strong&gt;&#xA0;95.000&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;EW:&lt;/strong&gt;&#xA0;zwei Mal im Jahr&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Angebote:&lt;/strong&gt;&#xA0;per E-Mail&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mail:&lt;/strong&gt;&#xA0;info@instyle.de&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;link http://mediummagazin.de _blank&gt;Zu allen Tipps&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Welche Themen derzeit gute Chancen auf Auftr&#xE4;ge bieten und wie freie Journalistinnen und Journalisten ihre Ideen erfolgreich pitchen k&#xF6;nnen, zeigt Bernd St&#xF6;&#xDF;el im &#x201E;medium magazin&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/wo-freie-jetzt-gebraucht-werden-979225/</link></item><item id="979224"><title>Jan Scharpenberg &#xFC;bernimmt Leitung des Finanztip-Hauptstadtb&#xFC;ros</title><pubDate>1785735449</pubDate><description>Berlin &#x2013; &#xA0;Bei Finanztip &#xFC;bernimmt Jan Scharpenberg die Leitung des Hauptstadtb&#xFC;ros. Er freue sich darauf, in der neuen Funktion mehr Verantwortung zu &#xFC;bernehmen, schreibt Scharpenberg auf LinkedIn. Gratulation gab es auch von Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen.&#xD;
&lt;br /&gt;Scharpenberg arbeitet seit mehr als vier Jahren f&#xFC;r Finanztip. In seinem Beitrag blickt Scharpenberg auch auf die Ver&#xE4;nderungen durch K&#xFC;nstliche Intelligenz. KI pr&#xE4;ge den Journalismus bereits nachhaltig und er&#xF6;ffne die Chance, Verbraucherinnen und Verbraucher k&#xFC;nftig noch besser, verst&#xE4;ndlicher und relevanter zu informieren.&#xD;
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Sie war dort die erste Frau in einer damals m&#xE4;nnerdominierten Branche. F&#xFC;r die &#x201E;WAZ&#x201C; berichtete Kapteina jahrzehntelang als Reporterin aus ihrer Heimatstadt Essen und verfasste noch im Alter von 89 Jahren Artikel &#xFC;ber lokale Themen.&#xD;
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&lt;br /&gt;Der Tarifabschluss sieht f&#xFC;r Festangestellte, Auszubildende und Besch&#xE4;ftigte in den Orchestern Gehaltssteigerungen in drei Stufen um insgesamt bis zu 5,73 Prozent vor. R&#xFC;ckwirkend zum 1. Februar 2026 steigen die Geh&#xE4;lter um 1,23 Prozent. Zum 1. Februar 2027 folgt eine weitere Erh&#xF6;hung um 2 Prozent. Zum 1. Februar 2028 ist eine Anhebung um bis zu 2,5 Prozent vorgesehen. Davon sind 1 Prozent garantiert, weitere 0,5 Prozent sind an eine ARD-weite Einigung zur Personalgestellung gekn&#xFC;pft, weitere 0,5 Prozent an eine Erh&#xF6;hung des Rundfunkbeitrags.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Honorare freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigen im gleichen Umfang. F&#xFC;r sie gilt kein Auszahlungsvorbehalt im Zusammenhang mit der Personalgestellung. Arbeitnehmer&#xE4;hnliche Freie erhalten zudem eine Einmalzahlung von 600 Euro. F&#xFC;r Auszubildende wird die &#xDC;bernahmegarantie um ein Jahr verl&#xE4;ngert. Au&#xDF;erdem erhalten sie einen zus&#xE4;tzlichen Urlaubstag, und der zuvor gek&#xFC;ndigte Manteltarifvertrag f&#xFC;r Auszubildende wird wieder in Kraft gesetzt.&#xD;
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&lt;br /&gt;Die Last der Kriegsberichterstattung aus dem Gazastreifen habe seit Oktober 2023 ausschlie&#xDF;lich auf den pal&#xE4;stinensischen Kollegen gelastet, nachdem Israel ausl&#xE4;ndischen Journalisten seit Kriegsbeginn die unabh&#xE4;ngige Einreise in das Kriegsgebiet verweigere, erkl&#xE4;rte ein betroffener Journalist laut Bericht der israelischen Zeitung &#x201E;Haaretz&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Mehrere Betroffene kritisierten den &#xFC;berraschenden Schritt des Senders in Beitr&#xE4;gen in Sozialen Medien, in denen sie auf das au&#xDF;erordentliche Engagement der Medienschaffenden und die extremen Arbeitsbedingungen im Krieg hinwiesen. Sie warfen dem Sender vor, ohne Angabe von Gr&#xFC;nden, ohne Vorwarnung und ohne Zahlung ausstehender Betr&#xE4;ge die Arbeitsverh&#xE4;ltnisse beendet zu haben, f&#xFC;r viele zudem die einzige Einkommensquelle.&#xD;
&lt;br /&gt;Die der Hisbollah nahestehende libanesische Tageszeitung &#x201E;Al-Akhbar&#x201C; sprach laut Berichten von einem &#x201E;Massaker an Journalisten aus Gaza&#x201C;. Nach ihren Angaben sind 26 Journalisten von den K&#xFC;ndigungen betroffen; &#x201E;Gaza 24 Live&#x201C; sprach von 24 K&#xFC;ndigungen. Al-Dschasira reagierte laut Berichten nicht auf mehrere Anfragen um eine Stellungnahme.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Vorwurf der Hamasn&#xE4;he&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Sender, der nach eigenen Angaben rund 430 Millionen Menschen in rund 150 L&#xE4;ndern erreicht, war f&#xFC;r seine Berichterstattung aus dem Gazastreifen wiederholt in die Kritik geraten. Unter anderem wurde ihm vorgeworfen, die Hamas zu unterst&#xFC;tzen.&#xD;
&lt;br /&gt;Israel hatte dem Sender im Mai 2024 die T&#xE4;tigkeit verboten und dies mit einer &#x201E;Bedrohung f&#xFC;r die nationale Sicherheit&#x201C; begr&#xFC;ndet. Mitte Juli ordnete Kommunikationsminister Shlomo Karhi eine Verl&#xE4;ngerung der Schlie&#xDF;ung der Israel-B&#xFC;ros um weitere 90 Tage an. Zwischenzeitlich hatte auch die Pal&#xE4;stinensische Beh&#xF6;rde den Sender gebannt, die Entscheidung jedoch im Mai 2025 wieder aufgehoben.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Forderung nach Unterst&#xFC;tzung f&#xFC;r Gaza-Journalisten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Nahostreferent der Organisation &#x201E;Reporter ohne Grenzen&#x201C; (RSF), Christopher Resch, forderte am Donnerstag Schutz und Unterst&#xFC;tzung f&#xFC;r Journalisten in Gaza. &#x201E;Die pal&#xE4;stinensischen Journalist*innen sind unser Fenster nach Gaza, und sie haben f&#xFC;r ihre Berichterstattung viel zu oft einen enorm hohen Preis bezahlt. Wir d&#xFC;rfen sie nicht allein lassen&#x201C;, so Resch. Die Menschen vor Ort und die Welt br&#xE4;uchten Zugang zu zuverl&#xE4;ssigen Informationen aus Gaza.&#xD;
&lt;br /&gt;RSF teilte mit, dass man die Kollegen in Gaza mit psychosozialer Hilfe sowie mit F&#xF6;rderprogrammen f&#xFC;r journalistischen Nachwuchs unterst&#xFC;tze, darunter Kurse zu psychologischer Erster Hilfe sowie Schulungen zu Themen wie ethischer Berichterstattung und Faktenpr&#xFC;fung.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zahlreiche get&#xF6;tete Journalisten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Laut RSF und dem &#x201E;Committee to Protect Journalists&#x201C; (CPJ) wurden im Kontext des Gaza-Krieges seit Oktober 2023 mindestens 200 Medienschaffende durch israelische Angriffe get&#xF6;tet, mindestens 68 von ihnen im Zusammenhang mit ihrer Arbeit.&#xD;
&lt;br /&gt;Am obersten Gericht Israels ist seit September 2024 eine Petition anh&#xE4;ngig, mit der der Verband der Auslandspresse in Israel und den pal&#xE4;stinensischen Gebieten (FPA) freien und unabh&#xE4;ngigen Zugang von Journalisten in den Gazastreifen fordert. Israel lehnt dies unter anderem mit dem Argument einer Gef&#xE4;hrdung seiner Soldaten ab.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Das oberste deutsche Zivilgericht gab einer Klage des Vereins Wettbewerbszentrale statt, die sich gegen die Praxis des Burda-Verlags wandte. Das Magazin &#x201E;Focus&#x201C; verkauft gegen j&#xE4;hrliche Lizenzgeb&#xFC;hren Siegel wie &#x201E;Focus Top Mediziner&#x201C; oder &#x201E;Focus Empfehlung&#x201C; f&#xFC;r Werbezwecke an Mediziner und Arztpraxen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Strenge Auflagen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Gesundheitsbezogene Werbung m&#xFC;sse besonders strenge Anforderungen an die &#x201E;Richtigkeit, Eindeutigkeit und Klarheit&#x201C; der Werbeaussage erf&#xFC;llen, urteilt der Bundesgerichtshof. Dieser strenge Ma&#xDF;stab sei n&#xF6;tig, weil es um das besonders sch&#xFC;tzenswerte Gut der Gesundheit gehe und weil die Werbepraxis zeige, dass Werbema&#xDF;nahmen mit Gesundheitsbezug besonders wirksam sind.&#xD;
&lt;br /&gt;Das Gericht betonte, entsprechende Werbesiegel d&#xFC;rften nicht den Anschein einer &#x201E;einschr&#xE4;nkungslosen Aussagekraft&#x201C; erwecken, sondern m&#xFC;ssten deutlich machen, auf welcher Grundlage sie vergeben wurden und mit welchen Einschr&#xE4;nkungen der Aussagekraft zu rechnen ist.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Siegel gegen Geld&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Im konkreten Streitfall geht es um Werbesiegel, die das Magazin &#x201E;Focus&#x201C; auf der Basis seiner j&#xE4;hrlich erscheinenden &#xC4;rzteliste den entsprechenden Medizinern und Praxen gegen eine Lizenzgeb&#xFC;hr f&#xFC;r deren Werbung anbietet.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Bundesgerichtshof stellte die Ver&#xF6;ffentlichung entsprechender Listen nicht infrage. Das Gericht kritisiert aber das Gesch&#xE4;ft mit den Siegeln. Denn beispielsweise machten die Auszeichnungen nicht klar, dass das Ranking &#x201E;wesentlich&#x201C; von Eigenangaben der &#xC4;rzte und Praxen abh&#xE4;nge und nicht nur das Ergebnis von Patientenerfahrungen oder unabh&#xE4;ngigen Bewertungen ist.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Falsche Autorit&#xE4;t&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Test-Logos enthielten eine &#x201E;einschr&#xE4;nkungslose, verallgemeinerte Qualit&#xE4;tsauszeichnung zugunsten der so benannten &#xC4;rzte und lassen nicht erkennen, auf Grundlage welcher Kriterien das Testurteil zustande gekommen ist und auf wessen subjektiven Einsch&#xE4;tzungen es beruht&#x201C;, kritisiert der BGH. Es bestehe daher die Gefahr, dass die Auszeichnungen beim Verbraucher eine &#x201E;so nicht gerechtfertigte fachliche Autorit&#xE4;t beanspruchen&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Konkret wies der Bundesgerichtshof den Rechtsstreit zwischen der Wettbewerbszentrale und dem Burda-Verlag wieder an die Vorinstanz zur&#xFC;ck, an das Oberlandesgericht M&#xFC;nchen. Es hatte zun&#xE4;chst zugunsten von &#x201E;Focus&#x201C; entschieden. Der BGH hob dieses Urteil auf; es muss nun neu verhandelt werden.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Bundesgerichtshof st&#xE4;rkt die Patientenrechte gegen irref&#xFC;hrende Werbung im Gesundheitsbereich. Die Siegel suggerierten falsche Objektivit&#xE4;t.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/bundesgerichtshof-kritisiert-aerzte-werbesiegel-von-focus-979214/</link></item><item id="979213"><title>&#x201E;Eckernf&#xF6;rder Zeitung&#x201C; sucht Redakteur / Reporter</title><pubDate>1785474513</pubDate><description>Eckernf&#xF6;rde&#xA0;&#x2013; Die &#x201E;Eckernf&#xF6;rder Zeitung&#x201C;&#xA0;sucht einen Redakteur/Reporter (w/m).&#xD;
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Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div dir="auto" data-writing-block-fullscreen-editor-region="true" data-writing-block-fullscreen-editor-layout="inline"&gt;&lt;ul data-spread="false"&gt; &lt;li&gt;Recherche zu regionalen Themen und Aufbau eines Netzwerks aus Ansprechpartnern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Berichterstattung &#xFC;ber aktuelle Entwicklungen und Themen im Kreis Rendsburg-Eckernf&#xF6;rde&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Erstellung multimedialer Inhalte in den Formaten Text, Bild, Video und Audio f&#xFC;r shz.de&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Eigenst&#xE4;ndige Erstellung und Bearbeitung journalistischer Beitr&#xE4;ge nach SEO-Kriterien und Standards des digitalen Journalismus&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber bringen&#xA0;ein abgeschlossenes Volontariat oder Berufserfahrung mit, zum Beispiel bei einer Tages- oder Wochenzeitung.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-reporter-mwd-eckernfoerder-zeitung-566613/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen ein abgeschlossenes Volontariat oder Berufserfahrung mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/eckernfoerder-zeitung-sucht-redakteur-reporter-979213/</link></item><item id="979212"><title>Constantin Schreiber verl&#xE4;sst Axel Springer nach weniger als einem Jahr</title><pubDate>1785473450</pubDate><description>Berlin &#x2013; Constantin Schreiber verl&#xE4;sst Axel Springer. &#x201E;Ich habe bereits vor ein paar Monaten bei Axel Springer gek&#xFC;ndigt, weil ich mich im kommenden Jahr neuen Aufgaben widmen m&#xF6;chte&#x201C;, schreibt er auf LinkedIn, wie &lt;link http://kress.de/news/beitrag/154210-constantin-schreiber-hoert-bei-axel-springer-auf.html _blank&gt;kress.de&lt;/link&gt; berichtet. &#x201E;Es war eine interessante und spannende Erfahrung, bei der ich viel erleben durfte in einer Zeit gro&#xDF;er nationaler und internationaler Umbr&#xFC;che. Ich glaube daran, dass Ver&#xE4;nderung im Beruf immer gut ist, um weiter zu wachsen &#x2013; unabh&#xE4;ngig davon, wie sehr man im Job schon angekommen ist.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Wohin es ihn zieht, lie&#xDF; Schreiber offen. F&#xFC;r 2027 hat er unter dem Titel &#x201E;Constantin Schreiber live &#x2013; Sagen, was ist&#x201C; eine Tournee in eigener Regie angek&#xFC;ndigt.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Ex-&#x201E;Tagesschau&#x201C;-Sprecher war erst im September vergangenen Jahres zu Axel Springer gekommen. Er sollte aus Tel Aviv &#xFC;ber die gesamte Region des Nahen Ostens berichten, unter anderem in Artikeln, Podcasts, TV-Dokumentationen und Talkshows. Schreiber wurde Teil des weltweiten Global Reporters Network von Springer.&#xD;
&lt;br /&gt;Zum 1. Mai 2026 &#xFC;bernahm jedoch der fr&#xFC;here &#x201E;Welt&#x201C;-Chefredakteur Jan Philipp Burgard von Schreiber die Nahost-Berichterstattung. Springer teilte damals mit, Schreiber verlasse Tel Aviv aus famili&#xE4;ren Gr&#xFC;nden und werde sich k&#xFC;nftig auf seine Podcasts konzentrieren.&#xD;
&lt;br /&gt;Schreiber kam 2017 zum Team der &#x201E;Tagesschau&#x201C; und pr&#xE4;sentierte seit 2021 die Hauptausgabe um 20 Uhr. Zuvor hatte er unter anderem f&#xFC;r die Deutsche Welle und ntv aus dem Nahen Osten berichtet.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die Bahn hatte den Sender am Tag der Ausstrahlung abgemahnt. Das ZDF korrigierte daraufhin zwei Fehler im Film und gab zudem eine Unterlassungserkl&#xE4;rung ab. Die Bahn verlangt &#xFC;ber ihren Anwalt Christian Schertz jedoch weitere &#xC4;nderungen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Das Unternehmen wirft dem Sender vor, &#x201E;nachweislich unwahre Tatsachenbehauptungen&#x201C; zu verbreiten und &#x201E;an verschiedenen Stellen wesentliche entlastende Tatsachen&#x201C; zu verschweigen. Dadurch entstehe ein &#x201E;verzerrtes Gesamtbild&#x201C;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Das ZDF sieht in der korrigierten Fassung &#x201E;keine inhaltlichen M&#xE4;ngel&#x201C; mehr und daher &#x201E;keinen Anlass&#x201C; f&#xFC;r weitere &#x201E;Anpassungen&#x201C;. Vielmehr bewerte der Sender den Vorgang als &#x201E;unzul&#xE4;ssigen Versuch, eine kritische Berichterstattung in G&#xE4;nze zu unterbinden&#x201C;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Ob beide Seiten den Fall vor Gericht bringen, ist unklar.&#xD;
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&lt;br /&gt;Ihre Sendung unterscheidet sich nach Tackes Worten darin, dass sie nicht im Studio beginnt, sondern mit einer Stra&#xDF;enumfrage. Im Studio-Teil gebe es bewusst kein Publikum. Aus eigener Erfahrung wisse sie, dass man unbewusst auf Zustimmung oder Applaus hoffe, sagte Tacke. &#x201E;Ohne Publikum geht es nur um das Gespr&#xE4;ch.&#x201C; Am Schluss der Diskussion soll ein &#xDC;berraschungsgast hinzukommen. &#x201E;Entscheidend ist, dass diese Person den Blick auf das Thema ver&#xE4;ndert. Danach fragen wir die Zuschauer noch einmal nach ihrer Einsch&#xE4;tzung&#x201C;, sagte Tacke.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Debatte &#xFC;ber Islamismus und innere Sicherheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wie Sarah Tacke ihre neue Talkshow inhaltlich ausrichtet, zeigte sich auch in der ersten Ausgabe. Dar&#xFC;ber berichtet die &#x201E;Welt&#x201C;. Im Mittelpunkt stand nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin die Frage, wie Deutschland auf die Bedrohung durch islamistischen Extremismus reagieren sollte. Zu Gast waren unter anderem Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU), die Menschenrechtsaktivistin D&#xFC;zen Tekkal, der Extremismusforscher Ahmad Mansour und der muslimische Queer-Aktivist Tugay Sarac.&#xD;
&lt;br /&gt;Besondere Aufmerksamkeit erhielt laut &#x201E;Welt&#x201C; der Auftritt des ehemaligen Salafisten Tugay Sarac. Der heutige Pr&#xE4;ventionsarbeiter warnte vor einem wachsenden Islamismus-Problem an deutschen Schulen und forderte eine &#x201E;Brandmauer zum Islamismus&#x201C;. Er kritisierte zudem &#xC4;u&#xDF;erungen des Islamratsvorsitzenden Burhan Kesici, der Homosexualit&#xE4;t in einer ZDF-Sendung als &#x201E;Abnormalit&#xE4;t&#x201C; bezeichnet hatte.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>&#x201E;Maybrit Illner&#x201C; macht bis 27. August Sommerpause. Stattdessen diskutiert Tacke auf diesem Sendeplatz in den n&#xE4;chsten Wochen mit G&#xE4;sten. Ihr Konzept hat sie nun in einem Interview erl&#xE4;utert.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/zdf-journalistin-tacke-menschen-suchen-orientierung-und-austausch-979210/</link></item><item id="979206"><title>&#x201E;Leider und erstaunlicherweise gibt es in unserer Gesellschaft immer noch Themen, die tabu sind&#x201C;</title><pubDate>1785417712</pubDate><description>"TV f&#xFC;r mich" ist weit mehr als &#x201E;nur&#x201C; Unterhaltung, sie ist auch Sprachrohr ihrer Leser und Leserinnen, Freundin und Ratgeberin. Die Verbundenheit zwischen dem Team rund um Chefredakteurin Viola Wallm&#xFC;ller und der Zielgruppe ist auch in der neuen Gesundheitsreihe sp&#xFC;rbar. Nicht umsonst tr&#xE4;gt die Serie den Titel &#x201E;Was wir Frauen wollen&#x201C;. Welche Botschaft dahintersteckt, wie Zeitschriften neue Sichtweisen er&#xF6;ffnen k&#xF6;nnen und wie sich das Magazin in den letzten Jahren gewandelt hat, sagt Viola Wallm&#xFC;ller.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Warum setzt "TV f&#xFC;r mich" gerade jetzt einen gezielten Fokus auf Frauengesundheit?&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
Wir haben das Thema schon immer im Fokus, da TV f&#xFC;r mich auch eine Frauenzeitschrift ist. In der Medizin nimmt das Thema so langsam Fahrt auf - das Bewusstsein daf&#xFC;r, dass Frauen k&#xF6;rperlich und emotional anders ticken als M&#xE4;nner, ist geweckt. Wir sch&#xE4;rfen jetzt den Fokus, um als Zeitschrift unseren Beitrag zu leisten und, das w&#xE4;re sch&#xF6;n, aus dem &#x201E;langsam&#x201C; ein &#x201E;etwas schneller&#x201C; zu machen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie seid ihr auf den Serien-Titel &#x201E;Was wir Frauen wissen wollen&#x201C; gekommen? Welche Botschaft steckt f&#xFC;r euch dahinter?&lt;/strong&gt;&#xD;
Uns selbst geht&#x2019;s auch so: Wir wollen wissen, was in der Medizin passiert, was sich f&#xFC;r uns zum Positiven &#xE4;ndert. Diagnostik, Therapie, Versorgung &#x2013; zu all den Gesundheitsthemen brauchen wir Frauen umfassende Information und fundierte Aufkl&#xE4;rung. Das ist die Botschaft des Serien-Titels &#x201E;Was wir Frauen wissen wollen&#x201C;. Also direkt drauf zu.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Nach welchen Kriterien habt ihr die Themen f&#xFC;r die ersten Folgen ausgew&#xE4;hlt?&lt;/strong&gt;&#xD;
Wir starten mit dem Herz, der Muskel, der Leben bedeutet. Weitere Themen sind saisonal bedingt wie etwa Beschwerden mit der Blase, im Sommer nahezu ein Dauerbrenner, ebenso Venen, Gef&#xE4;&#xDF;e, man denke an lange Urlaubsfl&#xFC;ge. Auch die Wechseljahre stehen ganz vorn, Hitzewallungen im hei&#xDF;en Sommer &#x2013; da braucht es Information und Erleichterung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Was ist dir und euch als Team bei der Aufbereitung sensibler Gesundheitsthemen f&#xFC;r eure Leserinnen besonders wichtig?&lt;/strong&gt;&#xD;
Leider und erstaunlicherweise gibt es in unserer Gesellschaft immer noch Themen, die tabu sind. &#x201E;Dar&#xFC;ber spricht man nicht&#x201C;, sagen die einen. &#x201E;Das ist doch peinlich&#x201C;, sagen die anderen. Dazu geh&#xF6;ren auch gesundheitliche Fragestellungen wie Inkontinenz, Blasenschw&#xE4;che und etliches mehr, was Frauen betrifft. Ich halte dieses Getuschel f&#xFC;r falsch. Deshalb stehen wir f&#xFC;r den offenen Umgang mit diesen Themen, wissen aber nat&#xFC;rlich auch um unsere Verantwortung. Wir reden nicht drumherum, vergessen aber nie den Respekt vor unseren Leserinnen. Wir machen das, was eine Freundin tun w&#xFC;rde: offen und behutsam Wege aus der Problematik suchen und anbieten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie schafft man es, medizinische Expertise so zu vermitteln, dass sie verst&#xE4;ndlich und alltagstauglich bleibt?&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Grundlage ist pures Handwerk. Wer seinem Gegen&#xFC;ber einen komplizierten Zusammenhang erkl&#xE4;ren will, muss zuvor selbst tief und umfassend in das Thema eingestiegen sein. Um das zu schaffen, braucht man als Redakteurin, als Redakteur ein bew&#xE4;hrtes, gewachsenes Vertrauensverh&#xE4;ltnis zu Experten und ein Gef&#xFC;hl der Verantwortung in der Redaktion gegen&#xFC;ber der Leserschaft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Mit welchen Expertinnen und Experten arbeitet ihr zusammen?&lt;/strong&gt;&#xD;
Unsere Kontakte zu Expertinnen und Experten f&#xFC;r nahezu alle medizinischen Bereiche sind &#xFC;ber Jahre gewachsen. Zu unserem Netzwerk geh&#xF6;ren Top-&#xC4;rzte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;K&#xF6;nnen Zeitschriften wirklich gesellschaftliche Ver&#xE4;nderungen herbeif&#xFC;hren?&lt;/strong&gt;&#xD;
Gesellschaftliche Ver&#xE4;nderungen &#x2013; das ist eine sehr hohe Erwartungshaltung. Ich w&#xFC;rde geerdeter rangehen: Unterhaltende Zeitschriften wie TV f&#xFC;r mich k&#xF6;nnen gute Gespr&#xE4;chspartner sein, Inspirationen und sicherlich auch neue Sichtweise f&#xFC;r viele Themen anbieten. Und das ist schon eine Menge.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Seit 2023 bist du Chefredakteurin von "TV f&#xFC;r mich": Wof&#xFC;r steht das Magazin heute in einem stark umk&#xE4;mpften Zeitschriftenmarkt?&lt;/strong&gt;&#xD;
Es ist eine eigentlich ganz einfache Formel: aus zwei mach eins. Wir b&#xFC;ndeln das gesamte Portfolio einer klassischen Frauenzeitschrift mit dem umfassenden Service einer klassischen TV-Zeitschrift. Und das mit vielen Extras. So bieten wir im TV-Programm eine F&#xFC;lle an Hintergrund- und Zusatzinformationen zu den TV-Sendungen. Bei den Themen im Frauenzeitschriften-Teil finden Leserinnen kuratierte Sendehinweise, die erg&#xE4;nzen, unterhalten, vertiefen. Das sind absolute Alleinstellungsmerkmale.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie hat sich "TV f&#xFC;r mich" in den vergangenen Jahren redaktionell weiterentwickelt? Auf was seid ihr da besonders stolz?&lt;/strong&gt;&#xD;
Da m&#xF6;chte ich beim Cover anfangen. Wir unterziehen die Gesichter auf den Covern keiner Beauty-Behandlung, das war vor mir anders. Die aus TV bekannten Schauspielerinnen und Moderatorinnen d&#xFC;rfen F&#xE4;ltchen haben wie alle Frauen 50+. Wunderbare Gesichter gestandener Frauen, ganz nat&#xFC;rlich.&#xD;
Und: Wer auf dem Cover ist, kommt in der relevanten TV-Programmzeit auch vor, sei es in einem Spielfilm, einer neuen Show oder &#xE4;hnliches. Wir verbinden Frauen- und TV-Zeitschrift auf vielf&#xE4;ltige Weise. &#xDC;brigens auch im 16-seitigen &#xDC;bersteher. Die Rezepte von TV-K&#xF6;chinnen, TV-K&#xF6;chen und TV-Stars sind begehrt.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Was macht die Zielgruppe von TV f&#xFC;r mich so besonders?&lt;/strong&gt;&#xD;
Unsere Leserinnen stehen mitten im Leben, managen Familien, sind stark im Beruf, k&#xF6;nnen tr&#xF6;sten und lachen, engagieren sich f&#xFC;r andere. Kurz gesagt: Diese Frauen, unsere Zielgruppe, halten den Laden zusammen. Davor haben meine Redaktion und ich pers&#xF6;nlich gro&#xDF;en Respekt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Manche behaupten, Fernsehen werde immer mehr zu einem Relikt. Was entgegnest du solchen Kritikern?&lt;/strong&gt;&#xD;
Es stimmt, das klassische Fernsehen muss sich vielf&#xE4;ltiger Konkurrenz stellen, steht unter Druck. Trotzdem glaube ich, dass dieses oftmals &#x201E;altmodisch&#x201C; genannte Medium auch f&#xFC;r junge Generationen wichtig ist. Es braucht in einer Zeit voller Fake News und unterschwelliger Desinformation journalistische Berichterstattung und fundierte Nachrichten, wie sie das &#xF6;ffentlich-rechtliche Fernsehen bietet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Die Branche hat sich in den letzten Jahren sehr ver&#xE4;ndert. Ist Journalismus f&#xFC;r dich immer noch ein Traumberuf?&lt;/strong&gt;&#xD;
Ganz klar: ja! Meine Neugier auf andere Menschen, mein Interesse an anderen Lebenswegen ist ungebrochen. Und auch in einer ver&#xE4;nderten Branche bleibt Journalismus eine S&#xE4;ule der Freiheit und Demokratie, davon bin ich &#xFC;berzeugt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Was ist dein Motor, um t&#xE4;glich kreative Arbeit leisten zu k&#xF6;nnen? Wie entspannst du und was inspiriert dich?&lt;/strong&gt;&#xD;
Motor ist meine Neugier aufs Leben mit all seinen Facetten. Da m&#xF6;chte ich einfach keinen Tag verpassen. Entspannung schenken mir Sport, B&#xFC;cher, Treffen mit Freunden, Theater, Kino, Reisen. Und das wiederum inspiriert mich dann zu neuen Themen. Gewisserma&#xDF;en ein Kreislauf.&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Wie Zeitschriften neue Sichtweisen er&#xF6;ffnen k&#xF6;nnen, erkl&#xE4;rt Viola Wallm&#xFC;ller, Chefredakteurin von "TV f&#xFC;r mich", "Frau von heute" und Leiterin des Center of Quality bei Funke.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/medien-19/leider-und-erstaunlicherweise-gibt-es-in-unserer-gesellschaft-immer-noch-themen-die-tabu-sind/</link></item><item id="979194"><title>Media-Analyse: &#x201E;Handelsblatt&#x201C;, &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; und &#x201E;B.Z.&#x201C; legen bei Reichweite zu</title><pubDate>1785384908</pubDate><description>Frankfurt &#x2013; Die aktuelle Media-Analyse der Agma verzeichnet gegen den allgemeinen Trend Reichweitengewinne f&#xFC;r das &#x201E;Handelsblatt&#x201C;, den &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; und die &#x201E;B.Z.&#x201C;, analysiert &lt;link http://meedia.de/news/beitrag/24746-tageszeitungs-reichweiten-quot-handelsblatt-quot-quot-tagesspiegel-quot-und-quot-b-z-quot-wachsen-gegen-den-trend.html _blank&gt;&#x201E;Meedia&#x201C;&lt;/link&gt;-Chefredakteur Jens Schr&#xF6;der.&#xD;
&lt;br /&gt;Die &#x201E;Bild&#x201C; bleibt mit 5,81 Millionen Leserinnen und Lesern pro Tag die reichweitenst&#xE4;rkste Tageszeitung, verliert jedoch 4,4 Prozent Reichweite. Die &#x201E;FAZ&#x201C; b&#xFC;&#xDF;t f&#xFC;nf Prozent ein. Die &#x201E;taz&#x201C; verliert 17,2 Prozent ihrer Leserschaft, was auch an der Einstellung der werkt&#xE4;glichen Printausgabe liegt.&#xD;
&lt;br /&gt;Bei den regionalen Abonnementzeitungen gewinnen unter anderem die &#x201E;Schw&#xE4;bische Zeitung&#x201C; und die &#x201E;S&#xE4;chsische Zeitung&#x201C; hinzu. Deutliche Verluste verzeichnen die &#x201E;Berliner Morgenpost&#x201C; und die &#x201E;Westdeutsche Zeitung&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Grundgesamtheit der Analyse schrumpft aufgrund neuer Zahlen des Mikrozensus um fast eine Million Personen. Ein Minus von rund 1,4 Prozent gilt daher branchenweit als normal.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;div class="detail--product--container"&gt;&lt;div class="detail--product--container--inner block-group"&gt;&lt;div class="detail--product--content block detail--product--col-left"&gt;&lt;div class="content--description here-the-class has--toc"&gt;&lt;div class="attributes-topics-element"&gt;&lt;div class="article--properties-list"&gt;&lt;div class="article--properties-item"&gt;&lt;div&gt;&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die aktuelle Media-Analyse der Agma zeigt gegen den Branchentrend Reichweitenzuw&#xE4;chse f&#xFC;r mehrere Tageszeitungen. Marktf&#xFC;hrer bleibt die &#x201E;Bild&#x201C;, obwohl sie Leserinnen und Leser verliert.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/media-analyse-handelsblatt-tagesspiegel-und-bz-legen-bei-reichweite-zu-979194/</link></item><item id="979188"><title>Podcast: Praktika als Chance f&#xFC;r Redaktionen und Nachwuchsjournalisten</title><pubDate>1785319125</pubDate><description>Berlin &#x2013; Praktika in Redaktionen sind &#x201E;eine wunderbare M&#xF6;glichkeit, um einen Praxischeck durchzuziehen&#x201C;, ob jungen Menschen journalistische Arbeit unter Zeitdruck liegt, sagt Lea Thies, Leiterin der G&#xFC;nter Holland Journalistenschule der &#x201E;Augsburger Allgemeinen&#x201C;, im &lt;link http://www.bonjourno.de/episodes/praktikum _blank&gt;&#x201E;Bonjourno&#x201C;-Podcast&lt;/link&gt; des &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1377-lea-thies-quot-medienhaeuser-profitieren-stark-von-praktika-quot.html _blank&gt;&#x201E;medium magazins&#x201C;&lt;/link&gt;. Gleichzeitig bek&#xE4;men Redaktionen &#x201E;neue Geschichten aus anderen Lebensrealit&#xE4;ten&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Jung-Journalist Zain Salam Assaad berichtet im Podcast von seinem Praktikumsmarathon und der aus seiner Sicht &#x201E;entt&#xE4;uschenden&#x201C; Entlohnung: &#x201E;Ich habe noch niemanden kennengelernt, der wirklich mit der Bezahlung zufrieden war.&#x201C; Von Medienh&#xE4;usern w&#xFC;nsche er sich, Praktikantinnen und Praktikanten mehr Perspektiven zu geben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;div class="detail--product--container"&gt;&lt;div class="detail--product--container--inner block-group"&gt;&lt;div class="detail--product--content block detail--product--col-left"&gt;&lt;div class="content--description here-the-class has--toc"&gt;&lt;div class="attributes-topics-element"&gt;&lt;div class="article--properties-list"&gt;&lt;div class="article--properties-item"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Im &#x201E;Bonjourno&#x201C;-Podcast des &#x201E;medium magazins&#x201C; sprechen Journalistenschulleiterin Lea Thies und Jung-Journalist Zain Salam Assaad &#xFC;ber den Wert von Praktika.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/podcast-praktika-als-chance-fuer-redaktionen-und-nachwuchsjournalisten-979188/</link></item><item id="979187"><title>Volker Looman startet als Kolumnist bei &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; und &#x201E;Handelsblatt&#x201C;</title><pubDate>1785314537</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Finanzanalytiker und Journalist Volker Looman beginnt am 30. Juli als Kolumnist beim &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; und &#x201E;Handelsblatt&#x201C;. Unter dem Titel &#x201E;Geld. Leben. Looman&#x201C; beantwortet er Fragen zur finanziellen Gestaltung verschiedener Lebensphasen &#x2013; vom Berufseinstieg &#xFC;ber Verm&#xF6;gensaufbau und Altersvorsorge bis hin zu Erbschaft und Testament.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Kolumne erscheint donnerstags auf Tagesspiegel.de exklusiv f&#xFC;r Abonnenten von Tagesspiegel Plus, samstags in der Wochenendausgabe des &#x201E;Tagesspiegels&#x201C; sowie freitags im &#x201E;Handelsblatt&#x201C;. Zum Start ist zudem ein Interview mit Looman im &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; erschienen.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Tagesspiegel&#x201C;-Chefredakteur Christian Tretbar bezeichnet Looman als &#x201E;eine Institution in Deutschland zum Thema Geld&#x201C;. Beim &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; werde er konkrete F&#xE4;lle von Leserinnen und Lesern analysieren und Empfehlungen geben.&#xD;
&lt;br /&gt;Volker Looman, Jahrgang 1955, ist Finanzanalytiker und Journalist. Seit 1984 ber&#xE4;t er private Anleger auf Honorarbasis bei der Verm&#xF6;gensgestaltung. Seine Erfahrungen verarbeitet er mit Zustimmung seiner Mandanten und in anonymisierter Form in B&#xFC;chern und Kolumnen. Zuvor war er unter anderem f&#xFC;r &#x201E;Wirtschaftswoche&#x201C;, &#x201E;Capital&#x201C;, &#x201E;BILD&#x201C; und &#x201E;FAZ&#x201C; t&#xE4;tig. Der geb&#xFC;rtige Dresdner lebt und arbeitet seit 2019 in Berlin.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;div class="detail--product--container"&gt;&lt;div class="detail--product--container--inner block-group"&gt;&lt;div class="detail--product--content block detail--product--col-left"&gt;&lt;div class="content--description here-the-class has--toc"&gt;&lt;div class="attributes-topics-element"&gt;&lt;div class="article--properties-list"&gt;&lt;div class="article--properties-item"&gt;&lt;div&gt;&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Was der Finanzanalytiker und Journalist genau machen wird.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/volker-looman-startet-als-kolumnist-bei-tagesspiegel-und-handelsblatt-979187/</link></item><item id="979183"><title>&#x201E;Cellesche Zeitung&#x201C; schreibt Volontariat Lokalredaktion aus</title><pubDate>1785302630</pubDate><description>Hannover&#xA0;&#x2013; Die&#xA0;&#x201E;Cellesche Zeitung&#x201C; schreibt ein Volontariat Lokalredaktion aus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Geboten wird unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Mehrw&#xF6;chige Volontariatskurse zu allen journalistischen Darstellungsformen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ausbildung durch erfahrene Journalistinnen und Journalisten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Praxis in Recherche, Schreiben und Mobile Reporting in der Redaktion der&#xA0;&#x201E;Celleschen Zeitung&#x201C;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Berichterstattung &#xFC;ber aktuelle und regionale Themen aus Celle und Umgebung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Redaktionsstation beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) mit nationalen und internationalen Themen&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Begeisterung f&#xFC;r Lokaljournalismus und Leidenschaft f&#xFC;rs Recherchieren und Schreiben sind gefragt.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-praktika-volontariate-trainees-6/volontariat-dmw-lokalredaktion-cellesche-zeitung-566306/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Begeisterung f&#xFC;r Lokaljournalismus und Leidenschaft f&#xFC;rs Recherchieren und Schreiben sind gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/cellesche-zeitung-schreibt-volontariat-lokalredaktion-aus-979183/</link></item><item id="979181"><title>&#x201E;kress-pro-Dossier&#x201C;: 8 Tipps gegen Burn-out im Medienjob</title><pubDate>1785301288</pubDate><description>Berlin &#x2013; Hoher Zeitdruck, permanente Erreichbarkeit und emotionale Belastungen geh&#xF6;ren f&#xFC;r viele Journalistinnen und Journalisten zum Berufsalltag. Trotz der Faszination des Berufs steigt das Risiko f&#xFC;r &#xDC;berlastung und Burn-out. Warum psychische Gesundheit in Redaktionen zunehmend zum F&#xFC;hrungsthema wird und welche Strategien f&#xFC;r mehr Balance sorgen, zeigt&#xA0;Karrierecoach&#xA0;Kolumnist Attila Albert im&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/dossier/dossier-kress-pro/928/balance-statt-burn-out _blank&gt;Dossier&#xA0;&#x201E;Balance statt Burn-Out.&#x201C;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die gute Nachricht: Es gibt Wege, den hohen Anforderungen der Medienbranche dauerhaft gesund zu begegnen. Attila gibt acht konkrete Tipps, wie sich beruflicher Erfolg und pers&#xF6;nliches Wohlbefinden besser in Einklang bringen lassen:&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;1. Beruf und Karriere &#x2013;&#xA0;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Engagement flexibel gestalten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;W&#xE4;hrend man sich den Berufsweg zu Beginn meist noch als linearen Aufstieg vorgestellt hat, stellt man sp&#xE4;ter fest, dass er eher einer unregelm&#xE4;&#xDF;igen Wellenkurve &#xE4;hnelt: Es geht nach oben (Bef&#xF6;rderung) und gelegentlich wieder nach unten (Zur&#xFC;ckstufung, Trennung), dazwischen geschieht phasenweise lange gar nichts (Karriereplateaus).&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;H&#xE4;ufige Herausforderung:&lt;/strong&gt;&#xA0;Selten passt die aktuelle Karrierephase perfekt zur sonstigen Lebenssituation, sondern &#xFC;ber- oder unterfordert einen gerade. Verteilungskonflikte sind dabei normal. Beispiel: Nach der Familiengr&#xFC;ndung fordern Partnerin oder Partner mehr Hilfe daheim, gleichzeitig braucht es wegen neuer Projekte im Job mehr Einsatz.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Empfehlung:&lt;/strong&gt;&#xA0;Beruflich ruhigere Zeiten nutzen, um sich Lebensbereichen zu widmen, f&#xFC;r die sonst Zeit und Kraft fehlen. So kann man vieles abdecken und ausgleichen. Beispiel: Stagniert es im Job gerade, sich endlich einer &#xFC;berf&#xE4;lligen Weiterbildung oder seiner Gesundheit widmen. Zudem: Externe Hilfe (Putzfrau, Nanny) nutzen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;2. Pers&#xF6;nliche Entwicklung&lt;/strong&gt;&#x2013;&#xA0;&lt;strong&gt;Spezialisierung aufbauen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Es ist seit Langem der Standard, dass Medienprofis ein Hochschulstudium abgeschlossen haben. Allerdings hatte das Studienfach gerade bei Journalisten oft wenig mit ihrer sp&#xE4;teren T&#xE4;tigkeit zu tun und ist inhaltlich inzwischen veraltet. Sp&#xE4;tere berufliche Weiterbildungen finden nicht selten nur auf Anwenderniveau statt (KI-Kurzkurs).&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;H&#xE4;ufige Herausforderung:&lt;/strong&gt;&#xA0;Medienprofis sind st&#xE4;ndig mit wirtschaftlichen, technologischen, organisatorischen bzw. methodischen Ver&#xE4;nderungen (z. B. Themen-Teams statt Ressorts, Agilit&#xE4;t) konfrontiert und m&#xFC;ssen sich anpassen. Allerdings lassen die vielen Verpflichtungen nur wenig Zeit und Kraft f&#xFC;r eine inhaltliche Vertiefung.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Empfehlung:&lt;/strong&gt;&#xA0;Regelm&#xE4;&#xDF;ig pr&#xFC;fen, ob der Bildungsgrad (Bachelor, Master) und die inhaltliche Kompetenz noch den heutigen Anspr&#xFC;chen entsprechen. Mit mehrmonatigen berufsbegleitenden Weiterbildungen (z. B. CAS, MAS) l&#xE4;sst sich echte Kompetenz und Spezialisierung aufbauen. Business-Englisch und KI-Wissen sind zwingend.&lt;/p&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;3. Finanzen und Geld&lt;/strong&gt;&#xA0;&#x2013;&#xA0;&lt;strong&gt;Zur&#xFC;ckhaltung beim Lebensstil&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die finanzielle Ausstattung einer F&#xFC;hrungsposition kann, je nach Unternehmen, Stelle und Verhandlungsposition, sehr unterschiedlich aussehen. Allerdings k&#xF6;nnen selbst gut bezahlte Medienprofis durch &#xFC;berzogene Konsumausgaben (z. B. teure Familienurlaube, Kind auf Privatschule im Ausland) und unbedachte Anlageentscheidungen in finanzielle Engp&#xE4;sse geraten.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;H&#xE4;ufige Herausforderung:&lt;/strong&gt;&#xA0;Es ist nicht garantiert, dass ein beruflicher Aufstieg automatisch zu einem entsprechenden Einkommenszuwachs f&#xFC;hrt. Das betrifft u. a. viele, die immer nur intern aufgestiegen sind. Zudem wachsen die Lebenshaltungskosten h&#xE4;ufig schneller als die Einkommen, weil man Partnerin und Familie etwas bieten und seinen Erfolg genie&#xDF;en will.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Empfehlung:&lt;/strong&gt;&#xA0;Regelm&#xE4;&#xDF;ig &#xFC;berpr&#xFC;fen, ob das eigene Einkommen noch marktgerecht ist (z. B. anhand der Gehaltsreports, die &#x201E;kress pro&#x201C; regelm&#xE4;&#xDF;ig ver&#xF6;ffentlicht). Oft ist ein Wechsel schon aus finanziellen Gr&#xFC;nden &#xFC;berf&#xE4;llig. Daneben hilft ein zur&#xFC;ckhaltender Lebensstil, der auch den anderen Familienmitgliedern den Wert von eigener Arbeit und Geld vermittelt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;4. Beziehung und Familie&#xA0;&#x2013;&#xA0;Mehrfachbelastungen reduzieren&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;5. Freundschaften&#xA0;&#x2013;&#xA0;Gemeinsame Erlebnisse&#xA0;schaffen&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;6. Gesundheit und Alter&#xA0;&#x2013;&#xA0;W&#xF6;chentlich fest einplanen&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;7. Spa&#xDF; und Lebensfreude &#x2013;&#xA0;Auszeiten von den Problemen&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;8. Lebenssinn und Spiritualit&#xE4;t &#x2013;&#xA0;Den eigenen Weg finden&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/dossier/dossier-kress-pro/928/balance-statt-burn-out _blank&gt;Zu den Tipps&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div class="detail--product--container"&gt;&lt;div class="detail--product--container--inner block-group"&gt;&lt;div class="detail--product--content block detail--product--col-left"&gt;&lt;div class="content--description here-the-class has--toc"&gt;&lt;div class="attributes-topics-element"&gt;&lt;div class="article--properties-list"&gt;&lt;div class="article--properties-item"&gt;&lt;div class="article--property-title long"&gt;&lt;strong&gt;Weitere Themen im&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/dossier/dossier-kress-pro/928/balance-statt-burn-out _blank&gt;Dossier&#xA0;&#x201E;Balance statt Burn-Out.&#x201C;&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Erfolg, weil die Arbeit nicht alles ist&lt;/li&gt; &lt;li&gt;F&#xFC;hren hei&#xDF;t, sich auch helfen zu lassen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;So findet man den Ausgleich im Leben&lt;/li&gt; &lt;li&gt;H&#xE4;ufige H&#xFC;rden, machbare Auswege&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;F&#xFC;hrung und fachliche Leitung des Referats Presse und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit mit derzeit sieben Mitarbeitern&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Pressesprecher/in f&#xFC;r den Bereich der Katholischen Milit&#xE4;rseelsorge&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Steuerung und fachliche Verantwortung der externen und internen Kommunikation der Katholischen Milit&#xE4;rseelsorge&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Aufbau und Pflege des Kontakts zu Medien, Journalisten, Verb&#xE4;nden und Dienstleistern&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verantwortlich f&#xFC;r die Betreuung, Aktualisierung und Weiterentwicklung aller Kommunikationskan&#xE4;le der Katholischen Milit&#xE4;rseelsorge&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Steuerung von PR-Ma&#xDF;nahmen in Medien in Zusammenarbeit mit den Fachreferenten und &#xA0;Dienststellen der Katholischen Milit&#xE4;rseelsorge&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber bringen einschl&#xE4;gige Berufserfahrung im Bereich der Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit mit.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-mit-leitungsfunktion-4/referatsleiterin-mwd-566184/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen einschl&#xE4;gige Berufserfahrung im Bereich der Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/katholische-soldatenseelsorge-sucht-referatsleitung-presse-und-oeffentlichkeitsarbeit-in-berlin-9791/</link></item><item id="979171"><title>Neues ZDF-Talkformat mit Sarah Tacke startet Ende Juli</title><pubDate>1785225565</pubDate><description>Mainz &#x2013; Das ZDF startet Ende Juli das neue Talkformat &#x201E;Sarah Tacke&#x201C;. Die erste Ausgabe ist am Donnerstag, 30. Juli 2026, um 22.15 Uhr zu sehen. Bis zum 27. August wird die Sendung f&#xFC;nfmal donnerstags ausgestrahlt und ersetzt w&#xE4;hrend der Sommerpause das Format &#x201E;maybrit illner&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;In der Sendung will Sarah Tacke nach eigenen Angaben der Frage nachgehen, wie politische Entscheidungen den Alltag der Menschen beeinflussen. Die promovierte Juristin und Journalistin spricht dazu mit Betroffenen, Fachleuten und Verantwortlichen.&#xA0;&#xD;
&lt;br /&gt;Thema der ersten Ausgabe sind die m&#xF6;glichen Konsequenzen nach dem mutma&#xDF;lich islamistisch motivierten Anschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin.&#xD;
&lt;br /&gt;Weitere Ausgaben sollen sich mit gesellschaftlichen Debatten wie Sozialreformen, der wirtschaftlichen Lage vieler Menschen, den Wahlen in Ostdeutschland und dem Umgang mit politischen R&#xE4;ndern besch&#xE4;ftigen. Das ZDF k&#xFC;ndigte an, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, Argumente zu pr&#xFC;fen und nach m&#xF6;glichen L&#xF6;sungen zu suchen.&#xD;
&lt;br /&gt;Begleitet wird das Format durch Social-Media-Angebote &#xFC;ber die Kan&#xE4;le von ZDFheute sowie durch die Kommunikation mit dem Publikum &#xFC;ber die QR-Code-Umfrage.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Journalistin und Juristin spricht in f&#xFC;nf Ausgaben &#xFC;ber gesellschaftspolitische Fragen. Zum Auftakt geht es um m&#xF6;gliche Konsequenzen nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/neues-zdf-talkformat-mit-sarah-tacke-startet-ende-juli-979171/</link></item><item id="979168"><title>Katholische Soldatenseelsorge sucht Referatsleiter Presse und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit in Berlin</title><pubDate>1785224519</pubDate><description>Berlin&#xA0;&#x2013; Die Katholische Soldatenseelsorge sucht einen Referatsleiter (w/m) Presse und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;F&#xFC;hrung und fachliche Leitung des Referats Presse und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit mit derzeit sieben Mitarbeitern&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Pressesprecher f&#xFC;r den Bereich der Katholischen Milit&#xE4;rseelsorge&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Steuerung und fachliche Verantwortung der externen und internen Kommunikation der Katholischen Milit&#xE4;rseelsorge&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Aufbau und Pflege des Kontakts zu Medien, Journalisten, Verb&#xE4;nden und Dienstleistern&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verantwortlich f&#xFC;r die Betreuung, Aktualisierung und Weiterentwicklung aller Kommunikationskan&#xE4;le der Katholischen Milit&#xE4;rseelsorge&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Steuerung von PR-Ma&#xDF;nahmen in Medien in Zusammenarbeit mit den Fachreferenten und &#xA0;Dienststellen der Katholischen Milit&#xE4;rseelsorge&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber bringen einschl&#xE4;gige Berufserfahrung im Bereich der Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit mit.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-mit-leitungsfunktion-4/referatsleiterin-mwd-566184/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen einschl&#xE4;gige Berufserfahrung im Bereich der Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/katholische-soldatenseelsorge-sucht-referatsleiter-presse-und-oeffentlichkeitsarbeit-in-berlin-97916/</link></item><item id="979166"><title>Korrespondent Landespolitik Sachsen-Anhalt gesucht</title><pubDate>1785224025</pubDate><description>Magdeburg&#xA0;&#x2013; Das RedaktionsNetzwerk Deutschland&#xA0;sucht einen Korrespondenten&#xA0;(w/m)&#xA0;Landespolitik Sachsen-Anhalt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Berichterstattung &#xFC;ber landespolitische und wirtschaftliche Themen &#x2013; von aktuellen Nachrichten bis zu ausf&#xFC;hrlichen Hintergrundberichten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Recherche und Entwicklung exklusiver Geschichten sowie Einordnung von Entwicklungen jenseits offizieller Verlautbarungen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Aufbau und Pflege eines Netzwerks sowie kontinuierliche Kontaktpflege zu relevanten Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Entwicklung und Umsetzung journalistischer Inhalte f&#xFC;r verschiedene Kan&#xE4;le, einschlie&#xDF;lich Bewegtbild, Audio und Bild&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitwirkung an neuen journalistischen Formaten wie Newslettern und weiteren digitalen Angeboten&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber haben Erfahrung als Redakteur oder Reporter gesammelt oder k&#xF6;nnen ein abgeschlossenes Volontariat vorweisen.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/korrespondent-dmw-landespolitik-sachsen-anhalt-566186/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber haben Erfahrung als Redakteur oder Reporter gesammelt oder k&#xF6;nnen ein abgeschlossenes Volontariat vorweisen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/korrespondent-landespolitik-sachsen-anhalt-gesucht-979166/</link></item><item id="979165"><title>&#x201E;Bild&#x201C; und &#x201E;Zeit&#x201C; rufen erneut zu &#x201E;Deutschland spricht&#x201C; auf</title><pubDate>1785223429</pubDate><description>Berlin &#x2013; Die &#x201E;Bild&#x201C; beteiligt sich gemeinsam mit der &#x201E;Zeit&#x201C; und weiteren Medienpartnern an der politischen Gespr&#xE4;chsinitiative &#x201E;Deutschland spricht&#x201C;. Ziel der Aktion sei es, Menschen mit unterschiedlichen politischen Positionen f&#xFC;r direkte Gespr&#xE4;che zusammenzubringen.&#xD;
&lt;br /&gt;Interessierte k&#xF6;nnen sich bis zum 21. August 2026 anmelden. Daf&#xFC;r beantworten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer acht kontroverse Ja-Nein-Fragen zu politischen Themen. Anschlie&#xDF;end werden sie mit einer Person verabredet, die m&#xF6;glichst anderer Meinung ist und in ihrer N&#xE4;he lebt. Die Gespr&#xE4;che sollen am 30. August 2026 bundesweit stattfinden.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Deutschland spricht&#x201C; wurde 2017 von der Redaktion der &#x201E;Zeit&#x201C; entwickelt. Die Initiative versteht sich als M&#xF6;glichkeit, politische Debatten au&#xDF;erhalb sozialer Medien und &#xF6;ffentlicher Auseinandersetzungen im direkten Gespr&#xE4;ch zu f&#xFC;hren. &#xDC;ber die daraus entstandene internationale Plattform &#x201E;My Country Talks&#x201C; wurden nach Angaben der Initiatoren weltweit rund 100.000 Gespr&#xE4;che organisiert.&#xD;
&lt;br /&gt;An der Ausgabe 2026 beteiligen sich neben der &#x201E;Zeit&#x201C; und &#x201E;Bild&#x201C; auch der &#x201E;Spiegel&#x201C;, die &#x201E;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#x201C;, das &#x201E;Handelsblatt&#x201C;, die &#x201E;Lausitzer Rundschau&#x201C;, die &#x201E;M&#xE4;rkische Oderzeitung&#x201C;, der MDR, die &#x201E;Mitteldeutsche Zeitung&#x201C;, die &#x201E;Volksstimme&#x201C; und der &#x201E;Weser-Kurier&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die bundesweite Gespr&#xE4;chsinitiative bringt Menschen mit unterschiedlichen politischen Ansichten zu pers&#xF6;nlichen Eins-zu-eins-Debatten zusammen. Der n&#xE4;chste Gespr&#xE4;chstag ist f&#xFC;r den 30. August 2026 geplant.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/bild-und-zeit-rufen-erneut-zu-deutschland-spricht-auf-979165/</link></item><item id="979159"><title>Druck auf Redaktionen: Wie Anw&#xE4;lte den Diskurs steuern wollen</title><pubDate>1785144994</pubDate><description>Berlin &#x2013; Presserechtliche Informationsschreiben sind h&#xE4;ufig weniger ein rechtliches Instrument als Teil einer Kommunikationsstrategie. Mit ihnen bauen Medienrechtskanzleien Druck auf Journalistinnen und Journalisten auf und versuchen, den &#xF6;ffentlichen Diskurs &#xFC;ber ihre Mandanten zu beeinflussen, schreibt Antonia Gro&#xDF; f&#xFC;r das &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1369-pr-ping-pong-um-schuld-und-unschuld.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;. Ihr Beitrag beschreibt die Schreiben daher vor allem als Mittel der Abschreckung und weniger als Ausdruck einer belastbaren rechtlichen Position.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Als Beispiel dient der freien Journalistin die Berichterstattung des &#x201E;Spiegel&#x201C; &#xFC;ber die Vorw&#xFC;rfe von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Dessen Medienrechtskanzlei erkl&#xE4;rte die Berichterstattung &#xF6;ffentlich f&#xFC;r rechtswidrig, k&#xFC;ndigte rechtliche Schritte an und forderte andere Medien auf, die Vorw&#xFC;rfe nicht zu &#xFC;bernehmen. Der Artikel wertet dieses Vorgehen als Beispiel daf&#xFC;r, wie presserechtliche Informationsschreiben eingesetzt werden, um die &#xF6;ffentliche Berichterstattung zu beeinflussen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Recheck&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Beitrag verweist zugleich auf eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung und der Gesellschaft f&#xFC;r Freiheitsrechte aus dem Jahr 2019, die die Wirkung solcher Schreiben untersucht hat. Demnach lassen sich die meisten investigativ arbeitenden Journalistinnen und Journalisten davon nicht von einer Ver&#xF6;ffentlichung abhalten. Im Gegenteil: F&#xFC;r viele Redaktionen sch&#xE4;rften die Schreiben sogar den Blick f&#xFC;r besonders sensible Passagen und f&#xFC;hrten zu einer noch sorgf&#xE4;ltigeren Pr&#xFC;fung der Recherche.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Absicherung f&#xFC;r Freie&lt;/strong&gt;&#xD;
Gr&#xF6;&#xDF;ere Auswirkungen h&#xE4;tten presserechtliche Informationsschreiben dagegen h&#xE4;ufig auf freie Journalistinnen und Journalisten sowie auf Quellen, schreibt Gro&#xDF;. W&#xE4;hrend gr&#xF6;&#xDF;ere Medienh&#xE4;user in der Regel auf juristische Unterst&#xFC;tzung zur&#xFC;ckgreifen k&#xF6;nnten, fehle Freien diese Absicherung oft. Auch Betroffene und Informanten lie&#xDF;en sich durch anwaltliche Schreiben eher einsch&#xFC;chtern, sodass manche Geschichten im Zweifel gar nicht erst &#xF6;ffentlich w&#xFC;rden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Warum die Autorin presserechtliche Informationsschreiben dennoch vor allem als &lt;strong&gt;Teil einer PR-Strategie&lt;/strong&gt; versteht, welche &lt;strong&gt;Rolle Medienrechtskanzleien dabei spielen&lt;/strong&gt; und weshalb sie von einem &lt;strong&gt;&#x201E;PR-Ping-Pong um Schuld und Unschuld&#x201C;&lt;/strong&gt; spricht, erl&#xE4;utert sie ausf&#xFC;hrlich im &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1369-pr-ping-pong-um-schuld-und-unschuld.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Presserechtliche Informationsschreiben sollen Redaktionen unter Druck setzen und die &#xF6;ffentliche Debatte beeinflussen. Antonia Gro&#xDF; beleuchtet, warum viele dieser anwaltlichen Schreiben vor allem als Kommunikationsstrategie wirken &#x2013; und wen sie tats&#xE4;chlich einsch&#xFC;chtern.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/recht-5/druck-auf-redaktionen-wie-anwaelte-den-diskurs-steuern-wollen-979159/</link></item><item id="979156"><title>Schnell wieder weg: Sebastian Sp&#xE4;th verl&#xE4;sst &#x201E;Robb Report&#x201C; </title><pubDate>1785139345</pubDate><description>Hamburg &#x2013; &#x201E;In den vergangenen Monaten durfte ich den Relaunch von Robb Report Germany verantworten und gemeinsam mit vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen an neuen publizistischen Ideen arbeiten&#x201C;, schreibt Sebastian Sp&#xE4;th in einer Mitteilung in eigener Sache. Darauf sei er sehr stolz.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Da sich die Strategie und der Zeitplan f&#xFC;r die geplanten publizistischen Neuentwicklungen aber ver&#xE4;ndert h&#xE4;tten, habe er gemeinsam mit dem Jahreszeiten Verlag entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden.&#xD;
&lt;br /&gt;Sp&#xE4;th ist erst im Januar Chefredakteur des Luxus- und Lifestylemagazins &#x201E;Robb Report&#x201C; geworden. Er &#xFC;bernahm den Posten von Gloria von Bronewski w&#xE4;hrend ihrer Elternzeit. Auch f&#xFC;r Neuentwicklungen im Magazinportfolio des Jahreszeiten Verlags ist er seitdem zust&#xE4;ndig. Nach ihrer Elternzeit wird von Bronewski laut Sp&#xE4;th wieder die Chefredaktion des &#x201E;Robb Report&#x201C; &#xFC;bernehmen.&#xD;
&lt;br /&gt;Sp&#xE4;th, Jahrgang 1991, ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule in M&#xFC;nchen. Nach Stationen bei &#x201E;t-online&#x201C;, dem &#x201E;Stern&#x201C; und anderen Medien war er beim &#x201E;Spiegel&#x201C; als Redakteur f&#xFC;r den Bereich Stil verantwortlich. Letzte Station vor seinem Wechsel zum Jalag war das Genuss- und Gourmetmagazin &#x201E;Falstaff&#x201C;. Dort wurde er im April 2023 Chefredakteur. Im Januar 2025 &#xFC;bernahm er zus&#xE4;tzlich die Chefredaktion von &#x201E;Falstaff Travel&#x201C;. &#x201E;kress pro&#x201C; zeichnete Sp&#xE4;th 2025 als einen der Young Leader des Jahres aus.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&#x201E;Bin offen f&#xFC;r Gespr&#xE4;che&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In seiner Mitteilung schreibt Sp&#xE4;th, er freue sich auf neue Aufgaben und sei &#x201E;offen f&#xFC;r Gespr&#xE4;che&#x201C;. In den kommenden Wochen will er sich zun&#xE4;chst auf die Arbeit an einem Sachbuch konzentrieren, das im Mai 2027 bei dtv erscheinen soll.&#xD;
&lt;br /&gt;Hintergrund: Die deutsche Ausgabe des US-Luxusmagazins &#x201E;Robb Report&#x201C; erscheint seit 2016 im Jahreszeiten Verlag. Der Jalag hat die Frequenz gerade von f&#xFC;nf- auf sechsmal pro Jahr erh&#xF6;ht. Die Druckauflage betr&#xE4;gt 55.000 Exemplare.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Chefredakteur des Luxus- und Lifestylemagazins beendet nach wenigen Monaten die Zusammenarbeit mit dem Jahreszeiten Verlag. Als Grund nennt er ver&#xE4;nderte Pl&#xE4;ne f&#xFC;r publizistische Neuentwicklungen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/sebastian-spaeth-verlaesst-den-robb-report-schon-wieder-979156/</link></item><item id="979152"><title>FAZ-Korrespondent G&#xFC;nter Bannas gestorben</title><pubDate>1785132136</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der langj&#xE4;hrige Politikjournalist G&#xFC;nter Bannas ist tot. Der fr&#xFC;here Leiter der Parlamentsredaktion der &#x201E;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#x201C; starb am Freitag nach langer Krankheit im Alter von 74 Jahren in Berlin. Das teilte die FAZ&#xA0;am Sonntag mit.&#xD;
&lt;br /&gt;Bannas wurde am 8. Mai 1952 in Kassel geboren und trat 1979 in die Politische Nachrichtenredaktion der FAZ&#xA0;ein. Bereits zwei Jahre sp&#xE4;ter wechselte er als Korrespondent nach Bonn, wo er unter anderem &#xFC;ber die Entwicklung der Partei Die Gr&#xFC;nen berichtete.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach einem einj&#xE4;hrigen Wechsel zur &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C; kehrte Bannas 1998 als Leiter der Parlamentsredaktion zur FAZ zur&#xFC;ck. In dieser Funktion berichtete er zun&#xE4;chst &#xFC;ber die SPD, sp&#xE4;ter &#xFC;ber die CDU. Im M&#xE4;rz 2018 ging er in den Ruhestand.&#xD;
&lt;br /&gt;W&#xE4;hrend seiner journalistischen Laufbahn verfasste Bannas nach Angaben der Zeitung knapp 10.000 Artikel. Auch nach seiner Pensionierung schrieb er weiterhin Beitr&#xE4;ge f&#xFC;r die FAZ. 2019 ver&#xF6;ffentlichte er das Buch &#x201E;Machtverschiebung&#x201C;, in dem er die Ver&#xE4;nderungen der deutschen Politik nach dem Umzug von Bonn nach Berlin analysierte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Klar belegbar ist, dass KI-Kurzantworten in Suchmaschinen, Sprachassistenten und anderen Plattformen (z. B. automatische Video-Zusammenfassungen von YouTube) dazu f&#xFC;hren, dass die urspr&#xFC;nglichen Inhalte vermehrt gar nicht mehr aufgerufen oder nur noch kurz zusammengefasst genutzt werden.&#xA0;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Gem&#xE4;&#xDF; einer Studie zu den Auswirkungen von KI auf Verlage, die der britische Verband der Online-Verleger (AOP) ver&#xF6;ffentlicht hat, werden sich die Aufrufe journalistischer Angebote via Google bis zum 3. Quartal 2027 halbieren. Das gef&#xE4;hrdet alle austauschbaren, anzeigenfinanzierten Online-Angebote.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;F&#xFC;r Medienprofis bietet sich in diesem Umfeld die Chance, sich beruflich gerade mit diesen existenziellen Herausforderungen &#x2013; Attraktivit&#xE4;t der Marke, st&#xE4;rkere Unabh&#xE4;ngigkeit von Google durch Video und Newsletter, Monetarisierung durch Abos, Mitgliedschaften u. &#xC4;. &#x2013; zu profilieren. Das setzt ein betriebswirtschaftliches und technisches Interesse sowie Weiterbildungen (z. B. zum Produktmanager oder Digital-Marketing-Spezialisten) voraus. Die genannte Studie geht aber davon aus, dass sich die aktuelle Entwicklung noch beschleunigen wird, wenn KI-Kurzantworten zum Standard in der Suche werden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Ratgeber und Anleitungen stark r&#xFC;ckl&#xE4;ufig&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Der Einfluss von KI auf einzelne redaktionelle Formate wurde ebenfalls untersucht. Wenig &#xFC;berraschend zeigte sich, dass nun Angebote erfolgreich sind, die substanziell mehr bieten, als es eine KI-Zusammenfassung kann. R&#xFC;ckl&#xE4;ufig waren Ratgeber und Anleitungen (-20 %), da Nutzer hierf&#xFC;r zunehmend die schnellen, &#xFC;bersichtlichen KI-Antworten bevorzugen. Leichte Zuw&#xE4;chse gab es bei Meinungsbeitr&#xE4;gen wie Kommentaren (+4 %). Konstant hielten sich Interviews (+1 %) und Produktbewertungen (-1 %). Daraus k&#xF6;nnte man f&#xFC;r sich ableiten, sich vermehrt dem zu widmen, was im KI-Zeitalter eine Zukunft hat.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Das gilt auch f&#xFC;r die Themengebiete &#x2013; den klassischen Ressorts entsprechend &#x2013;, auf die der Trend zur KI-Nutzung ebenfalls unterschiedlichen Einfluss hat. Die gr&#xF6;&#xDF;ten Zuw&#xE4;chse verzeichneten unter den ver&#xE4;nderten Bedingungen Sport (+37 %), Reisen (+22 %) sowie Gesundheit und Wellness (+7 %). Leicht verbesserten sich News (+2 %). Alle anderen mussten deutliche R&#xFC;ckg&#xE4;nge hinnehmen. Am st&#xE4;rksten betroffen waren Technologie (-28 %), Finanzen und Wirtschaft (-23 %) sowie Politik (-7 %). Auch hier gilt der Grundsatz: Die KI bestraft oberfl&#xE4;chliche bzw. inhaltsarme sowie unoriginelle, austauschbare Beitr&#xE4;ge.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Reportagen (-4 %) waren zwar f&#xFC;r sich r&#xFC;ckl&#xE4;ufig, aber an diesem Beispiel warnen die Studienautoren davor, diese Entwicklungen als feststehend zu sehen. So k&#xF6;nne man sich durch Personalisierung (z. B. im Stil eines Autorenbeitrags) dem KI-Trend entziehen, da sie durch einen eigenen Ansatz mehr als die reine Information bieten. F&#xFC;r diesen erfolgreichen Ansatz stehen auch News-Interviews (+63 %) und Analysen zu Gesundheit und Wellness (+46 %). Stark r&#xFC;ckl&#xE4;ufig waren Anleitungen zu Finanzen und Business (-52 %) sowie zu Essen und Trinken (-54 %). Hier gen&#xFC;gt vielen nun die KI-Zusammenfassung.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Auf spezialisierte, origin&#xE4;re Beitr&#xE4;ge konzentrieren&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Teilweise widerspricht dieses Ergebnis, das sich auf den Journalismus bezieht, der Tendenz bei bestimmten Plattformen (z. B. Instagram, YouTube). Diese haben teilweise zu viel von niederschwelligen, konsumorientierten Themengebieten (z. B. Lifestyle, Mode, Kosmetik, Reisen) und f&#xF6;rdern daher andere (z. B. Politik, Wirtschaft, Diskussionen) mittels st&#xE4;rkerer Sichtbarkeit und attraktiverer Monetarisierung. Wer sich auf eine spezielle Plattform spezialisieren will, sollte daher deren Strategie analysieren. Auch &#x201E;Content-Creators&#x201C; sind aber von algorithmischen Entscheidungen und KI-Zusammenfassungen betroffen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;F&#xFC;r Journalisten empfehlen sich in diesem Umfeld zwei Strategien, eventuell miteinander kombiniert: die inhaltliche Spezialisierung, also die Wahl einer thematischen Nische, f&#xFC;r die man sich interessiert und als Experte positionieren m&#xF6;chte, und der Fokus auf origin&#xE4;re, substanzielle Inhalte (z. B. als Investigativ- oder Datenjournalist, Reporter, Rechercheur und Fachautor). Wichtig hier: Darauf achten, was bei den Medienh&#xE4;usern und deren Lesern, Nutzern, Zuh&#xF6;rern bzw. Zuschauern tats&#xE4;chlich gefragt ist. Das spiegelt sich recht klar in dem wider, was bezahlt wird, also im Gehalt bzw. Auftragsvolumen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Sehr idealistisch eingestellte Journalisten m&#xFC;ssen ansonsten erleben, dass sie zwar etwas &#x201E;wichtig&#x201C; finden, Arbeit- bzw. Auftraggeber dagegen nicht. Ist man aber trotzdem von seinem Ansatz &#xFC;berzeugt, bietet sich immer noch der Weg der Selbstst&#xE4;ndigkeit. M&#xF6;glicherweise hat man wirklich eine Nische entdeckt, die klassische Medienh&#xE4;user nicht verstehen oder die f&#xFC;r sie zu klein ist. Die Zahl der journalistischen Start-ups spricht f&#xFC;r diesen Trend. Niemand muss sich rein an den Algorithmen von Suchmaschinen und KI-Anwendungen orientieren. Sie bieten aber jedem die Chance, die aktuelle Positionierung zu hinterfragen und anzupassen, auch eigene Kompetenzen und Interessen st&#xE4;rker einzubringen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/ewig-muede-so-finden-medienprofis-zu-neuer-energie-zurueck-979077/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Ewig m&#xFC;de&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>KI ver&#xE4;ndert Recherche, Reichweite und journalistische Formate. Karrierecoach Attila Albert zeigt, welche Themen und Kompetenzen im KI-Zeitalter an Bedeutung gewinnen &#x2013; und wie Medienprofis die Entwicklungen f&#xFC;r ihre Karriere nutzen k&#xF6;nnen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/ki-veraendert-den-journalismus-so-koennen-sich-medienprofis-erfolgreich-positionieren-979134/</link></item><item id="979133"><title>Hasnain Kazim schreibt Kolumne f&#xFC;r den &#x201E;Spiegel&#x201C;</title><pubDate>1784890491</pubDate><description>&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Berlin &#x2013; Hasnain Kazim schreibt ab sofort jeden Freitag eine Kolumne f&#xFC;r den &#x201E;Spiegel&#x201C;. Sie hei&#xDF;t anspielungsreich &#x201E;Post von Kazim&#x201C;. Der Autor und Journalist will sich darin mit Themen aus Politik, Gesellschaft und Religion besch&#xE4;ftigen, aber blo&#xDF; nicht die Erwartungen einzelner Milieus bedienen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die erste Ausgabe von &#x201E;Post von Kazim&#x201C; ist bereits erschienen. Es geht darin um die Frage, ob rechtsextreme Gewalt emp&#xF6;render ist als linksextreme.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Der Titel der Kolumne erinnert zun&#xE4;chst an &#x201E;Post von Wagner&#x201C;, die legend&#xE4;re Kolumne des im vergangenen Jahr verstorbenen Franz Josef Wagners (mittlerweile durch &#x201E;Mail von Marteinstein&#x201C; ersetzt). Der &#x201E;Spiegel&#x201C; nennt aber eine andere Erkl&#xE4;rung f&#xFC;r den Titel: Er sei eine Anlehnung an Hasnain Kazims Buch &#x201E;Post von Karlheinz&#x201C;. Darin antwortet der Autor auf Hassmails seiner Leserinnen und Leser.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Hasnain Kazim, Jahrgang 1974, lebt als Autor in Wien. Der geb&#xFC;rtige Oldenburger wuchs im Alten Land vor den Toren Hamburgs und in Karatschi, Pakistan, auf. Er studierte Politikwissenschaft und war Marineoffizier, bevor er begann, als Journalist zu arbeiten. Bis 2019 arbeitete er schon einmal f&#xFC;r den &#x201E;Spiegel&#x201C;, davon die meiste Zeit als Auslandskorrespondent mit Stationen in Islamabad, Istanbul und Wien. Er hat mehrere B&#xFC;cher ver&#xF6;ffentlicht, zuletzt erschien im M&#xE4;rz sein Werk &#x201E;Der Islam und ich: Was mich meine Familie, meine norddeutsche Heimat und mein Leben in muslimischen L&#xE4;ndern &#xFC;ber den Islam gelehrt haben&#x201C;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&#x201E;Mit meinen Texten gehe ich Menschen in ganz unterschiedlichen politischen und weltanschaulichen Lagern zuverl&#xE4;ssig auf die Nerven&#x201C;, schreibt Kazim in einer Mitteilung des &#x201E;Spiegel&#x201C;. &#x201E;Das spricht daf&#xFC;r, dass ich nicht blo&#xDF; die Erwartungen eines bestimmten Milieus bediene.&#x201C;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) regelt die Auskunftsrechte, die B&#xFC;rger gegen&#xFC;ber Bundesbeh&#xF6;rden und anderen staatlichen Einrichtungen haben. Auch in einigen Bundesl&#xE4;ndern gibt es solche Gesetze. Sie geben der Bev&#xF6;lkerung das Recht, staatliche Stellen nach amtlichen Informationen zu fragen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Innenministerium wollte die Pl&#xE4;ne am Freitag auf Anfrage weder best&#xE4;tigen noch dementieren. Eine Sprecherin verwies darauf, dass f&#xFC;r die Erarbeitung eines konkreten Gesetzentwurfs f&#xFC;r eine Reform der Informationsfreiheit der Koalitionsvertrag und die Beschl&#xFC;sse des Koalitionsausschusses ma&#xDF;geblich seien.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Weniger Ausk&#xFC;nfte, h&#xF6;here Kosten&lt;/strong&gt;&#xD;
Im Koalitionsvertrag hatte die schwarz-rote Regierung sich darauf geeinigt, das IFG mit einem "Mehrwert f&#xFC;r B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger und f&#xFC;r die Verwaltung" zu reformieren. Genauere Details zur Reform gab es dort noch nicht. Der Koalitionsausschuss von SPD, CDU und CSU hatte sich im Juli darauf geeinigt, dass in Zukunft nur noch nat&#xFC;rliche Personen mit berechtigtem Interesse das Recht auf Auskunft haben sollen. Organisationen und Verb&#xE4;nde w&#xE4;ren so vom Recht auf Informationsfreiheit ausgeschlossen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Au&#xDF;erdem sollen nur Deutsche und in Deutschland lebende EU-B&#xFC;rger einen Antrag stellen d&#xFC;rfen. Die Namen von Mitarbeitenden sollen in den Ausk&#xFC;nften in Zukunft geschw&#xE4;rzt sein. Weniger Ausk&#xFC;nfte k&#xF6;nnte es bei Anfragen geben, die mit den Bereichen Kritische Infrastruktur, Spionageabwehr, Terrorismusbek&#xE4;mpfung und wissenschaftliche Forschung zu tun haben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Geb&#xFC;hren f&#xFC;r Anfragen k&#xF6;nnten steigen. Diese wolle man im Einklang mit dem Kostendeckungsprinzip anpassen, so der Koalitionsausschuss. Das k&#xF6;nnte bedeuten, dass Antragsteller k&#xFC;nftig s&#xE4;mtliche Kosten tragen m&#xFC;ssten, die durch eine Anfrage entstehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Kein Auskunftsrecht auf Bundesebene&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Pl&#xE4;ne des Innenministeriums, &#xFC;ber die der MDR nun berichtet, gehen aber deutlich dar&#xFC;ber hinaus. In einem Vermerk aus dem Ministerium aus dem Februar, den der MDR einsehen konnte, sollen Pl&#xE4;ne enthalten sein, der Bundesbeauftragten f&#xFC;r den Datenschutz und die Informationsfreiheit die Zust&#xE4;ndigkeit f&#xFC;r die Informationsfreiheit zu entziehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bislang fungiert sie als Kontrollinstanz, an die man sich wenden kann, wenn man sein Recht auf Informationsfreiheit verletzt sieht, weil etwa eine Beh&#xF6;rde die Herausgabe von Informationen verweigert. Dem MDR zufolge waren die W&#xFC;nsche aus dem Innenministerium nicht mit der Aufsichtsbeh&#xF6;rde abgestimmt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Au&#xDF;erdem sollen Journalisten und Abgeordnete ihre Rechte nach dem IFG verlieren. Der Grund: Abgeordnete haben ein parlamentarisches Fragerecht, Journalisten k&#xF6;nnen &#xFC;ber das Presserecht Ausk&#xFC;nfte erfragen. Auf Bundesebene gibt es bislang aber kein Auskunftsrecht f&#xFC;r Medien; lediglich auf Ebene der Pressegesetze der Bundesl&#xE4;nder sind solche Rechte f&#xFC;r die Presse gesetzlich festgehalten.&#xA0;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Bislang konnten Journalisten parallel auch &#xFC;ber das IFG an Informationen gelangen, um etwa Originaldokumente f&#xFC;r ihre Recherchen zu erhalten. Darin sieht das Innenministerium dem MDR zufolge eine "Umgehung von inhaltlichen Einschr&#xE4;nkungen", f&#xFC;r die es eine Kl&#xE4;rung brauche.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;SPD k&#xFC;ndigt Widerstand an&lt;/strong&gt;&#xD;
Mit der Pflicht, sich als Antragsteller zu identifizieren, will das Innenministerium dem Bericht zufolge die Aktivit&#xE4;ten der NGO "FragDenStaat" einschr&#xE4;nken. Das Onlineportal hilft Menschen dabei, ihre Auskunftsrechte wahrzunehmen. Das ist dort bislang auch ohne Angabe eines Namens m&#xF6;glich.&#xD;
Vom IFG ausgenommen werden sollen dem Bericht zufolge auch Forschung und Lehre sowie laufende Gesetzgebungsverfahren. Au&#xDF;erdem sollen Dokumente nur noch von der Beh&#xF6;rde herausgegeben werden d&#xFC;rfen, die sie erstellt hat. Das k&#xF6;nnte zu h&#xF6;heren Kosten f&#xFC;r B&#xFC;rger f&#xFC;hren, die wom&#xF6;glich mehrere Antr&#xE4;ge stellen m&#xFC;ssten, so der MDR.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gegen&#xFC;ber dem MDR k&#xFC;ndigte der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sebastian Fiedler, Widerstand gegen die Pl&#xE4;ne an. Sie seien bislang nicht mit seiner Fraktion abgestimmt; die Abschaffung der Aufgabe der Bundesbeauftragten f&#xFC;r die Informationsfreiheit lehne man ab, ebenso die Einschr&#xE4;nkungen f&#xFC;r Journalisten und Abgeordnete sowie den Ausschluss laufender Gesetzgebungsverfahren. Auch gegen die weniger weitreichenden Pl&#xE4;ne des Koalitionsausschusses hatte sich in der SPD-Fraktion schon Widerstand geregt.&#xD;
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&lt;div class="singleNewsShorttext clearfix"&gt;&#xA0;&#xD;
Kieserling argumentiert in der F.A.S., Tageszeitungen m&#xFC;ssten Wirtschaftsthemen st&#xE4;rker f&#xFC;r ein allgemeines Publikum aufbereiten. Als m&#xF6;gliche Alternative zum klassischen Wirtschaftsjournalismus skizziert er eine st&#xE4;rker personalisierte Berichterstattung, die wirtschaftliche Entwicklungen &#xFC;ber handelnde Personen und deren Verantwortung erz&#xE4;hlt. Dabei beruft er sich unter anderem auf die Medienkritik von Peter Glotz sowie auf eine d&#xE4;nische Studie zum Rollenverst&#xE4;ndnis von Wirtschaftsjournalisten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Soziologe bezeichnet den Wirtschaftsteil als jene Sparte der Tageszeitung, die seit rund einhundert Jahren besonders h&#xE4;ufig kritisiert werde. Seine zentrale These: Viele Wirtschaftsressorts berichteten vor allem &#xFC;ber Themen, die f&#xFC;r F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte relevant seien, w&#xE4;hrend Arbeitnehmer, Verbraucher und andere Teile der Leserschaft vergleichsweise wenig Beachtung f&#xE4;nden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Soziologe Andr&#xE9; Kieserling kritisiert in der &#x201E;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&#x201C; den Wirtschaftsjournalismus als zu managerorientiert. Tageszeitungen m&#xFC;ssten Wirtschaftsthemen st&#xE4;rker aus Sicht der breiten Leserschaft erz&#xE4;hlen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/wirtschaftsressorts-im-visier-979128/</link></item><item id="979127"><title>Kritik von Google und Konkurrenz an Rekordstrafe der EU</title><pubDate>1784810032</pubDate><description>Br&#xFC;ssel (KNA)&#xA0;&#x2013; Google verst&#xF6;&#xDF;t gegen europ&#xE4;isches Wettbewerbsrecht und muss deshalb 890 Millionen Euro Strafe zahlen. Zu diesem Ergebnis kommt die EU-Kommission in einer Untersuchung, die am Donnerstag in Br&#xFC;ssel vorgestellt wurde. Sowohl Googles Suchmaschine als auch der Play Store, in dem Nutzer Apps herunterladen k&#xF6;nnen, sind demnach rechtswidrig.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In der Google-Suche hat das Unternehmen der EU-Kommission zufolge eigene Angebote weiter oben in den Suchergebnissen angezeigt und sich so einen illegalen Vorteil verschafft. Beim Play Store soll Google daf&#xFC;r gesorgt haben, dass Entwickler ihre Apps nicht &#xFC;ber andere App-Stores anbieten, um Gewinne im eigenen Unternehmen zu halten. Google muss die Suche und den Play Store nun anpassen, sonst drohen weitere Strafen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Google bef&#xFC;rchtet schlechteres Angebot&lt;/strong&gt;&#xD;
Seit einigen Jahren gilt in der EU der Digital Markets Act (DMA), ein strengeres Wettbewerbsgesetz, das Monopole in der Digitalwirtschaft eind&#xE4;mmen sollte. Es schreibt vor, dass besonders gro&#xDF;e und m&#xE4;chtige Unternehmen ihre eigenen Angebote nicht besser behandeln d&#xFC;rfen als die Angebote anderer Anbieter.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Google kritisierte die Entscheidung. Dies sei kein fairer Wettbewerb, sondern eine Verschlechterung von Produkten, so der Google-Pr&#xE4;sident f&#xFC;r Globale Angelegenheiten, Kent Walker. &#x201E;Um die Vorgaben zu erf&#xFC;llen, m&#xFC;ssen wir Echtzeit-Suchfunktionen entfernen, die die Europ&#xE4;er sch&#xE4;tzen, wie sofortige Preisangebote und direkte Verf&#xFC;gbarkeit von Hotels, Fl&#xFC;gen und Restaurants. Au&#xDF;erdem m&#xFC;ssen wir Sicherheitsfunktionen bei Google Play abbauen.&#x201C; Von Google hie&#xDF; es, die Entscheidung und auch eine Berufung werde gepr&#xFC;ft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Strafe ist Bruchteil des Jahresumsatzes&lt;/strong&gt;&#xD;
Kritik an der H&#xF6;he der Strafe kam von der europ&#xE4;ischen Suchmaschine Ecosia. &#x201E;890 Millionen Euro Strafen f&#xFC;r ein Unternehmen mit 400 Milliarden Dollar Jahresumsatz sind kein Abschreckungsmittel. Sie sind kalkulierter Teil eines Gesch&#xE4;ftsmodells&#x201C;, kritisierte Ecosia-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Wolfgang Oels.&#xD;
Laut EU-Kommission spiegelt die H&#xF6;he der Geldstrafe Auswirkungen und Dauer der Verst&#xF6;&#xDF;e wider. Der DMA sieht Strafen bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes vor.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Oels warnte vor dem dominierenden Marktanteil von Google bei der Internetsuche. Google habe nicht nur mit seinem Suchindex &#x201E;eine gigantische Karte des gesamten Internets&#x201C;. Mit jeder Suchanfrage bekomme Google auch Daten. &#x201E;Diesen Datenschatz besitzt kein anderes Unternehmen der Welt&#x201C;, so der Vertreter der kleineren Suchplattform. &#x201E;Mehr Nutzer erzeugen mehr Daten, die bessere Ergebnisse liefern, die mehr Nutzer anziehen. Ein Kreislauf, aus dem man ohne externe Intervention nicht herauskommt.&#x201C; Die US-amerikanischen Beh&#xF6;rden k&#xF6;nnten das amerikanische Unternehmen au&#xDF;erdem verpflichten, Daten europ&#xE4;ischer Nutzender herauszugeben.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
In den kommenden zw&#xF6;lf bis 18 Monaten soll das Unternehmen nach eigenen Angaben schlanker, agiler und schlagkr&#xE4;ftiger werden. Die organisatorischen Ver&#xE4;nderungen betreffen das deutsche Publishing-Gesch&#xE4;ft, die internationalen Gesellschaften sowie dazugeh&#xF6;rige Support-Funktionen.&#xD;
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&lt;strong&gt;BurdaVerlag und BurdaForward zusammengef&#xFC;hrt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Im deutschen Publishing-Gesch&#xE4;ft werden BurdaVerlag und BurdaForward unter der F&#xFC;hrung von Elisabeth Varn zusammengef&#xFC;hrt. Ziel sei ein integriertes Medienhaus, in dem &#x201E;Marken aus einer Hand gef&#xFC;hrt, Silos abgebaut und Kompetenzen geb&#xFC;ndelt werden&#x201C;. Daf&#xFC;r entstehe ein neues gemeinsames Unternehmen, keine der bisherigen Organisationen &#xFC;bernehme die andere.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Neue&#xA0;Marke Focus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;K&#xFC;nftig werden die Marken in verschiedenen Markenwelten organisiert. So werden &#x201E;Focus online&#x201C;, &#x201E;Focus Magazin&#x201C; und &#x201E;Focus Plus&#x201C; unter der Marke Focus geb&#xFC;ndelt.&#xD;
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Im Bereich Lifestyle werden &#x201E;Bunte&#x201C; und Bunte.de zusammengef&#xFC;hrt. Weitere Markenwelten umfassen Women &amp; Entertainment sowie Screens. Eigenst&#xE4;ndige Markens&#xE4;ulen bleiben Garden &amp; Living, Food, Health und Chip. F&#xFC;r das Tochterunternehmen Blue Ocean Entertainment &#xE4;ndert sich nach Unternehmensangaben nichts.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Neues Management&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mit der Neuaufstellung werden zudem F&#xFC;hrungspositionen neu besetzt oder geb&#xFC;ndelt. Stefan Ottlitz &#xFC;bernimmt die Funktion des Chief Digital Officer und die Markenverantwortung f&#xFC;r Focus. Manuela Kampp-Wirtz verantwortet den Lifestyle-Bereich, Sven Dams wird Chief Product Officer, Thomas Koelzer Chief Technology Officer und Rebecca Gottwald Chief AI Officer.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zum 1. Oktober wechselt Wiebke Meeder als Chief Revenue Officer von der Handelsblatt Media Group zu Burda Media. Florian Buck &#xFC;bernimmt die &#xFC;bergreifende Verantwortung f&#xFC;r den Finanzbereich als CFO.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Zuge der Neuorganisation verlassen Daniel Steil, Martin Weese, Matthias Frei und Elfi Langefeld das Unternehmen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der Medienkonzern stellt sein Publishing-Gesch&#xE4;ft neu auf. BurdaVerlag und BurdaForward werden zusammengef&#xFC;hrt. Mehr zum neuen Management.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/burda-media-baut-radikal-um-und-richtet-organisation-auf-ki-aus-979126/</link></item><item id="979125"><title>Chefredakteur Karsten Frerichs verl&#xE4;sst Evangelischen Pressedienst</title><pubDate>1784805317</pubDate><description>Frankfurt (KNA)&#xA0;&#x2013; Der Evangelische Pressedienst (epd) sucht einen neuen Chefredakteur. Wie die Nachrichtenagentur am Donnerstag in eigener Sache meldete, verl&#xE4;sst Chefredakteur Karsten Frerichs den epd zum Jahresende und wechselt in die Redaktion FAZ.net der &#x201E;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Frerichs erkl&#xE4;rte, es sei &#x201E;Zeit f&#xFC;r einen Neuanfang&#x201C;. Der 54-J&#xE4;hrige stand insgesamt 18 Jahre an der Spitze der evangelischen Nachrichtenagentur, deren Tr&#xE4;ger das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Redaktion mit besonderem Profil&lt;/strong&gt;&#xD;
&#x201E;Es reizt mich sehr, in Zeiten des digitalen Wandels meine Erfahrungen als Agenturjournalist in das Team von FAZ.net einzubringen&#x201C;, so Frerichs weiter. Daf&#xFC;r m&#xFC;sse er &#x201E;notgedrungen Liebgewonnenes&#x201C; aufgeben. Es sei ein Privileg gewesen, &#x201E;in dieser Redaktion mit ihrem besonderen Profil und vielen besonderen Menschen arbeiten zu d&#xFC;rfen&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Frerichs kam 2008 vom Deutschlandradio zun&#xE4;chst als Nachrichtenchef zum epd und &#xFC;bernahm die Position des Chefredakteurs 2017 von Thomas Schiller. Zur epd-Chefredaktion geh&#xF6;ren au&#xDF;erdem der stellvertretende Chefredakteur und Chef vom Dienst Uwe Gepp sowie die Berliner Chefkorrespondentin Corinna Buschow. Gespr&#xE4;che zur k&#xFC;nftigen Leitung der Redaktion h&#xE4;tten bereits begonnen, hie&#xDF; es.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&#xA0;&#xD;
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&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der Pressedienst sucht einen neuen Chefredakteur: Frerichs verl&#xE4;sst die Nachrichtenagentur zum Jahresende nach 18 Jahren und wechselt zu FAZ.net.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/chefredakteur-karsten-frerichs-verlaesst-evangelischen-pressedienst-979125/</link></item><item id="979124"><title>Rekordstrafe gegen Google wegen Wettbewerbsrechts-Verst&#xF6;&#xDF;en</title><pubDate>1784803236</pubDate><description>Br&#xFC;ssel (KNA)&#xA0;&#x2013; Google verst&#xF6;&#xDF;t gegen europ&#xE4;isches Wettbewerbsrecht und muss deshalb 890 Millionen Euro Strafe zahlen. Zu diesem Ergebnis kommt die EU-Kommission in einer Untersuchung, die am Donnerstag in Br&#xFC;ssel vorgestellt wurde. Sowohl Googles Suchmaschine als auch der Play Store, in dem Nutzer Apps herunterladen k&#xF6;nnen, sind demnach rechtswidrig.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In der Google-Suche hat das Unternehmen der EU-Kommission zufolge eigene Angebote weiter oben in den Suchergebnissen angezeigt und sich so einen illegalen Vorteil verschafft. Beim Play Store soll Google daf&#xFC;r gesorgt haben, dass Entwickler ihre Apps nicht &#xFC;ber andere App-Stores anbieten, um Gewinne im eigenen Unternehmen zu halten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Seit einigen Jahren gilt in der EU der Digital Markets Act, ein strengeres Wettbewerbsgesetz, das Monopole in der Digitalwirtschaft eind&#xE4;mmen soll. Es schreibt vor, dass besonders gro&#xDF;e und m&#xE4;chtige Unternehmen ihre eigenen Angebote nicht besser behandeln d&#xFC;rfen als die Angebote anderer Anbieter.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Gute Gespr&#xE4;che mit Google&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die H&#xF6;he der Geldstrafe spiegle Auswirkungen und Dauer der Verst&#xF6;&#xDF;e wider, so die Kommission. Laut dem Gesetz h&#xE4;tte sie bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes betragen k&#xF6;nnen. Neben der Geldstrafe hat die EU-Kommission Google aufgefordert, rechtswidrige Praktiken zu beenden und Google-Suche und Play Store entsprechend umzugestalten. Hierzu sei man in guten Gespr&#xE4;chen mit dem Unternehmen, das schon erste Tests gestartet habe.&lt;/p&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die &#xC4;nderungen muss Google nun innerhalb von 60 Tagen umsetzen. Gelingt das nicht, kann die Kommission neue Strafen verh&#xE4;ngen. Gegen die Geldstrafe, die nun verh&#xE4;ngt wurde, kann Google noch Beschwerde einlegen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&#xA0;&#xD;
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&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Seit einigen Jahren gilt in der EU ein strengeres Wettbewerbsrecht f&#xFC;r die Digitalwirtschaft. Mit Suchmaschine und Play Store versto&#xDF;e Google gegen dieses Gesetz &#x2013; darum verh&#xE4;ngt die EU nun eine Geldstrafe.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/rekordstrafe-gegen-google-wegen-wettbewerbsrechts-verstoessen-979124/</link></item><item id="979123"><title>Aus f&#xFC;r Wirtschaftspolitik-Magazin &#x201E;Makroskop&#x201C;</title><pubDate>1784800772</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Das Online-Magazin &#x201E;Makroskop&#x201C; hat seinen Magazinbetrieb eingestellt, berichtet die &#x201E;&lt;link http://www.wirtschaftsjournalistin.com/singlenews/uid-979116/f.a.s.-soziologe-kieserling-kritisiert-wirtschaftsjournalismus/#a979116 _blank&gt;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;. Redaktionsleiter Sebastian M&#xFC;ller best&#xE4;tigte dies in einem LinkedIn-Beitrag und erkl&#xE4;rte zugleich das Ende seiner T&#xE4;tigkeit als leitender Redakteur. Als Grund f&#xFC;r die Einstellung nannte die Redaktion in einer separaten Mitteilung betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten: Der redaktionelle und organisatorische Aufwand stehe in keinem gesunden Verh&#xE4;ltnis mehr zu den finanziellen Realit&#xE4;ten. &#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Makroskop&#x201C; wurde 2016 von Heiner Flassbeck und Paul Steinhardt gegr&#xFC;ndet und positionierte sich als Magazin f&#xFC;r Wirtschaftspolitik aus keynesianisch-heterodoxer Perspektive. Flassbeck war zuvor Staatssekret&#xE4;r im Bundesfinanzministerium und Chef&#xF6;konom der UNCTAD, der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen. Seit 2023 fungierte Heinrich R&#xF6;der als Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer von &#x201E;Makroskop&#x201C;, Redaktionsleiter war Sebastian M&#xFC;ller.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&#xA0;&#xD;
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&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Das Wirtschaftspolitik-Magazin hat nach zehn Jahren den laufenden Redaktionsbetrieb eingestellt. Redaktionsleiter Sebastian M&#xFC;ller best&#xE4;tigte auf LinkedIn auch das Ende seiner eigenen T&#xE4;tigkeit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/aus-fuer-wirtschaftspolitik-magazin-makroskop-979123/</link></item><item id="979122"><title>&#x201E;K&#xF6;nig der europ&#xE4;ischen Magazinpresse&#x201C;: Axel Ganz gestorben</title><pubDate>1784799866</pubDate><description>Paris &#x2013;&#xA0;&#x201E;K&#xF6;nig der europ&#xE4;ischen Magazinpresse&#x201C; &#x2013; diese Bezeichnung w&#xE4;hlte 1991 die &#x201E;International Herald Tribune&#x201C; f&#xFC;r Axel Ganz. Der gelernte Fotograf und Journalist, geboren am 25. Juli 1937 im badischen &#xD6;rtchen Auggen, war nach Stationen bei Burda und Bauer 1978 zu Gruner+Jahr gekommen. Ganz, frankophil durch und durch, baute f&#xFC;r den Verlag das Auslandsgesch&#xE4;ft auf. Dazu z&#xE4;hlte Prisma Presse, zeitweise der zweitgr&#xF6;&#xDF;te Zeitschriftenverlag in Frankreich.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zwischen 1991 und 2005 geh&#xF6;rte Ganz dem Vorstand von Gruner+Jahr an und internationalisierte den Verlag. Danach wechselte er in den Aufsichtsrat, dem er bis 2015 angeh&#xF6;rte. Ganz gr&#xFC;ndete mehr als 60 Zeitschriften, darunter &#x201E;Femme Actuelle&#x201C;, &#x201E;Voici&#x201C; und &#x201E;T&#xE9;l&#xE9;-Loisirs&#x201C;. Auch nach seiner Vorstandszeit bei G+J setzte er diese Arbeit fort. So entwickelte er 2006 zusammen mit dem Verlag in Frankreich die Frauenzeitschrift &#x201E;Jasmin&#x201C;, die allerdings schnell scheiterte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wie seine Familie der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, ist Ganz nun im Alter von 88 Jahren gestorben. &#x201E;Frankreich verliert eine der gro&#xDF;en Pers&#xF6;nlichkeiten der Presse, einen Mann, dessen Weitsicht und Leidenschaft die Medienwelt nachhaltig gepr&#xE4;gt haben&#x201C;, hei&#xDF;t es in ihrer Erkl&#xE4;rung. Die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung des von Ganz gegr&#xFC;ndeten und lange geleiteten franz&#xF6;sischen Verlags Prisma Media, heute Teil von Hachette, bezeichnete ihn als &#x201E;Vision&#xE4;r, Unternehmer und Wegbereiter&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das von Ganz ma&#xDF;geblich aufgebaute Zeitschriftenimperium von Gruner+Jahr ist heute Geschichte: Bertelsmann hat G+J zerschlagen, einige Teile bei RTL einsortiert und sich von den Auslandsbeteiligungen nach und nach getrennt. Ganz hat diesen Prozess kritisch begleitet. Den Zusammenschluss von RTL und G+J hielt er f&#xFC;r eine &#x201E;defensive Ma&#xDF;nahme&#x201C;, wie er 2021 im Interview mit der &#x201E;Welt&#x201C; sagte: &#x201E;Der Beitrag f&#xFC;r offensive Marktstrategien, f&#xFC;r die Entwicklung neuer Produktformate als Antwort auf die vordringenden Streaming-Angebote wird gering sein.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wegen seiner &#x201E;ordentlichen Ergebnisse&#x201C; und seines &#x201E;soliden Titel-Portfolios&#x201C; h&#xE4;tte Gruner+Jahr nach seiner &#xDC;berzeugung unabh&#xE4;ngig bleiben k&#xF6;nnen, sagte Ganz weiter.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Dieser Entwurf hat es in sich. Er erweitert die Befugnisse der Geheimdienste gerade im digitalen Raum enorm. Die &#xDC;berwachung von Datenverkehr wird ausgeweitet, was vor allem Journalisten die Sorgenfalten ins Gesicht treibt.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Doch von vorne. Warum sollen die Dienste k&#xFC;nftig so umfangreich hacken d&#xFC;rfen? Immer wieder haben Bundesregierungen versucht, den Geheimdiensten im Netz mehr Freiheiten zu geben. Diese Reformen haben stets die Kritik von B&#xFC;rgerrechtlern nach sich gezogen und sind sogar schon vom Bundesverfassungsgericht einkassiert worden. Im November 2024 hatten die Karlsruher Richter die sogenannte strategische Inland-Ausland-Fernmelde&#xFC;berwachung durch den BND im Bereich der Cybergefahren f&#xFC;r teilweise verfassungswidrig erkl&#xE4;rt und dem Parlament f&#xFC;r eine Neuregelung eine Frist bis Ende dieses Jahres gesetzt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;&#x201E;Versch&#xE4;rfte Bedrohungslage&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Zur Begr&#xFC;ndung der Reform hei&#xDF;t es nun zu Beginn des knapp 700 Seiten umfassenden Dokuments: &#x201E;In Anbetracht der versch&#xE4;rften Bedrohungslage im In- und Ausland&#x201C; sollten &#x201E;die Aufkl&#xE4;rungs- und Weiterverarbeitungsf&#xE4;higkeiten des Bundesamtes f&#xFC;r Verfassungsschutz und des Bundesnachrichtendienstes modernisiert und gest&#xE4;rkt werden.&#x201C; Erst k&#xFC;rzlich warnte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) in der &#x201E;Welt am Sonntag&#x201C; vor einer Versch&#xE4;rfung der Sicherheitslage in Deutschland.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Dabei stufte er die bislang geltende &#x201E;abstrakte Bedrohungslage&#x201C; herauf zu einer &#x201E;hohen Bedrohungslage&#x201C;. Zur geplanten Reform sagte Dobrindt der Zeitung: &#x201E;Mein Ziel ist es, dass wir die Nachrichtendienste weiterentwickeln zu echten Geheimdiensten, um wettbewerbsf&#xE4;hig und partnerschaftsf&#xE4;hig mit unseren befreundeten Diensten im Ausland zu sein.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die gr&#xF6;&#xDF;te Ver&#xE4;nderung: Die beiden Dienste sollen somit k&#xFC;nftig nicht mehr nur Informationen sammeln, sondern auch aktiv eingreifen d&#xFC;rfen. F&#xFC;r die Bundesrepublik ist das neu. Aus der Erfahrung des Nationalsozialismus, in dem die Sicherheitsdienste der SS, die Geheime Staatspolizei (Gestapo) und die klassische Polizei eng zusammenarbeiteten, trennte man in der Gesetzgebung Nachkriegsdeutschlands die Aufgabengebiete der Geheimdienste und der Polizei deutlich. W&#xE4;hrend die Geheimdienste f&#xFC;r die &#xDC;berwachung und Informationsbeschaffung zust&#xE4;ndig sind, obliegt es allein der Polizei, das Gewaltmonopol des Staates durchzusetzen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Aktive Gefahrenabwehr&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;K&#xFC;nftig soll der Verfassungsschutz aber selbst sogenannte Schutzma&#xDF;nahmen zur Gefahrenabwehr im Digitalen treffen d&#xFC;rfen. Damit gemeint sind laut Entwurf das &#x201E;verdeckte Einwirken auf Gegenst&#xE4;nde, die f&#xFC;r die Bedrohung gegenw&#xE4;rtig oder absehbar eingesetzt werden&#x201C;. Im Klartext: Der Verfassungsschutz soll k&#xFC;nftig Datenstr&#xF6;me umleiten, Desinformation verbreiten, fremde Systeme hacken und Server lahmlegen d&#xFC;rfen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Und auch f&#xFC;r den Auslandsgeheimdienst BND soll k&#xFC;nftig nicht ausschlie&#xDF;lich die Informationsbeschaffung im Vordergrund stehen. Stattdessen soll der Auslandsnachrichtendienst im Zuge &#x201E;erweiterter nachrichtendienstlicher Ma&#xDF;nahmen&#x201C; perspektivisch aktiv Gefahren abwehren d&#xFC;rfen. Dies soll jedoch nur im Falle einer &#x201E;spezifischen Gef&#xE4;hrdungslage&#x201C; gelten. Bei Anhaltspunkten einer konkreten &#x201E;Gefahr f&#xFC;r ein besonders gewichtiges Rechtsgut&#x201C; soll er auch in private Computer deutscher Staatsangeh&#xF6;riger und Personen, die sich in Deutschland aufhalten, eindringen und diese durchsuchen d&#xFC;rfen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Beiden Diensten soll f&#xFC;r ihre Aktivit&#xE4;ten K&#xFC;nstliche Intelligenz zur Verf&#xFC;gung stehen, die sie erwerben, trainieren und entsprechend nutzen k&#xF6;nnen. Neben &#xDC;berwachungsm&#xF6;glichkeiten durch Auswertung von Internetdaten soll f&#xFC;r die Gesichtserkennung ebenfalls der Zugriff auf private wie &#xF6;ffentliche Kameras in Echtzeit erlaubt werden. Verpflichtende Unterst&#xFC;tzung bei Cyberangriffen auf fremde IT-Systeme sollen BND und Verfassungsschutz dem Entwurf zufolge durch die oberste IT-Sicherheitsbeh&#xF6;rde des Bundes, das Bundesamt f&#xFC;r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), bekommen, das in Zukunft entsprechende Sicherheitsl&#xFC;cken an die Dienste weitergeben soll, anstatt sie zu beheben.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Abbau von Quellenschutz&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Dieses ungekannte Ausma&#xDF; an &#xDC;berwachung betrifft auch den Journalismus. In einer Stellungnahme zur Reform weist die Organisation &#x201E;Reporter ohne Grenzen&#x201C; (RSF) unter anderem auf eine potenzielle Leerstelle bei der Kontrolle der Nachrichtendienste hin. Dort hei&#xDF;t es, dass im Zuge der geplanten Einschr&#xE4;nkung des Informationsfreiheitsgesetzes nicht nur die Nachrichtendienste eine Ausnahmeregelung erhalten w&#xFC;rden, &#x201E;sondern auch alle Beh&#xF6;rden, die ihre Vorg&#xE4;nge und T&#xE4;tigkeiten kontrollieren&#x201C;. Damit w&#xE4;ren die Kontrollgremien der Dienste nicht mehr verpflichtet, Auskunftsersuchen von Journalisten nachzukommen, was die unabh&#xE4;ngige Kontrolle der Geheimdienstarbeit durch die Medien erschweren k&#xF6;nnte.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die Organisation kritisiert au&#xDF;erdem, dass mit der Nachrichtendienstreform der Schutz von Journalisten und ihren Quellen systematisch abgebaut werde. Auch erhalte der BND weitreichende Befugnisse zur automatisierten Datenanalyse, die den Quellenschutz gef&#xE4;hrdeten.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Christian Mihr, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer von &#x201E;Reporter ohne Grenzen&#x201C;, sagt dazu: &#x201E;Niemand bestreitet, dass die deutschen Nachrichtendienste in dieser Weltlage handlungsf&#xE4;hig sein m&#xFC;ssen. Aber dieser Entwurf erweitert ihre Befugnisse und verkleinert im selben Zug den Schutz von Quellen und die Kontrolle der Dienste. Am Ende trifft das nicht nur die Journalisten, sondern jeden, der ihnen etwas anvertrauen will.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Eingriff ins Redaktionsgeheimnis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;In einer Stellungnahme des Deutschen Journalisten-Verbands hei&#xDF;t es, dass die Reform insbesondere f&#xFC;r Investigativjournalisten von grundlegender Bedeutung sei. Die Bef&#xFC;rchtung des Verbandes: &#x201E;Bei Recherchen im nachrichtendienstlich relevanten Milieu k&#xF6;nnen Journalisten in Kontakt zu verd&#xE4;chtigen Personen kommen, sodass Ma&#xDF;nahmen der Sicherheitsbeh&#xF6;rden schwerwiegend in das Redaktionsgeheimnis und das journalistische Vertrauensverh&#xE4;ltnis zu Informantinnen und Informanten eingreifen.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Dennis-Kenji Kipker ist Gr&#xFC;nder des &#x201E;Cyberintelligence Institute&#x201C; in Frankfurt am Main und Experte f&#xFC;r IT-Sicherheitsrecht und Cybersicherheit. &#x201E;Der Quellenschutz wird durch die Reform definitiv gef&#xE4;hrdet&#x201C;, sagt er im Gespr&#xE4;ch mit dem KNA-Mediendienst. Schon allein dadurch, dass Journalisten in Zukunft nicht mehr gew&#xE4;hrleisten k&#xF6;nnten, dass die eigene Kommunikation sicher und ihre digitalen Kommunikationskan&#xE4;le nicht durch die Nachrichtendienste kompromittiert seien.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;&#x201E;Pauschaler, digitaler Verdacht&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die Verpflichtung des BSI, Sicherheitsl&#xFC;cken an die Dienste weiterzugeben, werde Kipker zufolge &#x201E;die Cybersicherheit in Deutschland erheblich schw&#xE4;chen und auch das Vertrauen seitens der Wirtschaft in die hiesige Sicherheitsarchitektur immer weiter herabsetzen&#x201C;. Der Grund: Wenn Sicherheitsl&#xFC;cken von Geheimdiensten ausgenutzt werden, um sich in die Ger&#xE4;te ihrer Zielpersonen zu hacken, anstatt die dazu genutzten Sicherheitsl&#xFC;cken zu beheben, k&#xF6;nnen auch Kriminelle diese L&#xFC;cken nutzen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Kipker ist &#xFC;berzeugt, dass einige der angedachten Regelungen verfassungsrechtliche Probleme mit sich br&#xE4;chten, mit deren Kl&#xE4;rung sich das Bundesverfassungsgericht befassen m&#xFC;sse. Auf einer gesamtgesellschaftlichen Ebene sieht er die Gefahr, dass &#x201E;die massenhafte Datenauswertung, mit Social-Media-Screening und der Aufweichung digitaler Grundrechte &#x2013; etwa im Rahmen der geplanten Chatkontrolle des EU-Parlaments &#x2013; immer st&#xE4;rker zunehmen wird&#x201C;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#x201E;Zugespitzt k&#xF6;nnte man sagen&#x201C;, so Kipker, &#x201E;dass sich die Verdachtsvermutung f&#xFC;r den B&#xFC;rger immer mehr vom Ausnahme- zum Regelfall entwickelt, man unterliegt mehr und mehr einem pauschalen digitalen Verdacht.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Am 12. August will das Kabinett &#xFC;ber die Reform des Nachrichtendienstrechts entscheiden. Nach der parlamentarischen Sommerpause wird sich dann ab September der Bundestag mit der Gesetzesreform befassen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Bundesregierung will die Befugnisse der deutschen Geheimdienste massiv erweitern. Experten und Verb&#xE4;nde warnen, dass die geplante Reform ungeahnte Folgen f&#xFC;r den Journalismus haben k&#xF6;nnte. Und zwar sehr negative.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/geheimdienstreform-gefaehrdet-quellenschutz-und-redaktionsgeheimnis-979121/</link></item><item id="979114"><title>DW-Journalist Alican Uluda&#x11F; nach Festnahme wieder freigelassen</title><pubDate>1784786669</pubDate><description>Ankara &#x2013; Der Gerichts- und Investigativjournalist Alican Uluda&#x11F;, der f&#xFC;r die Deutsche Welle (DW) arbeitet, ist einen Tag nach seiner erneuten Festnahme in der T&#xFC;rkei unter Auflagen wieder freigelassen worden. Das teilte die Deutsche Welle mit.&#xD;
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&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Demnach muss sich Uluda&#x11F; viermal pro Woche bei der t&#xFC;rkischen Polizei melden. Zudem wurde ein Ausreiseverbot gegen ihn verh&#xE4;ngt. Das neue Ermittlungsverfahren gegen den Journalisten wird fortgesetzt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Ankara wurden die Ermittlungen wegen mehrerer &#xC4;u&#xDF;erungen Uluda&#x11F;s auf der Plattform X eingeleitet. Als Rechtsgrundlage nannte die Beh&#xF6;rde die Artikel 216 (&#xD6;ffentliche Aufstachelung zu Hass und zur Feindseligkeit sowie Herabw&#xFC;rdigung von Bev&#xF6;lkerungsgruppen) und 217a (&#xD6;ffentliche Verbreitung irref&#xFC;hrender Informationen) des t&#xFC;rkischen Strafgesetzbuches.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;DW-Intendantin Barbara Massing bezeichnete die Festnahme als &#x201E;zutiefst besorgniserregend&#x201C;. Journalistische Arbeit d&#xFC;rfe nicht kriminalisiert werden. Uluda&#x11F; berichte seit vielen Jahren unabh&#xE4;ngig &#xFC;ber Justiz, Politik und Gesellschaft in der T&#xFC;rkei. Die Deutsche Welle fordere ein rechtsstaatliches und faires Verfahren.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Uluda&#x11F; war bereits am 19. Februar 2026 wegen kritischer &#xC4;u&#xDF;erungen auf X festgenommen worden und sa&#xDF; bis zum 21. Mai in Untersuchungshaft. Das Verfahren gegen ihn soll am 18. September fortgesetzt werden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Nein, &#xFC;berhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Seit Kristina Dunz, Vize-Chefin des RND in Berlin, der Dokumentarfilmer Stephan Lamby und RND-Chefredakteurin Eva Quadbeck in ihrem neuen Podcast &#x201E;Wenn Sie w&#xFC;ssten &#x2026;&#x201C; berichtet hatten, dass Springer-Chef Mathias D&#xF6;pfner Kanzler Friedrich Merz zu einer Zusammenarbeit mit der AfD dr&#xE4;ngen wollte, ist das Verh&#xE4;ltnis angespannt.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Springer dementierte aufs Sch&#xE4;rfste. Und tats&#xE4;chlich zog das in Berlin angesehene Polit-Trio des RND die s&#xFC;ffigen Zitate, die D&#xF6;pfner gesagt haben soll, nach einigen Tagen zur&#xFC;ck und entschuldigte sich in der anschlie&#xDF;enden Podcastfolge bei den H&#xF6;rerinnen und H&#xF6;rern f&#xFC;r die Fehlleistung: Die Zitate und die Unterstellung, D&#xF6;pfner habe den Kanzler unter Druck gesetzt, lie&#xDF;en sich nicht belegen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Das war in der von Eitelkeiten nicht freien Berliner Blase ein bemerkenswerter Akt. Bei Springer ist man allerdings dennoch weiter sauer auf das RND. Der Hauptgrund: Man h&#xE4;lt die Entschuldigung und Richtigstellung f&#xFC;r halbgar und vermisst t&#xE4;tige Reue.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Nachfrage bei RND-Chefredakteurin Eva Quadbeck: &#x201E;Haben Sie sich bei D&#xF6;pfner (oder dem Springer-Verlag) entschuldigt?&#x201C; Antwort Quadbeck: &#x201E;Wir haben uns bei unseren H&#xF6;rerinnen und H&#xF6;rern entschuldigt. Angesichts der Reaktionen gehen wir davon aus, dass der Podcast beim Springer-Verlag geh&#xF6;rt wurde.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Da klingt nicht der dringende Wunsch durch, sich vor D&#xF6;pfner in den Staub zu werfen. Und das hat vermutlich einen inhaltlichen Grund. Denn am Kern der Geschichte h&#xE4;lt das RND fest. So sagte Stephan Lamby im Zuge der Richtigstellung im Podcast: &#x201E;Der Verdacht, D&#xF6;pfner habe Merz dazu bewegen wollen, mit der AfD zusammenzuarbeiten, bleibt bestehen.&#x201C; Und genau dem widerspricht Springer energisch und verweist auf Beitr&#xE4;ge D&#xF6;pfners, in denen er eine Regierungsbeteiligung der AfD kritisch sieht.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Juristisch ist Springer &#xFC;brigens nicht gegen die Ver&#xF6;ffentlichung vorgegangen. Allerdings kann man davon ausgehen, dass das RND vor der Richtigstellung juristische Expertise hinzugezogen hat.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Falls Sie jetzt wissen wollen, ob die Geschichte stimmt: keine Ahnung. Presserechtlich steht das RND aber wohl auf ziemlich d&#xFC;nnem Eis. Denn auch, wenn es sich nur um eine Verdachtsberichterstattung handelt, m&#xFC;ssten die Autoren nachweisen, dass sie gen&#xFC;gend Ankn&#xFC;pfungstatsachen f&#xFC;r ihren Verdacht haben. Und den gerichtsfest zu belegen, ist nicht ganz einfach. Eigentlich k&#xF6;nnte das nur der Kanzler selbst. Und der hat bis jetzt keine Signale in diese Richtung gegeben.&#xD;
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&lt;ul&gt; &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Wurde Philipp Welte beim&#xA0;MVFP rausgemobbt?&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Warum musste Manager&#xA0;Thomas Lindner bei der&#xA0;FAZ gehen?&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Nimmt Elisabeth Burda&#xA0;Furtw&#xE4;ngler eine Auszeit?&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/929/kress-pro-2026-06 _blank&gt;Zu den Antworten&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/929/kress-pro-2026-06 _blank&gt;Must-Reads im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;K&#xFC;nstliche Intelligenz. So viel vertr&#xE4;gt guter Journalismus&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&#x201E;Der Mensch schreibt, KI darf verbessern&#x201C;. &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Chefredakteur Sebastian Matthes im Interview&lt;/li&gt; &lt;li&gt;F&#xFC;nf Cases des Monats. KI-Strategie, Funkes Pilotprojekt, Podcast-Vermarktung, digitaler Vertrieb, KI-Automatisierung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;SZ-Verlegerfamilie Friedmann. Millionenschwerer Vergleich&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Sein Protest sei spontan entstanden, aber Korenke glaubt, er w&#xFC;rde wieder so handeln. Allerdings gehe ihm der entstandene Trubel &#x201E;etwas an die Seele. Ich hatte nicht mit dieser Medienpr&#xE4;senz gerechnet.&#x201C; Rechtlich sei er &#x201E;v&#xF6;llig im Unrecht&#x201C; gewesen, moralisch differenziert er: &#x201E;Manchmal muss man Dinge tun, um Zeichen zu setzen und deutlich zu machen, dass man bestimmte Entwicklungen nicht akzeptiert.&#x201C; Seine Beleidigung eines Protokollmitarbeiters inmitten der &#x201E;aufgeladenen Situation&#x201C; beurteilt er r&#xFC;ckblickend als &#x201E;unm&#xF6;glich&#x201C;. Seine Entschuldigung habe der Betroffene angenommen. &lt;link http://www.turi2.de _blank&gt;&lt;em&gt;(turi2)&lt;/em&gt;&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Im Interview mit der &#x201E;Zeit&#x201C; bezeichnet der ehemalige Funke-Sprecher die Pr&#xE4;senz der Partei bei der Veranstaltung als &#x201E;ungeheuerliche Provokation&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/tobias-korenke-verteidigt-protest-gegen-afd-kranzniederlegung-979110/</link></item><item id="979098"><title>Referent Public Relations und Publishing in Frankfurt gesucht</title><pubDate>1784701746</pubDate><description>Frankfurt&#xA0;&#x2013; Die&#xA0;BG Unfallklinik sucht einen Referenten&#xA0;(w/m) Public Relations und Publishing.&#xD;
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Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Steuerung der Medienarbeit (Themenentwicklung, Erstellung von Pressemitteilungen und Statements, Pitchen von Interviews und Gastbeitr&#xE4;gen, Beantwortung von Presseanfragen, Betreuung von Presse- und TV-Teams)&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ausbau der Medienkontakte (regional, &#xFC;berregional und Fachpresse)&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Begleitung der Krisenkommunikation&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Monitoring und Analyse der Medienberichterstattung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Produktion von Marketing-Publikationen inkl. Redaktion und Grafikdesign (z. B. Social Media Postings, Anzeigen, Flyer, Plakate)&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Unterst&#xFC;tzung bei crossmedialen Kampagnen im Team&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Website- und Intranet-Pflege (in Urlaubsvertretung)&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Bewerber bringen mehrj&#xE4;hrige Berufserfahrung in der Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit auf Corporate- oder Agenturseite mit.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-3/referent-mwd-public-relations-und-publishing-565898/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen mehrj&#xE4;hrige Berufserfahrung in der Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit auf Corporate- oder Agenturseite mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/referent-public-relations-und-publishing-in-frankfurt-gesucht-979098/</link></item><item id="979097"><title>Das ZDF im doppelt kommunikativen Chaos</title><pubDate>1784698448</pubDate><description>Hamburg (KNA)&#xA0;&#x2013; Wir sind gerade allesamt angespannt, fiebrig, nerv&#xF6;s. Selbst der gelassene Kommunikationswissenschaftler Bernhard P&#xF6;rksen attestiert unserer Gesellschaft in seinem Bestseller &#x201E;Die gro&#xDF;e Gereiztheit&#x201C; eine &#x201E;kollektive Erregungsdynamik&#x201C; und spricht von &#x201E;Emp&#xF6;rungsdemokratie&#x201C;. Und schuld daran sind &#x2013; klar &#x2013; die Sozialen Medien. Meistens jedenfalls. Mitunter n&#xE4;mlich erregen auch die Reize seri&#xF6;ser Medien mehr kollektive Emp&#xF6;rung, als einer dynamischen Konsensdemokratie zutr&#xE4;glich ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das ZDF zum Beispiel braucht nur eine sprachunsensible Moderatorin, zwei streitlustige K&#xFC;nstler, drei linke Kabarettisten und vier Tage Zeit dazwischen. Am 12. Juli entfuhr Andrea Kiewel im &#x201E;Fernsehgarten&#x201C; beim Anblick japanischer Pok&#xE9;mon-Karten ein rassistisches Klischee. Kurz nachdem das Zweite Kiwis &#x201E;Shing Shong Shaang&#x201C; ihrer Echtzeit-Impulsivit&#xE4;t geschuldet sah, lud ZDF-Intendant Norbert Himmler Danger Dan und Igor Levit von der Satire-Show &#x201E;Die Anstalt&#x201C; aus, weil ihr neuer Song zur linken Gewalt gegen rechts aufrufe.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dessen Titel &#x201E;Keine Angst&#x201C; k&#xF6;nnte auch als &#xDC;berschrift dieser zwei Skandale einer reizbaren Branche dienen, die mehr miteinander zu tun haben, als man denkt.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Selbstjustiz propagiert?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Zur Erinnerung: Mitte voriger Woche wollten Max Uthoff, Maike K&#xFC;hl und Claus von Wagner ihre 100. &#x201E;Anstalt&#x201C; aufnehmen, als vom Mainzer Lerchenberg die Mitteilung ins M&#xFC;nchner Bavaria-Studio platzte, der Text von Danger Dan k&#xF6;nne &#x201E;als Anleitung zum politischen Extremismus verstanden werden, der Selbstjustiz propagiert und rechtswidrige Taten und Gewalt nicht ausschlie&#xDF;t&#x201C;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Inhaltlich bestehe zwar kein Zusammenhang zwischen der Ausladung und dem &#x201E;Fernsehgarten&#x201C;, meint Claudia Paganini, Professorin f&#xFC;r Medienethik an der Uni Innsbruck. &#x201E;Durch die zeitliche N&#xE4;he entsteht aber eine eigenartige Optik.&#x201C; W&#xE4;hrend sich das ZDF einerseits auf Kiewels &#x201E;gute Absicht beruft&#x201C;, orientiere es sich andererseits &#x201E;an einer m&#xF6;glichen Wirkung&#x201C;. Die verschiedenen Ma&#xDF;st&#xE4;be nennt sie inkonsequent: &#x201E;Hier wird eine tats&#xE4;chlich ausgestrahlte Entgleisung relativiert, dort ein Beitrag vor seiner Ausstrahlung interpretiert.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;W&#xE4;hrend das beitragsfinanzierte ZDF auf ungestellte Fragen antwortet, gab die Pressestelle ein ebenso schiefes wie verzagtes Statement ab. Kiewels Entgleisung &#x201E;war der Livesituation geschuldet und keinesfalls rassistisch gemeint&#x201C;, lie&#xDF; das Zweite verlauten. Anstelle der Moderatorin f&#xFC;gte es noch hinzu, sie &#x201E;bedauert ihre Worte und entschuldigt sich daf&#xFC;r&#x201C;. Sp&#xE4;testens hier wird der publizistische Skandal zum kommunikativen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Perspektive der Betroffenen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Denn abgesehen davon, dass es f&#xFC;r die Opfer unerheblich ist, wie Rassismus gemeint war, und die jahrzehntelange B&#xFC;hnenerfahrung einer TV-Vollprofifrau wie Kiewel eigentlich vor ihm bewahren m&#xFC;sste, m&#xFC;sse die anschlie&#xDF;ende Krisen-PR z&#xFC;gig, konkret, ehrlich und transparent sein, sagt Paganini &#x2013; und vor allem die Perspektive der Betroffenen einnehmen. Alles offenbar gar nicht so einfach in einer &#x201E;gereizten &#xD6;ffentlichkeit&#x201C;, die &#x201E;jede &#xC4;u&#xDF;erung sofort moralisch bewertet, politisch einordnet und &#xFC;ber Social Media vervielfacht&#x201C;, so Paganini.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Im rechtspopulistischen Sperrfeuer stehe das ZDF schon l&#xE4;nger unter &#x201E;extremer Beobachtung und soll m&#xF6;glichst nie einen Fehler machen&#x201C;. Danger Dans Ausladung belegt aber, dass eben dieser Versuch das Risiko erh&#xF6;ht, &#x201E;aus Angst vor negativer Bewertung welche zu produzieren&#x201C;. Ein Teufelskreis, den Paganini parteipolitisch pr&#xE4;zisiert: Wer st&#xE4;ndig vermeiden wolle, &#x201E;der AfD Futter zu geben, r&#xE4;umt ihr am Ende eine Art informelles Vetorecht ein&#x201C;. Diesem Dilemma stellt sich das Zweite im Shitstorm der vergangenen Tage bestenfalls ungeschickt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Dabei stellt es aus Sicht des Medienforschers Christian Schicha &#x201E;die Unabh&#xE4;ngigkeit der Redaktion in Frage und demontiere so sein eigenes pluralistisches Fundament, auf dem es &#x201A;sinnvoll und richtig gewesen&#x2018; w&#xE4;re, &#x201A;zwei K&#xFC;nstlern die B&#xFC;hne einer Satiresendung zu geben, um Strategien der Zivilgesellschaft gegen faschistische Tendenzen anzusprechen&#x2018;&#x201C;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Auf- und absteigende Lernkurven&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Am Samstag durften Uthoff, K&#xFC;hl und Wagner in ihrer Jubil&#xE4;umsfolge (im ZDF-Hauptprogramm am Dienstag ab 22.15 Uhr zu sehen) zwar online Stellung gegen die Ausladung beziehen, bevor sich ein &#x201E;Aspekte&#x201C;-Spezial und das &#x201E;heute-journal&#x201C; damit befassten. Man k&#xF6;nnte hier von einer aufsteigenden Lernkurve reden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die Bitte um Stellungnahmen zum Stand der Kiewel-Debatte jedoch beantwortet der Sender mit dem mittlerweile acht Tage alten Statement der Vorwoche und beteuert k&#xFC;hl, falls &#x201E;im ZDF Fehler geschehen, werden diese aufgearbeitet, korrigiert und transparent gemacht&#x201C;. Da flacht die Lernkurve also gleich wieder ab.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Und so zeigt sich hier die altbekannte Wagenburg-Mentalit&#xE4;t, vor der Claudia Paganini ausdr&#xFC;cklich warnt &#x2013; und gleichzeitig zur Vorsorge r&#xE4;t. Zwar hat sich im Schatten des gecancelten Dan der Wirbel um Kiewels Alltagsrassismus inklusive fehlerkulturellem Missmanagement l&#xE4;ngst gelegt. Um &#x201E;die Wahrscheinlichkeit derartiger Entgleisungen zu reduzieren&#x201C;, h&#xE4;lt die Expertin aber &#x201E;Schulungen oder den gezielten Austausch mit Menschen&#x201C; f&#xFC;r n&#xF6;tig, &#x201E;die h&#xE4;ufig diskriminierten oder rassistisch beleidigten Gruppen angeh&#xF6;ren&#x201C;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Zensur oder vorauseilender Gehorsam?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Auch dazu hat sich das ZDF noch nicht ge&#xE4;u&#xDF;ert. Vorerst k&#xF6;nnte es den &#x201E;Fernsehgarten&#x201C; ab Minute 64 als strittig markieren, anstatt die Ausgabe unkommentiert in der Mediathek zu behalten. Sie zu streichen, w&#xFC;rde die gro&#xDF;e Gereiztheit indes nur noch steigern.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Wer in Sachen Danger Dan nun &#x201E;Zensur&#x201C; ruft, liegt zumindest schief. Zensur beschreibt eher staatliches Handeln. Vorauseilender Gehorsam wie beim ZDF aber steht der demokratischen Willensbildung auch ohne Staat genauso im Wege wie mangelnde Reflexion. Paganinis Empfehlung: &#x201E;Fehler eingestehen, erkl&#xE4;ren, korrigieren, ohne bei jeder Emp&#xF6;rung in Panik zu geraten.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
So trage auch die Debatte um &#x201E;Keine Angst&#x201C; nicht nur dazu bei, &#x201E;das Lied kommerziell erfolgreicher zu machen&#x201C;, wie ihr Kollege Schicha meint. Sie k&#xF6;nnte auch die Zivilgesellschaft motivieren, &#x201E;sich ohne Einsatz von Gewalt gegen faschistische Tendenzen zu wehren&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Eine alltagsrassistische Bemerkung im &#x201E;Fernsehgarten&#x201C; und eine Ausladung aus der &#x201E;Anstalt&#x201C; lassen das ZDF alt aussehen. Medienethisch l&#xE4;sst sich aus dem selbstverschuldeten Ungl&#xFC;ck viel lernen &#x2013; vor allem mehr Mut zu Fehlerkultur.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/das-zdf-im-doppelt-kommunikativen-chaos-979097/</link></item><item id="979096"><title>Korrespondent der Deutschen Welle erneut in T&#xFC;rkei festgenommen</title><pubDate>1784698228</pubDate><description>Bonn (KNA)&#xA0;&#x2013; Der t&#xFC;rkische Korrespondent der Deutschen Welle (DW), Alican Uludag, ist nach Angaben des Auslandssenders erneut in seiner Heimat festgenommen worden. Die Verhaftung erfolgte, w&#xE4;hrend ein anderes Verfahren gegen den Journalisten anh&#xE4;ngig war, wie die DW am Dienstagabend mitteilte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Uludag war bereits im Februar in der t&#xFC;rkischen Hauptstadt Ankara verhaftet worden. Dem Investigativjournalisten werden Verbreitung irref&#xFC;hrender Informationen an die &#xD6;ffentlichkeit, Beleidigung des Pr&#xE4;sidenten sowie Beleidigung der t&#xFC;rkischen Nation, des Staates und der Institutionen vorgeworfen. Er verbrachte daraufhin 92 Tage in Untersuchungshaft und wurde erst im Mai wieder freigelassen. Der Gerichtstermin f&#xFC;r sein Verfahren ist demnach f&#xFC;r den 18. September festgesetzt. Zu den Vorw&#xFC;rfen, die zu der neuerlichen Verhaftung f&#xFC;hrten, konnte die Deutsche Welle zun&#xE4;chst keine Angaben machen.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Massing: &#x201E;Fordern ein faires Verfahren&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
DW-Intendantin Barbara Massing verurteilte die neuerliche Festnahme des Reporters. &#x201E;Wir erwarten, dass seine Rechte uneingeschr&#xE4;nkt gewahrt werden, und fordern auch hier ein rechtsstaatliches und faires Verfahren.&#x201C; Alican recherchiere und berichte seit vielen Jahren unabh&#xE4;ngig &#xFC;ber Justiz, Politik und Gesellschaft in der T&#xFC;rkei. &#x201E;Journalistische Arbeit darf nicht kriminalisiert werden&#x201C;, betonte Massing.&#xD;
F&#xFC;r seine Arbeit wurde Uludag mehrfach ausgezeichnet. Erst im Juli erhielt er den diesj&#xE4;hrigen Pressefreiheitspreis der T&#xFC;rkischen Journalistenvereinigung.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Erst in diesem Monat wurde er f&#xFC;r seine Arbeit in der T&#xFC;rkei ausgezeichnet. Nun ist der DW-Korrespondent Alican Uludag festgenommen worden &#x2013; w&#xE4;hrend ein altes Verfahren gegen ihn noch nicht mal abgeschlossen ist.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/pressefreiheit-14/korrespondent-der-deutschen-welle-erneut-in-tuerkei-festgenommen-979096/</link></item><item id="979092"><title>&#x201E;Westfalenpost&#x201C; geht zum 80-j&#xE4;hrigen Bestehen auf Jubil&#xE4;umstour</title><pubDate>1784630420</pubDate><description>Hagen &#x2013;&#xA0;Die &#x201E;Westfalenpost&#x201C; feiert ihr 80-j&#xE4;hriges Bestehen mit einer Tour durch ihr Verbreitungsgebiet in S&#xFC;dwestfalen. Ein Redaktionsteam will dabei f&#xFC;nf St&#xE4;dte besuchen und &#xFC;ber Menschen und ihre Geschichten vor Ort berichten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Unter dem Motto &#x201E;Echte N&#xE4;he&#x201C; reisen drei Redakteurinnen und ein Redakteur im Juli gemeinsam in einem Elektroauto durch die Region. Die Tour steht unter der &#xDC;berschrift &#x201E;Unterwegs zu Hause&#x201C;. Ziel ist es, mit Menschen aus dem Verbreitungsgebiet ins Gespr&#xE4;ch zu kommen und ihre Geschichten zu erz&#xE4;hlen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Angaben der &#x201E;Westfalenpost&#x201C; sollen dabei unter anderem Fragen im Mittelpunkt stehen, warum Menschen in ihrer Stadt leben, was die jeweiligen Orte ausmacht und wie dort Heimatgef&#xFC;hl entsteht. Die Tour wird in einem Live-Blog begleitet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>In f&#xFC;nf St&#xE4;dten will ein Team Menschen vor Ort treffen und ihre Geschichten in einem Live-Blog begleiten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/westfalenpost-geht-zum-80-jaehrigen-bestehen-auf-jubilaeumstour-979092/</link></item><item id="979086"><title>Soziale Herkunft entscheidet &#xFC;ber den Zugang zum Journalismus</title><pubDate>1784616652</pubDate><description>K&#xF6;ln &#x2013; Diversit&#xE4;t steht bei praktisch jedem Medienhaus ganz oben auf der To-do-Liste. Es gibt Mentoring-Programme, Diversity-Beauftragte, Selbstverpflichtungen. Nur: Bei der sozialen Herkunft wirkt davon offenbar wenig. Das zeigt eine neue Studie.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Tanja K&#xF6;hler (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) und Julia L&#xF6;nnendonker (TU Dortmund) haben daf&#xFC;r 250 Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten befragt &#x2013; 180 Volont&#xE4;re, 70 Journalistensch&#xFC;lerinnen, berichtet unter anderem die &lt;link http://www.wirtschaftsjournalistin.com _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;. Es ist&#xA0;die bislang gr&#xF6;&#xDF;te Erhebung zu diesem Thema in Deutschland, finanziert von der Otto Brenner Stiftung, ver&#xF6;ffentlicht im Halem Verlag. Das Ergebnis: Wer aus einem Akademikerhaushalt kommt, hat es im Journalismus deutlich leichter als Kinder aus Arbeiterfamilien.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Konkret: Nachwuchsjournalisten aus der niedrigsten Bildungsherkunftsgruppe sind in Redaktionen und Journalistenschulen kaum zu finden. &#xDC;ber 90 Prozent aller Befragten haben studiert, ein Realschulabschluss ist die Ausnahme. Und obwohl viele H&#xE4;user Diversit&#xE4;t predigen, taucht soziale Herkunft in ihren Programmen bislang so gut wie nicht auf.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Grund liegt oft im Geld: Wer aus einem Nichtakademikerhaushalt stammt, nennt am h&#xE4;ufigsten fehlende finanzielle Mittel als Grund, warum ein Praktikum ausfiel. Kinder von Akademikern sammeln dagegen &#xF6;fter Erfahrung als freie Mitarbeiter, haben eher die richtigen Kontakte und k&#xF6;nnen sich beim Berufseinstieg auf die Eltern verlassen. Wer aus einfacheren Verh&#xE4;ltnissen kommt, steht damit h&#xE4;ufiger allein da &#x2013; und sieht die Branche entsprechend kritischer: Je niedriger der eigene soziale Status eingesch&#xE4;tzt wird, desto skeptischer f&#xE4;llt der Blick auf die Vorstellung aus, im Journalismus z&#xE4;hle nur Leistung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Neu ist der Befund nicht, aber er ist selten so aktuell und breit belegt worden: Eine gro&#xDF;e deutsche Untersuchung dazu stammt von Weischenberg et al. aus dem Jahr 2006. Eine gro&#xDF;e Untersuchung des Reuters Institute &#xFC;ber britische Journalisten kam 2025 ebenfalls zu dem Ergebnis, dass Menschen aus weniger privilegierten sozialen Verh&#xE4;ltnissen im Journalismus deutlich unterrepr&#xE4;sentiert sind. Auch eine Vergleichsstudie der Unis Mainz und Oxford kam 2019 zum selben Schluss &#x2013; Journalismus in Deutschland, Schweden und Gro&#xDF;britannien sei ein &#x201E;geschlossener Kreis&#x201C; der Bildungs-Mittel- und Oberschicht. Die neue Studie best&#xE4;tigt das mit deutlich mehr Daten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Autorinnen fordern deshalb unter anderem Pflichtschulungen zu Klassismus, ein systematisches Erfassen sozialer Herkunft im Bewerbungsprozess und Quoten f&#xFC;r Menschen aus weniger privilegierten Verh&#xE4;ltnissen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Studie ist frei zug&#xE4;nglich (Open Access):&#xA0;&lt;link https://www.halem-verlag.de/produkt/klassismus-im-journalismus/ _blank&gt;Klassismus im Journalismus - Herbert von Halem Verlag&lt;/link&gt;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Unterst&#xFC;tzung bei der externen Kommunikation der Pressestelle und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Erstellen von Pressemeldungen, Pege von Presse-/Medienverteilern sowie Mitarbeit an Pressekonferenzen und Veranstaltungen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verfassen von Texten f&#xFC;r Websites, Redevorlagen und Printprodukte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitarbeit bei weiteren Verbandspublikationen wie &#x201E;DBVexklusiv&#x201C;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Planung, Durchf&#xFC;hrung und Nachbereitung von Veranstaltungen und Aktionen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;F&#xFC;r die Social-Media-Kan&#xE4;le: Erstellen von textlichen und visuellen Inhalten und entsprechendes Monitoring&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Content Management der Websites&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber bringen ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in einem relevanten Fachbereich (Journalismus, Medientechnologie, Marketing, PR, Kommunikations-, Agrar-, Forst-, Ern&#xE4;hrungswissenschaft) oder vergleichbare Ausbildung/Qualikation (Marketingkommunikation oder &#xC4;hnliches) mit.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-praktika-volontariate-trainees-7/trainee-presse-und-oeffentlichkeitsarbeit-mwd-565943/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in einem relevanten Fachbereich mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/trainee-presse-und-oeffentlichkeitsarbeit-in-berlin-gesucht-979085/</link></item><item id="979084"><title>Verlagsmanager / Publizistischer Leiter in Berlin gesucht</title><pubDate>1784610199</pubDate><description>Berlin&#xA0;&#x2013; Die&#xA0;Hk Hobby- und Kleintierz&#xFC;chter Verlagsgesellschaft&#xA0;sucht einen Verlagsmanager/Publizistischen Leiter&#xA0;(w/m).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Fachliche und disziplinarische F&#xFC;hrung sowie Weiterentwicklung des Teams des HK-Verlages&lt;/li&gt; &lt;li&gt;F&#xF6;rderung einer modernen, digitalen und datengetriebenen Redaktionskultur&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Entwicklung und Umsetzung der Verlags- und Produktstrategie&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verantwortung f&#xFC;r die strategische Weiterentwicklung des Medienportfolios sowie Identifikation neuer Gesch&#xE4;ftsfelder und Erl&#xF6;smodelle&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verantwortung f&#xFC;r die Weiterentwicklung bestehender sowie die Konzeption neuer Print- und Digitalprodukte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitwirkung bei Budgetplanung und wirtschaftlicher Steuerung des HK-Verlages&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber bringen mehrj&#xE4;hrige Berufs- und F&#xFC;hrungserfahrung im Medien- oder Verlagsumfeld&#xA0;mit.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-mit-leitungsfunktion-2/verlagsmanager-publizistischer-leiter-mwd-565941/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen mehrj&#xE4;hrige Berufs- und F&#xFC;hrungserfahrung im Medien- oder Verlagsumfeld mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/verlagsmanager-publizistischer-leiter-in-berlin-gesucht-979084/</link></item><item id="979083"><title>Onlineredakteur in Reutlingen gesucht</title><pubDate>1784609840</pubDate><description>Reutlingen&#xA0;&#x2013; Der &#x201E;Reutlinger Generalanzeiger&#x201C;&#xA0;sucht einen Onlineredakteur&#xA0;(w/m).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Aktuelle Entwicklungen in Reutlingen und der Region beobachten und Themen fr&#xFC;hzeitig erkennen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Online-relevante Artikel recherchieren und schreiben&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Inhalte f&#xFC;r die Website und s&#xE4;mtlichen Social-Media-Kan&#xE4;le erstellen, optimieren und platzieren&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Analyse von Reichweiten und Nutzungsdaten zur Weiterentwicklung des Angebots&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Koordination von Terminen und Sonderformaten&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Bewerber bringen ein abgeschlossenes Volontariat und idealerweise ein abgeschlossenes Studium mit.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/onlineredakteur-mwd-565924/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen ein abgeschlossenes Volontariat und idealerweise ein abgeschlossenes Studium mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/onlineredakteur-in-reutlingen-gesucht-979083/</link></item><item id="979082"><title>&#xD6;sterreich investiert Millionen in Pressef&#xF6;rderung</title><pubDate>1784608915</pubDate><description>Wien (KNA) &#x2013; Noch vor der Umsetzung einer f&#xFC;r 2028 geplanten generellen Reform der Medienf&#xF6;rderung hat die &#xF6;sterreichische Regierung ein umfangreiches Paket zur Unterst&#xFC;tzung von Presseverlagen f&#xFC;r 2026 und 2027 beschlossen. Medienminister Andreas Babler (SP&#xD6;) ver&#xF6;ffentlichte am Montag auf der Website seiner Partei die Einzelheiten. Zuerst hatte der &#x201E;Standard&#x201C; berichtet.&#xD;
&lt;br /&gt;Demnach sind f&#xFC;r 2026 und 2027 insgesamt 45 Millionen Euro f&#xFC;r die F&#xF6;rderung der digitalen Transformation vorgesehen. Weitere 45 Millionen Euro gehen bis 2028 in die Zustellf&#xF6;rderung f&#xFC;r bezahlte Tages- und Wochenzeitungen. &#x201E;Es muss egal sein, ob jemand am Land lebt oder in der Stadt. Alle sollen Zugang zu Qualit&#xE4;tsjournalismus haben. Mit der Zustellf&#xF6;rderung garantieren wir Nachrichten an jede Adresse&#x201C;, so Babler, der auch Vizekanzler der Regierung unter Bundeskanzler Christian Stocker von der &#xD6;sterreichischen Volkspartei (&#xD6;VP) ist.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Auch deutlich mehr f&#xFC;r Medienkompetenz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ab 2027 sollen zudem die Mittel f&#xFC;r Medienkompetenz auf zehn Millionen Euro erh&#xF6;ht werden. Bislang standen f&#xFC;r Medienkompetenzf&#xF6;rderung nur 700.000 Euro zur Verf&#xFC;gung.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Gratis-Tageszeitungen, die es in &#xD6;sterreich anders als in Deutschland weiterhin gibt, gehen beim F&#xF6;rdersegen offenbar leer aus. Die &#xD6;VP, die die Koalition mit der SP&#xD6; und den liberalen Neos in Wien f&#xFC;hrt, konnte sich laut &#x201E;Standard&#x201C; nicht mit ihrer Forderung durchsetzen, einen eigenen F&#xF6;rdertopf wie Bl&#xE4;tter wie &#x201E;heute&#x201C; oder &#x201E;&#xD6;sterreich&#x201C; zu schaffen.&#xD;
&lt;br /&gt;Die kostenlosen, rein &#xFC;ber Anzeigen finanzierten Bl&#xE4;tter gelten als besonders anf&#xE4;llig f&#xFC;r die sogenannte Inseratenkorruption, durch die in der Vergangenheit &#xFC;ber Werbeschaltungen von Regierung, Beh&#xF6;rden oder anderen staatlichen Institutionen Einfluss auf die Berichterstattung genommen worden sein soll. Kritiker haben staatlichen Stellen immer wieder vorgeworfen, Anzeigen in Medien zu schalten, die positiv &#xFC;ber sie berichten, und kritischen Medien die staatliche Werbung &#x2013; und damit auch die oft &#xFC;berlebensnotwendigen Einnahmen &#x2013; zu entziehen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Medienminister: &#x201E;Transparente Kriterien&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mit der Neugestaltung der Medienf&#xF6;rderung r&#xFC;ckten nun &#x201E;transparente und nachvollziehbare Qualit&#xE4;tskriterien sowie redaktionelle Unabh&#xE4;ngigkeit in den Mittelpunkt&#x201C;, so Babler. Dazu geh&#xF6;rten auch die Einhaltung ethischer Richtlinien, professionelles Arbeiten und die Erbringung journalistischer Leistungen im &#xF6;ffentlichen Interesse als wichtigste Voraussetzung f&#xFC;r eine F&#xF6;rderung.&lt;br /&gt;Der Verband &#xD6;sterreichischer Zeitungen (V&#xD6;Z) begr&#xFC;&#xDF;te die geplanten Ma&#xDF;nahmen. Damit gebe es f&#xFC;r die Verlage nun eine &#x201E;bessere Planungssicherheit&#x201C;. Die F&#xF6;rderpakete stehen allerdings noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die EU.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Keine Verlagsf&#xF6;rderung in Deutschland&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In Deutschland lehnen die meisten Zeitungsverlage und die Verlagsverb&#xE4;nde BDZV und MFVP eine direkte Pressef&#xF6;rderung weiter ab. Von fr&#xFC;heren Bundesregierungen geplante F&#xF6;rderprogramme f&#xFC;r Zustellung und Vertrieb oder digitale Transformationen scheiterten zumeist schon in der Planungsphase.&lt;br /&gt;Aktuell hei&#xDF;t es im Koalitionsvertrag der Berliner Regierung lediglich, man wolle die Zustellproblematik mit den Verlagen besprechen und Rechtssicherheit f&#xFC;r gemeinn&#xFC;tzigen Journalismus schaffen. Medienstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) erkl&#xE4;rte im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vergangene Woche aber, die Bundesregierung konzentriere sich auf das &#x201E;Grundsatzproblem&#x201C; der Marktverzerrung durch die gro&#xDF;en Plattformen.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Frage sei &#x201E;jetzt nicht, was sind alternative Konzepte f&#xFC;r gemeinn&#xFC;tzigen Journalismus oder die direkte Unterst&#xFC;tzung von Verlagen&#x201C;. Man m&#xFC;sse vielmehr &#x201E;endlich die richtigen ordnungspolitischen Fragen stellen und so an die Quasi-Monopole und die Macht der Big-Tech-Unternehmen ran&#x201C;, so Weimer.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;br /&gt;Stegner ist der &#x201E;Rheinischen Post&#x201C;&#xA0;seit 2017 verbunden. Sie absolvierte u.a. die Journalistenschule und war im Ressort Report t&#xE4;tig. Zuletzt war sie Projektleiterin Audio &amp; Podcasts.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Die Rheinische Post ist l&#xE4;ngst viel mehr als nur eine Zeitung. Social Media aber auch Podcasts sind ideale Darstellungsformen, um Menschen davon zu erz&#xE4;hlen. Sie anzusprechen und nachhaltig von unseren journalistischen Angeboten und unserer St&#xE4;rke in der lokalen Berichterstattung zu &#xFC;berzeugen, diese Aufgabe m&#xF6;chte ich angehen&#x201C;, sagt Lilli Stegner.&#xD;
&lt;br /&gt;Stegner folgt auf Hanna Fecht, &#x201E;die sich anderen beruflichen Herausforderungen au&#xDF;erhalb der Mediengruppe stellt&#x201C;, wie es in einer Aussendung hei&#xDF;t.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Br&#xF6;cker ist seit Januar 2024 Chefredakteur von Table.Media. Zuvor war er unter anderem Chefredakteur der &#x201E;Rheinischen Post&#x201C; und von &#x201E;The Pioneer&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Gordon Repinski, Founding Editor von &#x201E;Politico Deutschland&#x201C;, wechselt in die neu geschaffene Position des International Political Anchor der Premium-Gruppe. In dieser Funktion soll er f&#xFC;hrende Pers&#xF6;nlichkeiten aus Politik und Wirtschaft interviewen und marken&#xFC;bergreifend unter anderem mit einer eigenen Talkshow auf WELT TV, in Video-Podcasts sowie weiteren crossmedialen Formaten pr&#xE4;sent sein.&#xD;
&lt;br /&gt;Annett Meiritz wechselt vom &#x201E;Handelsblatt&#x201C; zu &#x201E;Politico Deutschland&#x201C; und &#xFC;bernimmt dort die Position der Stellvertretenden Chefredakteurin. Mit dem Schwerpunkt Au&#xDF;enpolitik soll sie zudem marken&#xFC;bergreifend f&#xFC;r die PREMIUM-GRUPPE publizieren. Meiritz war acht Jahre als US-Korrespondentin t&#xE4;tig und arbeitete zuvor als Parlamentsreporterin f&#xFC;r den &#x201E;Spiegel&#x201C; in Berlin.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Er kommt von Sebastian Turners Table Media. Annett Meiritz wird Stellvertretende Chefredakteurin. Und sonst?</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/michael-broecker-wird-chefredakteur-von-politico-deutschland-979078/</link></item><item id="979077"><title>Ewig m&#xFC;de? So finden Medienprofis zu neuer Energie zur&#xFC;ck</title><pubDate>1784540900</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Eine allgemeine Ersch&#xF6;pfung sowie individuelle M&#xFC;digkeit gelten als Ph&#xE4;nomene unserer Zeit, und jeder k&#xF6;nnte seine Gr&#xFC;nde daf&#xFC;r anf&#xFC;hren. Allerdings stellte Kommunikations- und Motivationstrainer Dale Carnegie (1888 bis 1955) schon 1948 in seinem Klassiker &#x201E;Sorge dich nicht &#x2013; lebe!&#x201C; fest, dass &#x201E;die allgemeine M&#xFC;digkeit mit erstaunlicher Geschwindigkeit w&#xE4;chst&#x201C;. In einem Kapitel gibt er darin Empfehlungen, st&#xE4;ndige M&#xFC;digkeit zu &#xFC;berwinden, wieder energiegeladen und gut gelaunt zu sein. &#x201E;Ruhen Sie sich h&#xE4;ufig aus. Ruhen Sie sich aus, ehe Sie m&#xFC;de werden&#x201C;, ist sein wichtigster Rat. &#x201E;Sollten Sie mittags kein Schl&#xE4;fchen machen k&#xF6;nnen, legen Sie sich wenigstens vor dem Abendessen eine Stunde hin.&#x201C;&#xD;
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Zudem solle man sich nicht unn&#xF6;tig aufregen: &#x201E;Sorgen, Anspannung und Aufregung sind die drei Hauptursachen f&#xFC;r Erm&#xFC;dung&#x201C;, meinte Dale Carnegie. &#x201E;Sparen Sie Ihre Energie f&#xFC;r wichtige Dinge.&#x201C; F&#xFC;r unsere Zeit k&#xF6;nnte man daraus den Ratschlag nehmen, sich nicht jede Krise und Diskussion auf der Welt zu eigen zu machen und zum Anlass zu nehmen, sich zu sorgen, zu &#xE4;ngstigen oder aufzuregen. Wenn man sie weder verursacht noch einen Einfluss darauf hat, wird man sich nur selbst ersch&#xF6;pfen, aber noch nicht einmal im eigenen Leben etwas verbessern oder andere umstimmen. Es handelt sich hier also um ein Pl&#xE4;doyer daf&#xFC;r, sich pragmatisch auf das selbst Ver&#xE4;nderbare zu konzentrieren.&#xD;
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Schlie&#xDF;lich nennt Carnegie vier einfache Arbeitsgewohnheiten, die vor st&#xE4;ndiger M&#xFC;digkeit sch&#xFC;tzen sollen: 1. Alle Unterlagen vom Schreibtisch zu r&#xE4;umen, die nicht unmittelbar zur aktuellen Arbeit geh&#xF6;ren; 2. Aufgaben in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit zu erledigen; 3. Entscheidungen zu treffen, sobald man die notwendigen Informationen hat, anstatt Probleme aufzuschieben, sowie 4. das Organisieren, Delegieren und Beaufsichtigen zu lernen. Hier geht es also um Klarheit, Priorit&#xE4;ten, Einfachheit und Effizienz, wie sie auch heute im Berufs- und Privatleben sinnvoll sind. Beispiel: eine geordnete, aktuelle Ablage f&#xFC;r alle Unterlagen (ich nutze Google Drive und Asana) statt eines chaotischen Desktops.&#xD;
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&lt;strong&gt;K&#xF6;rperliche Ursachen: Vom Arzt kl&#xE4;ren lassen&lt;/strong&gt;&#xD;
Aus heutiger Sicht w&#xFC;rde man den biologischen Aspekt erg&#xE4;nzen. St&#xE4;ndige M&#xFC;digkeit kann auch k&#xF6;rperliche Ursachen haben &#x2013; von Stoffwechselst&#xF6;rungen (z. B. Eisenmangel trotz ausreichender Ern&#xE4;hrung) &#xFC;ber verschleppte Infektionen bis hin zu schweren Erkrankungen. Wer vermutet, dass er krank sein k&#xF6;nnte, sollte sich von einem Arzt untersuchen lassen. Von Selbstdiagnosen per Google oder KI-Chat ist wegen der hohen Fehlerrate abzuraten. Empfehlung: Krankmeldungen nicht dazu nutzen, der Kl&#xE4;rung eines Konfliktes (z. B. mit dem Chef) oder einer &#xFC;berf&#xE4;lligen Ver&#xE4;nderung auszuweichen. Eine einvernehmliche L&#xF6;sung wird schwieriger, wenn man monatelang nicht mehr zur Arbeit gekommen ist.&#xD;
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&lt;strong&gt;Ungesunder Lebensstil: Graduell verbessern&lt;/strong&gt;&#xD;
Jedem ist klar, dass ein ungesunder Lebensstil ebenfalls dazu beitragen kann, dass man sich st&#xE4;ndig m&#xFC;de f&#xFC;hlt: &#xFC;berm&#xE4;&#xDF;iges Essen und Trinken, kaum Bewegung, zu wenig Schlaf. Wer hier Defizite hat, wei&#xDF; das selbst, tut sich aber h&#xE4;ufig schwer damit, das zu &#xE4;ndern &#x2013; insbesondere in beruflich oder privat stressigen Phasen. Beim Sportstudio hat man sich zwar schnell angemeldet, bezahlt dann aber eventuell nur die Beitr&#xE4;ge, ohne es je zu nutzen. Empfehlung: graduell verbessern (z. B. jeden Abend ein kleiner Spaziergang, so lange es f&#xFC;rs Laufen nicht reicht; zur Massage gehen oder eine Meditations-App nutzen, um sich zu entspannen, wenn der Yogakurs aktuell zu viel ist). Jede kleine Aktivit&#xE4;t hilft bereits.&#xD;
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&lt;strong&gt;&#xDC;berarbeitung: Nicht auf spezielle Auszeiten warten&lt;/strong&gt;&#xD;
&#xDC;berstunden werden heute weniger gemacht, daf&#xFC;r haben sich die Arbeitstage verdichtet: mehr zu bedenken und zu erledigen, technische Zusatzarbeiten aller Art (z. B. SEO- und GEO-Optimierung der Beitr&#xE4;ge, Social Media, Newsletter), kleinere Teams. Mancher ist eigentlich st&#xE4;ndig &#xFC;berarbeitet, ohne sich das einzugestehen, und rettet sich in Urlaube, Sabbaticals, eventuell auch in Elternzeiten. Das kann lange Zeit funktionieren, ist aber sicher nicht nachhaltig. Empfehlung: Arbeitsbelastung und Erholungszeiten so gestalten, dass man sich innerhalb der laufenden Woche weitgehend wieder regeneriert. Gelingt das kaum, braucht es eine echte Ver&#xE4;nderung (z. B. Aufgaben abgeben, Arbeitszeit reduzieren).&#xD;
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&lt;strong&gt;Psychische Probleme: Ursachen erkunden&lt;/strong&gt;&#xD;
Manches, das man selbst f&#xFC;r M&#xFC;digkeit h&#xE4;lt, ist eher empfundene Hilflosigkeit, Resignation, Entt&#xE4;uschung oder Trauer (z. B. wegen einer verlorenen Stelle oder eines gescheiterten Projekts). Hier geht es also um psychische Probleme, ohne dass diese gleich medizinisch relevant sein m&#xFC;ssen. Sie k&#xF6;nnen sich auf individuelle Herausforderungen beziehen, aber auch in einer generell pessimistischen oder idealistischen, damit oft entt&#xE4;uschten Weltsicht begr&#xFC;ndet sein. Empfehlung: Ein Pers&#xF6;nlichkeits- oder Verhaltenstest unterst&#xFC;tzt die Selbstreflexion und kann Glaubens- und Denkmuster aufzeigen, die wie M&#xFC;digkeit erscheinen. Danach hilft professionelle Begleitung (Coach, Therapeut) weiter.&#xD;
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&lt;strong&gt;Unzufriedenheit: Wieder an etwas glauben lernen&lt;/strong&gt;&#xD;
Nicht zuletzt erm&#xFC;det chronische Unzufriedenheit, sei es wegen geistiger oder kreativer Unterforderung und damit Langeweile, wegen fehlender Unterst&#xFC;tzung beziehungsweise schwieriger Chefs und Kollegen oder wegen des Eindrucks, nichts Sinnvolles zu tun. Einige Zeit kann man sich dar&#xFC;ber aufregen und rebellieren, wer aber mittelfristig nichts ver&#xE4;ndert, resigniert schlie&#xDF;lich und f&#xFC;hlt sich &#x201E;nur noch m&#xFC;de&#x201C;. Empfehlung: Hoffnungslosigkeit weist auf ein Motivationsproblem hin und im Kern darauf, dass man an nichts mehr glauben kann &#x2013; zumindest an die eigene Kraft, dass man etwas erreichen und verbessern kann. Erfahrene Unterst&#xFC;tzung (z. B. Mentor, spiritueller Begleiter) erweitert hier die Perspektive.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/wenn-ki-nicht-hilft-sechs-wege-aus-dem-arbeitschaos-978992/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: 6&#xA0;Wege aus dem Arbeitschaos&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Stress, &#xDC;berarbeitung, gesundheitliche Probleme oder fehlende Motivation: Dauerhafte Ersch&#xF6;pfung kann viele Ursachen haben. Karrierecoach Attila Albert zeigt, woran sie liegen kann &#x2013; und welche Strategien helfen, Schritt f&#xFC;r Schritt wieder mehr Energie und Zuversicht zu gewinnen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/ewig-muede-so-finden-medienprofis-zu-neuer-energie-zurueck-979077/</link></item><item id="979068"><title>Media-Tenor: &#x201E;Bild&#x201C; bleibt meistzitiert, &#x201E;Spiegel&#x201C; holt auf</title><pubDate>1784535245</pubDate><description>Berlin &#x2013; &#xA0;Im ersten Halbjahr 2026 sind die Verweise auf exklusive Medieninhalte gestiegen: Die von Roland Schatz und seinem Media-Tenor-Team ausgewerteten 28 deutschen Leitmedien kamen von Januar bis Juni auf 12.597 Zitate &#x2013; gegen&#xFC;ber 11.931 im Vorjahreszeitraumberichet &lt;link http://kress.de/news/beitrag/154162-die-meistzitierten-medien-im-ersten-halbjahr-spiegel-im-aufwind-rheinische-post-vor-faz-und-sz.html _blank&gt;kress.de&lt;/link&gt;.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Die Gewinner: &#x201E;Spiegel&#x201C; und &#x201E;Rheinische Post&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die &#x201E;Bild&#x201C;-Gruppe bleibt nach dem ersten Halbjahr meistzitiert. Der &#x201E;Spiegel&#x201C; habe aber deutlich aufgeholt und mit seinen Recherchen zum Fall Collien Fernandes (&#x201E;Entbl&#xF6;&#xDF;t im Netz&#x201C;, 21.3.2026) &#xFC;ber Wochen f&#xFC;r anhaltende Aufmerksamkeit gesorgt, so die Analyse von Roland Schatz, Gr&#xFC;nder und Chef des Forschungsinstituts Media Tenor.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die &#x201E;Rheinische Post&#x201C; habe sich vor allem in der Debatte um die Rentenreform im Juni hervorgetan, unter anderem, weil Gesundheitsministerin Warken den D&#xFC;sseldorfern erste Details zum Gesetzentwurf f&#xFC;r eine Pflegeversicherungsreform exklusiv gegeben habe. Auch die &#x201E;Neue Osnabr&#xFC;cker Zeitung&#x201C; habe deutlich zugelegt, mit einer Exklusivmeldung zur Forderung von SPD-Fraktionschef Miersch, die Schuldenbremse angesichts der Iran-Krise auszusetzen. &#xDC;ber einen Zitate-Zuwachs k&#xF6;nnen sich zudem Madsacks RedaktionsNetzwerk Deutschland, kurz RND, und Axel Springers &#x201E;Welt&#x201C;-Gruppe freuen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Die Verlierer: TV-Sender und &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Zu den Verlierern z&#xE4;hlten laut Media Tenor die TV-Sender von ARD und ZDF ebenso wie die Gruppe um RTL, ntv, &#x201E;Stern&#x201C; und &#x201E;Capital&#x201C;. Auch die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C; habe kr&#xE4;ftig Zitate eingeb&#xFC;&#xDF;t und sei von Rang 10 auf Rang 16 zur&#xFC;ckgefallen &#x2013; anders als etwa die &#x201E;Rheinische Post&#x201C; sei sie kaum zu den aktuellen Reformdebatten rund um Rente, Steuern und Gesundheit zitiert worden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Wochen- und Monatsmedien: &#x201E;Spiegel&#x201C; dominant, &#x201E;Manager Magazin&#x201C; vor &#x201E;Wirtschaftswoche&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die Dominanz des &#x201E;Spiegel&#x201C; im Vergleich der Wochen- und Monatsmedien sei im zweiten Quartal noch einmal gestiegen. Mehrere andere Wochenmedien h&#xE4;tten dagegen Zitate verloren, darunter &#x201E;BamS&#x201C;, &#x201E;Stern&#x201C;, &#x201E;WamS&#x201C; und &#x201E;Zeit&#x201C;. Das &#x201E;Manager Magazin&#x201C; habe dagegen Pl&#xE4;tze gutgemacht und rangiere nun sogar vor der &#x201E;Wirtschaftswoche&#x201C;: Zuletzt hatte das Magazin exklusiv &#xFC;ber einen &#x201E;beispiellosen Kahlschlag&#x201C; (&#x201E;Bild&#x201C;) bei Volkswagen berichtet, wo laut den Recherchen in den kommenden Jahren weltweit bis zu 100.000 Arbeitspl&#xE4;tze gestrichen werden sollen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;&#x201E;Handelsblatt&#x201C; setzt immer mehr Akzente im Politikteil &#x2013; &#x201E;SZ&#x201C; rutscht aus Top-15&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#x201E;Bild&#x201C;, &#x201E;Spiegel&#x201C; und die TV-Sender dominierten weiterhin die Zitate im Politikteil, das &#x201E;Handelsblatt&#x201C; habe sich aber zunehmend auch dort als Quelle etabliert und in den ersten sechs Monaten &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; und &#x201E;FAZ&#x201C; &#xFC;berholt. Im Wirtschaftsteil bleibe das &#x201E;Handelsblatt&#x201C; f&#xFC;hrend, wenn auch mit weniger Zitaten. Die &#x201E;Rheinische Post&#x201C; habe sich hier erstmals unter die Top 15 der zitierten Medien vorgearbeitet, vor &#xFC;berregionalen Titeln wie &#x201E;FAZ&#x201C;, &#x201E;S&#xFC;ddeutsche&#x201C; und der &#x201E;Welt&#x201C;-Gruppe. Themen seien unter anderem die Bahnpreise, die Software Palantir, laut Justizministerin Hubig nicht f&#xFC;r Bundesbeh&#xF6;rden vorgesehen, sowie ein Konjunkturbarometer der Deutschen Krankenhausgesellschaft gewesen, wonach 74 Prozent der Krankenh&#xE4;user ihre wirtschaftliche Lage als unbefriedigend einsch&#xE4;tzten, bei gro&#xDF;en H&#xE4;usern ab 600 Betten sogar 95 Prozent.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Social Media: X dominiert weiter, Truth Social und Instagram legen zu&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
X bleibt den Media-Tenor-Berechnungen zufolge die dominierende Social-Media-Plattform mit Einfluss auf die Redaktionen. Trumps bevorzugte Plattform Truth Social habe angesichts des USA-Iran-Konflikts an Bedeutung gewonnen, ebenso Instagram: Dort seien vermehrt Eindr&#xFC;cke und Einsch&#xE4;tzungen von Menschen vor Ort im Iran zitiert worden. Am h&#xE4;ufigsten habe sich laut der Auswertung die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C; solcher Instagram-Inhalte bedient.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Zu den Verlierern z&#xE4;hlen laut der Analyse die TV-Sender sowie die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C;, analysiert das Forschungsinstitut Media Tenor von Roland Schatz.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/media-tenor-auswertung-bild-bleibt-meistzitiert-spiegel-holt-auf-979068/</link></item><item id="979066"><title>Ex-Wirtschaftsredakteur der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen&#x201C;: Volker W&#xF6;rl ist tot</title><pubDate>1784533806</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013;&#xA0;Der fr&#xFC;here Wirtschaftsredakteur der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;, Volker W&#xF6;rl, ist im Alter von 96 Jahren gestorben.&#xA0; Geboren 1930 im Sudetenland, kam er 1958 als Redakteur ins Wirtschaftsressort der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;. Von 1976 leitete er es gemeinsam mit Franz Thoma und sp&#xE4;ter mit Helmut Maier-Mannhart. W&#xF6;rl blieb bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1995 auf dem Posten und verfasste auch danach noch als freier Autor Artikel f&#xFC;r das Blatt.&#xD;
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Die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C; hat ihren Ex-Redakteur in einem Nachruf gew&#xFC;rdigt. Alexander Hagel&#xFC;ken, leitender Wirtschaftsredakteur, beschreibt W&#xF6;rl darin als &#x201E;gr&#xFC;n angehauchten Gentleman mit sozialem Gewissen&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Was an Volker W&#xF6;rl sofort auffiel, das war sein besonderer Blickwinkel&#x201C;, schreibt Hagel&#xFC;ken. &#x201E;Kam man in den 1990er-Jahren in die Wirtschaftsredaktion der S&#xFC;ddeutschen Zeitung, kreisten viele Artikel um Themen, die auch heute noch sehr gegenw&#xE4;rtig klingen: VW in der Krise, Lufthansa will hoch hinaus, Unternehmen fordern geringere Steuern.&#x201C; Dazwischen sei aber immer mal wieder ein St&#xFC;ck von W&#xF6;rl erschienen, der zwischen all den Berichten &#xFC;ber Firmenbilanzen eine andere Perspektive eingenommen habe: &#x201E;Geht es in diesem Land sozial gerecht zu? Ist das ganze Verm&#xF6;gen, das hier erwirtschaftet wird, eigentlich fair verteilt?&#x201C;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Das Blatt w&#xFC;rdigt den langj&#xE4;hrigen Ressortleiter in einem Nachruf als &#x201E;gr&#xFC;n angehauchten Gentleman mit sozialem Gewissen&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/ex-wirtschaftsredakteur-der-sueddeutschen-volker-woerl-ist-tot-979066/</link></item><item id="979064"><title>Armin Coerper &#xFC;bernimmt Leitung des ZDF-Studios in New York</title><pubDate>1784533377</pubDate><description>Mainz &#x2013; Armin Coerper &#xFC;bernimmt zum 1. September 2026 die Leitung des ZDF-Studios in New York. Der 1972 in Saarbr&#xFC;cken geborene Journalist folgt auf Nicola Albrecht, die das Studio bis Februar 2026 leitete.&#xD;
&#xA0;&lt;br /&gt;Coerper verf&#xFC;gt &#xFC;ber lange Erfahrung in der Auslandsberichterstattung. Seit September 2023 leitete er das ZDF-Studio in Moskau. Zuvor war er von 2016 bis 2023 Redakteur bei &#x201E;frontal&#x201C;&#xA0;und von 2011 bis 2016 Leiter des ZDF-Studios in Warschau. Als Reporter der Hauptredaktion Aktuelles berichtete er 2008 aus den USA &#xFC;ber die Wahl Barack Obamas zum Pr&#xE4;sidenten. Dar&#xFC;ber hinaus war er als Korrespondent unter anderem in Tel Aviv, Kairo, Singapur, London, Paris, Wien und New York im Einsatz.&#xD;
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Nicola Albrecht wechselt zum 1. September in das ZDF-Landesstudio Berlin. Dort wird sie als Redakteurin und Reporterin f&#xFC;r verschiedene Sendungsformate des ZDF t&#xE4;tig sein.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der 1972 in Saarbr&#xFC;cken geborene Journalist folgt auf Nicola Albrecht, die das Studio bis Februar 2026 leitete.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/armin-coerper-uebernimmt-leitung-des-zdf-studios-in-new-york-979064/</link></item><item id="979056"><title>Historiker und Publizist Michael St&#xFC;rmer gestorben</title><pubDate>1784292820</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013; Der Historiker und Publizist Michael St&#xFC;rmer ist tot. Er starb am 13. Juli nach langer Krankheit im Alter von 87 Jahren in seinem Haus s&#xFC;dlich von M&#xFC;nchen.&#xD;
&lt;br /&gt;St&#xFC;rmer wurde 1938 in Kassel geboren und war von 1973 bis 2003 Professor f&#xFC;r Mittlere und Neuere Geschichte an der Universit&#xE4;t Erlangen-N&#xFC;rnberg. Anschlie&#xDF;end leitete er zehn Jahre lang die Stiftung Wissenschaft und Politik.&#xD;
&lt;br /&gt;Anfang der 1980er-Jahre beriet St&#xFC;rmer den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl in au&#xDF;enpolitischen Fragen. Seit 1998 war er zudem Chefkorrespondent der &#x201E;Welt&#x201C; und der &#x201E;Welt am Sonntag&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Zu seinen bekanntesten Werken z&#xE4;hlt &#x201E;Das ruhelose Reich. Deutschland 1866&#x2013;1918&#x201C;. St&#xFC;rmer setzte sich in seinen Arbeiten unter anderem mit der deutschen Geschichte, Europa und internationalen Beziehungen auseinander. Im Historikerstreit der 1980er-Jahre geh&#xF6;rte er zu den zentralen Akteuren.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Er war Professor, Berater von Helmut Kohl und langj&#xE4;hriger Chefkorrespondent der &#x201E;Welt&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/historiker-und-publizist-michael-stuermer-gestorben-979056/</link></item><item id="979055"><title>Peter Thiel erh&#xE4;lt Axel Springer Award 2026</title><pubDate>1784280595</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Unternehmer und Investor Peter Thiel erh&#xE4;lt den Axel Springer Award 2026. Mit der Auszeichnung w&#xFC;rdigt Axel Springer nach eigenen Angaben Pers&#xF6;nlichkeiten, die durch Unternehmergeist, Innovationskraft und gesellschaftliche Wirkung herausragen.&#xD;
&lt;br /&gt;Thiel war Mitgr&#xFC;nder von PayPal, erster externer Investor bei Facebook und Mitgr&#xFC;nder des Softwareunternehmens Palantir. &#xDC;ber seinen Founders Fund investierte er zudem in Unternehmen aus Bereichen wie K&#xFC;nstliche Intelligenz, Biotechnologie und Raumfahrt.&#xD;
&lt;br /&gt;Axel-Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias D&#xF6;pfner bezeichnete Thiel als einen Unternehmer, der die technologische Entwicklung mitbestimme und mit langfristigem Denken sowie der Bereitschaft zum Widerspruch Generationen von Gr&#xFC;ndern inspiriert habe.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Angaben des Unternehmens soll die Preisverleihung am 24. September 2026 in Berlin stattfinden und live gestreamt werden.&#xA0;&#xD;
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&lt;strong&gt;DJV kritisiert&#xA0;D&#xF6;pfner&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Bei der Preisentscheidung scheine es sich&#xA0;&#x201E;um das Ego des Vorstandsvorsitzenden Mathias D&#xF6;pfner zu handeln, dem die Werte seines Hauses egal sind, wenn es um sein eigenes Fortkommen und den ehrgeizigen Plan geht, auch in den USA mit Springer zu einem der gr&#xF6;&#xDF;ten Medienunternehmen des Landes aufzusteigen.&#x201C; &lt;em&gt;(KNA)&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Wof&#xFC;r der Unternehmer und Investor ausgezeichnet wird. Und was dem DJV daran missf&#xE4;llt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/peter-thiel-erhaelt-axel-springer-award-2026-979055/</link></item><item id="979053"><title>Theaterst&#xFC;ck &#x201E;Die vierte Gewalt&#x201C; &#xFC;ber eine Zukunft ohne Journalismus</title><pubDate>1784278303</pubDate><description>Mannheim (KNA) &#x2013; &#x201E;K&#xF6;nnen Sie sich noch an &#x201A;Berichterstattung&#x2018; erinnern, &#x201A;Tagesschau&#x2018; und so?&#x201C;, will Museumsp&#xE4;dagogin Lisa Schneider von ihrer Besuchergruppe wissen. &#x201E;Ich wei&#xDF;, Sie vermissen nichts&#x201C;, aber damals sei Journalismus &#x201E;ein ganz normaler Beruf&#x201C; gewesen, mit &#x201E;selbstbewussten Redaktionen&#x201C; und &#x201E;ohne jedes Schamgef&#xFC;hl&#x201C;. Es habe gar kein Unrechtsbewusstsein f&#xFC;r das gegeben, was sie taten, geht es weiter. Schlie&#xDF;lich h&#xE4;tten diese &#x201E;Journalisten&#x201C; die Menschen mit ihrem &#x201E;Nachrichtengewitter &#xFC;berfordert&#x201C; und &#x201E;ganz konfus gemacht&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Damit ist zum Zeitpunkt der Museumsf&#xFC;hrung zum Gl&#xFC;ck schon einige Zeit Schluss. Wir schreiben das Jahr 2036. Pressefreiheit gibt es nicht mehr, stattdessen sendet das &#x201E;Bundesinformationsministerium&#x201C;, das die komplette Versorgung der Bev&#xF6;lkerung mit individualisierten Informationen &#xFC;bernommen hat. Womit die Menschen h&#xF6;chst zufrieden sind.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Emotion statt Information&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Journalismus kann im Museum besichtigt werden, wo klargemacht wird, wo seine &#x201E;Schuld&#x201C; liegt: an der &#xDC;berforderung der Menschen durch immer mehr und immer widerspr&#xFC;chlichere Informationen. Und an der immer st&#xE4;rkeren Emotionalisierung des Nachrichtengesch&#xE4;fts. &#x201E;In den 2020er-Jahren erkannten die Medien, dass es nicht um Information geht, sondern um Emotion. Gefragt war nicht mehr das, was stimmte, sondern was stimmig war&#x201C;, erl&#xE4;utert Museumsf&#xFC;hrerin Schneider (Pia Kessler) ihrem Publikum.&lt;br /&gt;Und dieses Publikum sind wir beziehungsweise die Menschen, die an diesem Freitagabend in Mannheim vom Kunstverein Industrietempel in diese Mediendystopie mitgenommen werden. Geschrieben hat sie der SWR-Redakteur Thomas Reutter, und nicht nur die Thesen des St&#xFC;cks, sondern auch der Schauplatz sind original: Die F&#xFC;hrung findet im ehemaligen SWR-Funkhaus Mannheim statt, das der ARD-Sender bis 2024 nutzte und das seitdem inklusive der meisten Originalausstattung leer steht.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Reale Beispiele&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hierdurch schl&#xE4;ngelt sich die fiktive F&#xFC;hrung von den Schnittr&#xE4;umen durch die Regie ins eigentliche Studio und erinnert mit realen Beispielen daran, wann diese Ver&#xE4;nderungen anfingen: mit Bundespr&#xE4;sident Horst K&#xF6;hler, der wegen eines Pressestatements 2010 zur&#xFC;cktreten musste, oder mit Bundesinnenminister Thomas de Maizi&#xE8;re (CDU), der schon 2015 zur Absage eines Fu&#xDF;ball-L&#xE4;nderspiels in Hannover vor der Presse erkl&#xE4;rte: &#x201E;Verstehen Sie, dass ich darauf keine Antwort geben m&#xF6;chte. Ein Teil der Antwort w&#xFC;rde die Bev&#xF6;lkerung verunsichern.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Als Stimme dieser Bev&#xF6;lkerung l&#xE4;sst Reutter wie im antiken Theater einen kleinen Chor auftreten. Der ist angemessen angry und ruft: &#x201E;Nehmt Euch in Acht, das &#xF6;ffentliche Interesse hat sich gewandelt&#x201C;, und: &#x201E;Die Nachrichten haben uns krank gemacht, sie sollen verboten bleiben&#x201C;. Dass es 2036 ein Bundesinformationsministerium als einzige publizistische Stimme gibt? &#x201E;Wir wollten es&#x201C;, ruft der Chor, der immer wieder bei den einzelnen Stationen der Tour sein eindr&#xFC;ckliches Plazet deklamiert.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Bundesinformationsministerium&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Alle wollten es? Nicht alle, denn pl&#xF6;tzlich ist Alex (Sarah Hornung) da. Sie sendet von einem Schiff mit dem Piratensender &#x201E;Free Europe&#x201C; gegen die gef&#xE4;llig-manipulative Informations&#xF6;de des Ministeriums an, nimmt die gesamte Besuchergruppe als Geisel und verlangt umgehend ein Gespr&#xE4;ch mit dem Minister.&lt;br /&gt;Der hat zwar keine Zeit, aber live auf dem Bildschirm erscheint sein Staatssekret&#xE4;r Marc Blank (herrlich schmierig: Arnaud Geiger) und erkl&#xE4;rt: &#x201E;Wir wissen, was die Menschen sehen, h&#xF6;ren, f&#xFC;hlen wollen &#x2013; wir kennen alle Interessen.&#x201C; Aus seiner Herablassung gegen&#xFC;ber dem normalen Volk macht dieser Blank keinen Hehl: &#x201E;Wir leben in einer Zeit des Postfaktischen&#x201C;, bemerkt er trocken. Die Menschen wollten nicht mehr abw&#xE4;gen und hinterfragen, die Regierung genie&#xDF;e 59 Prozent Zustimmung: &#x201E;Wer das angreift, begeht Landesverrat und ist aus dem Ausland gesteuert.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Also ist die &#x201E;Pressefreiheit&#x201C; krude Ideologie, kritische Sender und Blogger sind als Terrororganisation eingestuft und verboten. &#x201E;Die Leute wollen ihre Ruhe und keine breite Diskussion&#x201C;, sagt Blank. &#x201E;Wir sind ersch&#xF6;pft&#x201C;, sekundiert der Chor. Alex&#x2019; &#x201E;Free Europe&#x201C; wird allerdings noch geduldet, weil der kleine Sender kaum Einfluss hat.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ist Medienfreiheit gestrig?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ihr flehentliches &#x201E;Wir wollen wieder Journalismus. Wir wollen wieder wissen, was da drau&#xDF;en f&#xFC;r ein Schei&#xDF; abl&#xE4;uft&#x201C;, quittiert der von den Kurpf&#xE4;lzer Madrigalisten gestellte Chor mit einem vielstimmigen &#x201E;So einsam, so m&#xFC;hsam, so gestrig!&#x201C;, und weil die Macht so absolut beim autorit&#xE4;r-v&#xE4;terlichen Staat liegt, wird Alex&#x2019; Social-Media-Kanal von Blank noch einmal f&#xFC;r kurze Zeit freigeschaltet. Sie setzt noch einen eindringlichen Appell ab und wird dann von zwei Menschen aus dem Raum geschleift.&lt;br /&gt;Zur&#xFC;ck bleibt ein sichtlich bewegtes Publikum, das zwischendurch in klugen Einspielern noch erkl&#xE4;rt bekam, was es mit Ph&#xE4;nomenen wie Doomscrolling, News Avoidance und False Balance auf sich hat. Und das hinterher diskutiert: An jede der zehn Auff&#xFC;hrungen schloss eine Publikumsdiskussion mit Medienvertretern an &#x2013; vom fr&#xFC;heren &#x201E;Monitor&#x201C;-Chef und heutigen WDR-Korrespondenten in Nairobi, Georg Restle, &#xFC;ber den f&#xFC;r seine investigativen Filme bekannten Autor und Regisseur Daniel Harrich, Correctiv-Chef Justus von Daniels und Netzwerk-Recherche-Vorstand Daniel Drepper bis zu den Chefredakteurinnen und Chefredakteuren der regionalen Zeitungen Miriam Scharlibbe (&#x201E;Mannheimer Morgen&#x201C;), Yannick Dillinger (&#x201E;Rheinpfalz&#x201C;) und Klaus Welzel (&#x201E;Rhein-Neckar-Zeitung&#x201C;). Nur der SWR hatte anscheinend leider keine Zeit.&#xD;
&lt;br /&gt;Doch das kann er wiedergutmachen, indem er das St&#xFC;ck auch bei sich auff&#xFC;hren l&#xE4;sst oder in geeigneter Form ins Programm nimmt. Zum Jugendmedientag oder Tag der Pressefreiheit beispielsweise. Oder ganz einfach als Fortbildung in eigener Sache.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Idee entstand im Museum&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Denn was Reutter und der Industrietempel &#x2013; &#xFC;brigens alles Laienschauspieler &#x2013; da im wahrsten Wortsinn auf die Studiob&#xFC;hne brachten, bringt in nur einer Stunde auf den Punkt, vor welchen Herausforderungen der &#x201E;Journalismus&#x201C; und &#x201E;die Medien&#x201C; stehen. Er sei auf die Idee gekommen, als er 2023 im benachbarten &#x201E;Technoseum&#x201C;, Mannheims Haus f&#xFC;r Technikgeschichte, die Ausstellung &#x201E;Auf Empfang&#x201C; &#xFC;ber die Geschichte des Rundfunks besucht habe, erz&#xE4;hlt Reutter: &#x201E;Da war viel vom SWR ausgestellt und ich hab&#x2019; gedacht: Jetzt sind wir auch Museum &#x2013; gleichzeitig wurden die Angriffe auf einzelne Journalisten und Medien generell immer st&#xE4;rker.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Weil die nie um k&#xFC;hne Ideen verlegenen Industrietempler da gerade ein Sci-Fi-St&#xFC;ck auf den Weg gebracht hatten, in dem nach einer globalen Flutkatastrophe die letzten Indigenen im Hockenheimring sitzen und die letzten fossilen Brennstoffe verfeuern, lag eine &#x201E;Science-Fiction, in der die Funkh&#xE4;user geschlossen sind und die Pressefreiheit weg ist&#x201C; (Reutter) quasi auf der Hand.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;An den Haaren herbeigezogen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Bei aller Dystopie geht es den Macherinnen und Machern darum, auszuloten, wo wir aktuell stehen. &#x201E;In den Diskussionen wurde entsprechend debattiert: Was ist an den Haaren herbeigezogen, wo m&#xFC;ssen wir wirklich aufpassen?&#x201C;, bilanziert Reutter, der mit dem St&#xFC;ck gern weiter auf Tour gehen w&#xFC;rde.&lt;br /&gt;Denn auch wenn in &#x201E;Die vierte Gewalt&#x201C; viel Science-Fiction ist: Die Parallelen zur Aktualit&#xE4;t sind so eindr&#xFC;cklich wie bedr&#xFC;ckend &#x2013; auch wenn im St&#xFC;ck selbst nicht ein einziges Mal von der AfD oder Donald Trump die Rede war. Und alles sollte getan werden, damit die Kurpf&#xE4;lzer Madrigalisten als Chor am Ende nicht recht behalten: &#x201E;Wir wollen es, so sad, so cute, so angry &#x2026;&#x201C;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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Geboten wird unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Ausbildung im journalistischen Handwerk in Lokalredaktionen und &#xFC;berregionalen Teams&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Begleitendes Masterstudium an der HAW Kiel mit Verbindung von Theorie und Praxis&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Regelm&#xE4;&#xDF;ige Schulungen und Feedback zur fachlichen Weiterentwicklung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Individuelle Ausbildungsinhalte entsprechend pers&#xF6;nlicher Interessen und St&#xE4;rken&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Begleitung durch feste Ansprechpersonen in den Redaktionen und die Volontariatsleitung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Vermittlung journalistischer Arbeit mit Fokus auf lokale Themen und demokratische Grundwerte&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Bewerber kennen die Bedeutung des Lokaljournalismus und&#xA0;m&#xF6;chten mit deiner Arbeit zeigen, warum er f&#xFC;r unsere Gesellschaft unverzichtbar ist.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-praktika-volontariate-trainees-6/volontariat-redaktion-mwd-mit-masterstudium-journalismus-und-medienwirtschaft-565866/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber kennen die Bedeutung des Lokaljournalismus und m&#xF6;chten mit deiner Arbeit zeigen, warum er f&#xFC;r unsere Gesellschaft unverzichtbar ist.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/volontariat-redaktion-mit-masterstudium-journalismus-und-medienwirtschaft-in-schleswig-holstein-ausg/</link></item><item id="979048"><title>Martin Gerten &#xFC;bernimmt Bildredaktion der KNA</title><pubDate>1784264549</pubDate><description>Bonn &#x2013; Martin Gerten leitet ab dem 1. Oktober die Bildredaktion der Katholischen Nachrichten-Agentur, berichtet &lt;link http://www.turi2.de _blank&gt;turi2&lt;/link&gt;. Er soll die Redaktion konzeptionell weiterentwickeln und an den Bed&#xFC;rfnissen der Kunden ausrichten.&#xD;
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Gerten arbeitete 30 Jahre lang bei der Nachrichtenagentur dpa. Er war dort u. a. als Cheffotograf und Multimediachef t&#xE4;tig. Zuletzt hat er &#xFC;ber sechs Jahre am Newsdesk von Funke gearbeitet.&#xD;
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KNA-Chefredakteur Bernward Loheide sagt zum Neuzugang: &#x201E;Er wei&#xDF; auch aus Kundenperspektive, wie die sehr verschiedenen Marktbed&#xFC;rfnisse zu erf&#xFC;llen sind.&#x201C;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der fr&#xFC;here dpa-Cheffotograf und Funke-Newsdesk-Mitarbeiter soll den Bereich konzeptionell weiterentwickeln und st&#xE4;rker an den Bed&#xFC;rfnissen der Kunden ausrichten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/martin-gerten-uebernimmt-bildredaktion-der-kna-979048/</link></item><item id="979047"><title>&#x201E;Badische Zeitung&#x201C;: Markus Hofmann sieht KI als Chance f&#xFC;r den Lokaljournalismus</title><pubDate>1784207376</pubDate><description>Freiburg &#x2013; Markus Hofmann, stellvertretender Chefredakteur und Leiter Digitales der Badischen Zeitung, beschreibt in einem Essay zum 80-j&#xE4;hrigen Bestehen des Blatts, wie Lokaljournalismus trotz massiven Drucks eine Renaissance erleben k&#xF6;nne. Ausgangspunkt seiner Analyse ist die dramatische Lage in den USA: Seit 2005 seien dort mehr als 3.200 Zeitungen vom Markt verschwunden, in mehr als 200 der 3.144 Countys gebe es inzwischen keine journalistischen Medien mehr. Hofmann verweist auf Studien, wonach in solchen &#x201E;Nachrichtenw&#xFC;sten&#x201C; die Wahlbeteiligung sinke, die Korruptionsgefahr steige und die Menschen anf&#xE4;lliger f&#xFC;r populistische Parolen w&#xFC;rden.&#xD;
&lt;br /&gt;Die L&#xFC;cke f&#xFC;llten dort Plattformen wie Nextdoor sowie Klatsch- und Tratschmedien. Ein journalistisches Angebot entstehe daraus aber nicht. Auch soziale Medien seien keine L&#xF6;sung, sondern Teil des Problems, so Hofmann: Nur ein Bruchteil der Nutzungszeit auf Plattformen wie Instagram entfalle &#xFC;berhaupt auf Inhalte von Menschen, denen man tats&#xE4;chlich folge.&#xD;
&lt;br /&gt;F&#xFC;r die Zukunft des Lokaljournalismus benennt Hofmann drei zentrale Erfolgsfaktoren. Erstens brauche es lokale Inhalte, die tats&#xE4;chlich Stadtgespr&#xE4;ch w&#xFC;rden: Redaktionen m&#xFC;ssten daf&#xFC;r st&#xE4;rker die konkreten Informationsbed&#xFC;rfnisse ihrer Leser in den Mittelpunkt stellen, etwa mit Planungskonzepten wie dem &#x201E;User-Need&#x201C;-Ansatz des fr&#xFC;heren BBC-Journalisten Dmitry Shishkin. Zweitens gehe es um echte Begegnungen: Lokaljournalismus d&#xFC;rfe sich nicht auf Artikel, Reels oder Podcasts beschr&#xE4;nken, sondern m&#xFC;sse Menschen zusammenbringen. Ein Gedanke, den Hofmann mit dem Konzept des &#x201E;dialogischen Journalismus&#x201C; des Medienwissenschaftlers Bernhard P&#xF6;rksen verkn&#xFC;pft.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;KI als wichtigster Verb&#xFC;ndeter&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der dritte Faktor d&#xFC;rfte in der Branche f&#xFC;r Diskussionen sorgen: K&#xFC;nstliche Intelligenz sei f&#xFC;r Redaktionen &#x201E;vielleicht der wichtigste B&#xFC;ndnispartner&#x201C;, schreibt Hofmann. Sein Fazit f&#xE4;llt dabei deutlich optimistischer aus als das mancher Kollegen in der aktuellen KI-Debatte: &#x201E;KI ist kein Feind.&#x201C; Mit KI k&#xF6;nnten sich Journalisten l&#xE4;stiger Routineaufgaben entledigen und sich stattdessen auf Recherche und die Pflege des lokalen Netzwerks konzentrieren, so Hofmanns Argumentation. KI schaffe damit nicht weniger, sondern neue Freir&#xE4;ume &#x2013; und erm&#xF6;gliche zudem v&#xF6;llig neue, n&#xFC;tzliche Produkte, die ohne die Technologie gar nicht realisierbar w&#xE4;ren. Auch f&#xFC;r das Berufsbild selbst zieht Hofmann daraus Konsequenzen: Lokaljournalisten blieben &#x201E;die Ohren des Ortes&#x201C;, die Themen aufgreifen, Debatten moderieren und Menschen zusammenbringen: digital wie bei Veranstaltungen vor Ort. KI trete dabei nicht an ihre Stelle, sondern &#xFC;bernehme die Aufgaben, die diese Kernrolle bislang eher behindert als unterst&#xFC;tzt h&#xE4;tten.&#xD;
&lt;br /&gt;Als internationale Vorbilder nennt Hofmann unter anderem den skandinavischen Regionalverlag Amedia, der seine Redaktionen inzwischen &#xFC;berwiegend aus dem digitalen Gesch&#xE4;ft finanziere und gerade bei jungen Zielgruppen wachse, sowie das kanadische Medienhaus Village Media, das sich in 27 Gemeinden als &#x201E;Community Impact Platform&#x201C; positioniere und &#xFC;ber reine Nachrichten hinaus auch soziale Projekte unterst&#xFC;tze. In Deutschland verweist er auf das Transformationskollektiv Drive, dem mehr als 30 Regionalzeitungen, darunter die Badische Zeitung als Gr&#xFC;ndungsmitglied, angeh&#xF6;ren und die branchenintern Wissen und Erfolgskonzepte austauschen.&#xD;
&lt;br /&gt;Auch die eigene Leserschaft habe sich klar positioniert: An der bislang gr&#xF6;&#xDF;ten Leserbefragung der BZ-Geschichte h&#xE4;tten sich 2025 gut 16.000 Menschen beteiligt. Ganz oben auf der Wunschliste: mehr und besserer Lokaljournalismus.&#xD;
&lt;br /&gt;Markus Hofmann (Jahrgang 1972) kommt aus Rheinfelden, wo er Abitur machte. Nach einem Zeitungsvolontariat bei der Badischen Zeitung konzipierte und leitete er das Veranstaltungsmagazin TICKET. Anschlie&#xDF;end verlie&#xDF; er die BZ und studierte Volkswirtschaftslehre und Medienmanagement in Freiburg und K&#xF6;ln. Im Jahr 2005 kehrte Markus Hofmann nach Freiburg zur&#xFC;ck und leitet seitdem die Online-Redaktion der BZ und das Freiburger Webportal fudder.de. Als Redaktionsleiter von fudder wurde Hofmann 2007 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. 2021 wurden Hofmann und sein Team mit dem Global Media Award pr&#xE4;miert.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Lokaljournalismus kann nach Ansicht von Hofmann trotz wirtschaftlichen Drucks eine Renaissance erleben. Der stellvertretende Chefredakteur nennt drei Erfolgsfaktoren &#x2013; darunter den Einsatz von K&#xFC;nstlicher Intelligenz.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/badische-zeitung-markus-hofmann-sieht-ki-als-chance-fuer-den-lokaljournalismus-979047/</link></item><item id="979045"><title>Ariane Fries leitet Social Media bei BurdaForward</title><pubDate>1784199045</pubDate><description>M&#xFC;nchen&#xA0;&#x2013; Ariane Fries &#xFC;bernimmt seit dem 1. Juli als Head of Social Media die Leitung des marken&#xFC;bergreifenden Social-Media-Teams bei BurdaForward. Die 42-J&#xE4;hrige verantwortet gemeinsam mit den redaktionellen Teams k&#xFC;nftig die Social-Media-Strategien von Focus Online, Bunte.de, Chip.de und TV Spielfilm. BurdaForward z&#xE4;hlt nach eigenen Angaben insgesamt mehr als 15 Millionen Follower auf sozialen Kan&#xE4;len.&#xD;
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Fries ist gelernte Journalistin und arbeitete mehrere Jahre bei Madsack, wo sie Teil des RND-Entwicklungsteams mit Schwerpunkt Social Media war. Von 2019 bis 2023 leitete sie die Community des Spiegel. Zuletzt war sie bei Opinary t&#xE4;tig, wo sie unter anderem den Newsroom verantwortete.&#xD;
Florian Festl, Vorsitzender der BurdaForward-Chefredaktion, &#xE4;u&#xDF;erte sich zum Start seiner neuen Kollegin: Fries bringe &#x201E;tiefe Erfahrung aus dem Journalismus, im F&#xFC;hren von Communities und in der Entwicklung von digitalen Gesch&#xE4;ften&#x201C; mit. Das werde helfen, das Profil der BurdaForward-Marken auf den sozialen Kan&#xE4;len zu sch&#xE4;rfen.&#xD;
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Fries selbst nannte den Start des BurdaForward Creator Hubs als ihr erstes gro&#xDF;es Projekt. Ziel sei es, Qualit&#xE4;tsjournalismus und moderne Content Creation zusammenzubringen, um den Marken &#x201E;ein Gesicht&#x201C; zu geben und so eine pers&#xF6;nliche, vertrauensvolle Beziehung zu den Nutzerinnen und Nutzern im Social Web aufzubauen. F&#xFC;r den Creator Hub seien zehn BurdaForward-Mitarbeitende ausgew&#xE4;hlt worden, die in einem halbj&#xE4;hrigen Programm zu News-Kreatoren ausgebildet werden sollen.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Zu ihren ersten Projekten z&#xE4;hlt der Aufbau eines Creator Hubs zur Ausbildung von News-Kreatoren.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/ariane-fries-leitet-social-media-bei-burdaforward-979045/</link></item><item id="979043"><title>&#x201E;Altbekannte Neuzug&#xE4;nge&#x201C; in der SZ-Redaktion: Julian Hans und Nadia Pantel kehren zur&#xFC;ck</title><pubDate>1784190353</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013;&#xA0;Julian Hans und Nadia Pantel kehren zur &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;&#xA0;zur&#xFC;ck. Beide kennen das Haus aus fr&#xFC;heren Jahren &#x2013; unter anderem als Korrespondentenin Russland beziehungsweise Frankreich.&#xD;
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Julian Hans ist zum 1. Juli zur SZ zur&#xFC;ckgekehrt. Der Experte f&#xFC;r Osteuropa und Russland unterst&#xFC;tzt zun&#xE4;chst die Ausgabenproduktion und soll perspektivisch wieder &#xFC;ber Russland berichten. Bereits von 2013 bis 2018 war er f&#xFC;r&#xA0;die SZ als Moskau-Korrespondent im Einsatz.&#xD;
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Im Januar 2027 wird auch Nadia Pantel wieder zur &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;&#xA0;sto&#xDF;en. Als regelm&#xE4;&#xDF;ige Autorin wird sie dem &#x201E;Buch-Zwei&#x201C;&#xA0;zugeh&#xF6;ren und vor allem Reportagen, Essays und Meinungsst&#xFC;cke verfassen. Auch Pantel ist der SZ kein unbekanntes&#xA0;Gesicht: Von 2012 bis 2022 war sie bereits bei der SZ, zuletzt als Frankreichkorrespondentin, und hat sich dabei einen Namen als Expertin f&#xFC;r politische und gesellschaftliche Debatten in Europa gemacht, sendet die SZ aus.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Was die beiden k&#xF6;nnen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/altbekannte-neuzugaenge-in-der-sz-redaktion-julian-hans-und-nadia-pantel-kehren-zurueck-979043/</link></item><item id="979040"><title>Luca Schallenberger wieder bei Axel Springer</title><pubDate>1784182890</pubDate><description>Berlin &#x2013; Als Lead Creative Video der Premium-Gruppe entwickelt Luca Schallenberger k&#xFC;nftig Videoformate f&#xFC;r &#x201E;Welt&#x201C;, &#x201E;Business Insider&#x201C;, &#x201E;Politico&#x201C;, &#x201E;Gr&#xFC;nderszene&#x201C; und &#x201E;Icon&#x201C;, berichtet &lt;link http://www.turi2.de/aktuell/luca-schallenberger-kehrt-zu-springers-premium-gruppe-zurueck/ _blank&gt;turi2&lt;/link&gt;. 2025 war Schallenberger als Director Growth zum Newsletter-Startup &#x201E;Morningcrunch&#x201C; gewechselt.&#xD;
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Schallenberger war bereits zuvor in der Premium-Gruppe t&#xE4;tig und dort zuletzt f&#xFC;r die Kurzvideo-Strategie verantwortlich.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Nach einem kurzen Ausflug in die Startup-Szene kehrt Schallenberger wieder in die Premium-Gruppe bei Axel Springer zur&#xFC;ck.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/luca-schallenberger-wieder-bei-axel-springer-979040/</link></item><item id="979038"><title>Wo Freie jetzt gebraucht werden</title><pubDate>1784182039</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Von &#x201E;Gravelbike&#x201C; &#xFC;ber &#x201E;Auto Stra&#xDF;enverkehr&#x201C; bis &#x201E;Bunte Royal&#x201C;: Bernd St&#xF6;&#xDF;el gibt im &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1338-wo-freie-jetzt-gebraucht-werden-quot-gravelbike-quot-quot-auto-stassenverkehr-quot-quot-bunte-royal-quot.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt; einen &#xDC;berblick &#xFC;ber Themenfelder, in denen freie Journalistinnen und Journalisten aktuell gefragt sind. Anhand konkreter Beispiele zeigt er, welche Inhalte Redaktionen suchen und wie sich Themen erfolgreich anbieten lassen. Ein Beispiel:&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Gravelbike&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Vier statt der bislang zwei Ausgaben von &#x201E;Gravelbike&#x201C; erhalten jetzt Freunde des Radfahrens durch Gel&#xE4;nde pro Jahr. Felix Krakow, verantwortlich f&#xFC;r die Redaktion des Magazins, erkl&#xE4;rt, dieses sei aus der pers&#xF6;nlichen Begeisterung der Heftmacher entstanden. Graveln habe l&#xE4;ngst die Nische verlassen und stehe f&#xFC;r ein Lebensgef&#xFC;hl, so Chefredakteur Alexander Walz. Die Begeisterung f&#xFC;r das Radfahren jenseits asphaltierter Stra&#xDF;en und Wege will &#x201E;Gravelbike&#x201C; vermitteln und lebendige Geschichten erz&#xE4;hlen &#xFC;ber Menschen und ihre Abenteuer mit dem Fahrrad. Die bevorzugten Formate sind hierbei Reportagen, Portr&#xE4;ts und Interviews.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Neue Autorinnen und Autoren sind der Redaktion sehr willkommen. Sie ist an allem mit Bezug zum Gravelbike interessiert, das Spektrum ist gro&#xDF;: von Reportagen &#xFC;ber Gravelbike-Events, Portr&#xE4;ts &#xFC;ber Sportlerinnen und Sportler bis zu Geschichten &#xFC;ber Menschen aus der Fahrradindustrie. Ein Fokus liegt auf Geschichten von Frauen, mit Frauen oder &#xFC;ber Frauen. Neben authentischen Geschichten legt die Redaktion Wert auf starke Bilder &#x2013; bei diesen d&#xFC;rfe es auch mal etwas &#x201E;dreckiger zur Sache&#x201C; gehen. Die Leser sollen sehen, dass die getesteten Gravelbikes auch wirklich und ausgiebig gefahren wurden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Verlag:&lt;/strong&gt;&#xA0;Motor Presse Stuttgart&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Preis:&lt;/strong&gt;&#xA0;8,50 Euro&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Auflage:&lt;/strong&gt;&#xA0;30.300&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;EW:&lt;/strong&gt;&#xA0;viermal im Jahr&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Angebote:&lt;/strong&gt;&#xA0;per E-Mail an Felix Krakow&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mail:&lt;/strong&gt;&#xA0;fkrakow@roadbike.de&#xD;
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&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1338-wo-freie-jetzt-gebraucht-werden-quot-gravelbike-quot-quot-auto-stassenverkehr-quot-quot-bunte-royal-quot.html _blank&gt;Zu allen Tipps&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;</description><shorttext>Welche Themen derzeit gute Chancen auf Auftr&#xE4;ge bieten und wie freie Journalistinnen und Journalisten ihre Ideen erfolgreich pitchen k&#xF6;nnen, zeigt Bernd St&#xF6;&#xDF;el im &#x201E;medium magazin&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/wo-freie-jetzt-gebraucht-werden-979038/</link></item><item id="979030"><title>Andere Zeiten zeichnet drei journalistische Arbeiten aus</title><pubDate>1784110343</pubDate><description>Hamburg &#x2013; Der Andere-Zeiten-Journalistenpreis 2026 geht an die Journalistin und Filmemacherin Kokutekeleza Musebeni f&#xFC;r ihre Dokumentation &#x201E;Zu fr&#xFC;h erwachsen&#x201C; aus der ZDF-Reihe &#x201E;37&#xB0; Leben&#x201C;. Das teilte der Verein Andere Zeiten mit. Insgesamt wurden 89 Arbeiten f&#xFC;r den Preis eingereicht.&#xD;
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Den zweiten Preis erh&#xE4;lt der freie Autor Viktar Vasileuski f&#xFC;r seine Ich-Reportage &#x201E;Wie krass kompliziert es ist, ein Deutscher zu werden&#x201C;, die bei Zeit online erschienen ist. Mit dem dritten Preis werden Reporter Martin Zinggl und Fotografin Anush Babajanyan f&#xFC;r die GEO-Reportage &#x201E;Die Eine f&#xFC;r alle&#x201C; ausgezeichnet.&#xD;
&lt;br /&gt;Das diesj&#xE4;hrige Thema lautete &#x201E;Geschichten vom Danken und Ernten&#x201C;. Nach Angaben der Jury erz&#xE4;hlt Musebenis Dokumentation von zwei jungen Frauen, die fr&#xFC;h Verantwortung &#xFC;bernehmen m&#xFC;ssen, und zeige das System der Jugendhilfe aus der Perspektive der Betroffenen. Vasileuski schildert in seiner Reportage die Erfahrungen seiner Einb&#xFC;rgerung in Deutschland. Zinggl portr&#xE4;tiert eine &#xC4;rztin in der Mongolei, die sich f&#xFC;r den Kampf gegen Hepatitis engagiert.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert. Die Auszeichnungen werden am 10. September in Hamburg verliehen. Mit dem Journalist w&#xFC;rdigt der gemeinn&#xFC;tzige Verein Andere Zeiten journalistische Arbeiten, die sich mit Fragen von Verantwortung, Zugeh&#xF6;rigkeit und Solidarit&#xE4;t befassen.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der erste Preis geht an Kokutekeleza Musebeni f&#xFC;r ihre Dokumentation &#x201E;Zu fr&#xFC;h erwachsen&#x201C;. Wer sonst noch ausgezeichnet wird.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/andere-zeiten-zeichnet-drei-journalistische-arbeiten-aus-979030/</link></item><item id="979020"><title>Reporter in Meppen gesucht</title><pubDate>1784092315</pubDate><description>Meppen&#xA0;&#x2013; Die &#x201E;Neue Osnabr&#xFC;cker Zeitung&#x201C;&#xA0;sucht einen Reporter (w/m).&#xD;
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Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Recherche und Erstellung lokaler Nachrichten und Beitr&#xE4;ge f&#xFC;r digitale Kan&#xE4;le&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Beobachtung und Einordnung des lokalen Geschehens sowie relevanter Entwicklungen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Berichterstattung zu Themen aus Politik, Wirtschaft, Bildung und weiteren lokalen Bereichen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Aufbereitung journalistischer Inhalte in Text-, Bild-, Video- und Audioformaten unter Ber&#xFC;cksichtigung von SEO-Aspekten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Zusammenarbeit mit dem Redaktionsteam sowie internen und externen Ansprechpartnern zur Sicherung der Berichterstattungsqualit&#xE4;t&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Erfahrung im Digital-Journalismus und idealerweise ein abgeschlossenes Volontariat oder ein vergleichbares Studium sind gefragt.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/reporter-redakteur-mwd-565722/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Erfahrung im Digital-Journalismus und idealerweise ein abgeschlossenes Volontariat oder ein vergleichbares Studium sind gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/reporter-in-meppen-gesucht-979020/</link></item><item id="979019"><title>WDR-Journalistin Isabel Schayani erh&#xE4;lt Medienpreis der evangelischen Kirche</title><pubDate>1784033838</pubDate><description>Frankfurt (KNA) &#x2013; WDR-Journalistin Isabel Schayani erh&#xE4;lt den Sonderpreis der Jury des Robert-Geisend&#xF6;rfer-Preises 2026. &#x201E;Isabel Schayani berichtet mit gro&#xDF;er Empathie, journalistischer Klarheit und analytischer Sch&#xE4;rfe &#xFC;ber Flucht, Migration und gesellschaftliche Konflikte, ohne zu emotionalisieren oder sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen&#x201C;, hei&#xDF;t es in der vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik am Dienstag in Frankfurt ver&#xF6;ffentlichten Begr&#xFC;ndung der Jury.&#xD;
&lt;br /&gt;Schayani mache durch ihre Arbeit Missst&#xE4;nde sichtbar, ordne komplexe Zusammenh&#xE4;nge ein und benenne Vers&#xE4;umnisse, hei&#xDF;t es weiter. Sie werfe einen differenzierten Blick auf die Lebenswirklichkeit von Migrantinnen und Migranten und leiste so einen wichtigen Beitrag zu Aufkl&#xE4;rung und Verst&#xE4;ndigung. Die Jury w&#xFC;rdigte zudem Schayanis Einsatz f&#xFC;r gelingende Integration &#xFC;ber ihre Berichterstattung hinaus, etwa in Projekten wie &#x201E;WDRforyou&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Acht regul&#xE4;re Kategorien des Preises&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Preisverleihung findet am 16. September in Kooperation mit dem ZDF in Mainz statt. Die Preistr&#xE4;ger der acht regul&#xE4;ren Kategorien werden laut Mitteilung erst am Tag der Verleihung bekannt gegeben.&lt;br /&gt;Der Robert-Geisend&#xF6;rfer-Preis ist der Medienpreis der evangelischen Kirche und wird seit 1983 j&#xE4;hrlich an H&#xF6;rfunk-, Fernseh- und Onlineformate aus allen Programmsparten verliehen, die das pers&#xF6;nliche und soziale Verantwortungsbewusstsein st&#xE4;rken und zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter beitragen. Namensgeber ist der christliche Publizist Robert Geisend&#xF6;rfer (1910&#x2013;1976).&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>W&#xFC;rdigung f&#xFC;r journalistische Arbeit und Engagement f&#xFC;r Integration: Die deutsch-iranische Journalistin erh&#xE4;lt einen Sonderpreis der evangelischen Kirche.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/wdr-journalistin-isabel-schayani-erhaelt-medienpreis-der-evangelischen-kirche-979019/</link></item><item id="979018"><title>8 Cases: KI beschleunigt, was schon da ist, das Chaos eingeschlossen</title><pubDate>1784033382</pubDate><description>Wien &#x2013; Als OpenAI Ende 2022 kostenlosen Zugang zu ChatGPT erm&#xF6;glichte, setzte eine KI-Flut ein. Nun geht es darum, die Kontrolle zu behalten und KI f&#xFC;r Medien und Redaktionen effizient zu nutzen: Abl&#xE4;ufe &#xE4;ndern, Plattformen und Agenten entwickeln, multimedial sowie liquid produzieren und dabei kritisch bleiben, berichtet Antje Plaikner in &lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/924?_gl=1*1cjd16p*_ga*NzY5NTg5MjM1LjE3NzkxNzEyMTM.*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODM0MzA5OTEkbzU3JGcxJHQxNzgzNDMxMDQ3JGo0JGwwJGgxMTczMjgyMjc. _blank&gt;&#x201E;&#xD6;sterreichs Journalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;&#xFC;ber den vergangenen&#xA0;European Publishing Congress.&#xD;
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&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Stefan Aust, am Kongress ausgezeichnet f&#xFC;r sein Lebenswerk und langj&#xE4;hriger Chefredakteur des &#x201E;Spiegels&#x201C;, sieht den Einsatz von KI kritisch, aber vielschichtig und r&#xFC;ttelt am journalistischen Selbstverst&#xE4;ndnis. Er ist kein Gegner der KI, doch Wachsamkeit ist angesagt: &#x201E;Das Einzige, was der Mensch, und auch der Journalist, hat, ist sein Kopf, sein Ged&#xE4;chtnis, seine Erfahrungen und die M&#xF6;glichkeit, an bestimmte Informationen zu kommen. Man muss diese neue Technik benutzen, aber so, dass man damit seine eigene Urteilsf&#xE4;higkeit nicht beiseitestellt.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Meinung und Kommentare sollen Journalisten selbst schreiben und die Wertung der Welt nicht an die KI auslagern. &#x201E;Die Bausteine f&#xFC;r das, was man argumentiert und schreibt, die kann man sich von KI vorbereiten lassen. Aber wenn man anf&#xE4;ngt, daraus Zusammenh&#xE4;nge herzustellen und politische oder gesellschaftliche Meinungen abzuleiten, sollte man das gef&#xE4;lligst selbst tun.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Selbst urteilen und bei aller Weltendeutung nicht zum Aktionismus neigen. Denn, wie Aust sagt und Rudolf Augstein zitiert: &#x201E;Der Journalist hat nicht das Mandat, Wahlen zu gewinnen und Parteien zu promovieren. Er ger&#xE4;t auf die Verliererstra&#xDF;e, wenn er versucht, Politik treiben zu wollen. Nimmt er es dagegen wahr, Erkenntnissen zum Durchbruch zu verhelfen und zu sagen, was ist, dann ist er m&#xE4;chtig.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Zugleich gibt er zu bedenken: &#x201E;Die gesamte K&#xFC;nstliche Intelligenz lebt von dem, was im Archiv liegt. Und wenn da Sachen liegen, von denen die Maschine glaubt, das ist richtig, dann gibt sie diese auch als richtig aus. Das muss nicht immer richtig sein.&#x201C; Am Ende gilt: Der Mensch entscheidet und wertet.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;1. Mit KI Verlag gr&#xFC;nden&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Peter Stuart ist mit der Gr&#xFC;ndung eines KI-basierten Verlags ein Beispiel daf&#xFC;r, wie mit KI-Agenten und KI-Tools neue Workflows entstehen, die Zeit, Geld und Personal sparen. Stuart und sein Mitgr&#xFC;nder Danny Bellion k&#xFC;ndigten vor einigen Monaten impulsiv ihren Job bei einem Magazin und einer Fintech-Firma &#x2013; ohne Gehalt und Investment, &#x201E;nur mit einem Google Drive voller Ideen&#x201C;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Heute betreibt Stuart mit &#x201E;Valora Cycling&#x201C; eine Radsportpublikation, die im Monat mehr als 380.000 Google-Impressions und &#xFC;ber acht Millionen Social-Engagements erzielt. Stuart ist die einzige redaktionelle Vollzeitkraft.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Der Kern des Projekts ist eine KI-gest&#xFC;tzte Plattform, die mit KI-Agenten Hunderte Quellen gleichzeitig &#xFC;berwacht &#x2013; E-Mails, Social Media, Firmenregister, Konkurrenzmedien. Relevante Signale werden automatisch herausgefiltert und in ein News-Dashboard &#xFC;berf&#xFC;hrt. Erst dann kommt der Mensch ins Spiel.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#x201E;Nichts geht weiter, ohne dass eine Person entscheidet, ob dieser Artikel tats&#xE4;chlich entstehen soll&#x201C;, sagt Stuart und nennt ein konkretes Beispiel: Als Rad-Sprinterin Lorena Wiebes beim Giro d&#x2019;Italia Women disqualifiziert wurde, kam die Pressemitteilung um 20.31 Uhr, als Stuart beim Abendessen war. Innerhalb von 19 Minuten war der Artikel recherchiert, redigiert, ver&#xF6;ffentlicht &#x2013; inklusive Social-Media-Assets.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Geschwindigkeit ist dabei dennoch nicht das wesentliche Ziel. &#x201E;Nachrichten als Ware sind weniger wert geworden&#x201C;, &#xE4;u&#xDF;ert Stuart. Deshalb pr&#xFC;ft die Plattform jeden Artikel auf Originalit&#xE4;t: F&#xFC;gt er der Debatte etwas hinzu? Liegt der Mehrwert unter einer Schwelle, wird der Artikel nicht ver&#xF6;ffentlicht.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die Rollenverteilung zwischen Mensch und Maschine folgt einer klaren Logik: &#x201E;Maschinen sind sehr gut darin, gro&#xDF;e Mengen an Information zu sortieren. Menschen bleiben unverzichtbar f&#xFC;r Verantwortung, Stil und Urteilskraft.&#x201C; F&#xFC;r Stuart ist KI kein Ersatz f&#xFC;r Journalismus, sondern der Weg zur&#xFC;ck zu ihm, weil sie mehr Zeit f&#xFC;r Portr&#xE4;ts, Recherchen und Geschichten gebe, &#x201E;die Valora als Marke definieren&#x201C;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;2. Bed&#xFC;rfnisse erfassen und passende Formate w&#xE4;hlen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Dmitry Shishkin erinnert sich an Wien 2017: Damals war er noch bei der BBC, und das User-Needs-Modell wurde hier erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. Fast zehn Jahre sp&#xE4;ter ist aus einem kleinen Experiment ein Branchenstandard geworden. &#x201E;Wall Street Journal&#x201C;, &#x201E;Vogue&#x201C;, Ringier, &#x201E;Globo&#x201C; und viele andere haben dazu eigene Modelle eingef&#xFC;hrt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Das Grundproblem war simpel, aber ern&#xFC;chternd: Eine BBC-Auswertung zeigte damals, dass die meistproduzierten Inhalte die am wenigsten genutzten waren und umgekehrt. Ein konkretes Modell zu Nutzerbed&#xFC;rfnissen sollte das &#xE4;ndern.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Doch die Branche habe das Modell bisher nur halb umgesetzt. &#x201E;Redaktionen erstellen Inhalte zwar nach Nutzerbed&#xFC;rfnissen. Aber die tats&#xE4;chliche Auslieferung durch diese Modell-Brille gesehen fehlt noch weitgehend.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die entscheidende Frage: &#x201E;Beauftragt Ihre Redaktion Inhalte mit klarer Absicht und misst sie diese?&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Drei Variablen reichen als Grundlage: Thema, User Need, Format. Wer alle drei konsequent erfasst, entdecke &#xDC;berraschendes, etwa, dass Personal Finance als &#x201E;Hilf mir&#x201C;-Inhalt im First-Person-Video achtmal besser performt als eine Standardgeschichte.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Die n&#xE4;chste Herausforderung lautet: &#x201E;Haben Agenten Bed&#xFC;rfnisse? Nein, aber wir m&#xFC;ssen menschliche Bed&#xFC;rfnisse so erfassen, dass KI-Agenten sie korrekt weitertragen.&#x201C; Wer das nicht macht, riskiert, dass seine wertvollsten Inhalte bei der KI-Vermittlung verschwinden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;3. News- und Kriegsmu&#x308;digkeit&#xA0;bek&#xE4;mpfen&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;4. Probleme l&#xF6;sen, nicht vergr&#xF6;&#xDF;ern&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;5. KI-Akademie steigert Akzeptanz&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;6. KI als Lernmaschine&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;7. Crunchtime im&#xA0;Regionaljournalismus&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;8. KI im Newsroom: Vier Beispiele,&#xA0;sechs Lehren&lt;/strong&gt;&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;</description><shorttext>Der diesj&#xE4;hrige European Publishing Congress zeigte: KI ist die Bedingung, unter der Journalismus in Zukunft funktioniert. Dmitry Shishkin warb daf&#xFC;r, journalistische Inhalte konsequent an Nutzerbed&#xFC;rfnissen auszurichten und auch f&#xFC;r KI-Systeme auffindbar zu machen. Und sonst?</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/8-cases-ki-beschleunigt-was-schon-da-ist-das-chaos-eingeschlossen-979018/</link></item><item id="979016"><title>Sarah Heuberger schw&#xF6;rt auf die Wolf-Schneider-KI</title><pubDate>1784031523</pubDate><description>Hamburg &#x2013;&#xA0;K&#xFC;nstliche Intelligenz geh&#xF6;rt f&#xFC;r Sarah Heuberger l&#xE4;ngst zum journalistischen Alltag, berichtet die &lt;link http://www.wirtschaftsjournalistin.com/singlenews/uid-978971/sarah-heuberger-ich-schwoere-auf-die-wolf-schneider-ki/#a978971 _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;. Sie nutze KI als Recherchetool, als Sparringspartner f&#xFC;r schwierige E-Mails und f&#xFC;r das Erstredigat, sagt die &#x201E;manager magazin&#x201C;-Redakteurin. Besonders angetan habe es ihr die Wolf-Schneider-KI, die vom KI-Team des &#x201E;Spiegel&#x201C; entwickelt wurde: &#x201E;Ich schw&#xF6;re auf die Wolf-Schneider-KI.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Den KI-Standort Deutschland bewertet Heuberger grunds&#xE4;tzlich positiv. Sie sei &#x201E;eher hoffnungsvoll&#x201C;, sagt sie. Gleichzeitig sieht sie erhebliche Herausforderungen. Vor allem die ungekl&#xE4;rte Energiefrage und der Zugang zu Rechenkapazit&#xE4;ten bereiteten vielen Akteuren der Branche Sorgen &#x2013; beides seien Schl&#xFC;sselbedingungen f&#xFC;r die Entwicklung K&#xFC;nstlicher Intelligenz.&#xD;
&lt;br /&gt;Kritisch &#xE4;u&#xDF;ert sich Heuberger zudem zur Rolle von Frauen im KI-Bereich. K&#xFC;nstliche Intelligenz werde nach wie vor &#xFC;berwiegend von M&#xE4;nnern entwickelt und auch deutlich st&#xE4;rker von ihnen genutzt. Gemeinsam mit Kolleginnen macht sie deshalb jedes Jahr Frauen sichtbar, die in der KI-Entwicklung eine wichtige Rolle spielen.&#xD;
&lt;br /&gt;Auch zu Elon Musk hat die Journalistin eine klare Einsch&#xE4;tzung. Nach Gespr&#xE4;chen mit den US-Journalisten Kate Conger und Ryan Mac, den Autoren eines Buches &#xFC;ber Twitter/X, sei ihr Eindruck, dass Musk inzwischen &#x201E;f&#xFC;r viele an Glanz verloren hat&#x201C; &#x2013; sowohl in den USA als auch in Deutschland.&lt;br /&gt;Heuberger arbeitet seit 2023 als Redakteurin beim manager magazin und berichtet &#xFC;ber Start-ups und Technologie. Gemeinsam mit Henning Hinze hat sie k&#xFC;rzlich den Podcast des Wirtschaftsmagazins &#xFC;bernommen, den zuvor Chefredakteurin Isabell H&#xFC;lsen moderiert hatte. Auf die neue Aufgabe freue sie sich nach l&#xE4;ngerer Podcast-Pause. &#x201E;Ein bisschen Adrenalin bei der Sache kann ja auch nicht schaden&#x201C;, sagt sie.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Heuberger hat gemeinsam mit Henning Hinze den Podcast des &#x201E;manager magazins&#x201C; &#xFC;bernommen. Die Start-up- und Tech-Redakteurin spricht &#xFC;ber ihre Arbeit mit KI, den Standort Deutschland und ihre Einsch&#xE4;tzung zu Elon Musk.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/sarah-heuberger-schwoert-auf-die-wolf-schneider-ki-979016/</link></item><item id="979015"><title>ARD wechselt Korrespondentin im Studio Tel Aviv</title><pubDate>1784027334</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013; Im ARD-Studio Tel Aviv steht ein turnusm&#xE4;&#xDF;iger Wechsel an der Spitze der Berichterstattung bevor. Nahost-Korrespondentin Sophie von der Tann beendet Ende Juli nach f&#xFC;nf Jahren ihre Entsendung und kehrt zum Bayerischen Rundfunk (BR) zur&#xFC;ck. Ihre Nachfolge tritt zum 1. September die BR-Journalistin Pia Steckelbach an, die bereits seit Herbst 2023 zum Team des ARD-Studios in Tel Aviv geh&#xF6;rt. F&#xFC;r das Studio ist der Bayerische Rundfunk verantwortlich.&#xD;
&lt;br /&gt;Von der Tann hatte ihre T&#xE4;tigkeit im Sommer 2021 aufgenommen und berichtete aus Israel und den Pal&#xE4;stinensischen Gebieten. Nach Angaben des BR sind nach ihrer R&#xFC;ckkehr neue multimediale Auslandsformate mit ihr in Planung. Zudem soll sie weiterhin &#xFC;ber soziale Medien zu Auslandsthemen pr&#xE4;sent sein.&#xD;
&lt;br /&gt;Pia Steckelbach lebt seit mehr als sechs Jahren in Israel und arbeitet seit 2023 f&#xFC;r das ARD-Studio Tel Aviv. Sie spricht Hebr&#xE4;isch und Arabisch und war zuvor unter anderem als Korrespondentin f&#xFC;r einen internationalen Sender t&#xE4;tig. Steckelbach studierte Geschichte sowie Jiddische Kultur, Sprache und Literatur in D&#xFC;sseldorf und Middle Eastern Studies in Tel Aviv. Zum Start ihrer neuen Aufgabe erkl&#xE4;rte sie, ihre langj&#xE4;hrige Erfahrung vor Ort bilde eine wichtige Grundlage f&#xFC;r die Berichterstattung aus der Region.&#xD;
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Zun&#xE4;chst liefert er aber eine Pers&#xF6;nlichkeitseinsch&#xE4;tzung zu seinem fr&#xFC;heren Stellvertreter im &#x201E;Spiegel&#x201C;-Hauptstadtb&#xFC;ro, dem heutigen &#x201E;Spiegel&#x201C;-Chefredakteur Dirk Kurbjuweit. Er sei &#x201E;ein romantisch-pathetischer Mensch&#x201C;, der viele Romane geschrieben habe, die sogar verfilmt worden seien. &#x201E;Er ist klug und formuliert besser, als es die KI je k&#xF6;nnen wird.&#x201C; Kurbjuweit sei &#x201E;nicht problematisch&#x201C;. Problematisch sei aber die neue Positionierung des &#x201E;Spiegel&#x201C;, der eine KI-Nutzung in der Redaktion de facto &#xE4;chte, indem er das Wort &#x201E;ma&#xDF;geblich&#x201C; aus dem Gebot &#x201E;KI d&#xFC;rfe nicht ma&#xDF;geblich eingesetzt werden&#x201C; streiche.&#xD;
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Steingart erkennt darin ein Muster, das er gleich auf &#x201E;gro&#xDF;e Teile der kulturellen Elite&#x201C; Deutschlands &#xFC;bertr&#xE4;gt. In dieser habe eine &#x201E;romantisch verkl&#xE4;rte Technologieverschlossenheit&#x201C; Besitz ergriffen: Elon Musk strebe zum Mars, Deutschland zur&#xFC;ck in die Vergangenheit. Hierzulande sei ein Held, wer &#x201E;US-Firmen wie Palantir, Meta und OpenAI ver&#xE4;chtlich macht&#x201C;. Technologiefeindlichkeit werde als neuer Humanismus verkauft, &#xE4;tzt der &#x201E;The Pioneer&#x201C;-Gr&#xFC;nder.&#xD;
&lt;br /&gt;Er schie&#xDF;t zudem eine Spitze in Richtung des &#x201E;bekannten &#xF6;sterreichischen Plagiatsj&#xE4;gers&#x201C; Stefan Weber, dessen Namen er allerdings nicht nennt. Dass er KI-Algorithmen nutze, um KI-Texte zu enttarnen, hat f&#xFC;r Steingart kafkaeske Z&#xFC;ge. Das Verhalten erinnert den Journalisten gar an die Doppelidentit&#xE4;t Gottes in der Bibel, &#x201E;wo der g&#xFC;tige Gott und der strafende Gott die zwei Gesichter des einen Unsichtbaren waren&#x201C;.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Gr&#xFC;nder von The Pioneer wendet sich gegen die neue Linie des Nachrichtenmagazins zur Nutzung K&#xFC;nstlicher Intelligenz. Er sieht darin eine grunds&#xE4;tzliche Technologie-Skepsis in Teilen der deutschen Kulturszene.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/gabor-steingart-kritisiert-ki-haltung-des-spiegel-als-deutsche-konterrevolution-979013/</link></item><item id="979011"><title>Wolfram Weimer warnt vor einer Pleite-Serie bei deutschen Medien</title><pubDate>1784019320</pubDate><description>Berlin (KNA) &#x2013; Das Staatsministerium f&#xFC;r Kultur und Medien tritt vor allem in kulturellen Angelegenheiten auf den Plan. Unter Kultur- und Medienstaatsminister Wolfram Weimer haben aber auch die Medienthemen Konjunktur: Plattformregulierung, Filmf&#xF6;rderung und die Sorge um die Pressevielfalt stellen den parteilosen Politiker vor vielf&#xE4;ltige Herausforderungen.&#xD;
&lt;br /&gt;Der fr&#xFC;here Verleger und Chefredakteur nimmt diese gerne und mit Verve an, auch wenn vieles weiter eher &#x201E;Work in Progress&#x201C; ist. Im Interview mit dem KNA-Mediendienst spricht Weimer &#xFC;ber den aktuellen Stand der Dinge.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Herr Weimer, diesen Sommer ist unter gro&#xDF;em Applaus der Branche der Filmbooster der Bundesregierung in H&#xF6;he von 250 Millionen Euro an den Start gegangen. Eigentlich sollte diese Summe jetzt jedes Jahr bereitstehen. Nun werden es schon 2027 satte 50 Millionen Euro weniger. Geht Ihrem Booster kurz nach dem Start schon wieder die Luft aus?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wolfram Weimer:&#xA0;&lt;/em&gt;Ich habe strategisch entschieden, dass wir die Filmf&#xF6;rderung deutlich ausbauen m&#xFC;ssen. Mit einem echten Booster von Seiten des Bundes, aber wir m&#xFC;ssen zugleich private Investitionen mobilisieren. Deswegen habe ich das Investitionsverpflichtungsgesetz auf den Weg gebracht. Beides geh&#xF6;rt zusammen. Beim F&#xF6;rdergeld kommen wir von einer Summe von 130 Millionen Euro, und mein Ziel war es, das um mindestens 50 Prozent zu erh&#xF6;hen und nicht mit f&#xFC;nf Prozent zu kleckern. Da ist mir im ersten Jahr sogar eine Steigerung um 90 Prozent gelungen. Im zweiten Jahr sind es dann die 50 Prozent. Da bin ich sehr zufrieden, gerade in einer Zeit, in der der Haushalt so knirscht.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Auch an der Investitionsverpflichtung gibt es deutliche Kritik: Die gro&#xDF;en Produktionsfirmen sagen, die jetzt festgeschriebenen acht Prozent w&#xFC;rden nur den Status quo festschreiben und stellten gar keine Steigerung dar ...&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
Da erhebe ich Einspruch! Wir haben in einer ganzen Reihe von L&#xE4;ndern in Europa gar keine solche Verpflichtung. Wo es Vergleichbares gibt, liegt die Quote im Durchschnitt bei sechs Prozent &#x2013; da sind wir also schon dr&#xFC;ber. Au&#xDF;erdem habe ich unsere acht Prozent ja so angelegt, dass es eigentlich zw&#xF6;lf sind, weil wir ein Opt-out-Modell haben f&#xFC;r diejenigen, die mehr machen und daf&#xFC;r von bestimmten Regularien befreit werden. Ich will ja, dass m&#xF6;glichst viel Geld mobilisiert und investiert wird, und deswegen hab ich gesagt, wir machen hier eine moderate Vorgabe, die m&#xFC;sst ihr erzielen. Aber ihr k&#xF6;nnt euch das Leben leichter machen, wenn ihr richtig investiert. Ich glaube, diese Kombination aus Zwang und Verlockung wird gewaltige Investitionen ausl&#xF6;sen. Nach unseren Prognosen erwarten wir in den n&#xE4;chsten Jahren rund 15 Milliarden Euro. Das w&#xE4;re die gr&#xF6;&#xDF;te Investition, die der deutsche Film je gesehen hat.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ist das Steueranreizmodell damit endg&#xFC;ltig vom Tisch?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja, das ist vom Tisch, denn es war nie ein Steueranreizmodell. Schon der Begriff ist falsch. Es war eine Vorabsubvention, die nicht mal gedeckelt sein sollte. Die Idee war: Wenn du einen Film planst, kannst du ganz offen in die Staatskasse greifen und dir einen bestimmten Anteil von vornherein finanzieren lassen. Ein wirkliches Steueranreizmodell w&#xE4;re aber, dass man nach einer Produktion hinterher etwas absetzen kann. Aber so war das nie gedacht &#x2013; daher war es auch nie realistisch, dass so etwas kommt.&#xD;
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&lt;strong&gt;Aber ein eben von Ihnen skizziertes, &#x201E;richtiges&#x201C; Steueranreizmodell w&#xFC;rde dann doch Sinn machen &#x2013; es wird ja auch von vielen anderen L&#xE4;ndern praktiziert.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja, aber wir sind in der Filmpolitik doch schon sehr expansiv von staatlicher Seite unterwegs. Wir geben direkte F&#xF6;rderung, wir zwingen die gro&#xDF;en Plattformen und Sender zu einer Zwangsinvestition, was ein erheblicher Markteingriff ist. Das kennen wir in keinem anderen Segment dieser Republik. Wenn du das alles lieferst, ist es auch mal gut. Das ist auch meine Botschaft an die Produzenten: Die Politik springt euch selbst in haushalterisch schwierigsten Zeiten sehr zur Seite. Jetzt m&#xFC;sst ihr auch liefern! Ich m&#xF6;chte, dass gute Filme produziert werden, die erfolgreich sind und den Standort Deutschland wirklich st&#xE4;rken und ihr Geld nicht in irgendwelchen billigen Standorten lassen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hei&#xDF;t das im Umkehrschluss, die Klagen der Produktionslandschaft, ihr st&#xFC;nde das Wasser bis zum Hals, sind &#xFC;bertrieben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nein, die waren nicht &#xFC;bertrieben. Der deutsche Filmstandort hat gelitten. Wir haben Arbeitspl&#xE4;tze verloren, die Auftr&#xE4;ge waren nicht da, die Studios waren leer, Technologiekompetenz ging verloren &#x2013; die Klage war berechtigt. Aber der Filmbooster, den wir beschlossen haben, hat das jetzt grundlegend ver&#xE4;ndert, und wir sehen ja auch schon, wie der Markt in Bewegung kommt.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beim Film unterst&#xFC;tzt der Staat in Millionenh&#xF6;he und direkt, bei der Presse- und Journalismusf&#xF6;rderung h&#xE4;lt er sich dagegen sehr bedeckt &#x2013; oder kommt da auch noch was?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Staat h&#xE4;lt sich da aus gutem Grund bedeckt, weil der Journalismus von allen staatlichen Eingriffen &#x2013; und seien sie auch das s&#xFC;&#xDF;e Brot einer finanziellen Unterst&#xFC;tzung &#x2013; m&#xF6;glichst freigehalten werden muss. Wir haben hier mit unserem gewaltigen &#xF6;ffentlich-rechtlichen System eine Zwischenform gefunden, und die funktioniert auch. Direkte Unterst&#xFC;tzung beispielsweise f&#xFC;r Presseverlage halte ich auch ordnungspolitisch f&#xFC;r falsch.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zumindest in einem Punkt hat es der Journalismus aber in den Koalitionsvertrag geschafft. Es soll Rechtssicherheit f&#xFC;r gemeinn&#xFC;tzigen Journalismus geschaffen werden. Passiert ist bislang aber noch nichts. Und aus Ihrem Umfeld hei&#xDF;t es, da kommt auch nichts mehr.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wir wollen das Grundlagenproblem anpacken: Die gro&#xDF;en Plattformen haben uns unser gesamtes journalistisches Fundament genommen und sind dabei, es zu zerst&#xF6;ren. Wir werden in den n&#xE4;chsten Jahren eine Pleite-Serie bei lokalen Rundfunkanstalten, Zeitungen, Magazinen, auch Fernsehanstalten erleben. Das trifft die gesamte Bandbreite, ich spreche da sogar von einem Mediazid, der uns bevorsteht. Das ver&#xE4;ndert auch die demokratische Substanz. Bislang war die Vielfalt unserer Medien einmalig in der Welt. Jetzt wird das wie bei einem Dominoeffekt nacheinander umfallen. Deswegen ist die Frage jetzt nicht, was sind alternative Konzepte f&#xFC;r gemeinn&#xFC;tzigen Journalismus oder die direkte Unterst&#xFC;tzung von Verlagen. Wir m&#xFC;ssen an die Wurzel gehen, endlich die richtigen ordnungspolitischen Fragen stellen und so an die Quasi-Monopole und die Macht der Big-Tech-Unternehmen ran.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie wollen Sie das konkret erreichen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Deswegen habe ich ja den Digitalsoli vorgeschlagen. Hier w&#xFC;rden &#xFC;brigens die Verlage auch direkt profitieren. Aber wir m&#xFC;ssen noch viel weiter gehen und wie die Amerikaner bei TikTok die Eigentumsfrage stellen. Denn wir wissen nicht, was bei diesem Konzern mit den intimsten Daten unserer Kinder und Jugendlichen passiert; es gibt gro&#xDF;e Probleme beim Jugendschutz. Wir wissen genauso wenig, ob der chinesische Geheimdienst Zugriff hat. Da sage ich, lasst uns das europ&#xE4;ische TikTok-Gesch&#xE4;ft selbst in die H&#xE4;nde nehmen, europ&#xE4;ische Eigent&#xFC;mer sollten &#xFC;bernehmen. Die Amerikaner haben das f&#xFC;r die USA durchgesetzt, wir Europ&#xE4;er sollten das auch k&#xF6;nnen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Haben Deutschland beziehungsweise Europa daf&#xFC;r genug Leverage?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Klares Ja! Unser Markt ist sogar gr&#xF6;&#xDF;er als der amerikanische &#x2013; und unser kreatives Potenzial auch. Europa ist nach wie vor der Content-Kontinent, und als Content-Kontinent hast du auch Marktmacht. Die m&#xFC;ssen wir politisch nutzen. TikTok in europ&#xE4;ische H&#xE4;nde zu legen, ist dabei ein wichtiger Schritt.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie halten Sie es dann mit den gro&#xDF;en US-amerikanischen Konzernen? Wenn Sie so konsequent sagen, wir m&#xFC;ssen bei TikTok handeln, wie sieht es bei Meta, Google &amp; Co. aus?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hier m&#xFC;ssen wir vor allen Dingen konsequenter regulieren und das Plattform-Privileg abschaffen. Diese Anbieter haben ja immer argumentiert, sie seien gar kein Medium, sondern w&#xFC;rden nur Inhalte Dritter zur Verf&#xFC;gung stellen. Das gilt l&#xE4;ngst nicht mehr &#x2013; sp&#xE4;testens seit den KI-Overviews. Aber wenn das so ist, m&#xFC;ssen sie gef&#xE4;lligst die gleichen Regeln befolgen wie jedes andere Medium auch, zum Beispiel in Sachen Jugendschutz und Presserecht. Genauso m&#xFC;ssen wir das Kartellrecht aktivieren. Wir sehen Monopolisierungstendenzen und haben ein funktionierendes Kartellrecht. Deswegen war ich beim Pr&#xE4;sidenten des Kartellamts und habe mit ihm besprochen, welche Optionen wir haben. Es kann nicht sein, dass unsere klassischen Medien eine Vielzahl an Regelungen beachten m&#xFC;ssen, die Plattformen aber nicht im gleichen Ma&#xDF;e &#x2013; das ist kein fairer Wettbewerb.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie zuversichtlich sind Sie, dass Sie das gegen den Mann mit dem dicken Filzstift durchsetzen k&#xF6;nnen? Pr&#xE4;sident Trump warnt ausdr&#xFC;cklich vor Beschr&#xE4;nkungen der US-Konzerne in Europa und hat f&#xFC;r den Fall einer Digitalabgabe umgehend mit neuen Strafz&#xF6;llen gedroht.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das stimmt, aber hier geht es nicht um handelspolitische, sondern um regulatorische Fragen &#x2013; und am Ende sind die Amerikaner auch vern&#xFC;nftig. Nat&#xFC;rlich ist Pr&#xE4;sident Trump schwer berechenbar. Aber wir haben mit Europa bestimmte Dinge wie den Digital Services Act durchgesetzt. In einer Reihe von L&#xE4;ndern gibt es auch schon &#xE4;hnliche Modelle wie meinen Plattform-Soli. Da sollten wir die Schultern breit machen!&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Neben dem vern&#xFC;nftigen Amerika mit seinem erratischen Pr&#xE4;sidenten gibt es auch noch einen bayerischen Ministerpr&#xE4;sidenten. Bleibt es hier auch erratisch, oder wird Markus S&#xF6;der aus Ihrer Sicht allm&#xE4;hlich vern&#xFC;nftig?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Vorschlag des Plattform-Soli ist schon weit gekommen, mit deutlicher Unterst&#xFC;tzung im parlamentarischen Raum und auch im Bundesrat. Aber ja &#x2013; es gibt bei der CSU noch Bedenken, das betrifft einmal den Standort M&#xFC;nchen ...&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;... wo Google sehr sch&#xF6;ne B&#xFC;ros gleich in der N&#xE4;he des Hauptbahnhofs hat ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Jetzt sind wir dabei, zu sondieren, welche Wege wir finden &#x2013; zwischen einer gro&#xDF;en Digitalsteuer, wie die SPD sie will, und dem Ansatz &#x201E;Wir machen gar nichts&#x201C;. Mein Plattform-Soli ist ein vern&#xFC;nftiger Vorschlag mit Augenma&#xDF; und aus der Mitte. Ich hoffe, dass wir das in diesem Jahr noch als Kompromiss hinbekommen und dann realisieren k&#xF6;nnen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Manche Medienexperten sehen bei Ihrem Plan aber Probleme mit dem EU-Beihilferecht. Liegt das daran, dass diese Experten auch aus M&#xFC;nchen kommen, oder ist da was dran?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Unser Pr&#xFC;fauftrag aus dem Koalitionsvertrag ist weitgehend abgeschlossen, und wir sind sehr zuversichtlich, dass unser Ergebnis eines rechtlich zul&#xE4;ssigen Abgabemodells h&#xE4;lt. Wir &#xFC;berlegen auch, die Mittel &#xFC;ber die Landesmedienanstalten auszureichen, weil die entsprechend staatsferne Strukturen und eine hohe Autorit&#xE4;t haben und die Abwicklung solcher Programme gewohnt sind.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;NRW-Medienminister Nathanael Liminski von der CDU hat vor zwei Wochen beim Medienverband der freien Presse (MVFP) sehr f&#xFC;r die Digitalabgabe geworben und gesagt, man k&#xF6;nne mit dem Geld auch so etwas wie das Luxemburger Modell machen. Da w&#xE4;ren wir dann doch wieder bei einer direkten Journalismusf&#xF6;rderung, denn bei diesem Modell erhalten Verlage eine anteilige staatliche Finanzierung f&#xFC;r Redakteursstellen ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich, dass ich Nordrhein-Westfalen im Allgemeinen und Nathanael Liminski im Besonderen an meiner Seite wei&#xDF;. Er ist ein starker und hochkompetenter Medienpolitiker, sehr tief drin in den Themen. Wie bei der Digitalabgabe die Verteilung im Einzelnen, an welche Zielgruppen und wof&#xFC;r genau erfolgt, muss man schauen. Da gibt es x unterschiedliche Varianten, da spricht der eine daf&#xFC;r und die andere wieder dagegen. Unser gemeinsames Ziel muss aber jetzt erstmal sein, den Digital-Soli durchzusetzen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Haben Sie keine Bef&#xFC;rchtung, dass Sie hier wie bei der Filmf&#xF6;rderung hohe Erwartungen wecken, die am Ende nicht erf&#xFC;llt werden &#x2013; und dann ist das Geschrei gro&#xDF;?&lt;/strong&gt;&#xD;
Einspruch! Bei der Filmf&#xF6;rderung haben wir die Erwartungen &#xFC;bererf&#xFC;llt. Bei der Digitalabgabe muss ich den bayerischen Ministerpr&#xE4;sidenten noch &#xFC;berzeugen und daf&#xFC;r sorgen, dass der amerikanische Pr&#xE4;sident nicht das gro&#xDF;e Veto schmei&#xDF;t. Aber auch wenn die H&#xFC;rden hoch sind &#x2013; es von Beginn an zu lassen, es nicht zumindest zu versuchen, w&#xE4;re falsch und kann nicht unser Selbstverst&#xE4;ndnis von einem souver&#xE4;nen Europa sein.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Herr Weimer, Sie sind von Hause aus ja selbst Verleger. Haben Sie Lust, da mal wieder zur&#xFC;ckzugehen? Und wie sehen Sie Ihre Zunft f&#xFC;r die Zukunft aufgestellt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich bin da nicht so pessimistisch. Nehmen Sie die Buchverlage, da dachten wir vor 25 Jahren auch, die werden als Erste im digitalen Zeitalter untergehen. Ich erinnere mich noch gut an solche Diskussionen in den Jahren 2001/2002. Und siehe da, die deutsche Buchbranche ist sehr stabil unterwegs, mit hohen Ums&#xE4;tzen, mit ordentlichen Renditen &#x2013; deutsche Verlage sind sogar Weltmarktf&#xFC;hrer in bestimmten Segmenten.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das hei&#xDF;t, Sie steigen wieder ein?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich habe von vornherein gesagt, ich mache meinen Regierungsauftrag hier eine Legislatur, nicht l&#xE4;nger. Und ja, ich werde am Ende dieser Legislaturperiode wieder in mein verlegerisches und publizistisches Leben zur&#xFC;ckgehen, gerne B&#xFC;cher schreiben und auch wieder im Fernsehen auftreten.&#xD;
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&lt;strong&gt;Kommt Ihr &#x201E;Weimatar&#x201C; dann als st&#xE4;ndiger Begleiter mit, oder macht der Ihnen am Ende Konkurrenz und Sie schalten ihn ab?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der ist mir vor allem in einer Facette so dramatisch &#xFC;berlegen und deswegen auch so wahnsinnig praktisch: Der kann im Gegensatz zu mir rund 130 Sprachen.</description><shorttext>Der Staatsminister verspricht den gro&#xDF;en Wurf bei Filmf&#xF6;rderung und Plattformregulierung. Doch zwischen ambitionierten Ank&#xFC;ndigungen, knappen Kassen und offenen Baustellen bleibt vieles vorerst Work in Progress.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/wolfram-weimer-warnt-vor-einer-pleite-serie-bei-deutschen-medien-979011/</link></item><item id="979009"><title>DJV fordert St&#xE4;rkung des Informationsfreiheitsgesetzes</title><pubDate>1784015873</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert den Bundesgesetzgeber auf, das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) im Zuge der geplanten Reform auszubauen statt einzuschr&#xE4;nken. Nach Ansicht des Verbands sollte die parlamentarische Sommerpause genutzt werden, um den Informationsanspruch von Journalistinnen und Journalisten gegen&#xFC;ber Bundesbeh&#xF6;rden zu st&#xE4;rken.&#xD;
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DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster erkl&#xE4;rte, ein starkes Informationsfreiheitsgesetz sei unverzichtbar, solange ein Presseauskunftsgesetz des Bundes weiterhin ausstehe. Von einem gest&#xE4;rkten IFG profitierten nicht nur Medienschaffende, sondern auch die B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger.&#xD;
&lt;br /&gt;Der DJV verweist zudem auf den Protest von Medien und zivilgesellschaftlichen Organisationen gegen m&#xF6;gliche Einschr&#xE4;nkungen des Gesetzes. Nach Angaben des Verbands haben 116 Organisationen einen offenen Brief zum Erhalt des IFG unterzeichnet. Beuster wertete dies als Zeichen f&#xFC;r das gesellschaftliche Bed&#xFC;rfnis nach Transparenz.&#xD;
&lt;br /&gt;Positiv bewertet der DJV, dass sich Teile der SPD-Bundestagsfraktion &#xF6;ffentlich gegen die von den Koalitionsspitzen vereinbarten Einschr&#xE4;nkungen des IFG ausgesprochen h&#xE4;tten.&#xD;
&lt;br /&gt;Zur Begr&#xFC;ndung seiner Forderung verweist der Verband auf fr&#xFC;here Recherchen, die nach seiner Darstellung ohne das Informationsfreiheitsgesetz nicht m&#xF6;glich gewesen w&#xE4;ren. Als Beispiele nennt der DJV die Bekanntmachung der Maskengesch&#xE4;fte des fr&#xFC;heren Bundesgesundheitsministers Jens Spahn sowie Aussagen des Regierenden B&#xFC;rgermeisters von Berlin, Kai Wegner.&#xD;
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&lt;br /&gt;&#x201E;Das neue Schiff soll in meiner Vorstellung dreist&#xF6;ckig sein: 600 Tonnen Schiffsstahl. 4000 kWh Silizium-Batterieleistung f&#xFC;r den Elektroantrieb. Mehr als 1000 m&#xB2; Innenraum auf 80 m L&#xE4;nge und elf Meter Breite. Platz f&#xFC;r 400 Menschen. Im Zentrum ein gro&#xDF;er Newsroom mit Flatscreens und Bloomberg-Terminals. Auf dem Oberdeck Platz f&#xFC;r sommerliche Round-Table-Gespr&#xE4;che und elegante Empf&#xE4;nge&#x201C;, beschreibt der Gr&#xFC;nder und Chefredakteur von The Pioneer.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Kathedrale des Kapitalismus&#x201C;, steht &#xFC;ber der Bauskizze. Steingart erkl&#xE4;rt, wenn Deutschland sich an den Kapitalmarkt anschlie&#xDF;e, was derzeit vor allem Menschen unter 40 t&#xE4;ten, brauche es eine von Banken und US-Techgiganten unabh&#xE4;ngige finanzielle Bildung, professionelle Aktienanalyse und jemanden, der den Austausch mit Gleichgesinnten organisiere. Oder in Gesch&#xE4;ftsfelder &#xFC;bersetzt: Education, Reporting, Community.&#xD;
&lt;br /&gt;&#xDC;ber 40 Millionen Euro seien f&#xFC;r die Expansion nach Frankfurt n&#xF6;tig. Das neue Schiff sei nicht g&#xFC;nstiger als die anderen beiden: Dutzende Investment-Experten und &#xFC;ber 50 neue Journalisten und P&#xE4;dagogen zum Erstellen von Lerninhalten w&#xFC;rden gebraucht. Dazu: KI-Technik und App-Entwicklung. Am Ende m&#xFC;ssten auch Kapit&#xE4;n und Crew angeheuert werden.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Pioneer Three soll als weithin sichtbare Einladung f&#xFC;r eine neue Generation von Investoren dienen. &#x201E;Als selbstbewusstes Symbol einer Zeit, die Zukunft nicht mit Zumutung, sondern mit Zuversicht &#xFC;bersetzt.&#x201C; Steingarts Mission: die Demokratisierung des Kapitalismus. &#x201E;Wir wollen die zeitgem&#xE4;&#xDF;e &#xDC;bersetzung von Ludwig Erhards ,Wohlstand f&#xFC;r Alle&#x2018; liefern. Deutschland schafft sich nicht ab, wie Thilo Sarrazin einst meinte, sondern legt jetzt erst richtig los: Aus Kindern werden Leute; und aus Leuten werden Investoren.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Steingart beschreibt D&#xF6;pfners Reaktion so: &#x201E;Das Projekt ist gr&#xF6;&#xDF;enwahnsinnig. Aber wahrscheinlich braucht es in unserer festgefahrenen deutschen Situation genau das, eine Portion Gr&#xF6;&#xDF;enwahn.&#x201C; D&#xF6;pfner sei schlie&#xDF;lich &#x201E;on fire&#x201C; gewesen. &#x201E;Vor mir sa&#xDF; der wagemutige Verleger, auf den ich gehofft hatte.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Steingart formuliert in seinem Morgennewsletter auch ein konkretes Ziel f&#xFC;r sein Vorhaben: Das Engagement am Kapitalmarkt brauche einen anderen Menschentypus &#x2013; beweglicher, wacher, informierter. Warten funktioniere hier nicht. Die Pioneer Three will diesen Mentalit&#xE4;ts- und Kulturwandel in Deutschland nicht nur beschreiben, sondern bef&#xF6;rdern. &#x201E;Wir wollen aus aufgeweckten jungen Menschen, die vom staatlichen Rentensystem nichts zu erwarten haben, aufgekl&#xE4;rte und wohlhabende Menschen machen. Wohlstand durch eigene Leistung, nicht durch Umverteilung.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Auch zum neuen Finanzmarkt-Podcast Frontrunners, der ab heute b&#xF6;rsent&#xE4;glich um 5 Uhr erscheint, gibt es Infos. Dieser werde mit KI-Technik produziert. &#x201E;Das bedeutet, wir schaffen es, in minimaler Produktionszeit die Kapitalmarktbewegungen der ganzen Nacht und damit den Vorlauf f&#xFC;r DAX, Euro Stoxx und Dow Jones abzubilden. Mich h&#xF6;ren Sie erstmals mit einem KI-trainierten Stimm-Double, das so denkt, f&#xFC;hlt und klingt wie ich&#x201C;, k&#xFC;ndigt Steingart an.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>The-Pioneer-Gr&#xFC;nder Gabor Steingart wirbt f&#xFC;r den Bau eines dritten Medienschiffs auf dem Main. Das Projekt soll sich auf Finanzjournalismus, Kapitalmarktbildung und Community-Angebote konzentrieren. Wie viel er investieren will.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/gabor-steingart-und-mathias-doepfner-it-takes-two-to-tango-979003/</link></item><item id="979002"><title>BVG muss Werbekampagne von &#x201E;Nius&#x201C; nach Gerichtsbeschluss fortsetzen</title><pubDate>1784005917</pubDate><description>Berlin &#x2013; Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben im Rechtsstreit um die Werbekampagne des Nachrichtenportals &#x201E;Nius&#x201C; vor dem Verwaltungsgericht Berlin weitgehend verloren. Nach einem Beschluss im Eilverfahren muss die BVG die gestoppte Werbekampagne fortsetzen, einen 28-t&#xE4;gigen Ersatzzeitraum f&#xFC;r bereits entfernte Werbung anbieten und &#xF6;ffentlich bekannt machen, dass ihr bestimmte Aussagen &#xFC;ber das Portal gerichtlich untersagt wurden.&#xD;
&lt;br /&gt;Zudem tr&#xE4;gt die BVG f&#xFC;nf Sechstel der Verfahrenskosten in H&#xF6;he von 15.000 Euro. Der Beschluss ist noch nicht rechtskr&#xE4;ftig.&#xD;
&lt;br /&gt;Hintergrund des Verfahrens ist der Abbruch einer bereits laufenden Werbekampagne Anfang Juni. Die BVG hatte ihren Vermarkter Wall GmbH angewiesen, die Werbung auf Bussen und in U-Bahnen vorzeitig zu entfernen. Anlass war ein Beitrag des &#x201E;Nius&#x201C;-Gr&#xFC;nders Julian Reichelt auf der Plattform X vom 3. Juni. Darin war ein angebliches Werbemotiv mit dem Slogan &#x201E;Immer beliebter bei s&#xE4;mtlichen beiden Geschlechtern&#x201C; zu sehen, das den Eindruck vermittelte, in einer Berliner U-Bahn zu h&#xE4;ngen.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Angaben des Gerichts war dieses Motiv jedoch weder gebucht noch von der BVG freigegeben worden. Die urspr&#xFC;nglich geschalteten Werbemotive waren dagegen genehmigt und wurden vom Gericht als zul&#xE4;ssig eingestuft.&#xD;
&lt;br /&gt;Die BVG hatte den Kampagnenabbruch unter anderem damit begr&#xFC;ndet, der Beitrag &#xFC;berschreite die Grenzen der zul&#xE4;ssigen Meinungs- und Werbefreiheit und das gezeigte Motiv sei &#x201E;offensichtlich rechtswidrig&#x201C;. Diese Aussagen untersagte das Gericht vorl&#xE4;ufig. In seinem Beschluss stellte es fest, der Social-Media-Beitrag halte die Grenzen der Meinungsfreiheit ein. Zudem habe die BVG im Verfahren kein Strafgesetz benannt, gegen das der Beitrag versto&#xDF;en k&#xF6;nnte.&#xD;
&lt;br /&gt;Auch Sicherheitsbedenken lie&#xDF; das Gericht nicht als ausreichende Begr&#xFC;ndung gelten. Nach Beginn der Kampagne war in sozialen Netzwerken zu Gewalt und Sachbesch&#xE4;digungen aufgerufen worden.&#xD;
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Au&#xDF;erdem wurde ein mit &#x201E;Nius&#x201C;-Werbung versehener Doppeldeckerbus nach Angaben der BVG von Aktivisten verfolgt, wodurch es zu gef&#xE4;hrlichen Verkehrssituationen gekommen sein soll.&#xD;
&lt;br /&gt;Das Gericht erkannte diese Vorf&#xE4;lle zwar an, sah darin jedoch keinen ausreichenden Grund, das Portal von den Werbefl&#xE4;chen auszuschlie&#xDF;en. Es sei Aufgabe des Staates, die &#xF6;ffentliche Sicherheit zu gew&#xE4;hrleisten. Andernfalls w&#xFC;rden rechtswidrige Reaktionen Dritter faktisch dar&#xFC;ber entscheiden, welche Meinungs&#xE4;u&#xDF;erungen im &#xF6;ffentlichen Raum m&#xF6;glich seien.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Berliner Verkehrsbetriebe hatten eine laufende Werbekampagne des Nachrichtenportals &#x201E;Nius&#x201C; vorzeitig beendet. Das Verwaltungsgericht Berlin h&#xE4;lt diesen Schritt im Eilverfahren &#xFC;berwiegend f&#xFC;r rechtswidrig.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/bvg-muss-werbekampagne-von-nius-nach-gerichtsbeschluss-fortsetzen-979002/</link></item><item id="979001"><title>Datenjournalist in Hannover gesucht</title><pubDate>1784005324</pubDate><description>Hannover&#xA0;&#x2013; Madsack sucht einen Datenjournalisten&#xA0;(w/m).&#xD;
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Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Recherche, Pr&#xFC;fung und Auswertung von Daten aus &#xF6;ffentlichen Datenbanken sowie weiteren verf&#xFC;gbaren Quellen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Eigenst&#xE4;ndige Umsetzung &#xFC;berregionaler datenjournalistischer Projekte in Zusammenarbeit mit dem Investigativ-Team&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Analyse und Aufbereitung von Daten, Karten und Geodaten sowie Entwicklung interaktiver Visualisierungen zur verst&#xE4;ndlichen Vermittlung komplexer Inhalte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Konzeption, Entwicklung und Implementierung wiederverwendbarer digitaler L&#xF6;sungen, beispielsweise Webwidgets, Datenbanken und redaktioneller Werkzeuge&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Einf&#xFC;hrung und Betreuung entwickelter L&#xF6;sungen in mehreren Redaktionen sowie Sicherstellung ihrer nachhaltigen Nutzung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Entwicklung lokaler und regionaler Datengeschichten in Zusammenarbeit mit Partner- und Lokalredaktionen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Austausch und Zusammenarbeit mit Redaktionen im Netzwerk zur Umsetzung gemeinsamer datenjournalistischer Projekte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Beobachtung aktueller Entwicklungen im Bereich K&#xFC;nstliche Intelligenz sowie Mitwirkung an der Umsetzung und Weiterentwicklung KI-gest&#xFC;tzter Projekte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Unterst&#xFC;tzung des Nachrichtenteams im Tagesgesch&#xE4;ft sowie Planung und Umsetzung eigener datenjournalistischer Projekte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Zusammenarbeit mit interdisziplin&#xE4;ren Teams und externen Partnern bei der Entwicklung und Umsetzung journalistischer Projekte&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Bewerber bringen einen&#xA0;starken journalistischen Background&#xA0;mit und&#xA0;verfolgen gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/datenjournalist-dmw-565629/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen einen starken journalistischen Background mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/datenjournalist-in-hannover-gesucht-979001/</link></item><item id="978994"><title>G&#xFC;nther Jauch alleine am Ball</title><pubDate>1783921155</pubDate><description>Dresden&#x2013;&#xA0;&#x201E;Die Aktuelle&#x201C; von Klambt muss eine Gegendarstellung zu ihrer Berichterstattung &#xFC;ber G&#xFC;nther Jauch auf der Titelseite ver&#xF6;ffentlichen, berichtet unter anderem die &lt;link http://www.sueddeutsche.de/medien/guenther-jauch-die-aktuelle-gegendarstellung-opernball-vorwurf-li.3505881?reduced=true _blank&gt;&#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C;&lt;/link&gt;.&#xD;
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Grund ist ein Bericht aus dem Februar, der dem Moderator einen &#x201E;Kuschel-Auftritt&#x201C; mit einer Jauch unbekannten Frau auf dem Opernball in Dresden unterstellt hatte. Jauch hatte die Veranstaltung allein besucht.&#xD;
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Die Vorinstanz hatte der Redaktion noch recht gegeben und keine falsche Tatsachenbehauptung gesehen. Jauchs Anwalt, Christian Schertz, sagt: &#x201E;Das ist einer der eklatantesten F&#xE4;lle von bewusster Irref&#xFC;hrung des Lesers auf der Titelseite der Yellow Press aus der letzten Zeit.&#x201C; Klambt hatte &#x201E;Die Aktuelle&#x201C; und weitere Yellow-Titel 2025 von Funke &#xFC;bernommen.&#xD;
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&lt;br /&gt;Gro&#xDF;es Thema ist immer wieder die Meinungsfreiheit. Diekmann sagt, dass es in der deutschen Medienlandschaft Platz f&#xFC;r jede Meinung gebe. Und dass, obwohl Verleger einen gewissen Meinungskorridor vorgeben k&#xF6;nnten, innerhalb dessen unterschiedliche Meinungen m&#xF6;glich seien. So sei &#x201E;Bild&#x201C; unter Diekmann f&#xFC;r den Irakkrieg gewesen, die &#x201E;Bild am Sonntag&#x201C; unter Claus Strunz dagegen. &#x201E;Ich habe nie erlebt, dass mir jemand vorgeschrieben h&#xE4;tte, wie ich &#xFC;ber bestimmte Dinge zu denken oder zu schreiben h&#xE4;tte.&#x201C; Diekmann sagt aber auch, dass es unter einer m&#xE4;chtigen Medienmarke wie &#x201E;Bild&#x201C; einfacher sei, unabh&#xE4;ngig zu agieren, als im Lokalen, wo man den Menschen, &#xFC;ber die man schreibe, am n&#xE4;chsten Tag gleich wieder begegne.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Ich glaube, dass wir ein Ma&#xDF; an Meinungsfreiheit haben, wie es beispiellos ist, und dass wir mitunter leichtfertig vergessen, wie schwierig es ist, Journalismus in anderen L&#xE4;ndern zu machen&#x201C;, sagt Diekmann. Berndt entgegnet, dass es gegen seinen Podcast und sein Unternehmen nach dem umstrittenen H&#xF6;cke-Interview Werbe-Boykott-Aufrufe aus der Politik gegeben habe. Diekmann winkt ab: Er spricht etwa &#xFC;ber die Gespr&#xE4;chs- und Interview-Boykotte der Gr&#xFC;nen und von Teilen der SPD gegen die &#x201E;Bild&#x201C;. &#x201E;Auch Dummheit ist zul&#xE4;ssig&#x201C;, kommentiert der Ex-&#x201E;Bild&#x201C;-Chefredakteur.&#xD;
&lt;br /&gt;Zu Beginn des Gespr&#xE4;chs wechselt Diekmann kurz in die Rolle des Fragestellers und will wissen, was Berndt aus dem Podcast mit H&#xF6;cke gelernt habe: Der Podcaster erkl&#xE4;rt, dass er H&#xF6;cke auch mit dem Wissen von heute erneut einladen w&#xFC;rde. Schon vor dem Interview habe Berndt &#x201E;ein gutes Leben gehabt&#x201C;, viel Geld verdient und Leute gehabt, die seine Arbeit gut fanden. Nun w&#xFC;rden ihn auch Menschen erkennen, die ihn doof finden &#x2013; &#x201E;Das hat es erstmal schlechter gemacht&#x201C;. Andererseits habe er mehr Abonnenten und Aufmerksamkeit gewonnen und auch mehr Geld verdient. Das sei aber das Spiel, das er spiele: &#x201E;Ich m&#xF6;chte gerne einen der erfolgreichsten Podcasts der Welt bauen.&#x201C; Pers&#xF6;nlich habe Berndt den Podcast mit dem AfD-Politiker &#x201E;erschreckend unspektakul&#xE4;r&#x201C; gefunden. F&#xFC;r ihn sei wichtiger, was nach dem Podcast passiert sei.&#xD;
&lt;br /&gt;Berndt &#xE4;u&#xDF;ert in diesem Rahmen auch Medienkritik: Vor dem H&#xF6;cke-Interview h&#xE4;tten sich die klassischen Medien f&#xFC;r seine Arbeit nicht interessiert, obwohl sein Format bereits der gr&#xF6;&#xDF;te Interview-Podcast gewesen sei. Au&#xDF;erdem sagt Berndt, dass die journalistischen Kritiker seinen H&#xF6;cke-Podcast erst verrissen h&#xE4;tten und anschlie&#xDF;end umgeschwenkt seien, weil Berndt auf Social Media massive Unterst&#xFC;tzung erfahren habe. Hier widerspricht Diekmann: Er glaubt, dass Journalisten auch dann ihre Meinung sagen, wenn diese nicht der Mehrheitsmeinung ihrer Leser entspreche. F&#xFC;r Diekmann sei immer wichtig gewesen, &#x201E;den Leuten aufs Maul zu schauen, ihnen aber nicht nach dem Mund zu reden&#x201C;.&#xD;
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&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Solch ein chaotischer Arbeitsstil &#x2013; ungeordnet, planlos und verworren &#x2013; belastet zuerst einen selbst, vermindert die Qualit&#xE4;t der Arbeit und generell des eigenen Lebens. Man ist st&#xE4;ndig gehetzt und &#xFC;berzeugt, dass es wohl niemals genug ist und man nie alles schaffen wird. Er belastet aber auch alle anderen, die die Folgen auffangen m&#xFC;ssen. Chaotisches Arbeiten kann mittelfristig ganze Teams zerst&#xF6;ren, wenn die Mehrheit der Mitarbeiter genervt und widerwillig ist &#x2013; oder durch st&#xE4;ndige &#xDC;berlastung ersch&#xF6;pft. Erfolge kommen dann nur noch durch Druck zustande, die Zusammenarbeit ist m&#xFC;hsam und oft konfliktgeladen. Was aber tun, wenn man aktuell selbst chaotisch arbeitet? Das h&#xE4;ngt vom Grund daf&#xFC;r ab.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Fachlich &#xFC;berfordert: Weiterbildung besuchen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Es kann vorkommen, dass einen die Aufgaben selbst &#xFC;berfordern, weil man unzureichend eingewiesen wurde oder bisher zu wenig mit ihnen vertraut ist. Das schlie&#xDF;t bestimmte Arbeitsmethoden (z. B. Datenrecherche, Schreiben unter KI-Einsatz) und die Benutzung der notwendigen Arbeitsmittel (z. B. CMS, Datenbanken) ein. Teilweise l&#xE4;sst sich das durch Nachfragen und eigenes Ausprobieren verbessern, man versteht vieles dadurch und wird routinierter. Doch gravierende Wissensl&#xFC;cken, wenn man beispielsweise gewisse Konzepte gar nicht kennt, lassen sich damit nicht schlie&#xDF;en. Tipp: Besteht das Problem nach drei bis sechs Monaten fort, eine passende Weiterbildung besuchen &#x2013; notfalls selbst gebucht.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Mengenm&#xE4;&#xDF;ig &#xFC;berlastet: Aufgaben ablehnen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Anders ist es, wenn man seine Aufgaben beherrscht, es aber st&#xE4;ndig zu viele sind (z. B. erwartete Artikel pro Tag). Wer versucht, mengenm&#xE4;&#xDF;ig unrealistische Ziele trotzdem zu erreichen, muss Abstriche bei Qualit&#xE4;t und Arbeitsorganisation (z. B. Dokumentation der Recherchen und Kontakte, Pflege des eigenen Archivs) machen. Langfristig braucht es hier das Gespr&#xE4;ch mit dem Vorgesetzten, um realistische Ziele auszuhandeln, zudem den Mut, Aufgaben abzulehnen, weil man bereits ausgelastet ist. Tipp: Den durchschnittlichen Zeitaufwand pro Aufgabe absch&#xE4;tzen und mit der Zahl der Aufgaben multiplizieren. Das zeigt objektiv, ob das in einem Acht-Stunden-Tag (minus Pausen) &#xFC;berhaupt machbar w&#xE4;re.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Unzureichende Selbstorganisation: T&#xE4;glich einplanen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Ein anderer h&#xE4;ufiger Faktor ist eine unzureichende Selbstorganisation. Sie f&#xFC;hrt regelm&#xE4;&#xDF;ig dazu, dass man etwas vergisst und eilig improvisieren muss, wieder etwas nicht findet, nachschauen oder suchen muss. Meist liegt das daran, dass man sinnvolle organisatorische Methoden (z. B. f&#xFC;r Zeitplanung und Ordnung im Postfach) und passende Werkzeuge (z. B. f&#xFC;r Kontaktverwaltung und Projektmanagement) nicht kennt oder nutzt. In der Vergangenheit brauchte man das vielleicht auch nicht, heute sind die Aufgaben aber vielfach zu zahlreich und komplex geworden. Tipp: Jeden Tag eine Stunde einplanen, um den Kalender zu aktualisieren, das E-Mail-Postfach, den Desktop und die Ablage wieder aufzur&#xE4;umen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Fehlende Priorit&#xE4;ten: Entscheidung einfordern&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;H&#xE4;ufig kommt es vor, dass Aufgaben gleichzeitig zu erledigen w&#xE4;ren oder &#x2013; in komplexen Organisationen &#x2013; mehrere Vorgesetzte (z. B. Ressortleiter und Stellvertreter) parallel etwas bei einem beauftragen und sich eventuell zudem widersprechen. Manches k&#xF6;nnen Mitarbeiter selbst ausbalancieren, aber grunds&#xE4;tzlich braucht es in diesen F&#xE4;llen eine &#xFC;bergeordnete Entscheidung &#xFC;ber die Priorit&#xE4;ten: eine Rangfolge der Wichtigkeit, die einschlie&#xDF;t, dass manches sp&#xE4;ter oder gar nicht erledigt wird. Tipp: Wenn sich direkte Vorgesetzte weigern, diesen Teil ihrer Arbeit zu erledigen (&#x201E;Bei uns hat alles Priorit&#xE4;t 1&#x201C;), nicht aufregen &#x2013; sondern erkl&#xE4;ren, dass man dann wohl selbst entscheiden m&#xFC;sse.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Nebenaufgaben vergessen: Gro&#xDF;z&#xFC;giger planen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Neben der Erledigung der Hauptaufgaben (z. B. Beitr&#xE4;ge recherchieren und erstellen) fallen viele weitere Aufgaben an. Dazu geh&#xF6;ren unter anderem: Ideen und Themen vorab pr&#xFC;fen, Angebote erstellen, Absprachen (E-Mails, Telefon, Konferenzen), Arbeitsplanung und -organisation, Qualit&#xE4;tspr&#xFC;fung und Korrekturen, Dokumentation und &#x2013; bei Selbstst&#xE4;ndigen &#x2013; die Abrechnung. All das addiert sich leicht zu 40 Prozent der Arbeitszeit. Wer das nicht einplant, kommt nie zurecht und setzt sich st&#xE4;ndig selbst unter Stress. Tipp: F&#xFC;r jede Aufgabe einmal s&#xE4;mtliche Einzelschritte notieren und den durchschnittlichen Zeitbedarf absch&#xE4;tzen. Das schafft eine gute Basis f&#xFC;r die zuk&#xFC;nftige Planung beziehungsweise Kalkulation.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;St&#xE4;ndige Ablenkung: Regeln einf&#xFC;hren&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
Nicht zuletzt sorgen st&#xE4;ndige Ablenkungen f&#xFC;r chaotisches Arbeiten, da man immer wieder aus dem herausgerissen wird, was man gerade erledigen wollte, und man sich danach erst wieder neu einfinden muss. Dazu geh&#xF6;ren insbesondere Benachrichtigungen aller Art (z. B. zu E-Mails und Chatnachrichten), die man m&#xF6;glichst alle deaktivieren sollte, und ungeplante Anfragen und Arbeitsauftr&#xE4;ge (&#x201E;Kannst du nicht schnell mal &#x2026;?&#x201C;). Hier braucht es Regeln, wann man ansprechbar ist &#x2013; und auf welchen Wegen. Tipp: Ein Gesp&#xFC;r daf&#xFC;r entwickeln, wann die eigene Hilfsbereitschaft ausgenutzt wird (&#x201E;Wir sind doch alle ein Team&#x201C;). Wer st&#xE4;ndig anderen zur Verf&#xFC;gung steht, schafft die eigenen Aufgaben nicht mehr.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/erfolg-durch-bessere-gespraeche-sieben-regeln-978916/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Erfolg durch besser Gespr&#xE4;che&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>K&#xFC;nstliche Intelligenz soll die Arbeit effizienter machen. Karrierecoach Attila Albert beschreibt jedoch, warum viele Besch&#xE4;ftigte trotzdem chaotisch arbeiten &#x2013; und welche Ursachen und L&#xF6;sungsans&#xE4;tze dahinterstecken.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/wenn-ki-nicht-hilft-sechs-wege-aus-dem-arbeitschaos-978992/</link></item><item id="978991"><title>Was Ex-Zeit-Chef Rainer Esser verdient hat</title><pubDate>1783920069</pubDate><description>Berlin &#x2013; &#x201E;kress pro&#x201C;-Chefredakteur Markus Wiegand ist f&#xFC;r seine Kolumne &#x201E;Aus unseren Kreisen&#x201C;&#xA0;auf eine ungew&#xF6;hnliche Angabe gesto&#xDF;en. Die DvH Medien, also &#x201E;Zeit&#x201C;, &#x201E;Handelsblatt&#x201C;&#xA0;und &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;, geben preis, was die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung verdient hat. Darunter ist auch Ex-&#x201E;Zeit&#x201C;-Chef Rainer Esser:&#xD;
&lt;br /&gt;Was hat Rainer Esser verdient? Nur das Beste. Schlie&#xDF;lich hat der langj&#xE4;hrige Chef der &#x201E;Zeit&#x201C;&#xA0;Verlagsgruppe, der die Funktion Ende Januar abgegeben hat, das Gesch&#xE4;ft in seiner langen Amtszeit (1999 bis 2026) so gut entwickelt wie nur ganz wenige Medienmanager.&#xD;
&lt;br /&gt;Einen seltenen Anhaltspunkt f&#xFC;r die Entlohnung seiner Dienste bieten die Angaben der DvH Medien im &#x201E;Bundesanzeiger&#x201C;. In seltener Offenherzigkeit hat das Unternehmen ver&#xF6;ffentlicht, was die vierk&#xF6;pfige Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung im Jahr 2024 verdient hat. Dazu z&#xE4;hlten: Oliver Finsterwalder (Sprecher der Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung), Rainer Esser (Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Zeit Verlagsgruppe), Dominic O. Gaspary (Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer) und Jochen Maurer (Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer). Die Gesamtbez&#xFC;ge: rund 2,7 Millionen. Man darf wohl davon ausgehen, dass nicht alle gleich viel &#x2013; also 675.000 Euro &#x2013; verdient haben. Vermutlich waren Rainer Esser und Oliver Finsterwalder, der zugleich Anteile in H&#xF6;he von 5 Prozent h&#xE4;lt, aufgrund ihrer Bedeutung eher in Richtung Millionengrenze unterwegs, w&#xE4;hrend die Honorierung von Digitalprofi Gaspary und Finanzexperte Maurer gesch&#xE4;tzt vielleicht halb so hoch lag.&#xD;
&lt;br /&gt;Wir haben die DvH Medien sicherheitshalber gefragt, ob in den Bez&#xFC;gen auch T&#xE4;tigkeiten in den Medienh&#xE4;usern der Holding enthalten sind, wie im Fall von Esser etwa die Doppelfunktion als Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der Zeit Verlagsgruppe. Die Frage mochte man nicht beantworten. Kenner der Dienstvertr&#xE4;ge gehen jedoch davon aus, dass dem so ist und Esser einen Vertrag mit den DvH Medien hat. Angesichts der Langzeit-Performance Essers ist die Verg&#xFC;tung eher bescheiden bis branchen&#xFC;blich. Gleiches gilt auch f&#xFC;r die Bezahlung des vierk&#xF6;pfigen Aufsichtsrates, der 185.000 Euro erhielt.&#xD;
&lt;br /&gt;F&#xFC;r die Verr&#xFC;cktheiten bei der Verg&#xFC;tung sind weiter andere in der Branche zust&#xE4;ndig. Zum Vergleich: Axel Springer hat im selben Jahr rund 80,3 Millionen Euro an Aufwand f&#xFC;r ein &#x201E;anteilsbasiertes Verg&#xFC;tungsprogramm&#x201C; f&#xFC;r den Vorstand bilanziert. Zus&#xE4;tzlich zur Verg&#xFC;tung von 17,3 Millionen Euro, wohlgemerkt.&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/922/kress-pro-2026-05 _blank&gt;Must-Reads im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;div class="product--description product--description--type-magazin"&gt;&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Kluge Strategien f&#xFC;r h&#xF6;here Werbeerl&#xF6;se.&#xA0;Was Vermarktungsprofis wie Marco Bergmann jetzt empfehlen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Plus: Neun Cases, wie Medienh&#xE4;user ihr Gesch&#xE4;ft in schwierigen Zeiten ankurbeln&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Warum Vermarktungschefs in Verlagen nicht nur Verk&#xE4;ufer, sondern Architekten transformationsf&#xE4;higer Organisationen sein m&#xFC;ssen. Acht Denkanst&#xF6;&#xDF;e von Berater Ulf Heyden.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&#x201E;Das E-Paper muss in den n&#xE4;chsten f&#xFC;nf Jahren die entscheidende Rolle f&#xFC;r die Transformation spielen&#x201C;.&#xA0;Wie Jens Wegmann und Paul Wehberg, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der NOZ/mh:n Medien, das Unternehmen bis 2030 unabh&#xE4;ngig von Print machen wollen, welche Rolle sie f&#xFC;r Plus-Erl&#xF6;se dabei sehen und welches Medienhaus sie gerne &#xFC;bernommen h&#xE4;tten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Tools.&#xA0;Die n&#xE4;chste KI-Stufe: Magnific und Runway&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Trends.&#xA0;Kolumne von Innovationsjournalistin Ulrike Langer&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ranking.&#xA0;Die wichtigsten digitalen Dienstleister&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Schluss.&#xA0;Arne Wolter, CEO von Appinio: &#x201E;Es ist uns schwergefallen, die journalistischen Marken zu transformieren&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die DvH Medien legen im Bundesanzeiger ungew&#xF6;hnlich detailliert offen, was ihre Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung verdient. Daraus lassen sich auch R&#xFC;ckschl&#xFC;sse auf die Verg&#xFC;tung Esser sziehen &#x2013; und ein Vergleich mit den Millionenprogrammen bei Axel Springer f&#xE4;llt bemerkenswert aus.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/was-ex-zeit-chef-rainer-esser-verdient-hat-978991/</link></item><item id="978986"><title>MDR bereitet Klage gegen m&#xF6;gliche K&#xFC;ndigung der Rundfunk-Staatsvertr&#xE4;ge vor</title><pubDate>1783671947</pubDate><description>Leipzig (KNA) &#x2013; Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) bereitet sich mit Blick auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt auf eine m&#xF6;gliche AfD-Regierung in dem Bundesland und eine K&#xFC;ndigung der Rundfunk-Staatsvertr&#xE4;ge vor. &#x201E;Wir werden an dem Tag, an dem die K&#xFC;ndigung des MDR-Staatsvertrags da ist, juristisch dagegen vorgehen&#x201C;, sagte der Juristische Direktor des MDR, Jan Ole Schr&#xF6;der, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).&#xD;
&lt;br /&gt;Der MDR sendet seit 1992 als sogenannte Dreil&#xE4;nder-Anstalt f&#xFC;r Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th&#xFC;ringen. Der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat f&#xFC;r den Fall eines Wahlsiegs seiner Partei angek&#xFC;ndigt, umgehend die Staatsvertr&#xE4;ge &#xFC;ber den &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk zu k&#xFC;ndigen. Betroffen w&#xE4;ren auch Deutschlandradio und das ZDF.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bundesweite Auswirkungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&#x201E;Es handelt sich hier nicht um das Problem eines Bundeslandes oder eines ostdeutschen Senders, die Auswirkungen w&#xE4;ren bundesweit&#x201C;, so Schr&#xF6;der weiter. Daher w&#xE4;re es &#x201E;str&#xE4;flich, sich nicht vorzubereiten&#x201C;. Sollte nach den Wahlen am 6. September der MDR-Staatsvertrag gek&#xFC;ndigt werden, gelte eine zweij&#xE4;hrige K&#xFC;ndigungsfrist vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2028. In dieser Zeit w&#xFC;rde der MDR wie gehabt weiter f&#xFC;r Sachsen-Anhalt senden und seinen Anteil an den im Bundesland gezahlten Rundfunkbeitr&#xE4;gen erhalten.&#xD;
&lt;br /&gt;Sollte die K&#xFC;ndigung ab 2029 wirksam werden, w&#xE4;re der MDR laut Intendant Ralf Ludwig aber nicht mehr verpflichtet, Programm f&#xFC;r Sachsen-Anhalt zu machen. &#x201E;Nat&#xFC;rlich w&#xFC;rden wir weiter &#xFC;ber relevante Ereignisse berichten, aber Geschichten aus der Region f&#xFC;r die Region k&#xF6;nnten wir uns in dem Umfang nicht mehr leisten.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Nach MDR-Angaben stammen etwa 150 Millionen Euro und damit rund ein Viertel der j&#xE4;hrlichen Beitragseinnahmen des MDR aus Sachsen-Anhalt. &#x201E;Sendungen wie &#x201A;Sachsen-Anhalt heute&#x2018; oder die H&#xF6;rfunk-Landeswelle MDR Radio Sachsen-Anhalt und auch andere Dinge w&#xFC;rden dann wegfallen&#x201C;, so Ludwig.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Rundfunkbeitrag m&#xFC;sste weiter gezahlt werden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der aktuell geltende Rundfunkbeitrag von 18,36 Euro im Monat m&#xFC;sste auch bei einer K&#xFC;ndigung der Staatsvertr&#xE4;ge weiterhin von allen Beitragspflichtigen in Sachsen-Anhalt gezahlt werden. Die Beitragsh&#xF6;he sei durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Jahr 2021 bundesweit festgesetzt worden, eine K&#xFC;ndigung der Staatsvertr&#xE4;ge &#xE4;ndere daran nichts, sagte Schr&#xF6;der.&#xD;
&lt;br /&gt;Zudem m&#xFC;sste Sachsen-Anhalt nach Ablauf der K&#xFC;ndigungsfrist zum 1. Januar 2029 ein eigenes &#xF6;ffentlich-rechtliches Angebot bereitstellen, das den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts entspricht. Sollte dies nicht der Fall sein, w&#xE4;re die K&#xFC;ndigung &#x201E;materiell unwirksam&#x201C;, so der Juristische Direktor des MDR.&#xD;
&lt;br /&gt;Die AfD hat angek&#xFC;ndigt, anstelle des bisherigen &#xF6;ffentlich-rechtlichen Angebots einen sogenannten &#x201E;Grundfunk&#x201C; aufbauen zu wollen. Dieser solle mit einem Zehntel der bisherigen Aufwendungen finanziert werden, konkrete Angaben zur Ausgestaltung gibt es bislang nicht. Ob ein solches Modell den verfassungsrechtlichen Anforderungen entspricht, wird daher bezweifelt.&#xD;
&lt;br /&gt;Sollte ein AfD-gef&#xFC;hrtes Sachsen-Anhalt gesetzliche Vorgaben nicht einhalten, k&#xF6;nnte laut Schr&#xF6;der eine &#x201E;verfassungsrechtliche Leerstelle&#x201C; entstehen: &#x201E;Das w&#xE4;re ein Novum im Rechtsstaat und seinem Verfassungsgef&#xFC;ge, das ist absolutes Neuland.&#x201C;&#xD;
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&lt;br /&gt;Seit Ende Juni f&#xFC;hrt Carolin Hulshoff Pol als neue CEO die Gesch&#xE4;fte in der 111 Buckingham Palace Road, London, SW1W 0DT. Zuvor hatte das Springer-Gew&#xE4;chs &#x2013; Hulshoff Pol hatte ihre Karriere 1997 mit der Ausbildung zur Verlagskauffrau im Konzern begonnen &#x2013; schon die &#x201E;Welt&#x201C;- und zuletzt die &#x201E;Bild&#x201C;-Gruppe des Konzerns geleitet.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kurs Vereinigte Staaten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Doch London scheint nur ein Zwischenstopp in den k&#xFC;hnen Pl&#xE4;nen des Springer-Chefs zu sein. D&#xF6;pfners Ambition ist schlie&#xDF;lich, mit Springer zu einem der wichtigsten Medienh&#xE4;user in den USA aufzusteigen. Der traditionell konservative &#x201E;Telegraph&#x201C; k&#xF6;nnte jetzt zu einem wichtigen Baustein dieser Vision werden.&lt;br /&gt;Das hat D&#xF6;pfner auch gleich nach der Freigabe der &#xDC;bernahme durch die Kartellbeh&#xF6;rden den Mitarbeitenden in London verk&#xFC;ndet: &#x201E;Der Daily Telegraph kann ein globaler Telegraph werden&#x201C;, habe D&#xF6;pfner bei seinem Antrittsbesuch in London erkl&#xE4;rt, berichtet der &#x201E;Guardian&#x201C;. Das sei &#x201E;eine k&#xFC;hne Vision, aber warum nicht&#x201C;, so D&#xF6;pfner weiter. Das Mitte-Rechts-Spektrum sei in vielen demokratischen Staaten weltweit &#x201E;stark unterversorgt&#x201C;. Und die gr&#xF6;&#xDF;te Chance b&#xF6;te sich im gr&#xF6;&#xDF;ten Medienmarkt der Welt &#x2013; den USA: &#x201E;Was f&#xFC;r ein gro&#xDF;er wei&#xDF;er Fleck, den sich der Telegraph zunutze machen kann&#x201C;, zitierte der &#x201E;Guardian&#x201C; den Pioniergeist von D&#xF6;pfner.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Konkurrenz zum &#x201E;Wall Street Journal&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nun ist die USA an konservativen bis rechtspopulistischen &#x201E;Outlets&#x201C;, wie Medienbetriebe hier gern im Branchenjargon hei&#xDF;en, nicht gerade arm. Fox News und weitere Sender f&#xFC;hren das Feld an, die von Bari Weiss gegr&#xFC;ndete The Free Press ist heute Teil des Paramount/Skydance-Konzerns, wo Weiss die News-Sparte der Konzerntochter CBS f&#xFC;hrt. Doch neben liberalen Bl&#xE4;ttern wie der &#x201E;New York Times&#x201C; dominiert bei den eher konservativen Titeln im landesweiten Zeitungsgesch&#xE4;ft klar Rupert Murdochs &#x201E;Wall Street Journal&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Dabei ist das &#x201E;WSJ&#x201C; weit mehr als ein &#xFC;berregionales Blatt mit wirtschaftsliberal-konservativer Ausrichtung: Das &#x201E;Journal&#x201C; ist die Wirtschaftszeitung der USA, hat aber auch ein veritables internationales Gesch&#xE4;ft &#x2013; und vor allem eine erfolgreiche Digitalstrategie. Ob daneben noch Platz f&#xFC;r ein weiteres, presse&#xE4;hnliches Medium ist, wird unter US-Experten schon l&#xE4;nger hei&#xDF; diskutiert.&lt;br /&gt;Zwar sind die meisten Branchenanalysten optimistisch, rechnen aber mit enormen Kosten. &#x201E;Die am meisten gestellte Frage ist denn auch, ob D&#xF6;pfner und sein Team f&#xFC;r die enormen Herausforderungen und vor allem die Kosten gewappnet sind, um es in den USA mit einem British act zu schaffen&#x201C;, schreibt der &#x201E;Guardian&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&#x201E;Guardian&#x201C;-Strategie als Vorbild?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Und dort wei&#xDF; man schlie&#xDF;lich, worum es geht. Denn eigentlich ist die britische Zeitung das &#x201E;Rolemodel&#x201C; f&#xFC;r Springer und &#x201E;Telegraph&#x201C;. Der &#x201E;Guardian&#x201C; geh&#xF6;rt mit seiner nur online erscheinenden US-Ausgabe mittlerweile fest zum &#x201E;relevant set&#x201C; im amerikanischen Medienbetrieb. 2007 startete das Ganze als Guardian America, holte sich versierte Verlagsexperten von Bl&#xE4;ttern wie der &#x201E;Washington Post&#x201C; und &#x201E;Newsweek&#x201C; und setzte von Anfang an wie das britische Mutterblatt in London auf frei verf&#xFC;gbaren Online-Content.&#xD;
&lt;br /&gt;2011 erfolgte ein Relaunch und die Umbenennung in Guardian US. 2014 gewann die US-Ausgabe einen Pulitzer-Preis f&#xFC;r ihre Berichterstattung &#xFC;ber die illegalen Spionagema&#xDF;nahmen der National Security Agency. Wenn es ein &#x201E;British Act&#x201C; im Medienmarkt der USA geschafft hat, ist es der &#x201E;Guardian&#x201C;.&lt;br /&gt;Von Springers &#x201E;Telegraph&#x201C; trennen ihn allerdings Welten. Zum einen ist der Guardian auch in Gro&#xDF;britannien als klassisch sozialliberale, im Zweifel Labour-nahe Stimme das glatte Gegenteil des &#x201E;Telegraph&#x201C;, der seinen Ehrentitel als &#x201E;Bibel der Konservativen&#x201C; so stolz wie zu Recht tr&#xE4;gt und lange einen gewissen Boris Johnson zu seinen h&#xF6;chstbezahlten Kolumnisten z&#xE4;hlte.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Freiwillige Zahlungen statt Paywall&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Auch die Konzernstruktur ist v&#xF6;llig anders. Die Guardian Media Group geh&#xF6;rt dem 1936 vom Sohn des legend&#xE4;ren &#x201E;Guardian&#x201C;-Chefredakteurs J. P. Scott gegr&#xFC;ndeten Scott-Trust, einer stiftungs&#xE4;hnlichen Konstruktion, die &#xFC;ber die redaktionelle Unabh&#xE4;ngigkeit und Integrit&#xE4;t des &#x201E;Guardian&#x201C; wacht. Das schlie&#xDF;t knallharte Wirtschaftsma&#xDF;nahmen nicht aus: 2024 trennte sich die Guardian Media Group ohne viel Federlesens von ihrer verlustbringenden Sonntagszeitung &#x201E;The Observer&#x201C;, die sie 1993 &#xFC;bernommen hatte.&#xD;
&lt;br /&gt;Weil er keine Paywall hat, finanziert sich Guardian US &#xFC;ber Online-Abos und freiwillige Zahlungen seiner Nutzerinnen und Nutzer. Nach Branchenangaben kamen so 2025 rund 44 Millionen US-Dollar aus den USA und Kanada zusammen. Dabei profitiert der Titel in liberalen US-Kreisen klar von seiner Trump-kritischen Haltung und generell von dem Ruf, dank seiner britischen &#x201E;Mutter&#x201C; in London ein wenig &#xFC;ber den allt&#xE4;glichen Auseinandersetzungen in den USA zu stehen. Nach einem ganz &#xE4;hnlichen Modell funktioniert auch das Online-Angebot Guardian Australia.&#xD;
&lt;br /&gt;Dass sich Guardian US neben liberalen Bl&#xE4;ttern von Weltruf wie der &#x201E;New York Times&#x201C; und der heute unter ihrem Eigent&#xFC;mer Jeff Bezos in schwieriges Fahrwasser geratenen &#x201E;Washington Post&#x201C; behaupten kann, d&#xFC;rfte f&#xFC;r Springers &#x201E;Telegraph&#x201C;-Pl&#xE4;ne Aufwind bedeuten.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kein plumper MAGA-Populismus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Brancheninsider rechnen damit, dass eine US-Version des &#x201E;Telegraph&#x201C; der MAGA-Bewegung mit ihrem plumpen Populismus eine klare Absage erteilt. Das w&#xE4;re ein Bruch mit den &#x201E;Telegraph&#x201C;-Traditionen. Zudem ist Springer in den USA auch mit Politico am Start, einer in Washington beheimateten Zeitung f&#xFC;r die politische Elite mit vielen teuren Fachdiensten f&#xFC;r vertiefte Hintergrundberichterstattung.&#xD;
&lt;br /&gt;D&#xF6;pfner k&#xF6;nnte sich vielmehr an den Pl&#xE4;nen des beim &#x201E;Telegraph&#x201C;-Verkauf nicht zum Zuge gekommenen Konsortiums um den ehemaligen CNN-Chef Jeff Zucker orientieren, das f&#xFC;r eine m&#xF6;gliche Expansion des &#x201E;Telegraph&#x201C; in den USA eine marktliberale, konservative Linie wie in der &#xC4;ra von US-Pr&#xE4;sident Ronald Reagan Ende der 1980er Jahre vorsah.&#xD;
&lt;br /&gt;&#xDC;ber Mittel f&#xFC;r n&#xF6;tige Investitionen verf&#xFC;gt der Konzern in jedem Fall. Und nach dem Ausstieg des US-Finanzinvestors KKR im vergangenen Jahr und dem R&#xFC;ckzug von der B&#xF6;rse firmiert Springer wieder als reines Familienunternehmen &#x2013; bei dem nicht mehr Mitgesellschafter oder l&#xE4;stige Kleinaktion&#xE4;re zufriedengestellt werden m&#xFC;ssen, sondern neben Friede Springer nur noch einer das Sagen hat: Mathias D&#xF6;pfner.&#xD;
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Ein zentrales Element ist ein Upload-Tool, &#xFC;ber das Vereine und freie Mitarbeitende ihre Texte einreichen und mithilfe von KI optimieren k&#xF6;nnen. Die Beitr&#xE4;ge werden anschlie&#xDF;end von der Redaktion gepr&#xFC;ft und freigegeben. Dar&#xFC;ber hinaus setzt der Verlag auf eine automatisierte Seitenproduktion, die nach festen Layoutregeln arbeitet. Husarek erl&#xE4;utert im Interview mit&#xA0;Henning Kornfeld im aktuellen&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/922/kress-pro-2026-05 _blank&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;die Hintergr&#xFC;nde der Strategie. Die drei wichtigsten Fragen und Antworten im &#xDC;berblick:&#xD;
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&lt;strong&gt;Der Verlag N&#xFC;rnberger Presse hat eine Mitteilung &#xFC;ber die Automatisierung redaktioneller Prozesse mit &#x201E;Renaissance des Lokalen&#x201C; &#xFC;berschrieben. Darin beschreibt er, wie Sie in der Redaktion mit Hilfe von KI effizienter arbeiten und den Produktionsaufwand reduzieren. Wieso ist das eine &#x201E;Renaissance des Lokalen&#x201C;?&lt;/strong&gt;&#xD;
Wie viele andere Redaktionen von Regionalverlagen auch sind wir seit geraumer Zeit mit dem Thema Personalabbau konfrontiert. Die wirtschaftliche Lage ist schlicht nicht so, dass die Redaktionen wachsen &#x2013; im Gegenteil: Sie schrumpfen. Wegbrechende Werbeerl&#xF6;se tun ihr &#xDC;briges. Dass wir sparen m&#xFC;ssen, ist also alternativlos, die Frage ist aber, wie wir das tun. Wir haben uns in der Chefredaktion entschieden, dass wir Effizienzen heben wollen, unsere Lokalteams aber keinesfalls kleiner werden sollen. Von einer &#x201E;Renaissance des Lokalen&#x201C; sprechen wir, weil wir durch Automatisierungsprozesse und durch KI-Unterst&#xFC;tzung wieder deutlich mehr lokale Texte f&#xFC;r die Zeitung, das E-Paper und unsere &#xFC;brigen digitalen Ausspielkan&#xE4;le anbieten k&#xF6;nnen als bisher.&#xD;
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&lt;strong&gt;Wie funktioniert das KI-gest&#xFC;tzte Upload-Tool f&#xFC;r Vereine und freie Mitarbeitende?&lt;/strong&gt;&#xD;
Vereine, aber auch freie Mitarbeitende liefern ihre Texte &#xFC;ber das Upload-Tool an und optimieren sie mittels KI. Die Themenmanagerinnen und -manager der Lokalausgaben nehmen diese Texte ab und geben sie frei &#x2013; es erscheint nichts ohne redaktionelle Abnahme. Alle anderen in der Redaktion sind als crossmediale Reporterinnen und Reporter t&#xE4;tig und sorgen f&#xFC;r eigene Geschichten. Diese Arbeitsweise hat einen weiteren Vorteil: Zu unserer &#xDC;berraschung hat sich gezeigt, dass die Vereinsberichterstattung auch digital absolut Sinn ergibt. Wir ver&#xF6;ffentlichen solche Berichte auf unseren Ortsseiten und erzielen damit zwar keine Conversions, aber gute Zugriffszahlen. Ich erkl&#xE4;re mir das damit, dass die Menschen wissen m&#xF6;chten, was in ihrer unmittelbaren Umgebung passiert &#x2013; selbst wenn es sich um sehr kleinteilige Themen wie beispielsweise Probleme bei der M&#xFC;llabfuhr handelt. Genau deswegen sprechen wir von einer &#x201E;Renaissance des Lokalen&#x201C;.&#xD;
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&lt;strong&gt;F&#xFC;hrt die automatisierte Seitenproduktion nicht zu einer optisch langweiligen Zeitung?&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Unterschied zu fr&#xFC;her ist, dass wir jetzt unsere Layoutstandards einhalten. Schluss mit Bastelarbeiten auf den Seiten &#x2013; einfach gut lesbare, nach klaren Designvorgaben gemachte Seiten. Klagen &#xFC;ber das Layout unserer Zeitung habe ich in zehn Jahren als Chefredakteur &#xFC;brigens sehr selten geh&#xF6;rt. Kritik gab und gibt es hingegen regelm&#xE4;&#xDF;ig an der Rechtschreibung. Ein Thema, das wir dank KI und Automatisierung ganz bestimmt auch noch besser in den Griff bekommen werden.&#xD;
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&lt;p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer"&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/922/kress-pro-2026-05 _blank&gt;&lt;strong&gt;Au&#xDF;erdem spricht Michael Husarek im Interview unter anderem dar&#xFC;ber:&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul data-start="74" data-end="346" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li data-section-id="1hryix2" data-start="74" data-end="169"&gt;Warum trotz Automatisierung jeder Beitrag vor der Ver&#xF6;ffentlichung redaktionell gepr&#xFC;ft wird&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1e5a04t" data-start="170" data-end="262"&gt;Welche Rolle die automatisierte Seitenproduktion k&#xFC;nftig in der Zeitungsproduktion spielt&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="75jd89" data-start="263" data-end="346" data-is-last-node=""&gt;We der Verlag den redaktionellen Umbau mit neuen Strukturen und Teams verbindet&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/922/kress-pro-2026-05 _blank&gt;Must-Reads im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;div class="product--description product--description--type-magazin"&gt;&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Kluge Strategien f&#xFC;r h&#xF6;here Werbeerl&#xF6;se.&#xA0;Was Vermarktungsprofis wie Marco Bergmann jetzt empfehlen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Plus: Neun Cases, wie Medienh&#xE4;user ihr Gesch&#xE4;ft in schwierigen Zeiten ankurbeln&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Warum Vermarktungschefs in Verlagen nicht nur Verk&#xE4;ufer, sondern Architekten transformationsf&#xE4;higer Organisationen sein m&#xFC;ssen. Acht Denkanst&#xF6;&#xDF;e von Berater Ulf Heyden.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&#x201E;Das E-Paper muss in den n&#xE4;chsten f&#xFC;nf Jahren die entscheidende Rolle f&#xFC;r die Transformation spielen&#x201C;.&#xA0;Wie Jens Wegmann und Paul Wehberg, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der NOZ/mh:n Medien, das Unternehmen bis 2030 unabh&#xE4;ngig von Print machen wollen, welche Rolle sie f&#xFC;r Plus-Erl&#xF6;se dabei sehen und welches Medienhaus sie gerne &#xFC;bernommen h&#xE4;tten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Tools.&#xA0;Die n&#xE4;chste KI-Stufe: Magnific und Runway&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Trends.&#xA0;Kolumne von Innovationsjournalistin Ulrike Langer&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ranking.&#xA0;Die wichtigsten digitalen Dienstleister&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Schluss.&#xA0;Arne Wolter, CEO von Appinio: &#x201E;Es ist uns schwergefallen, die journalistischen Marken zu transformieren&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die Verlag N&#xFC;rnberger Presse setzt auf KI und Automatisierung, um redaktionelle Abl&#xE4;ufe effizienter zu gestalten und den Lokaljournalismus zu st&#xE4;rken. Chefredakteur Michael Husarek erkl&#xE4;rt die Strategie und die wichtigsten neuen Werkzeuge der Redaktion.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/ki-fuer-mehr-lokaljournalismus-wie-die-nuernberger-presse-ihre-redaktion-umbaut-978982/</link></item><item id="978976"><title>&#x201E;Tagesschau&#x201C;-Digitalchefin Leopold zum Aus des Wissensressorts</title><pubDate>1783588629</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Hamburg (KNA) &#x2013; Als die &#x201E;Tagesschau&#x201C; in den Ausl&#xE4;ufern der Corona-Pandemie 2022 das Ressort &#x201E;Wissen&#x201C; neu ins Leben rief, war die Euphorie bei den Verantwortlichen gro&#xDF;. Es sei eine &#x201E;Investition in die Zukunft&#x201C;, freute sich der Erste Chefredakteur von ARD-aktuell, Marcus Bornheim, seinerzeit. Damit werde die gesamte Marke &#x201E;Tagesschau&#x201C; gest&#xE4;rkt.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Vier Jahre sp&#xE4;ter ist damit schon wieder Schluss. Die &#x201E;Tagesschau&#x201C; l&#xF6;st das Team auf und gibt Sparzw&#xE4;nge als Grund an. In Zukunft sollen Wissensinhalte vom Kompetenzcenter Wissen unter Federf&#xFC;hrung von BR, SWR und WDR zugeliefert werden. Juliane Leopold, Chefredakteurin Digitales bei ARD-aktuell, erkl&#xE4;rt im Interview des KNA-Mediendienstes, wie es zu der Entscheidung kam, wie die Wissenschaftsberichterstattung der &#x201E;Tagesschau&#x201C; in Zukunft aussehen wird und welchen Stellenwert Wissensthemen f&#xFC;r die Redaktion haben.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum wird das Wissensressort der &#x201E;Tagesschau&#x201C; gestrichen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Juliane Leopold:&lt;/em&gt; Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und machen nat&#xFC;rlich viel lieber etwas Neues auf, als dass wir etwas beenden. Trotzdem mussten wir diese Entscheidung treffen, weil die ARD sich ver&#xE4;ndern muss. Sie muss sich effizienter aufstellen. Wir haben ein konkretes Sparziel. Dazu kommt, dass wir das Jahr 2025 wirtschaftlich nicht ganz so abgeschlossen haben, wie wir lange dachten, und deswegen handeln mussten.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum hat es dann gerade das Wissensressort getroffen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die ARD hat sich vor ein paar Jahren mit den Kompetenzcentern, zum Beispiel zu Wissen oder Gesundheit, auf den Weg gemacht, Redaktionen, die zu den gleichen Themenkomplexen arbeiten, zu b&#xFC;ndeln. Darauf bauen wir auf, aber noch l&#xE4;uft unser interner Prozess. Die Idee ist, Themen aus dem Wissensbereich auf tagesschau.de weiter stattfinden zu lassen, den Rahmen aber anders zu organisieren. Die Kompetenzcenter liefern schon jetzt 70 Prozent der Inhalte f&#xFC;r dieses Ressort. Wir setzen da eine erfolgreiche Zusammenarbeit fort, die wir noch weiter verstetigen wollen. Wom&#xF6;glich werden wir dann auch h&#xF6;here Erwartungen an die Kompetenzcenter haben, was die schl&#xFC;sselfertige Anlieferung von Inhalten f&#xFC;r uns angeht.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sie sagen, der Prozess l&#xE4;uft noch. Wo gibt es noch Unsicherheiten, wie die Berichterstattung &#xFC;ber Wissen und Wissenschaft in Zukunft aufgestellt sein soll?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es gibt keine Unsicherheiten, aber wir besprechen miteinander, was geht, intern und mit den Kompetenzcentern. In der bisherigen Berichterstattung ist das meiner Ansicht nach ein bisschen missverstanden worden, dass wir hier Wissenschaftsjournalismus machen w&#xFC;rden oder Wissenschaftsjournalisten h&#xE4;tten. Wir sind eine Nachrichtenredaktion und hatten auch das Wissensressort ma&#xDF;geblich mit Nachrichtenredakteuren besetzt. Die werden k&#xFC;nftig wieder im Newsroom eingesetzt. Die Frage wird sein, wie wir aus der t&#xE4;glichen Arbeit heraus gut mit Wissensinhalten umgehen. Wir r&#xFC;cken n&#xE4;her an den Kern der Marke zur&#xFC;ck, und der Kern der Marke ist die Tagesaktualit&#xE4;t.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bei einem Sparkurs w&#xE4;gt man ja immer ab, an welchen Stellen gek&#xFC;rzt werden soll. Was hat denn konkret gegen das Wissensteam gesprochen, dass gerade an dieser Stelle gespart wurde?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es hat gar nichts gegen dieses Team gesprochen, das sind gro&#xDF;artige Kolleginnen und Kollegen, die einen hervorragenden Job gemacht haben. In der Abw&#xE4;gung ging es uns vor allen Dingen darum, was der Kern der Marke als General-Interest-Nachrichtenanbieter ist und wo wir starke Partnerschaften aufgebaut haben. Es geht nicht darum, sich die Themen zu sparen, sondern sich so aufzustellen, dass die ARD effizienter wird.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Wissensteam h&#xF6;rt im September auf und die Mitarbeiter wechseln zur&#xFC;ck in den Newsroom. Wie wollen Sie denn Einsparungen erreichen, wenn die Leute alle bleiben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Einsparungen versuchen wir dadurch zu erlangen, dass wir mehr Kapazit&#xE4;t in den Newsroom stecken und in der Lage sind, dort die Schichten besser zu besetzen, mit dem Personal, das uns da zur Verf&#xFC;gung steht.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie sehen Sie denn die Rolle von Wissensthemen und Wissenschaftsthemen in der tagesaktuellen Berichterstattung? Ist das dann tats&#xE4;chlich vor allem Expertise, die man bereitstellt, wenn Themen in der Aktualit&#xE4;t aufkommen? Oder gibt es auch Themen aus dem Wissenschaftsbereich, die genuin eigene Nachrichtenthemen sind?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, dass beides relevant ist. F&#xFC;r uns ist aber der erste Aspekt der wichtigere, in der Phase, in der wir uns auf den Kern unserer Marke besinnen m&#xFC;ssen. Das bedeutet: Wenn in der Aktualit&#xE4;t Spezialkompetenzen gefragt sind, die wir in der generalistischen Nachrichtenredaktion nicht haben, wird die Unterst&#xFC;tzung der Kompetenzcenter wichtiger. Das gilt im &#xDC;brigen auch f&#xFC;r die Frage, wann die &#x201E;Tagesschau&#x201C; eine Studie aufgreift und wann sie die Finger davon lassen sollte. Da brauchen wir eine spezielle Kompetenz, und wir w&#xE4;ren ja verr&#xFC;ckt, die nicht weiter abzufragen, wenn es sie in der ARD gibt. Mir ist aber auch wichtig, zu betonen, dass wir Themen wie den Klimawandel und alles, was er mit unserer Gesellschaft macht, k&#xFC;nftig nicht ignorieren werden. Wir h&#xF6;ren nicht auf, &#xFC;ber die Hitzewelle in Europa zu berichten, nur weil wir eine redaktionelle Umstrukturierung vornehmen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das bedeutet, eine wissenschaftliche Einsch&#xE4;tzung zu einem Thema wie der Hitzewelle w&#xE4;re f&#xFC;r die &#x201E;Tagesschau&#x201C; eher ein Thema als der neue Klimabericht, der ja ein Nachrichtenanlass w&#xE4;re, der direkt aus der Wissenschaft kommt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wir werden sicher beides weiterhin machen. Die &#x201E;Tagesschau&#x201C; ist eine Redaktion, die immer anlassgetrieben berichtet. Das geh&#xF6;rt zu unserem Versprechen, dass man einmal am Tag &#x2013; online nat&#xFC;rlich auch gerne h&#xE4;ufiger &#x2013; alles erf&#xE4;hrt, was heute relevant ist. Da wird dann auch ein neuer Copernicus-Bericht weiter stattfinden. Aber ich tue mich schwer mit diesen apodiktischen Versprechen, weil jeder Nachrichtentag anders ist. Da gibt es manchmal Missverst&#xE4;ndnisse, dass Themen redaktionell unterbelichtet oder der Redaktion unwichtig sind. Das Markenversprechen ist, die Aktualit&#xE4;t des Tages seri&#xF6;s und &#xFC;bersichtlich abzubilden. Das ist ein anderes Markenversprechen als bei einem Special-Interest-Medium, das sich vertiefender als wir auf Wissensinhalte st&#xFC;rzt.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Wissensteam war ja noch relativ jung und wurde 2022 in den Ausl&#xE4;ufern der Pandemie aufgebaut. Damals hatten Sie das noch mit einer St&#xE4;rkung der Marke &#x201E;Tagesschau&#x201C; beworben. Wenn Sie jetzt wieder in eine Extremsituation wie eine Pandemie kommen w&#xFC;rden, wo die Einsch&#xE4;tzungen aus dem wissenschaftlichen Bereich an vielen Stellen Nachrichtenkern waren, k&#xF6;nnten Sie das auch mit dem Kompetenzcenter wuppen, oder m&#xFC;ssten Sie &#x2013; mit Ihren Erfahrungen aus der Pandemie &#x2013; dann noch mal umdenken?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das ist eine berechtigte Frage. Die Pandemie war eine absolute Ausnahmesituation. Eine solche Rolle der Wissenschaft als Leitstern hatte es zuvor nicht gegeben, ebenso wenig wie die gro&#xDF;e Verunsicherung und starke Orientierung an den Vorgaben der Politik. Das war sehr au&#xDF;ergew&#xF6;hnlich. Meine Erwartung ist, dass die letzten Jahre, in denen die Kompetenzcenter angelaufen sind, dazu gef&#xFC;hrt haben, dass die ARD da gut aufgestellt ist. In einem Ereignisfall k&#xF6;nnten wir auf geballte Kompetenz und Ressourcen zugreifen, die nicht unbedingt bei uns sitzen m&#xFC;ssen. Das Kompetenzcenter Gesundheit haben wir beim NDR nebenan, da w&#xE4;re mein Wunsch, dass ich in der n&#xE4;chsten Pandemie ins Nebenhaus gehen kann und wir anfangen, uns zu &#xFC;berlegen, wie wir die Berichterstattung gut aufstellen k&#xF6;nnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Macht das einen Unterschied, wenn so ein Kompetenzcenter im eigenen Haus sitzt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich nur insofern, als man sich vielleicht h&#xE4;ufiger mal in der Kantine sieht und zur Stimme am Telefon ein Gesicht hat. Meiner Erfahrung nach ist es bei der ARD in den letzten Jahren ein Vertrauensthema. Man muss sich vertrauen, dann kann man gut zusammenarbeiten. Das Vertrauen m&#xFC;ssen wir uns immer wieder neu erarbeiten, weil die Konstellationen, wie jetzt mit den Kompetenzcentern, immer wieder neu sind. Aber ich sehe da eine gro&#xDF;e Offenheit und Bereitschaft, weil wir ja auch eine sehr relevante Plattform mit gro&#xDF;er Reichweite und Sichtbarkeit f&#xFC;r die Kolleginnen und Kollegen sind.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Sind Sie mit den Sparma&#xDF;nahmen f&#xFC;rs Erste durch oder gibt es weitere Bereiche, bei denen man sich darauf einstellen kann, dass die in Kompetenzcenter aufgehen? K&#xF6;nnen Sie da eine Richtung vorgeben, was vielleicht geplant ist?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das kann ich leider nicht, weil ich nicht in die Glaskugel schauen kann. Ich k&#xFC;mmere mich jetzt erst mal um diese Beitragsperiode. Ich kann sagen, dass wir weitere Sparpotenziale ausloten m&#xFC;ssen. Allerdings glaube ich nicht, dass wir das im Bereich der Ressorts weiter tun. Wir haben andere Ideen, die wir pr&#xFC;fen. Unser Ziel ist es, dass es im Programm keine negativen Spuren hinterl&#xE4;sst.&#xD;
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&lt;strong&gt;Und Sie sind hoffnungsvoll, dass das beim Wissensthema funktioniert, dass man dem Programm nicht anmerkt, dass es das Team nicht mehr gibt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Man wird die Einschnitte jetzt erst mal sehen, so realistisch muss man sein, weil wir mit der neuen Zusammenarbeit neue Prozesse aufgleisen m&#xFC;ssen. Das geht nicht von heute auf morgen. Aber meine Erwartung ist, dass wir im Fall der Aktualit&#xE4;t nat&#xFC;rlich handlungsf&#xE4;hig sind.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Nach Angaben des Nachrichtenmagazins hatte die &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; berichtet, B&#xF6;hmermann habe den Journalisten Ulf Poschardt in seinem Podcast als &#x201E;saure Froschfresse&#x201C; bezeichnet. Dagegen ging B&#xF6;hmermann gerichtlich vor und erhielt im Rahmen eines Vers&#xE4;umnisurteils recht. Nach Auffassung des Gerichts wurde der Vorgang im Podcast unzutreffend dargestellt.&#xD;
&lt;br /&gt;Dem Bericht zufolge stammt die Formulierung nicht von B&#xF6;hmermann, sondern von dessen Podcast-Kollegen Olli Schulz. Dieser habe den Ausdruck verwendet, um Poschardts Mimik im Streitformat &#x201E;High Noon&#x201C; mit Melanie Amann zu beschreiben.&#xD;
&lt;br /&gt;Wie der &#x201E;Spiegel&#x201C; weiter berichtet, erg&#xE4;nzte die &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; den betroffenen Artikel um eine Richtigstellung. Darin hei&#xDF;t es, die fr&#xFC;here Behauptung, B&#xF6;hmermann habe Poschardt als &#x201E;saure Froschfresse&#x201C; bezeichnet, sei unzutreffend gewesen und korrigiert worden. Zudem sei das korrekte Zitat von Olli Schulz in den Beitrag aufgenommen worden.&#xD;
&lt;br /&gt;Neben der Korrektur des Artikels wurde die &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; laut dem Bericht verpflichtet, an B&#xF6;hmermann rund 600 Euro zu zahlen. Nach Angaben des &#x201E;Spiegel&#x201C; legte die Zeitung innerhalb der vorgesehenen Frist keinen Einspruch gegen das Urteil ein.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Schritt 1: Verstehen, was eine Personenmarke ist&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eine Personenmarke ist das, was bei anderen h&#xE4;ngen bleibt, sobald sie sich mit einer Person und ihrer Arbeit besch&#xE4;ftigen. Eine Marke ist also die Summe der Erfahrungen, die Menschen mit dir machen &#x2013; inklusive der Gef&#xFC;hle, die dabei entstehen. Sie ist keine Selbstdarstellung nach dem Motto: Ich poste etwas und werde sichtbar. &#x201E;Was viele mit Personal Brand verwechseln, ist Selbstdarstellung, eine Show. Darum geht es gar nicht&#x201C;, sagt Bender.&lt;br /&gt;Worum es geht:&#xD;
1. Die Community lernt etwas durch deine Inhalte.&lt;br /&gt;2. Auftraggeber sehen, was du kannst.&lt;br /&gt;3. Dein Netzwerk w&#xE4;chst.&lt;br /&gt;4. Menschen erfahren, wie Journalismus funktioniert.&lt;br /&gt;Eine Personal Brand ist also viel mehr, als Content zu posten. Im Grunde sei eine journalistische Personenmarke ein Vertrauensangebot, sagt Lea Thies, Leiterin der G&#xFC;nter-Holland-Journalistenschule der &#x201E;Augsburger Allgemeinen&#x201C;.&lt;br /&gt;Tipp f&#xFC;r alte Hasen: Mach ein pers&#xF6;nliches Reputations-Audit: Wof&#xFC;r wirst du seit Jahren angefragt und gelobt? Welche Themen bearbeitest du oft? Welche Formate liegen dir? Das ist dein Markenkern.&lt;br /&gt;Tipp f&#xFC;r Newcomer: Frag Mentorinnen, Mentoren und Kolleginnen und Kollegen aus Praktikum, Volontariat oder Uni: &#x201E;Welche Eigenschaften verbindest du mit mir beruflich? Worin liegen meine St&#xE4;rken und Potenziale?&#x201C; Frage dich selbst: Worin gehe ich auf? Was geht mir leicht von der Hand? Das k&#xF6;nnte dein Markenkern werden.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schritt 2: So fr&#xFC;h wie m&#xF6;glich anfangen und das Netzwerk aufbauen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Netzwerken geh&#xF6;re zum Personal Branding dazu, sagt Verena Bender. Das bedeutet vor allem, die Postings anderer zu kommentieren. &#x201E;Ich empfehle, von der Social-Zeit 50 Prozent auf Kommentare und 50 Prozent auf eigenen Content aufzuwenden&#x201C;, sagt sie. Au&#xDF;erdem sollte man die Arbeit von Vorbildern aus anderen Redaktionen verfolgen.&lt;br /&gt;Tipp f&#xFC;r alte Hasen: Formuliere einen klaren Profiltext, mache deutlich, f&#xFC;r welche Themen du stehst, und zeige deine Referenzen prominent. Kommentiere die Beitr&#xE4;ge anderer Journalisten und Themenexpertinnen und -experten aus deiner Community, um deine Pr&#xE4;senz auszubauen.&lt;br /&gt;Tipp f&#xFC;r Newcomer: Du vernetzt dich bei jeder Station, die du durchl&#xE4;ufst &#x2013; Praktikum, Hospitanz, Volontariat &#x2013;, mit den Menschen, mit denen du zusammenarbeitest. Kommentiere deren Arbeit &#xF6;ffentlich, melde dich mit Direktnachrichten. Kommentiere die Arbeit von Kolleginnen und Kollegen aus Redaktionen, zu denen du einmal geh&#xF6;ren m&#xF6;chtest.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Schritt 3:&#xA0;Sich zeigen, aber auch&#xA0;Grenzen festlegen&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Schritt 4:&#xA0;Nische finden und&#xA0;Kanal w&#xE4;hle&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Schritt 5:&#xA0;Dranbleiben und die&#xA0;Marke wachsen lassen&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/920?_gl=1*1gw85jz*_ga*NTg0NjIzMzUyLjE3NzkxNjk2MjE.*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODIxMDQ1MDgkbzMxJGcxJHQxNzgyMTA0NTMyJGozNiRsMCRoNTA4MDEwNTcy _blank&gt;Zu den Tipps im Detail&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/920?_gl=1*1gw85jz*_ga*NTg0NjIzMzUyLjE3NzkxNjk2MjE.*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODIxMDQ1MDgkbzMxJGcxJHQxNzgyMTA0NTMyJGozNiRsMCRoNTA4MDEwNTcy _blank&gt;&lt;strong&gt;Die aktuelle &#x201E;medium magazin&#x201C;-Ausgabe&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Brauchen Redaktionen mehr junge Merz- und Lindner-Sympathisanten, wie von &#x201E;Zeit&#x201C;-Chefredakteur Jochen Wegner aufgeworfen? Die kontroverse Debatte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&#x201E;30 bis 30&#x201C;.&#xA0;Die Zukunft des Journalismus in Deutschland&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Warum erleben so viele Journalistinnen und Journalisten weiterhin Rassismus &#x2013; sogar in der eigenen Redaktion?&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Personal Branding geh&#xF6;rt inzwischen zum Berufsalltag von Journalistinnen und Journalisten. Doch wie gelingt der Aufbau einer eigenen Marke, ohne in blo&#xDF;e Selbstdarstellung abzurutschen? Jeanne Wellnitz zeigt die f&#xFC;nf wichtigsten Tipps.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/sichtbar-werden-in-5-schritten-zur-personal-brand-978965/</link></item><item id="978964"><title>Lokalreporter in Gifhorn gesucht</title><pubDate>1783505164</pubDate><description>Gifhorn&#xA0;&#x2013; Madsack sucht einen Lokalreporter (w/m).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-section-id="dxgbm9" data-start="19" data-end="153"&gt;Eigenst&#xE4;ndige Berichterstattung &#xFC;ber das lokale Geschehen in der Region Peine, Gifhorn und Wolfsburg f&#xFC;r Print- und Digitalangebote&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1kaek9t" data-start="154" data-end="252"&gt;Recherche und Aufbereitung von Themen aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Kultur und Sport&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="l00thl" data-start="253" data-end="383"&gt;Entwicklung eigener Themenideen und Umsetzung multimedialer Inhalte in Form von Texten, Fotos, Videos und Social-Media-Formaten&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1v46te9" data-start="384" data-end="505"&gt;Aufbau und Pflege eines lokalen Netzwerks sowie enger Kontakt zu Menschen, Institutionen und Ereignissen in der Region&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="gjaaxs" data-start="506" data-end="590" data-is-last-node=""&gt;Enge Zusammenarbeit mit der Redaktion und aktive Beteiligung an der Themenplanung&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Eine abgeschlossene journalistische Ausbildung, z. B. Volontariat, Journalistenschule oder vergleichbare Qualifikation&#xA0;ist gefragt.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/lokalreporter-dmw-565494/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Eine abgeschlossene journalistische Ausbildung, z. B. Volontariat, Journalistenschule oder vergleichbare Qualifikation ist gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/lokalreporter-in-gifhorn-gesucht-978964/</link></item><item id="978963"><title>Senior Manager Redaktionelle Projekte in Hannover gesucht</title><pubDate>1783504778</pubDate><description>Hannover&#xA0;&#x2013; Madsack sucht einen Senior Manager&#xA0;(w/m) Redaktionelle Projekte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;ul data-start="19" data-end="948" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li data-section-id="me8eza" data-start="19" data-end="197"&gt;Konzeptionelle Zusammenarbeit der Redaktionen der MADSACK Mediengruppe bei der Entwicklung und Weiterentwicklung zentraler journalistischer Projekte begleiten und vorantreiben&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1egrrb9" data-start="198" data-end="322"&gt;Journalistische Produkte, Formate, Prozesse und Organisationsstrukturen weiterentwickeln und deren Umsetzung koordinieren&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="8i7148" data-start="323" data-end="433"&gt;Konzepte und Impulse zur Optimierung von Organisation und Arbeitsabl&#xE4;ufen in den RND-Redaktionen entwickeln&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1l4uma5" data-start="434" data-end="563"&gt;Effiziente und agile Redaktionsprozesse f&#xF6;rdern, um Freir&#xE4;ume f&#xFC;r kreative und erfolgreiche journalistische Arbeit zu schaffen&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Eine mehrj&#xE4;hrige Erfahrung&#xA0;und nachweisbare&#xA0;Erfolge im Entwickeln und Managen komplexer Projekte in Redaktionen und Verlagen&#xA0;sind gefragt.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/senior-manager-redaktionelle-projekte-dmw-565478/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Eine mehrj&#xE4;hrige Erfahrung und nachweisbare Erfolge im Entwickeln und Managen komplexer Projekte in Redaktionen und Verlagen sind gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/senior-manager-redaktionelle-projekte-in-hannover-gesucht-978963/</link></item><item id="978959"><title>Armin Himmelrath wechselt zu Bildung.Table</title><pubDate>1783496652</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist Armin Himmelrath verst&#xE4;rkt ab dem 1. September das Team von Bildung.Table. In dem von Vera Kraft geleiteten Professional Briefing f&#xFC;r Bildungsentscheider wird er als Redakteur vor allem die Themenfelder fr&#xFC;he Bildung und schulische Bildung betreuen und weiterentwickeln.&#xD;
&lt;br /&gt;Himmelrath z&#xE4;hlt zu den profilierten deutschen Fachjournalisten im Bildungsbereich. Er wechselt vom &#x201E;Spiegel&#x201C;, wo er f&#xFC;r Spiegel Online das Ressort Bildung und Karriere leitete.&#xD;
&lt;br /&gt;Zuvor war Himmelrath viele Jahre als freier Bildungs- und Wissenschaftsjournalist t&#xE4;tig und arbeitete unter anderem f&#xFC;r den WDR, Deutschlandfunk und die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C;. Der promovierte Sozialwissenschaftler und Germanist ist zudem Autor mehrerer Sachb&#xFC;cher.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist &#xFC;bernimmt ab September die Berichterstattung &#xFC;ber fr&#xFC;he und schulische Bildung bei dem Professional Briefing von Table.Briefings.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/armin-himmelrath-wechselt-zu-bildungtable-978959/</link></item><item id="978957"><title>&#x201E;Wenn Sie w&#xFC;ssten &#x2026;&#x201C;: RND r&#xE4;umt Fehler bei Recherche zu Merz und D&#xF6;pfner ein</title><pubDate>1783487814</pubDate><description>Berlin &#x2013; RND-Chefredakteurin Eva Quadbeck und Dokumentarfilmer Stephan Lamby r&#xE4;umen in der zweiten Ausgabe des RND-Politik-Podcasts &#x201E;Wenn Sie w&#xFC;ssten &#x2026;&#x201C; Fehler in ihrer Berichterstattung &#xFC;ber zwei Treffen zwischen Springer-Chef Mathias D&#xF6;pfner und Bundeskanzler Friedrich Merz ein. Sie hatten vergangene Woche berichtet, dass D&#xF6;pfner Merz zu einer Zusammenarbeit mit der AfD gedr&#xE4;ngt haben soll, berichtet &lt;link http://www.turi2.de/aktuell/lamby-und-quadbeck-raeumen-ein-bei-merz-doepfner-recherche-uebers-ziel-hinausgeschossen-zu-sein-und-kern-der-geschichte-aufgebauscht-zu-haben/ _blank&gt;turi2&lt;/link&gt;.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Bei der Darstellung der Versuche der Einflussnahme sind wir &#xFC;bers Ziel hinausgeschossen&#x201C;, sagt Lamby nun und erkl&#xE4;rt, er habe die umstrittenen Zitate &#x201E;aus Quellen erhalten, die, wie ich heute wei&#xDF;, nicht solide sind&#x201C;. Er k&#xF6;nne die Zitate &#x201E;nicht untermauern&#x201C; und h&#xE4;tte sich &#x201E;nicht darauf verlassen sollen&#x201C;. Die Zitate h&#xE4;tten &#x201E;plausibel in unsere Recherche gepasst, und da sind wir unvorsichtig geworden&#x201C;, sagt Quadbeck und erg&#xE4;nzt: &#x201E;Und damit, das m&#xFC;ssen wir auch eingestehen, haben wir den Kern unserer Geschichte aufgebauscht.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Dass es im Fr&#xFC;hjahr ein Treffen zwischen Merz und D&#xF6;pfner gegeben habe, hat inzwischen ein Regierungssprecher best&#xE4;tigt. F&#xFC;r ein erstes Treffen vor der Bundestagswahl &#x201E;liegt uns eine schriftliche Best&#xE4;tigung vor&#x201C;, sagt Lamby, ohne auf Details einzugehen. Quadbeck berichtet davon, dass &#x201E;mehrere f&#xFC;hrende Unionsvertreter&#x201C; dem RND best&#xE4;tigt h&#xE4;tten, &#x201E;dass sich Union und Kanzleramt von Springer unter Druck gesetzt sehen, die Brandmauer zur AfD einzurei&#xDF;en&#x201C;. Der Kern der Recherche bleibe daher bestehen, erkl&#xE4;rt Lamby. &#x201E;Die w&#xF6;rtlichen Zitate, die wir bewusst mit aller Vorsicht gebracht hatten, k&#xF6;nnen wir nicht aufrechterhalten.&#x201C;&#xD;
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&lt;strong&gt;Ronzheimer:&#xA0;&#x201E;eine Verschw&#xF6;rungstheorie&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Als Reaktion auf die erste &#x201E;Richtigstellung&#x201C;&#xA0;vom Wochenende hat sich in den Streit&#xA0;Paul Ronzheimer&#xA0;eingeschaltet.&#xA0;&lt;a href="https://x.com/ronzheimer/status/2073442079141749169?utm_source=medieninsider&amp;utm_medium=newsletter&amp;utm_campaign=lese-letter&amp;_bhlid=5b4a64ada322ec1b475e2e4c50cb37650bb396af" rel="noreferrer" target="_blank"&gt;Der Bild-Vize schreibt auf X&lt;/a&gt;: &#x201E;Die Macher des RND-Podcasts stellen klar, dass sie keine Belege f&#xFC;r ihre Story hatten und haben. Die Behauptung, dass ein w&#xFC;tender Verleger den sich heldenhaft wehrenden Bundeskanzler (in einem grotesken, operettenhaften Dialog) zur Kooperation mit der AfD aufgefordert und anschlie&#xDF;end bedroht h&#xE4;tte, um schlie&#xDF;lich seine Armada willenloser Journalisten auf den aufrechten Regierungschef zu hetzen, ist eine Verschw&#xF6;rungstheorie.&#x201C;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ronzheimer kritisiert in seinem Post nicht nur die Recherche, sondern spannt den Bogen noch weiter: Es sei &#x201E;eine Verschw&#xF6;rungstheorie, die zahllose Journalisten diskreditiert hat, die t&#xE4;glich ihren Job machen und kritisch &#xFC;ber die AfD berichten&#x201D;.&#xA0;Die Geschichte habe gegen&#xFC;ber Tausenden Menschen im Land das Gef&#xFC;hl vermittelt, dass unabh&#xE4;ngige Journalisten in Wahrheit von m&#xE4;chtigen Menschen nach Lust und Laune auf politische Gegner gehetzt w&#xFC;rden. Ronzheimer betont zudem seine eigene Haltung: Er habe noch im Wahlkampf 2025 die Bundestags-Abstimmung von Union mit AfD in einem Kommentar massiv kritisiert. Er sei pers&#xF6;nlich der &#xDC;berzeugung, dass mit der AfD keine Koalition oder Zusammenarbeit m&#xF6;glich sei, und betone dies immer wieder in seinem Podcast und auch sonst.&#xD;
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Ronzheimer &#xFC;bt zwar scharfe Kritik, erkennt aber zugleich die Arbeit von Eva Quadbeck, Kristina Dunz und Stephan Lamby vom RND ausdr&#xFC;cklich an. Jetzt sei aber an der Zeit zu sagen: &#xA0;&#x201C;Wir bitten um Entschuldigung und wir l&#xF6;schen die erste Folge, weil wir leider komplett falsch lagen", so Ronzheimers Vorschlag.&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Quellen: &lt;link http://getpodcast.com/de/podcast/wenn-sie-wussten/warum-das-eine-schicksalswoche-fur-deutschland-war_b2ad1b2c92 _blank&gt;getpodcast.com&lt;/link&gt;, &lt;link http://www.sueddeutsche.de/medien/merz-doepfner-podcast-wenn-sie-wuessten-li.3512019?reduced=true _blank&gt;sueddeutsche.de&lt;/link&gt;, &lt;link http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/rnd-gesteht-fehler-im-umgang-mit-doepfner-zitaten-ein-201006333.html _blank&gt;faz.net&lt;/link&gt;, &lt;link http://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/diesen-fehler-bedauern-wir-rnd-entschuldigt-sich-fur-teile-der-recherche-zu-merz-und-dopfner-15814024.html _blank&gt;tagesspiegel.de&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Chefredakteurin Eva Quadbeck und Dokumentarfilmer Stephan Lamby halten jedoch am Kern ihrer Recherche fest. Nun mischt sich auch Paul Ronzheimer ein.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/wenn-sie-wuessten-rnd-raeumt-fehler-bei-recherche-zu-merz-und-doepfner-ein-978957/</link></item><item id="978952"><title>&#x201E;Kein Verst&#xE4;ndnis f&#xFC;r M&#xFC;tter von Kleinkindern&#x201C; &#x2013; Ex-&#x201E;FR&#x201C;-Chefredakteurin &#xE4;u&#xDF;ert sich zu ihrem R&#xFC;cktritt</title><pubDate>1783425349</pubDate><description>Frankfurt &#x2013; Anfang Juli hatte Hoffmann nach nur sieben Monaten ihre Position &#x201E;aus pers&#xF6;nlichen Gr&#xFC;nden aufgegeben&#x201C;, wie es damals offiziell hie&#xDF;. Eigentlich habe sie sich zu ihrem Weggang nicht &#xF6;ffentlich &#xE4;u&#xDF;ern wollen, schreibt Hoffmann jetzt in einem vielbeachteten LinkedIn-Beitrag, berichtet die &lt;link http://www.wirtschaftsjournalistin.com/singlenews/uid-978941/kein-verstaendnis-fuer-muetter-von-kleinkindern-ex-fr-chefredakteurin-aeussert-sich-zu-ihrem-ruecktritt/#a978941 _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;. Nachdem jedoch interne Informationen an die &#xD6;ffentlichkeit gelangt seien, wolle sie nun ihre Sicht schildern.&#xD;
&lt;br /&gt;Ihre Erfahrungen st&#xFC;nden f&#xFC;r ein grunds&#xE4;tzliches Problem: &#x201E;Das Experiment ,Mutter von zwei Kleinkindern als Chefredakteurin einer Tageszeitung&#x2018; hat mir gezeigt, dass Vereinbarkeit oft so lange bef&#xFC;rwortet wird, bis sie von anderen im Arbeitsalltag mitgetragen werden muss.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Hoffmann beschreibt den Umzug nach Frankfurt mit ihren zweieinhalbj&#xE4;hrigen Zwillingen als &#x201E;logistischen und psychischen Kraftakt&#x201C;. Die schwierige Suche nach Kitapl&#xE4;tzen, zwei Eingew&#xF6;hnungsphasen und der t&#xE4;gliche Wechsel ins Homeoffice h&#xE4;tten sie stark belastet. &#x201E;Das st&#xE4;ndige schlechte Gewissen und das Gef&#xFC;hl, nie genug geben zu k&#xF6;nnen, haben so schon sehr an mir gezehrt&#x201C;, schreibt sie. Nach dem Hinweis, in der Redaktion werde &#xFC;ber ihre h&#xE4;ufige Abwesenheit gesprochen, sei f&#xFC;r sie &#x201E;der Schlusspunkt erreicht&#x201C; gewesen &#x2013; &#x201E;zum Wohl meiner Familie und meiner geistigen und k&#xF6;rperlichen Gesundheit&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Besonders kritisch &#xE4;u&#xDF;ert sie sich &#xFC;ber den Umgang in ihrem beruflichen Umfeld. Aus der Redaktion sei ihr &#xFC;ber Dritte zugetragen worden, sie sei &#x201E;so oft nicht da&#x201C; und w&#xFC;rde &#x201E;so fr&#xFC;h gehen&#x201C;, schreibt Hoffmann. &#x201E;Niemand hat diese Kritik mir gegen&#xFC;ber ge&#xE4;u&#xDF;ert, sondern nur &#xFC;ber Dritte.&#x201C; Das habe sie als besonders entt&#xE4;uschend empfunden &#x2013; auch, weil die Kritik aus dem Umfeld einer Zeitung gekommen sei, &#x201E;die sich seit Jahrzehnten f&#xFC;r die Gleichberechtigung von Frauen einsetzt&#x201C;. Gleichzeitig betont Hoffmann ausdr&#xFC;cklich, dies gelte nicht f&#xFC;r die gesamte Redaktion. Viele Kolleginnen h&#xE4;tten sie unterst&#xFC;tzt und ihr nach ihrem Abschied ermutigende Nachrichten geschickt.&#xD;
&lt;br /&gt;Hoffmann war erst Anfang Dezember 2025 Chefredakteurin der &#x201E;Frankfurter Rundschau&#x201C; geworden. Mitte Juni gab der Verlag bekannt, dass sie die Zeitung zum 1. Juli aus pers&#xF6;nlichen Gr&#xFC;nden wieder verl&#xE4;sst. Interimistisch &#xFC;bernahm erneut der stellvertretende Chefredakteur Michael Bayer die Redaktionsleitung.&#xD;
&lt;br /&gt;Hoffmann begann ihre journalistische Laufbahn 2011 mit einem Volontariat beim Focus. 2013 geh&#xF6;rte sie zur Gr&#xFC;ndungsredaktion der deutschen HuffPost, 2016 &#xFC;bernahm sie die Chefredaktion von Business Insider Deutschland. Nach einer Station als Redaktionsleiterin von BW24 wechselte sie 2021 an die Spitze der deutschen BuzzFeed-Redaktion, die sie bis zu ihrem Wechsel zur &#x201E;Frankfurter Rundschau&#x201C; leitete.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die fr&#xFC;here &#x201E;FR&#x201C;-Chefredakteurin Sabrina Hoffmann erhebt nach ihrem &#xFC;berraschenden Abschied Vorw&#xFC;rfe gegen ihr fr&#xFC;heres Arbeitsumfeld.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/kein-verstaendnis-fuer-muetter-von-kleinkindern-ex-fr-chefredakteurin-aeussert-sich/</link></item><item id="978950"><title>Verb&#xE4;nde kritisieren geplante &#xC4;nderungen am Informationsfreiheitsgesetz</title><pubDate>1783425035</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und der Medienverband der freien Presse (MVFP) haben die geplanten &#xC4;nderungen am Informationsfreiheitsgesetz (IFG) kritisiert. Die Verb&#xE4;nde appellieren an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, die vorgesehenen Einschr&#xE4;nkungen kritisch zu pr&#xFC;fen.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Angaben von BDZV und MVFP w&#xFC;rden die geplanten &#xC4;nderungen die M&#xF6;glichkeiten journalistischer Recherchen erheblich erschweren und damit die &#xF6;ffentliche Kontrolle staatlichen Handelns schw&#xE4;chen.&#xD;
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Die Verb&#xE4;nde bezeichnen das Informationsfreiheitsgesetz als ein zentrales Instrument einer offenen Demokratie. Es erm&#xF6;gliche Journalistinnen und Journalisten sowie B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rgern, staatliches Handeln nachzuvollziehen und zu &#xFC;berpr&#xFC;fen. Zeitungen, Zeitschriften und digitale journalistische Angebote nutzten das Gesetz regelm&#xE4;&#xDF;ig, um Missst&#xE4;nde aufzudecken, Verwaltungsentscheidungen transparent zu machen und die demokratische Kontrolle &#xF6;ffentlicher Institutionen zu unterst&#xFC;tzen.&#xD;
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In einer gemeinsamen Erkl&#xE4;rung betonen die Verb&#xE4;nde, eine freiheitliche Demokratie lebe von Transparenz. Eine Einschr&#xE4;nkung des Zugangs zu staatlichen Informationen erschwere zugleich unabh&#xE4;ngigen Journalismus. Angesichts eines sinkenden Vertrauens in staatliche Institutionen sollten Informationsrechte nach ihrer Auffassung gest&#xE4;rkt und nicht eingeschr&#xE4;nkt werden.&#xD;
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Zugleich erkennen BDZV und MVFP an, dass Verwaltungsverfahren effizient ausgestaltet werden m&#xFC;ssten. Ein Abbau von B&#xFC;rokratie d&#xFC;rfe jedoch nicht dazu f&#xFC;hren, dass wesentliche Kontrollm&#xF6;glichkeiten der Presse verloren gingen. Informationsfreiheit und eine effiziente Verwaltung seien aus Sicht der Verb&#xE4;nde miteinander vereinbar.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>BDZV und MVFP sehen Einschr&#xE4;nkungen f&#xFC;r journalistische Recherchen und fordern den Erhalt der Informationsfreiheit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/verbaende-kritisieren-geplante-aenderungen-am-informationsfreiheitsgesetz-978950/</link></item><item id="978947"><title>DJV trauert um ehemaligen Vorsitzenden Hermann Meyn</title><pubDate>1783414113</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Deutsche Journalisten-Verband trauert um seinen&#xA0;ehemaligen Bundesvorsitzenden Hermann Meyn, der im Alter von 91 Jahren in Bonn gestorben ist.&#xD;
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Meyn war von 1989 bis 1998 Bundesvorsitzender des DJV. In seine Amtszeit fiel nach der deutschen Einheit die Integration der Journalistinnen und Journalisten der ehemaligen DDR und die Gr&#xFC;ndung der f&#xFC;nf ostdeutschen DJV- Landesverb&#xE4;nde.&#xD;
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&#x201E;Hermann Meyn hat gemeinsam mit der Bonner DJV- Gesch&#xE4;ftsstelle einen gewaltigen Aufbau in den damals neuen Bundesl&#xE4;ndern geleistet, von dem der DJV noch heute profitiert&#x201C;, w&#xFC;rdigt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster die Verdienste seines Vorg&#xE4;ngers.&#xD;
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Als Journalist arbeitete Hermann Meyn beim RIAS Berlin, beim S&#xFC;dwestfunk und in der Politikredaktion des Spiegels, bevor er von 1979 bis 1981 Sprecher des Berliner Senats war. Dar&#xFC;ber hinaus war er Dozent f&#xFC;r Journalistik an der Universit&#xE4;t Hamburg. Dem DJV geh&#xF6;rte er seit 1961 an.&#xD;
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&lt;br /&gt;Golsch folgt auf Dietrich Mohaupt, der zuvor als Korrespondent f&#xFC;r Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen t&#xE4;tig war und in den Ruhestand gegangen ist.&#xD;
&lt;br /&gt;Nikolas Golsch wurde 1997 in Hilden geboren. Er studierte Journalistik und Politikwissenschaften an der Technischen Universit&#xE4;t Dortmund und arbeitete zuvor unter anderem f&#xFC;r die Deutsche Presse-Agentur und die Westdeutsche Zeitung. Sein Volontariat absolvierte er bei Radio Bremen, wo er zuletzt als Redakteur, Moderator und Reporter t&#xE4;tig war.&#xD;
&lt;br /&gt;Parallel zu seiner Arbeit bei Radio Bremen moderierte Golsch die ARD Infonacht und arbeitete als Autor f&#xFC;r das ARD radiofeature.&#xD;
&lt;br /&gt;Der 29-J&#xE4;hrige wurde mehrfach f&#xFC;r seine journalistische Arbeit ausgezeichnet. 2019 erhielt er den Helmut-Schmidt-Journalistenpreis in der Nachwuchskategorie f&#xFC;r Recherchen zu Bodenspekulation in der Landwirtschaft. Im Jahr 2020 wurde er vom medium Magazin als einer der Top-30-Journalisten unter 30 Jahren ausgezeichnet. 2021 folgte der Kurt-Magnus-Preis der ARD f&#xFC;r junge Radiotalente.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Golsch folgt auf Dietrich Mohaupt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/nikolas-golsch-neuer-deutschlandradio-korrespondent-978943/</link></item><item id="978942"><title>Sebastian Matthes k&#xFC;ndigt Zukunftsbuch &#x201E;Deutschland 2029&#x201C; an</title><pubDate>1783405949</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;D&#xFC;sseldorf &#x2013;&#xA0;Sebastian Matthes hat die Arbeiten an seinem neuen Buch abgeschlossen, berichtet die &lt;link http://www.wirtschaftsjournalistin.com/singlenews/uid-978936/sebastian-matthes-kuendigt-zukunftsbuch-deutschland-2029-an/#a978936 _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;. Wie der Handelsblatt-Chefredakteur auf LinkedIn mitteilte, habe er das fertige Manuskript an den Verlag &#xFC;bergeben. Der Titel lautet &#x201E;Deutschland 2029&#x201C;.&lt;/span&gt;&#xD;
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Nach eigenen Angaben basiert das Buch auf monatelanger Recherche und zahlreichen Interviews. F&#xFC;r seine Recherchen analysierte Matthes Innovations&#xF6;kosysteme in Asien, Europa und den USA.&#xD;
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Inhaltlich besch&#xE4;ftigt sich Matthes mit der Frage, wie Deutschland wieder zu mehr Wachstum, Innovation und Zuversicht finden kann. Als entscheidend nennt er unter anderem Zukunftstechnologien wie Biotechnologie, Fusionsenergie, Quantencomputing, Robotik, industrielle K&#xFC;nstliche Intelligenz und Raumfahrttechnologien. Sein Argument: Deutschland verf&#xFC;ge &#xFC;ber starke Forschung, es fehle jedoch h&#xE4;ufig an der Umsetzung in weltweit erfolgreiche Unternehmen sowie an einer langfristigen Innovationsstrategie.&#xD;
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Das Buch soll im Oktober erscheinen und kann bereits vorbestellt werden.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Chefredakteur arbeitet an einem neuen Buch &#xFC;ber die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Erscheinen soll &#x201E;Deutschland 2029&#x201C; im Oktober.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/sebastian-matthes-kuendigt-zukunftsbuch-deutschland-2029-an-978942/</link></item><item id="978939"><title>Wann Verlage Texte freier Autoren &#xE4;ndern d&#xFC;rfen &#x2013; und wann nicht</title><pubDate>1783403926</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Ein umstrittener Autor, ein streitbarer Verlag und ein Artikel &#xFC;ber Lobbyverstrickungen eines deutschen &#x201E;R&#xFC;stungskonzerns&#x201C; (O-Ton im Beitrag). Die Sache geht schief: Erst erscheint der Beitrag um einen Satz gek&#xFC;rzt, der Verteidigungsminister Boris Pistorius an den Pranger stellt. Einen Tag sp&#xE4;ter sind im Text Aussagen zu einer bekannten FDP-Politikerin und einem CDU-Abgeordneten gestrichen. Jedenfalls die Politikerin hatte &#xFC;ber eine Anwaltskanzlei rechtliche Schritte androhen lassen. Weiteren rechtlichen &#xC4;rger wollte der Verlag vermeiden. Das will der Autor nicht hinnehmen und startet gegen den Verlag drei Verfahren:&#xD;
&lt;div&gt;&lt;ul data-start="626" data-end="1009" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li data-section-id="fi1m5y" data-start="626" data-end="792"&gt;Dem Verlag soll verboten werden, den Artikel im Internet zu verbreiten, wenn die Textpassagen zu Boris Pistorius und der FDP-Bundestagsabgeordneten gestrichen sind.&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="nwvtvp" data-start="793" data-end="920"&gt;Der Autor will den Verlag verpflichten, den Artikel in der urspr&#xFC;nglichen Form &#x2013; also ohne Streichungen &#x2013; zu ver&#xF6;ffentlichen.&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="rwgmtc" data-start="921" data-end="1009" data-is-last-node=""&gt;Der Autor fordert vom Verlag wegen der Streichungen eine Entsch&#xE4;digung von 5.000 Euro.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;In seiner Presserecht-Kolumne im &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1326-als-chefredaktion-einen-text-einfach-abaendern-darf-man-das.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;erl&#xE4;utert&#xA0;Gero Himmelsbach, welche Rechte freie Autorinnen und Autoren haben und welche Grenzen f&#xFC;r Verlage gelten und fasst so zusammen:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-list-item-id="e7ee65e4293790094404cd221fb176e97"&gt;Im Zweifel darf der ge&#xE4;nderte Beitrag nicht (mehr) ver&#xF6;ffentlicht werden. F&#xFC;r festangestellte Mitarbeitende gilt das allerdings nicht. Ein Verlag hat als Arbeitgeber mehr Rechte, &#xC4;nderungen durchzusetzen, als wenn er Auftraggeber ist.&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="e28534217501c3e2dd95afdc92d4941bc"&gt;Die freie Autorin / der freie Autor kann den Auftraggeber aber nicht zwingen, den Beitrag in der urspr&#xFC;nglichen Fassung durchzusetzen.&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="ea99929181e6af75ddb7769ccf7585263"&gt;Sind &#xC4;nderungen eines Beitrags so gravierend, dass sie den Beitrag entstellen, kann eine Entsch&#xE4;digung in H&#xF6;he des dreifachen Honorars f&#xE4;llig werden.&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1326-als-chefredaktion-einen-text-einfach-abaendern-darf-man-das.html _blank&gt;Zu den Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Gero Himmelsbach erl&#xE4;utert anhand eines Falls mit drei Gerichtsverfahren, welche Rechte freie Autoren haben, wann eine Ver&#xF6;ffentlichung unzul&#xE4;ssig sein kann.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/wann-verlage-texte-freier-autoren-aendern-duerfen-und-wann-nicht-978939/</link></item><item id="978916"><title>Erfolg durch bessere Gespr&#xE4;che: Sieben Regeln </title><pubDate>1783337302</pubDate><description>Berlin &#x2013; Gute Beziehungen zu anderen sind entscheidend f&#xFC;r den pers&#xF6;nlichen Erfolg, sowohl im Berufs- als auch im Privatleben. Doch gerade im Zeitalter der st&#xE4;ndigen Kommunikation, heute oft digital (E-Mails, Chats, Sprachnachrichten), f&#xE4;llt es vielen schwer, geschickt mit anderen umzugehen. Sie f&#xFC;hlen sich unsicher in Gespr&#xE4;chen, verhalten sich dabei auch nicht immer besonders geschickt und vergeben damit wertvolle Gelegenheiten. Dabei k&#xF6;nnen gute Gespr&#xE4;che schon f&#xFC;r sich unterhaltsam und anregend sein, aber auch der Beginn einer engeren Beziehung. Hier einige einfache Wege, besser zu kommunizieren.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ernst gemeinte Komplimente machen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In unserem Kulturkreis werden Komplimente seltener als anderswo gemacht, oft begegnet man ihnen mit Misstrauen (&#x201E;Nicht geschimpft ist genug gelobt&#x201C;). Doch die meisten w&#xFC;nschen sich Anerkennung und Lob und freuen sich daher &#xFC;ber angemessene, ernst gemeinte Komplimente. Sie werden glaubw&#xFC;rdig, wenn sie spezifisch sind, denn das zeigt, dass man sich mit seinem Gegen&#xFC;ber und dem, was es tut, besch&#xE4;ftigt hat. Beispiel: &#x201E;Ihr habt wirklich immer spannende Titelgeschichten&#x201C;, &#x201E;Deine letzte Reportage hat mir wieder sehr gut gefallen&#x201C; &#x2013; schon ist man im Gespr&#xE4;ch. Ehrliche Anerkennung h&#xF6;rt jeder gern.&#xD;
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&lt;strong&gt;Gemeinsamkeiten betonen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Da sich jeder gern verstanden und eingeschlossen f&#xFC;hlt, hilft es gerade zu Beginn eines Gespr&#xE4;ches, Gemeinsamkeiten anzusprechen. Sie schaffen sofort eine Verbindung und eine beidseitig interessante Gespr&#xE4;chsgrundlage. Bereits einfache &#xDC;bereinstimmungen gen&#xFC;gen, die man mit einer kurzen Recherche (z. B. vorab aufs LinkedIn-Profil des anderen schauen) herausfindet. Beispiel: &#x201E;Wie gef&#xE4;llt es dir jetzt in Berlin? Ich habe da auch mal gewohnt. Hast du dich schon eingelebt?&#x201C; Dagegen sollte man sich &#xFC;berlegen, welche Unterschiede man betonen m&#xF6;chte und ob das hilfreich ist, denn damit schafft man automatisch Abstand.&#xD;
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&lt;strong&gt;Mit offenen Fragen echtes Interesse zeigen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Beruflich tendieren Journalisten zu Suggestivfragen (&#x201E;Meinen Sie nicht auch, dass &#x2026;?&#x201C;) oder geben gleich Antwortm&#xF6;glichkeiten mit, um das Gespr&#xE4;ch zu lenken (&#x201E;Warum sind Sie nach Hamburg gezogen &#x2013; wegen der Arbeit oder hatte das private Gr&#xFC;nde?&#x201C;). Das wirkt allerdings in pers&#xF6;nlichen Gespr&#xE4;chen eher manipulativ und dr&#xE4;ngt den Gespr&#xE4;chspartner in eine Richtung, was den wenigsten angenehm ist. Echtes Interesse zeigt man durch offene Fragen, die vermitteln, dass man etwas erfahren und dazulernen, nicht m&#xF6;glichst schnell die eigene Agenda abhaken oder bereits bestehende Ansichten best&#xE4;tigt haben will.&#xD;
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&lt;strong&gt;Als Antwort nicht direkt von sich sprechen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eine h&#xE4;ufige Angewohnheit ist es, auf das eben Geh&#xF6;rte nicht weiter einzugehen, sondern mit einem vergleichbaren eigenen Erlebnis zu antworten (&#x201E;Also, ich habe mal&#x201C;, &#x201E;Ich wei&#xDF; noch, als ich &#x2026;&#x201C;). Oft steckt kein b&#xF6;ser Wille dahinter, sondern Gedankenlosigkeit oder der Versuch, Verst&#xE4;ndnis und Mitgef&#xFC;hl zu zeigen, indem man ein passendes &#xE4;hnliches Erlebnis einbringt. Auf den Gespr&#xE4;chspartner wirkt das allerdings bald desinteressiert und egozentrisch. Besser ist es, erst einmal einige Zeit beim aktuellen Thema zu bleiben, ehe man von sich redet, so lange das Gespr&#xE4;ch insgesamt ungef&#xE4;hr ausgewogen verl&#xE4;uft.&#xD;
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&lt;strong&gt;Mit Folgefragen ans Gesagte ankn&#xFC;pfen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Soweit es nicht um eine reine Auskunft zu einer Sachfrage geht, besteht ein Dialog aus Rede und Gegenrede zu einem Thema. Das erfordert, an das eben Geh&#xF6;rte anzukn&#xFC;pfen und mit eigenen Folgefragen zu antworten, anstatt das Thema zu wechseln oder von sich zu reden. Das erlaubt dem Gespr&#xE4;chspartner, inhaltlich in die Tiefe zu gehen, Erg&#xE4;nzungen und pers&#xF6;nliche Aspekte anzubringen. Durch Folgefragen zeigt man, dass man das eben Geh&#xF6;rte nicht nur aufgenommen und verstanden hat, sondern es &#x2013; und damit sein Gegen&#xFC;ber &#x2013; so interessant fand, dass man gern ein wenig mehr wissen m&#xF6;chte.&#xD;
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&lt;strong&gt;Im Gespr&#xE4;ch die volle Aufmerksamkeit widmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Regelm&#xE4;&#xDF;ig taucht f&#xFC;r einen selbst in einem Gespr&#xE4;ch eine Frage oder Erinnerung auf, will man etwas nachschauen, pr&#xFC;fen oder zeigen. Schon greift man zum Handy, es liegt ja heute fast immer schon vor einem, wenn man es nicht gleich in der Hand beh&#xE4;lt und unbewusst damit herumspielt. Auf den Gespr&#xE4;chspartner wirkt das allerdings so, als w&#xFC;rde man ihn und das, was er sagt, wenig interessant finden oder sogar lieber ganz woanders sein. &#xC4;hnlich verh&#xE4;lt es sich, wenn man st&#xE4;ndig woanders hinsieht oder andere beobachtet (z. B. im Restaurant). Wer seinen Gespr&#xE4;chspartner respektiert, widmet ihm seine ungeteilte Aufmerksamkeit.&#xD;
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&lt;strong&gt;Mit schnellen Urteilen zur&#xFC;ckhalten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Kritik und Zurechtweisungen sind bei uns wiederum sehr &#xFC;blich, von Journalisten sowieso, auch wenn kaum einer sie gern empf&#xE4;ngt. Wer sich damit zur&#xFC;ckhalten kann, erf&#xE4;hrt mehr von anderen, lernt mehr dazu und hat bessere Beziehungen. Dabei geht es nicht darum, seine Meinung zu unterdr&#xFC;cken, sondern darum, zuerst einmal zu versuchen, sein Gegen&#xFC;ber zu verstehen. M&#xF6;glicherweise hatte er einen ganz anderen Lebensweg, wurde durch andere Erfahrungen gepr&#xE4;gt, wei&#xDF; manches vielleicht sogar besser. Seine Meinung kann man sp&#xE4;ter immer noch anbringen, dann aber angemessen und m&#xF6;glichst nuanciert.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/karrierefaktor-image-professionell-auftreten-vertrauen-gewinnen-978823/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Karrierefaktor Image&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Warum pers&#xF6;nliche Gespr&#xE4;che trotz digitaler Kommunikation wichtig bleiben &#x2013; Karrierecoach Attila Albert erkl&#xE4;rt, wie einfache Ver&#xE4;nderungen den Austausch verbessern k&#xF6;nnen</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/besser-im-gespraech-sieben-regeln-fuer-erfolgreiche-kommunikation-978916/</link></item><item id="978915"><title>Julia Grimm und Anne Willmes &#xFC;bernehmen Leitung von WDR-Landesstudios</title><pubDate>1783331154</pubDate><description>K&#xF6;ln &#x2013;&#xA0;Der WDR hat zum Juli die Leitung seiner Landesstudios in Bonn und Siegen neu besetzt. Julia Grimm &#xFC;bernimmt die F&#xFC;hrung des Landesstudios Bonn, Anne Willmes leitet k&#xFC;nftig das Landesstudio Siegen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Julia Grimm&lt;/strong&gt; kam nach Stationen bei n-tv und RTL im Jahr 2014 zum WDR. Zun&#xE4;chst arbeitete sie in der landespolitischen Redaktion, anschlie&#xDF;end als Korrespondentin in Berlin. Seit 2019 war sie in einer F&#xFC;hrungsposition beim Ereignis- und Dokumentationskanal phoenix t&#xE4;tig und arbeitete dort zudem als Moderatorin und Reporterin.&#xD;
&lt;br /&gt;Grimm erkl&#xE4;rte, die Region rund um Bonn sei durch das Zusammenspiel kommunaler Themen, Bundespolitik und internationaler Ereignisse besonders spannend. Sie freue sich darauf, die Berichterstattung gemeinsam mit dem Bonner Team weiterzuentwickeln, insbesondere f&#xFC;r die digitalen Kan&#xE4;le.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Anne Willmes&lt;/strong&gt; ist dem WDR-Publikum als Moderatorin verschiedener Fernsehsendungen bekannt, darunter &#x201E;Hier und heute&#x201C;, &#x201E;Lokalzeit am Samstag&#x201C; und &#x201E;Lokalzeit live&#x201C;. Sie begann ihre journalistische Laufbahn im Jahr 2000 als freie Mitarbeiterin im Landesstudio Siegen und absolvierte anschlie&#xDF;end ein Volontariat beim WDR in K&#xF6;ln. Zuletzt moderierte sie die &#x201E;Lokalzeit S&#xFC;dwestfalen&#x201C;, deren Redaktion sie nun als Leiterin verantwortet.&#xD;
&lt;br /&gt;Willmes bezeichnete den Wechsel in eine neue journalistische F&#xFC;hrungsaufgabe als spannende Herausforderung. Gemeinsam mit dem Team in Siegen wolle sie die Berichterstattung aus S&#xFC;dwestfalen f&#xFC;r alle WDR-Kan&#xE4;le weiterentwickeln.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Julia Grimm &#xFC;bernimmt das Landesstudio Bonn, Anne Willmes steht k&#xFC;nftig an der Spitze des Landesstudios Siegen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/julia-grimm-und-anne-willmes-uebernehmen-leitung-von-wdr-landesstudios-978915/</link></item><item id="978914"><title>RTL Deutschland baut Kommunikationsf&#xFC;hrung nach Sky-Zusammenschluss aus</title><pubDate>1783330811</pubDate><description>K&#xF6;ln &#x2013; RTL Deutschland erweitert nach dem Zusammenschluss mit Sky Deutschland seine Kommunikationsorganisation. Eva Messerschmidt verantwortet als Executive Vice President weiterhin die gesamte Kommunikation des zusammengef&#xFC;hrten Unternehmens.&#xD;
&lt;br /&gt;Dar&#xFC;ber hinaus &#xFC;bernimmt Lisa Steiner als Senior Vice President die Funktion der stellvertretenden Leiterin Kommunikation und berichtet an Eva Messerschmidt.&#xD;
&lt;br /&gt;Eva Messerschmidt hatte die Leitung der Kommunikation von RTL Deutschland im M&#xE4;rz 2023 &#xFC;bernommen und berichtet direkt an CEO Stephan Schmitter. Neben der Gesamtverantwortung soll sie die digitale Weiterentwicklung des Kommunikationsbereichs sowie die Inszenierung aller Inhalte und Formate &#xFC;ber s&#xE4;mtliche Plattformen und Kan&#xE4;le vorantreiben.&#xD;
&lt;br /&gt;Lisa Steiner wechselt von Sky Deutschland, wo sie zuletzt die Unternehmenskommunikation leitete. Dort verantwortete sie die Kommunikation w&#xE4;hrend der Transformation des Unternehmens sowie im Zusammenhang mit der &#xDC;bernahme durch RTL Deutschland. K&#xFC;nftig liegen ihre Schwerpunkte auf der Transformationskommunikation sowie der internen Integrations- und Leadership-Kommunikation.&#xD;
&lt;br /&gt;Mit der erweiterten F&#xFC;hrungsstruktur will RTL Deutschland die strategische Ausrichtung seiner Kommunikation mit Fokus auf Transformation, die Integration von RTL und Sky sowie die Positionierung als f&#xFC;hrendes Medienunternehmen im deutschsprachigen Raum weiterentwickeln.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Eva Messerschmidt bleibt Kommunikationschefin, Lisa Steiner &#xFC;bernimmt die neu geschaffene Funktion der stellvertretenden Leiterin Kommunikation.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/pr-17/rtl-deutschland-baut-kommunikationsfuehrung-nach-sky-zusammenschluss-aus-978914/</link></item><item id="978913"><title>Vincent Bruckmann-Levinson wird Redakteur f&#xFC;r besondere Aufgaben bei der taz</title><pubDate>1783330368</pubDate><description>Berlin &#x2013; Vincent Bruckmann-Levinson wird zum 1. September neuer Redakteur f&#xFC;r besondere Aufgaben bei der taz. Mit der Funktion &#xFC;bernimmt er zugleich die Kuratierung des taz lab, des j&#xE4;hrlichen Kongresses der Zeitung zu politischen und gesellschaftlichen Themen.&#xD;
&lt;br /&gt;Bruckmann-Levinson begleitet das taz lab nach Angaben der Zeitung bereits seit 2019 &#x2013; zun&#xE4;chst als Redakteur, sp&#xE4;ter als Programmchef. Im Jahr 2025 war er zudem f&#xFC;r die Tour zur Seitenwende der taz verantwortlich, eine bundesweite Veranstaltungsreihe, mit der die Zeitung den Wechsel von der gedruckten Tageszeitung ins Digitale begleitete.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Historiker und Politikwissenschaftler studierte in Berlin und Istanbul und arbeitete in zwei NS-Gedenkst&#xE4;tten. Sein publizistischer Schwerpunkt liegt auf historischen Themen und deren Bedeutung f&#xFC;r die Gegenwart. Innerhalb der taz war er zudem als Chef vom Dienst am Newsdesk t&#xE4;tig.&#xD;
&lt;br /&gt;Zu den k&#xFC;nftigen Aufgaben des neuen Redakteurs f&#xFC;r besondere Aufgaben geh&#xF6;ren neben dem taz lab auch die Verantwortung f&#xFC;r die mehr als 40 j&#xE4;hrlich stattfindenden taz Talks in der Kantine der taz, die Seite &#x201E;Aus der taz&#x201C; in der wochentaz sowie die Koordination redaktioneller Sonderprojekte.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Er wird wird zugleich Kurator des taz lab.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/vincent-bruckmann-levinson-wird-redakteur-fuer-besondere-aufgaben-bei-der-taz-978913/</link></item><item id="978912"><title>80 Jahre Axel Springer &#x2013; 80 Erinnerungsst&#xFC;cke</title><pubDate>1783323883</pubDate><description>Berlin (KNA) &#x2013; Von Barbies deutscher Vorg&#xE4;ngerin bis zum Chefschreibtisch eines Zeitungsk&#xF6;nigs: Der Medienkonzern Axel Springer wird 80 Jahre alt und hat zu diesem Anlass eine Ausstellung mit 80 Erinnerungsst&#xFC;cken zusammengestellt. Die Schau im Berliner Verlagsgeb&#xE4;ude ist nicht &#xF6;ffentlich, aber &#xFC;ber eine &lt;link http://80years.axelspringer.com _blank&gt;Internetgalerie&lt;/link&gt; auch Webnutzern in Bild, Text und Video zug&#xE4;nglich.&#xD;
&lt;br /&gt;Zu sehen sind unter anderem mehrere historische F&#xE4;lschungen der &#x201E;Bild&#x201C;-Zeitung, meist in der westdeutschen Studentenszene der 1960er Jahre entstanden. Schon 1958 wurde eine solche Fake-&#x201E;Bild&#x201C; allerdings auch in der DDR hergestellt. &#x201E;Das hat die DDR gebastelt und hat dann versucht, die Zeitung bei West-Berlinern ins Auto zu legen&#x201C;, sagte Lars-Broder Keil, Leiter des Unternehmensarchivs von Axel Springer.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die digitale Expansion&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das vermutlich kurioseste Ausstellungsst&#xFC;ck ist die &#x201E;Bild-Lilli&#x201C;. Schon in der ersten Ausgabe 1952 tauchte sie als Comic-Heldin auf. Nach der gezeichneten Figur wurde ab 1955 eine Puppe hergestellt. Wenig sp&#xE4;ter entstand in den USA die Barbie-Puppe, die Lilli auff&#xE4;llig &#xE4;hnlich ist. Ein Rechtsstreit endete mit einem Erfolg f&#xFC;r die Firma Mattel, die die Rechte an der &#x201E;Bild&#x201C;-Puppe aufkaufte.&#xD;
&lt;br /&gt;In der Schau zeigt Springer, wie das Unternehmen immer wieder fr&#xFC;h neue M&#xE4;rkte austestete. So entwickelte das Medienhaus um 1975 eine sogenannte Bildplatte, einen fr&#xFC;hen Vorl&#xE4;ufer der DVD-Technik. Jedoch waren die Abspielger&#xE4;te mit 1.500 Mark (750 Euro) f&#xFC;r damalige Verh&#xE4;ltnisse zu unerschwinglich.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Die Technologie war noch nicht ausgereift. Es gab st&#xE4;ndig Probleme mit der Technik, so dass wir das nicht weitergef&#xFC;hrt haben&#x201C;, so Archivar Keil. Der Springer-Titel &#x201E;Die Welt&#x201C; sollte 1995 zu den ersten f&#xFC;nf deutschen Zeitungen mit eigener Website z&#xE4;hlen. Eine ganze Wand zeigt die digitale Expansion Springers seither.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;B&#xFC;ro mit Schiffsreling&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;F&#xFC;r die Ausstellung wurde auch das Hamburger Arbeitszimmer von Axel Springer nachgebaut. Die Ledersessel sind Originale. Ein f&#xFC;r den Stand der 1960er Jahre hochmodernes kleines Schaltk&#xE4;stchen auf der Tischplatte regelt Licht und Klimaanlage. Am Balkon hatte das Arbeitszimmer eine Reling &#x2013; wie f&#xFC;r den Kapit&#xE4;n eines Flaggschiffs.</description><shorttext>Eine Ausstellung im Berliner Springer-Bau zeigt, was in acht Jahrzehnten Verlagsgeschichte so zusammenkommen kann &#x2013; zum Beispiel Fake-Zeitungen und den Urahn des DVD-Spielers. Zu sehen im Netz.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/80-jahre-axel-springer-80-erinnerungsstuecke-978912/</link></item><item id="978907"><title>Kevin Ebert wird neuer Host des Podcasts &#x201E;11KM&#x201C;</title><pubDate>1783318583</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013; Kevin Ebert wird ab dem 1. September 2026 fester Host des Podcasts &#x201E;11KM: der tagesschau-Podcast&#x201C; von NDR und BR. Er &#xFC;bernimmt die Nachfolge von David Krause, der den Podcast verl&#xE4;sst, um sich nach Angaben der Sender k&#xFC;nftig auf seine weiteren Audio-Projekte zu konzentrieren.&#xD;
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Ebert war bereits vertretungsweise als Host im Einsatz und wird k&#xFC;nftig gemeinsam mit Elena Kuch durch das Format f&#xFC;hren. Im Podcast sprechen Journalistinnen und Journalisten aus der gesamten ARD &#xFC;ber ihre Recherchen und aktuelle Themen.&#xD;
&lt;br /&gt;Kevin Ebert arbeitet seit 2019 als Moderator und Reporter f&#xFC;r den Bayerischen Rundfunk. Unter anderem leitete er das Politikressort des Content-Netzwerks BR Puls. F&#xFC;r seine journalistische Arbeit wurde er nach Angaben des BR mehrfach ausgezeichnet.&#xD;
&lt;br /&gt;Elena Kuch bleibt weiterhin Host des Podcasts. Sie arbeitet als investigative Reporterin und produziert Dokumentationen sowie Podcasts f&#xFC;r die ARD. Unter anderem recherchierte sie im Rahmen internationaler Projekte zu den &#x201E;Panama Papers&#x201C; und war an der Berichterstattung &#xFC;ber Rammstein beteiligt.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der Journalist verst&#xE4;rkt ab dem 1. September 2026 das Host-Team des Podcasts &#x201E;11KM: der tagesschau-Podcast&#x201C; von NDR und BR. Er folgt auf David Krause.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/kevin-ebert-wird-neuer-host-des-podcasts-11km-978907/</link></item><item id="978906"><title>RND korrigiert Aussagen zu mutma&#xDF;lichem Treffen zwischen Merz und D&#xF6;pfner</title><pubDate>1783318069</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;RND-Chefredakteurin Eva Quadbeck (Foto) korrigiert Aussagen &#xFC;ber ein mutma&#xDF;liches Treffen zwischen Springer-Chef Mathias D&#xF6;pfner und Bundeskanzler Friedrich Merz. Regierungssprecher Stefan Kornelius habe zwar inzwischen best&#xE4;tigt, dass es ein Gespr&#xE4;ch zwischen Merz und D&#xF6;pfner &#x201E;in diesem Fr&#xFC;hjahr&#x201C; gegeben habe, die Wiedergabe des Gespr&#xE4;chs im neuen RND-Podcast &#x201E;Wenn Sie w&#xFC;ssten &#x2026;&#x201C; sei laut Kornelius aber &#x201E;nicht korrekt&#x201C;, schreibt Quadbeck in einer &lt;link http://www.rnd.de/politik/klarstellung-zum-podcast-wenn-sie-wuessten-6DP5PRUY2NEAXBTDADA7RQNLLI.html _blank&gt;&#x201E;Richtigstellung&#x201C;&lt;/link&gt;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zwar blieben ihre Quellen bei ihrer Darstellung, weitere Recherchen der Redaktion h&#xE4;tten die wiedergegebenen Zitate jedoch &#x201E;nicht mit Hilfe von weiteren Quellen untermauern&#x201C; k&#xF6;nnen, so Quadbeck. Als Konsequenz r&#xE4;umt sie ein: &#x201E;Wir h&#xE4;tten den Verdacht, Merz und D&#xF6;pfner h&#xE4;tten sich w&#xF6;rtlich so ge&#xE4;u&#xDF;ert, wie in unserem Podcast gesendet, nicht verbreiten d&#xFC;rfen.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch die Mutma&#xDF;ung, es k&#xF6;nne eine Bedrohung von D&#xF6;pfner gegen Merz gegeben haben, &#x201E;h&#xE4;tten wir nicht anstellen d&#xFC;rfen&#x201C;, schreibt Quadbeck und erg&#xE4;nzt: &#x201E;Diesen Fehler bedauern wir.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
In der ersten Podcast-Folge hatten Quadbeck, Dokumentarfilmer Stephan Lamby und Kristina Dunz aus dem RND-Hauptstadtb&#xFC;ro berichtet, dass D&#xF6;pfner Merz zu einer Zusammenarbeit mit der AfD gedr&#xE4;ngt haben soll. Dabei hatten die Journalisten transparent gemacht, dass sie bei den mutma&#xDF;lichen Treffen selbst nicht dabei waren. Springer hat die Darstellung scharf als L&#xFC;ge zur&#xFC;ckgewiesen.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Zentrale Darstellungen im RND-Podcast h&#xE4;tten nicht verbreitet werden d&#xFC;rfen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/rnd-korrigiert-aussagen-zu-mutmasslichem-treffen-zwischen-merz-und-doepfner-978906/</link></item><item id="978905"><title>Journalisten bei Anti-AfD-Protest in Erfurt angegriffen &#x2013; Polizei ermittelt</title><pubDate>1783317428</pubDate><description>Erfurt &#x2013;Nach Angaben des Online-Portals &#x201E;Apollo News&#x201C; wurden zwei Reporter und ein Kameramann w&#xE4;hrend der Anti-AfD-Demonstration &#x201E;Widersetzen&#x201C; in Erfurt von Demonstrierenden angegriffen. Ein in den sozialen Medien verbreitetes Video zeigt, wie eine Gruppe Menschen drei M&#xE4;nner verfolgt. Dabei sind unter anderem &#x201E;Buh&#x201C;-Rufe sowie der Ausruf &#x201E;Verpisst Euch!&#x201C; zu h&#xF6;ren. Im weiteren Verlauf kommt es zu k&#xF6;rperlichen Auseinandersetzungen.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Chefredakteur von &#x201E;Apollo News&#x201C;, Max Mannhart, erkl&#xE4;rte, bei den Betroffenen handele es sich um die Reporter Marius Marx und Jonas Aston sowie einen Kameramann. W&#xE4;hrend ihrer Berichterstattung sei die Stimmung zunehmend aggressiv geworden. Zun&#xE4;chst seien Rufe wie &#x201E;Nazis raus&#x201C; gefallen, anschlie&#xDF;end h&#xE4;tten Demonstrierende versucht, mit Plakaten und Schildern die Kameras zu verdecken und die Journalisten zur&#xFC;ckzudr&#xE4;ngen.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Darstellung von Mannhart wurde Reporter Jonas Aston bereits zu diesem Zeitpunkt k&#xF6;rperlich angegriffen und ging zu Boden. Ein Demonstrationsteilnehmer habe versucht, die Situation zu beruhigen und andere Beteiligte zum Aufh&#xF6;ren aufzufordern. Dadurch habe sich der Reporter zun&#xE4;chst entfernen k&#xF6;nnen.&#xD;
&lt;br /&gt;Anschlie&#xDF;end seien die drei Journalisten laut Mannhart weiter verfolgt worden. W&#xE4;hrend der Verfolgung seien sie beschimpft sowie mit Flaschen und anderen Gegenst&#xE4;nden beworfen worden. Mehrere Personen h&#xE4;tten die Reporter erneut angegriffen, wobei Marx und Aston zu Boden gegangen seien. Mannhart erkl&#xE4;rte, die am Boden liegenden Journalisten seien wiederholt getreten worden. Alle drei Teammitglieder h&#xE4;tten Verletzungen erlitten.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Polizei best&#xE4;tigte einen Vorfall mit Journalisten, ohne das betroffene Medium zu nennen. Nach Angaben der Beamten erstatteten die Betroffenen Anzeige, die Ermittlungen wurden aufgenommen. Zwei der Journalisten seien durch Flaschenw&#xFC;rfe verletzt worden. Zudem erkl&#xE4;rte die Polizei: &#x201E;Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten werden von uns konsequent verfolgt.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Laut Mannhart endete der Angriff erst mit dem Eintreffen der Polizei. Die Reporter wurden zun&#xE4;chst von Rettungskr&#xE4;ften vor Ort versorgt und anschlie&#xDF;end mit dem eigenen Fahrzeug in ein Krankenhaus gebracht. In einem sp&#xE4;ter ver&#xF6;ffentlichten Video erkl&#xE4;rten Marx und Aston, sie h&#xE4;tten Sch&#xFC;rfwunden erlitten und ihnen gehe es den Umst&#xE4;nden entsprechend gut.&#xD;
&lt;br /&gt;Mannhart bezeichnete den Vorfall als &#x201E;einen wirklich herausragenden Angriff auf die Pressefreiheit&#x201C;. Zugleich forderte er die Organisationen, die das Aktionsb&#xFC;ndnis &#x201E;Widersetzen&#x201C; unterst&#xFC;tzen, zu einer Stellungnahme auf.&#xD;
&lt;br /&gt;Auch die &#x201E;Junge Freiheit&#x201C; berichtete von einem Angriff auf ihr Reporterteam. Nach Angaben des Mediums sei ein Reporter geschlagen worden, zudem sei ihm das Mobiltelefon entrissen und gestohlen worden.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Drei Mitglieder eines &#x201E;Apollo News&#x201C;-Reporterteams sollen angegriffen und verletzt worden sein, berichtet Chefredakteur Max Mannhart. Die Polizei best&#xE4;tigte einen Vorfall mit Journalisten und teilte mit, dass Ermittlungen aufgenommen wurden.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/journalisten-bei-anti-afd-protest-in-erfurt-angegriffen-polizei-ermittelt-978905/</link></item><item id="978903"><title>WDR mit Kehrtwende beim Namen des Cosmo-Nachfolgers 1Live Street </title><pubDate>1783070326</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;K&#xF6;ln (KNA) &#x2013; Nach breiter Kritik nimmt der WDR die Entscheidung f&#xFC;r den Namen des Cosmo-Nachfolgers 1Live Street zur&#xFC;ck. Der Sender gab am Freitag bekannt, die Resonanz auf die Umbenennung habe gezeigt, dass dieser Titel als diskriminierende Reduzierung vielf&#xE4;ltiger migrantischer Lebensrealit&#xE4;ten auf ein einziges, klischeehaft aufgeladenes Bild gelesen werden k&#xF6;nne. &#x201E;Das nehmen wir ernst. Aus diesem Grund werden wir den Namen nicht verwenden.&#x201C;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Anfang Juni hatte der WDR entschieden, den interkulturellen Radiosender Cosmo in seiner bisherigen Form einzustellen. Der neue Sender 1Live Street sollte als Nachfolger fungieren und sich an eine junge, urbane Zielgruppe und vor allem an Hip-Hop-Fans richten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Idee zu dem Namen 1Live Street sei urspr&#xFC;nglich im Kontext dieser Entwicklung eines Hip-Hop-Programms entstanden und habe bei einer Publikumsbefragung hohe Zustimmungswerte erreicht. &#x201E;Trotzdem h&#xE4;tten wir ber&#xFC;cksichtigen m&#xFC;ssen, dass &#x201A;Street&#x2018; und &#x201A;Stra&#xDF;e&#x2018; gesellschaftlich auch mit Marginalisierung, sozialer Benachteiligung und Ausgrenzung verkn&#xFC;pft werden&#x201C;, so der WDR. Diesen Kontext und die Realit&#xE4;t von Menschen, die von Rassismus betroffen sind, h&#xE4;tte man mitdenken m&#xFC;ssen, so der Sender.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Neuer Name im Herbst&lt;/strong&gt;&#xD;
Der WDR setze sich seit vielen Jahren in seinen Programmen mit struktureller Benachteiligung, Diskriminierung und gesellschaftlicher Vielfalt auseinander. &#x201E;Umso mehr bedauern wir diesen Fehler&#x201C;, hie&#xDF; es.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ein neuer Name f&#xFC;r das geplante Programm soll voraussichtlich im Herbst feststehen. Er werde das Ergebnis eines Prozesses sein, bei dem Mitarbeitende ebenso eingebunden sein sollen wie externe Nutzerinnen und Nutzer.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Am grunds&#xE4;tzlichen Umbau des Programms will der WDR festhalten &#x2013; trotz eines rechtlichen Gutachtens, das in dieser Woche zu dem Ergebnis kam, dass die Umwandlung von Cosmo in einen Hip-Hop-Sender f&#xFC;r eine junge Zielgruppe gegen das WDR-Gesetz versto&#xDF;en k&#xF6;nnte. Der Sender hatte nach Ver&#xF6;ffentlichung des Gutachtens gesagt, dass man eine andere Rechtsauffassung vertrete und die Umwandlung Teil der Programmfreiheit des Senders sei.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>An der Umwandlung des interkulturellen Radiosenders Cosmo in 1Live Street gab es in den vergangenen Wochen viel Kritik. Der WDR will daran festhalten, gesteht nun aber bei der Bezeichnung des neuen Angebots Fehler ein.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/wdr-mit-kehrtwende-beim-namen-des-cosmo-nachfolgers-1live-street-978903/</link></item><item id="978900"><title>Merz - D&#xF6;pfner: RND stellt Angaben zu Podcast-Folge klar</title><pubDate>1783066426</pubDate><description>Hannover &#x2013; Das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) hat eine Klarstellung zu seiner ersten Folge des Politik-Podcasts &#x201E;Wenn Sie w&#xFC;ssten &#x2026;&#x201C; ver&#xF6;ffentlicht. Anlass sind Reaktionen auf Schilderungen &#xFC;ber Gespr&#xE4;che zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und dem Vorstandsvorsitzenden von Axel Springer, Mathias D&#xF6;pfner.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Angaben des RND berichtete der Podcast &#xFC;ber zwei Treffen zwischen Merz und D&#xF6;pfner und zitierte dabei aus einem Vier-Augen-Gespr&#xE4;ch, das nach Darstellung der Redaktion auf Indizien und Sekund&#xE4;rquellen beruhe. Demnach soll D&#xF6;pfner versucht haben, Merz von einer Zusammenarbeit mit der AfD zu &#xFC;berzeugen. Das RND betont, im Podcast deutlich gemacht zu haben, dass es sich um eine Verdachtsberichterstattung handele.&#xD;
&lt;br /&gt;Axel Springer weist die Darstellung zur&#xFC;ck. Das Unternehmen bezeichnete die Schilderung auf der Plattform X als &#x201E;L&#xFC;ge&#x201C; und erkl&#xE4;rte, Verlauf und Inhalt des Gespr&#xE4;chs seien frei erfunden. Zudem ver&#xF6;ffentlichte Axel Springer nach eigenen Angaben eine SMS aus dem November 2025, die belegen solle, dass D&#xF6;pfner bereits damals mit entsprechenden Behauptungen konfrontiert worden sei.&#xD;
&lt;br /&gt;Auch die Bundesregierung wies die Darstellung zur&#xFC;ck und sprach von &#x201E;absurden Ger&#xFC;chten&#x201C;. Nach Angaben des RND hatte die Redaktion vor der Ver&#xF6;ffentlichung des Podcasts bei der Bundesregierung angefragt. Damals habe diese lediglich mitgeteilt, Termine des Bundeskanzlers grunds&#xE4;tzlich weder zu best&#xE4;tigen noch zu dementieren.&#xD;
&lt;br /&gt;In der Klarstellung r&#xE4;umt das RND ein, ein Gespr&#xE4;ch zwischen Merz und D&#xF6;pfner zeitlich falsch eingeordnet zu haben. Die Redaktion erkl&#xE4;rt zudem, sie k&#xF6;nne nicht ausschlie&#xDF;en, dass eine ihrer Quellen auf denselben Ursprung zur&#xFC;ckgehe wie die von Axel Springer ver&#xF6;ffentlichte SMS.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach weiteren Recherchen habe es mehr als ein Treffen zwischen Merz und D&#xF6;pfner gegeben. Eine weitere Quelle best&#xE4;tige dem RND, dass Merz bereits nach einem ersten Treffen als Oppositionsf&#xFC;hrer &#xFC;ber ein Gespr&#xE4;ch mit D&#xF6;pfner emp&#xF6;rt gewesen sei. Nach Darstellung des RND soll es dabei ebenfalls um eine Zusammenarbeit der Union mit der AfD gegangen sein. Die Redaktion k&#xFC;ndigte an, das Thema in der n&#xE4;chsten Folge des Podcasts erneut aufzugreifen.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Nach Kritik an der ersten Folge des Politik-Podcasts &#x201E;Wenn Sie w&#xFC;ssten &#x2026;&#x201C; hat das RedaktionsNetzwerk Deutschland eine Klarstellung ver&#xF6;ffentlicht. Darin korrigiert die Redaktion unter anderem die zeitliche Einordnung eines geschilderten Gespr&#xE4;chs.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/merz-doepfner-rnd-stellt-angaben-zu-podcast-folge-klar-978900/</link></item><item id="978895"><title>Medienstiftung Leipzig zeichnet Roman Dobrokhotov aus</title><pubDate>1783057657</pubDate><description>Leipzig &#x2013; Der russische Investigativjournalist und Gr&#xFC;nder der Onlinezeitung &#x201E;The Insider,&#x201C;&#xA0;Roman A. Dobrokhotov, wird mit dem &#x201E;Preis f&#xFC;r die Freiheit und Zukunft der Medien&#x201C; 2026 ausgezeichnet. Das teilte die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig mit. Der Preis w&#xFC;rdigt Medienschaffende und Institutionen, die sich unter hohem pers&#xF6;nlichem Einsatz f&#xFC;r Presse- und Meinungsfreiheit engagieren. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Preisverleihung findet am 8. Oktober auf dem Mediencampus Villa Ida in Leipzig statt. Sie wird traditionell am Vorabend des 9. Oktober veranstaltet und erinnert an die Montagsdemonstration von 1989 in Leipzig, bei der unter anderem Meinungs- und Pressefreiheit gefordert wurden.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Angaben der Medienstiftung begr&#xFC;ndete die Jury ihre Entscheidung unter anderem mit Dobrokhotovs investigativen Recherchen zum Abschuss des Passagierflugzeugs MH17 &#xFC;ber dem Donbass, zur Hackergruppe Fancy Bear, zu den Anschl&#xE4;gen auf Sergej Skripal und Alexej Nawalny, zum Tiergartenmord in Berlin sowie zur Flucht des ehemaligen Wirecard-Managers Jan Marsalek.&#xD;
&lt;br /&gt;Bis Ende Februar 2026 waren nach Angaben der Stiftung zahlreiche Vorschl&#xE4;ge f&#xFC;r den Preis eingegangen. Nach einer wissenschaftlichen Begutachtung der Nominierungen w&#xE4;hlten Stiftungsrat und Vorstand den Preistr&#xE4;ger aus.&#xD;
&lt;br /&gt;Dobrokhotov wurde 1983 in Moskau geboren und studierte Politikwissenschaft. Nach T&#xE4;tigkeiten als Journalist und Hochschullehrer gr&#xFC;ndete er 2013 die Onlinezeitung &#x201E;The Insider&#x201C;. Das Medium wurde 2021 vom russischen Justizministerium als &#x201E;ausl&#xE4;ndischer Agent&#x201C; eingestuft und erscheint seither von Riga aus. Dobrokhotov lebt nach Angaben der Stiftung im Exil.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Der russische Investigativjournalist Roman A. Dobrokhotov erh&#xE4;lt den &#x201E;Preis f&#xFC;r die Freiheit und Zukunft der Medien&#x201C; 2026 der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/medienstiftung-leipzig-zeichnet-roman-dobrokhotov-aus-978895/</link></item><item id="978893"><title>Journalisten-Werkstatt: Der Weg zum gelungenen Videopodcast</title><pubDate>1783056871</pubDate><description>Berlin &#x2013; Podcasts werden zunehmend auch als Videoformate produziert und &#xFC;ber Plattformen wie YouTube oder Spotify verbreitet. Damit &#xE4;ndern sich die Anforderungen an Konzeption, Moderation und Produktion. In der Journalisten-Werkstatt &lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/919/podcasten-mit-video _blank&gt;&#x201E;Podcasten mit Video&#x201C;&lt;/link&gt; zeigen die H&#xF6;rfunkjournalistin, Mentorin und Podcast-Trainerin&#xA0;Brigitte Hagedorn&#xA0;sowie der TV-Journalist und Dozent&#xA0;Heiner Jans, worauf es beim Schritt vom reinen Audio- zum Video-Podcast ankommt.&#xA0;Worauf es beim Schritt vom reinen Audio- zum Video-Podcast ankommt &#x2013; und wie Moderatorinnen und Moderatoren vor der Kamera professionell auftreten. Neun Tipps:&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mit dem Videopodcast wird aus der vertrauten Stimme eine sichtbare Pers&#xF6;nlichkeit. Dadurch gewinnen K&#xF6;rpersprache, Blickkontakt und Auftreten an Bedeutung. Journalistische Podcaster bringen mit Gespr&#xE4;chsf&#xFC;hrung und Moderation bereits wichtige Voraussetzungen mit. Anfangsnervosit&#xE4;t vor der Kamera ist normal &#x2013; entscheidend sind weniger Perfektion als Glaubw&#xFC;rdigkeit, Pers&#xF6;nlichkeit und professionelles Auftreten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
1. K&#xE4;mpfe nicht gegen die Kamera: Wer jede Bewegung kontrollieren will, wirkt schnell verkrampft. Nat&#xFC;rlichkeit entsteht meist dann, wenn der Fokus wieder auf dem Gespr&#xE4;ch, dem Gegen&#xFC;ber, liegt.&#xD;
&lt;br /&gt;2. Setze den Blick bewusst ein: Der Blick entscheidet &#xFC;ber N&#xE4;he. Wer direkt in die Kamera spricht, baut Verbindung zum Publikum auf.&#xD;
&lt;br /&gt;3. Mache das Zuh&#xF6;ren sichtbar: Im Videopodcast muss Aufmerksamkeit erkennbar sein &#x2013; durch Blickkontakt zum Gespr&#xE4;chspartner, K&#xF6;rperhaltung und kleine Reaktionen wie L&#xE4;cheln.&#xD;
&lt;br /&gt;4. Reduziere deine Gestik: Vor der Kamera wirken Bewegungen st&#xE4;rker. Ruhige Gestik wirkt souver&#xE4;ner als hektische Aktivit&#xE4;t.&#xD;
&lt;br /&gt;5. Nimm das Licht ernst: Gutes Licht entscheidet oft st&#xE4;rker &#xFC;ber Professionalit&#xE4;t als die Kamera selbst.&#xD;
&lt;br /&gt;6. Behalte deinen eigenen Stil: Viele versuchen pl&#xF6;tzlich, &#x201E;fernsehm&#xE4;&#xDF;ig&#x201C; zu wirken. Meist funktioniert Authentizit&#xE4;t besser als Inszenierung.&#xD;
&lt;br /&gt;7. Akzeptiere die ersten Folgen als Lernphase: Kamerasicherheit entsteht durch Erfahrung, nicht durch Perfektion.&#xD;
&lt;br /&gt;8. Nimm das Gespr&#xE4;ch wichtiger als die Selbstbeobachtung: Wer st&#xE4;ndig &#xFC;berpr&#xFC;ft, wie er wirkt, verliert Spontaneit&#xE4;t. Gute Moderation entsteht aus echtem Interesse am Gegen&#xFC;ber.&#xD;
&lt;br /&gt;9. Achte auf die Botschaft deines Erscheinungsbildes: Auch Kleidung, Make-up oder Schmuck von Moderator/Moderatorin und G&#xE4;sten tragen entscheidend zum Gesamteindruck bei. Grunds&#xE4;tzlich gilt bei &#x2026;&lt;br /&gt;Kleidung: Gut ist eine unifarbene, ruhige Kleidung. Kritisch sind Muster, Logos, reinwei&#xDF;e Kleidung und stark reflektierende Stoffe. Wichtig: Kleidung sollte sich vom Hintergrund abheben und f&#xFC;r Mikrofone geeignet sein (kein Rascheln).&lt;br /&gt;Make-up: Hochaufl&#xF6;sende Kameras machen R&#xF6;tungen und Hautirritationen unerbittlich sichtbar, und Studiolicht l&#xE4;sst die Haut gl&#xE4;nzen. Probleml&#xF6;sung: Leichtes Mattieren reduziert den Glanz, verdeckt R&#xF6;tungen, Hautirritationen etc. und sorgt f&#xFC;r ein ruhigeres Bild.&lt;br /&gt;Brillen: Wenn Brillengl&#xE4;ser zu stark spiegeln, probieren Sie kleine Positions&#xE4;nderungen der Brille oder des Lichtes aus. Das hilft meistens. Vermeiden Sie aber unbedingt selbstt&#xF6;nende Gl&#xE4;ser (wirken vor der Kamera zu dunkel).&lt;br /&gt;Details: Setzen Sie Schmuck und Accessoires zur&#xFC;ckhaltend ein, um Reflexionen und ungewollte Ger&#xE4;usche zu vermeiden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Podcasten&#xA0;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;mit Video&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Der Trend zum Video&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Das Datenmengen-Problem&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Technische Grundlagen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die Postproduktion&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Achtung, Aufnahme&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Learnings aus der Praxis&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/919/podcasten-mit-video _blank&gt;Zur gesamten Werkstatt&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Videopodcasts stellen neue Anforderungen an Moderatorinnen und Moderatoren. Die Journalisten-Werkstatt &#x201E;Podcasten mit Video&#x201C; zeigt, worauf es vor der Kamera ankommt &#x2013; von Blickkontakt und K&#xF6;rpersprache bis zu Licht, Kleidung und Auftreten. 9. Tipps.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/journalisten-werkstatt-der-weg-zum-gelungenen-videopodcast-978893/</link></item><item id="978892"><title>BDZV und MVFP begr&#xFC;&#xDF;en EuGH-Urteil im Verfahren gegen Google Android</title><pubDate>1783055484</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) sowie der Medienverband der freien Presse (MVFP) begr&#xFC;&#xDF;en das Urteil des Gerichtshofs der Europ&#xE4;ischen Union (EuGH) im Wettbewerbsverfahren &#x201E;Google Android&#x201C;. Der EuGH hat das Rechtsmittel von Google und Alphabet zur&#xFC;ckgewiesen und damit das Urteil des Gerichts der Europ&#xE4;ischen Union sowie die von der Europ&#xE4;ischen Kommission verh&#xE4;ngte Geldbu&#xDF;e in H&#xF6;he von 4,125 Milliarden Euro best&#xE4;tigt.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Angaben der beiden Verb&#xE4;nde hatten BDZV und MVFP die Europ&#xE4;ische Kommission bereits im Verfahren vor dem Gericht der Europ&#xE4;ischen Union als Streithelfer unterst&#xFC;tzt und das Urteil auch im Rechtsmittelverfahren vor dem EuGH verteidigt. Zudem seien sie bereits im Verfahren der Kommission beteiligt gewesen.&#xD;
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Nach Auffassung des EuGH habe Google seine marktbeherrschende Stellung missbr&#xE4;uchlich genutzt, um die Position seiner Suchmaschine sowie des Browsers Chrome &#xFC;ber das Android-&#xD6;kosystem abzusichern. Das Urteil best&#xE4;tigt damit die Entscheidung der Europ&#xE4;ischen Kommission aus dem Jahr 2018, die bestimmte Gesch&#xE4;ftspraktiken im Zusammenhang mit der Lizenzierung des Betriebssystems Android untersagt und ein Bu&#xDF;geld verh&#xE4;ngt hatte.&#xD;
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BDZV und MVFP bezeichnen die Entscheidung als Grundsatzurteil f&#xFC;r den Wettbewerb auf digitalen Plattformm&#xE4;rkten. Der Gerichtshof entwickle mit dem Urteil die Rechtsprechung zum Missbrauch marktbeherrschender Stellungen auf digitalen M&#xE4;rkten weiter und schaffe Orientierung f&#xFC;r k&#xFC;nftige Verfahren.&#xD;
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Die Verb&#xE4;nde sehen in der Entscheidung zudem einen wichtigen Pr&#xE4;zedenzfall gegen missbr&#xE4;uchliche Praktiken gro&#xDF;er Digitalkonzerne. Aus ihrer Sicht st&#xE4;rkt das Urteil den freien Wettbewerb und die Medienpluralit&#xE4;t sowie den diskriminierungsfreien Zugang zu verl&#xE4;sslichen Informationsquellen.&#xD;
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Die Europ&#xE4;ische Kommission hatte Google 2018 vorgeworfen, Herstellern und Mobilfunknetzbetreibern vertragliche Beschr&#xE4;nkungen auferlegt zu haben, um die marktbeherrschende Stellung der Google-Suche zu sichern. Das Gericht der Europ&#xE4;ischen Union best&#xE4;tigte diese Feststellungen 2022 weitgehend und reduzierte das urspr&#xFC;nglich verh&#xE4;ngte Bu&#xDF;geld um 200 Millionen Euro auf 4,125 Milliarden Euro. Mit dem aktuellen Urteil hat der EuGH das Rechtsmittel von Google und Alphabet vollst&#xE4;ndig zur&#xFC;ckgewiesen.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Verb&#xE4;nde sehen Entscheidung als St&#xE4;rkung des Wettbewerbs auf digitalen M&#xE4;rkten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/bdzv-und-mvfp-begruessen-eugh-urteil-im-verfahren-gegen-google-android-978892/</link></item><item id="978889"><title>Bundesregierung will Recht auf Informationsfreiheit einschr&#xE4;nken</title><pubDate>1782992552</pubDate><description>Berlin (KNA) &#x2013; Die Bundesregierung will das Recht auf Informationsfreiheit einschr&#xE4;nken. In den am Donnerstag in Berlin vorgestellten Beschl&#xFC;ssen des Koalitionsausschusses hei&#xDF;t es, dass Auskunftsrechte k&#xFC;nftig auf nat&#xFC;rliche Personen mit berechtigtem Interesse an einer Auskunft fokussiert werden sollen.&#xD;
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Das Informationsfreiheitsgesetz regelt die Auskunftsrechte, die B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger gegen&#xFC;ber Bundesbeh&#xF6;rden und anderen staatlichen Einrichtungen haben. Auch in einigen Bundesl&#xE4;ndern gibt es entsprechende Gesetze. Sie geben der Bev&#xF6;lkerung das Recht, staatliche Stellen nach amtlichen Informationen zu fragen. Bislang mussten Antragsteller nicht begr&#xFC;nden, warum sie Informationen abfragen. Schon jetzt enth&#xE4;lt das Gesetz zahlreiche Ausnahmen vom Recht auf Informationszugang, etwa wenn personenbezogene oder sicherheitsrelevante Daten betroffen sind.&#xD;
&lt;br /&gt;Nun soll das Recht auf Informationszugang offenbar deutlich eingeschr&#xE4;nkt werden. Gepr&#xFC;ft werden soll, ob der Kreis der Anspruchsberechtigten beschr&#xE4;nkt wird und nur noch Deutsche sowie in Deutschland lebende EU-B&#xFC;rger Anfragen stellen d&#xFC;rfen. Die Namen von Mitarbeitenden sollen in den Ausk&#xFC;nften k&#xFC;nftig geschw&#xE4;rzt werden.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kosten k&#xF6;nnten steigen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&#xC4;nderungen k&#xF6;nnte es au&#xDF;erdem bei Anfragen geben, die die Bereiche kritische Infrastruktur, Spionageabwehr, Terrorismusbek&#xE4;mpfung und wissenschaftliche Forschung betreffen. Hier sieht der Koalitionsausschuss einen &#x201E;besonderen Schutzbedarf&#x201C;, dem man &#x201E;in Zeiten einer komplexen Bedrohungslage von innen und au&#xDF;en&#x201C; Rechnung tragen wolle.&#xD;
&lt;br /&gt;Au&#xDF;erdem k&#xF6;nnten die Geb&#xFC;hren f&#xFC;r Anfragen steigen. Diese wolle man im Einklang mit dem Kostendeckungsprinzip anpassen, so der Koalitionsausschuss. Das k&#xF6;nnte bedeuten, dass Antragsteller k&#xFC;nftig s&#xE4;mtliche Kosten tragen m&#xFC;ssten, die durch eine Anfrage entstehen.&#xD;
&lt;br /&gt;Bereits im Koalitionsvertrag hatten sich CDU, CSU und SPD auf eine Reform des Gesetzes geeinigt. In den Verhandlungen hatte die Union eine Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes gefordert. Das war am Widerstand der SPD gescheitert. Im Koalitionsvertrag hei&#xDF;t es, das Informationsfreiheitsgesetz solle mit einem Mehrwert f&#xFC;r B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger sowie die Verwaltung reformiert werden.&lt;br /&gt; &#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Koalitionsausschuss plant Reform mit strengeren Voraussetzungen f&#xFC;r Auskunftsanfragen</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/bundesregierung-will-recht-auf-informationsfreiheit-einschraenken-978889/</link></item><item id="978888"><title>&#x201E;Tagesspiegel&#x201C; startet neuen Podcast zur Ostdeutschland-Berichterstattung</title><pubDate>1782987146</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; baut seine Ostdeutschland-Berichterstattung aus und startet den neuen w&#xF6;chentlichen Podcast &#x201E;Im Osten &#x2013; wo Deutschland sich entscheidet&#x201C;. Der Podcast ging am 2. Juli mit Sabine Schicketanz und Robert Ide als Hosts an den Start.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Podcast richtet den Fokus auf die anstehenden Landtagswahlen im Osten und die politischen Entwicklungen in der Region, in der sich nach Einsch&#xE4;tzung des Mediums zentrale Weichen f&#xFC;r die deutsche Demokratie stellen. Geplant ist eine w&#xF6;chentliche Analyse der wichtigsten politischen Fragen, jeweils donnerstags, erg&#xE4;nzt durch Stimmen aus der Region.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>&#x201E;Im Osten &#x2013; wo Deutschland sich entscheidet&#x201C; beleuchtet politische Entwicklungen vor Landtagswahlen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/tagesspiegel-startet-neuen-podcast-zur-ostdeutschland-berichterstattung-978888/</link></item><item id="978887"><title>Lara Trizzino &#xFC;bernimmt &#x201E;Maintower&#x201C;-Moderation beim HR</title><pubDate>1782987085</pubDate><description>Frankfurt &#x2013; Lara Trizzino &#xFC;bernimmt die Moderation des Boulevardmagazins &#x201E;Maintower&#x201C; beim Hessischen Rundfunk (HR), beichtet &lt;a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107045/maintower_hr_findet_nachfolgerin_fuer_marvin_fischer/" rel="noopener noreferrer"&gt;dwdl.de&lt;/a&gt;.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Journalistin arbeitet seit 2019 als Reporterin f&#xFC;r den HR und moderiert seit 2023 den Sport in der &#x201E;Hessenschau&#x201C;. Ihren ersten Einsatz bei &#x201E;Maintower&#x201C; hat sie am 6. Juli und wird sich k&#xFC;nftig mit Susann Atwell in der Moderation abwechseln.&#xD;
&lt;br /&gt;Ihr Vorg&#xE4;nger Marvin Fischer ist zum ZDF gewechselt und pr&#xE4;sentiert dort die Sendung &#x201E;Hallo Deutschland&#x201C;.&#xD;
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Ro&#xDF;bach hatte die Leitung des Berliner B&#xFC;ros bereits kommissarisch &#xFC;bernommen und folgt auf Nicolas Richter, der seit November 2025 Co-Leiter des Politik-Ressorts ist. Sie arbeitet seit Anfang 2018 als Korrespondentin im Berliner Parlamentsb&#xFC;ro der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;&#xA0;und berichtet schwerpunktm&#xE4;&#xDF;ig &#xFC;ber die Union und den Bundeskanzler. Zuvor war sie acht Jahre lang Wirtschaftskorrespondentin in der Parlamentsredaktion der&#xA0;&#x201E;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#x201C;.&#xD;
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Zum 1. August &#xFC;bernimmt Jan Schmidbauer gemeinsam mit Karin Steinberger die Co-Leitung der Seite Drei. Schmidbauer ist derzeit stellvertretender Ressortleiter der Seite Drei. Er arbeitet seit 2016 f&#xFC;r die SZ &#x2013; zun&#xE4;chst als Redakteur und Chef vom Dienst im Wirtschaftsressort, seit 2021 auf der Seite Drei.&#xD;
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Ursula Ott, bisher ebenfalls Chefredakteurin, wechselt in die Funktion der Editor at Large und wird sich wieder st&#xE4;rker der journalistischen Arbeit widmen. In dieser Rolle begleitet sie die inhaltliche und strategische Weiterentwicklung von&#xA0;&#x201E;chrismon&#x201C;&#xA0;und engagiert sich in der Aus- und Weiterbildung des journalistischen Nachwuchses. Als Mitglied der Chefredaktion unterst&#xFC;tzt auch weiterhin Textchefin Mareike Fallet das Leitungsteam.&#xD;
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Konstantin Sacher ist Theologe und Journalist sowie Redakteur bei&#xA0;&#x201E;chrismon&#x201C;. Er verantwortet die Bereiche Theologie, Philosophie und Literatur und ist Host des&#xA0;&#x201E;chrismon&#x201C;-Podcasts &#x201E;&#xDC;ber das Ende&#x201C;, der Fragen zu Tod, Sterben und Lebenssinn behandelt.&#xD;
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Sacher wurde 2021 zum Doktor der Theologie promoviert und war zuvor in Lehre und Forschung an verschiedenen Universit&#xE4;ten t&#xE4;tig. Nach einem Vikariat in Frankfurt am Main arbeitete er mehrere Jahre wissenschaftlich im Bereich Systematische Theologie.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Nach Angaben der SZ betrifft das Urteil so viele Formulierungen, dass der Beitrag in seiner bisherigen Form nicht aufrechterhalten werden k&#xF6;nne. Die Redaktion habe ihn deshalb vorl&#xE4;ufig gel&#xF6;scht. Gegen das Urteil will die Zeitung Berufung einlegen.&#xD;
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Der Beitrag schilderte nach Angaben der SZ die Aussagen von drei Frauen, die von pers&#xF6;nlichen und sexuellen Erfahrungen mit Wecker in jungen Jahren berichteten. Weckers Anwalt hatte laut SZ unter anderem argumentiert, sein Mandant k&#xF6;nne sich krankheitsbedingt nicht mehr an die geschilderten Ereignisse erinnern.&#xD;
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Wie die Zeitung weiter berichtet, stellte das Gericht nicht die grunds&#xE4;tzliche Zul&#xE4;ssigkeit einer Verdachtsberichterstattung infrage, sah jedoch kein ausreichendes &#xF6;ffentliches Informationsinteresse an der Ver&#xF6;ffentlichung. Die SZ vertrat dagegen die Auffassung, dass wegen der geschilderten Konstellationen und der &#xF6;ffentlichen Rolle Weckers ein berechtigtes &#xF6;ffentliches Interesse bestehe.&#xD;
Nach Angaben der Zeitung wird sich nun das Kammergericht als n&#xE4;chste Instanz mit dem Fall befassen.&#xD;
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&lt;div class="singleNewsShorttext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Reimer begann 1997 bei der &#x201E;WirtschaftsWoche&#x201C;&#xA0;und erlebte dort den Wandel vom klassischen Printmagazin zur digitalen Medienmarke mit. Als Ressortleiter Geld, Interimschefredakteur und stellvertretender Chefredakteur war Reimer intern eine verl&#xE4;ssliche Konstante. &#x201E;Er war immer der Mann im Hintergrund, der einfach nur seinen Job gemacht hat und auf den immer Verlass war&#x201C;, hei&#xDF;t es aus der Redaktion.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Reimer galt als &#x201E;No-Bullshit&#x201C;-Typ und &#x201E;sehr oldschool&#x201C;. Wer von ihm einen Text zur&#xFC;ckbekam, musste mit deutlichen Anmerkungen rechnen, erz&#xE4;hlen Weggef&#xE4;hrten. Aber: &#x201E;Je h&#xE4;rter die Kritik an Texten ausfiel, desto h&#xF6;her war seine Meinung von Autor oder Autorin.&#x201C; Mit Sugarcoating hatte Reimer nicht viel am Hut, er wollte aus seinen Leuten das Beste herausholen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Zuletzt besch&#xE4;ftigte sich Reimer intensiv mit dem Einsatz KI im Journalismus. F&#xFC;r seine letzte Titelgeschichte arbeitete er mit einem KI-gest&#xFC;tzten Aktienanalyse-Tool, das Gesch&#xE4;ftsberichte auswertete und Bilanztricks aufsp&#xFC;ren sollte. Im begleitenden &#x201E;Weekender&#x201C;-Newsletter schilderte er, wie er den eigenen Text testweise durch einen KI-Detektor laufen lie&#xDF; und trotz selbst formulierter S&#xE4;tze auf einen KI-Anteil von 72 Prozent kam. Vor einer Jagd auf vermeintliche KI-Texte - wie sie dieser Tage die Branche pr&#xE4;gt - hielt Reimer nichts: &#x201E;Ein KI-J&#xE4;ger will ich nicht sein, und ein Denunziant schon gar nicht.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Mit seinem letzten Newsletter verabschiedete sich Reimer auch von den Leserinnen und Lesern. &#x201E;Der Weekender war immer eines meiner Lieblings-Babys bei der WiWo&#x201C;, schrieb er. Zum Abschied gab er seiner Branche noch einen Satz mit auf den Weg: &#x201E;Der beste Humanizer ist der Mensch.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
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Erhard Scherfer ist seit 1998 f&#xFC;r phoenix t&#xE4;tig. Nach Stationen als Redakteur, Reporter, Moderator und stellvertretender Redaktionsleiter berichtet er seit Januar 2011 als Korrespondent aus Berlin. Seit 2019 moderiert er zudem den phoenix-Politik-Podcast &#x201E;unter 3&#x201C;.&#xD;
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Sein Nachfolger Philipp Menn studierte Geographie, Wirtschaftsgeographie und Politikwissenschaft in Aachen und Bern und absolvierte sein Volontariat beim NDR. Nach Eins&#xE4;tzen als Reporter f&#xFC;r &#x201E;Tagesschau&#x201C; und &#x201E;Tagesthemen&#x201C; wechselte er 2011 zum WDR.&#xD;
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Marc Steinh&#xE4;user &#xFC;bernimmt bereits zum 1. Juli die Funktion des stellvertretenden Redaktionsleiters Ereignisse. Er ist seit 2022 f&#xFC;r phoenix t&#xE4;tig, unter anderem als Europa-Reporter und Moderator von Wahl- und Parteitagssendungen. Zuvor arbeitete er beim WDR unter anderem f&#xFC;r die Landespolitik sowie als Korrespondentenvertretung im ARD-Studio New York und im ARD-Hauptstadtstudio.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Beim phoenix stehen mehrere personelle Ver&#xE4;nderungen an. Erhard Scherfer geht im September in den Ruhestand. Seine Nachfolge tritt Philipp Menn an. Bereits zum 1. Juli &#xFC;bernimmt Marc Steinh&#xE4;user eine neue F&#xFC;hrungsaufgabe.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/personalwechsel-bei-phoenix-scherfer-geht-menn-uebernimmt-978874/</link></item><item id="978868"><title>Gericht best&#xE4;tigt Verbot von russischem Sender</title><pubDate>1782899787</pubDate><description>&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Berlin (KNA) &#x2013;&#xA0;Das Verbot des Fernsehprogramms RT DE durch die f&#xFC;r Berlin und Brandenburg zust&#xE4;ndige Landesmedienanstalt (MABB) im Jahr 2022 war rechtm&#xE4;&#xDF;ig. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin am Dienstag best&#xE4;tigt und eine Klage der RT DE Productions GmbH abgewiesen. RT DE war der deutschsprachige Ableger des zun&#xE4;chst auf Englisch sendenden russischen Auslandsfernsehens Russia Today, sp&#xE4;ter RT. Die MABB hatte dem im Dezember 2021 &#xFC;ber Satellit und im Internet gestarteten Programm Anfang 2022 den Sendebetrieb nicht aus inhaltlichen Gr&#xFC;nden untersagt, sondern weil der Sender nicht &#xFC;ber eine Sendelizenz f&#xFC;r Deutschland verf&#xFC;gte.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Russische Propaganda&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die in Berlin ans&#xE4;ssige GmbH hatte erkl&#xE4;rt, nicht Veranstalter, sondern nur Zulieferer f&#xFC;r das eigentlich von TV Novosti verantwortete Programm zu sein. TV Novosti z&#xE4;hlt zu den russischen Staatsmedien und wie die RT-Sendergruppe zum Medienapparat von Pr&#xE4;sident Wladimir Putin.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Das Gericht urteilte, die MABB habe RT DE zu Recht als Veranstalterin von RT DE angesehen. Das Unternehmen sei unter anderem vor dem Sendestart in &#xF6;ffentlichen &#xC4;u&#xDF;erungen mehrfach als Programmveranstalter aufgetreten und habe erkl&#xE4;rt, dass die redaktionelle Verantwortung f&#xFC;r die gesendeten Inhalte bei ihm in Deutschland und nicht in Russland liege.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Senderveranstalter sa&#xDF; in Berlin&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#x201E;Die Gesetzeslage ist nicht kompliziert: Wer in Deutschland einen Fernsehsender betreiben will, braucht eine Zulassung. RT DE hat nie eine Zulassung beantragt, sondern ist schlicht und einfach auf Sendung gegangen&#x201C;, so MABB-Direktorin Eva Flecken. &#x201E;Das Gericht best&#xE4;tigt mit seinem heutigen Urteil, dass es sich bei RT DE um einen in Berlin ans&#xE4;ssigen Sender handelte &#x2013; und der sendete ohne Lizenz.&#x201C; Das Urteil sei eine &#x201E;erfreuliche Best&#xE4;tigung unserer Arbeit als staatsferne Medienaufsicht&#x201C;, so Flecken.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die Ma&#xDF;nahme in Deutschland stand in keinem Zusammenhang mit dem im M&#xE4;rz 2022 von der EU wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine verf&#xFC;gten EU-weiten Verbreitungsverbot f&#xFC;r die staatseigenen russischen Medien Russia Today und Sputnik.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Die RT DE Productions GmbH kann gegen das Urteil die Zulassung der Berufung durch das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg beantragen.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Das Verwaltungsgericht Berlin hat das 2022 verh&#xE4;ngte Sendeverbot gegen RT DE best&#xE4;tigt. Die Klage der RT DE Productions GmbH wurde abgewiesen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/gericht-bestaetigt-verbot-von-russischem-sender-978868/</link></item><item id="978866"><title>Peter Gl&#xFC;ck verl&#xE4;sst den Wort &amp; Bild Verlag</title><pubDate>1782899557</pubDate><description>Baierbrunn &#x2013;&#xA0;Die Wege von Chefredakteur Peter Gl&#xFC;ck und dem Wort &amp; Bild Verlag trennen sich. Knapp sieben Jahre war er verantwortlich f&#xFC;r den Aufbau und die Weiterentwicklung des Audio- und Videoangebots &#x2013; darunter &#x201E;gesundheit h&#xF6;ren&#x201C; (&#x201E;Apotheken Umschau&#x201C;).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gl&#xFC;ck hat den Audio-Bereich von Grund auf konzipiert und mit einem gewachsenen Team entwickelt. Zu den Formaten z&#xE4;hlen die Podcasts &#x201E;diagnose digital&#x201C;, &#x201E;Klartext Corona&#x201C; und &#x201E;Siege der Medizin&#x201C;. Die Angebote erzielten nach eigenen Angaben Bruttoreichweiten im hohen einstelligen Millionenbereich und wurden mehrfach ausgezeichnet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Managing Director Dennis Ballwieser w&#xFC;rdigt Gl&#xFC;ck in einer internen Mail: Der Verlag verliere &#x201E;nicht nur einen klugen Kopf und einen exzellenten Journalisten, sondern auch einen Kollegen, der &#xFC;ber Jahre Verl&#xE4;sslichkeit, Begeisterung und einen klaren Qualit&#xE4;tsanspruch in unsere Arbeit getragen hat&#x201C;. Die von ihm geschaffenen Podcasts h&#xE4;tten &#x201E;Ma&#xDF;st&#xE4;be gesetzt, an denen sich k&#xFC;nftige Produktionen messen lassen werden&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Was Gl&#xFC;ck als N&#xE4;chstes plant, lie&#xDF; er offen. Auf LinkedIn k&#xFC;ndigte er ein neues Kapitel an &#x2013; Details will er mitteilen, wenn es so weit ist.&#xD;
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Khunkham bringt eine zehnj&#xE4;hrige Historie innerhalb des Axel-Springer-Verlags mit, unter anderem in der Welt-Online-Redaktionsleitung. Danach verantwortete er strategische Kommunikation bei der Deutschen Bank, FGS Global, Scholz &amp; Friends sowie Christ &amp; Company. Dort beriet er Bundesministerien, DAX-Konzerne und Start-ups bei Positionierungskampagnen, digitaler Transformation und Public Affairs.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Khunkham tritt die Nachfolge von Judith Roth an, die die Position zuvor als Director Communications der Premium-Gruppe bei Axel Springer innehatte. Roth hatte die Medienbranche im M&#xE4;rz 2026 verlassen und die Leitung der Unternehmenskommunikation beim Berliner Meinungsforschungsunternehmen Civey &#xFC;bernommen, wie kress.de berichtete. Dort verantwortet sie seither die Unternehmenskommunikation, die Pressearbeit sowie die CEO-Kommunikation und berichtet an Judith Klose, Vice President Media &amp; Marketing bei Civey.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Roth war in der Springer-Kommunikation unter F&#xFC;hrung von Peter Huth auch stellvertretende Unternehmenssprecherin. Diese Posten haben bei dem Berliner Medienkonzern Jan Bauer, Director Corporate Communications, und Christian Senft, Director Communications Bild-Gruppe, inne.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul data-spread="false"&gt; &lt;li&gt;Steuerung und &#xDC;berwachung der Printproduktion von der Planung bis zur &#xDC;bergabe der finalen Druckdaten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Technische Betreuung der Blattplanung im Content-Management-System&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Koordination von Layoutprozessen mit externen Dienstleistern sowie Steuerung der Freigaben&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Sicherstellung der termingerechten Zulieferung redaktioneller Inhalte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Abstimmung mit der Anzeigenabteilung zu Platzierungen und Druckunterlagen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ausleitung von Inhalten in digitale Kan&#xE4;le sowie Sicherstellung einer hohen Metadatenqualit&#xE4;t&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&#xDC;berwachung und Einhaltung aller produktionsrelevanten Termine&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Eine mehrj&#xE4;hrige Erfahrung in der Verlagsherstellung oder als Chef vom Dienst sowie durch Kenntnisse in der Zeitschriftenproduktion und im digitalen Publizieren&#xA0;sind gefragt.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/grafik-design-9/produktionskoordinator-mwd-565050/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Eine mehrj&#xE4;hrige Erfahrung in der Verlagsherstellung oder als Chef vom Dienst sowie durch Kenntnisse in der Zeitschriftenproduktion und im digitalen Publizieren sind gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/deutscher-landwirtschaftsverlag-sucht-produktionskoordinator-978856/</link></item><item id="978854"><title>Wer schreibt besser? Chefredakteur Markus Wiegand oder die KI?</title><pubDate>1782884432</pubDate><description>Berlin &#x2013; &#x201E;Mensch, Mensch, Mensch, oder doch Maschine? Den einen Text habe ich geschrieben, den anderen die KI. Was gef&#xE4;llt Ihnen besser? Ich kann die Wahrheit vertragen&#x201C;, schreibt &#x201E;kress pro&#x201C;-Chefredakteur Markus&#xA0;Wiegand. Hier die zwei Varianten:&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Wiegand: Dem Menschen bleibt die originelle Nische&lt;/strong&gt;&#xD;
In den vergangenen Wochen ist eine Debatte um den Einsatz von KI beim Schreiben durch den Fall von Ex-&#x201E;Tagesspiegel&#x201C;-Chef Stephan-Andreas Casdorff &#xFC;ber die Branche hereingebrochen. Ich finde, wir sollten uns dabei von einer Frage leiten lassen: Was erwartet das Publikum? Wenn Politikerinnen und Politiker f&#xFC;r Meinungsbeitr&#xE4;ge KI einsetzen, gehen die meisten Menschen sicher nicht davon aus, dass da jemand am Eichentisch bei Kerzenlicht stundenlang &#xFC;ber Formulierungen gebr&#xFC;tet hat. Im Gegenteil: Man wei&#xDF;, dass es Redenschreiberinnen und Redenschreiber gibt, die die Gedanken in eine sch&#xF6;ne Form gie&#xDF;en. Die Emp&#xF6;rung &#xFC;ber den KI-Einsatz von Polit-Profis wirkt daher reichlich k&#xFC;nstlich und ziemlich r&#xFC;ckw&#xE4;rtsgewandt.&#xD;
&lt;br /&gt;Ehe ich dieses Editorial geschrieben habe, habe ich mir auch die Frage gestellt: Erwarten Sie eigentlich, dass ich diesen Text im KI-Zeitalter noch selbst schreibe? Ich glaube: Ja. Was arbeits&#xF6;konomisch betr&#xFC;blich ist, weil es sehr viel schneller gehen w&#xFC;rde, ein bisschen hin und her zu prompten. Ich glaube aber, dass die meisten Menschen bei Meinungsbeitr&#xE4;gen wie diesem eine authentische Stimme eines anderen Menschen lesen wollen. Inspiration durch KI? Ja. Texte redigieren lassen durch KI. Ja. Aber die Gedanken und Formulierungen sollten nicht vorgestanzt sein. Sonst geben wir ein entscheidendes St&#xFC;ck unserer Pers&#xF6;nlichkeit ab. Und zwar an eine Maschine, die nur so originell ist, wie es die Wahrscheinlichkeitsrechnung zul&#xE4;sst.&#xD;
&lt;br /&gt;Zur Wahrheit geh&#xF6;rt aber auch, dass die Nutzerinnen und Nutzer das Bed&#xFC;rfnis nach menschengemachten Texten vermutlich nur in ganz wenigen Bereichen haben werden. Immer dann, wenn ein subjektiver und origineller Blick gefragt ist. Bei vielen Beitr&#xE4;gen geht es aber darum, Informationen m&#xF6;glichst verst&#xE4;ndlich und effizient zu vermitteln. Und auch wenn die Einsicht am Berufsstolz von Medienprofis kratzt: Das k&#xF6;nnen Maschinen besser und vor allem schneller als Menschen. Viele von uns werden k&#xFC;nftig daher wohl mehr und mehr als Maschinenf&#xFC;hrer arbeiten und nur wenige als Kunsthandwerker.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gemini: Wer denkt hier eigentlich?&lt;/strong&gt;&#xD;
Hand aufs Herz: Haben Sie heute schon mit ChatGPT geplaudert? Wahrscheinlich. Wir alle nutzen KI im Redaktionsalltag. Sie sortiert Datenfluten, transkribiert z&#xE4;he Interviews und spuckt manchmal &#xFC;berraschend gute Headline-Ideen aus. KI ist eine verdammt effiziente Assistentin. Aber darf sie auch unsere Meinung haben?&#xD;
&lt;br /&gt;Der Fall von Stephan-Andreas Casdorff hat unsere Branche kalt erwischt. Dass der langj&#xE4;hrige &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;-Chef und Editor-at-Large seine publizistischen Aufgaben ruhen lassen muss, weil er Meinungstexte von einer KI schreiben lie&#xDF;, ist ein historischer Tiefpunkt im KI-Zeitalter des Journalismus. Kurz zuvor stolperte bereits Th&#xFC;ringens Ministerpr&#xE4;sident Mario Voigt &#xFC;ber KI-generierte Gastbeitr&#xE4;ge und Holocaust-Reden. Wenn Politiker Phrasen dreschen, die Algorithmen f&#xFC;r sie gew&#xFC;rfelt haben, schmerzt das die Demokratie. Wenn Journalisten das tun, zerst&#xF6;rt es unser Gesch&#xE4;ftsmodell.&#xD;
&lt;br /&gt;Denn was unterscheidet uns im Jahr 2026 noch von der Content-Schwemme im Netz? Es ist unsere Pers&#xF6;nlichkeit. Ein Kommentar lebt nicht von fehlerfreier Grammatik, sondern von Haltung, Reibung, Schmerz und menschlicher Erfahrung. Ein Algorithmus f&#xFC;hlt nichts. Er hat keine Biografie, kein Gewissen und kein ethisches R&#xFC;ckgrat. Er berechnet nur Wahrscheinlichkeiten.&#xD;
&lt;br /&gt;Wo also verl&#xE4;uft die rote Linie? KI im Maschinenraum? Unbedingt &#x2013; sie nimmt uns die stumpfe Routine ab und schafft Freir&#xE4;ume. KI auf der Br&#xFC;cke der Urteilsbildung? Niemals. Die sprachliche Ausformulierung eines Gedankens ist der Gedanke selbst. Wer diesen Prozess an eine Maschine delegiert, gibt den Kern unseres Berufs auf. Kundinnen und Kunden bezahlen uns nicht f&#xFC;r synthetische Zeilen. Sie bezahlen uns f&#xFC;r menschliche Glaubw&#xFC;rdigkeit. Wenn wir die KI unsere Meinung schreiben lassen, k&#xF6;nnen wir uns das Schreiben gleich ganz sparen. Denn echtes Vertrauen l&#xE4;sst sich nicht algorithmisch berechnen &#x2013; es muss durch menschliche Haltung jeden Tag neu verdient werden.&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/922?_gl=1*tnp1qa*_ga*MTY4MDY0Nzg5Ni4xNzgyMzc3MjUw*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODIzODgxMjkkbzMkZzEkdDE3ODIzODk1NTQkajQwJGwwJGgxNjczMjU2NDU1 _blank&gt;Must-Reads im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Neun Cases, wie Medienh&#xE4;user ihr Gesch&#xE4;ft in schwierigen Zeiten ankurbeln. Plus: Was Vermarktungsprofis wie Marco Bergmann jetzt empfehlen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ranking: Die wichtigsten digitalen Dienstleister f&#xFC;r Medienh&#xE4;user.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;GEO: Wie Medien in KI-generierten Suchergebnissen sichtbar werden.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;E-Paper im Fokus: Strategiegespr&#xE4;ch mit den NOZ/mh&#xE4;ftsf&#xFC;hrern Paul Wehberg und Jens Wegmann.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Er h&#xE4;tte es einfacher haben k&#xF6;nnen: kurz prompten, fertig. Stattdessen schrieb der &#x201E;kress pro&#x201C;-Chefredakteur wie immer sein Editorial selbst &#x2013; und lie&#xDF; die KI dasselbe Thema bearbeiten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/wer-schreibt-besser-chefredakteur-markus-wiegand-oder-die-ki-978854/</link></item><item id="978852"><title>Wer sind die &#x201E;Hidden Stars&#x201C; 2026?</title><pubDate>1782822714</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Das &lt;link http://www.mediummagazin.de _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C; &lt;/link&gt;m&#xF6;chte die Scheinwerfer auch 2026 wieder gezielt auf Journalistinnen und Journalisten richten, die h&#x201E;inter den Kulissen&#x201C; arbeiten und nur selten im Rampenlicht stehen &#x2013; ohne deren Arbeit die Redaktionen aber nicht rund laufen w&#xFC;rden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nominieren Sie dazu bitte Kollegen und Kolleginnen f&#xFC;r die &#x201E;Hidden Stars&#x201C;&#xA0;2026 bis 1. August 2026&#xA0;&lt;a href="https://forms.gle/g51oQhHNw8r49kYN9" rel="noreferrer" target="_blank"&gt;im Formular&lt;/a&gt;&#xA0;&#x2013; mit 5 Skills.&#xD;
&lt;h3&gt;&#xA0;&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;Wichtig bei der &lt;a href="https://forms.gle/g51oQhHNw8r49kYN9" rel="noreferrer" target="_blank"&gt;Nominierung&lt;/a&gt;:&lt;/h3&gt;&#xD;
1. Die T&#xE4;tigkeiten sollten aus dem journalistisch-redaktionellen Bereich stammen.&lt;br /&gt;2.Es k&#xF6;nnen keine Personen ber&#xFC;cksichtigt werden, die bereits als &#x201E;Top 30 bis 30&#x201C;&#xA0;ausgezeichnet wurden oder in einer Kategorie der &#x201E;Journalistinnen &amp; Journalisten des Jahres&#x201C;&#xA0;in die Top 10 gew&#xE4;hlt wurden.&lt;br /&gt;3. Bitte beschr&#xE4;nken Sie sich bei der Nominierung auf maximal zwei Kandidaten aus Ihrer Redaktion.&lt;br /&gt;4. Heimlichen Heldinnen und Helden k&#xF6;nnen bspw. sein: CvD, Textchef/in, digitale Entwickler/in, Datenspezialist/in, Teamleiter/in, Ideen- und Talentf&#xF6;rder/in, Ausbildungsredakteure, Community-Manager/in etc. Bundesweit wie regional, in allen Mediengattungen, ohne Altersbeschr&#xE4;nkung. Menschen in Chefredaktionen sind unserer Einsch&#xE4;tzung nach meist nicht mehr &#x201E;hidden&#x201C;&#xA0;und kommen deshalb f&#xFC;r diese Liste nicht infrage. Ebenso z&#xE4;hlen wir Menschen mit gro&#xDF;er Personalverantwortung nicht mehr als &#x201E;hidden&#x201C;.&lt;br /&gt;5. Sie entscheiden, ob Ihre Empfehlung anonym bleiben soll.&#xD;
&lt;h3&gt;&#xA0;&lt;/h3&gt;&#xD;
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Die Ergebnisse der &#x201E;Hidden Stars&#x201C;&#xA0;2026 werden in &#x201E;medium magazin&#x201C; 03/2026 (Ende September) und auf &lt;link http://www.mediummagazin.de _blank&gt;mediummagazin.de&lt;/link&gt; ver&#xF6;ffentlicht.&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Nach Angaben des RND wollen die drei erl&#xE4;utern, wie das politische Gesch&#xE4;ft hinter den Kulissen funktioniert, was Politikerinnen und Politiker antreibt und wie politische Entscheidungen entstehen. Der Podcast soll politische Entwicklungen kritisch, hartn&#xE4;ckig und fair einordnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Entwickelt wurde das Format von den drei Autoren gemeinsam mit RND Fortis, dem Gesch&#xE4;ftsbereich f&#xFC;r Zukunftsprojekte der MADSACK Mediengruppe. Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin Lina Timm verweist auf die langj&#xE4;hrige Erfahrung der Hosts in der Politikberichterstattung. Im Austausch mit Nutzerinnen und Nutzern habe sich gezeigt, dass ein Format fehle, das den Blick auf die Menschen in der Politik richtet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
RND-Chefredakteur Sven Oliver Clausen bezeichnet den Podcast als Angebot f&#xFC;r Menschen, die sich fundiert informieren und auf dieser Grundlage eine eigene Meinung bilden wollen.&#xD;
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Der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Lothar Theodor Lemper, erkl&#xE4;rte, mit &#xDC;berall habe die Stiftung einen erfahrenen Fachmann gewonnen, der F&#xFC;hrungspositionen im Journalismus, an einer Hochschule sowie in verschiedenen Organisationen des sozialen und gesellschaftlichen Bereichs &#xFC;bernommen habe.&#xD;
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Zu den beruflichen Stationen &#xDC;beralls z&#xE4;hlen von 2025 bis 2026 die Position als Chefreporter und Vertreter der Chefredaktion bei der&#xA0;&#x201E;K&#xF6;lnischen Rundschau&#x201C;, von 2024 bis 2025 die Funktion als Chefreporter und Vertreter der Chefredaktion beim Digitalverlag KiVVON sowie von 2015 bis 2023 das Amt des Bundesvorsitzenden des Deutschen Journalisten-Verbands.&#xD;
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In der Sendung sprach Nuhr &#xFC;ber Femizide in Deutschland und wandte sich gegen Pauschalurteile &#xFC;ber M&#xE4;nner. Eine seiner Pointen lautete: &#x201E;Zur Sicherheit w&#xE4;re es nicht schlecht, wenn man den Partner vor dem Geschlechtsverkehr einfach erst mal kennenlernt.&#x201C;&#xD;
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Nach Angaben des &#x201E;Standard&#x201C;&#xA0;berichteten in den vergangenen Tagen auch mehrere deutsche Medien &#xFC;ber Nuhrs Aussagen. Kritikerinnen und Kritiker werfen ihm eine T&#xE4;ter-Opfer-Umkehr vor. Die ARD erkl&#xE4;rte gegen&#xFC;ber Watson.de, sie k&#xF6;nne die Kritik nachvollziehen, verwies zugleich aber auf die Kunstfreiheit und das Recht des Satirikers, zugespitzt und provozierend zu formulieren.&#xD;
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Die Nuhr TV GmbH, an der Dieter Nuhr als Gesellschafter beteiligt ist, sieht in dem &#x201E;Standard&#x201C;-Kommentar eine unzutreffende Darstellung. In einem Schreiben an die Redaktion fordert Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Holger Harms die L&#xF6;schung des Beitrags. Der Kommentar sei &#x201E;in Titel, Vorspann und Gesamttendenz unwahr, sinnentstellend&#x201C; und verletze die Rechte Nuhrs sowie des Unternehmens. Au&#xDF;erdem sei er gesch&#xE4;ftssch&#xE4;digend.&#xD;
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Die Produktionsfirma erkl&#xE4;rte, Nuhrs Thema seien nicht die Opfer von Femiziden gewesen, sondern die Sprache, mit der pauschale Vorurteile gegen&#xFC;ber M&#xE4;nnern gesellschaftsf&#xE4;hig gemacht w&#xFC;rden. Seine &#xC4;u&#xDF;erungen seien als satirische &#xDC;bertreibung zu verstehen. F&#xFC;r den Fall, dass der Beitrag nicht entfernt werde, k&#xFC;ndigte das Unternehmen gerichtliche Schritte an, darunter den Antrag auf eine einstweilige Verf&#xFC;gung.&#xD;
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Der &#x201E;Standard&#x201C;&#xA0;wies die Vorw&#xFC;rfe zur&#xFC;ck. In einer Stellungnahme der Chefredaktion hei&#xDF;t es, die Meinungsfreiheit, auf die sich Dieter Nuhr selbst wiederholt berufen habe, gelte ebenso f&#xFC;r Kommentare und journalistische Meinungsbeitr&#xE4;ge, die seiner Auffassung widerspr&#xE4;chen.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Nach einem kritischen Kommentar &#xFC;ber einen Auftritt von Dieter Nuhr fordert dessen Produktionsfirma die L&#xF6;schung des Beitrags und k&#xFC;ndigt rechtliche Schritte an. Die &#xF6;sterreichische Tageszeitung weist die Vorw&#xFC;rfe zur&#xFC;ck. Worum es genau geht.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/dieter-nuhr-droht-dem-standard-nach-kommentar-mit-rechtlichen-schritten-978830/</link></item><item id="978829"><title>Christian Beckinger neuer Reporterchef bei &#x201E;Saarbr&#xFC;cker Zeitung&#x201C;</title><pubDate>1782797875</pubDate><description>Saarbr&#xFC;cken &#x2013;&#xA0;Christian Beckinger (54) wird zum 1. Juli 2026 Reporterchef bei der &#x201E;Saarbr&#xFC;cker Zeitung&#x201C;, informiert das Blatt. Er leitet dann 20 Reporter, die in den Au&#xDF;enstandorten Homburg, Merzig, Neunkirchen,&#xA0;Saarlouis, St. Ingbert, und St. Wendel vor allem f&#xFC;r die jeweiligen Lokalaugaben arbeiten.&#xD;
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Er folgt in dieser Funktion auf Volker Fuchs (65), der zum 1. Juli 2026 in den Ruhestand geht.&#xD;
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Beckinger arbeitet nach einem Lehramtsstudium seit mehr als 25 Jahren&#xA0;f&#xFC;r die Saarbr&#xFC;cker Zeitung &#x2013; zuletzt als stellvertretender Reporterchef.&#xA0;&#xD;
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Reporterchef f&#xFC;r die ebenfalls 20 Reporter, die sich mit landesweiten Saarland-Themen und denen aus dem Regionalverband Saarbr&#xFC;cken besch&#xE4;ftigen, ist weiterhin Oliver Schwambach(59).&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Er folgt in dieser Funktion auf Volker Fuchs. Was Beckinger genau machen wird.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/christian-beckinger-neuer-reporterchef-bei-saarbruecker-zeitung-978829/</link></item><item id="978827"><title>Neuer Chefredakteur und Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer f&#xFC;r katholische &#x201E;Tagespost&#x201C;</title><pubDate>1782736776</pubDate><description>W&#xFC;rzburg (KNA) &#x2013; Neuer Chefredakteur und Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer f&#xFC;r katholische &#x201E;Tagespost&#x201C;Zum 1. Juli wird der Theologe und Kommunikationswissenschaftler Benjamin Leven neuer Chefredakteur der in W&#xFC;rzburg erscheinenden katholischen Wochenzeitung &#x201E;Die Tagespost&#x201C;. Zugleich wird der Professor f&#xFC;r Kommunikationswissenschaft Riccardo Wagner Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer des Johann Wilhelm Naumann Verlags, in dem die Zeitung erscheint, wie diese am Montag mitteilte.&#xD;
&lt;br /&gt;Zusammen will das Duo den Verlag weiterentwickeln und die Zeitung als &#x201E;ein f&#xFC;hrendes &#xFC;berregionales Qualit&#xE4;ts-Medium mit katholischem Profil&#x201C; bekannt machen. Auch neue Leser sollen erreicht werden, hie&#xDF; es weiter.&#xD;
&lt;br /&gt;Die bisherige Chefredakteurin Franziska Harter gibt die Redaktionsleitung nach Heirat und Umzug auf eigenen Wunsch ab, bleibt nach einer mehrmonatigen Auszeit aber in leitender Funktion t&#xE4;tig, so die Zeitung weiter: &#x201E;Unter ihrer F&#xFC;hrung hat die Zeitung weitere wichtige publizistische und digitale Entwicklungsschritte vollzogen, die konsequent weitergef&#xFC;hrt werden sollen.&#x201C; Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin Barbara Sollfrank geht in den Ruhestand, ber&#xE4;t den Verlag aber weiterhin.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wechsel von Communio-Onlineredaktion&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Leven, Jahrgang 1981, war bisher Online-Redaktionsleiter der internationalen katholischen Zeitschrift &#x201E;Communio&#x201C;. Deren Redaktion dankte ihm f&#xFC;r seine Professionalit&#xE4;t und seinen Sinn f&#xFC;r Themen. Bis Herbst 2026 wird der Theologe und Journalist Henning Klingen (50) diesen Posten vertretungsweise &#xFC;bernehmen, teilte die Redaktion mit.&#xD;
&lt;br /&gt;Wagner, geboren 1974, ist Professor f&#xFC;r nachhaltiges Management und Kommunikation an der Hochschule Fresenius in K&#xF6;ln, Leiter der Media School sowie als Berater t&#xE4;tig.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Wochenzeitung stellt sich neu auf. Benjamin Leven &#xFC;bernimmt die Chefredaktion, Riccardo Wagner die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung. Welche Ziele das neue F&#xFC;hrungsduo verfolgt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/neuer-chefredakteur-und-geschaeftsfuehrer-fuer-katholische-tagespost-978827/</link></item><item id="978823"><title>Karrierefaktor Image: Professionell auftreten, Vertrauen gewinnen</title><pubDate>1782729309</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Wer eine Fach- oder F&#xFC;hrungsposition erh&#xE4;lt, &#xFC;berhaupt erst einmal angestellt bzw. frei beauftragt wird, bekommt damit einen beachtlichen Vertrauensvorschuss. Der Arbeitgeber bindet sich rechtlich und verpflichtet sich finanziell, weil er &#xFC;berzeugt ist, dass derjenige die anstehenden Aufgaben gut bew&#xE4;ltigen wird. Mehr noch, dass er das besser als die anderen Interessenten kann, ins Team passt und sich noch steigern kann. Dieses Vertrauen basiert einerseits auf den objektiven Leistungsnachweisen, die jeder Bewerber vorlegt: Aus- und Weiterbildungen, bisheriger Werdegang sowie die Beurteilungen fr&#xFC;herer Arbeitgeber.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Daneben ist aber auch eine subjektive Komponente entscheidend, n&#xE4;mlich das Image: die generelle Einsch&#xE4;tzung, die andere von einem entwickeln. Aus ihm leiten potenzielle und aktuelle Vorgesetzte, Branchenkollegen und Kunden ab, ob es sozial und kulturell passen k&#xF6;nnte, ob man sich ohne viele Worte verstehen w&#xFC;rde, weil man ungef&#xE4;hr die gleichen Werte teilt. Sie leiten unbewusst daraus ab, wem sie glauben und vertrauen, wen sie f&#xFC;r kompetent, zuverl&#xE4;ssig und authentisch halten. Das Image kann die objektiven Leistungen auf lange Sicht nicht ersetzen, sie aber auf einer zus&#xE4;tzlichen Ebene vermitteln und betonen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Vertrauen schaffen, Zugeh&#xF6;rigkeit zeigen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Ein gutes Image schafft Vertrauen und vermittelt die Zugeh&#xF6;rigkeit (&#x201E;Stallgeruch&#x201C;) zu den Gruppen, die einem wichtig sind, z. B. zu bestimmten F&#xFC;hrungsebenen oder auch Unternehmen mit ihren jeweils eigenen Kulturen. Es &#xF6;ffnet damit Zug&#xE4;nge und kann einem anderen gegen&#xFC;ber, die fachlich ebenso kompetent sind, auf der emotionalen, zwischenmenschlichen Ebene den entscheidenden Vorteil verschaffen. Entsprechend setzen es Medienprofis auch ein und gestalten es f&#xFC;r sich. Beispiel: F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte, die Turnschuhe zum Anzug tragen, um modern, dynamisch und innovativ zu wirken.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Einigen ist bereits der Gedanke daran unangenehm. Sie verbinden damit, dass sie sich verstellen m&#xFC;ssten, anderen etwas vorspielen, sich mit unlauteren Mitteln einschmeicheln und verkaufen. Sie wollen lieber an ihrer Leistung und ihrem Charakter gemessen werden. Doch im Idealfall dr&#xFC;ckt das Image aus, wie jemand wirklich ist, f&#xFC;hrt also Selbst- und Fremdbild zusammen &#x2013; &#xFC;berlegt und stimmig. Beispiel: Eine Redakteurin hat sich f&#xFC;r eine F&#xFC;hrungsposition weitergebildet und kleidet sich nun hochwertiger als in ihren Tagen an der Uni. Das passt auch zu ihrer neuen Aufgabe mit Personal- und Budgetverantwortung.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Unn&#xF6;tige H&#xFC;rden m&#xF6;glichst abbauen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Wenn Selbst- und Fremdbild nicht zusammenpassen, wenn das professionelle Image nicht stimmt, sp&#xFC;rt man das vielfach selbst (z. B. Unsicherheit im Vorstellungsgespr&#xE4;ch), in jedem Fall aber an den ung&#xFC;nstigen Reaktionen anderer. Man schafft ungewollt eine Distanz zu den Menschen, die einem eigentlich wichtig sind oder sein sollten. Beispiel: Eine junge Redakteurin verwendet auch in ihren beruflichen E-Mails den Sprachstil, Kurzzeichen und Emojis wie in privaten Chats, dr&#xFC;ckt sich auch sonst sehr salopp aus. Ihr scheint das normal, auf andere wirkt sie damit unreif und etwas unprofessionell. Die Vorgesetzten sagen nichts, ordnen sie aber als &#x201E;nicht auf Augenh&#xF6;he&#x201C; und ungeeignet f&#xFC;r mehr Verantwortung ein.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Auch der biografische Hintergrund kann der Au&#xDF;enwahrnehmung schaden, wenn damit &#xFC;berwiegend negative Stereotypen (z. B. geringe Bildung, Provinzialit&#xE4;t, soziale Unbeholfenheit) verbunden werden, auch wenn sie im Einzelfall gar nicht zutreffen. Beispiel: Ein Lokalredakteur leistet sehr gute Arbeit und bem&#xFC;ht sich um einen Aufstieg in die Zentralredaktion. Aufgrund seines Auftretens, seines Dialekts und seiner Wortwahl wird er dort zwar nett empfangen, aber insgeheim eher bel&#xE4;chelt &#x2013; aus der Provinz, zudem wohl aus dem Arbeitermilieu. Man traut ihm nicht zu, in die eigenen Kreise zu passen.&#xD;
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&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Nicht verstellen, sondern stimmig auftreten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;F&#xFC;r einen stimmigen, auch f&#xFC;r einen selbst authentischen Gesamteindruck muss man sich erstens dar&#xFC;ber klar sein, wer man ist bzw. sein m&#xF6;chte, zweitens, zu welcher Gruppe (z. B. Branche, Unternehmen, Team) man geh&#xF6;ren will &#x2013; und drittens, welches Auftreten dazu passt. Es geht also, um es zu wiederholen, nicht darum, sich zu verstellen, sondern eine gemeinsame Sprache zu sprechen. Gef&#xE4;llt sie einem schon nicht, weil sie den eigenen &#xDC;berzeugungen widerspricht, bem&#xFC;ht man sich wahrscheinlich um die Akzeptanz einer Gruppe oder bestimmter Einzelpersonen, die gar nicht zu einem passen w&#xFC;rden. In dem Fall empfiehlt es sich, seine bisherigen Ziele zu &#xFC;berdenken und eventuell anzupassen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Das professionelle Image ergibt sich aus dem Zusammenspiel vieler Elemente, die man f&#xFC;r sich einmal durchgehen und &#xFC;berpr&#xFC;fen sollte: Passt das noch zu mir, wie kommt das wahrscheinlich bei anderen an, was w&#xE4;re eventuell besser? Zu den Komponenten geh&#xF6;ren: die digitale Pr&#xE4;senz (LinkedIn, Kurzprofil auf der Website des Arbeitgebers, eigene Website), optisches Auftreten inklusive Kleidung, Frisur und Accessoires, Kommunikationsstil, Sprachbeherrschung und Wortwahl, m&#xFC;ndlich wie schriftlich (E-Mails, Briefe, Bewerbungsunterlagen), das Auftreten bei pers&#xF6;nlichen Begegnungen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Auch der Ruf in der Branche ist ein Element des eigenen Images: Was denken und sagen fr&#xFC;here Chefs und Kollegen? Hier geht es z. B. um Qualit&#xE4;ten wie Zuverl&#xE4;ssigkeit, Ehrlichkeit, Belastbarkeit und Einsatz. In den schriftlichen Beurteilungen wird, schon wegen der rechtlichen Grenzen, nie ganz offen und ehrlich formuliert. Aber die Medienbranche ist klein, man trifft einander immer wieder, der fr&#xFC;here Kollege kann der n&#xE4;chste Chef sein. Es ist auch nicht &#xFC;blich, dass potenzielle neue Arbeitgeber bei einer Bewerbung nach Referenzen fragen oder einfach fr&#xFC;here Vorgesetzte anrufen und sich genauer erkundigen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Ein gutes Image aufzubauen erfordert Zeit, M&#xFC;he und gewisse Investitionen, lohnt sich aber. Im Idealfall passen alle Elemente schl&#xFC;ssig zusammen und dr&#xFC;cken in der Summe aus, wer Sie sind und sein wollen. Zum Beispiel: Jemand, der kompetent und erfahren ist, zudem zuverl&#xE4;ssig und ehrlich, sympathisch und menschlich angenehm, vielleicht auch mit einer interessanten pers&#xF6;nlichen Seite. Selbst wusste man das schon immer, aber nun sehen und verstehen es auch die anderen.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/karriere-ohne-chefposten-wie-medienprofis-sich-trotzdem-weiterentwickeln-978734/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Karriere ohne Chefposten&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Fachliche Kompetenz allein reicht oft nicht aus. Wie andere einen wahrnehmen, beeinflusst Chancen ma&#xDF;geblich. Karrierecoach Attila Albert erkl&#xE4;rt, worauf es beim professionellen Auftritt ankommt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/karrierefaktor-image-professionell-auftreten-vertrauen-gewinnen-978823/</link></item><item id="978822"><title>WDR widerspricht Gutachten zur Umwandlung des Radiosenders Cosmo</title><pubDate>1782722077</pubDate><description>K&#xF6;ln (KNA) &#x2013; Der WDR widerspricht der Einsch&#xE4;tzung eines Rechtsgutachtens, demzufolge die Umwandlung des multikulturellen Radiosenders Cosmo in ein Programm f&#xFC;r junge Hip-Hop-Fans gegen das WDR-Gesetz verst&#xF6;&#xDF;t. Der WDR k&#xF6;nne seine Angebote frei gestalten und auf bestimmte Zielgruppen ausrichten, erkl&#xE4;rte der Sender am Montag. &#x201E;Dies gilt auch f&#xFC;r Cosmo, da der Gesetzgeber f&#xFC;r das Angebot keine Zielgruppe festgelegt hat.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Eine Auslegung des Gesetzes, wie sie der Medienrechtler Hubertus Gersdorf in seinem Gutachten vorgenommen habe, w&#xFC;rde nach Ansicht des WDR zu einer verfassungswidrigen Einschr&#xE4;nkung der Programmfreiheit f&#xFC;hren. Das Gutachten, das am Montag ver&#xF6;ffentlicht wurde, kommt zu der Einsch&#xE4;tzung, dass die geplante Umwandlung von Cosmo in 1Live Street gegen das WDR-Gesetz versto&#xDF;en k&#xF6;nnte. Gersdorf hatte es im Auftrag der Organisation &#x201E;Neue deutsche Medienmacher*innen&#x201C; erstellt. Demnach erf&#xFC;llt das angedachte Profil von 1Live Street nicht die Vorgaben, die das Gesetz dem Sender f&#xFC;r sein interkulturelles Radioprogramm macht.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Grund hierf&#xFC;r sei, dass das WDR-Gesetz explizit ein H&#xF6;rfunkprogramm vorsehe, das sich &#x201E;vor allem Themen des interkulturellen Zusammenlebens widmet&#x201C;. Anders als bei anderen Radioprogrammen gibt es f&#xFC;r diesen Sender im Gesetz keine eindeutige Zielgruppe. Daraus leitet das Gutachten ab, dass sich das Programm an alle Altersgruppen richten m&#xFC;sste &#x2013; nicht wie bei 1Live Street nur an j&#xFC;ngere H&#xF6;rer.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Fokus auf j&#xFC;ngere Zielgruppen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Anfang Juni hatte der WDR-Rundfunkrat die Pl&#xE4;ne f&#xFC;r das neue Radioprofil mit knapper Mehrheit abgesegnet. Die Marke Cosmo, unter der auch die Social-Media-Pr&#xE4;senz des Radiosenders betrieben wird, soll wegfallen. Das sorgt seitdem f&#xFC;r Kritik aus Politik und Gesellschaft. Mitte Juni hatten sich 500 Migrantenorganisationen in einem offenen Brief an die Verantwortlichen gewandt und die Bedeutung von Cosmo f&#xFC;r die migrantische Community betont.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Das neue Programm 1Live Street soll Nachfolger von Cosmo sein. Es wird sich nach Angaben des WDR an eine junge, kulturell diverse, urban orientierte Zielgruppe richten und sich schwerpunktm&#xE4;&#xDF;ig mit der Musikrichtung Hip-Hop befassen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Dem WDR sei es wichtig, Themen der kulturellen Vielfalt st&#xE4;rker in der Breite seiner Programme abzubilden, so der Sender. Bei der Weiterentwicklung von 1Live und Cosmo lege man den Fokus auf die J&#xFC;ngeren, da in Nordrhein-Westfalen mehr als 40 Prozent der unter 30-J&#xE4;hrigen eine internationale Biografie h&#xE4;tten.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Aufsicht des Ministerpr&#xE4;sidenten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Dem Gutachten zufolge muss Ministerpr&#xE4;sident Hendrik W&#xFC;st (CDU) &#xFC;berpr&#xFC;fen, ob der WDR mit seinem Programm die Vorgaben des Gesetzes erf&#xFC;llt. Alle Personen, die Rundfunkbeitr&#xE4;ge zahlen, k&#xF6;nnten den WDR demnach wegen eines Versto&#xDF;es verklagen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Bislang war Cosmo vom WDR und dem RBB gemeinsam betrieben worden. Bereits Ende M&#xE4;rz war bekannt geworden, dass die Staatskanzlei Brandenburg und die Senatskanzlei Berlin den Auftrag f&#xFC;r ein Radioprogramm mit dem Schwerpunkt kulturelle Vielfalt aus dem gesetzlichen Auftrag streichen wollen. Wegen des laufenden parlamentarischen Verfahrens wollte man sich beim RBB derzeit nicht weiter &#xE4;u&#xDF;ern. Weil aber auch der RBB im Zuge der Rundfunkreform auf einen Radiosender verzichten muss, komme das Cosmo-Aus beim WDR dem RBB entgegen, so ein Sprecher.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der WDR will aus dem interkulturellen Radiosender Cosmo ein Programm f&#xFC;r junge, urbane Hiphop-Fans machen. Das k&#xF6;nnte gegen die Vorgaben des WDR-Gesetzes versto&#xDF;en, sagt ein Gutachter.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/gutachten-umwandlung-von-radiosender-cosmo-verstoesst-gegen-wdr-gesetz-978822/</link></item><item id="978819"><title>Video-Podcast-Tipp: J&#xF6;rg Wagners &#x201E;Medienh&#xF6;lle&#x201C; beim European Publishing Congress</title><pubDate>1782719574</pubDate><description>Wien &#x2013; J&#xF6;rg Wagner, fr&#xFC;her Chef des &#x201E;RBB Medienmagazins&#x201C;, heute &#x201E;Medienh&#xF6;lle&#x201C;-Podcaster, streift &#xFC;ber den European Publishing Congress in Wien.&#xD;
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Er spricht u. a. mit Verleger Johann Oberauer, der erkl&#xE4;rt, wie sein Medienfachverlag KI einsetzt. Mit dem Audio-KI-Spezialisten Chris Guse spricht er &#xFC;ber den Einsatz von KI bei Live-&#xDC;bersetzungen auf dem Kongress. Publizist Stefan Aust &#xE4;u&#xDF;ert sich &#xFC;ber den Relotius-Skandal beim &#x201E;Spiegel&#x201C; und die &#x201E;Hitler-Tageb&#xFC;cher&#x201C; beim &#x201E;stern&#x201C;.&#xD;
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&lt;link http://open.spotify.com/episode/1gmWjrlEJgwfrK1zXiCDrY?si=hj2l3qeKRbGEtKB9xGEyHQ&amp;nd=1&amp;dlsi=ed3ae5d9bdd24f47 _blank&gt;Zum Podcast&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Im Video-Podcast &#x201E;Medienh&#xF6;lle&#x201C; von J&#xF6;rg Wagner wird der Kongress in Wien aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet &#x2013; von KI-Einsatz im Medienalltag bis zu journalistischen Skandalen der Vergangenheit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/video-podcast-tipp-joerg-wagners-medienhoelle-beim-european-publishing-congress-978819/</link></item><item id="978818"><title>DJV fordert Merz zu klarer Haltung bei Pressefreiheit in der T&#xFC;rkei auf</title><pubDate>1782719070</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundeskanzler Friedrich Merz auf, die Verfolgung von Journalistinnen und Journalisten in der T&#xFC;rkei beim anstehenden NATO-Gipfel in Ankara zu thematisieren. Der DJV reagiert damit auf die Inhaftierung zahlreicher Regimekritiker, darunter auch Medienschaffende, auf das Verbot von Pressekonferenzen sowie verweigerte Akkreditierungen f&#xFC;r Journalisten kritischer Medien. Bereits mehr als eine Woche vor Beginn des NATO-Gipfels befindet sich Ankara nach Medienberichten im Ausnahmezustand.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Das Regime des Autokraten Recep Tayyip Erdogan zeigt seine h&#xE4;ssliche Fratze&#x201C;, sagt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. &#x201E;Die Staats- und Regierungschefs der NATO-Staaten m&#xFC;ssen bei ihrem Gipfel in der t&#xFC;rkischen Hauptstadt deutliche Worte finden. Das gilt auch f&#xFC;r den deutschen Bundeskanzler.&#x201C; Demokratische Prinzipien d&#xFC;rften nicht durch Schweigen auf dem Altar milit&#xE4;rischer B&#xFC;ndnistreue geopfert werden.&#xD;
&lt;br /&gt;Der DJV-Vorsitzende erkl&#xE4;rt sich dar&#xFC;ber hinaus solidarisch mit dem t&#xFC;rkischen Journalistenverband, der die Zwangsma&#xDF;nahmen gegen seine Mitglieder verurteilt: &#x201E;Es ist notwendig und mutig, f&#xFC;r die t&#xFC;rkischen Kolleginnen und Kollegen einzustehen. Daf&#xFC;r haben wir vom DJV gr&#xF6;&#xDF;te Hochachtung.&#x201C;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Das klang auf den ersten Blick so, als habe Stefan von Holtzbrinck eine Neuordnung der Beteiligungsverh&#xE4;ltnisse bei der &#x201E;Zeit&#x201C; angestrebt. Tats&#xE4;chlich allerdings war Dieter von Holtzbrinck die treibende Kraft, analysiert &lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/922?_gl=1*tnp1qa*_ga*MTY4MDY0Nzg5Ni4xNzgyMzc3MjUw*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODIzODgxMjkkbzMkZzEkdDE3ODIzODk1NTQkajQwJGwwJGgxNjczMjU2NDU1 _blank&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;-Chefredakteur Markus Wiegand. Und Weiter:&#xA0;Er zog eine Option zum Verkauf seiner &#x201E;Zeit&#x201C;-Anteile, so schildern es Insider. Der Grund: Der Verleger plant gr&#xF6;&#xDF;ere Investitionen in die Handelsblatt Media Group und den &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;, deren Aktivit&#xE4;ten k&#xFC;nftig unter dem Namen Holtzbrinck Media geb&#xFC;ndelt werden.&#xD;
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Holtzbrinck will &#x201E;gezielt in Technologie, zentrale Wachstumsfelder und neue Gesch&#xE4;ftsfelder rund um die journalistischen Marken investieren&#x201C;, hei&#xDF;t es. &#x201E;Dazu geh&#xF6;ren insbesondere Events, Communitys, Verticals sowie neue digitale Produkte und KI-gest&#xFC;tzte Angebote.&#x201C; Das Unternehmen plant, &#x201E;zus&#xE4;tzliche Stellen im mittleren zweistelligen Bereich zu schaffen&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Neuaufstellung des Gesch&#xE4;fts &#xFC;bernimmt Andrea Wasmuth, die bisher die Handelsblatt Media Group gef&#xFC;hrt hat. Die Managerin, urspr&#xFC;nglich Chefin der &#xFC;berschaubaren Corporate-Publishing-Sparte des Hauses, war 2020 f&#xFC;r ihren erkrankten Vorg&#xE4;nger Oliver Voigt eingesprungen und hat seither den Verleger und viele im Haus von sich &#xFC;berzeugt.&#xD;
&lt;br /&gt;Einfach wird ihre Aufgabe nicht. Ohne die &#x201E;Zeit&#x201C;, die bisher bei den DvH Medien bilanziert wurde, fehlt ein wichtiger Umsatzbringer, der zuverl&#xE4;ssig Gewinne in die Kasse sp&#xFC;lte. F&#xFC;r das Jahr 2024 meldete das Unternehmen im &#x201E;Bundesanzeiger&#x201C; einschlie&#xDF;lich der Zeit Verlagsgruppe einen Umsatz von 557,8 Mio. Euro und ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) von 56,2 Mio. Euro. Wegen des schw&#xE4;chelnden Anzeigengesch&#xE4;fts fiel das Ergebnis deutlich schlechter aus als erwartet.&#xD;
&lt;br /&gt;Ohne die &#x201E;Zeit&#x201C; h&#xE4;tte das Unternehmen noch einen Umsatz von rund 250 Mio. Euro erreicht. Sorgenkind der Gruppe ist der &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;, der Defizite im mittleren einstelligen Millionenbereich schreiben soll, hei&#xDF;t es im Umfeld des Unternehmens.&#xD;
&lt;br /&gt;Mit dem Verkauf der &#x201E;Zeit&#x201C;-Anteile und den Investitionen beweist Dieter von Holtzbrinck, dass er weiterhin an die Traditionstitel glaubt. Eigentlich hatte er sich schon vor mehr als 20 Jahren aus dem Gesch&#xE4;ft zur&#xFC;ckgezogen. Der Plan damals: Die verbliebenen Gesellschafter der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, Stefan von Holtzbrinck und Monika Schoeller sollten Dieter von Holtzbrinck &#xFC;ber mehrere Jahre auszahlen. Es zeigte sich allerdings in den Folgejahren, dass die Finanzkraft des Unternehmens daf&#xFC;r nicht ausreichte, obwohl Georg von Holtzbrinck in weiser Voraussicht verf&#xFC;gt hatte, dass die Anteile nur zur H&#xE4;lfte des realen Wertes ausgezahlt werden mussten. Daher hatte Dieter von Holtzbrinck 2009 ein &#xFC;berraschendes Comeback als Verleger gegeben und die Verlagsgruppe Handelsblatt, den &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; und 50 Prozent der &#x201E;Zeit&#x201C; &#xFC;bernommen.&#xD;
&lt;br /&gt;Zun&#xE4;chst hatte Dieter von Holtzbrinck den Stichentscheid bei der &#x201E;Zeit&#x201C;, vor Jahren war die Rolle allerdings an Stefan &#xFC;bergegangen. In fr&#xFC;heren Zeiten war das Verh&#xE4;ltnis unter den ungleichen Br&#xFC;dern nicht immer spannungsfrei. Die vergangenen Jahre allerdings und die j&#xFC;ngste Transaktion sollen harmonisch verlaufen sein.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/922?_gl=1*tnp1qa*_ga*MTY4MDY0Nzg5Ni4xNzgyMzc3MjUw*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODIzODgxMjkkbzMkZzEkdDE3ODIzODk1NTQkajQwJGwwJGgxNjczMjU2NDU1 _blank&gt;Must-Reads im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Neun Cases, wie Medienh&#xE4;user ihr Gesch&#xE4;ft in schwierigen Zeiten ankurbeln. Plus: Was Vermarktungsprofis wie Marco Bergmann jetzt empfehlen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ranking: Die wichtigsten digitalen Dienstleister f&#xFC;r Medienh&#xE4;user.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;GEO: Wie Medien in KI-generierten Suchergebnissen sichtbar werden.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;E-Paper im Fokus: Strategiegespr&#xE4;ch mit den NOZ/mh&#xE4;ftsf&#xFC;hrern Paul Wehberg und Jens Wegmann.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Nicht Stefan von Holtzbrinck trieb den Eigent&#xFC;merwechsel bei der &#x201E;Zeit&#x201C; voran, sondern Dieter von Holtzbrinck selbst. &#x201E;kress pro&#x201C;-Chefredakteur Markus Wiegand erkl&#xE4;rt die Strategie dahinter.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/warum-dieter-von-holtzbrinck-die-zeit-verkauft-hat-978815/</link></item><item id="978814"><title>Zwei Gesichter des Journalismus von morgen</title><pubDate>1782710913</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Die Zukunft des Journalismus ist vielf&#xE4;ltig, kreativ und innovativ. Das zeigt die aktuelle &lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/920?_gl=1*1gw85jz*_ga*NTg0NjIzMzUyLjE3NzkxNjk2MjE.*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODIxMDQ1MDgkbzMxJGcxJHQxNzgyMTA0NTMyJGozNiRsMCRoNTA4MDEwNTcy _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;-Ausgabe mit den &#x201E;Top 30 bis 30&#x201C; 2026, mit der bereits zum 20. Mal herausragende&#xD;
Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten ausgezeichnet werden. Die Auswahl versteht sich nicht als Rangliste, sondern als Querschnitt einer Generation, die den Journalismus mit neuen Ideen, Formaten und Perspektiven pr&#xE4;gt.&#xD;
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Ob Podcasts, Newsletter, Social-Media-Formate, Dokumentationen oder digitale Tools &#x2013; die ausgezeichneten Talente beweisen, dass moderner Journalismus weit &#xFC;ber klassische Karrierewege hinausgeht. Trotz oft schwieriger Rahmenbedingungen entwickeln sie eigene Projekte, bauen Communities auf und setzen Impulse f&#xFC;r die Medienbranche von morgen.&#xD;
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Aus rund 500 Nominierungen mit etwa 2.700 eingereichten Arbeitsproben wurden 30 Nachwuchstalente ausgew&#xE4;hlt. Zwei von ihnen n&#xE4;her vorgestellt:&#xD;
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&lt;strong&gt;JAKOB KERRY, &lt;/strong&gt;25,&#xA0;Investigativer Reporter &#x201E;M&#xE4;rkische Oderzeitung&#x201C;&#x200A;/&#x201E;&#x200A;Lausitzer Rundschau&#x201C;&#xD;
&lt;div&gt;Er geht dorthin, wo es brenzlig wird. W&#xE4;hrend seines Volontariats bei &#x201E;M&#xE4;rkische Oderzeitung&#x201C; und &#x201E;Lausitzer Rundschau&#x201C; spezialisierte er sich auf Recherchen zu Rechtsextremismus, verschw&#xF6;rungsideologischen Netzwerken und demokratie&#xAD;feindlichen Strukturen in Brandenburg. Seine Ver&#xF6;ffentlichungen &#xFC;ber die F&#xF6;rderung der AfD-nahen Erasmus-Stiftung durch das brandenburgische Innenministerium l&#xF6;sten politische Debatten aus und k&#xF6;nnten Konsequenzen f&#xFC;r die k&#xFC;nftige Stiftungs&#xAD;finanzierung im Land haben. F&#xFC;r ihn wurde eigens eine Stelle geschaffen: Seit 2026 ist er der erste Investigativ&#xAD;reporter in der Geschichte von MOZ und LR.&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Stolz auf &#xA0;...&lt;/em&gt; &#x201E;die Recherche zur F&#xF6;rderung der AfD-nahen Erasmus-Stiftung.&#x201C;&#xD;
&lt;em&gt;Ein guter Rat war:&lt;/em&gt; &#x201E;Denen eine Stimme geben, die sonst keine haben.&#x201C;&#xD;
&lt;em&gt;Gef&#xF6;rdert von:&lt;/em&gt; Marc Sch&#xFC;tz, Claus Liesegang, Angela Boll&#xD;
&lt;em&gt;Sein Antrieb?&lt;/em&gt; &#x201E;Die Pressefreiheit steht unter Druck. Ich will dazu beitragen, dass sie nicht nur in den Hauptstadtb&#xFC;ros verteidigt wird, sondern dort, wo das im Alltag unmittelbar sp&#xFC;rbar ist: im Lokalen.&#x201C;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;strong&gt;MARIA KOTSEV, &lt;/strong&gt;29,&#xA0;Redakteurin Internationales/Osteuropa &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;&#xD;
Sie spricht f&#xFC;nf Sprachen und berichtet seit Jahren mit besonderer N&#xE4;he aus der Ukra&#xAD;ine und &#xFC;ber Osteuropa. Die geb&#xFC;rtige Bulgarin verbindet akribische investigative Recherche mit einer hohen multimedialen Kompetenz in Video- und Podcast-Formaten. Nach ihrem Investigativ-&#xAD;Fellowship beim &#x201E;Spiegel&#x201C; &#xFC;bernahm sie im Mai 2026 die Position als Redakteurin f&#xFC;r Internationales mit Schwerpunkt Osteuropa beim &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;. Der gemeinsam mit Anastasia Trenkler (S. 39) &#xAD;gehostete Independent-Podcast &#x201E;Gen East&#x201C; wurde 2026 f&#xFC;r den &#xAD;Civis Medienpreis nominiert. Mit ihrem Fokus auf &#x201E;Human Touch&#x201C;-Geschichten pr&#xE4;gt sie ma&#xDF;geblich den deutschen Blick auf die gesellschaftlichen Umbr&#xFC;che im Osten.&#xD;
&lt;em&gt;Stolz auf &#xA0;...&lt;/em&gt; &#x201E;meine Geschichte &#xFC;ber die Fernbeziehung einer jungen Ukrainerin zu einem Soldaten an der Front. Mir war wichtig, sie nicht auf Klischees zu reduzieren.&#x201C;&#xD;
&lt;em&gt;Ein guter Rat war:&lt;/em&gt; &#x201E;Journalisten d&#xFC;rfen alles fragen, auch, wenn es unangenehm ist.&#x201C; (Britta Stuff)&#xD;
&lt;em&gt;Gef&#xF6;rdert von:&lt;/em&gt; Lorenz Maroldt, Dana Sch&#xFC;lbe, Sara Wess&#xD;
&lt;em&gt;Ihr Antrieb?&lt;/em&gt; &#x201E;Ich verstehe mich als &#xDC;bersetzerin zwischen Ost und West.&#x201C;&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/920?_gl=1*1gw85jz*_ga*NTg0NjIzMzUyLjE3NzkxNjk2MjE.*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODIxMDQ1MDgkbzMxJGcxJHQxNzgyMTA0NTMyJGozNiRsMCRoNTA4MDEwNTcy _blank&gt;Wer noch zu den &#x201E;Top 30 bis 30&#x201C;&#xA0;z&#xE4;hlt&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/920?_gl=1*1gw85jz*_ga*NTg0NjIzMzUyLjE3NzkxNjk2MjE.*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODIxMDQ1MDgkbzMxJGcxJHQxNzgyMTA0NTMyJGozNiRsMCRoNTA4MDEwNTcy _blank&gt;&lt;strong&gt;Die aktuelle &#x201E;medium magazin&#x201C;-Ausgabe&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Brauchen Redaktionen mehr junge Merz- und Lindner-Sympathisanten, wie von &#x201E;Zeit&#x201C;-Chefredakteur Jochen Wegner aufgeworfen? Die kontroverse Debatte.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;In 5 Schritten zur Personal Brand &#x2013; mit Annika Prigge, Dirk van Gehlen und Co zur eigenen Personenmarke.&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Und warum erleben so viele Journalistinnen und Journalisten weiterhin Rassismus &#x2013; sogar in der eigenen Redaktion?&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die &#x201E;Top 30 bis 30&#x201C; 2026 zeichnen junge Journalistinnen und Journalisten aus, die mit neuen Ideen und innovativen Formaten die Medienbranche pr&#xE4;gen. Zwei von ihnen sind Jakob Kerry und Maria Kotsev. Wer noch dazu geh&#xF6;rt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/fads-978814/</link></item><item id="978801"><title>Gutachten: Google soll f&#xFC;r Fehler in seiner KI-&#xDC;bersicht haften</title><pubDate>1782451788</pubDate><description>Hamburg (KNA) &#x2013; Wenn eine KI-&#xDC;bersicht in der Google-Suche Fehler enth&#xE4;lt, ist Google daf&#xFC;r rechtlich verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten im Auftrag der Landesmedienanstalten, das am Donnerstag in Hamburg vorgestellt wurde. Demnach muss Google die Haftung &#xFC;bernehmen, wenn von der Google-KI selbst generierte Inhalte in den Suchergebnissen falsche Informationen verbreiten.&lt;br /&gt;Die KI-&#xDC;bersichten bei der Google-Suche gibt es in Deutschland seit etwas mehr als einem Jahr. Laut einer Analyse der &#x201E;New York Times&#x201C; enthalten die &#xDC;bersichten in neun Prozent aller F&#xE4;lle falsche Informationen. Diese k&#xF6;nnen rechtswidrig sein, wenn sie zum Beispiel Pers&#xF6;nlichkeitsrechte verletzen.&#xD;
&lt;br /&gt;Bislang hatte Google f&#xFC;r seine KI-&#xDC;bersichten immer das sogenannte Haftungsprivileg in Anspruch genommen. Diese rechtliche Sonderregel erlaubt es Suchmaschinen, das Internet nach Inhalten zu durchsuchen und diese f&#xFC;r die Nutzer aufzulisten, ohne zu &#xFC;berpr&#xFC;fen, ob darunter auch illegale Inhalte sind. Ohne diese Sonderregel w&#xE4;ren Suchmaschinen nicht denkbar, weil der Aufwand f&#xFC;r eine solche &#xDC;berpr&#xFC;fung angesichts der Milliarden Suchanfragen t&#xE4;glich nicht zu leisten w&#xE4;re.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bestehende Gesetze reichen nicht aus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Gutachten der Medienaufsicht stellt nun aber fest, dass Google sich bei den KI-&#xDC;bersichten nicht auf diese Sonderregel beziehen kann. Demnach sind KI-Antworten eigene Inhalte, f&#xFC;r die Google haftet. Das liege einerseits daran, dass die Google-KI gelegentlich halluziniert &#x2013; also Informationen erfindet, die in den verlinkten Quellenangaben gar nicht vorkommen. Aber auch die &#x201E;algorithmische Aufbereitung, Vermischung oder Verdichtung aufgefundener Informationen&#x201C; reiche aus, damit Google f&#xFC;r die Inhalte rechtlich verantwortlich sei.&#xD;
&lt;br /&gt;Weil KI-Angebote in Suchmaschinen eine relativ neue Technologie sind, lassen sich die bestehenden Gesetze nicht eins zu eins anwenden. Die Landesmedienanstalten fordern deshalb eine neue Regulierung, die klar festlegt, welche Sorgfaltspflichten Google f&#xFC;r die Inhalte seiner KI-Suche erf&#xFC;llen muss.&#xD;
&lt;br /&gt;Vor einigen Wochen hatte das Landgericht M&#xFC;nchen ein Urteil gef&#xE4;llt, das die Einsch&#xE4;tzung des Gutachtens unterst&#xFC;tzt. Zwei deutsche Verlage hatten Google verklagt, weil die KI-&#xDC;bersicht aus ihrer Sicht rufsch&#xE4;digende Informationen &#xFC;ber die Unternehmen verbreitet hat. Das Gericht best&#xE4;tigte, dass Google f&#xFC;r die Inhalte der KI-&#xDC;bersicht verantwortlich ist, und verh&#xE4;ngte eine einstweilige Verf&#xFC;gung.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Google setzt bei seiner Suchmaschine immer st&#xE4;rker auf KI. Deren Antworten enthalten aber teils Fehler, f&#xFC;r die Google nicht haften will. Zu Unrecht, sagt nun ein Gutachten der Medienaufsicht.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/gutachten-google-soll-fuer-fehler-in-seiner-ki-uebersicht-haften-978801/</link></item><item id="978794"><title>Markus Knall wirbt f&#xFC;r st&#xE4;rkeren KI-Einsatz im Journalismus &#x2013; der &#x201E;Spiegel&#x201C; verbietet sie</title><pubDate>1782385332</pubDate><description>Berlin &#x2013; Markus Knall findet die aktuelle KI-Debatte &#xFC;berzogen &#x2013; das berichtet taz-Autorin Anne Fromm in ihrer Story &#x201E;Text ohne Autor&#x201C;. Der Chefredakteur von Ippen.Media, der ein Netzwerk aus 70 Websites und 20 Lokalzeitungen vom M&#xFC;nchner Merkur bis zur &#x201E;Frankfurter Rundschau&#x201C;&#xA0;verantwortet, glaubt: Journalismus brauche nicht weniger, sondern mehr KI. Seinen eigenen Alltag organisieren bereits KI-Agenten. Sie protokollieren Sitzungen, fassen Nachrichten zusammen und sortieren sein Mailpostfach.&lt;br /&gt;Ippen.Media l&#xE4;sst bereits komplette Texte von KI erstellen &#x2013; ohne menschliche Kontrolle im Arbeitsablauf, ohne &#x201E;Human in the Loop&#x201C;, wie Knall es nennt. Ein konkretes Beispiel ist Wahlberichterstattung. &#x201E;Deutschland hat 11.000 Gemeinden. Kein Mensch kann f&#xFC;r jede einzelne in der Wahlnacht einen Text schreiben. Die KI schon.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Die Qualit&#xE4;t sieht Knall durch KI sogar gesteigert: &#x201E;Mit der KI werden wir die Qualit&#xE4;t von Journalismus steigern. Wenn eine KI f&#xFC;r einen Artikel Hunderttausende Texte aus unserem Archiv auswertet, bringt das mehr analytische Tiefe, als ein einzelner Redakteur je k&#xF6;nnte.&#x201C; Negative R&#xFC;ckmeldungen zu KI-Texten habe er bisher nicht bekommen. Seine These: &#x201E;Das werden Texte sein, ohne Rechtschreibfehler, ohne inhaltliche Fehler, gut strukturiert und ohne den weltanschaulichen Bias, den Journalisten haben.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Den Journalisten der Zukunft nennt der Ippen-Mann einen &#x201E;KI-Komponisten&#x201C;: jemanden, der wei&#xDF;, womit er die KI f&#xFC;ttern muss, damit sie das richtige Ergebnis ausspuckt. Das sei die eigentliche Leistung von Journalismus. &#x201E;Niemand ist Journalist geworden, um Texte zu tippen.&#x201C; Komplett auf Menschen verzichten will er allerdings nicht. Moderne Reporter werde es weiter brauchen. Knall bezeichnet sie als &#x201E;Creator&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Knalls Position ist eine der radikalsten in der laufenden KI-Debatte und steht in direktem Widerspruch zu Positionen wie denen von Weser-Kurier-Chefredakteur Benjamin Piel, der in einem Gastbeitrag f&#xFC;r kress.de zwischen &#x201E;Dumm-Nutzung&#x201C; und &#x201E;Schlau-Nutzung&#x201C; von KI unterschied, Ex-&#x201E;Spiegel&#x201C;-Chef Stefan Aust, der beim European Publishing Congress betonte: Meinungen muss der Mensch selbst bilden &#x2013; oder Tagesspiegel-Chefredakteur Christian Tretbar, der im Deutschlandfunk klarstellte: &#x201E;Der Mensch, dessen Name &#xFC;ber einem Artikel steht, muss auch wirklich in dem Artikel drinstecken.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;taz-Autorin Anne Fromm stellt die gr&#xF6;&#xDF;ere Frage dahinter: &#x201E;Die Frage, welche Rolle KI in den Medien spielt, ist nicht nur eine technologische, sondern auch eine wirtschaftliche. Leistet die Maschine bald schneller und billiger das, was heute teure Redakteurinnen und Redakteure leisten?&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Markus Knall verantwortet als Chefredakteur und Direktor Content die Entwicklung des Redaktionsnetzwerkes Ippen.Media. Es umfasst rund 70 Medienportale mit Marken wie F&#x201E;rankfurter Rundschau&#x201C;, Merkur.de, tz.de, buzzfeed.de sowie zahlreiche lokale Titel. Er hat in Regensburg und Washington Politikwissenschaft und Geschichte studiert und 2022 einen Executive MBA in St. Gallen absolviert. &#x201E;kress pro&#x201C;&#xA0;k&#xFC;rte ihn 2020 zum Digital-Chefredakteur des Jahres.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;link http://www.spiegel.de/politik/kuenstliche-intelligenz-wie-der-spiegel-ki-in-der-redaktion-einsetzt-a-51cbb6aa-4bcc-4a9d-a70a-fc9df37e0611 _blank&gt;&lt;strong&gt;&#x201E;Spiegel&#x201C; versch&#xE4;rft interne Richtlinien&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Der &#x201E;Spiegel&#x201C; versch&#xE4;rft nach einer internen Debatte seine Richtlinien zum Einsatz von K&#xFC;nstlicher Intelligenz. Chefredakteur Dirk Kurbjuweit betont, dass Journalistinnen und Journalisten ihre Texte weiterhin selbst schreiben sollen. KI bleibt als Werkzeug erlaubt, nicht jedoch als Autor.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Kurbjuweit positioniert sich klar in der Debatte um den Einsatz von KI im Journalismus. &#x201E;Wir lassen unsere Texte nicht von einer KI schreiben oder umschreiben&#x201C;, stellt er in einem Essay im eigenen Blatt klar. Er berichtet von einer intensiven, hitzigen Diskussion innerhalb der Redaktion. Die internen KI-Richtlinien untersagen bisher, &#x201E;Artikel ma&#xDF;geblich von einer KI schreiben oder umschreiben&#x201C; zu lassen. Infolge der Diskussion streicht der &#x201E;Spiegel&#x201C; nun das Wort &#x201E;ma&#xDF;geblich&#x201C; aus den Richtlinien. &#x201E;Wir sind die Autorinnen und Autoren unserer Texte. Wir denken selbst, wir strukturieren selbst, wir schreiben selbst, ob im Team oder allein. Niemand von uns soll das verlernen&#x201C;, schreibt Kurbjuweit. Der &#x201E;Spiegel&#x201C; solle &#x201E;ein Fest von Menschen f&#xFC;r Menschen bleiben, mal wild, mal gediegen, ein Menschenmedium&#x201C;. Dies sei &#x201E;Teil unseres Ethos, unserer Identit&#xE4;t&#x201C;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Gleichzeitig will Kurbjuweit den Einsatz von KI aber nicht grunds&#xE4;tzlich verbieten: &#x201E;Es kann hier meines Erachtens keine radikale L&#xF6;sung geben, weder Roboter noch Reinheitsgebot.&#x201C; Als Werkzeug etwa f&#xFC;r &#xDC;bersetzungen, die Rechtschreibpr&#xFC;fung oder die Auswertung gro&#xDF;er Datenmengen bleibt der Einsatz von KI weiterhin erlaubt. Kurbjuweit vertraue darauf, &#x201E;dass der Anspruch, &#x201A;Menschenmedium&#x2018; zu sein, eingehalten wird, dass jeder auf die eigene Sch&#xF6;pfungstiefe achtet&#x201C;. Sollte der &#x201E;Spiegel&#x201C; davon Ausnahmen machen, &#x201E;kennzeichnen wir das&#x201C;. F&#xFC;r Kurbjuweit sei das Selbstschreiben &#x201E;das reine Gl&#xFC;ck&#x201C;. &#x201E;Denken und Schreiben bilden zusammen ein Zentrum meines Lebens. W&#xE4;re ich nicht verr&#xFC;ckt, w&#xFC;rde ich mir beides von der k&#xFC;nstlichen Intelligenz wegnehmen lassen? Ich w&#xE4;re verr&#xFC;ckt, und so verr&#xFC;ckt bin ich nicht.&#x201C;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>In der taz-Story &#x201E;Text ohne Autor&#x201C; spricht sich der Chefredakteur von Ippen.Media f&#xFC;r einen verst&#xE4;rkten Einsatz von KI in Redaktionen aus. Beim &#x201E;Spiegel&#x201C; bleibt KI als Werkzeug erlaubt, nicht jedoch als Autor.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/ippenmedia-chefredakteur-markus-knall-wirbt-fuer-staerkeren-ki-einsatz-im-journalismus-978794/</link></item><item id="978793"><title>&#x201E;Neue Osnabr&#xFC;cker Zeitung&#x201C; sucht Volont&#xE4;r</title><pubDate>1782384926</pubDate><description>Osnabr&#xFC;ck &#x2013; Die &#x201E;Neue Osnabr&#xFC;cker Zeitung&#x201C;&#xA0;sucht einen Volont&#xE4;r&#xA0;(w/m) mit Dienstort Delmenhorst, Flensburg, Osnabr&#xFC;ck, Pinneberg, Rendsburg, oder Emsland.&#xD;
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Das Volontariat vermittelt journalistische Grundlagen und praktische Erfahrungen in verschiedenen Redaktionen. Die Ausbildung umfasst Eins&#xE4;tze in Lokalredaktionen sowie in &#xFC;berregionalen Teams und wird von erfahrenen Journalistinnen und Journalisten begleitet.&#xD;
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Regelm&#xE4;&#xDF;ige Feedbackgespr&#xE4;che, Schulungen und Einblicke in unterschiedliche journalistische Darstellungsformen sind Bestandteil der Ausbildung. Teile des Volontariats k&#xF6;nnen entsprechend individueller Interessen und St&#xE4;rken gestaltet werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
W&#xE4;hrend der gesamten Ausbildungszeit stehen feste Ansprechpersonen in den Redaktionen sowie die Volontariatsleitung als Begleitung und Unterst&#xFC;tzung zur Verf&#xFC;gung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber Dkennen die Bedeutung des Lokaljournalismus und&#xA0;m&#xF6;chten mit ihrer Arbeit zeigen, warum er f&#xFC;r unsere Gesellschaft unverzichtbar ist.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-praktika-volontariate-trainees-6/volontariat-redaktion-mwd-564872/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber Dkennen die Bedeutung des Lokaljournalismus und m&#xF6;chten mit ihrer Arbeit zeigen, warum er f&#xFC;r unsere Gesellschaft unverzichtbar ist.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/neue-osnabruecker-zeitung-sucht-volontaer-978793/</link></item><item id="978784"><title>&#x201E;Der Platow Brief&#x201C; sucht Investigativredakteur</title><pubDate>1782376482</pubDate><description>Frankfurt&#x2013; &#x201E;Der Platow Brief&#x201C;&#xA0;sucht einen Investigativredakteur&#xA0;(w/m).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul data-spread="false"&gt; &lt;li&gt;Eigenverantwortliche Betreuung und Entwicklung definierter Themengebiete (Beats)&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Selbstst&#xE4;ndige Recherche, Planung und Umsetzung journalistischer Inhalte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Enge Zusammenarbeit und direkte Abstimmung mit der Chefredaktion&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Berichterstattung zu relevanten Entwicklungen und Ereignissen im jeweiligen Themenbereich&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitwirkung an der inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung des Mediums&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Teilnahme am redaktionellen Austausch sowie an Terminen vor Ort am Finanzplatz&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Bewerber sind erfahrene Investigativjournalistinnen oder erfahrene Investigativjournalisten.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/investigativredakteurin-fuer-der-platow-brief-frankfurt-am-main-564677/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber sind erfahrene Investigativjournalistinnen oder Investigativjournalisten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/der-platow-brief-sucht-investigativredakteur-978784/</link></item><item id="978783"><title>&#x201E;S&#xFC;ddeutsche&#x201C;: Jan Wachtel ist bei Burda am internen Widerstand gescheitert</title><pubDate>1782375349</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013; Hans-J&#xFC;rgen Jakobs sucht in der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C; nach den Gr&#xFC;nden f&#xFC;r das sehr schnelle Scheitern von Medien-CEO Jan Wachtel bei Burda. Dabei bezieht er sich vor allem auf anonyme Quellen aus dem Konzern. Jakobs schreibt etwa, dass Wachtel sich &#x201E;mit einem Tross externer Berater an einer Art Gesamtkunstwerk versucht&#x201C; haben soll. Dabei habe er wohl auf Rezepte gesetzt, die er bei seinen letzten beiden Arbeitgebern kennengelernt hatte, so Jakobs.&#xD;
&lt;br /&gt;Von Bauer soll Wachtel das Prinzip einer Zentralredaktion importiert haben, die verschiedene Titel best&#xFC;ckt. Ein solches Vorgehen spare zwar Kosten, &#x201E;h&#xE4;tte aber kaum zum Burda-Verlag mit seinem sehr breiten, unterschiedlichen Sortiment gepasst&#x201C;, urteilt Jakobs. Am Ende soll Wachtel vom Konstrukt der Zentralredaktion wieder abger&#xFC;ckt sein.&#xD;
&lt;br /&gt;Inspiriert von RTL soll er zudem die Idee verfolgt haben, alle Burda-Inhalte in einer &#x201E;Super-App&#x201C; unter der Marke &#x201E;Focus&#x201C; zu b&#xFC;ndeln. &#x201E;Ver&#xE4;rgert&#x201C; sollen &#x201E;gestandene Burda-Kr&#xE4;fte&#x201C; angefangen haben, sich &#x201E;gegen die vielen externen Ideen zu wehren&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;18 Monate nach dem Generationswechsel sitze Burda nun &#x201E;auf einem Berg von Konzepten und Planskizzen, die sich als wenig tauglich erwiesen haben&#x201C;, res&#xFC;miert Jakobs. Ein paar der Ideen von Wachtel zum digitalen Wandel sollen von seiner Nachfolgerin Eli Varn &#xFC;bernommen werden.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Hans-J&#xFC;rgen Jakobs sucht in der SZ nach den Gr&#xFC;nden f&#xFC;r das schnelle Scheitern von Medien-CEO Jan Wachtel bei Burda. Dabei bezieht er sich vor allem auf anonyme Quellen aus dem Konzern.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/sueddeutsche-jan-wachtel-ist-bei-burda-am-internen-widerstand-gescheitert-978783/</link></item><item id="978782"><title>Julia Becker legt Mandat im FAZ-Aufsichtsrat nieder</title><pubDate>1782374768</pubDate><description>Frankfurt &#x2013;&#xA0;Die Funke-Verlegerin Julia Becker hat den Aufsichtsrat der FAZ nach nicht einmal einem Jahr verlassen. Das berichtet &#x201E;Horizont&#x201C;. Eine Sprecherin des Blattes nennt demnach &#x201E;pers&#xF6;nliche Gr&#xFC;nde&#x201C; f&#xFC;r den Schritt Beckers und erkl&#xE4;rt, dass &#x201E;das Gremium und die Gesellschafter diesen Schritt au&#xDF;erordentlich bedauern&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch Aufsichtsratschef Andreas Barner steht laut &#x201E;Horizont&#x201C; vor dem R&#xFC;ckzug. Damit w&#xFC;rde das Kontrollgremium innerhalb von eineinhalb Jahren sechs Mitglieder verlieren. Zuvor waren bereits Katarzyna Mol-Wolf, Karl Hans Arnold, Joachim Rosengarten und Burkhard Keese ausgeschieden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die FAZ verweist hinsichtlich Barner auf die Gesellschafterversammlung Ende kommender Woche. Der Autor Roland Pimpl vermutet, dass der Kurs von Ulrich Wilhelm, dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Fazit-Stiftung, ein Grund f&#xFC;r die hohe Fluktuation sein k&#xF6;nnte. Unter dessen F&#xFC;hrung seien die Kompetenzen des Aufsichtsrats beschnitten worden.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Funke-Verlegerin hat ihren Sitz im Aufsichtsrat der &#x201E;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#x201C; nach weniger als einem Jahr aufgegeben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/julia-becker-legt-mandat-im-faz-aufsichtsrat-nieder-978782/</link></item><item id="978781"><title>Vassili Golod wird neuer Leiter und Moderator von &#x201E;Monitor&#x201C;</title><pubDate>1782373167</pubDate><description>K&#xF6;ln &#x2013; Der WDR-Journalist Vassili Golod wird neuer Leiter und Moderator des ARD-Politikmagazins &#x201E;Monitor&#x201C;. Wie der Westdeutsche Rundfunk mitteilte, soll der 33-J&#xE4;hrige die Position im Fr&#xFC;hjahr 2027 &#xFC;bernehmen. Bis dahin wird der langj&#xE4;hrige stellvertretende Redaktionsleiter Achim Pollmeier das Magazin kommissarisch leiten und moderieren.&#xD;
&lt;br /&gt;Golod berichtet seit 2022 als ARD-Korrespondent aus der Ukraine und leitet seit 2023 das ARD-Studio in Kyjiw. F&#xFC;r seine Berichterstattung wurde er vom &lt;link http://mediummagazin.de _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;2023 und 2025 ausgezeichnet. Zudem erhielt er gemeinsam mit seinem Team 2023 den Deutschen Fernsehpreis.&#xD;
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&#x201E;Monitor&#x201C;&#xA0;feierte 2025 sein 60-j&#xE4;hriges Bestehen. Nach Angaben des WDR erreichte das Politikmagazin im vergangenen Jahr durchschnittlich 2,45 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sowie einen Marktanteil von 11,8 Prozent. Die Redaktion arbeitet nach eigenen Angaben nach dem Prinzip &#x201E;digital first&#x201C; und ist auch auf sozialen Plattformen mit mehreren Hunderttausend Abonnenten vertreten.&lt;br /&gt;Georg Restle hatte &#x201E;Monitor&#x201C;&#xA0;seit 2012 geleitet und moderiert. Seit Juni 2026 ist er Leiter des ARD-Studios Nairobi.&#xD;
&lt;br /&gt;Golod wurde am 11. M&#xE4;rz 1993 im ukrainischen Charkiw geboren. Er studierte Politikwissenschaft und Geschichte in G&#xF6;ttingen und Aberystwyth in Wales. Nach Stationen unter anderem beim NDR und der &#x201E;Rheinischen Post&#x201C;&#xA0;absolvierte er ein Volontariat beim WDR. Anschlie&#xDF;end arbeitete er als ARD-Korrespondent in London sowie in verschiedenen Funktionen im WDR-Newsroom. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine berichtet er regelm&#xE4;&#xDF;ig f&#xFC;r Formate wie &#x201E;Tagesschau&#x201C;, &#x201E;Tagesthemen&#x201C;&#xA0;und &#x201E;Weltspiegel&#x201C;.&#xD;
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Das Gericht verbietet zudem die Ver&#xF6;ffentlichung von zwei Zitaten aus einer vertraulichen E-Mail von Ulmen an seinen Strafverteidiger. Die Passagen verletzen laut dem Urteil die intime Privatsph&#xE4;re des Schauspielers.&#xD;
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Zuvor hatte das Landgericht Hamburg in erster Instanz noch argumentiert, es gebe einen Mindestbestand an Beweistatsachen f&#xFC;r die Verbreitung der Videos. Fernandes wirft Ulmen unter anderem digitale Gewalt vor. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zu den Vorw&#xFC;rfen. Der &#x201E;Spiegel&#x201C; teilt mit, dass &#x201E;der Kernvorwurf der &#x201A;virtuellen Vergewaltigung&#x2018; unbestritten&#x201C; bleibe. Die vom Magazin enth&#xFC;llten Vorw&#xFC;rfe gegen Ulmen d&#xFC;rften &#x201E;weitgehend unver&#xE4;ndert so &#xF6;ffentlich gemacht werden, wie in dem Artikel vom 19. M&#xE4;rz 2026&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ulmens Anwalt Simon Bergmann hofft, &#x201E;dass die Entscheidung zur Versachlichung der &#xF6;ffentlichen Debatte beitr&#xE4;gt und die immense Vorverurteilung unseres Mandanten eingestellt wird&#x201C;.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Das Hanseatische Oberlandesgericht sieht f&#xFC;r zentrale Vorw&#xFC;rfe keine ausreichenden Belege.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/olg-verbietet-weitere-spiegel-passagen-ueber-christian-ulmen-978765/</link></item><item id="978762"><title>Melanie Amann &#xFC;ber Ben Berndt: &#x201E;Sonst w&#xE4;re da nur der Hintern vom H&#xF6;cke gewesen&#x201C;</title><pubDate>1782278977</pubDate><description>Berlin &#x2013; Wenn ich mich nicht auf diesen Stuhl gesetzt h&#xE4;tte, w&#xE4;re da nur der Hintern vom H&#xF6;cke gewesen und sein Gequassel w&#xE4;re unwidersprochen geblieben.&#x201C; Mit diesen Worten erkl&#xE4;rt Melanie Amann im &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1302-quot-wenn-ich-mich-nicht-auf-diesen-stuhl-gesetzt-haette-waere-da-nur-der-hintern-vom-hoecke-gewesen-und-sein-gequassel-waere-unwidersprochen-geblieben-quot.html _blank&gt;Interview mit Senta Krasser vom &#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;, warum sie f&#xFC;r die erste Folge ihres Podcasts &#x201E;Amann Unframed&#x201C; ausgerechnet Ben Berndt einlud &#x2013; den Podcaster, der kurz zuvor Bj&#xF6;rn H&#xF6;cke vier Stunden lang quasseln lie&#xDF;.&#xD;
&lt;br /&gt;Amann r&#xE4;umt ein, dass sie f&#xFC;r ihre Verh&#xE4;ltnisse relativ freundlich war &#x2013; und erkl&#xE4;rt das mit den Bedingungen, unter denen das Gespr&#xE4;ch stattfand: Berndt bestand darauf, dass es in seinem Studio aufgenommen wird und er nicht nur ihr Gast ist, sondern sie auch seiner. &#x201E;Es erkl&#xE4;rt vielleicht auch, warum ich nicht so konfrontativ war, wie ich es vielleicht in meinem eigenen Studio gewesen w&#xE4;re&#x201C;, sagt sie. Ihre Erkenntnis: Dosiertes Widersprechen sei der richtige Weg, blutiger Kampf erzeuge Absto&#xDF;ungsreaktionen.&#xD;
&lt;br /&gt;Zum zweiten Gast Harald Martenstein erkl&#xE4;rt Amann ebenfalls selbstkritisch: &#x201E;Vielleicht war ich bei Martenstein zu offensiv und h&#xE4;tte ihn im Nachhinein noch mehr ausreden lassen sollen.&#x201C; Dennoch k&#xFC;ndigt sie an, gemeinsam mit Martenstein zum AfD-Parteitag zu fahren und zu berichten &#x2013; &#x201E;wie Statler und Waldorf bei den Muppets&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Amann ist seit Januar 2026 Chefredakteurin Digital in der Berliner Zentralredaktion der Funke Mediengruppe. Sie kam vom &#x201E;Spiegel&#x201C;. Zur Funke-Digitalstrategie sagt Amann, dass eine &#xF6;ffentliche Verk&#xFC;ndung ihrer Pl&#xE4;ne &#x201E;nicht mehr lange&#x201C; auf sich warten lasse. Details nennt sie nicht. Ihr Podcast &#x201E;Amann Unframed&#x201C; sei Teil der Digitaloffensive von Funke.&#xD;
&lt;br /&gt;Im vollst&#xE4;ndigen Interview im m&#x201E;edium magazin&#x201C; spricht Amann au&#xDF;erdem &#xFC;ber ihren Abgang beim Spiegel &#x2013; und r&#xE4;umt auf mit Ger&#xFC;chten &#xFC;ber &#x201E;Machtkampf&#x201C; und &#x201E;Zerw&#xFC;rfnis&#x201C;. Sie erkl&#xE4;rt, warum sie trotz attraktiver TV-Angebote zu Funke wechselte, was sie von Harald Martenstein &#xFC;ber Gespr&#xE4;chsf&#xFC;hrung gelernt hat &#x2013; und warum sie auch zu Tucker Carlson gehen w&#xFC;rde.&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Im Interview mit dem &#x201E;medium magazin&#x201C; spricht die Funke-Chefredakteurin &#xFC;ber die ersten Folgen ihres Podcasts &#x201E;Amann Unframed&#x201C;, ihre Gespr&#xE4;chsstrategie mit Ben Berndt und Harald Martenstein sowie ihre Pl&#xE4;ne bei der Funke Mediengruppe.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/melanie-amann-ueber-ben-berndt-sonst-waere-da-nur-der-hintern-vom-hoecke-gewesen-978762/</link></item><item id="978761"><title>Helmut-Schmidt-Journalistenpreis und Fellowship: Bewerbungsfrist endet am 30. Juni</title><pubDate>1782278218</pubDate><description>Hamburg &#x2013;&#xA0;Die Bewerbungsfrist f&#xFC;r den diesj&#xE4;hrigen Helmut-Schmidt-Journalistenpreis und das HSJP Fellowship endet am 30. Juni 2026.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mit dem Helmut-Schmidt-Journalistenpreis werden herausragende Leistungen im Wirtschafts- und Finanzjournalismus gew&#xFC;rdigt. Gesucht werden Ver&#xF6;ffentlichungen, die wirtschaftliche Zusammenh&#xE4;nge verst&#xE4;ndlich aufbereiten und sich kritisch mit aktuellen Entwicklungen auseinandersetzen. Auch Beitr&#xE4;ge, die konstruktive L&#xF6;sungsans&#xE4;tze und Zukunftsperspektiven aufzeigen, sind laut Ausschreibung besonders gefragt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Teilnahmeberechtigt sind Journalistinnen und Journalisten, die entsprechende Beitr&#xE4;ge in deutschsprachigen Medien ver&#xF6;ffentlicht haben. Auch Gemeinschaftsarbeiten von Redaktionen, Ressorts oder Projektteams k&#xF6;nnen eingereicht werden. Der von der ING Deutschland gestiftete Preis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Parallel dazu wird das HSJP Fellowship vergeben. Das F&#xF6;rderprogramm richtet sich an Journalistinnen und Journalisten bis 35 Jahre, die eine Rechercheidee zu wirtschaftlichen Zukunftsfragen einreichen m&#xF6;chten. Ziel ist die F&#xF6;rderung eines kritisch-konstruktiven Wirtschaftsjournalismus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die ausgew&#xE4;hlte Recherche soll im Rahmen eines dreimonatigen Fellowships umgesetzt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Begleitet wird das Projekt von den Wirtschafts- und Investigativjournalisten&#xA0;Felix Rohrbeck&#xA0;und&#xA0;Oliver Schr&#xF6;m, die als Mentoren fungieren. W&#xE4;hrend des F&#xF6;rderzeitraums werden Lebenshaltungs-, Reise- und Recherchekosten durch ein Stipendium abgedeckt. Das Fellowship soll im ersten Halbjahr 2027 beginnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.helmutschmidtjournalistenpreis.de/jetzt-bewerben _blank&gt;Zum Preis&lt;/link&gt;</description><shorttext>Noch bis zum 30. Juni k&#xF6;nnen sich Journalistinnen und Journalisten f&#xFC;r den Helmut-Schmidt-Journalistenpreis sowie das HSJP Fellowship bewerben. Ausgezeichnet werden Beitr&#xE4;ge und Rechercheprojekte zu Wirtschafts- und Finanzthemen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/helmut-schmidt-journalistenpreis-und-fellowship-bewerbungsfrist-endet-am-30-juni-978761/</link></item><item id="978760"><title>&#x201E;Neue Osnabr&#xFC;cker Zeitung&#x201C; sucht Reporter Politik &amp; Gesellschaft </title><pubDate>1782277967</pubDate><description>Schleswig-Holstein&#xA0;&#x2013; Die &#x201E;Neue Osnabr&#xFC;cker Zeitung&#x201C;&#xA0;sucht einen Reporter (w/m) Politik &amp; Gesellschaft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-section-id="1asb8wu" data-start="15" data-end="119"&gt;Recherche und Ver&#xF6;ffentlichung von Premium-Inhalten zu bundespolitischen und gesellschaftlichen Themen&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="up4fte" data-start="120" data-end="212"&gt;Beobachtung und fr&#xFC;hzeitige Identifikation relevanter Trends, Entwicklungen und Stimmungen&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1fumt8n" data-start="213" data-end="287"&gt;Entwicklung und Umsetzung eigener journalistischer Themen und Recherchen&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="6g15vt" data-start="288" data-end="407"&gt;Erstellung verschiedener journalistischer Formate, darunter Analysen, Interviews, Reportagen und Social-Media-Inhalte&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1gsvak8" data-start="408" data-end="524"&gt;Lieferung von Beitr&#xE4;gen f&#xFC;r die &#xFC;berregionale Redaktion &#x201E;Politik &amp; Gesellschaft&#x201C; und die Titel des Medienverbundes&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1qg8xyy" data-start="525" data-end="611"&gt;Ausrichtung der Berichterstattung an den Interessen und Bed&#xFC;rfnissen der Zielgruppen&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1s337cv" data-start="612" data-end="692"&gt;Entwicklung von Themen mit &#xFC;berregionaler Relevanz und hoher Resonanzf&#xE4;higkeit&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="15wqjab" data-start="693" data-end="760"&gt;Digitale Produktion und Ver&#xF6;ffentlichung journalistischer Inhalte&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="11jqwn2" data-start="761" data-end="879"&gt;Analyse der Performance von Inhalten und kontinuierliche Optimierung der journalistischen Arbeit f&#xFC;r digitale Kan&#xE4;le&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Erfahrung im Digitaljournalismus und ein abgeschlossenes Volontariat oder eine vergleichbare Ausbildung&#xA0;sind gefragt.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/reporter-politik-gesellschaft-mwd-564820/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Erfahrung im Digitaljournalismus und ein abgeschlossenes Volontariat oder eine vergleichbare Ausbildung sind gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/neue-osnabruecker-zeitung-sucht-reporter-politik-gesellschaft-978760/</link></item><item id="978759"><title>Zu niedriger Beitrag? ARD und ZDF klagen vor dem Verfassungsgericht</title><pubDate>1782277685</pubDate><description>Karlsruhe (KNA) &#x2013; Das Bundesverfassungsgericht muss in den kommenden Monaten im Streit um die H&#xF6;he des Rundfunkbeitrags f&#xFC;r ARD und ZDF entscheiden. Zum wiederholten Mal. In der mehrere Stunden langen m&#xFC;ndlichen Verhandlung wurden am Dienstag die gegens&#xE4;tzlichen Positionen der Bundesl&#xE4;nder und der Rundfunkanstalten deutlich.&#xD;
&#xA0;&#xD;
ARD und ZDF warnten, dass zu geringe Beitr&#xE4;ge die Vielfalt des Programms und die Zukunft der Sender gef&#xE4;hrden k&#xF6;nnten. Die &#xD6;ffentlich-Rechtlichen seien unverzichtbar f&#xFC;r einen freien Austausch von Meinungen in Deutschland.&#xD;
&#xA0;&#xD;
ZDF-Intendant Norbert Himmler beschrieb ARD und ZDF als Bollwerke gegen Desinformation und gegen die von Techkonzernen dominierten Internetmedien. Es sei wichtig, den oft falschen, KI-generierten Inhalten verl&#xE4;ssliche und gut recherchierte Inhalte gegen&#xFC;berzustellen.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;L&#xE4;nder: Finanzmittel sind ausreichend&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die Bundesl&#xE4;nder antworteten, niemand stelle die Bedeutung des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks f&#xFC;r die Demokratie infrage. &#x201E;Die &#xD6;ffentlich-Rechtlichen sind heute wichtiger denn je&#x201C;, sagte der Anwalt der Bundesl&#xE4;nder, Hanno Kube. Er argumentierte jedoch, die Sender h&#xE4;tten mit der aktuellen Beitragsh&#xF6;he und mit der f&#xFC;r Anfang 2027 geplanten leichten Erh&#xF6;hung ausreichend Finanzmittel, um ihren im Gesetz verankerten Informations- und Programmauftrag zu erf&#xFC;llen. Zudem h&#xE4;tten ARD und ZDF derzeit hohe R&#xFC;cklagen von mehr als einer Milliarde Euro, die in die laufenden Programmangebote flie&#xDF;en m&#xFC;ssten, sagte Kube.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;In welche Richtung die in einigen Monaten erwartete Entscheidung des Ersten Senats des Verfassungsgerichts gehen k&#xF6;nnte, zeichnete sich bei der Verhandlung nicht ab. Kritische Nachfragen gab es an beide Parteien. Mit einer Entscheidung wird in einigen Monaten gerechnet.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Blick auf Landtagswahlen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Der Staatsminister in Sachsen-Anhalt, Rainer Robra (CDU), warnte, dass ein Wahlerfolg der AfD bei den anstehenden Landtagswahlen erhebliche Folgen auch f&#xFC;r den &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk haben k&#xF6;nnte. Es sei fraglich, ob Deutschland dann noch das gleiche Land wie vorher sei. Robra sagte, es sei unwahrscheinlich, dass sich die L&#xE4;nder in den kommenden Monaten schnell auf eine Erh&#xF6;hung des Rundfunkbeitrags einigen k&#xF6;nnten.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Im September wird in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gew&#xE4;hlt. In beiden L&#xE4;ndern liegt die AfD in den Umfragen deutlich vorn.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Der Deutsche Journalisten-Verband erkl&#xE4;rte in Berlin, die &#xF6;ffentlich-rechtlichen Sender ben&#xF6;tigten eine ausreichende Finanzierung und Planungssicherheit. Das Verfassungsgericht k&#xF6;nne mit einer klaren Entscheidung dazu beitragen, die &#x201E;populistisch aufgeheizte Debatte um die Rundfunkfinanzierung zu versachlichen&#x201C;, erkl&#xE4;rte Verbandsvorsitzender Mika Beuster.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Erh&#xF6;hung bisher nicht umgesetzt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Ausgangspunkt der Verfassungsbeschwerden von ARD und ZDF ist der Vorwurf, dass die Bundesl&#xE4;nder eine bereits vereinbarte Erh&#xF6;hung des Rundfunkbeitrags um monatlich 58 Cent ab Januar 2025 nicht in Kraft gesetzt haben. Die Bundesl&#xE4;nder setzten die eigentlich bindende Empfehlung der Expertenkommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) aber nicht um. Mittlerweile hat die KEF erneut gerechnet und aufgrund h&#xF6;her erwarteter Beitragseinnahmen eine reduzierte Erh&#xF6;hung des Beitrags um 28 Cent ab 1. Januar 2027 empfohlen. Aber auch diese Erh&#xF6;hung ist noch nicht sicher.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;J&#xE4;hrlich rund 8,8 Milliarden Euro&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
In Deutschland zahlen alle Haushalte den Rundfunkbeitrag, unabh&#xE4;ngig von der Nutzung der medialen Angebote. J&#xE4;hrlich kommen so rund 8,8 Milliarden Euro zusammen, mit denen ARD, ZDF und Deutschlandfunk ihre Programme finanzieren. Hinzu kommen Werbeeinnahmen der Sender. Die &#xD6;ffentlich-Rechtlichen sind durch den im Dezember in Kraft getretenen Reformstaatsvertrag gesetzlich zum Abbau von Doppelstrukturen, der Streichung von TV-Kan&#xE4;len und Radiowellen sowie zu einer engeren Zusammenarbeit untereinander verpflichtet.&#xD;
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&lt;br /&gt;Funk verbreitet seine Inhalte, die sich vor allem an die Zielgruppe der 14- bis 29-J&#xE4;hrigen richten, vor allem &#xFC;ber gro&#xDF;e Online-Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube. Ziel ist, j&#xFC;ngere Zielgruppen dort mit &#xF6;ffentlich-rechtlichen Qualit&#xE4;tsinhalten zu versorgen, wo sie ohnehin ihre Zeit im Netz verbringen.&#xD;
&lt;br /&gt;Seit einigen Monaten wird in Deutschland diskutiert, ob diese Sozialen Medien f&#xFC;r Jugendliche verboten werden sollen. Am Mittwoch stellt eine Expertenkommission der Bundesregierung ihre Empfehlungen dazu vor.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zusammenarbeit mit KiKA?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Von einem Verbot f&#xFC;r unter 16-J&#xE4;hrige k&#xF6;nnte also auch ein Teil der Kernzielgruppe von Funk betroffen sein. Deshalb pr&#xFC;fe man, wie man die Inhalte verf&#xFC;gbar halten k&#xF6;nnte, so Schild: &#x201E;Wir &#xFC;berlegen zum Beispiel gerade zusammen mit KiKA, ob Funk-Inhalte, die f&#xFC;r 14- bis 16-J&#xE4;hrige gedacht sind, auch &#xFC;ber die KiKA-App ausgespielt werden k&#xF6;nnen.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Auch mit gemeinwohlorientierten Alternativen im Bereich Social Media, die ohne suchtf&#xF6;rdernde Algorithmen auskommen und besseren Jugendschutz erm&#xF6;glichen k&#xF6;nnten, verbindet Schild Hoffnung. Seit vergangener Woche ist das Medienhaus zum Beispiel im nicht kommerziellen Social-Media-Angebot Fediverse aktiv, zu dem zum Beispiel der Kurznachrichtendienst Mastodon oder die Videoplattform PeerTube geh&#xF6;ren.&#xD;
&lt;br /&gt;Ob ein Verbot sinnvoll ist, m&#xF6;chte Schild nicht bewerten: &#x201E;Das muss die Medienpolitik entscheiden. Ich halte es f&#xFC;r richtig, da genau hinzugucken. Man darf es nicht auf die leichte Schulter nehmen, wenn Menschen negative Auswirkungen durch die Nutzung von Social Media haben.&#x201C; Gleichzeitig sei Funk der &#xDC;berzeugung, dass Social Media f&#xFC;r eine demokratische Gesellschaft ein wichtiger Faktor sei und man sich gut &#xFC;berlegen m&#xFC;sse, ob man Menschen die Teilnahme an Diskursen wirklich verwehren k&#xF6;nne.&#xD;
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&lt;br /&gt;Eine der untersuchten Studien &#xFC;ber 97 L&#xE4;nder habe gezeigt, dass ein R&#xFC;ckgang der Pressefreiheit mit einem um ein bis zwei Prozent verringerten Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts einhergehe. Freie Medien st&#xE4;rkten die Rechtsstaatlichkeit und machten L&#xE4;nder attraktiver f&#xFC;r Investoren. Die Existenz kritischer Medien sorge daf&#xFC;r, dass Verantwortungstr&#xE4;ger vorsichtiger und gesetzeskonformer handelten.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mehr freie Medien, weniger B&#xFC;rgerkrieg&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eine andere Studie mit 152 untersuchten L&#xE4;ndern komme zu dem Schluss, dass ein besserer Zugang zu freien Medien mit einem R&#xFC;ckgang von Menschenrechtsverletzungen einhergehe. Wo die Pressefreiheit besser ist, sei das Risiko von B&#xFC;rgerkriegen und staatlicher Gewalt geringer.&#xD;
&lt;br /&gt;Eine Analyse von rund 2.300 Katastrophen habe laut einer weiteren Studie ergeben, dass Medienberichte internationale humanit&#xE4;re Hilfe erh&#xF6;hen. Ein einziger Artikel in der &#x201E;New York Times&#x201C; &#xFC;ber eine Katastrophe bringe im Schnitt eine halbe Million US-Dollar zus&#xE4;tzliche Hilfsgelder.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Metastudie von Mel Bunce, Professor f&#xFC;r Journalistik, und Beth Pearson von der City St George&#x2019;s, University of London, wurde im Rahmen des Global Media Forums der Deutschen Welle vorgestellt. Die Untersuchung b&#xFC;ndelt Forschung vor allem aus den vergangenen zwei Jahrzehnten, teilweise aber auch &#xE4;ltere Grundlagenstudien.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;br /&gt;Ger&#xFC;gt wurden unter anderem die Fernsehzeitschrift &#x201E;H&#xF6;rzu&#x201C; f&#xFC;r Schleichwerbung f&#xFC;r einen Anbieter von Internet-TV und der Online-Auftritt der &#x201E;Bild&#x201C;-Zeitung f&#xFC;r Schleichwerbung f&#xFC;r eine Lampe. Der Online-Auftritt des &#x201E;K&#xF6;lner Stadt-Anzeigers&#x201C; erhielt eine R&#xFC;ge wegen Schleichwerbung f&#xFC;r ein lokales Fitnesscenter, das &#x201E;Berliner Abendblatt&#x201C; und die &#x201E;Lippische Wochenzeitung&#x201C; wegen nicht gekennzeichneter Werbung f&#xFC;r eine Investment-Plattform. Auch der Bericht &#xFC;ber einen Lagerverkauf eines bekannten Buchverlags in der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; &#xFC;berschritt dem Presserat zufolge die Grenze zur Schleichwerbung.&#xD;
&lt;br /&gt;F&#xFC;r andere Verst&#xF6;&#xDF;e wurden vor allem die &#x201E;Bild&#x201C;-Zeitung und die &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; ger&#xFC;gt. So habe die &#x201E;Bild&#x201C; unter anderem alle Teilnehmer einer Demonstration gegen die Neugr&#xFC;ndung der AfD-Jugendorganisation als gewaltbereit dargestellt. Darin sieht der Presserat einen Versto&#xDF; gegen die Sorgfaltspflicht. Aus demselben Grund erhielt die &#x201E;Bild&#x201C;-Redaktion eine R&#xFC;ge f&#xFC;r die Berichterstattung &#xFC;ber gef&#xE4;hrdete Afghanen, die die Redaktion au&#xDF;erdem erst Tage nach Bekanntwerden des Fehlers korrigierte. Zudem habe die Zeitung in einem Beitrag &#xFC;ber ein Interview mit US-Pr&#xE4;sident Trump dessen Falschaussagen nicht ausreichend eingeordnet.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Irref&#xFC;hrung und Diskriminierung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; erhielt eine R&#xFC;ge f&#xFC;r einen massiv irref&#xFC;hrenden Artikel &#xFC;ber eine Feuerpause in der Ukraine. Die Redaktion hatte ein russisches Angebot f&#xFC;r eine Feuerpause &#xFC;ber Weihnachten aus dem Jahr 2023 in einem Artikel im Jahr 2025 so dargestellt, als sei es aktuell. Das sei ein schwerer Versto&#xDF; gegen die Wahrhaftigkeit und die Sorgfaltspflicht.&#xD;
&lt;br /&gt;Die &#x201E;Dithmarscher Landeszeitung&#x201C; erhielt eine R&#xFC;ge, weil sie in sechs Beitr&#xE4;gen innerhalb eines halben Jahres die Nationalit&#xE4;t eines Tatverd&#xE4;chtigen genannt hatte, obwohl sie mit dem angeblichen Verbrechen nichts zu tun hatte und obwohl es sich nur um geringf&#xFC;gige Straftaten gehandelt hatte. Diese Berichterstattung ist laut Presserat diskriminierend.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Presserat ist das Gremium der freiwilligen Selbstkontrolle der Presse. Er wacht &#xFC;ber die Einhaltung des Pressekodex. Dieses Regelwerk hat sich die deutsche Medienlandschaft selbst gegeben. Er wird von den Verlegerverb&#xE4;nden BDZV und MVFP sowie den Journalismus-Gewerkschaften DJV und DJU getragen.&#xD;
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Die Partei hatte das Magazin zuvor schriftlich dazu aufgefordert, die Kampagne zu stoppen. Das Parteiengesetz verbietet Werbema&#xDF;nahmen von Dritten, wenn die betroffene Partei dies verlangt.&#xD;
&#x201E;Compact&#x201C;-Chefredakteur J&#xFC;rgen Els&#xE4;sser bestreitet die Vorw&#xFC;rfe in einem Video. Er bezeichnet die Veranstaltungen als &#xFC;berparteiliche Werbung f&#xFC;r das eigene Magazin. Er rechnet mit einem Bu&#xDF;geld von bis zu 100.000 Euro und k&#xFC;ndigt Widerspruch an.&#xD;
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Das Bundesinnenministerium hatte &#x201E;Compact&#x201C; im Sommer 2024 verboten, das Bundesverwaltungsgericht hob dieses Verbot jedoch im Juni 2025 wieder auf.&#xD;
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Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul data-spread="false"&gt; &lt;li&gt;Verantwortung f&#xFC;r die strategische Weiterentwicklung des Podcast-Angebots im gesamten Netzwerk&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Fachliche Steuerung und Koordination der Podcast-Aktivit&#xE4;ten in den Regionalredaktionen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Entwicklung neuer Podcast-Formate zur Gewinnung und Bindung von Nutzerinnen und Nutzern&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Konzeption und Weiterentwicklung journalistischer Audio-Produkte &#xFC;ber verschiedene Ausspielwege hinweg&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Recherche und Entwicklung von Story-Podcasts&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Sicherung und Weiterentwicklung von Qualit&#xE4;tsstandards im Podcast-Bereich&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Fachliche und disziplinarische F&#xFC;hrung der Produktionsleitung Podcast&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Eine&#xA0;journalistische Ausbildung und mehrj&#xE4;hrige Berufserfahrung&#xA0;in einer Redaktion oder eine vergleichbare Qualifikation sind gefragt.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-mit-leitungsfunktion-2/themenchef-dmw-podcast-564601/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Eine journalistische Ausbildung und mehrj&#xE4;hrige Berufserfahrung in einer Redaktion oder eine vergleichbare Qualifikation sind gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/themenchef-podcast-in-hannover-gesucht-978746/</link></item><item id="978745"><title>&#x201E;B&#xF6;rsen-Zeitung&#x201C; holt Finanzjournalistin Birgit Haas in die Redaktion</title><pubDate>1782205266</pubDate><description>Frankfurt &#x2013; Die &#x201E;B&#xF6;rsen-Zeitung&#x201C;&#xA0;verst&#xE4;rkt ihre Redaktion mit der Wirtschaftsjournalistin Birgit Haas. Die Finanzmarktexpertin wechselt zum 1. Juli 2026 in die Zentralredaktion und wird in den Teams Banking &amp; Finance sowie Public Markets &amp; Policy arbeiten.&#xD;
&lt;br /&gt;Haas kommt vom Wirtschaftsmagazin &#x201E;Capital&#x201C;, wo sie seit 2020 als Finanzredakteurin t&#xE4;tig war. Dort berichtete sie vor allem &#xFC;ber Kapitalm&#xE4;rkte, Geldanlage und b&#xF6;rsennotierte Unternehmen. Zudem war sie regelm&#xE4;&#xDF;ig als Kapitalmarktexpertin beim Nachrichtensender n-tv zu sehen und wirkte an Recherchen zum Wirecard-Skandal mit.&#xD;
&lt;br /&gt;Zuvor arbeitete Haas unter anderem f&#xFC;r &#x201E;Die Welt&#x201C;, die &#x201E;Berliner Morgenpost&#x201C;, die &#x201E;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#x201C;&#xA0;sowie den Finanzen Verlag. Ihr Volontariat absolvierte sie bei der &#x201E;Financial Times Deutschland&#x201C;&#xA0;und dem &#x201E;Stern&#x201C;&#xA0;in der Kompaktklasse der Henri-Nannen-Schule.&#xD;
&lt;br /&gt;Die &#x201E;B&#xF6;rsen-Zeitung&#x201C;&#xA0;hatte ihre Redaktion Anfang des Jahres neu organisiert und arbeitet seither in themenorientierten, ressort&#xFC;bergreifenden Teams. Nach Angaben des Unternehmens soll damit die Zusammenarbeit zwischen Nachrichten-, Analyse- und Digitalangeboten weiter gest&#xE4;rkt werden.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die &#x201E;B&#xF6;rsen-Zeitung&#x201C; baut ihre Finanzmarkt-Berichterstattung aus. Zum 1. Juli wechselt die Wirtschaftsjournalistin Birgit Haas in die Zentralredaktion des Frankfurter Fachmediums.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/boersen-zeitung-holt-finanzjournalistin-birgit-haas-in-die-redaktion-978745/</link></item><item id="978743"><title>Julia Becker: &#x201E;Wir haben unfassbar viel ausgesch&#xFC;ttet&#x201C;</title><pubDate>1782204077</pubDate><description>Essen &#x2013;&#xA0;Funke-Verlegerin Julia Becker kritisiert im &#x201E;OMR Podcast&#x201C; fr&#xFC;here Generationen im Verlag daf&#xFC;r, Investitionen in Zukunftstechnologien und Innovationen zugunsten satter Gewinne vernachl&#xE4;ssigt zu haben. &#x201E;Ich sehe dieses Unternehmen nicht als etwas, an dem meine Familie und meine Geschwister uns irgendwie maximal bereichern sollten&#x201C;, sagt Becker im Gespr&#xE4;ch mit Philipp Westermeyer. &#x201E;Ich glaube, dass die Generation vor mir, in Zeiten, wo die Erl&#xF6;se, Vermarktung und Vertrieb nur so sprudelten, sich irgendwann ausschlie&#xDF;lich darauf konzentriert haben, das zu optimieren.&#x201C; Vieles an Zukunftsvisionen und technologischer Weiterentwicklung sei nicht passiert, &#x201E;weil man irgendwie in diesem sehr satten Selbstverst&#xE4;ndnis war: ,L&#xE4;uft doch.&#x2018;&#x201C; Kunden und Leser seien &#x201E;von ganz alleine&#x201C; gekommen. Die Eigent&#xFC;merfamilien mussten sich, so Becker, nur noch darum k&#xFC;mmern: &#x201E;Was machen wir jetzt mit dem ganzen Geld?&#x201C;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Seit Juni 2021 geh&#xF6;rt der Verlag vollst&#xE4;ndig Julia Becker sowie ihren Geschwistern Niklas Wilcke und Nora Maria Marx. Bis dahin regelte ein Familienvertrag der Eigent&#xFC;merfamilien, dass 80 Prozent des Ergebnisses ausgesch&#xFC;ttet werden. &#x201E;Wir haben unfassbar viel an Aussch&#xFC;ttungen zugelassen&#x201C;, kritisiert Becker und betont, dass ihre Mutter Petra Grotkamp sich als J&#xFC;ngste von vier Schwestern immer vehement dagegen gestellt habe. &#x201E;Am Ende ist das, was dieses Unternehmen erwirtschaftet hat, eben nicht investiert worden oder nur in ganz geringen Teilen.&#x201C; &#xDC;berall auf der Welt sei durch Technologie ein Fortschritt und eine Weiterentwicklung entstanden. &#x201E;Und wir in Essen, wir sind einfach zu Hause geblieben. Dann wurden diese Hunderte von Millionen ausgesch&#xFC;ttet und weiter ging es.&#x201C; Dabei sei &#x201E;in vielfacher Hinsicht auch der Anspruch an den Qualit&#xE4;tsjournalismus&#x201C; auf der Strecke geblieben.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Westermeyers Einwand, es sei aus unternehmerischer Sicht nachvollziehbar, in einer schrumpfenden Branche noch ein paar Jahre das Bestm&#xF6;gliche abzusch&#xF6;pfen und sich dann zur&#xFC;ckzuziehen, erwidert Becker, ihre Mutter habe ihnen immer vermittelt, &#x201E;dass dieses Unternehmen uns quasi nur geliehen wurde&#x201C; und die Familien &#x201E;daf&#xFC;r sorgen sollen, dass es f&#xFC;r die n&#xE4;chste Generation bestm&#xF6;glich behandelt und verbessert wird. Es ging f&#xFC;r uns immer um das Weitergeben an die n&#xE4;chste Generation.&#x201C; Dabei stelle sich f&#xFC;r Becker auch die Frage: &#x201E;Ist dieser verlegerische Auftrag und der Erhalt von Medienvielfalt nicht am Ende das ,Warum&#x2018;?&#x201C; In einer zunehmend gespaltenen Gesellschaft sei &#x201E;nichts relevanter, als das Vertrauen in echte, menschengemachte Nachrichten wiederherzustellen&#x201C;, sagt Becker. Unabh&#xE4;ngiger Journalismus k&#xF6;nne aber nur dann frei sein, wenn er wirtschaftlich unabh&#xE4;ngig ist.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Den publizistischen Anspruch im Lokal- und Regionaljournalismus k&#xF6;nne Funke nur leisten, weil das Segment der Programmzeitschriften immer noch die wichtigste und ertragreichste S&#xE4;ule des Unternehmens ist. &#x201E;Wir haben mit diesen Programmzeitschriften eine sichere, zuverl&#xE4;ssige Maschinerie im Keller stehen, die nach wie vor daf&#xFC;r sorgt, dass die Ertragskraft des Konzerns weiterhin stark bleibt&#x201C;, sagt Becker. Es sei ein Ph&#xE4;nomen, &#x201E;dass Menschen immer noch mit gro&#xDF;er Begeisterung Fernsehzeitschriften kaufen und lesen&#x201C;, obwohl sie zunehmend weniger lineares TV schauen. Programm-Marken wie &#x201E;H&#xF6;rzu&#x201C; h&#xE4;tten sich darauf mit Einordnung und Streaming-Themen eingestellt. &#x201E;Ich glaube, es hat mit einem ganz gro&#xDF;en Markenvertrauen zu tun. Die Fernsehzeitschriften sind anders als die regionale Tageszeitung irgendwie in den Haushalten geblieben.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Im Podcast erz&#xE4;hlt Becker au&#xDF;erdem, warum Funke sich von seinen Yellow-Bl&#xE4;ttern getrennt hat, weshalb das Medienhaus eine Para-Reitsport-Veranstaltung aus dem Sauerland &#xFC;bertragen hat und welche Gefahren sie durch Social Media sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;In diesem Jahr erscheinen zahlreiche Beitr&#xE4;ge des Kongresses erstmals auch als Video-Podcast. Dazu z&#xE4;hlen unter anderem der Auftritt von Stefan Aust, die KI-Strategie des Der Spiegel, vorgestellt von Ole Rei&#xDF;mann, sowie ein Blick in den KI-Maschinenraum von Bild und Upday.&lt;br /&gt;Die Video-Podcasts sind auf &lt;link http://open.spotify.com/show/6eJ3DXLe3bWaVvpa8IKYVl _blank&gt;Spotify&lt;/link&gt; abrufbar.&#xD;
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&lt;br /&gt;Anlass sind unter anderem die Diskussionen um Th&#xFC;ringens Ministerpr&#xE4;sidenten Mario Voigt und Bundesdigitalminister Karsten Wildberger. Beide stehen in der Kritik, weil sie KI f&#xFC;r Texte genutzt haben sollen. Von Buttlar h&#xE4;lt die Aufregung f&#xFC;r &#xFC;berzogen: &#x201E;Wo ist das Problem?&#x201C;, fragt er. Es sei sogar sinnvoll, wenn Politiker B&#xFC;roarbeit mit KI-Agenten erledigten und dadurch mehr Zeit f&#xFC;r andere Aufgaben h&#xE4;tten.&#xD;
&lt;br /&gt;Der WiWo-Chef pl&#xE4;diert f&#xFC;r einen pragmatischen Umgang mit der Technologie. Regeln und Transparenz seien notwendig. Entscheidend sei aber nicht, ob jemand KI nutze, sondern ob er das Denken und Urteilen an die Maschine abgebe. &#x201E;Wer das Denken aufgibt und an eine KI outsourct, hat eh ein Problem&#x201C;, schreibt von Buttlar.&#xD;
&lt;br /&gt;Auch die WirtschaftsWoche selbst setzt KI nach seinen Angaben ein &#x2013; etwa f&#xFC;r &#xDC;bersetzungen, Transkriptionen, Recherchen oder als Sparringspartner. Recherche, Faktencheck und journalistisches Urteil blieben jedoch Aufgabe von Menschen.&#xD;
&lt;br /&gt;Die eigentliche Gefahr sieht von Buttlar ohnehin woanders. Nicht die Nutzung von KI sei die gro&#xDF;e Herausforderung, sondern die Frage, ob Europa bei der Einf&#xFC;hrung und wirtschaftlichen Nutzung der Technologie den Anschluss halte. Sonst k&#xF6;nnten auf der Wertsch&#xF6;pfungskette am Ende nur &#x201E;ein paar KI-Kr&#xFC;mel&#x201C; &#xFC;brig bleiben.&#xD;
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Auch Medienprofis im mittleren Lebensalter, die bereits einige F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte beobachten konnten, sind weniger interessiert. Sie konnten erleben, wie sich ihre Chefs in Zielkonflikten aufgerieben haben und problematische Entscheidungen vertreten mussten, die sie selbst ganz anders getroffen h&#xE4;tten. Nicht selten sahen sie, wie schnell Chefs heute oft ersetzt werden. Das h&#xF6;here Gehalt relativiert sich angesichts der Steuern und Abgaben, viele fr&#xFC;her &#xFC;bliche Extras gibt es gar nicht mehr. Zudem sind private Aspekte wichtiger geworden, will man z. B. kaum noch die n&#xF6;tigen &#xDC;berstunden machen. Doch wer sich gegen einen Aufstieg entscheidet, steht vor der Frage: Welcher Entwicklungsweg bleibt dann?&#xD;
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&lt;strong&gt;Selbst gew&#xE4;hlte Stagnation zeitlich begrenzen&lt;/strong&gt;&#xD;
Tats&#xE4;chlich ist es m&#xF6;glich und erlaubt, sich ohne h&#xF6;here Ambitionen dem redaktionellen Tagesgesch&#xE4;ft zu widmen und ansonsten aufs Wochenende und den n&#xE4;chsten Urlaub zu freuen. Als Karrierecoach f&#xFC;r Medienprofis begleite ich immer wieder Redakteure, die das manchmal bereits seit zwei oder drei Jahrzehnten so praktizieren. In dieser Zeit haben sie gelegentlich den Themenschwerpunkt oder sogar das Ressort gewechselt, hier und da auch ein Sonderprojekt betreut, sind aber nie aufgestiegen. Nicht selten handelt es sich dabei um Alleinverdiener, etwa alleinerziehende Eltern, die eine F&#xFC;hrungsposition zu viel Zeit und Kraft kosten w&#xFC;rde und die auch keinen externen Wechsel riskieren wollen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r eine gewisse Zeit ist das eine sinnvolle Strategie. Das langfristige Problem bei diesem Vorgehen ist, dass die Medienbranche und generell die Arbeitswelt (T&#xE4;tigkeitsprofile, erwartete Qualifikationen und Kompetenzen) nicht stehen bleiben, auch wenn man sich selbst daf&#xFC;r entschieden hat. Man muss in diesem Fall damit leben, dass andere an einem vorbeiziehen, die m&#xF6;glicherweise weniger talentiert, engagiert und erfahren sind &#x2013; daf&#xFC;r mutiger und entschlossener. Das geschieht oft zum eigenen Nachteil. Besser ist es daher, selbst gew&#xE4;hlte Phasen der beruflichen Stagnation (z. B. wegen kleiner Kinder, pflegebed&#xFC;rftiger Angeh&#xF6;riger, privater Umbr&#xFC;che wie einer schwierigen Trennung) auf maximal ca. f&#xFC;nf Jahre zu begrenzen. Danach sollte man sich weiterentwickeln.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Nicht ins berufliche Abseits dr&#xE4;ngen lassen&lt;/strong&gt;&#xD;
Wer das nicht tut, ger&#xE4;t unmerklich, aber gravierend ins Abseits. Bekommt zunehmend unbeliebte Pflichtaufgaben (z. B. Sp&#xE4;t- und Schlussdienste, Agenturtexte umformulieren, Meldungen schreiben), wird bei Gehaltserh&#xF6;hungen nicht mehr ber&#xFC;cksichtigt oder sogar zur&#xFC;ckgestuft (z. B. niedrigere Tarifgruppe mit Verrechnung fr&#xFC;herer au&#xDF;ertariflicher Zulagen, Versetzung in eine Tochtergesellschaft mit schlechteren Vertragsbedingungen). W&#xE4;hrend man eigentlich nur unver&#xE4;ndert seine Arbeit erledigen wollte, erodiert die eigene Position im Unternehmen, weil der Eindruck entstanden ist, dass man nicht mehr besonders ambitioniert sei und alles hinnehmen w&#xFC;rde, nur um bleiben zu k&#xF6;nnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Damit beantwortet sich auch die h&#xE4;ufige Frage, ob man denn st&#xE4;ndig neue Ziele brauche und es nicht einmal genug sein m&#xFC;sse. Philosophisch gesprochen: Solange etwas lebt, ver&#xE4;ndert es sich, das gilt f&#xFC;r einzelne Menschen wie f&#xFC;r Organisationen. Ver&#xE4;nderungen sind damit nicht zu vermeiden, und das Ziel sollte eher sein, sie zu einem wesentlichen Grad nach eigenen Bed&#xFC;rfnissen und W&#xFC;nschen mitzubestimmen. Wer sich dem verweigert, muss feststellen, dass dann andere f&#xFC;r einen entscheiden, die dabei ihre Interessen durchsetzen. Stagnation f&#xFC;hrt zudem dazu, dass man fachlich schw&#xE4;cher wird und schlie&#xDF;lich ganz zur&#xFC;ckbleibt, wenn sich alles andere weiterbewegt. Beispiel: Wer sich den n&#xE4;chsten Schritten der Digitalisierung (aktuell: KI) verweigert, wird sie nicht aufhalten oder seine Stelle trotzdem behalten, sondern langfristig verdr&#xE4;ngt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wechsel auf gleicher Ebene oder Spezialisierung&lt;/strong&gt;&#xD;
Wer keinen Aufstieg anstrebt, kann auf gleicher Ebene wechseln, um sich zu verbessern: in ein anderes Team, in ein anderes Ressort (z. B. als Redakteur von News zu Wirtschaft) oder zu einem anderen Medium im Unternehmen &#x2013; alternativ zu einem anderen Arbeitgeber. Damit l&#xE4;sst sich inhaltliche Abwechslung schaffen, die einen geistig wieder anregt. Oft ist es m&#xF6;glich, von den neuen Vorgesetzten und Kollegen wieder etwas dazuzulernen (z. B. andere Recherchemethoden, redaktionelle Abl&#xE4;ufe, digitale Werkzeuge), mehr noch bei einer ver&#xE4;nderten Unternehmensgr&#xF6;&#xDF;e und -kultur (z. B. vom Fach- zum Publikumsverlag). Oft lassen sich weitere Verbesserungen erreichen, beispielsweise eine Gehaltserh&#xF6;hung oder andere h&#xF6;here Zulagen, g&#xFC;nstigere Arbeitszeiten oder ein k&#xFC;rzerer Arbeitsweg.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ein anderer Weg ist die Fachkarriere, also die Spezialisierung. Dabei sind grunds&#xE4;tzlich drei Richtungen denkbar: 1. die Wahl eines bewusst eng gefassten Themengebietes (z. B. Energie- oder Agrarwirtschaft), in dem man besondere Kenntnisse und Kontakte aufbaut; 2. die Wahl einer besonderen Arbeitsmethode (z. B. Investigativ- oder Datenrecherche), die andere nicht so leicht imitieren k&#xF6;nnen, oder 3. die Wahl eines eigenen Umsetzungsstils (z. B. Ich-Reportagen, Texte im Paket mit selbst produzierten Audio- oder Videoinhalten). Vieles davon l&#xE4;sst sich anfangs autodidaktisch angehen und umsetzen. Mittelfristig empfiehlt sich aber eine formale Weiterbildung, um die neuen Kenntnisse und Kompetenzen zu systematisieren, zu vervollst&#xE4;ndigen und leichter belegen zu k&#xF6;nnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/weiterbildung-als-karriere-investment-worauf-medienprofis-achten-sollten-978655/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Weiterbildung als Karriere-Investment&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Nicht jeder m&#xF6;chte Teamleiter, Ressortchef oder Chefredakteur werden. Warum das so ist, welche Risiken dauerhafte Stagnation birgt und welche Alternativen es zum hierarchischen Aufstieg gibt, erkl&#xE4;rt Karrierecoach Attila Albert.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/karriere-ohne-chefposten-wie-medienprofis-sich-trotzdem-weiterentwickeln-978734/</link></item><item id="978725"><title>Nach Folterhaft in Syrien: Journalistin Eva Maria Michelmann zur&#xFC;ck in Deutschland</title><pubDate>1782105591</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Journalistin Eva Maria Michelmann ist frei und seit Freitag wieder in Deutschland, berichtet u. a. der WDR. Sie war im Januar in der nordsyrischen Stadt Raqqa in ein syrisches Foltergef&#xE4;ngnis verschleppt worden. Im WDR berichtet Michelmanns Bruder, dass seine Schwester u. a. mit Elektroschocks gefoltert worden sei und sich in einem schlechten seelischen und k&#xF6;rperlichen Zustand befinde.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Sie hatte aus Damaskus mit ihrem kurdischen Kollegen Ahmet Polad f&#xFC;r kurdische Medien &#xFC;ber lokale Auseinandersetzungen berichtet. Polad befindet sich weiterhin in syrischer Haft. Ihm droht laut &#x201E;taz&#x201C; auch in seiner t&#xFC;rkischen Heimat Verfolgung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Monatelang war die deutsche Journalistin Eva Maria Michelmann in Syrien inhaftiert. Nun ist sie wieder in Deutschland. Nach Angaben ihres Bruders wurde sie w&#xE4;hrend der Haft gefoltert.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/nach-folterhaft-in-syrien-journalistin-eva-maria-michelmann-zurueck-in-deutschland-978725/</link></item><item id="978724"><title>Top 30 bis 30 2026: Welche Talente den Journalismus von morgen pr&#xE4;gen</title><pubDate>1782104970</pubDate><description>Berlin &#x2013; Wie ver&#xE4;ndert ein neues Digitalangebot die Arbeit einer Redaktion? Welche Themen bewegen Journalistinnen und Journalisten aktuell besonders? Und welche Fragen treiben den Nachwuchs ebenso wie erfahrene Medienschaffende um? Im Editorial der aktuellen Ausgabe von &lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/920?_gl=1*1gw85jz*_ga*NTg0NjIzMzUyLjE3NzkxNjk2MjE.*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODIxMDQ1MDgkbzMxJGcxJHQxNzgyMTA0NTMyJGozNiRsMCRoNTA4MDEwNTcy _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt; blickt Chefredakteur Frederik von Castell auf die ersten Monate nach dem Start von mediummagazin.de, die Resonanz aus der Community und die Schwerpunkte des Hefts. Zudem w&#xFC;rdigt er die &#x201E;Top 30 bis 30&#x201C; des Jahres 2026 und benennt die Herausforderungen, denen sich die Branche stellen muss:&#xD;
&#xA0;&#xD;
Seit der vergangenen Ausgabe des &#x201E;medium magazins&#x201C; im M&#xE4;rz ist vieles anders: Unser Digitalangebot mediummagazin.de hat das Arbeiten in unserer Redaktion stark ver&#xE4;ndert &#x2013; und wir sind sehr froh dar&#xFC;ber. Zum einen, weil wir uns h&#xE4;ufiger, schneller und vielf&#xE4;ltiger einbringen k&#xF6;nnen. Zum anderen, weil wir t&#xE4;glich mit euch und Ihnen in Kontakt kommen &#x2013; und das in ungeahntem Ausma&#xDF;. Was wir in den letzten Wochen an Feedback, Themenhinweisen und Vorschl&#xE4;gen in den Socials, per Mail und auf Konferenzen bekommen haben, &#xFC;bertrifft unsere Erwartungen bei Weitem.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Daraus ergeben sich eine Menge Ideen. Etwa unsere Serie &#x201E;Frei im Ausland&#x201C; &#x2013; hier berichten freie Korrespondentinnen und Korrespondenten dar&#xFC;ber, wie sie beispielsweise in den USA oder im Libanon Fu&#xDF; gefasst haben &#x2013; oder Stefan Meys Praxis-Dreiteiler, in dem er Kommunikationstools wie Signal oder Telegram f&#xFC;r den journalistischen Gebrauch unter die Lupe nimmt. Und aus einem Vorschlag der Kollegen Jan Georg Plavec und Jakob Vicari f&#xFC;r einen Gastbeitrag (&#x201E;Impact Journalism: Messt eure Wirkung!&#x201C;) ist gleich ein ganzes und jetzt schon sehr nachgefragtes Format entstanden: Unter dem Titel &#x201E;Community-Impuls&#x201C; bieten wir allen, die Journalismus besser machen, Debatten ansto&#xDF;en oder neue Perspektiven er&#xF6;ffnen, einen Raum.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Haben auch Sie, hast auch du ein Thema f&#xFC;r die Reihe? Wir freuen uns &#xFC;ber jeden Vorschlag! Ebenso hilft uns Feedback zu unseren Inhalten via Socials oder Mail. Wie immer gilt: Lob tut gut, aber Kritik bringt uns weiter.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wir bem&#xFC;hen uns, auf jede Nachricht so schnell wie m&#xF6;glich zu antworten. Wahr ist aber auch: An das neue Tempo m&#xFC;ssen wir uns mitunter noch gew&#xF6;hnen. Irgendwann in den letzten Wochen hat sich deshalb bei mir die Gru&#xDF;formel &#x201E;Eilig, aber herzlich&#x201C; in den Mails etabliert &#x2013; schon, um Tippfehler zu entschuldigen. Ein, zwei Autorinnen haben sich dar&#xFC;ber wom&#xF6;glich ein wenig am&#xFC;siert. Ein anderer wiederum fragte, ob er die Formel f&#xFC;r sich &#xFC;bernehmen d&#xFC;rfe (klar, warum denn nicht?).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Vielleicht nutze ich den Gru&#xDF; in Zukunft auch in unserem neuen Newsletter-Format &#x201E;Zwischenruf&#x201C;. Wer den Newsletter noch nicht kennt: Im Format 4x4 liefern wir alle zwei Wochen vier aktuelle Must-reads, vier Artikel frei f&#xFC;r alle, vier Inspirationen aus der Community und vier Einblicke aus unserer Redaktion.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Die &#x201E;Top 30 bis 30&#x201C; 2026&lt;/strong&gt;&#xD;
Mit dieser Ausgabe feiern wir den 20. Jahrgang unserer &#x201E;Top 30 bis 30&#x201C;. Seit zwei Jahrzehnten versucht allen voran &#x201E;medium magazin&#x201C;-Herausgeberin und &#x201E;Top 30&#x201C;-Erfinderin Annette Milz, Talente sichtbar zu machen, die diese Branche pr&#xE4;gen werden. Ohne die &#x201E;medium magazin&#x201C;-Community, ohne Sie und euch, w&#xE4;re das jedoch gar nicht m&#xF6;glich. Deshalb unser herzliches Dankesch&#xF6;n an alle, die uns mit ihren Nominierungen die Auswahl schwerer, aber auch die Hoffnung auf die Zukunft gr&#xF6;&#xDF;er gemacht haben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gerade zu Beginn der Karriere stellt man sich viele Fragen. Zuallererst: Wie finde ich meinen Weg in den Journalismus? Die Frage ist so bedeutend und vielschichtig, dass wir als Verlag deshalb mit dem &#x201E;Medien Camp&#x201C; sogar eine Veranstaltung etabliert haben, bei der es genau darum geht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Aus Gespr&#xE4;chen mit vielen &#x201E;Top 30&#x201C; und eigener Erfahrung wei&#xDF; ich, dass man sich die h&#xE4;rtesten Fragen aber zumeist im Stillen stellt: Bin ich talentiert genug? Halte ich durch? Ist diese Branche die richtige? Und manchmal, auch hier spreche ich aus Erfahrung, reicht schon ein kleines Zeichen von au&#xDF;en, um nicht abzubiegen. Unsere Auswahl ist deshalb auch eine Antwort an die Talente selbst &#x2013; auf die Frage, ob sie bis hierhin nicht doch schon ziemlich viel richtig gemacht haben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
(Generationen-)Fragen, die wir uns alle in der Branche stellen: Warum unterscheiden sich die Rollenverst&#xE4;ndnisse zwischen j&#xFC;ngeren und &#xE4;lteren Medienschaffenden teils so deutlich? Oder: Brauchen Redaktionen eigentlich mehr junge Merz- und Lindner-Sympathisanten, wie von &#x201E;Zeit&#x201C;-Chefredakteur Jochen Wegner aufgeworfen? Und wie gelingt es mir, ob Newcomer oder Medienprofi, beim Thema Personal Branding den Anschluss nicht zu verlieren? Die Antworten darauf gibt es im neuen &#x201E;medium magazin&#x201C; 02/26.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Und dann gibt es diese eine Frage, auf die wir dringend eine Antwort finden m&#xFC;ssen: Warum erleben so viele Journalistinnen und Journalisten trotz aller Diversit&#xE4;tsversprechen weiterhin Rassismus &#x2013; sogar in der eigenen Redaktion, von den eigenen Kolleginnen und Kollegen?&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Herzlich&#xA0;Ihr und euer&#xD;
Frederik von Castell&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/920?_gl=1*1gw85jz*_ga*NTg0NjIzMzUyLjE3NzkxNjk2MjE.*_ga_W38JB2R1BF*czE3ODIxMDQ1MDgkbzMxJGcxJHQxNzgyMTA0NTMyJGozNiRsMCRoNTA4MDEwNTcy _blank&gt;&lt;strong&gt;Die aktuelle &#x201E;medium magazin&#x201C;-Ausgabe&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;&#x201E;11 Freunde&#x201C;-Redakteurin Mia Guethe ist eine der &#x201E;Top 30 bis 30&#x201C;-Nachwuchsjournalist:innen 2026. Alle &#x201E;Top 30&#x201C;-Profile jetzt im neuen &#x201E;medium magazin&#x201C;.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Au&#xDF;erdem: Brauchen Redaktionen mehr junge Merz- und Lindner-Sympathisanten, wie von &#x201E;Zeit&#x201C;-Chefredakteur Jochen Wegner aufgeworfen? Die kontroverse Debatte.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;In 5 Schritten zur Personal Brand &#x2013; mit Annika Prigge, Dirk van Gehlen und Co zur eigenen Personenmarke.&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Und warum erleben so viele Journalistinnen und Journalisten weiterhin Rassismus &#x2013; sogar in der eigenen Redaktion?&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>&#x201E;medium magazin&#x201C;-Chefredakteur Frederik von Castell blickt auf die &#x201E;Top 30 bis 30&#x201C;, den Austausch mit der Community, die wichtigsten Debatten der Branche und wie vielf&#xE4;ltig und zukunftsf&#xE4;hig Redaktionen heute wirklich sind.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/top-30-bis-30-2026-welche-talente-den-journalismus-von-morgen-praegen-978724/</link></item><item id="978723"><title>Verena Oberauer: &#x201E;Um den billigen Journalismus ist es nicht schade" </title><pubDate>1782104285</pubDate><description>Wien &#x2013; Verena Oberauer, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin des Medienfachverlags Oberauer (unter anderem newsroom.de), hat den European Publishing Congress 2026 in Wien mit einer k&#xE4;mpferischen Er&#xF6;ffnungsrede in Gang gesetzt. Vor mehr als 500 F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften europ&#xE4;ischer Medienh&#xE4;user stellte sie die Kernfrage des Kongresses: Nutzen wir KI, um billige Masse zu produzieren &#x2013; oder als Katalysator f&#xFC;r echte Qualit&#xE4;t?&#xD;
&#xA0;&#xD;
Den Kongress er&#xF6;ffnete und beschlie&#xDF;t Stefan Aust, langj&#xE4;hriger &#x201E;Spiegel&#x201C;-Chefredakteur &#x2013; im Interview mit &#x201E;kress pro&#x201C;-Chefredakteur Markus Wiegand und mit der Auszeichnung f&#xFC;r sein Lebenswerk am Abend.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Hier die Rede im Wortlaut:&#xD;
&#x201E;Herzlich willkommen in Wien!&#xD;
&#xA0;&#xD;
KI bedroht unser Gesch&#xE4;ft!&#xD;
Oder vielleicht doch nicht?&#xD;
&#xA0;&#xD;
Sind es nicht vielmehr das eng geschn&#xFC;rte wirtschaftliche Korsett, die fehlende Unterst&#xFC;tzung der Politik, eine &#xFC;berbordende B&#xFC;rokratie und der unerbittliche Kampf um die Aufmerksamkeit auf den Plattformen der Tech-Giganten?&#xD;
&#xA0;&#xD;
Sie alle legen uns Handschellen voller Bestimmungen, Pflichten und Einschr&#xE4;nkungen an. Sie rauben uns genau die Ressourcen und die Zeit, die wir f&#xFC;r unsere Transformationsprozesse so dringend brauchen.&lt;br /&gt;Ob AI Act oder DSGVO, ob willk&#xFC;rliche algorithmische Abstrafungen, Knebelvertr&#xE4;ge oder Steuerh&#xFC;rden &#x2013; die Liste lie&#xDF;e sich endlos fortsetzen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Doch die entscheidende Frage f&#xFC;r unsere Zukunft ist: Was machen wir selbst aus der technologischen Revolution? Nutzen wir KI, um blo&#xDF; billige Masse zu produzieren, oder nutzen wir sie als Katalysator f&#xFC;r echte Qualit&#xE4;t?&#xD;
&#xA0;&#xD;
Genau diese Trennlinie hat SZ-Kolumnist Heribert Prantl vor wenigen Wochen nur eine Stra&#xDF;e weiter beim &#xD6;sterreichischen Presserat auf den Punkt gebracht:&lt;br /&gt;&#x201A;Um den billigen Journalismus ist es nicht schade&#x2018;, sagt Prantl.&#xD;
&lt;br /&gt;Er sieht in der KI keine existenzielle Gefahr f&#xFC;r unsere Branche insgesamt, sondern eine immense Chance f&#xFC;r Journalismus mit Expertise, Quellenkenntnis und Glaubw&#xFC;rdigkeit.&#xD;
Um diese Chance zu ergreifen, m&#xFC;ssen wir die Ellenbogen st&#xE4;rker ausfahren. Wir m&#xFC;ssen wissen, wo wir stehen, was funktioniert und wo wir uns wehren m&#xFC;ssen. Kurz: Wir brauchen ein ehrliches Lagebild.&#xD;
Heute ziehen wir eine erste gro&#xDF;e Bilanz.&#xD;
&lt;br /&gt;Wie wir KI in unseren Prozessen bereits nutzen.&lt;br /&gt;Wie wir unser Business vor den KI-Giganten sch&#xFC;tzen.&lt;br /&gt;Wo wir bei der digitalen Transformation stehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wir werden mit KI experimentieren und heute zusammen mit Chris Guse eine KI-gest&#xFC;tzte Echtzeit&#xFC;bersetzung erleben und daraus sofort Video-Podcasts ver&#xF6;ffentlichen.&#xD;
Wir werden KI-Strategien aus den besten Medienh&#xE4;usern Europas betrachten und daf&#xFC;r in die Maschinenr&#xE4;ume von SPIEGEL, BBC, ZEIT, Velora Cycling, NOZ, Russmedia, Swedish Radio, FUNKE, BILD und turi2 gehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wir werden Liquid Publishing bei Bauer Media als ein Modell der Zukunft kennenlernen.&#xD;
Wir werden erfolgreiche Best Practice von digitaler Transformation bei Politiken sehen.&#xD;
Wir werden von Burda erfahren, wie KI die Medienbranche nicht nur technologisch, sondern vor allem kulturell ver&#xE4;ndert und was das f&#xFC;r unsere F&#xFC;hrung bedeutet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wir werden mit Richard Tigges verstehen, wie wir die Kontrolle &#xFC;ber KI im Journalismus behalten.&#xD;
Wir werden von Ulrike Langer lernen, eine eigene Infrastruktur f&#xFC;r KI-Distribution aufzubauen und die Regeln k&#xFC;nftig selbst zu bestimmen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das alles klingt nach verdammt viel Arbeit. Und im ersten Moment, Hand aufs Herz, nach einer geh&#xF6;rigen Portion &#xDC;berforderung.&#xD;
&lt;br /&gt;Aber diesen Weg m&#xFC;ssen wir gehen &#x2013; auch wenn wir an vielen Stellen noch nicht wissen, was uns hinter der n&#xE4;chsten Kurve erwartet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Doch ein Blick zur&#xFC;ck zeigt: Es ist nicht das erste Mal, dass wir im Nebel navigieren.&lt;br /&gt;Wie oft standen wir vor Entwicklungen, bei denen niemand wusste, wohin die Reise geht?&lt;br /&gt;Und dennoch haben uns genau diese Herausforderungen zu dem gemacht, was wir heute sind: krisenerprobt, kreativ und mutig.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Transformation braucht genau diesen Mut, Neues auszuprobieren. Sie braucht die Offenheit, sich von alten Prozessen und liebgewonnenen Bequemlichkeiten zu l&#xF6;sen. Und sie braucht &#x2013; mehr als alles andere &#x2013; Zusammenhalt. H&#xF6;ren wir auf, als Einzelk&#xE4;mpfer zu agieren. K&#xE4;mpfen wir gemeinsam. Entwickeln wir zusammen, statt gegeneinander! Nur so werden wir schneller, agiler und entscheidungsf&#xE4;higer. Gemeinsam k&#xF6;nnen wir eine unglaubliche St&#xE4;rke entwickeln.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Lassen Sie uns diese St&#xE4;rke genau hier und heute nutzen.&lt;br /&gt;Lassen Sie uns gegenseitig inspirieren.&lt;br /&gt;Lernen wir voneinander. Und sprechen wir auch Fehler offen an.&lt;br /&gt;Lassen Sie uns diskutieren, wie weit KI im Journalismus eindringen darf und wo wir zwingend Grenzen ziehen m&#xFC;ssen.&lt;br /&gt;Lassen Sie uns besprechen, was unsere k&#xFC;nftige Rolle sein wird und wie wir diese auch finanzieren k&#xF6;nnen.&lt;br /&gt;Lassen Sie uns von den Beispielen heute ruhig auch mal abschrecken &#x2013; aber nicht, um am Ende dieses Kongresses in Angst aus Wien abzureisen. Sondern, um wachger&#xFC;ttelt, vorbereitet und entschlossen zu sein f&#xFC;r alles, was noch kommt!&#xD;
&#xA0;&#xD;
Und wer k&#xF6;nnte uns auf diesem Weg besser orientieren als jemand, der die DNA des Qualit&#xE4;tsjournalismus &#xFC;ber Jahrzehnte gepr&#xE4;gt hat.&#xD;
&lt;br /&gt;Er wei&#xDF; wie kein Zweiter, wie man die richtigen Leute auf&#xA0;die richtigen Themen ansetzt &#x2013; und wie man an Covern feilt, bis sie zu Ikonen der Zeitgeschichte werden. Heute, im Zeitalter von KI und Social Media, stellt er sich mit uns der Frage: Wie bewahren wir das Unantastbare &#x2013; die nackte, manchmal unspektakul&#xE4;re Wahrheit?&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der langj&#xE4;hrige ,Spiegel&#x2018;Chefredakteur Stefan Aust wird Europas gr&#xF6;&#xDF;ten KI-Kongress f&#xFC;r Medien im Interview mit ,kress pro&#x2018;-Chefredakteur Markus Wiegand heute Morgen er&#xF6;ffnen und mit der Auszeichnung f&#xFC;r sein Lebenswerk heute Abend schlie&#xDF;en.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mit Heribert Prantls Satz setzt die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin des Medienfachverlags Oberauer den Ton f&#xFC;r den European Publishing Congress 2026 in Wien. Ihre Botschaft an die Branche: H&#xF6;rt auf, als Einzelk&#xE4;mpfer zu agieren. K&#xE4;mpft gemeinsam.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/verena-oberauer-um-den-billigen-journalismus-ist-es-nicht-schade-978723/</link></item><item id="978720"><title>Deutsche Welle rechnet mit weiterer Etatk&#xFC;rzung 2027</title><pubDate>1781861998</pubDate><description>Bonn (KNA) &#x2013; Der Verwaltungsrat der Deutschen Welle (DW) rechnet mit weiteren K&#xFC;rzungen der Bundesmittel f&#xFC;r den deutschen Auslandssender. Wie das Gremium am Donnerstag in Bonn mitteilte, zeichne sich f&#xFC;r 2027 erneut ein R&#xFC;ckgang um 16,9 Millionen Euro ab.&#xD;
&lt;br /&gt;Bereits in diesem Jahr war der Etat von der Bundesregierung im Vergleich zum Vorjahr um zehn Millionen Euro reduziert worden, weshalb die DW aktuell ein Sparpaket in H&#xF6;he von 21 Millionen Euro umsetzt. Hierbei sind auch die steigenden Lohnkosten ber&#xFC;cksichtigt. Anders als ARD, ZDF und Deutschlandradio finanziert sich die DW nicht aus dem Rundfunkbeitrag, sondern aus Steuermitteln des Bundes.&#xD;
&lt;br /&gt;F&#xFC;r 2027 ist laut Verwaltungsrat ein Bundeszuschuss in H&#xF6;he von 425 Millionen Euro vorgesehen. Dies w&#xFC;rde wieder dem Etat von 2025 entsprechen. Allerdings plane das Bundesfinanzministerium f&#xFC;r 2027 laut dem j&#xFC;ngsten Eckwertebeschluss eine weitere K&#xFC;rzung der sogenannten ODA-Mittel (Official Development Assistance). Hier soll das Staatsministerium f&#xFC;r Kultur und Medien eine K&#xFC;rzung von 16,9 Millionen Euro umsetzen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Direkt auf DW umgelegt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&#x201E;Diese K&#xFC;rzung wird nach jetzigem Kenntnisstand direkt auf die DW umgelegt&#x201C;, so der Verwaltungsrat. Damit k&#xF6;nnte sich der Etat der DW 2027 auf nur 408,1 Millionen Euro belaufen.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Der Verwaltungsrat der DW legt gro&#xDF;en Wert darauf, dass die DW ihre Aufgaben wirtschaftlich und effizient erf&#xFC;llen kann. Angesichts sich abzeichnender weiterer K&#xFC;rzungen bei fortgesetzten Kostensteigerungen droht jedoch eine wachsende L&#xFC;cke zwischen politisch formuliertem Auftrag und finanzieller Basis zur Erf&#xFC;llung dieser Aufgabe&#x201C;, sagte der Verwaltungsratsvorsitzende Achim Dercks. &#x201E;In schwierigen Zeiten m&#xFC;ssen alle einen Beitrag leisten &#x2013; doch die Verh&#xE4;ltnism&#xE4;&#xDF;igkeit darf nicht verloren gehen.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Die im Raum stehenden K&#xFC;rzungen gef&#xE4;hrdeten &#x201E;die Erf&#xFC;llung des gesetzlichen Auftrags der DW &#x2013; eine Aufgabe, die angesichts der geopolitischen Ver&#xE4;nderungen sogar gr&#xF6;&#xDF;er wird&#x201C;, warnte Dercks. Durch Tarifsteigerungen erg&#xE4;ben sich zudem f&#xFC;r die DW Mehrkosten von 10,8 Millionen Euro f&#xFC;r 2026 und weitere 12,8 Millionen Euro im n&#xE4;chsten Jahr, deren Ausgleich durch den Bund zwar angestrebt, aber noch nicht gesichert sei, so der Verwaltungsrat.&#xD;
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&lt;br /&gt;Regionale Relevanz sowie Glaubw&#xFC;rdigkeit und Vertrauen vor Ort seien auch im digitalen Zeitalter Alleinstellungsmerkmale, so D&#xFC;ffert: &#x201E;Die Zukunft liegt nicht in der Reichweite, sondern in der lokalen Recherche. Das bedeutet vielleicht auch mehr Reporter vor Ort.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mehr Zusammenarbeit gefordert&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Verlage m&#xFC;ssten aber st&#xE4;rker zusammenarbeiten als bisher. Dies betreffe vor allem technische Entwicklungen bis hin zur KI: &#x201E;Wir brauchen eine gemeinsame digitale Infrastruktur&#x201C;, sagte D&#xFC;ffert. Sein Haus werde jetzt &#x201E;einen achtstelligen Betrag in eine neue Datenorganisation&#x201C; investieren.&lt;br /&gt;Dabei kalkuliert Madsack mit weiteren R&#xFC;ckg&#xE4;ngen bei der gedruckten Zeitung. Eigene Modellrechnungen kamen zu dem Ergebnis, &#x201E;dass sich bis 2030 unsere Printauflage halbieren k&#xF6;nnte&#x201C;. Die 20 Titel der Gruppe haben aktuell noch eine t&#xE4;gliche Auflage von rund 450.000 Exemplaren. In einigen Regionen wie der Prignitz in Brandenburg hat der Konzern seine gedruckten Lokalausgaben bereits eingestellt und erscheint nur noch digital. Auch dieser Trend werde sich fortsetzen, meinte D&#xFC;ffert.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Erste Newsletter kostenpflichtig&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In den lokalen M&#xE4;rkten ist das Medienhaus aber vor allem mit lokalen Newslettern erfolgreich. Diese aktuell kostenlosen Angebote h&#xE4;tten rund 500.000 Nutzer abonniert, k&#xFC;nftig will Madsack hier auch kostenpflichtige Modelle ausprobieren.&#xD;
&lt;br /&gt;Ein erster Test l&#xE4;uft seit der vergangenen Woche in der mecklenburgischen Hansestadt Wismar, berichtete D&#xFC;ffert. Neukunden des dortigen lokalen Newsletters bezahlen 99 Cent pro Woche, bislang habe man eine dreistellige Zahl von Abonnements abgeschlossen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;RND offen f&#xFC;r weitere Verlage&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Madsack liefert mit seinem zentralen Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) Inhalte f&#xFC;r alle Titel der Gruppe, ist aber gleichzeitig auch Dienstleister f&#xFC;r 140 weitere Medienunternehmen. &#x201E;Das RND ist offen f&#xFC;r weitere Partner&#x201C;, sagte D&#xFC;ffert: &#x201E;Auch eine gesellschaftsrechtliche Beteiligung anderer Verlage am RND w&#xFC;rde ich nicht ausschlie&#xDF;en.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Beim European Publishing Congress diskutierten Medienmanager, Verleger und Journalisten &#xFC;ber die Entwicklung ihrer Branche. In diesem Jahr steht das zweit&#xE4;gige Treffen unter der &#xDC;berschrift &#x201E;KI und Medien: Die erste gro&#xDF;e Bilanz&#x201C;. Ein H&#xF6;hepunkt ist die Verleihung der European Publishing Awards am Donnerstagabend. Der KNA-Mediendienst ist Medienpartner des Kongresses.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Beim European Publishing Congress hat der Madsack-Chef dem Lokaljournalismus gro&#xDF;e Chancen bescheinigt. Trotz sinkender Printauflagen setzt der Medienkonzern auf lokale Recherche, Newsletter und KI.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/madsack-chef-thomas-dueffert-setzt-ganz-auf-lokaljournalismus-978719/</link></item><item id="978718"><title>Georg Anastasiadis gibt Chefredaktion des &#x201E;M&#xFC;nchner Merkur&#x201C; ab</title><pubDate>1781861225</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013; Chefredakteur Sebastian Arbinger &#xA0;leitet den &#x201E;M&#xFC;nchner Merkur&#x201C; ab sofort solo. Sein bisheriger Partner Georg Anastasiadis &#xA0;legt das Amt nach zehn Jahren &#x201E;auf eigenen Wunsch&#x201C; nieder, bleibt aber Kolumnist. Arbinger leitet parallel seit 2018 die Chefredaktion der &#x201E;tz&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Journalist ruft zudem den w&#xF6;chentlichen kostenlosen Newsletter &#x201E;Making of Merkur&#x201C; ins Leben. Damit will er seinem Anspruch gerecht werden, &#x201E;Nachrichten nicht nur zu verbreiten, sondern auch ihre Entstehung zu erkl&#xE4;ren&#x201C;.&#xD;
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Sebastian Arbinger f&#xFC;hrt die Redaktion k&#xFC;nftig allein.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/georg-anastasiadis-gibt-chefredaktion-des-muenchner-merkur-ab-978718/</link></item><item id="978707"><title>Stefan Aust &#xFC;ber die aktuelle KI-Diskussion: "Das sollte man nicht tun"</title><pubDate>1781784081</pubDate><description>"Eigentlich bin ich zu alt f&#xFC;r das Thema", kommentiert der fr&#xFC;here "Spiegel"-Chefredakteur und "Welt"-Herausgeber &lt;a href="https://www.turi2.de/index/koepfe/aust-stefan/" target="_blank" data-autolink-id="1158"&gt;Stefan Aust&lt;/a&gt; im B&#xFC;hnen-Interview beim &lt;link https://www.publishing-congress.com/&gt;European Publishing Congress&lt;/link&gt; in Wien die aktuelle KI-Debatte. Im Gespr&#xE4;ch mit "kress pro"-Chefredakteur Markus Wiegand liefert der Publizist, der ChatGPT selbst als Antwortmaschine nutzt, dann aber doch seine Perspektive auf die Frage, wie weit der KI-Einsatz im Journalismus gehen darf. Als er etwa merkte, dass der umstrittene KI-Kommentar von Springer-Chef &lt;a href="https://www.turi2.de/index/koepfe/doepfner-mathias/" target="_blank" data-autolink-id="54"&gt;Mathias D&#xF6;pfner&lt;/a&gt; auch von einer KI verfasst wurde, habe er sich "gewundert, wie eine KI so erstklassig m&#xF6;glicherweise falsche Sachen oder auch richtige Sachen formulieren kann". Er selbst, so wird im weiteren Verlauf des Gespr&#xE4;chs deutlich, w&#xFC;rde die KI aber weder schreiben noch Cover gestalten lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Fall des geschassten Stephan-Andreas Casdorff, der zugegeben hatte, ganze Meinungsbeitr&#xE4;ge im "Tagesspiegel" von einer KI habe schreiben lassen, kommentiert er mit den Worten: "Das sollte man nicht tun." Eine abschlie&#xDF;ende Meinung zu dem Thema habe er sich aber noch nicht gebildet. Er kenne Casdorff sehr gut, habe oft mit ihm gefeiert und gestritten und wolle zun&#xE4;chst mit ihm selbst sprechen und sich nicht auf das verlassen, was in den Zeitungen steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grunds&#xE4;tzlich pl&#xE4;diert Aust daf&#xFC;r, alle vorhandenen Techniken im Journalismus zu nutzen, um Informationen und Inspiration zu sammeln. Dazu geh&#xF6;re auch die KI. Er vergleicht das mit seiner Arbeit als junger Journalist. Damals sei er mit seinem VW-Cabrio beim NDR vorgefahren, habe etliche Archiv-Ordner mitgenommen und sich daraus umfassend informiert. So wie ein Archiv, das aus alten Zeitungsartikeln besteht, Fehler haben k&#xF6;nne, mache auch die KI Fehler. Das Aufschreiben der Informationen, das Bilden von Meinungen und daraus abgeleitete politische Positionen sieht er aber bei Journalisten bzw. Politikern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Au&#xDF;erdem &#xE4;u&#xDF;ert sich Aust in dem Interview auch zur aktuellen Medienkrise. Das Gespr&#xE4;ch gibt es als &lt;a href="https://open.spotify.com/episode/10y9KRr21rWnrPNPBV5ZS9" rel="noopener noreferrer" target="_blank"&gt;Video-Podcast u.a. bei Spotify&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuvor hatte Verena Oberauer, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin und Mit-Gesellschafterin des Medienfachverlags Oberauer, zu dem auch turi2 geh&#xF6;rt, "Europas gr&#xF6;&#xDF;ten KI-Kongress f&#xFC;r Medien" in Wien er&#xF6;ffnet. In ihrer Keynote beklagt sie ein "eng geschn&#xFC;rtes wirtschaftliches Korsett", fehlende Unterst&#xFC;tzung durch die Politik und "&#xFC;berbordende B&#xFC;rokratie". Diese "Handschellen" w&#xFC;rden Medienh&#xE4;usern die dringend ben&#xF6;tigten Ressourcen und die Zeit rauben, "die wir f&#xFC;r unsere Transformationsprozesse so dringend brauchen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim EPC treffen sich bis heute Abend knapp 500 F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte aus dem Publishing in ganz Europa, um &#xFC;ber die Zukunft der Branche zu diskutieren, sich &#xFC;ber Trends und Techniken zu informieren und voneinander zu lernen. Am Nachmittag wird u.a. Madsack-CEO Thomas D&#xFC;ffert erwartet, zudem wird Publizist Stefan Aust am Abend mit dem "Kress Award" f&#xFC;r sein Lebenswerk ausgezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;a href="https://open.spotify.com/episode/10y9KRr21rWnrPNPBV5ZS9" rel="noopener noreferrer" target="_blank"&gt;open.spotify.com&lt;/a&gt; (27-Min-Video-Podcast)</description><shorttext>Beim European Publishing Congress in Wien &#xE4;u&#xDF;ert sich Stefan Aust zur KI-Debatte &#x2013; &#xFC;ber D&#xF6;pfners Kommentar, den Fall Casdorff und die Frage, wo KI im Journalismus seine Grenzen haben muss.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalismus-229/das-sollte-man-nicht-tun-stefan-aust-ueber-die-aktuelle-ki-diskussion-978707/</link></item><item id="978702"><title>Antisemitismus-Vorwurf gegen &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C;</title><pubDate>1781760308</pubDate><description>M&#xFC;nchen/Berlin &#x2013;&#xA0;Stefan Niggemeier wirft der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; von Verleger Holger Friedrich in der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C; Antisemitismus vor. Grund ist ein zun&#xE4;chst von Nachrichtenchef Harald Neuber geschriebener Text zur KI-Debatte, der online in Wir-Form umformuliert und mit dem K&#xFC;rzel der Zeitung versehen worden sei. Dieser erkl&#xE4;re &#x201E;Juden mal wieder zu den heimlich die Technologie und die Welt Regierenden&#x201C;, so Niggemeier.&#xD;
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Der Text der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; schreibt, dass hinter vielen KI-Firmen &#x201E;in entscheidenden Funktionen j&#xFC;dische Gr&#xFC;nder, Investoren und Forscher&#x201C; stehen w&#xFC;rden. Er fragt anschlie&#xDF;end anl&#xE4;sslich der Vorw&#xFC;rfe gegen Mario Voigt, seine Rede zum Holocaust-Gedenken mit KI verfasst zu haben, &#x201E;ob es nicht moralisch eher angemessener ist, Gedenkworte mit Hilfe von Modellen zu formulieren, die in Unternehmen entstanden sind, die von Nachkommen der Opfer ma&#xDF;geblich gepr&#xE4;gt wurden, als sie ausschlie&#xDF;lich von Nachkommen der T&#xE4;ter formulieren zu lassen&#x201C;.&#xD;
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F&#xFC;r Niggemeier handelt es sich um &#x201E;Antisemitismus in einem philosemitischen Gewand&#x201C;.&#xD;
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&#x201E;FR&#x201C;-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Max Rempel sagte: &#x201E;Sabrina Hoffmann verl&#xE4;sst unsere Mediengruppe auf eigenen Wunsch. Wir bedanken uns f&#xFC;r die Zusammenarbeit und w&#xFC;nschen ihr f&#xFC;r die berufliche und pers&#xF6;nliche Zukunft alles Gute.&#x201C;&#xD;
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&lt;strong&gt;Von BuzzFeed zur &#x201E;FR&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Hoffmann hatte 2013 den deutschen Ableger der Digitalzeitung&#xA0;&#x201E;Huffington Post&#x201C;&#xA0;mitgegr&#xFC;ndet und war von 2021 bis 2025 Chefredakteurin der deutschen Ausgabe von&#xA0;&#x201E;BuzzFeed&#x201C;. &#x201E;BuzzFeed&#x201C;&#xA0;geh&#xF6;rt wie die &#x201E;FR&#x201C; mehrheitlich zur Mediengruppe des Verlegers Dirk Ippen.&#xD;
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In Frankfurt &#xFC;bernimmt der stellvertretende &#x201E;FR&#x201C;-Chefredakteur Michael Bayer interimistisch die Redaktionsleitung. Bayer hatte die &#x201E;FR&#x201C; bereits vor Hoffmanns Amtsantritt seit Anfang 2024 kommissarisch gef&#xFC;hrt, damals in einer Doppelspitze mit Karin Dalka. Sie ist heute im Ruhestand und schreibt weiter als Autorin f&#xFC;r das Blatt.&#xD;
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Schr&#xF6;m folgt auf Christian Salewski, der das Fellowship in den vergangenen Jahren mit aufgebaut und gepr&#xE4;gt hat. Salewski arbeitet seit Anfang des Jahres als Redakteur und Investigativreporter bei ZDF Frontal.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Oliver Schr&#xF6;m sagt: &#x201E;Beharrlichkeit bei der Recherche ist keine journalistische Tugend unter vielen, sondern die Voraussetzung f&#xFC;r Glaubw&#xFC;rdigkeit. Relevante Enth&#xFC;llungen entstehen manchmal aus einem einzigen Satz, den andere &#xFC;berlesen. Ich freue mich darauf, meine Erfahrung mit jungen Journalistinnen und Journalisten zu teilen.&#x201C;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fellowship mit Stipendium und journalistischem Mentoring&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das HSJP Fellowship richtet sich an Journalistinnen und Journalisten bis 35 Jahre, die eine eigenst&#xE4;ndige Rechercheidee im Bereich Wirtschaft und Finanzen umsetzen m&#xF6;chten. Das Programm kombiniert ein Stipendium mit journalistischem Mentoring.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Das von der ING Deutschland gestiftete Stipendium hat ein F&#xF6;rdervolumen von bis zu 15.000 Euro und umfasst die Finanzierung von Lebenshaltungs-, Reise- und Recherchekosten.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Felix Rohrbeck und Oliver Schr&#xF6;m begleiten die Fellows w&#xE4;hrend der gesamten Projektlaufzeit als Mentoren bei Recherche, Dramaturgie-Entwicklung und der Ver&#xF6;ffentlichung der Projekte in Zusammenarbeit mit geeigneten Medienpartnern.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/helmut-schmidt-journalistenpreis-ausschreibung-fuer-preis-und-fellowship-laeuft-972446/ _blank&gt;Zur Ausschreibung f&#xFC;r das Fellowship&lt;/link&gt;&#xD;
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&#x201E;In dieser Rolle vertritt er die Chefredakteure Hermann-Josef Tenhagen und Saidi Sulilatu nach innen und &#xFC;bernimmt die inhaltliche Steuerung des Tagesgesch&#xE4;fts&#x201C;, teilt &#x201E;Finanztip&#x201C;&#xA0;mit. Ohanian ist bereits seit 2024 als Director Content f&#xFC;r das Unternehmen t&#xE4;tig.&#xD;
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Der Journalist war zuvor in verschiedenen F&#xFC;hrungspositionen t&#xE4;tig. Bei Hubert Burda Media verantwortete er die Magazine &#x201E;Focus Business&#x201C;&#xA0;und &#x201E;Focus Spezial.&#x201C;&#xA0;Davor leitete er mehrere Jahre die Online-Redaktion der &#x201E;Handelszeitung&#x201C;, der gr&#xF6;&#xDF;ten Wirtschaftszeitung der Schweiz. Seine journalistische Laufbahn f&#xFC;hrte ihn unter anderem als Redakteur f&#xFC;r Wirtschaftspolitik und Konjunktur in Berlin zur &#x201E;Financial Times Deutschland&#x201C;.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Was er genau machen wird.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/finanztip-mathias-ohanian-wird-stellvertretender-chefredakteur-978693/</link></item><item id="978682"><title>Volont&#xE4;r Online und Print in Rinteln gesucht</title><pubDate>1781675254</pubDate><description>Rinteln&#xA0;&#x2013; Die &#x201E;Schaumburger Zeitung&#x201C;&#xA0;sucht einen Volont&#xE4;r&#xA0;(w/m) Online und Print.&#xD;
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Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&#x2022; Vermittlung s&#xE4;mtlicher relevanter journalistischer Fertigkeiten und Kenntnisse im Rahmen eines zweij&#xE4;hrigen Volontariats&#xD;
&#x2022; Mitarbeit im Redaktionsteam an den Standorten Rinteln und B&#xFC;ckeburg&#xD;
&#x2022; Kennenlernen und Anwendung redaktioneller Arbeitsabl&#xE4;ufe im Online- und Printbereich&#xD;
&#x2022; Mitarbeit an der Erstellung und redaktionellen Aufbereitung von Inhalten f&#xFC;r verschiedene Ausspielkan&#xE4;le&#xD;
&#x2022; Einbindung in den Austausch mit verbundenen Verlagen, unter anderem der Deister- und Weserzeitung in Hameln&#xD;
&#x2022; Vertiefung der praktischen journalistischen Erfahrungen durch standort&#xFC;bergreifende Zusammenarbeit&#xD;
&#x2022; Schrittweise Heranf&#xFC;hrung an eigenst&#xE4;ndige journalistische Arbeit in allen relevanten Medienformaten&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Vielseitiges Interesse, Freude an Kommunikation sowie eine ausgepr&#xE4;gte Affinit&#xE4;t zum Schreiben sind gefragt.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-praktika-volontariate-trainees-6/volontaerin-online-und-print-jeglichen-geschlechts-564343/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Vielseitiges Interesse, Freude an Kommunikation sowie eine ausgepr&#xE4;gte Affinit&#xE4;t zum Schreiben sind gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/volontaer-online-und-print-in-rinteln-gesucht-978682/</link></item><item id="978681"><title>Volont&#xE4;r in Hameln gesucht</title><pubDate>1781674900</pubDate><description>Hameln&#xA0;&#x2013; Die &#x201E;Deister- und Westerzeitung&#x201C;&#xA0;sucht einen Volont&#xE4;r (w/m) Online und Print mit Affinit&#xE4;t zu Sportthemen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div dir="auto" data-writing-block-fullscreen-editor-region="true" data-writing-block-fullscreen-editor-layout="inline"&gt;&#x2022; Mitarbeit im Reporterteam der Redaktion und Einbindung in den redaktionellen Alltag&#xD;
&#x2022; Kennenlernen der betrieblichen Praxis des Lokaljournalismus mit ihren unterschiedlichen Aufgabenfeldern und Schwerpunkten&#xD;
&#x2022; Eigenst&#xE4;ndige Recherche, Themenfindung und Erstellung journalistischer Beitr&#xE4;ge&#xD;
&#x2022; Redaktionelle Aufbereitung von Sportthemen und weiteren Interessengebieten&#xD;
&#x2022; Austausch und Zusammenarbeit mit den verbundenen Redaktionen an weiteren Standorten&#xD;
&#x2022; Schrittweise Vertiefung journalistischer Fertigkeiten und redaktioneller Arbeitsabl&#xE4;ufe&#xD;
&#x2022; Entwicklung eigener Themenideen und Umsetzung von Beitr&#xE4;gen f&#xFC;r Print- und Digitalangebote&#xD;
&#x2022; Erwerb umfassender Kenntnisse des lokalen und regionalen Journalismus&#xD;
&#x2022; Aktive Mitgestaltung der Berichterstattung von Beginn des Volontariats an&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div dir="auto" data-writing-block-fullscreen-editor-region="true" data-writing-block-fullscreen-editor-layout="inline"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;Vorausgesetzt werden Interesse an journalistischen Themen, Freude am Schreiben, Neugier auf Menschen und Geschichten&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-praktika-volontariate-trainees-6/volontaerin-online-und-print-mit-affinitaet-zu-sportthemen-gesucht-jeglichen-geschlechts-564360/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Vorausgesetzt werden Interesse an journalistischen Themen, Freude am Schreiben, Neugier auf Menschen und Geschichten</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/volontaer-in-hameln-gesucht-978681/</link></item><item id="978680"><title>Redakteur mit Schwerpunkt Sport in Hameln gesucht</title><pubDate>1781674575</pubDate><description>Hameln&#xA0;&#x2013; Die &#x201E;Deister- und Westerzeitung&#x201C;&#xA0;sucht einen Redakteur (w/m) mit Schwerpunkt Sport.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div dir="auto" data-writing-block-fullscreen-editor-region="true" data-writing-block-fullscreen-editor-layout="inline"&gt;&#x2022; Eigenst&#xE4;ndige Themenfindung, Recherche und Umsetzung journalistischer Inhalte&#xD;
&#x2022; Verfassen von Beitr&#xE4;gen zu unterschiedlichen Themenbereichen unter Ber&#xFC;cksichtigung von User Needs und Zielgruppeninteressen&#xD;
&#x2022; Planung, Gestaltung und Produktion von Zeitungs- und Digitalseiten&#xD;
&#x2022; Beobachtung aktueller Entwicklungen sowie Identifikation relevanter Themen und Trends&#xD;
&#x2022; Berichterstattung mit besonderem Fokus auf Sportthemen&#xD;
&#x2022; Produktion von Foto-, Video- und Audioinhalten f&#xFC;r Print-, Online- und Social-Media-Kan&#xE4;le&#xD;
&#x2022; Entwicklung und Umsetzung multimedialer Formate, einschlie&#xDF;lich Reels und Kurzvideos&#xD;
&#x2022; Pr&#xE4;sentation redaktioneller Inhalte vor der Kamera oder am Mikrofon&#xD;
&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber haben idealerweise&#xA0;Studium und Volontariat&#xA0;bereits abgeschlossen.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteurin-mit-schwerpunkt-sport-jeglichen-geschlechts-564361/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber haben idealerweise Studium und Volontariat bereits abgeschlossen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/redakteur-mit-schwerpunkt-sport-in-hameln-gesucht-978680/</link></item><item id="978679"><title>Tarifverhandlungen: DJV-NRW ruft zu zweit&#xE4;gigem Warnstreik beim WDR auf&#xD;
</title><pubDate>1781674072</pubDate><description>K&#xF6;ln&#xA0;&#x2013; Der DJV-NRW hat gemeinsam mit den Gewerkschaften ver.di und Unisono einen zweit&#xE4;gigen Warnstreik beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) angek&#xFC;ndigt. Der Ausstand begann heute Nacht um 2 Uhr und soll bis Freitag um 2 Uhr dauern, berichten die Gewerkschaften.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ausl&#xF6;ser ist ein Tarifabschluss, den der WDR nach Angaben des DJV-NRW mit der Gewerkschaft VRFF vereinbart hat. Der Sender wolle diesen Abschluss auf seine festangestellten Besch&#xE4;ftigten anwenden.&#xA0;Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Musikerinnen und Musiker seien davon jedoch nicht erfasst.&#xD;
&#xA0;&#xD;
DJV-NRW-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer und Verhandlungsf&#xFC;hrer Volkmar Kah kritisierte das Vorgehen des Senders. Die Gewerkschaften DJV-NRW, ver.di und Unisono verhandeln nach eigenen Angaben weiterhin gemeinsam mit dem WDR &#xFC;ber einen Tarifabschluss.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ein zentraler Streitpunkt der laufenden Tarifrunde ist die vom WDR angestrebte M&#xF6;glichkeit, festangestellte Besch&#xE4;ftigte in andere ARD-Anstalten zu entsenden. Die drei Gewerkschaften fordern hierf&#xFC;r eine ARD-weite Regelung. Zudem setzen sie sich f&#xFC;r lineare Entgelterh&#xF6;hungen f&#xFC;r Festangestellte und Freie sowie f&#xFC;r den Schutz arbeitnehmer&#xE4;hnlicher freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Honorarabsenkungen ein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der DJV-NRW appellierte au&#xDF;erdem an den WDR-Verwaltungsrat, dem vorliegenden Tarifabschluss nicht zuzustimmen. Nach Angaben der Gewerkschaften vertreten DJV-NRW, ver.di und Unisono gemeinsam den Gro&#xDF;teil der Belegschaft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der Deutsche Journalisten-Verband in Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit ver.di und Unisono zu einem zweit&#xE4;gigen Warnstreik beim WDR aufgerufen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/tarifverhandlungen-djv-nrw-ruft-zu-zweitaegigem-warnstreik-beim-wdr-auf-978679/</link></item><item id="978678"><title>Presserat lehnt Kennzeichnungspflicht f&#xFC;r KI-Texte ab</title><pubDate>1781673741</pubDate><description>Berlin (KNA) &#x2013;&#xA0;In der aktuellen Debatte um den Einsatz von K&#xFC;nstlicher Intelligenz in den Medien hat sich der Deutsche Presserat gegen eine grunds&#xE4;tzliche Kennzeichnungspflicht f&#xFC;r mithilfe von KI verfasste Beitr&#xE4;ge ausgesprochen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Es ist sehr schwer zu definieren, ab wann ein Text ganz oder &#xFC;berwiegend KI-generiert ist. Als Presserat haben wir nicht dar&#xFC;ber zu befinden, welche Technologie eingesetzt wird&#x201C;, sagte der Sprecher des Selbstkontrollgremiums der deutschen Presse, Moritz D&#xF6;bler, im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Dienstag.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x201E;Pressekodex ist klar genug&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Presserat m&#xFC;sse technikunabh&#xE4;ngig sicherstellen, dass die ethischen Ma&#xDF;st&#xE4;be eingehalten werden, so D&#xF6;bler, der Chefredakteur der &#x201E;Rheinischen Post&#x201C; ist: &#x201E;Hier sind die bestehenden Artikel des Pressekodex klar genug.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bei Bildern, Illustrationen und Videos bestehe dagegen eine Kennzeichnungspflicht, weil KI-generierte Aufnahmen &#x201E;leicht als echte Fotos oder dokumentarische Videos aus dem wahren Leben missverstanden werden&#x201C;, so D&#xF6;bler weiter.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Erstaunen &#xFC;ber Casdorff&lt;/strong&gt;&#xD;
Zum Fall des aktuell von seinen Aufgaben entbundenen &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;-Journalisten Stephan-Andreas Casdorff meinte D&#xF6;bler: &#x201E;Ich verstehe es nicht, dass sich ausgerechnet Casdorff weitgehend bei der KI bedient haben soll.&#x201C; Er kenne den fr&#xFC;heren &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;-Chefredakteur als &#x201E;wortgewaltigen Journalisten, der mit seinem herausragenden Stil Generationen von Journalisten &#x2013; auch mich &#x2013; mit seinen Meinungsbeitr&#xE4;gen inspiriert hat&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; hatte Ende vergangener Woche mitgeteilt, dass sein heute als Editor at Large f&#xFC;r das Blatt t&#xE4;tiger fr&#xFC;herer Chefredakteur und Herausgeber offenbar mehrere Kommentare mit KI verfasst hatte. Diese wurden aus dem Online-Angebot des Blattes entfernt und werden aktuell weiter &#xFC;berpr&#xFC;ft. Casdorff selbst sagte dem &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;: &#x201E;Ich habe einen Riesenfehler gemacht.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
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&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der Deutsche Presserat spricht sich gegen eine generelle Kennzeichnungspflicht f&#xFC;r mit KI verfasste Texte aus. Sprecher Moritz D&#xF6;bler verweist auf die bestehenden Regeln des Pressekodex.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/presserat-lehnt-kennzeichnungspflicht-fuer-ki-texte-ab-978678/</link></item><item id="978677"><title>Zeitungsverleger Dirk Ippen: KI-Texte sollten gekennzeichnet werden</title><pubDate>1781673622</pubDate><description>M&#xFC;nchen (KNA)&#xA0;&#x2013; Der Zeitungsverleger Dirk Ippen hat den KI-generierten Kommentar des Springer-Vorstandschefs Mathias D&#xF6;pfner gegen Kritik verteidigt. Zugleich sprach er sich f&#xFC;r eine Selbstverpflichtung der Medien aus, journalistische Beitr&#xE4;ge zu kennzeichnen, die mithilfe K&#xFC;nstlicher Intelligenz entstanden sind.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&#x201E;Wir k&#xF6;nnen als Medien und auch als Zeitungen an KI nicht vorbeigehen&#x201C;, erkl&#xE4;rte Ippen am Dienstag auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). &#x201E;Es ist die gr&#xF6;&#xDF;te Revolution vermutlich seit der Erfindung des Internets oder vielleicht sogar vergleichbar mit der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert.&#x201C; Er wolle sich daher &#x201E;mehr auf den Standpunkt des Herrn D&#xF6;pfner stellen&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Kommentar zu 100 Prozent von KI&lt;/strong&gt;&#xD;
D&#xF6;pfner hatte in der &#x201E;Welt&#x201C; einen Kommentar ver&#xF6;ffentlicht, der nach seinen Angaben komplett von K&#xFC;nstlicher Intelligenz verfasst worden war. Darin kritisierte er die Entscheidung der &#x201E;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#x201C;, einen KI-generierten Gastbeitrag des th&#xFC;ringischen Ministerpr&#xE4;sidenten Mario Voigt (CDU) aus dem Netz zu nehmen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ippen betonte, er habe auch Verst&#xE4;ndnis f&#xFC;r die Position der &#x201E;FAZ&#x201C;: &#x201E;Deswegen w&#xFC;rde ich vorschlagen, dass die Medien sich selbst verpflichten, Artikel, die durch KI entstanden sind, auch entsprechend zu kennzeichnen. Das ist nach meiner Meinung fair, denn dann wissen alle Leser Bescheid, k&#xF6;nnen es lesen oder nicht lesen und wissen auf jeden Fall, ob es direkt von dem Journalisten stammt oder ob es ein KI-erzeugtes Produkt ist.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dirk Ippen (85) baute in den vergangenen Jahrzehnten eine der gr&#xF6;&#xDF;ten deutschen Tageszeitungsgruppen auf, zu der neben dem &#x201E;M&#xFC;nchner Merkur&#x201C;, der &#x201E;Frankfurter Rundschau&#x201C; und der &#x201E;Hessischen/Nieders&#xE4;chsischen Allgemeinen&#x201C; auch Dutzende Online-Portale geh&#xF6;ren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Wie weit d&#xFC;rfen Medien beim Einsatz K&#xFC;nstlicher Intelligenz gehen? Um diese Frage tobt in der Branche ein heftiger Streit. Einer der f&#xFC;hrenden Zeitungsverleger Deutschlands schl&#xE4;gt nun einen Kompromiss vor.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/zeitungsverleger-dirk-ippen-ki-texte-sollten-gekennzeichnet-werden-978677/</link></item><item id="978676"><title>&#x201E;Jagd auf Migranten&#x201C;: ZDF streicht Passage nach Musk-Abmahnung</title><pubDate>1781672891</pubDate><description>Mainz (KNA) &#x2013; Das ZDF hat im Streit um die Sendung &#x201E;Ausschreitungen in Belfast &#x2013; Wie Musk die Proteste befeuert&#x201C; eine von US-Tech-Billion&#xE4;r Elon Musk geforderte Unterlassungserkl&#xE4;rung abgegeben und die Anmoderation des Beitrags gek&#xFC;rzt.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Wir best&#xE4;tigen, dass Elon Musk &#xFC;ber eine deutsche Anwaltskanzlei eine Unterlassungserkl&#xE4;rung zur Anfangsmoderation der Sendung ,ZDFheute live&#x2018; vom 12. Juni gefordert hat&#x201C;, teilte das ZDF mit. Der Sender habe &#x201E;diese abgegeben und die fragliche Passage in der Anmoderation entfernt&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Sendung, die &#xFC;ber Proteste und Ausschreitungen in der nordirischen Hauptstadt nach der Messerattacke eines aus dem Sudan stammenden Mannes berichtete, hatte durch die Anmoderation den Eindruck erweckt, Musk selbst habe zur &#x201E;Jagd auf Migranten&#x201C; aufgerufen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Opfer schwer verletzt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nach der Attacke am 8. Juni, bei der das Opfer schwer verletzt worden war und nach britischen Polizeiangaben ein Auge verlor, hatte es schwere Ausschreitungen in Belfast gegeben. Dabei sollen teils gezielt Migranten verfolgt und Wohnungen angez&#xFC;ndet worden sein.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Polizeiangaben wurde vor allem &#xFC;ber Social-Media-Kan&#xE4;le zu den Protesten aufgerufen. Dadurch sei die Stimmung zus&#xE4;tzlich angeheizt worden. Im Mittelpunkt steht dabei der rechtsextreme britische Aktivist Tommy Robinson, der auf Musks Plattform X gegen einen &#x201E;weiteren Angriff von Eindringlingen auf unser Volk&#x201C; mobilisierte. Angef&#xFC;gt war eine Liste mit detaillierten Terminen f&#xFC;r Kundgebungen, die &#x201E;friedlich und respektvoll&#x201C; erfolgen sollten. Musk teilte das Posting und schrieb dazu: &#x201E;Nur durch wiederholte und laute Proteste wird sich etwas &#xE4;ndern.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;In der ZDF-Anmoderation vom 12. Juni hie&#xDF; es indes: &#x201E;Ein rassistischer Mob macht daraufhin Jagd auf Migranten: Dazu aufgerufen hatten ein britischer Rechtsextremist und Tech-Milliard&#xE4;r Elon Musk.&#x201C; In der Folge mahnte Musks Anwalt Joachim Steinh&#xF6;fel den Sender ab. Musk warf dem ZDF &#x201E;skandal&#xF6;se L&#xFC;gen&#x201C; vor und k&#xFC;ndigte mit Blick auf die geplanten juristischen Schritte an: &#x201E;Im Laufe des Prozesses gegen sie werden wir genau herausfinden, welcher Idiot diese ungeheuerliche L&#xFC;ge verfasst hat.&#x201C;&lt;br /&gt;Einordnungen zu Musks Rolle bleiben&#xD;
&lt;br /&gt;Das ZDF hatte bereits am Samstag die Sendung in der Mediathek mit einem korrigierenden Transparenzhinweis versehen, in dem es hie&#xDF;, die Anmoderation sei &#x201E;missverst&#xE4;ndlich&#x201C;. Die im weiteren Verlauf des Beitrags getroffenen Einordnungen &#xFC;ber Musks Rolle, der immer wieder mit seinen Einlassungen politisch Einfluss nehmen will, blieben hingegen bestehen.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Tech-Billion&#xE4;r hatte sich in der Vergangenheit auch in Deutschland mit Wahlaufrufen f&#xFC;r die AfD und &#xFC;ber X verbreiteten Gespr&#xE4;chen mit AfD-Co-Bundessprecherin Alice Weidel in die politische Debatte eingemischt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Nach einer Abmahnung von Elon Musk gab der Sender eine Unterlassungserkl&#xE4;rung ab und entfernte eine Passage, die ihn als Mitinitiator von &#xDC;bergriffen auf Migranten erscheinen lie&#xDF;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/jagd-auf-migranten-zdf-streicht-passage-nach-musk-abmahnung-978676/</link></item><item id="978663"><title>Umfrage: Nur f&#xFC;nf Prozent nutzen KI-Chatbots f&#xFC;r Nachrichten</title><pubDate>1781587034</pubDate><description>Hamburg (KNA) &#x2013;&#xA0;KI-Chatbots spielen f&#xFC;r die Nachrichtennutzung in Deutschland offenbar eine sehr geringe Rolle. Das zeigt der diesj&#xE4;hrige Reuters Digital News Report, der in der Nacht von Montag auf Dienstag ver&#xF6;ffentlicht wurde. Demnach nutzen in Deutschland nur f&#xFC;nf Prozent der Befragten KI-Chatbots, um sich &#xFC;ber aktuelle Nachrichten auf dem Laufenden zu halten. Wenn sie zum Einsatz kommen, dann vor allem, um Nachfragen zu Nachrichten zu stellen, Inhalte zusammenzufassen oder Quellen zu bewerten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch andere alternative Zug&#xE4;nge zu Nachrichten haben sich demnach bislang nicht fl&#xE4;chendeckend durchgesetzt. J&#xFC;ngere Zielgruppen setzen zwar teilweise auf Influencer, die sich mit dem Nachrichtengeschehen besch&#xE4;ftigen. Diese ersetzen die klassischen Nachrichtenquellen aber selten: Nur zehn Prozent derer, die Inhalte von Influencern zu Nachrichten konsumieren, sagen, dass damit all ihre Nachrichtenbed&#xFC;rfnisse befriedigt seien. 50 Prozent suchen regelm&#xE4;&#xDF;ig einen direkten Zugang zu Nachrichtenmarken, etwa &#xFC;ber deren Websites oder Apps.&#xD;
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Weiterhin wichtig bleibt der Nachrichtenkonsum &#xFC;ber soziale Medien, vor allem f&#xFC;r J&#xFC;ngere. Sie sind f&#xFC;r 18 Prozent aller Befragten die Hauptnachrichtenquelle. Auch das lineare Fernsehen bleibt wichtig, insbesondere f&#xFC;r Menschen &#xFC;ber 55. 60 Prozent geben das Fernsehen hier als Hauptquelle an.&#xD;
Insgesamt bleibt das Interesse an Nachrichten weiter hoch, so der Bericht. 51 Prozent der Befragten gaben an, &#xE4;u&#xDF;erst oder sehr an Nachrichten interessiert zu sein. 90 Prozent kommen mehrmals pro Woche mit Nachrichten in Ber&#xFC;hrung, sei es &#xFC;ber Fernsehen, Radio, Zeitung oder Internet.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Kritik an Migrationsberichterstattung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Knapp die H&#xE4;lfte ist der Ansicht, dass man einem Gro&#xDF;teil der Nachrichten meistens vertrauen k&#xF6;nne. 58 Prozent vertrauen zumindest den Nachrichten, die sie selbst nutzen. Besonders negativ sehen die Befragten die Berichterstattung &#xFC;ber das Thema Migration und Einwanderung. Zwei Drittel w&#xFC;nschen sich Nachrichten aus Quellen, die keine bestimmte Meinung vertreten. Nur zehn Prozent wollen Nachrichten aus Quellen, die ihre Meinung teilen, sechs Prozent solche, die ihre Meinung infrage stellen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
F&#xFC;r den Reuters Institute Digital News Report wurden im Januar 2026 100.000 Menschen in weltweit 48 L&#xE4;ndern zu ihrer Nachrichtennutzung befragt. Die deutsche Teilstudie wurde vom Leibniz-Institut f&#xFC;r Medienforschung in Hamburg durchgef&#xFC;hrt. Das Reuters Institute ist eine Forschungseinrichtung der Universit&#xE4;t Oxford in Gro&#xDF;britannien und wird unter anderem vom Digitalkonzern Google finanziell unterst&#xFC;tzt.&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;ul data-start="15" data-end="960" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li data-section-id="jjw5f" data-start="15" data-end="81"&gt;Themen recherchieren, identifizieren und eigenst&#xE4;ndig entwickeln&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1vfelag" data-start="82" data-end="146"&gt;User-Need-orientierte Beitr&#xE4;ge f&#xFC;r Print und Digital verfassen&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="c32pmz" data-start="147" data-end="216"&gt;Nachrichten, Reportagen, Interviews und Hintergrundst&#xFC;cke erstellen&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="ofi6ku" data-start="217" data-end="289"&gt;Inhalte zielgruppengerecht f&#xFC;r verschiedene Ausspielkan&#xE4;le aufbereiten&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1sdx05v" data-start="290" data-end="360"&gt;Seiten gestalten sowie passende Fotos, Grafiken und Videos ausw&#xE4;hlen&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="13h527c" data-start="361" data-end="428"&gt;Kurzvideos und Reels eigenst&#xE4;ndig produzieren und ver&#xF6;ffentlichen&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1800x7q" data-start="429" data-end="488"&gt;Inhalte &#xFC;ber Social-Media-Kan&#xE4;le verbreiten und begleiten&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Bewerber bringen die wichtigsten Voraussetzungen f&#xFC;r guten Lokaljournalismus schon mit.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteurin-online-print-564342/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen die wichtigsten Voraussetzungen f&#xFC;r guten Lokaljournalismus schon mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/schaumburger-zeitung-sucht-redakteur-978662/</link></item><item id="978661"><title>Lanz und Precht: Warum Leserfinanzierung den Journalismus ver&#xE4;ndert</title><pubDate>1781586461</pubDate><description>Mainz &#x2013; Im ZDF-Podcast &#x201E;Lanz &amp; Precht&#x201C; (Folge 248 auf YouTube) widmen sich Markus Lanz und Richard David Precht der Frage, die die Medienbranche seit Monaten besch&#xE4;ftigt: Wie aktivistisch darf Journalismus sein?&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Ich versuche immer, m&#xF6;glichst objektiv auf die Dinge zu schauen. Irgendwann entwickle ich eine Meinung, aber ich habe keine Agenda&#x201C;, sagt Lanz. Er sei kein Aktivist, sondern Journalist. Auch Richard David Precht bezeichnet sich nicht als Aktivist &#x2013; wohl aber als jemand mit einer &#x201E;philosophischen Agenda&#x201C;. Den Unterschied zwischen Aktivismus und Journalismus beschreibt Precht so: Aktivisten betrieben keine Aufkl&#xE4;rung, das Ergebnis stehe von vornherein fest. Er zitiert den Kabarettisten Volker Pispers: &#x201E;Wenn man wei&#xDF;, wo der Feind steht, hat der Tag Struktur.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Den &#xF6;konomischen Schl&#xFC;ssel zur Erkl&#xE4;rung liefert Precht mit einem Verweis auf Christoph Kucklick, bis vergangenes Jahr Leiter der Henri-Nannen-Schule: Fr&#xFC;her finanzierten Anzeigenkunden bis zu 70 Prozent der Medien &#x2013; und wer viele Anzeigenkunden binden wolle, polarisiere nicht zu stark. Heute sei es umgekehrt: 70 Prozent k&#xE4;men von Lesern. Die wollten, dass das Medium ihre Meinung vertrete. &#x201E;Dem Affen kann man gar nicht genug Zucker geben&#x201C;, sagt Precht. Der &#xDC;bergang von starker Meinung zu Aktivismus sei damit T&#xFC;r und Tor ge&#xF6;ffnet.&#xD;
&lt;br /&gt;Lanz geht noch einen Schritt weiter und nennt ein konkretes Beispiel: Zeitungen k&#xF6;nnten heute genau sehen, welche Artikel wie viele Abos generieren. Verdachtsberichterstattung &#xFC;ber bekannte M&#xE4;nner &#x2013; mit Bezug zu Sex, Macht und Straftaten &#x2013; ziehe besonders stark. Die Geschichte rund um Jerome Boateng habe dem &#x201E;Spiegel&#x201C; laut internen Quellen rund 15.000 neue Abos gebracht. &#x201E;Danach kommt Luke Mockridge, dann kommt irgendwann Till Lindemann und zuletzt Collien Fernandes&#x201C;, sagt Lanz. Das sei kein Boulevardph&#xE4;nomen mehr, sondern mittlerweile auch das Gesch&#xE4;ftsmodell seri&#xF6;ser Medien.&#xD;
&lt;br /&gt;Besonders scharf f&#xE4;llt Prechts Urteil &#xFC;ber das gemeinn&#xFC;tzige Recherchezentrum Correctiv aus. &#x201E;Da ist sehr viel Aktivismus im Spiel&#x201C;, sagt er &#x2013; erkennbar daran, welche Themen recherchiert werden und welche nicht. Lanz erg&#xE4;nzt aus eigener Erfahrung: Er habe das Gespr&#xE4;ch &#xFC;ber die Correctiv-Recherche zum Potsdamer Treffen in seiner Sendung gef&#xFC;hrt &#x2013; und das argumentative Kartenhaus sei dabei in sich zusammengefallen.&#xD;
&lt;br /&gt;Lanz greift in der Sendung auch die These von &#x201E;Welt&#x201C;-Chefkommentator Andreas Rosenfelder auf, wonach das gro&#xDF;e Interesse am H&#xF6;cke-Podcast von Ben Berndt auf ein Versagen der etablierten Medien hinweise: Diese h&#xE4;tten H&#xF6;cke zu lange kein Forum geboten. &#x201E;H&#xF6;cke kein Forum zu bieten, ist ein Fehler&#x201C;, zitiert Lanz Rosenfelder. &#x201E;Dann spricht er anderswo &#x2013; und dann gelten die Regeln von anderswo.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Auf Funke-Digital-Chefredakteurin Melanie Amann, die in ihrer ersten &#x201E;Amann Unframed&#x201C;-Folge sagte, Julian Reichelt sei einer der wenigen echten Aktivisten im Journalismus, antwortet Precht direkt: &#x201E;Dass Julian Reichelt ein Aktivist ist, w&#xFC;rde ich unterstreichen. Aber dass er so der Einzige ist und dass die anderen Journalisten alle keine sind &#x2013; das halte ich f&#xFC;r Bl&#xF6;dsinn.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;F&#xFC;r die Zukunft des Journalismus zieht Precht ein d&#xFC;steres Fazit. Hajo Friedrichs&#x2019; ber&#xFC;hmter Satz &#x2013; ein Journalist mache sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten &#x2013; sei &#x201E;mausetot&#x201C;. &#x201E;Die sch&#xF6;nen Zeiten sind wirklich vorbei&#x201C;, sagt Precht. Allerdings hofft er auf eine Gegenbewegung &#x2013; und nennt die &#x201E;Zeit&#x201C; als positives Beispiel: &#x201E;Da wird relativ unideologisch nach allen Richtungen frei nachgedacht &#x2013; und die haben gro&#xDF;en Erfolg damit.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Das Gespr&#xE4;ch von Lanz und Precht kn&#xFC;pft direkt an eine Debatte an, die kress.de seit Wochen begleitet: Die erste Folge von Funke-Digital-Chefredakteurin Melanie Amanns Podcast &#x201E;Amann Unframed&#x201C; mit Ben Berndt hatte die Frage nach Neutralit&#xE4;t und Aktivismus im Journalismus neu entfacht. Finanzfluss-Chefredakteurin Mary Abdelaziz-Ditzow erg&#xE4;nzte in einem Gastbeitrag f&#xFC;r kress.de, dass Neutralit&#xE4;t vom Journalismus weder gefordert noch m&#xF6;glich sei &#x2013; weder im Medienstaatsvertrag noch im Pressekodex.&#xD;
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Die Nachrichtensendung existiert seit 1952 und war vor Berghoffs Einstand fest in M&#xE4;nnerhand. Berghoffs letzte &#x201E;Tagesschau&#x201C;-Ausgabe war die Silvester-Sendung 1999.&#xD;
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&lt;br /&gt;ARD-aktuell-Chefredakteur Marcus Bornheim bezeichnete Sch&#xF6;nenborn als einen Journalisten, der &#xFC;ber Jahrzehnte Vertrauen beim Publikum aufgebaut habe. Er freue sich, dass Sch&#xF6;nenborn das Moderationsteam verst&#xE4;rke.&#xD;
&lt;br /&gt;Sch&#xF6;nenborn erkl&#xE4;rte, die &#x201E;tagesthemen&#x201C; b&#xF6;ten t&#xE4;glich die M&#xF6;glichkeit, Orientierung in einer komplexen Welt zu geben. Verst&#xE4;ndliche Nachrichten seien ein wichtiger Rohstoff f&#xFC;r die demokratische Gesellschaft.&#xD;
&lt;br /&gt;Der 1964 in Solingen geborene Journalist studierte Journalistik und Politikwissenschaft in Dortmund und absolvierte sein Volontariat beim WDR. Seit den fr&#xFC;hen 1990er-Jahren arbeitete er unter anderem f&#xFC;r &#x201E;tagesschau&#x201C; und &#x201E;tagesthemen&#x201C;. Einem breiten Publikum wurde er vor allem als Moderator von ARD-Wahlsendungen und des DeutschlandTrends bekannt. Seit 1999 analysiert er Zahlen und Daten aus dem ARD-Wahlstudio.&#xD;
&lt;br /&gt;Von 2002 an war Sch&#xF6;nenborn WDR-Chefredakteur Fernsehen, seit 2007 moderiert er zudem den &#x201E;Presseclub&#x201C;. Von 2014 bis April 2026 fungierte er als WDR-Programmdirektor. In dieser Funktion verantwortete er unter anderem den digitalen Umbau des Programmangebots sowie den Aufbau des ARD-KI-Netzwerks.&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Nach mehr als einem Jahrzehnt in F&#xFC;hrungsfunktionen beim WDR &#xFC;bernimmt Sch&#xF6;nenborn eine neue Aufgabe vor der Kamera. Der langj&#xE4;hrige Wahlmoderator verst&#xE4;rkt ab Juli das Moderationsteam der ARD-&#x201E;tagesthemen&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/joerg-schoenenborn-kehrt-vor-die-kamera-zurueck-und-moderiert-erstmals-die-tagesthemen-978659/</link></item><item id="978655"><title>Weiterbildung als Karriere-Investment: Worauf Medienprofis achten sollten</title><pubDate>1781521048</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;F&#xFC;r den Urlaub und Freizeitvergn&#xFC;gen ist immer Geld da, aber wenn es um eine Weiterbildung geht, z&#xF6;gern viele Berufst&#xE4;tige. Wer so herangeht, gef&#xE4;hrdet jedoch seine Zukunft. Karrierecoach Attila Albert sagt, worauf man bei Weiterbildungen achten sollte und wie sie sich tats&#xE4;chlich auszahlen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Es geh&#xF6;rt zu den widerspr&#xFC;chlichen Entscheidungen vieler Berufst&#xE4;tiger, dass sie f&#xFC;r Urlaube und andere Freizeitaktivit&#xE4;ten (z. B. ein neues Rennrad) bedenkenlos vierstellige Betr&#xE4;ge ausgeben, in ihre berufliche Zukunft aber kaum etwas investieren wollen. Dabei entscheiden insbesondere Haupt- und Alleinverdiener damit &#xFC;ber ihre sp&#xE4;tere materielle Existenzgrundlage. Zudem geh&#xF6;ren Investitionen in die eigene berufliche Zukunft zu den ertragreichsten Geldanlagen. Sie k&#xF6;nnen das Einkommen f&#xFC;r das gesamte weitere Berufsleben steigern und erh&#xF6;hen die Chance darauf, dass man auf dem Arbeitsmarkt mindestens wettbewerbsf&#xE4;hig bleibt bzw. sogar erfolgreicher wird (z. B. durch eine Bef&#xF6;rderung).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Speziell in der Medienbranche mit ihren fortlaufenden wirtschaftlichen, technischen und methodischen Ver&#xE4;nderungen sind regelm&#xE4;&#xDF;ige Weiterbildungen &#x2013; auch jenseits der 50 &#x2013; zwingend, wenn man nicht zur&#xFC;ckbleiben will. Im KI-Zeitalter gen&#xFC;gt es nicht mehr, vor 20 Jahren einmal einen halbt&#xE4;gigen Multimedia-Kurs besucht zu haben. Auch Fremdsprachenkenntnisse (z. B. Business-Englisch) und journalistische Kompetenzen (z. B. Daten- und Investigativrecherche, Audio- und Videoschnitt) brauchen eine solide Basis sowie regelm&#xE4;&#xDF;ige Aktualisierung und Erweiterung. Wie investieren Medienprofis aber so in ihre berufliche Zukunft, dass sich der Geld- und Zeitaufwand auszahlt? Dazu einige Gedanken.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Grunds&#xE4;tzlichen Bedarf pr&#xFC;fen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Vor der Entscheidung f&#xFC;r eine Weiterbildung sollte man zun&#xE4;chst folgende drei Fragen f&#xFC;r sich beantworten: Was will ich beruflich erreichen, braucht es daf&#xFC;r &#xFC;berhaupt eine Weiterbildung &#x2013; und wenn ja, welche? Die Anbieter von Weiterbildungen werden ihre Programme immer als sinnvoll anpreisen. Daher empfiehlt sich neben eigenen Recherchen das Gespr&#xE4;ch mit einem kompetenten, neutralen Ratgeber (z. B. Mentor, Karriereberater oder Coach). M&#xF6;glicherweise stellt sich dabei heraus, dass sich das angestrebte Ziel auch ohne Weiterbildung erreichen l&#xE4;sst oder man bisher eine Ma&#xDF;nahme im Blick hatte, die gar nicht zum gew&#xFC;nschten Ziel passt. Damit erspart man sich gravierende Fehlinvestitionen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Investition muss sich auszahlen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Um bei einer Weiterbildung &#xFC;berhaupt von einer Investition sprechen zu k&#xF6;nnen, muss ihr Ziel sein, damit in naher Zukunft einen Gewinn zu erwirtschaften. Das sollte man durchaus eng fassen und konkret formulieren, sich also z. B. eine interne Bef&#xF6;rderung oder einen externen Aufstieg mit Gehaltserh&#xF6;hung als Ziel setzen. Ein weniger direktes, aber ebenso sinnvolles Ziel ist es, mit einer Weiterbildung seine berufliche Perspektive abzusichern (z. B. Redaktionsleiter werden, ins Produktmanagement wechseln oder passend zu einer neuen Familiensituation ortsunabh&#xE4;ngig arbeiten zu k&#xF6;nnen). Eine Weiterbildung soll auch interessant sein und Spa&#xDF; machen, aber das sind nachgeordnete Ziele.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Bei der Auswahl langfristig denken&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Weiterbildungen mit einer gewissen Substanz erfordern eine vier- bis f&#xFC;nfstellige Ausgabe, der Zeitaufwand liegt bei mehreren Monaten (z. B. MAS, CAS) oder sogar Jahren (Erst- oder Aufbaustudium). Daher sollten Inhalt, Format und Anbieter so gew&#xE4;hlt werden, dass sich die Investition &#xFC;ber m&#xF6;glichst viele Jahre fortlaufend rentiert. Daf&#xFC;r empfiehlt es sich, keine Zeitgeistthemen zu w&#xE4;hlen, auch wenn gerade &#x201E;alle dar&#xFC;ber sprechen&#x201C;, sondern langfristigen Trends und langj&#xE4;hrigen eigenen &#xDC;berzeugungen zu folgen. Daneben ist ein entscheidendes Kriterium, ob andere f&#xFC;r diese Qualifikation etwas bezahlen w&#xFC;rden. Nur so l&#xE4;sst sich die Ausgabe zur&#xFC;ckverdienen und anschlie&#xDF;end ein Gewinn damit erzielen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Beteiligung des Arbeitgebers erfragen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Bei jeder Investition gilt: Je weniger man selbst bezahlt, desto schneller kommt man in die Gewinnzone. Bei einer Weiterbildung, die man sich selbst organisiert, l&#xE4;sst sich der finanzielle Eigenanteil oft beachtlich reduzieren. Erster Ansprechpartner daf&#xFC;r ist der Arbeitgeber, der nicht selten bereit ist, 25 oder 50 Prozent der Kosten zu &#xFC;bernehmen. Oft l&#xE4;sst sich das aushandeln, wenn zuvor eine Gehaltserh&#xF6;hung abgelehnt wurde, da Zusch&#xFC;sse f&#xFC;r Weiterbildungen aus einem eigenen Budget kommen. In bestimmten F&#xE4;llen lassen sich auch &#xF6;ffentliche Zusch&#xFC;sse beantragen, und nicht zuletzt lassen sich Weiterbildungskosten (inklusive damit verbundener Fahrtkosten, B&#xFC;cher, Laptop usw.) steuerlich absetzen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Thema aus dem eigenen Arbeitsalltag w&#xE4;hlen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Wenn man nicht einen Berufs- oder Branchenwechsel plant, vereinfacht man sich die Weiterbildung enorm, indem man daf&#xFC;r ein Thema aus dem Arbeitsalltag w&#xE4;hlt. Beispiel: Als Redakteur eine KI-Weiterbildung angehen, in deren Rahmen man KI-basierte redaktionelle Formate und Abl&#xE4;ufe erforschen und entwickeln will. Damit l&#xE4;sst sich die Unterst&#xFC;tzung des Arbeitgebers &#x2013; finanzieller Zuschuss, flexible Arbeitszeiten, Freistellung f&#xFC;r Vorlesungen &#x2013; wesentlich leichter erreichen. Seminar- und Abschlussarbeiten lassen sich teilweise in der Arbeitszeit schreiben, reale Probleme aus dem Job einbringen und bearbeiten. All das macht das Lernen praxisnah, interessant und effizient.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Unterst&#xFC;tzung des Partners erbitten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Grunds&#xE4;tzlich ist man als Berufst&#xE4;tiger besser auf eine Weiterbildung vorbereitet, als man es als Sch&#xFC;ler oder Student war. Die wichtigsten Lern- und Arbeitsroutinen sind etabliert, man ist disziplinierter und wei&#xDF; besser, was f&#xFC;r einen funktioniert. Bei einer berufsbegleitenden Weiterbildung erg&#xE4;nzen sich Praxiserfahrungen und neues Theoriewissen zudem st&#xE4;ndig, vieles l&#xE4;sst sich gleich im Job anwenden. Trotzdem braucht eine Weiterbildung viel Zeit und Kraft &#x2013; das muss der Partner wissen und unterst&#xFC;tzen. Konkret werden z. B. Urlaube und Freizeitaktivit&#xE4;ten f&#xFC;r einige Zeit bescheidener ausfallen oder ganz wegfallen m&#xFC;ssen. M&#xF6;glichst vermeiden sollten Paare parallele Weiterbildungen, da dies oft beide &#xFC;berfordert.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Ausgabe erst zur&#xFC;ckverdienen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Regelm&#xE4;&#xDF;ig kommt es vor, dass sich die Erwartung, die mit der Weiterbildung verbunden war, nach dem Abschluss nicht sofort erf&#xFC;llt. Beispiel: Die Bef&#xF6;rderung mit Gehaltserh&#xF6;hung, auf die man sich hingearbeitet hat, bleibt vorerst aus. F&#xFC;r viele ist es dann eine Versuchung, direkt die n&#xE4;chste Weiterbildung zu beginnen &#x2013; in der Hoffnung, dass es damit endlich klappt. Hier empfiehlt sich zun&#xE4;chst eine Analyse, ob das zielf&#xFC;hrend w&#xE4;re. M&#xF6;glicherweise braucht es nun kein weiteres Zertifikat, sondern z. B. den Mut zu einem externen Wechsel oder mehr Netzwerken.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die Ausgaben f&#xFC;r eine Weiterbildung sollten immer erst mit einem Gewinn zur&#xFC;ckverdient (&#x201E;amortisiert&#x201C;) sein, ehe die n&#xE4;chste &#xFC;berlegt wird.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Eine lange Liste von Abschl&#xFC;ssen und Zertifikaten im Lebenslauf ist f&#xFC;r sich genommen kein Plus, sondern kann aus Sicht von Personalverantwortlichen auch darauf hindeuten, dass jemand ziellos, sprunghaft oder ungeduldig ist. Sieht man Weiterbildungen als Investitionen, kann man sogar sagen: besser wenige, daf&#xFC;r ausgew&#xE4;hlte &#x2013; immer auf konkrete Ziele ausgerichtet und mit einem realen, langfristigen Gewinn. Ansonsten investiert man in Urkunden, die den Geld- und Zeitaufwand nicht rechtfertigen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/mehr-als-nur-ein-job-warum-motivation-ueber-karriere-entscheidet-978575/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Warum Motivation &#xFC;ber Karriere entscheidet&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Viele Medienschaffende investieren bereitwillig in Freizeit und Konsum, bei der eigenen Weiterbildung wird dagegen oft gez&#xF6;gert. Karrierecoach Attila Albert erkl&#xE4;rt, wie sich Fortbildungen gezielt ausw&#xE4;hlen &#x2013; und langfristig auszahlen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/weiterbildung-als-karriere-investment-worauf-medienprofis-achten-sollten-978655/</link></item><item id="978654"><title>Journalist und Medienforscher Ulrich P&#xE4;tzold gestorben</title><pubDate>1781515895</pubDate><description>Berlin &#x2013; Ulrich P&#xE4;tzold, 82, ist tot. Der Journalist und Journalismuslehrer starb am 4. Juni in Berlin. P&#xE4;tzold war in den 1980er Jahren ma&#xDF;geblich am Aufbau des Modellstudiengangs Journalistik an der TU Dortmund beteiligt und gr&#xFC;ndete mit Horst R&#xF6;per das Medienforschungsinstitut Formatt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bei LinkedIn teilt Volker Lilienthal die Nachricht und berichtet von seiner letzten Begegnung mit P&#xE4;tzold im M&#xE4;rz bei der 50-Jahr-Feier des Instituts f&#xFC;r Journalistik in Dortmund. Lilienthal zitiert aus einem Brief aus dem M&#xE4;rz. Darin beklagt P&#xE4;tzold u. a. die &#x201E;Verseuchung unserer &#xF6;ffentlichen Kommunikation durch die digitalen Plattformen.&#x201C; Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda w&#xFC;rdigt P&#xE4;tzold in einem LinkedIn-Kommentar als einen &#x201E;jener raren Lehrer, die einen klaren normativen Kompass mit konkretem Praxiswissen verbinden konnten&#x201C; &#x2013; und als gro&#xDF;artigen, klugen und warmherzigen Menschen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Journalist und Journalismuslehrer ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Wegbegleiter w&#xFC;rdigen ihn als pr&#xE4;gende Figur der deutschen Journalismusausbildung und der Medienforschung.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/journalist-und-medienforscher-ulrich-paetzold-gestorben-978654/</link></item><item id="978649"><title>Ehemaliger &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;-Chefredakteur wegen KI-Nutzung beurlaubt</title><pubDate>1781501913</pubDate><description>Berlin (KNA) &#x2013; Der Berliner &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; hat seinen fr&#xFC;heren Chefredakteur und Herausgeber Stephan-Andreas Casdorff mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden, weil Casdorff mehrfach Meinungsartikel mit Hilfe von K&#xFC;nstlicher Intelligenz verfasste.&#xD;
&lt;br /&gt;Casdorff, der heute als sogenannter &#x201E;Editor-at-Large&#x201C; f&#xFC;r das Blatt schreibt, &#x201E;wird bis auf Weiteres nicht mehr f&#xFC;r den Tagesspiegel publizistisch aktiv werden&#x201C;, erkl&#xE4;rte das Blatt am Freitagnachmittag. Die Entscheidung habe man getroffen, nachdem der Chefredaktion bekannt geworden sei, dass der ehemalige Herausgeber und Chefredakteur KI benutzt habe, um Meinungstexte zu verfassen.&#xD;
&lt;br /&gt;Man bedauere sehr, diesen Schritt gehen zu m&#xFC;ssen, da Casdorff &#xFC;ber viele Jahre wertvolle Arbeit f&#xFC;r den &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; geleistet habe, hei&#xDF;t es weiter. KI sei auch f&#xFC;r die &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;-Redaktion ein Werkzeug, um einzelne redaktionelle Arbeitsschritte zu vereinfachen oder zu verbessern. &#x201E;Sie ist aber definitiv kein Mittel, das den Kern unserer Arbeit &#xFC;bernehmen darf&#x201C;, hie&#xDF; es in der Mitteilung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Casdorff: Habe Riesenfehler gemacht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Journalistische Urteilsbildung, Gewichtung von Informationen, analytische Einordnung und sprachliche Gestaltung m&#xFC;ssten immer in der Verantwortung der Autorinnen und Autoren liegen. Es gehe hier um den &#x201E;Kern der journalistischen Glaubw&#xFC;rdigkeit&#x201C;. Diese sehe man &#x201E;durch das seit einigen Wochen wiederholte Verwenden von KI-erstellten Meinungstexten gef&#xE4;hrdet&#x201C;, so die Chefredaktion.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Casdorff wird im &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; mit der Bitte um Entschuldigung zitiert: &#x201E;Ich habe einen Riesenfehler gemacht, habe dem Haus geschadet und mir.&#x201C; Er habe f&#xFC;r seine Texte KI genutzt: &#x201E;Das h&#xE4;tte ich kenntlich machen m&#xFC;ssen und sie deswegen nicht publizieren d&#xFC;rfen.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Casdorff arbeitet seit 1999 f&#xFC;r den &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; und war gemeinsam mit Lorenz Maroldt von 2004 bis 2018 Chefredakteur und seitdem bis 2024 einer der Herausgeber des Blattes.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Besonders h&#xE4;ufig (85 Prozent) sind demnach Rassismus und Diskriminierung durch eigene Kollegen. Dabei gehe es in den meisten F&#xE4;llen um abwertende Sprache oder vermeintliche Witze. Mehr als die H&#xE4;lfte habe schon einmal das Gef&#xFC;hl gehabt, nur symbolisch als Vertreter einer marginalisierten Gruppe in eine Redaktion eingebunden worden zu sein, um als Aush&#xE4;ngeschild zu dienen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
52 Prozent gaben an, gegen ihren Willen als Experten f&#xFC;r Themen wie Migration und Rassismus herangezogen zu werden. Jede zehnte befragte Person ist nach eigener Aussage schon einmal beschimpft oder beleidigt worden, vier Prozent berichteten gar von k&#xF6;rperlichen &#xDC;bergriffen. Im Kontakt mit dem Publikum h&#xE4;tten 39 Prozent der Befragten Diskriminierung erlebt, im Umgang mit Protagonisten ein Drittel.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ergebnisse nicht repr&#xE4;sentativ&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Umfrage ist nicht repr&#xE4;sentativ. Zus&#xE4;tzlich zur Befragung wurden eingehende Interviews mit einzelnen Betroffenen gef&#xFC;hrt, um weitere Einblicke zu erhalten. &#x201E;Wir konnten erkennen, dass es hier nicht um Einzelf&#xE4;lle geht, sondern um Strukturen, die letztendlich den Ausstieg aus dem Beruf beg&#xFC;nstigen&#x201C;, sagte Rechercheteam-Mitglied Lisa Pham bei der Vorstellung der Ergebnisse. Demnach gaben 70 Prozent der Befragten an, mit der Arbeit in der Medienbranche zu hadern oder den Beruf bereits verlassen zu haben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der f&#xFC;r die Recherche befragte Autor Zain Salam Assaad berichtete: &#x201E;Man muss viel runterschlucken, sonst k&#xF6;nnte man gar nicht mehr arbeiten. Journalistin Valeria Baja&#xF1;a Bilbao erg&#xE4;nzte: "Die Bereitschaft, gegen Rassismus in der eigenen Redaktion anzuk&#xE4;mpfen, hat abgenommen.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Viele Betroffene entscheiden sich laut Pham f&#xFC;r freies Arbeiten anstelle einer Festanstellung in einer Redaktion. Andere wechselten den Arbeitsplatz oder gr&#xFC;ndeten eigene Formate. Besonders den Austausch mit anderen Betroffenen sch&#xE4;tzten viele als Hilfsangebot.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Rassismus ist in der deutschen Gesellschaft weiter verbreitet, wie eine Umfrage des &#x201E;medium magazins&#x201C; zeigt. Das gelte auch f&#xFC;r die Medienbranche. Betroffene ziehen teils drastische Konsequenzen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/medium-magazin-neun-von-zehn-migrantischen-journalisten-erleben-rassismus-978648/</link></item><item id="978647"><title>Nach FAZ-L&#xF6;schung: Mathias D&#xF6;pfner l&#xE4;sst KI schreiben  &#x2013; Zeitung kontert mit scharfer Replik</title><pubDate>1781500783</pubDate><description>Berlin/Frankfurt &#x2013; Die Debatte um den Einsatz K&#xFC;nstlicher Intelligenz im Journalismus und in der politischen Kommunikation hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Ausl&#xF6;ser war die Entscheidung der &#x201E;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#x201C;&#xA0;(FAZ), einen Gastbeitrag des th&#xFC;ringischen Ministerpr&#xE4;sidenten Mario Voigt aus dem Netz zu nehmen, nachdem Vorw&#xFC;rfe &#xFC;ber einen m&#xF6;glichen KI-Einsatz bei der Erstellung des Textes bekannt geworden waren.&#xD;
&lt;br /&gt;Darauf reagierte Mathias D&#xF6;pfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, mit einem Kommentar in der &#x201E;Welt&#x201C;. Unter dem Beitrag wird offengelegt, dass der Text nach Angaben D&#xF6;pfners vollst&#xE4;ndig von Googles KI-System Gemini erstellt wurde. Als Prompt sei die Aufforderung verwendet worden, einen Text zu verfassen, der die Position der FAZ &#x201E;fulminant entkr&#xE4;ftet&#x201C;. D&#xF6;pfner erkl&#xE4;rte zugleich, am vorgeschlagenen Text keine &#xC4;nderungen vorgenommen zu haben.&#xD;
&lt;br /&gt;In dem Beitrag verteidigt die KI die Nutzung entsprechender Werkzeuge bei der Erstellung von Texten. Die politische Verantwortung f&#xFC;r Inhalte bleibe unabh&#xE4;ngig von der Entstehungsweise beim Absender. Zudem kritisiert der Text die Verwendung der KI-Erkennungssoftware Pangram als Grundlage f&#xFC;r die Bewertung journalistischer Beitr&#xE4;ge und bezeichnet die Haltung der FAZ gegen&#xFC;ber KI-generierten Texten als r&#xFC;ckw&#xE4;rtsgewandt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x201E;Schelmenstreich&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die FAZ reagierte mit einer kurzen Replik. Darin wirft die Redaktion D&#xF6;pfner vor, keinen Unterschied zwischen eigenst&#xE4;ndigem Denken und maschinell erzeugten Texten zu machen. Zudem &#xE4;u&#xDF;ert sie Zweifel daran, dass die Herkunft eines Textes f&#xFC;r ihn eine entscheidende Rolle spiele. Die Zeitung kritisiert insbesondere den Umstand, dass der Beitrag als Kommentar D&#xF6;pfners ver&#xF6;ffentlicht wurde, obwohl er nach eigenen Angaben vollst&#xE4;ndig von einer KI stamme.&#xD;
&lt;br /&gt;Auch au&#xDF;erhalb der beiden Medienh&#xE4;user wurde der Vorgang diskutiert. Ein Sprecher von Axel Springer erkl&#xE4;rte auf Anfrage der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;, der ver&#xF6;ffentlichte Beitrag spiegele nicht die pers&#xF6;nliche Meinung D&#xF6;pfners wider. Vielmehr handle es sich um einen Debattenbeitrag in Form eines &#x201E;Schelmenstreichs&#x201C;, der zum Nachdenken anregen solle. Zugleich verwies der Verlag auf das im Haus geltende Verantwortungsprinzip, wonach Medienschaffende f&#xFC;r die Wahrhaftigkeit ver&#xF6;ffentlichter Inhalte einstehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x201E;Holzkopf-Journalismus&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Medienmanager Gabor Steingart &#xFC;bt in seinem &#x201E;Morning Briefing&#x201C; deutliche Kritik an der Reaktion der Medienh&#xE4;user auf KI-generierte Inhalte. Er spricht in diesem Zusammenhang von &#x201E;Holzkopf-Journalismus&#x201C; und beschreibt die Branche als &#x201E;Narrenschiff&#x201C;, dessen Chefredaktionen nicht mehr nach &#x201E;neuen Ufern&#x201C; suchten, sondern &#x201E;Kein Land in Sicht&#x201C; ausriefen.&#xD;
&lt;br /&gt;Steingart kritisiert insbesondere die Entscheidung der FAZ und wirft dem Blatt Zensur vor. Auch die Entscheidung des &#x201E;Tagesspiegels&#x201C;, den fr&#xFC;heren Chefredakteur und Herausgeber Stephan-Andreas Casdorff vorl&#xE4;ufig von seinen Aufgaben zu entbinden, bewertet er kritisch. Ebenso nimmt er eine Recherche der &#x201E;Zeit&#x201C; &#xFC;ber die KI-Nutzung eines Ministers zum Anlass f&#xFC;r grunds&#xE4;tzliche Kritik an der Berichterstattung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Abschlie&#xDF;end spricht Steingart von einem Klima &#x201E;vors&#xE4;tzlicher Technologiefeindlichkeit&#x201C;, das aus seiner Sicht den Fortschritt im Journalismus und damit auch die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, wie sich die zunehmende Bedeutung digitaler Plattformen auf die Produktion, Verbreitung und Rezeption von Nachrichten auswirkt. Die Autoren zeigen auf, dass klassische Nachrichtenmedien heute in hohem Ma&#xDF;e auf soziale Plattformen angewiesen sind, um ihr Publikum zu erreichen. Dies k&#xF6;nne dazu f&#xFC;hren, dass sich journalistische Angebote an die Regeln und Erwartungen der Plattformen anpassen m&#xFC;ssen, was Auswirkungen auf die Qualit&#xE4;t der Berichterstattung haben k&#xF6;nne.&#xD;
&lt;br /&gt;Schneiders und Stark entwickeln in ihrem Beitrag ein Modell, das die verschiedenen Phasen der Nachrichtenproduktion und -verbreitung systematisch analysiert. Dabei verbinden sie zentrale Themen der Kommunikationswissenschaft, darunter den Einfluss sozialer Medien, die Rolle von Meinungsf&#xFC;hrern sowie die Bedeutung demokratischer &#xD6;ffentlichkeit. Ziel ist es, die Ver&#xE4;nderungen in digitalen Nachrichten&#xF6;kosystemen nicht nur zu beschreiben, sondern auch vergleichbar und analysierbar zu machen.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Einsch&#xE4;tzung der Jury leistet die Arbeit zudem einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Ma&#xDF;st&#xE4;ben f&#xFC;r Nachrichtenqualit&#xE4;t. Der Artikel definiert Qualit&#xE4;tskriterien wie Genauigkeit, Relevanz, Vielfalt und Unabh&#xE4;ngigkeit und verbindet diese mit konkreten Handlungsempfehlungen. Dazu z&#xE4;hlen unter anderem Vorschl&#xE4;ge f&#xFC;r mehr algorithmische Transparenz, die F&#xF6;rderung journalistischer Produktion sowie Ma&#xDF;nahmen zur St&#xE4;rkung der Medienkompetenz.&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Auszeichnung f&#xFC;r Forschung zur Sicherung von Nachrichtenqualit&#xE4;t in sozialen Medien.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/hans-bausch-mediapreis-geht-an-pascal-schneiders-und-birgit-stark-978646/</link></item><item id="978640"><title>Eine Frau soll den Papst kommunizieren</title><pubDate>1781258736</pubDate><description>Vatikanstadt (KNA) &#x2013;&#xA0;Mar&#xED;a Montserrat &#x201E;Montse&#x201C; Alvarado soll den Vatikan besser in alle Welt kommunizieren. Aufsehen eregte die Personalie weniger, weil Papst Leo hier erstmals eine Laiin mit der Leitung einer Kurienbeh&#xF6;rde betraut. F&#xFC;r Diskussionen sorgte vielmehr die Vergangenheit von Alvarado beim katholisch-konservativen US-amerikanischen Mediennetzwerk EWTN. Hatte es doch zwischen EWTN-Vertretern und seinem Vorg&#xE4;nger Franziskus (2013&#x2013;2025) wiederholt Konflikte gegeben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Jahr 2021 warf Franziskus bei einem Treffen mit Jesuiten in der Slowakei doch einem &#x201E;gro&#xDF;en katholischen Sender&#x201C; &#x2013; gemeint war offenbar EWTN &#x2013; vor, &#xFC;ble Nachrede &#xFC;ber ihn zu verbreiten. Bei einem Treffen mit Vertretern des Netzwerks von EWTN legte Kardinalstaatssekret&#xE4;r Pietro Parolin im Jahr 2022 noch einmal nach. Er forderte auf, die Einheit mit dem Papst zu wahren: &#x201E;Die Medien &#x2013; und das gilt umso mehr, wenn sie ihre katholische Identit&#xE4;t betonen wollen &#x2013; m&#xFC;ssen sich bem&#xFC;hen, keinen Hass zu verbreiten, sondern vielmehr eine nicht-feindselige Kommunikation zu f&#xF6;rdern.&#x201C;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Wie konnte es so weit kommen? EWTN war 1981 von der charismatischen US-Klarissin Angelica Rizzo (1923&#x2013;2016), genannt Mother Angelica, gegr&#xFC;ndet worden. W&#xE4;hrend die US-Bisch&#xF6;fe in den 1990er Jahren die katholische Medienarbeit im Land neu ausrichten wollten, sich dabei aber jahrelang schwertaten, wuchs EWTN als Stimme vornehmlich konservativer US-Katholiken best&#xE4;ndig. Ab Mai 2000 war der TV-Sender auch in Europa mit einem 24-Stunden-Programm auf Englisch und Spanisch zu empfangen, im Herbst des gleichen Jahres startete auch ein deutschsprachiges Programm. Seit 2006 sendet das nach eigenen Angaben ausschlie&#xDF;lich spendenfinanzierte EWTN quasi weltweit.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Sender sorgt f&#xFC;r Kontroversen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Neben einem klar konservativen Profil bot der Sender immer wieder Anlass f&#xFC;r heftige Kontroversen. 2012 sorgte der Ordensmann Benedikt Goerschel f&#xFC;r heftige Proteste. In seiner Sonntagssendung &#xE4;u&#xDF;erte Goerschel im Kontext des Urteils in einem Missbrauchsfall die Ansicht, oft seien die Minderj&#xE4;hrigen selbst die Verf&#xFC;hrer der Erwachsenen. Der damalige Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, New Yorks Kardinal Timothy M. Dolan, stellte umgehend klar: Goerschels Ansichten seien &#x201E;erschreckend falsch und eine Beleidigung aller Missbrauchsopfer&#x201C;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Seit 1996 bereits ist der US-Moderator Raymond Arroyo das bekannteste Gesicht des Senders. Die von ihm moderierte Sendung &#x201E;The World Over&#x201C; lieferte insbesondere zur Zeit von Papst Franziskus immer wieder Anlass zu Kontroversen, weil Arroyo darin ausgiebig Franziskus-Kritiker wie die Kardin&#xE4;le Gerhard Ludwig M&#xFC;ller (Deutschland) und Raymond Burke (USA) zu Wort kommen lie&#xDF;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Auch sonst bezog EWTN vielfach kirchenpolitisch entschieden Stellung. Weltweite Kritiker des Synodalen Weges der katholischen Kirche in Deutschland fanden dort ebenso bereitwillig ein Podium wie die Verteidiger Benedikts XVI., nachdem der emeritierte Papst durch das 2022 vorgelegte Missbrauchsgutachten der Erzdi&#xF6;zese M&#xFC;nchen-Freising als dessen fr&#xFC;herer Erzbischof unter Druck geraten war. Auch Papst Franziskus&#x2019; ehrgeizigstes Projekt, die Weltsynode f&#xFC;r eine synodalere katholische Weltkirche, wurde vom medialen Flaggschiff der Konservativen wiederholt unter Beschuss genommen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Gro&#xDF;es Medien-Netzwerk&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Alvarado leitet seit 2023 den sieben Sprachen umfassenden Nachrichtenbereich von EWTN. Anfang dieses Jahres wurden die verschiedenen Informationsdienste der Gruppe, CNA und ACI, unter dem Namen EWTN News zusammengef&#xFC;hrt. Vor ihrem Wechsel zum katholischen Medien-Netzwerk arbeitete Alvarado &#xFC;ber 14 Jahre lang f&#xFC;r den Becket Fund for Religious Liberty &#x2013; eine US-Anwaltskanzlei, die mit hoher Erfolgsquote F&#xE4;lle zu religi&#xF6;sen Rechten vertritt. Dazu z&#xE4;hlen etwa die Arbeitgeber-Befreiung vom rechtlich vorgeschriebenen Zuschuss zu Verh&#xFC;tungsmitteln, die freie Wahl von Lehrkr&#xE4;ften an Schulen religi&#xF6;ser Organisationen und das Recht eines muslimischen H&#xE4;ftlings auf einen Bart. Zudem f&#xFC;hrt das libert&#xE4;r-konservative Acton Institute die k&#xFC;nftige Pr&#xE4;fektin als Mitglied in seinem Verwaltungsrat.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Abseits von Informationen aus ihrer beruflichen Laufbahn ist wenig bekannt &#xFC;ber die Frau, die im November die Leitung des gro&#xDF;en wie teuren Dikasteriums &#xFC;bernehmen wird. Geboren in Mexiko-Stadt, wurde sie 2008 in den USA eingeb&#xFC;rgert. Sich selbst bezeichnete sie in einem Interview 2022 als mexikanisch-katholisch: &#x201E;Latina zu sein und katholisch zu sein &#x2013; f&#xFC;r mich l&#xE4;sst sich das nicht voneinander trennen.&#x201C;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Aus ihrem Geburtsdatum, das &#xFC;blicherweise bei neuen Personalien angegeben wird, machen Vatikan und EWTN ein Geheimnis. Inoffizielle Quellen schwanken zwischen 39 und 47 Jahren. Laut Acton Institute ist Alvarado eine erfolgreiche Jazz- und Klassiks&#xE4;ngerin und spricht neben Englisch auch Spanisch und Franz&#xF6;sisch.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Sprachen und Hierarchien&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Italienisch, &#xFC;berlebensnotwendig f&#xFC;r die leitende Arbeit an der Kurie, fehlt ihr also noch. Daher d&#xFC;rfte Alvarado sich derzeit dem Sprachstudium widmen. Denn obwohl der Vatikan viele Angestellte aus anderen L&#xE4;ndern hat, sind Italiener klar in der &#xDC;berzahl. Und die lassen sich ohnehin nicht gern in ihre gewohnten Abl&#xE4;ufe und Hierarchien hineinreden &#x2013; schon gar nicht in einer anderen Sprache.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Auf einer tieferen Hierarchie-Ebene, in der Leitung des vatikanischen Presseamts, ist ein &#xE4;hnliches Experiment vor einigen Jahren krachend gescheitert. Der US-Amerikaner Greg Burke und seine spanische Vize Paloma Garc&#xED;a Ovejero, beide Journalisten, traten nach nur zwei Jahren im Amt &#xFC;berraschend zur&#xFC;ck.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Nicht nur aus diesem Grund stellt sich die US-Amerikanerin einer schwierigen Herausforderung. Das &#x201E;Dikasterium f&#xFC;r die Kommunikation&#x201C; mit seinen rund 500 Angestellten ist eine vatikanische Dauerbaustelle, der bislang niemand Herr werden konnte. Alvarados beiden Vorg&#xE4;nger, Dario Vigan&#xF2; (2015&#x2013;2018) und Paolo Ruffini, taten sich schwer, das vatikanische Kommunikationssystem zu reformieren.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Immer wieder Kritik&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Der italienische Priester Dario Vigan&#xF2; (2015&#x2013;2018) strauchelte &#xFC;ber die pannenreiche Ver&#xF6;ffentlichung eines Briefs des emeritierten Papstes Benedikt XVI. (2005&#x2013;2013). Sein Nachfolger Paolo Ruffini, der im Oktober in den Ruhestand geht, geriet in die Kritik, weil er weiter Kunstwerke des wegen Missbrauchs beschuldigten Priesters Marko Rupnik in Vatikanmedien ver&#xF6;ffentlichte.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Zu Alvarados k&#xFC;nftigem Arbeitsbereich geh&#xF6;ren neben der Pressestelle und den rund 300 st&#xE4;ndig beim Vatikan akkreditierten Journalisten die traditionsreiche Tageszeitung &#x201E;Osservatore Romano&#x201C;, die seit Jahren mit sinkenden Auflagen k&#xE4;mpft, Radio Vatikan und das Internetportal Vatican News mit seinen 57 Sprachgruppen. Die Abteilung verwaltet zudem Foto-, Audio- und Videodienste, eine Druckerei, ein Fernsehzentrum und den vatikaneigenen Verlag &#x201E;Libreria Editrice Vaticana&#x201C;. Etwa 40 Millionen Euro j&#xE4;hrlich kostet der Betrieb.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Ob es auf den unteren Hierarchieebenen Neubesetzungen geben wird, ist bislang nicht bekannt. Bis zu Ruffinis Abgang sind es noch f&#xFC;nf Monate. Dann wird klar werden, ob Papst Leo XIV. ihr bei der Umgestaltung seiner teuren Beh&#xF6;rde wirklich den erforderlichen Handlungsspielraum l&#xE4;sst.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Die Entscheidung fiel nach einer Rekordsitzung. Doch die Wahl im &#xF6;sterreichischen &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk k&#xF6;nnte noch ein Nachspiel haben: Anfechtungen werden erwartet.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/orf-stiftungsrat-bestellt-clemens-pig-zum-generaldirektor-mit-21-von-35-stimmen-978631/</link></item><item id="978626"><title>Produktionsredakteur Print und E-Paper in Hannover gesucht</title><pubDate>1781172800</pubDate><description>Hannover &#x2013; Madsack sucht einen Produktionsredakteur (w/m)&#xA0;Print und E-Paper.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-section-id="10x3zuy" data-start="15" data-end="116"&gt;Gestaltung lokaler und regionaler Seiten f&#xFC;r Print- und E-Paper-Ausgaben verschiedener Medienmarken&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="hyg4nv" data-start="117" data-end="208"&gt;Professionelle Produktion von Seitenlayouts mit Unterst&#xFC;tzung KI-gest&#xFC;tzter Layoutsysteme&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="7y4n67" data-start="209" data-end="325"&gt;Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen, lesefreundlichen und fehlerfreien Darstellung redaktioneller Inhalte&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1w6meuk" data-start="326" data-end="406"&gt;Umsetzung vorgegebener Qualit&#xE4;ts- und Effizienzstandards im Produktionsprozess&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="vemyel" data-start="407" data-end="501"&gt;Enge Zusammenarbeit mit dem Team im Newsroom des RedaktionsNetzwerks Deutschland in Hannover&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="ajpm50" data-start="502" data-end="563"&gt;Mitarbeit im Schichtbetrieb, in der Regel von 12 bis 20 Uhr&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="vwh196" data-start="564" data-end="653" data-is-last-node=""&gt;Bereitschaft zu Sp&#xE4;t- und Wochenenddiensten zur Sicherstellung der laufenden Produktion&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Erfahrung im Produzieren von Zeitungs- und E-Paperseiten ist&#xA0;gefragt.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/produktionsredakteur-dmw-print-und-e-paper-564201/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Erfahrung im Produzieren von Zeitungs- und E-Paperseiten ist gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/produktionsredakteur-print-und-e-paper-in-hannover-gesucht-978626/</link></item><item id="978624"><title>Wenn Redaktionen Freie beklauen: Wie sich Journalistinnen und Journalisten sch&#xFC;tzen k&#xF6;nnen</title><pubDate>1781168763</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Elisa Kautzky schreibt im&#xA0;&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1292-how-to-nicht-beklaut-werden.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;&#xFC;ber ein heikles Thema im Journalismus: den mutma&#xDF;lichen Themenklau. Freie Journalistinnen und Journalisten erleben immer wieder, dass abgelehnte Themenvorschl&#xE4;ge sp&#xE4;ter in &#xE4;hnlicher Form von Redaktionen ver&#xF6;ffentlicht werden. Nachweisen l&#xE4;sst sich das meist nur schwer.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Kautzky verweist auf den wirtschaftlichen Druck in Redaktionen und schildert den Fall der freien Journalistin Lara Voelter, die eine solche Erfahrung gemacht haben will. Kautzky&#xA0;zeigt, warum das Problem besonders Freie trifft, und gibt praktische Tipps, wie sich das Risiko von Themenklau verringern l&#xE4;sst.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Tipp 1: Geteiltes Leid, halbes Leid&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Themenklau funktioniert meist im Stillen. Deshalb empfiehlt es sich, sich &#xFC;ber Netzwerke zu organisieren und auszutauschen. Denn wer Verdachtsf&#xE4;lle teilt, sch&#xFC;tzt nicht nur sich selbst, sondern warnt auch andere Kolleg:innen. Der Berufsverband Freischreiber zum Beispiel bietet mit seinem digitalen Vereinsheim so einen Ort zum Austausch. Hannah El Hitami aus dem Freischreiber-Vorstand, in dem ich auch bin, r&#xE4;t:&#xA0;&#x201E;Sprecht dar&#xFC;ber. Tauscht euch aus, verb&#xFC;ndet euch. So steht ihr im Fall von Themenklau nicht allein da und k&#xF6;nnt gemeinsam auf Redaktionen zugehen.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch Lara Voelter suchte Rat in der Community. &#x201E;Ich glaube, sie haben mir einfach das Thema geklaut. Wie w&#xFC;rdet ihr euch verhalten?&#x201C; Die Reaktion: Zuspruch, Erfahrungsberichte, aber vor allem w&#xFC;tende Emojis mit explodierenden K&#xF6;pfen. Geteiltes Leid ist halbes Leid.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Tipp 2: Bleib vage&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Basics first: Pitches m&#xF6;glichst schriftlich. Ja, Telefonieren ist netter, aber per Mail kannst du im Zweifel nachweisen, dass und wann du das Thema angeboten hast.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gerade bei neuen Redaktionen kann es zudem sinnvoll sein, im Pitch vage zu bleiben. Lara Voelter:&#xA0;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#x201E;Falls mehrere Kolleginnen und Kollegen bereits den Eindruck hatten, dass Themen oder Protagonisten bei dieser Redaktion geklaut werden, w&#xFC;rde ich vorsichtig sein und in meinen Pitches nicht zu viel preisgeben.&#x201C;&lt;/span&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Hei&#xDF;t konkret: Namen von Organisationen oder Protagonisten zun&#xE4;chst weglassen, das Thema nicht zu detailliert ausf&#xFC;hren und erst bei einer Zusage mehr preisgeben. Das gilt insbesondere bei Personen oder Projekten, die bekannter sind und theoretisch jeder anfragen k&#xF6;nnte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Problem: Gute Pitches leben oft von Details und konkreten Namen. Es bleibt also eine Gratwanderung zwischen: Wie verkaufe ich mein Thema und wie verhindere ich, dass es mir geklaut wird?&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Tipp 3: Protagonisten einweihen&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Tipp 4: Redaktion konfrontieren&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Tipp 5: Mit Humor&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1292-how-to-nicht-beklaut-werden.html _blank&gt;Zu den Tipps im Detail&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Die pr&#xE4;mierte Titelgeschichte erschien im M&#xE4;rz 2026. Darin erhebt die Moderatorin Collien Fernandes Vorw&#xFC;rfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. &#xDC;ber Jahre hinweg sollen erotische Bilder und Videos verschickt worden sein, die den Eindruck erweckten, sie zeigten Fernandes. F&#xFC;r Ulmen gilt die Unschuldsvermutung; er hat die Vorw&#xFC;rfe zur&#xFC;ckgewiesen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Daniel Drepper, Vorsitzender von Netzwerk Recherche, w&#xFC;rdigte die Arbeit als besonders sorgf&#xE4;ltige Recherche. Solche Ver&#xF6;ffentlichungen seien wichtig f&#xFC;r gesellschaftliche Debatten dar&#xFC;ber, &#x201E;wie wir miteinander leben wollen&#x201C;. Der Leuchtturm zeichne Recherchen aus, die &#xF6;ffentliche Diskussionen voranbringen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Leuchtturm-Preis wird von Netzwerk Recherche einmal j&#xE4;hrlich f&#xFC;r besondere publizistische Leistungen vergeben. Ausgezeichnet werden Recherchen, die f&#xFC;r den &#xF6;ffentlichen Diskurs von besonderer Bedeutung sind und h&#xE4;ufig wenig beachtete Themen aufgreifen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Preisverleihung findet am 13. Juni 2026 im Rahmen der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche beim NDR in Hamburg statt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Kern des Urteils: Wer &#xFC;ber eine namentlich genannte Person berichtet und dabei bekannte entlastende Tatsachen bewusst wegl&#xE4;sst, kann rechtlich so behandelt werden, als h&#xE4;tte er eine unwahre Tatsachenbehauptung verbreitet &#x2013; selbst dann, wenn jede einzelne ver&#xF6;ffentlichte Information f&#xFC;r sich genommen zutrifft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Das Urteil&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Fall betraf einen Bericht eines Recherche-Kollektivs, das in Zusammenarbeit mit einem Universit&#xE4;tsinstitut &#xFC;ber angebliche Verbindungen osts&#xE4;chsischer Unternehmer zur &#x201E;extremen Rechten&#x201C; berichtet hatte. Ein Bauunternehmer und Kommunalpolitiker aus Bautzen wurde darin als Beispiel f&#xFC;r &#x201E;extrem rechtes Unternehmertum&#x201C; genannt. Als Belege f&#xFC;hrte der Bericht unter anderem eine AfD-Wahlkampfspende aus dem Jahr 2017 sowie die Unterst&#xFC;tzung einer Zeitschrift und eines Regionalsenders an.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Auffassung des BGH fehlten jedoch Informationen, die f&#xFC;r die Einordnung des Sachverhalts wesentlich gewesen sein k&#xF6;nnten. So wurde unter anderem nicht erw&#xE4;hnt, dass der Unternehmer seit 2019 f&#xFC;r eine B&#xFC;rgerinitiative im Stadtrat von Bautzen sitzt, die regelm&#xE4;&#xDF;ig gegen Antr&#xE4;ge der AfD stimmt. Ebenfalls unerw&#xE4;hnt blieb, dass er die CDU mit mehr als 100.000 Euro unterst&#xFC;tzt hatte &#x2013; deutlich st&#xE4;rker als die AfD. Das Landgericht Dresden hatte der Unterlassungsklage des Unternehmers zun&#xE4;chst stattgegeben, das Oberlandesgericht Dresden hob die Entscheidung sp&#xE4;ter auf. Der BGH kassierte nun das Urteil der zweiten Instanz.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Die Konsequenzen&lt;/strong&gt;&#xD;
F&#xFC;r die journalistische Praxis besonders relevant sind die Kriterien, die das Gericht formuliert hat. Demnach ist eine Berichterstattung angreifbar, wenn vier Voraussetzungen gemeinsam erf&#xFC;llt sind: Der Bericht soll den Leser zu einer bestimmten Schlussfolgerung f&#xFC;hren, wesentliche Tatsachen werden verschwiegen, diese Tatsachen waren den Verfassern bekannt und durch das Weglassen entsteht beim Durchschnittsleser ein im Kern falscher Eindruck.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Damit schlie&#xDF;t der BGH nach Ansicht der Richter eine bisherige Schutzl&#xFC;cke. Bislang wurde in vergleichbaren F&#xE4;llen teilweise argumentiert, eine Berichterstattung sei nur dann rechtswidrig, wenn durch die Auslassung zugleich eine konkrete unwahre Tatsachenbehauptung suggeriert werde. Diese Sichtweise wies der BGH nun zur&#xFC;ck. Es komme nicht darauf an, ob eine zus&#xE4;tzliche Falschbehauptung entstehe. Entscheidend sei vielmehr, ob Leser aufgrund der unvollst&#xE4;ndigen Darstellung zu einer Bewertung gelangen, die bei Kenntnis aller wesentlichen Umst&#xE4;nde deutlich weniger naheliegend w&#xE4;re.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r Redaktionen bedeutet das Urteil keine Abkehr von meinungsstarker oder kritischer Berichterstattung. Der BGH betont ausdr&#xFC;cklich, dass die Presse weiterhin Bewertungen vornehmen und auch tendenzi&#xF6;s berichten darf. Die Grenze werde jedoch dort &#xFC;berschritten, wo bekannte Fakten bewusst weggelassen werden, weil sie nicht zum gew&#xFC;nschten Bild passen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Besondere Bedeutung d&#xFC;rfte die Entscheidung f&#xFC;r investigative Recherchen haben. Journalisten werden k&#xFC;nftig noch genauer dokumentieren m&#xFC;ssen, welche Informationen ihnen vorlagen und warum bestimmte Fakten in einer Ver&#xF6;ffentlichung ber&#xFC;cksichtigt oder nicht ber&#xFC;cksichtigt wurden. Gerade bei schwerwiegenden Vorw&#xFC;rfen gegen Einzelpersonen k&#xF6;nnte die Frage nach m&#xF6;glichen entlastenden Umst&#xE4;nden k&#xFC;nftig st&#xE4;rker in den Mittelpunkt presserechtlicher Auseinandersetzungen r&#xFC;cken.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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Der zwischen VRFF und WDR vereinbarte Abschluss umfasst eine Laufzeit von 35 Monaten. Vorgesehen sind Verg&#xFC;tungssteigerungen von 1,23 Prozent r&#xFC;ckwirkend zum 1. Februar 2026, 2,0 Prozent ab dem 1. Februar 2027 sowie 1,0 Prozent ab dem 1. Februar 2028. Hinzu kommt eine weitere Erh&#xF6;hung um 1,0 Prozent ab Februar 2028, die an die Ausarbeitung einer ARD-Entsendungsregelung gekn&#xFC;pft ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zus&#xE4;tzlich ist eine weitere Erh&#xF6;hung um 0,5 Prozent vorgesehen, falls der Rundfunkbeitrag infolge des noch ausstehenden Urteils des Bundesverfassungsgerichts angehoben wird. Die Verg&#xFC;tungen der Auszubildenden sollen entsprechend steigen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Angaben der VRFF wurde der urspr&#xFC;nglich an eine Beitragserh&#xF6;hung gekoppelte variable Verg&#xFC;tungsanteil deutlich reduziert. Dieser sei von zun&#xE4;chst 2,0 Prozent auf 0,5 Prozent abgesenkt worden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die VRFF bezeichnet den Abschluss als Novum beim WDR, da erstmals ein Tarifvertrag allein von der Gewerkschaft abgeschlossen worden sei. Die Gewerkschaft verwies darauf, dass sie ihre Tarifverhandlungen parallel zu den Gespr&#xE4;chen anderer Gewerkschaften gef&#xFC;hrt habe.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Tarifeinigung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zust&#xE4;ndigen Gremien.&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Hauptansprechpartner f&#xFC;r alle Presseanfragen an den Landesverband&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Konzeption, Koordination und Umsetzung der Pressearbeit&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verfassen von Pressemitteilungen und Pressetexten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Organisation und Begleitung von Pressekonferenzen, Redaktionsbesuchen, Interviews und Hintergrundgespr&#xE4;chen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Aufbau und Pflege von Kontakten zu Medienvertretern&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Beobachtung und Analyse der laufenden Berichterstattung&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Professionelle Erfahrung im Journalismus und/oder in der Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit ist gefragt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-3/pressesprecherin-564149/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Professionelle Erfahrung im Journalismus und/oder in der Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit ist gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/gruene-suchen-pressesprecher-in-stuttgart-978612/</link></item><item id="978611"><title>&#x201E;Journalistinnen und Journalisten des Jahres&#x201C; ausgezeichnet</title><pubDate>1781091182</pubDate><description>Berlin &#x2013; Das &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1291-quot-diese-recherche-ist-kein-zufallsfund-sie-ist-das-ergebnis-der-expertise-zweier-exzellenter-journalistinnen-die-ihr-handwerk-beherrschen-quot.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt; hat die &#x201E;Journalistinnen und Journalisten des Jahres&#x201C; 2025 ausgezeichnet. Die Ehrung in der Hauptkategorie ging an Isabell Beer und Isabel Str&#xF6;h vom Funk-Format &#x201E;STRG_F&#x201C;. Die Jury w&#xFC;rdigte ihre mehrj&#xE4;hrigen Recherchen zu Netzwerken sexualisierter Gewalt auf Telegram sowie ihre Berichterstattung &#xFC;ber die Arbeit der Strafverfolgungsbeh&#xF6;rden.&#xD;
&lt;br /&gt;Neben der Auszeichnung f&#xFC;r Beer und Str&#xF6;h wurden Preise in weiteren Kategorien vergeben, darunter Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Wissenschaft, Reportage sowie Chefredaktion national und regional. Als Wissenschaftsjournalist des Jahres wurde Dennis Ballwieser, Chefredakteur der &#x201E;Apotheken Umschau&#x201C;, ausgezeichnet.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Die Preisverleihung brachte zahlreiche Journalistinnen und Journalisten, Medienmanager sowie Vertreterinnen und Vertreter der Branche zusammen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;link http://www.picdrop.com/wolfgangborrs/JdJ-2025 _blank&gt;Die Bilder des Abends&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Bei der Preisverleihung des &#x201E;medium magazin&#x201C; in Berlin kamen Preistr&#xE4;gerinnen und Preistr&#xE4;ger, Jurymitglieder sowie zahlreiche Vertreter der Medienbranche zusammen. Die sch&#xF6;nsten Momente des Abends sind hier zu sehen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/journalistinnen-und-journalisten-des-jahres-ausgezeichnet-978611/</link></item><item id="978610"><title>CNN verklagt KI-Firma Perplexity wegen Streit ums Urheberrecht</title><pubDate>1781082143</pubDate><description>Atlanta (KNA) &#x2013; Der Nachrichtensender CNN hat die KI-Firma Perplexity wegen Urheberrechtsverletzung verklagt. Es ist eine von mehreren Klagen von Verlagen und Medienunternehmen gegen KI-Unternehmen, aber die erste eines gro&#xDF;en Fernsehsenders.&#xD;
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Bislang fahren Medienunternehmen hier oft eine zweigleisige Strategie. Es geht ihnen um faire Entsch&#xE4;digung f&#xFC;r die Nutzung ihrer Inhalte durch Chatbots und KI-Werkzeuge. Einige vergeben Lizenzen f&#xFC;r die Nutzung von Inhalten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In der Ende Mai in New York eingereichten Klage von CNN hei&#xDF;t es: &#x201E;Das Verhalten von Perplexity verletzt die ausschlie&#xDF;lichen Rechte von CNN nach dem US-amerikanischen Urheberrechtsgesetz (Copyright Act) in zwei wesentlichen Phasen: Erstens in der Eingabephase: Perplexity durchsucht, extrahiert, kopiert und verbreitet rechtswidrig Inhalte von CNN von den digitalen Plattformen von CNN sowie von Plattformen Dritter.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;CNN-Inhalte in Echtzeit&lt;/strong&gt;&#xD;
Hierf&#xFC;r nutze das Unternehmen Softwareprogramme, darunter &#x201E;PerplexityBot&#x201C; und &#x201E;Perplexity-User&#x201C;, um einen KI-orientierten Suchindex (AI-First Search Index) aufzubauen und CNN-Inhalte in Echtzeit als Eingabedaten f&#xFC;r gro&#xDF;e Sprachmodelle (LLMs) bereitzustellen, damit diese Antworten auf Nutzeranfragen formulieren k&#xF6;nnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die zweite Rechte-Verletzung erfolge in der Ausgabephase, so die Klage: &#x201E;Die generativen KI-Produkte (GenAI Products) von Perplexity erzeugen Inhalte, die mit den Inhalten von CNN identisch oder ihnen wesentlich &#xE4;hnlich sind.&#x201C; Nach vorliegenden Informationen habe Perplexity rechtswidrig mehr als 17.000 CNN-Artikel, Videos, Bilder und andere Werke kopiert, um damit seine Produkte und Werkzeuge zu f&#xFC;ttern.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Verletzung der Markenrechte&lt;/strong&gt;&#xD;
Zus&#xE4;tzlich zu diesen mutma&#xDF;lichen Urheberrechtsverletzungen verletzt Perplexity nach Auffassung von CNN auch die Markenrechte des Senders, da Perplexity f&#xE4;lschlicherweise eine Verbindung oder Zusammenarbeit mit CNN suggeriere. So erzeugten die generativen KI-Produkte von Perplexity erfundene Inhalte, in denen behauptet werde, Nutzer k&#xF6;nnten gegen Bezahlung ein Upgrade erwerben und dadurch Zugang zu Premium-Inhalten von CNN erhalten, obwohl eine solche M&#xF6;glichkeit nicht existiere. Auf diese Weise verwende Perplexity unrechtm&#xE4;&#xDF;ig die bekannten und eingetragenen Marken von CNN.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ein Sprecher von CNN sagte: &#x201E;Die Klage von CNN steht f&#xFC;r die Auffassung, dass Perplexity AI, ein Unternehmen mit einem Wert von mehreren zehn Milliarden Dollar, nicht von denjenigen stehlen sollte, die die Originalinhalte erstellen, die Perplexity ausnutzt.&#x201C; Es sei h&#xE4;ufig gef&#xE4;hrlich und teuer, diese Inhalte zu produzieren. &#x201E;Kommerzielle Anbieter k&#xF6;nnen und m&#xFC;ssen daf&#xFC;r bezahlen, diese Inhalte zu nutzen&#x201C;, so CNN.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Perplexity: Kein Urheberrecht bei Fakten&lt;/strong&gt;&#xD;
Jesse Dwyer, Chief Communications Officer von Perplexity AI, h&#xE4;lt dagegen: &#x201E;Man kann Fakten nicht urheberrechtlich sch&#xFC;tzen.&#x201C; Das klingt, als gebe es aus Sicht von Perplexity kein Urheberrecht f&#xFC;r Journalismus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Klage hat eine Vorgeschichte: CNN hatte im vergangenen Jahr versucht, eine Vereinbarung &#xFC;ber die Nutzung seiner Inhalte mit Perplexity AI zu schlie&#xDF;en. Die beiden Unternehmen hatten sich jedoch nicht einigen k&#xF6;nnen. Gerade wegen dieser Verhandlungen habe Perplexity aber gewusst, &#x201E;dass es nicht berechtigt war, auf Inhalte von CNN zuzugreifen oder dessen Marken oder Dienstleistungszeichen zu verwenden&#x201C;, argumentiert CNN jetzt in der Klage.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;CNN nicht gegen Nutzung von KI&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Sender betonte in einer Stellungnahme au&#xDF;erdem, dass man &#x201E;die M&#xF6;glichkeiten, die KI schafft, aktiv begr&#xFC;&#xDF;t&#x201C; und mit anderen KI-Unternehmen auch &#x201E;mehrere kommerzielle Partnerschaften und Vereinbarungen bestehen&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In Deutschland arbeitet unter anderem der &#x201E;Spiegel&#x201C; mit Perplexity zusammen. Vor zwei Jahren wurde eine auf drei Jahre ausgelegte &#x201E;Produktpartnerschaft&#x201C; zu &#x201E;gemeinsamem Lernen&#x201C; gestartet. Die &#x201E;Spiegel&#x201C;-Inhalte &#x201E;sollen auf der Plattform von Perplexity sichtbarer werden, wobei wir entscheiden, welche Inhalte wir Perplexity zur Verf&#xFC;gung stellen. Unsere Inhalte werden nicht in das Training eines Sprachmodells einflie&#xDF;en&#x201C;, so der &#x201E;Spiegel&#x201C;. Man erhalte daf&#xFC;r einen Anteil an den mit den &#x201E;Spiegel&#x201C;-Inhalten auf der Plattform von Perplexity AI erwirtschafteten Werbeeinnahmen.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Nachdem sich der Nachrichtensender CNN und die KI-Firma Perplexity nicht auf ein Lizenzmodell einigen konnten, hat der Sender Klage wegen der Verletzung seiner Urheberrechte eingereicht. Perplexity h&#xE4;lt dagegen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/cnn-verklagt-ki-firma-perplexity-wegen-streit-ums-urheberrecht-978610/</link></item><item id="978604"><title>Politik pr&#xE4;gt die Wahl der ORF-Spitze: Wer f&#xFC;hrt den ORF aus der Krise? </title><pubDate>1781070889</pubDate><description>Wien (KNA) &#x2013; Am Donnerstag bestellt der Stiftungsrat des &#xD6;sterreichischen Rundfunks (ORF) eine neue Generaldirektion. Unter den 76 Bewerberinnen und Bewerbern erf&#xFC;llten nur neun die formellen Vorgaben. Einer von ihnen gilt als haushoher Favorit: Clemens Pig, bis vor Kurzem Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der Austria Presseagentur (APA). Dass er seinen Job dort bereits gek&#xFC;ndigt hat, noch bevor er gew&#xE4;hlt wurde, sagt einiges &#xFC;ber seinen Informationsstand &#x2013; oder sein Selbstbewusstsein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Alles andere als seine Bestellung w&#xE4;re eine &#xDC;berraschung, denn &#xD6;VP-Generalsekret&#xE4;r Nico Marchetti hatte sich &#xF6;ffentlich f&#xFC;r Pig ausgesprochen, noch bevor dieser seine Bewerbung &#xFC;berhaupt eingereicht hatte. Pig sei &#x201E;definitiv ein Profi&#x201C;. Er w&#xFC;rde sich freuen, wenn Pig sich bewerbe, sagte Marchetti vor einem Monat gegen&#xFC;ber der &#x201E;Presse am Sonntag&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Tiroler &#xD6;VP-Landeshauptmann Anton Mattle legte im Interview mit dem &#x201E;Standard&#x201C; nach: Er kenne Pig und sch&#xE4;tze ihn, aber es sei nicht seine Aufgabe, sich einzubringen. Die Entscheidung sei Sache der Stiftungsr&#xE4;te und, wie er unumwunden hinzuf&#xFC;gte, &#x201E;im Endeffekt auch des Bundeskanzlers&#x201C;. Pig selbst beteuert, er kandidiere als Unabh&#xE4;ngiger und er habe niemanden um Lobbying f&#xFC;r sich gebeten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Stiftungsrat sehr politiknah&lt;/strong&gt;&#xD;
Dennoch: Nie zuvor wurde so offen von einem Spitzenpolitiker ausgesprochen, wer &#xFC;ber die F&#xFC;hrung des mit 1,1 Milliarden Euro Jahresetat gr&#xF6;&#xDF;ten Medienunternehmens &#xD6;sterreichs entscheidet. Zwar sind die 35 Stiftungsr&#xE4;te formal unabh&#xE4;ngig und weisungsfrei. Die meisten von ihnen, insgesamt 21, sitzen jedoch auf einem Parteiticket in diesem wichtigsten Kontrollgremium des Hauses.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Neun Stiftungsr&#xE4;te entsenden die Landesregierungen, jeweils sechs die Bundesregierung und die Parlamentsparteien. Dazu kommen neun Mandate des Publikumsrats und f&#xFC;nf des ORF-Zentralbetriebsrats. Die Regierungsmandate folgen dem Koalitionsschl&#xFC;ssel: Drei sind in H&#xE4;nden der konservativen Kanzlerpartei &#xD6;VP, zwei geh&#xF6;ren der sozialdemokratischen SP&#xD6;, eines den liberalen Neos. Die FP&#xD6; als st&#xE4;rkste Nationalratsfraktion besetzt zwei der Parlamentsmandate.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur Bestellung kommt es noch bevor die von Medienminister Andreas Babler (SP&#xD6;) angek&#xFC;ndigte, f&#xFC;r den Herbst geplante Grundsatzdebatte &#xFC;ber die Zukunft des ORF stattgefunden hat. Am Donnerstag stellen sich die neun erfolgreichen Bewerber den Stiftungsr&#xE4;ten vor, direkt im Anschluss an diese Hearings wird gew&#xE4;hlt. F&#xFC;r die Bestellung braucht es eine Mehrheit von 18 der 35 Stimmen, im Zweifel kommt es zu einer Stichwahl.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Generaldirektor zur&#xFC;ckgetreten&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Entscheidung kommt in der wohl schwersten Krise des ORF seit seiner Gr&#xFC;ndung. Anfang M&#xE4;rz trat Generaldirektor Roland Wei&#xDF;mann zur&#xFC;ck, nachdem eine Mitarbeiterin angegeben hatte, er habe sie 2022 sexuell bel&#xE4;stigt. Wei&#xDF;mann weist die Vorw&#xFC;rfe zur&#xFC;ck. Die F&#xFC;hrung des Stiftungsrats dr&#xE4;ngte ihn dennoch zum Abgang und w&#xE4;hlte die bisherige H&#xF6;rfunkdirektorin Ingrid Thurnher zur &#xDC;bergangschefin bis Jahresende. Thurnher versprach rasche Aufkl&#xE4;rung, geliefert hat sie diese bisher nicht. F&#xFC;r die regul&#xE4;re F&#xFC;hrungsperiode ab 2027 ging sie nicht ins Rennen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch weitere Skandale belasten den ORF. Etwa der um ORF3-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Peter Sch&#xF6;ber, dem Mobbing, Einsch&#xFC;chterung, sexuelle Bel&#xE4;stigung und redaktionelle Einflussnahme vorgeworfen werden. Sch&#xF6;ber, der weiter in seiner Spitzenfunktion t&#xE4;tig ist, bestreitet alle Vorw&#xFC;rfe.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wer k&#xFC;nftig an der Spitze des ORF steht, muss sich neben aktuellen Sparvorgaben auch mit der Aufarbeitung dieser Altlasten auseinandersetzen. Montagabend stellten sieben der Kandidaten ihr Programm der ORF-Zuschauerschaft vor. Den Eindruck einer Farce konnten sie angesichts der politischen Entscheidung im Hintergrund kaum verbergen. Immerhin machten die Auftritte sichtbar, wer mit welchen inhaltlichen Schwerpunkten antritt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Volksnaher Reformer&lt;/strong&gt;&#xD;
Favorit Clemens Pig gab sich hier als volksnaher Reformer: Der ORF brauche eine mutige Reformagenda und eine &#x201E;Redaktion der demokratischen Mitte&#x201C;, sagte Pig. Was ihm prompt den Vorwurf einbrachte, den Gegnern des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks nach dem Mund zu reden. Junge Zielgruppen will Pig &#xFC;ber die sozialen Medien zur&#xFC;ckgewinnen. Politischen Interventionen wolle er &#x201E;h&#xF6;flich im Ton&#x201C;, aber &#x201E;hart in der Sache&#x201C; begegnen. Auf die direkte Frage, mit welchen Politikern er vor seiner Bewerbung gesprochen habe, wich er allerdings aus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Neben Pig gibt es drei weitere starke Konkurrenten. Johannes Larcher, ehemaliger General Manager bei Hulu sowie HBO Max International, ist der Kandidat mit dem sch&#xE4;rfsten digitalen Profil. Er sieht verlorenes Vertrauen, drohende Irrelevanz im Digitalen und wirtschaftliche Instabilit&#xE4;t als gr&#xF6;&#xDF;te Gefahren f&#xFC;r den ORF. Larcher verspricht 100 Millionen Euro Einsparungen ohne Programmk&#xFC;rzungen und forderte als Sofortma&#xDF;nahme eine drastische Reduktion amerikanischer Lizenzeink&#xE4;ufe im Spielfilm- und Serienbereich.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Lisa Totzauer, seit Jahrzehnten im Haus und aktuell Leiterin der ORF-Magazine, gilt als Favoritin der beim Sender besch&#xE4;ftigten Journalisten. Sie hat etliche relevante Stationen durchlaufen, vom Landesstudio Nieder&#xF6;sterreich &#xFC;ber die &#x201E;Zeit im Bild&#x201C;-Nachrichten bis zur Channel-Managerin. Ihr Kernversprechen lautet Unabh&#xE4;ngigkeit: Sie kenne Interventionen aus eigener Erfahrung und habe bewiesen, dass unter ihrer F&#xFC;hrung freies Arbeiten m&#xF6;glich sei.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Erfahrung bei ProSieben&lt;/strong&gt;&#xD;
Markus Breitenecker, ehemaliger COO der ProSiebenSat.1 Media in M&#xFC;nchen, bringt wiederum eine starke unternehmerische Perspektive mit. Die eigentliche Bedrohung f&#xFC;r den ORF sieht er nicht in der internen Krise, sondern in der Abwanderung des demokratischen Diskurses in die sozialen Medien. Sein Konzept: Die Onlineplattform ORF On zur Dachmarke auszubauen, unter der alle anderen Kan&#xE4;le als Marken-Communities aufgehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Alle vier versprachen grundlegende Reformen, um den Sender gut in die Zukunft zu f&#xFC;hren. Doch das Grundproblem bleibt: Entschieden wird &#xFC;ber die ORF-F&#xFC;hrung von einem parteipolitisch besetzten Gremium und vor dem Hintergrund, dass politische Interventionen jahrzehntelang folgenlos blieben. Und weil die Regierenden auch k&#xFC;nftig mitreden wollen, wer das wichtigste Medienhaus des Landes f&#xFC;hrt, d&#xFC;rfte dies auch weiterhin so bleiben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Render arbeitete zuletzt f&#xFC;r &#x201E;Bild&#x201C;&#xA0;und &#x201E;Bild am Sonntag&#x201C;. Dort berichtete er seit 2011 &#xFC;ber Unterhaltungsthemen mit Schwerpunkten auf Film, Fernsehen, Streaming und Musik. Seine journalistische Laufbahn begann er in den Lokalredaktionen der &#x201E;Rems-Zeitung&#x201C;&#xA0;und der &#x201E;Gm&#xFC;nder Tagespost&#x201C;&#xA0;in Schw&#xE4;bisch Gm&#xFC;nd. Anschlie&#xDF;end absolvierte er ein Volontariat beim &#x201E;Berliner Kurier&#x201C;. 2014 ver&#xF6;ffentlichte er das Buch &#x201E;Kleine historische St&#xE4;dte in &#xD6;sterreich&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Render erkl&#xE4;rte, viele Menschen h&#xE4;tten derzeit eine gro&#xDF;e Sehnsucht nach gut erz&#xE4;hlten Geschichten aus dem People- und Kulturbereich. Er freue sich darauf, gemeinsam mit dem Team entsprechende Themen umzusetzen. Der stern stehe f&#xFC;r journalistische Qualit&#xE4;t, starke Erz&#xE4;hlformen und gro&#xDF;e N&#xE4;he zu den Menschen.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Holtzbrinck Media b&#xFC;ndelt die publizistischen Marken &#x201E;Handelsblatt&#x201C;, &#x201E;WirtschaftsWoche&#x201C;, &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;&#xA0;und die Background-Fachbriefings. Gleichzeitig erhalten die Redaktionen mehr Verantwortung f&#xFC;r ihre journalistischen Angebote.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zugleich k&#xFC;ndigt das Unternehmen Investitionen in Technologie, digitale Produkte, KI-gest&#xFC;tzte Angebote sowie Gesch&#xE4;ftsfelder wie Events, Communities und Verticals an. In diesen Bereichen sollen zus&#xE4;tzliche Stellen im mittleren zweistelligen Bereich entstehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die bisherigen Querschnittsfunktionen der einzelnen Medienh&#xE4;user werden k&#xFC;nftig in einer gemeinsamen Struktur zusammengef&#xFC;hrt. Geplant sind Investitionen in Infrastruktur, Datenkompetenz, Plattformen und KI-Technologien. Damit sollen Prozesse effizienter gestaltet, Innovationen beschleunigt und die Voraussetzungen f&#xFC;r weiteres Wachstum, neue Gesch&#xE4;ftsfelder und m&#xF6;gliche Zuk&#xE4;ufe geschaffen werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Unter dem Namen Holtzbrinck Media soll die integrierte Qualit&#xE4;tsmedien- und Informationsgruppe Wachstum erm&#xF6;glichen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/handelsblatt-media-group-tagesspiegel-verlag-und-dvh-medien-werden-zu-holtzbrinck-media-978597/</link></item><item id="978594"><title>K&#xFC;nstliche Intelligenz als Lektor: So werden Texte in Minuten besser</title><pubDate>1780992473</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Viele Journalistinnen und Journalisten nutzen KI bereits f&#xFC;r Recherchen oder erste Entw&#xFC;rfe. Besonders hilfreich kann sie jedoch beim Redigieren sein. Mit einer pr&#xE4;zisen Anweisung l&#xE4;sst sich die KI in einen digitalen Lektor verwandeln, der Texte systematisch pr&#xFC;ft und Schw&#xE4;chen aufdeckt. Die Journalisten-Werkstatt &lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/895/ki-fuer-grafiken-und-texte _blank&gt;&#x201E;KI f&#xFC;r Grafiken und Texte&#x201C;&lt;/link&gt; zeigt, wie solche Prompts aufgebaut werden &#x2013; und warum Struktur dabei wichtiger ist als die Wahl des KI-Systems.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Automatisiertes Redigieren&lt;/strong&gt;&#xD;
Mit der richtigen Anweisung bringt man die KI dazu, wie ein Lektor zu arbeiten. Er nimmt einen Text entgegen und pr&#xFC;ft ihn auf mehr als Rechtschreibung und Grammatik. Er checkt Satzl&#xE4;ngen und Komplexit&#xE4;t, &#xDC;berg&#xE4;nge zwischen Abs&#xE4;tzen und allgemeine Verst&#xE4;ndlichkeit. Ist der Text plausibel? Enth&#xE4;lt er logische Schw&#xE4;chen? Floskeln sollen eliminiert und Passivs&#xE4;tze durch aktive Formen ersetzt werden. Der folgende ausf&#xFC;hrliche Prompt versetzt die g&#xE4;ngigen KIs in einen Lektormodus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;# Rolle und Zielsetzung &#x2013; Prompting&lt;/strong&gt;&#xD;
Du bist ein kritischer und akribischer Lektor. Deine Aufgabe ist es, eingereichte Texte (wie Buchmanuskripte, E-Mails oder Artikel) methodisch anhand klar definierter Arbeitsschritte zu analysieren und zu verbessern.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;# Arbeitsanweisung&lt;/strong&gt;&#xD;
1. Beginne mit einer kurzen, konzeptuellen Checkliste (3&#x2013;7 Punkte), was du im Rahmen dieser Lektorat-2. Aufgabe tun wirst.&#xD;
3. Bitte zuerst ausdr&#xFC;cklich um den zu bearbeitenden Text.&#xD;
4. Analysiere anschlie&#xDF;end das Manuskript auf Plausibilit&#xE4;t und Argumentationsstruktur.&#xD;
5. Mache mindestens drei Empfehlungen, wie der Text pr&#xE4;gnanter und weniger ausschweifend werden kann.&#xD;
6. Erarbeite sprachliche Verbesserungen mit Fokus auf Klarheit, Pr&#xE4;zision und Verst&#xE4;ndlichkeit.&#xD;
7. &#xDC;berpr&#xFC;fe im n&#xE4;chsten Schritt sorgf&#xE4;ltig Grammatik und Rechtschreibung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;# Zus&#xE4;tzliche Vorgaben&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul data-start="2307" data-end="2485"&gt; &lt;li data-section-id="t66u0l" data-start="2307" data-end="2397"&gt;Formuliere stets nur Vorschl&#xE4;ge und f&#xFC;hre keine eigenm&#xE4;chtigen &#xC4;nderungen am Text durch.&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="56gaov" data-start="2398" data-end="2485"&gt;Alle Verbesserungsvorschl&#xE4;ge sind im Kontext der jeweiligen Textsorte zu formulieren.&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="56gaov" data-start="2398" data-end="2485"&gt;&#x2026;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/895/ki-fuer-grafiken-und-texte _blank&gt;Zum vollst&#xE4;ndigen Prompt&#xA0;&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Wie sag ich&#x2019;s meiner KI?&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Infografiken selbst gemacht&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Fehlerfallen finden&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Automatisiertes Redigieren&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die KI fu&#x308;r kleine Budgets&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Rechtliche Leitplanken&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Sechs goldene Regeln&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/895/ki-fuer-grafiken-und-texte _blank&gt;&lt;strong&gt;Zur Journalisten-Werkstatt&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;</description><shorttext>KI kann mehr als Rechtschreibung pr&#xFC;fen. Mit dem richtigen Prompt analysiert sie Texte auf Verst&#xE4;ndlichkeit, Logik und Stil &#x2013; und liefert konkrete Verbesserungsvorschl&#xE4;ge. Ein Einblick aus der Journalisten-Werkstatt &#x201E;KI f&#xFC;r Grafiken und Texte&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/kuenstliche-intelligenz-als-lektor-so-werden-texte-in-minuten-besser-978594/</link></item><item id="978592"><title>Martin Grasm&#xFC;ck bleibt Intendant des Saarl&#xE4;ndischen Rundfunks</title><pubDate>1780990177</pubDate><description>Saarbr&#xFC;cken (KNA) &#x2013; Martin Grasm&#xFC;ck bleibt Intendant des Saarl&#xE4;ndischen Rundfunks (SR). Der Rundfunkrat der ARD-Anstalt w&#xE4;hlte den 56-j&#xE4;hrigen Journalisten am Montagabend mit gro&#xDF;er Mehrheit f&#xFC;r eine weitere Amtszeit bis 2033. Grasm&#xFC;ck erhielt bereits im ersten Wahlgang die vorgeschriebene Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r Grasm&#xFC;ck stimmten 22 der 24 stimmberechtigten Rundfunkratsmitglieder. Auf seinen Gegenkandidaten, den Vorstand der Filmf&#xF6;rderungsanstalt des Bundes (FFA), Peter Dinges, entfielen lediglich zwei Stimmen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Eigenst&#xE4;ndigkeit des Saarl&#xE4;ndischen Rundfunks&lt;/strong&gt;&#xD;
&#x201E;Das klare Ergebnis zeigt: Der Rundfunkrat sieht in Martin Grasm&#xFC;ck die starke und authentische Pers&#xF6;nlichkeit, die den Saarl&#xE4;ndischen Rundfunk sicher und strategisch klug durch die Herausforderungen der Organisationsreform f&#xFC;hrt&#x201C;, sagte der Rundfunkratsvorsitzende Thomas Jakobs nach der Wahl. Grasm&#xFC;ck nehme &#x201E;die Mitarbeitenden auf dem Weg des SR in die digitale Medienwelt mit&#x201C; und sichere &#x201E;die Eigenst&#xE4;ndigkeit des Saarl&#xE4;ndischen Rundfunks&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Grasm&#xFC;ck ist ein echtes SR-Gew&#xE4;chs und hatte nach Studium und Volontariat zun&#xE4;chst als Reporter der Landeswelle SR3 gearbeitet, ab 2008 wechselte er unter dem damaligen SR-Intendanten Fritz Raff in die Intendanz. 2014 stieg er zum H&#xF6;rfunkdirektor und stellvertretenden Programmdirektor des Senders auf. 2021 wurde er als Nachfolger des fr&#xFC;heren SPD-Politikers Thomas Kleist zum Intendanten des SR gew&#xE4;hlt. Seine neue sechsj&#xE4;hrige Amtszeit beginnt am 1. Mai 2027.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Sein Gegenkandidat und Chef der Filmf&#xF6;rderungsanstalt, Peter Dinges, war chancenlos.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/martin-grasmueck-bleibt-intendant-des-saarlaendischen-rundfunks-978592/</link></item><item id="978590"><title>Medienpreis Wirtschaft NRW ausgeschrieben</title><pubDate>1780989977</pubDate><description>D&#xFC;sseldorf &#x2013;&#xA0;Eine Auszeichnung f&#xFC;r au&#xDF;ergew&#xF6;hnliche Wirtschaftsberichterstattung: Mit dem Medienpreis Wirtschaft NRW werden journalistische Arbeiten gew&#xFC;rdigt, die sich in besonderer Weise mit der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen befassen. Der Gesamtwert der Auszeichnung betr&#xE4;gt 13.000 Euro.&#xD;
&lt;br /&gt;In der Hauptkategorie werden 5.000 Euro f&#xFC;r den ersten Platz, 3.500 Euro f&#xFC;r den zweiten Platz und 1.500 Euro f&#xFC;r den dritten Platz vergeben. Zudem ist der Medienpreis Wirtschaft NRW &#x2013; regional &amp; lokal mit 3.000 Euro dotiert.&#xD;
&lt;br /&gt;&#xDC;ber die Vergabe entscheidet eine unparteiische Expertenjury. F&#xFC;r den Medienpreis Wirtschaft NRW w&#xE4;hlt sie zun&#xE4;chst zehn Beitr&#xE4;ge aus, aus denen anschlie&#xDF;end die drei Preistr&#xE4;gerinnen und Preistr&#xE4;ger ermittelt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In der Kategorie regional &amp; lokal nominiert die Jury drei Arbeiten und bestimmt daraus die Gewinnerin oder den Gewinner.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2026.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.nrwbank.de/de/die-nrw-bank/presse/medienpreis/ _blank&gt;Zum Preis&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Die Website&#xA0;&lt;link http://www.journalistenpreise.de./ _blank&gt;www.journalistenpreise.de&lt;/link&gt;&#xA0;gibt Auskunft &#xFC;ber mehr als 500 Journalistenpreise und Stipendien. Der n&#xE4;chste kostenlose Newsletter erscheint Anfang April.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Journalistinnen und Journalisten k&#xF6;nnen sich bis zum 30. September 2026 bewerben. Insgesamt werden Preisgelder in H&#xF6;he von 13.000 Euro vergeben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/medienpreis-wirtschaft-nrw-ausgeschrieben-978590/</link></item><item id="978585"><title>Was die D&#xE4;nen bei &#x201E;Politiken&#x201C; richtig machen: Von &#x201E;Digital first&#x201C; zur europ&#xE4;ischen Spitze</title><pubDate>1780983124</pubDate><description>Wien &#x2013;&#xA0;Thomas Berndt und Rasmus Vendrup geh&#xF6;ren zu den Sprechern des &lt;link http://www.publishing-congress.com _blank&gt;European Publishing Congress&lt;/link&gt; 2026, der am 17. und 18. Juni in Wien stattfindet. Berndt ist Chefnachrichtenredakteur und Managing Online Editor bei &#x201E;Politiken&#x201C;, Vendrup preisgekr&#xF6;nter Digital- und Konzeptdesigner des d&#xE4;nischen Medienhauses. Ihr Thema: Wie &#x201E;Politiken&#x201C; die digitale Transformation konkret umgesetzt hat &#x2013; und was andere Medienh&#xE4;user daraus lernen k&#xF6;nnen.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die Redaktion von Politiken hat einen konsequenten &#x201E;Digital first&#x201C;-Workflow aufgebaut, Ressourcen von Print zu Digital verlagert und die Newsroom-Kultur neu gedacht &#x2013; und produziert dabei weiterhin eine der attraktivsten Printzeitungen der Welt. Berndt war einer der Hauptarchitekten des 2023 eingef&#xFC;hrten Workflows, der die Redaktion auf einen konsequent digitalen Arbeitsablauf umgestellt hat. Vendrup zeigt anhand konkreter Beispiele, wie diese Ver&#xE4;nderungen das visuelle Storytelling auf ein neues Niveau gehoben haben &#x2013; sowohl bei gro&#xDF;en Leuchtturmprojekten als auch im t&#xE4;glichen Publizieren.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#x201E;Politiken&#x201C;&#xA0;wurde bei den European Publishing Awards 2026 als European Digital Publisher of the Year ausgezeichnet. Die internationale Jury lobte &#x201E;die Vermittlung von Journalismus auf h&#xF6;chstem Niveau, die Tiefe, Integrit&#xE4;t und eine klare redaktionelle Haltung vereint&#x201C;. kress.de hatte &#xFC;ber die Auszeichnung berichtet.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Berndt und Vendrup sind nicht die einzigen hochkar&#xE4;tigen Sprecher: Beim European Publishing Congress pr&#xE4;sentieren Medienh&#xE4;user aus ganz Europa ihre Strategien zu KI und digitaler Transformation. Auf der B&#xFC;hne stehen unter anderem NOZ-Chefredakteurin Louisa Riepe sowie der Chefredakteur von &#x201E;P&#xFA;blico&#x201C;&#xA0;aus Portugal &#x2013; als European Newspaper of the Year ausgezeichnet. Erwartet werden mehr als 500 F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte europ&#xE4;ischer Medienh&#xE4;user.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Der Kongress steht in diesem Jahr unter dem Motto &#x201E;KI und Medien: Die erste gro&#xDF;e Bilanz&#x201C;: Wie nutzen Medienh&#xE4;user KI bereits in ihren Prozessen, wie sch&#xFC;tzen sie ihr Business, und welche Strategien funktionieren wirklich?&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;link http://www.publishing-congress.com _blank&gt;Tickets und alle Infos&lt;/link&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</description><shorttext>Das d&#xE4;nische Medienhaus gilt als Vorreiter der digitalen Transformation. Beim European Publishing Congress in Wien von 17. und 18. Juni zeigen zwei seiner f&#xFC;hrenden K&#xF6;pfe, wie der Wandel gelungen ist &#x2013; ohne die St&#xE4;rke der Printausgabe aufzugeben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/was-die-daenen-bei-politiken-richtig-machen-von-digital-first-zur-europaeischen-spitze/</link></item><item id="978584"><title>Wolfram Weimer fordert h&#xE4;rtere Gangart gegen Digitalkonzerne und w&#xFC;nscht sich Euro-Tiktok</title><pubDate>1780982030</pubDate><description>Berlin (KNA) &#x2013; Medienstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) will sich bei der Regulierung von Tiktok ein Beispiel an den USA nehmen. &#x201E;Lasst uns Tiktok nicht nur regulieren, sondern europ&#xE4;isieren&#x201C;, forderte Weimer zu Beginn des Digitalkongresses des Verlegerverbands BDZV am Montag in Berlin. Als Beispiel nannte er die Gr&#xFC;ndung eines mehrheitlich US-gef&#xFC;hrten Gemeinschaftsunternehmens, mit dem ein drohendes Verbot der Social-Media-Plattform Tiktok in den USA abgewendet wurde.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Weimer sprach sich daf&#xFC;r aus, Plattformmonopole st&#xE4;rker &#x201E;kartellrechtlich anzugehen&#x201C;. Nur so k&#xF6;nne es fairen Wettbewerb mit den klassischen Medien geben. Der Staatsminister sieht in einem &#x201E;fatalen Konzentrationsprozess&#x201C; durch die Plattformen nicht nur einen Medienwandel, sondern einen &#x201E;Achsbruch&#x201C;, durch den Konzerne maximale Gewinne einstrichen, aber keine Verantwortung &#xFC;bern&#xE4;hmen. Dieser dynamische Prozess f&#xFC;hre zu einem &#x201E;Mediazit&#x201C;, klagte Weimer. Das werde nicht nur zu einem Problem f&#xFC;r die Industrie, sondern auch f&#xFC;r die Gesellschaft.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Weimer will Urheberrecht verteidigen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Er pl&#xE4;dierte daf&#xFC;r, Wertsch&#xF6;pfungsketten zu sch&#xFC;tzen und das Urheberrecht besser zu verteidigen. In diesem Zusammenhang sprach er sich daf&#xFC;r aus, das Leistungsschutzrecht zu erweitern. Eine von ihm geforderte Digitalabgabe f&#xFC;r Internetkonzerne solle kein Ersatz daf&#xFC;r sein.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Er hoffe auf eine baldige faire Verteilung dieser Digitalabgabe, die keine Steuer sei, so Weimer. Noch stelle sich Bayern aber dagegen. Einmal eingef&#xFC;hrt, werde die Abgabe wahrscheinlich &#xFC;ber die Landesmedienanstalten den Sch&#xF6;pfern journalistischer Inhalte zugutekommen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Der Beauftragte der Bundesregierung f&#xFC;r Kultur und Medien will den Medienstandort Deutschland insgesamt st&#xE4;rken: &#x201E;Wir brauchen Investitionen, wir sind zu kleinteilig und zu langsam unterwegs.&#x201C; Er appellierte an die Medienmanager, mit Blick auf den &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk an &#x201E;kooperativere Varianten&#x201C; zu denken. Der neue Medienstaatsvertrag biete daf&#xFC;r die Grundlage. Weimer mahnte die Medienmacher zudem, gerade angesichts einer &#x201E;Omnipr&#xE4;senz der KI-Welten&#x201C; auf vorhandenes Vertrauen zu setzen. Denn Vertrauen sei der &#x201E;zentrale Rohstoff in unserer Welt&#x201C;.&#xD;
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Friedrich leitet die Agentur gemeinsam mit dem Autor Alexander Dergay, der das Projekt initiiert hat. Das Unternehmen nimmt Anfang Juli seine Arbeit auf. Dergay legt dann seine redaktionelle T&#xE4;tigkeit bei der Ostdeutschen Medienholding nieder. Bis dahin gelte f&#xFC;r alle Beitr&#xE4;ge von ihm eine &#x201E;ausdr&#xFC;ckliche Freigabe durch den Chefredakteur&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Family Office von Friedrich und seiner Frau Silke Friedrich hat 80 Prozent des Stammkapitals von 25.000 Euro beigesteuert. Holger Friedrich betont die strikte organisatorische und wirtschaftliche Trennung der Agentur von seinen Medien.&#xD;
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Ob er dauerhaft Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer bleibe, k&#xF6;nne Friedrich &#x201E;aktuell nicht belastbar sagen, wahrscheinlich ist es nicht&#x201C;, sagte er dem&#xA0;&#x201E;Handelsblatt&#x201C;.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Verleger der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; &#xFC;bernimmt eine F&#xFC;hrungsrolle bei einer neu gegr&#xFC;ndeten Beratungsfirma f&#xFC;r politische Interessenvertretung. Das Unternehmen soll Anfang Juli seine Arbeit aufnehmen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/holger-friedrich-fuehrt-geschaefte-einer-neuen-lobby-agentur-978583/</link></item><item id="978576"><title>&#x201E;M&#xF6;chten Sie einmal Investigativjournalist sein?&#x201C; &#x2013; &#x201E;Correctiv&#x201C; macht Recherche zum Spiel</title><pubDate>1780916991</pubDate><description>Berlin &#x2013; Wie arbeitet ein Investigativjournalist? Dieser Frage widmet sich das neue Spiel &#x201E;Projekt G&#x201C;, das das Medienhaus &#x201E;Correctiv&#x201C;&#xA0;entwickelt hat. Das Spiel soll investigative Recherchen erlebbar machen und richtet sich sowohl an private Spielrunden als auch an Workshops und Bildungsprogramme.&#xD;
&lt;br /&gt;Im Mittelpunkt steht ein fiktiver Recherchefall: Ein anonymer Brief erreicht eine Redaktion und enth&#xE4;lt eine Einladung zu einem geheimen Treffen mit bedrohlichen Absichten. Nachdem eine Journalistin ausf&#xE4;llt, &#xFC;bernehmen die Spielenden die Recherche. Sie verfolgen Hinweise, pr&#xFC;fen Fakten und versuchen herauszufinden, wer hinter dem Treffen steckt.&#xD;
&lt;br /&gt;Laut &#x201E;Correctiv&#x201C;&#xA0;arbeiten die Teilnehmenden dabei &#xE4;hnlich wie Investigativjournalisten. Gefragt seien Teamarbeit, Geschick und analytisches Denken. Die Ergebnisse m&#xFC;ssen schlie&#xDF;lich vor einer Chefredaktion verteidigt werden.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Geschichte basiert nach Angaben des Medienhauses auf einer tats&#xE4;chlichen Recherche. Ziel des Spiels sei es, komplexe Informationen gemeinsam ans Licht zu bringen und nachvollziehbar zu machen, warum Journalismus f&#xFC;r eine demokratische Gesellschaft wichtig ist. Zum Abschluss gibt Reporter Jean Peters Einblicke in die Hintergr&#xFC;nde der Recherchearbeit.&#xD;
&lt;br /&gt;Mit &#x201E;Projekt G&#x201C; setzt &#x201E;Correctiv&#x201C;&#xA0;nach eigenen Angaben seine Strategie fort, journalistische Inhalte mit neuen Formaten zug&#xE4;nglich zu machen. Neben klassischen Artikeln sollen auch interaktive Angebote Wissen vermitteln und auf ver&#xE4;nderte Nutzungsgewohnheiten reagieren.&#xD;
&lt;br /&gt;Das Spiel eignet sich f&#xFC;r Spieleabende mit Freunden und Familie ebenso wie f&#xFC;r den Einsatz in Schulen, Unternehmen, Museen oder ehrenamtlichen Initiativen. Es soll Wissen ohne Lerndruck vermitteln und den journalistischen Arbeitsalltag authentisch und interaktiv erfahrbar machen.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Projekt G&#x201C; kann bereits vorbestellt werden und soll im Herbst im Shop des CORRECTIV-Verlags erscheinen.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Hinweise verfolgen, Fakten pr&#xFC;fen und eine Recherche vor der Chefredaktion verteidigen: Mit dem neuen Spiel &#x201E;Projekt G&#x201C; will &#x201E;Correctiv&#x201C; zeigen, wie investigative Recherche funktioniert.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/moechten-sie-einmal-investigativjournalist-sein-correctiv-macht-recherche-zum-spiel/</link></item><item id="978575"><title>Mehr als nur ein Job: Warum Motivation &#xFC;ber Karriere entscheidet</title><pubDate>1780908591</pubDate><description>Berlin &#x2013; Gerade in unsicheren, wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind die meisten Berufst&#xE4;tigen froh, eine angemessen bezahlte und sichere Stelle zu haben. Sind die Aufgaben dann auch noch halbwegs interessant und die Chefs und Kollegen nett, scheint man sich gar nicht mehr w&#xFC;nschen zu d&#xFC;rfen. &#x201E;Perfekt ist es doch nirgendwo&#x201C;, tr&#xF6;stet man sich stattdessen, &#x201E;andere w&#xE4;ren froh, meinen Job zu haben, gerade jetzt.&#x201C; Doch mittelfristig braucht es mehr, sowohl f&#xFC;r den beruflichen Erfolg als auch f&#xFC;r die pers&#xF6;nliche Zufriedenheit: Leidenschaft f&#xFC;r das, womit man sich jeden Tag besch&#xE4;ftigt &#x2013; etwas, das einen begeistert und antreibt.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Leidenschaft f&#xFC;r den Beruf erscheint vielen als Luxus, nicht n&#xF6;tig und nur wenigen verg&#xF6;nnt. Doch gerade in Zeiten gro&#xDF;er Herausforderungen, breiter Hoffnungslosigkeit und Resignation ist es von Vorteil, selbst mit Leidenschaft dabei zu sein. Sie hilft dabei, ein gr&#xF6;&#xDF;eres Ziel vor sich zu sehen und die Hindernisse auf dem Weg dorthin beherzt anzugehen und kraftvoll zu &#xFC;berwinden; sie verschafft dem eigenen Tun tiefere Bedeutung und einen Sinn &#xFC;ber das Geldverdienen hinaus. Man ist auf diese Weise &#xFC;berzeugender bei Themen- und Projektvorschl&#xE4;gen und bei Bewerbungen, danach entschlossener bei der Umsetzung.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Das sind echte Vorteile im Wettbewerb um Stellen, Auftr&#xE4;ge und Bef&#xF6;rderungen, denn jeder Vorgesetzte wei&#xDF;, wie m&#xFC;hselig schon das Tagesgesch&#xE4;ft mit desinteressierten, lustlosen, z&#xF6;gerlichen Mitarbeitern ist. Umso mehr gilt das, wenn echte Ver&#xE4;nderungen engagiert umgesetzt werden m&#xFC;ssen, wie es der Umbruch in der Medienbranche erfordert. All das gilt ebenso f&#xFC;r Freie und Pauschalisten, die selbst Unternehmer sind, auch wenn sie sich oft selbst nicht als solche empfinden. Sie m&#xFC;ssen viele Hindernisse &#xFC;berwinden und mit Frust umgehen (z. B. bei der Akquise). Wer mit Leidenschaft dabei ist, tut sich da leichter.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Leidenschaft f&#xFC;r den Beruf und die aktuelle Stelle&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Bei all dem geht es aber nicht nur allgemein um den Beruf des Journalisten, wie man ihn einmal gew&#xE4;hlt hat, sondern auch um die konkrete heutige Stelle und T&#xE4;tigkeit. Ist man da noch mit Leidenschaft dabei, kann man sich daf&#xFC;r noch immer interessieren und begeistern? Oder erledigt man eben seinen Job, durchaus solide, aber doch gebremst und eventuell mit ein bisschen Zynismus, weil man den inneren Abstand braucht? Das hat meist weniger mit der Dauer der Betriebszugeh&#xF6;rigkeit als mit anderen Faktoren zu tun, darunter der eigenen mentalen Verfassung und dem, was der Arbeitsalltag bietet und erlaubt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Leidenschaft im Beruf kann man dabei auf ganz unterschiedlichen Ebenen empfinden und einbringen: f&#xFC;r bestimmte Anliegen (z. B. Gerechtigkeit, Information), T&#xE4;tigkeiten (z. B. Recherchieren, Schreiben) oder Personengruppen (z. B. Prominente, Branchenkollegen). Fast immer sind bestimmte journalistische Formate damit verbunden, die daf&#xFC;r besonders passen und einem dadurch entsprechen. Beispiel: Wer gern selbst drau&#xDF;en recherchiert, seine Protagonisten pers&#xF6;nlich trifft und lange, durchdachte Texte schreibt, verk&#xFC;mmert in einem klassischen Newsroom, sondern sollte (wieder) als Reporter oder Autor arbeiten.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Wieder sp&#xFC;ren, was einen begeistert&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Um seiner beruflichen Leidenschaft nachgehen zu k&#xF6;nnen, muss man sie zuerst einmal kennen und (wieder) sp&#xFC;ren. Manchmal ist das eigene Gef&#xFC;hl daf&#xFC;r nach Phasen voller Frust, Langeweile oder Stress verloren gegangen und muss erst wiederentdeckt werden. Oft hilft es dem inneren Neuanfang, sich daran zu erinnern, warum man einmal diesen Beruf ergriffen hat und was einen seinerzeit daran begeistert hat. Daran l&#xE4;sst sich ankn&#xFC;pfen, indem man zuerst wieder mehr von dem tut, was einem damals so gefiel (z. B. Reportagen und Portr&#xE4;ts) &#x2013; und danach ausprobiert, wie man das weiterf&#xFC;hren k&#xF6;nnte.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Manche Arbeitgeber unterst&#xFC;tzen solche gew&#xFC;nschten Neuorientierungen innerhalb einer bestehenden Anstellung (z. B. offizieller Wechsel des Aufgabengebietes oder des Ressorts). Andere k&#xF6;nnen oder wollen das nicht. Dann empfiehlt sich mittelfristig der externe Wechsel, um nicht pers&#xF6;nlich und bald auch beruflich zu verk&#xFC;mmern. F&#xFC;r einige Jahre kann man durchaus auch &#x201E;einfach nur seinen Job machen&#x201C;, obwohl er inzwischen vor allem zu einer Pflicht geworden ist, und Freizeitaktivit&#xE4;ten, Wochenenden und Urlaube als Ausgleich sehen. Auf Dauer ist das jedoch unbefriedigend und wird auch teuer.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Dass man mit Leidenschaft dabei ist, sollte man allerdings auch nicht ausnutzen lassen. Manche Arbeitgeber haben da in der Vergangenheit recht zynisch kalkuliert: Wer seine Arbeit mit Begeisterung und &#xDC;berzeugung macht, wird wahrscheinlich gern &#xDC;berstunden machen und eventuell nicht einmal ein besonderes Gehalt erwarten. Er hat ja schon die spannenden Aufgaben und Projekte, bei denen er sich voll einbringen kann (ausf&#xFC;hrlich dazu in meinem Ratgeber &#x201E;Ich will doch nur meinen Job machen&#x201C;). Hier sollte man klare Grenzen setzen: Das eine ersetzt nicht das andere, sondern geh&#xF6;rt zusammen.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/karriere-mit-50-plus-sechs-fehler-die-medienprofis-ihre-zukunft-kosten-koennen-978480/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Karriere mit 50plus&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Sicherheit, Gehalt und ein gutes Team sind wichtig. Doch wer dauerhaft erfolgreich arbeiten will, braucht mehr als das: Begeisterung f&#xFC;r die eigene T&#xE4;tigkeit. Karrierecoach Attila Albert erkl&#xE4;rt, wie Leidenschaft im Beruf verloren geht und wie man sie wiederfindet.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/mehr-als-nur-ein-job-warum-motivation-ueber-karriere-entscheidet-978575/</link></item><item id="978574"><title>Isha Bhatia Sanan &#xFC;bernimmt Leitung des DW-Studios in Neu-Delhi &#x2013; Erste Redakteurin aus Zielregion</title><pubDate>1780907820</pubDate><description>Neu-Delhi &#x2013;&#xA0;Die Deutsche Welle (DW) hat Isha Bhatia Sanan zur neuen Leiterin ihres Studios in Neu-Delhi ernannt.&#xA0;Nach Angaben der DW unterstreicht die Entscheidung die strategische Bedeutung der Region sowie das Engagement f&#xFC;r Vielfalt und lokale Expertise im internationalen Netzwerk.&#xD;
&lt;br /&gt;Isha Bhatia Sanan betonte die wachsende Rolle Indiens in einer zunehmend multipolaren Welt. Gleichzeitig verwies sie auf 75 Jahre deutsch-indische Partnerschaft. Es sei entscheidend, &#x201E;Geschichten aus Indien in die Welt zu tragen&#x201C; und die Entwicklung des Landes journalistisch zu begleiten. Die DW biete die M&#xF6;glichkeit, sowohl deutsche und europ&#xE4;ische Perspektiven einzuordnen als auch die &#x201E;vielf&#xE4;ltigen Widerspr&#xFC;che der indischen Gesellschaft zu erkl&#xE4;ren&#x201C;. Dies solle weiterhin &#xFC;ber digitale Angebote in mehreren Sprachen erfolgen, darunter Englisch, Hindi, Urdu, Bangla und Tamil.&#xD;
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Sanan&#xA0;folgt auf Sandra Petersmann, die k&#xFC;nftig als Head of Geopolitics in Berlin t&#xE4;tig sein wird.&#xD;
&lt;br /&gt;Sanan bringt umfangreiche journalistische Erfahrung in ihre neue Funktion ein. Sie war unter anderem als Senior Editorin und TV-Moderatorin t&#xE4;tig und ist einem internationalen Publikum durch Formate wie To The Point, Focus on Europe, Global Eyes, Sehat Talk, Wo Kaun Thi, Manthan und Bae-baak Isha bekannt.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Sie folgt auf Sandra Petersmann.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/isha-bhatia-sanan-uebernimmt-leitung-des-dw-studios-in-neu-delhi-978574/</link></item><item id="978569"><title>NOZ-Chefredakteurin stellt KI-Projekte f&#xFC;rs Lokale beim European Publishing Congress vor&#xD;
</title><pubDate>1780900037</pubDate><description>Wien &#x2013; Die &#x201E;Neue Osnabr&#xFC;cker Zeitung&#x201C;-Chefredakteurin, Louisa Riepe, geh&#xF6;rt zu den Sprechern des&#xA0;&lt;link http://www.publishing-congress.com/ _blank&gt;European Publishing Congress&lt;/link&gt; 2026, der am 17. und 18. Juni in Wien stattfindet. Ihr Thema: KI im Lokaljournalismus &#x2013; und was wirklich funktioniert. Riepe gibt Einblicke in drei konkrete Anwendungsf&#xE4;lle aus dem redaktionellen Alltag.&#xD;
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Erster Anwendungsfall ist der KI-Chatbot &#x201E;Frag NOZ", der Nutzern einen dialogbasierten Zugang zu journalistischen Inhalten erm&#xF6;glicht &#x2013; und das Archiv sowie aktuelle Artikel der Redaktion durchsucht. kress.de hatte &#xFC;ber den Start berichtet: 12.000 Fragen in den ersten drei Wochen zeigten, dass das Tool einen Nerv trifft. Zweiter Anwendungsfall sind automatisierte Artikelzusammenfassungen, die laut NOZ besonders bei Abonnenten auf hohe Nutzung sto&#xDF;en. Dritter Anwendungsfall ist der Einsatz von KI in der Wahlberichterstattung.&#xD;
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Riepe ist im vierk&#xF6;pfigen Chefredaktionsteam der NOZ/mh:n Mediengruppe f&#xFC;r die nieders&#xE4;chsischen Lokalredaktionen sowie strategische Innovationsthemen zust&#xE4;ndig. Ihre Schwerpunkte liegen in der Weiterentwicklung von Paid Content, der digitalen Produktentwicklung und dem Einsatz von KI im Journalismus. Beim Kongress steht nicht nur die Vorstellung der Produkte im Vordergrund &#x2013; sondern vor allem die Erfahrungen dahinter: Was hat funktioniert? Wo lagen die gr&#xF6;&#xDF;ten H&#xFC;rden? Und welche Rolle spielt KI k&#xFC;nftig in der Verbindung von Journalismus, Produktentwicklung und Nutzerbed&#xFC;rfnissen?&#xD;
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Riepe ist nicht die einzige hochkar&#xE4;tige Sprecherin: Beim European Publishing Congress pr&#xE4;sentieren Medienh&#xE4;user aus ganz Europa ihre Strategien zu KI und digitaler Transformation. Auf der B&#xFC;hne stehen unter anderem der Chefredakteur von P&#xFA;blico aus Portugal &#x2013; als European Newspaper of the Year ausgezeichnet &#x2013; sowie Vertreter von Politiken aus D&#xE4;nemark, das als European Digital Publisher of the Year gilt.&#xD;
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Der Kongress steht in diesem Jahr unter dem Motto &#x201E;KI und Medien: Die erste gro&#xDF;e Bilanz": Wie nutzen Medienh&#xE4;user KI bereits in ihren Prozessen, wie sch&#xFC;tzen sie ihr Business, und welche Strategien funktionieren wirklich?&#xA0;&#xD;
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&lt;link http://www.publishing-congress.com/ _blank&gt;Alles zum Kongress&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Nach Angaben der Gewerkschaft ist die vierte Verhandlungsrunde Ende April ohne Ergebnis geblieben. Die VRFF kritisiert, dass die Gesch&#xE4;ftsleitung bislang weder eine h&#xF6;here prozentuale Gehaltssteigerung angek&#xFC;ndigt noch auf weitere Forderungen der Arbeitnehmervertretung reagiert habe. Derzeit liege ein Angebot vor, das f&#xFC;r das Jahr 2026 keine Gehaltserh&#xF6;hung vorsieht. Ab Januar 2027 und Januar 2028 sollen die Geh&#xE4;lter jeweils um ein Prozent steigen. Die Laufzeit des Tarifvertrags w&#xFC;rde knapp drei Jahre betragen.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Gewerkschaft h&#xE4;lt das Angebot angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten und der erwarteten Inflation f&#xFC;r unzureichend. VRFF-Verhandlungsf&#xFC;hrer Matthias Kopatz verwies darauf, dass selbst die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) Personalkostensteigerungen von 2,46 Prozent f&#xFC;r angemessen halte.&#xD;
&lt;br /&gt;Kritik &#xFC;bt die VRFF zudem an der Finanzplanung des Senders. Die Gewerkschaft verweist auf Investitionen in den digitalen Wandel, die Informationsstrategie sowie in Immobilien und technische Ausstattung. Gleichzeitig sei das Tarifangebot aus Sicht der Arbeitnehmervertretung nicht nachvollziehbar. Auch die laufenden Einsparma&#xDF;nahmen, darunter die Reduzierung des Programmangebots, &#xE4;nderten nach Auffassung der VRFF nichts an dieser Einsch&#xE4;tzung.&#xD;
&lt;br /&gt;Die n&#xE4;chste Verhandlungsrunde zwischen WDR und VRFF ist f&#xFC;r den 9. Juni 2026 angesetzt. Nach Angaben der Gewerkschaft hat der WDR f&#xFC;r diesen Termin Gespr&#xE4;che ohne festgelegtes Ende vorgesehen und strebt einen Abschluss an. W&#xE4;hrend des Warnstreiks ist von 9 bis etwa 14 Uhr eine Kundgebung am Mausdenkmal vor dem Vierscheibenhaus des WDR in K&#xF6;ln geplant.&#xD;
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&lt;br /&gt;Nach Angaben der BVG entstand durch das Motiv der Eindruck, es sei Teil der gebuchten Kampagne und werde auf Werbefl&#xE4;chen der Verkehrsbetriebe gezeigt. Tats&#xE4;chlich sei dies nicht der Fall gewesen. Das Unternehmen verwies darauf, als &#xF6;ffentliches Unternehmen an Grundrechte wie Meinungsfreiheit und Gleichbehandlung gebunden zu sein. Werbemotive d&#xFC;rften jedoch nicht gegen gesetzliche Vorgaben versto&#xDF;en.&#xD;
&lt;br /&gt;Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht ein Beitrag von &#x201E;Nius&#x201C;-Chefredakteur Julian Reichelt auf X mit dem Satz: &#x201E;Wir werden immer beliebter bei s&#xE4;mtlichen beiden Geschlechtern.&#x201C; Die BVG bewertete das Motiv nach eigenen Angaben als &#x201E;offensichtlich rechtswidrig&#x201C;. Reichelt erkl&#xE4;rte daraufhin, das Motiv sei nie Bestandteil der BVG-Kampagne gewesen. Er sprach von einem Eingriff in die Meinungsfreiheit und k&#xFC;ndigte rechtliche Schritte an.&#xD;
&lt;br /&gt;Wie Michael Hanfeld in der &lt;link http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/nius-wehrt-sich-gegen-werbestopp-bei-berliner-bvg-accg-200907156.html _blank&gt;&#x201E;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;berichtet, hat der Medienanwalt Joachim Nikolaus Steinh&#xF6;fel im Namen der Betreibergesellschaft Vius sowohl die BVG als auch deren Werbepartner Wall aufgefordert, die Werbeaktion fortzusetzen. Das Vorgehen der BVG sei rechtswidrig und entbehre einer juristisch tragf&#xE4;higen Grundlage, argumentiert die Betreiberseite. Hanfeld zitiert zudem die Auffassung des Anwalts, bei dem umstrittenen Beitrag handle es sich um eine satirische Zuspitzung, die vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit gesch&#xFC;tzt sei.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Werbekampagne von Nius hatte bereits zuvor &#xF6;ffentliche Kritik ausgel&#xF6;st. Das Portal warb unter anderem mit dem Slogan &#x201E;Morgens um 6 schon wissen, was einem abends um 8 verschwiegen wird&#x201C;, der vielfach als Anspielung auf die ARD-&#x201E;Tagesschau&#x201C; verstanden wurde.&#xD;
&lt;br /&gt;Gegen die Kampagne formierte sich Widerstand. Eine Online-Petition unter dem Titel &#x201E;Keine rechte Angstmache in der BVG!&#x201C; wurde nach Angaben der Beteiligten von mehr als 133.000 Menschen unterzeichnet. Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di kritisierte die Werbung scharf und bezeichnete &#x201E;Nius&#x201C; als Medium, das gegen Minderheiten hetze. Die Kampagnenorganisation Campact organisierte zudem eine Protestaktion gegen die Werbema&#xDF;nahmen im Berliner Nahverkehr.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Darstellung des &#x201E;Spiegel&#x201C;&#xA0;hatten die Proteste zun&#xE4;chst keine Auswirkungen auf die Kampagne. Die BVG verwies damals auf ihre Verpflichtung zur Gleichbehandlung und darauf, dass die Vermarktung der Werbefl&#xE4;chen durch einen externen Anbieter erfolge. Erst nach Ver&#xF6;ffentlichung des umstrittenen Social-Media-Motivs wurde die Kampagne beendet.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Nach Kritik an einer Werbekampagne des Nachrichtenportals haben die Verkehrsbetriebe die Werbung in ihren Fahrzeugen gestoppt. Julian Reichelt wehrt sich juristisch gegen die Entscheidung und wirft dem Unternehmen einen Eingriff in die Meinungsfreiheit vor.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/bvg-stoppt-nius-werbung-portal-kuendigt-rechtliche-schritte-an-978565/</link></item><item id="978551"><title>Journalisten sehen KI-Einsatz in der PR kritisch </title><pubDate>1780652526</pubDate><description>&lt;div class="singleNewsTitle clearfix"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Berlin &#x2013; 53 Prozent der weltweit befragten Journalisten lehnen den Einsatz von KI zur Erstellung von PR-Inhalten ab, berichten die &lt;link http://www.wirtschaftsjournalistin.com/singlenews/uid-978549/journalisten-sehen-ki-einsatz-in-der-pr-kritisch/#a978549 _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;. Als Gr&#xFC;nde nennen sie unter anderem eine steigende Spam-Flut, mangelnde Qualit&#xE4;t sowie fehlende Personalisierung. 21 Prozent bewerten den Einsatz positiv, ein Viertel der Befragten hat dazu keine klare Meinung. Das geht aus dem &#x201E;State of the Media Report 2026&#x201C; des PR-Dienstleisters Cision hervor.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Besonders ausgepr&#xE4;gt ist die Skepsis in Nordamerika. Dort geben 39 Prozent der Befragten an, KI-generierte PR-Inhalte stark abzulehnen. In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) liegt dieser Wert bei 25 Prozent, im asiatisch-pazifischen Raum bei acht Prozent.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Der Report zeigt zugleich, dass PR-Materialien f&#xFC;r viele Journalisten weiterhin eine wichtige Rolle spielen. 66 Prozent der Befragten nennen Pressemitteilungen, Media Kits und &#xE4;hnliche Inhalte als eine ihrer wichtigsten Quellen f&#xFC;r Story-Ideen und Recherchen. Zudem nutzen viele Journalisten heute mehrere Kan&#xE4;le parallel: Fast die H&#xE4;lfte betreut neben ihrer eigentlichen journalistischen T&#xE4;tigkeit auch Websites, rund ein Viertel produziert Newsletter oder Podcasts.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;br /&gt;F&#xFC;r den Report befragte Cision Anfang 2026 insgesamt 1.899 Journalisten aus 19 L&#xE4;ndern, darunter Deutschland, die USA, Gro&#xDF;britannien und Frankreich.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Den &#x201E;State of the Media Report 2026&#x201C;&#xA0;gibt es&#xA0;&lt;link https://www.cision.de/ressourcen/whitepaper/ebooks/State-of-the-Media-Report-2026/?utm_medium=email&amp;utm_source=eloqua&amp;utm_content=content&amp;utm_campaign=SOTM-2026&amp;utm_term=DE_de_SW_CUST_ESER_-_2026-sotm-report_2026.05_t1 _blank&gt;hier&lt;/link&gt;.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zu den ausgew&#xE4;hlten Journalistinnen und Journalisten geh&#xF6;ren Alexandra Duong (frei), Lea Ernst (frei), Veronica Frenzel (frei), Ruth Fuentes (frei), Eva Hoffmann (Selbstlaut Kollektiv), Cristina Marina (&#x201E;Tagesspiegel&#x201C;), Johanna Sagmeister (crossmediale Journalistin), Fabian Schroer (taz), Finn Starken (NDR) und Simon W&#xF6;rz (BR). Insgesamt waren 125 Bewerbungen eingegangen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten reisen vom 27. September bis zum 19. Oktober 2026 in die USA. Dort sollen sie sich &#xFC;ber die Mediengesellschaft im Vorfeld der Midterms informieren und eigene Themen recherchieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Stipendium wird im Gedenken an den verstorbenen Journalisten Daniel Haufler ausgeschrieben und aus seinem Nachlass finanziert. Die Verwaltung &#xFC;bernehmen die taz panterstiftung und ein Freundeskreis von Daniel Haufler.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Mehrere Journalisten hatten sich zuvor &#xF6;ffentlich gemeldet, weil sie auf der OAZ-Website als Autoren gelistet waren, obwohl sie nie f&#xFC;r das im Jahr 2026 gegr&#xFC;ndete Magazin geschrieben hatten. Darunter die Journalistin Miray Caliskan, die bis 2022 f&#xFC;r die&#xA0;Berliner Zeitung&#xA0;t&#xE4;tig war, die ebenfalls im Friedrich-Verlag erscheint. &#x201E;Hier werden die Namen etablierter Journalistinnen und Journalisten ungefragt genutzt, um den eigenen Inhalten einen seri&#xF6;sen Anstrich zu verpassen&#x201C;, schrieb sie auf LinkedIn. Auch der freie Investigativjournalist Martin R&#xFC;cker distanzierte sich via LinkedIn &#x2013; und gegen&#xFC;ber der&#xA0;FAZ: Er habe seine Zusammenarbeit mit der&#xA0;Berliner Zeitung&#xA0;bereits am 1. Dezember 2025 beendet &#x2013; also vor der Erstausgabe der OAZ.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auf Anfrage der&#xA0;FAZ&#xA0;erkl&#xE4;rte die OAZ um Verleger Holger Friedrich, ein Fehler im Mandantenmanagement des Content-Management-Systems sei die Ursache. Dadurch seien Autorenprofile und Beitr&#xE4;ge &#x201E;teilweise falsch zugeordnet oder angezeigt&#x201C; worden. Die technische Bereinigung sei unmittelbar eingeleitet worden. R&#xFC;cker selbst schloss eine bewusste Entscheidung des Verlags aus: &#x201E;Die Redaktionssysteme von&#xA0;Berliner Zeitung&#xA0;und OAZ scheinen technisch miteinander verkn&#xFC;pft zu sein.&#x201C;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Nach Hinweisen auf fehlerhafte Zuordnungen hat die OAZ die Zahl der auf ihrer Website gelisteten Autoren von 315 auf 30 reduziert. Betroffene Journalisten hatten zuvor eine unrechtm&#xE4;&#xDF;ige Verwendung ihrer Namen kritisiert.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/ostdeutsche-allgemeine-zeitung-korrigiert-autorenliste-deutlich-nach-unten-978543/</link></item><item id="978542"><title>Streit um nicht freigegebenes &#x201E;Zeit&#x201C;-Interview mit Christian Ulmen</title><pubDate>1780638000</pubDate><description>Hamburg &#x2013; Schauspieler Christian Ulmen hat ein &#x201E;Zeit&#x201C;-Interview nach &#x201E;wochenlanger Auseinandersetzung &#xFC;ber Formulierungen&#x201C; nicht freigegeben, berichtet die Wochenzeitung und zieht damit den Zorn von Ulmens Rechtsbeistand auf sich. Laut &#x201E;Zeit&#x201C; habe Ulmen im M&#xE4;rz auf Mallorca f&#xFC;nf Stunden lang im Beisein seines Anwalts Christian Schertz &#xFC;ber die Vorw&#xFC;rfe seiner Ex-Frau Collien Fernandes gesprochen. Ulmen habe &#x201E;umfassend&#x201C; geantwortet und &#x201E;ausf&#xFC;hrlich &#xFC;ber seine Ehe&#x201C; gesprochen. In der Autorisierung h&#xE4;tten er und Schertz letztlich &#x201E;alle Zitate wieder kassiert&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Laut einem Statement der Kanzlei Schertz Bergmann habe es sich hingegen &#x201E;nachweislich nicht um ein Interview&#x201C;, sondern um ein Hintergrundgespr&#xE4;ch gehandelt. Ulmen habe sich &#x201E;aus h&#xF6;chstpers&#xF6;nlichen Gr&#xFC;nden&#x201C; gegen eine Freigabe entschieden, obwohl ihm seine Presseanw&#xE4;lte &#x201E;ausdr&#xFC;cklich zur Autorisierung geraten&#x201C; h&#xE4;tten. Diesen Umstand habe die &#x201E;Zeit&#x201C; gekannt, aber verschwiegen. Durch die &#xD6;ffentlichmachung der Tatsache, dass ein Hintergrundgespr&#xE4;ch stattgefunden hat, habe die Zeitung zudem &#x201E;eine Grundregel journalistischer Gepflogenheiten verletzt&#x201C;. Weiter hei&#xDF;t es: &#x201E;Wer sich nicht darauf verlassen kann, dass Hintergrundgespr&#xE4;che ohne Autorisierung auch im Hintergrund bleiben, dem kann k&#xFC;nftig nicht mehr zum F&#xFC;hren selbiger geraten werden.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Artikel von Anne Kunze und Laura Hertreiter thematisiert auch ein weiteres zweieinhalbst&#xFC;ndiges Gespr&#xE4;ch Mitte Mai mit Schertz allein. Darin habe dieser zun&#xE4;chst &#x201E;aufschlussreich auf kritische Fragen&#x201C; geantwortet und schlie&#xDF;lich seine Antworten zur&#xFC;ckgezogen. Als Grund habe er angegeben, dass Kunze befangen sein k&#xF6;nnte, weil seine Kanzlei gegen einen anderen &#x201E;Zeit&#x201C;-Bericht vorgegangen war, an dem sie mitgewirkt hatte. Schertz Bergmann sieht &#x201E;zahlreiche Unwahrheiten&#x201C; in dem Artikel. So unterstellt die Kanzlei Kunze eine schlechte Vorbereitung und &#x201E;befremdliche&#x201C; Gespr&#xE4;chsf&#xFC;hrung, was ebenfalls zur Ablehnung der Autorisierung gef&#xFC;hrt habe. Zudem st&#xF6;rt sie sich an einer Passage, die besagt, dass Schertz schon im Vorfeld &#x201E;daran gelegen war, relativ wenig &#xFC;ber Ulmen zu sprechen, stattdessen viel &#xFC;ber sein, Schertzens, sonstiges Wirken&#x201C;. Von der Kanzlei hei&#xDF;t es, das Interview sei &#x201E;ausdr&#xFC;cklicher Wunsch der Chefredaktion&#x201C; gewesen. Diese habe &#x201E;offenbar, um Christian Schertz unbedingt f&#xFC;r das Interview zu gewinnen &#x2013; schriftlich zugesichert, der Anteil der zum Fall Ulmen gestellten Fragen werde bei maximal 30 Prozent liegen&#x201C;. Die zur Autorisierung verschickte Version habe das &#x201E;nicht im Ansatz&#x201C; ber&#xFC;cksichtigt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die &#x201E;Zeit&#x201C;-Autorinnen sehen ihren Text zu Ulmen als &#x201E;Geschichte einer gescheiterten Recherche, die mitten hineinf&#xFC;hrt in das Gestr&#xFC;pp aus Showbusiness, Justiz, Medien und Publikum&#x201C;. F&#xFC;r Schertz Bergmann &#x201E;dr&#xE4;ngt sich der Eindruck auf, dass hier aus Ver&#xE4;rgerung &#xFC;ber eine gescheiterte Recherche nachgetreten werden sollte&#x201C;.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die &#x201E;Zeit&#x201C; berichtet &#xFC;ber ein nicht freigegebenes Gespr&#xE4;ch mit Ulmen sowie &#xFC;ber die Auseinandersetzung mit dessen Anwalt Christian Schertz. Im Zentrum stehen unterschiedliche Darstellungen zur Art des Gespr&#xE4;chs und zur Autorisierung.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/streit-um-nicht-freigegebenes-zeit-interview-mit-christian-ulmen-978542/</link></item><item id="978541"><title>&#x201E;Fataler Irrweg&#x201C;: Redaktionsaussch&#xFC;sse kritisieren geplante Umwandlung von COSMO</title><pubDate>1780637601</pubDate><description>K&#xF6;ln &#x2013;&#xA0;Die Arbeitsgemeinschaft der Redaktionsaussch&#xFC;sse von ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutscher Welle (AGRA) hat die geplante Umwandlung des Senders COSMO in &#x201E;1LIVE Street&#x201C; kritisiert. In einer Stellungnahme bezeichnet die Organisation das Vorhaben als &#x201E;fatalen Irrweg&#x201C; und als &#x201E;Schlag ins Gesicht f&#xFC;r publizistische Vielfalt&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Ansicht der AGRA steht die geplante Reform beispielhaft f&#xFC;r eine Entwicklung, bei der Vielfalt zugunsten von Markenstrategien und Reichweitenzielen eingeschr&#xE4;nkt werde. COSMO erreiche seit Jahren Zielgruppen, die in anderen &#xF6;ffentlich-rechtlichen Programmen nach Einsch&#xE4;tzung der Redaktionsaussch&#xFC;sse oft zu wenig ber&#xFC;cksichtigt w&#xFC;rden. Dazu z&#xE4;hlten Menschen mit Einwanderungsgeschichte, mehrsprachige Communities sowie international orientierte H&#xF6;rerinnen und H&#xF6;rer.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Kritisiert wird insbesondere, dass ein journalistisches und kulturelles Angebot mit eigenst&#xE4;ndigem Profil in ein auf eine j&#xFC;ngere Zielgruppe zugeschnittenes Angebot umgewandelt werden solle. Die Arbeitsgemeinschaft bef&#xFC;rchtet, dass mehrsprachige Inhalte, internationale Perspektiven und die bisherige journalistische Ausrichtung des Senders dadurch geschw&#xE4;cht werden k&#xF6;nnten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zugleich &#xE4;u&#xDF;ert die AGRA Zweifel am finanziellen Nutzen der Ma&#xDF;nahme. Bislang liege keine &#xFC;berzeugende Erkl&#xE4;rung vor, welchen Beitrag die Reform zur Konsolidierung leisten solle. Die Organisation fordert deshalb eine transparente Darstellung der programmlichen und finanziellen Folgen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Kritik &#xFC;bt die Arbeitsgemeinschaft auch am Entscheidungsprozess. Nach ihrer Darstellung seien Mitarbeitende, Redaktionen und Kooperationspartner nicht ausreichend in die Planungen einbezogen worden. Ein &#xF6;ffentlich-rechtlicher Sender m&#xFC;sse den eigenen Anspr&#xFC;chen an Transparenz und Teilhabe auch bei Reformvorhaben gerecht werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die AGRA fordert eine Neubewertung der geplanten Umstrukturierung sowie eine st&#xE4;rkere Beteiligung der betroffenen Redaktionen und Kooperationspartner. Die Debatte um COSMO gehe &#xFC;ber die Zukunft eines einzelnen Senders hinaus und ber&#xFC;hre grunds&#xE4;tzliche Fragen zur Ausrichtung des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Arbeitsgemeinschaft sieht Gef&#xE4;hrdung publizistischer Vielfalt und fordert Neubewertung der Reform. Die Forderungen im Detail.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/fataler-irrweg-redaktionsausschuesse-kritisieren-geplante-umwandlung-von-cosmo-978541/</link></item><item id="978532"><title>Tarifeinigung beim MDR: Fokus auf Besch&#xE4;ftigungssicherung</title><pubDate>1780493814</pubDate><description>Leipzig &#x2013; In der laufenden Tarifrunde beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) haben sich die Tarifparteien auf Ma&#xDF;nahmen zur Absicherung von Besch&#xE4;ftigten und freien Mitarbeitenden verst&#xE4;ndigt. Hintergrund sind die finanziellen Belastungen des Senders infolge ausbleibender zus&#xE4;tzlicher Rundfunkbeitr&#xE4;ge sowie angek&#xFC;ndigter Sparma&#xDF;nahmen.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Angaben der Gewerkschaften standen in den Verhandlungen nicht Entgelterh&#xF6;hungen im Mittelpunkt, sondern der Schutz von Arbeitspl&#xE4;tzen und die Abfederung finanzieller Einbu&#xDF;en. Der MDR hatte zuletzt weitere Sparma&#xDF;nahmen angek&#xFC;ndigt.&#xD;
&lt;br /&gt;Teil der Einigung ist ein befristeter Ausschluss betriebsbedingter K&#xFC;ndigungen und Beendigungen bis Ende M&#xE4;rz 2027. Damit soll den Besch&#xE4;ftigten f&#xFC;r einen begrenzten Zeitraum Planungssicherheit gegeben werden.&#xD;
&lt;br /&gt;F&#xFC;r freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von den angek&#xFC;ndigten Einsparungen besonders betroffen sind, wurde zudem ein Ausgleichsmechanismus vereinbart.&#xA0;&#xD;
&lt;br /&gt;Die Laufzeit des Tarifvertrags endet am 31. Dezember 2026. Das Verhandlungsergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zust&#xE4;ndigen Gremien.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>In der laufenden Tarifrunde beim MDR haben sich die Tarifparteien auf Ma&#xDF;nahmen zur Absicherung von Besch&#xE4;ftigten und freien Mitarbeitenden verst&#xE4;ndigt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/tarifeinigung-beim-mdr-fokus-auf-beschaeftigungssicherung-978532/</link></item><item id="978530"><title>PR-Redaktionsvolont&#xE4;r in Berlin gesucht</title><pubDate>1780483117</pubDate><description>Berlin&#xA0;&#x2013; Die Kassen&#xE4;rztliche Bundesvereinigung (KBV)&#xA0;sucht einen PR-Redaktionsvolont&#xE4;r&#xA0;(w/m).&#xD;
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Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Mitarbeit bei den Social-Media-Kan&#xE4;len der KBV&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitarbeit an den Print-Publikationen der KBV wie der Mitarbeitendenzeitschrift&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitarbeit an weiteren Print- und Online-Medien des Hauses, u. a. bei der Nachwuchskampagne&#xA0;lass-dich-nieder.de&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verfassen von Pressemitteilungen und kurzen Statements&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Redaktionelle Betreuung des Webauftritts der KBV&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Recherchieren, Redigieren, Layouten, Fotografieren&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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Erste journalistische Erfahrungen &#xA0;sind von Vorteil.&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-praktika-volontariate-trainees-7/pr-redaktionsvolontaer-in-wmd-563759/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Erste journalistische Erfahrungen  sind von Vorteil.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/pr-redaktionsvolontaer-in-berlin-gesucht-978530/</link></item><item id="978529"><title>Anzeigenleiter / Mediaberater in Bad Saulgau gesucht</title><pubDate>1780482749</pubDate><description>Bad Saulgau&#xA0;&#x2013; Der Leuze Verlag&#xA0;sucht einen Anzeigenleiter/Mediaberater&#xA0;(w/m).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Anzeigenakquise fu&#x308;r Fachzeitschriften und Fachbu&#x308;cher&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Erstellung und Abwicklung von Angeboten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Optimierung der Kundenbetreuung und Neukundengewinnung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Enge Zusammenarbeit mit der Redaktion&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Verlagserfahrung und Kenntnisse mit Grafikprogrammen sind von Vorteil.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/marketing-kommunikation-werbung-13/anzeigenleiter-mediaberater-563777/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Ruffini war der erste Laie, also Nicht-Geistliche, der an die Spitze einer Vatikanbeh&#xF6;rde berufen wurde. Alvarado ist nun die erste Laiin und zweite Frau, die ein vatikanisches Dikasterium leitet. Die italienische Ordensschwester Simona Brambilla wurde Anfang 2025 von Papst Franziskus (2013&#x2013;2025) zur Pr&#xE4;fektin des Dikasteriums f&#xFC;r die weltweiten Ordensangelegenheiten ernannt.&#xD;
&lt;br /&gt;Im Dikasterium f&#xFC;r Kommunikation sind neben der Presseabteilung die Marken Vatican News, Radio Vaticana und Osservatore Romano angesiedelt. &#xDC;ber sie verbreitet werden Texte, Fotos, Videos, Podcasts und Streams &#xFC;ber den Papst, den Vatikan und die katholische Weltkirche.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Konflikte zwischen Franziskus und EWTN&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Alvarado leitet seit 2023 den Nachrichtenbereich von EWTN (Eternal Word Television Network), das sich selbst als weltgr&#xF6;&#xDF;ten religi&#xF6;sen Sender bezeichnet. Finanziert wird das Netzwerk vor allem durch Spenden. Zur EWTN-Gruppe geh&#xF6;ren au&#xDF;er zahlreichen Fernseh- und Radiosendern auch die mehrsprachige Nachrichtenagentur CNA und die Zeitung &#x201E;National Catholic Register&#x201C;. Zwischen Vertretern des konservativen Medienkonsortiums und Papst Franziskus (2013&#x2013;2025) hatte es wiederholt Konflikte gegeben.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Sender lie&#xDF; oft Kritiker des damaligen Papstes wie die Kardin&#xE4;le Raymond Leo Burke und Gerhard Ludwig M&#xFC;ller zu Wort kommen. Im Jahr 2021 warf Papst Franziskus bei einem Treffen mit Jesuiten in der Slowakei einem &#x201E;gro&#xDF;en katholischen Sender&#x201C; &#x2013; gemeint war offenbar EWTN &#x2013; vor, &#xFC;ble Nachrede &#xFC;ber ihn zu verbreiten; dies sei ein &#x201E;Werk des Teufels&#x201C;. Sein Nachfolger Leo XIV. hatte Alvarado bereits im vergangenen September zu Gespr&#xE4;chen im Vatikan empfangen.&#xD;
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&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Sie ist die erste Laiin und erst die zweite Frau an der Spitze einer Vatikanbeh&#xF6;rde: Die Mexikanerin Maria Montserrat Alvarado wird k&#xFC;nftig die Kommunikationsabteilung leiten. Ihre Ernennung l&#xE4;sst Beobachter aufhorchen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/pr-17/papst-ernennt-erstmals-kommunikationschefin-fuer-den-vatikan-978528/</link></item><item id="978527"><title>Tarifverhandlungen: DJV-NRW ruft WDR-Besch&#xE4;ftigte zu Warnstreik auf</title><pubDate>1780482209</pubDate><description>K&#xF6;ln &#x2013; Der Deutsche Journalisten-Verband Nordrhein-Westfalen (DJV-NRW) hat gemeinsam mit weiteren Gewerkschaften f&#xFC;r den 8. Juni zu einem 24-st&#xFC;ndigen Warnstreik beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) aufgerufen. Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Angaben des DJV-NRW sei das bisherige Angebot des WDR unzureichend. Verbands-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Volkmar Kah kritisierte, der Sender liege &#x201E;Lichtjahre&#x201C; hinter den Forderungen der Gewerkschaften sowie den bereits im &#xF6;ffentlichen Dienst erzielten Abschl&#xFC;ssen zur&#xFC;ck.&#xD;
&lt;br /&gt;Kritik &#xE4;u&#xDF;ert der Verband auch an Pl&#xE4;nen zur st&#xE4;rkeren Zusammenarbeit der ARD-Anstalten. Demnach k&#xF6;nnten Besch&#xE4;ftigte k&#xFC;nftig bei Bedarf zwischen den Sendern eingesetzt werden. Dies sei grunds&#xE4;tzlich nachvollziehbar, d&#xFC;rfe aber nicht zulasten der Mitarbeitenden gehen, so Kah.&#xD;
&lt;br /&gt;Zudem lehnt der DJV-NRW Ver&#xE4;nderungen am journalistischen Berufsbild ab, die aus Sicht des Verbands zu einer niedrigeren Verg&#xFC;tung redaktioneller T&#xE4;tigkeiten f&#xFC;hren k&#xF6;nnten. Auch bei den Arbeitsbedingungen freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sieht die Gewerkschaft weiteren Verhandlungsbedarf.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Warnstreik soll am 8. Juni um 2 Uhr beginnen und bis zum 9. Juni um 2 Uhr dauern. Eine zentrale Streikversammlung ist f&#xFC;r Montagvormittag vor dem 1Live-Haus in K&#xF6;ln geplant. Die Aktion findet einen Tag vor der f&#xFC;nften Verhandlungsrunde zwischen den Tarifparteien statt.&#xD;
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&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Verbands-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Volkmar Kah kritisierte, der Sender liege &#x201E;Lichtjahre&#x201C; hinter den Forderungen der Gewerkschaften zur&#xFC;ck.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/tarifverhandlungen-djv-nrw-ruft-wdr-beschaeftigte-zu-warnstreik-auf-978527/</link></item><item id="978522"><title>&#x201E;Ball&#x201C; statt &#x201E;Land in Sicht&#x201C;</title><pubDate>1780462543</pubDate><description>Berlin &#x2013; Die Journalisten Klaus Brinkb&#xE4;umer und R&#xFC;diger Barth begleiten die Fu&#xDF;ball-WM mit dem neuen Podcast &#x201E;Ball in Sicht&#x201C; &#x2013; ein Ableger ihres Podcasts &#x201E;Land in Sicht&#x201C;. Die Gespr&#xE4;chsreihe von Open Minds Media startet am 10. Juni und soll mindestens zw&#xF6;lf Episoden bekommen.&#xD;
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Die beiden Gastgeber analysieren die wichtigsten Ereignisse und Debatten rund um die Spiele. Sie sprechen auch &#xFC;ber die Psychologie des Spiels, das innere Gef&#xFC;ge einer Elf und die Einmischung der Politik in den Sport. Die Vermarktung des Podcasts &#xFC;bernimmt Seven.One Audio, dessen Chef Alexander Krawczyk erste Werbe-Buchungen vermeldet. Brinkb&#xE4;umer war fr&#xFC;her Sportreporter u. a. beim &#x201E;Spiegel&#x201C; und hat als politischer Reporter von f&#xFC;nf Fu&#xDF;ball-Weltmeisterschaften berichtet. Barth hat fr&#xFC;her das Sport-Ressort beim &#x201E;stern&#x201C; geleitet.&#xD;
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&lt;br /&gt;F&#xFC;r Kloeppel ist es zugleich eine R&#xFC;ckkehr vor die Kamera bei RTL. Der ehemalige Anchorman von &#x201E;RTL Aktuell&#x201C; wird aus den USA berichten und dabei Eindr&#xFC;cke aus dem Gastgeberland der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 liefern. Das Turnier findet im kommenden Jahr in den USA, Kanada und Mexiko statt.&#xD;
&lt;br /&gt;Gemeinsam mit Moderator Florian K&#xF6;nig, Experte Lothar Matth&#xE4;us und Kommentator Wolff Fuss soll Kloeppel die Berichterstattung rund um das Spiel erg&#xE4;nzen. Geplant sind unter anderem Beitr&#xE4;ge zur Stimmung im Gastgeberland sowie zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Da diese auch mit als Verschlusssache eingestuftem Material umgingen, &#x201E;ist es Journalisten nicht mehr erlaubt, den B&#xFC;robereich zu betreten&#x201C;, so Valdez. Daran sei &#x201E;nichts Ungew&#xF6;hnliches&#x201C;, postete Valdez auf der Online-Plattform X. Der gesamte Pressebereich sei jetzt als eine &#x201E;Sensitive Compartmented Information Facility&#x201C; (SCIF) eingestuft. SCIFs sind normalerweise speziell abgeschirmte, abh&#xF6;rsichere Bereiche in US-Beh&#xF6;rden, in denen mit streng geheimen Informationen gearbeitet wird.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Zensur-Versuch&lt;/strong&gt;&#xD;
Mit der Ma&#xDF;nahme eskaliert der Umgang des US-Verteidigungsministeriums, das von der Trump-Regierung offiziell als Kriegsministerium bezeichnet wird, mit den Medien weiter. Im September 2025 hatte das Pentagon von den dort akkreditierten Pressevertretern eine schriftliche Verpflichtung verlangt, keinerlei unautorisiertes Material zu ver&#xF6;ffentlichen, was einer Vorzensur gleichgekommen w&#xE4;re.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Diverse Medien gaben daraufhin ihre Akkreditierungen zur&#xFC;ck, die &#x201E;New York Times&#x201C; klagte gegen die Auflagen und die Einsch&#xE4;tzung des Ministeriums, nach der Journalisten grunds&#xE4;tzlich ein Sicherheitsrisiko darstellten. Im M&#xE4;rz gab ein Gericht der &#x201E;NYT&#x201C; in erster Instanz recht. Das Pentagon geht aber weiter gegen dieses Urteil vor und hat bis zur endg&#xFC;ltigen Entscheidung verf&#xFC;gt, dass sich Journalisten nur noch mit einer offiziellen Eskorte im Ministerium bewegen d&#xFC;rfen. Hiergegen hat die &#x201E;NYT&#x201C; im Mai erneut Klage eingereicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Bewegungsfreiheit eingeengt&lt;/strong&gt;&#xD;
Bis zu den gleich nach Beginn von Trumps zweiter Amtszeit als US-Pr&#xE4;sident verf&#xFC;gten Einschr&#xE4;nkungen hatten die offiziell beim Verteidigungsministerium akkreditierten Mitglieder des Pentagon Press Corps weitgehende Zugangsrechte, eigene B&#xFC;ros auf dem Ministeriumsgel&#xE4;nde und konnten sich dort frei bewegen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Doch schon im letzten Herbst wurden rund 60 neue Mitglieder in das Pentagon Press Corps aufgenommen, die &#xFC;berwiegend von rechtsgerichteten Medien kommen und sich zur Einhaltung der vom Ministerium verf&#xFC;gten Auflagen verpflichtet haben.&#xD;
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Vorw&#xFC;rfe, dass hiermit unabh&#xE4;ngige und kritische Medien in ihrer Arbeit behindert werden sollen, weist Ministeriumssprecher Valdez dabei so scharf wie selbstentlarvend zur&#xFC;ck. &#x201E;Dies ist das transparenteste Kriegsministerium der Geschichte. Kein Spin der &#x201A;Fake News&#x2018;-Medien wird daran etwas &#xE4;ndern&#x201C;, so Valdez.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-section-id="1ddmzka" data-start="14" data-end="141"&gt;Entwicklung journalistischer Themen und Erstellung hochwertiger Inhalte f&#xFC;r Print- und Digitalmedien mit hoher Leserrelevanz&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="bim86s" data-start="142" data-end="241"&gt;Einbringung eigener inhaltlicher Ideen sowie konzeptioneller Expertise in redaktionelle Projekte&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1pm6p65" data-start="242" data-end="337"&gt;Regelm&#xE4;&#xDF;ige Abstimmung mit Kunden und Beratung auf Basis fundierter redaktioneller Kompetenz&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="ysgfx9" data-start="338" data-end="458"&gt;Eigenverantwortliche Betreuung anspruchsvoller Aufgaben mit gro&#xDF;em Gestaltungsspielraum und Entwicklungsm&#xF6;glichkeiten&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber haben studiert und ein redaktionelles Volontariat absolviert.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link https://https//www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/marketing-kommunikation-werbung-13/redakteurin-563699/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Der Kolumnist der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;&#xA0;und fr&#xFC;here Innenpolitikchef sieht in KI damit keine Bedrohung, sondern eine Chance &#x2013; allerdings nur f&#xFC;r jene, die &#xFC;ber das hinausgehen, was Maschinen leisten k&#xF6;nnen. Investigativer Journalismus etwa sei f&#xFC;r KI kaum erreichbar, da sie im Kern auf bereits vorhandenen Texten basiere.&#xD;
&lt;br /&gt;Prantl &#xFC;bte zugleich Selbstkritik am Journalismus der Corona-Zeit: Die Branche habe zu stark applaudiert statt Grundrechte kritisch zu verteidigen. &#x201E;Wir haben das nachgebetet, was die staatlichen Institutionen uns vorgesagt haben.&#x201C; Das habe dem Journalismus geschadet und Vertrauen verloren gehen lassen.&#xD;
&lt;br /&gt;Im Umgang mit rechtsau&#xDF;en stehenden Medien zeigte er sich unmissverst&#xE4;ndlich: Wer deren Positionen lediglich nachbete, mache sich selbst &#xFC;berfl&#xFC;ssig. Den Kulturkampfkurs mancher Medien bezeichnete er als &#x201E;falsch und abtr&#xE4;glich&#x201C;. &#x201E;Den Abklatsch brauche ich nicht &#x2013; und das wird irgendwann das Publikum merken.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Zum &#x201E;H&#xE4;ppchenjournalismus&#x201C; auf gro&#xDF;en Tech-Plattformen sagte Prantl, Medien sollten dort nicht um jeden Preis mitspielen. Stattdessen sollten sie ihre eigentliche St&#xE4;rke ausspielen: Kompetenz und Tiefe, f&#xFC;r die in diesen Formaten kaum Raum sei.&#xD;
&lt;br /&gt;Das Gespr&#xE4;ch fand anl&#xE4;sslich des Concordia Balls 2026 statt, bei dem Prantl Ehrengast des &#xD6;sterreichischen Presserats war.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Heribert Prantl, Jahrgang 1953, ist Buchautor, Journalist und promovierter Jurist. Er ist Honorarprofessor an der Universit&#xE4;t Bielefeld und Tr&#xE4;ger eines Ehrendoktorats der evangelisch-theologischen Fakult&#xE4;t der Universit&#xE4;t Erlangen-N&#xFC;rnberg. Prantl war zun&#xE4;chst Richter und Staatsanwalt in Bayern, bevor er zur &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;&#xA0;wechselte. Dort leitete er 25 Jahre lang die Innenpolitik- und sp&#xE4;ter die Meinungsredaktion, war acht Jahre Mitglied der Chefredaktion und ist bis heute st&#xE4;ndiger Autor und Kolumnist.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Prantl sieht in KI keine Gefahr f&#xFC;r den Journalismus insgesamt, sondern eine Zuspitzung: Sie werde vor allem den &#x201E;mittelm&#xE4;&#xDF;igen&#x201C; und &#x201E;billigen&#x201C; Journalismus verdr&#xE4;ngen. Wo Prantl Zukunft sieht.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/um-den-billigen-journalismus-ist-es-nicht-schade-heribert-prantl-mit-klarer-ki-these-978509/</link></item><item id="978506"><title>Verfolgt Holger Friedrichs OAZ ihre Kritiker?</title><pubDate>1780385305</pubDate><description>Berlin &#x2013; In seiner Kolumne &#x201E;Aus unseren Kreisen&#x201C; im &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/911/kress-pro-2026-04 _blank&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt; setzt sich Chefredakteur Markus Wiegand mit der Berichterstattung rund um die &#x201E;Ostdeutsche Allgemeine Zeitung&#x201C; (OAZ) und deren Umgang mit Kritik auseinander. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob der Verlag unter Holger Friedrich kritische Stimmen gezielt adressiert oder juristisch unter Druck setzt:&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der freie Journalist Matthias Meisner, fr&#xFC;her u. a. lange Redakteur des &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;, begleitete den Start der &#x201E;Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung&#x201C; (OAZ) in verschiedenen Medien sehr kritisch. Seine Haltung zum Newcomer schildert er &#x201E;kress pro&#x201C; so: &#x201E;Es braucht nicht noch ein zus&#xE4;tzliches Organ, das unter der &#xDC;berschrift Ostdeutschlands Leitmedium den Rechtsruck vorantreibt.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;W&#xE4;hrend andere Medien die Konkurrenz nur zum Start eher beil&#xE4;ufig kritisierten und Artikel mit Rechtsdrall oder zweifelhafte politische Verbindungen von Autoren brandmarkten, blieb Meisner am Thema dran.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Reaktion der OAZ: Man berichtete zweimal prominent &#xFC;ber die aus ihrer Sicht ungerechtfertigte Kritik. Einmal auf einer Doppelseite. Autor: Verlagschef Dirk Jehmlich.&#xD;
&lt;br /&gt;Noch ungew&#xF6;hnlicher: OAZ-Chefredakteur Philippe Debionne (der in Personalunion auch die &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; f&#xFC;hrt) verschickte nach einem Artikel im Portal &#x201E;Volksverpetzer&#x201C; Fragen an die Auftraggeber Meisners. Eine lautete: &#x201E;Entspricht das methodische Vorgehen der beiden Autoren bzw. der publizistische Umgang der Plattform ,Volksverpetzer&#x2018; aus Ihrer Sicht journalistischen Standards, die mit den Grunds&#xE4;tzen Ihrer Institution vereinbar sind?&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Nach einer weiteren Breitseite unter dem Titel &#x201E;Jetzt auch noch rechte Esoteriker: ,Ostdeutsche Allgemeine&#x2018; relativiert Kritik an &#xD6;ko-Sekte&#x201C;, die Meisner (mit Oliver Rautenberg) im &#x201E;Volksverpetzer&#x201C; verbreitete, verlagerte die OAZ den Konflikt auf das juristische Feld und forderte eine Unterlassung in 13 Punkten.&#xD;
&lt;br /&gt;Ungew&#xF6;hnlich: Meisner und Rautenberg greifen darin nicht nur die OAZ an, sondern spielen in Person von Redakteur Alexander Capistran auch stark auf den Mann.&lt;br /&gt;Wir ersparen Ihnen die Details.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;-Frage an OAZ-Verlagschef Dirk Jehmlich: Warum sind Sie so vorgegangen?&lt;br /&gt;Seine Antwort: &#x201E;Zu laufenden juristischen Angelegenheiten &#xE4;u&#xDF;ern wir uns nicht. Wenn die Angelegenheit abgeschlossen ist, k&#xF6;nnen wir uns dar&#xFC;ber aber gerne einmal austauschen. Ihre Perspektive darauf w&#xFC;rde mich durchaus interessieren.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Das k&#xF6;nnen wir auch schon jetzt erledigen. Es ist akzeptabel, wenn Medien sich gegen eine aus ihrer Sicht falsche Berichterstattung juristisch wehren. Vor allem, wenn sich die Kritik nicht gegen das Medium richtet, sondern ein Mitarbeiter pers&#xF6;nlich stark angegriffen wird.&#xD;
&lt;br /&gt;Eine klare und unerkl&#xE4;rliche Grenz&#xFC;berschreitung ist es, die Kunden eines freien Journalisten anzuschreiben. Was soll das? Ist es Strategie, um Meisner einzusch&#xFC;chtern, oder tats&#xE4;chlich Unbeholfenheit? Keine Ahnung, aber beides ist f&#xFC;r Profis unangemessen.&#xD;
&lt;br /&gt;Wie bei vielen Konflikten wirkt das Ganze von au&#xDF;en etwas r&#xE4;tselhaft. Die OAZ hat offenbar M&#xFC;he, die Dauerkritik Meisners und des &#x201E;Volksverpetzers&#x201C; hinzunehmen. Das ist ziemlich unsouver&#xE4;n und widerspr&#xFC;chlich f&#xFC;r ein Blatt, das sich selbst konzeptionell mit neuen Perspektiven weit aus dem Fenster lehnen will.&#xD;
&lt;br /&gt;Autor Meisner allerdings, und das ist auch ein wenig befremdlich, &#xFC;bt scharfe Kritik an Personen und OAZ, hat aber bisher wenig Ehrgeiz gezeigt, mit den Verantwortlichen des Titels ins Gespr&#xE4;ch zu kommen.&#xD;
&lt;br /&gt;Im Namen von &#x201E;kress pro&#x201C; ergeht daher folgendes Urteil: Meisner und Friedrich werden zu einem Streitgespr&#xE4;ch nicht unter einer Stunde verurteilt. Wir stehen weder als Mediator noch als Moderator zur Verf&#xFC;gung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ist Helene Bubrowski die&#xA0;Richtige fu&#x308;r die FAZ?&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Wem geh&#xF6;rt die SWMH&#xA0;jetzt?&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Steht das Fachmediengesch&#xE4;ft&#xA0;vor dem Auskauf?&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/911/kress-pro-2026-04 _blank&gt;Zu den Antworten&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/911/kress-pro-2026-04 _blank&gt;Must-Reads im aktuellen &#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;ul&gt; &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Die beiden letzten Geheimnisse in der Reichelt-Aff&#xE4;re.&lt;/strong&gt;&#xA0;Der NDR k&#xE4;mpft vor Gericht darum, den st&#xE4;rksten Vorwurf gegen den Ex-&#x201E;Bild&#x201C;-Chef wieder berichten zu k&#xF6;nnen. Dazu ist er auf eine Zeugin angewiesen, bei der unklar ist, ob sie aussagen wird. Und: Warum Paul Ronzheimer Flecken auf seiner wei&#xDF;en Weste hat.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Er baut mit KI den Verlag von morgen.&lt;/strong&gt;&#xA0;Verleger Kassian A. Goukassian setzt KI bei Falkemedia konsequenter ein als andere &#x2013; mit beeindruckenden Ergebnissen:&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;strong&gt;&#x201E;KI ist mein permanenter Partner&#x201C;.&lt;/strong&gt;&#xA0;Falkemedia-CEO Kassian A. Goukassian sagt, wie er KI nutzt, um effizienter zu arbeiten, und wie er sein Unternehmen auf die neuen Technologien einschw&#xF6;rt. Plus: 5 KI-Hebel f&#xFC;r den F&#xFC;hrungsalltag.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Wie Falkemedia erfolgreich KI einsetzt.&lt;/strong&gt;&#xA0;Der Special-Interest-Verlag nutzt bestehende KI-Tools konsequent f&#xFC;r Newsletter, Magazin&#xFC;bersetzungen, Recherchen und zur Imitation von Autorenstilen. Auch bei Datenanalyse, Design, Werbekampagnen, Social Media und Meetings arbeitet Falkemedia dank KI-Einsatz schneller, besser und effizienter. 11 Cases aus der Praxis.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;strong&gt;&#x201E;Die spannendste und anstrengendste Phase meiner Laufbahn&#x201C;.&lt;/strong&gt;&#xA0;Neue sechsstellige Erl&#xF6;se in der Vermarktung und mehr Paid-Angebote: Wie Verleger Alexander Holzmann und Verlagsleiter Jan Peter Kruse die Holzmann Medien umbauen.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Wo liegen die Grenzen journalistischer Auseinandersetzungen? Und wie d&#xFC;rfen Medien mit scharfer Kritik an ihrer Arbeit umgehen?</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/verfolgt-holger-friedrichs-oaz-ihre-kritiker-978506/</link></item><item id="978505"><title>China weist &#x201E;New York Times&#x201C;-Korrespondentin aus &#x2013; USA reagieren mit Visa-Entzug</title><pubDate>1780384320</pubDate><description>Peking/Washington &#x2013;&#xA0;China hat bereits im Februar die &#x201E;New York Times&#x201C;-Korrespondentin Vivian Wang ausgewiesen, wie die Zeitung erst jetzt berichtet. Als Grund nennt Peking ein Video-Interview der Zeitung mit Taiwans Pr&#xE4;sident Lai Ching-te. Wang war an dem Gespr&#xE4;ch nicht beteiligt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Als Reaktion entzieht die US-Regierung einem Korrespondenten der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua das Visum. Chinas Au&#xDF;enamtssprecher Lin Jian kritisiert diesen Schritt als politische Repression. &#x201E;New York Times&#x201C;-Chefredakteur Joseph Kahn bewertet Wangs Ausweisung als drastische Einschr&#xE4;nkung der Berichterstattung aus China.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Ausweisung einer US-Journalistin aus China und die anschlie&#xDF;ende Reaktion der USA versch&#xE4;rfen die Spannungen zwischen beiden L&#xE4;ndern im Medienbereich.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/china-weist-new-york-times-korrespondentin-aus-usa-reagieren-mit-visa-entzug-978505/</link></item><item id="978504"><title>Madsack sucht Redakteur Digitaljournalismus mit Schwerpunkt Regionen</title><pubDate>1780381592</pubDate><description>Hannover &#x2013; Madsack sucht einen Redakteur (w/m) Digitaljournalismus mit Schwerpunkt Regionen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-section-id="1g07njd" data-start="0" data-end="124"&gt;Begleitung der Partnerredaktionen im OnePlatform-Netzwerk als t&#xE4;glicher Impulsgeber und Qualit&#xE4;tsmanager im Paten-Modell&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1e58yl" data-start="125" data-end="237"&gt;Unterst&#xFC;tzung und Coaching der Paten-Regionen im redaktionellen Alltag bei Themenplanung und Themenumsetzung&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1hev655" data-start="238" data-end="312"&gt;Durchf&#xFC;hrung regelm&#xE4;&#xDF;iger Besuche in den Redaktionen des RND-Netzwerks&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="drtlku" data-start="313" data-end="447"&gt;Eigenverantwortliches Monitoring der Entwicklung von Digital-Abos regionaler Titel sowie Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="49w3b1" data-start="448" data-end="574"&gt;Analyse und Interpretation redaktioneller Nutzungsdaten zur Optimierung von Inhalten und deren Wirkung auf die Leserschaft&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="xncie5" data-start="575" data-end="718"&gt;Redaktionelle Beratung und inhaltliche Weiterentwicklung von Beitr&#xE4;gen in enger Abstimmung mit regionalen und &#xFC;berregionalen Newsroom-Teams&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="z7br5o" data-start="719" data-end="846" data-is-last-node=""&gt;Verantwortung f&#xFC;r regionale Push-Meldungen in Abstimmung mit Chefredaktion oder zust&#xE4;ndigen Beauftragten der jeweiligen Titel&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber beherrschen alle relevanten Darstellungsformen und Formate und sind mit den Anforderungen moderner Newsrooms bestens vertraut.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-dmw-digitaljournalismus-mit-schwerpunkt-regionen-563598/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber beherrschen alle relevanten Darstellungsformen und Formate und sind mit den Anforderungen moderner Newsrooms bestens vertraut.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/madsack-sucht-redakteur-digitaljournalismus-mit-schwerpunkt-regionen-978504/</link></item><item id="978502"><title>Angelique Geray: Undercover-Recherche im braunen Sumpf</title><pubDate>1780380120</pubDate><description>Berlin &#x2013; Angelique Geray recherchierte f&#xFC;r RTL und den &#x201E;Stern&#x201C; monatelang undercover in der rechtsextremen Gruppierung &#x201E;Letzte Verteidigungswelle&#x201C;. Die daraus entstandene Recherche &#x201E;Braune Kinderzimmer&#x201C; verarbeitete sie in Fernsehbeitr&#xE4;gen, einem Podcast und einem Buch. Hier die drei wichtigsten Antworten aus dem &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1285-rein-in-die-szene-raus-aus-der-rolle.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;-Interview mit&#xA0;Gunter Becker:&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie haben Sie sich auf den Undercover-Einsatz vorbereitet?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Angelique Geray:&lt;/em&gt;&#xA0;Die Vorbereitung war enorm aufwendig und m&#xF6;glicherweise auch der wichtigste Teil der Recherche. Man muss zun&#xE4;chst verstehen, wie die Szene funktioniert, wie die Mitglieder reden, welches ihre g&#xE4;ngigen Codes sind, welche Kommunikationsgewohnheiten sie pflegen.&lt;br /&gt;Dazu hatte ich Unterst&#xFC;tzung von meinen Kolleginnen und Kollegen bei RTL sowie von &#x201E;Recherche Nord&#x201C;, einer Organisation, die die rechtsextreme Szene schon lange beobachtet und dabei ein enormes Insiderwissen gesammelt hat.&lt;br /&gt;Mit denen habe ich an meiner Tarnidentit&#xE4;t, meiner Persona, gearbeitet, um sie so glaubw&#xFC;rdig wie m&#xF6;glich zu machen. Das war eher eine etwas passive Figur. Jemand auf der Suche, die noch nicht so genau wei&#xDF;, wohin die Reise geht. Das ist ein recht g&#xE4;ngiges Charakterprofil unter Rechtsextremen. Dazu geh&#xF6;rt unter anderem: Wie trete ich online auf? Welche Biografie ist plausibel? Bei diesen Vorbereitungen waren meine Sparringspartner &#xFC;berlebenswichtig f&#xFC;r mich.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie hat Ihre Redaktion die Recherche konkret unterst&#xFC;tzt? Wie wichtig ist es bei einer verdeckten Recherche, eine Redaktion im R&#xFC;cken zu haben? Auch viele freie Journalisten recherchieren Undercover.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nach meiner Meinung und Erfahrung sollte man solch eine Arbeit auf keinen Fall allein machen. Man ben&#xF6;tigt eine redaktionelle Unterst&#xFC;tzung, die organisatorisch mithilft, rechtlich unterst&#xFC;tzt, auch psychologisch &#x2013; alles andere finde ich unverantwortlich. Es geht um ganz praktische Leistungen wie regelm&#xE4;&#xDF;ige Sicherheitsabsprachen und feste Ansprechpartner. Wen rufe ich im Ernstfall an, auch nachts um 3 Uhr?&lt;br /&gt;Ganz wichtig ist vor jedem Einsatz eine Risikoabw&#xE4;gung. Brauchen wir diese Aufnahmen heute wirklich? Auch auf die Gefahr hin, aufzufliegen? Hinzu kam eine juristische Beratung. Die war auch besonders wichtig, weil Minderj&#xE4;hrige involviert waren.&lt;br /&gt;Auch die emotionale Komponente sollte nicht untersch&#xE4;tzt werden. Ich recherchierte weitgehend alleine und isoliert, war andauernd in meiner Rolle und in diesen Kreisen unterwegs und erlebte dauernd belastende Dinge.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kritisch diskutiert wird eine von der SZ zitierte Chatpassage, in der Sie einen Beschuldigten erneut auf das Fl&#xFC;chtlingsheim in Senftenberg angesprochen haben sollen. Wie ordnen Sie solche Kommunikation heute selbst ein? Wo verl&#xE4;uft f&#xFC;r Sie in einer Undercover-Recherche die Grenze zwischen notwendigem Mitspielen und problematischer Einflussnahme?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Diese Passage zeigt, warum einzelne Chatnachrichten nicht isoliert bewertet werden k&#xF6;nnen. Zum damaligen Zeitpunkt wurde in der Gruppe bereits konkret &#xFC;ber einen Angriff auf ein Fl&#xFC;chtlingsheim gesprochen. Der mutma&#xDF;liche Plan bestand schon.&lt;br /&gt;Kurz darauf gab es eine Razzia und Festnahmen. Die Situation in der Gruppe war entsprechend dynamisch. Der Beschuldigte &#xE4;u&#xDF;erte sp&#xE4;ter gegen&#xFC;ber seinen Mitstreitern, die &#x201E;Aktion&#x201C;&#xA0;notfalls allein durchf&#xFC;hren zu wollen. Deshalb war es wichtig, den Kontakt zu halten und informiert zu bleiben. Mein Ziel war nicht, Einfluss zu nehmen oder etwas anzusto&#xDF;en. Ich wollte die Gefahr einsch&#xE4;tzen k&#xF6;nnen. H&#xE4;tte er sich zur&#xFC;ckgezogen und eigenst&#xE4;ndig gehandelt, h&#xE4;tte ich keine Kenntnis &#xFC;ber konkrete Schritte gehabt und nicht rechtzeitig reagieren k&#xF6;nnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-section-id="qn5lji" data-start="0" data-end="129"&gt;Hatten Sie Ihre&#xA0;verdeckte Recherche&#xA0;im inneren Kreis der rechtsextremen Jugendgruppe von Anfang an so geplant? Oder war die riskante Undercover-Recherche eine Art Ultima Ratio, weil andere Formen nicht zum Ziel f&#xFC;hrten?&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="qn5lji" data-start="0" data-end="129"&gt;Die SZ zitiert inzwischen aus einem BKA-Vermerk, wonach Sie einzelne Mitglieder der Gruppe nicht nur beobachtet, sondern teilweise auch zu weiteren Planungen oder Treffen ermutigt haben sollen. K&#xF6;nnen Sie nachvollziehen, dass dadurch der Eindruck entsteht, Sie h&#xE4;tten die Rolle der rein beobachtenden Journalistin zeitweise verlassen?&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="dyy925" data-start="131" data-end="253"&gt;Wie haben Sie sich auf den Undercover-Einsatz vorbereitet?&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="fgz13t" data-start="255" data-end="329"&gt;Als Sie feststellten, dass die Gruppe einen Brandanschlag plante, haben Sie ihre Journalistenrolle verlassen, die Polizei alarmiert und die Recherche abgebrochen. Wie ging es Ihnen dabei?&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1285-rein-in-die-szene-raus-aus-der-rolle.html _blank&gt;&lt;strong&gt;Zum ganzen Interview&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Der European Publishing Congress findet am 17. und 18. Juni im Palais Nieder&#xF6;sterreich in Wien statt. Zu der Veranstaltung werden F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte, Chefredakteure und Digitalexperten aus europ&#xE4;ischen Medienh&#xE4;usern erwartet. Auf dem Programm stehen unter anderem die Themen K&#xFC;nstliche Intelligenz, digitale Transformation, Gesch&#xE4;ftsmodelle, Content-Strategien und Produktentwicklung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Transformationsprozess bei der&#xA0;&#x201E;Zeit&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Ein weiterer Programmpunkt besch&#xE4;ftigt sich mit der organisatorischen Einf&#xFC;hrung von KI in Medienunternehmen. Laura Seiffe, KI-Projektmanagerin der ZEIT Verlagsgruppe, berichtet &#xFC;ber den unternehmensweiten Transformationsprozess des Verlags. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen, wie Mitarbeiter f&#xFC;r den Umgang mit KI qualifiziert werden k&#xF6;nnen und wie technologische Ver&#xE4;nderungen innerhalb einer Redaktion vermittelt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Eigene Ki-Infrastruktur&lt;/strong&gt;&#xD;
Einen anderen Ansatz pr&#xE4;sentiert Peter Stuart, Gr&#xFC;nder der britischen Fachpublikation Velora Cycling. Er stellt ein Medienprojekt vor, das von Beginn an auf einer eigens entwickelten KI-Infrastruktur aufgebaut wurde. Das System b&#xFC;ndelt nach seinen Angaben Nachrichtenrecherche, Verifizierung, Produktion und Verbreitung von Inhalten in einem integrierten Workflow. Ziel sei es, journalistische Ressourcen f&#xFC;r origin&#xE4;re Recherchen freizusetzen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Neben den KI-Schwerpunkten widmet sich der Kongress weiteren Fragen der Medienentwicklung. Diskutiert werden unter anderem neue Erl&#xF6;smodelle, Datenstrategien, Design, digitale Produkte sowie die Zukunft des Journalismus in einem sich wandelnden Medienmarkt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link https://www.publishing-congress.com/themen-sprecher/ _blank&gt;Alles &#xFC;ber den Congress&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Wie sich der &#x201E;Spiegel&#x201C; auf seine Zukunft vorbereitet, erl&#xE4;utert Ole Rei&#xDF;mann auf dem European Publishing Congress in Wien. Die Veranstaltung am 17. und 18. Juni widmet sich den Folgen der KI f&#xFC;r Journalismus, Organisation und Gesch&#xE4;ftsmodelle von Medienh&#xE4;usern.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/european-publishing-congress-medienhaeuser-praesentieren-ki-strategien-978483/</link></item><item id="978482"><title>B.Z.-Kolumnist Gunnar Schupelius verabschiedet sich nach 21 Jahren</title><pubDate>1780292526</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Der langj&#xE4;hrige B.Z.-Kolumnist Gunnar Schupelius beendet seine T&#xE4;tigkeit bei der Zeitung. In einem Abschiedsbeitrag teilte er mit, dass er die B.Z. nach 21 Jahren verl&#xE4;sst. W&#xE4;hrend dieser Zeit habe er an jedem Werktag die Kolumne &#x201E;Mein &#xC4;rger &#x2013; Der gerechte Zorn&#x201C; geschrieben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach eigenen Angaben ver&#xF6;ffentlichte Schupelius insgesamt 4.563 Kolumnen. Darin habe er sich kritisch mit politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Berlin auseinandergesetzt. Seine Kritik begr&#xFC;ndete er mit seiner Verbundenheit zur Stadt, in der er geboren wurde und lebt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In seinem Abschiedsbeitrag betont Schupelius die Bedeutung von Debatten und Meinungsvielfalt. Ziel seiner Kolumnen sei es gewesen, Diskussionen anzusto&#xDF;en und unterschiedliche Sichtweisen zur Sprache zu bringen. Dabei habe er stets auf R&#xFC;ckmeldungen von Leserinnen und Lesern reagiert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zugleich berichtet der Journalist von pers&#xF6;nlichen Anfeindungen w&#xE4;hrend seiner Zeit als Kolumnist. Nach seinen Angaben sei er &#xFC;ber Jahre bedroht worden. Er macht daf&#xFC;r vor allem Linksextremisten verantwortlich und verweist auf zwei Brandanschl&#xE4;ge auf seinen Privatwagen. Zudem habe es politische Kritik an seiner Arbeit gegeben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Schupelius schreibt, seine Kolumne sei in den ersten Jahren h&#xE4;ufig als laut und zugespitzt wahrgenommen worden. Heute werde sie nach seiner Darstellung teilweise als Stimme der Vernunft bezeichnet. Als journalistisches Vorbild nennt er den Schriftsteller Hans Christian Andersen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zum Abschluss dankte Schupelius der B.Z. sowie ihren Leserinnen und Lesern. Zugleich k&#xFC;ndigte er an, k&#xFC;nftig an anderer Stelle publizistisch t&#xE4;tig zu sein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Der Ostdeutsche Verlag plant bis zum Ende des Jahres Redaktionen in allen ostdeutschen Bundesl&#xE4;ndern. Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Dirk Jehmlich nennt eine Auflage von rund 50.000 Exemplaren als Orientierung. Die exakte Zahl schwanke, abh&#xE4;ngig von Kooperationen und Vertriebsaktionen. Konkrete Angaben zu Verkaufszahlen mache man in diesem Jahr allerdings nicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mit einem neuen B&#xFC;ro setzt der Verlag seinen angek&#xFC;ndigten Ausbau regionaler Redaktionsstandorte fort. Was noch geplant ist.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/ostdeutsche-allgemeine-zeitung-baut-redaktion-in-schwerin-auf-978481/</link></item><item id="978480"><title>Karriere mit 50 plus: Sechs Fehler, die Medienprofis ihre Zukunft kosten k&#xF6;nnen</title><pubDate>1780291599</pubDate><description>Berlin &#x2013; Wenn sich Medienprofis &#xFC;ber 50, also bereits jenseits der Lebensmitte, f&#xFC;r ein berufliches Coaching interessieren, dann meist nicht ganz freiwillig. H&#xE4;ufig stellt sich ihre Situation so dar: Die Kinder &#x2013; meist selbst schon lange Erwachsene und viel zu lange versorgt &#x2013; sind endlich aus dem Gr&#xF6;bsten heraus. Damit ist wieder Zeit und Kraft daf&#xFC;r da, an die eigene berufliche Zukunft zu denken. Dabei reifen bald zwei ern&#xFC;chternde Einsichten: Dass die bisherige Position wahrscheinlich nicht bis zur Rente tragen wird und man bisher auch keine Alternative f&#xFC;r sich sieht. Gewisse Ideen hatten diese Medienprofis zwar schon, sie haben sie aber bisher nicht genauer durchdacht, geplant oder gar praktisch angegangen.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Meist empfinden die Betroffenen das als pers&#xF6;nliche Entt&#xE4;uschung. Sie waren davon ausgegangen, dass sich ihr jahrzehntelanger Einsatz, Flei&#xDF; und Ausdauer auszahlen w&#xFC;rden, sodass sie sich in diesem Alter keine existenziellen Sorgen machen m&#xFC;ssten. Stattdessen stehen sie nun vor grundlegenden Fragen: Wie soll es f&#xFC;r mich weitergehen, wer will mich jetzt noch, was kann und will ich &#xFC;berhaupt? Denn obwohl sie in der Branche oft wenig vernetzt sind, da sie sich lange auf einen Arbeitgeber konzentriert haben, ist ihnen klar: Das Umfeld hat sich inzwischen v&#xF6;llig ver&#xE4;ndert. Was aber tun? Hier typische Fehler, die sie vermeiden sollten &#x2013; und welches Vorgehen sich stattdessen empfiehlt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Fehler 1: Erst zuletzt an die eigene Zukunft denken&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die eigene berufliche Zukunft sollte nicht etwas sein, an das man erst denkt, wenn gar nichts anderes mehr anliegt. Das gilt insbesondere f&#xFC;r Einzel- und Hauptverdiener, die finanzielle Verantwortung f&#xFC;r andere tragen. Sonst vergehen viele Jahre mit den Herausforderungen des Alltags und einem st&#xE4;ndigen Verschieben (&#x201E;Wenn die Kinder erst einmal aus dem Gr&#xF6;bsten heraus sind&#x201C;, &#x201E;Wenn meine Eltern mich nicht mehr brauchen&#x201C;). Je sp&#xE4;ter aber begonnen wird, desto schwieriger ist eine berufliche Ver&#xE4;nderung. Empfehlung: Eine j&#xE4;hrliche Standortbestimmung, um f&#xFC;r sich zu kl&#xE4;ren, wo man beruflich und pers&#xF6;nlich steht und wohin man sich entwickeln will. So gestaltet man seine Zukunft und reagiert nicht nur.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Fehler 2: Sich mit sentimentalen Erinnerungen aufhalten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Nicht jede Entwicklung in der Medienbranche der vergangenen Jahrzehnte war positiv, vieles war fr&#xFC;her unbestritten besser. Wer &#xFC;ber 50 ist, wei&#xDF; das aus eigenem Erleben und tut sich deswegen manchmal schwer, sich von den Erinnerungen an die fr&#xFC;hen Berufsjahre zu verabschieden und uneingeschr&#xE4;nkt f&#xFC;r das Neue zu begeistern. Das f&#xFC;hrt nicht selten dazu, dass man in der Vergangenheit stecken bleibt, von alten Zeiten erz&#xE4;hlt (&#x201E;Ich wei&#xDF; noch, als wir damals &#x2026;&#x201C;) und betrauert, dass vieles heute nicht mehr so ist. Empfehlung: Regelm&#xE4;&#xDF;ig Zeit mit jungen Branchenkollegen verbringen und von ihnen lernen, was ihre Weltsicht, ihre Interessen und ihr Herangehen angeht. Das hilft, gedanklich selbst jung zu bleiben.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Fehler 3: An einem &#xFC;berholten Berufsbild festhalten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Wer bereits seit zwei oder drei Jahrzehnten im Berufsleben steht, empfindet das Bekannte als normal und kennt nach langer T&#xE4;tigkeit f&#xFC;r ein Medienhaus oft auch nicht viel anderes. Die Branche hat sich in diesem Zeitraum aber enorm ver&#xE4;ndert und weiterentwickelt, was sich in den heutigen Aufgaben und Anforderungen widerspiegelt. Wer sie nicht kennt und beachtet, sucht m&#xF6;glicherweise nach einer neuen Stelle, wie es sie gar nicht mehr gibt. Empfehlung: Der regelm&#xE4;&#xDF;ige pers&#xF6;nliche Austausch mit Medienprofis mit verschiedenen Arbeitgebern erweitert den Horizont, gibt Einblicke in Trends und Chancen. Auch der Besuch von Branchenveranstaltungen wie dem European Publishing Congress f&#xF6;rdert das.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Fehler 4: Nicht mit der aktuellen Technik vertraut sein&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Bestimmte Mediengattungen (TV, Radio, Online) waren schon immer technischer gepr&#xE4;gt als der klassische Printjournalismus. Gerade dort gibt es bis heute Medienprofis, die mit relativ einfachen, seit Langem etablierten digitalen Anwendungen noch immer ihre M&#xFC;he haben. Beispiel: einen Videoanruf f&#xFC;hren, mit Cloud-Dokumenten arbeiten, den Laptop aktualisieren. Das darf im KI-Zeitalter, in dem man deutlich anspruchsvollere Werkzeuge zumindest als Anwender beherrschen sollte, jedoch keine Herausforderung mehr sein. Empfehlung: Wissens- und Verst&#xE4;ndnisl&#xFC;cken im technischen Bereich ohne falsche Scham angehen. Oft braucht es daf&#xFC;r gar keinen IT-Kurs. Vieles kann man sich per Erkl&#xE4;rvideos (YouTube) erschlie&#xDF;en, von anderen erkl&#xE4;ren lassen und selbst ausprobieren.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Fehler 5: Auf Einsteiger- und Junior-Positionen bewerben&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die Kombination aus Ratlosigkeit und Unsicherheit, was jetzt zu einem passen w&#xFC;rde, f&#xFC;hrt nach den ersten Absagen oft dazu, dass sich Medienprofis auf viel zu niedrige Positionen bewerben (z. B. als einfacher Redakteur, Social-Media- oder Content-Manager). Das wird von den Arbeitgebern aber nicht als Flexibilit&#xE4;t oder Bescheidenheit bewertet und honoriert. Stattdessen haben sie den Eindruck, dass hier jemand orientierungslos oder verzweifelt ist und bei einer Zusage bald weiterziehen w&#xFC;rde. Empfehlung: Wer &#xFC;ber 50 ist, sollte sich nur auf Fach- und F&#xFC;hrungspositionen bewerben, die eine gewisse Seniorit&#xE4;t erwarten. Sind bestimmte neuere Berufsbilder unklar, vorher &#xFC;ber das genaue Profil informieren.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Fehler 6: Das Berufsleben gedanklich zu fr&#xFC;h beenden&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
Lange haben Politiker wie Arbeitgeber einen fr&#xFC;hen Abschied vom Arbeitsleben propagiert und aktiv gef&#xF6;rdert: Altersteilzeit ab 55, Fr&#xFC;hrente mit 63. Diesen Zeitplan haben viele Berufst&#xE4;tige noch immer im Kopf. Da scheint es mit Anfang 50 nur normal, mit gebremsten Ambitionen aufzutreten. Aber die Zeiten haben sich ge&#xE4;ndert. Das Rentenalter wird st&#xE4;ndig heraufgesetzt, die Altersteilzeit soll reduziert werden, und auch aus finanziellen Gr&#xFC;nden (Abschl&#xE4;ge) m&#xFC;ssen viele l&#xE4;nger arbeiten. Empfehlung: Davon ausgehen, dass man &#xFC;ber das Rentenalter hinaus arbeiten kann und wahrscheinlich auch will (z. B. bis Mitte 70). Wer so plant, f&#xFC;r den lohnt sich selbst eine Weiterbildung oder Umorientierung mit 60 noch.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/so-werden-medienprofis-zu-gefragten-experten-978410/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: So werden Medienprofis zu gefragten Experten&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Wer mit 50 plus seine berufliche Zukunft neu bewertet, steht oft vor grundlegenden Fragen. Karrierecoach Attila Albert zeigt, welche Fehler Medienprofis vermeiden sollten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/karriere-mit-50-plus-sechs-fehler-die-medienprofis-ihre-zukunft-kosten-koennen-978480/</link></item><item id="978479"><title>Reporter ohne Grenzen fordern mehr Schutz f&#xFC;r Exiljournalisten</title><pubDate>1780291501</pubDate><description>Berlin (KNA) &#x2013; Die Organisation Reporter ohne Grenzen fordert einen besseren Schutz f&#xFC;r Exiljournalisten in Deutschland. In einem Positionspapier, das die Organisation am Freitag ver&#xF6;ffentlichte, fordert sie von der Bundesregierung unter anderem Schutz vor Abschiebungen und bessere Schulungen f&#xFC;r Beh&#xF6;rden.&#xD;
&lt;br /&gt;Hintergrund der Forderungen sind &#xDC;bergriffe auf ausl&#xE4;ndische Journalisten, die vor autorit&#xE4;ren Regimen nach Deutschland geflohen sind und auch hier Angriffe erleben, die aus ihren Heimatl&#xE4;ndern koordiniert werden. So sei eine &#xE4;gyptische Journalistin in Deutschland auf offener Stra&#xDF;e von einem Landsmann angegriffen worden. Eine russische Reporterin habe in Berlin mutma&#xDF;lich einen Giftanschlag erlitten, und die Familie eines iranischen Journalisten sei wegen dessen Arbeit im Exil bedroht worden, so die Organisation.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Wer Journalisten im Exil bedroht, greift nicht nur einzelne Menschen an, sondern die gesamte Pressefreiheit und den Zugang von uns allen zu verl&#xE4;sslichen Informationen &#x2013; und damit den demokratischen Diskurs in Deutschland selbst&#x201C;, sagte Christian Mihr, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer von Reporter ohne Grenzen. &#x201E;Die Bundesregierung muss transnationale Repression als menschenrechtliche und demokratische Herausforderung anerkennen.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schutz vor Abschiebung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Angriffe auf Exiljournalisten in Deutschland gehen laut Reporter ohne Grenzen etwa von Russland, Iran, China, T&#xFC;rkei, &#xC4;gypten, Vietnam, Belarus und Aserbaidschan aus. Konkret fordert die Organisation die Bundesregierung auf, diese Art der transnationalen Repression als Angriff auf die Pressefreiheit anzuerkennen.&#xD;
&lt;br /&gt;Au&#xDF;erdem solle eine staatliche Koordinierungsstelle geschaffen werden, die Informationen b&#xFC;ndeln und den Austausch zwischen Beh&#xF6;rden und Zivilgesellschaft sicherstellen soll. Die Organisation fordert niedrigschwellige Melde- und Beratungsstellen, eine Schulung von Polizei, Staatsanwaltschaften, Verfassungsschutz und Migrationsbeh&#xF6;rden sowie einen Schutz vor Abschiebung, Auslieferung und erzwungener R&#xFC;ckkehr in die oft autorit&#xE4;r regierten Heimatl&#xE4;nder.&#xD;
&lt;br /&gt;Dar&#xFC;ber hinaus soll die Bundesregierung die Exportkontrollen f&#xFC;r Spionagesoftware versch&#xE4;rfen. Diese Software erm&#xF6;glicht es staatlichen Stellen etwa, die Handys und damit die gesamte Kommunikation eines Menschen zu &#xFC;berwachen. Sie war in der Vergangenheit weltweit immer wieder gegen Journalisten eingesetzt worden.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Immer wieder werden ausl&#xE4;ndische Journalisten in Deutschland angegriffen. Oft werden diese Attacken aus ihren Heimatl&#xE4;ndern koordiniert. Die Organisation Reporter ohne Grenzen sieht die Bundesregierung in der Pflicht.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/reporter-ohne-grenzen-fordern-mehr-schutz-fuer-exiljournalisten-978479/</link></item><item id="978473"><title>Medienethiker lobt KI-Enzyklika des Papstes: &#x201E;An keiner Stelle peinlich oder cringe&#x201C;</title><pubDate>1780036107</pubDate><description>Bonn/Wien (KNA) &#x2013; Ausgerechnet das aktuelle Thema KI hat sich der Papst f&#xFC;r sein allererstes Lehrschreiben ausgesucht. Ein Wagnis, findet der Wiener Medienethiker Alexander Filipovic. Und: Wer wagt, gewinnt. Kleine Schw&#xE4;chen sieht er dennoch, vor allem bei der Perspektivenvielfalt.&lt;br /&gt;In seinem ersten p&#xE4;pstlichen Lehrschreiben &#x201E;Magnifica humanitas&#x201C; (&#x201E;Gro&#xDF;artige Menschheit&#x201C;) befasst sich Leo XIV. mit dem Thema K&#xFC;nstliche Intelligenz. Manche Fachleute sind eher skeptisch, wenn die Kirche sich zu solchen aktuellen Fragen &#xE4;u&#xDF;ert. Beim Thema KI aber k&#xF6;nnte dem Papst mit seiner Enzyklika ein gro&#xDF;er Wurf gelungen sein &#x2013; wenn auch mit kleinen Schw&#xE4;chen, erkl&#xE4;rt der Wiener Sozial- und Medienethiker Alexander Filipovic im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA):&#xD;
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&lt;strong&gt;Viele haben lange mit Spannung auf das erste Lehrschreiben des Papstes gewartet. Hat sich das Warten gelohnt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Alexander Filipovic: Ja! Es hatte ja ein bisschen was von der Vorstellung einer neuen Smartphone-Generation, auch wenn man das sicher nicht eins zu eins vergleichen kann. Aber alle haben vorher spekuliert: Wann ist der Ver&#xF6;ffentlichungstermin, wann kriegen wir es in die Finger und wann k&#xF6;nnen wir es auspacken, um zu sehen, was drinsteht? Das war schon eine interessante Dynamik. Und auch die Geheimhaltung hat sehr gut geklappt. Das scheint dem Vatikan auch extrem wichtig gewesen zu sein. Also, ich habe die Enzyklika mit Spannung gelesen und muss sagen: Er hat den Ton getroffen, ist nicht zu konkret geworden, aber auch nicht zu allgemein geblieben. Well done, Papst Leo!&#xD;
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&lt;strong&gt;Was ist das Besondere an dieser Enzyklika?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wie bei vielen Sozialenzykliken der radikale Gegenwartsbezug. Und wo es bei &#x201E;Laudato Si&#x201C; von Papst Franziskus der Blick auf den Klimawandel war als dr&#xE4;ngendes aktuelles gesellschaftliches Problem, blickt Leo XIV. in &#x201E;Magnifica humanitas&#x201C; auf KI. Und was mir auch gut gef&#xE4;llt: Er sagt nicht: &#x201E;Wir haben die Wahrheit und wissen, wie es geht, mit unseren unver&#xE4;nderlichen Prinzipien. Und die schmei&#xDF;en wir jetzt auf ein Gegenwartsproblem und haben &#x2013; zack &#x2013; die L&#xF6;sung.&#x201C; Der Stil ist ein ganz anderer und bringt die Kirche so glaubw&#xFC;rdig ein in die aktuellen Debatten.&#xD;
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&lt;strong&gt;K&#xF6;nnten Tech-Konzerne und KI-Praktiker jetzt sagen: typisch Kirche &#x2013; die kommen mit erhobenem Zeigefinger und hinken der modernen Welt meilenweit hinterher &#x2026;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eben nicht! Ich hatte vorab ein wenig Angst, dass das passieren k&#xF6;nnte. Aber man k&#xF6;nnte es auch als eine der gro&#xDF;en St&#xE4;rken des Schreibens bezeichnen, dass es an keiner Stelle peinlich ist oder cringe, wie man heute gerne sagt. Ich denke da an andere Momente, etwa als Papst Benedikt den ersten Tweet losgeschickt hat und man so dachte: &#x201E;Muss das sein?&#x201C; Hier aber hat man nie den Eindruck, als ob sich die Kirche mit M&#xFC;he an etwas herantasten musste, was ihr total fremd ist. Sie zeigt ein gutes Technikverst&#xE4;ndnis und steht mitten in der Realit&#xE4;t. Das gef&#xE4;llt mir gut.&#xD;
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&lt;strong&gt;Ein gro&#xDF;es Thema ist die Wahrheit &#x2013; auch mit Blick auf die Medien. Was schreibt der Papst ihnen ins Stammbuch aus Sicht eines Medienethikers?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Vor allem eine radikale Wahrheitsverpflichtung. Und das auch dort, wo Medien &#xFC;ber das berichten, was in der Kirche nicht gut ist &#x2013; vom &#x201E;&#xDC;bel der Kirche&#x201C; ist sogar die Rede. In Zeiten von Fake News und Manipulationen &#x2013; nicht nur durch KI &#x2013; sagt er: Wahrheit ist ein knappes Gut geworden, und wir m&#xFC;ssen auf allen Ebenen versuchen, das zu sichern.&#xD;
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&lt;strong&gt;Und was sollten die Medien selbst daraus machen, etwa wenn es um ganz praktische Fragen geht wie: Darf ich KI meine Texte schreiben lassen? Oder Videos mit KI erstellen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Radikal der Wahrheit verpflichtet sein &#x2013; das gilt auch hier als oberste Maxime, denke ich. Und: Augen auf beim Nutzen von KI und noch st&#xE4;rker daf&#xFC;r eintreten, dass die Kontrolle &#xFC;ber die Daten und die Modelle nicht bei unter Umst&#xE4;nden seltsamen Tech-Milliard&#xE4;ren liegt, sondern demokratisch abgesichert ist.&#xD;
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&lt;strong&gt;Der Papst blickt ja auch nach innen in die Kirche. Wie bewerten Sie diese Passagen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das ist immer ein wichtiger Pr&#xFC;fstein in der Sozialethik: Erf&#xFC;llen wir selbst, was wir von anderen fordern? Etwa in Sachen Gerechtigkeit und Solidarit&#xE4;t. Ich bin sehr froh, dass der Papst das hier auch macht. Aber er verpasst auch eine Chance. Und zwar bei den Frauen. Da gibt es eine Passage, wo er die noch nicht erreichte Gleichberechtigung von Frau und Mann in der Gesellschaft thematisiert. Ohne auf die Kirche einzugehen. Da l&#xE4;sst er was liegen. Und Frauen k&#xF6;nnten auch entt&#xE4;uscht sein, weil er nur sehr wenige Autorinnen zitiert. Beim Thema KI h&#xE4;tte man da noch einige Perspektiven mehr einbringen k&#xF6;nnen. Auch hier l&#xE4;sst Papst Leo ein paar M&#xF6;glichkeiten liegen.&#xD;
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&lt;strong&gt;Bei allem Lob f&#xFC;r das Schreiben, das es jetzt von vielen Seiten gibt, bleibt aber die Frage, was eine p&#xE4;pstliche Enzyklika &#xFC;berhaupt bewirken kann? Anders gefragt: H&#xF6;ren Putin, Trump, Musk und Co. auf Leo XIV.?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Filipovic: Da muss man nat&#xFC;rlich realistisch sein. Die von Ihnen Genannten lassen sich vermutlich eher nicht irritieren auf ihrem Kurs. Aber es gibt sicher genug andere in der Szene, die Argumenten zug&#xE4;nglich sind. Ich glaube, dass so eine Enzyklika schon eine gro&#xDF;e Wirkung entfalten kann und dass viele Menschen &#x2013; gerade vielleicht auch in dieser Zeit der Krise unserer internationalen globalen Institutionen &#x2013; sehen, welche Kraft die Kirche hat als globale Organisation. Sie muss halt &#xFC;berzeugen mit guten Argumenten, das ist der Schl&#xFC;ssel. Die Enzyklika &#x201E;Laudato Si&#x201C; war f&#xFC;r die Umweltbewegung ein extrem wichtiges Papier und nicht nur f&#xFC;r die Kirche. Leider gibt es keine weltweite Sozial- und KI-Bewegung, bisher jedenfalls nicht, obwohl es w&#xFC;nschenswert w&#xE4;re. Es h&#xE4;ngt jetzt an uns allen in Politik, Gesellschaft und Medien, den Ball aufzugreifen, den der Papst ins Spiel gebracht hat.&#xD;
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&lt;strong&gt;Zum Schluss: Was muss passieren, damit Sie in ein paar Jahren sagen: Die KI-Enzyklika vom Mai 2026 war ein gro&#xDF;er Wurf?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es w&#xE4;re toll, wenn sich die gro&#xDF;en Unternehmen, die an der Monetarisierung von KI-Modellen gerade arbeiten, zusammensetzen w&#xFC;rden und vielleicht mithilfe der Vereinten Nationen ein Gremium einrichten, das sich dauerhaft mit der Regulierung und den Grenzen k&#xFC;nstlicher Intelligenz befasst. Ich w&#xFC;rde mir w&#xFC;nschen, dass die Politik sehr viel mutiger wird zu regulieren. Als Gegenpol zu allen, die KI als Herrschafts- und Machtinstrument nutzen &#x2013; Unternehmen wie auch Staaten. Daf&#xFC;r aber braucht es Strukturen und Institutionen, die von m&#xF6;glichst vielen mitgetragen werden. Es gibt hier kleinere Ans&#xE4;tze, und ich hoffe, dass daraus eine gro&#xDF;e Bewegung wird, um KI klug zu nutzen &#x2013; mit dem Gemeinwohl als oberstes Ziel.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Zur Person&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Alexander Filipovic, geboren 1975 in Duderstadt, ist Professor f&#xFC;r Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakult&#xE4;t der Universit&#xE4;t Wien. Zu seinen Schwerpunkten geh&#xF6;ren Medienethik, Technikethik (Digitale Ethik), Politische Ethik und Philosophischer Pragmatismus. Er ist seit 2012 Mitherausgeber der medienethischen Zeitschrift &#x201E;Communicatio Socialis&#x201C; und war sachverst&#xE4;ndiges Mitglied in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zur K&#xFC;nstlichen Intelligenz.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Wiener Medienethiker Alexander Filipovic sieht in der ersten Enzyklika von Papst Leo XIV. zur K&#xFC;nstlichen Intelligenz einen &#x201E;gro&#xDF;en Wurf&#x201C;. Im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) lobt er den &#x201E;radikalen Gegenwartsbezug&#x201C; des Schreibens &#x201E;Magnifica humanitas&#x201C; &#x2013; kritisiert aber fehlende Perspektivenvielfalt, insbesondere bei Frauen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/medienethiker-lobt-ki-enzyklika-des-papstes-an-keiner-stelle-peinlich-oder-cringe-978473/</link></item><item id="978471"><title>Sabine Clausecker: &#x201E;Die Gatekeeper von heute haben keinen Presseausweis mehr&#x201C;</title><pubDate>1780032107</pubDate><description>Berlin &#x2013; Wenn es nach&#xA0;Sabine Clausecker&#xA0;geht, m&#xFC;ssen sich Kommunikationsabteilungen radikal neu aufstellen. Die Pr&#xE4;sidentin der&#xA0;Deutschen Public Relations Gesellschaft&#xA0;sieht die Branche vor einem gewaltigen technologischen Sprung. Im Gespr&#xE4;ch mit turi2-Chefredakteur&#xA0;Markus Trantow&#xA0;am Rande des&#xA0;PR-Tags&#xA0;in Berlin erkl&#xE4;rt Clausecker, warum PR-Profis heute vor allem K&#xFC;nstliche Intelligenzen wie Claude proaktiv f&#xFC;ttern m&#xFC;ssen &#x2013; und dass diese Aufgabe durchaus in Konkurrenz zu klassischen Medienanfragen steht. Au&#xDF;erdem erkl&#xE4;rt sie, warum sie den PR-Tag vom Wanderzirkus zum Hauptstadt-Festival umgebaut hat &#x2013; und welche Aufgaben im anstehenden Zeitalter der KI-Agenten k&#xFC;nftig &#xFC;berhaupt noch bei den Menschen bleiben.&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Sie haben den PR-Tag heute mit den Worten er&#xF6;ffnet: &#x201C;Die Gatekeeper von heute haben keinen Presseausweis mehr, es gibt auch keinen Redaktionsschluss mehr.&#x201D; Ist es f&#xFC;r PR-Profis heutzutage wichtiger, die KI zu f&#xFC;ttern, als Presseanfragen zu beantworten?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sabine Clausecker:&#xA0;&lt;/em&gt;Ein klares Sowohl-als-auch. Die Zeiten haben sich durch K&#xFC;nstliche Intelligenz komplett ver&#xE4;ndert. Es w&#xE4;re schlicht fahrl&#xE4;ssig, die neuen Spielregeln nicht zu kennen und anzuwenden. Die freie Presse hat absolut ihre Daseinsberechtigung, daf&#xFC;r treten wir als Verband immer ein. Aber wir m&#xFC;ssen eben auch die Informationsquellen der KI proaktiv f&#xFC;ttern.&#xD;
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&lt;strong&gt;Ist diese KI-Pflege mittlerweile eine direkte Konkurrenz zur klassischen Presseanfrage, wenn es um die Verteilung von Ressourcen in den Kommunikationsabteilungen geht?&lt;/strong&gt;&#xD;
Definitiv. Pressestellen m&#xFC;ssen sich gerade neu sortieren. Wir m&#xFC;ssen wissen, auf welche Quellen Programme wie Claude zur&#xFC;ckgreifen, um Informationen zu generieren. Dieses Wissen m&#xFC;ssen wir uns aneignen und parallel zur klassischen Medienarbeit einsetzen.&#xD;
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&lt;strong&gt;Gibt es daf&#xFC;r schon die passenden Tools und Wege? Stichwort Generative Engine Optimization: Funktioniert es in der Praxis schon, dass man in der KI-Suche sichtbare Ergebnisse erzielt?&lt;/strong&gt;&#xD;
Es ist viel einfacher, als man denkt. Man muss es einfach ausprobieren: Welche Informationen ben&#xF6;tigt die KI, um n&#xFC;tzliche Ergebnisse zu liefern? Daraus lassen sich Strategien ableiten, wie man beispielsweise von Claude gefunden wird. Wir haben oft zu viel Respekt vor der KI &#x2013; das ist gar nicht n&#xF6;tig. Einfach machen und die eigenen Schl&#xFC;sse ziehen.&#xD;
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&lt;strong&gt;Sie haben den PR-Tag, auf dem wir uns hier treffen, radikal gegen den Strich geb&#xFC;rstet. Er ist kein Wanderzirkus mehr, sondern findet nun regelm&#xE4;&#xDF;ig in Berlin statt. Was war die Motivation daf&#xFC;r?&lt;/strong&gt;&#xD;
Ganz banal: Wir wollten, dass man uns sieht. Unser Ziel war es, ein gro&#xDF;es, festivalartiges Event f&#xFC;r unsere Mitglieder und die gesamte PR-Branche zu inszenieren. Mit der bisherigen dezentralen Strategie hat das nicht mehr funktioniert. Es ist uns zwar weiterhin wichtig, in den Regionen pr&#xE4;sent zu sein, aber man muss anerkennen: Die Menschen reisen eher nach Berlin als nach Stuttgart, Hannover oder Hamburg. Und das Ergebnis gibt uns recht: Wir haben heute fast 700 G&#xE4;ste hier vor Ort &#x2013; in Stuttgart waren es im letzten Jahr 150.&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Ein deutlicher Unterschied. Was nehmen Sie als Learnings aus diesem Tag mit?&lt;/strong&gt;&#xD;
Erstmal bin ich total happy, dass es so gut geklappt hat. Wir haben zusammen mit unserem Partner, dem Medienfachverlag Oberauer, sehr intensiv an einem Konzept gearbeitet, das den Menschen gef&#xE4;llt. Die genaue Auswertung folgt noch, aber ich habe wahnsinnig viele positive Stimmen geh&#xF6;rt. Nat&#xFC;rlich gibt es immer Stellschrauben, an denen man justieren kann, aber f&#xFC;r den Moment sind wir sehr zufrieden. Der Weg stimmt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Blicken wir auf die Branche und Ihre Mitglieder: Viele Agenturen erwarten f&#xFC;r das laufende und kommende Jahr eher stagnierende oder sogar sinkende Ums&#xE4;tze. Wie ist die Stimmung &#x2013; getr&#xFC;bt oder herrscht Aufbruchstimmung?&lt;/strong&gt;&#xD;
Sie ist ambivalent. Einerseits bauen viele Agenturen und Kommunikationsabteilungen bereits erste Use Cases mit KI und merken, was das f&#xFC;r ihr Personal und ihre Prozesse bedeutet. Digitalminister Karsten Wildberger hat heute &#xFC;ber Leapfrogging gesprochen, ein gro&#xDF;er technologischer Sprung, vor dem wir stehen. Andererseits bedienen viele noch klassische Branchen, in denen KI aktuell kaum Relevanz hat. Dazu kommt die wirtschaftliche Lage, gepr&#xE4;gt durch aktuelle Krisen, insbesondere den Krieg im Iran, die branchen&#xFC;bergreifend eher zu Stellenabbau f&#xFC;hrt. Dennoch bin ich sehr zuversichtlich. Wir werden das als Branche stemmen, uns neu aufstellen und durch diesen Technologiesprung am Ende gest&#xE4;rkt hervorgehen. Denn Ver&#xE4;nderung braucht Kommunikation &#x2013; das ist einfach so.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Die Perspektive ist also positiv. Aber wie sehen die n&#xE4;chsten konkreten Schritte aus, um diesen Weg zu meistern?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
Ich glaube, wir stehen vor dem Jahr der KI-Agenten. Erste Use Cases zeigen bereits, dass Agenten bestimmte Aufgaben &#xFC;bernehmen &#x2013; etwa Ergebnisse zusammenstellen, Strategieentwicklungen forcieren oder Meinungen verschiedener Stakeholder einholen. In diesem Jahr werden wir erleben, dass ganze Arbeitsprozesse von der KI vorgearbeitet und von uns Menschen nur noch kuratiert, justiert und korrigiert werden. Diese Phase wird mehr Klarheit dar&#xFC;ber bringen, was k&#xFC;nftig von uns Kommunikationsprofis erwartet wird &#x2013; und was wir vielleicht gar nicht mehr selbst leisten m&#xFC;ssen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Der&#xA0;PR-Tag&#xA0;ist eine Veranstaltung der&#xA0;Deutschen Public Relations Gesellschaft. Der&#xA0;Medienfachverlag Oberauer, zu dem auch newsroom.de geh&#xF6;rt, veranstaltet das Event im Auftrag des Berufsverbands.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die DPRG-Pr&#xE4;sidentin sieht Kommunikationsabteilungen durch KI vor einem radikalen Wandel. PR-Profis m&#xFC;ssten heute nicht mehr nur Medienanfragen beantworten, sondern auch Systeme wie Claude gezielt mit Informationen versorgen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/sabine-clausecker-die-gatekeeper-von-heute-haben-keinen-presseausweis-mehr-978471/</link></item><item id="978470"><title>Madsack schreibt rote Zahlen &#x2013; Thomas D&#xFC;ffert bleibt dennoch auf Wachstumskurs</title><pubDate>1780031633</pubDate><description>Hannover &#x2013;&#xA0;Wie geht&#x2019;s der Madsack Mediengruppe?, fragt Chefredakteur Markus Wiegand in seiner &#xA0;Kolumne &#x201E;Aus unseren Kreisen&#x201C; im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C; und gibt nat&#xFC;rlich auch die Antwort:&#xD;
&lt;br /&gt;Der Konzern aus Hannover ist inzwischen die Nummer eins im deutschen Zeitungsgesch&#xE4;ft. Mit der Neuerwerbung der Nordwest Mediengruppe d&#xFC;rfte Madsack in diesem Jahr erstmals die Milliardengrenze bei den Erl&#xF6;sen knacken. K&#xFC;rzlich ver&#xF6;ffentlichte der Konzern seinen Jahresabschluss f&#xFC;r 2024. Bei einem Umsatz von 907,3 Millionen Euro meldete Madsack einen Jahresfehlbetrag von 9,3 Mio. Euro. Auf den ersten Blick ist das &#xFC;berraschend, denn Madsack ist der gr&#xF6;&#xDF;te Konsolidierer im deutschen Zeitungsgesch&#xE4;ft und eigentlich daf&#xFC;r bekannt, die Kosten im Griff zu haben. Wenn der Konzern rote Zahlen meldet, dann sei das fatal f&#xFC;r die Branche, meinte ein hochrangiger Manager aus dem Regionalgesch&#xE4;ft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dazu muss man wissen, dass der Jahresabschluss von Madsack in mancher Hinsicht untypisch ist, weil das Unternehmen 2024 die DDV Mediengruppe aus Dresden &#xFC;bernommen hat. Beim Umsatz ist die Neuerwerbung seit Mai ber&#xFC;cksichtigt, f&#xFC;r die hohe Restrukturierungskosten angefallen sind. So bilanziert das Unternehmen insgesamt 22,9 Millionen Euro &#x201E;Aufwendungen von au&#xDF;ergew&#xF6;hnlicher Gr&#xF6;&#xDF;enordnung&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ohne diese Einmal-Effekte w&#xE4;re das Ergebnis wohl um 30 Millionen Euro besser ausgefallen, l&#xE4;sst sich im Hintergrund erfahren. Das EBITDA-Ergebnis (vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen), das die operative Leistung des Unternehmens besser abbildet, lag 2024 bei 82,8 Millionen Euro, was einer Marge von 9,1 Prozent entspricht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Jahr zuvor hatte die EBITDA-Marge bei einem Umsatz von 747,1 Mio. Euro noch bei 10,5 Prozent gelegen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Aus Sicht der Konzern-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung ist &#x201E;das Gesch&#xE4;ftsjahr 2024 insbesondere unter Ber&#xFC;cksichtigung der herausfordernden Rahmenbedingungen (zum Beispiel Werbezur&#xFC;ckhaltung des Handels sowie gestiegene Aufwendungen durch Mindestlohnanpassungen) sowie der Integration der neu erworbenen Gesellschaften in den Konzern insgesamt gut verlaufen&#x201C;, hei&#xDF;t es im &#x201E;Bundesanzeiger&#x201C;.&#xD;
2025 wird der Umsatz wohl auf rund 950 Millionen Euro ansteigen, weil die DDV Mediengruppe erstmals voll ber&#xFC;cksichtigt wird. Das EBITDA-Ergebnis soll etwa die H&#xF6;he des Vorjahres erreicht haben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r die schwierigen Umst&#xE4;nde im Zeitungsgesch&#xE4;ft l&#xE4;uft es bei Madsack also ganz okay. Allerdings zeigt die Bilanz auch deutlich die Herausforderungen f&#xFC;r den Konzern, der stark aufs Zeitungsgesch&#xE4;ft setzt. Der wichtigste Umsatzbringer sind mit 37,8 Prozent Vertriebserl&#xF6;se. Ohne den Zukauf in Sachsen w&#xE4;ren die leicht zur&#xFC;ckgegangen: &#x201E;Der Anstieg der digitalen Erl&#xF6;se konnte den R&#xFC;ckgang im Printgesch&#xE4;ft nicht vollst&#xE4;ndig kompensieren&#x201C;, hei&#xDF;t es n&#xFC;chtern in der Bilanz.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/911/kress-pro-2026-04 _blank&gt;Must-Reads im aktuellen &#x201E;kress pro&#x201C;:&lt;/link&gt;&#xD;
Er baut mit KI den Verlag von morgen. Verleger Kassian A. Goukassian setzt KI bei Falkemedia konsequenter ein als andere &#x2013; mit beeindruckenden Ergebnissen:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;11 KI-Praxisbeispiele von Social Ads bis zu Newslettern.&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;5 KI-Strategien, mit denen F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte sofort ihren Arbeitsalltag erleichtern k&#xF6;nnen&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Premium-Abo-Modelle: Wie die RP ihren Umsatz pro Kunde steigert&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Podcast-Offensive: Wie die SZ mit Audio-Serien Abos verkauft&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Deutschlands gr&#xF6;&#xDF;ter Zeitungskonzern meldet f&#xFC;r 2024 einen Jahresfehlbetrag von 9,3 Millionen Euro. Hintergrund sind vor allem hohe Kosten durch &#xDC;bernahmen und Umbauten. Warum der Konzernchef die Zahlen dennoch vergleichsweise gelassen sehen kann.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/madsack-schreibt-rote-zahlen-thomas-dueffert-bleibt-dennoch-auf-wachstumskurs-978470/</link></item><item id="978458"><title>Kurz vor Ende der Bewerbungsfrist zur ORF-Generaldirektion: Clemens Pig bewirbt sich </title><pubDate>1779975508</pubDate><description>&lt;div&gt;Wien - Clemens Pig,&#xA0;CEO und gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrender Vorstand der Austria Presse Agentur, hat nun best&#xE4;tigt, dass er sich um den Posten des ORF-Generaldirektors bewirbt. Er tat dies kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist. Pig gilt als aussichtsreichster Kandidat.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Er lie&#xDF; dazu wissen: &#x201E;Gerade in einer Zeit tiefgreifender technologischer, gesellschaftlicher und geopolitischer Ver&#xE4;nderungen braucht &#xD6;sterreich einen starken, unabh&#xE4;ngigen und zukunftsf&#xE4;higen &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ich m&#xF6;chte Verantwortung daf&#xFC;r &#xFC;bernehmen, dass der ORF Vertrauen st&#xE4;rkt, Orientierung gibt und seine besondere Rolle im digitalen Zeitalter konsequent weiterentwickelt.&#x201C;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Pig stellt seine Kandidatur unter das Leitmotiv &#x201E;Ein ORF, dem &#xD6;sterreich vertraut&#x201C;. Der ORF m&#xFC;sse sich in den kommenden Jahren nicht einfach kleiner, sondern klarer, effizienter und &#xF6;ffentlich besser nachvollziehbar aufstellen: publizistisch unabh&#xE4;ngig, organisatorisch einfacher, digital st&#xE4;rker und wirtschaftlich verantwortungsvoll. Im Mittelpunkt st&#xFC;nden dabei nicht Selbstdarstellung oder gro&#xDF;e Inszenierung, sondern eine ruhige, verbindliche und umsetzungsorientierte F&#xFC;hrung.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&#x201E;Die Aufgabe eines ORF-Generaldirektors geht weit &#xFC;ber klassisches Medienmanagement hinaus&#x201C;, so Pig. &#x201E;Es geht nicht nur um Quote, Reichweite oder kommerzielle Logiken. Der ORF muss mit seiner ganzen Kraft f&#xFC;r Public Value, demokratische Orientierung, kulturelle und regionale Identit&#xE4;t, digitale Innovation und journalistische Glaubw&#xFC;rdigkeit stehen. Er muss ein &#xF6;ffentliches Haus bleiben &#x2013; unabh&#xE4;ngig von Parteien, Interessen und einzelnen Milieus.&#x201C;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Clemens Pig, Jahrgang 1974, ist seit 2016 Vorsitzender der Konzerngesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung der APA-Gruppe und machte sie zu einer&#xA0;zentralen Medien- und Informationsinstitution &#xD6;sterreichs mit internationalen Beteiligungen und Standorten in der Schweiz und in Deutschland. Diese Erfahrung will Pig in die Weiterentwicklung des ORF einbringen, wie er in der Aussendung wissen l&#xE4;sst: &#x201E;Redaktionelle Glaubw&#xFC;rdigkeit und technologische Innovationskraft sind kein Gegensatz. Im Gegenteil: Wer den &#xF6;ffentlich-rechtlichen Auftrag im digitalen Zeitalter ernst nimmt, muss journalistische Qualit&#xE4;t, Produktentwicklung, Datenkompetenz und klare KI-Governance zusammenf&#xFC;hren. Der ORF muss dort pr&#xE4;sent sein, wo Menschen heute Information, Kultur, Bildung, Service und Unterhaltung suchen &#x2013; aber immer mit klarer Herkunft, redaktioneller Verantwortung und &#xF6;ffentlich-rechtlichem Ma&#xDF;stab.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ein zentrales Anliegen Pigs ist seiner Aussage nach die St&#xE4;rkung der redaktionellen Unabh&#xE4;ngigkeit und Qualit&#xE4;t. Zugleich sei das Publikum die zentrale Stellgr&#xF6;&#xDF;e f&#xFC;r die Legitimation des ORF: Der ORF m&#xFC;sse st&#xE4;rker zuh&#xF6;ren, erkl&#xE4;ren und den Dialog mit den Menschen im Land systematisch f&#xFC;hren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Unabh&#xE4;ngigkeit und Qualit&#xE4;t d&#xFC;rften nicht nur behauptet werden, sondern m&#xFC;ssten strukturell abgesichert werden: durch klare Standards, transparente Entscheidungswege, professionelle Distanz zu allen Machtzentren und eine Kultur, in der Kritik, Korrektur und Rechenschaft selbstverst&#xE4;ndlich sind. &#x201E;Vertrauen entsteht nicht durch Kampagnen. Vertrauen entsteht durch Verhalten&#x201C;, sagt Pig. &#x201E;Ein ORF, dem &#xD6;sterreich vertraut, muss fair, plural, sachlich, lernf&#xE4;hig und nachvollziehbar handeln &#x2013; jeden Tag.&#x201C;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Pig verweist auch auf seine langj&#xE4;hrige Erfahrung in nationalen und internationalen Medienstrukturen. Er war Pr&#xE4;sident der European Alliance of News Agencies, Pr&#xE4;sident der Group39 &#x2013; Association of Independent News Agencies und ist Vizepr&#xE4;sident des Verwaltungsrats der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Vor seiner T&#xE4;tigkeit in der APA gr&#xFC;ndete und entwickelte er das Medienanalyseunternehmen MediaWatch &#x2013; Institut f&#xFC;r Medienanalysen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;F&#xFC;r die kommende ORF-Funktionsperiode nennt Pig f&#xFC;nf zentrale Aufgaben: wirtschaftliche Stabilit&#xE4;t und transparente Governance, St&#xE4;rkung von Vertrauen, Publikum und &#xF6;ffentlich-rechtlichem Auftrag, digitale Transformation inklusive KI, organisatorische Erneuerung samt transparenter, gleichstellungsorientierter und diskriminierungsfreier Unternehmenskultur sowie Kooperation f&#xFC;r den Medienstandort &#xD6;sterreich. &#x201E;Der ORF braucht keine Pose der Revolution, aber auch keine blo&#xDF;e Fortsetzung des Gewohnten&#x201C;, so Pig. &#x201E;Er braucht Erneuerung mit Vertrauen und Vision &#x2013; und eine F&#xFC;hrung, die entscheidet, erkl&#xE4;rt, zuh&#xF6;rt und umsetzt.&#x201C;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Seine Kandidatur versteht Pig als Angebot an den ORF, an dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, an das Publikum und an den Medienstandort: &#x201E;Der ORF geh&#xF6;rt nicht seinen F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften, nicht Parteien und nicht Interessengruppen. Er ist dem Publikum verpflichtet. Diese Verpflichtung ist der Ma&#xDF;stab meiner Bewerbung.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der CEO und gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrende Vorstand der APA will, den &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk publizistisch unabh&#xE4;ngiger, digital st&#xE4;rker und organisatorisch effizienter aufstellen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/orf-generaldirektion-clemens-pig-bestaetigt-seine-bewerbung-978458/</link></item><item id="978457"><title>ORF-Generaldirektion: Ingrid Thurnher kandidiert nicht </title><pubDate>1779975183</pubDate><description>&lt;div&gt;Wien &#x2013; Ingrid Thurnher wird sich nicht um die ORF-Generaldirektion f&#xFC;r die Amtsperiode ab 2027 bewerben. Das teilte die derzeitige ORF-Chefin am heute, dem letzten Tag der Bewerbungsfrist, in einer E-Mail an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Thurnher hatte den ORF nach dem Abgang von Roland Wei&#xDF;mann &#xFC;bernommen. Seither sorgten mehrere Debatten und Aff&#xE4;ren rund um den ORF &#x2013; unter anderem &#xFC;ber F&#xFC;hrungskultur, politischen Einfluss und Personalentscheidungen &#x2013; f&#xFC;r Unruhe am K&#xFC;niglberg.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Eine weitere Bewerbung w&#xE4;re zwar reizvoll gewesen, schrieb Thurnher, sie brauche nun aber &#x201E;die H&#xE4;nde frei&#x201C;, um jene Reformen umzusetzen, die sie bei ihrem Amtsantritt angek&#xFC;ndigt habe. Die Entscheidung, nicht erneut anzutreten, bringe ihr &#x201E;eine gewisse Freiheit mit sich: Ich muss nicht taktieren, ich muss nicht tun, was opportun ist.&#x201C;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Ihr Programm aus &#x201E;Transparenz. Konsequenz. Aufarbeitung.&#x201C; wolle sie konsequent weiterf&#xFC;hren. Dazu geh&#xF6;rten Entscheidungen, die &#x201E;m&#xF6;glicherweise weh tun&#x201C; und &#x201E;Widerstand ausl&#xF6;sen&#x201C; w&#xFC;rden. Der von ihr eingesetzte Transparenzbeirat werde noch vor dem Sommer seinen Bericht vorlegen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Zugleich appellierte Thurnher an den ORF-Stiftungsrat und die Politik. Sie erwarte, dass die Entscheidung &#xFC;ber die neue ORF-F&#xFC;hrung &#x201E;im Interesse des Publikums und eines starken ORF&#x201C; getroffen werde. An die Politik richtete sie den Appell, sich &#x201E;mit Zurufen zur&#xFC;ckzuhalten&#x201C;. Der ORF sei &#x201E;nicht der Spielball der Politik&#x201C; und geh&#xF6;re dem Publikum.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Bis zum Ende ihrer Amtszeit werde &#x201E;nicht auf Pause gedr&#xFC;ckt&#x201C;, k&#xFC;ndigte Thurnher an. Sie wolle die k&#xFC;nftige ORF-F&#xFC;hrung beim &#xDC;bergang unterst&#xFC;tzen und gemeinsam an weiteren Sparma&#xDF;nahmen arbeiten. Hintergrund sind zus&#xE4;tzliche finanzielle Belastungen f&#xFC;r den ORF: Ab 2027 soll ein Bundeszuschuss von j&#xE4;hrlich 70 bis 90 Millionen Euro entfallen, zugleich bleibt der ORF-Beitrag gesetzlich bis 2029 eingefroren.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt; &#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die interimistische Generaldirektorin des &#xF6;sterreichischen &#xD6;RR brauche &#x201E;die H&#xE4;nde frei&#x201C; f&#xFC;r Reformen, Aufarbeitung und Entscheidungen, &#x201E;die m&#xF6;glicherweise wehtun werden&#x201C;, erkl&#xE4;rte sie in einem Schreiben an die Belegschaft.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/orf-generaldirektion-ingrid-thurnher-kandidiert-nicht-978457/</link></item><item id="978454"><title>Verl&#xE4;sst taz: Nicholas Potter wird Chefreporter der Premium-Gruppe von Axel Springer</title><pubDate>1779962396</pubDate><description>Berlin &#x2013; Zum 1. Juli wird Nicholas Potter Chefreporter f&#xFC;r die Marken der Premium-Gruppe &#x2013; &#x201E;Welt&#x201C;, &#x201E;Politico Deutschland&#x201C;&#xA0;und &#x201E;Business Insider Deutschland&#x201C;. Seine journalistischen Schwerpunkte liegen in der Berichterstattung &#xFC;ber Gro&#xDF;britannien, die USA, den Nahen Osten sowie demokratiefeindliche Entwicklungen in Deutschland. Zudem plant er den Launch eines Podcasts.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der geb&#xFC;rtige Brite hat zuletzt bei der taz gearbeitet. Seine Artikel erschienen au&#xDF;erdem in &#x201E;The Guardian&#x201C;, &#x201E;Haaretz&#x201C;, der &#x201E;Jerusalem Post&#x201C;&#xA0;und der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;. Er ist Autor des Bestsellers &#x201E;Die neue autorit&#xE4;re Linke&#x201C; und wurde f&#xFC;r seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Helge Fuhst, Vorsitzender der Chefredaktionen von &#x201E;Welt&#x201C;, &#x201E;Politico Deutschland&#x201C;&#xA0;und &#x201E;Business Insider &#x201C;Deutschland, kommentiert via LinkedIn: &#x201E;Ich freue mich mit dem ganzen Team auf unsere Zusammenarbeit, lieber Nicholas.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Potter selbst schreibt auf LinkedIn: &#x201E;Personal news: Zum 1. Juli wechsele ich als Chefreporter zur Premium-Gruppe von Axel Springer und berichte f&#xFC;r WELT, POLITICO DE und Business Insider DE aus dem In- und Ausland. Au&#xDF;erdem launche ich einen Podcast. Herzlichen Dank an Helge Fuhst &#x2013; ich freue mich auf die Zusammenarbeit!&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Journalist und Buchautor wechselt zum 1. Juli zu &#x201E;Welt&#x201C;, &#x201E;Politico Deutschland&#x201C; und &#x201E;Business Insider Deutschland&#x201C;. Was noch geplant ist.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/verlaesst-taz-nicholas-potter-wird-chefreporter-der-premium-gruppe-von-axel-springer-978454/</link></item><item id="978449"><title>Karsten Wildberger beim Deutschen PR-Tag: &#x201E;In der KI-Welt wird Vertrauen knapp&#x201C;</title><pubDate>1779949572</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Mit einer pers&#xF6;nlichen Anekdote &#xFC;ber eine t&#xE4;uschend echte KI-Sprachnachricht er&#xF6;ffnete Digitalminister Karsten Wildberger den Deutschen PR-Tag 2026 der Deutschen Public Relations Gesellschaft e. V. (DPRG). Die eigentliche Frage sei heute nicht mehr, &#x201E;wie gut&#x201C; KI-Inhalte gemacht seien, sagte Wildberger, sondern: &#x201E;Ist das echt? Kann ich darauf vertrauen?&#x201C; K&#xFC;nstliche Intelligenz ver&#xE4;ndere nicht nur die Kommunikation, sondern auch die Bedingungen, unter denen Vertrauen entstehe.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Minister stellte seine Rede unter das Leitmotiv &#x201E;Leapfrogging&#x201C; &#x2013; also die M&#xF6;glichkeit f&#xFC;r Deutschland, durch KI einen technologischen Sprung nach vorne zu machen. Deutschland m&#xFC;sse nicht vergangene Plattformvers&#xE4;umnisse aufholen, k&#xF6;nne aber bei der Einbettung von KI in Industrie, Verwaltung und kritische Infrastruktur eine f&#xFC;hrende Rolle &#xFC;bernehmen. Als Vorteile nannte Wildberger Industrie, Mittelstand und rechtsstaatliche Institutionen.&#xD;
&lt;br /&gt;Zugleich kritisierte er eine Kultur der Selbsthemmung. Deutschland sei &#x201E;blitzschnell geworden im Kommentieren, Bewerten, Lautwerden &#x2013; und zu langsam im Umsetzen&#x201C;. Wer &#x201E;Leapfrogging&#x201C; ernst meine, m&#xFC;sse diese Haltung &#xFC;berwinden.&#xD;
&lt;br /&gt;Als Beispiele f&#xFC;r Fortschritte nannte Wildberger drei Projekte seines Ministeriums:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Infrastruktur-Genehmigungsverfahren seien mithilfe agentischer KI weitgehend automatisiert worden, der Aufwand sinke um mehr als 80 Prozent.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Der geplante &#x201E;Deutschland-Stack&#x201C; solle eine gemeinsame digitale Infrastruktur f&#xFC;r Verwaltung und Wirtschaft schaffen. Die EUDI-Wallet solle ab Januar 2027 einsatzbereit sein.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die Kooperation von Schwarz Gruppe, Aleph Alpha und Cohere bezeichnete Wildberger als Beispiel technologischer Souver&#xE4;nit&#xE4;t mit gemeinsamer europ&#xE4;ischer Wertebasis.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
Der Minister warnte zugleich vor einfachen Antworten im Umgang mit KI. Weder Technologie-Euphorie noch pauschale Ablehnung w&#xFC;rden der Situation gerecht. &#x201E;Wir m&#xFC;ssen die Ambivalenz aushalten&#x201C;, sagte Wildberger. Ablehnung stoppe KI nicht, sondern f&#xFC;hre nur dazu, dass andere die Kontrolle &#xFC;bernehmen.&#xD;
&lt;br /&gt;Besonders ausf&#xFC;hrlich sprach Wildberger &#xFC;ber die Rolle der Kommunikationsbranche. Kommunikation arbeite &#x201E;am Betriebssystem des Vertrauens&#x201C;, sagte er. In einer KI-Welt werde nicht mehr Aufmerksamkeit die knappste Ressource sein, sondern Vertrauen. KI k&#xF6;nne Inhalte erzeugen, aber keine Verantwortung &#xFC;bernehmen.&#xD;
&lt;br /&gt;F&#xFC;r die Branche sieht Wildberger vier zentrale Ver&#xE4;nderungen:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Vertrauen werde wichtiger als Aufmerksamkeit.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Glaubw&#xFC;rdigkeit werde zunehmend technisch &#xFC;berpr&#xFC;fbar &#x2013; etwa durch Standards zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;PR verschiebe sich &#x201E;von Verpackung zu Architektur&#x201C;: Gefragt seien Verantwortung und Nachweisbarkeit.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die menschliche Stimme werde wertvoller, nicht &#xFC;berfl&#xFC;ssig.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
Zum Abschluss warb Wildberger f&#xFC;r mehr Gestaltungswillen in Deutschland. Ziel m&#xFC;sse ein Land sein, &#x201E;das sich wieder stark anf&#xFC;hlt&#x201C;, weil Dinge funktionierten und Vertrauen entstehe. &#x201E;Wer in dieser Zeit gestaltet, gestaltet die Zukunft. Wer nicht gestaltet, wird gestaltet&#x201C;, sagte der Minister.&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Vorst&#xE4;ndin Julia B&#xF6;nisch erkl&#xE4;rt den Erfolg: &#x201E;Unser starkes Jahresergebnis spiegelt die Bedeutung der Stiftung Warentest f&#xFC;r die Verbraucherinnen und Verbraucher wider, die in Zeiten von KI und fragw&#xFC;rdigen Produktinformationen im Internet einen Vertrauensanker suchen. Niemand testet so unabh&#xE4;ngig und aufwendig wie wir.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Treiber des Wachstums war vor allem das Digitalgesch&#xE4;ft: Die Zahl der kostenpflichtigen Digital-Abos stieg um 13,9 Prozent auf 140.200, der damit erzielte Umsatz wuchs um 11 Prozent auf rund 10,6 Millionen Euro. Zugleich verzeichneten beide Zeitschriftentitel &#x2013; Stiftung Warentest und Stiftung Warentest Finanzen &#x2013; entgegen dem Markttrend ein leichtes Umsatzwachstum.&#xD;
&lt;br /&gt;Einen weiteren Beitrag leistete der umfassende Marken-Relaunch im Februar 2025: Die Magazine erhielten eine frische Optik, der Fokus liegt seither st&#xE4;rker auf der Dachmarke. 93 Prozent der Bev&#xF6;lkerung in Deutschland kennen die Stiftung Warentest, 74 Prozent vertrauen ihr.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Schattenseite: Die Zahl der monatlichen Print-Abonnements der Zeitschrift Stiftung Warentest ging um 4,9 Prozent auf 262.912 zur&#xFC;ck, der Einzelheftverkauf sank um 3 Prozent. Bei Stiftung Warentest Finanzen waren die R&#xFC;ckg&#xE4;nge &#xE4;hnlich. Der Zuwachs der Digital-Abonnements federt diese R&#xFC;ckg&#xE4;nge jedoch ab.&#xD;
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Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;CvD-Redaktionssteuerung: Planung, Priorisierung und termingerechte Koordination im Tagesgesch&#xE4;ft&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Themenmanagement &#xFC;ber alle Kan&#xE4;le inkl. Qualit&#xE4;ts- und Konsistenzpr&#xFC;fung der Botschaften&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;KPI-gest&#xFC;tzte Steuerung: Definition, Erfolgsmessung und kontinuierliche Optimierung&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Vorbereitung und Moderation der t&#xE4;glichen Morgenlage (pr&#xE4;senz, virtuell, Studio)&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Monitoring/Agenda Surfing und Wettbewerbsbeobachtung f&#xFC;r proaktive Themenbesetzung&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Prozesskoordination und enge Abstimmung mit Themenownern, Content Managern und Redaktion&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Projektsteuerung inkl. Budget&#xFC;berwachung; Aufbau eines KI-Desks&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Mehrj&#xE4;hrige Erfahrung in Konzernkommunikation oder (Wirtschafts-)Redaktion idealerweise als CvD/Newsroom ist gefragt.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-mit-journalistischem-hintergrund-5/themenmanager-cvd-unternehmenskommunikation-wmd-563472/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mehrj&#xE4;hrige Erfahrung in Konzernkommunikation oder (Wirtschafts-)Redaktion ist gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/huk-coburg-sucht-themenmanager-cvd-unternehmenskommunikation-978446/</link></item><item id="978445"><title>Erkl&#xE4;ren leicht gemacht: Was Journalistinnen und Journalisten &#xFC;ber erfolgreiche Erkl&#xE4;rformate wissen m&#xFC;ssen</title><pubDate>1779947544</pubDate><description>Berlin &#x2013; Warum bleiben Sterne am Himmel und fallen nicht herunter? Mit dieser Kinderfrage er&#xF6;ffnet Medientrainerin Nea Matzen ihre &#x201E;Journalisten-Werkstatt&#x201C;&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/889/erklaeren-leicht-gemacht _blank&gt;&#x201E;Erkl&#xE4;ren leicht gemacht&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;&#xFC;ber erfolgreiche Erkl&#xE4;rformate &#x2013; und trifft damit den Kern modernen Journalismus. Denn Erkl&#xE4;rst&#xFC;cke beantworten nicht nur Fragen, sie schaffen Orientierung, Vertrauen und Bindung an journalistische Marken. In Zeiten von Informationsflut, KI-Antworten und schwindender Aufmerksamkeit werde verst&#xE4;ndliches Erkl&#xE4;ren zur zentralen Kompetenz von Redaktionen, argumentiert Matzen. Wie gute Erkl&#xE4;rformate entstehen und worauf Journalistinnen und Journalisten dabei achten sollten, zeigt sie unter anderem in zehn Schritten:&#xD;
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&lt;strong&gt;1. Erz&#xE4;hlidee:&lt;/strong&gt;&#xA0;Entwickeln Sie zuerst eine zielgruppengerechte Leitfrage.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Recherche:&lt;/strong&gt;&#xA0;Sammeln Sie Fakten, sortieren Sie sie nach Wichtigkeit, legen Sie ein Rechercheprotokoll mit allen Quellen an.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Kernaussagen:&lt;/strong&gt;&#xA0;Formulieren Sie Ihr Rechercheergebnis in wenigen S&#xE4;tzen, die Grundlage f&#xFC;r Ihr Storyboard sind.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. Textaufbau:&lt;/strong&gt;&#xA0;Legen Sie die logische Abfolge der Sinnabschnitte fest.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5. Visuelle Ebene:&lt;/strong&gt;&#xA0;Planen Sie f&#xFC;r jede S&#xE4;ule mindestens ein passendes Bild oder ein grafisches Element ein. Arbeiten Sie so fr&#xFC;h wie m&#xF6;glich mit einem Grafiker oder einer Grafikerin zusammen, falls Ihr Verlag oder Sender diese Arbeitsteilung erm&#xF6;glicht. Wenn eine Aussage l&#xE4;nger ist, muss der Text von einer Bildfolge oder Animation begleitet werden. Je mehr die Bilder aussagen, desto weniger Text wird gebraucht. Aber Text und Zahlen dienen dazu, Fakten zu etablieren.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;6. Fact-Checking:&lt;/strong&gt;&#xA0;Pr&#xFC;fen Sie die Aussagen und die Text-Bild-Stimmigkeit. Nutzen Sie das Vier-Augen-Prinzip.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;7. Storyboard:&lt;/strong&gt;&#xA0;Arbeiten Sie mit dem Raster Position, Text, Bildidee, gegebenenfalls Atmo/Musik. Denken Sie bei Videos in Sequenzen; bei Storys und Karussells in Kombinationen aus Bild und Overlay-Text. Passen Sie die Textl&#xE4;ngen an. Je nach Format und Ausspielweg legen Sie den passenden Schnittrhythmus fest sowie die Effekte (zum Beispiel Animation, Zoom, eventuell Schwenks).&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;8. Feinschliff:&lt;/strong&gt;&#xA0;Lesen Sie den Text laut und passen Sie die Sprache an die Zielgruppe an. Streichen Sie F&#xFC;llw&#xF6;rter, optimieren Sie die &#xDC;berleitungen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;9. Produktion:&lt;/strong&gt;&#xA0;Text- und Bildebene sind untrennbar miteinander verbunden. Jeder Strang tr&#xE4;gt eigene Informationen, nur in der Kombination entsteht ein stimmiges Ganzes. In gro&#xDF;en Redaktionen &#xFC;bernehmen die Profis f&#xFC;r den jeweiligen Bereich diese Aufgaben. Wer diese Ressourcen nicht hat, aktiviert beide Gehirnh&#xE4;lften und l&#xE4;sst das eigene Know-how zusammenflie&#xDF;en.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;10. Endabnahme:&lt;/strong&gt;&#xA0;Setzen Sie kluges, gut begr&#xFC;ndetes Feedback um.&#xD;
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&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Wichtige Elemente&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Acht Erz&#xE4;hlformen fu&#x308;r Erkl&#xE4;rvideos&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Planung mit Storyboard&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Tools &amp; Technik&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ausgezeichnete Formate&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&#x201E;Immer wieder Aha-Momente&#x201C;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Erkl&#xE4;ren auf Social Media&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Von der Maus lernen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Checkliste&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/889/erklaeren-leicht-gemacht _blank&gt;&lt;strong&gt;Zur&#xA0;&#x201E;Journalisten-Werkstatt&#x201C;&#xA0;&#x201E;Erkl&#xE4;ren leicht gemacht&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;&#x201E;Die privaten Sender gehen zurzeit durch ein wirtschaftliches Tal. Alle m&#xFC;ssen sparen. Je kleiner die Einheit ist, desto schwieriger ist es f&#xFC;r sie&#x201C;, wei&#xDF; Yvonne Malak, die seit Jahrzehnten in der Radiobranche unterwegs ist. Sie moderierte in den 90ern bei RTL, war sp&#xE4;ter Unterhaltungschefin und Programmdirektorin bei BB Radio und ist seit 2006 als Beraterin von Radiostationen t&#xE4;tig.&#xD;
&lt;br /&gt;Vor allem die Einnahmenseite macht offenbar in diesen Wochen und Monaten Probleme. Malak erkl&#xE4;rt: &#x201E;Das M&#xF6;belhaus, das Autohaus, der mittelst&#xE4;ndische Betrieb &#x2013; alle achten extrem auf ihre Ausgaben, weil auch bei ihnen die Nachfrage stockt.&#x201C; Hinzu komme, sagt die Radiokennerin, dass bei den Radiosendern in den Sales-Teams nicht immer die beste Ausbildung stattgefunden habe.&lt;br /&gt;&#x201E;In Teilen selbstgemacht&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Insofern ist die aktuelle Situation bei vielen Sendern in Teilen auch selbst gemacht. &#x201E;Die Gattung Radio hat sich in Sachen Werbepreise immer weiter selbst unterboten. Man hat Radiowerbung zu Dumpingpreisen verkauft. Der Durchschnitts-TKP beim Radio liegt bei rund vier Euro&#x201C;, sagt Malak. TKP steht f&#xFC;r Tausend-Kontakt-Preis, im Marketing der Geldbetrag, den man f&#xFC;r eine Werbema&#xDF;nahme einsetzt, um 1.000 Menschen aus der entsprechenden Zielgruppe zu erreichen. Somit ist Radiowerbung deutlich g&#xFC;nstiger als Werbung in anderen Medien. Laut Malak liege der TKP bei Plakatwerbung bei rund zehn, im TV bei etwa 60 und in der Zeitung sogar bei etwa 90 Euro.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Unbestritten hat das Radio weiterhin gro&#xDF;e St&#xE4;rken, die insbesondere f&#xFC;r den Mittelstand wichtig sind&#x201C;, sagt sie. &#x201E;Radio ist laut Forsa-Institutionen-Ranking mit 82 Prozent weiterhin das vertrauensw&#xFC;rdigste Nachrichtenmedium vor allen anderen Mediengattungen. Und laut einer EBU-Studie von 2022 auch das allgemein vertrauensw&#xFC;rdigste Medium. Radio-Werbespots sind schnell produziert und schnell on air zu bringen. Es gibt Untersuchungen, etwa vom Radiocentre UK oder RMS, die besagen, dass man jeden in Radio investierten Euro mehrfach zur&#xFC;ckbekommt&#x201C;, erkl&#xE4;rt sie.&#xD;
&lt;br /&gt;Genau an diesem Punkt setzt auch eine Kampagne an, die Malak in den vergangenen Wochen initiiert hat. Bei vielen Sendern l&#xE4;uft schon seit l&#xE4;ngerer Zeit die &#x201E;Radio &#x2013; geht ins Ohr, bleibt im Kopf&#x201C;-Kampagne, die jedoch auf Kundenkommunikation ausgerichtet ist, w&#xE4;hrend sich die Malak-Idee konkret an B2B, also Business-Kommunikation, richtet. Die Kampagne soll den echten Wert von Radiowerbung gegen&#xFC;ber potenziellen Werbepartnern unterstreichen.&lt;br /&gt;&#x201E;Elementar f&#xFC;r die Meinungsbildung&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Was verloren gehen w&#xFC;rde, wenn die Privatradios die Krise nicht &#xFC;berstehen, zeigt besonders der Blick nach Nordrhein-Westfalen. Wegen seiner Struktur bereichert das Privatradio den Radiomarkt dort noch mehr als in anderen Bundesl&#xE4;ndern. In NRW gibt es keinen ganz gro&#xDF;en lokalen Radioplayer, daf&#xFC;r aber eben die vielen kleinen Sender unter dem Mantel Radio NRW. 44 sind es bisher, und die seien elementar f&#xFC;r die Meinungsbildung, sagt Volkmar Kah, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer des NRW-Landesverbandes des Deutschen Journalisten-Verbands.&#xD;
&lt;br /&gt;Dass es aber dauerhaft 44 bleiben, ist eher unwahrscheinlich. Kah sagt: &#x201E;Gerade nach den Marktbereinigungen im Printbereich der vergangenen Dekaden sind die im NRW-Landesmediengesetz verankerten Sender oftmals die einzige Konkurrenz zu den verbliebenen, oftmals ausged&#xFC;nnten Zeitungsredaktionen. Dass nun auch diese S&#xE4;ule der NRW-Medienvielfalt angesichts von sehr akuten Fusionsszenarien der Landesanstalt f&#xFC;r Medien &#x2013; aus 44 werden im Worst Case 26 &#x2013; akut unter Druck ger&#xE4;t, ist zumindest zum Teil ein hausgemachtes Problem.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Die Tr&#xE4;ger der Lokalsender, die als Vereine organisierte Veranstaltergemeinschaften f&#xFC;r die publizistische Lizenz und oft an Verlage angedockte Betriebsgesellschaften f&#xFC;r den wirtschaftlichen Betrieb sind, h&#xE4;tten es in Zeiten guter zweistelliger Renditen vers&#xE4;umt, das System zukunftsf&#xE4;hig aufzustellen. &#x201E;Und auch die Initiativen aus Medienregulierung und Politik in den vergangenen Jahren waren hier wenig hilfreich&#x201C;, so Kah.&lt;br /&gt;Mutige Aktion&#xD;
&lt;br /&gt;Der DJV in NRW weise bereits seit Jahren darauf hin, dass es mit Blick auf eine fl&#xE4;chendeckende lokaljournalistische Versorgung in NRW eigentlich eine konzertierte mutige Aktion gebraucht h&#xE4;tte. Die aktuelle Entwicklung aber ist eine andere. Der WDR als &#xF6;ffentlich-rechtlicher Rundfunk hat eine Infooffensive gestartet und sich regional st&#xE4;rker aufgestellt, w&#xE4;hrend sich die Privaten aus dem Lokalen zur&#xFC;ckziehen.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Ob das am Ende f&#xFC;r die Anbietervielfalt, aber auch mit Blick auf die notwendige Refinanzierbarkeit privater lokaljournalistischer Angebote in einem schwierigen Markt eine gute Idee ist, darf zumindest bezweifelt werden&#x201C;, sagt Kah. F&#xFC;r die Zukunft erwartet derweil Yvonne Malak, dass sich kleinere Einheiten, also Radiosender mit niedrigerer Reichweite, zusammenschlie&#xDF;en werden. &#x201E;Sie werden es allein in diesem Marktumfeld nicht schaffen. Das liegt auch nicht nur am wirtschaftlichen Umfeld, sondern auch am Medienkonsum, der sich ver&#xE4;ndert. Auch darauf hat man zu lange nicht angemessen reagiert&#x201C;, so die Radioberaterin.&#xD;
&lt;br /&gt;Sie sieht also Funkhaus-Modelle und Fusionen kommen. &#x201E;Die ganz gro&#xDF;en Player werden auch in der n&#xE4;chsten Zeit durchkommen, die Gattung Radio wird es also nat&#xFC;rlich weiterhin geben. Aber es wird wichtiger werden, dass man noch wirtschaftlicher arbeitet&#x201C;, sagt Malak, die zugleich die Frage stellt, was das Privatradio heutzutage bieten muss. Dazu geh&#xF6;rt ihrer Meinung nach auch die Debatte, ob Radioprogramme noch gro&#xDF;e Nachrichtenredaktionen brauchen. &#x201E;News sind &#xFC;berall und sofort verf&#xFC;gbar &#x2013; beim Radio muss man darauf immer bis zur vollen Stunde warten. Ich empfehle meinen Kunden eher, ins Entertainment und die Morningshow zu investieren.&#x201C;&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>F&#xFC;r das lokale Nachrichtengeschehen sind private Radiosender vielerorts eine unverzichtbare Informationsquelle. Doch im Zuge der allgemeinen Wirtschaftskrise und der Sparsamkeit der Werbepartner geraten sie unter Druck.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/radio-15/private-radiosender-stecken-tief-in-der-krise-978434/</link></item><item id="978433"><title>Julia Becker warnt vor Macht der Plattformkonzerne</title><pubDate>1779877019</pubDate><description>Berlin &#x2013; Die Funke-Verlegerin Julia Becker attackiert die globalen Konzerne, welche die Existenz klassischen Medien gef&#xE4;hrden. &#x201E;Gro&#xDF;e Plattform- und KI-Konzerne profitieren von journalistischer Leistung, ohne in deren Entstehung vergleichbar zu investieren. Sie externalisieren Kosten f&#xFC;r Recherche, Qualit&#xE4;t und Verifikation, internalisieren aber die Gewinne&#x201C;, schreibt Becker im Nachrichtenmagazin Focus. Die Verlegerin warnt: &#x201E;&#xD6;konomisch mag das effizient erscheinen. Demokratisch ist es brandgef&#xE4;hrlich.&#x201C; Wenn professioneller Journalismus seine wirtschaftliche Basis verliere, werde er ersetzt, mahnt Becker, &#x201E;durch billigere Inhalte, lautere Inhalte und Inhalte, die nicht der Wahrheit verpflichtet sind, sondern ausschlie&#xDF;lich maximaler Wirkung.&#x201C;&#xD;
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Journalistische Medien sind aus Beckers Sicht daher keine Marktteilnehmer unter vielen: &#x201E;Sie sind demokratische Infrastruktur. Sie sind die vierte Gewalt &#x2013; nicht, weil sie regieren, sondern weil sie Macht sichtbar machen, kontrollieren und einordnen. Weil sie Fragen stellen, wenn andere schweigen. Weil sie &#xD6;ffentlichkeit herstellen, auch dort, wo es unbequem wird. Diese Funktion steht massiv unter Druck. Denn die Macht &#xFC;ber &#xF6;ffentliche Sichtbarkeit liegt nicht mehr prim&#xE4;r bei Redaktionen, sondern bei wenigen globalen Plattformkonzernen: Meta, Alphabet, ByteDance. Sie kontrollieren nicht Inhalte, aber Reichweite. Und Reichweite ist Macht.&#x201C;&#xD;
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Ein Blick in die USA zeige, wohin das f&#xFC;hren kann, so Becker weiter. &#x201E;Dort ist Vertrauen in Medien entlang politischer Linien zerbrochen. F&#xFC;r viele existiert keine gemeinsame Faktenbasis mehr. Ohne gemeinsame Wirklichkeit wird Demokratie fragil. Europa ist davor nicht gesch&#xFC;tzt.&#x201C; Unternehmen wie OpenAI oder Google entwickeln Systeme, die &#x201E;Inhalte neu zusammensetzen und erzeugen&#x201C;, schreibt Becker in dem Gastbeitrag im Focus: &#x201E;Technologisch ist das beeindruckend. Demokratisch und &#xF6;konomisch wirft es fundamentale Fragen auf.&#xD;
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Denn diese Systeme basieren auf journalistischer Arbeit, auf Recherchen, Archiven und Informationen, die Redaktionen und Verlage &#xFC;ber Jahrzehnte aufgebaut haben. Gleichzeitig f&#xFC;hren sie Nutzer immer seltener zur&#xFC;ck zu den urspr&#xFC;nglichen Quellen.&#x201C;&#xD;
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Die Aufsichtsratsvorsitzende der Funke-Mediengruppe fordert daher &#x201E;faire Wettbewerbsbedingungen im digitalen Raum&#x201C;: &#x201E;Plattformen m&#xFC;ssen f&#xFC;r die Nutzung journalistischer Inhalte angemessen zahlen &#x2013; verbindlich, nicht freiwillig. Eine Digitalabgabe w&#xE4;re keine Strafe, sondern eine notwendige Korrektur.&#x201C; Zudem verlangt sie klare Regeln f&#xFC;r KI: &#x201E;Transparenz &#xFC;ber Quellen, Schutz geistigen Eigentums und Beteiligung an der Wertsch&#xF6;pfung. Journalistische Arbeit darf nicht dauerhaft kostenloses Trainingsmaterial sein.&#x201C;&#xD;
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Wenn im Fr&#xFC;hjahr oder im Herbst die letzten Tagesg&#xE4;ste den Zug Richtung Landquart und weiter nach Z&#xFC;rich bestiegen haben, geh&#xF6;rt St. Moritz nur den Einheimischen sowie den Bauarbeitern, die bereits die n&#xE4;chste Saison vorbereiten. Dazu kommen, stets um den 1. November herum, zwei Dutzend Journalistinnen und Journalisten, die hier unter der Anleitung von Peter Linden Reportagen und Portr&#xE4;ts recherchieren, schreiben und gemeinsam redigieren. Seit 30 Jahren geht das nun schon so. Touristen weg, Journalisten da.&#xD;
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30 Jahre, in denen sich Linden ein Netzwerk aufgebaut hat, das in der Journalistenausbildung beispiellos ist. Wenn er oder seine Sch&#xFC;tzlinge Themen oder Protagonisten suchen, helfen die lokale Presse und die Bergbahnen, es helfen Polizei, Tourismus AG, Hoteliers, Pfarrer, K&#xFC;nstler oder Handwerker &#x2013; kurzum beinahe der ganze Ort macht mit.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Und dann ist da nat&#xFC;rlich das Hotel Waldhaus am See, das anders als viele andere 365 Tage im Jahr ge&#xF6;ffnet bleibt und deshalb Platz bietet f&#xFC;r die j&#xE4;hrlichen Journalistenkurse. 750 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich wegen der Kurse ins G&#xE4;stebuch eingetragen und so mancher danach auch ganz privat in den Ferien. Direkt am Seeufer und inmitten der B&#xFC;ndner Dreitausender (sowie einem Viertausender) Peter Lindens Rezepte f&#xFC;rs kreative Schreiben kennen zu lernen, das hat offensichtlich seinen Reiz.&#xA0;&#xD;
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Warum er Journalist geworden ist? Und warum gar Ausbildner f&#xFC;r Journalisten? Keiner fragt an diesem Abend, vielleicht, weil die meisten seinen Werdegang ohnehin kennen: Lehrer in Paris, Sportredakteur bei der S&#xFC;ddeutschen Zeitung, Referent bei Journalistenschulen, Verlagen und Unternehmen in fast ganz Europa. Und: Spieleerfinder. Aber das ist eine ganz eigene Geschichte.&#xD;
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Im Scala Cinema erz&#xE4;hlte der M&#xFC;nchner lieber, wie er und seine Teilnehmer Protagonisten und Geschichten entdecken, die das weltber&#xFC;hmte, klischeebehaftete St. Moritz in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.&#xA0;Ganz oben auf seiner Liste stehen gelangweilte Kantonspolizisten, die in der toten Saison mit fingierten Anrufen die benachbarten Ortspolizisten in die Irre f&#xFC;hren.&#xA0;Eine hervorragende Reportage lie&#xDF; sich auch &#xFC;ber die Standseilbahn Corvatsch schreiben, als diese bei Revisionsarbeiten absichtlich von Volltempo auf Vollbremsung gesetzt wurde.&#xA0;Bei diesem vorgeschriebenen Test ist normalerweise nur der Zugf&#xFC;hrer im Wagen.&#xA0;Doch eine von Lindens Seminarteilnehmerinnen durfte ausnahmsweise mitfahren mit. Immer wieder einmal verbringt auch ein Kursteilnehmer eine ganze Nacht mutterseelenallein in einem geschlossenen und stockfinstren Nobelhotel.&#xA0;Dieses um Mitternacht mit der Taschenlampe Zimmer f&#xFC;r Zimmer zu erkunden, ist Teil der Aufgabe. Eine Mutprobe, die in ganz besondere Reportagen m&#xFC;ndet.&#xA0;&#xD;
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Ich habe keinen besseren Platz f&#xFC;r meine Kurse gefunden und sp&#xE4;ter auch keinen mehr gesucht&#x201C;, sagte Peter Linden bei dem Festakt, den Carmen Baumann von der St. Moritz Tourismus AG moderierte. Als Ehrengast war Tamedia-Chef Piedro Supino gekommen, auch Reportagen-Chef Daniel Puntas sa&#xDF; im Publikum, dessen Frau Rocio einst den Kurs &#x201E;Storytelling&#x201C; absolvierte. Sie und andere Teilnehmende aus all den Jahren trugen Ausz&#xFC;ge aus ihren Erstlingswerken vor, die, zusammengef&#xFC;hrt in einem Band, ein h&#xF6;chst originelles Ortsportr&#xE4;t ergeben w&#xFC;rden.&#xD;
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Zum Abschluss des launigen Abends kam newsroom-Verleger Johann Oberauer auf die B&#xFC;hne, in der Hand eine Urkunde. &#x201E;Auszeichnung f&#xFC;r ein Lebenswerk&#x201C; stand am eingerahmten Papier. &#x201E;Du hast hier in St. Moritz &#xFC;ber die vielen Jahre 750 Kerzen angez&#xFC;ndet, die heute in gro&#xDF;en und kleinen Medienh&#xE4;usern leuchten, daf&#xFC;r geb&#xFC;hrt dir Dank und Anerkennung&#x201C;, sagte Oberauer. Mit dieser Auszeichnung w&#xFC;rdigte er zugleich das publizistische Wirken von Linden. In ebenfalls 30 Jahren hat Linden 30 Journalisten-Werkst&#xE4;tten im Medienfachverlag Oberauer geschaffen. &#x201E;30 grandiose Anleitungen f&#xFC;r journalistisches Besserwerdenwollen&#x201C;, nannte sie Oberauer. Von &#x201E;Wie W&#xF6;rter wirken&#x201C; 1996 bis &#x201E;Sensible Sprache&#x201C; 2026 - kein Autor hat ein derart umfassendes Werk abgeliefert und damit Journalistinnen und Journalisten in Deutschland, &#xD6;sterreich und in der Schweiz zu einem professionelleren Einsatz der eigenen Sprache motiviert.&#xD;
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Die gute Nachricht zum Schluss: Das Fest in St. Moritz war &#x201E;nicht die Beerdigung" (Linden). Ende Oktober geht es mit den n&#xE4;chsten Schreibkursen weiter: &#x201E;Creative Storytelling&#x201C; und &#x201E;Sensibel redigieren&#x201C; im Waldhaus am See. &lt;link http://www.peterlinden.de _blank&gt;Anmeldungen&lt;/link&gt; sind bereits m&#xF6;glich.&#xD;
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&lt;br /&gt;Eine von der Bundesregierung beauftragte Expertenkommission zu digitalem Jugendschutz werde bald Vorschl&#xE4;ge zur Regulierung der Plattformen vorlegen, so Pop. Die Bundesregierung m&#xFC;sse sich dann auf EU-Ebene f&#xFC;r eine sch&#xE4;rfere Regulierung von Online-Diensten stark machen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gesetz f&#xFC;r digitale Fairness erwartet&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;US-Tech-Konzerne zu regulieren, sei nicht einfach und gehe nur auf EU-Ebene, erkl&#xE4;rte Deutschlands oberste Verbrauchersch&#xFC;tzerin. Der Digital Services Act m&#xFC;sse konkretisiert werden. Zudem werde in Br&#xFC;ssel an einem neuen Gesetz gearbeitet, dem Digital Fairness Act. &#x201E;Es ist wichtig, dass das jetzt schnell kommt, damit nicht nur Plattformen, sondern auch andere Angebote im Netz sicherer werden.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Die Expertenkommission f&#xFC;r Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt soll ihre Empfehlungen am 24. Juni vorlegen. Mit Spannung wird erwartet, wie sich die Kommission zu einem Mindestalter f&#xFC;r soziale Medien positioniert.&#xD;
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Das liegt vor allem an den unterschiedlichen Vorgaben f&#xFC;r Ein- und Mehrl&#xE4;nderanstalten. W&#xE4;hrend ARD-Sender, die wie der Bayerische, der Westdeutsche oder der Hessische Rundfunk nur f&#xFC;r ein Bundesland senden, ihr Angebot auf jeden Fall reduzieren m&#xFC;ssen, haben mehrere Bundesl&#xE4;nder versorgende Anstalten wie MDR und NDR etwas mehr Spielraum.&#xD;
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&lt;strong&gt;Gro&#xDF;e Anstalten st&#xE4;rker betroffen&lt;/strong&gt;&#xD;
Wenig &#xFC;berraschend sind es vor allem die ganz gro&#xDF;en Anstalten, bei denen gleich mehrere Programme betroffen sind. Beim Bayerischen Rundfunk (BR) m&#xFC;ssen beispielsweise gleich vier der heute zehn Wellen eingestellt werden. Sp&#xE4;testens ab Januar sollen BR24live, BR Verkehr, BR Schlager und Puls Radio nicht mehr senden.&#xD;
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BR24live war ein Programm f&#xFC;r &#x201E;gelegentliche Live-Mitschnitte&#x201C;, wie der BR es nennt, BR Verkehr eine automatisierte Welle mit Nonstop-Verkehrsnachrichten. Bei der Einstellung von BR-Schlager hat sich der BR gleichzeitig f&#xFC;r den Erhalt des Kanals BR-Heimat entschieden, weil dies in Einklang mit dem Ziel stehe, ein einzigartig bayerisches Angebot zu senden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Schon diesen Januar beendet wurde das junge Radioprogramm Puls Radio. Die 14- bis 29-J&#xE4;hrigen m&#xF6;chte man mit der Marke nun rein digital erreichen. Eine Durchschlagskraft wie 1Live in Nordrhein-Westfalen oder selbst DasDing im S&#xFC;dwesten hatte Puls in Bayern aber sowieso nie. Erhalten bleiben obendrein der News-Sender BR24, der Oldie-Sender Bayern1, die Popwelle Bayern3 sowie Bayern2 und BR-Klassik.&#xD;
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&lt;strong&gt;Aus f&#xFC;r die Maus?&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) soll k&#xFC;nftig nur noch sieben Wellen klassisch verbreiten. Aus K&#xF6;ln war schon zu vernehmen, dass sowohl WDR Event als auch das MausRadio &#xFC;ber UKW und/oder DAB+ wegfallen werden. Das MausRadio soll zum Ausgleich jetzt eine eigene Kinder-Audiowelt bei ARD Sounds, der gemeinsamen Audio-App der ARD-Anstalten, erhalten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xC4;nderungen stehen zudem bei 1Live, 1Live Diggi und Cosmo an. Neben der bekannten jungen Welle 1Live soll das bisherige Cosmo zu einem Programm f&#xFC;r die kulturell diverse und urbane Community weiterentwickelt werden, bei der die weltweit gr&#xF6;&#xDF;te und verbindende Jugendkultur Hip-Hop eine zentrale Rolle spielt.&#xD;
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Ein neues drittes Audio-Programm, das wie bisher 1Live Diggi online und &#xFC;ber DAB+ empfangbar ist, soll sich an die wachsende Gruppe junger Menschen richten, die sich in einer digital &#xFC;berreizten Medienwelt nach Ruhe, Sicherheit und einer unaufgeregten Medienumgebung sehnen. Weil die Gremien noch nicht zugestimmt haben, sind diese WDR-Pl&#xE4;ne allesamt aber noch nicht in Stein gemei&#xDF;elt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;NDR w&#xE4;gt &#x201E;differenziert ab&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Acht statt elf, also drei weniger, hei&#xDF;t es k&#xFC;nftig auch beim Norddeutschen Rundfunk (NDR). Er will daher die drei Digital-Programme NDR Info Spezial, NDR Schlager und NDR Blue Ende 2026 einstellen. Der Sender spricht gegen&#xFC;ber dem KNA-Mediendienst von &#x201E;einem differenzierten Abw&#xE4;gungsprozess unter Beteiligung der betroffenen Bereiche, der Medienforschung sowie von Rechtsexperten&#x201C;. Unver&#xE4;ndert erhalten bleiben NDR 1 Niedersachsen, NDR 1 Welle Nord, NDR 1 Radio MV, NDR 90,3, NDR2, N-Joy, NDR Kultur und auch NDR Info.&#xD;
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Der Hessische Rundfunk durchl&#xE4;uft derweil mehrere Phasen bei der Erarbeitung seiner Radiostrategie. W&#xE4;hrend eine erste schon durch ist, steht eine weitere Runde erst f&#xFC;r 2027 an. Bisher steht fest, dass es eine Kooperation f&#xFC;r hr-Info mit SWR Aktuell vom S&#xFC;dwestrundfunk (SWR) geben soll und die Zusammenlegung des jungen Programms YouFM mit DasDing und Unser Ding von SWR und Saarl&#xE4;ndischem Rundfunk (SR) kommt.&#xD;
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Aus den drei eigenst&#xE4;ndigen Jugendwellen wird ab Juni dann das neue DasDing. F&#xFC;r AntenneSaar, das deutsch-franz&#xF6;sische Info-Radio des SR auf DAB+ (fr&#xFC;her: SR-Info), steht der Start einer Kooperation mit den Infowellen SWR Aktuell und hr-info, die ihrerseits zu einem gemeinsamen Programm zusammengehen wollen, f&#xFC;r Januar 2027 an.&#xD;
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&lt;strong&gt;SWR, SR und HR kooperieren&lt;/strong&gt;&#xD;
Neben den &#xC4;nderungen im Info- und Jugendbereich baut der SWR zudem sein Programm SWR 4 um. Beim SWR ist vorgesehen, aus acht nur noch sechs Wellen zu machen. SWR4 Baden-W&#xFC;rttemberg und SWR4 Rheinland-Pfalz werden daher vollst&#xE4;ndig zusammengef&#xFC;hrt, auch in der Primetime am Morgen. Sie senden bereits seit einigen Wochen vollst&#xE4;ndig gemeinsam. Best&#xFC;ckt werden sie mit Beitr&#xE4;gen aus beiden Bundesl&#xE4;ndern, hei&#xDF;t es vom Sender.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) sind es ab 2027 noch sieben Wellen, die veranstaltet werden: MDR Aktuell, MDR Jump, MDR Kultur, MDR Sachsen sowie MDR Sachsen-Anhalt und MDR Th&#xFC;ringen. Auch MDR Sputnik geht weiter, wird allerdings nur noch bis Jahresende via UKW verbreitet und soll danach rein digital weiterleben. Grund ist hier nicht allein der Reformstaatsvertrag, sondern auch der von Intendant Ralf Ludwig Mitte Mai im Rundfunkrat verk&#xFC;ndete Sparkurs, der f&#xFC;r den MDR auch im TV-Bereich weitreichende Folgen hat.&#xD;
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&lt;strong&gt;Noch keine Details aus Bremen und vom RBB&lt;/strong&gt;&#xD;
Noch keine Details gibt es vom RBB. Der RBB teilte auf Anfrage mit: F&#xFC;r den RBB st&#xFC;nde &#x201E;eine Anpassung seines Staatsvertrags auf Grundlage des Reformstaatsvertrages noch aus&#x201C;. Die entsprechende Novellierung des Gesetzes wird gerade zwischen dem Berliner Senat und der Brandenburger Landesregierung final abgestimmt.&#xD;
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Man werde sich daher erst auf Grundlage einer gesetzlichen Beauftragung zur k&#xFC;nftigen Radioflotte &#xE4;u&#xDF;ern, &#x201E;da sich erst daraus unsere Gestaltungsspielr&#xE4;ume und Verpflichtungen ergeben&#x201C;, so der RBB.&#xD;
In Bremen soll es dem Sender zufolge keine Ver&#xE4;nderungen im Audio-Portfolio geben: &#x201E;Die H&#xF6;rfunkprogramme, die Radio Bremen veranstaltet, sind nicht betroffen. Wir f&#xFC;hren unsere Angebote Bremen Eins, Bremen Zwei, Bremen NEXT und Bremen Vier also fort.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
In der kompletten Audio-Strategie noch offen bleibt zudem, wie es k&#xFC;nftig mit der zuletzt etwas ausufernden Beauftragung von Podcasts f&#xFC;r die neue Plattform ARD Sounds weitergeht, die erst seit M&#xE4;rz offiziell am Start ist und die ARD Audiothek, die fr&#xFC;here gemeinsame Radio-Mediathek von ARD und Deutschlandradio, ersetzt. Der MDR hat f&#xFC;r seine Podcasts bereits neue Erfolgsma&#xDF;st&#xE4;be verk&#xFC;ndet. So sollen Angebote, die regelm&#xE4;&#xDF;ig weniger als 6000 Nutzer erreichen, demn&#xE4;chst wegfallen.&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;link https://www.prreportawards.de/kategorien/ _blank&gt;Die Kategorien&lt;/link&gt;&#xA0;gruppieren sich in den Feldern Corporate, Marken und Produkte, Politik und Gesellschaft, Content-Kommunikation und Kompetenzen. Neu dazu gekommen sind in diesem Jahr die Kategorien CEO-Kommunikation und Sport.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Die Late Deadline endet am 10. Juni 2026.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Alle Informationen zur Einreichung, den Link zum Tool und den Kontakt zu unserem Team, das gerne bei der Einreichung ber&#xE4;t, gibt es&#xA0;&lt;link https://www.prreportawards.de/einreichen/ _blank&gt;auf unserer Awards-Webseite&lt;/link&gt;.&lt;/div&gt;&#xD;
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RTL widerspricht der Darstellung. Der Vorwurf bestehe seit einem Jahr nicht mehr. Zudem gebe es inzwischen Urteile, die die Haltung des Senders best&#xE4;tigten. Seitens der ermittelnden Beh&#xF6;rde habe &#x201E;zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise der Verdacht&#x201C; bestanden, Geray habe sich &#x201E;strafrechtlich relevant an einer terroristischen Vereinigung beteiligt&#x201C;, teilte eine Sprecherin mit. Die Reporterin sei im gesamten Verfahren daher &#x201E;ausschlie&#xDF;lich als Zeugin gef&#xFC;hrt&#x201C; worden.&#xD;
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Ein geplanter Brandanschlag auf eine Asylunterkunft konnte laut RTL durch einen rechtzeitigen Hinweis von Geray an die Polizei verhindert werden.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Das Bundeskriminalamt soll der RTL-Reporterin Angelique Geray laut &#x201E;S&#xFC;ddeutscher Zeitung&#x201C; w&#xE4;hrend einer Undercover-Recherche eine aktive Einflussnahme vorgeworfen haben. RTL weist die Darstellung zur&#xFC;ck.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/bka-stellte-rolle-von-rtl-reporterin-bei-undercover-recherche-infrage-978411/</link></item><item id="978410"><title>So werden Medienprofis zu gefragten Experten</title><pubDate>1779719959</pubDate><description>Berlin &#x2013; Schon seit mehreren Jahren sind in den Medienh&#xE4;usern zwei gegenl&#xE4;ufige Entwicklungen zu beobachten, was die beruflichen und finanziellen Aussichten angeht. Einerseits werden Teams zusammengelegt und verkleinert, klassische Journalistenstellen beschr&#xE4;nkt (z. B. kaum noch Termine au&#xDF;erhalb, kein Recherche- oder Reisebudget) oder ganz gestrichen. Die Einkommen stagnieren oder sinken. Andererseits gelingt es bestimmten Medienprofis, sich davon abzusetzen und sogar deutlich zu verbessern: Sie erhalten herausragende Geh&#xE4;lter und Arbeitsbedingungen und haben viele pers&#xF6;nliche Freiheiten (z. B. eigene Themenwahl, umfangreiche Mitspracherechte, komplett ortsunabh&#xE4;ngiges Arbeiten).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das sind keine Gefallen der Arbeitgeber, und diese Erfolge sind auch nur begrenzt dem Verhandlungsgeschick dieser Medienprofis geschuldet. Sondern: Sie haben sich von der Masse der relativ austauschbaren Mitarbeiter in den Newsrooms und Pool-Redaktionen abgesetzt und treten als Experten auf. Aus Sicht der Arbeitgeber stellt das einen Wert f&#xFC;r ihre Medienmarken dar, st&#xE4;rkt sie inhaltlich und f&#xF6;rdert die Unterscheidung von anderen. Zudem sind echte Experten knapp, daher werden sie entsprechend honoriert. Bei dieser Strategie handelt es sich um eine Form der Spezialisierung: Erfolg durch die Wahl eines gefragten Themengebietes, einer besonderen Arbeitsmethode (z. B. Investigativ- oder Datenrecherche) oder eines eigenen Umsetzungsstils (z. B. Analysen im Web-TV).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dass Journalisten selbst &#x201E;zu einer Marke werden&#x201C; sollen (sogenannte &#x201E;Personenmarke&#x201C;), ist eine bekannte und sinnvolle Empfehlung. Das erfordert, eine starke eigene Identit&#xE4;t und Reputation zu entwickeln &#x2013; durch Kompetenz und Leistung, klare Werte und Botschaften, damit Authentizit&#xE4;t. Theoretisch d&#xFC;rfte das jedem einleuchten, und es wird auch von vielen probiert, bleibt aber meist in den Anfangsbem&#xFC;hungen stecken oder wird nicht konsequent umgesetzt. Beispiel: Jemand erzielt zwar Aufmerksamkeit, kann daraus aber keinen finanziellen Nutzen ziehen, sondern hat nur mehr Arbeit und unangenehme Diskussionen (z. B. mit Social-Media-Nutzern). Was macht den Unterschied aus?&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ehrlich die eigene Motivation kl&#xE4;ren&lt;/strong&gt;&#xD;
Entscheidend ist zu Beginn, ehrlich die eigene Motivation zu kl&#xE4;ren, eventuell mithilfe eines Mentors oder Coaches: Warum will man zum Experten werden? Typische Motive sind: Man will sich von anderen abheben und so seine beruflichen Chancen vergr&#xF6;&#xDF;ern; es soll dabei helfen, mehr zu verdienen; man ist davon &#xFC;berzeugt, dass man etwas zu sagen hat oder will etwas bewegen; man w&#xFC;nscht sich mehr Aufmerksamkeit f&#xFC;r sich und sucht daf&#xFC;r eine Plattform. Jedes dieser Motive ist akzeptabel, und meist wird es sich um eine Kombination aus mehreren handeln. Aber man sollte seinen wichtigsten Antrieb kennen, um Entscheidungen zu treffen, die zielf&#xFC;hrend sind. Beispiel: Wer mehr verdienen will, konzentriert sich nicht auf Beliebtheit im Internet (&#x201E;Likes&#x201C;), sondern auf Umsatz.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Notwendige Ressourcen schaffen&lt;/strong&gt;&#xD;
Zu einem gewissen Grad kann man bereits seine aktuelle Stelle nutzen und sie, so weit es geht, in die gew&#xFC;nschte Richtung umgestalten. Beispiel: verst&#xE4;rkt Themen auf dem Gebiet anbieten, auf dem man sich als Experte positionieren will. Aber im Normalfall beginnt der Aufbau des eigenen Expertenstatus neben den bestehenden beruflichen und famili&#xE4;ren Verpflichtungen. Das bedeutet, man sollte pr&#xFC;fen: Wie viel Zeit und Geld kann und will man in dieses Vorhaben investieren, bis es sich selbst tr&#xE4;gt? Daf&#xFC;r braucht es ein Umschichten. Beispiele: weniger Netflix schauen, daf&#xFC;r ein Konzept schreiben; Urlaube streichen, das gesparte Geld in eine Weiterbildung oder eigene Website investieren usw. Reservieren Sie sich daf&#xFC;r Zeitfenster im Kalender, mindestens zwei bis drei Stunden pro Woche.&#xD;
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&lt;strong&gt;Nicht dauerhaft von anderen bremsen lassen&lt;/strong&gt;&#xD;
Nicht jeder Arbeitgeber sieht es gern, wenn seine Mitarbeiter pl&#xF6;tzlich eigene Ideen entwickeln, Projekte au&#xDF;erhalb des gewohnten Rahmens oder gar des Unternehmens angehen und &#xF6;ffentlich sichtbar werden. Vieles spielt dabei eine Rolle: Neid auf das neue Selbstbewusstsein und die innere Unabh&#xE4;ngigkeit, Angst vor einem Kontrollverlust, die Sorge, dass der Mitarbeiter nun st&#xE4;ndig gedanklich abgelenkt sein, sich in seinem Hauptjob weniger engagieren oder dem Unternehmen anderweitig schaden k&#xF6;nnte. Einige Zeit muss man als Mitarbeiter mit all dem leben, auf Dauer sollte man sich aber nicht bremsen lassen. Bei einer Nebent&#xE4;tigkeit (z. B. Gastbeitr&#xE4;ge anderswo, Moderationen, Beratungen) sind zudem die Regelungen des Arbeitsvertrages und bei Bedarf neu auszuhandeln.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Nicht immer nur dem Zeitgeist folgen&lt;/strong&gt;&#xD;
H&#xE4;ufig lassen sich Medienprofis, die sich als Experten positionieren wollen, thematisch vom Zeitgeist inspirieren. Das ist insofern sinnvoll, als dass man daf&#xFC;r ein aktuelles, als wichtig empfundenes Thema besetzen sollte. Es ist jedoch kontraproduktiv, wenn sich bereits alle darauf gest&#xFC;rzt haben und man selbst &#x2013; objektiv gesehen &#x2013; daf&#xFC;r gar nicht besonders qualifiziert ist (Ausbildung, Werdegang). Beispiel: Journalisten, die in einem Jahr als Experten f&#xFC;rs Klima gelten wollen, im n&#xE4;chsten f&#xFC;r Mobilit&#xE4;t, danach f&#xFC;r Diversit&#xE4;t und andere Gerechtigkeitsfragen, nun f&#xFC;r KI. Besser ist es, ein Themengebiet zu w&#xE4;hlen, f&#xFC;r das man fachlich qualifiziert ist und das einen so interessiert und begeistert, dass man sich f&#xFC;nf bis zehn Jahre (oder l&#xE4;nger) damit besch&#xE4;ftigen kann und will.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Auf ein Themengebiet beschr&#xE4;nken&lt;/strong&gt;&#xD;
Ein wenig ironisch wird manchmal gesagt, dass man bereits als Experte gilt, sobald man sich dreimal zum gleichen Thema ge&#xE4;u&#xDF;ert hat. Das hat einen wahren Kern: Neben Kompetenz sind Konsistenz und Wiederholung die wichtigsten Erfolgsfaktoren daf&#xFC;r, als Experte wahrgenommen zu werden. Es ist deshalb zielf&#xFC;hrend, sein Themengebiet zu beschr&#xE4;nken, um sich daf&#xFC;r vertieft einarbeiten, fundiert und regelm&#xE4;&#xDF;ig &#xE4;u&#xDF;ern zu k&#xF6;nnen. So versteht man wirklich etwas davon, wird damit verbunden und bleibt positiv in Erinnerung. Die Abwechslung f&#xFC;r einen selbst kann sich aus unterschiedlichen Aspekten des Hauptthemas und verschiedenen Darstellungsformen ergeben, besser nicht aus st&#xE4;ndig wechselnden, zudem widerspr&#xFC;chlichen Themen, die man alle &#x201E;interessant&#x201C; findet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Seine Expertise nicht verschenken&lt;/strong&gt;&#xD;
Fast immer entsteht auf diesem Weg die Idee, einen thematisch passenden Kanal f&#xFC;r sich zu er&#xF6;ffnen: eine Social-Media-Seite, einen Newsletter, einen Podcast oder YouTube-Kanal. Dabei ist zu bedenken: Das verursacht viel Arbeit, f&#xFC;hrt h&#xE4;ufig nur zu minimalen oder gar keinen Ums&#xE4;tzen &#xFC;ber diesen Kanal, die erhoffte Werbewirkung stellt sich auch nicht ein. Hier sollte man sich klar dar&#xFC;ber sein, was die Umsatzquellen sein sollen. Will man Dienstleistungen (z. B. Beratungen, Texte) oder Produkte (z. B. B&#xFC;cher) verkaufen, m&#xFC;ssen diese Kan&#xE4;le als Werbung daf&#xFC;r konzipiert sein, d&#xFC;rfen also nicht bereits das meiste gratis zur Verf&#xFC;gung stellen. Sollen sie sich dagegen selbst tragen (z. B. durch Anzeigen, Sponsoren), sind die Einnahmen des Kanals das Erfolgsma&#xDF;, nicht seine &#x201E;Beliebtheit&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Das Ziel nicht aus dem Auge verlieren&lt;/strong&gt;&#xD;
Wie bei jedem gr&#xF6;&#xDF;eren Vorhaben wird man auch auf dem Weg zum Experten auf viele Hindernisse sto&#xDF;en, die zu &#xFC;berwinden sind, und dabei herausfinden, was f&#xFC;r einen selbst und &#x2013; genauso wichtig &#x2013; f&#xFC;r andere (Arbeitgeber, Nutzer, Kunden) funktioniert. Hier ist es wichtig, sich immer wieder an die eigene Motivation zu erinnern und sich bei Bedarf zu korrigieren. Beispiel: Man will zum journalistischen Experten f&#xFC;r Rechtsthemen werden, wird aber immer wieder zu News-Diensten eingeteilt. Hier wird man mit dem Chef sprechen und eventuell ins Ratgeber-Ressort wechseln m&#xFC;ssen, zudem sollte man mittelfristig ein berufsbegleitendes Studium angehen und anfangs anderswo ver&#xF6;ffentlichen. Das aber ausschlie&#xDF;lich bezahlt, weil die eigenen Beitr&#xE4;ge das Kernprodukt darstellen.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/angst-vor-jobverlust-in-medienbranche-wie-ki-und-stellenabbau-zur-karrierechance-werden-koennen-978/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Angst vor Jobverlust&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>W&#xE4;hrend in vielen Medienh&#xE4;usern Stellen abgebaut und Budgets gek&#xFC;rzt werden, verbessern manche Medienprofis gezielt ihre Position. Karrierecoach Attila Albert erkl&#xE4;rt, wie Spezialisierung und Expertenstatus dabei zum Erfolgsfaktor werden.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/so-werden-medienprofis-zu-gefragten-experten-978410/</link></item><item id="978409"><title>Steingarts Media Pioneer erstmals profitabel</title><pubDate>1779719815</pubDate><description>Berlin &#x2013; Erstmals sind Zahlen durchgesickert, wie es bei Steingart wirtschaftlich l&#xE4;uft. Chefredakteur Markus Wiegand berichtet exklusiv in &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/911/kress-pro-2026-04 _blank&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;.&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;br /&gt;Seit dem Start vor sieben Jahren trommelt das Start-up Media Pioneer in eigener Sache wie kaum ein anderes Medienhaus hierzulande. Eher zur&#xFC;ckhaltend war das Unternehmen dagegen mit harten Gesch&#xE4;ftszahlen. Bisher wusste man aus den Angaben im &#x201E;Bundesanzeiger&#x201C; nur, dass sich bis 2023 Jahresfehlbetr&#xE4;ge von 17,2 Millionen Euro aufsummiert hatten.&#xD;
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Zahlen musste Media Pioneer bisher kaum bekannt geben, weil das Unternehmen zu klein war. Das hat sich ge&#xE4;ndert: F&#xFC;r das Jahr 2024 meldete das journalistische Start-up einen Rohertrag von 12,4 Millionen Euro (2023: 9,2 Millionen) und ist mit einem Jahres&#xFC;berschuss von 1,0 Millionen Euro (2023: minus 1,3 Millionen Euro) erstmals in die Gewinnzone vorgesto&#xDF;en.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Grund f&#xFC;r das gute Ergebnis: Die Personalkosten (5,8 Mio. Euro) sind leicht gesunken, w&#xE4;hrend der Umsatz deutlich gesteigert wurde. Zudem hat das Unternehmen ein zweites Medienschiff in Betrieb genommen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Noch erstaunlicher sind die Zahlen f&#xFC;r 2025, die freilich noch nicht offiziell im &#x201E;Bundesanzeiger&#x201C; vermeldet worden sind, sondern im Umfeld des Beteiligungsmanagements von Axel Springer durchsickerten, das 36 Prozent an dem Start-up h&#xE4;lt.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Weitere Investitionen&lt;/strong&gt;&#xD;
Demnach beeindruckte Media Pioneer im vergangenen Jahr mit einem Sprung beim Umsatz auf neu 21,2 Millionen Euro und erwirtschaftete ein Ebitda-Ergebnis von 4,5 Millionen Euro, was einer ungew&#xF6;hnlich hohen Marge von rund 21 Prozent entspricht. 2024 erzielte Media Pioneer bei einem Umsatz von 16,8 Millionen Euro ein Ebitda-Ergebnis (vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) von 3,1 Millionen Euro. Zum Jahresende z&#xE4;hlte die Marke demnach 75.000 Abonnenten. Rund drei Viertel des Umsatzes kommen &#xFC;ber die Abonnenten. Der Rest verteilt sich auf Events, Touren und Weiterbildungen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auf Medienkongressen predigt Steingart immer, dass die Veranstaltungen wichtig seien, um eine enge Bindung zum Publikum aufzubauen, neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen und die Haltbarkeit zu steigern. Allein im vergangenen Jahr f&#xFC;hrte Media Pioneer rund 150 Veranstaltungen durch und erreichte dabei zwischen 12.000 und 15.000 Menschen.&#xD;
&lt;br /&gt;Steingart w&#xE4;re nicht Steingart, wenn er sich damit zufriedengeben w&#xFC;rde. Der Media-Pioneer-Chef hat bei Springer Pl&#xE4;ne pr&#xE4;sentiert, die in den kommenden Jahren Investitionen von rund 40 Millionen Euro vorsehen. Das Ziel: So soll der Umsatz auf 54 Millionen Euro steigen und dann ein Ebitda von 14 Millionen Euro einbringen.&#xD;
&lt;br /&gt;Dem Vernehmen nach sind sich Steingart und Springer schon einig. Finanziert werden soll das Ganze aus dem Cashflow, einer Kapitalerh&#xF6;hung und Krediten. Formell m&#xFC;ssen die ehrgeizigen Wachstumspl&#xE4;ne allerdings noch beschlossen werden.&#xD;
&lt;br /&gt;Was die Quellen nicht verrieten: Wie der Umsatz sich in den kommenden Jahren erneut mehr als verdoppeln soll. Es scheint aber klar zu sein, dass dies nicht allein aus dem Abowachstum finanziert werden kann. Steingart habe dazu neue Pl&#xE4;ne und Ideen pr&#xE4;sentiert, hei&#xDF;t es bei den Quellen, die aber nicht ins Detail gehen mochten.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Korrektur: Bei den Daten im zweiten Absatz haben wir zun&#xE4;chst f&#xE4;lschlicherweise berichtet, im &#x201E;Bundes-Anzeiger&#x201C;&#xA0;seien die Ums&#xE4;tze angegeben, tats&#xE4;chlich sind es aber die Rohertr&#xE4;ge. Wir haben die Stellen angepasst.)&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/911/kress-pro-2026-04 _blank&gt;Must-Reads im aktuellen &#x201E;kress pro&#x201C;:&lt;/link&gt;&#xD;
Er baut mit KI den Verlag von morgen. Verleger Kassian A. Goukassian setzt KI bei Falkemedia konsequenter ein als andere &#x2013; mit beeindruckenden Ergebnissen:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;11 KI-Praxisbeispiele von Social Ads bis zu Newslettern.&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;5 KI-Strategien, mit denen F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte sofort ihren Arbeitsalltag erleichtern k&#xF6;nnen&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Premium-Abo-Modelle: Wie die RP ihren Umsatz pro Kunde steigert&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Podcast-Offensive: Wie die SZ mit Audio-Serien Abos verkauft&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Das Medien-Start-up Media Pioneer um Gabor Steingart hat 2024 erstmals einen Jahres&#xFC;berschuss erzielt. Nach Informationen von &#x201E;kress pro&#x201C; stiegen Umsatz und Ergebnis deutlich.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/steingarts-media-pioneer-erstmals-profitabel-978409/</link></item><item id="978407"><title>Greenpeace sucht Teamleitung Entwicklung und Redaktion</title><pubDate>1779718880</pubDate><description>Hamburg &#x2013; Greenpeace sucht eine Teamleitung Entwicklung und Redaktion.&#xD;
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Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;div data-turn-id-container="request-WEB:d045ad92-222e-4078-8764-4cc8814abff3-6" data-is-intersecting="true"&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div dir="auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="039ffc68-1c25-4098-b47d-a8d13730aa7d" data-message-model-slug="gpt-5-5" data-turn-start-message="true"&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul data-start="0" data-end="852" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li data-section-id="kj1qif" data-start="0" data-end="133"&gt;Leitung eines rund 20-k&#xF6;pfigen Teams inklusive Definition und Evaluation individueller Teamziele auf Basis der Organisationsziele&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1hvi2wx" data-start="134" data-end="290"&gt;F&#xF6;rderung und Weiterentwicklung der Mitarbeitenden durch regelm&#xE4;&#xDF;ige Feedback- und Personalgespr&#xE4;che sowie Ableitung individueller Entwicklungsma&#xDF;nahmen&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="lufk6e" data-start="291" data-end="364"&gt;Sicherstellung eines konstruktiven und teamorientierten Arbeitsklimas&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1v61d8b" data-start="365" data-end="498"&gt;Forcierung digitaler Innovationen, insbesondere durch den Einsatz von KI-Tools sowie die Optimierung von SEO- und GAIO-Strategien&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="6bro30" data-start="499" data-end="606"&gt;Strategische Weiterentwicklung der Webseite mit Fokus auf Faktenvermittlung, Fundraising und Engagement&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="13dv9wz" data-start="607" data-end="706"&gt;Ausbau der Greenpeace Nachrichten als zentrales Kommunikationstool f&#xFC;r F&#xF6;rderinnen und F&#xF6;rderer&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="522ucq" data-start="707" data-end="794"&gt;Fr&#xFC;herkennung, Moderation und konsequente L&#xF6;sung von Konflikten innerhalb des Teams&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="qo8l1e" data-start="795" data-end="852" data-is-last-node=""&gt;Steuerung von Kapazit&#xE4;ten und Ressourcen im Teamkontext&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Bewerber haben bereits Teams mit einer Gr&#xF6;&#xDF;e bis zu 20 Personen geleitet und verf&#xFC;gen &#xFC;ber eine hohe Kompetenz in Gespr&#xE4;chsf&#xFC;hrung und Konfliktmanagement, sowie Methodensicherheit in der Teamentwicklung.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-mit-leitungsfunktion-4/teamleitung-mwd-entwicklung-und-redaktion-563258/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber haben bereits Teams mit einer Gr&#xF6;&#xDF;e bis zu 20 Personen geleitet.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/greenpeace-sucht-teamleitung-entwicklung-und-redaktion-978407/</link></item><item id="978406"><title>Verband verurteilt Zerst&#xF6;rung des ARD-Studios in Kiew</title><pubDate>1779687958</pubDate><description>Berlin &#x2013; &#xA0;Das ARD-Studio in&#xA0;Kiew&#xA0;ist in der Nacht zum 24. Mai bei einem massiven russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt zerst&#xF6;rt worden.&#xA0;DJV-Bundesvorsitzender&#xA0;Mika Beustererkl&#xE4;rte, dabei habe es sich um &#x201E;einen Angriff auf die Rundfunkfreiheit und die kritische und unabh&#xE4;ngige Berichterstattung&#x201C; gehandelt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Verband erkl&#xE4;rte sich solidarisch mit Studioleiter&#xA0;Vassili Golod&#xA0;und dessen Team. Zugleich bezeichnete Beuster es als &#x201E;Riesengl&#xFC;ck&#x201C;, dass niemand aus dem ARD-Team verletzt worden sei.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der DJV erinnerte zudem daran, dass seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 wiederholt Journalistinnen und Journalisten ums Leben gekommen seien. Auch in russischer Haft seien Medienschaffende gestorben. Beuster erkl&#xE4;rte weiter, dies zeige, dass Russlands Pr&#xE4;sident&#xA0;Wladimir Putin&#xA0;neben der Zivilbev&#xF6;lkerung auch die freie Berichterstattung im Visier habe. Der Krieg m&#xFC;sse beendet werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&#xD;
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&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der DJV hat die Zerst&#xF6;rung des Studios infolge eines russischen Raketenangriffs scharf kritisiert. Der Verband spricht von einem Angriff auf die Rundfunkfreiheit und die unabh&#xE4;ngige Berichterstattung.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/verband-verurteilt-zerstoerung-des-ard-studios-in-kiew-978406/</link></item><item id="978402"><title>Markus Breitenecker steigt ins Rennen um ORF-Spitze ein </title><pubDate>1779441479</pubDate><description>&lt;div&gt;Wien &#x2013; Die Bewerberliste f&#xFC;r die ORF-Generaldirektion w&#xE4;chst weiter. Heute, Freitag, k&#xFC;ndigte der fr&#xFC;here ProSiebenSat.1Puls4-Manager Markus Breitenecker seine Kandidatur in einem Video auf LinkedIn an. Der 57-J&#xE4;hrige positioniert sich darin f&#xFC;r einen &#x201E;souver&#xE4;nen und starken ORF&#x201C; und warnt vor einer Bedrohung der Medienvielfalt in &#xD6;sterreich.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Breitenecker verweist auf mehr als 30 Jahre Erfahrung im Fernsehgesch&#xE4;ft, unter anderem als Gr&#xFC;nder von Puls 4 sowie als fr&#xFC;herer Vorstand des deutschen Medienkonzerns ProSiebenSat.1 Media SE. Dort verantwortete er zuletzt unter anderem Streaming, Digitalstrategie, Technologie und KI. Nach der &#xDC;bernahme des Unternehmens durch den italienischen Medienkonzern MFE schied er 2025 aus dem Vorstand aus.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Als aussichtsreicher Kandidat gilt weiterhin APA-CEO Clemens Pig. Der langj&#xE4;hrige Chef der Nachrichtenagentur APA pr&#xE4;sentierte am Donnerstag bei einer Medienkonferenz in Tirol Grundz&#xFC;ge seiner Vorstellungen f&#xFC;r den ORF, ohne seine Bewerbung offiziell bekanntzugeben. Pig wird von der &#xD6;VP unterst&#xFC;tzt, die laut Berichten im Rahmen eines informellen Koalitionsdeals mit der SP&#xD6; das Vorschlagsrecht f&#xFC;r die Position erhalten haben soll.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Bereits am Dienstag hatte ORF-Magazinchefin Lisa Totzauer ihre Bewerbung &#xF6;ffentlich gemacht. Sie war damit die erste Kandidatin, die offiziell ihren Anspruch auf die Nachfolge an der ORF-Spitze anmeldete. Mit weiteren Bewerbungen wird gerechnet.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Die Ausschreibung f&#xFC;r die ORF-Generaldirektion ab 2027 wurde Ende April ver&#xF6;ffentlicht. Die Entscheidung trifft der ORF-Stiftungsrat.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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Im Mittelpunkt steht das sogenannte Statusfeststellungsverfahren, das kl&#xE4;rt, ob eine T&#xE4;tigkeit als freiberuflich oder sozialversicherungspflichtig gilt. Der DJV fordert, dieses Verfahren nicht aufzuweichen. DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster sprach sich daf&#xFC;r aus, st&#xE4;rker gegen missbr&#xE4;uchliche Besch&#xE4;ftigungsformen vorzugehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Einsch&#xE4;tzung des Verbands w&#xFC;rden bereits heute viele Medienunternehmen freie Mitarbeit nutzen, obwohl regul&#xE4;re Arbeitsverh&#xE4;ltnisse angemessen w&#xE4;ren. Besonders Berufseinsteiger erhielten h&#xE4;ufig freie Vertr&#xE4;ge und seien dadurch schlechter abgesichert. Der DJV warnt unter anderem vor fehlender sozialer Absicherung und geringeren Rentenanspr&#xFC;chen.&#xD;
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Die Vorw&#xFC;rfe gegen den Journalisten bleiben jedoch bestehen. Die Anklage lautet auf Beleidigung des Pr&#xE4;sidenten, Verbreitung irref&#xFC;hrender Informationen und Herabw&#xFC;rdigung staatlicher Organe. Der Prozess soll am 18. September fortgesetzt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Uluda&#x11F; war am 19. Februar in Ankara festgenommen und anschlie&#xDF;end nach Istanbul gebracht worden. Ihm wird vorgeworfen, in insgesamt 22 Social-Media-Beitr&#xE4;gen Staatspr&#xE4;sident Recep Tayyip Erdogan beleidigt, irref&#xFC;hrende Informationen verbreitet und staatliche Institutionen herabgew&#xFC;rdigt zu haben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Angaben der Deutschen Welle war Uluda&#x11F; w&#xE4;hrend seiner Haft &#xFC;berwiegend in einer Einzelzelle im Hochsicherheitsgef&#xE4;ngnis Silivri untergebracht. Am ersten Prozesstag nahm er per Videoschalte teil. Die Vorw&#xFC;rfe weist er zur&#xFC;ck. Auch w&#xE4;hrend seiner Haft ver&#xF6;ffentlichte er journalistische Beitr&#xE4;ge zur Lage der Pressefreiheit in der T&#xFC;rkei.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die DW-Intendantin Barbara Massing begr&#xFC;&#xDF;te die Freilassung, kritisierte jedoch die Fortsetzung des Verfahrens und forderte dessen Einstellung. Gegen die Inhaftierung hatten unter anderem Vertreter der Bundesregierung, Parteien des Deutschen Bundestags sowie internationale Journalisten- und Menschenrechtsorganisationen protestiert.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Leitung des Regional-Teams in D&#xF6;beln in fachlicher und disziplinarischer Sicht&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Entwicklung relevanter Themen mit dem Team vor Ort&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Vergabe verbindlicher Recherche-Auftr&#xE4;ge an das Reporter-Team, ausgerichtet auf l&#xF6;sungsorientierten Journalismus&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Text-Check auf die sprachliche Gestaltung hin&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Planung der digitalgerechten Aufbereitung der Texte unter Ber&#xFC;cksichtigung der Relevanzkriterien&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Leitung regelm&#xE4;&#xDF;iger Planungsrunden mit den Lokalreportern&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Abstimmung der Themen innerhalb der Redaktion sowie mit den Redaktionsleitungen von &#x201E;S&#xE4;chsischer Zeitung&#x201C;&#xA0;und&#xA0;&#x201E;Leipziger Volkszeitung&#x201C;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Aufbau eines eigenen lokalen Netzwerks mit den wichtigsten Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft&lt;/li&gt; &lt;li&gt; &lt;p&gt;Recherchieren und Schreiben eigener Beitr&#xE4;ge sowie die Vertretung der &#x201E;S&#xE4;chsischen Zeitung&#x201C;&#xA0;in der &#xD6;ffentlichkeit und die Moderation von lokalen Veranstaltung&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Langj&#xE4;hrige Erfahrung im lokalen Journalismus, idealerweise auch bereits in leitender Funktion&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;ist von Vorteil.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-mit-leitungsfunktion-2/regio-themenchef-dmw-doebeln-563238/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Langj&#xE4;hrige Erfahrung im lokalen Journalismus, idealerweise auch bereits in leitender Funktion ist von Vorteil.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/doebelner-allgemeine-sucht-regio-themenchef-doebeln-978394/</link></item><item id="978387"><title>Verband fordert Freispruch f&#xFC;r DW-Reporter Alican Uluda&#x11F;</title><pubDate>1779357869</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert den Freispruch f&#xFC;r den Reporter der Deutschen Welle, Alican Uluda&#x11F;. Vor einem Gericht in Ankara hat am Donnerstag der Prozess gegen den Journalisten begonnen.&#xD;
&lt;br /&gt;Uluda&#x11F; werden Pr&#xE4;sidentenbeleidigung, die Verbreitung irref&#xFC;hrender Informationen sowie wiederholte Herabw&#xFC;rdigung der T&#xFC;rkei vorgeworfen. Die Anklage bezieht sich auf einen X-Post, den er vor rund anderthalb Jahren ver&#xF6;ffentlicht hatte. Darin hatte er Ma&#xDF;nahmen der t&#xFC;rkischen Regierung kritisiert, die zur Freilassung m&#xF6;glicher IS-Terroristen gef&#xFC;hrt haben sollen.&#xD;
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DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster bezeichnete die Vorw&#xFC;rfe als unbegr&#xFC;ndet und sprach von kritischem Journalismus. Uluda&#x11F; m&#xFC;sse freigesprochen und unverz&#xFC;glich auf freien Fu&#xDF; gesetzt werden, so Beuster.&#xD;
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Der Journalist berichtet seit mehreren Jahren f&#xFC;r die Deutsche Welle aus der T&#xFC;rkei und war vor rund drei Monaten festgenommen worden. Neben dem DJV und der Deutschen Welle hatten auch weitere Organisationen gegen die Inhaftierung protestiert.&#xD;
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Gast der ersten Folge ist Ben Berndt, Host des Podcasts &#x201E;ungeskriptet&#x201C;. Die Episode ist ab sofort verf&#xFC;gbar. Der Podcast wird auf allen Funke-Kan&#xE4;len, g&#xE4;ngigen Podcast-Plattformen sowie auf YouTube ver&#xF6;ffentlicht. Neue Folgen erscheinen im Zwei-Wochen-Rhythmus jeweils donnerstags.&#xD;
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F&#xFC;r die kommenden Folgen sind unter anderem der Autor Harald Martenstein sowie der Islamismus-Experte Ahmad Mansour angek&#xFC;ndigt.&#xD;
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Amann beschreibt das Konzept als bewusst offene Gespr&#xE4;chsform: Es gehe darum, zu verstehen, wie Gespr&#xE4;chspartner ihre Positionen entwickeln, wie sie sich selbst sehen und ob sie ihr eigenes Handeln hinterfragen.&#xD;
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Mit dem Format reagiere die Redaktion auf den Vorwurf, gro&#xDF;e Medienh&#xE4;user w&#xFC;rden einseitig berichten und unbequeme Stimmen ausblenden. &#x201E;Unframed&#x201C; setze dem bewusst Offenheit, Reibung und Diskussion entgegen.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;div data-turn-id-container="request-WEB:02ce8afd-4584-46f4-b030-bc101fb3409c-40" data-is-intersecting="true"&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div dir="auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="9c9198c4-c63d-4518-bd10-803ea514e642" data-message-model-slug="gpt-5-3-mini" data-turn-start-message="true"&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul data-start="0" data-end="677" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li data-section-id="10ne0rj" data-start="0" data-end="95"&gt;Redaktionelle Begleitung und Entwicklung wirtschaftsrelevanter Themen mit Fokus auf Sachsen&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="hkjxq9" data-start="96" data-end="219"&gt;Berichterstattung &#xFC;ber aktuelle Wirtschaftsereignisse in Form von News, Hintergrundberichten und exklusiven Geschichten&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="lj4uie" data-start="220" data-end="320"&gt;Recherche und Aufbereitung wirtschaftlicher Entwicklungen &#xFC;ber offizielle Verlautbarungen hinaus&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1mqztym" data-start="321" data-end="405"&gt;Mitwirkung an multimedialen Formaten wie Newsletter, Podcast und Veranstaltungen&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="101mb52" data-start="406" data-end="483"&gt;Pflege und Ausbau eines Netzwerks in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="ybpnee" data-start="484" data-end="581"&gt;Nutzung und Weiterentwicklung multimedialer Darstellungsformen wie Bewegtbild, Audio und Bild&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1p0xrbq" data-start="582" data-end="677" data-is-last-node=""&gt;Sicherstellung einer fundierten, lesernahen und kontinuierlichen Wirtschaftsberichterstattung&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Erste Berufserfahrung in einer Redaktion oder als freier Journalist sind von Vorteil.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/reporter-dmw-wirtschaft-563190/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Erste Berufserfahrung in einer Redaktion oder als freier Journalist sind von Vorteil.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/reporter-wirtschaft-in-dresden-gesucht-978382/</link></item><item id="978381"><title>Warum Funke bei Zeitschriften weiter auf Einkaufskurs sein k&#xF6;nnte</title><pubDate>1779344094</pubDate><description>Hamburg &#x2013;&#xA0;Im M&#xE4;rz vergangenen Jahres hatte die Funke Mediengruppe die ehemaligen Gruner+Jahr-Titel &#x201E;Brigitte&#x201C;, &#x201E;Gala&#x201C; und &#x201E;Eltern&#x201C; (digital) von der RTL-Gruppe gekauft. Der Gesch&#xE4;ftsbericht der RTL Group notiert f&#xFC;r das Jahr 2025 einen Sondereffekt von 43 Millionen Euro, der vor allem auf den Verkauf des Verlagsgesch&#xE4;fts G+J Women, People &amp; Family durch RTL Deutschland zur&#xFC;ckzuf&#xFC;hren sei.&#xD;
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Der gr&#xF6;&#xDF;te Batzen des Deals entf&#xE4;llt auf die immer noch stolzen Marken &#x201E;Brigitte&#x201C; (Abo-Auflage 4/2024: 95.000) und &#x201E;Gala&#x201C; (Abo-Auflage 4/2024: 34.000). &#x201E;Brigitte&#x201C; meldete 2024 immerhin Bruttoanzeigenerl&#xF6;se von 65,4 Millionen Euro, &#x201E;Gala&#x201C; von 41,9 Millionen, zusammen also 107,3 Millionen Euro. Profis rechnen allerdings nur noch mit einem Netto-Faktor von rund 20 Prozent, schreibt Chefredakteur Markus Wiegand im aktuellen &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/907/kress-pro-2026-03 _blank&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;. Zusammen mit den Vertriebserl&#xF6;sen lag der Umsatz grob gesch&#xE4;tzt f&#xFC;r beide Titel gerade noch im mittleren zweistelligen Millionenbereich.&#xD;
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Bei Funke hat man viel Freude an den Neuzug&#xE4;ngen und ist sicher, dass man nicht zu viel Geld auf den Tisch gelegt hat.&#xD;
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Ganz unabh&#xE4;ngig davon werten die Titel die Zeitschriftenpalette des Hauses deutlich auf und unterstreichen den gesellschaftlichen Anspruch von Verlegerin Julia Becker, die Mitte vergangenen Jahres ihre Yellows an Klambt abgesto&#xDF;en hat.&#xD;
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In den vergangenen Jahren ist Funke interessanterweise im Zeitschriftengesch&#xE4;ft deutlich aktiver gewesen als im Zeitungsgesch&#xE4;ft. Eigentlich w&#xFC;rden der &#x201E;Stern&#x201C;, &#x201E;Geo&#x201C; und &#x201E;Capital&#x201C; perfekt zu Funke passen. Besser jedenfalls als zu RTL, das sich auf Streaming und Unterhaltung konzentriert.&#xD;
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In der Vergangenheit hatte es Ger&#xFC;chte gegeben, dass RTL sich von den letzten G+J-Resten trennen k&#xF6;nnte. Zuletzt allerdings hatte Bertelsmann-Chef Thomas Rabe deutlich gemacht, dass man weiter an die 30 Millionen Euro teure Digitalabo-Strategie des &#x201E;Stern&#x201C; glaubt. F&#xFC;r die Branche ist das eine gute Nachricht, weil der scharfe Rechner Rabe in der Vergangenheit nicht dadurch aufgefallen ist, dass er aus Nostalgie an Titeln festgehalten hat, und offenbar glaubt, dass im stagnierenden Digitalabo-Markt Wachstum m&#xF6;glich ist. Bei &#x201E;Brigitte&#x201C; und &#x201E;Gala&#x201C; sah Bertelsmann dagegen keine Wachstumsperspektive. F&#xFC;r Funke hei&#xDF;t das: Man muss erst mal ohne den &#x201E;Stern&#x201C; auskommen.&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/907/kress-pro-2026-03?utm_source=kress&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=kress0326_titel_interview_webbanner _blank&gt;Must-Reads im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-list-item-id="ebda740930ee5d1b1fcab1f7fc73768d3"&gt;Wie Medien mit Liquid Content die Bed&#xFC;rfnisse ihres Publikums radikal in den Mittelpunkt stellen. Wozu Top-Berater Dmitry Shishkin als Erfinder des User-Needs-Modells jetzt r&#xE4;t&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="e9e1a8b3710f247c95bd209badb810926"&gt;Podcast-Offensive: Wie die Neue Pressegesellschaft ihre Leser mit KI-gest&#xFC;tzten Audio-Angeboten zu loyaleren Kunden macht&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="e61315177c8f453b98235a72bd5b46324"&gt;S&#xFC;ddeutsche Zeitung: Wer nach der Neuordnung in der Chefredaktion gut dasteht und wer nicht&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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Auch in der Kategorie &#x201E;Fotogeschichte des Jahres&#x201C; war die &#x201E;Zeit&#x201C; erfolgreich. Die Jury zeichnete Emile Duckes Fotoreportage &#x201E;Die Schatten des Sieges&#x201C; &#xFC;ber die Lage in Syrien nach dem Fall des Assad-Regimes aus. Nicole Rosenbachs Recherchen &#xFC;ber den umstrittenen Kinderpsychiater Michael Winterhoff &#xFC;berzeugten die Jury in der Kategorie &#x201E;Investigation&#x201C;. Die ARD-Mediathek-Produktion &#x201E;Der Kinderpsychiater &#x2013; Die Macht des Dr. Winterhoff&#x201C; zeige, welchen Einfluss Winterhoff trotz seiner von der Fachwelt abgelehnten Thesen zur kindlichen Entwicklung insbesondere im staatlichen Jugendhilfesystem hatte.&#xD;
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Mit dem Preis f&#xFC;r die beste lokale Geschichte wurde Erik Westermann von der &#x201E;Braunschweiger Zeitung&#x201C; f&#xFC;r &#x201E;Im Bann des Opfers. Anatomie eines Justizirrtums&#x201C; ausgezeichnet. Bei der in Kooperation mit dem &#x201E;Spiegel&#x201C; entstandenen Recherche geht es um den Fall einer jungen Frau, die glaubhaft versicherte, Opfer von sexuellem Missbrauch, Dem&#xFC;tigungen und Folter gewesen zu sein. Es kam zu 90 Ermittlungsverfahren und einem Dutzend Angeklagten. Sogar ihre Eltern m&#xFC;ssen ins Gef&#xE4;ngnis. Doch dann nimmt das Verfahren eine spektakul&#xE4;re Wende &#x2013; die Horrorerlebnisse stellten sich sp&#xE4;ter als erfunden heraus und das Braunschweiger Verfahren erwies sich als massiver Justizirrtum.&#xD;
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Der &#x201E;Stern&#x201C;-Preis gilt als einer der begehrtesten deutschen Journalistenpreise. Er war bis 2021 nach dem langj&#xE4;hrigen &#x201E;Stern&#x201C;-Chefredakteur und Herausgeber Henri Nannen (1913&#x2013;1996) benannt, wird wegen der Kontroversen &#xFC;ber Nannens T&#xE4;tigkeit im Nationalsozialismus aber seitdem als &#x201E;Stern&#x201C;-Preis verliehen. Der Preis ist seit 2016 undotiert.&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;link http://www.journalistenpreise.de _blank&gt;Alle Journalistenpreise&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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Grundlage der Datenbank war demnach eine Aufbereitung aus einem externen Projekt namens &#x201E;Brownarchive&#x201C;. Bereits zuvor hatte unter anderem die &#x201E;Zeit&#x201C; eine eigene digitale Suche auf Basis von Archivbest&#xE4;nden erm&#xF6;glicht. Nach der Ver&#xF6;ffentlichung erhielten &#x201E;Correctiv&#x201C; und Katapult Hinweise der &#x201E;Zeit&#x201C;, wonach die im &#x201E;Brownarchive&#x201C; verwendeten Daten m&#xF6;glicherweise auf deren eigener Datensammlung beruhten.&#xA0;&#xD;
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&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Es habe sich der Verdacht erh&#xE4;rtet, dass ein erheblicher Teil der Daten nicht aus einer Prim&#xE4;rquelle stamme, sondern aus der Datenbank der &#x201E;Zeit&#x201C; &#xFC;bernommen worden sein k&#xF6;nnte. Die Ver&#xF6;ffentlichung werde daher als nicht den eigenen journalistischen und dokumentarischen Standards entsprechend bewertet. &#x201E;Correctiv&#x201C; und &#x201E;Katapult&#x201C;&#xA0;bedauern den Vorgang und entschuldigten sich.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Trotz der vorl&#xE4;ufigen Offline-Nahme halten beide Redaktionen an dem Ziel fest, Recherchen zu NSDAP-Mitgliedschaften &#xF6;ffentlich zug&#xE4;nglich zu machen. Parallel zur Aufarbeitung arbeiten sie nach eigenen Angaben an einer L&#xF6;sung, um die Informationen aus dem US-Nationalarchiv (NARA) k&#xFC;nftig in einer &#xFC;berpr&#xFC;ften und frei zug&#xE4;nglichen Suchform bereitzustellen.&#xD;
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&lt;div class="singleNewsShorttext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;strong&gt;Was macht ein Director Growth?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mein Ziel ist, noch mehr Menschen f&#xFC;r unsere derzeit sechs Newsletter zu gewinnen. Vor allem &#xFC;ber externe Plattformen. Auf Instagram produzieren wir beispielsweise 90-Sekunden-Videos zu aktuellen Wirtschaftsfragen, etwa warum der Goldpreis abst&#xFC;rzt oder was BMW besser als andere Automarken macht. Damit f&#xFC;hren wir neue Nutzer an die Marke ran &#x2013; und funneln sie dann in die Newsletter.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was ist schon erreicht?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wir haben aktuell &#xFC;ber 33.000 Follower auf Instagram, gut doppelt so viele wie zu meinem Start bei Morningcrunch im November 2025. Auch Engagement und die Zahl der Shares steigen deutlich. Instagram ist f&#xFC;r uns einer der st&#xE4;rksten Wachstumstreiber f&#xFC;r die kostenlosen Morningcrunch-Briefings, die weiterhin unser Hauptprodukt sind.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie muss Wirtschaftscontent f&#xFC;r Young Professionals gemacht sein?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Als Infotainment. Entscheidend ist, inhaltlich in die Tiefe zu gehen, das Ganze aber unterhaltsam und leicht verst&#xE4;ndlich zu erkl&#xE4;ren. Und im Storytelling so zugeschnitten, dass es zur jeweiligen Plattform passt.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ist das eine Erkenntnis aus dem Aufbau der Youtube-Plattform &#x201E;Scoops&#x201C;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Absolut. Damit sind wir 2024 gestartet. Bereits 2023 hatten mein Kollege Steffen Bosse und ich ein Video &#xFC;ber den angeblichen Superreichen Theo Stratmann gemacht, bei dem wir hinter die Kulissen geblickt haben. Das hat aus dem Stand fast eine halbe Million Aufrufe gemacht. Wir dachten, diesen Erfolg k&#xF6;nnen wir einfach reproduzieren. Die folgenden Videos liefen aber viel schlechter, die ersten Monate waren hart. Wir mussten viel testen &#x2013; bei Thema, Timing, L&#xE4;nge. Und auch das passende Storytelling lernen. Zum Jahresende hatten wir mit 28.000 Abonnenten unser selbst gestecktes Ziel von 20.000 &#xFC;bertroffen.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Vermissen Sie nicht das investigative Arbeiten bei &#x201E;Business Insider&#x201C;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das hat enorm viel Spa&#xDF; gemacht. Missst&#xE4;nde und Fehlverhalten aufdecken ist gesellschaftlich superwichtig. Was mich schon immer antreibt, ist: Fragen beantworten. Das ist die Disziplin des Journalismus. Die kann ich bei Morningcrunch machen.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ihre bedeutendste Story?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Unsere &#x201E;Business Insider&#x201C;-Recherche &#xFC;ber den ehemaligen Personalleiter von SAP Deutschland, Cawa Younosi. In der haben ehemalige Mitarbeiter gezeigt, was wirklich hinter seiner (Linkedin-)Fassade steckt.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sie sind als Sch&#xFC;ler direkt in den Journalismus gestartet, ohne klassisches Volontariat oder Studium. Fehlt Ihnen was?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich vermisse nichts. Mitten in der Corona-Zeit habe ich in N&#xFC;rnberg-Erlangen ein Politik- und &#xD6;konomie-Studium begonnen, ohne jemals einen H&#xF6;rsaal betreten zu haben. Das war hart. Journalismus hat viel mehr Spa&#xDF; gemacht, erst ein Jahr bei &#x201E;Media&#x201C;, danach als Chefredakteur beim Start-up Wirdenkenlokal in N&#xFC;rnberg. Ich mag Learning by Doing, das hat auch bei &#x201E;Business Insider&#x201C; funktioniert, wo ich bei tollen Chefs und Chefinnen viel probieren konnte.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo sehen sie sich in zehn Jahren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hoffentlich immer noch im Journalismus. Und nebenbei w&#xE4;re ich gern Inhaber einer N&#xFC;rnberger Rostbratwurst-Manufaktur.&#xA0;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/wirtschaftsjournalist-in/903/wirtschaftsjournalist-in-2026-02 _blank&gt;&lt;strong&gt;Must-Reads in der aktuellen&#xA0;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Karriere im Ressort Wirtschaft. Welche Profile gefragt sind, was Chefredakteure erwarten und wie der Einstieg gelingt&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Die Inbox als Goldmine. Verschlafen deutsche Verlage den Newsletter-Boom?&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Der neue Arbeitsmarkt. Wen und was Wirtschaftsredaktionen suchen. Zehn Fragen und Antworten zu Arbeitsmarkt, Geh&#xE4;lter, Karriere und KI&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;dpa-AFX. Wie das Gesch&#xE4;ft der Agentur in der Nische funktioniert&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Die Besten des Jahres. Preisverleihung der Wirtschaftsjournalisten und Unternehmenssprecherinnen des Jahres&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#x201E;Ich habe jede Krise mitgenommen&#x201C;. Harald Hamprecht hat in 13 Jahren bei Opel sechs CEOs und wechselvolle Zeiten erlebt&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Der Respekt vor so viel Text. SZ-Redakteur Jannis Br&#xFC;hl &#xFC;ber seine Arbeit am Buch &#x201E;Disruption&#x201C;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Follow the Money. Das niederl&#xE4;ndische Investigativmedium will expandieren&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Branchengefl&#xFC;ster. WiWo kommt mit Pferde-St&#xE4;rke, &#x201E;Impulse&#x201C; mit KI-Storycoach&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="attributes-topics-element"&gt;&lt;div class="article--properties-list"&gt;&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="article--properties-item"&gt;&lt;div class="article--property-title long"&gt;&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Schallenberger erkl&#xE4;rt im Interview, wie Morningcrunch mit Instagram, Youtube und Infotainment junge Zielgruppen f&#xFC;r Wirtschaftsjournalismus gewinnen will.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/business-insider-bis-morningcrunch-luca-schallenberger-ueber-den-newsletter-boom-978368/</link></item><item id="978367"><title>Thilo Jahn wird Moderator bei &#x201E;ttt&#x201C;</title><pubDate>1779259851</pubDate><description>Leipzig&#x2013;&#xA0;Das ARD-Kulturmagazin &#x201E;ttt &#x2013; titel thesen temperamente&#x201C; erweitert sein Moderationsteam: Thilo Jahn &#xFC;bernimmt ab dem 30. August ausgew&#xE4;hlte Sendungen des Formats. Das teilt der MDR mit. Die Entscheidung sei in einem mehrstufigen Auswahlprozess innerhalb der ARD gefallen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Jahn ist seit vielen Jahren f&#xFC;r &#xF6;ffentlich-rechtliche Medien t&#xE4;tig und unter anderem aus Formaten von WDR, DLF Nova und ONE bekannt. F&#xFC;r seine journalistische Arbeit wurde er unter anderem mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Radiopreis ausgezeichnet. Bei &#x201E;ttt&#x201C; soll er k&#xFC;nftig rund ein Drittel der Ausgaben moderieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Siham El Maimouni bleibt weiterhin Hauptmoderatorin des Kulturmagazins und pr&#xE4;sentiert den Gro&#xDF;teil der Sendungen. Mit der Verpflichtung von Jahn wolle &#x201E;ttt&#x201C; Kontinuit&#xE4;t und Weiterentwicklung miteinander verbinden, hei&#xDF;t es vom MDR.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Der Journalist und Grimme-Preistr&#xE4;ger verst&#xE4;rkt ab Ende August das Moderationsteam des ARD-Kulturmagazins.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/thilo-jahn-wird-moderator-bei-ttt-978367/</link></item><item id="978366"><title>Julia Becker: Gewinne reinvestieren, keine Dividenden aussch&#xFC;tten</title><pubDate>1779258969</pubDate><description>K&#xF6;ln &#x2013;&#xA0;Funke-Verlegerin Julia Becker teilt bei der Medienmesse Anga Com in K&#xF6;ln hart gegen die eigene Branche aus, berichtet &#x201E;DWDL&#x201C;. Verlage sollten sich &#x201E;am Riemen rei&#xDF;en&#x201C; und technische Kooperationen suchen, anstatt zu jammern. Medienunternehmen fordert sie dazu auf, Gewinne zu reinvestieren, anstatt Dividenden auszusch&#xFC;tten. &#x201E;Denkt mal dar&#xFC;ber nach, ob jetzt noch die Zeit ist, sich j&#xE4;hrlich eine gro&#xDF;e Summe erstmal aufs Privatkonto zu &#xFC;berweisen&#x201C;, so Beckers Appell.&#xD;
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Gleichzeitig attackiert sie das Bundeskartellamt f&#xFC;r langwierige Pr&#xFC;fungen. Die SWR-App &#x201E;Newszone&#x201C; bezeichnet Becker als &#x201E;eine Frechheit&#x201C;. Die j&#xFC;ngst von WDR-Intendantin Katrin Vernau angek&#xFC;ndigte Digitaloffensive ist Becker ebenfalls ein Dorn im Auge, weil &#xE4;hnliche Angebote von privat finanzierten Verlagen bereits existierten.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Die Funke-Verlegerin geht hart mit der eigenen Branche, dem Bundeskartellamt und &#xF6;ffentlich-rechtlichen Digitalangeboten ins Gericht.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/julia-becker-gewinne-reinvestieren-keine-dividenden-ausschuetten-978366/</link></item><item id="978363"><title>Deutscher Landwirtschaftsverlag sucht Crossmedia-Redakteur Landtechnik</title><pubDate>1779255719</pubDate><description>M&#xFC;nchen / W&#xFC;rzburg / Oldenburg / Hannover / Berlin&#xA0;&#xA0;&#x2013; Der Deutsche Landwirtschaftsverlag&#xA0;sucht einen Crossmedia-Redakteur&#xA0;(w/m) Landtechnik.&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Erstellung praxisnaher Inhalte zu landtechnischen Themen f&#xFC;r Print, Online und Social Media&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Beobachtung technischer Entwicklungen und Trends in der Landtechnik sowie Ableitung relevanter Redaktionsthemen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Entwicklung journalistischer Beitr&#xE4;ge zu Maschinen- und Ger&#xE4;tetechnik, Precision Farming, Digitalisierung und Betriebsmanagement&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Aufbereitung technischer Kennzahlen, Praxistests, Markt&#xFC;bersichten und Studien mit klarem Praxisbezug&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Recherche und Gespr&#xE4;che mit Landwirten, Lohnunternehmern, Herstellern, H&#xE4;ndlern und Branchenexperten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Pr&#xE4;senz bei Veranstaltungen, Presseterminen und auf landwirtschaftlichen Betrieben in der Region&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber haben idealerweise haben ein journalistisches Volontariat absolviert oder bereits mehrere Jahre redaktionell gearbeitet, gerne im Fachjournalismus.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/crossmedia-redakteur-mwd-landtechnik-563075/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Bewerber haben idealerweise haben ein journalistisches Volontariat absolviert oder bereits mehrere Jahre redaktionell gearbeitet, gerne im Fachjournalismus.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/deutscher-landwirtschaftsverlag-sucht-crossmedia-redakteur-landtechnik-978363/</link></item><item id="978360"><title>Leseempfehlung: Oliver Wurm &#xFC;ber Fu&#xDF;ball, Print und die Sehnsucht nach dem Sommerm&#xE4;rchen</title><pubDate>1779193399</pubDate><description>Hamburg / M&#xFC;nchen &#x2013; Sollte die deutsche Nationalmannschaft tats&#xE4;chlich wieder Fu&#xDF;ball-Weltmeister werden, d&#xFC;rfte das f&#xFC;r Oliver Wurm eine arbeitsreiche Zeit bedeuten. Der Verleger und Sportjournalist hat sich mit hochwertigen Print-Magazinen &#xFC;ber gro&#xDF;e Sportmomente und au&#xDF;ergew&#xF6;hnliche Pers&#xF6;nlichkeiten einen Namen gemacht &#x2013; von Diego Maradona bis zum WM-Titel 2014. Im Interview mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow spricht Wurm &#xFC;ber sein besonderes Gesch&#xE4;ftsmodell zwischen Sportleidenschaft, Sammelobjekt und Magazin-Kultur.&#xD;
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Dabei geht es nicht nur um Fu&#xDF;ball, sondern auch um die Zukunft der Medienbranche. Wurm positioniert seine gedruckten Liebhaber-Magazine bewusst als Gegenentwurf zur schnellen digitalen Welt und zum KI-getriebenen Medienwandel. Mit klaren Worten erkl&#xE4;rt er, warum er lieber &#x201E;zu den Besten im Print&#x201C; geh&#xF6;ren m&#xF6;chte, statt den &#x201E;digital Natives im AI-Zirkus hinterher zu hecheln&#x201C;. Das Gespr&#xE4;ch zeigt eindrucksvoll, wie viel Haltung, &#xDC;berzeugung und Begeisterung noch immer im klassischen Print stecken k&#xF6;nnen.&#xD;
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Spannend ist au&#xDF;erdem Wurms Blick auf die aktuelle Fu&#xDF;ball-Stimmung in Deutschland. Trotz neuer Regeln, einer umstrittenen FIFA und politischer Nebenger&#xE4;usche wie Donald Trump glaubt er an die Kraft des Sports und an die M&#xF6;glichkeit eines neuen Sommerm&#xE4;rchens.&#xA0;&#xD;
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&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Oliver Wurm versteht seine Print-Magazine als bewussten Gegenentwurf zur schnellen digitalen Medienwelt und zum KI-getriebenen Journalismus.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Gute publizistische Ideen brauchen laut Wurm vor allem Mut, Leidenschaft und Umsetzungsst&#xE4;rke &#x2013; nicht klassische Marktforschung.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Trotz Medienkrise glaubt er weiter an die Zukunft hochwertiger Print-Produkte mit langfristigem Sammler- und Erinnerungswert.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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Das Interview ist Teil der turi2-Themenwoche Sportkommunikation. Alle Beitr&#xE4;ge&#xA0;&lt;a href="https://www.turi2.de/community/themenwoche-sportkommunikation-2026/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"&gt;gibt es hier.&lt;/a&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mit au&#xDF;ergew&#xF6;hnlichen Sport-Magazinen hat sich Oliver Wurm eine eigene Nische geschaffen. Im turi2-Interview spricht der Verleger &#xFC;ber emotionale Fu&#xDF;ballmomente, die Zukunft von Print und warum gute Geschichten Zeit &#xFC;berdauern.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/leseempfehlung-oliver-wurm-ueber-fussball-print-und-die-sehnsucht-nach-dem-sommermaerchen-978360/</link></item><item id="978357"><title>Journalist Ronen Steinke warnt vor Justiz als Meinungsw&#xE4;chter</title><pubDate>1779176525</pubDate><description>Berlin (KNA) &#x2013; Wie ist es um die Meinungsfreiheit in Deutschland bestellt? Diese gro&#xDF;e Frage umkreisten bei der Digitalkonferenz Republica am Montagabend der Jurist und Journalist Ronen Steinke und die Schriftstellerin und Kulturjournalistin Jagoda Marini&#x107;. &#x201E;Beleidigt zu sein, ist das gute Recht von jedem. Aber problematisch wird es, wenn der Rechtsstaat meint, sich als die Kavallerie der Beleidigten aufzuspielen&#x201C;, sagte Steinke, der bei der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C; arbeitet. Seinem Eindruck zufolge werde die Justiz hierzulande immer aktivistischer. &#x201E;Aber wir kommen als Gesellschaft nicht st&#xE4;rker voran, wenn die Justiz bestimmte Diskurse abw&#xFC;rgt.&#x201C;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Beispiele daf&#xFC;r hatte er gleich mehrere parat. Etwa den Fall eines Mannes aus Oberfranken, der Annalena Baerbock in den sozialen Medien als &#x201E;d&#xFC;mmste Au&#xDF;enministerin der Welt&#x201C; bezeichnet hatte und rechtskr&#xE4;ftig verurteilt wurde, nachdem die damalige Au&#xDF;enministerin Strafantrag gestellt hatte. Oder auch den Fall eines Rentners aus Heilbronn, der im vergangenen Jahr auf Facebook Bundeskanzler Friedrich Merz als Pinocchio bezeichnet hatte und sich infolgedessen mit einem Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung von Personen des politischen Lebens konfrontiert sah. Auch wenn das Verfahren mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt wurde, sagt Ronen Steinke: &#x201E;Ich w&#xFC;rde gerne in einem Land leben, in dem es angstfrei m&#xF6;glich ist, so etwas zu &#xE4;u&#xDF;ern &#x2013; auch wenn ich selber diese Meinungen oft nicht teile.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Deutlich h&#xF6;here Strafen&lt;/strong&gt;&#xD;
&#x201E;Muss sich ein Politiker also mehr gefallen lassen als ein B&#xE4;cker, der morgens an der Theke angeschnauzt wird?&#x201C;, fragte Moderator Nilz Bokelberg. &#x201E;Die Ehre des einen ist mehr wert als die Ehre des anderen, das halte ich f&#xFC;r befremdlich&#x201C;, kontert der Jurist Steinke und kommentiert damit den sogenannten Politikerparagrafen 188 des Strafgesetzbuches. Dieser regelt in Deutschland die Beleidigung, &#xFC;ble Nachrede und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens. Hier sind deutlich h&#xF6;here Strafen vorgesehen als bei Privatpersonen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Jagoda Marini&#x107; bef&#xFC;rchtet, dass die gegenw&#xE4;rtige Aufmerksamkeitsdynamik der sozialen Medien dazu f&#xFC;hre, dass von vielen wichtigen Themen abgelenkt werde, &#x201E;die eigentlich viel mehr Vielfalt br&#xE4;uchten&#x201C;. Sie sieht dies als eine Folge der sogenannten &#x201E;Flood-the-zone-with-shit&#x201C;-Strategie, wie sie etwa von US-Pr&#xE4;sident Donald Trump propagiert wird. Dabei wird die &#xF6;ffentliche Debatte mit so viel Unsinn geflutet, dass Journalisten nicht mehr hinterherkommen und es schwieriger wird, richtig und falsch zu unterscheiden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ursprung Corona-Pandemie&lt;/strong&gt;&#xD;
Warum das Thema Meinungsfreiheit heute so stark emotionalisiert diskutiert wird, l&#xE4;sst sich Marini&#x107; zufolge auf die Zeit der Corona-Pandemie zur&#xFC;ckf&#xFC;hren. &#x201E;Damals wurde massiv in den Alltag der Leute eingegriffen, man konnte zwar seine Meinung &#xE4;u&#xDF;ern, aber hatte oftmals den Eindruck, sie werde nicht geh&#xF6;rt&#x201C;, erinnert sich die Kulturjournalistin.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Noch heute sei der Alltag vieler Menschen gepr&#xE4;gt von einem Gef&#xFC;hl der Ohnmacht. &#x201E;Wir befinden uns in einem Moment, wo uns die Dinge allm&#xE4;hlich entgleiten, aber wir schaffen es nicht, den Diskurs dar&#xFC;ber zu f&#xFC;hren.&#x201C; Debatten &#xFC;ber Meinungsfreiheit f&#xFC;hrten nicht zu den &#x201E;Debatten, die wir brauchen&#x201C;. Ihre Vermutung: Viel gesellschaftlicher Unmut staue sich derzeit an dem Thema Meinungsfreiheit auf. &#x201E;Aber tief darunter steckt das Gef&#xFC;hl: Niemand in der Demokratie h&#xF6;rt mir mehr zu, ich habe nichts zu sagen.&#x201C; Um diese existenziellen &#xC4;ngste der Gesellschaft zu artikulieren und wieder zu einer ernsthaften demokratischen Aushandlung politischer Positionen zu gelangen, &#x201E;brauchen wir ein Handwerk der zielorientierten Streitkultur.&#x201C;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Konkreter Anlass ist eine ungew&#xF6;hnliche Entscheidung: Eine Seite-Drei-Reportage &#xFC;ber den Leiter der Deutsch-Arabischen Schule in Berlin-Neuk&#xF6;lln wurde Ende April aus dem Online-Archiv der SZ entfernt &#x2013; weil sich zentrale Recherchen als falsch erwiesen hatten. Wittwer erkl&#xE4;rt die Hintergr&#xFC;nde klar: &#x201E;Wir haben Warnsignale &#xFC;bersehen, h&#xE4;tten zu den Schilderungen des Mannes mehr kritische Distanz wahren und den Werdegang besser durchleuchten m&#xFC;ssen. Das waren Fehler, die wir aus heutiger Sicht bedauern."&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wittwer zieht Konsequenzen: Die SZ hat ihre journalistischen Standards in einem internen Handbuch zusammengefasst. Fehler sollen k&#xFC;nftig transparent gemacht werden &#x2013; auch an prominenter Stelle. &#x201E;Als Journalisten decken wir Missst&#xE4;nde auf und zeigen Fehler auf &#x2013; das muss genauso f&#xFC;r unsere eigenen Fehler gelten", sagt Wittwer.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Besonders aufschlussreich ist ihr Umgang mit dem betroffenen Autor Thorsten Schmitz, einem der renommiertesten Reportagen-Autoren der SZ und Preistr&#xE4;ger des Theodor-Wolff-Preises. Auf die Frage, ob es Konsequenzen f&#xFC;r ihn gab, antwortet Wittwer klar: Nein. &#x201E;Ich glaube nicht, dass man heute weit kommt, wenn man mit Angst f&#xFC;hrt." Schmitz habe die Nachrecherchen nicht nur willkommen gehei&#xDF;en, sondern sie als Autor selbst aktiv unterst&#xFC;tzt &#x2013; und geh&#xF6;rte schlie&#xDF;lich zum vierk&#xF6;pfigen Team, das die aufwendige Aufarbeitung &#x201E;Ein Mann und seine L&#xFC;gen" verfasste. &#x201E;F&#xFC;r mich steht die Aufarbeitung, nicht die Sanktion im Vordergrund."&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das vollst&#xE4;ndige Interview mit Judith Wittwer &#x2013; &#xFC;ber Fehlerkultur, das neue SZ-Redaktionshandbuch, den Umgang mit KI-Fakes und die Frage, ob an der SZ k&#xFC;nftig Kuschelkurs statt Haifischbecken herrscht &#x2013; ist im &#x201E;medium magazin&#x201C;&#xA0;erschienen. F&#xFC;r alle, die tiefer einsteigen wollen:&#xA0;&lt;a href="https://mediummagazin.de/news/beitrag/1277-quot-depublikation-ist-ein-scharfes-schwert-zu-dem-wir-nicht-leichtfertig-greifen-quot.html" rel="noreferrer" target="_blank"&gt;Das Interview lohnt sich&lt;/a&gt;.&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Daf&#xFC;r erstellten sie zun&#xE4;chst ein aktuelles Lagebild von Gesellschaft, Politik und der Welt. Die Autorin und Publizistin Carolin Emcke konstatierte einen Angriff auf Normen, ein permanentes Herabsetzen von Freiheits- und Gleichheitsanspr&#xFC;chen. &#x201E;Es gibt immer mehr tote Winkel der Empathie.&#x201C; Alice Hasters beklagte ein fortdauerndes System der Ausbeutung, das &#x201E;die Idee einer hierarchisierten Gesellschaft&#x201C; unver&#xE4;ndert lebe und wirke. Es gebe aber, sagte Hasters, keine L&#xF6;sung ohne Umverteilung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Schlie&#xDF;lich warnte die Informatikerin Constanze Kurz vor neuen Formen der Massen&#xFC;berwachung, wie sie sich im Sicherheitspaket von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zeigten. Technologie werde zur Bedrohung, sagte die Sprecherin des Chaos Computer Clubs. Die Zivilgesellschaft m&#xFC;sse sich zusammentun, um gegen diese Entwicklungen Durchschlagskraft zu entwickeln.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Vertrauen statt Misstrauen&lt;/strong&gt;&#xD;
Alice Hasters sagte, sie habe immer wieder den Satz geh&#xF6;rt: &#x201E;Wir k&#xF6;nnen uns die Wahrheit nicht mehr leisten.&#x201C; Das ginge gar nicht, damit w&#xFC;rden Fakten wie Rassismus verschleiert. Laut Hasters muss es immer wieder Gespr&#xE4;chsangebote f&#xFC;r die Suche nach Wahrheit und Wirklichkeit geben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r Carolin Emcke ist unabdingbar, dass das grassierende Misstrauen wieder vom Vertrauen abgel&#xF6;st werde. &#x201E;Wir brauchen daf&#xFC;r R&#xE4;ume, in denen bestimmter Bullshit benannt und Einigkeit &#xFC;ber Normen hergestellt werden kann.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Luisa Neubauer griff diesen Punkt auf, als sie von einer &#x201E;Hegemonie des Misstrauens&#x201C; sprach. Damit w&#xFC;rde politisch zugelassen, &#x201E;was wir nicht zulassen d&#xFC;rfen&#x201C;. Mit diesem Misstrauen gehe auch Resignation einher: &#x201E;Wir sind niemand, wir sind allein.&#x201C; Das nutze nur den &#x201E;Faschisten, die schlecht gelaunte Moralisten lieben&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Utopisches Denken nicht den Rechten &#xFC;berlassen&lt;/strong&gt;&#xD;
Carolin Emcke kn&#xFC;pfte daran an: &#x201E;Utopisches Denken darf nicht den Rechten &#xFC;berlassen werden.&#x201C; Sich selbst und andere nicht aufgeben &#x2013; damit rekurrierte sie auf das &#x201E;You&#x201C; im Motto der re:publica. &#x201E;Wir werden nicht auswandern&#x201C;: Mit diesen Worten attackierte sie das &#x201E;merkw&#xFC;rdige Partygespr&#xE4;ch&#x201C;, wenn Verzweiflung und Mutlosigkeit wieder zum Ausdruck k&#xE4;men.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Sich verb&#xFC;nden, gemeinsam agieren und kommunizieren, nannte die Runde unisono als Grundposition f&#xFC;r k&#xFC;nftiges Handeln, denn, so sagte es Constanze Kurz, &#x201E;Aktivismus ist eine Form von Anti-Ohnmacht.&#x201C;</description><shorttext>Die Demokratie ger&#xE4;t unter Druck &#x2013; und damit auch die Zivilgesellschaft. Wie man als politisch aktiver Mensch dabei nicht die Hoffnung verliert, diskutierte ein Panel bei der Digitalkonferenz.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/digitalkonferenz-republica-publizistin-carolin-emcke-beklagt-tote-winkel-der-empathie-978348/</link></item><item id="978347"><title>Digitalkonferenz re:publica bringt Mensch gegen Maschinen in Stellung</title><pubDate>1779104480</pubDate><description>Berlin (KNA) &#x2013; Zur Er&#xF6;ffnung der Digitalkonferenz re:publica haben die Veranstalter am Montag zu einem kritischen Umgang mit K&#xFC;nstlicher Intelligenz aufgerufen. Andreas Gebhard, Mitgr&#xFC;nder der Berliner Konferenz, sagte, dass die digitale Gesellschaft mit vielf&#xE4;ltigen Herausforderungen konfrontiert sei. &#x201E;Wir wollen die Kontrolle &#xFC;ber die Maschinen behalten. Daf&#xFC;r m&#xFC;ssen wir uns besinnen und d&#xFC;rfen keinen zur&#xFC;cklassen.&#x201C;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die Konferenz steht in diesem Jahr unter dem Motto &#x201E;Never Gonna Give You Up&#x201C;, der Titel eines beliebten Popsongs von Rick Astley aus dem Jahr 1987. &#xDC;bersetzt bedeutet das Motto: &#x201E;Ich werde dich niemals aufgeben&#x201C;. Das sei ein R&#xFC;ckgriff auf die Urspr&#xFC;nge der re:publica, die seit 2007 j&#xE4;hrlich in Berlin stattfindet, erkl&#xE4;rte Gebhard: &#x201E;Wir hatten damals diese Utopie vom Internet als Demokratiemaschine. Jetzt liegt es in den H&#xE4;nden von ganz wenigen Kerlen, wir haben Maschinen alles &#xFC;bergeben, und es ist alles sehr viel weniger besser geworden, als wir gedacht haben.&#xA0;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Aufgeben wolle man das Internet &#x2013; wie das Motto andeutet &#x2013; aber nicht.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Ausbeutung und Ungleichheit durch KI&lt;/strong&gt;&#xD;
Gebhards Kritik an der Machtkonzentration im digitalen Bereich griff die Autorin und KI-Expertin Karen Hao in ihrer Keynote-Rede auf. Sie erkl&#xE4;rte, wie K&#xFC;nstliche Intelligenz an verschiedenen Stellen ihrer Lieferkette f&#xFC;r Ausbeutung, Ungleichheit und Umweltzerst&#xF6;rung beitr&#xE4;gt.&#xD;
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Als Beispiel nannte sie Arbeitskr&#xE4;fte im Globalen S&#xFC;den, die f&#xFC;r die Moderation der Inhalte von Chatbots zust&#xE4;ndig sind und verhindern sollen, dass Nutzer gewaltvolle, sexualisierte oder diskriminierende Inhalte sehen. Daf&#xFC;r m&#xFC;ssten diese Arbeiter sich aber durch Massen genau dieser Inhalte k&#xE4;mpfen, was bei vielen nachhaltige gesundheitliche Sch&#xE4;den verursache.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch einen enormen Ressourcenverbrauch, eine schlechte Klimabilanz und eine finanzielle Machtkonzentration bei wenigen gro&#xDF;en Konzernen prangerte Hao an. Sie rief Europa dazu auf, einen anderen Weg als die USA einzuschlagen und f&#xFC;r Transparenz in der Lieferkette zu sorgen. Au&#xDF;erdem solle man sich auf Anwendungen konzentrieren, die nicht die Profite der Anbieter erh&#xF6;hen, sondern den Menschen wirklich Nutzen bringen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Als Beispiel nannte sie KI-Modelle, die in der Medikamentenentwicklung zum Einsatz kommen. Hierf&#xFC;r brauche man dann auch keine Datenarbeiter und viel weniger Rechenleistung, die f&#xFC;r den enormen Ressourcenverbrauch der Technik verantwortlich sei.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die re:publica findet in diesem Jahr vom 18. bis zum 20. Mai statt. In &#xFC;ber 670 Veranstaltungen sprechen mehr als 1.200 Experten aus Wissenschaft, Medien, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft &#xFC;ber verschiedene Aspekte der Digitalisierung. Als G&#xE4;ste werden unter anderen die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und der deutsche Digitalminister Karsten Wildberger erwartet.&#xD;
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&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Jeden Tag produzieren Kollegen von WDR, SWR, Norddeutscher Rundfunk,MDR, Hessischer Rundfunk Rundfunk und Berlin-Brandenburg (rbb) im Kompetenzcenter Verbraucher f&#xFC;rs Netz, auf Social, im TV, Radio, in Podcastform unabh&#xE4;ngige Tests und Checks, starke und investigative Recherchen, Geschichten und Reportagen zu den Themen Konsum, Finanzen, Mobilit&#xE4;t, Technik und Bauen. &#x201E;Und wir geben Rat, um vor Betrug und Verbraucherfallen zu sch&#xFC;tzen&#x201C;, so Max Sprengart-May.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Beim WDR in K&#xF6;ln haben sich die Verbraucherjournalisten Gedanken dazu gemacht, wie sie sich weiterentwickeln k&#xF6;nnen. &#x201E;Wie k&#xF6;nnen wir unsere Angebote weiter st&#xE4;rken, noch intensiver in den Austausch mit unseren Nutzer:innen kommen, relevant sein f&#xFC;r die Verbraucher:innen in Deutschland&#x201C;, das stand im Zentrum des zweit&#xE4;gigen Treffens.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
In Deutschland planen die Unternehmen insgesamt den gr&#xF6;&#xDF;ten Stellenabbau seit der Corona-Pandemie, berichtete k&#xFC;rzlich das Ifo-Institut. In diesem Umfeld ist es verst&#xE4;ndlich, dass viele Berufst&#xE4;tige mit Sorge oder sogar Angst in die Zukunft blicken. &#x201E;Behalte ich meinen Job?&#x201C;, &#x201E;Wie wird es weitergehen?&#x201C;, &#x201E;Welche Alternative habe ich?&#x201C;, &#x201E;Wo l&#xE4;uft es denn noch gut?&#x201C; sind naheliegende Fragen, mit denen man sich besch&#xE4;ftigen sollte, ohne zu resignieren. Gerade jetzt braucht es &#xFC;berlegtes, geplantes und entschlossenes Handeln. Dann kann die allgemeine Krise zur pers&#xF6;nlichen Chance werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Damit anfreunden, dass Wechsel normal sind&lt;/strong&gt;&#xD;
Noch vor einer Generation war es f&#xFC;r Medienprofis erwartbar und vielfach &#xFC;blich, mehrere Jahrzehnte oder sogar vom Volontariat bis zur Rente bei demselben Arbeitgeber zu bleiben. Von den gr&#xF6;&#xDF;eren Unternehmen wurde das durch Treueprogramme auch gezielt gef&#xF6;rdert (u. a. Aufstieg mit den Berufsjahren, Geschenke und Pr&#xE4;mien zu Dienstjubil&#xE4;en). Diese Loyalit&#xE4;t gibt es heute aus verschiedenen Gr&#xFC;nden kaum noch. 50-J&#xE4;hrige haben nicht selten bereits den dritten oder vierten Arbeitgeber. Mit diesem Gedanken muss man sich anfreunden &#x2013; und auf selbst- wie fremdbestimmte Wechsel vorbereitet sein. Sie bedeuten mehr Unsicherheit, bieten daf&#xFC;r die Chance, den Berufsweg individueller zu gestalten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Nicht auf den Wert der Erfahrung bauen&lt;/strong&gt;&#xD;
Viele Medienprofis gehen jedoch ab ihrem mittleren Lebensalter weiterhin davon aus, dass ihre Erfahrung f&#xFC;r sich bereits einen Wert darstellt. So liest man in LinkedIn-Profilen wie Bewerbungen h&#xE4;ufig Formulierungen wie: &#x201E;Journalist mit &#xFC;ber 25 Jahren Berufserfahrung&#x201C;. Nur ist das f&#xFC;r Arbeitgeber heute gar nicht mehr wichtig oder aus deren Sicht sogar ein potenzieller Nachteil. Langj&#xE4;hrige Mitarbeiter gelten ihnen als teuer und unflexibel, nicht selten auch als inhaltlich und technologisch nicht mehr auf dem neuesten Stand. Auf seine Erfahrung sollte man sich daher nicht verlassen, sie nicht einmal besonders betonen. Stattdessen: sich ganz auf das konzentrieren, was heute relevant und gefragt ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Zeitgem&#xE4;&#xDF;e Spezialisierung aufbauen&lt;/strong&gt;&#xD;
Wer seit mehr als zehn Jahren keine substanzielle Weiterbildung besucht hat und auch immer noch weitgehend dieselbe T&#xE4;tigkeit wie damals aus&#xFC;bt, hat m&#xF6;glicherweise kein aktuelles Kompetenzprofil mehr. Das f&#xE4;llt einem h&#xE4;ufig selbst erst auf, wenn man nach einer neuen Stelle sucht und feststellen muss, dass man anderswo kaum noch Chancen hat. Hier ist eine zeitgem&#xE4;&#xDF;e Spezialisierung, also eine klar definierte Nische innerhalb der Branche, die beste Strategie. Weiterbildungen (z. B. auch KI-Zertifizierungen) sollten darauf ausgerichtet sein, also erst entschieden werden, wenn das konkrete Ziel klar ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Branchennetzwerk mit relevanten Kontakten pflegen&lt;/strong&gt;&#xD;
Interessante Stellen werden fortlaufend ausgeschrieben, auf die sich Bewerbungen lohnen. Aber das gen&#xFC;gt f&#xFC;r sich allein nicht. Jeder Medienprofi braucht sein pers&#xF6;nliches Netzwerk mit relevanten Kontakten, um von aktuellen Entwicklungen in der Branche und in einzelnen Medienh&#xE4;usern, von kommenden Projekten und Ausschreibungen zu erfahren und sich bei Interesse fr&#xFC;h ins Gespr&#xE4;ch bringen zu k&#xF6;nnen. Die offizielle Bewerbung ist dann nur noch eine Formsache, weil man mit den entscheidenden Fach- und F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften bereits vorab gesprochen hat. Verwenden Sie daher wenigstens ein bis zwei Stunden pro Woche daf&#xFC;r, sich mit Medienprofis au&#xDF;erhalb des aktuellen Arbeitgebers auszutauschen.&#xD;
(Lohnend ist zudem der regelm&#xE4;&#xDF;ige Besuch von Branchenveranstaltungen wie dem j&#xE4;hrlichen &lt;link http://www.publishing-congress.com _blank&gt;European Publishing Congress&lt;/link&gt;, wieder am 17. und 18. Juni 2026 in Wien.)&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Nicht vor allem auf &#x201E;bessere Zeiten&#x201C; hoffen&lt;/strong&gt;&#xD;
Viele der aktuellen Umbr&#xFC;che in der Medienbranche und in der Gesamtwirtschaft sind nicht vor&#xFC;bergehend, sondern strukturell (z. B. Rolle und Einfluss der Technologieunternehmen, ver&#xE4;nderte W&#xFC;nsche und Gewohnheiten der Leser bzw. Nutzer). Es wird daher nicht wieder &#x201E;wie fr&#xFC;her&#x201C; werden, welche vergangene Zeit man daf&#xFC;r auch ansetzen mag. Auch hier sind Medienprofis im mittleren Alter der Versuchung ausgesetzt, eine Ver&#xE4;nderung auf &#x201E;wieder bessere Zeiten&#x201C; verschieben zu wollen. Damit verlieren sie wertvolle Lebensjahre und Chancen anderswo, die Branche bewegt sich ohne sie weiter. Sinnvoller ist es, gerade jetzt aktiv zu werden und nicht darauf zu setzen, dass sich die Lage von allein verbessert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Weiteren Berufsweg regelm&#xE4;&#xDF;ig &#xFC;berdenken&lt;/strong&gt;&#xD;
Generell verleitet der berufliche Alltag mit seinen Herausforderungen dazu, sich vor allem damit zu besch&#xE4;ftigen, was gerade anliegt. Beim Gedanken an die Zukunft kommen einem vielleicht manchmal Sorgen, aber diese schiebt man lieber schnell wieder beiseite. Besser ist es, wenigstens einmal j&#xE4;hrlich bewusst dar&#xFC;ber nachzudenken (z. B. mit einem Mentor, Karriereberater oder Coach): Wie lange kann ich meine aktuelle T&#xE4;tigkeit wohl noch weiter aus&#xFC;ben, wie geht es meinem Arbeitgeber und was bedeutet das f&#xFC;r mich, was w&#xE4;ren die Alternativen &#x2013; und was will ich eigentlich langfristig? Das nimmt diffuse Sorgen und &#xC4;ngste auf, lenkt den Fokus aber auf selbstbestimmtes, geplantes Handeln.&#xD;
Selbst aktiv werden, ehe andere entscheiden&#xD;
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Gerade in unsicheren Zeiten neigen Berufst&#xE4;tige dazu, sich f&#xFC;r die vermeintlich sichere L&#xF6;sung zu entscheiden, also im Zweifel die bisherige Stelle zu behalten, selbst wenn sie klare Nachteile (z. B. stagnierendes Gehalt, sinkende Bedeutung, keine Perspektive) hat. Hilfreich ist das Festhalten am Bestehenden aber langfristig nicht, wenn sich alles andere dynamisch weiterentwickelt. Das h&#xE4;ufige Ergebnis ist, dass dann andere &#x2013; etwa das Management des bisherigen Arbeitgebers &#x2013; die Entscheidungen treffen. Wer will, dass die eigenen Interessen und W&#xFC;nsche im Vordergrund stehen werden, gibt Richtung und Takt f&#xFC;r den weiteren Berufsweg selbst vor und macht sich damit unabh&#xE4;ngiger von anderen.&#xD;
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&lt;strong&gt;Nebenberufliche Selbstst&#xE4;ndigkeit als Plan B&lt;/strong&gt;&#xD;
Wer gerade nicht wechseln will oder mit seinen Bewerbungen bisher nicht erfolgreich ist, kann mit einer nebenberuflichen Selbstst&#xE4;ndigkeit einen interessanten Plan B angehen. Sie erlaubt, neue T&#xE4;tigkeiten (z. B. als Dozent oder Berater arbeiten, ein Buch schreiben, einen bezahlten Newsletter oder einen Podcast starten) ohne gr&#xF6;&#xDF;eres Risiko auszuprobieren und sich etwas dazuzuverdienen. Gleichzeitig bereitet man sich damit gedanklich und praktisch auf einen Wechsel vor, wie der am Ende auch aussehen wird. Das nimmt Existenz&#xE4;ngste, weil man eben doch vieles selbst entscheiden und beeinflussen kann, und f&#xFC;hrt dazu, dass man Ver&#xE4;nderungen nicht mehr f&#xFC;rchtet, sondern sich sogar darauf freut.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/warum-konservative-journalisten-ploetzlich-gefragt-sind-978264/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Warum konservative Journalisten pl&#xF6;tzlich gefragt sind&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Stellenabbau, Sparprogramme und KI ver&#xE4;ndern die Medienbranche massiv. Karrierecoach Attila Albert erkl&#xE4;rt, warum Medienprofis jetzt nicht auf bessere Zeiten hoffen sollten &#x2013; und wie sich die Krise strategisch f&#xFC;r die eigene Karriere nutzen l&#xE4;sst.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/angst-vor-jobverlust-in-medienbranche-wie-ki-und-stellenabbau-zur-karrierechance-werden-koennen-978/</link></item><item id="978322"><title>Sieben Denkfallen, die Journalisten kennen sollten</title><pubDate>1778829678</pubDate><description>Berlin &#x2013; Sind Katzen besser als Hunde? Fragt man die Suchmaschine, bekommt man je nach Perspektive unterschiedliche Antworten. Genau dieses einfache Beispiel nutzt im &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1184-7-tipps-gegen-bias-in-der-recherche.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;Jeanne Wellnitz im Gespr&#xE4;ch mit der Psychologin und Journalistentrainerin Mareike Makosch, um zu zeigen, wie stark unser Denken von kognitiven Verzerrungen gepr&#xE4;gt ist &#x2013; und welche Folgen das auch f&#xFC;r journalistische Arbeit hat.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Kognitionsforschung beschreibt zahlreiche dieser sogenannten &#x201E;Biases&#x201C;, die unbewusst steuern, welche Informationen wir wahrnehmen, wie wir sie bewerten und welche Geschichten wir daraus machen. F&#xFC;r Journalistinnen und Journalisten ist das besonders relevant &#x2013; denn der Anspruch, m&#xF6;glichst objektiv zu berichten, trifft auf ein Gehirn, das systematisch Abk&#xFC;rzungen nimmt.&#xA0;Makosch erkl&#xE4;rt sieben zentrale Denkfehler &#x2013; und wie Redaktionen ihnen begegnen k&#xF6;nnen:&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;1. Der Best&#xE4;tigungsfehler: Wir finden, was wir suchen (Confirmation Bias)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Was passiert? Das Gehirn bevorzugt automatisch Informationen, die eine bestehende Annahme st&#xFC;tzen. Das hei&#xDF;t: Wer mit einer These startet, wird Belege daf&#xFC;r finden. Widerspr&#xFC;chliches wird nicht bewusst unterdr&#xFC;ckt, es f&#xE4;llt einfach nicht auf oder wird geringer gewichtet.&#xD;
&lt;br /&gt;Beispiele: Als klar war, dass der ehemalige US-Pr&#xE4;sident Biden merklich alterte und Fehler machte, fielen Journalisten genau solche Momente &#xFC;berproportional auf, w&#xE4;hrend Situationen, in denen er unauff&#xE4;llig funktionierte, kaum registriert wurden.&#xD;
&lt;br /&gt;Anderes Beispiel: &#x201E;Einem Journalisten, der als implizite Annahme hat, dass Migration gut ist, werden mehr Beispiele f&#xFC;r gelungene Integration auffallen&#x201C;, sagt Makosch. &#x201E;Das passiert ihm automatisch, den Gegenbeispielen misst sein Gehirn weniger Gewicht bei. Genauso passiert es einer Journalistin, die kritisch fragen m&#xF6;chte, ob Migration negative Seiten hat: Ihr werden mehr Beispiele f&#xFC;r kriminelle Migranten begegnen, sie wird mehr Artikel &#xFC;ber &#xFC;berforderte Kommunen finden.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Warum gef&#xE4;hrlich? So entstehen einseitige Recherchen, die f&#xFC;r Menschen mit gegenteiliger Meinung wie Stimmungsmache aussehen.&#xD;
&lt;br /&gt;So entsch&#xE4;rfen: Egal, was das Ergebnis einer Recherche ist: Medienmenschen sollten immer auch das Gegenteil in Erw&#xE4;gung ziehen. Das Bonn Institute nennt diese Strategie &#x201E;Teufelsadvokat&#x201C;. Was w&#xE4;re, wenn der Protagonist doch unschuldig ist? Oder das Unternehmen es gut meint? Das Institut hat eine Liste mit unerwarteten, l&#xF6;sungsorientierten Fragen ver&#xF6;ffentlicht (t1p.de/KonstruktiveFragen), die weiterhelfen, wenn es darum geht herauszufinden: K&#xF6;nnte es auch anders sein?&#xD;
&lt;br /&gt;Makosch r&#xE4;t au&#xDF;erdem, das Material anderen, etwa im Redaktionsteam, vorzulegen und zu fragen, zu welchen Ergebnissen sie kommen. Vorsicht: Die Frage sollte nicht suggerieren, was man gerne h&#xF6;ren w&#xFC;rde. Deshalb f&#xFC;r diesen Test niemals die eigene These nennen, nicht fragen: &#x201E;Siehst du hier auch, dass ...?&#x201C; oder &#x201E;Zeigt das nicht, dass ...?&#x201C;. Viel besser sind offene Fragen wie: &#x201E;Was f&#xE4;llt dir auf?&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;2.&#xA0;Der Negativit&#xE4;tsbias: Das Schlechte bleibt h&#xE4;ngen (Negativity Bias)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Was passiert? Wir nehmen negative Reize deutlicher wahr als positive, verarbeiten sie tiefer und erinnern uns besser an sie. &#x201E;Evolutionspsychologisch ist das schl&#xFC;ssig, negative Informationen waren aus &#xDC;berlebenssicht wichtiger als positive&#x201C;, sagt Makosch. Das Prinzip &#x201E;If it bleeds, it leads&#x201C; ist also nicht zwingend eine redaktionelle Entscheidung, es ist eine menschliche Grundeinstellung. Der Bias ist ein doppeltes Problem: Er ist tief in der menschlichen Psyche verankert und das journalistische System verst&#xE4;rkt ihn noch, weil es auf Abweichung und Negativit&#xE4;t als Nachrichtenwert setzt.&#xD;
&lt;br /&gt;Beispiel: 2005 berichteten Medien nach dem Hurrikan Katrina &#xFC;ber Pl&#xFC;nderungen und b&#xFC;rgerkriegs&#xE4;hnliche Zust&#xE4;nde. Sp&#xE4;ter stellte sich heraus: Es gab zwar einige Pl&#xFC;nderungen, aber die meisten B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger verhielten sich ruhig und solidarisch. Die verzerrten Berichte hatten gar zu mehr Chaos und Panik gef&#xFC;hrt. Der Negativity Bias wurde zur sich selbst erf&#xFC;llenden Prophezeiung.&#xD;
&lt;br /&gt;Warum gef&#xE4;hrlich? Nachrichtenvermeidung steigt massiv, weil die permanente Negativit&#xE4;t das Publikum vertreibt. &#x201E;Die User klicken ja nicht die anderen Sachen an, sondern machen die ganze Seite zu&#x201C;, sagt Makosch.&#xD;
&lt;br /&gt;So entsch&#xE4;rfen: Bewusst Gegenbeispiele setzen. &#x201E;Wenn wir objektiv und ausgewogen sein wollen, dann m&#xFC;ssen wir konstruktiver berichten&#x201C;, sagt Makosch. Hier hilft auch das Credo, gezielt nach L&#xF6;sungsans&#xE4;tzen zu suchen. Die Journalistin Ronja von Wurmb-Seibel brachte das auf die Formel: &#x201E;Schei&#xDF;e plus X&#x201C;. Journos sollten immer nach dem X Ausschau halten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;3.&#xA0;Der Verf&#xFC;gbarkeitsfehler: Pr&#xE4;sentes scheint h&#xE4;ufig vorzukommen (Availability Bias)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Was passiert? Menschen halten Ereignisse f&#xFC;r wahrscheinlicher, wenn sie ein Beispiel daf&#xFC;r im Kopf haben.&#xD;
&lt;br /&gt;Beispiele: Nach einem Flugzeugabsturz nimmt die Flugangst zu &#x2013; obwohl die Statistik sich nicht ge&#xE4;ndert hat. Nach 9/11 mieden so viele Amerikaner das Flugzeug, dass schlie&#xDF;lich deutlich mehr Personen bei Autounf&#xE4;llen starben. Ein anderes Beispiel sind mietbare E-Scooter: &#x201E;Da Journalisten h&#xE4;ufig in St&#xE4;dten leben, in denen E-Scooter st&#xE4;ndig im Weg standen, also im Gehirn verf&#xFC;gbar waren, schrieben sie auch viel dar&#xFC;ber&#x201C;, sagt Makosch. F&#xFC;r Teile der Leserschaft sei das &#xFC;berhaupt nicht relevant gewesen, weil es etwa in l&#xE4;ndlicheren R&#xE4;umen gar keine oder kaum mietbare E-Scooter gab. Makosch: &#x201E;Hier hat die Verf&#xFC;gbarkeitsheuristik zu einer schlechten Themensetzung gef&#xFC;hrt.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Warum gef&#xE4;hrlich? Im Redaktionsalltag zeigt sich der Bias, wenn ein Thema &#xFC;berall imzu sein scheint. Ein negativer Fall sensibilisiert, pl&#xF6;tzlich f&#xE4;llt jeder weitere auf und es wird erneut dar&#xFC;ber berichtet.&#xD;
&lt;br /&gt;So entsch&#xE4;rfen: Immer Statistiken pr&#xFC;fen: Ist das Ph&#xE4;nomen tats&#xE4;chlich h&#xE4;ufiger geworden oder nur sichtbarer? Rotationsprinzip bei der Themenauswahl einf&#xFC;hren, um nicht in Aufmerksamkeitsschleifen zu geraten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;4.&#xA0;Der illusorische Wahrheitseffekt:&#xA0;Scheinwahrheiten durch Wiederholung (Illusory Truth Effect)&#xA0;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;5.&#xA0;Der Heiligenscheineffekt: Wenn der erste Eindruck z&#xE4;hlt (Halo Effect)&#xA0;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;6.&#xA0;Der Rahmungseffekt: Die Wortwahl&#xA0;lenkt die Wahrnehmung (Framing)&#xA0;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;7.&#xA0;Der Konformit&#xE4;tseffekt: Niemand will Spielverderber sein (Groupthink)&#xA0;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1184-7-tipps-gegen-bias-in-der-recherche.html _blank&gt;&lt;strong&gt;Zu den vollst&#xE4;ndigen Tipps&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Wie entstehen unbewusste Verzerrungen in der journalistischen Arbeit &#x2013; und wie lassen sie sich vermeiden? Mareike Makosch erkl&#xE4;rt zentrale Denkfehler und zeigt konkrete Routinen f&#xFC;r bessere Recherche und ausgewogenere Berichterstattung.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/7-tipps-gegen-bias-in-der-recherche-978322/</link></item><item id="978318"><title>10 Prompts f&#xFC;r Journalisten, die f&#xFC;r &#xDC;berraschungen sorgen</title><pubDate>1778826880</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;KI hilft enorm, viele Aufgaben effizienter zu erledigen. Aber als Sparringspartner kann sie noch weit mehr leisten. Wie das gut funktioniert, zeigen zehn konkrete Prompts von Idealab-Gr&#xFC;nder Bill Gross, zusammengefasst Herausgeberin Annette Milz f&#xFC;r das von &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1207-10-prompts-die-fuer-ueberraschungen-sorgen.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;:&#xD;
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&lt;strong&gt;1. &#x201E;Hilf mir, dar&#xFC;ber nachzudenken, ohne mir zu sagen, was ich tun soll!&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Geben Sie diesen Hinweis zu einem Problem X an Ihr bevorzugtes KI-System weiter, und Sie werden sehen, dass manchmal die wertvollste Hilfe nicht die Antwort an sich ist, sondern der Denkprozess der KI. Der Blick darauf hat mich oft &#xFC;berrascht und dazu gebracht, KI nicht nur als Ratgebermaschine anzusehen. Ich empfehle Ihnen dringend, diesen Prompt mal auszuprobieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;2. &#x201E;Was verstehe ich daran wahrscheinlich falsch?&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Menschen, mich eingeschlossen, fragen das die KI nur selten. Wenn Sie aber diesen Prompt nehmen, um die KI mit einem Problem zu konfrontieren, an dem Sie gerade arbeiten, und ihr dann diese Frage stellen, erhalten Sie wom&#xF6;glich vollkommen neue Einsichten. Die KI fungiert hier als intellektueller Spiegel statt nur als &#x201E;Assistent&#x201C;, der Ihnen nur eine Sachfrage beantwortet. Dieses Spiegeln kann sehr hilfreich sein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;3. &#x201E;Gib mir drei unkonventionelle L&#xF6;sungen f&#xFC;r dieses Problem.&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
KI liefert in der Regel sehr offensichtliche Antworten. Warum? Weil sie darauf trainiert wurde, Ihnen die wahrscheinlichste Antwort zu geben. Dieser Prompt bringt den Chatbot dazu, nach Antworten out of the box zu suchen. Wenn Sie nach unkonventionellen L&#xF6;sungen fragen, beginnt die KI, nach Dingen zu suchen, an die Sie vielleicht noch gar nicht gedacht haben. Und selbst wenn Sie die drei Vorschl&#xE4;ge nicht verwenden, erweitern sie doch das Universum der Dinge, &#xFC;ber die Sie nachdenken.&#xD;
&#xA0;&#xD;
4.&#xA0;&#x201E;Welche Frage sollte ich mir gerade jetzt stellen?&#x201C;&#xD;
5.&#xA0;&#x201E;Eine Idee, an die noch niemand gedacht hat, um dieses Problem zu l&#xF6;sen, ist &#x2026;&#x201C;&#xD;
6.&#xA0;&#x201E;Stelle mir f&#xFC;nf kl&#xE4;rende Fragen, bevor du antwortest.&#x201C;&#xD;
7.&#xA0;&#x201E;Vergleiche die Vor- und Nachteile dieser Optionen und schlage die beste vor.&#x201C;&#xD;
8.&#xA0;&#x201E;Was sind die weniger bekannten, unter der Oberfl&#xE4;che verborgenen Wahrheiten zum Thema (X), die selten &#xF6;ffentlich geteilt werden, weil sie das Mainstream-Denken infrage stellen? Erl&#xE4;utere sie im historischen Kontext, mit Beispielen aus der realen Welt und erkl&#xE4;re, warum sie verborgen werden.&#x201C;&#xD;
9.&#xA0;&#x201E;Gib mir mehrere KI-Assistenten dieselbe Aufgabe und lass sie die anderen Antworten kritisieren.&#x201C;&#xD;
10.&#xA0;&#x201E;Was w&#xFC;rde ich tun, wenn ich 50 Mitarbeitende h&#xE4;tte, die daran arbeiten?&#x201C;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1207-10-prompts-die-fuer-ueberraschungen-sorgen.html _blank&gt;Zu den Prompts im Detail&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Wie l&#xE4;sst sich KI im journalistischen Alltag nicht nur f&#xFC;r Effizienz, sondern gezielt als Denk- und Recherchehilfe nutzen? Bill Gross zeigt praxisnah, wie KI als Sparringspartner Perspektiven erweitert, Recherchen vertieft und bessere Entscheidungen unterst&#xFC;tzt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/10-prompts-fuer-journalisten-die-fuer-ueberraschungen-sorgen-978318/</link></item><item id="978316"><title>ZDF l&#xF6;scht &#x201E;logo!&#x201C;-Beitrag &#xFC;ber Kirchen aus Archiv</title><pubDate>1778825203</pubDate><description>Mainz (KNA)&#xA0;&#x2013; Das ZDF hat sich f&#xFC;r eine umstrittene Sendung der Kindernachrichten &#x201E;logo!&#x201C; entschuldigt. Der Beitrag &#xFC;ber Kirchen sei &#x201E;aus dem Archiv unserer Erkl&#xE4;rst&#xFC;cke entfernt worden&#x201C;, schrieb ZDF-Intendant Norbert Himmler in einer Antwort auf mehrere Beschwerden, wie die christliche Medieninitiative &#x201E;Pro&#x201C; berichtete. Auch sie hatte Programmbeschwerde beim Mainzer Sender eingereicht. In der ZDF-Mediathek erscheint anstelle des Beitrags jetzt ein Hinweis.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zuschauerinnen und Zuschauer hatten bem&#xE4;ngelt, dass in der Sendung das Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan &#xFC;berwiegend positiv dargestellt worden sei, w&#xE4;hrend das anschlie&#xDF;ende Erkl&#xE4;rvideo zur Geschichte der Kirche einen stark kritischen Fokus gehabt habe. Austritte, Angst vor der H&#xF6;lle und Ablasshandel nahmen viel Raum ein. Neben dem Vorwurf einer tendenzi&#xF6;sen Gegen&#xFC;berstellung brachten Kritiker auch vor, dass in dem Beitrag viele Informationen fehlten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x201E;Kombination war ein Fehler&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
&#x201E;Tats&#xE4;chlich war die Kombination beider Inhalte innerhalb einer einzigen &#x201A;logo!&#x2018;-Sendung ein Fehler, da dadurch der Eindruck einer beabsichtigten Gegen&#xFC;berstellung entstehen konnte&#x201C;, schrieb Himmler in seiner von &#x201E;Pro&#x201C; ver&#xF6;ffentlichten Antwort. &#x201E;Dies war seitens der Redaktion jedoch keinesfalls intendiert. Vielmehr wurden urspr&#xFC;nglich beide Beitr&#xE4;ge unabh&#xE4;ngig voneinander geplant und behandelten unterschiedliche aktuelle Anl&#xE4;sse: Anlass f&#xFC;r das Erkl&#xE4;rvideo zu den christlichen Kirchen waren neu ver&#xF6;ffentlichte Mitgliederzahlen der beiden gro&#xDF;en Kirchen in Deutschland, w&#xE4;hrend der Beitrag zum Ramadan-Ende angek&#xFC;ndigt wurde, da dessen Feier an jenem Tag begann.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Es sei planerisch nicht beabsichtigt gewesen, beide Beitr&#xE4;ge inhaltlich miteinander zu verkn&#xFC;pfen. &#x201E;Die Redaktion bedauert sehr, dass dies bei Ihnen und auch bei anderen Zuschauerinnen und Zuschauern zu Irritation, Ver&#xE4;rgerung oder dem Gef&#xFC;hl mangelnder Ausgewogenheit gef&#xFC;hrt hat.&#x201C; Man nehme die Hinweise zu inhaltlichen Verk&#xFC;rzungen und zur fachlichen Tiefe der Darstellung sehr ernst. &#x201E;Im Nachhinein ist sich die Redaktion bewusst, dass es schwerlich m&#xF6;glich ist, die Fragestellung der historischen Entwicklung der christlichen Kirchen in einem anderthalbmin&#xFC;tigen Beitrag angemessen und in all ihren theologischen und gesellschaftlichen Dimensionen darzustellen.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Kritiker wollen Thema dennoch im ZDF-Fernsehrat&lt;/strong&gt;&#xD;
Der &#x201E;Pro&#x201C;-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Christoph Irion erwiderte, man nehme die Antwort des Intendanten mit Respekt zur Kenntnis. &#x201E;Wir begr&#xFC;&#xDF;en ausdr&#xFC;cklich, dass das ZDF die Kritik an der &#x201A;logo!&#x2018;-Sendung ernst nimmt, Fehler einr&#xE4;umt und den Beitrag aus dem Archiv entfernt hat.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dennoch halte man es f&#xFC;r wichtig, dass die Programmbeschwerde im ZDF-Fernsehrat behandelt werde. &#x201E;Es geht aus unserer Sicht nicht allein um einen einzelnen misslungenen Beitrag, sondern um grunds&#xE4;tzliche Fragen journalistischer Sorgfalt bei religi&#xF6;sen Themen &#x2013; zumal in einem Nachrichtenangebot f&#xFC;r Kinder&#x201C;, so Irion.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Austritte, Angst vor der H&#xF6;lle, Ablasshandel: In einem 90-Sekunden-Beitrag f&#xFC;r Kinder im ZDF kam die Kirche nicht gut weg. Das Video ist nun gel&#xF6;scht. Damit scheint die Sache aber noch nicht vom Tisch zu sein.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/zdf-loescht-logo-beitrag-ueber-kirchen-aus-archiv-978316/</link></item><item id="978309"><title>&#x201E;Zeit&#x201C; baut Redaktionen um und b&#xFC;ndelt Wissen, Politik und Wirtschaft</title><pubDate>1778671237</pubDate><description>Hamburg&#xA0;&#x2013; Die&#xA0;&#x201E;Zeit&#x201C;&#xA0;hat weitere Schritte bei der Zusammenf&#xFC;hrung ihrer Print- und Online-Redaktionen angek&#xFC;ndigt. Neu geschaffen wird eine gemeinsame Ressortgruppe Wissen, au&#xDF;erdem werden die Bereiche Politik und Wirtschaft in integrierte Ressorts &#xFC;berf&#xFC;hrt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die neue Ressortgruppe Wissen umfasst die Ressorts Bildung, Gesundheit und Wissenschaft. Dabei wird das neu gegr&#xFC;ndete Ressort Bildung von Rudi Novotny und Anna-Lena Scholz geleitet. Die Leitung des Ressorts Gesundheit &#xFC;bernehmen Claudia W&#xFC;stenhagen und Simon Kerbusk. F&#xFC;r das Ressort Wissenschaft sind k&#xFC;nftig Sibylle Anderl und Sven Stockrahm verantwortlich. Gemeinsam gestalten die drei Ressorts das Wissensbuch der Wochenzeitung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch die bisherigen Online-Strukturen in Politik und Wirtschaft werden neu geordnet. Das Online-Ressort &#x201E;Politik und Wirtschaft&#x201C; wird aufgeteilt und mit den entsprechenden Print-Ressorts zusammengef&#xFC;hrt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das fusionierte Wirtschaftsressort leiten k&#xFC;nftig Ileana Grabitz und Roman Pletter. Die Leitung des Politikressorts &#xFC;bernehmen Anne H&#xE4;hnig, Heinrich Wefing und Marcus Gatzke. Tina Hildebrandt wechselt auf eigenen Wunsch in die Position der Chefkorrespondentin und berichtet weiterhin &#xFC;ber Regierungspolitik.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Nach Angaben des Unternehmens wird Poschardt k&#xFC;nftig als Autor, Podcaster und Creator f&#xFC;r s&#xE4;mtliche deutschen und internationalen Medienmarken des Hauses arbeiten &#x2013; darunter &#x201E;Bild&#x201C;, &#x201E;Welt&#x201C;, &#x201E;Politico&#x201C; und &#x201E;Business Insider&#x201C;. Geplant sind unter anderem t&#xE4;gliche Kurzformate f&#xFC;r soziale Netzwerke, eine Talkshow f&#xFC;r Welt TV sowie Kolumnen- und Videoformate bei &#x201E;Bild&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Axel-Springer-Vorstandschef Mathias D&#xF6;pfner bezeichnete Poschardt als einen der meistdiskutierten Autoren des Hauses. Mit der neuen Rolle solle ihm im Rahmen der Creator-Strategie mehr Raum gegeben werden, um Reichweite und Wirkung auszubauen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Poschardt erkl&#xE4;rte, er habe im vergangenen Jahr festgestellt, dass er f&#xFC;r seine publizistische Arbeit mehr Freiheit ben&#xF6;tige, die sich mit einer formalen F&#xFC;hrungsfunktion nicht immer vereinbaren lasse. Gemeinsam mit D&#xF6;pfner habe man deshalb eine neue Rolle entwickelt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Poschardt kam 2008 als stellvertretender Chefredakteur der &#x201E;Welt am Sonntag&#x201C; zu Axel Springer. 2016 wurde er Chefredakteur der Welt-Gruppe, 2025 Herausgeber der Premium-Gruppe mit &#x201E;Welt&#x201C;, &#x201E;Politico Deutschland&#x201C; und &#x201E;Business Insider Deutschland&#x201C;. 2024 ver&#xF6;ffentlichte er das Buch &#x201E;Shitb&#xFC;rgertum&#x201C;, im Juni 2026 erscheint der Nachfolger &#x201E;B&#xFC;ckb&#xFC;rgertum&#x201C;.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Bekannt wurde Schott insbesondere als Moderator der Radiosendung &#x201E;Sport und Musik&#x201C;. Deren zentrales Element, die ARD-Bundesliga-Schaltkonferenz, entwickelte er mit. WDR-Intendantin Katrin Vernau w&#xFC;rdigte ihn als &#x201E;H&#xF6;rfunk-Legende&#x201C; und hob seine Verbindung aus Leidenschaft und journalistischer Objektivit&#xE4;t hervor.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Schott wurde 1937 in K&#xF6;ln geboren und wuchs in Hamburg auf. Dort gr&#xFC;ndete er die Zeitschrift &#x201E;Der Jazzer&#x201C; und arbeitete zun&#xE4;chst freiberuflich f&#xFC;r den NDR. 1962 kehrte er nach K&#xF6;ln zur&#xFC;ck und begann als Sportredakteur beim WDR.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Laufe seiner Karriere moderierte Schott mehr als 2.000 H&#xF6;rfunksendungen und war zudem mehrere Jahre im WDR-Fernsehen t&#xE4;tig. Er berichtete unter anderem 32-mal vom Trabrennen &#x201E;Prix d&#x2019;Amerique&#x201C;, 25-mal vom Deutschen Derby sowie von elf Olympischen Spielen. Die Fu&#xDF;ball-Bundesliga begleitete er seit deren Gr&#xFC;ndung und bezeichnete sich selbst als &#x201E;Kind der Bundesliga&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
1988 &#xFC;bernahm Schott die Leitung der WDR-Sportredaktion als Nachfolger von Kurt Brumme. F&#xFC;r seine Reportagen erhielt er unter anderem den Herbert-Zimmermann-Preis sowie einen internationalen &#x201E;Weltpreis&#x201C; in Neuseeland. Auch nach seinem Ruhestand 2002 blieb er journalistisch aktiv. 2008 ver&#xF6;ffentlichte er das Buch &#x201E;Ich danke Sie!&#x201C; &#xFC;ber den Fu&#xDF;baller Willi &#x201E;Ente&#x201C; Lippens.&#xD;
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&#x201E;Lokale Inhalte sind f&#xFC;r unsere Leserinnen und Leser unverzichtbar &#x2013; auch wenn sie in der Produktion als besonders aufwendig gelten&#x201C;, erkl&#xE4;rte Armin Jelenik, stellvertretender Chefredakteur der &#x201E;N&#xFC;rnberger Nachrichten&#x201C;. Ziel sei es nicht, lokale Inhalte zur&#xFC;ckzufahren, sondern die Produktionsprozesse neu zu organisieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Mittelpunkt steht eine weitgehende Automatisierung der Lokalteile. Registrierte Autorinnen und Autoren wie Vereinsvertreter, Organisationen oder freie Mitarbeitende k&#xF6;nnen Texte und Bilder &#xFC;ber ein Upload-Tool einstellen. Eine KI unterst&#xFC;tzt dabei nach Angaben des Verlages die Textproduktion und pr&#xFC;ft Inhalte per Faktencheck auf m&#xF6;gliche Unstimmigkeiten. Anschlie&#xDF;end platziert eine Layout-Engine die Beitr&#xE4;ge automatisiert in den entsprechenden Seiten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Besonders weit fortgeschritten sei die Automatisierung im Lokalsport. Ergebnisse und Tabellen aus Amateurfu&#xDF;ball und regionalen Ligen werden laut VNP automatisiert von Sportverb&#xE4;nden &#xFC;bernommen, in das Redaktionssystem importiert und direkt an die Druckerei weitergeleitet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Inhalte werden zugleich digital genutzt. Nach Angaben von Maximilian Wachter, Prozess- und Redaktionsmanager beim VNP, w&#xFC;rden sublokale Inhalte online besser funktionieren als urspr&#xFC;nglich erwartet. Als Beispiel nennt der Verlag die Rubrik &#x201E;Mein Ort, meine Nachrichten&#x201C; auf NN.de.&#xD;
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&lt;strong&gt;Nur vier Blattmacher&lt;/strong&gt;&#xD;
Nach Unternehmensangaben reduzierte sich der personelle Aufwand f&#xFC;r die Zeitungsproduktion durch die neuen Prozesse um rund 90 Prozent. K&#xFC;nftig sollen vier Blattmacher das gesamte Printprogramm mit t&#xE4;glich 100 bis 150 Seiten erstellen. Zuvor seien daf&#xFC;r bis zu 43 Mitarbeitende besch&#xE4;ftigt gewesen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Verlag betont zugleich, dass Redakteurinnen und Redakteure dadurch mehr Zeit f&#xFC;r Recherche und digitale Inhalte gewinnen sollen. Sportreporter k&#xF6;nnten wieder verst&#xE4;rkt vor Ort berichten, statt Ergebnisse und Tabellen zu pflegen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Als n&#xE4;chsten Schritt plant der VNP gemeinsam mit der dpa die weitere Automatisierung und Regionalisierung des Mantels. Ziel sei eine flexible Kombination aus Reporter- und Agenturinhalten, die sich an unterschiedliche regionale Anforderungen anpassen lasse.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Die Serie macht nicht nur einen wahren Wirtschaftskrimi erlebbar, sie zeigt auch ein Jahrzehnte w&#xE4;hrendes Staatsversagen, das bis in die h&#xF6;chsten Kreise der Politik reicht, so Massima Bognanni. Zutage kommt am Ende ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Staat und der m&#xE4;chtigen Finanzbranche &#x2013; und die ern&#xFC;chternde Bilanz, dass nach Jahren der Ermittlungen noch immer Milliarden fehlen und hunderte Beschuldigte auf freiem Fu&#xDF; sind.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Alle sieben Folgen von &#x201E;Inside CumEx&#x201C; gibt es ab in der ARD Sounds App und w&#xF6;chentlich &#xFC;berall, wo es Podcasts gibt.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Hinter diesem Podcast steckt das Team: Head-Autor Adrian Breda, Antonia M&#xE4;rzh&#xE4;user und die KollegInnen aus der WDR-Podcast-Unit: Till Krause (Redaktion), Pia Meis-Duchateau, Isabel Fr&#xF6;hle (beide Distribution) &amp; Dr. Nikolaus Steiner, Andreas Braun und Monika Wagener als RedakteurInnen aus unserem WDR-Investigativ-Ressort, Regisseur Matthias Kapohl, Thomas Haumann (technische Realisation), juristischer Berater Dr. Nima Mafi-Gudarzi, Fritz Gnad (Artwork), Musik von Nikolai von Sallwitz und die Sprechtrainerin Susanne Haeberlein.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen dabei nicht nur Einblicke in erfolgreiche Projekte erhalten, sondern auch erfahren, wie sich diese Ans&#xE4;tze auf die eigene Arbeit &#xFC;bertragen lassen. Medienh&#xE4;user aus ganz Europa pr&#xE4;sentieren in Wien ihre Erfahrungen mit KI-Anwendungen, Produktentwicklung und neuen Gesch&#xE4;ftsmodellen.&#xD;
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Zu den zentralen Programmpunkten geh&#xF6;rt der Auftritt &lt;strong&gt;der d&#xE4;nischen Zeitung &#x201E;Politiken&#x201C;&lt;/strong&gt;, die als &#x201E;European Digital Publisher of the Year&#x201C; ausgezeichnet wurde. Thomas Berndt, Chefnachrichtenredakteur und Managing Online Editor, sowie Digital- und Konzeptdesigner Rasmus Vendrup stellen vor, wie die Redaktion ihre digitale Transformation umgesetzt hat.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Angaben der beiden Medienmacher gelang es &#x201E;Politiken&#x201C;, einen konsequenten &#x201E;digital first&#x201C;-Workflow aufzubauen, Ressourcen von Print zu Digital zu verlagern und gleichzeitig weiterhin eine international beachtete Printzeitung zu produzieren. Anhand konkreter Beispiele wollen Berndt und Vendrup zeigen, wie sich dadurch das visuelle Storytelling sowohl bei gro&#xDF;en Projekten als auch im t&#xE4;glichen Publizieren ver&#xE4;ndert hat.&#xD;
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Berndt geh&#xF6;rt seit 2017 zur Chefredaktion von &#x201E;Politiken&#x201C; und war an der Entwicklung des 2023 eingef&#xFC;hrten digitalen Workflows beteiligt. Vendrup arbeitet seit elf Jahren f&#xFC;r die Zeitung und gilt als preisgekr&#xF6;nter Digital- und Konzeptdesigner mit Schwerpunkt auf visuellem Storytelling.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Weitere Programmpunkte des Kongresses&lt;/strong&gt; besch&#xE4;ftigen sich mit der Zukunft von Printprodukten, digitalen Nachrichtenplattformen und KI-gest&#xFC;tztem Journalismus. So spricht David Pontes, Chefredakteur der portugiesischen Zeitung &#x201E;P&#xFA;blico&#x201C;, &#xFC;ber die Frage, wie viel Aufwand sich f&#xFC;r Print im digitalen Zeitalter noch lohnt.&#xD;
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Carsten Wagner und Gordon Karau von der deutschen &#x201E;ZFK&#x201C; erl&#xE4;utern den Wandel vom Fachmedium zur digitalen Nachrichtenplattform. Die griechische Zeitung &#x201E;Kathimerini&#x201C; pr&#xE4;sentiert Erkenntnisse aus einem Relaunch in Zeiten von KI, w&#xE4;hrend Adae Santana von &#x201E;La Provincia&#x201C; &#xFC;ber die Verbindung von Lokaljournalismus, KI und Design spricht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Erg&#xE4;nzt wird das Programm unter andrem durch Praxisvortr&#xE4;ge wie den Beitrag von Marianne Bahl &#xFC;ber den &#xDC;bergang von statischem zu animiertem Design.&#xD;
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&lt;link http://www.publishing-congress.com _blank&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum&#xA0;European Publishing Congress&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;</description><shorttext>Thomas Berndt von &#x201E;Politiken&#x201C; zeigt beim European Publishing Congress am 17. und 18. Juni 2026, wie eine digitale Transformation im Newsroom gelingen kann. Im Mittelpunkt stehen &#x201E;digital first&#x201C;-Strategien, neue Workflows und visuelles Storytelling im Zeitalter von KI.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/europas-beste-publishing-projekte-stellen-sich-in-wien-vor-978291/</link></item><item id="978288"><title>Kai Gniffke fordert ein Ende des Emp&#xF6;rungsjournalismus</title><pubDate>1778576652</pubDate><description>Stuttgart (KNA)&#xA0;&#x2013; Kai Gniffke (65) ist seit 2019 Intendant des S&#xFC;dwestrundfunks (SWR) und immer Journalist geblieben. Ab 2003 arbeitete er &#xFC;ber anderthalb Jahrzehnte in der Chefredaktion von ARD-aktuell in Hamburg und war damit f&#xFC;r die &#x201E;Tagesschau&#x201C; und die &#x201E;Tagesthemen&#x201C; verantwortlich. 2006 wurde er Erster Chefredakteur von ARD-aktuell. Ab 2007 informierte er als erster ARD-Hierarch im &#x201E;Tagesschau&#x201C;-Blog &#xFC;ber die Hintergr&#xFC;nde und Zusammenh&#xE4;nge seiner Arbeit und wurde daf&#xFC;r mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gniffke ist auch einer der V&#xE4;ter der &#x201E;Tagesschau&#x201C;-App, die heute zu den meistgenutzten Informationsangeboten im deutschen Netz geh&#xF6;rt. 2023 und 2024 f&#xFC;hrte Gniffke als SWR-Intendant turnusm&#xE4;&#xDF;ig den ARD-Verbund und forcierte die laufenden Reformen des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Bis Jahresende ist er noch stellvertretender ARD-Vorsitzender, Gniffkes aktuelle Amtszeit als SWR-Intendant l&#xE4;uft noch bis August 2029.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Herr Gniffke, haben sich die Kriterien f&#xFC;r journalistische Qualit&#xE4;t eigentlich ver&#xE4;ndert?&lt;/strong&gt;&#xD;
Ja &#x2013; weil sich die Welt ver&#xE4;ndert hat. Es gibt Grundtugenden, handwerkliche und ethische Standards, die sind unverr&#xFC;ckbar. Aber wir haben zu ber&#xFC;cksichtigen, dass wir in einer Welt von Social Media leben, in der Dialog eine ganz andere Dimension hat. Fr&#xFC;her haben wir Zeitungen gedruckt und Sendungen gemacht, von denen wir &#xFC;berzeugt waren, so ist das richtig. Jetzt ist die ganze Welt dialogischer geworden und diskutiert mit. Damit haben sich diese Kriterien vielleicht nicht grundlegend ver&#xE4;ndert, aber deutlich erweitert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Welchen Einfluss hat der Dialog denn auf die journalistische Arbeit und die Qualit&#xE4;tsdiskussion?&lt;/strong&gt;&#xD;
Mit Beginn des Internetzeitalters und sp&#xE4;ter bei Social Media hatten wir die Illusion, alles wird offener, liberaler, freier &#x2013; es bleibt nichts mehr ungesagt. Jetzt m&#xFC;ssen wir feststellen: Das Gegenteil ist der Fall. Weltweit entscheidet eine Handvoll gro&#xDF;er Konzerne in einem hohen Ma&#xDF;e dar&#xFC;ber, was Menschen in Deutschland zu sehen, lesen und h&#xF6;ren bekommen und was nicht. Wir m&#xFC;ssen uns dringend damit besch&#xE4;ftigen, wie wir eine freie, offene deutsche Medienlandschaft erhalten. Dazu kommt die ungeheure Bedeutung von Emotionen bei Social Media. Die Plattformen und Intermedi&#xE4;re wollen damit Traffic und Einnahmen generieren, sorgen aber daf&#xFC;r, dass der Dialog massiv verroht und verkommt. Hier hat sich die Welt anders entwickelt, als ich mir das in meinen internet-euphorischen Jahren vorgestellt hatte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Hei&#xDF;t das, Sie w&#xFC;rden so etwas wie Ihren Blog, den Sie 2007 als &#x201E;Tagesschau&#x201C;-Chef gestartet haben, heute nicht mehr machen?&lt;/strong&gt;&#xD;
Doch &#x2013; und ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Denn heute ist so etwas doch elementarer Teil unserer journalistischen Arbeit. Vielleicht war das zu der Zeit noch nicht selbstverst&#xE4;ndlich. Aber dass wir heute transparent sein m&#xFC;ssen, dass wir den Leuten erkl&#xE4;ren m&#xFC;ssen, wie wir arbeiten, und dann am Ende auch mal zuh&#xF6;ren, was die davon halten: Da hat sich Journalismus echt ver&#xE4;ndert. Das meine ich ja, wenn ich sage, Journalismus muss transparenter und dialogischer werden. Wir sind da alle auf dem Weg, aber ich glaube, da ist noch Luft nach oben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Und warum passiert dann gemessen am medialen Output so wenig in diese Richtung? Es gibt ja nun nicht zu jeder Sendung ein &#x201E;Making of&#x201C; &#x2026;&lt;/strong&gt;&#xD;
&#x2026; denn das bedeutet nat&#xFC;rlich Aufwand. Und auch Dialog mit dem Publikum bedeutet Aufwand. Schon zu meiner &#x201E;Tagesschau&#x201C;-T&#xE4;tigkeit waren wir t&#xE4;glich mit Tausenden von Kommentaren konfrontiert. Das wird irgendwann ein Mengenproblem: L&#xE4;sst sich das noch ordentlich moderieren? Kannst du es beherrschen? Daf&#xFC;r haben viele Medienh&#xE4;user noch keine &#xFC;berzeugende Antwort gefunden. Denn nat&#xFC;rlich ist es eine wunderbare Vorstellung, zu jedem Thema eine gro&#xDF;e Diskussion stattfinden zu lassen. Aber auch wir merken, dass trotz der Kolleginnen und Kollegen, die im Community-Management im SWR tolle Arbeit leisten, unsere Ressourcen hier begrenzt sind. Und wenn diese Diskussionen nicht sorgsam moderiert werden, wird es sehr schnell niveaulos und damit gerade f&#xFC;r die Menschen uninteressant, die sich gerne wirklich austauschen w&#xFC;rden. Hier ist das gro&#xDF;e Thema, wie wir k&#xFC;nftig KI einsetzen, um solche Diskussionsprozesse in vern&#xFC;nftigen Bahnen laufen zu lassen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie &#x201E;KI-offen&#x201C; nehmen Sie denn den &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk oder Ihr eigenes Haus, den SWR, wahr?&lt;/strong&gt;&#xD;
Das ist einer der Punkte, mit denen ich ein wenig hadere. Denn ich glaube, wir brauchen ein bisschen mehr Technikfr&#xF6;hlichkeit, eine gr&#xF6;&#xDF;ere Offenheit f&#xFC;r neue Technologien. Das hei&#xDF;t nicht, dass ich unkritisch alles adaptiere, was KI m&#xF6;glich macht. Aber mein Eindruck ist, dass wir ein bisschen zu stark auf die Gefahren, Risiken und Nebenwirkungen gucken und die Chancen zu wenig beachten. Aber daran arbeiten wir im SWR gerade aktiv. Erkl&#xE4;rtes Ziel ist es, unseren KI-Reifegrad zu steigern und gr&#xF6;&#xDF;tm&#xF6;gliche Potenziale f&#xFC;r unsere Nutzenden, aber auch f&#xFC;r das Unternehmen selbst zu identifizieren und dies &#xFC;ber konkrete Anwendungsbeispiele erlebbar zu machen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wo kann die KI denn den Qualit&#xE4;tsjournalismus unterst&#xFC;tzen?&lt;/strong&gt;&#xD;
Sie kann wertvolle Dienste leisten, wenn es um Fact-Checking oder das Analysieren riesiger Datenmengen geht. Dabei sollte man sich aber nicht auf einen KI-Anbieter verlassen, sondern immer noch einen zweiten nutzen. Und am Ende bleibt immer noch ein Mensch, der draufguckt. Und wenn etwas schiefgeht, m&#xFC;ssen wir auch sagen: Wir haben da &#x2019;nen Bock geschossen und machen das transparent. Am Ende wird dies das Einzige sein, was den Qualit&#xE4;tsjournalismus noch von den ganzen anderen Medienanbietern unterscheidet: Wir stehen mit unserem Namen und mit unserem Gesicht daf&#xFC;r ein, dass wir nach bestimmten ethischen und handwerklichen Standards arbeiten. Und dass die Menschen sich darauf verlassen k&#xF6;nnen, dass wir Fehler zugeben und selbst &#xF6;ffentlich machen. Raus kommt es ja eh &#x2026;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Mit der Fehlerkultur ist es aber in vielen Medienh&#xE4;usern und auch in der ARD weiterhin so eine Sache &#x2026;&lt;/strong&gt;&#xD;
Wenn beim SWR Fehler passieren, machen wir das transparent und stellen es auch zus&#xE4;tzlich auf der Korrekturen-Seite nochmal ins Netz. Die ist auch nicht versteckt, sondern leicht zu finden. Ich glaube, wir d&#xFC;rfen uns, ohne gro&#xDF;en Schaden zu nehmen, zu unserer Fehlbarkeit bekennen: Wir sind nicht unfehlbar. Ja, ich wei&#xDF;, wir kommen aus diesem alten Broadcast-Zeitalter: Was die &#x201E;Tagesschau&#x201C; gesendet hat, war dann so. Aber heute k&#xF6;nnen und m&#xFC;ssen wir den Menschen sagen: Wir sind auch nur aus Fleisch und Blut und es kann sein, dass wir Fehler machen. Aber bei uns habt ihr die Gewissheit, dass wir es kenntlich und &#xF6;ffentlich machen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Mal etwas weg von der Fehlerkultur habe ich aktuell allerdings den Eindruck, gerade die ARD war schon mal offener, zum Beispiel wenn es um ihre aktuelle Lage geht!&lt;/strong&gt;&#xD;
Das ist eine Diskussion, die wir jeden Tag in unserer Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit f&#xFC;hren: Wo sagen wir, hier ist der Meinungsbildungsprozess in der ARD noch nicht abgeschlossen, da sagen wir nichts dazu. Dazu kommt: Es gibt nat&#xFC;rlich auch unterschiedliche M&#xF6;glichkeiten, wie man nichts dazu sagt. Eine Antwort wie &#x201E;Dazu k&#xF6;nnen wir uns nicht &#xE4;u&#xDF;ern&#x201C; w&#xFC;rde meine Neugier als Journalist ja erst richtig wecken. Wenn man aber ehrlich sagt: &#x201E;Ja, das ist im Moment Thema bei uns, und es gibt dazu unterschiedliche Positionen in der ARD und wir versuchen, die bis zum soundsovielten unter einen Hut zu bringen und &#xE4;u&#xDF;ern uns dann&#x201C;, sieht das schon anders aus. Wir m&#xFC;ssen mehr erl&#xE4;utern, warum wir an manchen Stellen hadern, und ehrlich zugeben, dass wir unterschiedliche Positionen haben. Nur ist die Sorge leider nicht ganz unberechtigt, dass so etwas sofort auch skandalisiert wird. Ich habe in meiner ARD-Vorsitzzeit so meine Erfahrungen gemacht, wie schnell Offenheit bestraft wird.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Kommen wir da wieder raus, oder sind das Fliehkr&#xE4;fte, die wir unter Umst&#xE4;nden gar nicht mehr im Griff haben?&lt;/strong&gt;&#xD;
Ich glaube schon, dass wir auf einem sehr guten Weg sind. Wir haben verstanden, dass sich Qualit&#xE4;tsjournalismus weiterentwickeln muss. Und zwar so, dass alle die Gewissheit haben, dass das uns entgegengebrachte Vertrauen nicht missbraucht wird. Daf&#xFC;r m&#xFC;ssen wir Qualit&#xE4;tsmedien in ein paar Punkten noch mal unsere Sinne sch&#xE4;rfen. Die Grundeinstellung hei&#xDF;t f&#xFC;r mich dabei: Wir sind Anwalt der Wirklichkeit. Wir sind nicht Anwalt der vermeintlich Schwachen, der Machtlosen, der Opfer. Deren Perspektive kommt selbstverst&#xE4;ndlich auch bei uns vor. Aber genauso wichtig ist die Perspektive aus der Wirtschaft. Unternehmen haben mit B&#xFC;rokratie, Fachkr&#xE4;ftemangel, hohen Kosten und wachsender internationaler Konkurrenz zu k&#xE4;mpfen, da w&#xE4;re eine st&#xE4;rkere journalistische Einordnung dieser Themen aus Sicht von Industrie und Mittelstand hilfreich. Wir Journalisten erz&#xE4;hlen gerne in so einer Dramastruktur: die Schwachen gegen die Starken, David gegen Goliath. Das ist eine wunderbare Geschichte, die immer funktioniert &#x2013; aber leider nicht das, was ich unter Perspektivenvielfalt verstehe.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Was fordern Sie hier konkret?&lt;/strong&gt;&#xD;
Ich mache immer gerne den Unterschied zwischen kritischem Journalismus und kritisierendem Journalismus: Wir haben uns angew&#xF6;hnt, etwas f&#xFC;r kritischen Journalismus zu halten, wenn man m&#xF6;glichst viele Gegenstimmen findet. Dabei laufen wir Gefahr, in die False-Balance-Falle zu tappen und nicht mehr die richtige Gewichtung von Stimmen und Gegenstimmungen hinzubekommen. Aber auch das ist Aufgabe des Journalismus. Wir haben manchmal den Hang, beispielsweise zu einem neuen Kabinettsbeschluss m&#xF6;glichst viele kritische Stimmen einzusammeln &#x2013; da nehme ich jetzt fast gar kein Haus aus. Da mache ich aber ein Fragezeichen dahinter. Und dann kommt noch dazu, dass wir sehr zugespitzt formulieren, gerade in unseren Headlines. Aber pointierte &#xDC;berschriften sind kein Freifahrtschein f&#xFC;r das Verbiegen der Wirklichkeit.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Haben Sie ein konkretes Beispiel?&lt;/strong&gt;&#xD;
Wir haben in diesen Tagen ja gerade ein Jahr lang Koalition, und alle lassen sich stundenlang dar&#xFC;ber aus, wer angeblich wen in der Villa Borsig angebr&#xFC;llt hat. Das ist mir komplett wurscht. Wenn hinter den Kulissen miteinander gerungen wird, kann es auch mal laut werden. Wir Journalisten sollten nur erst mal in der Tiefe kl&#xE4;ren, worum es geht. Ein wunderbares Beispiel war k&#xFC;rzlich die Diskussion &#xFC;ber das Rentenniveau. Das sollte ja auf 47 Prozent abgesenkt werden. Und dann hab&#x2019; ich mir bei uns im SWR irgendwann mal die Frage erlaubt: Sag mal, 47 Prozent wovon eigentlich? Das wusste niemand im Raum. Aber wir lassen schon mal alle Protagonisten auflaufen, die den Untergang des Sozialstaats w&#xE4;hnen, noch bevor auch nur ein einziger, weder unter den Journalisten noch im Publikum, kapiert hat, worum es eigentlich inhaltlich geht! Das meine ich mit in die Tiefe gehen: Erst kommt das Verstehen, dann kommt die Debatte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Sie fordern au&#xDF;erdem mehr Respekt vor denen, &#xFC;ber die berichtet wird. Wie meinen Sie das?&lt;/strong&gt;&#xD;
Unsere Berichtsobjekte sind Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur. Und hier schleicht sich &#x2013; da nehme ich kein Medienhaus aus &#x2013; immer mehr so ein despektierlicher Ton ein. Nach dem Motto: Eigentlich wissen wir Journalisten es besser als die Politiker oder die wirtschaftlichen Akteure. Ganz flau wird es mir, wenn es um demokratische Prozesse geht. Demokratischer Rechtsstaat ist anstrengend. Aber genau hier darf es sich der Journalismus nicht zu leicht machen und l&#xE4;ssig sagen: Die streiten ja nur. Nein, die ringen um die beste L&#xF6;sung. Aber Begriffe wie Debatte, Diskurs, Dialog, Diskussion scheinen auf dem Index zu stehen, sie kommen fast gar nicht mehr vor, wir reden nur noch &#xFC;ber Streit. Dabei m&#xFC;sste die Diskussion dahin gehen, zu fragen: Wie k&#xF6;nnen wir Demokratie sichern, indem wir sie effizienter machen und uns nicht dazu hinrei&#xDF;en lassen, despektierlich &#xFC;ber demokratische Prozesse zu berichten?&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Die digitale Welt ver&#xE4;ndert auch die Kriterien f&#xFC;r Qualit&#xE4;tsjournalismus. Ein Gespr&#xE4;ch mit dem SWR-Intendanten und ehemaligen ARD-aktuell-Chef &#xFC;ber Journalismus, Haltung und Technikfr&#xF6;hlichkeit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/swr-intendant-kai-gniffke-ueber-transparenz-fehlerkultur-und-qualitaet-978288/</link></item><item id="978283"><title>Junior Online-Redakteur in Potsdam gesucht</title><pubDate>1778560426</pubDate><description>Potsdam&#xA0;&#x2013; Die&#xA0;&#x201E;Blattmacher&#x201C; suchen einen Junior Online-Redakteur&#xA0;(w/m).&#xD;
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Zur den Aufgabe rund um Bio&#xF6;konomie&#xA0;z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Redaktion&#xA0;und Produktion:&#xA0;News,&#xA0;Interviews,&#xA0;Hintergrundst&#xFC;cke,&#xA0;Dossiers&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Format-Mix:&#xA0;Webartikel,&#xA0;Social&#xA0;Posts/Stories,&#xA0;Q&amp;As,&#xA0;Infokacheln&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Content-Management:&#xA0;CMS-Arbeit,&#xA0;Bildauswahl,&#xA0;Verlinkung,&#xA0;Themenpflege&lt;/li&gt; &lt;li&gt;SEO&#xA0;und Auffindbarkeit:&#xA0;Headlines,&#xA0;Meta-Snippets,&#xA0;Keywords,&#xA0;interne&#xA0;Verlinkung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Distribution&#xA0;&amp;&#xA0;Community:&#xA0;Bespielung&#xA0;der&#xA0;Social-Kan&#xE4;le,&#xA0;Community-Pflege&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Erste Erfahrungen in Online-Redaktion, Content, Journalismus oder PR &#x2013; etwa als Werkstudent, Praktikant oder in einer Junior-Position &#x2013; sind gefragt.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Der Auftritt fand im Rahmen der Beratungen zum 90-j&#xE4;hrigen Bestehen des World Jewish Congress statt. Die Organisation wurde 1936 in Genf gegr&#xFC;ndet und vertritt heute j&#xFC;dische Gemeinschaften und Organisationen in mehr als 100 L&#xE4;ndern. Im Mittelpunkt der Jubil&#xE4;umssitzungen standen der weltweite Anstieg von Antisemitismus, Extremismus, digitaler Radikalisierung sowie Fragen der Sicherheit j&#xFC;discher Gemeinschaften.&#xD;
&#xA0;&#xD;
D&#xF6;pfner verwies insbesondere auf die Entwicklung nach den Terrorangriffen der Hamas vom 7. Oktober. &#x201E;Unmittelbar nachdem die Bilder der Opfer zu sehen waren, begann die Verharmlosung. Unmittelbar nachdem die Namen der Ermordeten bekannt waren, begannen die Rechtfertigungen&#x201C;, sagte er.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zugleich wandte sich der Axel-Springer-Chef gegen Antizionismus, den er als moderne Form des Antisemitismus bezeichnete. &#x201E;Nicht der Zionismus ist Rassismus. Vielmehr ist Antizionismus Rassismus&#x201C;, erkl&#xE4;rte D&#xF6;pfner. Die Unterst&#xFC;tzung Israels sei eng mit der Verteidigung demokratischer Werte verbunden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Antisemitismus sei inzwischen durch ideologische Radikalisierung, gesellschaftliches Versagen und soziale Medien weltweit verst&#xE4;rkt worden. &#x201E;Antisemitismus ist nicht l&#xE4;nger ein dunkler Schatten aus &#xD6;sterreich und Deutschland&#x201C;, sagte D&#xF6;pfner. &#x201E;Seitdem ist er zu einem globalen Exportschlager geworden.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
In seiner Rede forderte er ein entschlosseneres Vorgehen gegen antisemitische Hetze und skizzierte einen F&#xFC;nf-Punkte-Plan. Dieser umfasst unter anderem eine Null-Toleranz-Politik gegen&#xFC;ber Judenhass, strengere Ma&#xDF;nahmen gegen antisemitische Inhalte im Internet, eine st&#xE4;rkere Holocaust-Bildung sowie mehr Unterst&#xFC;tzung f&#xFC;r j&#xFC;disches Leben in Europa.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Judenhass bedrohe nicht nur j&#xFC;dische Gemeinschaften, sondern auch die Grundlagen demokratischer Gesellschaften, sagt der Axel-Springer-Chef. Zu seinem F&#xFC;nf-Punkte-Plan.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/mathias-doepfner-warnt-vor-antisemitismus-als-gefahr-fuer-freie-gesellschaften-978282/</link></item><item id="978281"><title>Medienh&#xE4;user sperren im Kampf gegen KI-Konzerne Online-Archive aus</title><pubDate>1778558534</pubDate><description>Bonn (KNA)&#xA0;&#x2013; &#x201E;Universeller Zugang zu allem Wissen&#x201C; &#x2013; so lautet die Mission des Internet Archive. Seit ihrem Bestehen im Jahr 1996 hat die gemeinn&#xFC;tzige Organisation aus San Francisco mehr als eine Billion Webseiten gespeichert &#x2013; und stellt damit das gr&#xF6;&#xDF;te digitale Ged&#xE4;chtnis der Menschheit dar. Mithilfe des zum Archiv geh&#xF6;renden Tools Wayback Machine l&#xE4;sst sich dieser Bestand bequem &#xFC;ber den Browser durchsuchen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dank dieser kostenlosen Funktion lassen sich &#xC4;nderungen in den Inhalten von Webseiten auch Jahre im Nachhinein noch nachvollziehen, etwa wenn Firmen ihre AGB ver&#xE4;ndern. Oder wenn Politiker eine getroffene Aussage nach &#xF6;ffentlicher Kritik geringf&#xFC;gig anpassen. Ganz zu schweigen von jenen F&#xE4;llen, in denen Webseiten g&#xE4;nzlich vom Netz genommen worden sind.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Da das Internet Archive all diese Informationen vor dem Verlust bewahrt, stellt es ein wichtiges Werkzeug f&#xFC;r Historiker, Juristen und Forscher dar &#x2013; und ist insbesondere f&#xFC;r Journalisten eine unverzichtbare Recherchequelle. Doch ausgerechnet Medien sind es, die derzeit den Fortbestand des Angebots infrage stellen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Abk&#xFC;rzung &#xFC;ber das Archiv&lt;/strong&gt;&#xD;
Einer Recherche der &#x201E;Nieman Foundation for Journalism&#x201C; an der Harvard University zufolge verweigern in den USA immer mehr Medienh&#xE4;user dem Internet Archive den Zugang zu ihren Inhalten. Ursache daf&#xFC;r sind sogenannte KI-Crawler. Dabei handelt es sich um Bots, die automatisiert und im gro&#xDF;en Stil das Internet nach Inhalten durchsuchen, um mit den gesammelten Daten gro&#xDF;e Sprachmodelle wie ChatGPT oder Claude zu trainieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Problem: Anstatt mit den Verlagen vorab &#xFC;ber Nutzung und Verg&#xFC;tung ihrer journalistischen Inhalte f&#xFC;r Trainingszwecke zu verhandeln, nehmen KI-Firmen die Abk&#xFC;rzung &#xFC;ber das Angebot des Internet Archive und gelangen somit kostenfrei an ihre Daten. Das bef&#xFC;rchten zumindest viele Verlage.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Eine Bef&#xFC;rchtung, die Mark Graham, Direktor der Wayback Machine, erst k&#xFC;rzlich dem US-Magazin &#x201E;Wired&#x201C; best&#xE4;tigte. Ihm zufolge seien auf der Seite des Internet Archive in j&#xFC;ngster Zeit im gro&#xDF;en Stil KI-Crawler zum Einsatz gekommen. Zuweilen habe es bis zu Zehntausende automatisierte Anfragen pro Sekunde von einzelnen Unternehmen gegeben, was zu einer &#xDC;berlastung der Server gef&#xFC;hrt habe.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Kein einheitlicher Umgang&lt;/strong&gt;&#xD;
Dass nun mehr als 240 Medien aus neun L&#xE4;ndern ausgerechnet dem Internet Archive den Zugriff auf ihre Webseiten untersagen, h&#xE4;lt Graham f&#xFC;r &#x201E;eine zunehmende Abschottung immer gr&#xF6;&#xDF;erer Teile des &#xF6;ffentlichen Internets&#x201C;. Als Reaktion sprechen sich in den USA daher auch immer mehr Medienschaffende f&#xFC;r den Erhalt des Internet Archive aus. &#xDC;ber 100 Journalisten z&#xE4;hlen zu den Unterzeichnern einer Petition, in der es hei&#xDF;t: &#x201E;Die Bewahrung dieses Archivs ist f&#xFC;r den Schutz des journalistischen Erbes von entscheidender Bedeutung.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch in deutschen Medienh&#xE4;usern ist das Thema angekommen, einen einheitlichen Umgang gibt es jedoch noch nicht. So &#xE4;u&#xDF;ert auf KNA-Anfrage eine Sprecherin der Wochenzeitung &#x201E;Zeit&#x201C;: &#x201E;Die &#x201A;Zeit&#x2018; untersagt derzeit den Crawlern der f&#xFC;hrenden KI-Plattformen den Zugriff auf unsere Inhalte zu Trainingszwecken. Zugriffe des Internet Archive lassen wir hingegen zu.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bei Axel Springer beobachte man einem Unternehmenssprecher zufolge &#x201E;sehr genau, wie KI-Crawler und andere automatisierte Zugriffe auf unsere journalistischen Inhalte zunehmen&#x201C;. Da sich viele dieser Zugriffe nicht immer eindeutig identifizieren und von menschlicher Nutzung abgrenzen lie&#xDF;en, pl&#xE4;diert das Unternehmen f&#xFC;r &#x201E;mehr Transparenz, klare Regeln und wirksame Steuerungsm&#xF6;glichkeiten&#x201C;. Ob, wie und in welchem Umfang automatisierte Zugriffe begrenzt werden, entscheide man im Einzelfall.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wertvolle Recherchequelle&lt;/strong&gt;&#xD;
Als Leiterin des &#x201E;Frankfurter Allgemeine Archiv und Rights Management&#x201C; sagt Olivera Kipcic, die &#x201E;FAZ&#x201C; sch&#xE4;tze das Internet Archive seit vielen Jahren als wichtigen Beitrag zur digitalen Dokumentation und als wertvolle Recherchequelle &#x2013; auch f&#xFC;r journalistische Arbeit. Gleichzeitig m&#xFC;ssten sich die Medienh&#xE4;user vor der ungenehmigten Nutzung ihrer Inhalte zum Training generativer KI-Modelle sch&#xFC;tzen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die &#x201E;FAZ&#x201C; pr&#xFC;fe daher &#x201E;kontinuierlich, welche automatisierten Zugriffe auf unsere Inhalte erfolgen&#x201C;. Reine KI-Crawler, die Inhalte systematisch f&#xFC;r Trainingszwecke gro&#xDF;er Sprachmodelle ohne vorherige Zustimmung erfassen, sollten zuk&#xFC;nftig aktiv geblockt werden. Man sei sich bewusst, dass Einschr&#xE4;nkungen f&#xFC;r bestimmte Crawler auch Auswirkungen auf etablierte Recherchewerkzeuge wie die Wayback Machine haben k&#xF6;nnten, und versuche daher, &#x201E;zwischen dem Schutz unserer Inhalte und dem &#xF6;ffentlichen Interesse an dokumentierter Zeitgeschichte abzuw&#xE4;gen&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Gegenbewegung zu KI-Firmen&lt;/strong&gt;&#xD;
F&#xFC;r Kipcic und die &#x201E;FAZ&#x201C; ist die Debatte damit aber noch lange nicht abgeschlossen. Sie sagt: &#x201E;Wir halten klare rechtliche Rahmenbedingungen und auch branchenweite L&#xF6;sungen f&#xFC;r sinnvoll, damit sowohl journalistische Archive als auch die Rechte von Medienh&#xE4;usern langfristig gesichert bleiben.&#x201C;&#xD;
Shintaro Miyazaki ist Juniorprofessor am Institut f&#xFC;r Kulturwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universit&#xE4;t zu Berlin. Das Internet Archive bezeichnet er als eine wichtige Gegenbewegung zu den gro&#xDF;en KI-Firmen. Gegen&#xFC;ber der KNA betont er dessen Besonderheit: &#x201E;Es archiviert das Netz nicht, um mit den Informationen Profit zu generieren, sondern um diese f&#xFC;r die Nachwelt zu dokumentieren, was eigentlich die Aufgabe von staatlichen Institutionen wie Nationalbibliothek, Staats-, Bundes- und Landesarchiven weltweit w&#xE4;re.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Seiner Auffassung nach m&#xFC;sste das Internet Archive deshalb auch staatlich massiv gef&#xF6;rdert werden und Medienh&#xE4;user den &#x201E;Crawlern des Internet Archive&#x201C; Zugang zu ihren Inhalten geben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Um ihre Inhalte vor dem unerlaubten Zugriff durch KI-Firmen zu sch&#xFC;tzen, sperren immer mehr Medienh&#xE4;user sogenannte Crawler aus. Damit gef&#xE4;hrden sie auch den Fortbestand des digitalen Ged&#xE4;chtnisses des World Wide Web.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/multimedia-9/medienhaeuser-sperren-im-kampf-gegen-ki-konzerne-online-archive-aus-978281/</link></item><item id="978279"><title>Warum steht Judith Wittwer pl&#xF6;tzlich allein an der SZ-Spitze?</title><pubDate>1778504677</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013; Die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C; hat offenbar intensiv nach einer neuen F&#xFC;hrungsl&#xF6;sung gesucht &#x2013; und keine gefunden. Nun f&#xFC;hrt Judith Wittwer die Redaktion allein. Wolfgang Messner beschreibt die Hintergr&#xFC;nde der Entscheidung im aktuellen&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/907/kress-pro-2026-03?utm_source=kress&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=kress0326_titel_interview_webbanner _blank&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;:&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wenn man ins Impressum der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C; schaut, gibt es nach den j&#xFC;ngsten Personal-Turbulenzen eine strahlende Siegerin: Judith Wittwer. Statt wie bislang als Co-Chefin zusammen mit Wolfgang Krach vereint sie nun als alleinige Chefredakteurin alle Macht auf sich. Sie ist die neue starke Frau an der Spitze der SZ, k&#xF6;nnte man meinen. Der Eindruck t&#xE4;uscht. Denn die Schweizerin, die im Sommer 2020 vom Z&#xFC;rcher &#x201E;Tages-Anzeiger&#x201C; zur &#x201E;S&#xFC;ddeutschen&#x201C; stie&#xDF;, wurde intern in Redaktion und Management stets als Nummer zwei hinter Wolfgang Krach wahrgenommen. Wittwer blieb lange eher blass und habe sich zu eng an den machtbewussten ehemaligen &#x201E;Stern&#x201C;- und &#x201E;Spiegel&#x201C;-Redakteur angelehnt, beklagen F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte aus dem Haus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Entscheidender aber ist, dass auch die ma&#xDF;geblichen Gesellschafter und das Management ihr die Rolle als alleinige Chefredakteurin zun&#xE4;chst gar nicht anvertrauen mochten. Daher beauftragte der Verlag Headhunter Philipp Fleischmann mit der Suche nach einem Nachfolger von Wolfgang Krach. Er hatte den Auftrag, so schildern es Verlagskreise, eine Top-L&#xF6;sung von au&#xDF;en zu pr&#xE4;sentieren. Was dazu f&#xFC;hrte, dass &#x201E;Stern&#x201C;-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz, &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Chef Sebastian Matthes und die &#x201E;Zeit&#x201C;-Chefs Holger Stark und Jochen Wegner &#xF6;ffentlich als neue SZ-Chefredakteure gehandelt wurden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Allerdings soll der Headhunter das Feld noch deutlich breiter gesichtet und auch in der zweiten Liga Kandidaten angesprochen haben, wie &#x201E;kress pro&#x201C; in Erfahrung gebracht hat. Mit einigen der Kandidaten sollen dem Vernehmen nach Verhandlungen gef&#xFC;hrt worden sein. Doch zu ihrer &#xDC;berraschung handelte sich die SZ eine Reihe von Absagen ein. Einige sollen sich daran gest&#xF6;rt haben, mit Wittwer eine m&#xF6;gliche Doppelspitze zu bilden. Angeblich sei deshalb von den Herausgebern auch eine Abl&#xF6;sung der Chefredakteurin erwogen worden sein, was die SZ allerdings dementiert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ein weiteres Hindernis f&#xFC;r die Neubesetzung war wohl auch, dass der neue starke Mann &#x2013; Frauen standen offenbar nicht zur Wahl &#x2013; sich auch k&#xFC;nftig f&#xFC;r einen Sparkurs verpflichten sollte. Weitere Eingriffe in den Etat hatte der scheidende SZ-Chef Krach noch abgelehnt, was dann zu seiner Demission f&#xFC;hrte. So erz&#xE4;hlen es jedenfalls Quellen im Haus, die SZ widerspricht auf Anfrage.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Was als Erkenntnis der Suche bleibt: Die stolze SZ hat niemand Besseres gefunden. Insofern ist die jetzt gew&#xE4;hlte neue Konstellation mit Judith Wittwer als Chefin und den Stellvertretern Roman Deininger und Ulrich Sch&#xE4;fer vielleicht die beste Aufstellung, aber eben dennoch keine Wunschl&#xF6;sung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dabei wird die Arbeit Wittwers in M&#xFC;nchen durchaus gesch&#xE4;tzt, allerdings h&#xE4;lt sie kaum jemand in den oberen Verlagsetagen f&#xFC;r unverzichtbar. Eigentlich, so berichten Insider, hatte man sich in M&#xFC;nchen mehr von Judith Wittwer versprochen, als sie vor sechs Jahren vom &#x201E;Tages-Anzeiger&#x201C; zur SZ stie&#xDF;. Was damals allerdings nicht allzu laut kommuniziert wurde: In der Schweiz leitete Wittwer nicht die ganze Redaktion des renommierten Titels, weil der Mantel schon zentralisiert war. In der Schweiz galt die Journalistin als ausgleichende Kraft und gute Redaktionsmanagerin, die die verschiedenen Str&#xF6;mungen gut zu moderieren vermochte. Durch eigene inhaltliche Ideen f&#xFC;r den Titel oder gar als starke Publizistin, die nationale Debatten pr&#xE4;gt, fiel die geb&#xFC;rtige Z&#xFC;rcherin aber nicht auf.&#xD;
&#xA0;&#xD;
An diesem Grundprofil hat sich auch bei der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C; nichts ge&#xE4;ndert. Fragt man nach ihrem gr&#xF6;&#xDF;ten Erfolg, nennen interne Quellen, dass sie die Podcast-Strategie mitverantwortet hat, die im vergangenen Jahr f&#xFC;r rund 30 Prozent der neuen Digitalabos sorgte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Was Quellen im Haus allerdings ebenso betonen: Die ehrgeizige Schweizerin hat im vergangenen Jahr eindeutig an Profil gewonnen. Als ihr Co-Chefredakteur Wolfgang Krach l&#xE4;ngere Zeit krankheitsbedingt ausfiel, steuerte sie das Schiff sicher durch die bewegte See und konnte, gut organisiert und durchsetzungsstark, ihre Qualit&#xE4;ten ausspielen. Jetzt ist sie aber vor allem aus Mangel an Alternativen zur alleinigen Nummer eins aufgestiegen. [&#x2026;]&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/907/kress-pro-2026-03?utm_source=kress&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=kress0326_titel_interview_webbanner _blank&gt;Wer nach der Neuordnung in der Chefredaktion gut dasteht und wer nicht.&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;ul&gt; &lt;li data-list-item-id="ebda740930ee5d1b1fcab1f7fc73768d3"&gt;Wie Medien mit Liquid Content die Bed&#xFC;rfnisse ihres Publikums radikal in den Mittelpunkt stellen. Wozu Top-Berater Dmitry Shishkin als Erfinder des User-Needs-Modells jetzt r&#xE4;t&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="e9e1a8b3710f247c95bd209badb810926"&gt;Podcast-Offensive: Wie die Neue Pressegesellschaft ihre Leser mit KI-gest&#xFC;tzten Audio-Angeboten zu loyaleren Kunden macht&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster rief Nutzerinnen und Nutzer dazu auf, von dieser Funktion Gebrauch zu machen. &#x201E;Jeder Klick auf ein Nachrichtenportal st&#xE4;rkt den Qualit&#xE4;tsjournalismus&#x201C;, erkl&#xE4;rte Beuster. Zugleich empfahl er Medienunternehmen, ihre Leserschaft aktiv &#xFC;ber die neue Funktion zu informieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Kritisch &#xE4;u&#xDF;erte sich Beuster dar&#xFC;ber, dass der Algorithmus von Google journalistische Quellen nicht automatisch priorisiere. &#x201E;Hier dr&#xE4;ngt sich der Verdacht auf, dass Google die Nachrichtenportale als wichtigen Umsatzbringer abgeschrieben hat&#x201C;, sagte er. Dauerhaft k&#xF6;nnten jedoch nur hochwertige journalistische Inhalte die Grundlage f&#xFC;r verl&#xE4;ssliche Information und Qualit&#xE4;t bilden.&#xD;
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ZDF-Intendant Norbert Himmler bezeichnete Schuck als versierte Journalistin und Kommunikationsexpertin, die zudem f&#xFC;r einen zeitgem&#xE4;&#xDF;en F&#xFC;hrungsstil stehe. Sie kenne das ZDF sowie den laufenden Strategieprozess genau und werde das Unternehmen nach au&#xDF;en und innen &#x201E;hervorragend repr&#xE4;sentieren&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Schuck, geboren 1989, leitet derzeit noch bis Ende Mai 2026 das ZDF-Landesstudio Baden-W&#xFC;rttemberg in Stuttgart. Zuvor war sie Programmreferentin bei den Intendanten Norbert Himmler und Thomas Bellut. Ihre journalistische Laufbahn umfasst T&#xE4;tigkeiten als Chefin vom Dienst und Reporterin beim &#x201E;heute journal&#x201C; sowie Stationen bei CBC in Toronto und NBC News in San Diego. Ihr Volontariat absolvierte sie beim &#x201E;K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger&#x201C;.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Schuck &#xFC;bernimmt ab 1. Juni 2026. Sie folgt auf Alexander Stock, der in den Ruhestand geht.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/anna-maria-schuck-wird-neue-leiterin-der-zdf-kommunikation-978268/</link></item><item id="978267"><title>Comeback der Diktatoren: Intensive Krisenstimmung beim 10. &#x201E;Forum f&#xFC;r Journalismuskritik&#x201C;</title><pubDate>1778490534</pubDate><description>K&#xF6;ln (KNA)&#xA0;&#x2013; Das K&#xF6;lner &#x201E;Forum f&#xFC;r Journalismuskritik&#x201C; feierte am vergangenen Freitag mit seiner zehnten Ausgabe Jubil&#xE4;um. Das Motto der Veranstaltung &#x201E;Game over? &#x2013; Journalismus zwischen Umbruch und Aufbruch&#x201C; h&#xE4;tte wohl auch zu den vorangegangenen Konferenzen gepasst. Denn die Konzepte &#x201E;unabh&#xE4;ngige Berichterstattung&#x201C; sowie &#x201E;Demokratie&#x201C; stehen st&#xE4;rker denn je unter Rechtfertigungsdruck &#x2013; ausgel&#xF6;st durch das Comeback von Diktatoren sowie eine digitale Revolution, die sich jedweder Kontrolle entzieht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Und so wurde in der Domstadt erneut dar&#xFC;ber diskutiert, wie ein zeitgem&#xE4;&#xDF;er Journalismus aussehen sollte. Als ein Beispiel daf&#xFC;r wurde der &#x201E;Moderator und Newsfluencer&#x201C; Fabian Grischkat vorgestellt. Rund 240.000 User auf Instagram verfolgen seine Mischung aus Nachrichten, Aktivismus und Humor, zugeschnitten auf eine junge Zielgruppe. Und das ist wohl auch n&#xF6;tig.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Wir erleben multiple Krisen, die vor allem auf junge Menschen mehr denn je einprasseln. Nat&#xFC;rlich gab es auch vor meiner Generation schon Krisen, aber sich &#xFC;berschneidende und so intensive Krisen haben wir zuvor nicht erlebt&#x201C;, umriss der 25-J&#xE4;hrige die Ausgangslage f&#xFC;r seine Generation, die um das Jahr 2000 das Licht der Welt erblickte. Damals lebte die eine H&#xE4;lfte der Menschheit in Demokratien, die andere in Autokratien. Heute bestimmen Despoten die Geschicke von dreiviertel der Bev&#xF6;lkerung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Kurze Aufmerksamkeitsspanne&lt;/strong&gt;&#xD;
Seitdem hat sich auch der Medienkonsum radikal ver&#xE4;ndert. Was fr&#xFC;her Zeitung und &#x201E;Tagesschau&#x201C; waren, sind heute TikTok, Instagram und YouTube. Information sowie Meinungsbildung finden inzwischen in Feeds, Kommentaren und Algorithmen statt. &#x201E;Und ich denke, gerade bei so einer Schnelllebigkeit im sozial-medialen Raum &#x2013; wir reden da von einer Aufmerksamkeitsspanne von ein bis drei Sekunden, die im Schnitt ein Beitrag dort bekommt &#x2013; wenn man es da schafft, Menschen mal l&#xE4;nger als drei Sekunden, vielleicht 30 Sekunden, vielleicht auch mal drei Minuten dran zu halten, indem man zum Beispiel einen Witz einbaut&#x201C;, dann sei das schon ein Erfolg.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wie tiefgreifend sich der aktuelle Umbruch gestaltet, machte die langj&#xE4;hrige Bundesministerin und CDU-Politikerin Annette Schavan ebenfalls klar: &#x201E;Wir waren zutiefst davon &#xFC;berzeugt, dass Freiheit nach der Wiedervereinigung Europas so attraktiv ist, dass sich dieses Konzept &#xFC;berall in der Welt durchsetzen kann.&#x201C; Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, der von Russlands Pr&#xE4;sidenten Wladimir Putin als &#x201E;schlimmster Tag des 20. Jahrhunderts&#x201C; beschrieben wird, hatten die Staatschefs beispielsweise gehofft, bis 2030 den Hunger in der Welt &#xFC;berwinden zu k&#xF6;nnen. All das breche nun &#x201E;irgendwie&#x201C; auf: &#x201E;Das ist ein schmerzhafter Prozess, finde ich, dieses Abschiednehmen von dem, wovon wir zutiefst erf&#xFC;llt waren.&#x201C;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Hoffnung auf eine bessere Welt&lt;/strong&gt;&#xD;
Deutliche Worte fand auch ihr Kollege Jean Asselborn. &#x201E;Diese europ&#xE4;ische Lebensweise, die wir haben und die unsere Eltern oder Gro&#xDF;eltern nicht so gelebt haben, m&#xFC;ssen wir verteidigen&#x201C;, forderte der ehemalige luxemburgische Au&#xDF;enminister. &#x201E;Und das verteidigen wir nur mit den Werten Freiheit und Demokratie &#x2013; und das ist genau das Gegenteil von dem, was jetzt diese drei Raubtiere in der Welt &#x2013; die Russen, die Trump-Amerikaner und die Chinesen &#x2013; vorhaben&#x201C;, so der Sozialdemokrat von der L&#xEB;tzebuerger Sozialistesch Aarbechterpartei.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Aber wie mit der ganzen Gemengelage medial umgehen? Die katholische Ordensfrau und Autorin Emmanuela Kohlhaas fragte sich angesichts der Diskussion in der Domstadt &#x201E;spontan&#x201C;, ob die beiden gro&#xDF;en gesellschaftlichen Kr&#xE4;fte Politik und Journalismus &#xFC;berhaupt noch gestalten: &#x201E;Oder sind sie nur reaktiv unterwegs und in gewisser Weise Spielb&#xE4;lle von Entwicklungen, die woanders herkommen?&#x201C;&#xD;
Mit Blick darauf &#xE4;u&#xDF;erte Fu&#xDF;ball-Legende Ewald Lienen konkrete Kritik an der medialen Umsetzung, wenn es um die Diskussion wichtiger Themen geht, etwa dem Einerlei in vielen Talkshows: &#x201E;Ich habe das selbst auch am eigenen Leib erlebt &#x2013; wurde eingeladen und nach einem Vorgespr&#xE4;ch wieder ausgeladen, weil meine Meinungen nicht gepasst h&#xE4;tten.&#x201C;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Mediale Oberfl&#xE4;chlichkeit&lt;/strong&gt;&#xD;
Wenn nur &#xFC;ber Oberfl&#xE4;chlichkeiten ohne tiefergehende Analysen diskutiert w&#xFC;rde, dann br&#xE4;uchte es solche Formate auch nicht, meinte Lienen, der in den 1980er Jahren unter anderem bei der Initiative &#x201E;Sportler gegen Atomraketen &#x2013; Sportler f&#xFC;r den Frieden&#x201C; aktiv war: &#x201E;Das ist wie ein TV-Krimi, den ich einschalte und schon an der Schauspielerbesetzung sehe, wer der M&#xF6;rder ist.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Diese Einsch&#xE4;tzung stand in direkter Verbindung zu dem anschlie&#xDF;enden Exkurs &#xFC;ber die &#x201E;vergessenen Nachrichten&#x201C;. &#x201E;Wir stellen immer wieder fest, dass Menschen aus vulnerablen Gruppen das Problem haben, Geh&#xF6;r zu finden&#x201C;, res&#xFC;mierte Hektor Haark&#xF6;tter von der Initiative Nachrichtenaufkl&#xE4;rung: &#x201E;Geschichten aus dem globalen S&#xFC;den haben es speziell in deutschen Medien sehr schwer, Erw&#xE4;hnung zu finden.&#x201C; Und immer wieder gebe es Einreichungen von Menschen &#x201E;aus allen m&#xF6;glichen Formen von geschlossenen Anstalten, seien es Gef&#xE4;ngnisse, Pflegeheime, Psychiatrien und so weiter.&#x201C;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Vulnerable Gruppen kommen nicht vor&lt;/strong&gt;&#xD;
Eine &#xE4;hnliche Problematik, aber praktisch im entgegengesetzten Raum, tut sich in der digitalen Welt auf. &#x201E;Wir sehen jeden Tag Missst&#xE4;nde im Internet, vor allen Dingen sehen wir sehr viel Gewalt, digitale Gewalt im Netz. Und wir sehen nat&#xFC;rlich, dass Menschen darunter leiden, dass Betroffene allein gelassen werden&#x201C;, erkl&#xE4;rte Stephanie Zacharias von HateAid. Die NGO wurde im Rahmen der Veranstaltung mit dem G&#xFC;nter-Wallraff-Preis ausgezeichnet.&#xD;
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&#x201E;Wir sehen auch die Plattformen, die sich daran bereichern, f&#xFC;r die es ein Gesch&#xE4;ftsmodell ist, Hass und Hetze auch weiter zu sch&#xFC;ren und die daran Geld verdienen und kein Interesse daran haben, eben auch ihre Plattform anders aufzubauen, ihre Algorithmen zu &#xE4;ndern, sondern sich am Leid von Betroffenen bereichern&#x201C;, umriss Zacharias zum Schluss der Veranstaltung das Dilemma.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Weshalb Organisationen wie HateAid unverzichtbar sind &#x2013; was sich bereits in der n&#xFC;chternen Bilanz des Mannes zeigt, nach dem der von der Initiative Nachrichtenaufkl&#xE4;rung vergebene Preis benannt ist: &#x201E;Allein im Jahr 2024 hatte das Team 7.500 Mal Betroffene unterst&#xFC;tzt&#x201C;, so G&#xFC;nter Wallraff in seiner Laudatio. Dabei seien 326 Strafanzeigen finanziert und fast 200 Abmahnungen und Zivilklagen erm&#xF6;glicht worden: &#x201E;Das sind keine abstrakten Zahlen, das sind konkrete Akte von zur&#xFC;ckgewonnener Selbstbestimmung. Hinter jeder dieser Zahlen steht ein Mensch.&#x201C;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Zwischen TikTok, Demokratiekrise und digitalem Hass: Beim Jubil&#xE4;um des K&#xF6;lner &#x201E;Forums f&#xFC;r Journalismuskritik&#x201C; ging es um die Zukunft unabh&#xE4;ngiger Medien &#x2013; und darum, wie Demokratie heute vermittelt werden kann.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/comeback-der-diktatoren-intensive-krisenstimmung-beim-10-forum-fuer-journalismuskritik-97826/</link></item><item id="978265"><title>Wenn KI Inhalte &#xFC;bernimmt, droht der Verlust der Pers&#xF6;nlichkeit</title><pubDate>1778487193</pubDate><description>Berlin &#x2013; &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/907/kress-pro-2026-03?utm_source=kress&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=kress0326_titel_interview_webbanner _blank&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;-&lt;/link&gt;Chefredakteur Markus Wiegand widmet sich im aktuellen Heft dem n&#xE4;chsten gro&#xDF;en Trend: Liquid Content &#x2013; Inhalte, die sich automatisch an Nutzer, Situation und Plattform anpassen. KI macht es m&#xF6;glich. Aber Wiegand stellt auch eine unbequeme Fragen:&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Ich finde, als Fachtitel hat man auch die Aufgabe, der gesch&#xE4;tzten Zielgruppe eine Vorstellung davon zu geben, was in Zukunft dieses Gesch&#xE4;ft bestimmen und beeinflussen wird. Damit Sie irgendwann in einigen Monaten oder auch sp&#xE4;ter sagen: Hey, davon habe ich doch schon vor einiger Zeit in &#x201E;kress pro&#x201C; gelesen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Einfach ist es nicht, solche Themen zu erkennen. Weil Prognosen nat&#xFC;rlich schwierig sind, wenn sie die Zukunft betreffen, wie es so sch&#xF6;n hei&#xDF;t. Manchmal gelingt es uns trotzdem. Ich bin zum Beispiel stolz darauf, dass wir schon im Fr&#xFC;hjahr 2022, fast ein Jahr vor dem ChatGPT-Hype, eine Titelgeschichte &#xFC;ber K&#xFC;nstliche Intelligenz auf das Cover von &#x201E;kress pro&#x201C; gehievt haben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mit dem Titelthema dieser Ausgabe wagen wir uns wieder mal weit vor. Leider gibt es noch kein sch&#xF6;nes Wort f&#xFC;r das, was uns alle in den kommenden Jahren wohl sehr viel besch&#xE4;ftigen wird, sondern nur einen Anglizismus: Liquid Content. Damit ist gemeint, dass Inhalte je nach Nutzer, Situation oder Plattform weitgehend automatisiert ver&#xE4;ndert und optimiert werden. Dieses Editorial k&#xF6;nnte Ihnen zum Beispiel auch ein Avatar von mir per Video erz&#xE4;hlen. Oder die ganze &#x201E;kress pro&#x201C;-Ausgabe k&#xF6;nnte zu einem Podcast werden oder zu einer Serie von Newslettern. Und zwar zugeschnitten auf die individuellen Bed&#xFC;rfnisse des Publikums. Das geht nat&#xFC;rlich nur mit KI-Unterst&#xFC;tzung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Gefahren der Automatisierung&lt;/strong&gt;&#xD;
Dabei m&#xFC;ssen Medienh&#xE4;user allerdings aufpassen, nicht in eine Falle zu tappen. So warnte k&#xFC;rzlich Ladina Heimgartner, Managerin des Schweizer Medienhauses Ringier, auf LinkedIn: &#x201E;Wir l&#xF6;sen das falsche Problem. Medienunternehmen nutzen KI, um mehr Volumen zu erzeugen &#x2013; anstatt zu fragen: Was schafft tats&#xE4;chlich Wert?&#x201C; Weiter schrieb sie: &#x201E;Wir produzieren oft das, was leicht zu produzieren ist &#x2013; nicht das, was Wert schafft. Automatisierung skaliert dann die falschen Dinge. Manche Inhalte sollten einfach nicht existieren. Wenn es Reichweite erzeugt, aber keine Absicht &#x2013; keine Loyalit&#xE4;t, keine Aktion &#x2013; ist es nur L&#xE4;rm.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Weil wir das nat&#xFC;rlich unbedingt verhindern wollen, haben wir f&#xFC;r diese Ausgabe einen internationalen Experten zum Thema befragt : Dmitry Shishkin, den Erfinder des User-Needs-Modells, das die Bed&#xFC;rfnisse der Nutzerinnen und Nutzer konsequent in den Mittelpunkt r&#xFC;ckt und nach dem auch im deutschsprachigen Raum etliche Redaktionen arbeiten. Er betont in unserem Interview erstens, dass Liquid Content ein wichtiger Schl&#xFC;ssel ist, um das Publikum k&#xFC;nftig besser anzusprechen. Und er sagt zweitens, dass es dabei entscheidend sein wird, Inhalte so anzubieten, dass sie zum konkreten Bed&#xFC;rfnis des Publikums passen. Shishkin: &#x201E;Es gibt nach wie vor sehr viel Content ohne klaren Fokus. Und diese Inhalte schaden Medien.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das bedeutet f&#xFC;r Redaktionen, dass sie nicht einfach nur Texte in Audio- und Videoformate kippen oder umgekehrt, sondern die Form, das Format und den Inhalt immer an die Nutzerinnen und Nutzer anpassen. Statt eines nachrichtlichen Spielberichts &#xFC;ber seinen Lieblingsclub Chelsea k&#xF6;nnte Fu&#xDF;ballfan Dmitry Shishkin beispielsweise ein Podcast angeboten werden, den er beim Kochen anh&#xF6;rt und der das Bed&#xFC;rfnis in den Mittelpunkt stellt, die Reaktionen der Fan-Community abzubilden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Eine Umfrage unter Digitalprofis zeigt, dass nahezu alle Medienh&#xE4;user Liquid Content als hochrelevant einsch&#xE4;tzen. Bei der Recherche zu konkreten Anwendungen haben wir dann aber auch gesp&#xFC;rt, dass die Branche noch im Experimentierstadium ist. Wir haben dennoch acht Beispiele gefunden, die wir Ihnen in der Titelstrecke pr&#xE4;sentieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Eine Frage treibt mich beim Thema Liquid Content um, f&#xFC;r die ich noch keine L&#xF6;sung sehe. Um immer mehr Inhalte f&#xFC;r die Nutzerinnen und Nutzer zu personalisieren, wird die Herstellung immer unpers&#xF6;nlicher. Wenn dieser Text beispielsweise KI-gest&#xFC;tzt zu einem Audiobeitrag gewandelt wird, habe ich als Autor damit nichts mehr zu tun. Um sich k&#xFC;nftig in einem Ozean von KI-Beitr&#xE4;gen abzuheben, m&#xFC;ssen Inhalte aber Authentizit&#xE4;t und Leidenschaft ausstrahlen. Wie soll beides zusammengehen? Ich wei&#xDF; es noch nicht. Wenn Sie einen Gedanken dazu haben: Schreiben Sie mir doch. Von Mensch zu Mensch. Oder noch besser: Kommen Sie am 17. und 18. Juni zum &lt;link http://www.publishing-congress.com _blank&gt;European Publishing Congress&lt;/link&gt; nach Wien und erkl&#xE4;ren Sie es mir pers&#xF6;nlich. Ich sorge f&#xFC;r die Getr&#xE4;nke, versprochen.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/907/kress-pro-2026-03?utm_source=kress&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=kress0326_titel_interview_webbanner _blank&gt;Must-Reads im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-list-item-id="ebda740930ee5d1b1fcab1f7fc73768d3"&gt;Wie Medien mit Liquid Content die Bed&#xFC;rfnisse ihres Publikums radikal in den Mittelpunkt stellen. Wozu Top-Berater Dmitry Shishkin als Erfinder des User-Needs-Modells jetzt r&#xE4;t&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="e9e1a8b3710f247c95bd209badb810926"&gt;Podcast-Offensive: Wie die Neue Pressegesellschaft ihre Leser mit KI-gest&#xFC;tzten Audio-Angeboten zu loyaleren Kunden macht&lt;/li&gt; &lt;li data-list-item-id="e61315177c8f453b98235a72bd5b46324"&gt;S&#xFC;ddeutsche Zeitung: Wer nach der Neuordnung in der Chefredaktion gut dasteht und wer nicht&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;</description><shorttext>&#x201E;kress pro&#x201C;-Chefredakteur Markus Wiegand warnt vor den Schattenseiten des Trends zu &#x201E;Liquid Content&#x201C;. KI k&#xF6;nne Inhalte zwar effizient personalisieren und automatisiert ausspielen &#x2013; zugleich drohe Medienprodukten aber der Verlust von Authentizit&#xE4;t, Haltung und menschlicher Handschrift.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/liq-978265/</link></item><item id="978264"><title>Warum konservative Journalisten pl&#xF6;tzlich gefragt sind</title><pubDate>1778487112</pubDate><description>Berlin &#x2013; Viele Trends bemerkt man zuerst anekdotisch im pers&#xF6;nlichen Umfeld und fragt sich dabei, ob es sich nur um Einzelf&#xE4;lle oder um eine tiefergehende Ver&#xE4;nderung handelt. Mir ging es so, als ich zuf&#xE4;llig feststellte, dass eine fr&#xFC;here Redaktionskollegin inzwischen bei der &#x201E;Jungen Freiheit&#x201C; arbeitete, mehrere Branchenfreunde zur &#x201E;NZZ&#x201C; gewechselt waren, die das wenige Jahre zuvor wohl nicht in Betracht gezogen h&#xE4;tten, einige auch bei &#x201E;Nius&#x201C; und noch einmal weiter rechts stehenden Medien angefangen hatten. Mehrere junge Journalistinnen, die inzwischen in den breiteren &#xF6;ffentlichen Blick ger&#xFC;ckt sind, positionierten sich erkennbar bewusst so, wie man es aus den USA von Moderatorinnen bei &#x201E;Fox News&#x201C; u. &#xC4;. kennt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Angesichts des politischen Trends nach rechts, wie er sich auch in den Wahlumfragen zeigt, ist das eigentlich nicht &#xFC;berraschend. Aber Journalisten sind nicht typisch f&#xFC;r die allgemeine Bev&#xF6;lkerung, auch nicht bei ihren &#xDC;berzeugungen. Eine Befragung der TU Dortmund unter Journalisten ergab zumindest 2024 noch, dass 41 Prozent den Gr&#xFC;nen zugeneigt waren, 16 Prozent der SPD. Alle anderen Parteien lagen unter Journalisten im einstelligen Bereich, die CDU bei acht Prozent, die FDP bei drei Prozent, die AfD bei nur einem Prozent. Nun trifft man zunehmend Journalisten, die sich anders &#xE4;u&#xDF;ern, und dabei &#xFC;berrascht mich vor allem die neue Selbstverst&#xE4;ndlichkeit: Man erw&#xE4;hnt es, aber es ist keine gro&#xDF;e Sache mehr.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Inzwischen sucht sogar &#x201E;Die Zeit&#x201C; dringend konservative junge Journalisten, wie Co-Chefredakteur Jochen Wegner beim Medien Camp 2026 in Berlin sagte. &#x201E;Wer Christian Lindner schon mal gut fand, ist f&#xFC;r uns eine interessante Person&#x201C;, meinte er. &#x201E;Wir haben hundert Leute, die in Kommentaren progressive Positionen vertreten k&#xF6;nnen.&#x201C; Knapp seien aber etwa &#x201E;25-J&#xE4;hrige, die Friedrich Merz verteidigen&#x201C;. Das Medienmagazin &#x201E;T&#xF6;ne, Texte, Bilder&#x201C; von WDR 5 bat mich dazu um eine Einsch&#xE4;tzung, die hier nachgeh&#xF6;rt werden kann. In dieser Kolumne m&#xF6;chte ich einige Gedanken dazu zusammenfassen &#x2013; nicht als Wertung pers&#xF6;nlicher Ansichten, sondern unter dem professionellen Blickwinkel.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Schwierig zu definieren, wer &#x201E;konservativ&#x201C; ist&lt;/strong&gt;&#xD;
Eine Schwierigkeit liegt dabei bereits beim Begriff &#x201E;konservativ&#x201C;, der sich (ebenso wie &#x201E;b&#xFC;rgerlich&#x201C;) auch auf viele Gr&#xFC;nen-Stammw&#xE4;hler anwenden lie&#xDF;e, aber genauso von AfD-Anh&#xE4;ngern beansprucht wird, denen &#x201E;rechts&#x201C; zu negativ besetzt ist. Ob wiederum Friedrich Merz &#x2013; um die Erl&#xE4;uterung des &#x201E;Zeit&#x201C;-Chefredakteurs aufzugreifen &#x2013; tats&#xE4;chlich f&#xFC;r konservative Politik steht und damit die Unterst&#xFC;tzung seines Kurses ein Gradmesser f&#xFC;r Konservatismus bei Journalisten sein k&#xF6;nnte, scheint mir ebenso fraglich. Im allgemeinen Verst&#xE4;ndnis d&#xFC;rften aber Unterst&#xFC;tzer von CDU, CSU oder FDP gemeint sein. Ob die AfD insgesamt oder teilweise dazu z&#xE4;hlt, ist einer der aktuellen gesellschaftlichen Streitpunkte, aber unbestritten ist, dass es auch unter Journalisten l&#xE4;ngst AfD-Unterst&#xFC;tzer gibt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Als Tendenzbetriebe d&#xFC;rfen Medienh&#xE4;user erwarten und einfordern, dass Mitarbeiter, die einen unmittelbaren Einfluss auf die Inhalte haben, die weltanschaulichen bzw. politischen Ausrichtungen ihrer Titel unterst&#xFC;tzen. Die &#x201E;Essentials&#x201C; von Axel Springer sind das bekannteste Beispiel f&#xFC;r konkrete Punkte auch als Teil der Arbeitsvertr&#xE4;ge, wobei sie mehrfach ver&#xE4;ndert und teilweise auch abgeschw&#xE4;cht wurden (z. B. Entfernung der dezidierten NATO-Unterst&#xFC;tzung). Dabei gab es schon in der Vergangenheit immer wieder Kollegen, die mit einer erstaunlichen Leichtigkeit z. B. zwischen &#x201E;Bild&#x201C; und &#x201E;taz&#x201C; wechselten, deren Redaktionen zwar r&#xE4;umlich nur wenige Schritte, aber ideologisch Welten trennen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Eigene Haltung ver&#xE4;ndert sich immer wieder&lt;/strong&gt;&#xD;
Es d&#xFC;rfte in Bewerbungsprozessen schwierig sein, die politische Haltung eines Journalisten eindeutig festzulegen, wenn er einem klassischen Berufsverst&#xE4;ndnis folgt, also zwischen pers&#xF6;nlichen &#xDC;berzeugungen und professioneller Darstellung trennt (Fokus auf Fakten, ausgewogene Pr&#xE4;sentation der verschiedenen Positionen, Trennung von Nachrichten und Meinungsbeitr&#xE4;gen). Wer dagegen ein &#x201E;Fan&#x201C; einer bestimmten Partei und ihrer Spitzenpolitiker ist, w&#xE4;re bei dieser Sichtweise besser in der Politik-PR (z. B. bei einer Kampagnenagentur) oder in der &#xD6;ffentlichkeitsarbeit seiner bevorzugten Partei bzw. ihr nahestehender Organisationen (NGOs) aufgehoben als im Journalismus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Journalisten, die ich teilweise &#xFC;ber viele Jahre als Coach begleiten durfte, haben in diesem Zeitraum ihre pers&#xF6;nlichen &#xDC;berzeugungen oft deutlich ge&#xE4;ndert. Nicht wenige, die 2015 noch leidenschaftlich f&#xFC;r generell offene Grenzen eintraten (&#x201E;Niemand ist illegal&#x201C;), sind heute kritisch gegen&#xFC;ber der Einwanderungspraxis der vergangenen Jahre. Auch die Ansichten zu so unterschiedlichen Themen wie &#x201E;Identit&#xE4;tspolitik&#x201C; (Fokus auf benachteiligte Gruppen), Milit&#xE4;r und R&#xFC;stungsindustrie, Atomkraft, Kirche, Industrie und konventionelle Landwirtschaft haben sich teilweise deutlich ver&#xE4;ndert oder komplett gedreht. Hier ist klar erkennbar, dass viele J&#xFC;ngere mit zunehmendem Lebensalter, Heirat und Gr&#xFC;ndung einer Familie konservativer geworden sind &#x2013; teilweise mehr als ihre Eltern.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Mit passenden Inhalten zum Experten werden&lt;/strong&gt;&#xD;
So ist es zielf&#xFC;hrender, &#x201E;konservativ&#x201C; an inhaltlichen Einzelaspekten festzumachen, etwa an der Bevorzugung von Markt- statt Staatswirtschaft, von nationalen statt internationalen Interessen, von individueller Freiheit und Verantwortung statt staatlicher F&#xFC;rsorge, von traditionellen statt alternativen Lebensmodellen. Hier k&#xF6;nnen Redaktionen von anderen Sichtweisen, Kenntnissen und Erfahrungen profitieren, gerade auch f&#xFC;r Sachbeitr&#xE4;ge.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Beispiel: Berichte &#xFC;ber die Landwirtschaft (Nahrungsmittelproduktion, Tierhaltung) werden aktuell fast durchweg von Journalisten ohne Agrarausbildung und -erfahrung sowie generell ohne Erfahrung in Unternehmensf&#xFC;hrung, daf&#xFC;r mit viel Idealismus erstellt, was sie sehr anf&#xE4;llig f&#xFC;r realit&#xE4;tsferne Wunschvorstellungen und NGO-Lobbyismus macht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gleiches gilt f&#xFC;r die Sektoren Energie und Verkehr sowie die damit verbundenen Mobilit&#xE4;ts-, Umwelt- und Klimathemen, f&#xFC;r die es redaktionell breit an naturwissenschaftlicher, technischer und &#xF6;konomischer Fachkompetenz mangelt, sofern es sich nicht um Spezialtitel handelt. Die Politik- und Wirtschaftsberichterstattung l&#xE4;sst weithin erkennen, dass es an jeder Erfahrung aus der Privatwirtschaft au&#xDF;erhalb der Medien mangelt. Konkret: an Redakteuren mit Facharbeiter-, Handwerks- und Ingenieursabschl&#xFC;ssen sowie Erfahrung mit unternehmerischer Wertsch&#xF6;pfung (z. B. eigenes Startup).&#xD;
F&#xFC;r Journalisten, die sich spezialisieren wollen, bieten all diese Themenfelder die M&#xF6;glichkeit, sich inhaltlich einzuarbeiten &#x2013; eventuell verbunden mit einer Weiterbildung und Hospitanzen &#x2013; und dadurch zu gefragten Experten mit eher konservativen Ansichten zu werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Meinungsjournalismus legt einen auf eine Rolle fest&lt;/strong&gt;&#xD;
Ein anderer Weg w&#xE4;re, sich im Segment des Meinungsjournalismus zu positionieren, also recht berechenbar &#x201E;konservative&#x201C; Positionen zu vertreten. Hier muss man sagen, dass der klassische Konservatismus und Liberalismus aufgrund seiner Nuanciertheit wenig Chancen auf Breitenwirkung haben. Die Logik der digitalisierten Medien inklusive Social Media und Bewegtbild bevorzugt prononcierte, kontroverse bis schrille Positionen, was in diesem Kontext am Ende meist Rechtspopulismus hei&#xDF;t &#x2013; auch wenn man ihn pers&#xF6;nlich als &#x201E;konservativ&#x201C; etikettieren will.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu bedenken ist bei diesem Weg auch, dass man sich damit f&#xFC;r eine &#xF6;ffentliche Rolle entscheidet, der man sp&#xE4;ter nur schwer entkommen kann. Auch hier findet sich neben echter &#xDC;berzeugung nat&#xFC;rlich, wie immer, viel Opportunismus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Soweit ich es &#xFC;berblicken kann, l&#xE4;sst sich der Vorwurf der politisch einseitig gef&#xE4;rbten Berichterstattung f&#xFC;r den Journalismus generell nicht halten, selbst nicht f&#xFC;r die meisten Titel, soweit sie nicht klar als Meinungsjournalismus konzipiert sind. Viele redaktionelle Formate verlangen nicht nach Meinung, sondern nach Fachkompetenz, sauberem Handwerk und Qualit&#xE4;tsstandards. Gleichzeitig spielen weltanschauliche und politische Grund&#xFC;berzeugungen auch hier hinein, was den entsprechend aufgestellten Medienprofis neue Chancen er&#xF6;ffnet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die gravierende Diskrepanz zwischen Redaktions- und Bev&#xF6;lkerungsansichten ist zu Recht als publizistisches Problem erkannt worden, das sich auf eine unzureichende Vielfalt in den Teams zur&#xFC;ckf&#xFC;hren l&#xE4;sst. Hier braucht es aber keine politischen Gesinnungstests, sondern ein breiter aufgestelltes Recruiting.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/nebenberuflich-selbststaendig-so-gelingt-das-extra-einkommen-978175/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: So gelingt das Extra-Einkommen&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Karrierecoach Albert Attila analysiert, warum Medienh&#xE4;user verst&#xE4;rkt nach journalistischer Vielfalt suchen, welche Chancen sich daraus ergeben &#x2013; und weshalb Fachkompetenz dabei wichtiger sein kann als politische Haltung.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/warum-konservative-journalisten-ploetzlich-gefragt-sind-978264/</link></item><item id="978257"><title>DW-Korrespondent nach drei Monaten Haft im Niger freigelassen</title><pubDate>1778479779</pubDate><description>Bonn/Niamey &#x2013;&#xA0;Ein Korrespondent der Deutschen Welle im Niger ist nach 105 Tagen in Haft vorl&#xE4;ufig wieder frei. Er war am 23. Januar in der Hauptstadt Niamey inhaftiert worden &#x2013; offenbar infolge eines DW-Berichts &#xFC;ber Inlandsfl&#xFC;chtlinge, den der Sender am 15. Januar in seinem Hausa-Programm ver&#xF6;ffentlicht hatte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der deutsche Auslandssender hielt w&#xE4;hrend der gesamten Zeit engen Kontakt zu den Angeh&#xF6;rigen sowie zu einer lokalen Anwaltskanzlei. Das eingeleitete Verfahren gegen den Journalisten l&#xE4;uft jedoch weiter.&#xD;
DW-Intendantin Barbara Massing erkl&#xE4;rte: &#x201E;Im Namen der gesamten DW m&#xF6;chte ich meine gro&#xDF;e Erleichterung dar&#xFC;ber ausdr&#xFC;cken, dass unser Kollege endlich aus der Haft entlassen wurde.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Der &#x201E;Spiegel&#x201C; hatte im M&#xE4;rz &#xFC;ber die Vorw&#xFC;rfe von Ulmens Ex-Frau, der Schauspielerin Collien Fernandes, berichtet. Demnach soll Ulmen digitale und k&#xF6;rperliche Gewalt gegen Fernandes ausge&#xFC;bt haben. Er soll unter ihrem Namen Fake-Profile in sozialen Medien erstellt und &#xFC;ber die Profile sexualisierte Kontakte mit M&#xE4;nnern aufgenommen haben. Im Zuge dessen soll er auch Bildmaterial versandt haben, das den Eindruck erwecken sollte, Fernandes bei intimen Handlungen zu zeigen. Au&#xDF;erdem gibt es den Vorwurf h&#xE4;uslicher Gewalt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Der Beschluss des Landgerichts ist keine strafrechtliche Entscheidung. Die Richter befassten sich nicht mit den Vorw&#xFC;rfen an sich, sondern im einstweiligen Rechtsschutz nur mit der Frage, ob der &#x201E;Spiegel&#x201C; in dieser Form &#xFC;ber die Vorw&#xFC;rfe berichten durfte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Gericht: Bericht &#xFC;ber Deepfakes zul&#xE4;ssig&lt;/strong&gt;&#xD;
Das Gericht erlie&#xDF; lediglich in einem Punkt eine einstweilige Verf&#xFC;gung gegen den &#x201E;Spiegel&#x201C;. Dieser darf nun vorerst nicht mehr berichten, dass Ulmen zu einem Gerichtstermin in Palma de Mallorca nicht erschienen sei, ohne darauf hinzuweisen, dass er nicht geladen und der Termin aufgehoben gewesen sei.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Magazin darf vorerst weiter berichten, dass Fernandes ihrem Ex-Mann vorwirft, sie bedroht und k&#xF6;rperlich angegriffen zu haben. Fernandes&#x2019; Kernvorwurf, also die Berichte &#xFC;ber die Fake-Profile, die Ulmen von seiner Frau im Netz erstellt haben und &#xFC;ber die er M&#xE4;nner in sexualisierter Weise kontaktiert haben soll, hatte Ulmen in dem Verfahren gegen den &#x201E;Spiegel&#x201C; nicht angegriffen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Gericht entschied au&#xDF;erdem, dass es angesichts der vorliegenden Indizien gerechtfertigt sei, &#xFC;ber den Verdacht zu berichten, Ulmen habe Deepfake-Videos, also mit Hilfe von K&#xFC;nstlicher Intelligenz gef&#xE4;lschtes Bildmaterial, von Fernandes verbreitet. Der &#x201E;Spiegel&#x201C; hatte diesen Vorwurf nicht explizit erhoben. Das Gericht entschied aber, dass durch den Gesamtkontext des Artikels dieser Eindruck entstehe &#x2013; und dass diese Berichterstattung m&#xF6;glich sei. Der Vorwurf, dass Ulmen die Deepfakes auch selbst erstellt habe, lasse sich aus der &#x201E;Spiegel&#x201C;-Berichterstattung nicht ableiten, so das Gericht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Interesse der &#xD6;ffentlichkeit&lt;/strong&gt;&#xD;
Auch &#xFC;ber den E-Mail-Verkehr zwischen Ulmen und seinem Strafverteidiger durfte der &#x201E;Spiegel&#x201C; berichten, entschied das Hamburger Gericht. Ulmens &#xC4;u&#xDF;erung, dass er in Bezug auf die Fake-Profile und die dar&#xFC;ber eingegangenen sexualisierten Kontakte &#x201E;leider einen sexuellen Fetisch&#x201C; entwickelt habe, durfte der &#x201E;Spiegel&#x201C; in diesem Zusammenhang zitieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Diese Berichte schr&#xE4;nken Ulmen dem Gericht zufolge zwar durchaus in seinem Recht auf Schutz der Privatsph&#xE4;re ein. Das Gericht r&#xE4;umte den Interessen des Mediums aber h&#xF6;here Priorit&#xE4;t ein &#x2013; auch weil sowohl Ulmen als auch Fernandes prominente Personen seien. Au&#xDF;erdem habe die &#xD6;ffentlichkeit wegen einer m&#xF6;glichen Strafbarkeitsl&#xFC;cke in Hinblick auf Deepfakes ein besonderes Interesse an dem Fall.&#xD;
Christian Ulmen kann nun innerhalb von zwei Wochen beim Hanseatischen Oberlandesgericht Beschwerde gegen den Beschluss einlegen. Gegen die einstweilige Verf&#xFC;gung in Bezug auf die Berichterstattung &#xFC;ber das Gerichtsverfahren in Spanien k&#xFC;ndigte der &#x201E;Spiegel&#x201C; am Freitag bereits seinerseits eine Beschwerde an.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Vorw&#xFC;rfe gegen den Schauspieler haben hohe Wellen geschlagen. Ein Gericht hat nun entschieden, dass der Bericht des &#x201E;Spiegel&#x201C; in den meisten Punkten zul&#xE4;ssig war. Endg&#xFC;ltig ist das aber noch nicht.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/gericht-weist-christian-ulmens-beschwerde-gegen-den-spiegel-weitgehend-zurueck-978256/</link></item><item id="978254"><title>Wie die &#x201E;Zeit&#x201C; trotz Stolpersteinen KI-Kompetenz aufbaut</title><pubDate>1778478675</pubDate><description>Wien &#x2013; K&#xFC;nstliche Intelligenz ver&#xE4;ndert den Journalismus &#x2013; doch erfolgreiche Transformation entscheidet sich nicht allein an der Technologie. Beim &lt;link http://www.publishing-congress.com _self&gt;European Publishing Congress&lt;/link&gt; 2026 von 17. und 18. Juni&#xA0;in Wien zeigt die &#x201E;Zeit&#x201C;&#xA0;Verlagsgruppe, warum Akzeptanz, Weiterbildung und kultureller Wandel entscheidend sind, damit KI in Redaktionen und Medienunternehmen tats&#xE4;chlich Wirkung entfalten kann.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Einf&#xFC;hrung von KI in Medienh&#xE4;usern ist l&#xE4;ngst mehr als ein technisches Zukunftsprojekt. Immer deutlicher zeigt sich: Neue Technologien entfalten ihre Wirkung erst dann, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sie verstehen, akzeptieren und aktiv nutzen wollen. Genau diesen Ansatz verfolgt die &#x201E;Zeit&#x201C;&#xA0;Verlagsgruppe.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Laura Seiffe, KI-Projektmanagerin im Business Development der &#x201E;Zeit&#x201C;&#xA0;Verlagsgruppe, berichtet dort &#xFC;ber die Erfahrungen des Hauses auf dem Weg zur KI-f&#xE4;higen Organisation. Dabei gehe es nicht allein um Tools und technische Innovationen, sondern vor allem um die Frage, wie sich ein Unternehmen kulturell auf den Wandel vorbereitet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Die KI-Transformation wird bei der ,Zeit&#x2018;&#xA0;als kultureller Wandel verstanden&#x201C;, hei&#xDF;t es aus dem Unternehmen. Im Fokus stehen Haltung, Transparenz und gemeinsames Lernen. Workshops, Dialogformate und praxisnahe Impulse sollen Ber&#xFC;hrungs&#xE4;ngste abbauen und Mitarbeitenden erm&#xF6;glichen, KI im journalistischen Alltag konkret zu erleben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Seiffe begleitet seit 2024 den unternehmensweiten Transformationsprozess der &#x201E;Zeit&#x201C;. Zuvor arbeitete sie in der KI-Forschung sowie in der Start-up-Szene. Ihre Erfahrungen flie&#xDF;en nun in Strategien ein, die technologische Innovation mit journalistischer Verantwortung und nutzerorientierter Produktentwicklung verbinden sollen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dass der Wandel nicht ohne Herausforderungen verl&#xE4;uft, verschweigt die &#x201E;Zeit&#x201C;&#xA0;dabei nicht. Stolpersteine habe es vor allem dort gegeben, wo Unsicherheit und fehlendes Verst&#xE4;ndnis den Einsatz neuer Technologien erschwerten. Entscheidend sei deshalb eine enge Verzahnung von Strategie, Kommunikation und Weiterbildung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Qualit&#xE4;t und&#xA0;Glaubw&#xFC;rdigkeit&lt;/strong&gt;&#xD;
Der European Publishing Congress 2026 greift damit eines der zentralen Themen der Medienbranche auf: Wie k&#xF6;nnen Verlagsh&#xE4;user KI sinnvoll integrieren, ohne journalistische Qualit&#xE4;t und Glaubw&#xFC;rdigkeit zu gef&#xE4;hrden? Mehr als 40 internationale Speaker pr&#xE4;sentieren dazu in Wien aktuelle KI-Strategien und Praxisbeispiele aus Europa und den USA.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den weiteren Vortragenden z&#xE4;hlen unter anderem&#xA0;Ole Rei&#xDF;mann,&#xA0;Marcel Semmler,&#xA0;Daniel B&#xF6;cking,&#xA0;Dennis Bappert,&#xA0;Thomas D&#xFC;ffert,&#xA0;Chris Guse,&#xA0;Pascal Biedenweg&#xA0;sowie&#xA0;Olaf Gersemann.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.publishing-congress.com _self&gt;Zum European Publishing Congress&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Beim European Publishing Congress 2026 in Wien erkl&#xE4;rt Laura Seiffe von der Zeit-Verlagsgruppe, warum erfolgreiche KI-Transformation nicht nur von Technologie abh&#xE4;ngt &#x2013; sondern vor allem von den Menschen im Unternehmen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/wie-die-zeit-trotz-stolpersteinen-ki-kompetenz-aufbaut-978254/</link></item><item id="978251"><title>Lokalverleger fordern Journalismus-F&#xF6;rderung nach Luxemburger Modell</title><pubDate>1778235586</pubDate><description>Berlin (KNA) &#x2013; Der Verband der Lokalzeitungen und Lokalmedien (VdL) hat die Bundesregierung aufgefordert, den Lokaljournalismus st&#xE4;rker zu unterst&#xFC;tzen. Beim Jahrestreffen des Verbands in Berlin brachte der VdL-Vorsitzende Kai R&#xF6;hrbein das sogenannte &#x201E;Luxemburger Modell&#x201C; ins Spiel. In Luxemburg werden redaktionelle Arbeitspl&#xE4;tze staatlich bezuschusst. Eine solche F&#xF6;rderung wird auch von Journalistengewerkschaften gefordert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Es gibt also ein staatsfernes, arbeitsplatzorientiertes F&#xF6;rdermodell f&#xFC;r Qualit&#xE4;tsjournalismus, das auch mit EU-Recht vereinbar ist&#x201C;, sagte R&#xF6;hrbein. Zur Finanzierung k&#xF6;nne die geplante Digitalabgabe genutzt werden, die von der Bundesregierung vorgesehen ist. &#x201E;Die SPD ist daf&#xFC;r, es w&#xE4;re ein starkes Zeichen, wenn die CDU das auch aufgreift&#x201C;, sagte R&#xF6;hrbein an die Adresse des Festredners beim Jahrestreffen, CDU-Generalsekret&#xE4;r Carsten Linnemann.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Politik zeigt sich zur&#xFC;ckhaltend&lt;/strong&gt;&#xD;
Lokalzeitungen und Lokaljournalismus seien &#x201E;das Lagerfeuer in der lokalen Region&#x201C; und gew&#xE4;nnen weiter an Bedeutung: &#x201E;Wir schreiben &#xFC;ber Themen, die sonst keiner sieht &#x2013; kein &#xFC;berregionales Medium, keine Plattform&#x201C;, so R&#xF6;hrbein, der im Hauptberuf Verleger der &#x201E;Walsroder Zeitung&#x201C; in Niedersachsen ist.&#xD;
Linnemann bezeichnete sich als &#x201E;Fan der Digitalabgabe&#x201C;, warnte jedoch vor zu hohen Erwartungen. Diese werde &#x201E;nicht sofort in den n&#xE4;chsten vier Wochen kommen, weil die CSU das anders sieht. Die CDU ist da ein bisschen geschlossener&#x201C;, sagte er mit Blick auf CSU-Chef Markus S&#xF6;der, der eine Digitalabgabe bislang ablehnt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur Forderung nach einer Journalismus-F&#xF6;rderung &#xE4;u&#xDF;erte sich der CDU-Generalsekret&#xE4;r nicht. Den Wunsch der Verleger nach einer Senkung der Mehrwertsteuer auf Presseprodukte wies er jedoch zur&#xFC;ck. Eine Forderung nach &#x201E;null Prozent&#x201C; sei angesichts der Haushaltslage nicht umsetzbar, so Linnemann.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Astrid Geisler &#xFC;bernimmt die Teamleitung Innere Sicherheit. Ihr Schwerpunkt liegt unter anderem auf der Berichterstattung &#xFC;ber Rechtsextremismus. Sie war zuletzt stellvertretende Leiterin des Ressorts Investigative Recherche und Daten bei der &#x201E;Zeit&#x201C; und verantwortete dort Recherchen zur Inneren Sicherheit.&#xD;
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Ulrich Kraetzer verst&#xE4;rkt das Team mit dem Fokus auf Extremismus, insbesondere Islamismus. Er wechselt von &#x201E;Correctiv&#x201C; zum &#x201E;Spiegel&#x201C;.&#xD;
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Bereits seit Jahresbeginn ist Wolf Wiedmann-Schmidt als Investigativ-Koordinator des &#x201E;Spiegel&#x201C; t&#xE4;tig und leitet zugleich das Deutschland-Ressort mit.&#xD;
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Insgesamt arbeiten 13 Journalistinnen und Journalisten im Team Investigation und Innere Sicherheit.&#xD;
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&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Astrid Geisler und Ulrich Kraetzer &#xFC;bernehmen neue Aufgaben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/spiegel-verstaerkt-investigation-und-innere-sicherheit-mit-neuen-koepfen-978250/</link></item><item id="978245"><title>Mitteldeutsche Volont&#xE4;re starten Generationendialog zu Reizthemen: &#x201E;Sag du mal!&#x201C;</title><pubDate>1778223240</pubDate><description>Magdeburg (KNA) &#x2013;&#xA0;In vielen Debatten zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen stehen sich Menschen mit unterschiedlichen Positionen sehr unvers&#xF6;hnlich gegen&#xFC;ber. Mitunter verl&#xE4;uft die Bruchlinie &#x2013; so der Eindruck &#x2013; zwischen den Generationen. Die 21 Volont&#xE4;rinnen und Volont&#xE4;re der Zeitungen &#x201E;Volksstimme&#x201C; und &#x201E;Mitteldeutsche Zeitung&#x201C; aus Sachsen-Anhalt gehen dem in ihrem gemeinsamen crossmedialen Projekt &#x201E;Sag du mal&#x201C; nach. Leitfrage ist: Verstehen sich Jung und Alt in Deutschland noch? Ziel des zeit- und arbeitsaufwendigen Projekts ist es, Klischees aufzubrechen und sichtbar zu machen, was Generationen trennt &#x2013; aber auch, was sie verbindet.&#xD;
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In insgesamt sieben Folgen diskutieren jeweils zwei Vertreter unterschiedlicher Altersgruppen &#xFC;ber ein kontroverses Thema, um herauszufinden, wo sie sich trotz verschiedener Lebensrealit&#xE4;ten und Ansichten noch zusammenfinden. Moderiert wird das Gespr&#xE4;ch von einem der Volont&#xE4;re. Die jeweils rund 25-min&#xFC;tigen Diskussionen erscheinen sonntags als Videoformat auf dem YouTube-Kanal &#x201E;Hiya!&#x201C; sowie zwei Tage sp&#xE4;ter begleitend auf Seite 3 der Printausgaben beider Zeitungen.&#xD;
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Erg&#xE4;nzend wird das Projekt &#xFC;ber Social Media bei Instagram und TikTok, ebenfalls &#xFC;ber die &#x201E;Hiya!&#x201C;-Accounts, mit zus&#xE4;tzlichen Inhalten wie Stra&#xDF;enumfragen begleitet. Dort stellen sich auch die Gespr&#xE4;chspartner vor und geben pr&#xE4;gnante Statements ab. Die Projekt-Website&#xA0;&lt;a class="decorated-link cursor-pointer" rel="noopener" target="_new" data-start="1781" data-end="1796"&gt;www.sagdumal.de&lt;/a&gt;&#xA0;b&#xFC;ndelt alle Inhalte und macht sie langfristig zug&#xE4;nglich. Auftakt war am 26. April.&#xD;
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&lt;strong&gt;Sicherheit und Freiheit: Debatte um Wehrdienst&lt;/strong&gt;&#xD;
In der ersten Episode treffen zwei Perspektiven direkt aufeinander: Der 46-j&#xE4;hrige Hauptmann Alexander Helle, Personaloffizier bei der Bundeswehr, debattiert mit dem 18-j&#xE4;hrigen Abiturienten und Sch&#xFC;lervertreter Tony Pittschmann &#xFC;ber die Pl&#xE4;ne f&#xFC;r einen neuen Wehrdienst. W&#xE4;hrend Helle den Dienst als notwendige &#x201E;Lebensversicherung&#x201C; f&#xFC;r Deutschland bezeichnet und die dort erlernte Kameradschaft und Disziplin hervorhebt, &#xE4;u&#xDF;ert Pittschmann deutliche Skepsis. Werte wie Verantwortung und Zusammenhalt k&#xF6;nnten auch in Ehren&#xE4;mtern, der Feuerwehr oder im Mannschaftssport vermittelt werden, so sein Argument.&#xD;
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Er sieht in einer m&#xF6;glichen Verpflichtung einen massiven Eingriff in die individuelle Freiheit Jugendlicher und kritisiert, dass &#x201E;alte wei&#xDF;e M&#xE4;nner im Bundestag&#x201C; &#xFC;ber die K&#xF6;pfe seiner Generation hinweg entscheiden w&#xFC;rden. Trotz der harten Fronten endet die Folge mit dem Angebot des Offiziers, den Sch&#xFC;lervertreter zu einem Besuch in der Kaserne einzuladen.&#xD;
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&lt;strong&gt;Helikopter-Eltern &#x2013; was bedeutet das?&lt;/strong&gt;&#xD;
In der zweiten Episode geht es um Erziehung im Wandel: Die 39-j&#xE4;hrige Content-Creatorin und Mom-Fluencerin Julie Tan (@cocolie.brokkoli) und die 70-j&#xE4;hrige ehemalige Kita-Leiterin Elke Schwabe aus Halle an der Saale diskutieren &#xFC;ber Unterschiede zwischen DDR-P&#xE4;dagogik und heutigen Konzepten wie bed&#xFC;rfnisorientierter Erziehung. Tan betont, dass auch die Bed&#xFC;rfnisse der Eltern, etwa nach Erholung und Grenzen, ber&#xFC;cksichtigt werden m&#xFC;ssten. Schwabe schildert die Situation in der DDR, in der Eltern oft strikt vom Kita-Alltag ausgeschlossen waren.&#xD;
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Einig sind sich beide in ihrer Kritik an der aktuellen Bildungspolitik: Personalmangel und unzureichende Planung gef&#xE4;hrdeten die Qualit&#xE4;t der Betreuung. Auch der Begriff der &#x201E;Helikoptereltern&#x201C; wird thematisiert &#x2013; Tan pl&#xE4;diert dabei f&#xFC;r Differenzierung und verweist darauf, dass intensive Begleitung bei sensiblen Kindern notwendig sein k&#xF6;nne.&#xD;
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&lt;strong&gt;Alle Beteiligten um konstruktiven Dialog bem&#xFC;ht&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Diskutanten zeigen sich durchweg offen f&#xFC;r den Austausch, weshalb sie auch gezielt von den Volont&#xE4;ren ausgew&#xE4;hlt wurden. Trotz gegens&#xE4;tzlicher Positionen enden beide Gespr&#xE4;che mit der Zusage, den Dialog bei Gelegenheit fortzusetzen &#x2013; eine feste Abschlussfrage jeder Folge.&#xD;
Ziel des Projekts sei es auch, neue Formate zu erproben und potenzielle Zielgruppen zu erreichen, erkl&#xE4;rt Jessica Quick, Ressortleiterin f&#xFC;r Sonderprojekte und Volont&#xE4;rsausbildung bei der &#x201E;Mitteldeutschen Zeitung&#x201C;. Gleichzeitig erhielten die Volont&#xE4;re die M&#xF6;glichkeit, ein gr&#xF6;&#xDF;eres Projekt eigenst&#xE4;ndig umzusetzen.&#xD;
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Volont&#xE4;rin Theresa Gringmuth berichtet von umfangreichen Vorbereitungen seit dem ersten Brainstorming im August 2025. Aus einer Vielzahl von Themen h&#xE4;tten sich zwei Schwerpunkte herauskristallisiert. F&#xFC;r jedes Thema arbeiteten Teams an Recherche, Protagonistensuche, Organisation, Design sowie an der Umsetzung f&#xFC;r Social Media und Video. Die Gespr&#xE4;che wurden im M&#xE4;rz aufgezeichnet.&#xD;
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Volo Jonas Lohrmann betont den Aufwand der Produktion: &#x201E;Wir hatten vier Kameraperspektiven. Es war schon sehr aufwendig, das professionell f&#xFC;r YouTube zu produzieren.&#x201C;&#xD;
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Beide Volont&#xE4;re ziehen ein positives Fazit: Die Arbeit sei intensiv gewesen, aber sehr lehrreich. Kommenden Sonntag (10. Mai) geht um 18 Uhr die dritte Folge online. Thema: &#x201E;Sprechen wir dieselbe Sprache?&#x201C; Dabei geht es um TikTok, Rap-Songs und Anglizismen sowie die Frage, wie stark Social Media die Jugendsprache beeinflusst.&#xD;
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Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;div data-turn-id-container="request-WEB:f065018c-b0fc-4d2d-a52f-172048f33ef8-10" data-is-intersecting="true"&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div dir="auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="470f0fd8-680c-4332-a3de-0681a23ea1e6" data-message-model-slug="gpt-5-3-mini" data-turn-start-message="true"&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul data-start="0" data-end="688" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li data-section-id="n7l4xq" data-start="0" data-end="140"&gt;Berichterstattung &#xFC;ber wirtschaftliche Themen in Hannover, sowohl in kurzen News-Formaten als auch in ausf&#xFC;hrlichen Hintergrundberichten&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1osqfy3" data-start="141" data-end="286"&gt;Recherche eigenst&#xE4;ndiger Inhalte mit Fokus auf Entwicklungen hinter Unternehmens- und Beh&#xF6;rdenmeldungen unter Ber&#xFC;cksichtigung der Zielgruppe&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1ewo1j1" data-start="287" data-end="422"&gt;Aufbau und Pflege eines Netzwerks mit Kontakten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zur kontinuierlichen Informationsgewinnung&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="hme8yi" data-start="423" data-end="550"&gt;Mitarbeit an multimedialen Formaten wie Bewegtbild-, Audio- und Bildinhalten zur Ver&#xF6;ffentlichung auf verschiedenen Kan&#xE4;len&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1th4a6q" data-start="551" data-end="688" data-is-last-node=""&gt;Entwicklung und Umsetzung neuer journalistischer Formate, beispielsweise Newsletter, zur zielgruppengerechten Aufbereitung von Inhalten&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Bewerber haben Erfahrung als Wirtschaftsreporter gesammelt oder k&#xF6;nnen ein abgeschlossenes Volontariat vorweisen beziehungsweise stehen kurz vor dem Abschluss.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/themenreporter-lokale-wirtschaft-dmw-562492/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Erfahrung als Wirtschaftsreporter ist gefragt</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/themenreporter-lokale-wirtschaft-in-gesucht-978244/</link></item><item id="978242"><title>Nordkurier liefert Zeitungen k&#xFC;nftig am Vorabend aus</title><pubDate>1778221639</pubDate><description>Neubrandenburg &#x2013; Die Nordkurier Mediengruppe stellt die Zustellung ihrer gedruckten Tageszeitungen auf Vorabendzustellung um. Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Lutz Schumacher begr&#xFC;ndet den ungew&#xF6;hnlichen Schritt im Interview mit Christoph Reisinger von der Schw&#xE4;bischen Zeitung: Die Morgenlieferung sei zu teuer geworden und werde durch steigende Mindestl&#xF6;hne und sinkende Auflagen weiter unter Druck kommen. &#x201E;Wir stemmen uns gegen das Verschwinden der gedruckten Zeitung&#x201C;, sagt Schumacher.&#xD;
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Die L&#xF6;sung der Nordkurier Mediengruppe ist ungew&#xF6;hnlich: Das Unternehmen baut ein eigenes Logistiknetz auf und stellt neben Zeitungen auch Pakete, Lebensmittel, Medikamente und Briefe zu &#x2013; abends, wenn diese Produkte verf&#xFC;gbar sind. Die Zeitung wird dabei mitgenommen. Hermes geh&#xF6;rt bereits zu den Kunden. &#x201E;Dadurch wird deren Zustellung vergleichsweise g&#xFC;nstig. Damit k&#xF6;nnen wir sie noch viele Jahre garantieren&#x201C;, sagt Schumacher.&#xD;
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Die Umstellung wird bereits in Testregionen erprobt &#x2013; in der Uckermark, der M&#xFC;ritz-Region und bei der Schw&#xE4;bischen Zeitung in Baden-W&#xFC;rttemberg. Die Ergebnisse seien positiv. Schumacher rechnet damit, das Projekt noch im Lauf dieses Jahres abzuschlie&#xDF;en.&#xD;
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F&#xFC;r Leser &#xE4;ndert sich mehr als nur der Lieferzeitpunkt: Die gedruckte Ausgabe erscheint k&#xFC;nftig nicht mehr montags bis samstags, sondern dienstags bis sonntags &#x2013; also sieben statt sechs Ausgaben pro Woche. Die digitale Zeitung erscheint ohnehin t&#xE4;glich. Aktualit&#xE4;tsverluste durch den fr&#xFC;heren Druckschluss gleicht das E-Paper aus, das nach Redaktionsschluss aktualisiert wird.&#xD;
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Schumacher sieht den Schritt als Modell f&#xFC;r die Branche: Verlage, die diesen Weg nicht gehen, m&#xFC;ssten ihren Lesern irgendwann erkl&#xE4;ren, dass die gedruckte Zeitung in ihrer Region nur noch digital erscheint. &#x201E;Die Alternative w&#xE4;re, dass die gedruckte Zeitung nach und nach aus dem l&#xE4;ndlichen Raum verschwindet.&#x201C;&#xD;
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In der Nordkurier Mediengruppe erscheinen neben dem Nordkurier und der Schweriner Volkszeitung auch die Schw&#xE4;bische Zeitung und der Zollern-Alb-Kurier.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mit einem eigenen Logistiknetz reagiert die Nordkurier Mediengruppe auf steigende Zustellkosten. K&#xFC;nftig sollen gedruckte Zeitungen gemeinsam mit Paketen, Briefen und Lebensmitteln bereits am Abend ausgeliefert werden.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/nordkurier-liefert-zeitungen-kuenftig-am-vorabend-aus-978242/</link></item><item id="978240"><title>Debatte um Julia Ruhs&#x2019; Islamismus-Reportage</title><pubDate>1778218706</pubDate><description>M&#xFC;nchen (KNA) &#x2013; Der Islamrat f&#xFC;r die Bundesrepublik Deutschland hat Programmbeschwerde gegen die am Mittwoch vergangener Woche (29.04.) ausgestrahlte Folge des Reportagemagazins &#x201E;Klar&#x201C; mit Julia Ruhs erhoben. Die vom Bayerischen Rundfunk (BR) verantwortete Sendung &#x201E;Wo Islamisten Deutschland unterwandern&#x201C; sei &#x201E;einseitig, alarmistisch und gesellschaftlich gef&#xE4;hrlich&#x201C;, erkl&#xE4;rte der Vorsitzende des Islamrats, Burhan Kesici.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die Beschwerde richte sich nicht gegen die Berichterstattung &#xFC;ber Extremismus, sondern gegen die pauschalisierende, antimuslimische Wirkung, die der Beitrag entfalte, so Kesici. Der 1986 gegr&#xFC;ndete Verband ist einer der gr&#xF6;&#xDF;ten islamischen Dachverb&#xE4;nde in Deutschland und versteht sich als bundesweite Koordinierungsinstanz und gemeinsames Beschlussorgan der in ihm zusammengeschlossenen 37 Einzelorganisationen.&#xD;
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&#x201E;Wir kritisieren nicht, dass &#xF6;ffentlich-rechtliche Medien &#xFC;ber religi&#xF6;s begr&#xFC;ndeten Extremismus, Gewalt, Antisemitismus oder demokratiefeindliche Ideologien berichten. Das ist notwendig&#x201C;, so Kesici. Der Beitrag verbinde aber sehr unterschiedliche Ph&#xE4;nomene zu einer &#x201E;alarmistischen Unterwanderungserz&#xE4;hlung&#x201C; und stelle &#x201E;muslimische Alltagspraxis und migrantisch gepr&#xE4;gte R&#xE4;ume in einen problematischen Verdachtszusammenhang&#x201C;.&#xD;
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&lt;strong&gt;Auch Beschwerden einer Neuk&#xF6;llner Grundschule&lt;/strong&gt;&#xD;
&#xDC;ber einzelne Passagen der im Wechsel von BR und Norddeutschem Rundfunk (NDR) verantworteten Sendung hatten sich bereits Eltern von Sch&#xFC;lern und die Schulleitung einer Schule aus Berlin-Neuk&#xF6;lln beschwert. Sie werfen den Machern der &#x201E;Klar&#x201C;-Folge &#xFC;ber Islamismus vor, die Interviews mit den Kindern und der Schulleiterin &#xFC;ber die religi&#xF6;se und kulturelle Vielfalt an der Schule sowie damit zusammenh&#xE4;ngende Probleme selektiv und einseitig abgebildet zu haben.&#xD;
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Der BR bestreitet dies, hat die in der Mediathek abrufbare Fassung der Sendung aber nachbearbeitet und die fraglichen Passagen mit den Kindern teilweise gel&#xF6;scht. Laut BR habe die Redaktion die Schule von Beginn an &#xFC;ber den Fokus der Dreharbeiten informiert. Dabei sollte es auch um &#x201E;Fasten im Ramadan als Konfliktthema&#x201C; gehen, so der BR.&#xD;
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&#x201E;Diese fr&#xFC;heren Konflikte sind durch einen Elternbrief der Schulleitung dokumentiert, aus dem diese in der Sendung auch zitiert. Zugleich zeigt der Beitrag, wie sich die Schule seither erfolgreich f&#xFC;r Toleranz einsetzt, und w&#xFC;rdigt sie ausdr&#xFC;cklich als &#x201A;Vorzeigeschule&#x2018;&#x201C;, hei&#xDF;t es in einem Statement des Senders. Die Nachbearbeitung sei auf Bitten der Eltern &#x201E;freiwillig und ohne Anerkennung jeder Rechtspflicht&#x201C; erfolgt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;BR hat Beitrag bereits ge&#xE4;ndert&lt;/strong&gt;&#xD;
Zur Programmbeschwerde des Islamrats teilte der BR mit: &#x201E;Die Programmbeschwerde ist im BR eingegangen. Wir werden uns nun mit der gebotenen Sorgfalt inhaltlich damit auseinandersetzen.&#x201C;&#xD;
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BR-Rundfunkr&#xE4;tin Sanne Kurz, die selbst als Filmemacherin und TV-Journalistin gearbeitet hat und als Landtagsabgeordnete f&#xFC;r die Gr&#xFC;nen in dem Gremium sitzt, sagte, sie fordere &#x201E;eine vollumf&#xE4;ngliche Aufkl&#xE4;rung&#x201C;. Dazu geh&#xF6;re auch die Frage, ob bei den Dreharbeiten an der Schule mitgeteilt wurde, f&#xFC;r welche Sendung die Aufnahmen gemacht worden seien.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das 2025 gestartete Magazin &#x201E;Klar&#x201C;, mit dem die ARD konservativere Zielgruppen erreichen m&#xF6;chte, ist auch wegen seiner Moderatorin Julia Ruhs umstritten. Der NDR trennte sich im vergangenen Jahr nach drei Pilotsendungen von Ruhs. Die vom NDR verantworteten Folgen moderiert nun die fr&#xFC;here Chefredakteurin der &#x201E;Bild&#x201C;-Zeitung, Tanit Koch.&#xD;
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Nach Angaben der Zeitung etablierte sich das Blatt nach seiner Gr&#xFC;ndung rasch als Stimme des vielf&#xE4;ltigen deutschen Judentums. Herausgegeben wird die Zeitung vom Zentralrat der Juden in Deutschland, sie arbeitet jedoch redaktionell unabh&#xE4;ngig. Zu den Autorinnen und Autoren geh&#xF6;rten unter anderem Hilde Domin, Ralph Giordano, Ruth Kl&#xFC;ger, Marcel Reich-Ranicki, Paul Spiegel und Steven Spielberg. Seit 1999 sitzt die Redaktion in Berlin.&#xD;
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Chefredakteur Philipp Peyman Engel bezeichnete die Zeitung zum Jubil&#xE4;um als &#x201E;mediales Korrektiv&#x201C; und als publizistische Heimat f&#xFC;r Menschen, die fair und unvoreingenommen auf Israel blickten. Zugleich verwies er auf die Entwicklung der Reichweite: Die Druckauflage sei in den vergangenen zwei Jahren um mehr als 20 Prozent auf aktuell 12.000 Exemplare gestiegen, im Online-Bereich habe die Reichweite innerhalb von f&#xFC;nf Jahren um 300 Prozent zugelegt.&#xD;
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Zur den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Erstellung von multimedialen Inhalten in georgischer Sprache (Social-Media-Content, darunter Videos und Texte) f&#xFC;r das Programmangebot&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Redigat und Abnahme von Videos und Social-Media-Inhalten auf Georgisch&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Recherche, Durchf&#xFC;hrung und Aufbereitung von Interviews und Reportagen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Monitoren von Nachrichtenereignissen und Entwicklungen in Georgien&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Erstellung von Video-Inhalten (Instagram, Facebook): Skripterstellung, Aufnahme, Schnitt, Nachbearbeitung, Untertitelung und Gestaltung im DW-Projektdesign - mit Eigendreh oder Agenturmaterial&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Posten von Inhalten auf Social-Media-Kan&#xE4;len von DW-Georgisch&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitwirkung in der redaktionellen Betreuung der georgischen Social-Media-Kan&#xE4;le&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Adaption von bereits produzierten Inhalten aus den aktuellen DW-Programmen auf Englisch und Deutsch&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Bewerber bringen langj&#xE4;hrige Berufserfahrung als Journalist in Georgien mit.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/fuenf-multimedia-journalisten-wmd-dw-georgisch-in-freier-mitarbeit-562125/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Langj&#xE4;hrige Berufserfahrung als Journalist in Georgien vorausgesetzt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/deutsche-welle-sucht-fuenf-multimedia-journalisten-978224/</link></item><item id="978222"><title>User Needs statt Bauchgef&#xFC;hl: Wie Redaktionen ihr Publikum wirklich erreichen</title><pubDate>1778067298</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Dmitry Shishkin gilt als Mitentwickler des User-Needs-Modells, nach dem heute zahlreiche Redaktionen weltweit arbeiten. Der Medienberater war unter anderem f&#xFC;r die BBC und Ringier t&#xE4;tig und entwickelt Strategien, um journalistische Inhalte konsequent an den Bed&#xFC;rfnissen des Publikums auszurichten. Beim &lt;link http://www.publishing-congress.com _blank&gt;European Publishing Congress&lt;/link&gt; in Wien am 17. und 18. Juni ist er als Speaker zu erleben. Chefredakteur Markus Wiegand hat ihn f&#xFC;r &lt;link https://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/907/kress-pro-2026-03 _self&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;interviewt:&#xD;
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&lt;strong&gt;Sie gelten als Vater des User-Needs-Modells, nach dem heute Tausende von Journalisten weltweit arbeiten, um die Bed&#xFC;rfnisse ihrer Nutzerinnen und Nutzer besser zu erf&#xFC;llen. Wie sind Sie auf die Idee gekommen?&lt;/strong&gt;&#xD;
Dmitry Shishkin: Man bezeichnet mich oft als den Erfinder des Modells, aber um ehrlich zu sein: Das stimmt so nicht ganz. Die Idee selbst kam aus dem BBC World Service Audience Team, mit dem ich damals eng zusammengearbeitet habe. Wir besch&#xE4;ftigten uns mit vielen Ans&#xE4;tzen, um Zielgruppen besser zu erreichen. Als wir die Forschungsergebnisse zu den Nutzerbed&#xFC;rfnissen sahen, wurde meinem Team klar: Hier gibt es etwas, das Journalisten wirklich dabei helfen kann. Meine Aufgabe war es, diese Idee so aufzubereiten, dass Redaktionen sie auch praktisch anwenden k&#xF6;nnen. So ist 2016/2017 das User-Needs-Konzept entstanden. Wir sollten aber auch nicht vergessen: Der Gedanke, die Bed&#xFC;rfnisse der Leserinnen und Leser zu erf&#xFC;llen, ist nicht neu, sondern uralt.&#xD;
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&lt;strong&gt;Wer ist heute f&#xFC;hrend bei der Anwendung des Modells?&lt;/strong&gt;&#xD;
Wirklich gute Beispiele findet man bei lokalen Medien und auch bei vielen Nischenprodukten. Dort sind die Journalisten oft n&#xE4;her beim Publikum und wissen, welche Themen sie abdecken m&#xFC;ssen und welche nicht. Gro&#xDF;e Medien dagegen haben einen hohen Output und sind oft noch auf die Idee der Monetarisierung von Reichweite fixiert.&#xD;
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&lt;strong&gt;Ist es nicht gerade f&#xFC;r kleine Medien schwieriger, das User-Needs-Modell umzusetzen, weil es viel Know-how und Technik erfordert?&lt;/strong&gt;&#xD;
Nein. Nehmen wir als Beispiel einmal einen kleinen Titel mit einer zehnk&#xF6;pfigen Redaktion. Wenn einer k&#xFC;ndigt oder in den Ruhestand geht, w&#xFC;rde ich empfehlen, ihn nicht zu ersetzen, sondern das Gehalt daf&#xFC;r zu verwenden, alle Tools zu kaufen, die f&#xFC;r moderne journalistische Arbeit wie das User-Needs-Modell n&#xF6;tig sind. Das w&#xFC;rde sich auf jeden Fall auszahlen, da die anderen neun Mitarbeiter dadurch viel effizienter werden. Dazu kommt: Gerade kleine Medien sollten Kooperationen mit Partnern eingehen, die ihnen &#xE4;hneln, um Wissen und Erkenntnisse zu teilen und die Kosten erschwinglich zu machen.&#xD;
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&lt;strong&gt;Welches sind Ihre wichtigsten Ratschl&#xE4;ge f&#xFC;r die Umsetzung des User-Needs-Modells?&lt;/strong&gt;&#xD;
Es gibt drei Dinge, die das Modell wirklich erfolgreich machen. Erstens braucht es einen klaren strategischen Ansatz. Wenn man seine Publikation in einem Satz beschreibt, sollte dieses Leitbild direkt mit den Nutzerbed&#xFC;rfnissen verkn&#xFC;pft sein. Wenn man etwa sagt, man informiere, bilde und unterhalte, wie es die BBC lange formuliert hat, dann m&#xFC;ssen sich genau diese Funktionen auch in den Inhalten wiederfinden. Ich kenne viele Beispiele, in denen Redaktionen sich so beschreiben, ihre Ver&#xF6;ffentlichungen das aber nicht widerspiegeln. Zweitens ist Kreativit&#xE4;t entscheidend. Wir sind nach wie vor Journalisten: Wir arbeiten redaktionell und denken kreativ. Wenn man eine &#x201E;Educate-me&#x201C;-Geschichte &#xFC;ber Macrons Wahlsieg in Frankreich plant, sollte man die erste Idee, die einem dazu einf&#xE4;llt, besser verwerfen. Meist ist die naheliegendste Idee nicht originell und wahrscheinlich schon von jemand anderem umgesetzt worden. Drittens braucht es Konsequenz. Man kann das Modell nicht nur einen Monat lang anwenden und dann feststellen, dass es nicht funktioniert. In der Regel dauert es etwa drei Monate, bis sich erste Ver&#xE4;nderungen zeigen. Im ersten Monat erkennt man, was nicht gut l&#xE4;uft. Im zweiten Monat geht es darum, sich auf neue Arbeitsweisen einzulassen und sie zu verstehen. Im dritten Monat setzt man sie wirklich um und sieht, dass es bereits deutlich besser funktioniert als am Anfang.&#xD;
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&lt;strong&gt;Dmitry Shishkin erkl&#xE4;rt weiter im Interview,&lt;/strong&gt; dass Redaktionen keine eigenen Nutzerbed&#xFC;rfnisse erfinden sollten, sondern sich an den grundlegenden Interessen ihres Publikums orientieren und diese durch qualitative Forschung besser verstehen m&#xFC;ssen. Entscheidend f&#xFC;r den Erfolg ist das Zusammenspiel aus klar strukturierten Daten, passenden Formaten und einer konsequenten Ausrichtung der Inhalte an den User Needs. K&#xFC;nftig gewinnen Multimodalit&#xE4;t, Personalisierung und KI-gest&#xFC;tzte Produktion an Bedeutung, um Inhalte gezielter und nutzerorientierter auszuspielen.&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/907/kress-pro-2026-03 _blank&gt;Zum ganzen Interview&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;link https://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/907/kress-pro-2026-03 _blank&gt;&lt;strong&gt;Must-Reads im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;div class="article--property-title long"&gt;&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Liquid Content strategisch angehen.&#xA0;Antworten von zehn F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften aus zehn Medienh&#xE4;usern&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Acht Liquid-Content-Cases.&#xA0;Wie Medien Inhalte automatisiert ausspielen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&#x201E;Wir haben uns gefragt: Warum nicht noch eine Zeitschrift gr&#xFC;nden?&#x201C;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Wer bei der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen&#x201C; das Sagen hat.&#xA0;Was die neue Spitze kann&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Tix und Bathke sind seit vielen Jahren in leitenden Funktionen der energate-Redaktion t&#xE4;tig. Tix verantwortet den Bereich Gas und W&#xE4;rme, Bathke den Bereich Markt und Industrie. In ihrer neuen Rolle &#xFC;bernehmen beide zus&#xE4;tzlich Aufgaben der Chefredaktion und sollen die Marktposition des energate messenger in Deutschland, &#xD6;sterreich und der Schweiz st&#xE4;rken sowie das Eventgesch&#xE4;ft weiter ausbauen. Seelos gewinnt dadurch mehr Freiraum f&#xFC;r die Entwicklung neuer Gesch&#xE4;ftsfelder und den Ausbau des energate-Netzwerks.&#xD;
&lt;br /&gt;Dar&#xFC;ber hinaus stellt sich energate auch personell breiter auf: Carsten Kloth &#xFC;bernimmt die Verantwortung f&#xFC;r die Politikberichterstattung im Berliner Redaktionsb&#xFC;ro, Stefanie Dierks leitet k&#xFC;nftig das Redaktionsteam in &#xD6;sterreich.&#xD;
&lt;br /&gt;Seelos kommentiert: &#x201E;Die Komplexit&#xE4;t der Energiem&#xE4;rkte steigt, ebenso die Geschwindigkeit unserer Berichterstattung. Die langj&#xE4;hrige Erfahrung von Michaela Tix und Rouben Bathke ist daf&#xFC;r au&#xDF;erordentlich wertvoll.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;energate-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Marc H&#xFC;ther erg&#xE4;nzt: &#x201E;Wir entwickeln uns vom Informationsanbieter zunehmend zum Netzwerk f&#xFC;r die Energie-Community. Den wachsenden Anforderungen &#x2013; etwa bei Veranstaltungen und Podcast-Formaten &#x2013; tragen wir mit der personellen Neuaufstellung Rechnung.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;energate ist ein Informationsdienstleister der Energiebranche im deutschsprachigen Raum und besch&#xE4;ftigt 30 spezialisierte Journalistinnen und Journalisten &#x2013; nach eigenen Angaben die gr&#xF6;&#xDF;te Energie-Redaktion im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen geh&#xF6;rt zur dfv Mediengruppe.&#xD;
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Sein Weg in die Verlagsbranche begann fr&#xFC;h: Bereits 1974 kam der geb&#xFC;rtige K&#xE4;rntner als Sch&#xFC;ler f&#xFC;r einen Ferienjob zum T&#xFC;binger Verlag. Nach seiner Ausbildung zum Verlagskaufmann kehrte er 1984 zur&#xFC;ck, zwei Jahre sp&#xE4;ter wurde er Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer. Besonders eng verbunden war Frate stets mit der Neckar-Chronik in Horb, wo er seine Laufbahn mit Einsatz, Humor und Gelassenheit pr&#xE4;gte. Ein &#x201E;wunderbares, eingeschworenes Team &#x2013; vom Zusteller bis zum Redaktionsleiter&#x201C; habe er dort kennengelernt, schw&#xE4;rmte er noch 2025.&#xD;
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Bis zum Verkauf des Schw&#xE4;bischen Tagblatts an die Neue Pressegesellschaft Ende 2023 war die Verlegerfamilie Frate das Herz und Gesicht des Hauses. Elisabeth Frate wirkte als Verlegerin, Alexander Frate verantwortete die operative F&#xFC;hrung. 2025 kehrte er als Eigent&#xFC;mer und Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der Neckar-Chronik an seine beruflichen Wurzeln zur&#xFC;ck &#x2013; und k&#xE4;mpfte dort bis zuletzt f&#xFC;r seine Leserinnen und Leser.&#xD;
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Matthias Stelzer, stellvertretender Chefredakteur der S&#xFC;dwest Presse, beschreibt Frate in einem Nachruf als Verleger mit &#x201E;Herz, Humor und Haltung&#x201C;. Den &#xF6;ffentlichen Auftritt habe er nie gesucht &#x2013; sein Fokus lag stets auf der Arbeit f&#xFC;r sein Team und seine Zeitungen. Der aufgeregten Strenge der Universit&#xE4;tsstadt T&#xFC;bingen begegnete er mit seinem &#xF6;sterreichischen Schm&#xE4;h: humorvoll, nie respektlos, aber immer mit einem Augenzwinkern.&#xD;
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Die Neue Pressegesellschaft sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Horb, T&#xFC;bingen, Rottenburg und M&#xF6;ssingen trauern gemeinsam mit Ehefrau Elisabeth Frate, den Kindern und Enkeln.&#xD;
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Nach Angaben der Stiftung leisten die Rundfunkh&#xE4;user des SWR einen wichtigen Beitrag f&#xFC;r die Demokratie. Sie h&#xE4;tten zudem eine demokratiehistorische Bedeutung als Orte freier und unzensierter Berichterstattung in den fr&#xFC;hen Jahren der Bundesrepublik und des demokratischen Neuanfangs nach 1945. Meinungs- und Pressefreiheit seien zentrale Bestandteile einer funktionierenden Demokratie und sowohl in der Paulskirchenverfassung von 1849 als auch im Grundgesetz verankert.&#xD;
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SWR-Intendant Kai Gniffke betonte die Rolle des Senders f&#xFC;r unabh&#xE4;ngigen Journalismus und freie Meinungsbildung. Die Auszeichnung unterstreiche die Verantwortung des SWR f&#xFC;r das gesellschaftliche Zusammenleben.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Stiftung &#x201E;Orte der deutschen Demokratiegeschichte&#x201C; hat den S&#xFC;dwestrundfunk gew&#xFC;rdigt. Am Funkhaus Stuttgart wurde eine Plakette enth&#xFC;llt, weitere Auszeichnungen folgen in Baden-Baden und Mainz.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/suedwestrundfunk-als-ort-deutscher-demokratiegeschichte-ausgezeichnet-978207/</link></item><item id="978206"><title>BGH: Wann die Meinungsfreiheit greift</title><pubDate>1778044719</pubDate><description>Karlsruhe &#x2013; Medien k&#xF6;nnen sich nur dann auf das Recht auf freie Meinungs&#xE4;u&#xDF;erung berufen, wenn eine Meinung absichtlich ge&#xE4;u&#xDF;ert wurde, entscheidet der Bundesgerichtshof. Der Schutz der Pressefreiheit wiege geringer, wenn eine Redaktion eine Person versehentlich falsch einordnet.&#xD;
&lt;br /&gt;Im konkreten Fall ging es um einen Bericht der &#x201E;taz&#x201C; &#xFC;ber eine Demonstration, in dem die Zeitung einen Teilnehmer offenbar unabsichtlich als &#x201E;Rechtsextremen&#x201C; bezeichnet hatte. Dadurch sah dieser sein allgemeines Pers&#xF6;nlichkeitsrecht verletzt. Die &#x201E;taz&#x201C; hat bereits eine Unterlassungserkl&#xE4;rung abgegeben und den Text korrigiert.&#xD;
&lt;br /&gt;Den Rechtsstreit um die vorgerichtlichen Kosten weist der BGH f&#xFC;r weitere Feststellungen an das Landgericht Berlin II zur&#xFC;ck.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
L&#xF6;hr bringt Erfahrung aus dem&#xA0;Sport-Informations-Dienst&#xA0;(SID) mit, wo er zuletzt die Integration von KI in den Newsroom verantwortete. Redaktionelle Stationen f&#xFC;hrten ihn zudem zur Rheinischen Post und zum Handelsblatt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Peter Glaser, k&#xFC;nftiger Head of Planning im neuen Editorial Board des &#x201E;kicker&#x201C;, sieht in K&#xFC;nstlicher Intelligenz eine Unterst&#xFC;tzung f&#xFC;r die Redaktion, um Inhalte effizienter in gewohnter Qualit&#xE4;t zu produzieren. L&#xF6;hr vereine journalistische Erfahrung mit technischem Know-how und sei damit eine passende Besetzung f&#xFC;r die Position.&#xD;
&#xA0;&#xD;
L&#xF6;hr selbst betont die Verbindung von journalistischer Substanz und moderner Zug&#xE4;nglichkeit beim &#x201E;kicker&#x201C;. Der Einsatz von KI solle dazu beitragen, Freir&#xE4;ume zu schaffen, um die Qualit&#xE4;t der Inhalte weiter zu st&#xE4;rken.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der &#x201E;kicker&#x201C; gilt als gr&#xF6;&#xDF;te Sportmedienmarke Deutschlands und ist eine Marke der Olympia-Verlag GmbH.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zur Ausbildung z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-section-id="ivol8o" data-start="0" data-end="120"&gt;Integration in den Redaktionsalltag mit der Erstellung von Berichten, Reportagen und Kommentaren zu aktuellen Themen&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="bi5v9f" data-start="121" data-end="218"&gt;Arbeiten unter Zeitdruck und Berichterstattung &#xFC;ber das Zeitgeschehen mit hoher Konzentration&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="js3ptz" data-start="219" data-end="355"&gt;Multimediale Umsetzung von Inhalten, einschlie&#xDF;lich Fotografie sowie Produktion von Videos und Reels mit dem dienstlichen Smartphone&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="7t7gr6" data-start="356" data-end="453"&gt;Entwicklung eines sicheren Sprachgef&#xFC;hls und Verfassen stilsicherer Texte im Redaktionssystem&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="v59il3" data-start="454" data-end="535" data-is-last-node=""&gt;Pr&#xE4;senz bei wichtigen Ereignissen vor Ort unter Wahrung professioneller Distanz&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Abitur oder ein vergleichbaren Schulabschluss ist&#xA0;gefragt.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-praktika-volontariate-trainees-6/volontariat-redaktion-mwd-562023/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Abitur oder ein vergleichbaren Schulabschluss ist gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/volontaer-in-fulda-gesucht-978204/</link></item><item id="978200"><title>Burda plant Stellenabbau und schlie&#xDF;t TV-Einheit</title><pubDate>1777977597</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013; Bei Hubert Burda Media steht ein umfangreicher Stellenabbau bevor. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen, &#xFC;ber die das Magazin &#x201E;Tichys Einblick&#x201C;&#xA0;berichtet, plant der Verlag den Abbau von gut 300 Arbeitspl&#xE4;tzen in der Printsparte. Die Ma&#xDF;nahmen sollen demnach zum 1. Juni in Verlag und Redaktionen verk&#xFC;ndet werden.&#xD;
&lt;br /&gt;Betroffen seien nach diesen Informationen nahezu alle Print-Redaktionen sowie verschiedene Mitarbeitergruppen, von Verlagsangestellten &#xFC;ber Layouter bis hin zu Redakteuren. Zu den bekannten Titeln des Verlags z&#xE4;hlen unter anderem &#x201E;Focus&#x201C;, &#x201E;Bunte&#x201C;, &#x201E;SuperIllu&#x201C;, &#x201E;Freizeit Revue&#x201C; und &#x201E;InStyle&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Parallel dazu hat der Konzern die Schlie&#xDF;ung seiner Bewegtbild-Einheit Burda Studios best&#xE4;tigt. Von dieser Entscheidung sind den Angaben zufolge 30 Mitarbeiter betroffen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Als Gr&#xFC;nde nennt das Unternehmen anhaltende R&#xFC;ckg&#xE4;nge im linearen TV-Gesch&#xE4;ft sowie fehlende wirtschaftliche Perspektiven bei der Produktion von Inhalten f&#xFC;r digitale Plattformen. Eine alternative unternehmerische L&#xF6;sung habe es nicht gegeben.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Mediensparte des Konzerns wird seit Anfang 2026 von CEO Jan Wachtel gef&#xFC;hrt, der von der Bauer Media Group zu Burda wechselte. Von ihm wird eine Strategie f&#xFC;r das unter Druck stehende Verlagsgesch&#xE4;ft erwartet.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Umbau erfolgt in einer Phase struktureller Ver&#xE4;nderungen im Unternehmen: Seit Februar 2025 ist die vierte Generation der Familie Burda mit Elisabeth Burda Furtw&#xE4;ngler und Jacob Burda st&#xE4;rker in leitender Verantwortung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Medienkonzern steht vor einem tiefgreifenden Umbau: Unter der Verantwortung von Jan Wachtel werden Stellen gestrichen und die Bewegtbild-Einheit geschlossen. Laut Bericht sind insbesondere die Printredaktionen betroffen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/burda-plant-stellenabbau-und-schliesst-tv-einheit-978200/</link></item><item id="978195"><title>Weimer will Digitalabgabe in den n&#xE4;chsten Wochen auf den Weg bringen</title><pubDate>1777967088</pubDate><description>Augsburg (KNA) &#x2013; Kulturstaatsminister Wolfram Weimer will den klassischen Journalismus besser sch&#xFC;tzen und dazu noch vor der Sommerpause die Pl&#xE4;ne f&#xFC;r eine Digitalabgabe f&#xFC;r Internetkonzerne auf den Weg bringen. &#x201E;Der Bundesrat hat mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen, dass diese Abgabe kommen soll, um gezielt guten Journalismus zu unterst&#xFC;tzen&#x201C;, sagte er der &#x201E;Augsburger Allgemeinen&#x201C; zum &#x201E;Tag des Lokaljournalismus&#x201C; am Dienstag.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;In den n&#xE4;chsten Wochen werden wir deshalb die Digitalabgabe in der Koalition diskutieren&#x201C;, f&#xFC;gte der parteilose Staatsminister hinzu. &#x201E;Wir haben im Bundestag eine deutliche Mehrheit zusammen &#x2013; und zwar von den Gr&#xFC;nen bis zur CDU.&#x201C; Daher sei er zuversichtlich, ein entsprechendes Gesetz rasch beschlie&#xDF;en zu k&#xF6;nnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Vorbild f&#xFC;r den Kulturminister ist &#xD6;sterreich, wo seit 2020 eine Digitalsteuer greift, die Internetriesen wie Google, Amazon, Meta (Facebook, Instagram) und TikTok zahlen m&#xFC;ssen. Nach Weimers Pl&#xE4;nen soll in Deutschland aber keine Steuer eingef&#xFC;hrt werden, sondern eine Abgabe, deren Einnahmen gezielt der Medienf&#xF6;rderung zugutekommen. Im Koalitionsvertrag hatten sich CDU, CSU und SPD darauf verst&#xE4;ndigt, die Einf&#xFC;hrung der Abgabe zu pr&#xFC;fen. CSU-Chef Markus S&#xF6;der lehnte sie allerdings bisher ab.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Gefahr f&#xFC;r Lokaljournalismus&lt;/strong&gt;&#xD;
&#x201E;Der Konzentrationsprozess hin zu den Big Tech, zu den Plattformen, zu Google und Co. f&#xFC;hrt dazu, dass unser klassischer Journalismus wirtschaftlich dramatisch unter Druck kommt, weil Werbegelder, Aufmerksamkeit und Deutungshoheit auf die Plattformen ziehen&#x201C;, sagte Weimer der Zeitung weiter.&#xD;
Gef&#xE4;hrdet von der Entwicklung seien auch Regionalzeitungen sowie lokale Fernseh- und Radiosender, f&#xFC;gte er hinzu: &#x201E;Lokalmedien liefern, was Menschen am meisten interessiert: Informationen &#xFC;ber das, was vor ihrer T&#xFC;r passiert.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die in Deutschland bestehende Vielfalt gelte es zu erhalten, denn &#x201E;nur wenn wir Medien haben, denen wir vertrauen k&#xF6;nnen, haben wir auch Vertrauen in die Demokratie. Und Lokalmedien sind Vertrauensmedien&#x201C;, betonte der 61-J&#xE4;hrige.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Bislang gr&#xFC;ndete der Auskunftsanspruch der Presse gegen&#xFC;ber Bundesbeh&#xF6;rden ausschlie&#xDF;lich auf der verfassungsrechtlichen Rechtsprechung zu Artikel 5 Absatz 1 Satz 2 des Grundgesetzes. Der Gesetzentwurf sieht nun genauere Regelungen zu Voraussetzungen und Umfang des Anspruchs vor und soll damit mehr Rechtssicherheit f&#xFC;r Journalistinnen und Journalisten schaffen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Demnach bezieht sich der Anspruch auf zu beschaffende Informationen, eine Akteneinsicht bleibt m&#xF6;glich, und Dritte haben kein Anh&#xF6;rungsrecht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster bezeichnete es als &#xFC;berf&#xE4;llig, ein entsprechendes Gesetz auf Bundesebene zu schaffen. Es m&#xFC;sse Schluss damit sein, dass f&#xFC;r journalistische Recherchen Gerichte angerufen werden m&#xFC;ssten. Bereits zwei Bundesregierungen h&#xE4;tten entsprechende Vorhaben angek&#xFC;ndigt, diese jedoch nicht umgesetzt. Durch Nichtstun verschwindeten die bestehenden Probleme nicht. Es sei &#x201E;gut und richtig&#x201C;, dass sich nun die Gr&#xFC;nen des Themas ann&#xE4;hmen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Kurz war zuvor seit September 2022 stellvertretender Chefredakteur. In seiner neuen Funktion betont er die Bedeutung verl&#xE4;sslicher Recherche, relevanter Themen und Inhalte, die die Lebenswirklichkeit von Mittelst&#xE4;ndlern abbilden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Parallel zur Neubesetzung der Chefredaktion wird die Gesch&#xE4;ftsleitung um zwei Bereiche erweitert: Nicole Basel, 45, &#xFC;bernimmt k&#xFC;nftig Verantwortung f&#xFC;r Produktentwicklung und Marketing, Laura Blindow, 48, f&#xFC;r Personal- und Organisationsentwicklung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Angaben des gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrenden Gesellschafters Nikolaus F&#xF6;rster erfolgt die Erweiterung vor dem Hintergrund der Transformation des Unternehmens. impulse entwickle sich vom klassischen Verlag zu einem Unternehmernetzwerk mit Medien-, Weiterbildungs-, Community- und KI-Angeboten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ziel sei es, Mittelst&#xE4;ndler nicht nur mit Informationen zu versorgen, sondern sie in ihrer unternehmerischen Entwicklung zu unterst&#xFC;tzen. Die organisatorischen Ver&#xE4;nderungen sollen diese Ausrichtung st&#xE4;rken und die Verantwortung breiter verteilen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Planen der Agenturberichterstattung in enger Abstimmung mit der Chefredaktion&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Redigat und Abnahme der Textbeitr&#xE4;ge&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Absprachen mit den Fachteams und Au&#xDF;enb&#xFC;ros sowie epd bild und epd video, Leiten von Konferenzen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Recherche und Verfassen eigener Beitr&#xE4;ge entsprechend der Darstellungsformen einer Nachrichtenagentur&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Berichterstattung von Gro&#xDF;ereignissen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Reaktion auf Kundenanfragen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Fortentwicklung des Agenturangebots&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Berufserfahrung in einer Nachrichtenredaktion ist gefragt.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-mwd-am-nachrichtendesk-562169/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Berufserfahrung in einer Nachrichtenredaktion ist gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/redakteur-am-nachrichtendesk-in-frankfurt-gesucht-978187/</link></item><item id="978186"><title>BBC will vor allem bei Nachrichten und Information sparen</title><pubDate>1777959734</pubDate><description>London (KNA) &#x2013; Die anstehenden Sparrunden bei der britischen&#xA0;BBC&#xA0;werden den Nachrichten- und Informationsbereich der &#xF6;ffentlich-rechtlichen Anstalt deutlich h&#xE4;rter als andere Abteilungen treffen. BBC-News-Chef Richard Burgess k&#xFC;ndigte vor Mitarbeitenden an, vom News-Bereich werde eine Kostenreduktion um rund 15 Prozent erwartet. Dabei seien Stellenstreichungen unvermeidlich.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die BBC will bis 2028 &#xFC;ber alle Bereiche hinweg zehn Prozent Kosten einsparen. Laut dem j&#xFC;ngsten Jahresbericht der BBC hat der Sender 2024/25 rund 324 Millionen britische Pfund (rund 375 Mio. Euro) f&#xFC;r die aktuelle Berichterstattung ausgegeben, davon entf&#xE4;llt der Gro&#xDF;teil auf die Geh&#xE4;lter der rund 800 festangestellten Journalistinnen und Journalisten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Klarheit erst im September&lt;/strong&gt;&#xD;
Im April hatte die BBC einen drastischen Sparplan verk&#xFC;ndet, mit dem in den n&#xE4;chsten zwei Jahren die Gesamtkosten um rund 600 Millionen Pfund (rund 695 Mio. Euro) gesenkt werden sollen. Die konkrete Umsetzung ist aber noch offen. Nach Senderangaben werde erst im September konkret feststehen, wo wie viel Personal abgebaut wird.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dass die schlechten Nachrichten kurz vor dem Amtsantritt des neuen BBC-Generaldirektors Matt Brittin verk&#xFC;ndet werden, ist Beobachtern zufolge kein Zufall. Der fr&#xFC;here Top-Manager von Google solle nicht gleich zum Start besch&#xE4;digt werden. Brittins Hauptaufgabe wird zun&#xE4;chst aber dennoch die Umsetzung der Sparma&#xDF;nahmen sein. Au&#xDF;erdem muss er mit der britischen Regierung bis 2027 eine neue Finanzierungsgrundlage f&#xFC;r die BBC aushandeln, da dann die aktuell laufende gesetzliche Grundlage ausl&#xE4;uft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bislang wird die werbefreie BBC haupts&#xE4;chlich &#xFC;ber eine ger&#xE4;tegebundene Fernsehgeb&#xFC;hr, die sogenannte Licence Fee, finanziert. F&#xFC;r die alleinige Nutzung der BBC-H&#xF6;rfunkangebote wird keine Geb&#xFC;hr f&#xE4;llig; sie werden aber ebenfalls aus der Licence Fee bezahlt. Weil jedoch immer mehr Menschen die Zahlung der 180 Pfund (rund 210 Euro) pro Jahr verweigern, gilt dieses Modell als &#xFC;berholt. Als Alternative wird auch ein Umstieg auf einen wohnungsbezogenen Rundfunkbeitrag wie in Deutschland diskutiert, zudem sind auch Abonnement-Modelle wie bei Streamingdiensten im Gespr&#xE4;ch.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Im Rahmen des 600-Millionen-Pfund-Sparprogramms der British Broadcasting Corporation soll BBC News die Hauptlast tragen und die Kosten um 15 Prozent reduzieren. F&#xFC;r andere Abteilungen liegt die Quote nur bei zehn Prozent.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/bbc-will-vor-allem-bei-nachrichten-und-information-sparen-978186/</link></item><item id="978185"><title>Arbeitsmarkt Wirtschaftsjournalismus 2026: Anforderungen, Chancen und Trends</title><pubDate>1777958327</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Arbeitsmarkt im Wirtschaftsjournalismus ver&#xE4;ndert sich sp&#xFC;rbar: Redaktionen stellen selektiver ein und erwarten mehr als solide Schreibe und Fachwissen. Welche Profile gefragt sind, welche F&#xE4;higkeiten z&#xE4;hlen, wie sich Geh&#xE4;lter entwickeln und welche Rolle KI spielt: Die aktuelle&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/wirtschaftsjournalist-in/903/wirtschaftsjournalist-in-2026-02 _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;stellt zehn Fragen und gibt Antworten zum Einstieg, zur Karriere und zu den Perspektiven im Beruf &#x2013; erg&#xE4;nzt um Erfahrungen und Ratschl&#xE4;ge f&#xFC;hrender Chefredakteurinnen und Chefredakteure.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;1. WIE IST DIE LAGE AUF DEM ARBEITSMARKT?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es sei schwieriger geworden f&#xFC;r junge Wirtschaftsjournalisten, eine Stelle zu finden, stellt Ulric Papendick fest. &#x201E;Das h&#xF6;re ich von mehreren Absolventen&#x201C;, so der gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrende Direktor der K&#xF6;lner Journalistenschule f&#xFC;r Politik und Wirtschaft (KJS). Es dauere l&#xE4;nger, und die Redaktionen sind auch w&#xE4;hlerischer geworden. Sie wollen am liebsten Leute einstellen, die schon Berufserfahrung und ein Netzwerk an Informanten mitbringen. &#x201E;Andererseits beobachte ich, dass unsere Absolventen zwar manchmal l&#xE4;nger nach einer Stelle suchen als vor ein, zwei Jahren, aber doch etwas finden.&#x201C;&#xD;
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Noch vor wenigen Jahren waren versierte Wirtschaftsjournalisten mit guter Schreibe und dem ber&#xFC;hmten Adressbuch knapp und entsprechend gefragt, sagt Jessica Bunjes, Senior-Personalberaterin bei Hapeko mit Fokus auf Medien und Kommunikation. &#x201E;Heute reicht das nicht mehr. Profile, die sich &#xFC;ber klassische Redaktionsarbeit definieren und weder Tempo noch Formatvielfalt mitgehen, sind nicht mehr gefragt.&#x201C; Arbeitgeber legen Wert darauf, dass Wirtschaftsjournalisten &#x201E;Relevanz extrem schnell erkennen, selektieren und passend ausspielen k&#xF6;nnen&#x201C;, so Bunjes.&#xD;
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&lt;strong&gt;2. WAS WIRD VON WIRTSCHAFTSJOURNALISTEN GEFORDERT?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Georg Meck, Chefredakteur &#x201E;Focus&#x201C; und &#x201E;Focus Money&#x201C;, fasst sich kurz: &#x201E;Fundierte Sachkenntnisse, dazu originelle Gedanken und ein Gef&#xFC;hl f&#xFC;r die Sprache &#x2013; schon stehen alle T&#xFC;ren offen.&#x201C; Und digitale Kompetenzen, f&#xFC;gt er hinzu, seien heute selbstverst&#xE4;ndlich.&#xD;
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Wie sehen die aus? Gefordert sind dabei breitere F&#xE4;higkeiten, sagt &#x201E;Capital&#x201C;-Chefredakteur Timo Pache, etwa &#x201E;unterschiedliche Formate mitzudenken: eine durchgeschriebene Geschichte, in der aber vielleicht auch noch ein Interview steckt, das man eventuell sogar als Video oder Podcast ausspielen kann. Au&#xDF;erdem die Umsetzung f&#xFC;r LinkedIn oder andere Social-Media-Kan&#xE4;le&#x201C;.&#xD;
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F&#xFC;r Maja Brankovic &#x201E;beginnt alles mit echter Neugier&#x201C;. Gute Wirtschafts- und Finanzjournalisten sind getrieben von ihrem Willen, so viel wie m&#xF6;glich zu verstehen. &#x201E;Sie fragen hartn&#xE4;ckig: Warum ist das so? Was bedeutet das? Und was h&#xE4;ngt daran?&#x201C; Au&#xDF;erdem sind, so die stellvertretende Chefredakteurin der &#x201E;Wirtschaftswoche&#x201C;, guter Stil und fachliche Kompetenz weitere zentrale Eigenschaften.&#xD;
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In einer Welt voller KI-generierter Inhalte, darauf verweist Kirsten Ludowig, &#x201E;gewinnen exklusive Informationen, Tiefe und Verl&#xE4;sslichkeit im Journalismus an Wert &#x2013; und damit die klassischen Reportert&#xE4;tigkeiten Netzwerken und Recherchieren&#x201C;. Die stellvertretende &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Chefredakteurin schaut genau hin: &#x201E;Ist jemand offen, neugierig, hartn&#xE4;ckig, gr&#xFC;ndlich und bereit, die Extrameile zu gehen? Hat er/sie das schon unter Beweis gestellt?&#x201C;&#xD;
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&#x201E;Zeit&#x201C;-Wirtschaftschef Roman Pletter betont die Bedeutung von inhaltlicher Expertise und Spezialisierung. &#x201E;Sie versetzen Autorinnen und Autoren gerade im tagesaktuellen Gesch&#xE4;ft in die Lage, schnell zu reagieren. Ich freue mich deshalb immer sehr, wenn Bewerber VWL, BWL, Jura oder ein Ingenieurstudium absolviert haben.&#x201C;&#xD;
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Neben den fachlichen F&#xE4;higkeiten, also Zahlen verstehen, das Funktionieren von Wirtschaft durchdringen, das Wechselspiel zwischen Wirtschaft und Politik erkennen, stellt &#x201E;Finanztip&#x201C;-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen eine weitere Eigenschaft heraus: &#x201E;Junge Wirtschafts- und Finanzjournalisten m&#xFC;ssen sich heute noch viel besser als fr&#xFC;her selbst vermarkten k&#xF6;nnen.&#x201C;&#xD;
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Bei der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C; (SZ) achtet man stark auf exzellente Schreibe und ein besonderes Gef&#xFC;hl f&#xFC;r Sprache. Auch Wirtschaftsjournalisten &#x201E;m&#xFC;ssen in der Lage sein, einen eigenen Sound zu entwickeln&#x201C;, so Alexander M&#xFC;hlauer, Ressortleiter Wirtschaft.&#xD;
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&lt;strong&gt;3. MIT WELCHEM PROFIL HAT MAN DIE BESTEN CHANCEN?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Beim Profil sei sie ziemlich unideologisch, sagt WiWo-Vize Maja Brankovic. &#x201E;Es ist mir wirklich egal, ob jemand mit 15 schon die Sch&#xFC;lerzeitung herausgegeben hat. Viel wichtiger ist ein wacher, begeisterungsf&#xE4;higer und origineller Geist.&#x201C; Aber jede Zeit habe auch ihre Trends, was bestimmte F&#xE4;higkeiten verlangt. &#x201E;Die geopolitische und wirtschaftliche Lage ist gerade sehr komplex, und sie wird es wohl auch bleiben. Das macht analytische K&#xF6;pfe mit tiefem Verst&#xE4;ndnis volkswirtschaftlicher Zusammenh&#xE4;nge besonders spannend.&#x201C;&#xD;
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Das Handwerk sollte man gelernt haben, in einem Volontariat oder an einer Journalistenschule, sagt &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Vize Kirsten Ludowig. &#x201E;Wirtschafts- oder Finanzprofi muss niemand sein, aber Lust darauf haben, es zu werden.&#x201C; Und: &#x201E;Resilienz wird zur Schl&#xFC;sselkompetenz&#x201C;, folgert sie aus all den Krisen und der Desinformation, der schwindenden Pressefreiheit und dem hohen Ver&#xE4;nderungsdruck.&#xD;
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F&#xFC;r &#x201E;Capital&#x201C;-Chef Timo Pache bleibt ein thematisches Profil wichtig, zum Beispiel durch Expertise in bestimmten Industrien und Branchen oder ein besonderes Interesse f&#xFC;r Nutzwertthemen. Um ein guter Wirtschaftsjournalist zu sein, erkl&#xE4;rt SZ-Ressortleiter Alexander M&#xFC;hlauer, m&#xFC;sse man nicht unbedingt VWL oder BWL studiert haben. Das Wirtschaftsressort der SZ sei offen f&#xFC;r Menschen aus allen Fachrichtungen. &#x201E;Neue Ideen und Impulse tun uns gut, genauso wie unterschiedliche Biografien und Hintergr&#xFC;nde, die Menschen mitbringen.&#x201C;&#xD;
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Moritz Seyffarth, Chefredakteur &#x201E;Business Insider&#x201C; (BI), hat klare Erwartungen an Wirtschafts- und Finanzjournalisten, was &#xF6;konomisches Fachwissen betrifft. &#x201E;Wer Zusammenh&#xE4;nge nicht versteht, kann sie auch nicht erkl&#xE4;ren &#x2013; egal, welche Tools zur Verf&#xFC;gung stehen.&#x201C;&#xD;
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&lt;strong&gt;4. Braucht es mehr als fr&#xFC;her Multitalente?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;5. Welche Rolle spielt KI f&#xFC;r den Beruf?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;6. Wie werden Redaktionen auf Talente aufmerksam?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;7. Wie gut verdienen Wirtschaftsjournalisten?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;8. Was tun, wenn es nicht auf Anhieb mit einem Job klappt?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;9. Werden Jobs in der PR zunehmend zu einer Alternative?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;10. Was wird im Wirtschaftsjournalismus k&#xFC;nftig besonders gefragt sein?&lt;/strong&gt;&#xD;
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&lt;em style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Arbeitsmarkt im Wirtschaftsjournalismus wird anspruchsvoller: Redaktionen suchen gezielt nach analytischen, neugierigen Profilen, sagt Maja Brankovic. Ein &#xDC;berblick &#xFC;ber Anforderungen, Trends und Chancen im Beruf.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/arbeitsmarkt-wirtschaftsjournalismus-2026-anforderungen-chancen-und-trends-978185/</link></item><item id="978181"><title>Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer von Journalistennetzwerk sorgt sich um Pressefreiheit</title><pubDate>1777898550</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Wien (KNA) &#x2013; Zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai gibt es auch in Deutschland wenig zu feiern. Im aktuellen Pressefreiheits-Ranking von Reporter ohne Grenzen ist die Bundesrepublik um drei Pl&#xE4;tze auf Rang 14 zur&#xFC;ckgefallen. Grund sind wachsende Angriffe auf Journalisten im Netz und auf der Stra&#xDF;e. International sieht die Lage noch schlimmer aus. Laut Reporter ohne Grenzen lebt 2026 nur noch ein Prozent der Weltbev&#xF6;lkerung in L&#xE4;ndern mit einer &#x201E;guten&#x201C; Lage in Sachen Presse- und Medienfreiheit.&lt;/span&gt;&#xD;
F&#xFC;r Scott Griffen, den Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer des International Press Institute (IPI), kommt diese Entwicklung nicht &#xFC;berraschend und wird durch den weltweiten Trend zu autorit&#xE4;ren Regierungen massiv verst&#xE4;rkt. Aber es gebe auch Hoffnungszeichen wie in Ungarn. Das IPI mit Sitz in Wien wurde 1950 von Zeitungsredakteuren aus 15 L&#xE4;ndern weltweit gegr&#xFC;ndet und ist eine der &#xE4;ltesten Organisationen zum Schutz der Pressefreiheit.&#xD;
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&lt;strong&gt;L&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;aut Bilanz von Reporter ohne Grenzen und anderer Organisationen haben die Angriffe auf Medien und Journalismus auch 2025 weiter zugenommen. Schockiert Sie dieser Befund?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
Scott Griffen: F&#xFC;r das International Press Institute sind die zunehmenden Angriffe auf den Journalismus und die Pressefreiheit leider nichts Neues. Wir beobachten seit rund zwei Jahrzehnten, dass unabh&#xE4;ngige Medien beinahe weltweit in beispielloser Weise unter Druck geraten.&#xD;
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&lt;strong&gt;Woran liegt das? Und was ist das gr&#xF6;&#xDF;te Problem?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es h&#xE4;ngt mit dem weltweiten Aufstieg von Autoritarismus und Illiberalismus zusammen: Es gibt nicht nur mehr autorit&#xE4;re Regime, auch ihr globaler Einfluss w&#xE4;chst. Besonders alarmierend ist derzeit der Mangel an Rechenschaftspflicht. Ob juristische Schikanen, digitale Angriffe, Spionagesoftware oder im schlimmsten Fall die T&#xF6;tung von Journalisten &#x2013; wir sehen hier ein tief verankertes und um sich greifendes Muster: Die T&#xE4;ter kommen meist mit sehr milden Strafen oder komplett straflos davon &#x2013; selbst wenn die Taten l&#xFC;ckenlos aufgekl&#xE4;rt werden. Diese Straflosigkeit befeuert weitere &#xDC;bergriffe und f&#xFC;hrt bei den Medienschaffenden zu Selbstzensur &#x2013; aus Angst. Das ist ein &#xE4;u&#xDF;erst besorgniserregender Moment f&#xFC;r die Pressefreiheit.&#xD;
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&lt;strong&gt;Welche Rolle spielt hier die zweite Amtszeit von Donald Trump in den USA und deren Auswirkungen auf die Medienpolitik in den USA?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Lage wird noch alarmierender, denn bislang waren die USA ein Garant der Pressefreiheit &#x2013; &#xFC;ber ihre Landesgrenzen hinaus. Jetzt hat sich diese Haltung v&#xF6;llig ver&#xE4;ndert. Fr&#xFC;her setzten sich die USA daf&#xFC;r ein, undemokratische Regime f&#xFC;r Angriffe auf Journalisten zur Rechenschaft zu ziehen. Diese Unterst&#xFC;tzung schwindet. Die Trump-Regierung f&#xFC;hrt vielmehr eine vielschichtige Kampagne gegen die Meinungsfreiheit &#x2013; mit Vergeltungsklagen, juristischem Druck, der Einsch&#xFC;chterung von Journalisten und regulatorischen Ma&#xDF;nahmen. Ziel ist es, missliebige Berichterstattung zu bestrafen oder zu unterbinden. Und das wirkt sich auch global aus: Andere Regierungen ahmen dieses Verhalten nach und &#xFC;bernehmen Trumps feindliche Rhetorik gegen&#xFC;ber unabh&#xE4;ngig-kritischen Medien.&#xD;
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&lt;strong&gt;Nun muss aber auch berechtigte Kritik an Medien m&#xF6;glich sein. In Deutschland hat in den vergangenen Jahren auch ohne autorit&#xE4;re F&#xFC;hrung das Medienmisstrauen zugenommen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nat&#xFC;rlich gibt es in Teilen der &#xD6;ffentlichkeit Skepsis gegen&#xFC;ber Medien, und sp&#xE4;testens seit Corona ist das Misstrauen gegen&#xFC;ber journalistischer Arbeit ganz allgemein in bestimmten Bereichen gewachsen. Gerade Nachrichtenmedien m&#xFC;ssen diese Bedenken ernst nehmen und sich damit auseinandersetzen. Was uns als Organisation f&#xFC;r Pressefreiheit aber viel st&#xE4;rker beunruhigt: Diese teilweise vielleicht berechtigte Skepsis wird durch politische Akteure f&#xFC;r deren eigene Zwecke befeuert. Das ist etwas grundlegend anderes. Wir m&#xFC;ssen klar unterscheiden zwischen berechtigter Kritik an Berichterstattung &#x2013; die diskutiert werden sollte &#x2013; und gezielten Angriffen auf unabh&#xE4;ngige Berichterstattung, die darauf abzielen, Vertrauen zu untergraben und die Kontrollfunktion des Journalismus zu schw&#xE4;chen.&#xD;
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&lt;strong&gt;Wie bewerten Sie die Lage in Deutschland? Reporter ohne Grenzen hat die Bundesrepublik gerade in der Rangliste der Pressefreiheit weiter zur&#xFC;ckgestuft. Im Herbst k&#xF6;nnte die AfD erstmals auf L&#xE4;nderebene auf Regierungsebene Einzug halten &#x2026;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In vielen Teilen Europas zeigt sich: Wenn populistische oder rechte Kr&#xE4;fte an die Macht kommen, versuchen sie oft als Erstes, unabh&#xE4;ngige Medien zu schw&#xE4;chen. Deutschland und andere betroffene L&#xE4;nder sollten sich daher darauf konzentrieren, bestehende Schutzmechanismen f&#xFC;r die Pressefreiheit zu st&#xE4;rken. Regierungen nutzen Schwachstellen gezielt aus. Deshalb muss gepr&#xFC;ft werden: Wo gibt es L&#xFC;cken im verfassungsrechtlichen Schutz der Pressefreiheit? Wo bestehen Verwundbarkeiten? Diese Vorarbeit ist entscheidend, damit demokratische Institutionen vorbereitet sind und die notwendigen Sicherungen im Ernstfall auch greifen.&#xD;
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&lt;strong&gt;Macht Ihnen der Wahlausgang in Ungarn Hoffnung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das ist die andere Seite der &#x201E;Pressefreiheits-Medaille&#x201C; in dieser insgesamt eher d&#xFC;steren globalen Situation. Denn die Entwicklung in Ungarn zeigt: Der weltweite Trend zum Autoritarismus ist weder zwangsl&#xE4;ufig noch unumkehrbar. In den vergangenen 16 Jahren hat die unabh&#xE4;ngige Medienszene in Ungarn enorme Widerstandskraft bewiesen. Trotz massiven Drucks hat sie weiterhin im &#xF6;ffentlichen Interesse berichtet und Missst&#xE4;nde aufgedeckt. So konnte sie am Ende das von Orb&#xE1;n etablierte System der Medienkontrolle durchbrechen und ein wirksames Gegengewicht zur staatlichen Propaganda bilden. Und das sind zwei immens wichtige Botschaften: Die Widerstandsf&#xE4;higkeit des Journalismus ist entscheidend &#x2013; und Wahrheit l&#xE4;sst sich auf Dauer nicht vollst&#xE4;ndig unterdr&#xFC;cken.&#xD;
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ZUR PERSON: Der geb&#xFC;rtige US-Amerikaner Scott Griffen kam 2012 als Berater f&#xFC;r Pressefreiheit mit Schwerpunkt Lateinamerika und Karibik zum IPI und ist seit 2025 Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer des Netzwerks. Er &#xE4;u&#xDF;ert sich regelm&#xE4;&#xDF;ig in internationalen Medien zu Fragen der Pressefreiheit und der Medienvielfalt. Griffen, der f&#xFC;nf Sprachen spricht, studierte an der Yale University in den USA, am King&#x2019;s College London und an der Johannes Kepler Universit&#xE4;t Linz.&#xD;
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&lt;br /&gt;&#x201E;Falstaff&#x201C;&#xA0;gilt nach eigenen Angaben als gr&#xF6;&#xDF;tes Magazin f&#xFC;r die Themen Wine, Dine und Travel im deutschsprachigen Raum mit rund drei Millionen Leserinnen, Lesern und Nutzerinnen sowie Nutzern. Die Berichterstattung &#xFC;ber Wein z&#xE4;hlt traditionell zu den zentralen Bereichen des Verlags.&#xD;
&lt;br /&gt;Gesellmann verf&#xFC;gt &#xFC;ber langj&#xE4;hrige Erfahrung in der Weinbranche. Der aus dem Burgenland stammende Branchenkenner war unter anderem in leitender Funktion bei Wein &amp; Co t&#xE4;tig und verantwortete zuletzt die Verkaufsleitung im Weinhandel &#x201E;Kracher Fine Wine&#x201C;. Dabei spezialisierte er sich insbesondere auf franz&#xF6;sische und kalifornische Weine. Zudem ist er als Autor t&#xE4;tig und schreibt regelm&#xE4;&#xDF;ig f&#xFC;r die Schweizer Weinzeitung.&#xD;
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Bei Urlaubskosten und anderen Freizeitvergn&#xFC;gen kann man verzichten oder eventuell auf g&#xFC;nstigere Alternativen ausweichen (die erw&#xE4;hnte Familie macht nun Ferien in Italien, wo sie die kleine Ferienwohnung einer Verwandten nutzen kann). Aber vielen Ausgaben des Alltags kann man nicht ausweichen. Der naheliegende Ausweg: Das Einkommen muss rauf. Angesichts der Wirtschaftslage ist die Chance auf eine Gehaltserh&#xF6;hung oder einen Nebenjob jedoch gering. Ebenso sind besser bezahlte Jobs knapp, und viele wollen aktuell sowieso keinen Wechsel riskieren. Was aber immer geht: frei etwas dazuverdienen.&#xD;
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Entsprechend ist die Zahl der Selbstst&#xE4;ndigen in Deutschland schon im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, 70 % davon nebenberuflich. Das hei&#xDF;t, sie arbeiten neben ihrer Hauptt&#xE4;tigkeit noch &#x201E;auf eigene Rechnung&#x201C;, um mehr Geld zur Verf&#xFC;gung zu haben. Dabei sind einige Grundregeln zu beachten: Die Gesamtarbeitszeit (Haupt- plus Nebenjob) darf durchschnittlich h&#xF6;chstens 48 Stunden pro Woche betragen; die Nebent&#xE4;tigkeit darf dem Arbeitgeber keine Konkurrenz machen oder seinem Ruf schaden. Auch darf sie nicht dazu f&#xFC;hren, dass die Hauptt&#xE4;tigkeit leidet (z. B. wegen st&#xE4;ndiger &#xDC;berm&#xFC;dung). Doch f&#xFC;r den finanziellen Erfolg einer nebenberuflichen Selbstst&#xE4;ndigkeit braucht es mehr.&#xD;
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&lt;strong&gt;Zusatzeinkommen als Priorit&#xE4;t definieren&lt;/strong&gt;&#xD;
Wer sich etwas dazuverdienen will, muss das f&#xFC;r sich als Priorit&#xE4;t festlegen &#x2013; und nicht etwa als Nebeneffekt, der sich hoffentlich ergibt, wenn die Auftr&#xE4;ge nur interessant genug sind. Das lenkt den Fokus auf erfolgversprechende Kunden und Projekte und verhindert, dass man Zeit in etwas investiert, das gar nicht oder nur gering bezahlt ist, auch wenn es &#x201E;spannend&#x201C; oder &#x201E;wichtig&#x201C; ist.&#xD;
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F&#xFC;r Medienprofis, die bisher immer angestellt waren, ist dieser Fokus auf Umsatz ein ungewohnter und oft be&#xE4;ngstigender Gedanke. Bisher waren schlie&#xDF;lich andere daf&#xFC;r zust&#xE4;ndig, etwa die Kollegen in der Vermarktung und im Vertrieb. Auch langj&#xE4;hrige Pauschalisten und Freie empfinden sich vielfach eher als externer Teil der Redaktion denn als Unternehmer. Der klare Fokus auf Einnahmen korrigiert das.&#xD;
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Tipp: Ein Umsatzziel festlegen, etwa bei Reduzierung der Arbeitszeit (Teilzeit) als Erstes den verlorenen Gehaltsanteil durch eigene Projekte zur&#xFC;ckholen. Solch ein Ziel erinnert immer wieder an das Ziel der eigenen Aktivit&#xE4;ten und macht den Erfolg messbar.&#xD;
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&lt;strong&gt;Gesch&#xE4;ftsidee im Detail ausarbeiten&lt;/strong&gt;&#xD;
Oft beginnen Medienprofis, die ein Zusatzeinkommen anstreben, mit naheliegenden Ideen: nebenbei irgendwo als Dozent unterrichten, Workshops z. B. zu Recherche und Schreiben geben, ein Buch oder PR-Texte schreiben. Einiges davon ist finanziell allerdings gar nicht so lukrativ wie allgemein erwartet (z. B. Lehrauftr&#xE4;ge), zudem konkurriert man immer mit anderen. Vieles h&#xE4;ngt auch von der inhaltlichen Positionierung ab: F&#xFC;r einen ganzt&#xE4;gigen Schreib-Workshop k&#xF6;nnen typischerweise 300 bis 600 Euro verlangt werden, ein Strategie-Workshop w&#xFC;rde dagegen bei rund 2000 Euro beginnen.&#xD;
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Wichtig ist es daher, die eigene Gesch&#xE4;ftsidee schrittweise zu kl&#xE4;ren und auszuarbeiten. Das ist auch die Basis f&#xFC;r eigene Marketing-Materialien &#x2013; eine Webseite, einen Flyer, das E-Mail-Anschreiben.&#xD;
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Tipp: Mit einem A4-Blatt beginnen, auf dem Sie knapp vier Fragen beantworten &#x2013; was wollen Sie anbieten (Produkt oder Dienstleistung), f&#xFC;r wen (Zielgruppe), welches Problem der Zielgruppe l&#xF6;sen Sie damit (Nutzen) und wie (Umsetzung Ihres Angebots).&#xD;
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&lt;strong&gt;Kombination mit Teilzeitregelung sinnvoll&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Aufbau einer nebenberuflichen Selbstst&#xE4;ndigkeit braucht Zeit &#x2013; und das bereits vor dem ersten Kunden bzw. Auftrag. Das Ausarbeiten der Gesch&#xE4;ftsidee und das Erstellen der Marketing-Materialien l&#xE4;sst sich noch nach Feierabend bewerkstelligen. Aber f&#xFC;r das Gewinnen der ersten Kunden und Auftr&#xE4;ge braucht es die gezielte Ansprache von m&#xF6;glichen Interessenten (Akquise), Vorgespr&#xE4;che und Verhandlungen tags&#xFC;ber.&#xD;
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Auch die ersten Auftr&#xE4;ge lassen sich noch am Wochenende, an freien Tagen oder an einem Urlaubstag umsetzen. Auf Dauer kommt man aber um eine Teilzeitregelung kaum herum, wobei das erwartete Zusatzeinkommen nat&#xFC;rlich h&#xF6;her als der anteilige Gehaltsverlust sein muss. Schon eine Arbeitszeitreduzierung auf 80 % (ein Tag weniger) hilft hier enorm.&#xD;
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Tipp: Vorab den realen Gehaltsverlust bei einer Teilzeitregelung ausrechnen lassen. Da auch die Steuern und Sozialabgaben sinken, ist die Nettoeinbu&#xDF;e geringer und l&#xE4;sst sich meist durch kleine Einsparungen verkraften, bis die ersten Auftr&#xE4;ge kommen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Freier Werktag f&#xFC;r das eigene Unternehmen&lt;/strong&gt;&#xD;
H&#xE4;ufig legen Berufst&#xE4;tige, die sich f&#xFC;r Teilzeit entscheiden, ihren arbeitsfreien Tag auf den Freitag. Das sorgt f&#xFC;r ein angenehm verl&#xE4;ngertes Wochenende und ist allgemein &#xFC;blich, hat aber f&#xFC;r eine nebenberufliche Selbstst&#xE4;ndigkeit eher Nachteile. Bei vielen potenziellen Kunden ist freitags auch kaum jemand im B&#xFC;ro. Daher gehen Akquise-Nachrichten an diesem Tag oft ins Leere. Ebenso sollen Vorgespr&#xE4;che mit Interessenten sowie Veranstaltungen (z. B. gebuchter Workshop) meist in der Wochenmitte stattfinden.&#xD;
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Wer ein Zusatzeinkommen als seine Priorit&#xE4;t definiert hat, sollte bei einer Teilzeitregelung seinen freien Tag daher auf den Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag legen. Gleichzeitig hilft man damit auch seinem Arbeitgeber, weil er die W&#xFC;nsche nach arbeitsfreien Tagen besser verteilen kann.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Tipp: Den &#x201E;freien&#x201C; Tag als Arbeitstag f&#xFC;r das eigene Unternehmen sehen und entsprechend planen, nicht mit Privatangelegenheiten (Arztbesuch, Sport, Einkauf) f&#xFC;llen. Morgens z. B. Auftr&#xE4;ge umsetzen, nachmittags weiter am Gesch&#xE4;ftsplan und am Marketing arbeiten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Kundengewinnung geh&#xF6;rt dauerhaft dazu&lt;/strong&gt;&#xD;
Die gr&#xF6;&#xDF;ten Bedenken haben Medienprofis, die &#xFC;ber eine nebenberufliche Selbstst&#xE4;ndigkeit nachdenken, in Bezug auf die Akquise, also auf die Gewinnung von Kunden und Auftr&#xE4;gen. Hier muss klar sein: Sie geh&#xF6;rt dauerhaft dazu und l&#xE4;sst sich nicht delegieren. Anfangs geht es darum, &#xFC;berhaupt einen zahlenden Kunden zu finden, danach darum, die Zahl der Kunden zu steigern &#x2013; und schlie&#xDF;lich darum, deren Qualit&#xE4;t (Zahlungsf&#xE4;higkeit, Aufwand, Aufgabeninhalt) zu erh&#xF6;hen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Fortlaufende Akquise bringt also nicht nur neue Kunden und Auftr&#xE4;ge, sondern erlaubt auch, das eigene kleine Unternehmen zu gestalten: sich wieder von Kunden zu trennen, mit denen man nicht mehr gern zusammenarbeitet, weil man neue gefunden hat. Mit den ersten Erfolgen wachsen hier Selbstsicherheit und Mut.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Tipp: Sich hier nicht lange mit Sorgen und &#xC4;ngsten aufhalten, sondern beherzt angehen (anfangs bei Bedarf mit professioneller Hilfe durch einen Mentor, Coach oder Trainer). Akquise ist gr&#xF6;&#xDF;tenteils Handwerk, l&#xE4;sst sich lernen und macht bald sogar Spa&#xDF;.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/warum-zoegern-fuer-medienprofis-teuer-wird-978094/ _self&gt;Zur vergangenen Kolumne: Warum Z&#xF6;gern teuer wird&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Steigende Lebenshaltungskosten treiben immer mehr Berufst&#xE4;tige in die nebenberufliche Selbstst&#xE4;ndigkeit. Wie der Einstieg gelingt und worauf es dabei ankommt, erkl&#xE4;rt Karrierecoach Attila Albert.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/nebenberuflich-selbststaendig-so-gelingt-das-extra-einkommen-978175/</link></item><item id="978170"><title>Mediensenator Brosda: Social-Media-Verbot w&#xE4;re Kapitulationserkl&#xE4;rung</title><pubDate>1777888219</pubDate><description>Hamburg (KNA) &#x2013; F&#xFC;r den Hamburger Medienpolitiker&#xA0;Carsten Brosda&#xA0;(SPD) w&#xE4;re ein Social-Media-Verbot f&#xFC;r Kinder und Jugendliche eine politische Kapitulationserkl&#xE4;rung. Das sagte Brosda am Montag beim&#xA0;2MR-Festival&#xA0;in Hamburg, das alternative soziale Medien beleuchtet. Wenn man Kinder und Jugendliche von der Nutzung von Social-Media-Angeboten ausschlie&#xDF;e, sei das ein Bekenntnis, dass man es nicht schaffe, die Plattformen so zu gestalten, dass sie f&#xFC;r Kinder nicht sch&#xE4;dlich seien, so Brosda weiter.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Digitale Teilhabe ein Menschenrecht&lt;/strong&gt;&#xD;
&#x201E;Die Teilhabe an digitalen Kommunikationsr&#xE4;umen ist auch f&#xFC;r Kinder ein Menschenrecht&#x201C;, so der Politiker. Au&#xDF;erdem wies er darauf hin, dass &#xE4;ltere Menschen, die nicht mit dem Internet aufgewachsen sind, oft viel gr&#xF6;&#xDF;ere Probleme h&#xE4;tten, mit der Technologie und den Plattformen umzugehen.&#xD;
Brosda erinnerte in seiner Rede an die urspr&#xFC;nglichen Versprechen von Austausch und Netzwerken, die zu Beginn mit sozialen Medien verbunden gewesen seien. Der Kapitalismus habe dann aber daf&#xFC;r gesorgt, dass sich das eigentlich dezentrale Internet immer mehr zentralisiert habe, weil so digitale Gesch&#xE4;ftsmodelle leichter umzusetzen gewesen seien. &#x201E;Plattformen wirken heute wie die alten Massenmedien, nur mit schlechterem Content&#x201C;, so Brosda. Die urspr&#xFC;ngliche Idee hinter sozialen Netzwerken, dass Menschen sich unterhalten und verbinden, sei theoretisch zwar noch m&#xF6;glich. In der Realit&#xE4;t passiere das aber nicht mehr.&#xD;
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&lt;strong&gt;Alternativen und Regulierung&lt;/strong&gt;&#xD;
Um die Probleme zu l&#xF6;sen, setzt Brosda auf gemeinwohlorientierte, dezentrale Alternativen, aber auch auf Medienkompetenz und bessere Regulierung der bestehenden gro&#xDF;en Plattformen. &#x201E;Eigentlich h&#xE4;tte so etwas wie Social Media nur &#xF6;ffentlich-rechtlich gebaut werden d&#xFC;rfen. Das haben wir damals nicht verstanden, und jetzt kriegen wir das nicht mehr hin&#x201C;, bedauert der SPD-Politiker. Deshalb brauche es bessere Regulierung, die in Deutschland und Europa auch schneller umgesetzt werden m&#xFC;sse.&#xD;
W&#xFC;nschenswert w&#xE4;re es Brosda zufolge, sich international, auch mit den USA, &#xFC;ber Technologieregulierung zu verst&#xE4;ndigen. Das halte er aber mit der aktuellen US-Regierung f&#xFC;r ausgeschlossen. &#x201E;Ich hoffe sehr, dass wir in zwei Jahren wieder Gespr&#xE4;chspartner haben, die satisfaktionsf&#xE4;hig sind&#x201C;, so Brosda weiter.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Deutschland diskutiert weiter &#xFC;ber ein m&#xF6;gliches Social-Media-Verbot f&#xFC;r Kinder und Jugendliche. Einer der wichtigsten Medienpolitiker ist kein Fan der Ma&#xDF;nahme &#x2013; und verweist auf das Recht der Teilhabe.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/mediensenator-brosda-social-media-verbot-waere-kapitulationserklaerung-978170/</link></item><item id="978165"><title>Philipp Welte kandidiert nicht mehr f&#xFC;r MVFP-Vorsitz</title><pubDate>1777876709</pubDate><description>Berlin &#x2013; Philipp Welte&#xA0;wird im Juni nicht mehr f&#xFC;r den Vorstandsvorsitz des&#xA0;Medienverband der freien Presse&#xA0;kandidieren. Das teilt der fr&#xFC;here Burda-Verlagschef in einem offenen Brief an die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrungen der Mitgliedsverlage mit. Als Grund nennt er, dass die Satzung des Verbandes eine operative Verankerung in einem Verlag voraussetzt &#x2013; die er seit seinem Abgang bei Burda Ende 2025 nicht mehr hat. &#x201E;Ich bin frei. Und ich bleibe frei&#x201C;, schreibt Welte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Welte hatte den MVFP &#xFC;ber Jahre gepr&#xE4;gt: zuerst als Vorsitzender der Publikumsmedien, dann als Vorstandsvorsitzender. Den Verband hatte er vom Verband der Zeitschriftenverleger zum heutigen Medienverband der freien Presse reformiert und modernisiert. &#x201E;Wir haben es gemeinsam geschafft, einen wirkungsm&#xE4;chtigen Verband zu formen, der unsere Interessen als Branche mit einer starken Stimme vertritt &#x2013; in den L&#xE4;ndern, auf Bundesebene und in Europa&#x201C;, bilanziert er.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Sein Brief ist aber mehr als eine R&#xFC;cktrittserkl&#xE4;rung. Welte zeichnet ein d&#xFC;steres Bild der Medienbranche: Die digitale Medienwelt werde beherrscht von den m&#xE4;chtigsten Unternehmen der Geschichte. Alle Mechanismen der Monetarisierung seien angegriffen &#x2013; im Werbemarkt marginalisiert, im digitalen Vertrieb von internationalen Monopolisten abh&#xE4;ngig. &#x201E;Unsere Branche befindet sich in einer h&#xF6;chst kritischen Phase&#x201C;, schreibt Welte.&#xD;
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Gleichzeitig warnt er vor den gesellschaftlichen Folgen: Hass, Wut und Angst verbreiteten sich im Netz sechsmal schneller als echte Information. Manipulation und Desinformation zerst&#xF6;rten Vertrauen &#x2013; &#x201E;und damit ger&#xE4;t unsere Demokratie aus der Balance&#x201C;. Die Technologiekonzerne lehnten ihre Verantwortung f&#xFC;r den Schutz der Fakten offensiv ab.&#xD;
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Welte fordert einen neuen gesellschaftspolitischen Konsens: Die Politik m&#xFC;sse anerkennen, dass Verlage &#x201E;die verl&#xE4;sslich informierende Infrastruktur in diesem Land&#x201C; seien &#x2013; und entsprechend Verantwortung &#xFC;bernehmen. Er appelliert an seine Nachfolger: &#x201E;Mein besonderer Dank und mein Respekt gelten jenen, die bereit sein werden, diesen wichtigen Platz an der Werkbank der Kommunikation einzunehmen.&#x201C;&#xD;
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Ausgangspunkt ist die Gr&#xFC;ndung der Plattform vor rund 20 Jahren mit dem Ziel radikaler Transparenz durch die anonyme Ver&#xF6;ffentlichung vertraulicher Dokumente, Videos und Fotos.&#xD;
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Bekannt wurde WikiLeaks unter anderem durch die Ver&#xF6;ffentlichung geheimer Milit&#xE4;rdokumente im Jahr 2010. Assange wurde in den USA wegen Spionage und Geheimnisverrats angeklagt, erhielt zwischenzeitlich politisches Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London und verbrachte anschlie&#xDF;end mehrere Jahre in Haft. Im Sommer 2024 kam er frei.&#xD;
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Die Dokumentation geht der Frage nach, wie belastbar unabh&#xE4;ngiger Journalismus ist, wenn auch demokratisch gew&#xE4;hlte Regierungen gegen Medien vorgehen, die sensible Informationen ver&#xF6;ffentlichen. Zudem wird untersucht, welche Bedeutung das Konzept radikaler Transparenz heute noch hat.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Lea Eichhorn arbeitet als Journalistin f&#xFC;r H&#xF6;rfunk, Online und Fernsehen mit Schwerpunkt auf Medienwirkungen und ist unter anderem f&#xFC;r die NDR-Medienredaktion ZAPP t&#xE4;tig. John Goetz ist Journalist in der NDR Investigation, arbeitete mit WikiLeaks zusammen und ist Autor mehrerer Dokumentarfilme, unter anderem &#xFC;ber Assange und Edward Snowden.&#xD;
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Das ARD-Radiofeature ist seit Montag, 4. Mai 2026, in der Audio-Plattform ARD Sounds verf&#xFC;gbar.&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Die Verteidigung reagiert damit auf Missverst&#xE4;ndnisse um die bisherige Formulierung &#x201E;wiederholter&#x201C; &#xDC;bergriffe.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Ulmen bestreitet nun auch explizit eine angebliche Misshandlung von Fernandes im Januar 2023 auf Mallorca. Ein weiterer Streitpunkt ist eine E-Mail an Ulmens Anwalt, die der &#x201E;Spiegel&#x201C; als Beleg zitiert. Fernandes behauptet, die Nachricht auf einem ungesicherten iPad gefunden zu haben. Ulmen widerspricht dieser Darstellung und wirft Fernandes vor, sein Passwort ausgesp&#xE4;ht zu haben.&#xD;
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Weiterhin bestreitet er die Herstellung oder Verbreitung von Deepfakes. Das Landgericht Hamburg muss nun kl&#xE4;ren, ob f&#xFC;r eine Verdachtsberichterstattung ausreichende Belege vorliegen. Eine Entscheidung f&#xE4;llt fr&#xFC;hestens Ende n&#xE4;chster Woche.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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Alle Preistr&#xE4;ger, Zahlen, Daten und Fakten sind zudem vorab bekannt. Das nimmt dem Grimme-Preis die automatische Dramaturgie und Spannung, von der andere Auszeichnungen profitieren, bei denen das Kaninchen erst auf der B&#xFC;hne aus dem Hut gezaubert wird. Nat&#xFC;rlich, bei 71 nominierten Beitr&#xE4;gen w&#xFC;rde es mit Blick aufs dahinterstehende Gesamtpersonal schon rein mengen- und kapazit&#xE4;tsm&#xE4;&#xDF;ig aus dem Ruder laufen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Warum allerdings das Institut am Rande des Reviers nicht wenigstens bei ein, zwei Auszeichnungen diesen nat&#xFC;rlichen Spannungsbogen einbaut, darf man dennoch getrost fragen. Einzelkategorien wie die Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbands (DVV), der als Preisstifter hinter Grimme steht, oder die Besondere journalistische Leistung in der Kategorie Information &amp; Kultur b&#xF6;ten sich hier an.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Engagement f&#xFC;r Parkinson-Kranke&lt;/strong&gt;&#xD;
Nun war in Marl Bescheidenheit schon immer eine Zier, wozu auch die unverkrampfte Moderation von Linda Zervakis und erst recht der unpr&#xE4;tenti&#xF6;se Auftritt des Mannes passte, der von Anfang an der Star des Abends war: Frank Elstner machte nicht viel Aufhebens um sich und seine Leistung. Er nutzte den Auftritt vielmehr auch hier f&#xFC;r das Engagement f&#xFC;r Menschen, die, wie er selbst, von Parkinson betroffen sind. &#x201E;Ich wei&#xDF;, dass den 450.000 Kranken in Deutschland mit dieser Krankheit geholfen werden kann, wenn die Forschung mehr Geld kriegt&#x201C;, rief Elstner &#x2013; und fasste sich sonst kurz &#x2013; auf Bitten seiner T&#xF6;chter, wie er mit der ihm so eigenen feinen Ironie sagte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im in diesem Jahr erstmals nicht mehr gedruckten, sondern nur noch online erscheinenden Heft zum Preis l&#xE4;sst sich nachlesen, was Elstner heute &#xFC;ber das Fernsehen &#x2013; auch &#xFC;ber das von fr&#xFC;her &#x2013; denkt. &#x201E;Wir haben fr&#xFC;her zu oft gesagt: &#x201A;Fr&#xFC;her war alles besser&#x2018;. Es war nicht besser fr&#xFC;her!&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Der Hund unterm Sofa&lt;/strong&gt;&#xD;
Das Faszinosum, das Elstner bis heute ausstrahlt, fasste in ihrer Laudatio eine immer noch sichtlich begeisterte Annegret Kramp-Karrenbauer &#x2013; die CDU-Politikerin ist Pr&#xE4;sidentin des DVV &#x2013; ganz pers&#xF6;nlich so zusammen: Als Elstner die ARD-Sendung &#x201E;Spiele ohne Grenzen&#x201C; moderiert habe, sei sie nach Meinung ihrer Eltern eigentlich noch zu klein gewesen, um bis zum bitteren Ende mitzufiebern. Sie tat es trotzdem, schlich sich aus dem Kinder- wieder ins Wohnzimmer unter die Couch und hoffte, dass der dort schon liegende Familienhund sie nicht verpetzte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Frank Elstner ist nicht nur ein kreativer Pionier gro&#xDF;er Unterhaltungsshows, sondern auch ein einf&#xFC;hlsamer Gespr&#xE4;chspartner, der mit seinen Formaten den Menschen in den Mittelpunkt stellt und das Fernsehen als Ort des Austauschs, der Bildung und gesellschaftlichen Verantwortung bef&#xF6;rdert hat&#x201C;, lobte Kramp-Karrenbauer das &#x201E;Idol ihrer Kindheit&#x201C;. Geehrt werde hier &#x201E;nicht nur ein &#xFC;berragender TV-Macher, sondern ein Botschafter f&#xFC;r gesellschaftliche Anliegen&#x201C;, w&#xFC;rdigte sie Elstners Engagement in Sachen Parkinson: &#x201E;Er hat dieses Stigma beseitigt.&#x201C;&#xD;
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Das Festpublikum im Theater Marl dankte es Elstner mit minutenlangen stehenden Ovationen, die den 84-J&#xE4;hrigen sichtlich ger&#xFC;hrt zur&#xFC;cklie&#xDF;en. Fast ebenso gro&#xDF;en Beifall gab es auch f&#xFC;r Golineh Atai, die in diesem Jahr f&#xFC;r die Besondere journalistische Leistung ausgezeichnet wurde und auf der B&#xFC;hne auch einen Einblick zulie&#xDF;, wie sehr sie der erneute Krieg im Iran pers&#xF6;nlich und nicht nur journalistisch umtreibt. &#x201E;Ich habe Angst&#x201C;, sagte Atai, die Verwandte im Land hat. Und die doch in ihrer Arbeit f&#xFC;r das ZDF stets die Distanz wahrt &#x2013; gerade, weil es ihr so nah geht.&#xD;
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&lt;strong&gt;Strahlender Sieger ZDF&lt;/strong&gt;&#xD;
Das ZDF war in diesem Jahr aber nicht nur wegen Frank Elstner mit den Erinnerungen an &#x201E;Wetten, dass &#x2026;?&#x201C; oder Golineh Atai Grimme-Gewinner Nummer 1. Gleich elf Preise r&#xE4;umten die Mainzer ab, in der Kategorie Fiktion f&#xFC;r &#x201E;Die Aff&#xE4;re Cum-Ex&#x201C;, &#x201E;Tschappel&#x201C; und &#x201E;Unterwegs im Namen der Kaiserin&#x201C;. In der Kategorie Information &amp; Kultur wurden neben Atai die Dokumentarfilme &#x201E;Das leere Grab&#x201C; und &#x201E;Sudan: Ein Krankenhaus im Schatten des Krieges&#x201C; ausgezeichnet. Dazu kamen noch zwei der drei Unterhaltungspreise f&#xFC;r &#x201E;Maithink X &#x2013; Die Show&#x201C; und &#x201E;Sympathisch &#x2013; die Show&#x201C;.&#xD;
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Weshalb sich auch ZDF-Intendant Norbert Himmler nicht die Show stehlen lassen wollte und pers&#xF6;nlich zur Preisverleihung erschienen war. Ansonsten schw&#xE4;nzte die oberste Garnitur des deutschen Fernsehens auch in diesem Jahr das TV-Hochamt in Marl. Aus der ARD hielt immerhin der WDR als NRW-Gew&#xE4;chs dem NRW-Institut mit seiner Intendantin Katrin Vernau die Treue.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Weil das bev&#xF6;lkerungsreichste Bundesland auch den Gro&#xDF;teil des Grimme-Haushalts stemmt, geh&#xF6;rt auch Nathanael Liminski (CDU) seit Jahren zu den Preiskonstanten. Der NRW-Medienminister setzte 2026 wie so mancher vom Sparzwang gebeutelte Sender auf Wiederholung: &#x201E;Die t&#xE4;gliche Informationsflut und Bilderflut in den sozialen Medien und klassischen Medien macht es immer schwerer, den &#xDC;berblick zu behalten. Wenn dann auch noch gesteuerte Desinformation und KI-generierte Inhalte dazukommen, verschwimmen die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion&#x201C;, lieferte der Chef der D&#xFC;sseldorfer Staatskanzlei bekannte, aber wichtige S&#xE4;tze.&#xD;
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&lt;strong&gt;Bekenntnis zur Qualit&#xE4;t&lt;/strong&gt;&#xD;
&#x201E;Ein Probleml&#xF6;ser ist und bleibt unabh&#xE4;ngiger Qualit&#xE4;tsjournalismus&#x201C;, denn der k&#xF6;nne komplexe Inhalte verst&#xE4;ndlich vermitteln und Menschen f&#xFC;r faktenbasiertes Wissen gewinnen. Dass der Grimme-Preis solche &#x201E;herausragenden Leistungen sichtbar macht&#x201C;, wie Liminski formulierte, ist in der Tat so wahr wie unverzichtbar.&#xD;
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Auch Grimme-Direktorin Cigdem Uzunoglu meldete sich zu Wort und lobte vor allem die &#x201E;Macherinnen und Macher&#x201C;. Sie k&#xFC;ndigte zudem eine Veranstaltung im Juni an, auf der sich das Institut im Nachgang der Diskussionen um die Unabh&#xE4;ngigkeit von Jurys mit dem Spannungsfeld zwischen Journalismus und Aktivismus auseinandersetzen will.&#xD;
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Denn auch bei dieser Preisverleihung schien der Konflikt des vergangenen Jahres wieder kurz auf: &#x201E;Ich bin in einem Land geboren, wo man keine Pressefreiheit hat, wo es sehr viele Eingriffe in kulturelle Entscheidungen gibt&#x201C;, sagte die aus dem Iran stammende Melika Foroutan, die im &#x201E;Cold Cases&#x201C;-&#x201E;Tatort&#x201C; aus Frankfurt die Kommissarin Maryam Azadi spielt. &#x201E;Ich habe heute mehrmals geh&#xF6;rt, wie wichtig Vertrauen in Medien und Institutionen ist, und ich m&#xF6;chte an dieser Stelle daran erinnern, dass Eingriffe in Jury-Entscheidungen diese Freiheiten begrenzen&#x201C;, sagte Foroutan mit Blick auf die Diskussionen um die Aberkennung einer Besonderen Ehrung beim vom F&#xF6;rderverein des Grimme-Instituts verliehenen &#x201E;Donnepp Media Award&#x201C; und Kontroversen bei der Verleihung des Grimme-Online-Awards (GOA).&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Auch Namen sind politisch&lt;/strong&gt;&#xD;
In deren Folge waren 2025 Auszeichnungen zur&#xFC;ckgegeben worden, au&#xDF;erdem hatten die Preistr&#xE4;ger Moritz Riesewieck und Hans Block ihren GOA bei der Preisverleihung stehen lassen und eine &#x201E;reflektierte Aufarbeitung&#x201C; gefordert. Foroutan und ihr Kommissar-Kollege Edin Hasanovic wurden f&#xFC;r den &#x201E;Tatort &#x2013; Dunkelheit&#x201C; des Hessischen Rundfunks ausgezeichnet und legten auf der B&#xFC;hne den politischsten Auftritt bei dieser Grimme-Preisverleihung hin.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Denn politisches Engagement steht auch hinter den von ihnen selbst gew&#xE4;hlten Rollennamen: Mit seiner Figur Hamza Kulina &#x201E;m&#xF6;chte ich einem realen Hamza eine k&#xFC;nstlerische Ehre erweisen, der am 19.02.2020 traurige Bekanntheit erlangt hat&#x201C;, sagte Hasanovic mit Blick auf den bei dem rassistischen Anschlag in Hanau ermordeten 22-j&#xE4;hrigen Hamza Kurtovi&#x107;: &#x201E;Wir sind ja das Kommissar-Team, das die Cold Cases, die ungekl&#xE4;rten F&#xE4;lle, bearbeitet &#x2013; und auch hier schlie&#xDF;t sich ein Kreis. Auch der Anschlag von Hanau ist bis heute nicht juristisch aufgearbeitet, und bis heute k&#xE4;mpfen Hinterbliebene um Gerechtigkeit. Allein mit diesem Namen am Sonntag ein Millionenpublikum daran zu erinnern, macht mich stolz.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch Foroutans Rollenname Maryam Azadi enth&#xE4;lt eine politische Botschaft: &#x201E;Mit Maryam m&#xF6;chte ich an die Lieblingsgrundschullehrerin meines Bruders im Iran erinnern, und mit Azadi an &#x201A;Jin, Jiyan, Azadi&#x2018;, die &#x201A;Frauen, Leben, Freiheit&#x2018;-Proteste im Jahr 2022 im Iran erinnern.&#x201C;&#xD;
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Beim Work in Progress des deutschen Fernsehens w&#xFC;rde man sich mehr solcher couragierten Auftritte w&#xFC;nschen, gerade angesichts der aktuellen politischen wie wirtschaftlichen Herausforderungen im gesamten Medienbereich. Dass sich das Grimme-Institut zwar noch sehr zaghaft, aber &#xFC;berhaupt wieder im medialen Diskurs nach (von den Preisen abgesehen) jahrelangem Schweigen aus Marl wieder st&#xE4;rker zu Wort melden will, stimmt positiv. Und auf dem schwierigen Weg zu mehr Dialog und Toleranz statt Unverst&#xE4;ndnis und Hetze hilft dann ja auch wieder die tr&#xF6;stliche Erkenntnis von Frank Elstner: Fr&#xFC;her war es nicht besser!</description><shorttext>Beim 62. Grimme-Preis in Marl wurden vor allem Produktionen aus Informations- und Kulturformaten ausgezeichnet &#x2013; darunter mehrere ZDF-Dokumentationen sowie die besondere journalistische Leistung von Golineh Atai.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/journalistische-formate-praegen-den-grimme-preis-2026-978148/</link></item><item id="978147"><title>BJV verleiht Rainer-Reichert-Preis 2026 und ehrt Silke Bigalke</title><pubDate>1777537974</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013;&#xA0;Der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) hat am 29. April in der Bayerischen Landesbank in M&#xFC;nchen die Preistr&#xE4;gerinnen und Preistr&#xE4;ger des bundesweit ausgeschriebenen &#x201E;Rainer-Reichert-Preises zum Tag der Pressefreiheit&#x201C; ausgezeichnet.&#xD;
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In der Kategorie &#x201E;Text/Multimedia&#x201C; wurden Anne Fromm, Jean-Philipp Baeck und Pierre Dinh van f&#xFC;r ihre taz-Reportage &#x201E;Angriff auf die taz: Gezielt getroffen&#x201C; pr&#xE4;miert. Der Preis in der Kategorie &#x201E;TV/Video&#x201C; ging an ZAPP-Autorin Lea Eichhorn f&#xFC;r die Dokumentation &#x201E;Gef&#xE4;hrliche N&#xE4;he: Journalisten und der BND&#x201C;. In der Kategorie &#x201E;Audio/Radio&#x201C; wurde das Team um Lea Eichhorn, Max Stockinger, Claudia Schaffer, Lukas Waschb&#xFC;sch, David Krause und Fumiko Lipp f&#xFC;r die Podcast-Folge &#x201E;Link-Extremismus&#x201C; des Formats &#x201E;11KM: der tagesschau-Podcast&#x201C; ausgezeichnet. Den Sonderpreis &#x201E;Junger Journalismus&#x201C; erhielten Ann-Kathrin Lecl&#xE8;re und Alice von Lenthe f&#xFC;r ihren Beitrag &#x201E;Zukunft des Journalismus: Die Ich-Geschichte&#x201C;.&#xD;
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Als &#x201E;Bayerische Journalistin des Jahres 2026&#x201C; wurde die Korrespondentin der S&#x201E;&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;, Silke Bigalke, geehrt. Der BJV w&#xFC;rdigt damit ihren &#x201E;Mut und ihre Ausdauer bei der Berichterstattung aus Russland&#x201C;. Bigalke berichtet seit Ende 2018 aus Moskau, wo Journalistinnen und Journalisten unter schwierigen Bedingungen arbeiten. Trotz wachsender Einschr&#xE4;nkungen der Pressefreiheit gelinge es ihr, kritisch Einblicke in Politik und Alltag zu vermitteln, so die Jury. Das Preisgeld betr&#xE4;gt 1.000 Euro und wird von der Bayerischen Landesbank gestiftet.&#xD;
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Erstmals wurde im Rahmen des Preises auch ein F&#xF6;rderpreis f&#xFC;r Sch&#xFC;lerzeitungen vergeben. Die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung ging an die Sch&#xFC;lerzeitung der Mittelschule Hummelsteiner Weg in N&#xFC;rnberg und wird vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband gestiftet.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Insgesamt hat sich die Lage der Pressefreiheit weltweit erneut verschlechtert. Laut RSF lebt 2026 nur noch ein Prozent der Weltbev&#xF6;lkerung in L&#xE4;ndern mit einer &#x201E;guten&#x201C; Situation. Spitzenreiter bleibt Norwegen, gefolgt von den Niederlanden und Estland. Ebenfalls gut ist die Lage in D&#xE4;nemark, Schweden, Finnland und Irland.&#xD;
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&lt;strong&gt;&#x201E;Dramatischer Befund&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
&#x201E;Nur noch einer von 100 Menschen weltweit kann sich durch eine vielf&#xE4;ltige, gesunde Medienlandschaft informieren. Auch wenn wir den Niedergang der Pressefreiheit seit einem Vierteljahrhundert dokumentieren, bleibt dieser Befund dramatisch&#x201C;, sagt RSF-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Christian Mihr.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dass Deutschland erneut Pl&#xE4;tze verliert, sei auch Ausdruck eines aufgeheizten Klimas, so Mihr weiter. Gerade bei der Berichterstattung &#xFC;ber rechtsextreme Milieus oder den Krieg in Gaza berichteten viele Journalistinnen und Journalisten von starkem Druck, hitzigen Debatten und der Sorge, &#xF6;ffentlich an den Pranger gestellt zu werden.&#xD;
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F&#xFC;r die Rangliste teilt RSF die L&#xE4;nder in die Kategorien &#x201E;gute Lage&#x201C;, &#x201E;zufriedenstellende Lage&#x201C;, &#x201E;erkennbare Probleme&#x201C;, &#x201E;schwierige Lage&#x201C; und &#x201E;sehr ernste Lage&#x201C; ein. In Deutschland gilt die Situation als &#x201E;zufriedenstellend&#x201C;.&#xD;
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Erstmals in der 25-j&#xE4;hrigen Geschichte der Rangliste befinden sich mehr als die H&#xE4;lfte aller L&#xE4;nder in den beiden schlechtesten Kategorien. Besonders die rechtlichen Rahmenbedingungen haben sich laut RSF verschlechtert. Auch in demokratischen Staaten werde das Recht der B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger auf Information zunehmend eingeschr&#xE4;nkt.&#xD;
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&lt;strong&gt;Syrien klettert nach oben&lt;/strong&gt;&#xD;
Besonders stark abgerutscht sind Niger (minus 37 Pl&#xE4;tze) und Ecuador (minus 31 Pl&#xE4;tze). Israel verlor vor allem wegen des Krieges in Gaza vier Pl&#xE4;tze und liegt nun auf Rang 116. Die pal&#xE4;stinensischen Gebiete verbessern sich leicht auf Rang 156 von insgesamt 180 L&#xE4;ndern. Die USA fallen &#x2013; auch wegen Angriffen der Trump-Regierung auf Journalistinnen und Journalisten sowie Medienh&#xE4;user &#x2013; um sieben Pl&#xE4;tze auf Rang 64.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Am deutlichsten verbessert hat sich Syrien: Nach dem Sturz der Assad-Diktatur steigt das Land von Platz 177 auf Rang 141. Schlusslicht bleibt Eritrea; auf dem vorletzten Platz liegt Nordkorea, davor China und Iran. Neu unter den letzten zehn ist Saudi-Arabien, unter anderem wegen der Hinrichtung des Journalisten Turki al-Dschasser.&#xD;
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Er gehe &#x201E;in aller Freundschaft&#x201C;, schreibt Y&#xFC;cel und dankt besonders Senior Editor Daniel-Dylan B&#xF6;hmer sowie Herausgeber Ulf Poschardt. Wohin es ihn zieht, l&#xE4;sst er offen.&#xD;
&lt;br /&gt;Y&#xFC;cel war seit 2015 Autor und Korrespondent der &#x201E;Welt&#x201C;. Von Februar 2017 bis Februar 2018 sa&#xDF; er als T&#xFC;rkei-Korrespondent fast ein Jahr lang wegen angeblicher &#x201E;Terrorpropaganda&#x201C; in t&#xFC;rkischer Untersuchungshaft. Seine Inhaftierung f&#xFC;hrte zu einer diplomatischen Krise zwischen Deutschland und der T&#xFC;rkei. Im Juli 2020 wurde Y&#xFC;cel von einem Gericht in Istanbul in Abwesenheit zu zwei Jahren, neun Monaten und 22 Tagen Haft verurteilt.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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Entscheidend sei deshalb, diese Technologien im Zusammenspiel mit anderen Faktoren zu betrachten: &#x201E;der F&#xF6;rderung von Medienkompetenz und gesellschaftlicher Teilhabe, der St&#xE4;rkung eines unabh&#xE4;ngigen Medienangebots sowie dem Schutz von Meinungsvielfalt&#x201C;. Marx &#xE4;u&#xDF;erte sich zum Welttag der Pressefreiheit am Sonntag (3. Mai).&#xD;
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&lt;strong&gt;Marx: Machtkonzentration der Meinung&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Medienbischof weist darauf hin, dass sich ein Gro&#xDF;teil der digitalen Informationskan&#xE4;le und Plattformen in den H&#xE4;nden weniger globaler Unternehmen befindet. Diese Machtkonzentration sei eine Gefahr f&#xFC;r die Meinungsvielfalt. &#x201E;Hier sind die einzigen &#x201A;W&#xE4;hrungen&#x2018; Aufmerksamkeit und finanzieller Erfolg.&#x201C;&#xD;
Hinzu k&#xE4;men gezielte Anfeindungen gegen Journalistinnen und Journalisten auf den Plattformen, durch die sie eingesch&#xFC;chtert und ihre Arbeit diskreditiert werden soll. &#x201E;Umso wichtiger sind klare rechtliche Rahmenbedingungen, die Medienschaffende und ihre Quellen sch&#xFC;tzen sowie illegale &#xDC;berwachung unterbinden&#x201C;, betonte der Kardinal. Die Betreiber der Plattformen st&#xFC;nden in der Pflicht, wirksam gegen Desinformation und Hassrede vorzugehen.&#xD;
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&lt;strong&gt;KI erh&#xF6;ht Druck auf Medienschaffende&lt;/strong&gt;&#xD;
Ein weiteres Problem sieht Marx in der rasanten Entwicklung im Bereich der K&#xFC;nstlichen Intelligenz. &#x201E;Inhalte k&#xF6;nnen mithilfe von KI in bislang ungekanntem Tempo erzeugt und verbreitet werden &#x2013; auch f&#xFC;r politisch motivierte Desinformationskampagnen. Die Dynamik und die Masse von Informationen lassen einem gr&#xFC;ndlich arbeitenden Qualit&#xE4;tsjournalismus kaum Zeit, kursierende Inhalte zu pr&#xFC;fen und einzuordnen, und erschweren das Unterscheiden von verl&#xE4;sslichen und manipulierten Inhalten&#x201C;, mahnte der Kardinal.&#xD;
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Zudem wachse durch KI der wirtschaftliche Druck auf Medienh&#xE4;user, mit einer gesamtgesellschaftlichen Auswirkung. &#x201E;Besonders kleinere und unabh&#xE4;ngige Medien geraten in eine schwierige Lage, was langfristig zu einem Verlust an Perspektiven und Vielfalt f&#xFC;hren kann.&#x201C;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Die gro&#xDF;en Social-Media-Plattformen sind die Meinungsmacher unserer Zeit. Informationen &#x2013; ob wahr oder falsch &#x2013; werden dort rasant geteilt, KI beschleunigt das noch. Medienbischof Marx mahnt deshalb klare Regeln an.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/kardinal-marx-regeln-fuer-ki-zum-schutz-von-qualitaetsjournalismus-978137/</link></item><item id="978125"><title>K&#xF6;lner Journalistenschule feiert neuen Standort in der Aachener Stra&#xDF;e</title><pubDate>1777442731</pubDate><description>K&#xF6;ln &#x2013;&#xA0;Das neue Zuhause in der Aachener Stra&#xDF;e der K&#xF6;lner Journalistenschule wurde mit einer Weihe und anschlie&#xDF;enden Feier in Betrieb genommen. Der Umzug fand bereits im September 2025 statt, nun aber &#x201E;mit vollen Gl&#xE4;sern und tollen G&#xE4;sten &#x2013; f&#xFC;hlt es sich so richtig nach &#x201E;KJS&#x201C; an&#x201C;, findet die Schulleitung um Direktor Ulric Papendick.&#xD;
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Zwischen K&#xF6;lsch, Sekt und Knabberzeug wurde auf der neuen Dachterrasse gelacht und genetzwerkt. Besonders gefreut hat die Bildungsst&#xE4;tte die bunte Mischung der G&#xE4;ste: Von den aktuellen Jahrg&#xE4;ngen bis hin zu den Alumni aus dem Jahrgang 77 waren alle Generationen vertreten. Auch viele Dozierende, die die KJS teils seit Jahrzehnten begleiten, waren mit dabei. Allen voran wurde Angelika Vorholz gew&#xFC;rdigt, die 56 Jahre lang f&#xFC;r die KJS t&#xE4;tig war.&#xD;
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In ihren Festreden lie&#xDF;en Direktor Ulric Papendick, Vorstandsvorsitzender Martin Kessler und Dominik J&#xE4;ger vom KJS Club die Geschichte der Schule Revue passieren und richteten zugleich den Blick nach vorne. Ihr Fazit: neuer Standort, stabile Qualit&#xE4;t.&#xD;
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Den ersten Aufschlag gab es zur bayerischen Kommunalwahl im M&#xE4;rz. Die vierst&#xFC;ndige Livesendung mit Ergebnissen, Hintergr&#xFC;nden und Reaktionen aus der Region erzielte nach Verlagsangaben insgesamt eine &#x201E;hohe f&#xFC;nfstellige Zahl an Aufrufen&#x201C;. Weitere Sendungen sind etwa zu politischen Diskussionsrunden oder lokal besonders relevanten Schwerpunktthemen wie dem &#x201E;Frankenderby&#x201C; geplant.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mit einem neuen Live-Format will der Verlag N&#xFC;rnberger Presse komplexe Ereignisse schneller und vertiefter einordnen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/verlag-nuernberger-presse-startet-livestream-format-fuer-regionale-grossereignisse-978123/</link></item><item id="978122"><title>Roland Mitterbauer wechselt zur Stuttgarter Zeitung und wird ZGS-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer</title><pubDate>1777442152</pubDate><description>Stuttgart &#x2013;&#xA0;Schon im M&#xE4;rz hat Roland Mitterbauer, stellvertretender Chefredakteur und Head of Digital der &#x201E;Augsburger Allgemeinen&#x201C;, seinen Abschied von der Mediengruppe Pressedruck angek&#xFC;ndigt. Er gehe &#x201E;auf eigenen Wunsch&#x201C;, um sich &#x201E;neuen beruflichen Aufgaben zu widmen&#x201C;, hie&#xDF; es damals.&#xD;
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Nun ist klar, wohin es Mitterbauer zieht: Er wird im Sommer stellvertretender Chefredakteur von &#x201E;Stuttgarter Zeitung&#x201C; und &#x201E;Stuttgarter Nachrichten&#x201C; sowie Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der Zeitungsgruppe Stuttgart (ZGS). Sein Vorg&#xE4;nger Holger Gayer &#xFC;bernimmt zu diesem Zeitpunkt eine neue Funktion und Rolle im Haus. Er soll zusammen mit Lars Barnstorf die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung der PV Projekt Verlag GmbH &#xFC;bernehmen, die u. a. das Stadtmagazin &#x201E;Lift&#x201C; herausgibt. Als verantwortlicher Redakteur f&#xFC;r Sonderprodukte solle er diesen Bereich &#x201E;konsequent ausbauen&#x201C;, so die offizielle Ansage. Gayer bleibt Mitglied des Chefredaktionsboards von &#x201E;Stuttgarter Zeitung&#x201C; und &#x201E;Stuttgarter Nachrichten&#x201C;.&#xD;
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Als Head of Digital verantwortete Mitterbauer seit September 2023 innerhalb der Chefredaktion der &#x201E;Augsburger Allgemeinen&#x201C; zentrale Aufgaben in der digitalen Weiterentwicklung der Redaktion. Dazu z&#xE4;hlten insbesondere die Umsetzung der Digitalstrategie und die Weiterentwicklung von Reichweite und Digital-Abonnements. Zuvor war er bei der Mediengruppe Bayern (u. a. &#x201E;Passauer Neue Presse&#x201C;, &#x201E;Donaukurier&#x201C;, &#x201E;Mittelbayerische Zeitung&#x201C;) als stellvertretender Chefredakteur verantwortlich f&#xFC;r den Digitalbereich aller drei Verlage mit &#xFC;ber 40 Lokalausgaben. &#x201E;kress pro&#x201C; k&#xFC;rte Mitterbauer 2024 zu einem von 25 Top-Newcomern der Medienbranche.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In seiner neuen Funktion soll Mitterbauer zusammen mit Chefredakteur Joachim Dorfs und der stellvertretenden Chefredakteurin Anne Guhlich die Weiterentwicklung der Stuttgarter Zeitungstitel im Einklang mit der Digitalstrategie der Neuen Pressegesellschaft (NPG) Ulm vorantreiben. Ihr geh&#xF6;rt das Stuttgarter Zeitungshaus seit vergangenem Jahr.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der bisherige Digitalchef der &#x201E;Augsburger Allgemeinen&#x201C; &#xFC;bernimmt im Sommer eine Schl&#xFC;sselrolle in Stuttgart &#x2013; mit Verantwortung f&#xFC;r Redaktion und Verlag.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/roland-mitterbauer-wechselt-zur-stuttgarter-zeitung-und-wird-zgs-geschaeftsfuehrer-978122/</link></item><item id="978117"><title>James Nachtwey in Berlin: Warum Kriegsfotografie heute wichtiger ist denn je</title><pubDate>1777377633</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;James Nachtwey zeigt in Berlin neue Arbeiten aus vier Jahrzehnten Kriegs- und Krisenberichterstattung. Im &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1259-james-nachtwey-das-auge-unserer-zeit.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt; beschreibt Christian Schweppe die Begegnung mit dem 77-j&#xE4;hrigen Fotografen und ordnet seinen seltenen Auftritt im Rahmen der Ausstellung &lt;link http://berlin.fotografiska.com/en/exhibitions/james-nachtwey _blank&gt;&#x201E;Memoria&#x201C;&lt;/link&gt; ein.&#xD;
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Nachtweys Verst&#xE4;ndnis von Journalismus ist eindeutig: Bilder sollen nicht unterhalten, sondern aufkl&#xE4;ren. Er begreift seine Arbeit als Dienst an der &#xD6;ffentlichkeit. Seine Fotografien zielen darauf ab, menschliches Leid sichtbar zu machen und Geschichten zu erz&#xE4;hlen, die sonst oft unbeachtet bleiben. F&#xFC;r ihn ist Pressefotografie eine Form der Verantwortung &#x2013; gerade in einer Zeit, in der Informationen immer schneller und ungefilterter zirkulieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Sein Weg in den Fotojournalismus war dabei alles andere als klassisch. Als Autodidakt begann Nachtwey, inspiriert von den Bildern des Vietnamkriegs und der amerikanischen B&#xFC;rgerrechtsbewegung. Sp&#xE4;ter wurde er zu einem der pr&#xE4;genden Chronisten globaler Krisen. Er dokumentierte unter anderem den Genozid in Ruanda, die Anschl&#xE4;ge vom 11. September 2001 in New York und zuletzt Flucht und Vertreibung in der Ukraine.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Schweppe&#xA0;beleuchtet dar&#xFC;ber hinaus Nachtweys Blick auf den Wandel der Medien durch Social Media und KI-generierte Inhalte. Er beschreibt seine Arbeitsweise im direkten Kontakt mit Betroffenen und die ethischen Fragen, die ihn dabei begleiten. Auch die pers&#xF6;nlichen Belastungen seines Berufs werden thematisiert. Schlie&#xDF;lich wird deutlich, warum Nachtwey trotz aller Erfahrungen weitermacht &#x2013; und was ihn bis heute antreibt.&#xD;
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&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1259-james-nachtwey-das-auge-unserer-zeit.html _blank&gt;Zur ganzen Geschichte&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Gregor Peter Schmitz, Vorsitzender der Chefredaktionen von &#x201E;stern&#x201C;, &#x201E;GEO&#x201C;&#xA0;und &#x201E;Capital&#x201C;, bezeichnet Afh&#xFC;ppe als &#x201E;hochkar&#xE4;tige Verst&#xE4;rkung&#x201C;. Er solle dabei helfen, die Wirtschafts- und Finanzberichterstattung auf allen Kan&#xE4;len auszubauen.&#xD;
&lt;br /&gt;Afh&#xFC;ppe k&#xFC;ndigt an, gemeinsam mit der Redaktion an exklusiven Geschichten und neuen Formaten zu arbeiten, um die Berichterstattung weiterzuentwickeln.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;div data-turn-id-container="request-WEB:e9a82dbc-6021-4069-97db-b4a47b3bce52-92" data-is-intersecting="true"&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div dir="auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="9d22f589-a2fd-40aa-82b8-1fcf38b5856f" data-message-model-slug="gpt-5-3-mini" data-turn-start-message="true"&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul data-start="0" data-end="690" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li data-section-id="dyp0qv" data-start="0" data-end="153"&gt;Team-Leadership:&#xA0;Erste Ansprechperson f&#xFC;r die Redaktion, Motivation des Teams sowie verantwortliche, vorausschauende Einsatz- und Schichtplanung&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="tp5lwq" data-start="154" data-end="318"&gt;Themen-Strategie:&#xA0;Entscheidung &#xFC;ber relevante regionale Themen, Entwicklung neuer Formate und Organisation der tagesaktuellen Themenauswahl f&#xFC;r Web und App&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="184vx9k" data-start="319" data-end="449"&gt;Qualit&#xE4;tsmanagement:&#xA0;Sicherstellung journalistischer Standards sowie redaktionelle Endverantwortung f&#xFC;r Texte und Inhalte&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="p19y95" data-start="450" data-end="593"&gt;Performance-Check:&#xA0;Analyse des Erfolgs von Artikeln anhand von Kennzahlen sowie kontinuierliche Optimierung des Angebots f&#xFC;r die Leser&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="r6abh9" data-start="594" data-end="690" data-is-last-node=""&gt;Management:&#xA0;Verantwortung f&#xFC;r Inhalte sowie f&#xFC;r Personal- und Honorarbudget der Redaktion&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Bewerber haben das journalistische Handwerk von der Pike auf gelernt und sind Profi im Journalismus.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-mit-leitungsfunktion-2/redaktionsleitung-mwd-561924/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber haben das journalistische Handwerk von der Pike auf gelernt und sind Profi im Journalismus.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/redaktionsleitung-in-fulda-gesucht-978113/</link></item><item id="978104"><title>Volont&#xE4;r mit Schwerpunkt Website und Social Media in Waiblingen gesucht</title><pubDate>1777355519</pubDate><description>Waiblingen&#xA0;&#x2013; Das Landratsamt Rems-Murr-Kreis &#xA0;sucht einen Volont&#xE4;r&#xA0;&#xA0;(w/m) mit Schwerpunkt Website und Social Media.&#xD;
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Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Betreuung und Weiterentwicklung des Internetauftritts&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Redaktionelle und konzeptionelle Betreuung des Instagram-Kanals&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Entgegennahme und Bearbeitung von Presseanfragen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verfassen und Redigieren von Pressemitteilungen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitarbeit am t&#xE4;glichen Pressespiegel&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Organisation und Koordination von Presseterminen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Redaktionelle Mitarbeit an Printpublikationen (z. B. Brosch&#xFC;ren, Flyer, Plakate)&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verfassen von Gru&#xDF;worten zu unterschiedlichen Themen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Recherche f&#xFC;r Presseanfragen und Pressemitteilungen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitwirkung an der internen Kommunikation&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber bringen Kenntnissen &#xFC;ber die Pflege einer Homepage sowie Erfahrungen in der Betreuung von Social-Media-Kan&#xE4;len mit.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-praktika-volontariate-trainees-7/volontaer-mwd-mit-schwerpunkt-website-und-social-media-561891/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen Kenntnissen &#xFC;ber die Pflege einer Homepage sowie Erfahrungen in der Betreuung von Social-Media-Kan&#xE4;len mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/volontaer-mit-schwerpunkt-website-und-social-media-in-waiblingen-gesucht-978104/</link></item><item id="978101"><title>News-Redakteur in Osthessen gesucht</title><pubDate>1777354145</pubDate><description>Fulda/Bad Hersfeld&#xA0;&#x2013; Medienkontor M. Angelstein sucht einen News-Redakteur&#xA0;(w/m).&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Priorisierung und Aufbereitung aktueller Nachrichtenlagen sowie Pflege des Newsfeeds&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Erstellung pr&#xE4;ziser, informativer und zielgruppenorientierter &#xDC;berschriften&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Sorgf&#xE4;ltige Recherche und faktenbasierte, verl&#xE4;ssliche Berichterstattung &#xFC;ber das Zeitgeschehen&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber bringen journalistisches Handwerk und ein sicheres Sprachgef&#xFC;hl mit.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/news-redakteur-mwd-561892/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen journalistisches Handwerk und ein sicheres Sprachgef&#xFC;hl mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/news-redakteur-in-osthessen-gesucht-978101/</link></item><item id="978100"><title>Neue Chefin f&#xFC;r &#x201E;Business Punk&#x201C;</title><pubDate>1777353724</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Deborah Landshut wird neue Chefredakteurin von &#x201E;Business Punk&#x201C;. Sie folgt auf Oliver Stock, der die Redaktionsleitung nach zweieinhalb Jahren abgibt, um &#x201E;neue journalistische Wege&#x201C; zu gehen. Als Autor bleibt er dem Magazin erhalten und soll bestehende sowie neue Content-Partnerschaften betreuen und ausbauen.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Landshut war zuletzt Vize-Chefredakteurin und Head of Editorial Department bei &#x201E;Cosmopolitan&#x201C;. Zuvor arbeitete sie als freie Journalistin und New-York-Korrespondentin unter anderem f&#xFC;r &#x201E;Vogue&#x201C;, &#x201E;Glamour&#x201C; und &#x201E;Gala&#x201C;. Verleger Andreas Struck setzt auf ihre Erfahrung in der crossmedialen Markenf&#xFC;hrung.&#xD;
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F&#xFC;r das Heft-im-Heft-Special &#x201E;She&#x2019;s Punk&#x201C; holt der Verlag zudem Lara Gonschorowski als Gastchefredakteurin. Die fr&#xFC;here &#x201E;Cosmopolitan&#x201C;-Chefredakteurin verantwortet heute das Wirtschaftsmagazin &#x201E;sheconomy&#x201C; und soll den Fokus auf weibliche F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte st&#xE4;rken. Beide kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei &#x201E;Cosmopolitan&#x201C;.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Deborah Landshut &#xFC;bernimmt die Chefredaktion des Magazins und soll die Marke plattform&#xFC;bergreifend weiterentwickeln.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/neue-chefin-fuer-business-punk-978100/</link></item><item id="978099"><title>&#x201E;Hamburger Abendblatt&#x201C; trauert</title><pubDate>1777353236</pubDate><description>Hamburg &#x2013; J&#xFC;rgen Eckardt ist tot:&#xA0;Der langj&#xE4;hrige Journalist des &#x201E;Hamburger Abendblatts&#x201C; starb am 9. April im Alter von 84 Jahren in Hamburg.&#xD;
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Eckardt pr&#xE4;gte die Zeitung bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2001 &#x2013; zuletzt als stellvertretender Chefredakteur, zuvor als Kultur- und Hamburg-Chef. In einem Nachruf w&#xFC;rdigt ihn Berndt R&#xF6;ttger als fakten- und detailverliebten Blattmacher: &#x201E;Er wollte f&#xFC;r die Leserinnen und Leser immer das ganze Bild im &#x201A;Abendblatt&#x2018; pr&#xE4;sentieren.&#x201C;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Blattmacher J&#xFC;rgen Eckardt ist tot.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/hamburger-abendblatt-trauert-978099/</link></item><item id="978095"><title>Klick-Tipp: Foto-Galerie liefert Impressionen vom Medien Camp </title><pubDate>1777292799</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Rund 800 junge Medienschaffende haben am Freitag das Medien Camp in der Kulturbrauerei in Berlin besucht. In Diskussionsrunden und Workshops haben Medienprofis ihre Erfahrungen und Karrieretipps an den Nachwuchs weitergegeben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Eine &lt;link http://www.picdrop.com/stageview/VuyPvSAk9Q _blank&gt;Bildergalerie&lt;/link&gt; mit 650 Fotos gibt Eindr&#xFC;cke und Impressionen der Veranstaltung des Medienfachverlags Oberauer.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Rund 800 junge Medienschaffende waren beim Medien Camp in der Berliner Kulturbrauerei.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/klick-tipp-foto-galerie-liefert-impressionen-vom-medien-camp-978095/</link></item><item id="978094"><title>Warum Z&#xF6;gern f&#xFC;r Medienprofis teuer wird</title><pubDate>1777283014</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Unentschlossenheit ist einer der wichtigsten Gr&#xFC;nde, warum Menschen nicht erreichen, was ihnen sonst m&#xF6;glich w&#xE4;re. Mehr noch: Warum sie sich beruflich wie privat mit Situationen abfinden, die f&#xFC;r sie wirklich nicht g&#xFC;nstig sind. Dabei geht es nicht um die vielen kleinen &#xDC;berlegungen des Alltags: Sage ich meinem Chef jetzt die Meinung oder lasse ich es, kaufe ich dieses oder jenes, reise ich hierhin oder dorthin? Sondern um die wenigen, daf&#xFC;r gro&#xDF;en Lebensentscheidungen: Soll ich meinen aktuellen Job behalten oder wechseln, eine l&#xE4;ngere Weiterbildung beginnen, meine Beziehung fortf&#xFC;hren, den Wohnort wechseln &#x2013; oder nicht?&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Bei diesen Entscheidungen geht es wirklich um etwas. Sie wirken viele Jahre nach und k&#xF6;nnen den gesamten weiteren Lebensweg ver&#xE4;ndern. Ich kann das aus eigener Erfahrung nachvollziehen. Ein unerwartetes Arbeitsangebot f&#xFC;hrte mich von Deutschland in die Schweiz, wo ich seit inzwischen zw&#xF6;lf Jahren lebe und nun eingeb&#xFC;rgert bin; ein sp&#xE4;tes berufsbegleitendes Studium und eine Weiterbildung aus privatem Interesse f&#xFC;hrten mich zum nebenberuflichen Coaching und zu Workshops, dann zum Wechsel vom Journalismus in die Beratung; eine Buchidee f&#xFC;hrte zu inzwischen sechs ver&#xF6;ffentlichten Ratgebern.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Chancen und Risiken abw&#xE4;gen, aber nicht blockieren&lt;/strong&gt;&#xD;
Lebensentscheidungen sind die bewusste Wahl zwischen verschiedenen Optionen. Eine davon ist immer, sich nicht zu entscheiden, auch wenn man sich das vielleicht selbst nicht eingestehen will, sondern nebul&#xF6;s bleibt: &#x201E;Ich warte erstmal ab&#x201C;, &#x201E;Mal sehen, wie es sich entwickelt&#x201C;, &#x201E;Das muss reifen, ich &#xFC;berlege noch&#x201C;, &#x201E;Ich mache erst mal gar nichts&#x201C;. Konsequenzen hat das immer, die vorteilhaft oder sch&#xE4;dlich sein k&#xF6;nnen und sich nicht so schnell wieder korrigieren lassen. Chancen und Risiken, Vor- und Nachteile wollen abgewogen sein, ohne dass man blockiert ist und sich gar nicht mehr bewegt.&#xD;
&lt;br /&gt;In politisch oder wirtschaftlich unsicheren Zeiten z&#xF6;gern Menschen noch mehr, ohne dass das per se eine gute Taktik w&#xE4;re. In einer YouGov-Umfrage sagten 17 Prozent, dass sie wegen der aktuellen Lage gr&#xF6;&#xDF;ere Anschaffungen aufgeschoben h&#xE4;tten. Lebensentscheidungen wurden ebenso h&#xE4;ufiger vertagt, darunter zu Geldanlagen und Altersvorsorge (8 Prozent), die weitere Lebensplanung (6 Prozent), zu einem m&#xF6;glichen Jobwechsel und Karriereschritt (5 Prozent Prozent) oder einen Immobilienkauf oder Miete (5 Prozent). Andere dagegen suchen und nutzen gerade jetzt ihre Chancen, investieren und entscheiden &#x201E;antizyklisch&#x201C;. Generell sollte man Lebensentscheidungen aus verschiedenen Gr&#xFC;nden nicht ewig verschieben.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Es ist offen, ob die Lage von selbst besser wird&lt;/strong&gt;&#xD;
In bestimmten Situationen ist Abwarten die beste Taktik &#x2013; und zwar dann, wenn die Zeit f&#xFC;r einen arbeitet. Das setzt voraus, dass man mit hoher Sicherheit davon ausgehen kann, dass sich die Umst&#xE4;nde bald zum eigenen Vorteil &#xE4;ndern werden. Beispiel: Der Chef ist schwierig, aber man wei&#xDF;, dass er im n&#xE4;chsten Jahr in Rente gehen wird und kann deshalb abwarten. Bei einer problematischen Gesamtlage, die zudem bereits seit Jahren andauert und kein absehbares Ende hat, ist dieses Vorgehen dagegen nicht empfehlenswert. Man w&#xFC;rde seine Hoffnung auf etwas setzen, das wahrscheinlich gar nicht eintreten wird.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Verpasste Chancen lassen sich nicht immer aufholen&lt;/strong&gt;&#xD;
Zwar muss man nicht st&#xE4;ndig alle Gelegenheiten nutzen, die sich einem bieten, sondern sollte sogar immer wieder ruhige Lebensphasen einschieben, in denen man nur seinen Alltagsverpflichtungen nachgeht und sich auf den n&#xE4;chsten Urlaub freut. Aber ein gewisser Respekt vor der Endlichkeit des eigenen Lebens sollte einen dazu bewegen, nicht Jahre davon zu verschwenden. Beispiel: Sie haben erkannt, dass Ihre aktuelle Stelle weder Freude macht noch eine Perspektive hat, verschleppen den &#xFC;berf&#xE4;lligen Wechsel aber trotzdem immer wieder. Diese verlorenen Jahre lassen sich nicht zur&#xFC;ckholen. Woanders h&#xE4;tten Sie sich in der Zeit weiterentwickeln und aufsteigen k&#xF6;nnen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Manches wird schwerer, je l&#xE4;nger man wartet&lt;/strong&gt;&#xD;
Selbst f&#xE4;llt es einem bei k&#xF6;rperlichen F&#xE4;higkeiten auf: Lange scheint sich da nicht viel zu ver&#xE4;ndern, aber irgendwann merkt man, dass es nicht mehr so wie fr&#xFC;her geht. Auch im Berufsleben wird manches schwerer, je l&#xE4;nger man wartet, weil sich gewisse Zeitfenster mit besonderen Chancen (z. B. Wachstum bei einem Unternehmen, offene Stellen in einem neuen Bereich) wieder schlie&#xDF;en. Auch bei einem selbst gibt es diese chancenreichen Zeitfenster, die nicht ewig andauern. Beispiel: Bewerben Sie sich mit Ende 30 irgendwo, k&#xF6;nnen Sie noch als jung und vielversprechend durchgehen &#x2013; mit Mitte 40 weniger.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Man richtet sich unmerklich im Mittelma&#xDF; ein&lt;/strong&gt;&#xD;
Zwar hat jeder seine eigene Dynamik, aber langfristig passt man sich seiner Umgebung an. Das gilt auch f&#xFC;r den Arbeitsplatz, speziell f&#xFC;r die Unternehmenskultur und das Betriebsklima inklusive dem &#xFC;blichen Verhalten der Kollegen. Wartet man mit seinen Entscheidungen zu lange ab, wird man sich unweigerlich dem ann&#xE4;hern, was einen t&#xE4;glich umgibt und das als &#x201E;normal&#x201C; empfinden. Beispiel: Die meisten Kollegen im aktuellen Team sind unzufrieden und beklagen sich, bleiben aber doch. Man wird es zunehmend ebenso als &#x201E;vern&#xFC;nftig&#x201C; empfinden, sich mit den Umst&#xE4;nden zu arrangieren und nichts zu riskieren.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&#xC4;u&#xDF;ere Umst&#xE4;nde spielen oft nicht die gr&#xF6;&#xDF;te Rolle&lt;/strong&gt;&#xD;
Gelegentlich dienen &#xE4;u&#xDF;ere Umst&#xE4;nde auch als Ausrede, um keine Entscheidung treffen und die Verantwortung daf&#xFC;r &#xFC;bernehmen zu m&#xFC;ssen. Tats&#xE4;chlich sind ver&#xE4;nderte Risiken (z. B. schlechtere Wirtschaftslage) zu bedenken. Aber h&#xE4;ufiger geht es dabei eher um eigene Unbequemlichkeiten oder die von wichtigen Bezugspersonen als um wirkliche Abh&#xE4;ngigkeiten. Beispiel: Einen &#xFC;berf&#xE4;lligen Jobwechsel angeblich deshalb immer wieder aufschieben, weil noch ein Kind die Schule bzw. Universit&#xE4;t nicht abgeschlossen hat. Die Umst&#xE4;nde m&#xFC;ssen nicht perfekt sein, um mit einer wichtigen Ver&#xE4;nderung zu beginnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/att-977986/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Wenn der Chef nicht handelt&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Karrierecoach Attila Albert erkl&#xE4;rt, warum gerade gro&#xDF;e Lebensentscheidungen nicht vertagt werden sollten &#x2013; und welche Chancen im Warten verloren gehen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/warum-zoegern-fuer-medienprofis-teuer-wird-978094/</link></item><item id="978093"><title>Rheinische Post Mediengruppe b&#xFC;ndelt Digitalverantwortung</title><pubDate>1777281132</pubDate><description>D&#xFC;sseldorf &#x2013; Im Zuge des weiteren Wachstums nach der k&#xFC;rzlich vollzogenen &#xDC;bernahme der Westf&#xE4;lischen Medien Holding AG &#xFC;bernimmt Julia Morein ab sofort als Chief Product Officer (CPO) die zentrale Verantwortung f&#xFC;r die digitalen Produkte der Rheinische Post Mediengruppe (RPM). Ziel ist es, die digitalen journalistischen Angebote der RPM gruppenweit konsequent weiterzuentwickeln &#x2013; mit exzellenter Nutzererfahrung, klarer Produktstrategie und nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Julia Morein f&#xFC;hrt bereits seit 2023 das Team &#x201E;Subscription &amp; Product Experience&#x201C; innerhalb der RP Digital GmbH (RPD), der zentralen Digitaleinheit der Mediengruppe. In ihrer erweiterten Rolle als CPO verantwortet sie nun die gesamte digitale Produktlandschaft der Rheinische Post Mediengruppe: von Browseranwendungen &#xFC;ber Apps bis hin zu produkt&#xFC;bergreifenden Erlebniswelten entlang der digitalen Customer Journey.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Julia Morein wird CPO f&#xFC;r digitale Produkte.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/rheinische-post-mediengruppe-buendelt-digitalverantwortung-978093/</link></item><item id="978092"><title>Mathias D&#xF6;pfner &#xFC;ber seine Todesangst beim Dinner-Angriff</title><pubDate>1777280723</pubDate><description>Washington &#x2013; Beim Angriff auf das White House Correspondents&#x2019; Dinner war auch Springer-Vorstandschef Mathias D&#xF6;pfner anwesend.&#xA0;Im &#x201E;Pioneer&#x201C;-Podcast von Gabor Steingart schildert er seine Eindr&#xFC;cke: &#x201E;In dem Moment habe ich gedacht, das ist es jetzt wahrscheinlich gewesen.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Viereinhalb Minuten lang habe er Schutz unter den Tischen gesucht. &#x201E;Das hat sich wie eine Ewigkeit angef&#xFC;hlt&#x201C;, sagt er und erz&#xE4;hlt, dass er noch unter dem Tisch eine Textnachricht an &#x201E;Bild&#x201C;-Chefredakteurin Marion Horn geschickt habe. &#x201E;Es waren ja viele Journalisten im Saal. Ich glaube, ganz viele hatten auch diese Reflexe.&#x201C; Er berichtet auch davon, dass das Sicherheitskonzept beim Einlass unzul&#xE4;nglich war.&#xA0;&lt;a href="https://www.thepioneer.de/originals/thepioneer-briefing-business-class-edition/podcasts/schuesse-beim-trump-dinner-oder-mathias-doepfner-berichtet-aus-washington-oder-laumann-zur-rente" rel="noreferrer" target="_blank"&gt;Das vollst&#xE4;ndige Interview ist bei The Pioneer zu h&#xF6;ren&lt;/a&gt;.&#xA0;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;</description><shorttext>Beim Angriff auf das White House Correspondents&#x2019; Dinner war auch der Springer-Vorstandschef  anwesend. Wie er reagiert hat.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/doepfner-beim-dinner-angriff-978092/</link></item><item id="978085"><title>Gericht weist &#x201E;Nius&#x201C;-Beschwerde gegen G&#xFC;nther zur&#xFC;ck</title><pubDate>1777268174</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Schleswig &#x2013; Das Oberverwaltungsgericht Schleswig-Holstein weist eine Beschwerde des Portals &#x201E;Nius&#x201C; gegen Ministerpr&#xE4;sident Daniel G&#xFC;nther zur&#xFC;ck. Der CDU-Politiker hatte das Portal um Julian Reichelt im ZDF-Talk von Markus Lanz als Feind der Demokratie bezeichnet. Er warf dem Portal zudem vor, in der Regel &#x201E;faktenfrei&#x201C; zu berichten.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die Richter best&#xE4;tigen nun, dass G&#xFC;nther in der Talkshow als Parteipolitiker und nicht als Amtstr&#xE4;ger gesprochen habe. In dieser Rolle sei er nicht an das staatliche Neutralit&#xE4;tsgebot gebunden. &#xC4;hnlich hatte zuvor bereits das Verwaltungsgericht entschieden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
G&#xFC;nther begr&#xFC;&#xDF;t die Entscheidung als &#x201E;Sieg f&#xFC;r die Meinungsfreiheit&#x201C;. &#x201E;Nius&#x201C;-Anwalt Joachim Steinh&#xF6;fel k&#xFC;ndigt dagegen eine Verfassungsbeschwerde an.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Die rund einst&#xFC;ndigen Gespr&#xE4;che sollen biografische Einblicke mit gesellschaftspolitischen Themen verbinden. Neben Balzli geh&#xF6;ren auch Nicole Althaus sowie Peer Teuwsen zum Hostteam.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In der ersten Folge ist Bundesrat Albert R&#xF6;sti zu Gast. Er spricht unter anderem &#xFC;ber seinen pers&#xF6;nlichen Werdegang sowie &#xFC;ber Themen wie k&#xFC;nstliche Intelligenz und die Zukunft der Schweiz. Neue Episoden erscheinen jeweils freitags.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Gerade in Ressorts, in denen viele Meinungstexte entstehen, brauche man mehr konservative Stimmen. &#x201E;Wir haben hundert Leute, die in Kommentaren progressive Positionen vertreten k&#xF6;nnen&#x201C;, berichtete Wegner. Knapp seien aber etwa &#x201E;25-J&#xE4;hrige, die Friedrich Merz verteidigen&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;KI-Experten gesucht&lt;/strong&gt;&#xD;
Abseits von politischen Positionen seien derzeit &#x2013; auch bei der &#x201E;Zeit&#x201C; &#x2013; vor allem Datenjournalisten und KI-Experten gefragt. &#x201E;Wir haben vor Kurzem die gesamte Mitgliedskartei der NSDAP online gestellt. Das hatte niemand au&#xDF;er uns, und das w&#xE4;re ohne KI nicht m&#xF6;glich gewesen&#x201C;, so Wegner. Auch im Bereich Immobilien und Verteidigungspolitik k&#xF6;nne man derzeit gut eine Stelle finden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Au&#xDF;erdem suche man Journalisten mit Sprachkenntnissen: &#x201E;Flie&#xDF;end Mandarin &#x2013; das w&#xE4;re toll.&#x201C; Man habe zwar Korrespondenten in Asien, so Wegner, sehe die &#x201E;Zeit&#x201C; dort aber noch nicht so aufgestellt, wie er das gerne h&#xE4;tte. Auch Kollegen mit Russischkenntnissen k&#xF6;nne die &#x201E;Zeit&#x201C; noch vertragen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die Arbeit bei der Regionalzeitung habe ihr sehr geholfen: &#x201E;Man wurde direkt reingeworfen. Es war zwar nicht investigativ, aber es war tagesaktuell und man konnte viel mitnehmen.&#x201C; Inzwischen arbeitet Beer als Investigativjournalistin und wurde zusammen mit Isabel Str&#xF6;h von der Fachzeitschrift &#x201E;medium magazin&#x201C; als &#x201E;Journalistin des Jahres 2025&#x201C; ausgezeichnet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Beer: Habe mich oft selbst ausgebeutet&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Weg dorthin sei f&#xFC;r sie sehr lang gewesen. &#x201E;Ich habe mich sehr oft selbst ausgebeutet&#x201C;, erz&#xE4;hlte Beer. &#x201E;Ich habe sehr viel gearbeitet, und mir wurde oft gesagt, dass ich studieren solle &#x2013; auch kein spezielles Fach, sondern einfach prinzipiell. Aber da habe ich den Sinn dahinter nicht gesehen.&#x201C; Beer r&#xE4;t angehenden Journalisten, dass sie auf sich selbst h&#xF6;ren sollten. &#x201E;Es gibt keinen vorgeschrieben Weg in den Journalismus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auf dem Mediencamp des &#xF6;sterreichischen Verlegers Johann Oberauer werden Workshops, Vortr&#xE4;ge und Fragerunden angeboten sowie Einstiegsm&#xF6;glichkeiten in den Journalismus aufgezeigt. Zahlreiche Redakteurinnen und Redakteure verschiedener Zeitungen und Agenturen sind zu Gast.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Beinahe w&#xE4;re Isabell Beer keine Investigativjournalistin geworden. Bei der Suche nach einem Volontariat hatte ihr eine bestimmte Voraussetzung gefehlt, erz&#xE4;hlt sie auf dem Medien Camp in Berlin.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/investigativjournalistin-beer-waere-fast-nicht-in-branche-gelandet-978078/</link></item><item id="978058"><title>Volont&#xE4;r in Bad W&#xF6;rishofen gesucht</title><pubDate>1777006155</pubDate><description>Bad W&#xF6;rishofen&#xA0;&#x2013; Die &#x201E;Deutsche Handwerkszeitung&#x201C;&#xA0;sucht einen Volont&#xE4;r (w/m) in der Online-Redaktion.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Wichtigste auf einen Blick:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Start: 1. September 2026 (nach Absprache auch fr&#xFC;her)&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Dauer: 24 Monate&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Arbeitszeit: 40 Stunden / Woche&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Urlaub: 30 Tage Urlaub / Jahr&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Einsatzort: Bad W&#xF6;rishofen, bis zu 50 Prozent Homeoffice / Woche m&#xF6;glich&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verg&#xFC;tung &#xFC;ber Branchenschnitt: 2.400 Euro (1. Jahr), 2.600 Euro (2. Jahr)&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber haben idealerweise bereits journalistische Erfahrung gesammelt durch Praktika und/oder Mitarbeit in unterschiedlichen Medien.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-praktika-volontariate-trainees-6/volontariat-online-redaktion-deutsche-handwerks-zeitung-mwd-561758/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber haben idealerweise bereits journalistische Erfahrung gesammelt durch Praktika und/oder Mitarbeit in unterschiedlichen Medien.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/volontaer-in-bad-woerishofen-gesucht-978058/</link></item><item id="978057"><title>Debatte um Wal Timmy: Kritik an Hass gegen Journalisten im Netz</title><pubDate>1777005049</pubDate><description>Berlin &#x2013; Die Debatte um den gestrandeten Wal Timmy ist nach Einsch&#xE4;tzung von Bettina Steinke&#xA0;deutlich eskaliert. In einem Kommentar in &lt;link http://www.derwesten.de/aktuelles/ostsee-wal-timmy-aktuell-debatte-entgleist-kommentar-id302044937.html _blank&gt;&#x201E;Der Westen&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;kritisiert die Chefredakteurin vor allem den Umgangston gegen&#xFC;ber Journalisten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Diskussion &#xFC;ber den richtigen Umgang mit dem Tier &#x2013; Rettung oder ein Sterbenlassen &#x2013; werde emotional gef&#xFC;hrt, sei aber grunds&#xE4;tzlich legitim. &#x201E;Man darf ihre Meinung teilen. Man darf sie ablehnen. Man darf sie kritisieren &#x2013; auch scharf&#x201C;, schreibt Steinke. Problematisch sei jedoch die Reaktion in Teilen der &#xD6;ffentlichkeit.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Steinke verweist auf zahlreiche Beleidigungen und Drohungen gegen Redakteure. &#x201E;Wer so etwas schreibt, will keine Diskussion mehr. Der will verletzen, einsch&#xFC;chtern, mundtot machen. Das ist nicht &#x201A;Emotion&#x2018;. Das ist Entgleisung&#x201C;, so die Chefredakteurin.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Kritik richtet sich dabei nicht gegen die inhaltliche Auseinandersetzung, sondern gegen die Form. Journalisten seien &#x201E;kein Freiwild&#x201C; und d&#xFC;rften nicht zum Ziel von Hass werden. &#x201E;Wer darauf mit Beleidigungen und Drohungen reagiert, greift nicht nur eine Person an. Er greift die Grundlage unserer offenen Diskussionskultur an&#x201C;, schreibt Steinke.&#xD;
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Die Debatte um &#x201E;Timmy&#x201C; hatte zuvor breite Aufmerksamkeit ausgel&#xF6;st, nachdem das Tier mehrfach in der Ostsee gestrandet war und unterschiedliche Positionen zur Rettung &#xF6;ffentlich diskutiert wurden. Steinke sieht in der Entwicklung der Diskussion ein grunds&#xE4;tzliches Problem: Wenn diese Form der Verrohung akzeptiert werde, gehe es nicht mehr nur um den Umgang mit einem Tier, sondern um den Zustand der gesellschaftlichen Debattenkultur.&#xD;
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Van Erp hatte &#x201E;Saar&#x201C; 2016 in den Niederlanden aus einer klaren &#xDC;berzeugung heraus gegr&#xFC;ndet: Frauen &#xFC;ber 50 verschwinden aus dem Fernsehen, von Covern und aus Kampagnen &#x2013; obwohl sie mitten im Leben stehen. Das Magazin wuchs gegen den Branchentrend und ist bis heute eines der wenigen Printprodukte in den Niederlanden, das Leserinnen gewinnt statt verliert.&#xD;
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&#x201E;Sara&#x201C; ist die deutsche Ausgabe dieses Konzepts. Die Redaktion sitzt teils in Berlin, teils in Amsterdam. In Berlin leitet Nadja Bossmann eine Gruppe deutscher freier Redakteurinnen. Das Amsterdamer Team um stellvertretende Chefredakteurin Gijsje van Bentum verantwortet unter anderem Art Direction, Marketing und &#xDC;bersetzung.&#xD;
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Van Erp erkl&#xE4;rt ihre Motivation: &#x201E;Wir sind &#xFC;berall: in B&#xFC;ros und auf Tanzfl&#xE4;chen, im Fitnessstudio, in der Pflege unserer Eltern und unserer Kinder. Nur in den Medien? Da scheinen wir pl&#xF6;tzlich verschwunden. Genau deshalb gibt es Sara.&#x201C;&#xD;
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Geleitet wird die Akademie von Alexander Marinos, der bislang stellvertretender Chefredakteur der &#x201E;Westdeutschen Allgemeinen Zeitung&#x201C;&#xA0;(WAZ) ist. K&#xFC;nftig wird er als Chefredakteur Aus- und Weiterbildung der Funke Regionalmedien t&#xE4;tig sein.&#xD;
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Die Akademie basiert auf drei S&#xE4;ulen: der Ausbildung von Volont&#xE4;rinnen und Volont&#xE4;ren, der Weiterbildung von Redakteurinnen und Redakteuren sowie dem Coaching von F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften in den Redaktionen. Neben klassischer journalistischer Ausbildung soll verst&#xE4;rkt Wissen zur digitalen Transformation vermittelt werden, darunter Schulungen zu Video, Audio, Social Media sowie zu Moderation und Live-Journalismus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Unsere Vision &#x201A;Journalismus f&#xFC;r eine offene, informierte Gesellschaft&#x2018; h&#xE4;tte unserem Gro&#xDF;vater Jakob Funke sehr gefallen. Ich bin gl&#xFC;cklich, dass unsere neue Akademie f&#xFC;r Journalismus nun mit seinem Namen f&#xFC;r genau diesen Auftrag steht&#x201C;, sagt Verlegerin Julia Becker, Aufsichtsratsvorsitzende der Funke Mediengruppe.&#xD;
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Alexander Marinos bezeichnet seine neue Aufgabe als au&#xDF;ergew&#xF6;hnlich: &#x201E;Wir vermitteln hier nicht nur handwerkliche Exzellenz &#x2013; hier entsteht ein Ort des standort&#xFC;bergreifenden Austauschs und der Innovation.&#x201C; Dabei solle insbesondere die Expertise der eigenen Mitarbeitenden als Referentinnen, Referenten sowie Coaches genutzt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Marinos (54) leitet seit mehr als elf Jahren als stellvertretender Chefredakteur die Lokalredaktionen der WAZ. Zuvor war er Chefredakteur der &#x201E;Esslinger Zeitung&#x201C;&#xA0;sowie stellvertretender Chefredakteur des &#x201E;General-Anzeigers&#x201C;&#xA0;in Bonn. Nach einem Studium der Journalistik, Politikwissenschaften und Philosophie arbeitete er unter anderem f&#xFC;r den WDR, die Nachrichtenagentur ddp sowie in leitenden Funktionen bei Zeitungsgruppen.&#xD;
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&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die FAZ setzt damit nach eigenen Angaben in wirtschaftlich schwierigen Zeiten f&#xFC;r Medien bewusst ein Signal und verfolgt eine antizyklische Strategie. Hintergrund ist die Einsch&#xE4;tzung, dass gesellschaftliche Entwicklungen starke und unabh&#xE4;ngige Medien erfordern, insbesondere mit Formaten, die j&#xFC;ngere Zielgruppen erreichen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#x201E;Mit dem Stellenaufbau setzen wir ein Signal: Die FAZ ist in den vergangenen Jahren im digitalen Bereich stark gewachsen und plant konsequent dessen weiteren Ausbau. Wir investieren in Inhalte, Technologie und Produkte, um digitale Reichweite, Bindung und Erl&#xF6;se nachhaltig zu st&#xE4;rken &#x2013; und so die Zukunftsf&#xE4;higkeit des FAZ-Journalismus f&#xFC;r diese Gesellschaft zu sichern. In einem medialen und gesellschaftlichen Umfeld, das sich kontinuierlich ver&#xE4;ndert&#x201C;, sagt Thomas Lindner, Vorsitzender der Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung der FAZ.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Im Videojournalismus plant die FAZ zus&#xE4;tzliche Formate, neue Erz&#xE4;hlweisen sowie eine st&#xE4;rkere Pr&#xE4;senz auf Plattformen. Parallel dazu sollen die Aktivit&#xE4;ten in sozialen Medien ausgeweitet werden. Im Audio-Bereich ist der Ausbau von Podcast-Angeboten vorgesehen, erg&#xE4;nzt um KI-basierte Formate und Funktionen. Zudem wird die digitale Redaktion verst&#xE4;rkt, um markennahe Themen und den Austausch mit Leserinnen und Lesern auszubauen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#x201E;F&#xFC;r die Redaktion hei&#xDF;t der digitale Ausbau: Wir &#xFC;bertragen das, wof&#xFC;r die FAZ steht &#x2013; unabh&#xE4;ngiger Qualit&#xE4;tsjournalismus, analytische Tiefe und verl&#xE4;ssliche Einordnung &#x2013; konsequent in neue Arbeitsweisen und Erz&#xE4;hlformen. Wir wollen unsere digitalen Angebote noch klarer auf Nutzen und Relevanz f&#xFC;r unsere Leser ausrichten. Zugleich erreicht Journalismus heute viele Menschen &#x2013; gerade auch j&#xFC;ngere Zielgruppen &#x2013; zunehmend &#xFC;ber Video, Audio und soziale Plattformen; dort wollen wir mit der FAZ-Handschrift sichtbar sein&#x201C;, sagt Carsten Knop, Herausgeber f&#xFC;r die Online-Redaktion.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf K&#xFC;nstlicher Intelligenz. Geplant sind der Ausbau von Kompetenzen sowie ein verst&#xE4;rkter Einsatz von KI in Prozessen, Produktentwicklung und Vertrieb. Auch technische Ressourcen sollen erweitert werden, um Entwicklungsprozesse zu beschleunigen und digitale Produkte weiterzuentwickeln.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Die FAZ investiert nach eigenen Angaben seit l&#xE4;ngerem in digitale Produkte und erreichte im vergangenen Jahr erstmals eine verkaufte Digitalauflage von mehr als 300.000 Exemplaren.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Die Polizei traf kurz nach der Aktion ein. Die vier Protestierenden lie&#xDF;en sich widerstandslos abf&#xFC;hren, ihre Personalien wurden aufgenommen. Gegen alle Beteiligten wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Sachbesch&#xE4;digung eingeleitet. Zahlreiche Schaulustige sowie Mitarbeiter des Unternehmens verfolgten den Vorfall. Die Reinigungsarbeiten begannen unmittelbar.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Angaben der Gruppe ist die Aktion Teil einer Protestwoche, die von Montag bis Freitag mit verschiedenen Aktionen in der Hauptstadt stattfindet. In einer Mitteilung bezeichnet die &#x201E;Neue Generation&#x201C; den Axel-Springer-Konzern als Teil einer von ihr so genannten &#x201E;#MerzMafia&#x201C;. Die blaue Farbe stehe dabei symbolisch f&#xFC;r politische Akteure.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bereits zuvor hatte die Gruppe mit weiteren Aktionen auf sich aufmerksam gemacht, darunter eine Besetzung einer Schilderbr&#xFC;cke auf der Stadtautobahn A100 sowie Proteste im Bodemuseum und im Sicherheitsbereich des Reichstagsgeb&#xE4;udes.&#xD;
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</title><pubDate>1776941447</pubDate><description>&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Leipzig &#x2013; Funke-Verlegerin Julia Becker liest dem &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk im &#x201E;Riverboat&#x201C;-Studio des MDR die Leviten. In ihrer Keynote anl&#xE4;sslich der Medientage Mitteldeutschland kritisiert sie ARD und ZDF f&#xFC;r deren Expansionspolitik, berichtet &lt;link http://www.turi2.de _blank&gt;turi2&lt;/link&gt;. Die Sender w&#xFC;rden heute deutlich mehr als &#x201E;Grundversorger&#x201C; sein und in M&#xE4;rkte vordringen, in denen es funktionierende privatwirtschaftliche Gesch&#xE4;ftsmodelle g&#xE4;be. Beckers Meinung nach sollten die Sender dort aktiv werden, wo etwa die Zeitungszustellung nicht mehr wirtschaftlich funktioniert, und sich anderswo zur&#xFC;ckhalten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die Verlegerin stellt au&#xDF;erdem drei weitere Forderungen an die Politik auf: Sie positioniert sich etwa erneut f&#xFC;r eine Digitalabgabe f&#xFC;r gro&#xDF;e Plattformen. Diese sehe sie nicht als Strafe, sondern als Korrektur vorhandener Wettbewerbsverzerrungen. Mit Blick auf KI-Systeme, die sich ungefragt und unbezahlt an journalistischer Arbeit bedienen, spricht sie von &#x201E;Enteignung durch Technologie&#x201C; und fordert einen wirksamen &#x201E;Schutz unseres geistigen Eigentums&#x201C;. In ihrer vierten Forderung nimmt sie die Medienpolitik in den Fokus, die sie aus der Branchen-Nische herausholen und als &#x201E;Demokratiepolitik&#x201C; verstanden wissen will.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Insgesamt betont Becker in ihrer Keynote den Wert von Vertrauen: &#x201E;Vertrauen wird die knappste Ressource unserer Zeit werden und damit auch die wertvollste&#x201C;, so Becker. Noch w&#xFC;rden Studien belegen, dass das Vertrauen in Medien gro&#xDF; ist. Vertrauen sei aber kein Besitzstand, sondern ein Vorschuss. Und der ist aus Beckers Sicht in Gefahr, u. a. durch die Plattformen aus den USA und China. &#x201E;Journalismus ist kein Auslaufmodell, aber auch kein Selbstl&#xE4;ufer.&#x201C;&#xD;
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Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;div data-turn-id-container="request-WEB:5abb0219-10e6-4d22-b9fc-5486ffb1d2d0-24" data-is-intersecting="true"&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div dir="auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="16ba42ad-c441-4b42-9fac-662239e2503b" data-message-model-slug="gpt-5-3-mini" data-turn-start-message="true"&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul data-start="0" data-end="509" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li data-section-id="1k0clcc" data-start="0" data-end="102"&gt;Gestaltung lokaler und regionaler Seiten f&#xFC;r Print- und E-Paper-Ausgaben von Medienmarken&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="rk25fw" data-start="103" data-end="228"&gt;Professionelle und qualit&#xE4;tsorientierte Arbeit mit Unterst&#xFC;tzung einer Layout-KI unter Einhaltung vorgegebener Benchmarks&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1odcrrd" data-start="229" data-end="308"&gt;Sicherstellung einer bestm&#xF6;glichen und fehlerfreien Darstellung der Inhalte&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1jgay7q" data-start="309" data-end="417"&gt;Mitarbeit im Newsroom des RedaktionsNetzwerks Deutschland am Standort Hannover&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="jmsxkn" data-start="418" data-end="509" data-is-last-node=""&gt;Einsatz im Zeitrahmen von 12 bis 20 Uhr sowie Bereitschaft f&#xFC;r Sp&#xE4;t- und Wochenenddienste&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Bewerber k&#xF6;nnen ein abgeschlossenes Studium, Volontariat und/oder Berufserfahrung als Produktionsredakteur vorweisen.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/produktionsredakteur-dmw-print-und-e-paper-561775/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber k&#xF6;nnen ein abgeschlossenes Studium, Volontariat und/oder Berufserfahrung als Produktionsredakteur vorweisen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/produktionsredakteur-print-und-e-paper-in-hannover-gesucht-978039/</link></item><item id="978038"><title>NDR und tagesschau starten neues Sicherheitsformat f&#xFC;r Social Media</title><pubDate>1776927914</pubDate><description>Hamburg &#x2013; Kriege, Krisen und Konflikte pr&#xE4;gen heute den Alltag vieler junger Menschen. Mit dem neuen Format &#x201E;Stabile Zeitenlage&#x201C; auf den tagesschau-Kan&#xE4;len bei YouTube und TikTok wollen NDR und tagesschau Orientierung bieten. Das Angebot soll komplexe sicherheitspolitische Themen verst&#xE4;ndlich erkl&#xE4;ren und regelm&#xE4;&#xDF;ig Fragen aus der Community aufgreifen.&#xD;
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Im Mittelpunkt stehen Themen wie die Sicherheit Europas, die Rolle der NATO oder der Einsatz K&#xFC;nstlicher Intelligenz in Kriegen. Ausgangspunkt der einzelnen Folgen sind Fragen von Nutzerinnen und Nutzern, die journalistisch gepr&#xFC;ft, eingeordnet und visuell aufbereitet werden sollen. Ziel sei es, Zusammenh&#xE4;nge zu vermitteln, ohne zu dramatisieren, und die Inhalte an den Alltag der Zielgruppe anzubinden.&#xD;
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&#x201E;Mit dem neuen Format &#x201A;Stabile Zeitenlage&#x2019; st&#xE4;rken wir gezielt die Einordnung von sicherheitspolitischen Themen, einem der zentralen, aber oft schwer zug&#xE4;nglichen Felder unserer Zeit&#x201C;, sagt Sara Maria Manzo, Leiterin der Unit Digitales Video bei ARD-aktuell. Gerade f&#xFC;r eine j&#xFC;ngere Zielgruppe schaffe das Format verl&#xE4;ssliche Orientierung in einer komplexen Weltlage.&#xD;
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Moderiert wird das Format von NDR-Moderatorin Julia Faltermeier. Sie f&#xFC;hrt durch die Videos und macht nach Angaben der Redaktion transparent, wie Einsch&#xE4;tzungen entstehen. Die erste Folge besch&#xE4;ftigt sich mit der Frage, wie es am ersten Tag des Iran-Krieges m&#xF6;glich war, zentrale Akteure eines Regimes schnell auszuschalten, und welche Rolle K&#xFC;nstliche Intelligenz dabei gespielt haben k&#xF6;nnte. Dabei wird unter anderem das KI-System &#x201E;Maven Smart System&#x201C; thematisiert, das gro&#xDF;e Datenmengen aus Kamera-, Drohnen- und Satellitenaufnahmen auswertet und milit&#xE4;rische Ziele vorschl&#xE4;gt.&#xD;
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Die Redaktion arbeitet laut NDR eng mit dem Podcast-Team &#x201E;Streitkr&#xE4;fte und Strategien&#x201C; zusammen, das bereits seit Jahren sicherheitspolitische Analysen liefert. Dessen Expertinnen und Experten sollen regelm&#xE4;&#xDF;ig im neuen Format zu sehen sein. &#x201E;Mit &#x201A;Stabile Zeitenlage&#x2019; bauen wir auf der gro&#xDF;en Expertise von &#x201A;Streitkr&#xE4;fte und Strategien&#x2019; auf und &#xFC;bersetzen sie f&#xFC;r ein j&#xFC;ngeres Publikum&#x201C;, sagt Jasmin Klofta, Abteilungsleiterin Innovation im Programmbereich Information des NDR.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Mit der Aktion setze man ein Zeichen gegen Antisemitismus und f&#xFC;r die j&#xFC;disch-christlich gepr&#xE4;gte Kultur Europas, erkl&#xE4;rte &#x201E;Tagespost&#x201C;-Sprecher Mirco Wei&#xDF;. Der Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 habe auch in Deutschland massiven Antisemitismus offengelegt. Chefredakteurin Franziska Harter sagte, Juden und Christen eine der Glaube an einen liebenden Gott und der gemeinsame Auftrag, f&#xFC;r Menschenw&#xFC;rde einzustehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Juden als &#x201E;&#xE4;ltere Br&#xFC;der&#x201C; der Christen&lt;/strong&gt;&#xD;
Engel schreibt in seinem Gastbeitrag, seit dem &#xDC;berfall der Hamas erreichten ihn immer wieder solidarische Zuschriften. Diese k&#xE4;men allerdings meistens von christlichen Lesern. Sein Gastbeitrag solle daher auch ein Dank an sie sein. Als besonders alarmierend bezeichnete er einen &#x201E;israelbezogenen Menschenhass&#x201C; in Deutschland. Viele Juden im Land f&#xFC;hlten sich von der eigenen Heimat entfremdet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zudem erinnerte Engel an Papst Johannes Paul II., der die Juden vor 40 Jahren bei seinem Besuch der Synagoge in Rom als die &#x201E;&#xE4;lteren Br&#xFC;der im Glauben&#x201C; der Christen bezeichnet hatte. Den Angaben zufolge ist der Zeitpunkt der Kooperation bewusst zum 40. Jahrestag des Synagogen-Besuchs des Papstes gew&#xE4;hlt. Die Leser der Zeitung &#x201E;Die Tagespost&#x201C; sollten die gemeinsame Erscheinung als Einladung sehen, um die &#x201E;J&#xFC;dische Allgemeine&#x201C; kennenzulernen und gemeinsam ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen, erkl&#xE4;rte die katholische Wochenzeitung.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
dpa-Nachrichtenchef Froben Homburger schreibt auf X: &#x201E;Wie traurig. Er war ein wirklich streitbarer Geist, aber auch im Dissens nie pers&#xF6;nlich verletzend. Den Angeh&#xF6;rigen von Herzen mein Beileid.&#x201C;&#xD;
Andreas Hallaschka besuchte ab 1985 die Henri-Nannen-Schule und war ab 1987 Redakteur bei verschiedenen Magazinen des Verlags Gruner + Jahr. 1992 wurde er stellvertretender Leiter des Auslandsressorts des Stern, 1995 Leiter des Berliner B&#xFC;ros und 1996 Leiter des Sportressorts. 2000 wurde er Chefredakteur des Magazins Fit for Fun. Von 2002 bis 2016 war er Chefredakteur des Merian. Hallaschka schrieb verschiedene Reisef&#xFC;hrer sowie eine Biografie des Schauspielers Armin Mueller-Stahl.&#xD;
Hallaschka ist verheiratet und hat vier Kinder. Sein j&#xFC;ngerer Bruder ist der Moderator Steffen Hallaschka.&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der Journalist Andreas Hallaschka ist im Alter von 63 Jahren &#xFC;berraschend gestorben. Kollegen und Weggef&#xE4;hrten w&#xFC;rdigen ihn als streitbaren und zugleich herzlichen Menschen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/ehemaliger-merian-chefredakteur-andreas-hallaschka-gestorben-978033/</link></item><item id="978030"><title>Medienstaatsminister Weimer warnt vor &#x201E;Mediazid&#x201C;</title><pubDate>1776852457</pubDate><description>Leipzig (KNA) &#x2013; Medienstaatsminister Wolfram Weimer hat vor einem &#x201E;Mediazid&#x201C; in Deutschland gewarnt. Bei der Er&#xF6;ffnung der Mitteldeutschen Medientage in Leipzig sagte der parteilose Politiker, das Wort habe er k&#xFC;rzlich bei einem Treffen mit Verlegern geh&#xF6;rt. &#x201E;Ich finde die Vokabel nicht so falsch. Es droht ein Mediazid, wenn wir die Dinge so laufen lassen&#x201C;, sagte Weimer.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Deutschland erlebe &#x201E;statt Vielfalt eine immer st&#xE4;rkere Verengung in mehreren Dimensionen&#x201C;. Dazu z&#xE4;hlen f&#xFC;r Weimer der Werbemarkt, der Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Daten sowie technologische Kompetenz: &#x201E;All das wandert in k&#xFC;rzester Zeit auf die Big-Tech-Plattformen&#x201C;, so Weimer.&#xD;
Dies sei keine &#x201E;Kritik an den Googles an sich. Was die machen, ist v&#xF6;llig legitim&#x201C;. Die Plattformen verfolgten ihre berechtigten wirtschaftlichen Ziele. &#x201E;Das Problem ist nur, sie sind so erfolgreich, dass sie unser gesamtes Freiheitssystem zerst&#xF6;ren&#x201C;, sagte Weimer. Daher m&#xFC;sse der ordnungspolitische Rahmen der digitalen Welt neu sortiert werden.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&lt;strong&gt;Bei Plattformabgabe auf Kurs&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Die privaten Medienunternehmen m&#xFC;ssten in diesem Zusammenhang von Werbebeschr&#xE4;nkungen befreit werden, forderte Weimer. Beim bisher nur eingeschr&#xE4;nkten Direktmarketing von Verlagen habe man jetzt einen ersten Erfolg erzielt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;Auf Kurs sieht Weimer auch die von ihm vorgeschlagene Digitalabgabe f&#xFC;r gro&#xDF;e Plattformen, die einen &#x201E;fairen Anteil an Einnahmen&#x201C; der Tech-Konzerne an die Medien zur&#xFC;ckgeben soll. &#x201E;Ich habe jetzt eine breite parlamentarische Mehrheit und R&#xFC;ckendeckung von CDU und SPD&#x201C;, sagte Weimer. Auch die L&#xE4;nder h&#xE4;tten sich im Bundesrat hinter das Konzept gestellt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#x201E;Die CSU will am liebsten gar nichts&#x201C;, r&#xE4;umte Weimer ein, zudem setze sich die SPD &#x201E;f&#xFC;r ein klassisches Steuermodell&#x201C; ein. Sein Mittelweg der Plattformabgabe sei hier die vern&#xFC;nftige L&#xF6;sung, sagte Weimer, da eine Steuer nur in den allgemeinen Bundeshaushalt flie&#xDF;en w&#xFC;rde und nicht gezielt den Medien zugutek&#xE4;me.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Mit Blick auf die Landtagswahlen im Herbst in Ostdeutschland warnte Weimer, dies k&#xF6;nnte &#x201E;zu einem Defining Moment der Republik und unseres Mediensystems&#x201C; werden. &#x201E;Wir m&#xFC;ssen schauen, dass unsere Demokratie nicht aus einer anderen Seite eine Schlagseite bekommt und wir in einem ganz anderen Land aufwachen, als wir wollen.&#x201C;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Bei den Medientagen Mitteldeutschland warnt Wolfram Weimer vor einem &#x201E;Mediazid&#x201C; und fordert neue Regeln f&#xFC;r die digitale Welt. Bei der geplanten Plattformabgabe sieht sich der parteilose Medienstaatsminister auf Kurs.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/medienstaatsminister-weimer-warnt-vor-mediazid-978030/</link></item><item id="978029"><title>&#x201E;Neues Betriebssystem&#x201C; und &#x201E;gr&#xF6;&#xDF;te Disruption&#x201C;: Stimmen von Medientage M&#xFC;nchen</title><pubDate>1776848112</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013; &#x201E;KI ist nicht der Feind des Journalismus. KI ist das neue Betriebssystem unserer Branche&#x201C;, sagt Helge Fuhst, seit Mitte M&#xE4;rz Chef von Springers Premium-Gruppe um &#x201E;Welt&#x201C;, &#x201E;Politico&#x201C; und &#x201E;Business Insider&#x201C;, in seiner Er&#xF6;ffnungskeynote der Konferenz &#x201E;AI &amp; Media&#x201C; der Medientage M&#xFC;nchen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zwei Tage lang diskutieren Film- und Medienschaffende, Kreative und KI-Pioniere in der Hochschule f&#xFC;r Film und Fernsehen &#xFC;ber den Einsatz K&#xFC;nstlicher Intelligenz in Film, TV, Werbung und Journalismus. Das Thema sei inzwischen so gro&#xDF;, dass es im Rahmen der regul&#xE4;ren Medientage M&#xFC;nchen gar nicht abzubilden sei, berichtet Stefan Sutor, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer des Veranstalters Medien.Bayern. &lt;link http://www.turi2.de/community/medientage-muenchen-ai-media/ _blank&gt;turi2-Redakteur Bj&#xF6;rn Czieslik fasst den Er&#xF6;ffnungsgipfel zusammen.&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Fuhst beginnt seine Keynote mit einem mutma&#xDF;lich KI-generierten Video des neuen iranischen F&#xFC;hrers Mojtaba Khamenei, den bisher kein unabh&#xE4;ngiger Zeuge in echt gesehen hat. Selbst ob er &#xFC;berhaupt noch lebt, ist unklar. &#x201E;Wer im Informationskrieg bestehen will, muss die Werkzeuge der synthetischen Welt besser beherrschen als die Gegner der Wahrheit und damit klug und verantwortungsvoll umgehen&#x201C;, appelliert Fuhst. Um Deepfakes zu entlarven, m&#xFC;sse man wissen, wie sie aufgebaut sind. Der Unterschied zwischen Manipulation und Fortschritt sei Transparenz: &#x201E;W&#xE4;hrend Diktaturen KI nutzen, um Menschen zu bel&#xFC;gen, nutzen wir sie, um den Journalismus zu st&#xE4;rken.&#x201C; Dazu m&#xFC;sse KI in Redaktionen aber gelebt werden. Tech und Redaktion d&#xFC;rften keine getrennten Welten mehr sein. &#x201E;KI muss in den Redaktionen so selbstverst&#xE4;ndlich werden wie das CMS oder Outlook im t&#xE4;glichen Gebrauch.&#x201C; Wer heute noch &#xFC;ber das Ob diskutiere, so Fuhst, agiere &#x201E;wie ein Chefredakteur im Jahr 1996, der dar&#xFC;ber nachdachte, ob man dieses Internet wirklich braucht&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Vertrauen, Markenst&#xE4;rke und die zentrale Rolle menschlicher journalistischer Standards in einer KI-gepr&#xE4;gten Medienwelt&lt;/li&gt; &lt;li&gt;KI als tiefgreifende Disruption, Chancen f&#xFC;r Medienh&#xE4;user und Herausforderungen f&#xFC;r den Wirtschaftsstandort Europa&lt;/li&gt; &lt;li&gt;KI als Chance f&#xFC;r die Kreativindustrie, insbesondere f&#xFC;r Reichweite, Monetarisierung und Inhaltsmoderation auf Plattformen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Herausforderungen f&#xFC;r Medienaufsicht und Risiken f&#xFC;r Vielfalt durch KI sowie F&#xF6;rderung von KI-Kompetenzen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Neue kreative M&#xF6;glichkeiten und beschleunigte Prozesse in der Film- und Contentproduktion durch KI&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;link http://www.turi2.de/community/medientage-muenchen-ai-media/ _blank&gt;Zu den Themen&lt;/link&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Auf der Konferenz &#x201E;AI &amp; Media&#x201C; der Medientage M&#xFC;nchen diskutieren Branchenvertreter &#xFC;ber die Rolle K&#xFC;nstlicher Intelligenz im Journalismus und in der Medienproduktion. Im Mittelpunkt stehen Chancen, Risiken und der grundlegende Wandel der Branche.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/neues-betriebssystem-und-groesste-disruption-stimmen-von-medientage-muenchen-978029/</link></item><item id="978028"><title>Redakteur in M&#xFC;nster gesucht</title><pubDate>1776847525</pubDate><description>M&#xFC;nster&#xA0;&#x2013; Der Lebensmittel Praxis Verlag&#xA0;sucht einen Redakteur (w/m).&#xA0;&#xD;
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Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;div data-turn-id-container="request-WEB:5abb0219-10e6-4d22-b9fc-5486ffb1d2d0-3" data-is-intersecting="true"&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div dir="auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="13b0c63a-c9a2-4bcb-a6ff-52975b169856" data-message-model-slug="gpt-5-3" data-turn-start-message="true"&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul data-start="0" data-end="907" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li data-section-id="tvbzef" data-start="0" data-end="141"&gt;Beschreibung, Analyse und Kommentierung von Entwicklungen in der deutschen und internationalen Lebensmittelbranche mit inhaltlicher Tiefe&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1yo0p25" data-start="142" data-end="278"&gt;Erstellung von Beitr&#xE4;gen f&#xFC;r Print- und Digitalangebote der Lebensmittel Praxis sowie weiterer Fachmedien des Landwirtschaftsverlags&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="9fd1xb" data-start="279" data-end="386"&gt;Verfassen journalistischer Texte in unterschiedlichen Darstellungsformen, insbesondere Magazin-Features&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="wbgk9e" data-start="387" data-end="460"&gt;Produktion von kurzen, ansprechenden Inhalten f&#xFC;r Social-Media-Kan&#xE4;le&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="jiwvbn" data-start="461" data-end="555"&gt;Entwicklung und Einbringung von Ideen zur Weiterentwicklung der Print- und Digitalangebote&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1dyilb6" data-start="556" data-end="632"&gt;Mitwirkung an der Ausarbeitung und Optimierung journalistischer Konzepte&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="145uv9h" data-start="633" data-end="751"&gt;Konzeptionelle Gestaltung von Programmen f&#xFC;r Live-Journalismus-Veranstaltungen sowie ggf. Mitwirkung auf der B&#xFC;hne&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="dglxlc" data-start="752" data-end="820"&gt;F&#xF6;rderung der Vernetzung von Akteuren der Lebensmittelwirtschaft&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1gvc4jb" data-start="821" data-end="907" data-is-last-node=""&gt;Beteiligung an Planung und Umsetzung von Community-Formaten und Branchenwettbewerben&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Bewerber sind Journalisten aus Leidenschaft, die die Herausforderungen der Medienbranche kennen.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-mwd-561721/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber sind Journalisten aus Leidenschaft, die die Herausforderungen der Medienbranche kennen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/redakteur-in-muenster-gesucht-978028/</link></item><item id="978026"><title>DJV fordert Einsatz f&#xFC;r in Syrien inhaftierte Journalistin</title><pubDate>1776845796</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat Bundesau&#xDF;enminister Johann Wadephul aufgefordert, sich bei der syrischen &#xDC;bergangsregierung f&#xFC;r die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelmann einzusetzen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Medienberichten wird Michelmann gemeinsam mit ihrem kurdischen Kollegen Ahmet Polat im syrischen Aleppo in einem Gef&#xE4;ngnis in Isolationshaft festgehalten. Unklar ist bislang, welche Vorw&#xFC;rfe den beiden Journalisten gemacht werden. Sie waren am 18. Januar in Raqqa von Milit&#xE4;reinheiten verschleppt worden.&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#x201E;Wenn eine deutsche Journalistin ohne Anklage verschleppt und inhaftiert wird, ist es unverzichtbar, dass das Ausw&#xE4;rtige Amt alle Hebel f&#xFC;r ihre Freilassung in Bewegung setzt&#x201C;, erkl&#xE4;rte DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
Michelmann lebt seit mehreren Jahren in Syrien und berichtet f&#xFC;r kurdische Medien &#xFC;ber die Lage in den Autonomiegebieten. Die syrische &#xDC;bergangsregierung hatte noch vor Kurzem angegeben, keine Kenntnis &#xFC;ber ihr Schicksal zu haben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der Deutsche Journalisten-Verband dr&#xE4;ngt Bundesau&#xDF;enminister Johann Wadephul, sich f&#xFC;r die Freilassung der in Syrien festgehaltenen Journalistin Eva Maria Michelmann einzusetzen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/djv-fordert-einsatz-fuer-in-syrien-inhaftierte-journalistin-978026/</link></item><item id="978015"><title>Gericht: Rundfunkbeitrag ist nicht verfassungswidrig</title><pubDate>1776761417</pubDate><description>Mannheim (KNA) &#x2013; Die Pflicht zur Zahlung des Rundfunkbeitrags verst&#xF6;&#xDF;t nicht gegen die Verfassung. Das hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-W&#xFC;rttemberg am Dienstag in Mannheim entschieden. Die Kl&#xE4;ger waren der Meinung, der &#xF6;ffentlich-rechtliche Rundfunk berichte einseitig zugunsten linker Parteien und progressiver Positionen. Deshalb wollten sie vom Gericht feststellen lassen, dass die Pflicht zur Zahlung des Beitrags gegen die Verfassung verst&#xF6;&#xDF;t.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Gericht ist dieser Einsch&#xE4;tzung nicht gefolgt. Zwar ist es seit einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im vergangenen Jahr theoretisch m&#xF6;glich, dass Verwaltungsgerichte den Beitrag f&#xFC;r unrechtm&#xE4;&#xDF;ig erkl&#xE4;ren, wenn der &#xF6;ffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland insgesamt seinen Auftrag verfehlen w&#xFC;rde. Das sei aber derzeit nicht der Fall, so das Mannheimer Gericht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Verantwortung der Aufsichtsgremien&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Rundfunk decke durch umfangreiche Angebote in Fernsehen, H&#xF6;rfunk und Mediathek die Bereiche Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung einschlie&#xDF;lich Sport jeweils in ihrer vollen Breite ab, so die Richter in einer Pressemitteilung zum Urteil. Au&#xDF;erdem verwies das Gericht auf die Verantwortung des Gesetzgebers und der Aufsichtsgremien, also zum Beispiel der Rundfunk-, H&#xF6;rfunk- und Fernsehr&#xE4;te, um &#xFC;ber die Vielfalt und Ausgewogenheit des Programms und die Erf&#xFC;llung des Auftrags zu wachen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Kl&#xE4;ger hatten au&#xDF;erdem behauptet, dass die &#xF6;ffentlich-rechtlichen Anstalten die Grunds&#xE4;tze der Sparsamkeit systematisch verletzen, weil Intendanten und andere F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte zu viel verdienen w&#xFC;rden. Hier sah sich der Verwaltungsgerichtshof nicht zust&#xE4;ndig und wies diesen Teil der Klage deshalb ebenfalls ab.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Revision nicht zugelassen&lt;/strong&gt;&#xD;
Bedenken &#xE4;u&#xDF;erten die Richter &#xFC;ber die Einsch&#xE4;tzung des Bundesverwaltungsgerichts, nach der Personen, die gegen den Rundfunkbeitrag klagen wollen, zun&#xE4;chst ein aufwendiges juristisches Gutachten vorlegen m&#xFC;ssen, ob der &#xF6;ffentlich-rechtliche Rundfunk seinen Auftrag verfehle. Weil ein solches Gutachten teuer sein k&#xF6;nne, f&#xFC;rchte man, dass ein m&#xF6;glicher Erfolg einer Klage von der wirtschaftlichen Leistungsf&#xE4;higkeit des Rundfunkbeitragspflichtigen abh&#xE4;ngen k&#xF6;nnte. Das d&#xFC;rfe nicht passieren, so die Richter.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Mannheimer Gericht lie&#xDF; eine Revision des Urteils beim Bundesverwaltungsgericht nicht zu. Gegen diese Entscheidung k&#xF6;nnen die Kl&#xE4;ger aber noch eine sogenannte Nichtzulassungsbeschwerde einlegen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Seit vergangenem Jahr k&#xF6;nnen Menschen vor Verwaltungsgerichten gegen den Rundfunkbeitrag klagen, wenn sie glauben, dass die Anstalten ihren Auftrag verfehlen. Ein erstes Urteil zeigt: Das ist nicht der Fall.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/gericht-rundfunkbeitrag-ist-nicht-verfassungswidrig-978015/</link></item><item id="978014"><title>DJV ruft zu Demonstration f&#xFC;r Deutsche Welle auf</title><pubDate>1776761222</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat zur Teilnahme an einer Demonstration unter dem Motto &#x201E;F&#xFC;r eine starke Deutsche Welle! F&#xFC;r Dialog und Medienfreiheit &#x2013; weltweit&#x201C; am 22. April in Berlin aufgerufen. Die Veranstaltung richtet sich an Gewerkschafter, Journalistinnen und Journalisten der Deutschen Welle sowie politisch Interessierte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Demonstrationszug beginnt um 14 Uhr an der Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz und endet um 15 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor. Dort soll unter anderem der DJV-Bundesvorsitzende Mika Beuster sprechen. Zudem ist die Enth&#xFC;llung einer Plastik des D&#xFC;sseldorfer Karnevalswagenbauers Jacques Tilly geplant. Sie tr&#xE4;gt den Slogan &#x201E;Deutsche Welle gek&#xFC;rzt &#x2013; Autokraten jubeln&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Hintergrund der Demonstration sind geplante Einsparungen bei der Deutschen Welle in H&#xF6;he von 21 Millionen Euro. Diese k&#xF6;nnten den Angaben zufolge den Wegfall von mindestens 160 Vollzeitstellen zur Folge haben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der DJV kritisiert die K&#xFC;rzungen und sieht darin ein falsches Signal angesichts internationaler Herausforderungen f&#xFC;r Medienfreiheit und demokratische Strukturen.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der Deutsche Journalisten-Verband mobilisiert f&#xFC;r eine Kundgebung gegen geplante Einsparungen beim Auslandssender Deutsche Welle. Die Demonstration findet am 22. April in Berlin statt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/djv-ruft-zu-demonstration-fuer-deutsche-welle-auf-978014/</link></item><item id="978010"><title>Zwischen Front und Formulierung: Kriegsberichterstattung unter Druck</title><pubDate>1776745276</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;In einem Beitrag im &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1253-journalismus-darf-nicht-zum-sprachrohr-von-kriegsparteien-werden.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt; kritisiert die Kriegsreporterin Sophia Maier die Praxis, in der Kriegsberichterstattung Aussagen von Konfliktparteien h&#xE4;ufig unkritisch &#xFC;bernommen werden. Insbesondere staatliche oder milit&#xE4;rische Verlautbarungen w&#xFC;rden oft als Fakten behandelt, obwohl sie zun&#xE4;chst Teil strategischer Kommunikation seien.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Maier beschreibt, dass dadurch verk&#xFC;rzte oder verzerrte Darstellungen entstehen k&#xF6;nnen, die komplexe Lagen im Krieg nicht angemessen abbilden. Die wiederholte &#xDC;bernahme solcher Narrative habe zudem Folgen f&#xFC;r die Wahrnehmung journalistischer Medien selbst. In Teilen der Gesellschaft wachse das Misstrauen gegen&#xFC;ber klassischen Nachrichtenangeboten, da diese als einseitig oder unzureichend kontextualisiert wahrgenommen w&#xFC;rden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Als Konsequenz fordert Maier eine st&#xE4;rkere journalistische Distanz gegen&#xFC;ber den Aussagen von Kriegsparteien. Notwendig sei es, Informationen konsequent einzuordnen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und Unklarheiten im Krieg auch als solche stehen zu lassen. Pr&#xE4;zise Sprache und sorgf&#xE4;ltige Kontextualisierung seien dabei zentrale Voraussetzungen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1253-journalismus-darf-nicht-zum-sprachrohr-von-kriegsparteien-werden.html _blank&gt;Zum ganzen Artikel&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sophia Maier ist studierte Demokratiewissenschaftlerin, Journalistin und Kriegsreporterin. Sie arbeitet als TV-Reporterin, schreibt f&#xFC;r &#xFC;berregionale Medien und berichtet aus internationalen Konflikt- und Krisengebieten, unter anderem aus dem Nahen Osten, der Ukraine und Afghanistan. Zudem ist sie in Podcasts und Talkformaten pr&#xE4;sent und teilt ihre Recherchen und Eindr&#xFC;cke auch &#xFC;ber Social Media.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Kriegsreporterin Sophia Maier warnt vor einer Berichterstattung, die zu h&#xE4;ufig Deutungen von Konfliktparteien &#xFC;bernimmt, und fordert mehr Distanz, Kontext und sprachliche Pr&#xE4;zision im Journalismus.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/zwischen-front-und-formulierung-kriegsberichterstattung-unter-druck-978010/</link></item><item id="978009"><title>Vom Schreiber zum Rechercheur: Das neue Anforderungsprofil an Wirtschaftsjournalisten</title><pubDate>1776744614</pubDate><description>&lt;div&gt;D&#xFC;sseldorf &#x2013; Der Arbeitsmarkt im Wirtschaftsjournalismus ver&#xE4;ndert sich sp&#xFC;rbar: Redaktionen stellen selektiver ein und erwarten mehr als solide Schreibe und Fachwissen. Roland Karle hat f&#xFC;r &#x201E;&lt;link https://shop.oberauer.com/medien/wirtschaftsjournalist-in/903/wirtschaftsjournalist-in-2026-02 _blank&gt;Wirtschaftsjournalist:in&lt;/link&gt;&#xA0;zum Einstieg, zur Karriere und zu den Perspektiven im Beruf&#x201C; nachgefragt. Die Antworten von Kirsten Ludowig, stellvertretende Chefredakteurin des &#x201E;Handelsblatt&#x201C;.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was m&#xFC;ssen Wirtschafts- und Finanzjournalisten heute besonders gut k&#xF6;nnen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In einer Welt voller KI-generierter Inhalte, darauf verweist Kirsten Ludowig, &#x201E;gewinnen exklusive Informationen, Tiefe und Verl&#xE4;sslichkeit im Journalismus an Wert &#x2013; und damit die klassischen Reportert&#xE4;tigkeiten Netzwerken und Recherchieren&#x201C;. Die stellvertretende &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Chefredakteurin schaut genau hin: &#x201E;Ist jemand offen, neugierig, hartn&#xE4;ckig, gr&#xFC;ndlich und bereit, die Extrameile zu gehen? Hat er/sie das schon unter Beweis gestellt?&#x201C;&#xA0;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mit welchem Profil hat man die besten Chancen?&#xA0;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Handwerk sollte man gelernt haben, in einem Volontariat oder an einer Journalistenschule, sagt &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Vize Kirsten Ludowig. &#x201E;Wirtschafts- oder Finanzprofi muss niemand sein, aber Lust darauf haben, es zu werden.&#x201C; Und: &#x201E;Resilienz wird zur Schl&#xFC;sselkompetenz&#x201C;, folgert sie aus all den Krisen und der Desinformation, der schwindenden Pressefreiheit und hohem Ver&#xE4;nderungsdruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Braucht es mehr als fr&#xFC;her Multitalente?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Entscheidend sei aber nicht, so Kirsten Ludowig, dass jede oder jeder alles kann, sondern dass Teams gemeinsam alle Kompetenzen abdecken. &#x201E;Ich schaue daher darauf, dass Journalistinnen und Journalisten teamf&#xE4;hig sind &#x2013; und sich auch mal zur&#xFC;cknehmen k&#xF6;nnen. Die Zeit der Einzelk&#xE4;mpfer und Ellenbogen ist vorbei.&#x201C;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Rolle spielt KI f&#xFC;r den Beruf?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;F&#xFC;r Kirsten Ludowig m&#xFC;ssen Journalisten offen f&#xFC;r KI-Tools im Arbeitsalltag sein. &#x201E;Vorne liegen werden jene, die KI als Assistenten begreifen &#x2013; und die gewonnene Zeit in das investieren, was Journalismus ausmacht: Geschichten erz&#xE4;hlen, die noch niemand erz&#xE4;hlt hat.&#x201C;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie werden Redaktionen auf Talente aufmerksam?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das &#x201E;Handelsblatt&#x201C; scannt kontinuierlich den Markt im Wirtschafts- und Finanzjournalismus, aber auch dar&#xFC;ber hinaus, sagt Kirsten Ludowig. Wer regelm&#xE4;&#xDF;ig Scoops liefert, Debatten anst&#xF6;&#xDF;t, M&#xE4;rkte bewegt, Inhalte journalistisch spannend aufzubereiten (zum Beispiel mit Daten und Zahlen), wer sich schnell entwickelt hat &#x2013; all das sind Kriterien, um ins Blickfeld zu geraten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auf LinkedIn postet Kirsten Ludowig eine Zusammenfassung ihres Standpunkts zu der Umfrage: &#x201E;Mein Fazit: Entscheidend ist nicht, dass jede oder jeder alles kann. Entscheidend ist, dass Teams gemeinsam alles abdecken. Und ich bin sehr froh, dass das beim &#x201E;Handelsblatt&#x201C;&#xA0;genauso ist! Wer teamf&#xE4;hig ist, wer sich auch mal zur&#xFC;cknehmen kann &#x2013; der ist heute gefragt.&#xD;
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Und ja: KI ver&#xE4;ndert unseren Alltag massiv. Entscheidend ist, sie als Assistenten zu nutzen &#x2013; und die gewonnene Zeit in das zu investieren, was Journalismus ausmacht: Netzwerken, Recherchieren und Geschichten erz&#xE4;hlen, die noch niemand erz&#xE4;hlt hat.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Ich schaue deswegen vor allem: Ist jemand offen, neugierig, hartn&#xE4;ckig, gr&#xFC;ndlich und bereit, die Extrameile zu gehen? Hat er/sie das schon unter Beweis gestellt? Das Handwerk sollte man gelernt haben. Wirtschafts- oder Finanzprofi muss niemand sein, aber Lust darauf haben, es zu werden.&#x201C;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/wirtschaftsjournalist-in/903/wirtschaftsjournalist-in-2026-02?_gl=1*18b0qbf*_ga*MTA3OTE3MjAzNS4xNzY5Mzk3MDA1*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzczNTIwMTEkbzEyMSRnMSR0MTc3NzM1MjAxNiRqNTUkbDAkaDE5MzI3NzAwNw.. _blank&gt;Zur ganzen Geschichte&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;strong&gt;Must-Reads in der aktuellen&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/wirtschaftsjournalist-in/903/wirtschaftsjournalist-in-2026-02?_gl=1*18b0qbf*_ga*MTA3OTE3MjAzNS4xNzY5Mzk3MDA1*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzczNTIwMTEkbzEyMSRnMSR0MTc3NzM1MjAxNiRqNTUkbDAkaDE5MzI3NzAwNw.. _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Karriere im Ressort Wirtschaft.&#xA0;Welche Profile gefragt sind, was Chefredakteure erwarten und wie der Einstieg gelingt&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Branchengefl&#xFC;ster.&#xA0;WiWo kommt mit Pferde-St&#xE4;rke, &#x201E;Impulse&#x201C; mit KI-Storycoach&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die Inbox als Goldmine.&#xA0;Verschlafen deutsche Verlage den Newsletter-Boom?&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Der neue Arbeitsmarkt.&#xA0;Wen und was Wirtschaftsredaktionen suchen. Zehn Fragen und Antworten zu Arbeitsmarkt, Geh&#xE4;lter, Karriere und KI.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;dpa-AFX.&#xA0;Wie das Gesch&#xE4;ft der Agentur in der Nische funktioniert.&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die Besten des Jahres.&#xA0;Preisverleihung der Wirtschaftsjournalisten und Unternehmenssprecherinnen des Jahres&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&#x201E;Ich habe jede Krise mitgenommen&#x201C;.&#xA0;Harald Hamprecht hat in 13 Jahren bei Opel sechs CEOs und wechselvolle Zeiten erlebt&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Der Respekt vor so viel Text.&#xA0;SZ-Redakteur Jannis Br&#xFC;hl &#xFC;ber seine Arbeit am Buch &#x201E;Disruption&#x201C;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Follow the Money.&#xA0;Das niederl&#xE4;ndische Investigativmedium will expandieren&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Gasmarkt.&#xA0;Verl&#xE4;ssliche Daten und die wichtigsten Quellen zu LNGStr&#xF6;men&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Letzte Worte.&#xA0;Luca Schallenberger&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="attributes-topics-element"&gt;&lt;div class="article--properties-list"&gt;&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;div class="article--properties-item"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Wen und was Wirtschaftsredaktionen wirklich suchen. Fragen und Antworten zu Arbeitsmarkt, Geh&#xE4;ltern, Karriere und KI.  Kirsten Ludowig, stellvertretende &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Chefredakteurin, antwortet.&#xD;
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Welche Rolle spielt KI f&#xFC;r den Beruf?</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/vom-schreiber-zum-rechercheur-das-neue-anforderungsprofil-an-wirtschaftsjournalisten-978009/</link></item><item id="978008"><title>&#x201E;Konsequent furchtlos&#x201C; &#x2013; Julian Reichelt &#xFC;ber &#x201E;Nius&#x201C;, Politik und den Werbemarkt</title><pubDate>1776744391</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;&#x201E;Nius&#x201C;-Chefredakteur Julian Reichelt sagt dem &#x201E;Spiegel&#x201C;, seine Website wolle &#x201E;im brutalst linkspolitisch getriebenen Werbemarkt die Disruption erzeugen, die wir schon im politischen Betrieb und in der Medienbranche erzeugt haben&#x201C;. &#x201E;Linke Verschw&#xF6;rungen&#x201C; scheinen bei Reichelt &#x201E;&#xFC;berall zu sein&#x201C;, kommentiert die siebenk&#xF6;pfige Autoren-Riege, darunter Alexander K&#xFC;hn, Ann-Katrin M&#xFC;ller und Anton Rainer, die das Nachrichtenmagazin f&#xFC;r den kritischen Text &#xFC;ber die rechtspopulistische Website auff&#xE4;hrt. Die Sache mit dem Werbemarkt sei auch &#x201E;gar nicht so wichtig&#x201C;, weil Reichelt mit Frank Gotthardt einen multimillionenschweren &#x201E;M&#xE4;zen&#x201C; im R&#xFC;cken habe. Das Blatt zitiert anonyme Beobachter, die das Verh&#xE4;ltnis zwischen Reichelt und seinem G&#xF6;nner mit dem zwischen Vater und Sohn vergleichen. Der Ex-&#x201E;Bild&#x201C;-Mann sei inzwischen Gotthardts wichtigster Ratgeber.&#xD;
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F&#xFC;r den &#x201E;Spiegel&#x201C;-Text habe Reichelt zun&#xE4;chst nur ein Hintergrundgespr&#xE4;ch zugesagt, sp&#xE4;ter jedoch Zitate daraus freigegeben, so das Nachrichtenmagazin. Reichelt sehe sich weiter als Journalist, schr&#xE4;nke aber ein: &#x201E;Nur beim Thema der wirtschaftlich zerst&#xF6;rerischen Klimaideologie verfalle ich in meinen Kommentaren manchmal in Eifertum und Aktivismus.&#x201C; Er habe sich nicht radikalisiert, sondern sei &#x201E;konsequent furchtlos geworden&#x201C; und &#x201E;Teil einer medialen Befreiungsbewegung&#x201C;. Seine Website habe sein Publikum untersuchen lassen und herausgefunden, dass die CDU-W&#xE4;hlerschaft st&#xE4;rker repr&#xE4;sentiert sei als die der AfD. Die Christdemokraten &#x201E;wollen st&#xE4;ndig mit uns reden&#x201C;, gibt er an. Reichelt glaube mittlerweile, dass es einen &#x201E;tiefen Staat&#x201C; gebe. Der &#x201E;Spiegel&#x201C; beurteilt die &#x201E;wie nebenbei&#x201C; gemachte &#xC4;u&#xDF;erung Reichelts als eine &#x201E;demokratiezersetzende Verschw&#xF6;rungserz&#xE4;hlung&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dass Reichelt mit seiner Arbeit &#x201E;Empfehlungsschreiben&#x201C; f&#xFC;r eine CDU-AfD-Regierung ausstelle, relativiere der &#x201E;Nius&#x201C;-Chef &#x201E;nur ein St&#xFC;ck weit&#x201C;: &#x201E;Ich bin nicht f&#xFC;r Schwarz-Blau, wenn die AfD so ist, wie sie aktuell ist.&#x201C; Das &#x201E;Geschichtsverst&#xE4;ndnis&#x201C; der Partei sei &#x201E;gruselig&#x201C;. &#x201E;Die CDU sollte die AfD aufspalten: die radikalsten raus, die normalen lassen, dann kann man schauen&#x201C;, empfiehlt der fr&#xFC;here Springer-Journalist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>&#x201E;Nius&#x201C;-Chefredakteur Julian Reichelt &#xE4;u&#xDF;ert sich im &#x201E;Spiegel&#x201C; zu politischer Ausrichtung, wirtschaftlichem Umfeld und seiner Rolle im Medienmarkt. Die Redaktion sieht in seinen Aussagen auch Verschw&#xF6;rungserz&#xE4;hlungen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/konsequent-furchtlos-julian-reichelt-ueber-nius-politik-und-den-werbemarkt-978008/</link></item><item id="978007"><title>KI-Hacks f&#xFC;r den Redaktionsalltag: Drei Tools, die sofort Zeit sparen</title><pubDate>1776743699</pubDate><description>Berlin &#x2013; Die rasante Entwicklung K&#xFC;nstlicher Intelligenz ver&#xE4;ndert Arbeitsweisen und Entscheidungsprozesse in Medienh&#xE4;usern grundlegend. Michael Klems&#xA0;stellt im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/885/kress-pro-2026-01?_gl=1*1ia2ehj*_ga*MTY5OTI4NTI3NS4xNzc0MzU3ODc0*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzQ2MDUwMjMkbzkkZzEkdDE3NzQ2MTE3MDAkajU5JGwwJGg2MDEwMzg1NDI. _blank&gt;&#x201E;40 KI-Hacks, die Sie noch nicht kennen &#x2013; aber sofort anwenden sollten&#x201C;&lt;/link&gt; vor.&#xA0;Ein Auszug:&#xD;
&#xA0;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;1. Google NotebookLM &#x2013; Das Strategiepapier als pers&#xF6;nliches Executive-Briefing h&#xF6;ren&lt;/strong&gt;&#xD;
Ein untersch&#xE4;tzter Hebel f&#xFC;r Entscheider ist die Audio-Funktion von NotebookLM. Laden Sie einen Beitrag oder ein Paper in ein Notebook und geben Sie einen pr&#xE4;zisen Auftrag: &#x201E;Erstelle ein 10-min&#xFC;tiges Executive-Briefing mit Fokus auf Chancen, Risiken, KPIs und offenen Entscheidungsfragen.&#x201C; NotebookLM verdichtet Inhalte strukturiert, statt sie nur vorzulesen. Das Ergebnis h&#xF6;ren Sie im Auto oder zwischen Terminen. Erg&#xE4;nzen Sie anschlie&#xDF;end: &#x201E;Welche kritischen R&#xFC;ckfragen sollte ich stellen?&#x201C; So entsteht aus einem statischen PDF eine aktive Vorbereitung. Kein zus&#xE4;tzlicher Termin, keine Extra-Lesezeit, aber deutlich bessere Gespr&#xE4;chsf&#xFC;hrung im Meeting.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Perplexity Pro &#x2013; Das zitierf&#xE4;hige 15-Minuten-Dossier&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wenn es schnell gehen muss, sind klare Quellen entscheidend. Aktivieren Sie in Perplexity Pro die Funktion &#x201E;Deep Research&#x201C; und formulieren Sie eine pr&#xE4;zise Anfrage, etwa: &#x201E;Erstelle ein einseitiges Briefing zur Entwicklung des deutschen Medienmarkts 2025&#x2013;2026 mit Quellenangaben, Investitionstrends und Risiken.&#x201C; Das System recherchiert mehrstufig, wertet aktuelle Webquellen aus und erstellt eine strukturierte Zusammenfassung mit nachvollziehbaren Zitationen. &#xDC;ber gezielte Follow-ups lassen sich einzelne Aspekte &#x2013; etwa Wettbewerber oder regulatorische Entwicklungen &#x2013; vertiefen. Innerhalb von rund 15 Minuten entsteht so ein kompaktes Lagebild mit klaren Quellen, das sich direkt in ein Briefing &#xFC;bernehmen l&#xE4;sst &#x2013; deutlich schneller als eine manuelle Recherche &#xFC;ber zahlreiche Browser-Tabs.&#xD;
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&lt;strong&gt;3.&#xA0;Freepik &#x2013; Vom Whitepaper zur visuell klaren Entscheidungsfolie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Textlastige Reports verlieren im Management schnell an Wirkung. Kopieren Sie die f&#xFC;nf zentralen Aussagen Ihres Whitepapers in Freepik und formulieren Sie einen klaren Auftrag: &#x201E;Erstelle eine minimalistische Executive-Infografik mit f&#xFC;nf KPI-Bl&#xF6;cken, Corporate-Farben Blau und Grau, geeignet f&#xFC;r eine Vorstandspr&#xE4;sentation.&#x201C; Die Umsetzung erfolgt &#xFC;ber den Freepik AI Image Generator, der auf Modellen wie Flux oder Ideogram basiert und Text-zu-Bild-Generierung f&#xFC;r strukturierte Visuals nutzt. Innerhalb weniger Minuten entsteht eine visuelle Verdichtung, die Argumente klar strukturiert darstellt. &#xDC;ber Funktionen wie &#x201E;Reimagine&#x201C; lassen sich anschlie&#xDF;end Varianten f&#xFC;r Social Media, Newsletter oder interne Kommunikation erzeugen. So wird aus einem statischen Dokument ein visuelles Entscheidungsinstrument &#x2013; ohne Design-Briefing, ohne Wartezeit, aber mit deutlich h&#xF6;herer Aufmerksamkeit im Meeting.&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/885/kress-pro-2026-01?_gl=1*1ia2ehj*_ga*MTY5OTI4NTI3NS4xNzc0MzU3ODc0*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzQ2MDUwMjMkbzkkZzEkdDE3NzQ2MTE3MDAkajU5JGwwJGg2MDEwMzg1NDI. _blank&gt;Zu den 40 Hacks&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Strategiepapiere h&#xF6;ren statt lesen, Dossiers in Minuten erstellen, Inhalte visuell aufbereiten: KI er&#xF6;ffnet neue M&#xF6;glichkeiten f&#xFC;r journalistische Arbeit. Michael Klems zeigt 40 praxisnahe Anwendungen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/ki-hacks-fuer-den-redaktionsalltag-drei-tools-die-sofort-zeit-sparen-978007/</link></item><item id="978006"><title>Anne Tafferner wird neue RTL-West-Moderatorin</title><pubDate>1776743574</pubDate><description>K&#xF6;ln &#x2013;&#xA0;Anne Tafferner wird neue Moderatorin bei RTL West. Die 32-J&#xE4;hrige ist seit 2018 Teil der Redaktion und als Reporterin bekannt &#x2013; viele Zuschauer kennen sie als Blumenfee, die Menschen im Namen anderer mit einem Blumenstrau&#xDF; &#xFC;berrascht.&#xA0;&#xD;
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Tafferner studierte Sprache, Literatur und Kultur in Gie&#xDF;en, volontierte anschlie&#xDF;end beim K&#xF6;lner Express und kam dann als Jungredakteurin zu RTL West. &#x201E;Schon in der Schulzeit war Journalismus mein Favorit. Und Fernsehen war immer das Ziel&#x201C;, sagt sie. Dass sie nun auch moderieren kann, sei &#x201E;ein Geschenk&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
RTL-West-Chef J&#xF6;rg Zajonc lobt die Neue: &#x201E;Locker und authentisch vor der Kamera, mit einer wunderbar herzlichen Ausstrahlung. Und das Wichtigste: Sie hat wirklich Ahnung von dem, was sie macht.&#x201C;&#xD;
Auf die Premiere hat sich Tafferner intensiv vorbereitet: T&#xE4;glich vier Studioproben mit Moderationskollege Sebastian Reddig, dazu Unterst&#xFC;tzung von Kollegin und enger Freundin Daria Semcov. K&#xFC;nftig wird sie sich die Moderation abwechselnd mit Claudia Hessel, Daria Semcov und Sebastian Reddig teilen.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die 32-J&#xE4;hrige ist seit 2018 Teil der Redaktion und als Reporterin bekannt &#x2013; viele Zuschauer kennen sie als Blumenfee.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/anne-tafferner-wird-neue-rtl-west-moderatorin-978006/</link></item><item id="978005"><title>Redakteur in Vallendar gesucht</title><pubDate>1776743237</pubDate><description>Vallendar&#xA0;&#x2013; WHU &#x2013; Otto Beisheim School of Management&#xA0;sucht einen Redakteur (w/m).&#xA0;&#xD;
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Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-section-id="1qgz3mp" data-start="19" data-end="207"&gt;Mitglied der Herausgeber-Redaktion der Fachzeitschrift &#x201E;Controlling &amp; Management Review&#x201C;&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="10u26lq" data-start="208" data-end="269"&gt;Kommunikation mit Autorinnen und Autoren sowie dem Verlag&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="is198s" data-start="270" data-end="318"&gt;Konzeption und Realisierung von Heftausgaben&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="9b1x37" data-start="319" data-end="410"&gt;Redaktionelle Bearbeitung von Beitr&#xE4;gen sowie selbst&#xE4;ndige Erstellung von Textelementen&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="16q6nbs" data-start="411" data-end="463"&gt;Betreuung des Prozesses der Druckfahnenkorrektur&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="aa239h" data-start="464" data-end="529" data-is-last-node=""&gt;Weiterentwicklung der Zeitschrift durch Einbringung neuer Ideen&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber bringen ein abgeschlossenes Hochschulstudium (in BWL oder verwandter Fachrichtung) mit.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-mit-journalistischem-hintergrund-5/redakteur-wmd-561517/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen ein abgeschlossenes Hochschulstudium (in BWL oder verwandter Fachrichtung) mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/redakteur-in-vallendar-gesucht-978005/</link></item><item id="978003"><title>Deutschsprachige Verleger fordern klare Regeln f&#xFC;r KI und Plattformen</title><pubDate>1776742531</pubDate><description>Luxemburg (KNA) &#x2013; Die Verlegerverb&#xE4;nde aus Deutschland, &#xD6;sterreich, der Schweiz und Luxemburg fordern klare Rahmenbedingungen f&#xFC;r den Umgang von Plattformen und K&#xFC;nstlicher Intelligenz mit journalistischen Inhalten. Die jetzt ver&#xF6;ffentlichte &#x201E;Erkl&#xE4;rung von Luxemburg&#x201C; soll die Medienvielfalt und faire Wettbewerbsbedingungen garantieren und so die wirtschaftliche Basis unabh&#xE4;ngiger Medien sichern.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Wer den Informationsfluss kontrolliert, kontrolliert die Demokratie&#x201C;, so Michelle Cloos, Generaldirektorin des &#x201E;Tageblatt Luxemburg&#x201C;. Diese Kontrolle d&#xFC;rfe nicht von digitalen Gatekeepern monopolisiert werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Verb&#xE4;nde fordern in der Erkl&#xE4;rung mehr Transparenz bei Algorithmen, Quellen und Rankinglogiken und bessere M&#xF6;glichkeiten f&#xFC;r Medienh&#xE4;user, die Rechte an ihren Inhalten durchzusetzen. Au&#xDF;erdem wollen sie eine verpflichtende Verg&#xFC;tung f&#xFC;r die Nutzung journalistischer Inhalte durch Dritte und eine diskriminierungsfreie Auffindbarkeit journalistischer Angebote im Netz.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Plattformen sollen Journalismus mitfinanzieren&lt;/strong&gt;&#xD;
Zudem soll es klare Grenzen f&#xFC;r KI-generierte Inhalte der marktbeherrschenden Plattformen geben. Die Erkl&#xE4;rung kritisiert die marktverzerrenden Praktiken der Plattformen und fordert, dass sich diese k&#xFC;nftig an der Finanzierung journalistischer Inhalte beteiligen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mit Blick auf das Recht auf Vergessen d&#xFC;rfe es zudem nicht zur &#x201E;Umschreibung der Geschichte&#x201C; kommen. Journalistische Archive m&#xFC;ssen insbesondere bei Themen von &#xF6;ffentlichem Interesse vollst&#xE4;ndig erhalten bleiben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
An der &#x201E;Luxemburger Erkl&#xE4;rung&#x201C; sind neben der Editpress aus Luxemburg der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) aus Deutschland, der Verlegerverband Schweizer Medien (VSM) und der Verband &#xD6;sterreichischer Zeitungen (V&#xD6;Z) beteiligt.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die Verlegerverb&#xE4;nde aus Deutschland, &#xD6;sterreich, der Schweiz und Luxemburg haben ein gemeinsames Positionspapier beschlossen. Darin fordern sie eine Beschr&#xE4;nkung der Macht von Plattformen und Grenzen f&#xFC;r KI-generierte Inhalte.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/deutschsprachige-verleger-fordern-klare-regeln-fuer-ki-und-plattformen-978003/</link></item><item id="977999"><title>&#x201E;Punkt 12&#x201C; setzt k&#xFC;nftig auf feste Moderations-Duos</title><pubDate>1776676959</pubDate><description>K&#xF6;ln &#x2013;&#xA0;Das RTL-Mittagsmagazin &#x201E;Punkt 12&#x201C; wird k&#xFC;nftig von festen Moderations-Duos pr&#xE4;sentiert. Wie der Sender mitteilt, folgt die Umstellung auf eine mehrmonatige Testphase, in der das Konzept bereits erprobt wurde.&#xD;
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Demnach moderieren weiterhin Katja Burkard und Bernd Fuchs im Wechsel. Neu als Duo im Einsatz sind Angela Finger-Erben und Daniel Fischer. Finger-Erben soll ihre Premiere bei &#x201E;Punkt 12&#x201C; am 18. Mai feiern. Zum erweiterten Moderationsteam geh&#xF6;rt au&#xDF;erdem weiterhin Sabrina Ilski.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mit der Umstellung reagiert RTL auf Erfahrungen aus der Testphase. Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Martin Gradl erkl&#xE4;rte, diese habe gezeigt, dass die Doppelmoderation die Struktur der Sendung ver&#xE4;ndere und zus&#xE4;tzliche Perspektiven erm&#xF6;gliche. Ziel sei es, die dreist&#xFC;ndige Live-Sendung inhaltlich anders zu gestalten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch der stellvertretende Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer von RTL News, Wolf-Ulrich Sch&#xFC;ler, verwies auf die Rolle der Moderationsteams. Beide Duo-Konstellationen seien bereits eingespielt und sollten die Sendung k&#xFC;nftig gemeinsam pr&#xE4;gen.&#xD;
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Im Zentrum des Verfahrens steht die Frage, wie ein Treffen im November 2023 in einem Hotel bei Potsdam rechtlich und journalistisch einzuordnen ist. &#xDC;ber die Veranstaltung, an der auch Politiker von AfD und CDU teilgenommen haben sollen, hatte &#x201E;Correctiv&#x201C; im Januar 2024 berichtet. Der Beitrag l&#xF6;ste bundesweit Demonstrationen gegen Rassismus und Ausgrenzung aus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Landgericht Berlin untersagte unter anderem die Aussage, es habe sich bei dem in Potsdam vorgestellten Konzept der &#x201E;Remigration&#x201C; um einen &#x201E;Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsb&#xFC;rger&#x201C; gehandelt. Die Richter bezeichneten diese Formulierung als &#x201E;nicht nur im Wesentlichen unwahr, sondern gleichzeitig als unklar, ungenau und unvollst&#xE4;ndig&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Die Bewertung der Pressekammer verharmlost den rechtsextremen Gehalt des in Potsdam vorgestellten Konzeptes von Martin Sellner&#x201C;, sagte &#x201E;Correctiv&#x201C;-Chefredakteur Justus von Daniels der Deutschen Presse-Agentur.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die rechtliche Bewertung der Berichterstattung f&#xE4;llt bislang unterschiedlich aus. So hatte das Landgericht Hamburg Ende 2025 Klagen anderer Beteiligter abgewiesen. Die Richter kamen zu dem Schluss, dass es sich bei der umstrittenen Formulierung nicht zwingend um eine Tatsachenbehauptung, sondern um eine einordnende Meinungs&#xE4;u&#xDF;erung handeln k&#xF6;nne.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der juristische Vertreter einer der Beteiligten sprach hingegen von einer &#x201E;T&#xE4;uschung der Leser&#x201C;. &#x201E;Das Landgericht Berlin hat die Potsdam-Legende Correctivs in allen Kernaussagen widerlegt und verboten&#x201C;, sagte der Anwalt Carsten Brennecke der &#x201E;Welt&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Correctiv&#x201C; wiederum sieht sich durch die Berliner Entscheidung in zentralen Punkten nicht widerlegt und verweist auf fr&#xFC;here Urteile, in denen die Berichterstattung als zul&#xE4;ssig bewertet worden sei. Zudem widerspreche die aktuelle Begr&#xFC;ndung aus Sicht der Redaktion auch anderen gerichtlichen Einordnungen des Begriffs &#x201E;Remigration&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Verfahren wird nun im Berufungsverfahren weitergef&#xFC;hrt. Ein Termin f&#xFC;r eine Entscheidung steht noch nicht fest.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
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In der Sendung vom 7. Oktober 2022 hatte B&#xF6;hmermann dem damaligen Pr&#xE4;sidenten des Bundesamts f&#xFC;r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Sch&#xF6;nbohm, eine N&#xE4;he zu russischen Geheimdiensten nahegelegt und ihn als &#x201E;Cyberclown&#x201C; bezeichnet. F&#xFC;r Sch&#xF6;nbohm hatte die Ausstrahlung weitreichende Folgen: Die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser ordnete seine Versetzung an. B&#xF6;hmermann bewertete die Vorw&#xFC;rfe sp&#xE4;ter als &#x201E;angemessen&#x201C;, das ZDF stellte sich hinter die Sendung.&#xD;
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Sch&#xF6;nbohm ging juristisch gegen die Vorg&#xE4;nge vor. Eine Klage gegen das Bundesinnenministerium wegen Mobbings blieb erfolglos. In einem weiteren Verfahren gegen das ZDF gab ihm das Landgericht M&#xFC;nchen I teilweise recht, lehnte jedoch eine Geldentsch&#xE4;digung ab. Beide Seiten legten Berufung ein.&#xD;
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Das OLG M&#xFC;nchen lie&#xDF; nun erkennen, dass es der Einsch&#xE4;tzung der Vorinstanz folgen k&#xF6;nnte. Demnach h&#xE4;tten die beanstandeten Passagen beim Publikum den Eindruck erweckt, Sch&#xF6;nbohm habe Kontakte zu russischen Geheimdiensten unterhalten. Dies stelle eine schwere Verletzung seines Pers&#xF6;nlichkeitsrechts dar, zumal die entsprechenden Aussagen unzutreffend gewesen seien.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Zentrum der Sendung stand Sch&#xF6;nbohms fr&#xFC;here N&#xE4;he zum Verein &#x201E;Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e. V.&#x201C;, dem Verbindungen nach Russland nachgesagt wurden. Konkrete Belege f&#xFC;r Spionagevorw&#xFC;rfe gegen Sch&#xF6;nbohm gibt es bis heute nicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Senat regte einen Vergleich an: Das ZDF k&#xF6;nnte eine richtigstellende Erkl&#xE4;rung abgeben und damit zur Rehabilitierung Sch&#xF6;nbohms beitragen. Im Gegenzug k&#xF6;nnte dieser auf eine finanzielle Entsch&#xE4;digung verzichten. Ob es zu einer Einigung kommt, ist offen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Im Streit um eine Ausgabe des &#x201E;ZDF Magazin Royale&#x201C; deutet sich vor dem Oberlandesgericht eine Niederlage f&#xFC;r das ZDF an. Die Richter sehen in zentralen Aussagen der Sendung eine schwere Pers&#xF6;nlichkeitsrechtsverletzung und stellen die journalistische Sorgfalt infrage.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/gericht-ruegt-boehmermann-schlampige-recherche-im-fall-schoenbohm-977987/</link></item><item id="977986"><title>Wenn der Chef nicht handelt: Wie Besch&#xE4;ftigte aus der Dauerkrise herauskommen</title><pubDate>1776653775</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;K&#xFC;rzlich sa&#xDF; ich beim Jahrestreffen einer Redaktionsleitung mit ihren Mitarbeitern aus den Au&#xDF;enredaktionen. Geplant war, die Ergebnisse des Vorjahres zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und die interne Zusammenarbeit zu verbessern. Doch bald zeichnete sich ab: Fast alle Kollegen waren ersch&#xF6;pft, manche w&#xFC;tend, einige zynisch. Durchweg trugen sie die gleichen Probleme vor: zu viele Anforderungen und Aufgaben, zu wenige Stellen, teilweise veraltete Technik, keine Wertsch&#xE4;tzung. Es hatte die Hoffnung gegeben, dass KI sie entlasten w&#xFC;rde, aber bei dem, was ihnen wirklich fehlte, war sie kaum eine Hilfe.&#xD;
&lt;br /&gt;Trotzdem versuchten diese Redakteure jeweils auf ihre Weise, das Beste aus ihrer Situation zu machen, &#x201E;um den Laden am Laufen zu halten&#x201C;. Verbessern konnten sie sie jedoch nicht. So vergingen die Jahre, in denen sie trotzdem ihre Arbeit erledigten, sich beschwerten, vertr&#xF6;sten lie&#xDF;en, wieder Hoffnung sch&#xF6;pften, wenn irgendwo eine halbe Stelle geschaffen wurde. Aber im Grunde blieben die Probleme ungel&#xF6;st, und das ist eine Situation, in der sich heute viele Berufst&#xE4;tige befinden: Sie k&#xF6;nnen die Probleme, die ihnen das Arbeiten schwermachen, selbst nicht l&#xF6;sen, m&#xFC;ssen aber mit den Folgen klarkommen. Ihre Vorgesetzten k&#xF6;nnen oder wollen nicht helfen. Was tun in solch einem Dilemma?&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Nicht dauerhaft mit den Arbeitsbedingungen arrangieren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die generelle Wirtschaftslage und der Arbeitsmarkt speziell in der Medienbranche sind nicht so, als dass man empfehlen w&#xFC;rde, dann eben &#x201E;einfach hinzuschmei&#xDF;en und sich was Neues zu suchen&#x201C;, auch wenn es diese un&#xFC;berlegten K&#xFC;ndigungen gibt. Das bedeutet jedoch nicht, dass man jahrelang unter seinen Arbeitsbedingungen leiden und dauerhaft mit den Folgen von Entscheidungen leben m&#xFC;sste, die man selbst nie so getroffen h&#xE4;tte. Wichtig f&#xFC;r Mitarbeiter ohne h&#xF6;here F&#xFC;hrungsverantwortung (z. B. Team-, Ressort- und Redaktionsleiter, Redakteure und Reporter) ist, klar zu unterscheiden, welche Schritte f&#xFC;r sie sinnvoll sind &#x2013; und was ihnen nicht helfen wird, sondern eher schaden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das k&#xF6;nnen und sollten Mitarbeiter tun, wenn ihr Chef die Probleme nicht l&#xF6;st:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Grenzen erkennen: Man kann erwarten, dass ein Mitarbeiter zun&#xE4;chst versucht, ein Problem am Arbeitsplatz selbst zu l&#xF6;sen bzw. abzumildern. Aber das hat seine Grenzen bei strukturellen Problemen (z. B. Unterbesetzung, fehlendes Budget).&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Zeit f&#xFC;r Ver&#xE4;nderung einplanen: Wer etwas ver&#xE4;ndern will, braucht Zeit, um das vorzubereiten, zu planen und umzusetzen. Das geht nicht, wenn man sich komplett vom Tagesgesch&#xE4;ft vereinnahmen l&#xE4;sst. Daher hier ein wenig zur&#xFC;ckfahren.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Eigene Wahrnehmung &#xFC;berpr&#xFC;fen: Der Austausch mit einem kompetenten externen Gespr&#xE4;chspartner (z. B. Mentor, Coach) hilft, die Gedanken und Gef&#xFC;hle zu ordnen, die Lage und die Machbarkeit m&#xF6;glicher Auswege neutral zu beurteilen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Vom Alltagsgesch&#xE4;ft l&#xF6;sen: Grunds&#xE4;tzliche Probleme lassen sich nicht mit Detailverbesserungen l&#xF6;sen. Wer seine Lage generell verbessern will, muss &#xFC;ber die aktuellen Schwierigkeiten hinausdenken und Grundsatzfragen angehen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Fakten zusammentragen: Neutrale Informationen helfen, subjektive Empfindungen zu &#xFC;berpr&#xFC;fen, und schaffen eine fundierte Gespr&#xE4;chsgrundlage. Beispiel: Bei Arbeits&#xFC;berlastung die &#xFC;bertragenen Aufgaben mit Zeitbedarf protokollieren.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Gespr&#xE4;ch mit Vorgesetzten: Nach ausreichender Vorbereitung braucht es das Gespr&#xE4;ch mit dem Chef (z. B. zu mehr Stellen im Team). Hier sollte man seine Fakten und das Anliegen vortragen &#x2013; immer ruhig, h&#xF6;flich und verbindlich.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Nichts erzwingen wollen: Ist das Anliegen platziert, muss man abwarten und beobachten. Wird es ernst genommen, eine L&#xF6;sung angegangen? Ein- bis zwei Nachfragen sind akzeptabel, geschieht trotzdem nichts, hat man seine Antwort.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Konsequenzen ziehen: Keine Arbeitsstelle ist es wert, sich jahrelang zu streiten, aufzureiben oder gar krank zu werden. L&#xE4;sst sich keine L&#xF6;sung finden, ist es an der Zeit, eine eigene Entscheidung zu treffen, n&#xE4;mlich intern oder extern zu wechseln.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Ausweichende Antworten bedeuten: Nein&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu diesen Empfehlungen gibt es Vorgehensweisen, die Mitarbeiter vermeiden sollten. Dazu geh&#xF6;rt erstens, seine Forderungen mit wachsendem Nachdruck durchsetzen zu wollen. Immer neue Nachfragen in der gleichen Sache, in sch&#xE4;rferem Ton, emotionale Ausbr&#xFC;che oder gar Drohungen (&#x201E;Mir reicht es hier langsam&#x201C;, &#x201E;Lange mache ich das nicht mehr mit&#x201C;) verh&#xE4;rten die Fronten, k&#xF6;nnen zu einer Abmahnung f&#xFC;hren oder gleich als eigene K&#xFC;ndigung ausgelegt werden. Diesem Verhalten liegt oft der Irrtum zugrunde, nicht richtig verstanden worden zu sein. Doch sp&#xE4;testens nach zwei, drei Gespr&#xE4;chen hat der Chef schon verstanden. Vage, ausweichende oder unverbindliche Antworten (&#x201E;Wir m&#xFC;ssen mal schauen&#x201C;, &#x201E;Lass uns sp&#xE4;ter noch mal reden&#x201C;) sind diplomatisch f&#xFC;r: Nein.&#xD;
&lt;br /&gt;Ein zweiter Fehler ist, als Mitarbeiter dauerhaft die Folgen von falschen Entscheidungen auf h&#xF6;herer Ebene zu tragen. Beispiel: Wenn der Arbeitgeber keine Vertretung f&#xFC;r absehbare Abwesenheiten (Krankheit, Urlaube) mehr einplant, dann st&#xE4;ndig f&#xFC;r zwei oder mehr zu arbeiten. Hier treffen falsch verstandene Hilfsbereitschaft und der Irrtum, unersetzlich zu sein, auf den Missbrauch des Teamgeistes und des Wunsches nach Selbstbestimmung (mehr dazu in meinem Ratgeber &#x201E;Ich will doch nur meinen Job machen&#x201C;). Der dritte Fehler ist, seinen Chef f&#xFC;hren zu wollen. Das ist eine klare Grenz&#xFC;berschreitung und geht selten gut. Wer wirklich meint, es besser als der Chef zu k&#xF6;nnen, sollte konsequent sein &#x2013; und sich nicht mehr streiten, sondern eine eigene F&#xFC;hrungsposition anderswo anstreben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/wenn-zustimmung-in-die-irre-fuehrt-warum-ki-kein-guter-ratgeber-ist-977919/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Warum KI&#xA0;kein guter Ratgeber ist&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Viele Probleme im Arbeitsalltag lassen sich von Mitarbeitenden nicht selbst l&#xF6;sen &#x2013; und bleiben dennoch an ihnen h&#xE4;ngen. Karrierecoach Attila Albert zeigt, welche Strategien im Dilemma helfen &#x2013; und welche Fehler die Lage versch&#xE4;rfen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/wenn-der-chef-nicht-handelt-wie-beschaeftigte-aus-der-dauerkrise-herauskommen-977986/</link></item><item id="977985"><title>Neustart nach Auszeit: Burgard geht als Global Reporter nach Tel Aviv</title><pubDate>1776653613</pubDate><description>Berlin/Tel Aviv &#x2013;&#xA0;Jan Philipp Burgard wird k&#xFC;nftig als Global Reporter bei Axel Springer die Nahost-Berichterstattung mit Sitz in Tel Aviv verantworten. Der Zeitpunkt &#x2013; noch unklar. Er werde seine neue Funktion antreten, sobald er von seiner schweren Herzoperation vollst&#xE4;ndig genesen sei, hei&#xDF;t es.&#xD;
Burgard hatte Mitte Januar seine Funktion als Chefredakteur der Welt-Gruppe aus gesundheitlichen Gr&#xFC;nden mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Journalist wehrte sich damals gegen Presseberichte &#xFC;ber ein m&#xF6;gliches Fehlverhalten. Springer stellte sich hinter ihn und widersprach den Darstellungen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auf seinem neuen Posten folgt Burgard auf Constantin Schreiber, der sich als Global Reporter ab dem 1. Mai auf seine Podcast-Formate konzentrieren und damit die Content-Creator-Initiative von Axel Springer st&#xE4;rken soll. Schreiber werde k&#xFC;nftig aus famili&#xE4;ren Gr&#xFC;nden von Deutschland aus arbeiten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Tim R&#xF6;hn, Senior Editor des Global Reporters Network, kommentiert: &#x201E;F&#xFC;r unser Ziel, noch mehr hochwertige und exklusive Inhalte aus der Nahost-Region zu generieren, wird Jan Philipp Burgard eine wichtige und exzellente Verst&#xE4;rkung sein."&#xD;
&#xA0;&#xD;
Seine journalistische Laufbahn begann Burgard beim &#x201E;Iserlohner Kreisanzeiger&#x201C;, es folgten Stationen bei der &#x201E;Zeit&#x201C;, dem &#x201E;Handelsblatt&#x201C;&#xA0;und &#x201E;Focus&#x201C;. Von 2017 bis 2021 berichtete er als ARD-Korrespondent aus den USA &#x2013; in dieser Zeit erschienen seine B&#xFC;cher &#x201E;Mensch, Amerika!" und &#x201E;Ausgetr&#xE4;umt, Amerika?", das ein Bestseller wurde. Von 2021 bis 2024 war er Chefredakteur des Nachrichtensenders &#x201E;Welt&#x201C;, seit 2025 leitete er die gesamte Welt-Gruppe. F&#xFC;r seine Arbeit wurde Burgard zweifach mit dem RIAS Medienpreis ausgezeichnet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Global Reporters Network wurde im M&#xE4;rz 2025 gestartet und b&#xFC;ndelt marken&#xFC;bergreifende Recherchen der Springer-Medien. Dem Netzwerk geh&#xF6;ren neben Burgard und Schreiber unter anderem Paul Ronzheimer (&#x201E;Bild&#x201C;), Anne McElvoy (&#x201E;Politico&#x201C;) und Marc Felix Serrao (&#x201E;Welt&#x201C;) an.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Nach seinem R&#xFC;ckzug als Chefredakteur der Welt-Gruppe &#xFC;bernimmt Jan Philipp Burgard k&#xFC;nftig eine internationale Rolle bei Axel Springer &#x2013; sobald er sich vollst&#xE4;ndig von einer schweren Herzoperation erholt hat.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/neustart-nach-auszeit-burgard-geht-als-global-reporter-nach-tel-aviv-977985/</link></item><item id="977984"><title>&#x201E;Wir wollten wissen, warum sie in dieses Chaos zur&#xFC;ckkehren&#x201C; &#x2013; Jan Jessen &#xFC;ber ein Dorf im Krieg</title><pubDate>1776653133</pubDate><description>Essen &#x2013; Der Krieg gegen die Ukraine hat unz&#xE4;hlige Orte verw&#xFC;stet und Leben f&#xFC;r immer ver&#xE4;ndert und zerst&#xF6;rt. Jan Jessen, Krisen- und Konfliktjournalist der Funke Mediengruppe und Politikchef der NRZ, berichtet von seinen Begegnungen mit dem schwer zerst&#xF6;rten Dorf Possad-Pokrowske, das er seit 2022 begleitet. Eine Geschichte vom langsamen Wiederaufbau an der ehemaligen Frontlinie und von den Menschen, die trotz anhaltender Gefahr nicht aufgeben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie sind Sie 2022 auf das Dorf Possad-Pokrowske aufmerksam geworden?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Jan Jessen:&lt;/em&gt; Im November 2022 sind wir nach Cherson gefahren. Das ist die einzige Regionalhauptstadt, die von den Russen nach der Invasion erobert werden konnte. Wenige Tage vor unserer Fahrt war die Stadt befreit worden. Auf der Fahrt von Mykolajiw nach Cherson fuhren wir durch Possad-Pokrowske. Damals war das Dorf eine v&#xF6;llig zerst&#xF6;rte Ruinenlandschaft. Aber in den Tr&#xFC;mmern sahen wir Menschen. Deswegen entschieden wir, zu halten und mit den Leuten zu reden. Wir wollten wissen, was sie dazu bewogen hatte, in dieses Chaos zur&#xFC;ckzukehren, wie ihre Pl&#xE4;ne f&#xFC;r die Zukunft sind, wie sie ihr Dorf wieder aufbauen wollen. Wir erfuhren, dass die Front zwischen M&#xE4;rz und Oktober 2022 durch Possad-Pokrowske gef&#xFC;hrt hatte. Im Dorf hatten ukrainische Soldaten Position bezogen, davor russische. Jeden Tag waren bis zu 400 Geschosse eingeschlagen. Am Tag unseres Besuches waren etwa 150 der ehemals 2800 Bewohnerinnen und Bewohner zur&#xFC;ckgekehrt. Wir f&#xFC;hrten damals viele Interviews, waren vom Mut der Menschen und ihrem Willen zum Wiederaufbau begeistert. Im Dorf gab es zu diesem Zeitpunkt keinen Strom, kein flie&#xDF;endes Wasser, keine Heizung. Im Dezember sind wir dann zur&#xFC;ckgekommen, mit einem Transporter voller Generatoren, Powerbanks, Solarlampen, Kettens&#xE4;gen, Akkus und Invertern, die unter anderem Funke mit einer Spende von 40.000 Euro finanziert hatte. Seitdem war ich ein Dutzend Mal in dem Dorf, um zu berichten, aber auch, um die Menschen beim Wiederaufbau zu unterst&#xFC;tzen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Viele Menschen sind 2022 aus dem Dorf an der Kriegsfront geflohen, viele H&#xE4;user wurden zerst&#xF6;rt. Was hat sich seitdem durch das Wiederaufbau-Programm ver&#xE4;ndert?&lt;/strong&gt;&#xD;
W&#xE4;hrend der Gefechte lebten nur etwa 30 der urspr&#xFC;nglich 2800 Bewohnerinnen und Bewohner im Dorf. Jetzt sind etwa 750 zur&#xFC;ckgekehrt. Verschiedene Hilfsorganisationen haben in den vergangenen Jahren Unterst&#xFC;tzung beim Wiederaufbau geleistet. Die ukrainische Regierung hat zwar angek&#xFC;ndigt, Possad-Pokrowske zu einem Modelldorf zu entwickeln und entsprechend aufzubauen, auch der Pr&#xE4;sident war vor Ort. Aber der Wiederaufbau l&#xE4;uft schleppend. Die Stra&#xDF;e durch das Dorf ist repariert, mittlerweile liegen Gas- und Wasserleitungen, auch der Strom flie&#xDF;t in einigen Teilen. Einige neue H&#xE4;user stehen als Rohbauten. Die meisten Blindg&#xE4;nger sind ger&#xE4;umt. Die Bauern bestellen wieder ihre Felder. Aber das Dorf ist noch weit entfernt davon, ein normales Dorf zu sein. Es gibt keine Schule, keinen Kindergarten, viele Bewohnerinnen und Bewohner leben noch in provisorischen Unterk&#xFC;nften und m&#xFC;ssen ihr Trinkwasser in Kanistern von Wasserstellen holen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Der Krieg gegen die Ukraine wird noch weitergehen &#x2013; haben die Menschen in Possad-Pokrowske weiterhin jeden Tag Angst um ihr Leben und ihr Dorf?&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Menschen, mit denen wir im Dorf sprechen, sehnen sich nat&#xFC;rlich nach Frieden. Aber der Krieg ist immer noch nahe. K&#xFC;rzlich ist in der N&#xE4;he ein Munitionsdepot explodiert. Die Fahrt ins benachbarte Cherson wird immer gef&#xE4;hrlicher, weil die Todeszone immer gr&#xF6;&#xDF;er wird. Die Russen machen auf der Stra&#xDF;e Richtung Cherson mit Drohnen gezielt Jagd auf zivile Fahrzeuge. Zudem wissen die Menschen in Possad-Pokrowske nicht, ob die Regierung wirklich ihr Versprechen halten kann und ihr Dorf so aufbaut, wie sie es in Aussicht gestellt hat. Also packen einige von ihnen selbst an. Bauern haben in Eigenregie Blindg&#xE4;nger ger&#xE4;umt, einige Bewohner haben eine Initiative namens &#x201E;Weniger Worte, mehr Taten&#x201C; gegr&#xFC;ndet. Sie haben selbst D&#xE4;cher gedeckt, Wasserleitungen verlegt, einen kleinen Park angelegt, f&#xFC;r Kinder ein kleines &#x201E;Kino&#x201C; er&#xF6;ffnet und alte Menschen mit Gasflaschen zum Kochen und Heizen versorgt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Was gibt den Menschen Hoffnung?&lt;/strong&gt;&#xD;
Hoffnung macht vor allem, dass sie das Gef&#xFC;hl haben, nicht vergessen zu werden. Wenn wir ins Dorf kommen, freuen sich die Leute, weil sie merken, dass in Deutschland viele Menschen Anteil an ihrem Schicksal nehmen. Es geht au&#xDF;erdem voran, wenn auch z&#xF6;gerlich und langsamer, als sie es sich erhofft haben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Gibt es Begegnungen, die Sie bei Ihren Besuchen besonders gepr&#xE4;gt haben?&lt;/strong&gt;&#xD;
Ja, vor allem die mit denjenigen, die anpacken. Oleh, der mit seinen Freunden die Initiative &#x201E;Weniger Worte, mehr Taten&#x201C; gegr&#xFC;ndet hat, mit der sie unerm&#xFC;dlich Unterst&#xFC;tzung f&#xFC;r die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes, aber auch umliegender Siedlungen leisten. Was mich von allen ihren Aktionen am meisten ber&#xFC;hrt hat, ist der kleine Park, den sie angelegt haben. Dort haben sie Pavillons und einen Kinderspielplatz gebaut und sie haben in die Bombentrichter B&#xE4;ume gepflanzt. Olga, seine Mutter, die viele Wochen im Kartoffelkeller verbringen musste und trotzdem nicht ihre Herzlichkeit und Fr&#xF6;hlichkeit verloren hat. Ivanka, die in einem provisorischen Tiny-Haus lebt, in dem sie ihren kranken Sohn pflegt und die so stolz auf ihr kleines Gew&#xE4;chshaus ist, in dem sie Tomaten und anderes Gem&#xFC;se anpflanzt. Andrij, der robuste Bauer, der mit seinem Traktor die Blindg&#xE4;nger aus seinem Acker gezogen hat und jetzt wieder anbaut. Viktor, der Priester, der in seiner kleinen Kirche Gottesdienste abh&#xE4;lt und Beerdigungen durchf&#xFC;hrt. All die anderen, die Possad-Pokrowske nicht aufgeben wollen, sondern in dem Dorf ihre Heimat und ihre Zukunft sehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wo kommen Spenden an und was wird damit konkret umgesetzt?&lt;/strong&gt;&#xD;
Ich versuche jedes Mal, wenn ich nach Possad-Pokrowske komme, Bargeld mitzubringen, um Olehs Initiative zu unterst&#xFC;tzen. Spenden sammle ich &#xFC;ber meine kleine Organisation &#x201E;Caritas Fl&#xFC;chtlingshilfe Essen&#x201C; ein, in der ausschlie&#xDF;lich ehrenamtliche Menschen arbeiten. Oleh berichtet regelm&#xE4;&#xDF;ig und detailliert, was er und seine Freunde mit dem Geld machen &#x2013; konkret suchen sie derzeit eine Finanzierung f&#xFC;r ein &#x201E;Sozial-Taxi&#x201C;, mit dem sie kostenlos &#xE4;ltere Menschen ins Krankenhaus nach Mykolajiw oder gr&#xF6;&#xDF;ere St&#xE4;dte, zu Banken oder zu Beh&#xF6;rden fahren k&#xF6;nnen. Au&#xDF;erdem wollen sie Filteranlagen f&#xFC;r Trinkwasser anschaffen, um die Menschen versorgen zu k&#xF6;nnen, die noch nicht ans Wassernetz angeschlossen sind &#x2013; und sie w&#xFC;rden gerne wieder Gaszylinder anschaffen, damit die Menschen im Winter W&#xE4;rme haben und kochen k&#xF6;nnen, wenn wieder der Strom ausbleibt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zur Person: Jan Jessen (53) ist gelernter Krankenpfleger und seit 2002 Journalist. F&#xFC;r die Funke Mediengruppe berichtet der Politikchef der Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung regelm&#xE4;&#xDF;ig als Krisen- und Konfliktjournalist aus Afghanistan, Armenien, Irak, Israel, Syrien oder der Ukraine. Anfang Mai wird Jan Jessen gemeinsam mit dem inhaftierten Hongkonger Verleger Jimmy Lai und der langj&#xE4;hrigen &#xD6;sterreich-Korrespondentin der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C; Cathrin Kahlweit mit dem Pressefreiheitspreis des B&#xFC;ndnisses Zukunft Presse ausgezeichnet.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Zwischen Tr&#xFC;mmern, Minenfeldern und neu gepflanzten B&#xE4;umen ringt ein Dorf in der Ukraine um so etwas wie Alltag. Der Krisenreporter erlebt Menschen, die trotz Gefahr bleiben und wiederaufbauen. F&#xFC;r seine Berichterstattung wird er Anfang Mai mit dem Pressefreiheitspreis ausgezeichnet.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/wir-wollten-wissen-warum-sie-in-dieses-chaos-zurueckkehren-jan-jessen-ueber-ein-dorf-im-k/</link></item><item id="977974"><title>BBC streicht bis 2028 nochmal 2.000 Stellen</title><pubDate>1776417453</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;London (KNA) Die britische BBC hat angek&#xFC;ndigt, im Rahmen der laufenden Sparma&#xDF;nahmen bis 2028 noch einmal rund 2.000 Stellen zu streichen. Das entspricht mehr als zehn Prozent der insgesamt rund 21.000 Arbeitspl&#xE4;tze bei dem &#xF6;ffentlich-rechtlichen Medienhaus.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die Ank&#xFC;ndigung am Mittwoch dieser Woche kam aus heiterem Himmel und &#xFC;berraschte die Mitarbeitenden, Gewerkschaften und auch die britische Politik. Medienministerin Lisa Nandy sagte am Donnerstag im Unterhaus, der Stellenabbau habe &#x201E;sehr, sehr starke Auswirkungen&#x201C; auf die Stimmung bei der BBC, m&#xFC;sse aber auch &#x201E;alle Menschen im Land beunruhigen&#x201C;. Sie forderte, die Mitarbeitenden bei der Entwicklung der Sparpl&#xE4;ne zu beteiligen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In den sozialen Medien kritisierten vor allem j&#xFC;ngere BBC-Mitarbeiter, dass sie voraussichtlich am st&#xE4;rksten vom Stellenabbau betroffen sein w&#xFC;rden, w&#xE4;hrend die Leitungsebene und hoch bezahlte Moderatorinnen und Moderatoren eher ausgespart blieben. Nach BBC-Angaben soll erst im September feststehen, wo welche Arbeitspl&#xE4;tze wegfallen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Neuer Chef tritt am 18. Mai an&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Hiobsbotschaft wurde am Mittwoch bei einer Online-Mitarbeitendenversammlung von BBC-Interims-Chef Rhodri Talfan Davies verk&#xFC;ndet &#x2013; wohl auch, damit sie den Amtsantritt des neuen BBC Director General Matt Brittin nicht &#xFC;berschattet. Der fr&#xFC;here Google-Vorstand tritt seinen Job am 18. Mai an und l&#xF6;st den bereits im vergangenen Jahr zur&#xFC;ckgetretenen bisherigen BBC-Chef Tim Davie ab.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Davie hatte im November 2025 wegen einer unsauber zusammengeschnittenen Rede von US-Pr&#xE4;sident Donald Trump in einer vor den US-Wahlen 2024 ausgestrahlten BBC-Dokumentation seinen R&#xFC;cktritt erkl&#xE4;rt. Trump hat in diesem Zusammenhang die BBC wegen angeblicher Verleumdung in den USA auf Schadenersatz in Milliardenh&#xF6;he verklagt, obwohl die fragliche Sendung dort gar nicht zu empfangen war. Ob der Fall vor Gericht kommt, wird sich erst 2027 entscheiden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die BBC hatte bereits im Februar angek&#xFC;ndigt, bis 2028 rund 600 Millionen Pfund (ca. 688 Mio. Euro) einsparen zu m&#xFC;ssen. Die Angebote der BBC sind werbefrei und finanzieren sich ganz &#xFC;berwiegend aus der in Gro&#xDF;britannien immer noch ger&#xE4;tebezogenen Fernsehgeb&#xFC;hr. In den vergangenen Jahren hatten immer mehr Menschen die Zahlung dieser Licence Fee, deren H&#xF6;he vom Parlament bestimmt wird, verweigert. Mehrere Regierungen hintereinander hatten zudem die Geb&#xFC;hr gedeckelt und trotz hoher Inflationsraten nicht oder nur marginal erh&#xF6;ht, wodurch die BBC nach eigenen Aussagen bereits seit Jahren nicht mehr ausreichend finanziert sei.&#xD;
&#xA0;&#xD;
2027 l&#xE4;uft die aktuelle Royal Charter, die die Rechtsgrundlage der BBC bildet, aus. Bei den anstehenden Neuverhandlungen mit der Regierung will Medienministerin Nandy auch die Frage nach einem neuen Finanzierungsmodell f&#xFC;r den &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk in Gro&#xDF;britannien kl&#xE4;ren.&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Demnach erscheinen in Deutschland im Jahr 2026 insgesamt 654 Titel mit einer w&#xF6;chentlichen Gesamtauflage von 42 Millionen Exemplaren, herausgegeben von 266 Verlagen. Damit bleibt die Gattung trotz &#x201E;fortschreitender Konsolidierung&#x201C;&#xA0;fl&#xE4;chendeckend verbreitet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Vergleich zum Vorjahr sank die Gesamtauflage von 45 auf 42 Millionen Exemplare. Als Hauptgrund werden Titeleinstellungen vor allem im Mittwochssegment genannt. Zugleich passen Verlage ihre Zustellgebiete an, um auf steigenden Kostendruck zu reagieren. Rund 75 Prozent der Titel erscheinen am Wochenende, davon 432 am Samstag und 52 am Sonntag.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Ums&#xE4;tze der Branche gelten als weitgehend stabil. Der Nettowerbeumsatz lag 2025 bei 1,157 Milliarden Euro nach 1,168 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Anteil der Fremdbeilagen stieg auf 55 Prozent und erreichte damit einen neuen H&#xF6;chstwert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der BVDA verweist auf einen anhaltenden strukturellen Anpassungsprozess in der Branche. Besonders Logistik- und Zustellkosten setzten die Verlage unter Druck. Gleichzeitig betont der Verband die weiterhin hohe Bedeutung der kostenlosen Wochenzeitungen f&#xFC;r lokale Werbung und Handelskommunikation.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Im Vergleich zum Vorjahr sank die Gesamtauflage aber von 45 auf 42 Millionen Exemplare. Die Gr&#xFC;nde.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/kostenlose-wochenzeitungen-bleiben-stark-im-lokalen-977970/</link></item><item id="977968"><title>PR-Volont&#xE4;r mit dem Schwerpunkt Presse und Digitale Kommunikation in Berlin gesucht</title><pubDate>1776392681</pubDate><description>Berlin&#xA0;&#x2013; DIW Berlin&#xA0;sucht einen PR-Volont&#xE4;r (w/m)&#xA0;mit dem Schwerpunkt Presse und Digitale Kommunikation.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Geboten wird unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Ausbildung und T&#xE4;tigkeit in allen Arbeitsbereichen der Abteilung Kommunikation mit Schwerpunkt in den Bereichen Pressearbeit und Redaktion des DIW-Wochenberichts sowie der Digitalen Kommunikation mit dem Teilbereich Soziale Medien&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Au&#xDF;erbetriebliche Ausbildung in Form eines Volont&#xE4;rseminars&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Externe Hospitation zum Beispiel in einer Medienredaktion&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;Bewerber verf&#xFC;gen &#xFC;ber journalistisches Denken und erste Erfahrungen.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-praktika-volontariate-trainees-7/pr-volontaerin-mit-dem-schwerpunkt-presse-und-digitale-kommunikation-wmd-561408/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber verf&#xFC;gen &#xFC;ber journalistisches Denken und erste Erfahrungen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/pr-volontaer-mit-dem-schwerpunkt-presse-und-digitale-kommunikation-in-berlin-gesucht-977968/</link></item><item id="977967"><title>Proteste gegen DW-Sparpl&#xE4;ne im deutschen Programm</title><pubDate>1776391945</pubDate><description>Bonn (KNA) &#x2013; Begeistert war bei der Deutschen Welle niemand, als im Februar die Budgetk&#xFC;rzungen bekannt wurden. Nun wenden sich Mitarbeiter gegen die Politik und die eigene Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung &#x2013; aus Sorge um das deutsche Programm.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bonn (KNA) Zahlreiche Mitarbeiter der Deutschen Welle (DW) protestieren gegen die angek&#xFC;ndigten Sparma&#xDF;nahmen im deutschsprachigen Programm des Senders. In einem offenen Brief schrieben die Besch&#xE4;ftigten am Mittwoch, Deutsch werde bei der Deutschen Welle bald wohl kaum noch eine Rolle spielen. Grund daf&#xFC;r seien die Einsparungen beim deutschen Programm, die n&#xF6;tig wurden, weil der Bundestag dem Sender zehn Millionen Euro aus dem Etat gestrichen hatte und elf Millionen Euro Mehrkosten bei Geh&#xE4;ltern entstanden seien.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Sender m&#xFC;sse mit f&#xFC;nf Prozent weniger Geld auskommen, so die Besch&#xE4;ftigten. &#x201E;Bei Deutsch &#x2013; einst Flaggschiff des vom deutschen Steuerzahler finanzierten Auslandssenders &#x2013; will die DW-Gesch&#xE4;ftsleitung allerdings nicht f&#xFC;nf, sondern 50 Prozent einsparen&#x201C;, so der offene Brief. In den vergangenen Jahren sei das deutsche Programm au&#xDF;erdem bereits massiv heruntergek&#xFC;rzt worden, so die Mitarbeiter weiter.&#xD;
&#xA0;&#xD;
DW-Intendantin Barbara Massing hatte die K&#xFC;rzungen des Etats im Februar als schmerzhaft bezeichnet. Auf Anfrage des KNA-Mediendienstes betont eine Sprecherin, die Deutsche Welle richte ihr Sprachportfolio gem&#xE4;&#xDF; ihrem gesetzlichen Auftrag konsequent an internationalen Bed&#xFC;rfnissen, journalistischer Wirksamkeit, der globalen Wettbewerbssituation sowie den aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen aus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x201E;Wirkungsvolles Alleinstellungsmerkmal&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Im Zuge der Sparma&#xDF;nahmen w&#xFC;rden Journalismus und integrierte Sprachlernelemente zu einem klar profilierten Gesamtprodukt verbunden, so die Sprecherin: &#x201E;Mit der Neuaufstellung etabliert die DW ein wirkungsvolles Alleinstellungsmerkmal: ein aktuelles, journalistisches Angebot zum Deutschlernen, das weltweit wahrgenommen wird.&#x201C; Die gesetzlichen Vorgaben, die die Deutsche Welle unter anderem mit der F&#xF6;rderung der deutschen Sprache beauftragen, sollen weiterhin erf&#xFC;llt werden, so der Sender.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das &#xFC;berzeugt die Unterzeichner des offenen Briefes offenbar nicht: &#x201E;Kann man wirklich von einer F&#xF6;rderung der deutschen Sprache sprechen, wenn die DW gro&#xDF;e Teile des deutschsprachigen Angebots abschafft und dem verbleibenden Rest nun noch das Budget halbiert?&#x201C;, fragt die Protestnotiz. Au&#xDF;erdem bezweifeln die Mitarbeiter, dass man mit der H&#xE4;lfte des Geldes gleichzeitig ein journalistisches Angebot machen und Interessierten Deutsch beibringen k&#xF6;nne.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mitarbeitende der Deutschen Welle wenden sich in einem offenen Brief gegen geplante Einsparungen im deutschsprachigen Angebot. Sie kritisieren drastische K&#xFC;rzungen und warnen vor einem Bedeutungsverlust der deutschen Sprache im Sender.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/proteste-gegen-dw-sparplaene-im-deutschen-programm-977967/</link></item><item id="977966"><title>Mit Marco Giordani in der medienpolitischen Versuchsk&#xFC;che: Erster Auftritt des neuen ProSiebenSat.1-Vorstandschefs</title><pubDate>1776391771</pubDate><description>Berlin (KNA)&#xA0;&#x2013; Es ist kein ungeschickter Schachzug, sich f&#xFC;r den ersten gr&#xF6;&#xDF;eren &#xF6;ffentlichen Auftritt in einem neuen Umfeld ein passendes Setting zu suchen. Marco Giordani, der Group-CEO der ProSiebenSat.1 Media SE, tat es am Dienstagabend in der Kantine des Publix &#x2013; Haus f&#xFC;r Journalismus in Berlin-Neuk&#xF6;lln. Eingeladen hatte die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), die hier erstmals ihre j&#xE4;hrliche Konferenz &#x201E;DLM im Dialog&#x201C; abhielt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das stiftungsfinanzierte Publix will eine neue Heimat bieten f&#xFC;r alle, die Journalismus machen, &#xD6;ffentlichkeit gestalten und so die Demokratie st&#xE4;rken, kurzum: ein &#x201E;Medienhaus f&#xFC;r Morgen&#x201C; sein. Etwas mediale Morgenr&#xF6;te w&#xFC;rde auch der jetzt von Media for Europe (MFE) aus Italien gef&#xFC;hrten ProSiebenSat.1-Sendergruppe guttun, die auch nach der &#xDC;bernahme durch die von der Familie Berlusconi gef&#xFC;hrte MFE in einer schwierigen Lage ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Doch darum ging es am Dienstag nicht. Giordani pries vielmehr sehr zur Freude der Medienregulierer den Wert von Public Value: &#x201E;Wir sind gro&#xDF;e Verteidiger von Public Value.&#x201C; Au&#xDF;erdem machte er in den gro&#xDF;en Tech-Plattformen, um deren Regulierung es auch zuvor im Konferenzteil gegangen war, den gemeinsamen Gegner aus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Europ&#xE4;ische Vers&#xE4;umnisse&lt;/strong&gt;&#xD;
&#x201E;Europa hat die technologischen Ver&#xE4;nderungen, den Change, nicht verstanden und ist der US-Auffassung gefolgt, es ginge hier nur um dumme Plattformen, die au&#xDF;er technischer Distribution nichts k&#xF6;nnten&#x201C;, so Giordani. Doch jetzt seien die Plattformen Publisher und entschieden mit ihren Algorithmen und Datenmassen auch &#xFC;ber Inhalte und &#x201E;was wir zu sehen und zu h&#xF6;ren bekommen&#x201C;. Heute sage &#x201E;Spotify, was wir h&#xF6;ren sollen oder wollen &#x2013; vielleicht hat es sogar recht, aber es ist ein bisschen der Verlust von Freiheit&#x201C;, sagte Giordani, der seit &#xFC;ber 25 Jahren im MFE-Vorstand sitzt: &#x201E;Das ist der Grund, warum wir jetzt den Public Value und die jungen Generationen sch&#xFC;tzen m&#xFC;ssen.&#x201C;&#xD;
Kinder heute vor das Fernsehen zu setzen, sei &#x201E;absolut sicher&#x201C; &#x2013; ihnen ein Handy zu geben nicht, &#x201E;weil wir nicht wissen, was sie da sehen&#x201C;. Auch Fernseher seien aber heute nicht mehr &#x201E;so doof wie noch vor f&#xFC;nf Jahren. Heute bieten sie uns Content an, aber wir wissen nicht, von wem und warum&#x201C;, meinte Giordani mit Blick auf Smart-TV.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Und passend zur Publix-Kantine hatte der 64-j&#xE4;hrige Mail&#xE4;nder dann auch gleich die entsprechende Analogie im Einkaufsk&#xF6;rbchen. Medienkonsum sei ja &#x201E;like having lunch&#x201C;, also wie das Mittagessen: &#x201E;Da kann man sich ein Fertiggericht aus dem K&#xFC;hlschrank nehmen&#x201C;, das w&#xE4;ren dann die von den Plattformen zugespielten Inhalte. &#x201E;Aber wir kochen jeden Tag selbst, und wir nutzen die besten Zutaten&#x201C;, so Giordani: &#x201E;Unsere Journalisten sind wertvolles Rohmaterial, mein Vater war 40 Jahre lang Journalist und ich h&#xF6;re seine Schreibmaschine. Typing is cooking&#x201C;, Tippen ist Kochen. Die MFE-Strategie sei dabei klar: Der klassische TV- und Radio-Konsum gehe zur&#xFC;ck, &#x201E;aber Journalismus bleibt die Basis unserer Arbeit&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Kooperationen bei Technik&lt;/strong&gt;&#xD;
Nat&#xFC;rlich m&#xFC;ssten sich traditionelle Medienunternehmen ver&#xE4;ndern und h&#xE4;tten bei der digitalen Transformation enorme Ausgaben f&#xFC;r Technik, Software und Engineering &#x2013; es sei aber ein Fehler, daf&#xFC;r Geld aus dem Content-Bereich abzuziehen. Die paneurop&#xE4;ische Idee bei MFE soll das &#xE4;ndern, k&#xFC;ndigte Giordani an. Beim nun in Italien, Spanien, Deutschland, &#xD6;sterreich und der Schweiz vertretenen Unternehmen soll &#x201E;alles zusammen gemacht werden, um Ressourcen zu sparen, mit Ausnahme von Content&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Wir m&#xFC;ssen uns selbst ver&#xE4;ndern, das kann Regulierung nicht leisten, h&#xF6;chstens dabei helfen&#x201C;, meinte Giordani und pries auch ganz branchen&#xFC;bergreifend das gro&#xDF;e Miteinander: Die privaten Sender k&#xF6;nnten von den &#xD6;ffentlich-Rechtlichen lernen und umgekehrt, &#x201E;ich kooperiere auch mit unserem schlimmsten Konkurrenten, gleich hier und jetzt&#x201C;, wobei offenblieb, ob er damit eher RTL oder ARD und ZDF meinte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Angebote m&#xFC;ssten sich &#x201E;bei der Qualit&#xE4;t unterscheiden, nicht im Klein-Klein der Technik. Wir glauben an Partnerschaft&#x201C; &#x2013; und an Europa: &#x201E;We have to move to better content than the Americans&#x201C;, die Inhalte m&#xFC;ssten besser werden als die aus Amerika. &#x201E;Europe is the answer&#x201C;, sagte Giordani.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Infotainment und Unterhaltung&lt;/strong&gt;&#xD;
Deshalb sei von allen dagegen zu arbeiten, &#x201E;dass Geld aus Europa woanders hin abflie&#xDF;t&#x201C;, Plattformen m&#xFC;ssten offener sein und dort Steuern zahlen, wo sie Geld verdienen, so die nicht ganz neue Forderung. &#x201E;Was fehlt bei Plattformen, ist Transparenz. Die B&#xFC;rger wollen entscheiden, aber sie m&#xFC;ssen wissen, was und warum&#x201C;, wurde Giordani also noch einmal grunds&#xE4;tzlich. &#x201E;Wenn man als Kanal nur informiert und nicht auf die eine oder andere Art populistisch ist, h&#xF6;rt dich keiner. Aber das zerst&#xF6;rt die Demokratie.&#x201C;&#xD;
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Hier wolle ProSiebenSat.1 dagegenhalten. Nicht mit der x-ten klassischen Nachrichtenoffensive, sondern mit einem Mix aus Information und Unterhaltung. Dabei werde auch K&#xFC;nstliche Intelligenz helfen: &#x201E;Wir werden unsere News umbauen&#x201C;, die reinen Nachrichten k&#xE4;men dann vielleicht &#x201E;etwas k&#xE4;lter, steriler&#x201C; daher &#x2013; und mit &#x201E;weniger menschlicher Beteiligung&#x201C;. Man werde hier &#x201E;Mittel abziehen und in Infotainment investieren, leichter daherkommen&#x201C;. Darin sei MFE gut: &#x201E;Wir k&#xF6;nnen das&#x201C;, so Giordani.&#xD;
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Dazu m&#xFC;sse ProSiebenSat.1 wachsen, auch wenn das schwer werde: &#x201E;Yes, it&#x2019;s tough. Wir wissen, dass wir nicht so profitabel sind wie die Plattformen&#x201C;, sagte Giordani. Und setzte seine Hoffnung wie schon fr&#xFC;here Vorst&#xE4;nde der Sendergruppe auf die Kooperation mit dem &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk: &#x201E;Wir reden ja l&#xE4;ngst. Wir waren Konkurrenten, aber ich bin sehr optimistisch und hoffe, dass wir hier zueinanderfinden&#x201C;, meinte Giordani, musste auf Nachfragen aber einr&#xE4;umen, dass bei allem Optimismus der ganz gro&#xDF;e Durchbruch noch nicht in den n&#xE4;chsten Wochen oder Monaten erfolgen wird.&#xD;
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&lt;strong&gt;USA keine Bezugsgr&#xF6;&#xDF;e f&#xFC;r Demokratie&lt;/strong&gt;&#xD;
Aber manchmal hilft dann ja die Beschw&#xF6;rung des gemeinsamen Gegners. Zu einem reifen Medienmarkt geh&#xF6;re nat&#xFC;rlich auch immer eine gewisse Konsolidierung, sagte Giordani mit Blick auf die j&#xFC;ngsten &#xDC;bernahmen und Fusionen gro&#xDF;er US-Medienkonzerne: &#x201E;Die Entwicklung in den USA ist aber nicht gerade pluralistisch und sollte kein Vorbild f&#xFC;r uns sein.&#x201C; Vielmehr habe man doch allm&#xE4;hlich verstanden, dass die USA &#x201E;kein Reference Point&#x201C;, also keine Bezugsgr&#xF6;&#xDF;e &#x201E;in Sachen Demokratie mehr sind, daher sollten wir da nicht hingucken.&#x201C;&#xD;
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Worauf zum guten Schluss dann auch die Landesmedienanstalten noch ein paar Streicheleinheiten bekamen: &#x201E;Wir sind aber in Europa und haben einen Rechtsrahmen, der Diversit&#xE4;t, Pluralit&#xE4;t und lokale Inhalte sch&#xFC;tzt.&#x201C; Und zu dessen Einhaltung und Ausbau sich die DLM den ganzen Tag &#xFC;ber wortreich bekannt hatte.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bei der &#x201E;DLM im Dialog&#x201C;-Konferenz der Landesmedienanstalten spricht der neue Vorstandschef von ProSiebenSat.1, Marco Giordani, &#xFC;ber gutes Kochen, b&#xF6;se Plattformen und warum die USA kein Vorbild mehr sind.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/mit-marco-giordani-in-der-medienpolitischen-versuchskueche-erster-auftritt-des-neuen-prosiebensat1/</link></item><item id="977965"><title>RBB besetzt F&#xFC;hrungsebene neu und macht sich damit bei der Politik unbeliebt</title><pubDate>1776391063</pubDate><description>Berlin/Potsdam (KNA) &#x2013; Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hat die zweite F&#xFC;hrungsebene unterhalb von Intendantin Ulrike Demmer, Verwaltungs-, Produktions- und Betriebsdirektorin Nicole K&#xFC;chler-Stahn sowie Programmdirektor Robert Skuppin neu strukturiert und besetzt. Diese zweite Ebene besteht k&#xFC;nftig aus sieben statt bisher zw&#xF6;lf Bereichen. Der Sender soll durch vernetztes Arbeiten und k&#xFC;rzere Entscheidungswege schneller und flexibler werden, au&#xDF;erdem wird eine Reduzierung des au&#xDF;ertariflichen Personalaufwands erwartet.&#xD;
&lt;br /&gt;Intendantin Ulrike Demmer sagte laut einer Pressemitteilung vom Dienstag: &#x201E;Hier &#xFC;bernehmen exzellente Fachleute und ausgewiesene Teamplayer Verantwortung im rbb.&#x201C; Der Sender st&#xFC;nde vor der weitreichendsten Ver&#xE4;nderung seiner Geschichte und starte dank seiner reichweitenstarken und relevanten Programme aus einer guten Position. Als Folge der mittlerweile geordneten Finanzen st&#xFC;nden dem Programm zus&#xE4;tzliche Mittel zur Verf&#xFC;gung. Die Senderchefin dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in der neuen F&#xFC;hrungsstruktur nicht mehr ber&#xFC;cksichtigt sind, f&#xFC;r die bisher geleistete Arbeit.&#xD;
&lt;br /&gt;Die weitreichende Neuaufstellung des RBB ist Ergebnis eines Ausschreibungsverfahrens, das zu internen wie externen Besetzungen gef&#xFC;hrt hat. F&#xFC;nf der sieben Personen haben eine ostdeutsche Biografie, wie in der Pressemitteilung betont wird.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Neuzugang vom MDR&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Neuer Chefredakteur der &#xF6;ffentlich-rechtlichen Anstalt wird wie bereits vermutet Georg Heil. Er ist seit 2021 Redaktionsleiter des ARD-Politikmagazins &#x201E;Kontraste&#x201C;. Als Chefredakteur steht Heil als &#x201E;Erster Journalist&#x201C; f&#xFC;r die publizistische Qualit&#xE4;t und die Steuerung der publizistischen Linie &#xFC;ber alle Ausspielwege des RBB. Das Programmmanagement des Senders &#xFC;bernimmt Jana Cebulla. Sie wechselt als Leiterin der Hauptredaktion Kultur und Jugend vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) zum RBB.&#xD;
&lt;br /&gt;In die Leitung Programmentwicklung &amp; Innovation wurde Torsten Amarell berufen. In dieser Funktion leitet er laut RBB das strategische Programmportfoliomanagement des Senders und treibt dabei Innovationen in Formaten, Ausspielwegen und Technologien voran. Technologie &amp; Infrastruktur wird Julian Hecker verantworten. Er wechselt aus der Produktionsleitung Digitale Transformation im RBB, davor war er unter anderem f&#xFC;r das Anforderungsmanagement und die technische Konzeption des Crossmedialen Newscenters im Sender verantwortlich.&#xD;
&lt;br /&gt;Leiter der Ressourcenplanung wird Robert Knaack. Er ist seit 2022 Abteilungsleiter Business Solutions &amp; Performance / Contract Origination in der Mercedes-Benz Bank Service Center GmbH in Berlin und damit unter anderem zust&#xE4;ndig f&#xFC;r die strategische Weiterentwicklung und die &#xFC;bergreifende Performance-Steuerung. Knaack l&#xF6;st hier David Biesinger ab, der nach seinem R&#xFC;cktritt als Chefredakteur wegen des Gelbhaar-Skandals und schwerer journalistischer Fehler vor einem Jahr die Ressourcenplanung des Senders &#xFC;bernommen hatte.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was wird aus David Biesinger?&lt;/strong&gt;&#xD;
&#xDC;ber Biesingers konkrete Zukunft wollte der RBB keine genauen Angaben machen und teilte auf Anfrage des KNA-Mediendienstes mit: &#x201E;&#xDC;ber die Presseinformation hinaus gibt der RBB heute zu Personalien keine Auskunft.&#x201C;&#xD;
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Die neue F&#xFC;hrungsebene erh&#xE4;lt f&#xFC;r ihre neuen Aufgaben AT-Vertr&#xE4;ge; entsprechende Vorschl&#xE4;ge der Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung hatte der Verwaltungsrat k&#xFC;rzlich genehmigt. Das alles passiert auf der Grundlage des aktuell noch g&#xFC;ltigen RBB-Staatsvertrages, birgt daher aber auch wieder das Potenzial f&#xFC;r politische Verschnupftheiten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Denn der Staatsvertrag wird gerade von der Berliner Senatskanzlei und der Brandenburger Staatskanzlei novelliert. In Paragraf 41 des Entwurfs f&#xFC;r das &#xFC;berarbeitete Vertragswerk mit Stand vom 18. M&#xE4;rz 2026 hei&#xDF;t es neu: &#x201E;Die Geh&#xE4;lter der Besch&#xE4;ftigten des Rundfunk Berlin Brandenburg ergeben sich aus den Tarifvertr&#xE4;gen, die Mitglieder des Direktoriums erhalten eine au&#xDF;ertarifliche Verg&#xFC;tung.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Umkehrschluss hei&#xDF;t das: Au&#xDF;ertarifliche Bezahlung bei Festangestellten ist dann unterhalb der Direktoriumsebene nicht mehr vorgesehen. Mit seinen jetzt noch nach den alten AT-Regelungen geschlossenen Vertr&#xE4;gen f&#xFC;r die zweite F&#xFC;hrungsebene des Hauses widerspricht der RBB also sehr wahrscheinlich dem k&#xFC;nftig geltenden Staatsvertrag. Das k&#xF6;nnte zum Konflikt mit der Staatskanzlei Brandenburg f&#xFC;hren, die die Begrenzung von AT-Vertr&#xE4;gen auf das Direktorium besonders betrieben hatte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Die Frage nach den AT-Vertr&#xE4;gen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Brandenburg muss sich dabei allerdings auch die Frage gefallen lassen, ob sich qualifiziertes F&#xFC;hrungspersonal f&#xFC;r den &#xF6;ffentlich-rechtlichen Sender finden l&#xE4;sst, wenn Tarifvertr&#xE4;ge dessen Geh&#xE4;lter bestimmen sollen.&#xD;
&lt;br /&gt;Zu weiteren au&#xDF;ertariflich bezahlten F&#xFC;hrungsaufgaben im Sender werden die Bereiche Operatives Gesch&#xE4;ft und Immobilienstrategie z&#xE4;hlen. Erstere liegt k&#xFC;nftig in den H&#xE4;nden von Elke Werba. Sie studierte an der Hochschule f&#xFC;r Film und Fernsehen &#x201E;Konrad Wolf&#x201C; in Potsdam &#x201E;Montage&#x201C; und leitete ab 2017 den Bereich Schnitt im RBB. Zwei Jahre sp&#xE4;ter wurde sie Abteilungsleiterin Postproduktion &amp; Gestaltung. Die Immobilienstrategie wird Aufgabe von Silke Borkmann sein, seit 2003 Leiterin der bisherigen Hauptabteilung Geb&#xE4;udemanagement im RBB.&#xD;
&lt;br /&gt;Die neuen/alten F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte sollen zun&#xE4;chst Regeln der Zusammenarbeit untereinander entwerfen und dann mit den Mitarbeitenden des Senders die bisherigen Arbeitsabl&#xE4;ufe &#xFC;berpr&#xFC;fen und an die neuen Strukturen anpassen. Intendantin Demmer betonte: &#x201E;Unser wichtigster Auftrag ist journalistische Qualit&#xE4;t und relevantes Programm, dem m&#xFC;ssen alle Strukturen dienen.&#x201C;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Mit der Veranstaltung am 23. und 24. April, die sein Verlag organisiert, wolle Oberauer m&#xF6;glichst viele junge Menschen f&#xFC;r den Beruf des Journalisten begeistern. &#x201E;Vielleicht gelingt es, dabei gleich die k&#xFC;nftige Rolle und Bedeutung mitzugeben &#x2013; nicht eine eigene Agenda zu verfolgen, sondern ein wichtiger und dienender Teil dieser demokratischen Gesellschaft zu werden.&#x201C;&#xD;
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Auf dem zweit&#xE4;gigen Mediencamp werden Workshops, Vortr&#xE4;ge und Fragerunden angeboten sowie Einstiegsm&#xF6;glichkeiten in den Journalismus aufgezeigt. Zahlreiche Redakteurinnen und Redakteure verschiedener Zeitungen und Agenturen sind zu Gast.&#xD;
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&lt;link http://medien-camp.com/ _blank&gt;Zum Programm&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Unabh&#xE4;ngige und kritische Berichterstattung seien heute so wichtig wie selten zuvor: Der Verleger Johann Oberauer will mit dem diesj&#xE4;hrigen Mediencamp am 23. und 24. April junge Menschen f&#xFC;r Journalismus begeistern.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/mehr-als-600-besucher-zum-oberauer-mediencamp-in-berlin-erwartet-977962/</link></item><item id="977961"><title>&#x201E;B&#xF6;rsen-Zeitung&#x201C; baut Redaktion um und erweitert F&#xFC;hrungsteam</title><pubDate>1776333709</pubDate><description>Frankfurt&#xA0;&#x2013; Die &#x201E;B&#xF6;rsen-Zeitung&#x201C; organisiert ihre redaktionelle Arbeit neu. K&#xFC;nftig sollen Inhalte nicht mehr in festen Ressorts entstehen, sondern in flexibel zusammengesetzten Thementeams, die sich je nach Nachrichtenlage bilden. Ziel ist eine st&#xE4;rkere themen&#xFC;bergreifende Zusammenarbeit sowie eine schnellere Reaktion auf Entwicklungen in Wirtschaft und Kapitalm&#xE4;rkten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wie die Zeitung selbst mitteilte, soll die neue Struktur eine breitere Perspektive und mehr Einordnung in einer zunehmend komplexen Nachrichtenlage erm&#xF6;glichen. Die bestehende Ressortstruktur in Print, Online und App bleibt zun&#xE4;chst unver&#xE4;ndert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Zuge der Neuaufstellung wird auch die Chefredaktion erweitert. Neben Chefredakteur Sebastian Schmid und seiner Stellvertreterin Heidi Rohde &#xFC;bernimmt Daniel Schnettler die Position eines weiteren stellvertretenden Chefredakteurs. Er ist seit Juni 2025 bei der Zeitung t&#xE4;tig und leitete zuletzt die Ressorts Unternehmen und Kapitalmarkt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die redaktionelle Arbeit wird k&#xFC;nftig in vier Thementeams organisiert, die von Sabine Reifenberger (Corporates), Thomas List (Banking &amp; Finance), Stephan Lorz (Public Markets &amp; Policy) und Christoph Ruhkamp (Private Markets) gef&#xFC;hrt werden. Der Bereich Private Markets soll dabei besonders gest&#xE4;rkt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zum 1. Mai wechselt zudem Angela Maier von &#x201E;The Market&#x201C; zur &#x201E;B&#xF6;rsen-Zeitung&#x201C;. Zuvor war sie unter anderem f&#xFC;r die &#x201E;Financial Times Deutschland&#x201C;, &#x201E;Capital&#x201C; und das &#x201E;Manager Magazin&#x201C; t&#xE4;tig. Bereits zuvor war Dorothee Tschampa, die unter anderem f&#xFC;r Bloomberg und dpa-afx gearbeitet hat, zur Redaktion gesto&#xDF;en.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Insgesamt umfasst die Redaktion derzeit 45 Journalistinnen und Journalisten, die neben der Zentrale in Frankfurt auch in Korrespondentenb&#xFC;ros in Deutschland, Europa, Asien und den USA arbeiten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Das Blatt stellt seine Redaktion neu auf und l&#xF6;st klassische Ressortstrukturen zugunsten flexibler Thementeams auf. Wer welche Funktionen &#xFC;bernimmt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/boersen-zeitung-baut-redaktion-um-und-erweitert-fuehrungsteam-977961/</link></item><item id="977958"><title>Kartellamt gibt gr&#xFC;nes Licht f&#xFC;r &#xDC;bernahme der &#x201E;Westf&#xE4;lischen Nachrichten&#x201C;</title><pubDate>1776333240</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Bonn (KNA) Das Bundeskartellamt hat die &#xDC;bernahme der &#x201E;Westf&#xE4;lischen Nachrichten&#x201C; und des &#x201E;Westfalen-Blatts&#x201C; durch die &#x201E;Rheinische Post&#x201C; genehmigt. Das gab die Wettbewerbsbeh&#xF6;rde am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt. Das Vorhaben sei aus wettbewerblicher Sicht unbedenklich, da sich die Verbreitungsgebiete der beteiligten Verlage nicht &#xFC;berschneiden, so Kartellamtschef Andreas Mundt. &#x201E;Die Unternehmen stehen daher weder auf den Lesenden- noch auf den relevanten Anzeigenm&#xE4;rkten in direktem Wettbewerb.&#x201C;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Bei Fusionen oder &#xDC;bernahmen auf dem Zeitungsmarkt pr&#xFC;ft das Bundeskartellamt nur die Auswirkungen auf den Lesermarkt und den Anzeigenmarkt. Die Beh&#xF6;rde beurteilt, ob Leser und Werbetreibende ausreichend Ausweichm&#xF6;glichkeiten haben. Die Auswirkungen einer &#xDC;bernahme auf die Meinungsvielfalt im Journalismus kann das Kartellamt nicht in die Bewertung einbeziehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Allgemeiner Branchentrend&lt;/strong&gt;&#xD;
Anfang M&#xE4;rz hatte die &#x201E;Rheinische Post&#x201C; bekanntgegeben, die westf&#xE4;lischen Bl&#xE4;tter &#xFC;bernehmen zu wollen. Teil des Deals war auch das Digitalgesch&#xE4;ft der Westf&#xE4;lischen Medienholding, die die Bl&#xE4;tter bislang herausgegeben hat. Mit der &#xDC;bernahme wird die &#x201E;Rheinische Post&#x201C; eigenen Angaben zufolge die auflagenst&#xE4;rkste Tageszeitungsverlagsgruppe in Nordrhein-Westfalen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Fusion der beiden H&#xE4;user folgt einem allgemeinen Trend in der Branche &#x2013; weg von kleinen, eigenst&#xE4;ndigen Verlagen hin zu gro&#xDF;en Gruppen. Ende Februar hatte der DuMont-Verlag, der unter anderem den &#x201E;K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger&#x201C; herausgibt, die &#x201E;K&#xF6;lnische Rundschau&#x201C; vom Heinen-Verlag &#xFC;bernommen.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Horn sagte zudem, im Zuge einer laufenden Umstrukturierung der Redaktion sei f&#xFC;r Print nur noch ein &#x201E;sehr kleines Team&#x201C; vorgesehen. Es werde etwa spezialisierte Teams f&#xFC;r schnelle oder hintergr&#xFC;ndige Inhalte geben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Carolin Hulshoff Pol, CEO der &#x201E;Bild&#x201C;-Gruppe, gab zudem einen Einblick in die Nutzungszahlen. Demnach verzeichnet die Marke im ersten Quartal 2026 durchschnittlich 640 Mio Visits pro Monat. Als Jahresziel hatte die Springer-Marke 600 Mio Aufrufe ausgegeben. Noch unerreicht bleibe dagegen das Ziel von 1 Mio &#x201E;Bild Plus&#x201C;-Abos, es gebe aber Wachstum.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Video-Nutzung sei im Zweijahresvergleich um 75 Prozent gewachsen, die Audio-Nutzung um 130 Prozent. Das digitale Wachstum gleiche den R&#xFC;ckgang im Printgesch&#xE4;ft aus, das aber weiter schwarze Zahlen schreibe.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Unterst&#xFC;tzung und Vertretung des Pressesprechers in der strategischen und operativen Medienarbeit&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Konzeption, Weiterentwicklung und Umsetzung von Social-Media-Strategien&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verfassen von Pressemitteilungen, Fachartikeln und Hintergrundpapieren&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Crossmediale Aufbereitung von Themen aus den Bereichen Jagd, Natur und Umwelt&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Redaktionsplanung und Themensteuerung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Pflege und Ausbau von Medienkontakten sowie Organisation von Presseterminen&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;Bewerber bringen mehrj&#xE4;hrige Erfahrung in der &#xD6;ffentlichkeitsarbeit oder im Journalismus (z. B. Redaktion, Pressestelle) mit.&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-mit-leitungsfunktion-4/stellvertretender-pressesprecher-mwd-561407/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen mehrj&#xE4;hrige Erfahrung in der &#xD6;ffentlichkeitsarbeit oder im Journalismus mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/stellvertretender-pressesprecher-in-berlin-gesucht-977944/</link></item><item id="977943"><title>Podcast-Werbung im Streit: Ex-&#x201E;Zeit&#x201C;-Manager Esser relativiert Steingart-Kritik</title><pubDate>1776310162</pubDate><description>Berlin &#x2013; Gabor Steingarts Podcast-Debatte zieht weitere Kreise: Rainer Esser, langj&#xE4;hriger Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer des &#x201E;Zeit&#x201C;-Verlags, meldet sich auf LinkedIn zu Wort &#x2013; und gibt Steingart teilweise recht. Esser differenziert: Das Problem sei nicht die Werbung selbst &#x2013; Journalismus brauche Finanzierung. Das Problem sei die Stimme. Podcasts lebten von der intimen Beziehung zum Host. Wenn dieselbe Stimme, die gerade eine komplexe These entwickelt habe, nahtlos eine Matratze anpreise, entstehe ein Bruch. Host-Read-Werbung nutze die Glaubw&#xFC;rdigkeit des Journalisten f&#xFC;r kommerzielle Zwecke &#x2013; und wo keine klare Trennwand zwischen Redaktion und Anzeige stehe, verschwimme die Grenze zum Schaden des Vertrauens.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gleichzeitig formuliert Esser klare Kriterien, wann Podcast-Werbung legitim bleibt: eine klare Pause, ein deutlicher &#xDC;bergang, der ehrliche Hinweis &#x201E;Das ist Werbung&#x201C; &#x2013; und kein inhaltlicher Zusammenhang zwischen redaktionellem Teil und Anzeige. Sein Fazit: &#x201E;Nur wer sauber trennt, bleibt langfristig glaubw&#xFC;rdig.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Debatte war im M&#xE4;rz durch Gabor Steingart ausgel&#xF6;st worden. Der Gr&#xFC;nder und Chefredakteur von &#x201E;The Pioneer&#x201C; hatte Journalisten, die in Podcasts Werbung vorlesen, mit Prostituierten verglichen &#x2013; und damit eine der heftigsten Mediendebatten des Jahres ausgel&#xF6;st. Kritik kam unter anderem von der Journalistin Dagmar Rosenfeld, die sich angesprochen f&#xFC;hlte und ihre T&#xE4;tigkeit bei &#x201E;The Pioneer&#x201C; beendete.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Reaktionen aus dem M&#xE4;rz: eine Debatte mit Nachhall&lt;/strong&gt;&#xD;
Die aktuelle Wortmeldung von Rainer Esser ist nicht der erste Beitrag zur Kontroverse um Host-Read-Werbung im Podcast-Journalismus. Bereits im M&#xE4;rz hatte eine &#xC4;u&#xDF;erung von Gabor Steingart eine breite Reaktionswelle in der Medienbranche ausgel&#xF6;st.&#xA0;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausl&#xF6;ser: Steingarts Zuspitzung&lt;/strong&gt;&#xD;
Im Zentrum der Debatte stand Steingarts Vergleich von Host-Read-Werbung mit &#x201E;Prostitution&#x201C;. Die Aussage wurde in der Branche als bewusste Provokation gelesen und weit &#xFC;ber den urspr&#xFC;nglichen Kontext hinaus diskutiert. Kritisiert wurde dabei weniger die Frage der Werbeform selbst als die zugespitzte Sprache und die grunds&#xE4;tzliche Bewertung journalistischer Monetarisierung.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&#x201E;Lichtgestalt&#x201C; oder &#x201E;Krawallmacher&#x201C;? Die FAZ-Kritik&lt;/strong&gt;&#xD;
In einem FAZ-Kommentar wurde Steingart als jemand beschrieben, der sich zwar als &#x201E;Lichtgestalt des Journalismus&#x201C; inszeniere, tats&#xE4;chlich aber als &#x201E;Krawallmacher&#x201C; agiere. Im Mittelpunkt der Kritik stand die Wahrnehmung, dass Steingart gezielt zuspitze und damit &#xF6;ffentliche Aufmerksamkeit generiere, ohne die Folgen seiner Wortwahl ausreichend zu ber&#xFC;cksichtigen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;R&#xFC;ckzug und Gegenwehr in der Branche&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Reaktionen auf die &#xC4;u&#xDF;erungen fielen deutlich aus. Dagmar Rosenfeld beendete ihre Zusammenarbeit mit &#x201E;The Pioneer&#x201C;, w&#xE4;hrend andere Journalistinnen und Journalisten Steingarts Vorgehen ebenfalls &#xF6;ffentlich kritisierten. Gleichzeitig gab es Stimmen, die seine Aussagen relativierten oder verteidigten und die Debatte st&#xE4;rker auf die wirtschaftliche Realit&#xE4;t digitaler Medienmodelle lenkten.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Werbung im Podcast: ethische Grenze oder Gesch&#xE4;ftsmodell?&lt;/strong&gt;&#xD;
In der Folge entwickelte sich eine grunds&#xE4;tzliche Diskussion dar&#xFC;ber, ob Host-Read-Werbung eine unzul&#xE4;ssige Vermischung von Redaktion und Werbung darstellt oder ein legitimes Finanzierungsmodell digitaler Audioangebote ist. W&#xE4;hrend Kritiker einen Verlust an journalistischer Distanz sehen, verweisen Bef&#xFC;rworter auf die wirtschaftliche Notwendigkeit solcher Formate im Podcast-Markt.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Vorwurf der Doppelmoral&lt;/strong&gt;&#xD;
Ein zentraler Kritikpunkt richtete sich gegen Steingarts eigene Position im Mediengesch&#xE4;ft. Kommentatoren warfen ihm vor, einerseits scharfe Kritik an Werbeformen zu &#xFC;ben, gleichzeitig aber selbst wirtschaftlich erfolgreiche Medienprodukte zu vermarkten. Daraus wurde der Vorwurf einer Doppelmoral abgeleitet, der die Glaubw&#xFC;rdigkeit seiner Argumentation untergrabe.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Streit um Glaubw&#xFC;rdigkeit und Publikumskompetenz&lt;/strong&gt;&#xD;
Auch die Rolle des Publikums wurde in der Debatte unterschiedlich bewertet. W&#xE4;hrend Kritiker vor einer schleichenden Aufweichung journalistischer Grenzen warnten, betonten andere, dass Nutzerinnen und Nutzer sehr wohl zwischen Werbung und Inhalt unterscheiden k&#xF6;nnten. Der Konflikt verschob sich damit zunehmend von der konkreten Werbepraxis hin zu einer grunds&#xE4;tzlichen Frage der Medienkompetenz und journalistischen Selbstdefinition.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Ein Misstrauensvotum gegen Mitglieder des Stiftungsrats, Streit um den Compliance-Bericht und Konflikte mit der neuen F&#xFC;hrung r&#xFC;cken den &#xF6;sterreichischen Sender erneut in den Fokus. Auch der FP&#xD6;-Mann Peter Westenthaler ger&#xE4;t in die Kritik.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/misstrauensvotum-verschaerft-orf-krise-977942/</link></item><item id="977935"><title>RTL und ntv starten neues Morgenmagazin &#x201E;Deutschland am Morgen&#x201C;</title><pubDate>1776247428</pubDate><description>K&#xF6;ln. &#x2013;&#xA0;RTL und ntv starten am 4. Mai ein neues Nachrichtenmagazin unter dem Titel &#x201E;Deutschland am Morgen&#x201C;. Die Sendung wird montags bis freitags jeweils von 6 bis 9 Uhr ausgestrahlt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Moderiert wird das Format von den Duos Sabrina Ilski und J&#xF6;rg Boecker sowie Sibylle Scharr und Jan Malte Andresen. Zum erweiterten Team geh&#xF6;ren au&#xDF;erdem Sarah Oswald und Daniel Fischer. Produziert wird die Sendung in einem neuen, vollautomatisierten Studio von ntv.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Magazin ist als plattform&#xFC;bergreifendes Format angelegt, das Fernsehprogramm mit digitalen Angeboten und Social Media verkn&#xFC;pft. Inhalte sollen dabei nicht nur erg&#xE4;nzend ver&#xF6;ffentlicht, sondern auch in die laufende Sendung integriert werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Inhaltlich setzt das Format auf ein festes Stundenschema mit Nachrichten, Sport und Wetter sowie weiteren Rubriken wie &#x201E;Meinung am Morgen&#x201C;, &#x201E;Gesund am Morgen&#x201C; oder &#x201E;Geld am Morgen&#x201C;. Erg&#xE4;nzt wird das Programm durch Gespr&#xE4;che mit G&#xE4;sten aus verschiedenen Bereichen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Ab Anfang Mai l&#xE4;uft ein neues Nachrichtenmagazin mit mehreren Moderationsduos.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/rtl-und-ntv-starten-neues-morgenmagazin-deutschland-am-morgen-977935/</link></item><item id="977927"><title>Erkl&#xE4;ren statt verlieren: Wie Redaktionen mit Social-Formaten ihr Publikum halten</title><pubDate>1776229311</pubDate><description>Berlin &#x2013; Erkl&#xE4;rformate sind ein zentraler Bestandteil der digitalen Distributionsstrategie vieler journalistischer Portale. F&#xFC;r seri&#xF6;se Anbieter sind die Social-Media-Ausspielwege ein wichtiger Weg, Desinformation entgegenzuwirken und junge Zielgruppen zu erreichen, erkl&#xE4;rt Nea Matzen in der Journalisten-Werkstatt &lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/889/erklaeren-leicht-gemacht _blank&gt;&#x201E;Erkl&#xE4;ren leicht gemacht&#x201C;&lt;/link&gt;. So auch bei ZDFinfo, dem digitalen Dokumentations- und Reportagekanal des ZDF: Sylvia F&#xF6;rster ist dort als Chefin verantwortlich f&#xFC;r die Social-Media-Ausspielwege, Felix Bahnsen als Redaktionsleiter Social Content f&#xFC;r den Produktionsprozess. Alle Inhalte f&#xFC;r diese Kan&#xE4;le werden bei ZDF Digital produziert, einer Tochter des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Senders. Welche Rolle Wissens- und Erkl&#xE4;rformate als Bindeglied zur Community in ihrer Social-Media-Strategie spielen:&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Die Grundlage dieser Social-Media-Beitr&#xE4;ge sind die Dokumentationen auf ZDFinfo. Haben deshalb viele Ihrer Beitr&#xE4;ge einen erkl&#xE4;renden Charakter?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Felix Bahnsen:&lt;/em&gt; ZDFinfo versteht sich als Wissensvermittler. Wir sind der verl&#xE4;ngerte Arm f&#xFC;r die Herangehensweise und Haltung des Senders. Als &#xF6;ffentlich-rechtlicher Sender sind wir den demokratischen und rechtsstaatlichen Werten verpflichtet. Unsere Leitlinien sind: Wissen statt Aktivismus, Erkenntnisse statt schlechtes Gewissen vermitteln, Informieren statt Anprangern. Damit haben wir sehr fr&#xFC;h auf Instagram einen Nerv getroffen und unsere Community ist damit organisch gewachsen.&#xD;
&lt;em&gt;Sylvia F&#xF6;rster:&lt;/em&gt; Unsere Zielgruppe sind die jungen Menschen. Unsere Aufgabe ist es, mit ihnen in Kontakt zu kommen. Drei Viertel unseres Publikums liegen zwischen 18 und 30 Jahren &#x2013; eine diskussionsfreudige, wissbegierige und klickfreudige Community. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir mit den Erkl&#xE4;rformaten sehr gute Diskussionen erzeugen k&#xF6;nnen. Zudem moderiert unser Community-Management nicht nur, sondern speist noch weitere Fakten ein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Dokumentationen sind in der Regel lang, gute Erkl&#xE4;rungen m&#xFC;ssen durchdacht und vollst&#xE4;ndig sein. Wie schaffen Sie es, die Beitr&#xE4;ge zu straffen, so dass sie auf gut nachvollziehbare Kernaussagen konzentriert sind?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Bahnsen:&lt;/em&gt; Wir versuchen, jedes Thema auf einen Aspekt der Geschichte zu konzentrieren. Welche Formatierung passend ist und was in den Post hineinmuss, besprechen wir gemeinsam in der Themenkonferenz. Wir entscheiden nicht nur, ob es ein Reel, ein Karussell oder ein Sharepic wird, sondern beim Karussell auch dar&#xFC;ber, wie viele Slides der Beitrag haben muss. Wir achten von Anfang an auf das Zusammenspiel von Textredaktion und Design. Wir legen sehr viel Wert darauf, dass die Bildebene die Information und die Emotionen transportiert. So ist oft weniger Text notwendig. Ein Beispiel ist ein erfolgreicher Post zu dem kleinen Loch in Flugzeugfenstern. Die Bildebene erkl&#xE4;rt das Wo und Was. Unsere sehr durchstrukturierten Abnahmeschleifen helfen au&#xDF;erdem dabei, &#xFC;berfl&#xFC;ssigen Text zu k&#xFC;rzen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Was zeichnet ein gutes Erkl&#xE4;rst&#xFC;ck aus?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Bahnsen:&lt;/em&gt; Ein gutes Erkl&#xE4;rst&#xFC;ck zeichnet zuallererst die Relevanz zum Zeitpunkt der Ver&#xF6;ffentlichung aus. Bei News versteht sich das von selbst. Bei Erkl&#xE4;rst&#xFC;cken ist die Themensetzung extrem wichtig. Wir achten darauf, dass sie an aktuelle Anl&#xE4;sse ankn&#xFC;pfen. Zum Beispiel der Post &#x201E;Ertrinken sieht anders aus, als du denkst&#x201C;: Wann setzen wir den? Nat&#xFC;rlich zum Ferienbeginn oder in einer besonders warmen Woche. Wir verkn&#xFC;pfen die Themenidee mit dem Alltag und stellen damit die Relevanz her.&#xD;
F&#xF6;rster: In der Planung achten wir auf eine stimmige Mischung. Es sollte zu unserem Portfolio passen, damit wir sinnvoll ins Streamingportal verweisen k&#xF6;nnen. Der Sender gibt also das Spektrum vor. Doch wie wir Themen f&#xFC;r die Zielgruppe aufbereiten, entscheiden wir frei &#x2013; mit dem Ziel, in die Mediathek zu f&#xFC;hren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Die NS-Geschichte ist bei Ihnen sehr pr&#xE4;sent. Warum?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;F&#xF6;rster:&lt;/em&gt; Das ist bewusst so &#x2013; und es funktioniert. Wir bringen J&#xFC;ngere an das Thema heran, oft &#xFC;ber emotionale, historisch belegte kleine Heldenreisen, etwa von Menschen, die Z&#xFC;ge anhielten und andere befreiten. M&#xF6;glich wird das durch gezeichnete Illustrationen: Unsere Designer orientieren sich an historischem Material, zugleich umgehen wir Bildrechte-Probleme und k&#xF6;nnen emotional erz&#xE4;hlen. Rund um Daten wie den 27. Januar oder den 8. Mai erzielen wir damit hohe Reichweiten und gute Diskussionen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie stellen Sie sicher, dass Sie keine Fehler machen?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Bahnsen:&lt;/em&gt; Wir arbeiten mit dem Zwei-Quellen-Prinzip, wobei beides Prim&#xE4;rquellen sein m&#xFC;ssen. Diese Quellen m&#xFC;ssen zur Themensitzung mitgebracht und im Storyboard genannt werden. Wir diskutieren Themen nicht, wenn wir keine sichere Quellenlage haben. Unsere Storyboards haben eine Text-, eine Bildidee- und eine Quellen-Ebene. Wir haben w&#xE4;hrend der Produktion mehrere Abnahmeschleifen. Das erste Fact-Checking f&#xFC;r ein Skript macht eine zweite Redakteursperson. Dabei liegt der Fokus auf Zahlen, Daten, Schreibweisen und Quellen. Dann gehen wir in die klassische Abnahme durch einen CvD. Danach geht das Ticket erst ins Design. Und diesen Ablauf wiederholen wir dann auch f&#xFC;r den designten Beitrag. Sylvia F&#xF6;rster ist von Beginn an bis zur finalen Abnahme als verantwortliche Redakteurin involviert.&#xD;
&lt;em&gt;F&#xF6;rster:&lt;/em&gt; Ich nehme die Planungen und die Texte ab &#x2013; inklusive Designvorschl&#xE4;gen &#x2013; und achte auch darauf, Texte kurz und knackig zu formulieren. Ohne meine Abnahme geht nichts raus. Das gilt f&#xFC;r Tiktoks, aufwendige Reels, politisch kritische Inhalte und lange Karussells &#x2013; nicht f&#xFC;r jedes Sharepic.&#xD;
&lt;em&gt;Bahnsen:&lt;/em&gt; Wir legen sehr viel Wert darauf, korrekt zu sein. Denn wir haben es oft mit schweren Themen zu tun. Und wir arbeiten f&#xFC;r eine wissende Community. Unseren Nutzerinnen und Nutzern f&#xE4;llt auf, von welcher Flugzeugbaureihe der britischen Luftwaffe in den 1940ern ein bestimmtes Flugzeug war. Uns ist es wichtig, dass wir nichts nach au&#xDF;en geben, bei dem wir nicht zu 100 Prozent dahinterstehen, dass es richtig ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Warum sind Erkl&#xE4;rformate plattform&#xFC;bergreifend wichtig?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;F&#xF6;rster:&lt;/em&gt; Wir wollen Hass und Hetze etwas entgegensetzen &#x2013; das ist origin&#xE4;r unsere Aufgabe im &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk. Unsere Erkl&#xE4;rformate f&#xFC;hren zu guten Diskussionen, weil wir Fakten als Geschichten erz&#xE4;hlen. Unser Community-Management moderiert nicht nur, sondern speist weitere Fakten ein. Perspektivenvielfalt, sorgf&#xE4;ltige Recherche und mindestens zwei Quellen machen unsere Plattformen glaubw&#xFC;rdig und pr&#xE4;gen die Debatte.&#xD;
Wie in den Dokus setzen wir bewusst Wissensinseln, weil wir nicht alles voraussetzen k&#xF6;nnen. Das gilt auch f&#xFC;r unsere eher serviceorientierten Inhalte. &#x201E;Das habe ich gar nicht gewusst&#x201C; ist darauf eine h&#xE4;ufige Reaktion.&#xD;
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&lt;strong&gt;Journalisten-Werkstatt&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/889/erklaeren-leicht-gemacht _blank&gt;&#x201E;Erkl&#xE4;ren leicht gemacht&#x201C;&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Wichtige Elemente&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Acht Erz&#xE4;hlformen fu&#x308;r Erkl&#xE4;rvideos&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Planung mit Storyboard&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Tools &amp; Technik&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ausgezeichnete Formate&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&#x201E;Immer wieder Aha-Momente&#x201C;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Erkl&#xE4;ren auf Social Media&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Von der Maus lernen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Checkliste&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Wie lassen sich komplexe Inhalte verst&#xE4;ndlich und zugleich erfolgreich aufbereiten? Sylvia F&#xF6;rster und Felix Bahnsen von ZDFinfo geben Einblicke in ihre Arbeitsweise &#x2013; von Themenfindung &#xFC;ber Dramaturgie bis hin zu Fact-Checking und Community-Management.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/erklaeren-statt-verlieren-wie-redaktionen-mit-social-formaten-ihr-publikum-halten-977927/</link></item><item id="977926"><title>dpa startet Akademie f&#xFC;r Medien- und Kommunikationsberufe</title><pubDate>1776227891</pubDate><description>Hamburg &#x2013;&#xA0;Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) hat eine neue Akademie f&#xFC;r Medien- und Kommunikationsberufe gestartet. Das Angebot b&#xFC;ndelt nach Angaben des Unternehmens praxisorientiertes Wissen aus der gesamten dpa-Gruppe sowie Beitr&#xE4;ge externer Trainerinnen und Trainer.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die dpa-Akademie baut auf der bisherigen news aktuell Academy auf, dem Weiterbildungsangebot der dpa-Tochter news aktuell. K&#xFC;nftig sollen neben Themen aus PR und Unternehmenskommunikation auch journalistische Inhalte st&#xE4;rker ber&#xFC;cksichtigt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Geleitet wird die Akademie von Marcus Heumann, der seit 2019 die news aktuell Academy aufgebaut hat. Unter seiner F&#xFC;hrung soll das Angebot schrittweise auf Journalistinnen und Journalisten, Redaktionen sowie weitere Fachkr&#xE4;fte der Medienbranche ausgeweitet werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Inhaltlich umfasst das Programm unter anderem Themen wie K&#xFC;nstliche Intelligenz, Recherchemethoden und sogenannte Generative Engine Optimization. Die Akademie bietet verschiedene Formate an, darunter Webinare, Workshops, Inhouse-Trainings, Vortr&#xE4;ge sowie kostenfreie Impuls-Sessions.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Angaben der dpa soll das Angebot auf die Anforderungen einer sich wandelnden Medien- und Kommunikationsbranche ausgerichtet sein. Ziel ist es, praxisnahes Wissen f&#xFC;r den beruflichen Alltag zu vermitteln.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Deutsche Presse-Agentur baut ihr Fortbildungsangebot aus und richtet sich mit einer neuen Akademie an Journalistinnen, Journalisten und Kommunikationsprofis.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/dpa-startet-akademie-fuer-medien-und-kommunikationsberufe-977926/</link></item><item id="977925"><title>&#x201E;Automobilwoche&#x201C; holt Leonore von Papp in die Chefredaktion</title><pubDate>1776227405</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013;&#xA0;Die &#x201E;Automobilwoche&#x201C; beruft Leonore von Papp als Head of Editorial Product Development &amp; Growth in die Chefredaktion. In dieser neu geschaffenen Position verantwortet sie ab Mai die Weiterentwicklung redaktioneller Produkte und konzentriert sich auf das digitale Wachstum.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Von Papp kommt vom Deutschen Landwirtschaftsverlag, wo sie als Head of Content, Reichweite &amp; Analytics die digitale Wachstumsstrategie verantwortet hat.&#xA0;Davor war sie u.a. in leitenden Funktionen bei&#xA0;Burda,&#xA0;RTL&#xA0;und&#xA0;ProSiebenSat.1&#xA0;t&#xE4;tig.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;</description><shorttext>Das Branchenmedium st&#xE4;rkt seine digitale Strategie und schafft eine neue F&#xFC;hrungsposition. Was von Papp soll k&#xFC;nftig machen soll.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/automobilwoche-holt-leonore-von-papp-in-die-chefredaktion-977925/</link></item><item id="977924"><title>Fernandes und Ulmen treiben &#x201E;Spiegel&#x201C; im Zitate-Ranking nach oben</title><pubDate>1776226877</pubDate><description>Berlin &#x2013; Roland Schatz und sein Media-Tenor-Team haben zwischen Januar und M&#xE4;rz 6.641 Zitate ausgewertet. &#x201E;Bild&#x201C; legt zu, der &#x201E;Spiegel&#x201C; um Dirk Kurbjuweit &#xFC;berrascht &#x2013; dagegen m&#xFC;ssen das &#x201E;Handelsblatt&#x201C; und die RTL-ntv-Stern-Gruppe kr&#xE4;ftige Verluste einstecken. Die &#x201E;Rheinische Post&#x201C; erlebt einen herausragenden Jahresauftakt.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
US-Medien und die &#x201E;Financial Times&#x201C; spielen im Media-Tenor-Zitate-Ranking im ersten Quartal 2026 eine noch gr&#xF6;&#xDF;ere Rolle als bisher. Thematischer Schwerpunkt bei den Medienzitaten waren au&#xDF;enpolitische Themen und internationale Konflikte. Die Sicht auf die Trump-Administration ist von der &#x201E;New York Times&#x201C; und dem &#x201E;WSJ&#x201C; getrieben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Aus deutscher Sicht bleibt die &#x201E;Bild&#x201C;-Gruppe meistzitiert und gewinnt an Zitaten, der &#x201E;Spiegel&#x201C; holt deutlich auf, nicht zuletzt durch die Recherchen rund um den Fall Fernandes/Ulmen. Auch &#x201E;Politico&#x201C; und &#x201E;Rheinische Post&#x201C; legen deutlich zu. Die &#x201E;Welt&#x201C;, bei der seit M&#xE4;rz Helge Fuhst Chefredakteur ist, verliert an Boden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Bedeutung von Social-Media-Plattformen nimmt ab, Informationsangebote wie &#x201E;Machtwechsel&#x201C; oder &#x201E;Ronzheimer&#x201C; kommen als Angebote dazu. &#x201E;Wie selten zuvor offenbart das Zitate-Ranking im Q1 2026 eine gewisse Verunsicherung in der deutschen Medienlandschaft hin zu einer abnehmenden Wirkungsmacht ausgew&#xE4;hlter deutscher Medien&#x201C;, analysiert Roland Schatz, Chef von Media Tenor International. &#x201E;Bei einem Gesamt-Anstieg aller Zitate um 10 % trifft der hohe Zitate-Verlust mit dem &#x201A;Handelsblatt&#x2018; die einzige deutsche Wirtschaftszeitung. Sie ist in diesen Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit besonders gefragt, den Unterschied auszumachen und ihre publizistische St&#xE4;rke auf diesem Feld auszuspielen.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Schatz kommentiert weiter: &#x201E;Die Wirtschaft ist im gr&#xF6;&#xDF;ten Umbruch seit langem, doch die Zitate im Wirtschaftsteil gehen seit drei Jahren zur&#xFC;ck &#x2013; und hier auf Kosten deutscher Medien. Das liegt weniger am Mangel zitatw&#xFC;rdiger Themen. Dies allein mit &#x201A;ausged&#xFC;nnten Redaktionen&#x2018; erkl&#xE4;ren zu wollen, greift zu kurz. Es wird zudem der Kompetenz der bestehenden Teams wenig gerecht. Doppelbelastungen reduzieren (eigenes Buch schreiben &amp; promoten sowie Redaktionsverantwortung) w&#xE4;re ein Weg aus dem Dilemma. Die &#x201E;FAZ&#x201C; rangiert bereits nicht mehr unter den Top 15 meistzitierten Medien im Wirtschaftsteil. Finanziell bestens ausgestattete Redaktionen wie die von ARD und ZDF werden ebenfalls seltener zitiert.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Insgesamt zeigt das aktuelle Media-Tenor-Ranking Verschiebungen zugunsten internationaler Medien und zulasten deutscher Wirtschaftstitel.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/fernandes-und-ulmen-treiben-spiegel-im-zitate-ranking-nach-oben-977924/</link></item><item id="977923"><title>Nathalie Wappler f&#xFC;hrt Medienrat f&#xFC;r ARD, ZDF und Deutschlandradio</title><pubDate>1776226510</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Weimar (KNA) &#x2013; Die Schweizer Medienmanagerin und bisherige Direktorin des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks der Deutschschweiz (SRG), Nathalie Wappler, wird Vorsitzende des neuen Medienrats f&#xFC;r ARD, ZDF und Deutschlandradio. Stellvertretende Vorsitzende ist Jeanette Hofmann, Politikwissenschaftlerin und Professorin f&#xFC;r Internetpolitik an der FU Berlin.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Das beschlossen die Mitglieder des Gremiums am Dienstag bei der konstituierenden Sitzung. Der Medienrat wurde durch den Rundfunkstaatsvertrag neu geschaffen und erg&#xE4;nzt die bisherigen Aufsichtsgremien innerhalb der Rundfunkanstalten. Er soll &#xFC;bergeordnet pr&#xFC;fen, ob der &#xF6;ffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland seinen Auftrag erf&#xFC;llt. Der Rat soll aber auch aktiv Impulse f&#xFC;r die Weiterentwicklung und Qualit&#xE4;t der &#xF6;ffentlich-rechtlichen Angebote geben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Unsere Ambition und unser Auftrag ist es, die Transformation des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks durch unabh&#xE4;ngige Expertise und strategische Impulse zu begleiten, Debatten anzusto&#xDF;en und einen Beitrag zur Qualit&#xE4;tssicherung zu leisten&#x201C;, umriss Wappler die konkrete Arbeit.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dem Gremium geh&#xF6;ren neben Wappler und Hofmann die Leipziger Kommunikationswissenschaftlerin Anne Bartsch, der Politikwissenschaftler Boris Alexander K&#xFC;hnle von der Hochschule der Medien Stuttgart, die Journalistikprofessorin Annika Sehl von der Katholischen Universit&#xE4;t Eichst&#xE4;tt sowie der ehemalige Verfassungsrichter und fr&#xFC;here saarl&#xE4;ndische Ministerpr&#xE4;sident Peter M&#xFC;ller an. Der Medienrat hat seinen offiziellen Sitz an der Bauhaus-Universit&#xE4;t Weimar.&#xD;
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&lt;strong&gt;R&#xFC;ckkehr nach Deutschland&lt;/strong&gt;&#xD;
Nathalie Wappler stammt aus der Schweiz und musste als SRG-Direktorin den eidgen&#xF6;ssischen &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk j&#xFC;ngst gegen eine &#x201E;Halbierungsinitiative&#x201C; verteidigen, die eine drastische Reduzierung des Rundfunkbeitrags in der Schweiz durchsetzen wollte. Bei der entsprechenden Volksabstimmung stimmten am 8. M&#xE4;rz aber 62 Prozent der Wahlteilnehmer gegen den Antrag. Ihre Position beim SRG gibt Wappler Ende des Monats auf.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch im deutschen &#xF6;ffentlich-rechtlichen System kennt sich die 58-J&#xE4;hrige aus. Vor ihrer R&#xFC;ckkehr in die Schweiz hat sie unter anderem bei 3sat gearbeitet und war von 2016 bis 2019 Programmdirektorin beim Mitteldeutschen Rundfunk.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Im Zuge der Rundfunkreform hat die Medienpolitik ein neues Aufsichtsgremium geschaffen. Der Medienrat soll im Auge behalten, ob die &#xD6;ffentlich-Rechtlichen ihren Auftrag erf&#xFC;llen. Nun ist klar, wer ihn anf&#xFC;hren wird.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/nathalie-wappler-fuehrt-medienrat-fuer-ard-zdf-und-deutschlandradio-977923/</link></item><item id="977919"><title>Wenn Zustimmung in die Irre f&#xFC;hrt: Warum KI kein guter Ratgeber ist</title><pubDate>1776167786</pubDate><description>Berlin &#x2013; In pers&#xF6;nlichen Interaktionen werden die meisten misstrauisch, wenn ihnen jemand immer wieder best&#xE4;tigt, dass sie sich keinesfalls irren, alles richtig machen und &#x2013; wenn trotzdem etwas schiefgelaufen ist &#x2013; nur andere schuld daran sein k&#xF6;nnen. Schmeichelei streichelt das Ego und tr&#xF6;stet f&#xFC;r den Moment. Aber jedem ist klar, dass einen das mittelfristig in die Irre f&#xFC;hrt: Man sch&#xE4;tzt sich falsch ein und wird in seinen Fehlern noch best&#xE4;rkt. Bei Ratschl&#xE4;gen von wohlgesinnten, aber in der speziellen Frage nicht kompetenten Menschen f&#xE4;llt es schon schwerer, das richtig einzuordnen und besser nicht anzunehmen: Sie meinen es ja gut.&#xD;
&lt;br /&gt;So sollte beispielsweise&#xA0;ein Medienprofi, der &#xFC;berlegt, sich selbstst&#xE4;ndig zu machen, dazu nicht seine Eltern befragen, wenn diese immer angestellt waren und generell lieber nichts riskieren. Sie werden &#x2013; von ihren &#xDC;berzeugungen ausgehend und mangels Erfahrung auf diesem Gebiet &#x2013; wahrscheinlich abraten, auch wenn dieser Rat gar nicht zum Fragesteller passt. Er wird einleuchtend klingen (&#x201E;Willst du denn wirklich riskieren, was du dir schon aufgebaut hast?&#x201C;, &#x201E;Gerade in diesen Zeiten sollte man vorsichtig sein &#x2026;&#x201C;), aber eben doch nicht hilfreich sein. Ein Gr&#xFC;nder w&#xE4;re hierf&#xFC;r der bessere Gespr&#xE4;chspartner.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xC4;hnlich verh&#xE4;lt es sich im Privaten. Beziehungstipps sollte man sich z. B. nicht bei der besten Freundin holen, wenn diese nur kurze Beziehungen kennt und gerade wieder allein ist, sondern von jemandem, der lange und gl&#xFC;cklich verheiratet ist. Aber da zeigt sich der Knackpunkt: Die beste Freundin aus dem Beispiel wird einem best&#xE4;tigen, dass man &#x201E;ein ganz toller Mensch&#x201C; ist, der &#x201E;jemand viel Besseres verdient&#x201C; habe. Der verheiratete Ratgeber wird m&#xF6;glicherweise empfehlen, nicht nur gedanklich Wunschlisten durchzugehen, sondern auch an sich zu arbeiten, sich mehr f&#xFC;r andere zu interessieren und einmal zu entscheiden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;KI best&#xE4;tigt 49 Prozent h&#xE4;ufiger als Menschen&lt;/strong&gt;&#xD;
KI-Chatbots, inzwischen ein bevorzugter Gespr&#xE4;chspartner und Ratgeber der J&#xFC;ngeren, neigen noch st&#xE4;rker zu Schmeichelei und Inkompetenz. KI-Anwendungen wie ChatGPT, Gemini, DeepSeek oder Claude geben ihren Nutzern 49 Prozent h&#xE4;ufiger recht, als es Menschen tun w&#xFC;rden. Sie best&#xE4;tigen auch fragw&#xFC;rdige oder eindeutig falsche Ansichten und Verhaltensweisen, weisen ihre Nutzer standardm&#xE4;&#xDF;ig nicht auf Fehler hin und ersparen ihnen unangenehme R&#xFC;ckmeldungen. Das ergab eine Studie von Wissenschaftlern der Stanford-Universit&#xE4;t, die k&#xFC;rzlich in &#x201E;Science&#x201C; ver&#xF6;ffentlicht wurde. Folge: Die Fragesteller f&#xFC;hlen sich in ihrem Irrtum noch best&#xE4;tigt, werden rechthaberisch und selbstgerecht. (Auf Sachfragen geben KI-Anwendungen, je nach Gebiet, bis zu 80 Prozent falsche Antworten.)&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bei F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften, die nicht entsprechende Vorsorge getroffen haben, k&#xF6;nnen Mitarbeiter oft vergleichbare Tendenzen beobachten: Sie umgeben sich mit Ja-Sagern, weil sie diese f&#xFC;r ihre Unterst&#xFC;tzer halten, verlieren dadurch mit der Zeit ein wenig den Realit&#xE4;tskontakt und treffen auf dieser Basis sonst vermeidbare Fehlentscheidungen. Aber diese Tendenz &#x2013; von anderen best&#xE4;tigt werden zu wollen &#x2013; wohnt jedem inne. Die tiefsitzenden W&#xFC;nsche nach Anerkennung, Best&#xE4;tigung und Geborgenheit lassen sich auch nicht einfach per Willenskraft verdr&#xE4;ngen, aber man kann ihnen auf andere, geeignete Weise nachkommen. Daraus ergeben sich folgende vier Kriterien f&#xFC;r gute Ratgeber:&#xD;
&#xA0;&#xD;
1. Ehrlichkeit: Ihr Ratgeber sagt Ihnen offen, wie er Sie und Ihre Lage einsch&#xE4;tzt, auch wenn diese R&#xFC;ckmeldung (&#x201E;Feedback&#x201C;) f&#xFC;r beide nicht angenehm ist.&#xD;
2. Offenheit: Er kann seine eigenen Ziele, Werte und W&#xFC;nsche hintanstellen und sich f&#xFC;r das Gespr&#xE4;ch auf das einlassen, das Ihnen wichtig ist.&lt;br /&gt;3. Kompetenz: Er kennt sich inhaltlich ausreichend auf dem Gebiet aus, um das es Ihnen geht, und verweist Sie ansonsten an einen anderen Experten.&lt;br /&gt;4. Empathie: Er nimmt R&#xFC;cksicht auf Ihre Gef&#xFC;hle, ist respektvoll und mitf&#xFC;hlend. Sie f&#xFC;hlen sich gut aufgehoben und sind daher bereit, den Rat anzunehmen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Einzelne berufliche oder private Entscheidungen k&#xF6;nnen jahrelange Konsequenzen nach sich ziehen, manchmal sogar das ganze Leben in eine neue Richtung lenken. Daher wollen sich die meisten absichern &#x2013; und fragen andere, um sich zu informieren und oft auch, um die Verantwortung zu teilen: &#x201E;Was w&#xFC;rdest du an meiner Stelle tun?&#x201C;. Gute Ratgeber (z. B. ein Mentor aus der Branche) k&#xF6;nnen innere Blockaden aufl&#xF6;sen, Entscheidungen erleichtern und beschleunigen, zudem dabei helfen, vorhandene Ressourcen zielf&#xFC;hrend einzusetzen und Fehler zu vermeiden. So &#x201E;&#xFC;berlegt&#x201C; man nicht ewig und verliert Zeit und Chancen, sondern trifft &#xFC;berlegte Entscheidungen &#x2013; und handelt dann entsprechend.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/ki-im-journalismus-karrierecoach-attila-albert-ueber-verunsicherung-und-neue-chancen-977794/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne:&#xA0;KI&#xA0;im Journalismus&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Karrierecoach Attila Albert warnt vor einem verbreiteten Problem im Umgang mit Feedback: Wer sich auf best&#xE4;tigende Stimmen verl&#xE4;sst &#x2013; ob von Menschen oder KI &#x2013;, riskiert Fehlentscheidungen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/wenn-zustimmung-in-die-irre-fuehrt-warum-ki-kein-guter-ratgeber-ist-977919/</link></item><item id="977918"><title>rbb strukturiert F&#xFC;hrung neu und besetzt Schl&#xFC;sselpositionen</title><pubDate>1776167634</pubDate><description>Berlin/Potsdam &#x2013;&#xA0;Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) hat eine umfassende Neuordnung seiner F&#xFC;hrungsstruktur angek&#xFC;ndigt und mehrere zentrale Positionen neu besetzt. K&#xFC;nftig wird die zweite F&#xFC;hrungsebene unterhalb des Direktoriums von bislang zw&#xF6;lf auf sieben Bereiche reduziert. Ziel ist nach Angaben des Senders eine st&#xE4;rkere Vernetzung sowie schnellere Entscheidungswege.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den sieben Bereichen z&#xE4;hlen k&#xFC;nftig Chefredaktion, Programmmanagement, Programmentwicklung und Innovation, Operatives Gesch&#xE4;ft, Technologie und Infrastruktur, Ressourcenplanung sowie Immobilienstrategie. Die Neustrukturierung ist Teil eines laufenden Reformprozesses.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Neuer Chefredakteur wird Georg Heil. Er war seit 2021 Redaktionsleiter des ARD-Politikmagazins &#x201E;Kontraste&#x201C; beim rbb und arbeitete zuvor unter anderem als Investigativ-Reporter in einer Recherchekooperation von NDR, WDR und &#x201E;S&#xFC;ddeutscher Zeitung&#x201C; sowie f&#xFC;r den MDR und &#x201E;Spiegel TV Magazin&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Leitung des Programmmanagements &#xFC;bernimmt Jana Cebulla, die vom MDR zum rbb wechselt. Dort war sie zuletzt Leiterin der Hauptredaktion Kultur und Jugend. Zuvor leitete sie unter anderem die Jungen Angebote des MDR sowie die Redaktion von MDR Sputnik.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Angaben des rbb sollen die neuen F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte zun&#xE4;chst die Zusammenarbeit definieren und anschlie&#xDF;end die bestehenden Abl&#xE4;ufe &#xFC;berpr&#xFC;fen und anpassen. Daf&#xFC;r ist ein Zeitrahmen bis zum Jahresende vorgesehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Rundfunk Berlin-Brandenburg baut seine zweite F&#xFC;hrungsebene um und reduziert die Zahl der Bereiche. Im Zuge der Neuorganisation werden mehrere zentrale Positionen neu besetzt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/rbb-strukturiert-fuehrung-neu-und-besetzt-schluesselpositionen-977918/</link></item><item id="977917"><title>Axel Springer darf &#x201E;Daily Telegraph&#x201C; &#xFC;bernehmen </title><pubDate>1776167350</pubDate><description>London/Berlin (KNA) Der deutsche Medienkonzern Axel Springer kann die britische Zeitung &#x201E;Daily Telegraph&#x201C; &#xFC;bernehmen. Man habe eine entsprechende Freigabe des zust&#xE4;ndigen Departments for Culture, Media and Sport (DCMS) der britischen Regierung erhalten, teilte das Unternehmen am Dienstag in Berlin mit. Damit sei ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Abschluss der Transaktion erreicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zum Verlag des konservativen &#x201E;Telegraph&#x201C; geh&#xF6;ren auch die Sonntagszeitung &#x201E;The Sunday Telegraph&#x201C; und die Digitalplattform telegraph.co.uk. Der Kaufpreis liegt bei umgerechnet rund 660 Millionen Euro. Der Deal soll nach Angaben von Axel Springer im zweiten Quartal 2026 abgewickelt werden, noch steht das Gesch&#xE4;ft unter dem regulatorischen Vorbehalt irischer und &#xF6;sterreichischer Beh&#xF6;rden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Investitionen in Redaktion&lt;/strong&gt;&#xD;
Springer k&#xFC;ndigte an, in die journalistischen Kapazit&#xE4;ten, die digitale Infrastruktur sowie eine internationale Expansion des &#x201E;Telegraph&#x201C; investieren zu wollen. Dies werde bei &#x201E;uneingeschr&#xE4;nkter Wahrung der redaktionellen Unabh&#xE4;ngigkeit und Integrit&#xE4;t&#x201C; der Redaktionen geschehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Springer-Vorstandschef Mathias D&#xF6;pfner sagte, nach einer langen Phase der Unsicherheit f&#xFC;r die &#x201E;Telegraph&#x201C;-Mitarbeitenden sei es Springer &#x201E;ein wichtiges Anliegen, deutlich zu machen: Wir werden in die journalistische Exzellenz und das internationale Wachstum des Telegraph investieren.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der von seinen Vorbesitzern, den Gebr&#xFC;dern Barclay, als Kreditsicherheit an eine Bank verpf&#xE4;ndete Verlag stand in den vergangenen Jahren mehrfach vor dem Verkauf an internationale Investoren. Die &#xDC;bernahme war aber stets durch angek&#xFC;ndigte Auflagen oder &#xDC;berpr&#xFC;fungen der britischen Regierung vereitelt worden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Springer-Konzern ist auf der Zielgeraden, das Blatt f&#xFC;r rund 660 Millionen Euro zu &#xFC;bernehmen. Springer-Chef D&#xF6;pfner k&#xFC;ndigt Investitionen in den digitalen und internationalen Ausbau an.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/axel-springer-darf-daily-telegraph-uebernehmen-977917/</link></item><item id="977913"><title>Teresa Stiens bildet Nachwuchs der Konkurrenz aus</title><pubDate>1776155374</pubDate><description>Frankfurt &#x2013;&#xA0;Die &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-Autorin&#xA0;Teresa Stiens arbeitet auch als Dozentin und Moderatorin. In dieser Rolle bildete sie den Nachwuchs der &#x201E;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#x201C; im journalistischen Handwerk aus. Und das schon zum dritten Mal.&#xD;
&#xA0;&#xD;
J&#xFC;ngst ging es um das &#x201E;Schwarzbrot des Journalismus&#x201C; &#x2013; das nachrichtliche Schreiben. Auf den ersten Blick etwas trocken, daf&#xFC;r sehr nahrhaft und die Grundlage f&#xFC;r alles, was im Journalismus sonst noch geschieht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Neben dem Handwerk haben wir auch &#xFC;ber unsere journalistische Verantwortung gesprochen und dar&#xFC;ber, wieso der reine Blick auf Nachrichtenfaktoren und die nackten Klickzahlen nicht immer der beste Ratgeber ist.&#x201C; Danach ging es um Medienethik, um Privatsph&#xE4;re, um Opferschutz, um Abw&#xE4;gungen und um die Frage, ob man als Journalistin Geschenke annehmen darf.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Antwort von Teresa Stiens ist leider nicht &#xFC;berliefert. Daf&#xFC;r aber ihr Optimismus, dass es viele engagierte Volos gibt und man weiter an die Zukunft des Journalismus glauben kann.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Recherche und Verfassen von Pressemitteilungen zu stadtrelevanten Themen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Organisation und Begleitung von Pressekonferenzen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Beantwortung von Presseanfragen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Begleitung &#xF6;ffentlichkeitsrelevanter Veranstaltungen und Termine&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Redaktionelle Mitarbeit in der Online-Kommunikation (Hannover.de, X, Facebook, TikTok, Instagram)&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Eigenst&#xE4;ndige Entwicklung von Beitr&#xE4;gen f&#xFC;r die Online-Kommunikation&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Fotografie und Bewegtbild-Einsatz bei Terminen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Redaktionelle Mitarbeit in der internen Kommunikation&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verfassen von Reden und Gru&#xDF;worten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitarbeit im Vertretungspool der Assistenzkr&#xE4;fte des Bereiches Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit sowie des Gesch&#xE4;ftsbereiches des Oberb&#xFC;rgermeisters&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber bringen&#xA0;praktische Erfahrungen im Bereich PR/Kommunikation und/oder Journalismus und/oder Online-Kommunikation&#xA0;mit.&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-praktika-volontariate-trainees-7/volontaerinnen-in-der-kommunalen-presse-und-oeffentlichkeitsarbeit-561161/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen praktische Erfahrungen im Bereich PR/Kommunikation und/oder Journalismus und/oder Online-Kommunikation mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/volontaere-in-der-kommunalen-presse-und-oeffentlichkeitsarbeit-in-hannover-gesucht-977907/</link></item><item id="977905"><title>Ex-Journalist l&#xE4;sst Kanzler und Finanzminister sterben</title><pubDate>1776137598</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Am 17. April 2026 ist es wieder so weit: Rund 2.300 G&#xE4;ste aus Medien, Politik und Gesellschaft kommen zum Bundespresseball im Hotel Adlon Kempinski zusammen. Genau hier setzt Wolfgang Ainetters neuer Polit-Krimi &#x201E;Einigkeit und Recht und Rache&#x201C; an, der im Haymon Verlag erscheint: Zwei Gl&#xE4;ser Champagner mit Froschgift bef&#xF6;rdern den Bundeskanzler und seinen Finanzminister ins Jenseits.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Damit wird dem Bundespresseball &#x2013; einem der glanzvollsten Abende der Berliner Ballsaison &#x2013; erstmals ein eigener Kriminalroman gewidmet. Ainetter erz&#xE4;hlt eine bissige, schwarzhumorige Geschichte &#xFC;ber den Berliner Hauptstadtbetrieb. Mit viel Wiener Schm&#xE4;h schickt er seinen Ermittler, den nach Deutschland ausgewanderten &#xD6;si-Kommissar Andr&#xE9; Heidergott, in die Kreise der Reichen, Sch&#xF6;nen und M&#xE4;chtigen. Gemeinsam mit seiner Chefin Emily Schippmann jagt Heidergott im Regierungsviertel die T&#xE4;ter.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#xDC;ber den Autor&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wolfgang Ainetter &#x2013; von der &#x201E;Tagesschau&#x201C; bezeichnet als &#x201E;der studierte Psychologe mit seinem dezenten Wiener Schm&#xE4;h&#x201C; &#x2013; war Kommunikationschef im deutschen Bundesverkehrsministerium. Zuvor arbeitete er als Chefredakteur des &#xF6;sterreichischen Nachrichtenmagazins &#x201E;News&#x201C; und als Nachrichtenchef bei &#x201E;Bild&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die Leitung &#xFC;bernimmt Tina Kulow. Sie war zuletzt als selbstst&#xE4;ndige strategische Kommunikationsberaterin t&#xE4;tig und verf&#xFC;gt nach Angaben des Senders &#xFC;ber ein internationales Netzwerk in Wirtschaft, Medien und Gesellschaft. Zuvor verantwortete sie als Vice President Communications die Unternehmenskommunikation von SAP in Deutschland. Davor war sie elf Jahre f&#xFC;r Meta/Facebook t&#xE4;tig, zuletzt als Senior Director f&#xFC;r die Kommunikation in Zentral- und Osteuropa.&#xD;
&#xA0;&#xD;
rbb-Intendantin Ulrike Demmer bezeichnete Kulow als erfahrene Managerin der Unternehmenskommunikation, die den Sender im laufenden Transformationsprozess unterst&#xFC;tzen solle. Kulow erkl&#xE4;rte, sie wolle den Auftritt des rbb nach au&#xDF;en sowie den internen Dialog strategisch weiterentwickeln und neue Impulse setzen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Hintergrund sind laufende Tarifverhandlungen. ver.di fordert unter anderem f&#xFC;r festangestellte Besch&#xE4;ftigte eine Gehaltserh&#xF6;hung von sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro monatlich, sowie zus&#xE4;tzliche freie Tage. F&#xFC;r Auszubildende und Volont&#xE4;re verlangt die Gewerkschaft unter anderem eine monatliche Erh&#xF6;hung der Verg&#xFC;tung um 200 Euro sowie eine unbefristete &#xDC;bernahme nach erfolgreichem Abschluss.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r freie Mitarbeiter fordert ver.di eine Anhebung der Honorare um sieben Prozent, h&#xF6;here Einsatzlimits sowie eine j&#xE4;hrliche Pauschale f&#xFC;r Mediennutzung in H&#xF6;he von 1.000 Euro. Die Laufzeit des geforderten Tarifvertrags betr&#xE4;gt zw&#xF6;lf Monate.&#xD;
&#xA0;&#xD;
ver.di begr&#xFC;ndet den Warnstreik mit einem aus ihrer Sicht unzureichenden Angebot des NDR. Dieses liege &#x201E;weit unter der Inflation&#x201C; und gehe auf zentrale Forderungen insbesondere f&#xFC;r freie Mitarbeiter*innen sowie den journalistischen Nachwuchs nicht ein.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zum 1. Januar des kommenden Jahres tritt Helene Bubrowski in das Herausgebergremium ein. Die promovierte Juristin war von 2013 bis 2023 zun&#xE4;chst Politikredakteurin, sp&#xE4;ter Hauptstadtkorrespondentin der FAZ. 2024 wechselte sie zu Table.Briefings, wo sie seit 2025 als Ko-Chefredakteurin t&#xE4;tig ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bubrowski wird gemeinsam mit Berthold Kohler die Politische Redaktion f&#xFC;hren, die damit &#x2013; wie bereits bis 2014 &#x2013; wieder eine Doppelspitze erh&#xE4;lt. Zudem soll sie sich mit Knop die Leitung der Online-Redaktion teilen. Braunberger bleibt der Zeitung auch nach seinem Ausscheiden als Autor in der Wirtschaftsredaktion erhalten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Vorsitzende des Herausgebergremiums, Berthold Kohler, erkl&#xE4;rte zur Berufung: &#x201E;Wir freuen uns sehr, dass Helene Bubrowski in unser Haus zur&#xFC;ckkehrt. Sie ist eine herausragende Journalistin, die als erste Herausgeberin in der Geschichte der Zeitung dazu beitragen wird, die FAZ in eine gute Zukunft zu f&#xFC;hren.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die &#x201E;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#x201C; stellt ihre redaktionelle Spitze neu auf. Mit dem Ruhestand von Gerald Braunberger &#xFC;bernimmt Carsten Knop zus&#xE4;tzliche Verantwortung, Anfang kommenden Jahres r&#xFC;ckt mit Helene Bubrowski erstmals eine Frau ins Herausgebergremium auf.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/faz-ordnet-fuehrung-neu-erste-herausgeberin-kommt-2027-977894/</link></item><item id="977889"><title>Willi Haentjes verstummt als &#x201E;Stimme der Wirtschaft&#x201C; </title><pubDate>1776064590</pubDate><description>&lt;div class="singleNewsTitle clearfix"&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;K&#xF6;ln &#x2013; Eineinhalb Jahre leitete Willi Hantjes das Magazin &#x201E;Stimme der Wirtschaft&#x201C; der K&#xF6;lner IHK. Davor war er zwei Jahre Mitglied der Chefredaktion des Nachrichtenportals &#x201E;Nuis&#x201C;, wie Julian Reichelt kam Haentjes von &#x201E;Bild&#x201C; zu &#x201E;Nuis&#x201C;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;br /&gt;Willi Haentjes hat sich Anfang des Jahres dazu entschieden, die IHK K&#xF6;ln zu verlassen. &#x201E; Alles hat seine Zeit, jetzt ist Zeit f&#xFC;r was Neues!&#x201C;, schreibt er selbst auf Linkedin und winkt mit dem Dom im R&#xFC;cken ins Bild.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit &#x201E;Stimme der Wirtschaft&#x201C; habe er und sein Team einen Newsletter aufgebaut und etabliert, der sich als genau das versteht, was draufsteht: Der Wirtschaft eine Stimme geben und klar formulieren, was in der Krise hilft &#x2013; und was nicht.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;F&#xFC;r zwei Wahlen, auf Bundes- und Kommunalebene, habe man die IHK K&#xF6;ln als Debatten-Ort etabliert, an dem alle Parteien sachlich und unaufgeregt ihre Wirtschaftskonzepte diskutieren konnten. &#x201E;Das ist in K&#xF6;ln nicht selbstverst&#xE4;ndlich, aber die &#xDC;berzeugung bleibt: Man muss andere Meinungen aushalten, um vorw&#xE4;rtszukommen. Alles andere f&#xFC;hrt ins Verderben.&#x201C;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschied dankt Haentjes allen im Haupt- und Ehrenamt, die ihm eine neue Perspektive auf Wirtschaft erm&#xF6;glicht haben. Sein Blick auf das Unternehmertum habe sich sehr geweitet.&#xD;
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R&#xFC;ckblickend zeige sich, dass Scheck &#x201E;mehr Autorinnen gelobt als kritisiert&#x201C; habe. Der Moderator selbst sagt der Nachrichtenagentur, seine Besprechungen w&#xFC;rden &#x201E;den Werken, nicht ihren Urhebern oder Lesern&#x201C; gelten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Autorin Sophie Passmann hat dem Kritiker zuvor Sexismus und Arroganz vorgeworfen, ihre Kollegin Ildik&#xF3; von K&#xFC;rthy sprach von einer &#x201E;Verachtung der lesenden und schreibenden Frauen&#x201C;. Scheck hatte die neuen B&#xFC;cher der beiden mit harschen Worten schlecht besprochen. Auch Schriftstellerin Elke Heidenreich hatte sich mit Kritik an Scheck in die Debatte eingeklinkt.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Nach scharfer Kritik an Schecks Rezensionen stellt sich die ARD demonstrativ hinter ihren Buchkritiker. Autorinnen werfen ihm Frauenfeindlichkeit und Arroganz vor &#x2013; der Sender widerspricht und verweist auf seine Gesamtbilanz.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/streit-um-denis-scheck-ard-weist-sexismus-vorwuerfe-zurueck-977888/</link></item><item id="977887"><title>Springers 660-Millionen-Wette: Kann der &#x201E;Telegraph&#x201C; global durchstarten?</title><pubDate>1776051749</pubDate><description>Berlin &#x2013; Es ist eine steile Bewertung: Umgerechnet 660 Millionen Euro hat Axel Springer f&#xFC;r den Kauf der britischen &#x201E;Telegraph&#x201C;-Gruppe mit dem &#x201E;Daily Telegraph&#x201C; hingelegt. &#x201E;kress pro&#x201C;-Chefredakteur Markus Wiegand analysiert in seiner&#xA0;Rubrik &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/900/kress-pro-2026-02 _blank&gt;&#x201E;Aus unseren Kreisen&#x201C;&lt;/link&gt;, warum die konservative Zeitung dem Springer-Boss Mathias D&#xF6;pfner so viel wert ist:&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im M&#xE4;rz hat Axel Springer f&#xFC;r die britische &#x201E;Telegraph&#x201C;-Gruppe mit dem konservativen Flaggschiff &#x201E;Daily Telegraph&#x201C; doch tats&#xE4;chlich umgerechnet 660 Millionen Euro (575 Millionen Pfund) hingelegt. Es wurde bisher wenig beachtet, dass das f&#xFC;r ein Medienunternehmen eine ganz sch&#xF6;n steile Bewertung ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Gruppe erzielte 2024 bei einem Umsatz von 279,4 Millionen Pfund zwar ein gutes operatives Ebitda-Ergebnis (vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 60,7 Millionen Pfund, was einer Marge von 20,7 Prozent entspricht, dennoch zahlt Springer fast das Zweifache des Jahresumsatzes oder mehr als das Neunfache des operativen Ebitda-Ergebnisses. D&#xF6;pfner hat damit die &#x201E;Daily Mail&#x201C;-Gruppe &#xFC;berboten, die allerdings im britischen Markt im Gegensatz zu Springer Synergien gehoben h&#xE4;tte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Erkl&#xE4;rung des teuren Deals: Axel Springer braucht eine englischsprachige Marke, um den eigenen strategischen Anspruch zu erf&#xFC;llen, &#x201E;f&#xFC;hrender Anbieter von KI-basiertem Journalismus f&#xFC;r die freie Welt&#x201C; zu werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Eines ist aber auch klar: Die Gruppe muss rasch wachsen, um den Kaufpreis wieder einzuspielen. Ende 2024 hatte die &#x201E;Telegraph&#x201C;-Gruppe 842.000 Digitalabonnenten (inkl. Print waren es 1.086.000). In den zwei Jahren zuvor sind die digitalen Vertriebserl&#xF6;se um 40 Prozent gestiegen. Dieses Wachstum muss Springer beschleunigen. D&#xF6;pfner sieht global und vor allem in den USA eine publizistische L&#xFC;cke im konservativen Spektrum. Abseits der Wirtschaftstitel &#x201E;Financial Times&#x201C; und des &#x201E;Wall Street Journal&#x201C; gibt es keinen gem&#xE4;&#xDF;igten Titel, etwa als Gegenst&#xFC;ck zur liberal-progressiven &#x201E;New York Times&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In dieser Liga spielt der &#x201E;Telegraph&#x201C; bisher nicht. Im deutschsprachigen Raum ist er einem breiteren Publikum nahezu unbekannt. Die gro&#xDF;e Frage lautet also, ob Axel Springer es schaffen wird, die Marke tats&#xE4;chlich zu globalisieren und gleichzeitig die Digitalisierung des Titels voranzubringen. Ausbauf&#xE4;hig sind vor allem die digitalen Werbeerl&#xF6;se, die 2024 gerade einmal 20 Millionen Pfund ausmachten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Man kann das alles schnell f&#xFC;r ein bisschen &#xFC;berambitioniert halten. Allerdings hat D&#xF6;pfner bei fr&#xFC;heren Investitionen gezeigt, dass er das Talent hat, k&#xFC;nftige Entwicklungen besser zu antizipieren als andere und dann ins Risiko zu gehen. So legte er einst mit den Investitionen ins digitale Kleinanzeigengesch&#xE4;ft die finanzielle Basis f&#xFC;r den aktuellen Expansionskurs. Daran h&#xE4;lt Springer noch immer eine Minderheitsbeteiligung &#x2013; als Absicherung der hochfliegenden verlegerischen Ambitionen.&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/900/kress-pro-2026-02 _blank&gt;Must-Reads im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;:&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;40 n&#xFC;tzliche KI-Tools f&#xFC;r Medien&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Wie Sie Arbeitsabl&#xE4;ufe effizienter gestalten, bestehende Angebote verbessern und neue entwickeln&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Plus: Beraterin Anita Zielina sagt, wie Medienh&#xE4;user die KI-Transformation meistern und welche Fehler sie jetzt vermeiden sollten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Plus: 10 KI-Tipps f&#xFC;r F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte, die den Arbeitsalltag erleichtern&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Internet bleibt gesperrt&lt;/strong&gt;&#xD;
&#x201E;Seit dem Kriegsbeginn ist das Internet im Iran fast komplett gesperrt. Daher ist es unm&#xF6;glich, ein umfassendes Stimmungsbild zu bekommen&#x201C;, f&#xFC;gte Beck hinzu. Stattdessen sei man auf Informationen angewiesen, die der Deutschen Welle von Menschen aus dem Iran direkt oder indirekt geschickt w&#xFC;rden. &#x201E;Das ist mit einem hohen Risiko verbunden.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die iranische Regierung habe seit Kriegsausbruch laut eigenen Angaben bereits Hunderte Menschen verhaftet, die auf sozialen Netzwerken Fotos von Angriffssch&#xE4;den geteilt oder internationalen Sendern wie Iran International Informationen zugespielt h&#xE4;tten. Au&#xDF;erdem w&#xFC;rden im Iran selbst Familienangeh&#xF6;rige von iranischen Exil-Journalisten durch Sicherheitsbeh&#xF6;rden bedroht, so Beck.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Regime f&#xE4;hrt harten Kurs&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Stimmung in dem Land beschrieb der Mitarbeiter der Deutschen Welle als verzweifelt. &#x201E;Die Auswirkungen und Zerst&#xF6;rungen des Krieges sind zunehmend sp&#xFC;rbar, der von vielen erhoffte Regimewechsel ist bisher ausgeblieben und stattdessen agiert die Regierung immer repressiver.&#x201C;&#xD;
Seit Beginn des Krieges seien 14 politische Gefangene im Iran hingerichtet worden. &#x201E;Und selbst 12-j&#xE4;hrige Kinder werden nun von den regierungsnahen Basidsch-Milizen rekrutiert, um an Checkpoints die Bev&#xF6;lkerung zu kontrollieren&#x201C;, sagte Beck.&#xD;
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&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Das Hauptargument: &#x201E;Gerade in Zeiten von KI, Fake News und schier endlosem Informationsrauschen sehnen sich viele nach echter Einordnung. Vor allem auch J&#xFC;ngere &#x2013; und das auf Plattformen, auf denen sie unterwegs sind. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir zwei neue Kollegen f&#xFC;r das Team von Agatha Kremplewski gewinnen konnten, das schon Einiges bewegt hat.&#x201C;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Aktiv auf dem Kanal sind: Lars Gertges ist der neuer TikTok- &amp; Instagram-Host &#x2013; er bringt komplexe News-Themen klar und verst&#xE4;ndlich auf den Punkt. Dennis Macchiarola ist der neue TikTok- &amp; Instagram-Producer &#x2013; er sorgt daf&#xFC;r, dass Inhalte schnell, pr&#xE4;zise und plattformgerecht aufgearbeitet werden.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Gemeinsam mit den bisherigen Hosts bringen sie die &#x201E;Handelsblatt&#x201C;-&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Social-Aktivit&#xE4;ten auf ein neues Level. Nell Rubr&#xF6;der ordnet in &#x201E;Warum eigentlich&#x201C;&#xA0;Trends und Marken ein und analysiert deren &#xF6;konomischen Kern.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;br /&gt;Ulf Sommer erkl&#xE4;rt, wo die B&#xF6;rsenkurse stehen &#x2013; und wohin sie sich bewegen k&#xF6;nnten.&#xA0;Josefine Fokuhl berichtet w&#xF6;chentlich aus der Berliner Politik-Bubble.&#xA0;Und Sebastian Matthes teilt &#x2013; passend zu seinem Podcast &#x201E;Meckel &amp; Matthes&#x201C;&#xA0;&#x2013; seinen Blick auf Wirtschaft und Politik.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
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Die Hauptstadt bietet die passende B&#xFC;hne und erm&#xF6;glicht ein v&#xF6;llig neues Format: An Tag 1 sind die Teilnehmer vor Ort bei Unternehmen, Agenturen und Medien. Sie erleben live, wie Kommunikationsteams mit KI arbeiten, was die Kollegen bewegt und wie sie Herausforderungen begegnen. An Tag 2 kommt in der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg eher Festival-Feeling auf, als Kongress-Laune. Starke Cases, kluge Strategien und konkrete Ans&#xE4;tze f&#xFC;r die L&#xF6;sung von Problemen &#x2013; und viel Raum, um mit Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren, sich zu vernetzen und auszutauschen.&#xD;
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Inhaltlich erh&#xE4;lt K&#xFC;nstliche Intelligenz bewusst viel Raum. Kein anderes Thema bewegt die Kommunikatorinnen und Kommunikatoren der Nation aktuell so sehr wie dieses. Aber auch die Themen Transformation und Werte bleiben im Mittelpunkt &#x2013; sie begegnen den Profis t&#xE4;glich und werden auch in den Arbeitskreisen und Landesgruppen der DPRG intensiv diskutiert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ein Treffpunkt f&#xFC;r die ganze Branche&lt;/strong&gt;&#xD;
Ein Neustart war f&#xFC;r den Verband und das Projekt unumg&#xE4;nglich. &#x201E;Die lokalen und regionalen Veranstaltungen der DPRG sind das Herz unseres Verbandes &#x2013; und das ist wichtig und richtig. Wir brauchen aber zus&#xE4;tzlich einen zentralen Treffpunkt im Jahr, an dem sich unsere Mitglieder aus ganz Deutschland treffen k&#xF6;nnen. Ein Event mit nationaler Strahlkraft. Das hilft uns, die Relevanz des Verbandes hochzuhalten und neue Mitglieder zu gewinnen&#x201C;, so DPRG-Pr&#xE4;sidentin Sabine Clausecker.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r DPRG-Mitglieder kosten die Tickets nur 240 Euro pro Person, externe G&#xE4;ste zahlen 490 Euro f&#xFC;r die Teilnahme. Wer sich in einer gr&#xF6;&#xDF;eren Gruppe zusammentut, spart. Das Team-Ticket f&#xFC;r den PR-Tag kostet f&#xFC;r zehn Personen 990 Euro.&#xD;
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&lt;link http://www.pr-tag.de _blank&gt;Alle Infos und Tickets f&#xFC;r den PR-Tag&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Was folgt, ist die Dynamik, die das Internet so unerbittlich macht: Die Meldung verbreitet sich, wird kopiert, kommentiert, weitergetragen. In den Kommentarspalten schl&#xE4;gt der S&#xE4;ngerin Kritik entgegen &#x2013; ausgel&#xF6;st durch eine Information, die so nie gestimmt hat.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Fischer wehrt sich. Die urspr&#xFC;nglichen Artikel werden gel&#xF6;scht, eine Richtigstellung ver&#xF6;ffentlicht. Doch damit ist die Geschichte nicht vorbei. Denn im Netz bleibt kaum etwas wirklich verschwunden. Die falsche Behauptung lebt weiter &#x2013; auf anderen Seiten, in Archiven, &#xFC;ber Verlinkungen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Genau hier setzt der Streit an: Reicht es, den eigenen Fehler zu korrigieren &#x2013; oder muss ein Verlag auch versuchen, die Spuren im Netz einzud&#xE4;mmen?&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der BGH beantwortet diese Frage mit einem differenzierten Blick auf die Realit&#xE4;t digitaler &#xD6;ffentlichkeit, berichtet nun &lt;link http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bgh-vizr15724-helene-fischer-bild-bericht-hausgeburt-internetarchiv-anspruch-loeschung _blank&gt;LTO&lt;/link&gt;. Wer eine Falschmeldung in die Welt setzt, tr&#xE4;gt auch Verantwortung f&#xFC;r das, was daraus entsteht &#x2013; zumindest teilweise. Kopien, Archivversionen, Weiterverbreitungen: All das sei keine neue Geschichte, sondern die Verl&#xE4;ngerung der urspr&#xFC;nglichen Ver&#xF6;ffentlichung. Und damit nicht einfach fremd, sondern zurechenbar.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Anders sieht es aus, wenn andere Medien die Geschichte aufgreifen und daraus eigene Berichte machen. Hier ziehen die Richter eine klare Linie: Jede Redaktion entscheidet selbst, was sie ver&#xF6;ffentlicht. Mit dieser eigenen Entscheidung endet die Verantwortung des urspr&#xFC;nglichen Mediums.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r Fischer ist das Urteil nur ein Teilerfolg. Zwar st&#xE4;rkt es den Anspruch, gegen digitale Nachwirkungen von Falschmeldungen vorzugehen. Doch viele ihrer weitergehenden Forderungen &#x2013; insbesondere mit Blick auf andere Medien &#x2013; greifen zu weit. Am Ende bleibt f&#xFC;r sie nicht nur die Klarstellung, sondern auch ein Gro&#xDF;teil der Verfahrenskosten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Entscheidung zeigt vor allem eines: Im digitalen Raum endet eine falsche Geschichte nicht mit ihrer Korrektur. Sie hinterl&#xE4;sst Spuren &#x2013; und f&#xFC;r deren Beseitigung tr&#xE4;gt der Ursprung mehr Verantwortung, als vielen Verlagen lieb sein d&#xFC;rfte.&#xD;
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Der Cartoonist bleibt der Zeitung jedoch erhalten: Der &#x201E;touch&#xE9;&#x201C; erscheint weiterhin jeden Samstag in farbiger Form in der Wochentaz auf der Satire-Seite &#x201E;Die Wahrheit&#x201C;.&#xD;
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Ab Montag, 13. April, &#xFC;bernehmen f&#xFC;nf Cartoonistinnen und Cartoonisten im Wechsel den Comicstrip-Platz unter der Woche. K&#xFC;nftig zeichnen Holger Weyrauch, Dorthe Landschulz, Rattelschneck, Oliver Ottitsch und Ruth Hebler die t&#xE4;glichen Beitr&#xE4;ge.&#xD;
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Seit dem 6. Dezember 1991 erschien der &#x201E;touch&#xE9;&#x201C; regelm&#xE4;&#xDF;ig auf der &#x201E;Wahrheit&#x201C;-Seite. Tom K&#xF6;rner will auch k&#xFC;nftig weiterarbeiten und plant unter anderem ein weiteres Buch mit 500 &#x201E;touch&#xE9;&#x201C;-Strips.&#xD;
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Das war der Plan. In der Realit&#xE4;t blieb bei den meisten Menschen nach dem Besuch nicht mehr als eine Zahl h&#xE4;ngen: 80 Prozent. Diesen vergleichsweise hohen Wert nannte Kanzler Friedrich Merz (CDU) bei einer Pressekonferenz mit al-Scharaa. 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer solle in den kommenden drei Jahren in ihre Heimat zur&#xFC;ckkehren, so Merz, und schob &#x2013; wenn auch sprachlich nicht ganz klar &#x2013; nach, dass dem auch der syrische Pr&#xE4;sident zugestimmt habe.&#xD;
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&lt;strong&gt;Zahl bleibt haften&lt;/strong&gt;&#xD;
Zwar musste die Nachrichtenagentur dpa das Merz-Zitat in einer ersten Eilmeldung korrigieren, weil der Kanzler den einen Satz nicht zu Ende ausgef&#xFC;hrt hatte, bevor er den anderen begann. Die Zahl als solche blieb aber an Merz haften. Auch wenn Merz direkt im Anschluss betonte, dass man die gut integrierten, arbeitenden Syrerinnen und Syrer durchaus hier behalten wolle. Doch selbst, wenn man davon ausgeht, dass diese bei dieser Angabe ausgeschlossen sind, w&#xFC;rde eine gro&#xDF;e Zahl an Menschen &#xFC;brig bleiben, die zur&#xFC;ckkehren sollen. Rund 940.000 Syrer leben derzeit in Deutschland, rund ein Drittel von ihnen hat ein festes Besch&#xE4;ftigungsverh&#xE4;ltnis.&#xD;
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Nach der ersten Kritikwelle von Politikern der SPD, der Gr&#xFC;nen und der Linken sowie von Verb&#xE4;nden und Migrationsexperten, die die Zahl als v&#xF6;llig unrealistisch zur&#xFC;ckwiesen, bem&#xFC;hte sich das Bundespresseamt &#x2013; mal wieder &#x2013; um eine &#x201E;Einordnung&#x201C; der Merz&#x2019;schen Aussage.&#xD;
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Im rund drei Stunden sp&#xE4;ter ver&#xF6;ffentlichten Protokoll erscheint die Aussage gegl&#xE4;ttet. Statt w&#xF6;rtlich &#x201E;In der l&#xE4;ngeren Perspektive der n&#xE4;chsten drei Jahre, das sind auch, ist der Wunsch von Pr&#xE4;sident Scharaa gewesen, sollen rund 80 Prozent der in Deutschland sich jetzt aufhaltenden Syrerinnen und Syrer zur&#xFC;ck in ihr Heimatland kehren&#x201C; hei&#xDF;t es: &#x201E;In der l&#xE4;ngeren Perspektive der n&#xE4;chsten drei Jahre &#x2013; das ist der Wunsch von Pr&#xE4;sident Scharaa gewesen &#x2013; sollen rund 80 Prozent der Syrerinnen und Syrer, die sich derzeit in Deutschland aufhalten, in ihr Heimatland zur&#xFC;ckkehren&#x201C;.&#xD;
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Das Wort &#x201E;auch&#x201C; fehlt g&#xE4;nzlich, und die Angabe von 80 Prozent wird dem syrischen Pr&#xE4;sidenten zugeschoben. Dieser bestreitet sp&#xE4;ter allerdings, die Zahl genannt zu haben.&#xD;
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&lt;strong&gt;Unverst&#xE4;ndnis bleibt&lt;/strong&gt;&#xD;
Am Tag darauf erfolgt eine erneute Einordnung, und es wird ein neues Zitat von Merz ver&#xF6;ffentlicht: &#x201E;Die Zahl von 80 Prozent R&#xFC;ckkehrern innerhalb von drei Jahren hat der syrische Pr&#xE4;sident genannt. Wir haben diese Zahl zur Kenntnis genommen, sind uns aber der Dimension der Aufgabe bewusst.&#x201C; Und trotzdem: Das Unverst&#xE4;ndnis in der Hauptstadt bleibt. Dazu kommt, dass nun v&#xF6;llig unklar ist, ob Merz oder al-Scharaa die Prozentzahl zuerst genannt hat. Einige Medien sprechen sogar davon, dass Merz gelogen haben k&#xF6;nnte.&#xD;
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Wieder einen Tag sp&#xE4;ter ist der Vorfall auch Thema in der Regierungspressekonferenz, zu der sich in der Regel dreimal pro Woche die Regierungssprecher sowie die Sprecher der Ministerien den Fragen der Hauptstadt-Journalisten stellen. Regierungssprecher Stefan Kornelius spricht hier nur noch von einer &#x201E;signifikanten Zahl&#x201C;. Und: Es tue nichts zur Sache, wer in welchem Kontext welche Zahl genannt habe. Er wolle keine Textexegese betreiben, so Kornelius.&#xD;
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&lt;strong&gt;Erinnerung an die &#x201E;Stadtbild-Debatte&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Vorfall rund um die 80-Prozent-Aussage erinnert an die &#x201E;Stadtbild-Debatte&#x201C; vom vergangenen Oktober. W&#xE4;hrend seines Antrittsbesuchs im Bundesland Brandenburg hatte Merz bei einer Pressekonferenz die Frage nach der Strategie gegen die AfD beantwortet. Merz verwies dabei auf die Migrationspolitik und sagte, man sei sehr weit. Im Vergleich zum Vorjahr habe man die Zahlen der Zuwanderung weit nach unten gebracht.&#xD;
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Und der Kanzler f&#xFC;gte hinzu: &#x201E;Aber wir haben nat&#xFC;rlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr gro&#xDF;em Umfang auch R&#xFC;ckf&#xFC;hrungen zu erm&#xF6;glichen.&#x201C; Im Anschluss erntete Merz einen Shitstorm, ihm wurde Rassismus vorgeworfen. Auch der Vorwurf, die Brandmauer zur AfD einzurei&#xDF;en, wurde wieder laut.&#xD;
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Blickt man auf das im Anschluss ver&#xF6;ffentlichte Protokoll, fehlt die &#x201E;Stadtbild&#x201C;-&#xC4;u&#xDF;erung. Auf Nachfrage hie&#xDF; es damals aus dem Bundespresseamt, Merz habe sich da explizit nicht als Regierungschef, sondern als CDU-Vorsitzender ge&#xE4;u&#xDF;ert. Das Bundespresseamt ist nicht f&#xFC;r die &#xC4;u&#xDF;erungen aller Politiker zust&#xE4;ndig, sondern nur f&#xFC;r die der Bundesregierung. Im Fall von Merz ist allerdings der Kanzler und der CDU-Vorsitzende dieselbe Person. Wann er sich in welcher Funktion &#xE4;u&#xDF;ert, sagt Merz f&#xFC;r gew&#xF6;hnlich nicht explizit dazu.&#xD;
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&lt;strong&gt;Weniger kontrolliert&lt;/strong&gt;&#xD;
Anders als seine Amtsvorg&#xE4;nger Angela Merkel und Olaf Scholz ist Merz in seinen &#xC4;u&#xDF;erungen weniger kontrolliert, wenn er nicht von einem ausformulierten Redemanuskript abliest. Positiv formuliert: Seine Sprache ist weniger gestelzt als die seiner Vorg&#xE4;nger, denen h&#xE4;ufig vorgeworfen wurde, im Allgemeinen zu bleiben und keine konkreten Aussagen zu treffen. Daf&#xFC;r schleichen sich bei Merz oft &#xC4;u&#xDF;erungen ein, die unbedacht erscheinen und die in ihrer Wirkung oftmals populistisch sind. Es schimmert der Merz durch, der vor seiner Wahl zum Kanzler in Talkshows auch schon mal von muslimischen Jungen als &#x201E;kleinen Paschas&#x201C; sprach.&#xD;
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Nun, da Merz Kanzler ist, muss das Bundespresseamt immer wieder &#xC4;u&#xDF;erungen von ihm &#x201E;einfangen&#x201C;. Da werden Protokolle &#x201E;gegl&#xE4;ttet&#x201C;, Aussagen von ihm noch einmal &#x201E;interpretiert&#x201C;. Ein ungew&#xF6;hnlicher Vorgang, der bei Merkel oder Scholz nicht &#xFC;blich war. Auf Nachfragen der Hauptstadt-Journalisten wirkt Regierungssprecher Kornelius zunehmend genervt.&#xD;
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Zu den Regierungspressekonferenzen kommt er in der Regel nur ein Mal pro Woche selbst &#x2013; die beiden weiteren Konferenzen &#xFC;bernehmen seine Stellvertreter. Allerdings hat Kornelius derzeit auch gleich mehrere Baustellen: Denn mit dem &#x201E;Au&#xDF;enkanzler&#x201C; Merz ist er viel unterwegs. Zugleich stellt er sein Haus, das Bundespresseamt, derzeit anders auf und richtet es strukturell und inhaltlich neu aus.&#xD;
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&lt;br /&gt;Marcus Schwarze war Journalist, Berater und KI-Experte. Journalismus lernte er bei der &#x201E;Hannoverschen Allgemeinen Zeitung&#x201C;, sp&#xE4;ter war er Digital-Chef bei der &#x201E;Rhein-Zeitung&#x201C; in Koblenz. Nach seinem Abschied dort im Jahr 2017 folgten Stationen bei der &#x201E;heute-show&#x201C; des ZDF, der &#x201E;Berliner Morgenpost&#x201C; und der Agentur Storymachine.&#xD;
&lt;br /&gt;Seit 2018 beriet Schwarze als Selbstst&#xE4;ndiger Beh&#xF6;rden und Verlage bei digitalen Schritten, aber auch bei der &#xD6;ffentlichkeitsarbeit. Thematisch spezialisierte er sich zuletzt auf K&#xFC;nstliche Intelligenz. Seit dem Start des Angebots 2023 schrieb er f&#xFC;r die FAZ Digitalwirtschaft. Unter den Lesern machte er sich vor allem mit dem &#x201E;Prompt der Woche&#x201C; und der &#x201E;KI-Bibel&#x201C; einen Namen.&#xD;
&lt;br /&gt;Marcus Schwarze war auch dem Medienfachverlag Oberauer, zu dem newsroom.de geh&#xF6;rt, verbunden: Er war Autor f&#xFC;r das &#x201E;medium magazin&#x201C; und gesch&#xE4;tzter Gespr&#xE4;chspartner von &#x201E;kress pro&#x201C;. Zuletzt hat er die &lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/12-prompttechniken-fuer-bessere-texte-ki-werkstatt-fuer-den-redaktionsalltag-977691/ _blank&gt;Journalisten-Werkstatt &#x201E;KI f&#xFC;r Grafiken und Texte&#x201C;&lt;/link&gt; verfasst.&#xD;
&lt;br /&gt;Schwarze lebte bei Koblenz und war Vater von zwei erwachsenen Kindern.&#xD;
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Burkhard Ewert, Mitglied des Chefredakteursteams mit Verantwortung f&#xFC;r Content-Strategie und -Formate, betont: &#x201E;In einer Zeit, die durch Desinformation und die Zunahme von KI-generierten Inhalten gepr&#xE4;gt ist, m&#xFC;ssen wir unsere Glaubw&#xFC;rdigkeit aktiv beweisen, statt sie vorauszusetzen.&#x201C; Auf dem Blog dokumentieren die Reporterteams die Qualit&#xE4;t ihrer Recherchen und die Anwendung publizistischer Leitlinien.&#xD;
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Das Themenspektrum reicht von operativer Reporterarbeit &#xFC;ber technische Hintergr&#xFC;nde digitaler Produkte bis zu strategischen Ver&#xE4;nderungen im Verlagswesen. Die Leser erhalten Einblicke in die Entwicklung journalistischer Angebote, logistische Abl&#xE4;ufe bei der Zeitungszustellung und weitere Prozesse der Wertsch&#xF6;pfungskette.&#xD;
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Ewert unterstreicht: &#x201E;Transparenz ist f&#xFC;r uns Teil der Qualit&#xE4;t. Wer nachvollziehen kann, wie Journalismus entsteht, entwickelt Vertrauen. In einer Medienwelt, die zunehmend von Algorithmen und KI gepr&#xE4;gt ist, bleibt der menschliche Faktor der entscheidende Unterschied.&#x201C;&#xD;
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Besonders im Lokaljournalismus soll der Blog die Redakteure als Experten und Nachbarn vor Ort greifbar machen und so ein Gegengewicht zu unverbindlichen Informationen in sozialen Netzwerken bieten. Leserinnen und Leser sollen erkennen, dass hinter jeder Schlagzeile Menschen mit Verantwortung f&#xFC;r ihre Region stehen.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Einer der zentralen Punkte des &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1243-quot-personal-branding-ist-gut-fuer-die-karriere-und-fuer-den-journalismus-insgesamt-quot.html _self&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;-Interviews&lt;/link&gt;: Personal Branding kann helfen, Vertrauen in den Journalismus zur&#xFC;ckzugewinnen. Indem Journalistinnen und Journalisten Einblicke in ihre Arbeit geben, Recherchewege erkl&#xE4;ren und transparent machen, wie Geschichten entstehen, werde Journalismus greifbarer. Gerade in Zeiten von Desinformation sei das ein entscheidender Faktor &#x2013; auch f&#xFC;r jene Redaktionen, die selbst nicht aktiv auf Social Media sind.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zugleich hat die eigene Personenmarke handfeste Vorteile f&#xFC;r die Karriere. Thies empfiehlt insbesondere Volont&#xE4;rinnen und Volont&#xE4;ren, sich fr&#xFC;hzeitig mit Social Media auseinanderzusetzen. Wer sichtbar ist, werde eher wahrgenommen &#x2013; auch von potenziellen Arbeitgebern. Dabei gehe es weniger um Reichweite als um Authentizit&#xE4;t und Klarheit in den eigenen Themen.&#xD;
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Dritter zentraler Aspekt: Der Einstieg muss weder perfekt noch sofort erfolgen. Viele Nachwuchsjournalisten k&#xE4;mpfen zun&#xE4;chst mit inneren Widerst&#xE4;nden, dem von Thies beschriebenen &#x201E;Cringe Mountain&#x201C;. Ihr Rat: langsam anfangen, beobachten und lernen. Personenmarken entst&#xFC;nden nicht &#xFC;ber Nacht. Entscheidend sei, dass die Motivation echt ist &#x2013; sonst wirke der Auftritt schnell unglaubw&#xFC;rdig.&#xD;
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&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1243-quot-personal-branding-ist-gut-fuer-die-karriere-und-fuer-den-journalismus-insgesamt-quot.html _blank&gt;Zum ganzen Interview&lt;/link&gt;&#xD;
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Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul data-start="76" data-end="599"&gt; &lt;li&gt;T&#xE4;gliches Aufsp&#xFC;ren von Nachrichten, die f&#xFC;r die Menschen vor Ort relevant sind&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Seri&#xF6;se Recherche und pointierte, meinungsfreudige Formulierung von Inhalten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Arbeiten nach dem Digital-First-Prinzip&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Erstellung von Inhalten in verschiedenen Formaten: Text, Foto, Bewegtbild und Audio&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Pflege eines Netzwerks in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor Ort&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Teamarbeit und souver&#xE4;ne Handhabung komplexer Nachrichtenlagen&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/reporter-mwd-560917/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;strong&gt;1. Journalistischer Mehrwert als Ziel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Tim Plachner leitet die Lokalredaktion der &#x201E;Siegener Zeitung&#x201C; und z&#xE4;hlt auch zur Chefredaktion. Die Notwendigkeit, konstruktiven oder l&#xF6;sungsorientierten Journalismus einzuf&#xFC;hren, sieht er als zwingend und dringend an. &#x201E;Es reicht nicht mehr, ein Problem zu beschreiben.&#x201C; Au&#xDF;erdem sei ein vorl&#xE4;ufiger H&#xF6;chststand an Abos erreicht, nun gelte es, diese zu behalten, und das sei nur mit journalistischem Mehrwert statt blo&#xDF;er Problemberichterstattung m&#xF6;glich. &#x201E;Unser Ziel war, die Redaktion dazu zu bef&#xE4;higen, diese Art von Journalismus zu betreiben. Das funktioniert nicht von heute auf morgen, dazu braucht es einen Ansatz, um das Wissen ins Team zu tragen.&#x201C;&#xD;
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&lt;strong&gt;2. Das Team&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die &#x201E;Siegener Zeitung&#x201C; erscheint in einem Verbreitungsgebiet, in dem rund 540.000 Leute leben, kommt gedruckt noch auf eine Auflage von rund 35.000 Exemplaren (IVW 4/2025) und produziert multimedial. Die Bandbreite reicht von Print, Website, App bis Newsletter und Podcast, zudem kooperiert das Haus mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Kernredaktion und Verlagssitz sind in Siegen, das mit &#xFC;ber 100.000 Einwohnern das Zentrum des Verbreitungsgebiets ist. Von den insgesamt 40 Redakteuren und Redakteurinnen arbeiten 25 im Lokalen. Newsdesk oder Lokalsport sind hier nicht eingerechnet. Kleinere Au&#xDF;enredaktionen gibt es im Kreis Altenkirchen und in Wittgenstein, und man arbeitet in Thementeams.&#xD;
Zum Trio, das am Programm &#x201E;B&#xB0; Local&#x201C; teilnahm, z&#xE4;hlt neben Plachner eine Kollegin des Newsdesk und eine Kollegin, die als Themenmanagerin arbeitet. Diese Zusammensetzung hat sich allerdings nicht bew&#xE4;hrt. Um konstruktiven Journalismus systematisch umzusetzen, sei es besser, Schreibende mit dem Thema vertraut zu machen, statt Kollegen am Newsdesk darin zu schulen, hat man in Siegen gelernt.&#xD;
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&lt;strong&gt;3. Schnelle Umsetzung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Plachner bevorzugt den Ansatz, sofort in die Praxis zu starten und das &#x201E;Playbook&#x201C; als Toolbox f&#xFC;r den redaktionellen Alltag einzusetzen. So kann die t&#xE4;gliche Matrix aus Thema/Problem, L&#xF6;sung, Evidenz und &#xDC;bertragbarkeit parallel zum Programmfortschritt des Teilnahme-Teams trainiert werden. Wichtig sei, den Tatendrang zu f&#xF6;rdern und nicht zu bremsen.&#xD;
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Plachner arbeitet pragmatisch, denn nicht jeder Artikel umfasst alle Kriterien des konstruktiven Journalismus. So produzierte die &#x201E;Siegener Zeitung&#x201C; nach eigenen Angaben im Programmzeitraum acht Artikel nach strengen Vorgaben und ein Dutzend, wenn das Konstruktive &#x201E;weiter gefasst wird&#x201C;, wie es Plachner beschreibt.&#xD;
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Die schnelle Integration sei schon deshalb empfehlenswert, weil w&#xE4;hrend des Programmzeitraums Redaktionskollegen neugierig geworden sind und konstruktiver Journalismus laut Plachner bereits &#x201E;in die gesamte Redaktion eingesickert&#x201C; ist. Diese Durchdringung auf informeller Basis zieht schon vor der offiziell angesagten Schulung und Implementierung in der Lokalredaktion m&#xF6;gliche Multiplikatoren in der Redaktion an. Das bedeutet wiederum, dass das konstruktive Mindset bereits mitgedacht wird, weil &#xFC;ber zehn Monate hinweg informeller Austausch erfolgte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;4. Schulung in kleinen Gruppen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Im ersten Quartal 2026 &#xFC;bernahm das &#x201E;B&#xB0; Local&#x201C;-Team, das am Programm teilgenommen hat, die Inhouse-Schulung. Nach dem Abschluss-Workshop &#xFC;berlegte sich das Team, ob es inhouse eine spezialisierte, aber generell verantwortliche Gruppe f&#xFC;r l&#xF6;sungsorientierten Journalismus schulen sollte, gewisserma&#xDF;en als Scharnier oder Zwischenstufe.&#xD;
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Aber Plachner kam zu einer anderen Schlussfolgerung: &#x201E;Wir brauchen kein spezialisiertes Team, denn eigentlich muss jedes Thementeam diesen konstruktiven Gedanken mitdenken. Au&#xDF;erdem war das Mindset bereits gut verankert, und der Umkehrschluss w&#xE4;re ja, wenn ich ein rein konstruktives Team von drei bis vier Kollegen aufstelle, m&#xFC;ssten sich diese wieder in alle anderen Themen reinarbeiten.&#x201C;&#xD;
Stattdessen &#xFC;bernehmen Plachner und die Kollegin vom Newsdesk den Wissenstransfer, indem sie die Themen- und Regio-Teams untereinander aufteilen und Theorie, aber vor allem Praxis vermitteln. Dazu wurden die Toolbox und das &#x201E;Playbook&#x201C; online freigeschaltet. Plachner: &#x201E;Wir schulen die Teams in kleinen Bl&#xF6;cken und &#xFC;berpr&#xFC;fen alle vier Wochen, ob der konstruktive Ansatz weiterverfolgt wird.&#x201C; Das konstruktive Mindset soll auf diese Art in der Gesamtredaktion verbreitet und automatisch mitgedacht werden.&#xD;
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&lt;strong&gt;5. Daten selbst erheben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die &#x201E;Siegener Zeitung&#x201C; misst die Performance mit eigenen Analytic-Tools, zun&#xE4;chst nutzte sie auch das Tool des Start-ups Uniten. Allerdings zeigte die redaktionelle Praxis, dass die eigenen Tools bevorzugt genutzt wurden und werden. &#x201E;Das h&#xE4;ngt vermutlich damit zusammen, dass man mit den internen Tools t&#xE4;glich arbeitet und damit viel vertrauter ist&#x201C;, sagt Plachner.&#xD;
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Zudem gab es Unterschiede zu den eigenen Analytic-Tools (Chartbeat und Editorial Data Insights des RND), was Zugriffszahlen und Lesedauer betrifft und inkludierte nicht die App-Nutzung. Die App-Nutzung sei aber wichtig: &#x201E;Etwa 80 Prozent unserer User kommen &#xFC;ber das mobile Device.&#x201C;&#xD;
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&lt;strong&gt;6. Konstruktives pragmatisch erfassen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Siegener haben nicht nur Artikel gemessen, die sich strikt an die Programm-Vorgaben hielten, sondern auch Beitr&#xE4;ge einbezogen, die konstruktive Ans&#xE4;tze beinhalteten, etwa indem sie L&#xF6;sungsans&#xE4;tze und Perspektiven herausgearbeitet haben.&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/dossier/dossier-kress-pro/899/konstruktiver-journalismus _blank&gt;Zur ganzen Analyse&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/dossier/dossier-kress-pro/899/konstruktiver-journalismus _blank&gt;Konstruktiver Journalismus &#x2013;&#xA0;Tipps und Konzepte f&#xFC;r Lokal-Redaktionen&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Mehrwert f&#xFC;rs Publikum.&#xA0;Konstruktiver Journalismus kann Redaktionen helfen, Menschen enger an sich zu binden und neue User zu gewinnen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mehr Lesedauer bei Artikeln.&#xA0;Wie die &#x201E;Neue Westf&#xE4;lische&#x201C; auf konstruktiven Journalismus setzt und so bessere Lesequoten erzielt&lt;/li&gt; &lt;li&gt;L&#xF6;sungen zeigen Wirkung vor Ort.&#xA0;Wie die &#x201E;Siegener Zeitung&#x201C; Nachrichtenm&#xFC;digkeit bek&#xE4;mpft und Abonnenten h&#xE4;lt&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mehr Reichweite, mehr Relevanz.&#xA0;Wie der &#x201E;Nordschleswiger&#x201C; seine Zielgruppe durch konstruktiven Journalismus besser erreicht&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&#x201E;Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum?&#x201C; Egal ob Online oder Print: Der alte Sesamstra&#xDF;en-Song scheint in vielen Redaktionen zu einer Art Dauerrefrain geworden zu sein. Das Ergebnis ist mitunter einem leicht l&#xE4;stigen Ohrwurm vergleichbar.&#xD;
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Dem kritischen Nutzer dr&#xE4;ngen sich Fragen auf: Ist das alles Zufall, oder gibt es stichhaltige Gr&#xFC;nde f&#xFC;r diesen Sprachstil der Redaktionen? Und wenn es kein Zufall ist: Woher kommt das Ph&#xE4;nomen? Wird die &#xDC;berschriftensprache irgendwann wieder etwas abwechslungsreicher? Oder klaffen gef&#xFC;hlte und tats&#xE4;chliche Wahrheit auseinander und es ist alles halb so wild?&#xD;
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In der Print-&#xC4;ra durften Headlines auch mal verr&#xE4;tselt und verspielt daherkommen. Heute scheinen nackte Fakten im Vordergrund zu stehen. Auf geht's zu einer Reise ins Reich der &#xDC;berschriften. Was wir wissen &#x2013; und was nicht.&#xD;
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&#x201E;Warum Buckelwale manchmal falsch abbiegen und wo ihr Buckel ist &#x2013; Zehn &#xFC;berraschende Fakten &#xFC;ber den Buckelwal&#x201C; (Katholische Nachrichten-Agentur)&#xD;
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Anruf bei Sprachwissenschaftlerin Annette Le&#xDF;m&#xF6;llmann. Die Professorin am Karlsruher Institut f&#xFC;r Technologie hat eine Hypothese, warum W-Fragen in &#xDC;berschriften gerne verwendet werden.&#xD;
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Journalisten wollten, gerade in Zeiten von Krisen und Verunsicherung, Orientierung bieten, beobachtet Le&#xDF;m&#xF6;llmann. &#x201E;Mit W-Fragen kann man ganz viel Common Ground mit dem Publikum aufrufen im Sinne von: Wir gehen jetzt mal von X aus und X interessiert dich brennend und wir liefern dir au&#xDF;erdem eine L&#xF6;sung.&#x201C;&#xD;
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&#x201E;Warum man zwischen 45 und 55 so schnell altert&#x201C; (sueddeutsche.de)&#xD;
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Klingt einleuchtend &#x2013; aber wo sind die Grenzen? &#x201E;Journalistisch sollte es eigentlich um sprachliche Raffinesse und um inhaltliche Richtigkeit und Angemessenheit gehen&#x201C;, sagt Tanjev Schultz, Professor f&#xFC;r Journalismus an der Johannes Gutenberg-Universit&#xE4;t Mainz.&#xD;
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In der Realit&#xE4;t spielen nach dem Eindruck des fr&#xFC;heren Redakteurs der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C; zunehmend andere Faktoren eine Rolle: &#x201E;das Ausrichten der Sprache auf Suchmaschinen und Algorithmen und das Verwenden von Reizw&#xF6;rtern und Sensationsvokabeln, die f&#xFC;rs Clickbait funktionieren.&#x201C; Auch KI-Tools k&#xE4;men verst&#xE4;rkt zum Einsatz.&#xD;
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Eine passende &#xDC;berschrift zu finden, sei manchmal schwer, r&#xE4;umt Schultz ein. Da k&#xF6;nne K&#xFC;nstliche Intelligenz einige Anregungen geben. &#x201E;Werden die KI-Ergebnisse aber automatisiert oder unreflektiert &#xFC;bernommen, ist das gef&#xE4;hrlich. Es k&#xF6;nnen sachliche Fehler und sprachliche Stilbl&#xFC;ten das Ergebnis sein.&#x201C; Auch das f&#xFC;r Suchmaschinen optimierte Schreiben, kurz SEO, k&#xF6;nne zu &#xDC;berschriften f&#xFC;hren, &#x201E;die mir wehtun in den Augen und Ohren. Zum Beispiel weil unn&#xF6;tige und stilistisch unsch&#xF6;ne Wortwiederholungen auftauchen.&#x201C;&#xD;
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&#x201E;Compliance-Vorwurf: Kultusminister Weimer weist erneut Compliance-Vorw&#xFC;rfe zur&#xFC;ck&#x201C; (zeit.de)&#xD;
Bleiben uns also die W-&#xDC;berschriften erhalten? &#x201E;Alle Menschen, die Medien nutzen und noch ein bisschen Anspruch haben, sollten jedenfalls darauf pochen, tats&#xE4;chlich guten Journalismus geboten zu bekommen, nicht nur simple Slogans und KI-Massenware. Damit f&#xE4;ngt es an&#x201C;, sagt Schultz. &#x201E;Und Redaktionen sollten sich wehren, wenn professionelle Standards geschleift werden&#x201C;, f&#xFC;gt der Experte hinzu. &#x201E;In der Ausbildung junger Journalistinnen und Journalisten versuche ich nat&#xFC;rlich, diese Standards hochzuhalten.&#x201C;&#xD;
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Das tun auch die gro&#xDF;en Journalistenschulen. &#x201E;Vor allem die zunehmende Bedeutung von SEO f&#xFC;r die Medienh&#xE4;user hatte Einfluss auf die Art, wie &#xDC;berschriften gemacht werden&#x201C;, sagt die Direktorin der katholischen Journalistenschule ifp, Isolde Fugunt. &#x201E;Schl&#xFC;sselw&#xF6;rter in &#xDC;berschriften spielen heute eine gr&#xF6;&#xDF;ere Rolle, da sie die Auffindbarkeit &#xFC;ber Suchmaschinen verbessern.&#x201C;&#xD;
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Diese Entwicklung will Fugunt nicht per se verteufeln: &#x201E;Sie erm&#xF6;glicht Leserinnen und Lesern eine schnelle inhaltliche Orientierung und entspricht erkennbar den Nutzungsbed&#xFC;rfnissen.&#x201C; Aber es kommt Bewegung in die Sache, betonen Fugunt und ifp-Studienleiter Bernhard Rude.&#xD;
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Er habe beispielsweise festgestellt, dass Trend-&#xDC;berschriften wie &#x201E;Was wir wissen und was nicht&#x201C; auch von Volont&#xE4;rinnen und Volont&#xE4;ren kritisch diskutiert w&#xFC;rden, so Rude. Au&#xDF;erdem ver&#xE4;ndere sich gerade die Art der Inhaltssuche durch KI-basierte Angebote wie Chatbots. &#x201E;Ob sich diese Entwicklung auch auf die momentan stark SEO-bestimmten Titel auswirkt, verm&#xF6;gen wir im Moment noch nicht zu erkennen&#x201C;, erg&#xE4;nzt Fugunt.&#xD;
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&#x201E;Wieso begreifen wir nicht, was die KI mit uns macht?&#x201C; (zeit.de)&#xD;
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&#x201E;Es macht einen riesigen Unterschied, ob die &#xDC;berschrift f&#xFC;r Print oder Digital erstellt wird&#x201C;, sagt Dominik Stawski, Leiter der Henri-Nannen-Schule. Das liege am unterschiedlichen Format und am unterschiedlichen Nutzerverhalten. Print habe in der Regel eine gr&#xF6;&#xDF;ere Fl&#xE4;che zur Verf&#xFC;gung, Schlagzeile und Foto k&#xF6;nnten eine Einheit bilden. Leser br&#xE4;chten mehr Mu&#xDF;e bei der Lekt&#xFC;re mit. &#x201E;Bei einem doppelseitigen Layout ist die sprachliche Varianz naturgem&#xE4;&#xDF; gr&#xF6;&#xDF;er.&#x201C;&#xD;
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Im Digitalen wirkten sich bislang ein relativ kleiner Screen und eine eher kurze Verweildauer auf die Gestaltung von &#xDC;berschriften aus &#x2013; zusammen mit einer zeitweilig &#x201E;fast krampfhaften Ausrichtung&#x201C; darauf, im Titel m&#xF6;glichst viel zu versprechen, wie Stawski es formuliert. Die Ergebnisse seien dann &#x201E;sprachlich nicht immer begl&#xFC;ckend&#x201C;.&#xD;
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Auch der Leiter der Henri-Nannen-Schule beobachtet jedoch wie seine Kollegen am ifp, dass durch KI und Chatbots der Suchmaschinen-Traffic zur&#xFC;ckgeht. Zugleich er&#xF6;ffneten sich Redaktionen im Digitalen neue M&#xF6;glichkeiten, um auf ihre Texte aufmerksam zu machen. Das Spektrum reiche von gr&#xF6;&#xDF;eren Bildschirmen bis hin zu verschiedenen Varianten des digitalen Storytellings, das inzwischen auch von Lokalzeitungen erfolgreich praktiziert werde.&#xD;
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Den Redaktionen, die vielfach unter wirtschaftlichem Druck stehen, sei klar: &#x201E;Wir m&#xFC;ssen alles tun, dass unsere Leser nicht gelangweilt sind&#x201C;, f&#xFC;gt Stawski hinzu. Das zeige sich auch bei der Ausbildung an der Journalistenschule. Simple Listicals, Bilderstrecken oder andere Formen von reinem Clickbait seien f&#xFC;r angehende Journalisten Schnee von gestern.&#xD;
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G&#xFC;ltig bleibt bis auf Weiteres die alte Regel: &#xDC;berschriften m&#xFC;ssen das einl&#xF6;sen, was sie versprechen. Und verr&#xE4;tselte Schlagzeilen, so wie etwa &#x201E;Der Trickser&#x201C; zusammen mit einem gro&#xDF;en Foto des ehemaligen Managers von Schalke 04, Rudi Assauer, werden es k&#xFC;nftig wom&#xF6;glich noch schwerer haben.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&#x201E;Tagesspiegel&#x201C;-Chefredakteur Christian Tretbar nennt Weyres einen &#x201E;ausgewiesenen und erfahrenen Experten f&#xFC;r Design und User Experience&#x201C;: &#x201E;Er kennt die Strukturen des Tagesspiegels bestens und hat in den vergangenen Jahren sehr viel internationale Erfahrung gesammelt.&#x201C;&#xD;
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Von 2018 bis 2024 hat Weyres als Design Director des &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; den Relaunch von tagesspiegel.de, des Markenauftritts sowie der Printausgabe verantwortet. Er ist Mitglied des Creative Competition Committees der Society for News Design in den USA und wirkt dort regelm&#xE4;&#xDF;ig als Juror mit. Weitere internationale Erfahrung sammelte er als Designer bei Garcia Media in New York. Weyres wird weiterhin auch freiberuflich t&#xE4;tig sein.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Zum 1. Mai &#xFC;bernimmt Thomas Weyres wieder die Leitung von Design, Markenf&#xFC;hrung und digitaler User Experience beim &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;. Er bringt langj&#xE4;hrige internationale Erfahrung und fr&#xFC;here T&#xE4;tigkeit beim Verlag mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/thomas-weyres-kehrt-als-design-director-zum-tagesspiegel-zurueck-977848/</link></item><item id="977841"><title>Trotz Entlastung gek&#xFC;ndigt: ORF trennt sich von Roland Wei&#xDF;mann &#x2013; Anwalt pr&#xFC;ft rechtliche Schritte</title><pubDate>1775648643</pubDate><description>Wien - Der ORF hat den ehemaligen Generaldirektor Roland Wei&#xDF;mann entlassen und gibt als Grund den&#xA0;&#x201E;Anschein unangemessenen Verhaltens&#x201C; an. Das sei das Ergebnis der internen und externen Compliance-Untersuchung.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Laut Compliance-Stelle liege &#x201E;sexuelle Bel&#xE4;stigung im rechtlichen Sinn nicht vor&#x201C;, es seien aber &#x201E;Compliance- und ethische Standards verletzt&#x201C; worden.&#xA0;Der ORF werde &#x201E;aus Gr&#xFC;nden des Datenschutzes und der Pers&#xF6;nlichkeitsrechte keine weiteren Details der Untersuchung ver&#xF6;ffentlichen und ersucht, Spekulationen zu den Abl&#xE4;ufen und den beteiligten Personen zu unterlassen&#x201C;. Aber man l&#xE4;sst wissen:&#xA0;&#x201E;Der ORF verlangt von seinen F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften allerdings nicht blo&#xDF; die Einhaltung zwingenden Rechts, sondern ein sehr hohes Ma&#xDF; an Integrit&#xE4;t und Unterlassung jeglichen Verhaltens, das geeignet ist, dem Unternehmen zu schaden. Jeder Anschein eines einer F&#xFC;hrungskraft unangemessenen Verhaltens ist daher zu vermeiden. Daher wird der ORF das Angestellten-Dienstverh&#xE4;ltnis mit Roland Wei&#xDF;mann unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und kollektivvertraglichen K&#xFC;ndigungsfrist aufl&#xF6;sen.&#x201C;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&#x201E;S&#xE4;mtliche rechtliche Schritte&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Anwalt von Roland Wei&#xDF;mann, Oliver Scherbaum, sieht seinen Mandanten durch die ORF-Compliance-Untersuchung vollst&#xE4;ndig entlastet. Demnach liege weder sexuelle Bel&#xE4;stigung noch sonstiges Fehlverhalten vor; die Vorw&#xFC;rfe seien &#x201E;in sich zusammengebrochen&#x201C;.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Die dennoch erfolgte Beendigung des Dienstverh&#xE4;ltnisses bezeichnet Scherbaum als unbegr&#xFC;ndet und konstruiert. Die vom ORF angef&#xFC;hrten Verst&#xF6;&#xDF;e gegen &#x201E;ethische Standards&#x201C; h&#xE4;tten weder eine tats&#xE4;chliche noch eine rechtliche Grundlage.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Als Reaktion k&#xFC;ndigt Scherbaum an, Wei&#xDF;mann werde das Vorgehen nicht hinnehmen und s&#xE4;mtliche rechtlichen Schritte einleiten &#x2013; sowohl gegen den aus seiner Sicht erzwungenen R&#xFC;cktritt als auch gegen die K&#xFC;ndigung und die anhaltende rufsch&#xE4;digende Darstellung.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;</description><shorttext>Sexuelle Bel&#xE4;stigung im rechtlichen Sinn l&#xE4;ge nicht vor, Compliance- und ethische Standards seien aber verletzt worden. Wei&#xDF;manns Anwalt Oliver Scherbaum nennt ihn &#x201E;vollst&#xE4;ndig entlastet&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/orf-trennt-sich-von-ex-generaldirektor-roland-weissmann-977841/</link></item><item id="977837"><title>&#x201E;Outdoor&#x201C; startet mit neuem Look und Leitmotiv: &#x201E;Aktiv Natur erleben&#x201C;</title><pubDate>1775636800</pubDate><description>Stuttgart &#x2013;&#xA0;Mit der aktuellen Ausgabe 05/2026 pr&#xE4;sentiert sich &#x201E;Outdoor&#x201C; im neuen Look: Hochwertigeres Papier im Innenteil sowie ein kr&#xE4;ftigerer Umschlag sollen das haptische Erlebnis verbessern und die Positionierung im Premiumsegment unterstreichen, berichtet &lt;link http://meedia.de/news/beitrag/21504-fruehlings-relaunch-beim-quot-outdoor-quot-magazin.html _blank&gt;MEEDIA&lt;/link&gt;. Gleichzeitig definiert die Redaktion ein neues Leitmotiv: &#x201E;Aktiv Natur erleben.&#x201C; Damit will das Magazin seine Leserinnen und Leser st&#xE4;rker inspirieren, Natur bewusst und vielseitig zu entdecken, vom Wandern &#xFC;ber Radfahren bis hin zu Trailrunning. Und das sowohl in den Bergen als auch im urbanen Umfeld, wie es beim Stuttgarter Verlag hei&#xDF;t.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
K&#xFC;nftig gliedert sich das Heft in vier zentrale Themenfelder. Das etablierte Segment &#x201E;Test &amp; Equipment&#x201C; bleibt bestehen, w&#xE4;hrend &#x201E;Outdoor Wissen&#x201C; deutlich ausgebaut wird.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-section-id="zssm3c" data-start="55" data-end="158"&gt;Was steckt hinter der neuen Ausrichtung des Magazins &#x2013; und welche Themen r&#xFC;cken jetzt in den Fokus?&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="gczsn4" data-start="535" data-end="620"&gt;Wie will die Marke ihre Community enger einbinden und neue Zielgruppen erreichen?&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1wdte66" data-start="788" data-end="875"&gt;Wie ver&#xE4;ndert sich das Magazin durch die st&#xE4;rkere Verzahnung mit digitalen Kan&#xE4;len?&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="xg491o" data-start="876" data-end="968" data-is-last-node=""&gt;Und kann diese Strategie tats&#xE4;chlich Reichweite und Community-Bindung nachhaltig steigern?&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://meedia.de/news/beitrag/21504-fruehlings-relaunch-beim-quot-outdoor-quot-magazin.html _blank&gt;Zur ganzen Geschichte&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mit Ausgabe 05/2026 pr&#xE4;sentiert sich &#x201E;Outdoor&#x201C; hochwertiger und strukturiert neu. Das Magazin will Leserinnen und Leser st&#xE4;rker inspirieren, Natur aktiv zu erleben .</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/outdoor-startet-mit-neuem-look-und-leitmotiv-aktiv-natur-erleben-977837/</link></item><item id="977830"><title>Warnstreik bei den &#x201E;L&#xFC;becker Nachrichten&#x201C;</title><pubDate>1775624079</pubDate><description>L&#xFC;beck &#x2013;&#xA0;Die Redaktion der&#xA0;L&#xFC;becker Nachrichten Media&#xA0;ist am Dienstag in einen zweit&#xE4;gigen Warn&#xAD;streik getreten. Anlass f&#xFC;r den Ausstand ist laut&#xA0;DJV-Nord&#xA0;ein &#x201E;v&#xF6;llig unzureichendes Angebot&#x201C;&#xA0;der Gesch&#xE4;fts&#xAD;f&#xFC;hrung im Rahmen der laufenden Haustarif&#xAD;verhandlungen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Besch&#xE4;ftigten der LN-Tochter produzieren gemeinsam mit tarifierten Kollegen die &#x201E;L&#xFC;becker Nachrichten&#x201C;, verdienen dabei aber &#x201E;deutlich weniger &#x2013; bei zus&#xE4;tzlich l&#xE4;ngerer Arbeits&#xAD;zeit&#x201C;. Die Gewerkschaften DJV und Verdi fordern die &#xDC;bernahme des Fl&#xE4;chen&#xAD;tarif&#xAD;vertrags. Das bisherige Angebot der Arbeit&#xAD;geber liege unter Einberechnung der l&#xE4;ngeren Arbeits&#xAD;zeit bis zu 36 Prozent unter dem Tarif.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Haller, geboren 1945 in Konstanz, sammelte Erfahrungen als Journalist, unter anderem beim&#xA0;&#x201E;Spiegel&#x201C;&#xA0;und der&#xA0;&#x201E;Zeit&#x201C;, und hat mit seinen Lehrb&#xFC;chern und Publikationen grundlegende Standards des praktischen Journalismus gesetzt. Stephan Seeger, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrender Vorstand der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig, w&#xFC;rdigte Hallers Engagement f&#xFC;r die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und seine Verdienste um die medienwissenschaftliche Gemeinschaft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ab 1. Mai &#xFC;bernimmt Gabriele Hooffacker die Institutsleitung. Die Medienwissenschaftlerin, zuvor stellvertretende Direktorin des Instituts f&#xFC;r Digitales Lehren und Lernen an der HTWK Leipzig, bringt Erfahrungen in Forschung, Lehre und Journalismus mit. Hooffacker betont, das EIJK sei &#x201E;hervorragend aufgestellt, um die Leipziger Medienszene mit medienwissenschaftlicher Forschung zusammenzubringen.&#x201C; Den ersten inhaltlichen Impuls setzt sie bei der Auftaktveranstaltung der Leipziger Mediengespr&#xE4;che am 29. April 2026 auf dem Mediencampus Villa Ida.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze des Europ&#xE4;ischen Instituts f&#xFC;r Journalismus- und Kommunikationsforschung &#xFC;bergibt Haller die Leitung an  Gabriele Hooffacker.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/michael-haller-zieht-sich-vom-eijk-zurueck-977829/</link></item><item id="977828"><title>Online-Reporter in Emstek gesucht</title><pubDate>1775622453</pubDate><description>Emstek&#x2013; Die&#xA0;OM-Mediengruppe&#xA0;sucht einen Online-Reporter (w/m).&#xA0;Die Mediengruppe gibt in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta die &#x201E;M&#xFC;nsterl&#xE4;ndische Tageszeitung&#x201C;&#xA0;und die &#x201E;Oldenburgische Volkszeitung&#x201C;&#xA0;heraus.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul data-start="76" data-end="599"&gt; &lt;li data-section-id="1kr6jl8" data-start="76" data-end="177"&gt;Planung und Koordination des t&#xE4;glichen Contents f&#xFC;r das Online-Portal und die Social-Media-Kan&#xE4;le&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="nyqt4j" data-start="178" data-end="268"&gt;Schnelle und pr&#xE4;zise Berichterstattung bei aktuellen Ereignissen auf digitalen Kan&#xE4;len&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1fe8mfv" data-start="269" data-end="320"&gt;Kreative Mitgestaltung des Social-Media-Profils&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1aof7md" data-start="321" data-end="410"&gt;Zusammenarbeit im Team und Beibehaltung des &#xDC;berblicks bei komplexen Nachrichtenlagen&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="15zdtxy" data-start="411" data-end="527"&gt;Beobachtung und Identifikation relevanter Themen in sozialen Medien zur Unterst&#xFC;tzung des Content-Creation-Teams&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="ettyjm" data-start="528" data-end="599"&gt;Mitarbeit bei der datenbasierten Auswertung von Themen und Inhalten&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/online-redakteur-mwd-560918/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Stelle ist bei der &#x201E;M&#xFC;nsterl&#xE4;ndischen Tageszeitung&#x201C; und der &#x201E;Oldenburgischen Volkszeitung&#x201C; frei.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/online-reporter-in-emstek-gesucht-977828/</link></item><item id="977827"><title>Journalist sieht in Ungarn mehr Meinungsfreiheit als in Deutschland</title><pubDate>1775620407</pubDate><description>Budapest/Wien &#x2013;&#xA0;In einem Interview mit dem &#x201E;&lt;link http://www.derstandard.at/story/3000000314697/ungarn-hat-mehr-meinungsfreiheit-als-deutschland-sagt-budapester-journalismuslehrer _blank&gt;Standard&#x201C;&lt;/link&gt; von Elisabeth Bauer und &#xA0;Simon Kravagna verteidigte Boris K&#xE1;lnoky die ungarische Medienpolitik und kritisierte die westliche Wahrnehmung seines Landes. Der fr&#xFC;here Korrespondent betont, dass regierungskritische Medien vor allem online und in den sozialen Netzwerken stark pr&#xE4;sent seien. &#x201E;Im Internet dominieren regierungskritische Medien und das ist der Bereich, der den gr&#xF6;&#xDF;ten Einfluss auf den gesellschaftlichen Diskurs hat&#x201C;, sagte K&#xE1;lnoky. Laut ihm seien heute mehr kritische Medien aktiv als zu Beginn der Amtszeit von Viktor Orb&#xE1;n 2010, und ihr Einfluss auf die &#xF6;ffentliche Meinung sei messbar gr&#xF6;&#xDF;er als der der regierungsnahen traditionellen Medien.&#xD;
&#xA0;&#xD;
K&#xE1;lnoky beschreibt die von Orb&#xE1;n propagierte &#x201E;illiberale Demokratie&#x201C; als funktionierendes demokratisches Modell, das konservative Werte betone, aber politische Stabilit&#xE4;t garantiere. Er vertritt die Auffassung, dass Meinungsfreiheit in Ungarn nicht eingeschr&#xE4;nkt sei &#x2013; teils sogar weniger als in Deutschland. Kritik an der Regierung k&#xF6;nne ge&#xE4;u&#xDF;ert werden, und niemand m&#xFC;sse Repressalien f&#xFC;rchten. Einschr&#xE4;nkungen betreffen nach K&#xE1;lnoky vor allem die &#xF6;ffentliche Darstellung von Sexualit&#xE4;t in Anwesenheit von Minderj&#xE4;hrigen, nicht die politische Berichterstattung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gleichzeitig &#xFC;bt K&#xE1;lnoky scharfe Kritik an westlichen Medien. Viele Redaktionen in Deutschland und &#xD6;sterreich seien stark st&#xE4;dtisch-liberal gepr&#xE4;gt und untersch&#xE4;tzten die gesellschaftliche Realit&#xE4;t Ungarns. Der Fokus liege oft auf angeblichen Einschr&#xE4;nkungen der Meinungsfreiheit, w&#xE4;hrend die tats&#xE4;chliche digitale Vielfalt regierungskritischer Stimmen kaum ber&#xFC;cksichtigt werde. Zugleich stellt K&#xE1;lnoky fest, dass die wirtschaftlichen Mechanismen von Medien sich zunehmend &#xFC;ber digitale Reichweite und Nutzerengagement definierten &#x2013; ein Trend, den auch westliche Medienh&#xE4;user erkennen m&#xFC;ssten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r K&#xE1;lnoky ist Journalismus nicht nur Beruf, sondern Teil gesellschaftlicher Verantwortung: Junge Journalisten sollten sich nicht nur auf Meinungsbildung beschr&#xE4;nken, sondern die reale Lebenswelt erkunden. Die bevorstehende Parlamentswahl am 12. April werde entscheidend daf&#xFC;r sein, ob Ungarn den Kurs der bisherigen Regierung fortsetzt oder sich st&#xE4;rker an EU-Standards angleicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Boris K&#xE1;lnoky, ehemaliger Korrespondent von &#x201E;Welt&#x201C; und heute Journalistenausbilder am Budapester Mathias Corvinus Collegium, h&#xE4;lt Ungarns Medienlandschaft f&#xFC;r pluralistischer als oft dargestellt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/journalist-sieht-mehr-meinungsfreiheit-in-ungarn-als-in-deutschland-977827/</link></item><item id="977825"><title>Das Ende ist nahe: Marc Walder sieht kaum Zukunft f&#xFC;r Lokalzeitungen im Digitalen</title><pubDate>1775615459</pubDate><description>Z&#xFC;rich &#x2013; Lokal- und Regionalzeitungen haben nach Einsch&#xE4;tzung des Medienmanagers und CEO des Schweizer Medienkonzerns&#xA0;Ringier,&#xA0;Marc Walder, im digitalen Markt kaum eine &#xDC;berlebenschance &#x2013; auch wenn sich seine Analyse konkret auf die Schweiz bezieht, lassen sich zentrale Aussagen auf andere Medienm&#xE4;rkte &#xFC;bertragen. Ihre traditionellen Gesch&#xE4;ftsmodelle lassen sich demnach nur schwer ins Digitale &#xFC;bertragen, w&#xE4;hrend Reichweite, Plattformlogiken und ver&#xE4;nderte Nutzungsgewohnheiten gegen sie arbeiten. Diese zentrale These &#xE4;u&#xDF;erte Walder in einem Interview mit der&#xA0;Neue Z&#xFC;rcher Zeitung, gef&#xFC;hrt von&#xA0;Beat Balzli&#xA0;und&#xA0;Guido Sch&#xE4;tti.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Walder beschreibt die Medienbranche insgesamt als seit Jahren unter massivem Druck stehend. Besonders betroffen seien Lokalzeitungen, deren wirtschaftliche Basis im Printbereich durch den starken R&#xFC;ckgang der Werbeeinnahmen erodiert sei. Gleichzeitig profitierten sie im Digitalen kaum vom Wachstum, da ein Gro&#xDF;teil der Werbegelder an globale Plattformen abflie&#xDF;e.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im digitalen Wettbewerb sieht Walder nur zwei tragf&#xE4;hige Modelle: Angebote mit sehr gro&#xDF;er Reichweite sowie klar positionierte Nischenprodukte. Lokalzeitungen geh&#xF6;rten in der Regel zu keinem dieser beiden Segmente. Ihr klassisches Modell &#x2013; eine starke Bindung von Haushalten an ein regionales Abonnement &#x2013; funktioniere digital nicht mehr, insbesondere bei j&#xFC;ngeren Zielgruppen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Hinzu komme ein struktureller Nachteil bei der Distribution. Nachrichten w&#xFC;rden zunehmend &#xFC;ber soziale Medien und gro&#xDF;e Plattformen konsumiert, wo vor allem bekannte, reichweitenstarke Marken pr&#xE4;sent seien. Lokalmedien h&#xE4;tten es schwer, in diesem Umfeld sichtbar zu bleiben und neue Nutzergruppen zu erreichen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Als weiteren Belastungsfaktor nennt Walder technologische Entwicklungen wie K&#xFC;nstliche Intelligenz. Diese werde Produktionsprozesse und Arbeitsm&#xE4;rkte grundlegend ver&#xE4;ndern und den Anpassungsdruck auf Medienh&#xE4;user weiter erh&#xF6;hen. Gerade kleinere Redaktionen mit begrenzten Ressourcen k&#xF6;nnten dadurch zus&#xE4;tzlich unter Druck geraten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gleichzeitig sieht Walder in der zunehmenden Verbreitung KI-generierter Inhalte auch eine potenzielle Chance f&#xFC;r den Journalismus. In einem Umfeld, das von automatisierten und teilweise minderwertigen Inhalten gepr&#xE4;gt sei, k&#xF6;nne verl&#xE4;ssliche redaktionelle Arbeit an Bedeutung gewinnen. Ob insbesondere Lokalzeitungen daraus einen Vorteil ziehen k&#xF6;nnen, l&#xE4;sst er offen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Insgesamt ergibt sich aus Walders Einsch&#xE4;tzungen das Bild einer sich stark konsolidierenden Medienlandschaft, in der Lokalzeitungen strukturell benachteiligt sind und ihre Rolle im digitalen &#xD6;kosystem neu definieren m&#xFC;ssen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Kritik an Walders d&#xFC;sterer Prognose&lt;/strong&gt;&#xD;
Widerspruch zu Walders Prognose kommt von&#xA0;Patrik M&#xFC;ller, Chefredakteur der&#xA0;CH-Media-Zeitungen und der &#x201E;Schweiz am Wochenende&#x201C;. In einem Beitrag bei Linked-in schreibt er, Walder blende aus, dass es sehr wohl Zeitungen gebe, etwa bei CH-Media, &#x201E;denen es inzwischen gelingt, die Printerosion mit Digitalabos aufzufangen&#x201C;. Der Umsatz von CH-Media sei d&#x201E;ank Wachstum im Digitalen nahezu stabil, und die Profitabilit&#xE4;t nimmt seit zwei Jahren zu", so M&#xFC;ller. Zudem ignoriere Walder die "Bedeutung der Regionalzeitungen&#x201C;&#xA0;f&#xFC;r die Demokratie auf Kantons- und Gemeindeebene. &#x201E;Eine direkte Demokratie ohne Journalismus, der alle drei Staatsebenen abdeckt, ist nicht vorstellbar&#x201C;&#xA0;schreibt M&#xFC;ller und ist optimistisch, dass es in der Politik auch langfristig eine Bereitschaft geben werde, &#x201E;unabh&#xE4;ngigen Journalismus zu unterst&#xFC;tzen, auch wenn die perfekten Modelle noch nicht gefunden sind&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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80 Jahre und diverse Namenswechsel sp&#xE4;ter: Aus dem Vorl&#xE4;ufer &#x201E;Gemeindeblatt&#x201C;, das sp&#xE4;ter unter anderem &#x201E;Allgemeine J&#xFC;dische Wochenzeitung&#x201C; hie&#xDF;, wurde 2002 die &#x201E;J&#xFC;dische Allgemeine&#x201C;. Mit dem Berlin-Umzug des Zentralrats der Juden in Deutschland, der die &#x201E;J&#xFC;dische Allgemeine&#x201C; als Wochenzeitung herausgibt, kam 1999 auch die Redaktion in die Bundeshauptstadt. Sie gibt die Druckauflage mit knapp 11.000 Exemplaren an, f&#xFC;r die Online-Ausgabe monatlich zwischen 2,7 Millionen und 3,5 Millionen Seitenaufrufe.&#xD;
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&lt;strong&gt;Wiederaufbau der Gemeinden&lt;/strong&gt;&#xD;
Blickt man 80 Jahre zur&#xFC;ck, stand die Freiheit in der ersten Ausgabe des &#x201E;J&#xFC;dischen Gemeindeblatts f&#xFC;r die Nordrhein-Provinz und Westfalen&#x201C; im Mittelpunkt eines Geleitwortes des Holocaust-&#xDC;berlebenden Philipp Auerbach, der auch Mitglied des ersten Direktoriums des Zentralrats der Juden in Deutschland war. Darin wird die neue Publikation als &#x201E;erster Schritt in die Freiheit&#x201C; bezeichnet, als ein &#x201E;weiterer Schritt f&#xFC;r den Wiederaufbau der j&#xFC;dischen Gemeinden in Deutschland&#x201C;. Nachzulesen ist das heute in einer kleinen Ausstellung im D&#xFC;sseldorfer Stadtteil Benrath, wo die Zeitung seinerzeit produziert wurde.&#xD;
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Die Schau in einem Raum des dortigen B&#xFC;rgerhauses ist in erster Linie Lilli Marx gewidmet. Die 1921 in Berlin geborene J&#xFC;din schaffte es vor Beginn des Zweiten Weltkriegs, nach Gro&#xDF;britannien auszureisen. Mit ihrem Mann Karl kehrte sie 1946 nach Deutschland zur&#xFC;ck und setzte sich in D&#xFC;sseldorf f&#xFC;r den Wiederaufbau j&#xFC;dischen Lebens ein &#x2013; mit einem gro&#xDF;en Augenmerk auf der F&#xF6;rderung von Frauen. Zu ihrem vielf&#xE4;ltigen Engagement geh&#xF6;rten den Angaben zufolge ab 1946 Spitzenpositionen neben ihrem Mann in der neuen j&#xFC;dischen Publikation, die unter ihren wechselnden Titeln weitergef&#xFC;hrt wurde.&#xD;
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&lt;strong&gt;Holocaust, Wiedergutmachung, Dokumente&lt;/strong&gt;&#xD;
Unter der Leitung des Paares sei die Zeitung zu einem festen Bestandteil der deutschen Presselandschaft geworden, hei&#xDF;t es. Sie erreichte auch eine Leserschaft &#xFC;ber die j&#xFC;dische Gemeinschaft hinaus. Wer wissen m&#xF6;chte, wor&#xFC;ber im Laufe der Zeit berichtet wurde, kann sich in der Ausstellung durch einige alte Exemplare lesen. Da geht es zum Beispiel um Wiedergutmachung nach der Schoah, das Verh&#xE4;ltnis zur Mehrheitsgesellschaft, den Blick in die arabische Welt und Gedanken der damaligen Ministerin Rita S&#xFC;ssmuth &#xFC;ber ihre Israelreise (&#x201E;Was lernen wir aus dem Holocaust?&#x201C;).&#xD;
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Andrea Sinn schreibt in ihrem Buch &#x201E;J&#xFC;dische Politik und Presse in der fr&#xFC;hen Bundesrepublik&#x201C;, dass sich Lillis Mann Karl Marx wohl auch in der Rolle &#x201E;des politischen Sprechers und Repr&#xE4;sentanten j&#xFC;discher Interessen&#x201C; gesehen habe &#x2013; er sei somit ein politischer Verleger gewesen. 1949 landete Marx einen Coup: Auf der Titelseite der Zeitung, die bereits &#x201E;Allgemeine Wochenzeitung der Juden in Deutschland&#x201C; hie&#xDF;, stand ein Interview mit Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU), der sich darin laut Sinn &#x201E;zum ersten Mal &#xF6;ffentlich zur Notwendigkeit der Wiedergutmachung bekannte&#x201C;.&#xD;
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&lt;strong&gt;Tacheles-Preis&lt;/strong&gt;&#xD;
Auch die heutige &#x201E;J&#xFC;dische Allgemeine&#x201C; hat ihren festen Platz in der Presselandschaft. Es gibt in Deutschland auch andere j&#xFC;dische Publikationen, die &#x201E;J&#xFC;dische Allgemeine&#x201C; wurde jedoch die &#x201E;einzige &#xFC;berregionale j&#xFC;dische Zeitung in Deutschland von dauerhaftem Bestand&#x201C;, wie es einmal der Historiker Michael Brenner formuliert hat. Die Redaktion schreibt aus j&#xFC;discher Perspektive &#xFC;ber Politik und Kultur, berichtet &#xFC;ber j&#xFC;dische Gemeinden im In- und Ausland, &#xFC;ber Religion, Antisemitismus, Israel und Promi-Klatsch.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das &lt;link http://mediummagazin.de _self&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt; zeichnete den derzeitigen Chefredakteur Philipp Peyman Engel 2023 als Chefredakteur des Jahres aus. Im aktuellen Jubil&#xE4;umsjahr kommt der Tacheles-Preis hinzu, der der Redaktion am 19. Mai in Berlin verliehen wird. Damit zeichnet der j&#xFC;dische Verein Werte-Initiative Verdienste um das j&#xFC;dische Leben in Deutschland aus: &#x201E;Mit dem Tacheles-Preis w&#xFC;rdigen wir Menschen, die Klartext sprechen, einordnen, widersprechen und eine Quelle der Inspiration und des Mutes f&#xFC;r unsere Gemeinschaft sind.&#x201C;&#xD;
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Die Gesch&#xE4;ftsleitung informierte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer internen Veranstaltung &#xFC;ber den Stand des Prozesses. Die geplanten &#xC4;nderungen sollen bis zum Jahreswechsel 2026/27 in ein neues Organigramm &#xFC;berf&#xFC;hrt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Angaben des Senders zielen die Anpassungen darauf ab, die Effizienz zu erh&#xF6;hen, die Belastung der Besch&#xE4;ftigten zu verringern und mehr Spielr&#xE4;ume f&#xFC;r journalistische Angebote zu schaffen. Zudem sollen die F&#xFC;hrungsstrukturen verschlankt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Intendant Martin Grasm&#xFC;ck erkl&#xE4;rte, die Strukturen w&#xFC;rden angepasst, um Innovationen und Programmerfolge zu f&#xF6;rdern und das Publikum k&#xFC;nftig sowohl &#xFC;ber lineare als auch &#xFC;ber digitale Angebote zu erreichen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Zusammenhang mit Reformen innerhalb der ARD soll auch die Zusammenarbeit im Programm und in der Verwaltung intensiviert werden. Verwaltungs- und Betriebsdirektor Martin Stephan zufolge soll die k&#xFC;nftige Organisation des SR diese Entwicklung ber&#xFC;cksichtigen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Zielbild basiert auf internen Analysen sowie Ergebnissen aus Workshops mit Mitarbeitenden. Vorgesehen sind unter anderem themenzentrierte Redaktionen, eine st&#xE4;rkere crossmediale Planung sowie klar definierte Zust&#xE4;ndigkeiten f&#xFC;r verschiedene Ausspielwege.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Programmdirektorin Sonja von Struve erkl&#xE4;rte, die geplanten &#xC4;nderungen zielten auf eine Organisation, die schneller entscheiden und konsequenter handeln k&#xF6;nne. Bestehende Arbeitsweisen sollen demnach teilweise &#xFC;bernommen und ausgeweitet werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Verwaltungsrat k&#xFC;ndigte an, den weiteren Prozess zu begleiten. Dabei sollen auch externe Berater einbezogen werden. Ziel ist es, bestehende Strukturen zu &#xFC;berpr&#xFC;fen und Effizienzgewinne zu erzielen, zugleich aber die Qualit&#xE4;t des Angebots zu sichern.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das neue Organigramm soll im Laufe des Jahres 2026 entwickelt werden. In den kommenden Monaten sollen Arbeitsgruppen mit Besch&#xE4;ftigten aus verschiedenen Bereichen konkrete Abl&#xE4;ufe erarbeiten.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Wie der&#xA0;&#x201E;Standard&#x201C;&#xA0;berichtet, war Uludag im Februar wegen Pr&#xE4;sidentenbeleidigung verhaftet worden und befindet sich seither in Untersuchungshaft im Gef&#xE4;ngnis im Istanbuler Bezirk Silivri. Seine Anw&#xE4;lte argumentieren, die Voraussetzungen f&#xFC;r die Untersuchungshaft seien nicht erf&#xFC;llt und die Ma&#xDF;nahme unverh&#xE4;ltnism&#xE4;&#xDF;ig.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ein Istanbuler Gericht nahm die Anklageschrift zun&#xE4;chst an, verwies den Fall jedoch wegen &#x201E;mangelnder Zust&#xE4;ndigkeit&#x201C; an ein Gericht in Ankara weiter. Laut den Anw&#xE4;lten liege zudem ein Versto&#xDF; gegen die Strafprozessordnung vor. Die Beschwerde st&#xFC;tzt sich nach Angaben der Deutschen Welle unter anderem auf eine Verletzung der Meinungs- und Pressefreiheit. Es gebe weder einen hinreichenden Tatverdacht noch einen konkreten Haftgrund.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dem&#xA0;&#x201E;Standard&#x201C;&#xA0;zufolge wurde Uludag vor den Augen seiner Familie von rund 30 Polizisten in Ankara festgenommen. Hintergrund der Vorw&#xFC;rfe ist demnach ein etwa eineinhalb Jahre alter Beitrag auf der Plattform X, in dem er Ma&#xDF;nahmen der Regierung kritisiert und ihr unter anderem Korruption vorgeworfen haben soll.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Neben dem Vorwurf der Pr&#xE4;sidentenbeleidigung ermittelt die Staatsanwaltschaft auch wegen der &#x201E;&#xF6;ffentlichen Verbreitung irref&#xFC;hrender Informationen&#x201C;. Die gr&#xF6;&#xDF;te t&#xFC;rkische Journalistenvereinigung, Menschenrechtsaktivisten sowie die Bundesregierung forderten die sofortige Freilassung des Reporters.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Wie der&#xA0;&#x201E;Tagesspiegel&#x201C;&#xA0;schreibt, setzte sich Heil gegen eine interne Bewerberin durch. Mehrere Quellen innerhalb des Senders best&#xE4;tigten die Personalie. Heil ist derzeit Redaktionsleiter des ARD-Politikmagazins &#x201E;Kontraste&#x201C; und seit 2021 in dieser Funktion t&#xE4;tig.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Neubesetzung erfolgt ein Jahr nach dem R&#xFC;cktritt des bisherigen Chefredakteurs David Biesinger. Hintergrund war die fehlerhafte Berichterstattung des Senders &#xFC;ber den Gr&#xFC;nen-Politiker Stefan Gelbhaar. Der RBB hatte Ende 2024 Vorw&#xFC;rfe sexueller Bel&#xE4;stigung verbreitet, die sich sp&#xE4;ter als haltlos erwiesen und zur&#xFC;ckgezogen wurden. Der Sender r&#xE4;umte anschlie&#xDF;end schwere Verst&#xF6;&#xDF;e gegen journalistische Sorgfaltspflichten ein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der&#xA0;&#x201E;Tagesspiegel&#x201C;&#xA0;hatte in diesem Zusammenhang aufgedeckt, dass sich der RBB unter anderem auf die eidesstattliche Versicherung einer nicht existierenden Person gest&#xFC;tzt hatte. Zudem sei ein Gespr&#xE4;ch als &#x201E;nachgestellte Szene&#x201C; dargestellt worden, das nie stattgefunden habe.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Infolge der Aff&#xE4;re traten neben Biesinger auch Programmdirektorin Katrin G&#xFC;nther zur&#xFC;ck. Seither war die Position des Chefredakteurs unbesetzt.&#xD;
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Heil &#xFC;bernimmt die Aufgabe in einer Phase anhaltenden Umbruchs. Der Sender steht weiterhin unter politischem Druck und muss zugleich sparen sowie Stellen abbauen. Zudem wirken strukturelle Reformen nach, die nach fr&#xFC;heren F&#xFC;hrungsskandalen auf den Weg gebracht wurden.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Diesen Pfaden folgt das Buch &#x201E;Die Sprengung&#x201C;, das Ulrich Thiele und Oliver Schr&#xF6;m auf Basis jahrelanger Recherche, zahlreicher Gespr&#xE4;che und bislang nicht &#xF6;ffentlich zusammengef&#xFC;hrter Informationen geschrieben haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie rekonstruieren die Spur der Jacht &#x201E;Andromeda&#x201C;, Hinweise aus internationalen Geheimdienstkreisen und politische Entscheidungsprozesse in Berlin.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Dabei zeigt sich ein komplexes Zusammenspiel aus Sicherheitspolitik, Energieinteressen und geopolitischen Strategien. Oliver Schr&#xF6;m ist &#xFC;berzeugt:&#xA0;&#x201E;Nach meiner Arbeit zum Cum-Ex-Komplex ist dies eine neue, aber ebenso brisante Recherche.&#x201C; Das Buch ist im Piper-Verlag erschienen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Oliver Schr&#xF6;m hat das Buch gemeinsam mit Ulrich Thiele geschrieben. Der 36-J&#xE4;hrige war Mitarbeiter beim Politmagazin &#x201E;Cicero&#x201C;&#xA0;und von 2023 bis 2025&#xA0;Reporter bei &#x201E;Business Insider&#x201C;. Seine Recherchen &#xFC;ber Nord Stream 2 ergaben, dass die Klimastiftung in Mecklenburg-Vorpommern 10 Millionen Euro Schenkungsteuer f&#xFC;r eine Gazprom-Zuwendung schuldig war. Er enth&#xFC;llte zudem, dass eine Finanzbeamtin die Steuererkl&#xE4;rungen im Kamin verbrannt hatte.&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die Medienbranche war in den vergangenen vier Jahrzehnten fortlaufend Umbr&#xFC;chen ausgesetzt, die ihre Angebote und Gesch&#xE4;ftsmodelle immer wieder in Frage gestellt haben. F&#xFC;r die &#xE4;lteren Medienprofis begann das mit der Zulassung der privaten Radio- und Fernsehsender in Deutschland, die zu neuen Konkurrenten f&#xFC;r die &#xD6;ffentlich-Rechtlichen, aber auch f&#xFC;r Kaufzeitungen und Magazine wurden. Wer im mittleren Alter ist, setzt den Umbruch f&#xFC;r sich mit dem Aufstieg des Internets und der Online-Medien an, gefolgt von dem der Mobilger&#xE4;te, Video- und Social-Media-Apps. Nun sind es die Anwendungen der K&#xFC;nstlichen Intelligenz (KI), die wiederum das bisher Sichere und Gewohnte angreifen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;KI ist bereits Teil der meisten Redaktionen&lt;/strong&gt;&#xD;
Bei allen Schw&#xE4;chen hat sich KI inzwischen breit etabliert. Je nach Anwendung ist sie heute bereits recht gut darin, Informationen zusammenzutragen, zu ordnen und zu bewerten. Sie kann redaktionelle Entscheidungen treffen, Texte im gew&#xFC;nschten Stil schreiben &#x2013; und das sekundenschnell &#x2013;, sogar dazu passende Abbildungen erzeugen. Auch die Ausspielung und Nutzung der Beitr&#xE4;ge wird zunehmend von KI kontrolliert, was Einfluss auf Abo-Abschl&#xFC;sse und Anzeigeneinnahmen hat. Wie bei allen technologischen Entwicklungen ist davon auszugehen, dass sie zudem fortlaufend besser und billiger wird. F&#xFC;r Medienprofis stellt sich daher die Frage: Was bleibt dann noch f&#xFC;r mich?&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ganz &#xE4;hnliche Gedanken machen sich aber auch Berufst&#xE4;tige vieler anderer Branchen, etwa in der Kommunikation (Marketing, PR), die bisher als naheliegende Alternative f&#xFC;r Journalisten galt, aber auch bei den Technologiekonzernen selbst. Wer in diesen Tagen durch LinkedIn scrollt, sieht viele Marketingleiter, Pressesprecher und Projektmanager, die ihren Job verloren haben und nun eine neue Aufgabe suchen. H&#xE4;ufig hat KI bei den Unternehmen bisher gar nicht viel effizienter gemacht oder gar automatisiert, dient aber als willkommene Erkl&#xE4;rung f&#xFC;r Stellenabbau. Bestimmte Aufgaben werden einfach den verbleibenden Mitarbeitern zus&#xE4;tzlich &#xFC;bertragen oder gar nicht mehr erledigt, um Kosten zu sparen, bei Bedarf werden die Standards und Qualit&#xE4;tsanspr&#xFC;che gesenkt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Viele M&#xF6;glichkeiten f&#xFC;r den weiteren Berufsweg&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Blick auf fr&#xFC;here technologische Umbr&#xFC;che zeigt ein vielschichtiges Bild und legt nahe: Berufst&#xE4;tige haben die verschiedensten M&#xF6;glichkeiten, mit ihnen umzugehen; sie k&#xF6;nnen dabei zu einem gro&#xDF;en Grad ihren pers&#xF6;nlichen Neigungen und Interessen folgen. Einige werden ihren weiteren Berufsweg auf die neue Technologie ausrichten und sich tiefer mit ihren technischen oder betriebswirtschaftlichen Aspekten besch&#xE4;ftigen (z. B. Entwicklung redaktioneller Produkte auf KI-Basis, Integration ins CMS, Automatisierung von Abl&#xE4;ufen, Schulung von Mitarbeitern). Speziell f&#xFC;r Medienprofis mit diesem Interesse empfehlen sich daf&#xFC;r klassische IT- und BWL-Weiterbildungen als CAS oder MAS.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Andere werden dagegen komplement&#xE4;re Berufswege einschlagen, also gerade abseits der KI erfolgreich sein (z. B. als Investigativjournalist, Texter oder Strategieberater). Das hei&#xDF;t nicht, dass sie nicht auch ausgew&#xE4;hlte KI-Anwendungen nutzen, beispielsweise f&#xFC;r die Recherche oder die Erstellung von Textgrundlagen. Aber ihre origin&#xE4;re Leistung liegt gerade in dem, was KI nicht kann, sondern eben nur sie als Mensch. Um das kompetent beurteilen zu k&#xF6;nnen und keinen Illusionen nachzuh&#xE4;ngen, muss man KI aber in den Grundz&#xFC;gen verstehen und kennen. Hier sind spezialisierte Anwenderkurse sinnvoll, um zu entscheiden, was man zuk&#xFC;nftig selbst mit KI erledigen will und was gerade nicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Neugier und echtes Interesse am Neuen&lt;/strong&gt;&#xD;
Entscheidend ist dabei die pers&#xF6;nliche Sicht auf Ver&#xE4;nderungen und der praktische Umgang damit. Wer Umbr&#xFC;che &#x2013; inklusive auch mancher objektiven Verschlechterung &#x2013; vor allem als fortlaufenden Abstieg sieht, wird sich immer dagegen wehren und verweigern, damit aber nicht die Ver&#xE4;nderungen aufhalten, sondern nur selbst beruflich ins Abseits geraten. Wer dagegen pr&#xFC;ft, wo sie einem m&#xF6;glicherweise Verbesserungen bringen und welche Chancen sich daraus ergeben, wird sie vielleicht nicht begeistert begr&#xFC;&#xDF;en, aber pragmatisch und zum eigenen Vorteil damit umgehen. Ein eher spielerischer Ansatz &#x2013; sich die Dinge einfach einmal anschauen und f&#xFC;r sich ausprobieren &#x2013; f&#xFC;hrt da schon weit.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Immer braucht es dazu Neugier und echtes Interesse am Neuen. Statt schnellen Urteilen &#x2013; was man selbst gut und schlecht findet, wie die Dinge sein sollten, auch wenn sie nicht so sind &#x2013; viel Zuh&#xF6;ren und Beobachten: Warum bevorzugen die Leser, Zuschauer bzw. Zuh&#xF6;rer und Anzeigenkunden nun dieses und nicht mehr jenes Angebot, was sehen sie darin, was man selbst bisher nicht sehen kann oder will? Die Perspektive eines Reporters ist hier f&#xFC;r Medienprofis in eigener Sache n&#xFC;tzlich: Eindr&#xFC;cke und Stimmen sammeln, die pers&#xF6;nliche Meinung zur&#xFC;ckstellen, erst sp&#xE4;ter seine Schl&#xFC;sse ziehen. Oft kann man dabei etwas lernen und verstehen, was einem bisher unbekannt oder fremd war.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Einige Jahre sp&#xE4;ter hat sich mancher Trend schon wieder erledigt, anderes ist selbstverst&#xE4;ndlich geworden, das seinerzeit als fast undenkbar galt. Eine gewisse Leichtigkeit und Gelassenheit helfen dabei, nicht jede Aufregung mitzumachen, sondern bedacht zu erledigen, was eben getan werden muss, ansonsten aber sein Leben auch zu genie&#xDF;en, wenn gerade vieles mal wieder durcheinandergeht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/karriere-im-schatten-der-partnerschaft-wenn-der-partner-den-aufstieg-bremst-977734/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne:&#xA0;Karriere im Schatten&#xA0;der Partnerschaft&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>K&#xFC;nstliche Intelligenz ver&#xE4;ndert die Medienbranche grundlegend &#x2013; von redaktionellen Abl&#xE4;ufen bis zu Gesch&#xE4;ftsmodellen. Albert zeigt, vor welchen Herausforderungen Medienschaffende stehen und welche Perspektiven sich im Wandel er&#xF6;ffnen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/ki-im-journalismus-karrierecoach-attila-albert-ueber-verunsicherung-und-neue-chancen-977794/</link></item><item id="977793"><title>Doppelabgang bei der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C;: Reich-Osang und Hollersen gehen</title><pubDate>1775186819</pubDate><description>Berlin &#x2013; Anja Reich-Osang macht nach fast 30 Jahren bei der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C;&#xA0;von Verleger Holger Friedrich Schluss. Auch Reporterin Wiebke Hollersen geht.&#xA0;&#xD;
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&#x201E;Ich war Lokalreporterin, Magazin-Chefin, Korrespondentin in New York und Tel Aviv und Chefin des Dossiers. Es war eine wunderbare Zeit in einer einzigartigen Redaktion. Ich habe mit gro&#xDF;artigen Kollegen zusammengearbeitet und durch meine Interviews und Recherchen die M&#xF6;glichkeit gehabt, all die Fragen zu stellen, die mich interessierten, dicht ranzugehen, an Menschen, an ihre Probleme, an die Ursachen der Probleme. Dabei habe ich viel gelernt, auch &#xFC;ber mich selbst. Was f&#xFC;r ein toller Beruf!&#x201C;, schreibt Anja Reich-Osang bei Facebook.&#xD;
&lt;br /&gt;Mit ihrem Beruf will sie keinesfalls Schluss machen, nur eben bei der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C;&#xA0;endet ihr Weg. &#x201E;Ich danke allen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, &#xFC;ber so viele Jahre&#x201C;, so Reich-Osang.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Anja Reich kommt aus Ost-Berlin, volontierte bei der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C;. Von 1993 bis 1996 arbeitete sie als Lokalredakteurin bei der &#x201E;Welt&#x201C;, seitdem ist sie bei der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C;: ab 2001 als New-York-Korrespondentin, von 2008 bis 2011 als Leiterin des Magazins, zuletzt als Teamchefin Dossier.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Reich ist mit dem &#x201E;Spiegel&#x201C;-Reporter Alexander Osang verheiratet. Im Jahre 2011 ver&#xF6;ffentlichte das Paar das Buch &#x201E;Wo warst du? Ein Septembertag in New York&#x201C;, in dem es die Terroranschl&#xE4;ge am 11. September 2001 aus der pers&#xF6;nlichen Perspektive beschreibt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bei Facebook und LinkedIn &#xE4;u&#xDF;ern sich einige Journalisten zum Abgang von Anja Reich-Osang. Franz Sommerfeld, mit dem sie bei der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C;&#xA0;zusammenarbeitete, kommentiert: &#x201E;Mit ihren gro&#xDF;en Reportagen und Gespr&#xE4;chen pr&#xE4;gte sie die Zeitung. [&#x2026;] Mit dem Kauf der ,Berliner Zeitung&#x2018; durch den Ostdeutschen Holger Friedrich verband sie wie viele in der Redaktion die Erwartung, der Zeitung wieder ein St&#xFC;ck ostdeutscher Identit&#xE4;t zu geben. Mit ihren Reportagen &#xFC;ber ostdeutsche Nachwende-Schicksale wollte sie das zu gerne Verdr&#xE4;ngte &#xF6;ffentlich machen&#x201C;, so Sommerfeld auf LinkedIn. Ostdeutsche Identit&#xE4;t sei f&#xFC;r Reich-Osang, die Identit&#xE4;tspolitik ablehnt, die &#x201E;Erfahrung von Verlust und Aufbruch&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r Sommerfeld markiert ihr Abgang &#x201E;einen weiteren Einschnitt in der Umwandlung der ,Berliner Zeitung&#x2018;&#x201C;: Es gehe nun nicht mehr um ostdeutsche Souver&#xE4;nit&#xE4;t. Das Blatt werde stattdessen zu einem &#x201E;Instrument, um den politischen Aufstieg der AfD publizistisch zu f&#xF6;rdern und Verst&#xE4;ndnis f&#xFC;r russische Politik zu wecken&#x201C;, meint Sommerfeld. So kehre die &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C;&#xA0;zu ihren Anf&#xE4;ngen zur&#xFC;ck, allerdings gef&#xFC;hrt von einer westdeutschen Chefredaktion.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Matthias Meisner, politischer Korrespondent der taz, kommentierte zu der Reich-Osang-Personalie: [&#x2026;] Sie spricht zwar nicht &#xFC;ber ihre Erlebnisse mit Holger Friedrich und ihre Sicht auf die Entwicklung des Blattes, und auch Friedrich selbst l&#xE4;sst eine Anfrage der taz unbeantwortet. Doch es l&#xE4;sst sich ziemlich sicher davon ausgehen, dass die Trennung schmerzhaft ist. F&#xFC;r beide. Und dennoch wohl unvermeidbar.&#x201C;&#xD;
Mit Wiebke Hollersen geht eine weitere Journalistin mit Ost-Biografie.&#xD;
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Bei der &#x201E;Berliner Zeitung &#x201C;sagt auch Wiebke Hollersen Tsch&#xFC;ss: &#x201E;Vor vielen Jahren war diese Redaktion die beste Journalistenschule, die ich mir vorstellen kann. Vor f&#xFC;nf Jahren kam ich zur&#xFC;ck, um als Reporterin zu arbeiten. Ich bin so dankbar f&#xFC;r die Geschichten und Interviews, die ich machen durfte, und f&#xFC;r die vielen gro&#xDF;artigen Kollegen, die ich hier (wieder) getroffen habe. Ich w&#xFC;nsche euch allen viel Gl&#xFC;ck! Und mache selbst erstmal kurz Pause. Mal sehen, was dann kommt.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wiebke Hollersen, geboren in Ost-Berlin, hat Publizistik, Geschichte und Politik studiert und bei der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C;&#xA0;volontiert. Sie hat beim &#x201E;Spiegel&#x201C;&#xA0;im Hauptstadtb&#xFC;ro und im Ressort Gesellschaft Reportagen und Portr&#xE4;ts geschrieben und bei der &#x201E;Welt am Sonntag&#x201C;&#xA0;&#xFC;ber Wissenschaft. Sie ist seit 2021 zur&#xFC;ck bei der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C;, im Ressort Dossier, das von Anja Reich-Osang geleitet wurde.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Nach fast 30 Jahren verl&#xE4;sst Anja Reich-Osang das Blatt, kurz darauf k&#xFC;ndigt auch Reporterin Wiebke Hollersen ihren Abschied an. In der Branche wird der Doppelabgang als weiterer Einschnitt f&#xFC;r das Blatt gewertet.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/doppelabgang-bei-der-berliner-zeitung-reich-osang-und-hollersen-gehen-977793/</link></item><item id="977788"><title>NDR startet Nachwuchsprogramm mit Hochschule in Kiel</title><pubDate>1775125097</pubDate><description>Hamburg&#xA0;&#x2013; Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) baut seine Nachwuchsf&#xF6;rderung aus und startet ab dem Wintersemester 2026 eine Kooperation mit der Hochschule f&#xFC;r Angewandte Wissenschaften (HAW) Kiel. Ziel ist es, journalistische Talente aus Schleswig-Holstein zu gewinnen und ihnen berufliche Perspektiven im Medienhaus zu er&#xF6;ffnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Zentrum steht ein gemeinsames Pilotprojekt: Der berufsbegleitende Masterstudiengang &#x201E;Journalismus und Medienwirtschaft&#x201C; wird erweitert, w&#xE4;hrend der NDR die praktische Ausbildung der Studierenden &#xFC;bernimmt. Geplant ist eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis &#x2013; mit Eins&#xE4;tzen in Regionalstudios und Redaktionen des Landesfunkhauses Schleswig-Holstein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zum Start sollen im Herbst zwei Volont&#xE4;rinnen oder Volont&#xE4;re teilnehmen. Sie durchlaufen verschiedene journalistische Bereiche und lernen alle Ausspielwege kennen &#x2013; von klassischen Programmen bis zu digitalen Formaten. Parallel vermittelt die Hochschule Grundlagen etwa in Medienrecht, Ethik und Medien&#xF6;konomie.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der NDR sieht in der Kooperation eine Chance, junge Perspektiven st&#xE4;rker einzubinden. Bereits heute kommen viele Studierende &#xFC;ber Praktika oder freie Mitarbeit in die Redaktion, h&#xE4;ufig mit Einstieg im Online-Bereich.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das neue Modell ist Teil eines gr&#xF6;&#xDF;eren Ausbildungsangebots: Der NDR vergibt j&#xE4;hrlich 18 Volontariate, die eine crossmediale Qualifizierung erm&#xF6;glichen. Dabei sammeln Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten praktische Erfahrungen im gesamten Sendegebiet sowie bei weiteren ARD-Stationen &#x2013; mit besonderem Fokus auf regionale Berichterstattung.&#xD;
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&lt;link http://jobs.ndr.de/Vacancies/3113/Description/1 _blank&gt;Weitere Informationen&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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In diesem Jahr beklagt die Initiative demnach vor allem den zu schlechten Ruf der Nationen auf dem afrikanischen Kontinent. Der Entwicklungsstand sei dort oftmals genauso gut wie in anderen Teilen der Welt, w&#xE4;hrend die Berichterstattung ein einseitiges Bild eines armen und unterentwickelten Kontinents vermittele.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Beeintr&#xE4;chtigung der Nahrungsmittelproduktion&lt;/strong&gt;&#xD;
Auf Rang zwei der &#x201E;vergessenen Nachrichten&#x201C; platzierte die Initiative die Vergiftung von Ackerb&#xF6;den durch Mikroplastik. &#x201E;Diese Belastung der B&#xF6;den beeintr&#xE4;chtigt die Nahrungsmittelproduktion, den Wasserhaushalt und die Aktivit&#xE4;t von Bodenorganismen und gef&#xE4;hrdet langfristig auch die menschliche Nahrungskette&#x201C;, so die Verantwortlichen. Dennoch werde das Thema in der medialen &#xD6;ffentlichkeit nur begrenzt behandelt; das sei aber auch auf den fr&#xFC;hen Stand der Forschung und eine unbefriedigende Datenlage zur&#xFC;ckzuf&#xFC;hren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Den dritten Platz belegt in diesem Jahr die deutsche B&#xFC;rokratie: Wegen fehlender und uneinheitlicher Richtlinien und &#xDC;berlastung scheitern der Initiative zufolge vor allem staatenlose Menschen an deutschen Beh&#xF6;rden. Auch dar&#xFC;ber werde in den Medien zu wenig berichtet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Inklusion und psychische Erkrankung&lt;/strong&gt;&#xD;
Ebenfalls in die Top Ten der &#x201E;vergessenen Nachrichten&#x201C; schafften es Themen zu Behinderung und zu psychischen Erkrankungen. Medial unterbelichtet bleibt der Initiative zufolge, wie deutsche Unternehmen Ma&#xDF;nahmen zur Inklusion unterlaufen und dass politische Informationen behinderten Menschen wegen mangelnder Barrierefreiheit verschlossen bleiben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zudem werde nicht gen&#xFC;gend dar&#xFC;ber berichtet, dass k&#xF6;rperliche Erkrankungen bei psychisch kranken Menschen zu sp&#xE4;t erkannt w&#xFC;rden und dass Menschen in Untersuchungshaft unter psychischen Folgen litten. Ebenfalls mehr Informationen w&#xFC;nscht sich die Initiative zu juristischen Beratungsangeboten in Law Clinics, zu Kinderarbeit auf Tabakplantagen und zu Schiedsgerichten, bei denen private Konzerne die Souver&#xE4;nit&#xE4;t von Staaten untergraben sollen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Initiative Nachrichtenaufkl&#xE4;rung ver&#xF6;ffentlicht einmal im Jahr gemeinsam mit der Nachrichtenredaktion des Deutschlandfunks eine Liste mit zehn relevanten Themen, die nach Ansicht der Verantwortlichen keine oder kaum Erw&#xE4;hnung in den deutschen Medien gefunden haben. Die Liste geht eigenen Angaben zufolge auf Einreichungen aus der Gesellschaft zur&#xFC;ck, die an Universit&#xE4;ten gepr&#xFC;ft werden, bevor eine Fachjury &#xFC;ber die endg&#xFC;ltige Liste entscheidet.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Hempel ver&#xF6;ffentlichte rund 100 Beitr&#xE4;ge. Seine Recherchen f&#xFC;hrten dazu, dass sich Polizei, Staatsanwaltschaft und das Umweltministerium in Mainz mit dem Fall besch&#xE4;ftigten. Am 18. M&#xE4;rz 2026 verurteilte das Amtsgericht Kaiserslautern den Unternehmer zu einer einj&#xE4;hrigen Bew&#xE4;hrungsstrafe. Das Urteil ist noch nicht rechtskr&#xE4;ftig.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Recherche entwickelte sich &#xFC;ber die Jahre von einem lokalen Konflikt zu einem komplexen Kriminalfall mit zahlreichen ungekl&#xE4;rten Vorf&#xE4;llen, darunter Brandanschl&#xE4;ge auf Fahrzeuge von Kritikern. Gleichzeitig wurde die journalistische Arbeit selbst zum Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen: Gegen die &#x201E;Rheinpfalz&#x201C; und Hempel wurde wegen angeblich falscher Tatsachenbehauptungen geklagt &#x2013; ohne Erfolg.&#xD;
&lt;br /&gt;Aus der Erfahrung zieht Hempel klare Lehren f&#xFC;r den Lokaljournalismus. Gerade in unmittelbarer N&#xE4;he sei besondere Sorgfalt geboten: &#x201E;Was nicht l&#xFC;ckenlos zu belegen ist, darf nicht berichtet werden.&#x201C; Verdachtsberichterstattung m&#xFC;sse im Lokalen strenger gehandhabt werden als bei &#xFC;berregionalen Themen, da Betroffene oft leicht identifizierbar seien.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Fall ist f&#xFC;r Hempel noch nicht abgeschlossen. Der verurteilte Unternehmer hat Berufung eingelegt, zudem bleiben Fragen zum Verhalten der Beh&#xF6;rden offen.&#xD;
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&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1237-quot-im-lokalen-kann-ich-nicht-spekulieren-quot.html _blank&gt;Zum Interview&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die Reihe versteht sich als verdichtete Zeitreise durch Politik, Gesellschaft und Kultur. Dabei werden historische Ereignisse aus der damaligen Berichterstattung der Zeitung aufgegriffen und in einen aktuellen Kontext gestellt. Erg&#xE4;nzt wird das Projekt durch die Aufbereitung von Originalseiten, die sowohl in der Printausgabe als auch digital in einem eigenen Jubil&#xE4;ums-Channel ver&#xF6;ffentlicht werden.&#xD;
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Thematisch reicht die Auswahl von politischen Z&#xE4;suren bis hin zu pr&#xE4;genden Momenten der Zeitgeschichte wie dem &#x201E;Wunder von Bern&#x201C;, der Mondlandung sowie kulturellen Entwicklungen rund um die Beatles oder &#x201E;Star Wars&#x201C;.&#xD;
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Helge Fuhst, Chefredakteur der Welt-Gruppe, betont die enge Verbindung der Zeitung mit der Geschichte Deutschlands und Europas. Die &#x201E;Welt&#x201C; habe gesellschaftliche und politische Umbr&#xFC;che nicht nur dokumentiert, sondern auch Debatten gepr&#xE4;gt und Orientierung geboten. Dieses Selbstverst&#xE4;ndnis solle auch die Jubil&#xE4;umsreihe widerspiegeln.&#xD;
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Seit ihrer Gr&#xFC;ndung 1946 sieht sich die &#x201E;Welt&#x201C; als analytisch ausgerichtete Stimme in der deutschen Medienlandschaft mit besonderer Relevanz f&#xFC;r Entscheidungstr&#xE4;ger in Wirtschaft und Politik.&#xD;
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Die Informationen sind zun&#xE4;chst online und dann auch mit mehr Platz f&#xFC;r den Norden in der gedruckten &#x201E;Immobilien Zeitung&#x201C;. Lars Frensch war Wirtschaftsredakteur beim &#x201E;K&#xF6;lner Stadtanzeiger&#x201C; und Immobilienredakteur beim &#x201E;Handelsblatt&#x201C;.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zum Auftakt ist der Bundesvorsitzende der Jusos, Philipp T&#xFC;rmer, zu Gast. Im Zentrum steht die Frage &#x201E;Klassenkampf: Keine Million&#xE4;re, keine Armut?&#x201C;. T&#xFC;rmer fordert dabei mehr Umverteilung und h&#xF6;here Steuern f&#xFC;r Verm&#xF6;gende, w&#xE4;hrend Fleischhauer argumentiert, unternehmerisches Risiko und wirtschaftliche Leistung d&#xFC;rften nicht durch zus&#xE4;tzliche Belastungen bestraft werden.&#xD;
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In der zweiten Folge, die am 16. April ver&#xF6;ffentlicht wird, trifft die ehemalige Bundesvorsitzende der Gr&#xFC;nen Jugend, Jette Nietzard, auf Fleischhauer. Thema ist &#x201E;Frauenpower: Sind M&#xE4;nner unsere Feinde?&#x201C;. Dabei prallen unterschiedliche Sichtweisen auf gesellschaftliche Machtverh&#xE4;ltnisse und den Umgang mit Geschlechterkonflikten aufeinander.&#xD;
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Das Format setzt auf ein reduziertes Konzept: Zwei Personen diskutieren in einem Studio ohne Ausweichm&#xF6;glichkeiten. Die Gespr&#xE4;che dauern rund 30 Minuten und sollen bewusst kontrovers gef&#xFC;hrt werden. Laut Fleischhauer gehe es darum, unterschiedliche Positionen direkt aufeinandertreffen zu lassen und Argumente auszutauschen.&#xD;
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&lt;br /&gt;Die 63-J&#xE4;hrige pr&#xE4;gte die journalistischen Produkte der Mediengruppe &#xFC;ber viele Jahre hinweg &#x2013; in einer Phase grundlegender Ver&#xE4;nderungen der Medienbranche. Sie stie&#xDF; Debatten an, achtete auf unterschiedliche Perspektiven in der Berichterstattung und modernisierte redaktionelle Abl&#xE4;ufe. Zudem baute sie die digitalen Angebote aus. Vor ihrer Zeit in Bremen arbeitete Hellwig unter anderem f&#xFC;r die &#x201E;Zeit&#x201C;, die &#x201E;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#x201C;&#xA0;und Radio Bremen.&#xD;
&lt;br /&gt;Benjamin Piel hat die Redaktion bereits seit Januar 2025 gemeinsam mit Hellwig gef&#xFC;hrt. K&#xFC;nftig will er zusammen mit der Redaktion die digitalen Angebote weiterentwickeln und die Berichterstattung aus Bremen und dem nieders&#xE4;chsischen Umland st&#xE4;rken. &#x201E;Digital und nahbar &#x2013; das ist kein Widerspruch, sondern geh&#xF6;rt zusammen&#x201C;, betonte Piel.&#xD;
&lt;br /&gt;Ein Schwerpunkt seiner Arbeit soll es sein, politische und gesellschaftliche Entwicklungen kritisch-konstruktiv zu begleiten und dabei die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Vor seinem Wechsel nach Bremen war Piel Chefredakteur des &#x201E;Mindener Tageblatts&#x201C;&#xA0;sowie der &#x201E;Elbe-Jeetzel-Zeitung&#x201C;. Er wurde unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die Ver&#xE4;nderungen h&#xE4;tten viele Leserinnen und Leser getroffen, vor allem aber die Journalistinnen und Journalisten selbst. Der Verlust von Arbeitspl&#xE4;tzen sei eine erhebliche Belastung f&#xFC;r die verbleibenden Teams. Zugleich hob Heinen hervor, dass es der Redaktion trotz schwieriger Rahmenbedingungen gelungen sei, eine glaubw&#xFC;rdige und relevante Zeitung zu produzieren.&#xD;
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Besonders betonte er den Zusammenhalt und die Professionalit&#xE4;t innerhalb der Redaktion. Auch unter wachsendem wirtschaftlichem Druck habe man an journalistischen Standards festgehalten und die Qualit&#xE4;t gesichert.&#xD;
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F&#xFC;r die Zukunft zeigte sich Heinen vorsichtig optimistisch. Lokaler Journalismus bleibe unverzichtbar, eine seri&#xF6;se Zeitung werde auch weiterhin gebraucht &#x2013; gerade zur Orientierung in einer komplexer werdenden Welt.&#xD;
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Zum Abschluss zog Heinen ein pers&#xF6;nliches Fazit nach 35 Jahren als Herausgeber. Er bedankte sich bei Mitarbeitenden und Lesern f&#xFC;r das Vertrauen und &#xE4;u&#xDF;erte die Hoffnung, dass die Zeitung ihren publizistischen Auftrag auch k&#xFC;nftig erf&#xFC;llen kann.&#xD;
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Hintergrund ist die Neuordnung zum 1. April: DuMont hat die Herausgeberschaft der &#x201E;K&#xF6;lnischen Rundschau&#x201C;&#xA0;&#xFC;bernommen, die k&#xFC;nftig aus Strukturen der K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger Medien heraus produziert wird. Im Zuge der Umstellung wurde die bisherige Redaktion aufgel&#xF6;st, zahlreiche Stellen entfielen. Gewerkschaften hatten den Schritt scharf kritisiert und von einem Einschnitt f&#xFC;r die Pressevielfalt gesprochen.&#xD;
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Den Auftakt macht die Influencerin DominoKati, die gemeinsam mit ihrem Partner &#xFC;ber dessen Erkrankung und die Belastungen f&#xFC;r die Beziehung spricht. Es folgen der Sportmoderator Frank &#x201E;Buschi&#x201C; Buschmann, der &#xFC;ber den Suizid seines Vaters berichtet, sowie &#x201E;Germany&#x2019;s Next Topmodel&#x201C;-Gewinner Jermaine Koth&#xE9;, der &#xFC;ber seine Kindheit mit einer schwer depressiven Mutter spricht.&#xD;
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Moderiert wird der Podcast von Entertainer Harald Schmidt sowie dem Psychiater Ulrich Hegerl. Die Gespr&#xE4;che thematisieren die Auswirkungen von Depression auf Familien und Partnerschaften sowie den Umgang von Angeh&#xF6;rigen mit der Erkrankung.&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Im Podcast &#x201E;Raus aus der Depression&#x201C; berichten Pers&#xF6;nlichkeiten &#xFC;ber Erfahrungen mit Depression in Familie und Partnerschaft. Gastgeber ist unter anderem Harald Schmidt. Wer die prominenten G&#xE4;ste sind.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/ard-podcast-prominente-sprechen-ueber-depression-im-umfeld-977766/</link></item><item id="977763"><title>R&#xFC;cktritt, Machtmissbrauch, Politproporz: Der &#xD6;sterreichische Rundfunk steckt in einer tiefen Krise</title><pubDate>1775012244</pubDate><description>Wien (KNA) &#x2013; Der &#xD6;sterreichische Rundfunk (ORF) steckt seit Wochen tief in der Krise. Ausgel&#xF6;st wurde sie Anfang M&#xE4;rz durch den &#xFC;berraschenden R&#xFC;cktritt von Generaldirektor Roland Wei&#xDF;mann. Grund daf&#xFC;r war der Vorwurf einer Mitarbeiterin, er habe sie 2022 &#x2013; zu Beginn seiner Amtszeit &#x2013; sexuell bel&#xE4;stigt.&#xD;
&lt;br /&gt;Sie hatte dem zust&#xE4;ndigen Aufsichtsgremium, dem ORF-Stiftungsrat, entsprechende Indizien in Wort und Bild vorgelegt, woraufhin Wei&#xDF;mann von seiner Funktion als Generaldirektor zur&#xFC;cktrat. Als ORF-Mitarbeiter, der er au&#xDF;erdem war und ist, wurde er beurlaubt. Wei&#xDF;mann weist die Anschuldigungen zur&#xFC;ck und spricht von einer freiwilligen und von beiden Seiten gewollten Beziehung. Dennoch legte er sein Amt nieder &#x2013; nach eigener Darstellung, um dem ORF keinen weiteren Schaden zuzuf&#xFC;gen.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Krise kommt zu einem denkbar ung&#xFC;nstigen Zeitpunkt f&#xFC;r den &#xF6;ffentlich-rechtlichen Mediengiganten: Derzeit laufen die Vorbereitungen f&#xFC;r den Eurovision Song Contest in Wien, der vom ORF ausgetragen wird, auf Hochtouren. Das Event stand von vornherein in der Kritik, weil der ORF f&#xFC;r etwa 16 der 36 Millionen Euro Gesamtkosten aufkommen muss &#x2013; in einer Zeit, in der das Medienhaus eigentlich sparen muss.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Transparenz und Konsequenz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Am 12. M&#xE4;rz, wenige Tage nach Wei&#xDF;manns Abgang, w&#xE4;hlte der ORF-Stiftungsrat Ingrid Thurnher einstimmig zur Interims-Generaldirektorin. Die fr&#xFC;here Journalistin und Moderatorin war von 2017 bis 2021 Chefredakteurin des Fernsehsenders ORF III, der vor allem Kultur und Information im Angebot hat. Seit Januar 2022 war Thurnher Radiodirektorin des ORF. Am 23. April entscheidet der Stiftungsrat &#xFC;ber eine Fortf&#xFC;hrung der Generaldirektion durch Thurnher bis Jahresende.&#xD;
&lt;br /&gt;Am 11. August w&#xE4;hlt der Stiftungsrat schlie&#xDF;lich regul&#xE4;r einen Generaldirektor f&#xFC;r die Amtsperiode ab 2027. Bisher galt eine Wiederwahl Wei&#xDF;manns als wahrscheinlich. Beobachter attestieren nun Thurnher gute Chancen auch f&#xFC;r eine regul&#xE4;re Amtszeit.&#xD;
&lt;br /&gt;Als einen ihrer ersten Schritte in der neuen Funktion k&#xFC;ndigte Thurnher an, die Krise aufarbeiten und f&#xFC;r ein sicheres Arbeitsumfeld sorgen zu wollen. Dazu richtete sie einen Transparenz-Beirat mit externen Experten aus den Bereichen Recht, Governance und Compliance ein, dessen Vorsitz die Rechtsanw&#xE4;ltin und Transparency-International-Chefin Bettina Kn&#xF6;tzl &#xFC;bernimmt. Thurnher betonte, Vertrauen k&#xF6;nne nur durch Transparenz und Konsequenz entstehen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Weitere F&#xE4;lle von Machtmissbrauch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zu tun hat das neue Gremium einiges, denn zuletzt wurden mehrere weitere Bel&#xE4;stigungsvorw&#xFC;rfe im ORF bekannt. Die &#x201E;Kronen Zeitung&#x201C; berichtete gar von sexualisierter Gewalt gegen eine damals 13-J&#xE4;hrige durch einen fr&#xFC;heren ORF-Moderator. Da die Vorw&#xFC;rfe das Jahr 1985 betreffen, k&#xF6;nnen sie nicht mehr gerichtlich verfolgt werden. Dennoch entschied sich die heute 54-J&#xE4;hrige, die Sache nun &#xF6;ffentlich zu machen.&#xD;
&lt;br /&gt;Das Magazin &#x201E;News&#x201C; sammelte weitere Vorw&#xFC;rfe von Machtmissbrauch und Bel&#xE4;stigung gegen&#xFC;ber ORF-Mitarbeiterinnen. Berichtet wird etwa von sexuell zudringlichen Fragen, aufgezwungenem K&#xF6;rperkontakt und ausgenutztem Machtgef&#xE4;lle. &#x201E;Wer f&#xFC;r seine Rechte einstand, galt als aufm&#xFC;pfig und musste mit Ungleichbehandlung und Schikane rechnen&#x201C;, gab eine fr&#xFC;here Mitarbeiterin zu Protokoll. Eine andere sagte: &#x201E;Chefs spielten uns gegeneinander aus, trieben den Konkurrenzkampf um die Jobs, von denen sie wussten, dass wir sie unbedingt haben wollten, weiter an die Spitze.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;All diese Vorw&#xFC;rfe gab und gibt es, obwohl der ORF mehrere Organe zum Schutz seiner Belegschaft hat: Compliancestelle, Betriebsrat, Gleichbehandlungskommission und eine Whistleblower-Hotline. Dass die betroffene Mitarbeiterin im Fall Wei&#xDF;mann keine dieser Stellen kontaktierte, sondern sich direkt an den Stiftungsrat wandte, ist f&#xFC;r viele Beobachter ein Indiz daf&#xFC;r, dass die internen Stellen nicht ausreichend funktionieren. Auch deshalb wurde der neue Transparenzbeirat installiert.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Interessenskonflikte im Stiftungsrat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Besch&#xE4;ftigen muss sich das Haus auch mit einem anderen, altbekannten Problem: mit Interessenskonflikten im 35-k&#xF6;pfigen Stiftungsrat, dem wichtigsten Aufsichtsgremium des ORF. Er entscheidet etwa &#xFC;ber die Bestellung des Generaldirektors und der Direktoren, genehmigt den Jahresabschluss und den Wirtschaftsplan, hat Mitsprache bei Grundsatzfragen der Programmstruktur und kann &#x2013; wie im Fall Wei&#xDF;mann geschehen &#x2013; die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung zum R&#xFC;cktritt dr&#xE4;ngen.&lt;br /&gt;Das Problem: Zahlreiche der 35 Personen arbeiten als PR-Berater, teilweise im Auftrag von ORF-Gesch&#xE4;ftspartnern oder f&#xFC;r Konkurrenzmedien. Sie sind von den Compliance-Vorschriften, die f&#xFC;r ORF-Mitarbeiter gelten, nicht erfasst. Infolge des Wei&#xDF;mann-R&#xFC;cktritts ist eine neue Debatte &#xFC;ber das wichtigste ORF-Gremium und Unvereinbarkeiten entbrannt.&#xD;
&lt;br /&gt;Ein mindestens ebenso gro&#xDF;es Problem ist, dass ein Gro&#xDF;teil der Stiftungsr&#xE4;te politisch entsandt wird. 21 der 35 Stiftungsr&#xE4;te werden von der Bundesregierung, den neun Landesregierungen und den Parlamentsparteien ernannt. Wichtige Entscheidungen wie jene &#xFC;ber die ORF-F&#xFC;hrung werden seit jeher parteipolitisch ausgehandelt. Das gilt ebenso f&#xFC;r den mit weniger Kompetenzen ausgestatteten Publikumsrat, dessen Vertreter zur H&#xE4;lfte vom Bundeskanzleramt bestellt werden.&#xD;
&lt;br /&gt;Der ORF-Redakteursrat und zahlreiche Medienexperten fordern seit Jahren eine Entpolitisierung der ORF-Gremien. Eine solche ist aber trotz anderslautender Versprechungen der aktuellen Bundesregierung weiterhin nicht in Sicht.&#xD;
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&lt;br /&gt;In einer Pressemitteilung hat der NDR jetzt einige Details zur Zukunft des Magazins &#x201E;Klar&#x201C; in diesem Jahr genannt. F&#xFC;r 2026 sind demnach sechs Folgen geplant. Die erste kommt vom NDR und wird von Tanit Koch moderiert. Sie l&#xE4;uft am 15. April um 22 Uhr im NDR Fernsehen und im BR Fernsehen sowie schon nachmittags in der ARD Mediathek und auf den YouTube-Kan&#xE4;len NDR Doku und BR24. Unter dem Titel &#x201E;Zielscheibe Polizei: P&#xF6;beln, Hass und Gewalt&#x201C; geht es darin um &#xDC;bergriffe gegen Polizisten.&#xD;
Die n&#xE4;chste Ausgabe von &#x201E;Klar&#x201C; folgt schon am 29. April. Sie wird vom Bayerischen Rundfunk produziert, und hinterm Mikro sitzt Julia Ruhs. Sie moderiert alle drei &#x201E;Klar&#x201C;-Sendungen, die in der Verantwortung des BR entstehen.&#xD;
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Mit &#x201E;Klar&#x201C; wollen NDR und BR Antworten auf &#x201E;gro&#xDF;e Streitfragen unserer Zeit&#x201C; geben und &#x201E;Fehlentwicklungen in der Gesellschaft&#x201C; dokumentieren. Das Format ist eine Antwort der &#xD6;ffentlich-Rechtlichen auf den Vorwurf, ihre Berichterstattung sei zu links. Kritiker haben dem Magazin indes Rechtspopulismus vorgeworfen. Die drei Pilotfolgen im vergangenen Jahr besch&#xE4;ftigten sich mit Migration, dem &#x201E;Frust der Bauern&#x201C; und den Folgen der Corona-Pandemie.&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Wahlkampf aus der N&#xE4;he &#x2013; auch f&#xFC;r kleine Parteien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Im Offenen Kanal &#x201E;Rheinlokal Worms&#x201C; wurden zur Landtagswahl 2026 insgesamt 18 Interviews mit Kandidierenden gef&#xFC;hrt. Besonders kleinere Parteien profitieren davon, da sie laut Bericht in anderen Medien oft weniger pr&#xE4;sent sind.&#xD;
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&lt;strong&gt;Talentschmiede f&#xFC;r den Journalismus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Offene Kan&#xE4;le sind zugleich Orte der Ausbildung und Teilhabe: Ehrenamtliche, FSJler und Praktikanten sammeln hier Erfahrung. Gerade angesichts schrumpfender Lokalmedien gewinnen sie laut &#x201E;medium magazin&#x201C; f&#xFC;r die Nachwuchsf&#xF6;rderung an Bedeutung.&#xD;
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Der &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1236-warum-der-gang-in-den-kohlenkeller-lohnt.html _blank&gt;Beitrag&lt;/link&gt; schildert au&#xDF;erdem die praktische Arbeit im Offenen Kanal, seine Entwicklung seit den 1980er-Jahren sowie seine Rolle als nichtkommerzielles, vielf&#xE4;ltiges Medienangebot nahe an den Menschen.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Der &#xF6;sterreichische Rundfunk hat seinen Transparenzbericht f&#xFC;r 2025 vorgelegt. Wer die Liste anf&#xFC;hrt. Aus der Politik kommt Kritik.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/orf-veroeffentlicht-gehaelter-71-spitzenverdiener-ueber-170000-euro-977754/</link></item><item id="977749"><title>KI zwingt Verlage zum Umbau und Journalisten zum Umdenken</title><pubDate>1774931513</pubDate><description>Berlin/Wien &#x2013; Wie setzen Publisher K&#xFC;nstliche Intelligenz konkret im Redaktionsalltag ein &#x2013; und wo liegen die Grenzen? Beim &lt;link http://www.publishing-congress.com _blank&gt;European Publishing Congress&lt;/link&gt; 2026 am 17. und 18. Juni im Palais Nieder&#xF6;sterreich in Wien pr&#xE4;sentieren F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte europ&#xE4;ischer Medienh&#xE4;user Strategien, Praxisbeispiele und neue Gesch&#xE4;ftsans&#xE4;tze rund um den Einsatz von KI.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Im Zentrum steht die Frage, wie Medienh&#xE4;user ihre Prozesse effizienter gestalten, bestehende Produkte aufwerten und neue Angebote entwickeln k&#xF6;nnen. Gleichzeitig geht es darum, wie sich journalistische Gesch&#xE4;ftsmodelle gegen die wachsende Konkurrenz durch KI absichern lassen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Einen &#xDC;berblick &#xFC;ber den dynamischen Markt f&#xFC;r KI-Tools im Newsroom gibt Trendscout Ulrike Langer. Sie analysiert die aktuellen Entwicklungen und skizziert Entscheidungsgrundlagen f&#xFC;r Medienh&#xE4;user &#x2013; insbesondere mit Blick auf die strategische Frage, ob L&#xF6;sungen selbst entwickelt oder eingekauft werden sollten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ein weiteres Thema ist das Wachstumspotenzial von Audioformaten. Stefan Lassnig, Gr&#xFC;nder von Missing Link Media, beschreibt Podcasts als vergleichsweise &#x201E;KI-sicheren&#x201C; Zukunftsmarkt und zeigt auf, welche Erl&#xF6;schancen sich f&#xFC;r europ&#xE4;ische Anbieter ergeben k&#xF6;nnten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wie der Einsatz von KI konkret in Redaktionen organisiert werden kann, erl&#xE4;utert Lena Leibetseder, Head of Digital Publishing bei Russmedia. Sie stellt einen zweigleisigen Ansatz vor, der auf experimentelle Projekte (&#x201E;Proof of Concept&#x201C;) und den Aufbau spezialisierter KI-Teams setzt, um langfristig strategischen Mehrwert zu schaffen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Kongress richtet sich an F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte und Entscheider in Medienh&#xE4;usern sowie an Journalistinnen und Journalisten, die sich mit der praktischen Anwendung von KI und den daraus resultierenden Ver&#xE4;nderungen im Berufsalltag auseinandersetzen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Fr&#xFC;hentschlossene k&#xF6;nnen noch bis zum 31. M&#xE4;rz von verg&#xFC;nstigten &lt;link http://www.publishing-congress.com _blank&gt;Early-Bird-Tickets&lt;/link&gt; profitieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Beim European Publishing Congress 2026 am 17. und 18. Juni in Wien zeigen f&#xFC;hrende Medienmanager, wie KI Prozesse ver&#xE4;ndert, Produkte antreibt und Gesch&#xE4;ftsmodelle unter Druck setzt &#x2013; Early-Bird-Tickets gibt es noch heute.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/ki-zwingt-verlage-zum-umbau-977749/</link></item><item id="977748"><title>Der bessere Kollege ist eine Maschine</title><pubDate>1774930971</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Journalisten lassen sich l&#xE4;ngst digital klonen &#x2013; und KI kann Texte im eigenen Stil schreiben.&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;-Chefredakteur Markus Wiegand beschreibt, warum die Transformation trotzdem m&#xFC;hsam bleibt &#x2013; und was das f&#xFC;r den Berufsalltag bedeutet:&#xD;
&#xA0;&#xD;
K&#xFC;rzlich erz&#xE4;hlte mir ein KI-Profi etwas Verbl&#xFC;ffendes: Er hat ein System auf seinem Rechner installiert, das es autonomen KI-Agenten erm&#xF6;glicht, mithilfe verschiedener KI-Anbieter Aufgaben zu erledigen. Um das Ganze zu testen, beauftragte er die Maschine, einen Kommentar zu einem aktuellen wirtschaftspolitischen Thema zu verfassen &#x2013; mit seiner Meinung und in seinem Tonfall. &#x201E;Der Kommentar war besser, als wenn ich ihn selbst geschrieben h&#xE4;tte&#x201C;, sagte der KI-Nerd. Der KI-Agent traf seine Haltung eins zu eins, der Stil passte perfekt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Was bedeutet das? In nicht allzu ferner Zukunft, so folgerte der KI-Kenner, werden Journalisten eine Art KI-Avatar haben, der das Schreiben &#xFC;bernimmt. Dieser KI-Avatar wird speziell trainiert und zum Abbild der beruflichen Pers&#xF6;nlichkeit. Wenn man einer KI den Zugriff auf alles erlaubt, was man privat und beruflich schreibt, ist es wenig erstaunlich, dass sie dem menschlichen Vorbild sehr nahekommt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ich hoffe, Sie denken jetzt nicht, dass dieser Wiegand langsam in Science-Fiction abdriftet. Aber wenn man die KI-Entwicklung zu Ende denkt, werden Journalistinnen und Journalisten k&#xFC;nftig nur noch in Ausnahmef&#xE4;llen selbst die aufwendige Textarbeit &#xFC;bernehmen, wie wir sie heute kennen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Entwicklung hat bereits begonnen. Kurze Texte wie &#xDC;berschriften, Teaser oder Bildzeilen sind heute schon mehrheitlich KI-generiert. Unsere Rolle &#xE4;ndert sich mehr und mehr: Wir werden von Handwerkern zu Maschinenf&#xFC;hrern. Nur einige wenige werden es k&#xFC;nftig wohl schaffen, so etwas wie publizistisches Kunsthandwerk zu verkaufen, das das stolze Label &#x201E;Mensch gemacht&#x201C; tr&#xE4;gt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ein guter Vorsatz&lt;/strong&gt;&#xD;
Was bisher noch zu selten offen ausgesprochen wird: Die Transformation ins KI-Zeitalter wird verdammt anstrengend &#x2013; gerade f&#xFC;r Journalistinnen und Journalisten, die dazu neigen, Technologie eher als l&#xE4;stiges Randthema zu behandeln.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch ich tue mich schwer damit. Dabei bin ich eigentlich absolut technologieoffen: Ich bin friedlich und gut gelaunt, wenn alles funktioniert. Aber ich werde absolut h&#xE4;ssig, wenn die Technik streikt. Ich hatte nie den Anspruch, ein First Mover zu sein. Ich habe die SMS lange f&#xFC;r ein &#xDC;bergangsph&#xE4;nomen gehalten und verstehe bis heute nicht ganz, warum Menschen Videos auf ihrem Handy ansehen. Beruflich bedeutete das immer: Ich schalte mich gerne in Neuerungen ein, wenn die Nerds das anstrengendste St&#xFC;ck der Lernkurve schon genommen haben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das ist auch im KI-Zeitalter vermutlich keine schlechte Strategie. Allerdings wird das allein nicht mehr reichen. Ich sehe ein, dass ich mehr Technologiekompetenz aufbauen muss &#x2013; wie wahrscheinlich ein gro&#xDF;er Teil der Branche.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Problem: Wie kommt man da ins Handeln? Ich habe mir vorgenommen, einen Trick von Beraterin Anita Zielina aufzugreifen, die wir f&#xFC;r den Titel dieser Ausgabe interviewt haben. Sie r&#xE4;t, feste Zeiten f&#xFC;r KI-Anwendungen und KI-Know-how zu reservieren. Ich fange mal mit einer halben Stunde pro Woche an &#x2013; nicht als Pflicht&#xFC;bung, sondern als Investition. Wer sich regelm&#xE4;&#xDF;ig mit neuen Tools besch&#xE4;ftigt, verliert die Scheu und gewinnt ein Gef&#xFC;hl f&#xFC;r M&#xF6;glichkeiten und Grenzen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Besonders spannend finde ich, dass die Produktentwicklung durch KI-Tools k&#xFC;nftig deutlich einfacher wird. Journalisten k&#xF6;nnen ohne Programmierkenntnisse selbst Prototypen und Produkte bauen und testen. KI hilft also dabei, eine urjournalistische Aufgabe zu erf&#xFC;llen: Menschen mit den richtigen Inhalten zu erreichen. Mit welchen Anwendungen Sie einsteigen k&#xF6;nnen, erfahren Sie &#x2013; neben vielen anderen Anregungen &#x2013; in unserer Titelstrecke &#x201E;40 n&#xFC;tzliche KI-Tools&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Und wenn Sie dar&#xFC;ber hinaus Inspiration suchen, dann kommen Sie doch am 17. und 18. Juni nach Wien zum &lt;link http://www.publishing-congress.com _blank&gt;European Publishing Congress&lt;/link&gt;. Das Thema: &#x201E;Die doppelte KI-Herausforderung&#x201C; &#x2013; mit zwei zentralen Fragen:&#xD;
1. Wie kann KI eingesetzt werden, um Prozesse effizienter zu gestalten, bestehende Produkte aufzuwerten oder neue zu entwickeln?&#xD;
2. Wie lassen sich bestehende Gesch&#xE4;ftsmodelle vor KI sch&#xFC;tzen?&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Must-Reads im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;&#x201E;40 n&#xFC;tzliche KI-Tools f&#xFC;r Medien&#x201C;.&#xA0;Wie Sie Arbeitsabl&#xE4;ufe effizienter gestalten, bestehende Angebote verbessern und neue entwickeln&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Plus: Beraterin Anita Zielina erkl&#xE4;rt, wie Medienh&#xE4;user die KI-Transformation meistern und welche Fehler sie jetzt vermeiden sollten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Plus: 10 KI-Tipps f&#xFC;r F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte, die den Arbeitsalltag erleichtern&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>KI kann Kommentare im pers&#xF6;nlichen Stil schreiben &#x2013; und trifft Haltung und Ton oft verbl&#xFC;ffend genau. &#x201E;kress pro&#x201C;-Chefredakteur Markus Wiegand erkl&#xE4;rt, warum das f&#xFC;r Journalisten erst der Anfang ist &#x2013; und weshalb die eigentliche Herausforderung viel unbequemer wird.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/der-bessere-kollege-ist-eine-maschine-977748/</link></item><item id="977747"><title>Volont&#xE4;r in der Hochschulkommunikation Schwerpunkt Social Media gesucht</title><pubDate>1774930182</pubDate><description>Bielefeld&#xA0;&#x2013; Die Universit&#xE4;t Bielefeld&#xA0;sucht einen Volont&#xE4;r&#xA0;(w/m)&#xA0;in der Hochschulkommunikation Schwerpunkt Social Media.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Schwerpunkt Social Media (60 Prozent):&#xA0;Planung, Redaktion und Erstellung von Social-Media-Inhalten (Text, Foto, Video) und Community Management&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Hochschulmarketing (40 Prozent):&#xA0;Unterst&#xFC;tzung bei der Planung und Umsetzungen bei der Planung von Kommunukationsstrategien und Kampagnen zum gesamten Student-Life-Cycle, insbesondere f&#xFC;r Studieninteressierte, sowie Weiterentwicklung de entsprechendenZielgruppenportale im Webauftritt.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber bringen erste belegbare Erfahrungen im Bereich Social Media, Online-Kommunikation, Journalismus oder PR&#xA0;mit.&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-praktika-volontariate-trainees-7/volontaerin-mwd-in-der-hochschulkommunikation-und-marketing-schwerpunkt-social-media-560568/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen erste belegbare Erfahrungen im Bereich Social Media, Online-Kommunikation, Journalismus oder PR mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/volontaer-in-der-hochschulkommunikation-schwerpunkt-social-media-gesucht-977747/</link></item><item id="977742"><title>Tarifabschluss bei dpa: Geh&#xE4;lter steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent</title><pubDate>1774868063</pubDate><description>Berlin &#x2013; Die Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erhalten in den kommenden zwei Jahren durchschnittlich 6,5 Prozent mehr Einkommen. Darauf verst&#xE4;ndigten sich die Gewerkschaften DJV und ver.di mit der Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung der dpa am Abend des 27. M&#xE4;rz in Berlin nach einer f&#xFC;nften Verhandlungsrunde.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Konkret steigen die Tarifgeh&#xE4;lter f&#xFC;r Redakteurinnen und Redakteure der dpa sowie die Grundgeh&#xE4;lter bei dpa infocom, dpa English Services und Rufa ab dem 1. April um 110 Euro und ab dem 1. Juli um weitere 90 Euro. Ab dem 1. Juli 2027 ist eine zus&#xE4;tzliche Erh&#xF6;hung um 2,5 Prozent vorgesehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Volont&#xE4;rinnen und Volont&#xE4;re erhalten r&#xFC;ckwirkend ab dem 1. M&#xE4;rz monatlich 200 Euro mehr, gefolgt von einer weiteren Steigerung um 2,5 Prozent ab Juli 2027. Der Tarifvertrag l&#xE4;uft 24 Monate bis Ende 2027.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Den Verhandlungen war ein eint&#xE4;giger Warnstreik vorausgegangen, zu dem DJV und ver.di aufgerufen hatten. Der DJV-Verhandlungsf&#xFC;hrer Christian Wienzeck erkl&#xE4;rte: &#x201E;Dass dieser Abschluss trotz der schwierigen Situation m&#xF6;glich wurde, ist zu ganz wesentlichen Teilen den Kolleginnen und Kollegen zu verdanken. Mit dem ersten ganzt&#xE4;gigen Warnstreik in der Geschichte der dpa wenige Tage vor der f&#xFC;nften Verhandlungsrunde haben sie ein deutliches Zeichen gesetzt und die Verhandlungen entscheidend vorangebracht.&#x201C;&#xD;
&lt;p class="isSelectedEnd"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Mathias D&#xF6;pfner, CEO von Axel Springer, betont die Qualit&#xE4;ten Greenbergers: &#x201E;Mit seinem technologischen Verst&#xE4;ndnis, journalistischer Exzellenz und plattform&#xFC;bergreifender Erfahrung wird er das n&#xE4;chste disruptive Kapitel von &#x201A;Politico&#x2018; pr&#xE4;gen.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Greenberger, der zuvor Executive Vice President von &#x201E;Politico&#x201C; war, hat ma&#xDF;geblich Journalistinnen und Journalisten rekrutiert, die Marke gest&#xE4;rkt und das F&#xFC;hrungsteam aufgebaut. Ab dem 1. Mai wird Dasha Burns zus&#xE4;tzlich zu ihren bisherigen Aufgaben als White House Bureau Chief die Rolle des &#x201E;Politico&#x201C; Global Anchor &#xFC;bernehmen. Gemeinsam wollen Greenberger und Burns neue Video- und Audioformate entwickeln, die Reichweite der Marke erh&#xF6;hen und die Nutzung von Technologien, einschlie&#xDF;lich k&#xFC;nstlicher Intelligenz, vorantreiben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Zur Person&lt;/strong&gt;&#xD;
Vor seiner Zeit bei &#x201E;Politico&#x201C; war Greenberger fast ein Jahrzehnt lang Washington-B&#xFC;roleiter von ABC News sowie sechs Jahre Executive Producer von &#x201E;This Week&#x201C;. In diesen Funktionen verantwortete er die Berichterstattung &#xFC;ber das Wei&#xDF;e Haus, den Kongress, Wahlk&#xE4;mpfe und Bundesbeh&#xF6;rden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Greenberger stammt aus Columbus, Ohio, und verf&#xFC;gt &#xFC;ber einen Bachelor-Abschluss in Volkswirtschaftslehre von der Washington University in St. Louis sowie einen Jura-Abschluss der Stanford Law School.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Nach Pr&#xFC;fung aktueller Medienberichte sieht die Staatsanwaltschaft nun einen Anfangsverdacht gegen Ulmen. Zuvor hatte Fernandes' Anw&#xE4;ltin Christina Clemm der Staatsanwaltschaft in Schleswig-Holstein Unt&#xE4;tigkeit vorgeworfen.&#xD;
&lt;br /&gt;Derweil geht auch Ulmens Anwalt Christian Schertz f&#xFC;r seinen Mandanten in die Kommunikations-Offensive. Per Pressemitteilung k&#xFC;ndigt er gerichtliche Schritte gegen die Berichterstattung im &#x201E;Spiegel&#x201C;&#xA0;an, der am 19. M&#xE4;rz erstmals &#xFC;ber den Fall berichtet hatte. Insbesondere weist Schertz den Vorwurf zur&#xFC;ck, Ulmen h&#xE4;tte Deepfake-Videos von Fernandes hergestellt und verbreitet. Zudem teilt Schertz Ulmens Sicht auf einen Streit in Spanien, in dessen Folge sein Mandant vor&#xFC;bergehend festgenommen worden sei. Fernandes sei, so Schertz, im Zuge desselben Vorfalls ebenfalls festgenommen worden. Die Beh&#xF6;rden seien &#x201E;von beidseitigen Verfehlungen&#x201C; ausgegangen. Auch habe das Gericht in Spanien, wo Fernandes Anzeige gegen Ulmen erstattet hatte, das Verfahren gegen Ulmen inzwischen ausgesetzt. Grund sei, dass Fernandes eine n&#xF6;tige Erkl&#xE4;rung bei einem spanischen Notar nicht abgegeben habe.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zudem wirft Schertz dem NDR und der Redaktion der ARD-Talkshow &#x201E;Caren Miosga&#x201C; ein einseitiges Vorgehen vor. Anlass ist eine Sendung, in der Fernandes sowie Bundesjustizministerin Stefanie Hubig auftreten sollen &#x2013; ohne Beteiligung der Gegenseite.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Das Fernsehgericht tagt mit der h&#xF6;chsten Vertreterin der Justiz in Deutschland und der Anzeigenerstatterin&#x201C;,&#xA0;sagte Schertz der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und weiter: &#x201E;Und das bei einem gerade erst eingeleiteten Ermittlungsverfahren gegen einen Beschuldigten.&#x201C; Das sei &#x201E;eklatant rechtsstaatswidrig&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Die Staatsanwaltschaft Itzehoe nimmt die Anzeige von Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen wieder auf. Ulmens Anwalt weist die Vorw&#xFC;rfe zur&#xFC;ck und k&#xFC;ndigt rechtliche Schritte gegen den &#x201E;Spiegel&#x201C; an.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/ermittlungen-gegen-christian-ulmen-wegen-digitaler-gewalt-anwalt-christian-schertz-widerspricht/</link></item><item id="977735"><title>&#x201E;Letzte Instanz&#x201C; im Verlag: Nils von der Kall &#xFC;ber Verantwortung, Wandel und die Zukunft der &#x201E;Zeit&#x201C;</title><pubDate>1774846309</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Hamburg &#x2013; Medienmanager Nils von der Kall steht seit 22 Jahren in Diensten der&#xA0;&#x201E;Zeit&#x201C;. Im Februar hat er den langj&#xE4;hrigen Verlagschef Rainer Esser als CEO abgel&#xF6;st. Im &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;link http://www.youtube.com/watch?v=vPpRlJxWDCA&amp;feature=youtu.be _blank&gt;Video-Interview&lt;/link&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;von&#xA0;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;link http://www.turi2.de/aktuell/es-ist-noch-mal-etwas-fundamental-anderes-die-letzte-instanz-im-unternehmen-zu-sein-zeit-ceo-nils-von-der-kall-im-antrittsinterview/ _blank&gt;turi2&lt;/link&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;am Rande des Madsack-Kongresses&#xA0;The Future of German Media&#xA0;erkl&#xE4;rt er, dass es noch &#x201E;etwas fundamental anderes&#x201C; sei, die &#x201E;letzte Instanz&#x201C; im Unternehmen zu sein. Angesprochen auf seinen Vorg&#xE4;nger Esser erinnert von der Kall an den Optimismus und Unternehmergeist, mit dem Esser alle angesteckt habe. Dadurch sei er &#x201E;auch heute noch beeinflusst&#x201C;. Dennoch habe er eigene Gedanken und Ideen und freue sich darauf, diese mit seinem Team umzusetzen.&lt;/span&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Obwohl die Bilanz der&#xA0;&#x201E;Zeit&#x201C;&#xA0;f&#xFC;r 2025 nicht in allen Bereichen ganz so jubelig ausgefallen ist wie noch vor einem Jahr, ist von der Kall zufrieden. Er verweist etwa auf die Aboauflage, die so hoch sei wie noch nie in der Verlagsgeschichte. Seine Lehre daraus, dass es auch bei der&#xA0;&#x201E;Zeit&#x201C;&#xA0;nicht in allen Bereichen aufw&#xE4;rts geht: &#x201E;Auch wir k&#xF6;nnen uns nicht komplett entkoppeln von einer Konjunktur, die momentan den Werbemarkt ziemlich beeintr&#xE4;chtigt.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mit Blick auf die Branche und die Gespr&#xE4;che am Rande des Madsack-Kongresses sieht von der Kall bei allen Verlagen die Einsicht, &#x201E;dass wir uns ver&#xE4;ndern m&#xFC;ssen&#x201C;. Es sei das Ziel von allen, die er geh&#xF6;rt und gesprochen habe, den Qualit&#xE4;tsjournalismus zu erhalten: &#x201E;Es gibt kein Weiter-so mehr.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xDC;ber seine n&#xE4;chsten Schritte verr&#xE4;t von der Kall, dass er in den kommenden Wochen &#x201E;in allen wesentlichen Gesch&#xE4;ftsbereichen&#x201C; des Verlags hospitieren werde. Anschlie&#xDF;end wolle er &#x201E;die Weichen stellen, um auch im Jahr 2030 noch erfolgreich zu sein&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Seit Februar 2026 leitet Nils von der Kall als CEO die &#x201E;Zeit&#x201C;. Im ersten Interview nach der Amts&#xFC;bernahme spricht er &#xFC;ber die neue Verantwortung als &#x201E;letzte Instanz&#x201C; im Verlag und seine Pl&#xE4;ne f&#xFC;r die kommenden Jahre.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/letzte-instanz-im-verlag-nils-von-der-kall-ueber-verantwortung-wandel-und-die-zukunft-der/</link></item><item id="977734"><title>Karriere im Schatten der Partnerschaft: Wenn der Partner den Aufstieg bremst</title><pubDate>1774845870</pubDate><description>Berlin &#x2013; Wenn es um ihre berufliche Weiterentwicklung und pers&#xF6;nliche Entfaltung geht, f&#xFC;hren Medienprofis im Karrierecoaching wiederkehrende H&#xFC;rden an. Immer scheint etwas anderes gerade dringender, auch die daf&#xFC;r verf&#xFC;gbare Zeit ist immer knapp und das Geld (z. B. f&#xFC;r eine Karriereberatung oder Weiterbildung) h&#xE4;ufig ebenso. Ein durchaus nicht seltener, aber heikler Grund kommt h&#xE4;ufig erst nach einiger Zeit zur Sprache, da er den Betroffenen peinlich ist: Ihr Partner bremst, manchmal bewusst, h&#xE4;ufiger nicht aus b&#xF6;sem Willen. Doch wenn sie es ganz ehrlich betrachten, ist er der Grund, warum sie einen &#xFC;berf&#xE4;lligen Wechsel der Arbeitsstelle immer wieder verschieben oder gar nicht erst angehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Die Gr&#xFC;nde, warum der Partner zum Hindernis f&#xFC;r die eigene berufliche Entwicklung wird, sind &lt;/span&gt;unterschiedlich. Hier aber einige h&#xE4;ufige Konstellationen:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Der Partner m&#xF6;chte sich auf seine eigene Karriere konzentrieren und erwartet Beistand, keine Konkurrenz. Beispiel: Ein Ehemann, der von seiner Frau erwartet, dass sie ihm &#x201E;den R&#xFC;cken freih&#xE4;lt&#x201C;, nicht noch Termine und Aufgaben &#xFC;bertr&#xE4;gt.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Der Partner f&#xE4;llt wegen eigener Probleme als Unterst&#xFC;tzung aus und belastet zus&#xE4;tzlich. Beispiel: Eine F&#xFC;hrungskraft, deren Partner an Depressionen leidet und immer wieder arbeitslos ist, weswegen sie keinen Wechsel riskieren kann.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Er zieht eigene Vorhaben ohne R&#xFC;cksicht durch. Beispiel: Er will sich als K&#xFC;nstler verwirklichen, besucht daf&#xFC;r Kurse und braucht Geld f&#xFC;r Materialien, ohne je ein relevantes Einkommen zu erzielen. Seine Frau muss die Familie unterhalten.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die Vorhaben des Partners finden kein Ende, er vertr&#xF6;stet nur immer wieder. Beispiel: Er ist bereits jetzt in einer mehrj&#xE4;hrigen Weiterbildung, will aber auch danach nicht endlich arbeiten, sondern gleich die n&#xE4;chste besuchen.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Angst davor, eigene Bed&#xFC;rfnisse anzusprechen&lt;/strong&gt;&#xD;
Entgegen der landl&#xE4;ufigen Erwartung verteilen sich diese Konstellationen auf beide Geschlechter. So habe ich als Karrierecoach &#xFC;ber die Jahre eine Reihe von weiblichen F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften begleitet, die ungewollt der Allein- oder Hauptverdiener ihrer Familie waren, w&#xE4;hrend ihr Partner finanziell wenig oder nichts beitrug. Umgekehrt f&#xE4;llt es heute vielen vermeintlich modernen M&#xE4;nnern schwer, ihre objektiv berechtigten Interessen gegen&#xFC;ber ihrer Partnerin durchzusetzen oder &#xFC;berhaupt nur auszusprechen, weil sie nicht als altmodische Tyrannen gelten wollen. Also sagen sie lieber gar nichts und lassen ihre Partnerin entscheiden, obwohl sie vielleicht durchaus mit sich reden lie&#xDF;e.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auf der Ebene einer abstrakten gesellschaftlichen Diskussion ist es dabei f&#xFC;r die Betroffenen oft leicht, dieses zu fordern und jenes abzulehnen; es mangelt auch nicht an Essays und Meinungsartikeln zur Aufteilung der famili&#xE4;ren Betreuung (&#x201E;Care-Arbeit&#x201C;) und Verantwortung (&#x201E;Mental Load&#x201C;). Innerhalb der eigenen Ehe bzw. Partnerschaft ist es dagegen sehr anspruchsvoll, eine Balance herzustellen bzw. neu auszuhandeln. Immerhin hat man keinen politischen Gegner vor sich, sondern einen geliebten Menschen, mit dem man das Leben teilt, mit dem man sich ansonsten hoffentlich gut versteht und dem man sich nahe f&#xFC;hlt. Wie also vorgehen, wenn man sich gleichzeitig von ihm gebremst f&#xFC;hlt?&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Eigene Gedanken und Gef&#xFC;hle kl&#xE4;ren&lt;/strong&gt;&#xD;
Eine derartige Konstellation ist selbst f&#xFC;r eine insgesamt gute Beziehung eine ernsthafte Belastungsprobe und kann langfristig sogar zu ihrem Ende beitragen. Bei den Betroffenen f&#xFC;hrt sie zu widerspr&#xFC;chlichen Gedanken und Gef&#xFC;hlen: &#x201E;Es ist doch selbstverst&#xE4;ndlich, dass ich helfe, aber das nimmt ja nie ein Ende&#x201C;, &#x201E;Das hatten wir eigentlich anders ausgemacht&#x201C;, &#x201E;So habe ich mir das nicht vorgestellt &#x2026;&#x201C; Hier hilft es, das mit einer Vertrauensperson (z. B. Coach oder Therapeut) zu besprechen, um sich eine klare Position zu erarbeiten. Ziele sind eine realistische Einsch&#xE4;tzung der aktuellen Lage und der Aussichten, wie sie sich wahrscheinlich weiterentwickeln wird, sowie praktikable eigene Handlungsoptionen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Widerspr&#xFC;chlichkeit der Lage anerkennen&lt;/strong&gt;&#xD;
Jeder Konflikt mit dem Partner ist nicht nur eingebettet in widerspr&#xFC;chliche Empfindungen, sondern auch in wechselseitige Abh&#xE4;ngigkeiten. Man liebt ihn, ist hier aber w&#xFC;tend und entt&#xE4;uscht; am liebsten w&#xFC;rde man alles hinschmei&#xDF;en, ist aber durch das bisherige gemeinsame Leben, Kinder, rechtliche Verpflichtungen (Unterhalt) und selbst die Wohnung aneinander gebunden. Diese Komplexit&#xE4;t und daraus folgende praktische H&#xFC;rden muss man anerkennen, ohne sich ganz von ihnen bestimmen zu lassen. Es ist immer m&#xF6;glich, eine Beziehung neu zu definieren oder sich in letzter Konsequenz zu trennen. Selbst wenn man es doch nicht tut, gibt einem bereits die M&#xF6;glichkeit dazu gedankliche Freiheit.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Grundlegende Entscheidungen f&#xFC;r sich treffen&lt;/strong&gt;&#xD;
Auch wenn man sich in einer guten Beziehung m&#xF6;glichst immer abspricht und gemeinsam einigt, gibt es einige grundlegende Entscheidungen, die man schlussendlich allein treffen muss. Dazu geh&#xF6;rt, wie weitgehend und wie lange man eine einseitige Verteilung der Verantwortung und M&#xF6;glichkeiten akzeptieren will. Das schlie&#xDF;t ein, dass man seine Unterst&#xFC;tzung immer begrenzen sollte und jederzeit auch wieder widerrufen kann: &#x201E;Ich bin nicht mehr bereit dazu, dass alles zu meinen Lasten geht&#x201C; (ausf&#xFC;hrlich dazu in meinem Ratgeber &#x201E;Ich mach da nicht mehr mit&#x201C;). Derartige Gespr&#xE4;che sind immer unangenehm, bewahren einen aber potenziell vor weiteren Jahren der einseitigen Belastung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ehrlich die eigenen Motive &#xFC;berdenken&lt;/strong&gt;&#xD;
Wer dem Partner zuliebe regelm&#xE4;&#xDF;ig zur&#xFC;cksteht, ist manchmal selbst davon &#xFC;berzeugt, dass er all das &#x201E;aus Liebe&#x201C; oder &#x201E;weil es sich in einer Beziehung eben so geh&#xF6;rt&#x201C; auf sich nimmt. Hier lohnt es sich &#x2013; eventuell mit professioneller Hilfe &#x2013;, die eigenen Motive einmal etwas tiefergehend zu ergr&#xFC;nden. Nicht selten kommen dabei weniger prosaische Gr&#xFC;nde zutage: Man scheut die Konfrontation oder f&#xFC;rchtet sich sogar davor; man ist mit der &#xDC;berzeugung aufgewachsen, dass man sich Zuneigung verdienen muss und die eigenen Bed&#xFC;rfnisse grunds&#xE4;tzlich hinten anstehen usw. Diese Ehrlichkeit sich selbst gegen&#xFC;ber verhilft zu ehrlicheren, kraftvolleren Worten ohne Angst vor den Folgen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Gemeinsame Sprache und Kompromisse finden&lt;/strong&gt;&#xD;
Nicht selten sorgt es beim Partner f&#xFC;r Erstaunen, wenn er von unerf&#xFC;llten Bed&#xFC;rfnissen und W&#xFC;nschen h&#xF6;rt, die so offen vielleicht noch nie ge&#xE4;u&#xDF;ert worden sind oder deren Bedeutung f&#xFC;r den anderen er bisher untersch&#xE4;tzt hat. Dabei ist es hilfreich, eine gemeinsame Sprache zu finden bzw. so zu formulieren, dass es der andere nachvollziehen kann. Danach muss die Suche nach Kompromissen beginnen: Was kann und will der andere beitragen, wo kann man ihm daf&#xFC;r entgegenkommen? Dabei d&#xFC;rfen auch Konsequenzen benannt werden. Beispiel: Bleibt es bei dem Einkommensgef&#xE4;lle, weil einer von beiden nicht arbeitet, wird man sich bei der Wohnung verkleinern oder auf Urlaube verzichten m&#xFC;ssen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Es ist schon organisatorisch nicht ideal, wenn sich beide Partner gleichzeitig ganz ihrem Beruf widmen wollen. Eine abwechselnde Folge &#x2013; erst der eine, dann der andere &#x2013; ist einfacher umsetzbar. Aber das erfordert den regelm&#xE4;&#xDF;igen Austausch und Absprachen, die dann auch eingehalten werden. Soll es eine ganz einseitige Verteilung sein &#x2013; einer engagiert sich stark im Job, der andere arbeitet nur in Teilzeit oder gar nicht &#x2013;, muss das ebenso respektiert werden, solange es beide wollen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/karriere-neu-denken-fuer-jede-lebensphase-der-richtige-plan-977633/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne:&#xA0;Karriere neu denken&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Beruflicher Aufstieg kann scheitern, wenn der eigene Partner unbewusst oder bewusst bremst. Karrierecoach Attila Albert gibt Tipps, wie Betroffene trotzdem vorankommen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/karriere-im-schatten-der-partnerschaft-wenn-der-partner-den-aufstieg-bremst-977734/</link></item><item id="977733"><title>Reichelt-Komplex vor Gericht: NDR bringt neue Zeuginnen ins Spiel</title><pubDate>1774844242</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der NDR will verbotene Aussagen &#xFC;ber den Ex-&#x201E;Bild&#x201C;-Chef Julian Reichelt wieder berichten. Dazu sollen im Fr&#xFC;hjahr Zeuginnen vor Gericht aussagen, schreibt Chefredakteur&#xA0;Markus Wiegand im aktuellen&#xA0;&#x201E;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/900/kress-pro-2026-02 _blank&gt;kress-pro&#x201C;&lt;/link&gt;. Und weiter:&#xD;
&lt;br /&gt;Die M&#xFC;hlen der Justiz sind hierzulande nicht f&#xFC;r Geschwindigkeitsrekorde bekannt, im Presserecht schon gar nicht. Und deshalb k&#xF6;nnten in diesem Fr&#xFC;hjahr in der Reichelt-Aff&#xE4;re die letzten offenen Fragen gekl&#xE4;rt werden, die vor geschlagenen f&#xFC;nf Jahren mit der Berichterstattung des &#x201E;Spiegel&#x201C; ihren Anfang nahmen.&#xD;
&lt;br /&gt;Trotz der Emp&#xF6;rung &#xFC;ber das Verhalten des &#x201E;Bild&#x201C;-Chefs konnte nie so ganz gekl&#xE4;rt werden, wie viele Aff&#xE4;ren Julian Reichelt mit Untergebenen hatte und ob er tats&#xE4;chlich Frauen unter Druck gesetzt hat, sexuelle Beziehungen mit ihm einzugehen. Das ARD-Format &#x201E;Reschke Fernsehen&#x201C; hatte nach der ersten Welle der Berichterstattung im Februar 2023 nachgelegt und behauptet: &#x201E;Fall Reichelt: Ausma&#xDF; des mutma&#xDF;lichen Machtmissbrauchs bei &#x201A;Bild&#x2018; gr&#xF6;&#xDF;er als bekannt&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Reichelt klagte im Eilverfahren gegen die aus seiner Sicht unzul&#xE4;ssige Verdachtsberichterstattung vor dem Landgericht in Hamburg und bekam in wesentlichen Punkten recht. So durfte der NDR verschiedene Aussagen nicht mehr verbreiten, die im Video unkenntlich gemacht werden mussten. Journalistisch wurde der Beitrag dadurch entwertet, weil besonders pointierte Aussagen per einstweiliger Verf&#xFC;gung verboten wurden.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zeuginnen geladen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Um diese verbotenen Teile wieder in die Berichterstattung aufnehmen zu k&#xF6;nnen, stieg der NDR ins sogenannte Hauptsacheverfahren ein und will nun beweisen, dass die Vorw&#xFC;rfe von &#x201E;Reschke Fernsehen&#x201C; wahr sind. Dazu, so verlautet aus gut informierten Kreisen, wird der NDR Zeuginnen pr&#xE4;sentieren, die ab Ende April aussagen sollen.&#xD;
&lt;br /&gt;Der schwerwiegendste Vorwurf: Eine der Zeuginnen erhebt offenbar den Vorwurf, von Reichelt unter Druck gesetzt worden zu sein, um Sex mit ihm zu haben. Der Ex-&#x201E;Bild&#x201C;-Chef hat dies stets entschieden bestritten. Eine andere Frau, die diesen Vorwurf auch erhoben hatte und sich mit Axel Springer in den USA au&#xDF;ergerichtlich geeinigt hat, konnte den Nachweis nicht erbringen. Eine Berichterstattung des &#x201E;Stern&#x201C; weckte im Gegenteil starke Zweifel an ihrer Glaubw&#xFC;rdigkeit.&#xD;
&lt;br /&gt;Offen ist die Frage, ob die neue Zeugin, die die Berichterstattung des NDR st&#xFC;tzen soll, &#xF6;ffentlich aussagen muss. Nur einige wenige Quellen scheinen dazu bereit zu sein. Eine der betroffenen Frauen schreibt auf &#x201E;kress pro&#x201C;-Anfrage: &#x201E;Ich habe mich damals nicht ge&#xE4;u&#xDF;ert und werde es auch k&#xFC;nftig nicht tun, da ich inzwischen ein ganz anderes Leben f&#xFC;hre.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Und Julian Reichelt? Der sieht auch f&#xFC;nf Jahre nach der Aff&#xE4;re keinen Grund f&#xFC;r Selbstkritik. In einem &#x201E;Nius&#x201C;-Video sagte er vor zwei Monaten: &#x201E;Ich habe immer gewusst, dass das, was mir da vorgeworfen worden ist, einfach frei erfunden und auf ekelhafteste Weise erlogen ist.&#x201C; Reichelt sieht sich vielmehr als Opfer einer politischen Kampagne.&#xD;
&lt;br /&gt;Unangenehm k&#xF6;nnte eine &#xF6;ffentliche Befragung der Zeuginnen auch f&#xFC;r Axel Springer werden. Verschiedene Frauen hatten in &#x201E;Reschke Fernsehen&#x201C; berichtet, wie sie berufliche Nachteile durch ihre Aussagen im Rahmen der Aufkl&#xE4;rung bei Springer erlebt haben.&#xD;
&lt;br /&gt;Kurios: Die umstrittene Sendung ist in der ARD-Mediathek nicht zu finden, weil die zweij&#xE4;hrige Verweildauer abgelaufen ist. Warum der NDR den Rechtsstreit dennoch weiterf&#xFC;hrt, lie&#xDF; der Sender auf Nachfrage offen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/900/kress-pro-2026-02 _blank&gt;Must-Reads im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro:&#x201C;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;40 n&#xFC;tzliche KI-Tools f&#xFC;r Medien. Wie Sie Arbeitsabl&#xE4;ufe effizienter gestalten, bestehende Angebote verbessern und neue entwickeln&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Plus: Beraterin Anita Zielina sagt, wie Medienh&#xE4;user die KI-Transformation meistern und welche Fehler sie jetzt vermeiden sollten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Plus: 10 KI-Tipps f&#xFC;r F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte, die den Arbeitsalltag erleichtern&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Im Streit um verbotene Aussagen zur Reichelt-Aff&#xE4;re geht der NDR in die Offensive. Mit neuen Zeuginnen will der Sender zentrale Vorw&#xFC;rfe vor Gericht belegen &#x2013; und gesperrte Passagen wieder sendef&#xE4;hig machen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/reichelt-komplex-vor-gericht-ndr-bringt-neue-zeuginnen-ins-spiel-977733/</link></item><item id="977732"><title>Top-Arbeitgeber unter Regionalzeitungen: Das Ranking 2026</title><pubDate>1774843142</pubDate><description>Berlin &#x2013; Zum achten Mal seit 2019 ver&#xF6;ffentlicht &#x201E;kress pro&#x201C;&#xA0;exklusiv ein Arbeitgeber-Ranking f&#xFC;r die Medienbranche, basierend auf den Daten der gr&#xF6;&#xDF;ten europ&#xE4;ischen Bewertungsplattform kununu.com.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Ranking &#x201E;Zeitung regional&#x201C; &lt;/strong&gt;&#xD;
Rang, Medienunternehmen, Kununu-Score, Anzahl Bewertungen, Gehaltszufriedenheit)&#xD;
&lt;strong&gt;1. F&#xE4;nkische Nachrichten,&lt;/strong&gt; Verlag 4,34, 15, 73,3 %&#xD;
&lt;strong&gt;2. Goslarsche Zeitung,&lt;/strong&gt; Karl Krause 4,19, 21, 76,2 %&#xD;
&lt;strong&gt;3. Lensing Media/Bauer/Rubens,&lt;/strong&gt; 4,13, 158, 65,2 %&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mehr als 40 regionale Zeitungen mit mindestens 15 Bewertungen finden sich auf kununu.com, sie bilden somit das gr&#xF6;&#xDF;te Segment unter den Medien-Arbeitgebern. In dieser Kategorie schafft es der Verbund Lensing Media / Medienhaus Bauer / Zeitungsverlag Rubens / Temmingmedia (Chefredakteur: Jens Ostrowski) auf den 3. Platz. 4,13 Punkte sind ein sehr respektabler Wert und f&#xFC;hren zu einem ordentlichen Vorsprung gegen&#xFC;ber anderen gr&#xF6;&#xDF;eren Zeitungsh&#xE4;usern wie Madsack, VRM, Neue Pressegesellschaft oder Funke Mediengruppe.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;4. Merkur tz Media&lt;/strong&gt; 4,07, 20, 75,0 %&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;5. Oberpfalz Medien&lt;/strong&gt; 4,05, 63, 73,8 %&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;6. Stimme Mediengruppe&lt;/strong&gt; 4,02, 66, 75,4 %&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;7. Rheinpfalz Verlag und Druckerei&lt;/strong&gt; 3,86, 46, 65,9 %&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;8. Madsack Mediengruppe&lt;/strong&gt; 3,74, 300, 58,9 %&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;9. BZ Medien&lt;/strong&gt; (Bad. Pressehaus) 3,64, 72, 50,0 %&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;10.&#xA0;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;Nordkurier Mediengruppe&lt;/strong&gt; 3,62, 16, 37,5 %&lt;/span&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie die Ranglisten entstehen&lt;/strong&gt;&#xD;
Auf kununu.com, einer indirekten Tochterfirma von Hubert Burda Media, finden sich aktuell &#xFC;ber 15 Millionen Erfahrungsberichte zu Arbeitgebern, Unternehmenskulturen und Geh&#xE4;ltern in Deutschland, &#xD6;sterreich und der Schweiz. Die Kununu-Website z&#xE4;hlte nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr monatsdurchschnittlich rund f&#xFC;nf Millionen aktive Nutzer.&#xD;
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Wie wird bewertet? Kununu ermittelt, &#xE4;hnlich wie Reise- und Hotelbewertungsportale, Weiterempfehlungsrate (&#x201E;W&#xFC;rdest du diesen Arbeitgeber einem Freund weiterempfehlen?&#x201C;) und den &#x201E;Kununu-Score&#x201C;. Nutzer vergeben einen (&#x201E;sehr schlecht&#x201C;) bis f&#xFC;nf Sterne (&#x201E;sehr gut&#x201C;), daraus wird der Mittelwert gebildet. F&#xFC;r das aktuelle Ranking wurde nach dem Kununu-Score gereiht, ber&#xFC;cksichtigt wurden dabei die Angaben aus dem F&#xFC;nf-Jahres-Zeitraum vom 1.1.2021 bis 31.12.2025. Die Quote der Weiterempfehlungen bezieht sich stets auf Angaben der letzten 24 Monate.&#xD;
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Wer kommt auf die Listen? Arbeitgeber auf kununu.com aus der Medienbranche mit Schwerpunkt auf Publishing, angepasst an die Kernzielgruppe von &#x201E;kress pro&#x201C;, mit mindestens 15 Bewertungen.&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/885/kress-pro-2026-01?_gl=1*1ia2ehj*_ga*MTY5OTI4NTI3NS4xNzc0MzU3ODc0*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzQ2MDUwMjMkbzkkZzEkdDE3NzQ2MTE3MDAkajU5JGwwJGg2MDEwMzg1NDI. _blank&gt;Zum gesamten Ranking&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/885/kress-pro-2026-01?_gl=1*1ia2ehj*_ga*MTY5OTI4NTI3NS4xNzc0MzU3ODc0*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzQ2MDUwMjMkbzkkZzEkdDE3NzQ2MTE3MDAkajU5JGwwJGg2MDEwMzg1NDI. _blank&gt;&lt;strong&gt;Die Top-Themen in kress pro 1/2026&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;&#x201E;Top-Leute werden mehr verdienen&#x201C; &#x2013; Personalberater Markus B&#xF6;hler &#xFC;ber die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt. Und wie Unternehmen und F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte damit umgehen sollten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Dank KI: Wie Leserreporter Lokalredaktionen entlasten. Die Oberpfalz Medien haben ihre hyperlokale Berichterstattung an &#xFC;ber 2.500 Leserreporter ausgelagert. Die Erfahrungen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die digitale Strategie der &#x201E;Zeit&#x201C;: Christian R&#xF6;pke, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer und COO der Zeit Verlagsgruppe, spricht im Interview &#xFC;ber den Einsatz von K&#xFC;nstlicher Intelligenz, den ersten KI-Lizenzdeal mit Google sowie den Umgang des Medienhauses mit den gro&#xDF;en Tech-Unternehmen. Und er verr&#xE4;t, ob die &#x201E;Zeit&#x201C; mit ihrem 2025 gestarteten Podcast-Abo erfolgreich ist&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;span&gt;Ranking: Die besten Arbeitgeber 2026.&#xA0;140 Medienh&#xE4;user im Check&lt;/span&gt;&lt;span&gt;: Wie die&#xA0;Mitarbeitenden ihre Arbeitgeber bewerten. Wie zufrieden sie mit ihrem Gehalt sind. Eine exklusive Auswertung der Daten des Bewertungsportals Kununu&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Wo lohnt sich der Jobwechsel, wo stimmen Gehalt und Kultur? Das aktuelle Ranking von &#x201E;kress pro&#x201C; auf Basis von Kununu-Daten zeigt, wie Redaktionen bewertet werden &#x2013; und bietet Journalistinnen und Journalisten eine fundierte Orientierung f&#xFC;r die eigene Karriere.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/top-arbeitgeber-unter-regionalzeitungen-das-ranking-2026-977732/</link></item><item id="977731"><title>Klare KI-Regeln gefordert: Redaktionsaussch&#xFC;sse pochen auf journalistische Verantwortung</title><pubDate>1774842146</pubDate><description>Saarbr&#xFC;cken &#x2013; Die Arbeitsgemeinschaft der &#xF6;ffentlich-rechtlichen Redaktionsaussch&#xFC;sse (AGRA) fordert st&#xE4;rkere und verbindlichere Richtlinien f&#xFC;r den Einsatz von K&#xFC;nstlicher Intelligenz im redaktionellen Alltag. Hintergrund ist die wachsende Bedeutung generativer KI in journalistischen Prozessen.&#xD;
&lt;br /&gt;Der &#xF6;ffentlich-rechtliche Rundfunk trage eine besondere Verantwortung, betont die AGRA. Fehle&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;r k&#xF6;nnten unmittelbar die Glaubw&#xFC;rdigkeit beeintr&#xE4;chtigen. Deshalb m&#xFC;sse &#x201E;der Mensch immer &#xFC;ber der Maschine stehen&#x201C;, sagte AGRA-Sprecher Hubert Krech (ZDF) bei der Fr&#xFC;hjahrssitzung beim Saarl&#xE4;ndischen Rundfunk in Saarbr&#xFC;cken.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Neben klaren Regeln fordert die AGRA umfassende Schulungen f&#xFC;r Mitarbeitende in allen journalistischen Bereichen. Auch ethische Fragen m&#xFC;ssten st&#xE4;rker ber&#xFC;cksichtigt werden. Journalistische Sorgfaltspflicht habe oberste Priorit&#xE4;t.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Intendant des Saarl&#xE4;ndischen Rundfunks, Martin Grasm&#xFC;ck, unterstrich die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit KI. Journalistische Glaubw&#xFC;rdigkeit d&#xFC;rfe &#x201E;in keinem Fall gef&#xE4;hrdet werden&#x201C;. Das journalistische Handwerk bleibe auch k&#xFC;nftig zentral.&#xD;
&lt;br /&gt;Zugleich sieht die AGRA in KI sowohl Chancen als auch Risiken. Voraussetzung f&#xFC;r den Einsatz sei ein fundiertes Verst&#xE4;ndnis der Technologie sowie klare Grenzen im redaktionellen Alltag. Gefordert werden zudem konkrete Werkzeuge zur Verifikation von KI-generierten Inhalten.&#xD;
&lt;br /&gt;Kritisch &#xE4;u&#xDF;ert sich die AGRA auch zur Abh&#xE4;ngigkeit von gro&#xDF;en Technologieunternehmen aus den USA und China. Stattdessen m&#xFC;sse der &#xF6;ffentlich-rechtliche Rundfunk auf digitale Souver&#xE4;nit&#xE4;t und den Einsatz zertifizierter KI-Systeme unter Ber&#xFC;cksichtigung von EU-Richtlinien setzen.&#xD;
&lt;br /&gt;Zwar existieren bereits Transparenzkriterien und erste KI-Richtlinien in den Sendern, doch aus Sicht der AGRA braucht es dar&#xFC;ber hinaus klarere Vorgaben und mehr personelle Ressourcen in den Redaktionen.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Aus Sorge vor Fehlern und Glaubw&#xFC;rdigkeitsverlust fordern die Redaktionsaussch&#xFC;sse von ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutsche Welle verbindlichere Leitlinien f&#xFC;r den Einsatz von KI im Journalismus.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/klare-ki-regeln-gefordert-redaktionsausschuesse-pochen-auf-journalistische-verantwortung-977731/</link></item><item id="977725"><title>&#x201E;Jetzt&#x201C;-Chefredakteurin Hatice Aky&#xFC;n gibt Posten ab und geht zur&#xFC;ck nach Berlin</title><pubDate>1774660524</pubDate><description>&lt;div&gt;Wien/Berlin &#x2013; Das Medienstartup wartete zum Wochenende mit einer wichtigen Personalie auf: In einem Schreiben wurden die Mitglieder am Freitag informiert, dass Hatice Aky&#xFC;n die Chefredakteurin von &#x201E;Jetzt&#x201C;&#xA0;abgibt. Sie bleibt dem Medium jedoch&#xA0;verbunden. Auf Anfrage sagt Aky&#xFC;n, dass sie aus famili&#xE4;ren Gr&#xFC;nden zur&#xFC;ck nach Berlin gehe. N&#xE4;her wollte sie auf die Gr&#xFC;nde nicht eingehen und verwies auf ihre Privatsph&#xE4;re.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Anstelle von Chefredakteurin Aky&#xFC;n leitet nun ein sogenanntes &#x201E;Board of Editors&#x201C; die Redaktion. Drei von ihnen waren bereits Teil der Chefredaktion: Ingo Hasewend koordiniert als Managing Director den Morgen&#xFC;berblick und&#xA0;die &#x201E;B-Seite&#x201C;. Katharina Ressl stellt als Audio Editor die Quali&#xE4;t der H&#xF6;r-Beitr&#xE4;ge sicher und die Gr&#xFC;ndungs-Chefredakteurin Hatice Aky&#xFC;n wird k&#xFC;nftig als Editor at Large von Berlin aus als Autorin Geschichten liefern.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Neu in der F&#xFC;hrungsriege ist Michalis Pantelouris,&#xA0;er ist seit Beginn als Autor dabei und koordiniert nun in seiner neuen Rolle als Stories Editor die t&#xE4;glichen gro&#xDF;en Geschichten.&#xD;
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Die Regierung von Ministerpr&#xE4;sident Viktor Orban wirft Panyi jetzt vor, ein Spion in ukrainischen Diensten zu sein und mit der Unterst&#xFC;tzung anderer Geheimdienste Szijj&#xE1;rt&#xF3; &#x201E;ausgesp&#xE4;ht&#x201C; zu haben.&#xD;
Panyi, der zu den bekanntesten Investigativ-Journalisten Ungarns geh&#xF6;rt und nicht zum ersten Mal in Konflikt mit der Orban-Administration ger&#xE4;t, wies die Anschuldigungen zur&#xFC;ck. Es sei eher typisch f&#xFC;r &#x201E;Putins Russland, Belarus und vergleichbare Regime&#x201C;, einen Journalisten mit Spionagevorw&#xFC;rfen zu &#xFC;berziehen, schrieb Panyi in den sozialen Medien in einer Reaktion auf die Vorw&#xFC;rfe: &#x201E;So etwas hat es im 21. Jahrhundert bei einem Mitgliedsstaat der EU noch nie gegeben.&#x201C;&#xD;
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&lt;strong&gt;Nach anf&#xE4;nglichem Dementi gibt Szijj&#xE1;rt&#xF3; Gespr&#xE4;che zu&lt;/strong&gt;&#xD;
Au&#xDF;enminister Szijj&#xE1;rt&#xF3; hatte Panyis Recherchen zun&#xE4;chst kategorisch zur&#xFC;ckgewiesen, sp&#xE4;ter aber zugegeben, mit Lawrow vor und nach Treffen der EU-Au&#xDF;enminister gesprochen und dabei unter anderem die Tagesordnungen und Entscheidungen der Treffen weitergegeben zu haben. Nach Szijj&#xE1;rt&#xF3;s Darstellung geh&#xF6;rten diese Gespr&#xE4;che zur &#x201E;Diplomatie&#x201C;.&#xD;
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Die Reaktion der Regierung auf die Enth&#xFC;llungen von Panyi f&#xE4;llt auch deshalb so drastisch aus, weil kurz vor den Wahlen am 12. April der seit 2010 ununterbrochen regierende Orban nach aktuellen Umfragen hinter dem Oppositionskandidaten Peter Magyar zur&#xFC;ckliegt. Magyar hatte in der Kontroverse um Szijj&#xE1;rt&#xF3; erkl&#xE4;rt, das Verhalten des Au&#xDF;enministers grenze an &#x201E;Landesverrat&#x201C;.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Ungarns Regierung wirft dem Investigativ-Journalisten Szabolcs Panyi vor, ein ukrainischer Spion zu sein, und geht juristisch gegen ihn vor. Panyi hatte enth&#xFC;llt, dass Ungarns Au&#xDF;enminister vertrauliche EU-Informationen an Russland weitergab.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/orban-regierung-geht-gegen-journalisten-vor-977722/</link></item><item id="977716"><title>&#x201E;Politiken&#x201C; aus D&#xE4;nemark ist &#x201E;European Digital Publisher of the Year&#x201C;</title><pubDate>1774586147</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Die Medien-Website von &#x201E;Politiken&#x201C; in D&#xE4;nemark wurde bei den &lt;link http://www.publishing-congress. _blank&gt;European Publishing Awards&lt;/link&gt; 2026 als &#x201E;European Digital Publisher of the Year&#x201C; ausgezeichnet. Die internationale Jury lobt &#x201E;die Vermittlung von Journalismus auf h&#xF6;chstem Niveau, die Tiefe, Integrit&#xE4;t und eine klare redaktionelle Haltung vereint. Der nutzerorientierte Ansatz des d&#xE4;nischen&#xA0;Zeitungs- und Digitalpublishers&#xA0;f&#xFC;hrt die Leser intuitiv und macht komplexe Inhalte leicht&#xA0;zug&#xE4;nglich und fesselnd. Redaktion und Verlag&#xA0;beweisen auch in der Selbstvermarktung&#xA0;bemerkenswerten Mut, indem sie Ideen umsetzen, die im Kopf bleiben.&#xA0;Gepaart mit einem herausragenden, modernen Design setzt Politiken Standards f&#xFC;r exzellente digitale Medien.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Insgesamt gab es in diesem Jahr 201 Einreichungen aus 13 L&#xE4;ndern Europas. Ausgezeichnet wurden auch Einzelleistungen in Kategorien wie&#xA0;Usability,&#xA0;Video,&#xA0;Podcast, Data Journalism, Digital Storytelling oder&#xA0;Interactive Story. F&#xFC;r au&#xDF;ergew&#xF6;hnliche Leistungen gab es dabei Awards of Excellence, die zusammen mit den Hauptpreisen am 17.&#xA0;&#xA0;und 18. Juni beim &lt;link http://www.publishing-congress _blank&gt;European Publishing Congress&lt;/link&gt; in Wien verliehen werden.&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei diesem gr&#xF6;&#xDF;ten j&#xE4;hrlichen Medienkongress Europas steht erneut die Transformation von Medienh&#xE4;usern im Mittelpunkt. In mehr als 30 Fachvortr&#xE4;gen zeigen Medienprofis, wie sie unter anderem KI einsetzen, um effizienter und besser zu werden, oder wie sie damit neue Produkte entwickeln. Ein wichtiges Thema ist zugleich, wie Medien Strategien und Produkte entwickeln, um trotz KI unverzichtbar zu bleiben. Erwartet werden mehr als 500 F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte europ&#xE4;ischer Medienh&#xE4;user. Aus Deutschland werden unter anderem werden KI-Experten von &#x201E;Spiegel&#x201C;, &#x201E;Zeit&#x201C; und &#x201E;Bild&#x201C; ihre Strategien vorstellen.&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;link http://www.publishing-congress.com/european-publishing-award-winners-2026/ _blank&gt;Details zum Award und den Gewinnern&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Was die D&#xE4;nen besonders gut k&#xF6;nnen und wo sie ihr Konzept vorstellen werden.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/politiken-aus-daenemark-ist-european-digital-publisher-of-the-year-977716/</link></item><item id="977714"><title>&#x201E;Apotheken Umschau&#x201C; ist &#x201E;European Magazine of the Year&#x201C;</title><pubDate>1774584313</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Die &#x201E;Apotheken Umschau&#x201C; wurde bei den European Publishing Awards 2026 als &#x201E;European Magazine of the Year&#x201C; ausgezeichnet. Der Titel aus dem Wort und Bild Verlag erreicht bei einer Auflage von monatlich mehr als 5 Millionen Exemplaren mehr als 15 Millionen Leserinnen und Leser.&#xD;
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Die internationale Jury urteilt: &#x201E;Die ,Apotheken Umschau&#x2018; ist die meistgelesene Zeitschrift im deutschsprachigen Raum und bietet in ihrem Segment eine herausragende journalistische Qualit&#xE4;t. Das Gesundheitsmagazin wurde zudem in den vergangenen Jahren sowohl inhaltlich als auch visuell deutlich modernisiert und &#xFC;berzeugt durch &#xFC;berraschende, originelle Themenzug&#xE4;nge, die Gesundheit lebensnah und nutzwertig vermitteln. So berichtete der Chefredakteur in einer Titelgeschichte beispielhaft &#xFC;ber einen pers&#xF6;nlichen Selbstversuch mit einer Abnehmspritze. Auch digital zeigt sich die Marke innovationsfreudig, unter anderem durch hochwertige Audio-Formate, die neue Zug&#xE4;nge zu Gesundheitsthemen er&#xF6;ffnen. Mit dieser konsequenten Verbindung von Relevanz, Kreativit&#xE4;t und Nutzerorientierung setzt die Apotheken Umschau Ma&#xDF;st&#xE4;be im Nutzwert- und im Gesundheitsjournalismus.&#x201C;&#xD;
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&lt;strong&gt;Gaming als Kultur: &#x201E;Gamepop&#x201C; f&#xFC;r Innovationskraft ausgezeichnet&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Sonderpreis &#x201E;European Magazine Innovation of the Year&#x201C; wird &#x201E;Gamepop: The Culture of Play&#x201C; aus dem Red Bull Media House ausgezeichnet. Die Jury lobt &#x201E;das herausragende Magazinkonzept, das die Gaming-Welt als Teil der zeitgen&#xF6;ssischen Gegenwartskunst ernst nimmt, ein popkulturelles Ph&#xE4;nomen w&#xFC;rdigt und der Community auf Augenh&#xF6;he begegnet. Der Titel begeistert nicht nur mit einem herausragenden, abwechslungsreichen, mutig-opulenten Grafikkonzept, sondern bietet auch Anlass zur gro&#xDF;en Hoffnung, neue Leserschichten und Zielgruppen, vor allem auch in der f&#xFC;r Print-Verlage nicht mehr selbstverst&#xE4;ndlich zu erreichenden j&#xFC;ngeren Generation, f&#xFC;r sich zu gewinnen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt gab es in diesem Jahr 286 Einreichungen aus 13 L&#xE4;ndern Europas. Ausgezeichnet wurden auch Einzelleistungen in Kategorien wie Story of the Year, Cover-Concept, Illustration, Storytelling oder Infografic. F&#xFC;r au&#xDF;ergew&#xF6;hnliche Leistungen gab es dabei Awards of Excellence, die zusammen mit den Hauptpreisen am 17.&#xA0;&#xA0;und 18. Juni beim &lt;link http://www.publishing-congress.com _blank&gt;European Publishing Congress&lt;/link&gt; in Wien verliehen werden.&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei diesem gr&#xF6;&#xDF;ten j&#xE4;hrlichen Medienkongress Europas steht erneut die Transformation von Medienh&#xE4;usern im Mittelpunkt. In mehr als 30 Fachvortr&#xE4;gen zeigen Medienprofis, wie sie unter anderem KI einsetzen, um effizienter und besser zu werden, oder wie sie damit neue Produkte entwickeln. Ein wichtiges Thema ist zugleich, wie Medien Strategien und Produkte entwickeln, um trotz KI unverzichtbar zu bleiben. Erwartet werden mehr als 500 F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte europ&#xE4;ischer Medienh&#xE4;user. Aus Deutschland werden unter anderem werden KI-Experten von &#x201E;Spiegel&#x201C;, &#x201E;Zeit&#x201C; und &#x201E;Bild&#x201C; ihre Strategien vorstellen.&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;link http://www.publishing-congress.com/european-publishing-award-winners-2026/ _blank&gt;Details zum Award und den Gewinnern&lt;/link&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Bei den European Publishing Awards 2026 wurden herausragende Magazinprojekte aus ganz Europa ausgezeichnet. Auch deutsche Titel z&#xE4;hlen zu den Preistr&#xE4;gern &#x2013; welche Medien geehrt wurden und wof&#xFC;r das Red Bull Media House ausgezeichnet wurde.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/apotheken-umschau-ist-european-magazine-of-the-year-977714/</link></item><item id="977713"><title>Angriff auf &#x201E;Spiegel TV&#x201C;-Team in Th&#xFC;ringen&#xD;
</title><pubDate>1774583041</pubDate><description>Fretterode &#x2013;&#xA0;Journalisten von &#x201E;Spiegel TV&#x201C; sind bei Dreharbeiten attackiert worden. Wie der &#x201E;Spiegel&#x201C; berichtet, wurden dabei zwei Mitarbeiter durch Pfefferspray und Schl&#xE4;ge verletzt, zudem sei Ausr&#xFC;stung besch&#xE4;digt worden. Die Betroffenen wurden medizinisch versorgt und konnten das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen.&#xD;
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Nach Angaben der Polizei griffen zwei M&#xE4;nner aus der rechtsextremen Szene drei Journalisten an. Die Tatverd&#xE4;chtigen, ein 56-J&#xE4;hriger und ein 22-J&#xE4;hriger, wurden zun&#xE4;chst festgenommen, sp&#xE4;ter jedoch mangels Haftgr&#xFC;nden wieder entlassen, wie eine Sprecherin der Landespolizeiinspektion Nordhausen mitteilte.&#xD;
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&#x201E;Die Dreharbeiten fanden im Rahmen einer Recherche &#xFC;ber rechtsextreme Str&#xF6;mungen und Gruppierungen in Deutschland statt. Unser Team ging dabei seiner &#xFC;blichen redaktionellen Arbeit nach&#x201C;, zitierte der &#x201E;Spiegel&#x201C; das betroffene Team.&#xD;
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Die Ermittlungen wurden vom Th&#xFC;ringer Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft M&#xFC;hlhausen &#xFC;bernommen. Bei Durchsuchungen seien laut Polizei auch &#x201E;mehrere Zufallsfunde&#x201C; sichergestellt worden, n&#xE4;here Angaben dazu wurden nicht gemacht.&#xD;
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Fretterode war bereits 2018 Schauplatz eines &#xE4;hnlichen Vorfalls, bei dem Journalisten von Rechtsextremisten angegriffen worden sein sollen.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Geleitet wird die k&#xFC;nftig achtk&#xF6;pfige Einheit von Annika Grah. Sie war bislang f&#xFC;r die Mantelautoren von &#x201E;Stuttgarter Zeitung&#x201C; und &#x201E;Stuttgarter Nachrichten&#x201C; verantwortlich und &#xFC;bernimmt nun die F&#xFC;hrung des ausgebauten B&#xFC;ros.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Grah arbeitet seit 2019 in verschiedenen Funktionen bei den beiden Stuttgarter Titeln, unter anderem als Themenkoordinatorin und Titelautorin. Zuvor war sie bei der &#x201E;Deutschen Presse-Agentur&#x201C; und der &#x201E;Financial Times Deutschland&#x201C; als Wirtschaftsreporterin t&#xE4;tig.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mit der Erweiterung b&#xFC;ndeln mehrere Regionalzeitungen ihre landespolitische Berichterstattung in Stuttgart. Neben den beteiligten Titeln arbeiten k&#xFC;nftig auch &#x201E;Heilbronner Stimme&#x201C;, &#x201E;Rhein-Neckar-Zeitung&#x201C;, &#x201E;Mannheimer Morgen&#x201C;, &#x201E;Schw&#xE4;bische Zeitung&#x201C; und &#x201E;Schwarzw&#xE4;lder Bote&#x201C; mit dem B&#xFC;ro zusammen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Der Begr&#xFC;ndungstext:&#xA0;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#x201E;Alexander Kluge, geboren am 14. Februar 1932 in Halberstadt, hat die deutsche Film- und Fernsehentwicklung seit gut 50 Jahren ma&#xDF;geblich mitgestaltet &#x2013; als einer der kl&#xFC;gsten und intellektuellsten K&#xF6;pfe des Journalismus. Er machte mit seiner Firma dctp, gegr&#xFC;ndet 1987, das Privatfernsehen klug. Wie wenig er sich stets mit Erreichtem zufriedengibt, zeigt sich an der unaufh&#xF6;rlichen Weiterentwicklung seiner Formate: So agiert seine Produktionsgesellschaft dctp heute auch erfolgreich im Internet. Seine Aktivit&#xE4;ten als Medienschaffender sind von seltener Vielfalt &#x2013; als lehrender und gestaltender Filmemacher, als Unternehmer, als Interviewer und Autor. Alexander Kluge ist ein ewig Rastloser auf der Suche nach weiterf&#xFC;hrenden Antworten auf die dr&#xE4;ngenden Fragen der Zeit. Das zeichnet einen Journalisten im besten Sinne aus.&#x201C;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1231-filmemacher-und-jdj-lebenswerk-preistraeger-alexander-kluge-gestorben.html _blank&gt;Zur Laudatio&#xA0;von Stephan Lamby&lt;/link&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Haselberger war rund zwei Jahrzehnte f&#xFC;r das Berliner Medienhaus t&#xE4;tig, unter anderem als Korrespondent, Leiter des Hauptstadtb&#xFC;ros und seit 2021 als stellvertretender Chefredakteur. Laut &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; erfolgt sein Abschied auf eigenen Wunsch und in &#x201E;allerbestem Einvernehmen&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Chefredakteur Christian Tretbar w&#xFC;rdigte Haselbergers Arbeit: &#x201E;Wir verdanken Stephan Haselberger sehr viel. Mit seinem leidenschaftlichen Einsatz, seiner gro&#xDF;en Expertise und seinen exzellenten Kontakten hat er die publizistische Steuerung und das politische Profil des Tagesspiegels als Leitmedium aus der Hauptstadt &#xFC;ber lange Zeit ma&#xDF;geblich mitgepr&#xE4;gt.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Haselberger selbst erkl&#xE4;rte laut &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;, er blicke &#x201E;mit gro&#xDF;er Dankbarkeit auf die erf&#xFC;llenden Jahre&#x201C; zur&#xFC;ck. Es sei ihm eine Ehre gewesen, als Korrespondent, Hauptstadtb&#xFC;roleiter und stellvertretender Chefredakteur zum Erfolg des Hauses beigetragen zu haben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den stellvertretenden Chefredakteurinnen und Chefredakteuren beim &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; z&#xE4;hlen Laura Himmelreich, Anke Myrrhe und Sidney Gennies.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Am h&#xE4;ufigsten w&#xFC;rden die Anfeindungen &#xFC;ber digitale Kan&#xE4;le wie Social Media oder per E-Mail verbreitet, hei&#xDF;t es in der Studie &#x201E;Strapazierter Journalismus&#x201C;, f&#xFC;r die zwischen November 2025 und Februar 2026 insgesamt 383 Journalisten im Rahmen einer Online-Untersuchung befragt wurden. Viele gaben aber auch an, Anfeindungen und Gewalt von Angesicht zu Angesicht erlebt zu haben. Als Konsequenz sehen 60 Prozent der Befragten die Pressefreiheit in Deutschland teilweise oder voll und ganz in Gefahr.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ziel der Anfeindungen waren demnach vor allem unspezifisch &#x201E;die Medien&#x201C;, es wurden aber auch gezielt konkrete journalistische Inhalte oder bestimmte Gruppen und Personen angegriffen, &#xFC;ber die berichtet wurde. &#xDC;ber 70 Prozent der betroffenen Journalisten erlebten diese Anfeindungen als &#x201E;ideologisch motiviert&#x201C;. Knapp 80 Prozent ordneten die Anfeindungen &#x201E;h&#xE4;ufig oder sehr h&#xE4;ufig einem politisch rechten Hintergrund zu&#x201C;, hei&#xDF;t es in der Studie, knapp elf Prozent hatten danach einen linken Hintergrund. Eine religi&#xF6;se Motivation machten 7,7 Prozent der Angefeindeten aus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ausstieg aus Journalismus-Beruf&lt;/strong&gt;&#xD;
Auswirkungen hat diese Situation sowohl auf pers&#xF6;nlicher wie redaktioneller Ebene: So f&#xFC;hlt sich ein Drittel der Befragten pers&#xF6;nlich belastet, 15 Prozent gaben laut der Studie an, aus Sorge vor Anfeindungen von bestimmten Themen bereits Abstand genommen zu haben. Knapp 40 Prozent &#x2013; vor allem Journalistinnen &#x2013; h&#xE4;tten bereits &#xFC;ber einen Berufsausstieg nachgedacht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zudem sorge die Situation f&#xFC;r eine angespannte Stimmung im Team oder der Redaktion. Gleichzeitig berichtet &#xFC;ber ein Drittel, dass die schwierige Lage die Solidarit&#xE4;t untereinander zum Teil deutlich gest&#xE4;rkt h&#xE4;tte. Lediglich bei einer Minderheit von 23,9 Prozent der Befragten seien dabei &#x201E;Strukturen und Ma&#xDF;nahmen in ihrem Arbeitsumfeld eingef&#xFC;hrt worden, um mit Anfeindungen umzugehen&#x201C;.&#xD;
Die allgemeinen Arbeitsbedingungen im Journalismus werden dabei von der &#xFC;berwiegenden Mehrheit der Befragten als zunehmend belastend eingesch&#xE4;tzt. &#xDC;ber 80 Prozent sind der Meinung, dass ihre Arbeit verdichteter geworden sei, auch weil oft parallel redaktionelles Personal abgebaut wurde. 56,6 Prozent geben zudem an, dass die Besch&#xE4;ftigungssicherheit eher abgenommen habe.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Anspr&#xFC;che an journalistische Arbeit steigen&lt;/strong&gt;&#xD;
Gleichzeitig h&#xE4;tten sich die Anforderungen an die journalistische Arbeit insgesamt aber durch das ver&#xE4;nderte politische Klima und den neuen, aggressiven Charakter der &#xF6;ffentlichen Debatten noch weiter erh&#xF6;ht. Die Verfasser der Studie empfehlen den Medienh&#xE4;usern, verbindliche Ansprechpersonen f&#xFC;r Anfeindungen, Bedrohungen und Angriffe in den Redaktionen zu benennen und transparente &#x201E;Meldewege&#x201C; einzuf&#xFC;hren. Au&#xDF;erdem m&#xFC;ssten die psychologische und juristische Unterst&#xFC;tzung f&#xFC;r die Betroffenen verst&#xE4;rkt und die Kosten daf&#xFC;r von den Unternehmen &#xFC;bernommen werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zum Schutz der pers&#xF6;nlichen Daten empfiehlt die Studie, Firmenadressen statt privater Adressen f&#xFC;r Presseausweise oder bei Akkreditierungen anzugeben. Auch im Schriftverkehr mit Beh&#xF6;rden oder anderen Stellen sollten dienstliche Kontaktadressen genutzt und m&#xF6;glichst keine privaten Telefonnummern im dienstlichen Kontext eingesetzt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch die Sicherheitsbeh&#xF6;rden sollten sich der Rolle journalistischer Arbeit f&#xFC;r demokratische &#xD6;ffentlichkeit st&#xE4;rker bewusst sein. Dazu geh&#xF6;re auch, Meldungen von Medienvertretern &#xFC;ber Bedrohungen oder Angriffe ernst zu nehmen und professionell zu behandeln. Konkrete Ansprechpartner und Kontaktpersonen bei den Sicherheitsbeh&#xF6;rden k&#xF6;nnten dazu beitragen, Bedrohungslagen schneller zu kl&#xE4;ren und geeignete Schutzma&#xDF;nahmen besser und unb&#xFC;rokratischer einzuleiten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Der Journalist war zuletzt stellvertretender Chefredakteur der Funke Hauptstadtredaktion und zuvor unter anderem Mitglied der Chefredaktion des &#x201E;Hamburger Abendblatts&#x201C;&#xA0;sowie Politik- und Nachrichtenchef der Welt-Gruppe. Er studierte Politikwissenschaften, Neuere Geschichte und &#xD6;ffentliches Recht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mit Gaugele will der K&#x201E;&#xF6;lner Stadt-Anzeiger&#x201C; seine &#xFC;berregionale Berichterstattung weiter ausbauen. Seit Anfang dieses Jahres werden die Mantelseiten wieder eigenst&#xE4;ndig produziert, um zentrale Themen aus Politik und Wirtschaft mit eigener Perspektive und regionalem Bezug einzuordnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gaugele wird innerhalb des F&#xFC;hrungs-Teams, zu dem auch die stellvertretenden Chefredakteure Sarah Brasack, Christian H&#xFC;mmeler und Peter Seiffert geh&#xF6;ren, die &#xFC;berregionale Berichterstattung verantworten. Zudem leitet er das Investigativ-Team und baut ein internationales Partner-Netzwerk mit renommierten Medienh&#xE4;usern wie der New York Times und der Neuen Z&#xFC;rcher Zeitung auf.&#xD;
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Murphy, 1970 in London geboren und im Rheinland aufgewachsen, arbeitete zun&#xE4;chst f&#xFC;r die&#xA0;&#x201E;Financial Times Deutschland&#x201C;&#xA0;und die Nachrichtenagentur dpa-AFX, bevor er im November 2008 zum&#xA0;&#x201E;Handelsblatt&#x201C;&#xA0;wechselte. Seit Januar 2015 war er dort Chefreporter mit Schwerpunkt auf Unternehmenswelt, Korruption und Kartellen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im M&#xE4;rz vergangenen Jahres ging Murphy dann zur&#xA0;&#x201E;Bild-Zeitung&#x201C;. Dort leitete er das Investigativressort und koordinierte internationale Recherchen.&#xA0;&#x201E;Bild&#x201C;-Chefredakteurin Marion Horn &#xE4;u&#xDF;erte sich seinerzeit h&#xF6;chst erwartungsvoll zu ihrem Fang: Zusammen mit Jan C. Wehmeyer, dem Co-Chef des Ressorts, werde Murphy gewiss &#x201E;neue Ma&#xDF;st&#xE4;be f&#xFC;r exzellenten und exklusiven Journalismus mit internationaler Strahlkraft setzen&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Einer &#xE4;hnlichen Formulierung bedient man sich jetzt bei Correctiv: &#x201E;Murphy ist mit seiner langj&#xE4;hrigen Expertise in Themen wie Wirtschaftskriminalit&#xE4;t und Sicherheitspolitik ein gro&#xDF;er Gewinn f&#xFC;r unsere Redaktion&#x201C;, schreibt Chefredakteur Justus von Daniels. &#x201E;Gemeinsam wollen wir unsere investigativen Recherchen auf das n&#xE4;chste Level heben.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu Murphys langj&#xE4;hrigen Recherchen z&#xE4;hlen die Aufdeckung schwerer Verfehlungen bei Thyssenkrupp sowie die Arbeit zum VW-Skandal, f&#xFC;r die er mit dem W&#xE4;chterpreis der deutschen Tagespresse ausgezeichnet wurde.&#xD;
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&lt;br /&gt;Warum die KI-Euphorie Risse bekommt und weshalb gerade jetzt wieder mehr Wert auf Haltung und authentische Inhalte gelegt wird, erkl&#xE4;ren Sophie Peschke und Sarah Walz vom RedaktionsNetzwerk Deutschland beim &lt;link http://medien-camp.com/?utm_source=mm&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=mediencamp26_investigativjournalismus_sondernl_eventnewsletter _blank&gt;Medien Camp 2026&lt;/link&gt;&#xA0;am 24. April in der Berliner Kulturbrauerei.&#xD;
&lt;br /&gt;Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf investigativem Journalismus: Die Journalistinnen Isabel Str&#xF6;h und Isabell Beer (NDR, funk) berichten &#xFC;ber eine Undercover-Recherche, die bundesweit Aufmerksamkeit erregt hat. Sie deckten ein Netzwerk mit Tausenden Nutzern auf, in dem sexualisierte Gewalt geplant, dokumentiert und verbreitet wurde.&#xA0;Beim Medien Camp geben sie Einblicke in ihre Recherchestrategien, sprechen &#xFC;ber Risiken der Undercover-Arbeit und ziehen Bilanz aus der monatelangen Recherche. Erg&#xE4;nzend beleuchtet die aktuelle Ausgabe des &#x201E;&lt;link http://mediummagazin.de _blank&gt;medium magazins&lt;/link&gt;&#x201C; die Hintergr&#xFC;nde dieser Arbeit ausf&#xFC;hrlich.&#xD;
&lt;br /&gt;Dar&#xFC;ber hinaus widmet sich das Programm praxisnahen Fragen des Berufs: Der freie Journalist Marius Elfering spricht &#xFC;ber den Einstieg in die Freiberuflichkeit, w&#xE4;hrend Veronika V&#xF6;llinger Werkzeuge f&#xFC;r effiziente digitale Recherchen vorstellt.&#xD;
&lt;br /&gt;Mit Blick auf die Branche diskutiert Pascal Biedenweg, Digitalchef von Funke Medien Berlin und der &#x201E;Berliner Morgenpost&#x201C;, aktuelle Entwicklungen im digitalen Journalismus. Ein Live-Podcast mit Olivia Samnick (&#x201E;medium magazin&#x201C;, Bonjourno) erg&#xE4;nzt das Programm und richtet den Blick auf die Zukunft des Berufs.&#xD;
&lt;br /&gt;Bereits am 23. April ist zudem eine Medientour geplant, die Einblicke hinter die Kulissen Berliner Medienh&#xE4;user erm&#xF6;glichen soll. Weitere Details dazu sollen noch folgen.&#xD;
&lt;br /&gt;Das Medien Camp richtet sich insbesondere an Studierende, Volont&#xE4;rinnen und Volont&#xE4;re sowie Trainees. F&#xFC;r diese Zielgruppen ist die Teilnahme kostenfrei.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://medien-camp.com/?utm_source=mm&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=mediencamp26_investigativjournalismus_sondernl_eventnewsletter _blank&gt;Zum Programm&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Vom wachsenden &#xDC;berdruss an KI-Inhalten bis hin zu aufwendigen Undercover-Recherchen: Das Medien Camp von 23. bis 24. April bringt zentrale Debatten des Journalismus auf die B&#xFC;hne. Im Fokus stehen investigative Praxis, digitale Tools und Perspektiven f&#xFC;r den Nachwuchs.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/medien-camp-2026-undercover-recherche-und-journalistischer-nachwuchs-im-fokus-977692/</link></item><item id="977691"><title>12 Prompttechniken f&#xFC;r bessere Texte: KI-Werkstatt f&#xFC;r den Redaktionsalltag</title><pubDate>1774499580</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Die Zeit des Ausprobierens ist vorbei: K&#xFC;nstliche Intelligenz kann journalistische Workflows heute sp&#xFC;rbar effizienter machen &#x2013; wenn man sie richtig einsetzt. Die&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/895/ki-fuer-grafiken-und-texte _blank&gt;Journalisten-Werkstatt &#x201E;KI f&#xFC;r Grafiken und Texte &#x2013; Tools und Tipps f&#xFC;r einen besseren Workflow&#x201C;&lt;/link&gt; zeigt, wie sich mit klaren Prompts, verl&#xE4;sslichen Quellen und einfachen Tricks bessere Ergebnisse erzielen lassen. Ob beim Zusammenfassen von Dokumenten, beim Schreiben von Texten oder beim Erstellen von Grafiken: Wer versteht, wie KI &#x201E;denkt&#x201C;, kann sie gezielt nutzen &#x2013; als Werkzeug, Pr&#xFC;finstanz und sogar als Sparringspartner f&#xFC;r den redaktionellen Alltag.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Ein zentraler Hebel f&#xFC;r bessere Ergebnisse im Umgang mit KI ist die richtige Formulierung von Prompts. Welche Techniken sich dabei im redaktionellen Alltag bew&#xE4;hrt haben, zeigt die folgende &#xDC;bersicht:&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;DIE G&#xC4;NGIGSTEN PROMPTTECHNIKEN&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen haben sich verschiedene Prompttechniken f&#xFC;r zielgenauere Ergebnisse etabliert. Die wichtigsten sind:&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Rollenprompt:&lt;/strong&gt;&#xA0;Man gibt dem Modell eine Rolle, zum Beispiel als Redakteurin, Jurist oder Datenanalystin. Anschlie&#xDF;end legt man die Umst&#xE4;nde fest, unter denen die KI arbeiten soll. Schlie&#xDF;lich folgt das Thema mit weiteren Angaben zur gew&#xFC;nschten L&#xE4;nge und Tonlage. Beispiel: Agiere als Redakteurin. Schreibe sachlich, ohne Floskeln.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kontextprompt:&#xA0;&lt;/strong&gt;Hier gibt man der Maschine relevante Hintergrundinformationen: Zielgruppe, Zweck, Medium, vorhandene Fakten und Grenzen. So entstehen weniger Missverst&#xE4;ndnisse, weniger R&#xFC;ckfragen und weniger erfundene Annahmen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zielprompt:&#xA0;&lt;/strong&gt;Er definiert, wann eine Antwort &#x201E;fertig&#x201C; ist. Er legt Umfang, Tiefe, Ton und einen Nachweis fest. Das Modell optimiert seine Antwort st&#xE4;rker auf ein klares Ergebnis.&#xA0;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Outputprompt:&lt;/strong&gt;&#xA0;Der Prompt legt das Format und die Gliederung vorab fest. Das k&#xF6;nnen &#xDC;berschriften, Bulletpoints oder eine Tabelle sein.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Few-Shot-Prompt:&lt;/strong&gt;&#xA0;Er enth&#xE4;lt ein bis drei gute Beispiele, die das gew&#xFC;nschte Ergebnis veranschaulichen.&#xA0;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schritt-f&#xFC;r-Schritt-Prompt:&#xA0;&lt;/strong&gt;Er zerlegt eine komplexe Aufgabe in Teilaufgaben. So soll die Maschine beispielsweise einen Plan ausarbeiten, daraus einen Entwurf f&#xFC;r die L&#xF6;sung machen, das Ganze nach bestimmten Kriterien &#xFC;berarbeiten und am Schluss eine Endfassung vorlegen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;R&#xFC;ckfrageprompt:&lt;/strong&gt;&#xA0;Damit zwingt man die KI dazu, bei Unklarheiten nachzuhaken. Das reduziert Halluzinationen und falsche Annahmen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Verbotsprompt:&#xA0;&lt;/strong&gt;Mit dieser Variante kann man der KI Grenzen und Limits setzen. Sie soll Spekulationen vermeiden, nichts erfinden, keine Zahlen ohne Quellen nennen. So erh&#xE4;lt man kontrollierten Output.&#xD;
&lt;br /&gt;Das Verbot, im Web zu suchen, wird oft als hilfreiches Instrument untersch&#xE4;tzt: Orientiere dich nur an den hochgeladenen drei Dokumenten. Erfinde nichts hinzu und hole dir keine Informationen aus dem Web. Die Maschine wendet dann ihr Weltwissen auf das bereitgestellte Spezialwissen aus den Dokumenten an, ohne zus&#xE4;tzliches Webmaterial zu suchen und hinzuzuf&#xFC;gen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Quellenprompt:&lt;/strong&gt;&#xA0;Er wird n&#xFC;tzlich bei Faktenfragen und verhindert eine scheinbare Gewissheit. So wird die KI gezwungen, stets eine Quelle f&#xFC;r Behauptungen zu nennen und Unsicherheit zu kennzeichnen.&#xA0;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Variantenprompt:&#xA0;&lt;/strong&gt;Damit lassen sich zu einem Thema mehrere Versionen erstellen &#x2013; mit unterschiedlichem Ton, anderer L&#xE4;nge oder f&#xFC;r eine andere Zielgruppe. Auf diese Weise gelangt man schnell zu besseren Formulierungen.&#xA0;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kritikerprompt:&#xA0;&lt;/strong&gt;Das versetzt die Maschine in die Rolle eines Redigierers. Das Modell soll einen vom Menschen bereitgestellten Text pr&#xFC;fen auf z. B. Logik, L&#xFC;cken, Dopplungen, Stil und Klarheit.&#xA0;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Goldener-Satz-Prompt:&#xA0;&lt;/strong&gt;Er verhindert, dass die Maschine abschweift. In einem einzigen Satz legt man den Zweck und die Richtung fest.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Meta-Prompt:&lt;/strong&gt;&#xA0;Damit optimiert die KI einen bereitgestellten, m&#xF6;glicherweise unklaren Prompt.&#xA0;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/895/ki-fuer-grafiken-und-texte _blank&gt;Die Prompts im Detail und Beispiele dazu&lt;/link&gt;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;KI fu&#x308;r Grafiken&#xA0;und Texte &#x2013;&#xA0;Tools und Tipps fu&#x308;r einen besseren Workflow&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Wie sag ich&#x2019;s meiner KI?&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Infografiken selbst gemacht&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Fehlerfallen finden&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Automatisiertes Redigieren&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die KI fu&#x308;r kleine Budgets&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Rechtliche Leitplanken&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Sechs goldene Regeln&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/895/ki-fuer-grafiken-und-texte _blank&gt;Zur Journalisten-Werkstatt&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Werkstatt &#x201E;KI f&#xFC;r Grafiken und Texte&#x201C; zeigt Journalistinnen und Journalisten anhand von zw&#xF6;lf zentralen Prompttechniken, wie sie effizienter arbeiten, Fehler reduzieren und KI als verl&#xE4;ssliches Werkzeug im Alltag nutzen k&#xF6;nnen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/12-prompttechniken-fuer-bessere-texte-ki-werkstatt-fuer-den-redaktionsalltag-977691/</link></item><item id="977682"><title>Joachim Mischke: &#x201E;Der Appetit kommt auch bei der Kultur mit dem Essen&#x201C;</title><pubDate>1774432524</pubDate><description>Hamburg &#x2013;&#xA0;&#x201E;Kultur kann als unverzichtbarer Bestandteil des Lebens Dinge bewegen und Perspektiven ver&#xE4;ndern&#x201C;, ist Joachim Mischke &#xFC;berzeugt. Und genau das lebt der Chefreporter Kultur &amp; Medien beim &#x201E;Hamburger Abendblatt&#x201C;. Musik, Theater, Theater, Film oder Literatur: Der Journalist macht Kunst seit vielen Jahren zum Erlebnis, ob in Interviews, Hintergrundreportagen, Rezensionen oder seinem Podcast &#x201E;Erstklassisch mit Mischke &#x2013; Klassik hautnah&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mischke, 1964 in Flensburg geboren, hat in M&#xFC;nster Musikwissenschaft, Publizistik und Anglistik studiert, Examensthema: Leben und Werk des US-Komponisten Aaron Copland. Seit 1993 ist er Kulturredakteur beim &#x201E;Hamburger Abendblatt&#x201C;, seit 2009 Chefreporter im Ressort Kultur &amp; Medien. Nicht erst seit der Entstehung der Elbphilharmonie, die er von Anfang an journalistisch begleitet hat, besch&#xE4;ftigt Mischke sich auch mit der Hamburger Musikgeschichte. Er schrieb unter anderem die B&#xFC;cher &#x201E;Elbphilharmonie&#x201C; (2016) und &#x201E;Geschichten und Geheimnisse der Elbphilharmonie&#x201C; (2021). Seit 2017 sitzt er in der Jury zum Preis der deutschen Schallplattenkritik.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie kam es dazu, dass du dich auf das Ressort Kultur spezialisiert hast?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Joachim Mischke:&lt;/em&gt; Nichts anderes h&#xE4;tte mich gereizt, in jedem anderen Ressort (ganz besonders in der Wirtschaft oder wom&#xF6;glich im Sport) w&#xE4;re ich mit meinem Sparteninteresse an Musik eine Fehlbesetzung gewesen. Die Begegnungen mit K&#xFC;nstlerinnen und K&#xFC;nstlern und ihrer jeweiligen Kunst sind so unberechenbar spannend, dass dieses Themenfeld nach wie vor nicht langweilig wird.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Welche Bereiche sind dein Steckenpferd?&lt;/strong&gt;&#xD;
Vor allem die Klassik mit einem riesigen Sweet Spot f&#xFC;r Wagner schon vor dem ersten Besuch der Bayreuther Festspiele, seitdem ist das unheilbar. Theater sehr gern. Jazz zu selten. Und Kulturpolitik immer, sobald es dort aufregend wird. Grunds&#xE4;tzlich habe ich sehr gern eine Meinung und meine dabei immer, dass ich mit allem total recht habe.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie entscheidest du, welche Themen in deine Berichterstattung aufgenommen werden?&lt;/strong&gt;&#xD;
Relevanz, Bauchgef&#xFC;hl, Begeisterung, Interesse. Die Reihenfolge kann wechseln. Wenn ich etwas oder jemanden toll finde, kann ich mir nicht vorstellen, dass es anderen damit nicht sofort genauso geht. Hin und wieder meldet sich der missionarische Eifer, etwas oder jemanden als Erster empfohlen zu haben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Was braucht es, um aktuelle Kulturthemen spannend und f&#xFC;r unterschiedliche Zielgruppen zug&#xE4;nglich zu machen? Oder bedienst du bewusst eher Nischen?&lt;/strong&gt;&#xD;
Es braucht Neugierde auf Menschen und Offenheit f&#xFC;r deren k&#xFC;nstlerische Arbeit. Es braucht anschlie&#xDF;end eine journalistische Handschrift, die zum Dranbleiben einl&#xE4;dt, die weder &#xFC;berfordert noch &#x2013; ganz wichtig &#x2013; unterfordert. Erfahrung kann f&#xFC;r die Einordnung aber auch nicht schaden. &#x201E;Nischen&#x201C; sind Ansichtssachen, f&#xFC;r manche ist schon Beethovens Neunte eigenartige Nischenware. Ohne Blicke &#xFC;ber den thematischen Tellerrand geht es nicht. Wer nur von einem Genre etwas versteht, versteht auch davon nichts.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Welche Trends in der Kulturwelt beobachtest du aktuell besonders?&lt;/strong&gt;&#xD;
Den Generations- und Mentalit&#xE4;tswechsel an der Hamburgischen Staatsoper in der F&#xFC;hrungsetage: was er kurz vor dem 350. Geburtstag der Hamburger Oper programmatisch bedeutet, wie er sich auf das bisherige und das neue Publikum auswirkt und wohin er f&#xFC;hrt. Eng damit verbunden ist die Debatte um den Bau einer neuen Staatsoper in der HafenCity, die zu gro&#xDF;en Teilen ein nicht unumstrittener M&#xE4;zen finanzieren will. Ein weiteres wichtiges Thema sind die Transformationsprozesse im Bereich der Klassik generell: Welche neuen Konzepte gibt es, um Publikum dauerhaft zu interessieren, das bislang noch gar nicht wusste, wie spannend, begl&#xFC;ckend und horizonterweiternd so ein Konzertbesuch sein kann? Kultur hat eine gro&#xDF;e gesellschaftliche Relevanz, das Abbauen der vermeintlichen Schwellenangst vor Musik mit Opuszahlen ist dabei eine enorm wichtige Aufgabe. Hoffentlich tr&#xE4;gt der eine oder andere Text von mir ein kleines bisschen dazu bei.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Welche Kriterien spielen bei deiner Bewertung von Theaterst&#xFC;cken, Ausstellungen oder Konzerten eine Rolle?&lt;/strong&gt;&#xD;
Meine eigenen. Es steht ja auch immer mein Name &#xFC;ber dem Text, der klar macht: Fakten gibt es hier nur bedingt zu sehen, daf&#xFC;r aber ganz viel Meinung. Ich kann immer nur so objektiv wie m&#xF6;glich subjektiv sein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie unterscheidet sich die Berichterstattung &#xFC;ber angesehene Institutionen von der &#xFC;ber die freie Szene oder Underground-Kultur?&lt;/strong&gt;&#xD;
In den Themen, in der Beurteilung der jeweiligen Niveaus und Ambitionen, aber nicht im grunds&#xE4;tzlichen Umgang damit. &#xDC;berall gilt grunds&#xE4;tzlich das elfte Gebot: Du sollst nicht langweilen. Soll hei&#xDF;en: aufregen jederzeit gern!&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Gibt es ein kulturelles Ereignis, das dir nachhaltig in Erinnerung geblieben ist und deine Perspektive auf Kunst ver&#xE4;ndert hat?&lt;/strong&gt;&#xD;
Das Er&#xF6;ffnungskonzert der Elbphilharmonie am 11. Januar 2017. Aber fast noch mehr der erste &#x2013; damals streng geheime &#x2013; Besuch einer Probe des NDR-Orchesters, noch vor dieser Er&#xF6;ffnung. Weil da klar wurde, wie stark diese Musik auf Menschen und auf eine ganze Stadt einwirken kann, auf die Kulturnation Deutschland und &#xFC;ber Deutschland hinaus. Und dass nach jahrelangem Warten und endlosem Stress eine neue &#xC4;ra begann. Anders toll, ganz pers&#xF6;nlich: Asmik Gregorian als Salome bei den Salzburger Festspielen 2018. Und die epochale Gerhard-Richter-Werkschau im letzten Dezember in Paris.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Und welcher Gespr&#xE4;chspartner hat dich nachhaltig beeindruckt?&lt;/strong&gt;&#xD;
Beeindruckend waren so viele. Die Begegnungen mit so unterschiedlichen Pers&#xF6;nlichkeiten wie Karlheinz Stockhausen oder Stephen King, Harry Belafonte oder Bill Murray, Jessye Norman oder Luciano Pavarotti, Charly H&#xFC;bner oder Igor Levit, Georg Stefan Troller oder Gy&#xF6;rgy Ligeti waren pr&#xE4;gend f&#xFC;r das Verst&#xE4;ndnis, wie anders K&#xFC;nstler und K&#xFC;nstlerinnen durchs Leben gehen und aufs Leben blicken. Was f&#xFC;r sie wichtig ist und was nicht. Negativ &#xFC;berrascht war ich bislang nur selten. Schlicht Gl&#xFC;ck gehabt, vielleicht. Obwohl: Der Moment, in dem Lou Reed im Thalia Theater nach wenigen Interview-Minuten wutschnaubend den Raum verlie&#xDF;, der war schon speziell. An mir lag&#x2019;s nicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie beurteilst du den Einfluss von Kulturf&#xF6;rderungen und Politik auf die Kulturlandschaft?&lt;/strong&gt;&#xD;
Dass es diese F&#xF6;rderung gibt und dass sie erhalten wird, ist enorm wichtig. Nach welchen Kriterien sie stattfindet, ist noch wichtiger. Dass die Politik Projekte, Institutionen und Menschen f&#xF6;rdert, ohne deswegen inhaltlichen Einfluss aus&#xFC;ben zu wollen, ist am wichtigsten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie siehst du die Zukunft des Kulturjournalismus, insbesondere in einer zunehmend digitalen Gesellschaft?&lt;/strong&gt;&#xD;
Zunehmend relevant. Dabei ist es wichtig, Fachkompetenz zu f&#xF6;rdern und zu erhalten. Es bleibt schwierig, es bleibt aber auch interessant. Im &#x201E;Hamburger Abendblatt&#x201C; ist die Kulturberichterstattung ein zentraler und erfolgsrelevanter Markenkern. Unsere Leserinnen und Leser wollen umfassend informiert werden; sie wollen das nicht nur hin und wieder, sondern immer wieder. Journalistinnen und Journalisten werden auch in der Kultur noch st&#xE4;rker zu Personenmarken. Das war aber schon bei Feuilleton-Legenden wie Marcel Reich-Ranicki und Joachim Kaiser so. Man konnte sie lieben oder hassen, aber man wollte sie unbedingt lesen &#x2013; genau deswegen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Gibt es Unterschiede zwischen dem privaten Joachim Mischke und dem Experten des &#x201E;Hamburger Abendblatts&#x201C;? Oder schaust, h&#xF6;rst und liest du abends auch am liebsten das, was dich beruflich begeistert?&lt;/strong&gt;&#xD;
Ja und nein. Beruflich &#x201E;muss&#x201C; ich hin und wieder in Konzerte oder zu Auff&#xFC;hrungen, auf die ich privat auch mal verzichten k&#xF6;nnte. Doch ich bin in der gl&#xFC;cklichen Position, sp&#xE4;testens seit der Er&#xF6;ffnung der Elbphilharmonie eine tolle Auswahl zu haben. Das ist also Jammern auf h&#xF6;chstem Niveau. Verpasse ich A, B oder C, kommt diese oder jener garantiert bald wieder. Ehrlich gesagt: Privat, weil es gerade ginge, h&#xF6;re ich eher selten Musik. Die habe ich ja professionell reichlich um die Ohren, in einer Vielfalt und vor allem in einer Klangqualit&#xE4;t, die meine Anlage leider nicht hergibt. Es ist etwa so wie mit den K&#xF6;chen, die in ihrer eigenen K&#xFC;che m&#xFC;helos verhungern k&#xF6;nnten. Daf&#xFC;r bekomme ich den privaten B&#xFC;cherstapel einfach nicht kleiner, weil die Zeit fehlt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Was w&#xFC;rdest du jemandem empfehlen, der sich f&#xFC;r klassische Kultur interessiert, aber keinen Zugang dazu findet?&lt;/strong&gt;&#xD;
Einfach mal machen, um einen Bundespolitiker zu zitieren. Niemand wird des Konzertsaals verwiesen, weil er nicht wei&#xDF;, wann Mozart gestorben ist oder was eine Sonatenhauptsatzform sein k&#xF6;nnte. Niemand wird von allen anderen Museumsbesuchern ausgelacht, falls er Expressionismus von Impressionismus nicht unterscheiden kann. Kein Theaterintendant beschimpft einen seiner Besucher, der den neuen Shakespeare-Abend leider doch g&#xE4;hnend uninteressant findet. Und &#xFC;berhaupt: Was hei&#xDF;t schon &#x201E;klassische Kultur&#x201C;? Die Rolling Stones sind gef&#xFC;hlt seit Jahrhunderten Klassiker, Motown-Hits sind Klassiker, Marvel-Comics sind Klassiker, sogar der oft gef&#xFC;rchtete Zw&#xF6;lft&#xF6;ner Sch&#xF6;nberg ist schon seit vielen Jahrzehnten ein Klassiker. Findet man Bach langweilig, kann das bei Bruckner schon ganz anders sein. Oder auch nicht. Hat man bislang ausschlie&#xDF;lich handliche Serienfolgen konsumiert, wird ein f&#xFC;nfst&#xFC;ndiger Theaterabend &#x2013; am besten ohne Pause &#x2013; das Leben ver&#xE4;ndern. Oder auch nicht. Dann macht das nichts, und man versucht es eben wieder. Hilfreich ist sicher auch der Austausch mit anderen &#xFC;ber Erwartungen und Interessen, ebenso die Nutzung der gut gemachten Einf&#xFC;hrungsangebote von Theatern, Museen oder Konzerth&#xE4;usern. Der Appetit kommt auch bei der Kultur mit dem Essen. Und, nat&#xFC;rlich!, mit der Besch&#xE4;ftigung mit unseren Texten, Podcasts und Posts.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Das Interview mit Joachim Mischke erschien zuerst in &#x201E;FUNKE finest&#x201C;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Podcast-Tipp: &lt;link %20http:/www.abendblatt.de/podcast/erstklassisch-mit-mischke-klassik-hautnah/, _blank&gt;&#x201E;Erstklassisch mit Mischke &#x2013; Klassik hautnah&#x201C;&lt;/link&gt;&#xD;
Joachim Mischke l&#xE4;dt seine Zuh&#xF6;rerinnen und Zuh&#xF6;rer im Podcast ein, die gr&#xF6;&#xDF;ten Stars der klassischen Musik hautnah kennenzulernen.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Kultur als pr&#xE4;gende Kraft des Lebens: Mischke, Kulturjournalist &#x201E;Hamburger Abendblatt&#x201C;, vermittelt seit Jahren Kunst aus Musik, Theater, Film und Literatur in vielf&#xE4;ltigen journalistischen Formaten &#x2013; von Reportagen bis zu seinem Podcast &#x201E;Erstklassisch mit Mischke &#x2013; Klassik hautnah&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/joachim-mischke-der-appetit-kommt-auch-bei-der-kultur-mit-dem-essen-977682/</link></item><item id="977680"><title>Zwischen Pflicht und Risiko: Was Redaktionen bei Verdachtsberichten d&#xFC;rfen &#x2013; und was nicht</title><pubDate>1774431465</pubDate><description>&lt;div class="card-header"&gt;Hamburg/Berlin&#xA0;&#x2013; Laut einem Beitrag von Anne H&#xFC;nninghaus im&#xA0;&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1228-verdachtsberichterstattung-hat-drei-probleme-eines-davon-ist-hausgemacht.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;herrscht in deutschen Redaktionen Unruhe, sobald prominente Pers&#xF6;nlichkeiten unter Verdacht geraten. Der aktuelle Fall um Collien Fernandes und Christian Ulmen zeigt, wie Redaktionen zwischen schneller Berichterstattung, rechtlicher Absicherung und sorgf&#xE4;ltiger Verifikation abw&#xE4;gen m&#xFC;ssen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Ver&#xF6;ffentlichung des &#x201E;Spiegel&#x201C;-Beitrags &#x201E;Du hast mich virtuell vergewaltigt&#x201C; waren viele Medien zun&#xE4;chst zur&#xFC;ckhaltend &#x2013; und doch lief die eigene Recherche auf Hochtouren. Experten betonen: Der Grundsatz &#x201E;Be first, but first be right&#x201C; gilt weiterhin. Eigenst&#xE4;ndige Verifikation bleibt Pflicht, und Vorverurteilungen d&#xFC;rfen auch nicht durch Formeln wie &#x201E;Es gilt die Unschuldsvermutung&#x201C; kaschiert werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Fall macht drei Entwicklungen sichtbar:&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;1. Vorsicht statt Pr&#xE4;zision:&lt;/strong&gt;&#xA0;Redaktionen werden zur&#xFC;ckhaltender, obwohl Genauigkeit und sorgf&#xE4;ltige Quellenpr&#xFC;fung entscheidend sind. Die Konfrontation der Beschuldigten muss vollst&#xE4;ndig erfolgen, sonst wird die Berichterstattung angreifbar.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;2. Quellen unter Druck:&#xA0;&lt;/strong&gt;Zeugen riskieren zunehmend pers&#xF6;nliche Rechtsstreitigkeiten, was ihre Bereitschaft, Informationen preiszugeben, mindert. Redaktionen m&#xFC;ssen fr&#xFC;hzeitig Schutzkonzepte entwickeln.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;3. Rechtliche Grauzonen:&lt;/strong&gt;&#xA0;Neue Themen wie Deepfake-Pornografie fehlen h&#xF6;chstrichterliche Urteile, was Unsicherheit erzeugt. Dennoch k&#xF6;nnen Verdachtsberichte auch ohne Straftatbestand ver&#xF6;ffentlicht werden, wenn Pers&#xF6;nlichkeitsrechte verletzt und &#xF6;ffentliches Interesse besteht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Diese Erkenntnisse lassen sich direkt auf den redaktionellen Alltag &#xFC;bertragen: Auch wenn juristische Grauzonen bestehen, gibt es klare Regeln daf&#xFC;r, was bei Verdachtsberichterstattung zul&#xE4;ssig ist und worauf Journalistinnen und Journalisten besonders achten m&#xFC;ssen.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Verdachtsberichterstattung &#x2013; Das darf ich:&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul data-start="1822" data-end="2159"&gt; &lt;li data-section-id="lescxa" data-start="1822" data-end="1936"&gt;&#xDC;ber die Recherche anderer Medien berichten; eigene Abw&#xE4;gung und Konfrontation des Beschuldigten sind Pflicht.&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="17bvqcd" data-start="1937" data-end="2055"&gt;Auch ohne Straftatbestand berichten; schwere Pers&#xF6;nlichkeitsrechtsverletzungen und &#xF6;ffentliches Interesse gen&#xFC;gen.&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="3t6tds" data-start="2056" data-end="2159"&gt;Ver&#xF6;ffentlichen, wenn der Beschuldigte schweigt; das macht den Bericht nicht automatisch einseitig.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Verdachtsberichterstattung &#x2013; Das darf ich nicht&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul data-start="2185" data-end="2530"&gt; &lt;li data-section-id="6nakgz" data-start="2185" data-end="2284"&gt;Bei der Konfrontation Beweise verschweigen; alles, was im Text steht, muss vorher bekannt sein.&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1324nr6" data-start="2285" data-end="2410"&gt;&#xDC;ber die Beweislage hinaus schreiben; Zuschreibungen &#xFC;ber eidesstattliche Versicherungen hinaus bergen das gr&#xF6;&#xDF;te Risiko.&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="ck617e" data-start="2411" data-end="2530"&gt;&#x201E;Es gilt die Unschuldsvermutung&#x201C; als Schutzschild nutzen, wenn der Text vorverurteilt; das sch&#xFC;tzt rechtlich nicht.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Abonnentinnen und Abonnenten erhalten den wiederbelebten Newsletter k&#xFC;nftig zweimal w&#xF6;chentlich. Neben Beckers aktuellem Kommentar liefert die Redaktion Updates zur Lage an den M&#xE4;rkten sowie drei weitere Themen, die in der Redaktion f&#xFC;r Diskussionen gesorgt haben. Becker und seine Kolleginnen und Kollegen der &#x201E;WiWo&#x201C;-Redaktion zeichnen f&#xFC;r die Inhalte verantwortlich.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Was die Redaktion bieten will.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/wiwo-newsletter-kehrt-zurueck-benedikt-becker-startet-mit-den-liberalen-977679/</link></item><item id="977678"><title>Unternehmenssprecherin des Jahres 2025: Monika Schaller zum dritten Mal geehrt</title><pubDate>1774431108</pubDate><description>Hamburg &#x2013; Die &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/wirtschaftsjournalist-in/883/wirtschaftsjournalist-in-2026-01 _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;hatte zur gro&#xDF;en Preisverleihung nach Hamburg geladen. Herausgeber Johann Oberauer und Chefredakteur Marcus Hebein gratulierten in der Zentrale von Hapag-Lloyd unter anderem Michael Freitag vom &#x201E;Manager Magazin&#x201C; zum Titel als Wirtschaftsjournalist des Jahres 2025. Marc Beise (lange Jahre bei der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;) wurde f&#xFC;r sein Lebenswerk ausgezeichnet.&#xD;
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Als Unternehmenssprecherin des Jahres 2025 wurde Monika Schaller geehrt, Kommunikationschefin von SAP. Sie hatte bei der Umfrage der &#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C; die beste Bewertung erhalten. Schaller stand bereits 2020 und 2021 an der Spitze des Rankings, damals war sie noch f&#xFC;r die Deutsche Post t&#xE4;tig.&#xD;
&#xA0;&#xD;
SAP-Chef Christian Klein w&#xFC;rdigte Schaller als &#x201E;Ausnahme-Sprecherin, eine Marke, m&#xF6;chte ich schon fast sagen&#x201C;. Sie habe ein besonderes Gesp&#xFC;r f&#xFC;r Menschen, ein Talent daf&#xFC;r, komplexe Themen zu vermitteln, und meistere auch kritische Situationen mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit. Klein: &#x201E;Von dir habe ich gelernt, dass Kommunikation vor allen Dingen auch People Business ist.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Schaller habe die Kommunikation des Unternehmens &#x201E;von links auf rechts gedreht&#x201C;, sei pr&#xE4;gend f&#xFC;r die Positionierung von SAP als Tech-F&#xFC;hrer in aller Welt und definiere als Vorreiterin ein St&#xFC;ck weit mit, wie moderne Unternehmenskommunikation heute auszusehen habe. &#x201E;Ich bin sehr, sehr froh, dich als Teil unseres Teams und an meiner Seite zu wissen&#x201C;, sagte Klein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In Hamburg wurden am selben Abend auch die &#x201E;Top 30 bis 30&#x201C; im Wirtschaftsjournalismus ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Daniel G&#xFC;nther vor, Ministerpr&#xE4;sident von Schleswig-Holstein.&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Die Wahl der Wirtschaftsjournalisten und Sprecher des Jahres hatten &#x201E;medium magazin&#x201C; und &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/wirtschaftsjournalist-in/883/wirtschaftsjournalist-in-2026-01 _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;gemeinsam organisiert. Sie fand bereits zum 17. Mal statt.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die SAP-Kommunikationschefin wurde in Hamburg ausgezeichnet. Die Laudatio hielt SAP-CEO Christian Klein.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/unternehmenssprecherin-des-jahres-2025-monika-schaller-zum-dritten-mal-geehrt-977678/</link></item><item id="977677"><title>&#x201E;Wirtschaftsjournalist des Jahres&#x201C;: J&#xF6;rg Howe w&#xFC;rdigt Michael Freitag</title><pubDate>1774430725</pubDate><description>Hamburg &#x2013; Bei&#xA0;der Preisverleihung &#x201E;Wirtschaftsjournalist und Unternehmenssprecher des Jahres 2025&#x201C; im Hamburger Headquarter von Hapag-Lloyd zeichnete der fr&#xFC;here Sprecher der Daimler AG Michael Freitag f&#xFC;r seine Arbeit aus. Die &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/wirtschaftsjournalist-in/883/wirtschaftsjournalist-in-2026-01 _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;hatte im vergangenen Herbst eine Jury von Fachkollegen f&#xFC;r diese Auszeichnung versammelt. Herausgeber Johann Oberauer und Marcus Hebein, Chefredakteur des Magazins, gratulierten den Preistr&#xE4;gern. Neben Michael Freitag vom &#x201E;Manager Magazin&#x201C; wurde auch Marc Beise, lange Jahre bei der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;, f&#xFC;r sein Lebenswerk ausgezeichnet. Als Unternehmenssprecherin des Jahres 2025 wurde Monika Schaller geehrt, Kommunikationschefin von SAP. Schaller stand bereits 2020 und 2021 an der Spitze des Rankings, damals war sie noch f&#xFC;r die Deutsche Post t&#xE4;tig.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
J&#xF6;rg Howe w&#xE4;hlte in seiner Laudatio auf Michael Freitag einen sehr pers&#xF6;nlichen Zugang zu dem journalistischen Wegbegleiter. Hier ein Auszug aus seiner Laudatio:&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Als Michael Freitag in mein Leben trat, waren die Geschichten des Manager Magazins &#xFC;ber unsere Firma, die damalige Daimler AG, alles andere als erbaulich, eher st&#xF6;rend bis gruselig, zum Teil sogar gerechtfertigt.&#xD;
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So kam es, wie es kommen musste: Es gab Anfragen, immerhin, vom Manager Magazin, von Michael Freitag und anderen. Die Beantwortung war eher m&#xFC;hsam. Das Resultat im gedruckten Heft nat&#xFC;rlich teilweise unterirdisch.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dabei h&#xE4;tte ich gewarnt sein m&#xFC;ssen, h&#xE4;tte ich mich mit seiner Biografie fr&#xFC;hzeitig auseinandergesetzt. Aufgewachsen in Ostwestfalen, in einem katholischen Umfeld, Messdiener und Messdienerausbilder, also eher hartn&#xE4;ckig und standfest, schon mit 20 auf der K&#xF6;lner Journalistenschule, danach &#xD6;konomiestudium in K&#xF6;ln, dann der erste echte Journalistenjob bei Reuters am Newsdesk, kurze Zeit sp&#xE4;ter beim Handelsblatt Redakteur und Reporter mit dem Schwerpunkt Business Sport und Sportpolitik und vertieftem Interesse an den Gesch&#xE4;ften der Bundesliga.&#xD;
&#xA0;&#xD;
2004, also vor 22 Jahren, begann er, sich um Autos im Manager Magazin zu k&#xFC;mmern, genauer um die Autoindustrie und Mobilit&#xE4;tsthemen. Da war ich noch mit Insolvenzvermeidung bei der KarstadtQuelle AG besch&#xE4;ftigt, mit dem bekannten Ausgang.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mit dem Wechsel zu Daimler war klar, dass wir aufeinander treffen oder prallen w&#xFC;rden, denn vor dem Manager Magazin wurde ich stets gewarnt. Ich erinnere noch sehr gut eine Geschichte, die die Flugbewegungen der damaligen DaimlerChrysler Aviation, also der Firmenflugzeuge des Gesamtkonzerns, zum Gegenstand hatte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Es ging vor allem darum, wer wann wohin flog, dienstlich oder privat, wer wann warum mitgenommen wurde und zu welchem Preis. Ein heikles Thema. Ich habe sogleich Prof. Christian Schertz aktiviert, und wir hatten beide den Eindruck, dass wir Herrn Freitag die Geschichte ausgeredet hatten. Das war wohl nichts: Die Quellen, die Freitag hatte, waren exzellent und sehr glaubw&#xFC;rdig, und die Geschichte erschien.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ich habe dann noch hinterher, sprechertypisch, am Telefon herumgep&#xF6;belt. Eine Voodoo-Puppe hatte ich ja nicht, aber es war vergebens. Also, was tun?&#xD;
&#xA0;&#xD;
Es gab noch eine oder zwei Geschichten, die mir maximal auf den Zeiger gingen, immer seri&#xF6;s recherchiert, immer sehr gute Quellen, nie nur eine. Die Notwendigkeit, miteinander zu sprechen, war aber da.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Daraus erwuchs im Laufe der Zeit die M&#xF6;glichkeit, sich zu treffen, meist in Hamburg, einfach zu reden, Informationen auszutauschen und eine Basis des Vertrauens zu schaffen, manchmal auch zusammen mit der ebenfalls sehr gesch&#xE4;tzten Kollegin Margret Hucko.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wie belastbar das war, erwies sich dann im Jahre 2022, als eine Mitarbeiterin von Daimler Truck ein bereits freigegebenes MM-Interview mit meinem Chef Martin Daum umgeschrieben hat und Michael Freitag mich dar&#xFC;ber informierte, dass dieses Interview nicht mehr ins Heft wandern w&#xFC;rde, es sei &#x201E;nicht mehr das Interview, das wir gef&#xFC;hrt haben.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Stattdessen bekamen wir aber die M&#xF6;glichkeit, kurzfristig zu einer Blattkritik in Hamburg aufzulaufen. Der Firmenflieger wurde gesattelt, Martin Daum war in Hamburg in Bestform, wich keiner Frage aus, machte eine seri&#xF6;se Blattkritik, und danach gab es noch ein Hintergrundgespr&#xE4;ch unter acht Augen und Ohren, bei dem wir nat&#xFC;rlich zu viel erz&#xE4;hlt haben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Daum sprach auch heikle Punkte in der Blattkritik an. So sagte er: &#x201E;Geschichten &#xFC;ber die Deutsche Bank lese ich bei euch nicht, ich wei&#xDF;, dass ihr die sowieso doof findet.&#x201C; Antwort der Autorin: &#x201E;Lesen Sie die diesmal bitte doch, ich finde die Deutsche Bank gar nicht so doof.&#x201C; Daum versprach zu lesen und nachtr&#xE4;glich per Mail zu antworten. Am n&#xE4;chsten Tag war man sich einig, dass es eine gute, gut recherchierte Geschichte war.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Diese Reise nach Hamburg war es wert. Wir konnten offen miteinander sprechen. Ich w&#xFC;rde es jederzeit wieder so machen, und ich hatte das Gef&#xFC;hl, dass es f&#xFC;r beide Seiten positiv war &#x2013; und es war das Verdienst von Michael Freitag.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Es gibt, aus meiner Sicht, nur wenige Wirtschaftsjournalisten oder Journalistinnen, die auf dem hohen Niveau arbeiten, das Michael Freitag immer wieder erreicht. Ich habe mit einem ebenfalls sehr gesch&#xE4;tzten Kollegen aus der Investigativszene gesprochen und ihn nach seiner Einsch&#xE4;tzung zu Michael Freitag gefragt. Die Antwort war eindeutig: &#x201E;Das ist der Einzige, den ich wirklich ernst nehme.&#x201C;&#xD;
Dem ist nichts hinzuzuf&#xFC;gen, au&#xDF;er: Liebe Jury, Sie haben den Richtigen ausgesucht.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Wahl der Wirtschaftsjournalisten und Sprecher des Jahres hatten &#x201E;medium magazin&#x201C; und &#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C; gemeinsam organisiert. Sie fand bereits zum 17. Mal statt.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der langj&#xE4;hrige Daimler-Sprecher beschreibt in seiner Laudatio, was den &#x201E;Manager-Magazin&#x201C;-Redakteur auszeichnet.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/wirtschaftsjournalist-des-jahres-joerg-howe-wuerdigt-michael-freitag-977677/</link></item><item id="977676"><title>Bj&#xF6;rn Dake &#xFC;bernimmt Leitung des ARD-Studios Tel Aviv</title><pubDate>1774430208</pubDate><description>M&#xFC;nchen&#x2013;&#xA0;Beim ARD-Studio Tel Aviv kommt es zu einem F&#xFC;hrungswechsel: Anfang April &#xFC;bernimmt der BR-Journalist Bj&#xF6;rn Dake die Leitung des Studios. Er folgt auf Christian Limpert, der planm&#xE4;&#xDF;ig nach M&#xFC;nchen zur&#xFC;ckkehrt und dort k&#xFC;nftig die zentrale BR-Redaktion Auslandsstudios leiten wird.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das vom Bayerischen Rundfunk verantwortete Studio berichtet rund um die Uhr f&#xFC;r alle ARD-Ausspielwege &#xFC;ber das Geschehen in Israel und den pal&#xE4;stinensischen Gebieten. Dazu z&#xE4;hlen unter&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bj&#xF6;rn Dake (44) ist seit Anfang M&#xE4;rz vor Ort und &#xFC;bernimmt nun die Leitung. Zuletzt war er Korrespondent im BR-Hauptstadtstudio in Berlin. Seit 2016 war er zudem vertretungsweise in verschiedenen ARD-Auslandsstudios im Einsatz, darunter mehrfach in Tel Aviv. Seine journalistische Laufbahn beim BR begann 2010 beim Inforadio B5 aktuell (heute BR24). Dake absolvierte die Deutsche Journalistenschule und studierte Diplom-Journalismus, Politik und Recht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
BR-Programmdirektor Information Thomas Hinrichs bezeichnete Dake als &#x201E;erstklassigen und erfahrenen Journalisten&#x201C; und dankte zugleich seinem Vorg&#xE4;nger: Christian Limpert habe mit seinem Team unter au&#xDF;ergew&#xF6;hnlichen Bedingungen &#x201E;eindrucksvolle journalistische Leistungen&#x201C; erbracht und zugleich den Umzug in ein neues Studio organisiert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das ARD-Studio Tel Aviv hatte Ende Januar 2026 einen neuen Standort bezogen, der Fernsehen, Radio und digitale Angebote an einem Ort b&#xFC;ndelt. Limpert hatte diesen Umzug initiiert und begleitet.&#xD;
Nach seiner R&#xFC;ckkehr nach M&#xFC;nchen &#xFC;bernimmt Limpert die Leitung der BR-Redaktion Auslandsstudios. Diese koordiniert die Arbeit der vom BR verantworteten ARD-Auslandsstudios, darunter in Istanbul, Rom, Tel Aviv und Wien sowie das ARD-B&#xFC;ro in Teheran. Er folgt auf Eva Corell, die in den Ruhestand geht.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Die Texte werden weiterhin von Journalistinnen und Journalisten erstellt und gepr&#xFC;ft. Der Avatar dient laut Verlag ausschlie&#xDF;lich der Pr&#xE4;sentation. Chefredakteur Greulich verweist auf ver&#xE4;nderte Nutzungsgewohnheiten: &#x201E;Viele Menschen nutzen neben klassischen Artikeln auch kurze Videoformate.&#x201C;&#xD;
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Mit dem KI-Avatar wolle man regionale Nachrichten &#x201E;auf verschiedenen Wegen zug&#xE4;nglich machen&#x201C;, ohne journalistische Standards zu ver&#xE4;ndern. Der Avatar tritt in einem digitalen Nachrichtenstudio auf und vertont automatisch redaktionell erstellte Texte. F&#xFC;r das Publikum sei dabei jederzeit erkennbar, dass es sich um eine KI-Anwendung handelt. Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Jochen Eichelmann spricht von einem &#x201E;innovativen Schritt&#x201C; und sieht die Zeitung unter den ersten regionalen Anbietern in Deutschland, die ein solches Format einsetzen. Die &#x201E;Fr&#xE4;nkischen Nachrichten&#x201C; geh&#xF6;ren zur Haas Mediengruppe, die mit dem Projekt ihre digitalen Aktivit&#xE4;ten im Regionalmarkt weiter ausbaut.&#xD;
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Mit dem KI-Format reagieren die FN auf den Trend zu audiovisuellen Nachrichtenangeboten. Klassische Berichterstattung und lokale Recherche sollen weiterhin das Kerngesch&#xE4;ft bleiben.&#xD;
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Wie viele Stellen betroffen sind, sagt er nicht. Es sei jedoch bereits ein Freiwilligenprogramm angelaufen, das gemeinsam mit dem Betriebsrat ausgearbeitet wurde.&#xD;
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</title><pubDate>1774398120</pubDate><description>Mainz &#x2013; Das ZDF bekommt ein neues Gesicht f&#xFC;r sein News- und Boulevardmagazin &#x201E;hallo deutschland&#x201C;. Wie der Sender mitteilt, wird Marvin Fischer ab Juli 2026 im Wechsel mit Sandra Maria Gronewald durch die Sendung f&#xFC;hren.&#xD;
&lt;br /&gt;Anne Gellinek, Leiterin der ZDF-Hauptredaktion Aktuelles, verweist auf die langj&#xE4;hrige Entwicklung des Formats: &#x201E;&#x201A;hallo deutschland&#x2018; feiert im kommenden Jahr seinen 30. Geburtstag &#x2013; und dieser langj&#xE4;hrige Erfolg hat einen Grund: Das Magazin erneuert sich immer wieder und bleibt dabei seinen St&#xE4;rken treu: Es ist verl&#xE4;sslich aktuell, thematisch vielf&#xE4;ltig und nah am Alltag der Menschen. Dieser erfolgreiche Themenmix bekommt nun im Sommer einen neuen Pr&#xE4;sentator: &#x201A;hallo deutschland&#x2018; freut sich auf Marvin Fischer.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Fischer bezeichnet die Sendung als feste Gr&#xF6;&#xDF;e im Vorabendprogramm: &#x201E;&#x201A;hallo deutschland&#x2018; ist f&#xFC;r mich eine absolute Institution im Vorabendprogramm. Ich mag die inhaltliche Mischung aus Aktualit&#xE4;t und pers&#xF6;nlichen Geschichten und freue mich sehr auf das Team und meine neue Aufgabe im ZDF.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Fischer moderiert seit 2020 das Boulevardmagazin &#x201E;Maintower&#x201C; beim Hessischen Rundfunk, von wo er nun zum ZDF wechselt. Nach einem Studium der Sozialwissenschaften und einem Volontariat bei Radio Emscher Lippe arbeitete er zun&#xE4;chst als Radio-Moderator, unter anderem bei WDR 1Live sowie f&#xFC;r YOU FM des Hessischen Rundfunks, bei dem er weiterhin zu h&#xF6;ren sein wird. Weitere Stationen waren unter anderem die Comedyredaktion von Radio NRW, die &#x201E;WDR Lokalzeit&#x201C; sowie &#x201E;Die Fakten-Checker&#x201C; von RTL.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Es gehe darum, das &#x201E;E-Paper wirtschaftlich und qualitativ hochwertig weiterzuentwickeln&#x201C;, so Andreas Marggraf, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der taz.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;</description><shorttext>Es geht darum, das &#x201E;E-Paper wirtschaftlich und qualitativ hochwertig weiterzuentwickeln&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/taz-automatisiert-das-layout-ihres-e-papers-977651/</link></item><item id="977648"><title>Katja Fischborn wird Chefredakteurin von &#x201E;selbst ist der Mann&#x201C;</title><pubDate>1774328492</pubDate><description>Hamburg &#x2013;&#xA0;Bei der Bauer Media Group steht ein Wechsel an der Spitze der Marke &#x201E;selbst ist der Mann&#x201C; bevor: Zum 1. April 2026 &#xFC;bernimmt Katja Fischborn die Chefredaktion des Do-it-yourself-Titels. Sie folgt auf Nils Staehler, der sich nach &#xFC;ber 25 Jahren in den Ruhestand verabschiedet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Fischborn kennt die Marke seit vielen Jahren: Bereits 2011 begann sie in der Redaktion und baute sp&#xE4;ter ihre digitale Expertise unter anderem bei der DIY Academy aus. Seit Oktober 2023 verantwortet sie die Digitalmarke selbst.de sowie die Social-Media-Kan&#xE4;le und war an der Weiterentwicklung der Gesamtmarke beteiligt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Staehler hatte die Chefredaktion im Jahr 2000 &#xFC;bernommen. Unter seiner Leitung entstanden mehr als 300 Ausgaben. Das Unternehmen w&#xFC;rdigte seinen langj&#xE4;hrigen Einsatz und seine pr&#xE4;gende Rolle f&#xFC;r die Entwicklung der Marke.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Generationswechsel bei der Bauer Media Group: Katja Fischborn &#xFC;bernimmt von Nils Staehler.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/katja-fischborn-wird-chefredakteurin-von-selbst-ist-der-mann-977648/</link></item><item id="977647"><title>Verdachtsberichterstattung unter Druck: Wie weit d&#xFC;rfen Redaktionen gehen?</title><pubDate>1774316061</pubDate><description>Berlin &#x2013; Es geht um Deepfakes, Identit&#xE4;tsdiebstahl und h&#xE4;usliche Gewalt: Die &#x201E;Spiegel&#x201C;-Recherche &#x201E;Du hast mich virtuell vergewaltigt&#x201C; zu Collien Fernandes&#x2019; Kampf gegen Fake-Pornographie und ihrer Anzeige gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen ersch&#xFC;ttert die Medienbranche &#x2013; und legt gleichzeitig offen, wie verunsichert Redaktionen beim Thema Verdachtsberichterstattung sind. Rechtsanw&#xE4;ltin Stefanie Schork sagt im &lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1226-quot-redaktionen-gehen-freiwillig-eine-unnoetige-zensur-ein-quot.html _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;-Interview mit Anne H&#xFC;nninghaus: Die Angst ist oft gr&#xF6;&#xDF;er als die Rechtslage es erfordert. Die drei wichtigsten Antworten:&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Der &#x201E;Spiegel&#x201C;-Artikel &#xFC;ber die Vorw&#xFC;rfe von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen erscheint und viele gro&#xDF;e Redaktionen schweigen einen Tag danach noch. Warum?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Stefanie Schork:&#xA0;&lt;/em&gt;Ich beobachte seit einiger Zeit eine gro&#xDF;e Verunsicherung in Redaktionen und in den Justitiariaten der Verlage, erst recht, wenn es um Prominente geht. Viele haben Angst, sich auf zu d&#xFC;nnes Eis zu begeben. Diese Vorsicht schimmert ja auch im &#x201E;Spiegel&#x201C;-Artikel selbst durch. An einigen Stellen blieb er sehr vage. Zum Beispiel wurde der Inhalt der eidesstattlichen Versicherung, die Frau Fernandes wohl abgegeben hat, nicht w&#xF6;rtlich zitiert, und es wurde auch nicht n&#xE4;her darauf eingegangen. Das kann juristische Gr&#xFC;nde haben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Was raten Sie Medienmachern, die mit einer solchen Story rausgehen, konkret?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich muss drei Dinge pr&#xFC;fen, bevor ich selbst etwas ver&#xF6;ffentliche: Habe ich meinen Mindestbestand an Beweistatsachen beisammen und kann ich den glaubhaft machen? Dann: Ist das &#xF6;ffentliche Berichterstattungsinteresse gegeben &#x2013; das liegt in diesem Fall auf der Hand. Und: Hat die Konfrontation des Beschuldigten korrekt und vollst&#xE4;ndig funktioniert? Das ist der h&#xE4;ufigste Fallstrick. Journalistinnen und Journalisten neigen manchmal dazu, nicht alles offenzulegen, was sie am Ende schreiben, das f&#xE4;llt ihnen auf die F&#xFC;&#xDF;e. Man kann zum Beispiel nicht drei Glaubhaftmachungsmittel vorlegen, aber die Aussage einer Zeugin verschweigen, wenn sie zitiert wird. Wenn das alles stimmt, gilt: Entscheidung treffen, dazu stehen, und es durchziehen. Und wenn man zu dem Schluss kommt, dass der Mindestbestand nicht erreicht ist, dann darf ein Bericht eben nicht erscheinen. Das ist keine Niederlage, sondern handwerkliche Sorgfalt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Die &#x201E;Zeit&#x201C; berichtete online am Tag nach Erscheinen des &#x201E;Spiegel&#x201C;-St&#xFC;cks &#xFC;ber die Justizministerin zum Thema Deepfakes, ohne die Namen Fernandes oder Ulmen zu nennen. War das aus Ihrer Sicht &#xFC;bervorsichtig?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das ist mir auch aufgefallen. Und ich kann sagen: Juristisch war diese Vorsicht in diesem Fall nicht begr&#xFC;ndet. Nat&#xFC;rlich darf man dar&#xFC;ber berichten, was der &#x201E;Spiegel&#x201C; berichtet hat. Dass man nicht einmal einleitend etwas schreibt wie: &#x201E;Anl&#xE4;sslich der Debatte um die Vorw&#xFC;rfe von Collien Fernandes &#x2026; die im &#x201A;Spiegel&#x2018; publik wurden&#x201C;, ist auff&#xE4;llig. Das ist eine Art freiwillige Zensur, die nicht erforderlich ist. Man h&#xE4;tte zumindest schreiben k&#xF6;nnen: &#x201E;Wir recherchieren aktuell selbst noch dazu.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://mediummagazin.de/news/beitrag/1226-quot-redaktionen-gehen-freiwillig-eine-unnoetige-zensur-ein-quot.html _blank&gt;Zum Interview&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;ul data-start="51" data-end="564" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li data-section-id="1i6dwnn" data-start="51" data-end="119"&gt;H&#xE4;tte Stefanie Schork die konkrete Recherche selbst freigegeben?&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1mxlwfi" data-start="120" data-end="214"&gt;Welche Anforderungen gelten f&#xFC;r andere Medien, wenn sie eine solche Geschichte aufgreifen?&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1oqunqq" data-start="215" data-end="282"&gt;Reicht es, einzelne Fakten &#x2013; etwa bei Beh&#xF6;rden &#x2013; zu best&#xE4;tigen?&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1mrlsbf" data-start="283" data-end="344"&gt;Wie sind rechtliche Drohungen der Gegenseite einzuordnen?&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="pps2o7" data-start="345" data-end="414"&gt;Ist der Hinweis auf die Unschuldsvermutung in Berichten sinnvoll?&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="1hpckaj" data-start="415" data-end="479"&gt;Haben fr&#xFC;here Fehlberichte die Branche vorsichtiger gemacht?&lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="n7hce7" data-start="480" data-end="564" data-is-last-node=""&gt;Wie ver&#xE4;ndert sich die rechtliche Lage f&#xFC;r Quellen im investigativen Journalismus?&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Stefanie Schork&#xA0;ist Gr&#xFC;ndungspartnerin der Berliner Kanzlei Eisenberg K&#xF6;nig Schork Kempgens (EKSK), die sich auf Straf-, Presse- und Medienrecht spezialisiert hat. Schork ber&#xE4;t auf Verlagsseite im &#xC4;u&#xDF;erungsrecht, vertritt aber auch Mandantinnen und Mandanten auf der Gegenseite &#x2013; etwa Quellen, die nach investigativen Recherchen pers&#xF6;nlich in Haftung genommen wurden oder Betroffene von Berichterstattungen.&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Der Fall um die &#x201E;Spiegel&#x201C;-Recherche zu Collien Fernandes zeigt, wie verunsichert viele Redaktionen sind &#x2013; und welche rechtlichen Fragen dahinterstehen. Medienanw&#xE4;ltin Stefanie Schork ordnet im &#x201E;medium magazin&#x201C; ein, wo Vorsicht geboten ist und wo sie aus ihrer Sicht bereits zu weit geht.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/verdachtsberichterstattung-unter-druck-wie-weit-duerfen-redaktionen-gehen-977647/</link></item><item id="977634"><title>Angriff auf den deutschen Finanzjournalismus: Wie &#x201E;The Market NZZ&#x201C; eine L&#xFC;cke nutzt</title><pubDate>1774249784</pubDate><description>&lt;div class="singleNewsTitle clearfix"&gt;Berlin &#x2013;&#xA0;Im Windschatten der &#x201E;Neuen Z&#xFC;rcher Zeitung&#x201C; ist ihr digitaler Finanzdienst &#x201E;The Market NZZ&#x201C; nach Deutschland expandiert. Wie die Schweizer ihre Nische weiter vergr&#xF6;&#xDF;ern wollen und welche Strategie dahintersteckt, hat Henning Kornfeld f&#xFC;r die &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/wirtschaftsjournalist-in/883/wirtschaftsjournalist-in-2026-01 _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt; recherchiert. F&#xFC;r seine Analyse hat er mit den Machern gesprochen &#x2013; ein Zusammenfassung des Gespr&#xE4;chs:&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch eine Nicht-Nachricht kann f&#xFC;r Mark B&#xF6;schen eine relevante Nachricht sein. Die Ank&#xFC;ndigung des Abschieds von Finanzchef Dirk Schmelzer sorgte zum Jahresbeginn f&#xFC;r einen Kursrutsch beim Immobilienportal Scout24. B&#xF6;schen, Redaktionsleiter von &#x201E;The Market NZZ&#x201C; in Deutschland, recherchierte den Hintergrund der Personalie: Schmelzer geht nicht etwa im Streit, sondern im besten Einvernehmen, um eine andere attraktive Aufgabe zu &#xFC;bernehmen. Diese scheinbar unspektakul&#xE4;re Information sei f&#xFC;r seine Leserinnen und Leser sehr wichtig, weil sie ihnen signalisiert, dass Scout24 nicht in Turbulenzen ist, sondern ein gutes Investment bleibt, meint B&#xF6;schen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Konzentration der Berichterstattung auf die Bed&#xFC;rfnisse von Verm&#xF6;gensverwaltern und versierten Privatanlegern &#x2013; das ist das Kernversprechen des im Jahr 2019 in der Schweiz gestarteten digitalen Dienstes &#x201E;The Market&#x201C; (themarket.ch/themarket.de). Der Schweizer Finanzjournalist Mark Dittli hat ihn gemeinsam mit sechs Mitstreitern gegr&#xFC;ndet, mit denen er bereits bei der Fachzeitung &#x201E;Finanz und Wirtschaft&#x201C; zusammengearbeitet hatte. &#x201E;Wir haben kein komplett leeres Feld betreten, aber eine L&#xFC;cke f&#xFC;r analytisch hochwertige Betrachtungen der Finanzm&#xE4;rkte und die Pr&#xE4;sentation spannender Investmentthemen erkannt&#x201C;, sagt er r&#xFC;ckblickend. &#x201E;Sie ist dadurch entstanden, dass Banken und Broker ihr Research ausged&#xFC;nnt und Medien ihre Finanzmarktberichterstattung wegen Sparma&#xDF;nahmen reduziert haben.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x201E;Zentraler Wachstumsmarkt&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Die &#x201E;Neue Z&#xFC;rcher Zeitung&#x201C; (NZZ) war seit Beginn an dem digitalen Dienst beteiligt und &#xFC;bernahm ihn 2023 vollst&#xE4;ndig. Wenig sp&#xE4;ter, im M&#xE4;rz 2024, expandierte er nach Deutschland. Der Schritt ins gro&#xDF;e Nachbarland war naheliegend, denn die NZZ hat Deutschland zum &#x201E;zentralen Wachstumsmarkt&#x201C; f&#xFC;r sich erkoren. Seit 2017 ist sie hierzulande mit einer eigenen Ausgabe pr&#xE4;sent und will damit bis 2030 die Marke von 100.000 Abonnenten erreichen. Und ihr Finanzprodukt selbst erfreute sich von Anfang an eines gewissen Zuspruchs aus Deutschland, obwohl die Redaktion deutsche Unternehmen zun&#xE4;chst gar nicht oder nur stiefm&#xFC;tterlich behandelte. &#x201E;Wir haben gesehen, dass es dort weiteres Potenzial gibt, das wir aber nur durch eine lokale Redaktion mit Fokus auf deutsche Unternehmen aussch&#xF6;pfen k&#xF6;nnen&#x201C;, sagt Gr&#xFC;nder Dittli, mittlerweile Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer und Redakteur bei &#x201E;The Market&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Vier der 14 Redakteurinnen und Redakteure von &#x201E;The Market&#x201C; bilden heute die lokale Redaktion in Deutschland &#x2013; allesamt sehr erfahren in der Geld- und Finanzberichterstattung. Neben ihrem Leiter B&#xF6;schen, fr&#xFC;her unter anderem beim &#x201E;Manager Magazin&#x201C; und bei der &#x201E;Wirtschaftswoche&#x201C;, sind das Arne Gottschalck (ehemals u. a. Allianz Global Investors, &#x201E;Manager Magazin&#x201C;), Ulrich Hanke (Gruner + Jahr Wirtschaftsmedien, &#x201E;Wirtschaftswoche&#x201C;) und Angela Maier (&#x201E;Wirtschaftswoche&#x201C;, &#x201E;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#x201C;, &#x201E;Financial Times Deutschland&#x201C;). (&#x2026;)&#x201C;&#xD;
&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/wirtschaftsjournalist-in/883/wirtschaftsjournalist-in-2026-01 _blank&gt;Zum vollst&#xE4;ndigen Beitrag&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Must-Reads in der aktuellen&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/wirtschaftsjournalist-in/883/wirtschaftsjournalist-in-2026-01?utm_source=wj&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=wj0126_titel_v2_webbanner _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Hoffnungstr&#xE4;ger&#xA0;&#x2013; Wer zur Next Generation in den Wirtschaftsredaktionen z&#xE4;hlt, was sie schon erreicht haben und wohin sie wollen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Landwirtschaft&#xA0;&#x2013; Eine Branche im Zerrspiegel der Medien&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Schreiben im Schlaraffenl&#xE4;ndle&#xA0;&#x2013; Wie Benjamin Wagener f&#xFC;r die FAZ aus Baden-W&#xFC;rttemberg berichtet&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Von Finfluencern lernen&#xA0;&#x2013; Was sich Finanzjournalisten von Finfluencern abschauen k&#xF6;nnen &#x2013; und wo sie sich abgrenzen m&#xFC;ssen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;The Market NZZ&#xA0;&#x2013; Wie die Schweizer ihre Nische in Deutschland mit dem digitalen Finanzdienst vergr&#xF6;&#xDF;ern wollen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Letzte Worte&#xA0;&#x2013; Kayhan &#xD6;zgen&#xE7;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Branchengefl&#xFC;ster&#xA0;&#x2013; &#x201E;Business Punk&#x201C; wird weiblich, Leon M&#xFC;ller pendelt (anders) weiter&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;link 44&gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Mit analytischer Tiefe und klarem Fokus auf Investoren expandiert &#x201E;The Market NZZ&#x201C; nach Deutschland &#x2013; und trifft auf einen Markt, in dem klassische Finanzberichterstattung ausged&#xFC;nnt wurde. Redaktionsleiter Mark B&#xF6;schen erkl&#xE4;rt, warum selbst &#x201E;Nicht-Nachrichten&#x201C; f&#xFC;r Anleger entscheidend sein k&#xF6;nnen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/angriff-auf-den-deutschen-finanzjournalismus-wie-the-market-nzz-eine-luecke-nutzt-977634/</link></item><item id="977633"><title>Karriere neu denken: F&#xFC;r jede Lebensphase der richtige Plan</title><pubDate>1774236021</pubDate><description>Berlin &#x2013; Als junger Reporter hatte ich einen Redaktionsleiter, der f&#xFC;r mich zu einem wichtigen Mentor und F&#xF6;rderer wurde, sp&#xE4;ter auch zu einem Freund. Wir blieben in Kontakt, als sich unsere beruflichen Wege trennten &#x2013; und auch, als er in Rente ging. Inzwischen ist er 91 Jahre alt, und als ich ihn k&#xFC;rzlich mehrere Tage lang telefonisch nicht erreichte, machte ich mir doch Sorgen. Schlie&#xDF;lich nahm er den H&#xF6;rer ab, klang ersch&#xF6;pft und sagte: &#x201E;Es geht mir nicht gut.&#x201C; Ich hielt den Atem an, nur um zu h&#xF6;ren: &#x201E;Wir waren wieder mit Freunden unterwegs und haben gefeiert, Frauen waren auch dabei. Ich glaube, ich werde langsam zu alt daf&#xFC;r.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dass er dieses Alter &#xFC;berhaupt erreicht hat, noch dazu bei recht guter Gesundheit, ist f&#xFC;r ihn nicht nur als Kriegskind die gr&#xF6;&#xDF;te &#xDC;berraschung. Er geh&#xF6;rte noch zu einer Generation von Journalisten, deren Lebensstil &#x2013; viel Stress, gesundheitliche Vernachl&#xE4;ssigung, Alkohol und Zigaretten &#x2013; vielfach dazu f&#xFC;hrte, dass sie fr&#xFC;h alterten oder sogar vorzeitig starben. Aber im Leben kommt es generell h&#xE4;ufig anders, als man es erwartet und sich vorgestellt hat. Was einem einmal wichtig war, spielt pl&#xF6;tzlich keine Rolle mehr, daf&#xFC;r hat man nun neue Priorit&#xE4;ten und Ziele. Es lohnt sich daher, in jeder Lebensphase gelegentlich innezuhalten: Wo stehe ich, wo will ich hin? Dazu einige Empfehlungen im beruflichen Kontext.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Berufseinsteiger: Pragmatisch beginnen&lt;/strong&gt;&#xD;
Der erste Einstieg ist f&#xFC;r Berufsanf&#xE4;nger h&#xE4;ufig eine doppelte Herausforderung. Einerseits sind die Angebote knapp und teilweise wenig attraktiv (unbezahlte Praktika, gering bezahlte Volontariate bei hohen Lebenshaltungskosten, befristete Vertr&#xE4;ge). Andererseits wollen sie nichts falsch machen und z&#xF6;gern deswegen oft, Chancen zu ergreifen, wenn sie nicht ganz ihren Vorstellungen entsprechen. Empfehlung: eine Mischung aus Pragmatismus und langfristiger Zielstrebigkeit; das hei&#xDF;t, auch nicht ganz perfekte Gelegenheiten nutzen, aber durch regelm&#xE4;&#xDF;ige Standortbestimmung (z. B. mit einem Mentor oder Coach) schrittweise mehr pers&#xF6;nliche Klarheit finden und alle zwei bis drei Jahre wechseln, um sich zu verbessern.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Anfang bis Mitte 30: Entscheidung f&#xFC;r den Aufstieg&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Entscheidung f&#xFC;r eine Fach- oder F&#xFC;hrungskarriere muss heute relativ fr&#xFC;h erfolgen, da diese Stellen an J&#xFC;ngere als fr&#xFC;her vergeben werden. Nach dem Abschluss von Studium und Volontariat braucht es daher recht schnell Klarheit und eine Entscheidung, wie wichtig einem der berufliche und finanzielle Aufstieg ist und was zu einem passen w&#xFC;rde. Auch wenn der Arbeitgeber seine Programme zur Potenzialentwicklung hat, sollte man sich nicht darauf verlassen. Empfehlung: pers&#xF6;nliche Flexibilit&#xE4;t &#x2013; noch nicht verheiratet, noch keine Kinder &#x2013; daf&#xFC;r nutzen, um sich auszuprobieren und auch Unbequemlichkeiten in Kauf nehmen, etwa ein Arbeitsangebot an einem Ort, an den man sonst nicht ziehen w&#xFC;rde.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Mitte 30 bis Mitte 40: Neuen Mut aufbringen&lt;/strong&gt;&#xD;
Das mittlere Lebensalter &#x2013; und darum handelt es sich hier bereits, wenn man die mittlere Lebenserwartung ansetzt &#x2013; empfinden viele als anstrengend und widerspr&#xFC;chlich. So heiraten viele heute erst in diesem Alter und haben das erste Kind, m&#xFC;ssen deswegen erneut umziehen und versuchen parallel, sich beruflich zu etablieren. Gleichzeitig schleicht sich eine erste Ern&#xFC;chterung ein; vieles hat sich nicht so entwickelt, wie man es sich einmal vorgestellt hatte. Empfehlung: flexibel bleiben, um berufliche Chancen nutzen zu k&#xF6;nnen, auch wenn Ver&#xE4;nderungen nun schwieriger sind (weil z. B. nun auch ein Partner und Kinder betroffen sind). Aber wer mutig und konsequent ist, kann gerade jetzt viel erreichen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Mitte 40 bis Anfang 50: Neue Standortbestimmung&lt;/strong&gt;&#xD;
In diesem Alter hat man sich weitgehend etabliert und muss gleichzeitig oft mit unerwarteten privaten Herausforderungen umgehen (z. B. Scheidung, Erkrankung, pflegebed&#xFC;rftige Angeh&#xF6;rige). Hier liegt eine Versuchung darin, beruflich nichts mehr ver&#xE4;ndern zu wollen, so lange es im Job zumindest halbwegs l&#xE4;uft. Darunter leiden langfristig aber Motivation und Leistung; man f&#xE4;llt unmerklich zur&#xFC;ck, w&#xE4;hrend die J&#xFC;ngeren nachr&#xFC;cken. Empfehlung: Zur&#xFC;ckhaltung bei den Konsumausgaben (z. B. Reisen), daf&#xFC;r regelm&#xE4;&#xDF;ige Investitionen in die pers&#xF6;nliche Standortbestimmung (z. B. Workshops zur Selbstreflexion, Karriereberatung) und darauf aufbauende Weiterbildungen, die zu den ver&#xE4;nderten Lebenszielen passen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Mitte 50 bis Anfang 60: Neugier und Leidenschaft wiederentdecken&lt;/strong&gt;&#xD;
In dieser Lebensphase verlieren viele Berufst&#xE4;tige das, was sie in jungen Jahren einmal ausgemacht hat: Neugier, Begeisterungsf&#xE4;higkeit und Leidenschaft. Sie haben keine echten Ziele mehr, sondern suchen Auswege (Hobby, Teilzeit, Vorruhestand), werden oft zynisch oder gleichg&#xFC;ltig. Aber man sollte wertvolle Lebensjahre nicht vor allem mit &#x201E;Durchhalten und Abwarten&#x201C; vergeuden. Empfehlung: sich daran erinnern, dass man in der Regel bis 67 arbeiten muss &#x2013; und dar&#xFC;ber hinaus etwas tun kann, das einen erf&#xFC;llt und aktiv h&#xE4;lt sowie ein Zusatzeinkommen bringt. Die Verantwortung f&#xFC;r erwachsene Kinder schrittweise abgeben und darauf konzentrieren, die eigene n&#xE4;chste Lebensphase aktiv zu gestalten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ab Mitte 60: Produktiv bleiben, nun nach eigenen W&#xFC;nschen&lt;/strong&gt;&#xD;
Wenn die vorgezogene oder regul&#xE4;re Rente erreicht ist, muss man im Normalfall nicht mehr arbeiten &#x2013; aber man kann. Jetzt bietet sich die Chance, Projekte anzugehen, f&#xFC;r die vorher keine Zeit war oder die f&#xFC;r sich allein finanziell zu wenig eingebracht h&#xE4;tten. Nun aber geht es um interessante, anregende und erf&#xFC;llende Aufgaben, die einen in Bewegung halten und idealerweise noch Geld einbringen. Empfehlung: weiterleben, als st&#xFC;nde man noch regul&#xE4;r im Berufsleben &#x2013; mit reduzierter Arbeitszeit (z. B. 60 Prozent), aber mit geplanten Arbeits- und Ferienzeiten, Treffen mit Branchenkollegen, gelegentlichen Weiterbildungen. Das verhindert einen schnellen Abbau der bisherigen F&#xE4;higkeiten und l&#xE4;sst das Leben interessant bleiben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/fehlerkultur-im-job-warum-kritik-unverzichtbar-ist-977539/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Fehlerkultur im Job&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Vom Einstieg bis zur Rente ver&#xE4;ndern sich Ziele und Priorit&#xE4;ten. Karrierecoach Attila Albert zeigt, warum es sinnvoll ist, die eigene Laufbahn immer wieder neu auszurichten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/karriere-neu-denken-fuer-jede-lebensphase-der-richtige-plan-977633/</link></item><item id="977632"><title>Sprengstoffalarm im RAF-Prozess durch &#x201E;Weser-Kurier&#x201C;-Reporter</title><pubDate>1774235133</pubDate><description>Verden &#x2013; Ein Sp&#xFC;rhund schl&#xE4;gt an, ein Reporter landet in Polizeigewahrsam &#x2013; und ein RAF-Prozess wird stundenlang unterbrochen. Hinter dem Vorfall steckt, so schildert es &#x201E;Weser-Kurier&#x201C;-Chefredakteur Benjamin Piel, eine &#x201E;irre&#x201C; Geschichte.&#xD;
&lt;br /&gt;Beim Prozess gegen die mutma&#xDF;liche Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette ist es zu einem ungew&#xF6;hnlichen Zwischenfall gekommen. Ein Reporter des &#x201E;Weser-Kurier&#x201C; wurde vor&#xFC;bergehend in Polizeigewahrsam genommen, nachdem ein Sprengstoff-Sp&#xFC;rhund an seinem Spind angeschlagen hatte.&#xD;
&lt;br /&gt;Wie Chefredakteur Benjamin Piel auf LinkedIn schildert, geriet ein Garagentor&#xF6;ffner aus dem Verlagshaus in den Fokus der Ermittler. Der Transponder habe zuvor unter anderem Kontakt mit Umgebungen gehabt, in denen Schwarzpulver vorkommen k&#xF6;nne &#x2013; etwa bei Recherchen oder an Silvester.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Prozess wurde f&#xFC;r mehrere Stunden unterbrochen. Der Reporter wurde erkennungsdienstlich behandelt.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Hintergrund des Vorfalls ist nach Darstellung Piels vermutlich harmlos: Bereits kleinste R&#xFC;ckst&#xE4;nde k&#xF6;nnten ausreichen, um einen Sp&#xFC;rhund anschlagen zu lassen.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;Wie die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C; berichtet, sei das Manifest &#x201E;mit so viel geradezu religi&#xF6;sem Pathos aufgeladen&#x201C; wie selten zuvor. Steingart, Herausgeber des Newsletter- und Podcast-Mediums &#x201E;The Pioneer&#x201C;, entwirft darin ein idealisiertes Bild von Journalismus, der &#x201E;auf das H&#xE4;ssliche mit Sch&#xF6;nheit, auf das Laute mit Eleganz&#x201C; reagieren solle.&#xD;
&lt;br /&gt;Gleichzeitig st&#xF6;&#xDF;t insbesondere seine Kritik an werbefinanzierten Podcasts auf Widerspruch. Die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C; weist darauf hin, dass sich durchaus dar&#xFC;ber streiten lasse, ob Journalistinnen und Journalisten ihre Glaubw&#xFC;rdigkeit mit Werbung verbinden sollten &#x2013; jedoch kaum &#x201E;auf der Grundlage von Steingarts Mission&#x201C;, die auch die &#x201E;Beschimpfung der Konkurrenz&#x201C; einschlie&#xDF;e.&#xD;
&lt;br /&gt;Kritik kam unter anderem von der Journalistin Dagmar Rosenfeld, die sich angesprochen f&#xFC;hlte und ihre T&#xE4;tigkeit bei &#x201E;The Pioneer&#x201C; beendete. Sie verteidigte gegen&#xFC;ber der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C; das Modell werbefinanzierter Podcasts: &#x201E;Qualit&#xE4;tsjournalismus braucht ein Bezahlmodell, unser Podcast &#x201A;Machtwechsel&#x2018; ist kostenfrei h&#xF6;rbar, weil wir ihn auch &#xFC;ber Werbung finanzieren.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Rosenfeld betonte zudem, dass Werbung klar gekennzeichnet sei und keinen Einfluss auf redaktionelle Inhalte habe. H&#xF6;rerinnen und H&#xF6;rer seien &#x201E;m&#xFC;ndige B&#xFC;rger&#x201C; und ebenso &#x201E;m&#xFC;ndige Konsumenten&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Steingart selbst zeigte sich von der Kritik unbeeindruckt und reagierte nicht mit einer Relativierung seiner Wortwahl. Stattdessen forderte er &#xF6;ffentlich: &#x201E;Entp&#xF6;rt Euch!&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Weitere Zweifel an seinen Aussagen ergeben sich laut &#x201E;S&#xFC;ddeutscher Zeitung&#x201C; auch bei Verweisen auf den Pressekodex. So habe Steingart behauptet, der Presserat habe sich bereits mit sogenannten Host-read Ads besch&#xE4;ftigt. Eine entsprechende Best&#xE4;tigung konnte dort jedoch nicht gefunden werden.&#xD;
&lt;br /&gt;Offen bleibt damit nicht nur die Frage nach der angemessenen Finanzierung von Journalismus, sondern auch nach der Sch&#xE4;rfe und Grundlage von Steingarts Kritik &#x2013; eine Debatte, die &#xFC;ber einzelne Aussagen hinaus die Rolle von Printmedien und digitalen Formaten gleicherma&#xDF;en betrifft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;br /&gt;St&#xFC;rmlinger verf&#xFC;gte &#xFC;ber ein au&#xDF;ergew&#xF6;hnlich dichtes Netzwerk und pflegte Kontakte bis in h&#xF6;chste Ebenen. Ihre Recherchen lieferten regelm&#xE4;&#xDF;ig exklusive Nachrichten, die h&#xE4;ufig kurz darauf auch von Nachrichtenagenturen aufgegriffen wurden. Nicht selten waren Beitr&#xE4;ge des &#x201E;Hamburger Abendblatts&#x201C; in Radio und Fernsehen auf ihre Arbeit zur&#xFC;ckzuf&#xFC;hren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Innerhalb der Redaktion wurde sie als &#x201E;rasende Reporterin&#x201C; beschrieben: stets unterwegs, hoch motiviert und mit gro&#xDF;er Energie. Sie pr&#xE4;gte eine Zeit starken Zusammenhalts im Team, in der gemeinsam von fr&#xFC;h bis sp&#xE4;t gearbeitet wurde.&#xD;
&lt;br /&gt;St&#xFC;rmlinger galt als Journalistin der &#x201E;alten Schule&#x201C;. Sie zeigte gro&#xDF;e Begeisterung f&#xFC;r unterschiedlichste Themen und arbeitete sich bei Bedarf schnell in neue Bereiche ein. Kolleginnen und Kollegen sch&#xE4;tzten ihre Verl&#xE4;sslichkeit, ihr Tempo und ihren Humor.&lt;br /&gt;Nun ist Daniela St&#xFC;rmlinger friedlich eingeschlafen. Ihr Tod wird im &#x201E;Hambberger Abendblatt&#x201C; als gro&#xDF;er Verlust empfunden. Kollegen betonen, dass Pers&#xF6;nlichkeiten wie sie selten seien &#x2013; und unvergessen bleiben.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Brittin war bis 2025 &#xFC;ber mehr als ein Jahrzehnt in f&#xFC;hrenden Positionen f&#xFC;r die Plattform in Europa, dem Nahen Osten und Afrika zust&#xE4;ndig. W&#xE4;hrend seiner Zeit bei dem Tech-Konzern habe er immer versucht, den klassischen Medien und der Kreativindustrie klarzumachen, dass &#x201E;Big Tech f&#xFC;r sie kein Raubtier, sondern ein Partner ist&#x201C;, zitiert der &#x201E;Guardian&#x201C; Brittin.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Harte Konkurrenz durch YouTube&lt;/strong&gt;&#xD;
Die BBC sieht sich wie alle klassischen Sender starker Konkurrenz durch die Videoplattform YouTube, einer Google-Tochter, ausgesetzt. Brittin w&#xE4;re der erste Big-Tech-Manager, der eine so hohe Position bei der &#xE4;ltesten &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt der Welt bekleidet. Allerdings hatten bereits zahlreiche BBC-Chefs eine Vorgeschichte beim privaten Rundfunk.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der bisherige BBC-Director General Tim Davie hatte im November 2025 wegen des fehlerhaften Zusammenschnitts einer Rede von US-Pr&#xE4;sident Donald Trump aus dem Jahr 2021 vor dem Sturm aufs Capitol seinen R&#xFC;cktritt erkl&#xE4;rt. Trump hat in diesem Zusammenhang auch eine Milliardenklage gegen die BBC angestrengt, die 2027 vor einem Gericht im US-Bundesstaat Florida verhandelt werden soll.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austausc&lt;/em&gt;</description><shorttext>Matt Brittin, Ex-Google-Chef f&#xFC;r Europa, den Nahen Osten und Afrika, w&#xE4;re der erste Big-Tech-Manager, der einen gro&#xDF;en &#xF6;ffentlich-rechtlichen Sender f&#xFC;hrt. Eine Entscheidung bei der BBC wird kommende Woche erwartet.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/top-manager-von-google-soll-neuer-bbc-chef-werden-977622/</link></item><item id="977616"><title>Leitung Bereich Kommunikation in M&#xFC;nchen gesucht</title><pubDate>1773988648</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013; Das Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche&#xA0;sucht eine Leitung Bereich Kommunikation.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Strategische und operative Gesamtverantwortung f&#xFC;r die Stabsstelle Organisationskommunikation&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Steuerung der organisatorischen und kulturellen Integration der Stabsstelle Organisationskommunikation in das Landeskirchenamt&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Konzeption und Implementierung einer zielgruppenorientierten Kommunikationsstrategie im Sinne kirchlicher Organisationskommunikation&lt;/li&gt; &lt;li&gt;F&#xFC;hrung und Entwicklung eines vielf&#xE4;ltigen, fachlich hochqualifizierten Teams in einem sensiblen Transformationsprozess&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Etablierung eines professionellen Change-Managements&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Etablierung eines modernen, KI-basierten Wissensmanagements&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber bringen nachgewiesene Leitungserfahrung in der Organisationskommunikation, gern im Non-Profit- oder kirchlichen Umfeld mit.&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-mit-leitungsfunktion-4/leitung-bereich-kommunikation-mwd-560232/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen nachgewiesene Leitungserfahrung in der Organisationskommunikation mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/leitung-bereich-kommunikation-in-muenchen-gesucht-977616/</link></item><item id="977615"><title>BBC soll auf dauerhafte gesetzliche Grundlage gestellt werden</title><pubDate>1773988322</pubDate><description>London (KNA) &#x2013; Die britische Labour-Regierung will die bisherige Rechtsgrundlage der BBC neu fassen und die Existenz der &#xF6;ffentlich-rechtlichen Anstalt dauerhaft absichern. Dazu soll die bisherige Royal Charter, die die gesetzliche Basis der BBC bildet, nicht mehr wie bisher alle zehn Jahre neu verhandelt werden, k&#xFC;ndigte Medienministerin Lisa Nandy am Mittwoch in einer Rede vor dem Branchenverband Society of Editors an.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&#x201E;Wir werden diese unerl&#xE4;ssliche Institution zukunftsf&#xE4;hig aufstellen&#x201C;, so Nandy. In Zeiten, in denen die Debattenkultur immer &#x201E;toxischer und polarisierter&#x201C; werde, sei die BBC &#x201E;ein Blitzableiter in den laufenden Kulturk&#xE4;mpfen&#x201C;. Daher mache es keinen Sinn, an der &#x201E;bizarren Situation festzuhalten, nach der die BBC aufh&#xF6;rt zu existieren, wenn sich die Politik nicht rechtzeitig auf eine neue Charter verst&#xE4;ndigt&#x201C;.&#xD;
So wichtig wie der NHS&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die BBC sei eine der &#x201E;beiden wichtigsten Institutionen&#x201C; Gro&#xDF;britanniens, sagte Nandy: &#x201E;So wie der National Health Service f&#xFC;r die Gesundheit unserer Bev&#xF6;lkerung lebensnotwendig ist, so essenziell ist die BBC f&#xFC;r die Gesundheit unserer Demokratie.&#x201C; Der konkrete Auftrag, die Strukturen und die Finanzierung der BBC sollen aber weiter &#x201E;alle paar Jahre diskutiert und angepasst&#x201C; werden, sagte Nandy.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die aktuelle BBC-Charter l&#xE4;uft noch bis 2027. Bei der neuen Charter wird es vor allem auch um die zuk&#xFC;nftige Finanzierung gehen. Die BBC erzielt ihre Einnahmen anders als der &#xF6;ffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland weiterhin ganz &#xFC;berwiegend aus einer ger&#xE4;tebezogenen Rundfunkgeb&#xFC;hr. Bezahlt werden muss nur f&#xFC;r den Fernsehempfang. Anders als die Programme von ARD und ZDF sind die Angebote der BBC komplett werbefrei.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Vorbild Deutschland&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Regierung hatte in den vergangenen Monaten ein umfangreiches Konsultationsverfahren zur k&#xFC;nftigen Finanzierung der BBC durchgef&#xFC;hrt. Ein m&#xF6;gliches Konzept sieht eine Haushaltsabgabe nach deutschem Vorbild vor. Der Auslandsrundfunk BBC World wird anders als die Deutsche Welle (DW) neben Steuermitteln auch anteilig aus der Rundfunkgeb&#xFC;hr finanziert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Und noch einen Unterschied gibt es zwischen BBC World und der Deutschen Welle: Anders als der deutsche Auslandssender, der von Kulturstaatsminister und DW-Rundfunkratsmitglied Wolfram Weimer gerade eine weitere Mittelstreichung von zehn Millionen Euro verkraften muss, hat die britische Regierung in dieser Woche das Budget von BBC World f&#xFC;r die kommenden drei Jahre um elf Millionen Pfund (rund 12,8 Mio. Euro) aufgestockt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Bislang muss die Gesetzesgrundlage der BBC alle zehn Jahre neu beschlossen werden, sonst ist der Sender weg. Die Labour-Regierung will das jetzt &#xE4;ndern. Auftrag und Finanzierung sollen aber weiterhin angepasst werden.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/bbc-soll-auf-dauerhafte-gesetzliche-grundlage-gestellt-werden-977615/</link></item><item id="977614"><title>Warnstreik bei dpa: Tarifkonflikt spitzt sich zu</title><pubDate>1773988176</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Berlin &#x2013; Bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sind Besch&#xE4;ftigte am Freitag zu einem Warnstreik aufgerufen worden. Dazu hatten der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die Gewerkschaft ver.di aufgerufen. Betroffen sind neben der Nachrichtenagentur auch Tochterunternehmen im Newsroom.&lt;/span&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Hintergrund ist der Stillstand in den laufenden Tarifverhandlungen. Der DJV fordert r&#xFC;ckwirkend ab Januar 2026 einen monatlichen Festbetrag von 250 Euro sowie eine Gehaltserh&#xF6;hung von 2,5 Prozent ab Januar 2027 bei einer Laufzeit von 18 Monaten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die dpa-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung bietet hingegen einen monatlichen Festbetrag von 110 Euro f&#xFC;r 2026 sowie ebenfalls 2,5 Prozent mehr Gehalt ab Anfang 2027 an, allerdings bei einer Laufzeit von 24 Monaten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der DJV kritisiert das Angebot als unzureichend und verweist unter anderem auf steigende Lebenshaltungskosten und die Arbeitsbelastung der Besch&#xE4;ftigten. Die n&#xE4;chste Verhandlungsrunde ist f&#xFC;r den 27. M&#xE4;rz angesetzt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Bei der Deutschen Presse-Agentur legen Besch&#xE4;ftigte die Arbeit nieder. Gewerkschaften fordern h&#xF6;here Geh&#xE4;lter, die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung h&#xE4;lt mit einem eigenen Angebot dagegen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/warnstreik-bei-dpa-tarifkonflikt-spitzt-sich-zu-977614/</link></item><item id="977613"><title>European Publishing Congress in Wien: Pascal Biedenweg fordert mehr Haltung bei Newslettern</title><pubDate>1773987936</pubDate><description>Wien&#xA0;&#x2013; Medienh&#xE4;user stehen beim Thema K&#xFC;nstliche Intelligenz vor zwei zentralen Herausforderungen: Zum einen geht es darum, KI einzusetzen, um Prozesse effizienter zu gestalten, bestehende Produkte aufzuwerten oder neue Angebote zu entwickeln. Zum anderen stellt sich die Frage, wie sich journalistische Gesch&#xE4;ftsmodelle vor den Auswirkungen von KI sch&#xFC;tzen lassen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Antworten auf diese Fragen will der&#xA0;&lt;link http://www.publishing-congress.com/tickets/?utm_source=doej&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=epc26_allgemein02_de_eventnewsletter _blank&gt;European Publishing Congress&lt;/link&gt;&#xA0;2026 liefern. Die Konferenz findet am 17. und 18. Juni im Palais Nieder&#xF6;sterreich statt. F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte aus Medienunternehmen in ganz Europa pr&#xE4;sentieren dort Beispiele aus der Praxis und Strategien f&#xFC;r den Umgang mit KI.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Ein Schwerpunkt liegt auf Newslettern. Pascal Biedenweg, Digitalchef bei FUNKE Medien Berlin und der &#x201E;Berliner Morgenpost&#x201C;, berichtet &#xFC;ber Erfahrungen aus dem redaktionellen Alltag. KI k&#xF6;nne Newsletter zwar schneller schreiben als jede Redaktion, doch ohne erkennbare Haltung werde aus einem Newsletter lediglich ein effizient produzierter, aber austauschbarer Verteiler. &#x201E;Ein KI-Text ist noch lange keine publizistische Stimme und er &#xFC;bernimmt auch keine Verantwortung&#x201C;, sagt Biedenweg. Anhand konkreter Beispiele, Fehler und Learnings zeigt er, wie eine klare publizistische Haltung im Newsletter zum strategischen Vorteil werden kann.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Zu den weiteren angek&#xFC;ndigten Themen geh&#xF6;rt etwa der m&#xF6;gliche Wandel von Erl&#xF6;smodellen durch K&#xFC;nstliche Intelligenz. Die US-Trendscout Ulrike Langer spricht &#xFC;ber den &#x201E;KI-Revenue-Shift&#x201C; und die Rolle von Lizenzdeals zwischen Medienh&#xE4;usern und Technologieunternehmen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Auch organisatorische Fragen stehen im Fokus. Laura Seiffe, KI-Projektmanagerin bei der ZEIT Verlagsgruppe, will zeigen, wie Medienunternehmen sich strukturell zu &#x201E;KI-f&#xE4;higen&#x201C; Organisationen entwickeln k&#xF6;nnen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Einen Einblick in den Umgang mit KI in einem regionalen Medienhaus gibt Lena Leibetseder, Head of Digital Publishing bei Russmedia in &#xD6;sterreich. Sie stellt den zweigleisigen KI-Ansatz ihres Unternehmens vor.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Der Kongress richtet sich an F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte aus Medienh&#xE4;usern, die Orientierung f&#xFC;r ihre strategische Arbeit und den praktischen Einsatz von KI suchen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;link http://www.publishing-congress.com/tickets/?utm_source=doej&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=epc26_allgemein02_de_eventnewsletter _blank&gt;Zum Kongress&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Wie Redaktionen KI sinnvoll nutzen k&#xF6;nnen, ohne ihre publizistische Stimme zu verlieren, zeigt unter anderem der Digitalchef von Funke beim Congress ab 17. Juni 2026. Welche weiteren Medienprofis dort ihre Strategien und Erfahrungen pr&#xE4;sentieren.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/european-publishing-congress-in-wien-pascal-biedenweg-fordert-mehr-haltung-bei-newslettern-977613/</link></item><item id="977612"><title>Charlotte Morr&#xE9; wird Chefredakteurin bei &#x201E;Tagesspiegel Background&#x201C;</title><pubDate>1773987000</pubDate><description>Berlin &#x2013; Zum 1. August &#xFC;bernimmt Charlotte Morr&#xE9; die Chefredaktion von &#x201E;Tagesspiegel Background&#x201C;. In ihrer neuen Rolle wird sie die redaktionelle Leitung der digitalen B2B-Fachdienste verantworten und die strategische Weiterentwicklung des Portfolios vorantreiben. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf dem Ausbau des &#x201E;Tagesspiegel Background&#x201C;-Angebots und der st&#xE4;rkeren Verzahnung der bestehenden Fachbriefings. Zudem soll die Redaktion digital professionalisiert und organisatorisch wie inhaltlich im Tagesgesch&#xE4;ft koordiniert werden.&#xD;
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Morr&#xE9; kommt vom &#x201E;Handelsblatt&#x201C;, wo sie seit Oktober 2021 Head of Digital und Mitglied der Chefredaktion ist. Dort verantwortete sie die redaktionelle Digital- und KI-Strategie sowie die Bereiche Podcast, Video, Live, Social Media, Newsletter und Datenjournalismus.&#xD;
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&#x201E;Tagesspiegel&#x201C;-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Nicolas K&#xF6;hn betont: &#x201E;Charlotte Morr&#xE9; verbindet digitale Exzellenz mit journalistischem Anspruch und F&#xFC;hrungserfahrung. Mit ihrer Expertise wird sie unseren erfolgreichen B2B-Fachverlag entscheidend weiterentwickeln.&#x201C; Auch Andrea Wasmuth, CEO der Dieter von Holtzbrinck Medien, hebt die digitale Kompetenz und Innovationskraft Morr&#xE9;s hervor.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Sie soll das Angebot strategisch weiterentwickeln, die Fachbriefings st&#xE4;rker verzahnen und die digitale Professionalisierung der Redaktion vorantreiben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/charlotte-morre-wird-chefredakteurin-bei-tagesspiegel-background-977612/</link></item><item id="977611"><title>Christian Ulmen geht gegen &#x201E;Spiegel&#x201C;-Bericht vor</title><pubDate>1773986723</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Die Berichterstattung des Nachrichtenmagazins &#x201E;Spiegel&#x201C; &#xFC;ber Schauspieler Christian Ulmen zieht rechtliche Konsequenzen nach sich. Wie seine anwaltliche Vertretung mitteilte, &#xFC;bernimmt sie ab sofort die presserechtlichen Interessen Ulmens und bereitet Schritte gegen das Magazin vor.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Nach einer ersten Pr&#xFC;fung sei die Berichterstattung &#x201E;aus mehreren Gr&#xFC;nden rechtswidrig&#x201C;. Kritisiert wird insbesondere, dass es sich in weiten Teilen um unzul&#xE4;ssige Verdachtsberichterstattung handle. Zudem w&#xFC;rden unwahre Tatsachen verbreitet, die auf einer einseitigen Darstellung basierten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Anw&#xE4;lte fordern Medien dazu auf, die Pers&#xF6;nlichkeitsrechte Ulmens zu beachten und von der &#xDC;bernahme einseitiger Vorw&#xFC;rfe abzusehen.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Seine Anw&#xE4;lte werfen dem Magazin unzul&#xE4;ssige Verdachtsberichterstattung und die Verbreitung unwahrer Tatsachen vor.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/christian-ulmen-geht-gegen-spiegel-bericht-vor-977611/</link></item><item id="977610"><title>Leipziger Appell: MDR setzt Zeichen f&#xFC;r Medienfreiheit</title><pubDate>1773978500</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Leipzig &#x2013; Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat den &#x201E;Leipziger Appell zur Freiheit und Unabh&#xE4;ngigkeit der Medien&#x201C; ver&#xF6;ffentlicht und damit eine breit getragene Initiative f&#xFC;r den Schutz freier Medien gestartet. Zahlreiche Institutionen aus Medien, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft haben den Appell unterzeichnet &#x2013; darunter alle ARD-Anstalten, ZDF, Deutschlandradio, die Deutsche Welle sowie Journalistenverb&#xE4;nde und internationale Organisationen.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Im Zentrum steht die Forderung, Medien- und Informationsfreiheit angesichts wachsender Herausforderungen entschlossen zu verteidigen. &#x201E;Wer Medien und Informationsfreiheit angreift, greift das demokratische Gemeinwesen an&#x201C;, hei&#xDF;t es in dem Papier.&#xD;
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MDR-Intendant Ralf Ludwig betonte die Bedeutung unabh&#xE4;ngiger Medien f&#xFC;r die demokratische Meinungsbildung. Zugleich verwies er auf Risiken durch digitale Plattformen, intransparente Algorithmen und gezielte Angriffe auf das Vertrauen in Medien.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Appell versteht sich als gemeinsamer Aufruf an Medien, Politik und Gesellschaft, Verantwortung f&#xFC;r eine freie, pluralistische &#xD6;ffentlichkeit zu &#xFC;bernehmen. Zugleich erinnert er an historische Erfahrungen aus Nationalsozialismus und DDR und warnt vor aktuellen Gef&#xE4;hrdungen im digitalen Raum.&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Geboten wird unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;eine fundierte Ausbildung in Kooperation mit den&#xA0;&#x201E;Stuttgarter Nachrichten&#x201C;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;externe Seminare und Fortbildungen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;die M&#xF6;glichkeit, von Anfang an aktiv mitzuarbeiten und eigene Ideen einzubringen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;ein motiviertes Team mit flachen Hierarchien&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Bezahlung und Sozialleistungen nach Tarifvertrag&lt;/li&gt; &lt;li&gt;gute Chancen auf eine &#xDC;bernahme als Redakteur&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber bringen&#xA0;erste journalistische Erfahrungen mit.&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-praktika-volontariate-trainees-6/volontaer-print-und-online-mwd-560175/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen erste journalistische Erfahrungen mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/volontaer-print-und-online-in-backnang-gesucht-977594/</link></item><item id="977593"><title>Schon wieder: Antisemitismus-Vorw&#xFC;rfe gegen freie Mitarbeiter der Deutsche Welle </title><pubDate>1773896768</pubDate><description>Bonn (KNA) &#x2013; Der deutsche Auslandsrundfunk Deutsche Welle (DW) arbeitet nach Antisemitismus-Vorw&#xFC;rfen vorl&#xE4;ufig nicht mehr mit zwei freien Mitarbeitern zusammen. Das gab der Sender am Mittwoch auf seiner Internetseite bekannt. Die &#x201E;Bild&#x201C;-Zeitung hatte berichtet, dass zwei freie Mitarbeiter des Senders auf privaten Social-Media-Profilen israelfeindliche Bilder und Kommentare verbreitet h&#xE4;tten. Die DW will die Vorw&#xFC;rfe pr&#xFC;fen und die Zusammenarbeit so lange aussetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betroffen sei eine Mitarbeiterin, die seit 2025 testweise f&#xFC;r die DW im Irak im Einsatz gewesen sei, so der Sender in seiner Stellungnahme. Sie soll unter anderem den damaligen US-Pr&#xE4;sidenten Joe Biden am 7. Oktober 2023, dem Tag des Angriffs der Terrororganisation Hamas auf Israel, auf Facebook als &#x201E;zionistischen Hund&#x201C;&#xA0;beleidigt haben. Au&#xDF;erdem soll sie eine Landkarte der Region geteilt haben, auf der die pal&#xE4;stinensischen Gebiete und Israel gemeinsam im Muster eines Pal&#xE4;stinensertuchs dargestellt gewesen seien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer Mitarbeiter, der seit 2020 f&#xFC;r die Deutsche Welle arbeitet und aus dem Gazastreifen &#xFC;ber den Krieg gegen die Hamas berichtet hat, soll auf seinem Instagram-Account unter anderem islamistische Terroristen als &#x201E;Freiheitsk&#xE4;mpfer&#x201C;&#xA0;bezeichnet haben, wie die &#x201E;Bild&#x201C;-Zeitung berichtete. Auch er soll Landkarten der Region verbreitet haben, auf denen Israel nicht als eigenst&#xE4;ndiger Staat zu sehen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Berichterstattung laut Sender nicht betroffen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die DW betont, die Posts seien dem Sender nicht bekannt gewesen. Nachdem das Haus in der Vergangenheit wiederholt mit Antisemitismus-Vorw&#xFC;rfen konfrontiert war, geh&#xF6;rt eine Pr&#xFC;fung auf m&#xF6;glicherweise entsprechende Einstellungen seit 2023 zum Einstellungsprozess der Deutschen Welle. Daf&#xFC;r werden dem Sender zufolge auch Social-Media-Konten gesichtet, allerdings nur solche, die &#xF6;ffentlich und beruflich genutzt werden. Eine &#xDC;berpr&#xFC;fung privater &#xC4;u&#xDF;erungen gebe es ohne Anlass nicht, hie&#xDF; es weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Beginn der Zusammenarbeit m&#xFC;ssen sich Mitarbeiter aber zum &#x201E;Code of Conduc&#x201C;&#xA0;der Deutschen Welle bekennen, der auch ein Bekenntnis zum Existenzrecht Israels enth&#xE4;lt. Die DW will die Vorw&#xFC;rfe nun pr&#xFC;fen, betont aber, dass sie nicht die Berichterstattung des Senders betr&#xE4;fen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die DW ist Deutschlands internationale Informationsanbieterin. Sie verbreitet Nachrichten und Informationen in 32 Sprachen in alle Welt. Die TV-, Online- und Radioangebote der DW erreichen laut Darstellung des Senders jede Woche 337 Millionen Nutzende. Das Programm wird aus Steuergeldern finanziert.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Zwei freie Mitarbeiter sollen sich einem Bericht zufolge israelfeindlich ge&#xE4;u&#xDF;ert haben. Der Sender stellt die Zusammenarbeit vorerst ein.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/schon-wieder-antisemitismus-vorwuerfe-gegen-freie-mitarbeiter-der-deutsche-welle-977593/</link></item><item id="977592"><title>R&#xFC;diger Oppers mit 65 Jahren gestorben: Ehemaliger NRZ-Chefredakteur pr&#xE4;gte Journalismus und Engagement</title><pubDate>1773895556</pubDate><description>Moers/Rhein-Ruhr &#x2013; Im Alter von 65 Jahren ist R&#xFC;diger Oppers, ehemaliger Chefredakteur der&#xA0;&#x201E;Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung&#x201C;&#xA0;(NRZ), verstorben. Geb&#xFC;rtig aus Moers stammend, f&#xFC;hrte Oppers die Redaktion von 2007 bis 2013 und pr&#xE4;gte in dieser Zeit den lokalen und regionalen Journalismus entscheidend mit.&#xD;
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Seine journalistische Laufbahn begann in der Lokalredaktion seiner Heimatstadt, wo er erste Texte verfasste. Ab den fr&#xFC;hen 1980er-Jahren arbeitete er f&#xFC;r das&#xA0;WDR-Landesstudio, unter anderem als Moderator der &#x201E;Aktuellen Stunde&#x201C;. Parallel engagierte er sich f&#xFC;r das&#xA0;Moerser Jazz-Festival, das sowohl vom WDR als auch von der NRZ unterst&#xFC;tzt wurde. 1998 &#xFC;bernahm Oppers die Position des Unternehmenssprechers beim WDR unter Intendant&#xA0;Fritz Pleitgen.&#xD;
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2007 kehrte Oppers zur NRZ zur&#xFC;ck, zun&#xE4;chst als stellvertretender Chefredakteur unter&#xA0;Richard Kiessler, ab Dezember desselben Jahres dann als Chefredakteur. Unter seiner Leitung entstanden unter anderem eine Kinderseite und der Verein &#x201E;Klartext f&#xFC;r Kinder&#x201C;. Zudem betreute er die TV-Aktivit&#xE4;ten des Verlages und kommentierte politische sowie kirchliche Themen.&#xD;
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Nach seiner Zeit bei der NRZ wechselte Oppers 2014 als Sprecher zum Essener Chemieunternehmen&#xA0;Evonik, wo er bis April 2016 t&#xE4;tig war. 2023 wurde er zum Botschafter der&#xA0;Stiftung Behindertensport&#xA0;berufen. &#x201E;Sport gibt in allen Lebenslagen neuen Mut und Kraft &#x2013; das habe ich selbst erlebt&#x201C;, erkl&#xE4;rte er damals.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&#x201E;Mit 17 sah ich zum ersten Mal eine Redaktion von innen &#x2013; im Sch&#xFC;lerpraktikum im Ressort Rhein-Main der F.A.Z. Der Traumberuf war klar.&#x201C;, schriebt er auf Linkedin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Abitur ging es aus dem Frankfurter Speckg&#xFC;rtel, in dem er geboren und aufgewachsen ist, nach K&#xF6;ln. Dort lernte er an der K&#xF6;lner Journalistenschule das journalistische Handwerk.&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Nun freue er sich, an die Wirkungsst&#xE4;tte zur&#xFC;ckzukehren, an der diese noch junge Reise begann. Sein Wohnsitz bleibt vorerst K&#xF6;ln.&#xD;
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&lt;br /&gt;&#xD;
&lt;br /&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;</description><shorttext>Nach dem R&#xFC;cktritt des Generaldirektors des &#xD6;sterreichischen &#xD6;RR spitzt sich die Debatte zu. Betroffene, Stiftungsrat und Ex-Intendant widersprechen einander deutlich &#x2013; und bereiten weitere Schritte vor.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/orf-skandal-weitet-sich-aus-vorwuerfe-gegendarstellungen-und-politische-kritik-977589/</link></item><item id="977586"><title>Chefredakteur der &#x201E;Rheinischen Post&#x201C; wird Sprecher des Presserats</title><pubDate>1773838503</pubDate><description>Berlin (KNA) &#x2013; Der Chefredakteur der &#x201E;Rheinischen Post&#x201C;, Moritz D&#xF6;bler, wird neuer Sprecher des Deutschen Presserats. Das gab das Gremium am Mittwoch bekannt. D&#xF6;bler folgt auf Manfred Protze, der zwei Jahre als Sprecher fungierte und dem Presserat als stellvertretender Sprecher erhalten bleibt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
D&#xF6;bler ist seit 2022 Mitglied des Deutschen Presserats. Er wurde vom Verlegerverband BDZV in das Gremium entsandt. Seit 2020 ist er Chefredakteur der &#x201E;Rheinischen Post&#x201C;. Vorher leitete er unter anderem die Redaktion des &#x201E;Weser-Kuriers&#x201C; und war f&#xFC;r den &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; sowie die Nachrichtenagenturen dpa und Reuters t&#xE4;tig.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ex-Mitglied kehrt zur&#xFC;ck&lt;/strong&gt;&#xD;
Dar&#xFC;ber hinaus gab es im Presserat einen weiteren Wechsel: Der rechtspolitische Korrespondent des &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;, Jost M&#xFC;ller-Neuhof, kehrt im Auftrag des Deutschen Journalisten-Verbands als Mitglied zur&#xFC;ck und ersetzt die Redakteurin des &#x201E;Neuen Deutschlands&#x201C;, Negin Behkam, die nach drei Jahren ausscheidet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Presserat ist das Gremium der freiwilligen Selbstkontrolle der Presse. Er wacht &#xFC;ber die Einhaltung des Pressekodex. Dieses Regelwerk hat sich die deutsche Medienlandschaft selbst gegeben. Er wird von den Verlegerverb&#xE4;nden BDZV und MVFP sowie den Journalismus-Gewerkschaften DJV und DJU getragen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Moritz D&#xF6;bler &#xFC;bernimmt eine zentrale Rolle in der freiwilligen Selbstkontrolle der deutschen Presse. Au&#xDF;erdem gibt es eine weitere Personalie.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/chefredakteur-der-rheinischen-post-wird-sprecher-des-presserats-977586/</link></item><item id="977579"><title>&#x201E;Niemand wird sagen, es gibt zu viel Medienjournalismus&#x201C; &#x2013; Wie sich das &#x201E;medium magazin&#x201C; als Digitalangebot neu erfindet</title><pubDate>1773812150</pubDate><description>Berlin &#x2013; &#x201E;Wir mussten oft Themen vorbeiziehen lassen, bei denen ich mir gew&#xFC;nscht h&#xE4;tte, wir h&#xE4;tten mit unserem Angang da sein k&#xF6;nnen&#x201C;, sagt Frederik von Castell, seit Anfang 2024 Chefredakteur des &lt;link http://mediummagazin.de _blank&gt;&#x201E;medium magazins&#x201C;&lt;/link&gt;, das wie newsroom.de zum Medienfachverlag Oberauer geh&#xF6;rt. Seit 40&#x202F; Jahren begleitet das Magazin Medienschaffende in Deutschland &#x2013; bisher vor allem als gedrucktes Heft. Print gibt es in reduzierter Form zwar auch weiterhin, doch k&#xFC;nftig versteht sich das &#x201E;medium magazin&#x201C; auch als Digitalangebot, das nun t&#xE4;glich investigative Recherchen, Praxistipps und neue Perspektiven auf den Journalismus ver&#xF6;ffentlichen will. &#x201E;Zu viel in unserer Branche bleibt, wenn &#xFC;berhaupt, oberfl&#xE4;chlich besprochen&#x201C;, sagt Frederik von Castell. Im Interview erz&#xE4;hlt er auch, welche Rolle Print k&#xFC;nftig noch spielt und warum es kein E&#x2011;Paper mehr gibt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Das &#x201E;medium magazin&#x201C; war bisher vor allem ein Printmagazin. Nun richtet Ihr Euch als Digital-Magazin neu aus. Damit seid Ihr nicht gerade ein &#x201E;Early Adopter&#x201C;. Warum genau jetzt dieser Schritt?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Frederik von Castell:&#xA0;&lt;/em&gt;Zuallererst: Print lebt! Unser Magazin hat einen hohen Wert und bietet etwas, auf das wir stolz sein k&#xF6;nnen: Wir machen Journalismus f&#xFC;r Journalistinnen und Journalisten, f&#xFC;r die Community. Das wollen wir auch bleiben. Aber als ich 2024 beim &#x201E;medium magazin&#x201C; losgelegt habe, wussten wir auch alle: Wir wollen viel mehr sein. Es passt nicht mehr zu den W&#xFC;nschen unserer Abonnentinnen und Abonnenten, zu unserem Anspruch als Redaktion, alle zwei, drei Monate zu erscheinen. Wir mussten oft Themen vorbeiziehen lassen, bei denen ich mir gew&#xFC;nscht h&#xE4;tte, wir h&#xE4;tten mit unserem Angang da sein k&#xF6;nnen: Probleme nicht nur klar benennen, sondern helfen, L&#xF6;sungen zu finden. Im Handwerk, im Umgang miteinander. Diese L&#xFC;cke sehe ich im Medienjournalismus oft. Und wir wollen helfen, sie zu schlie&#xDF;en.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Was wird anders und wie &#xE4;ndert sich dadurch Eure Arbeitsweise?&lt;/strong&gt;&#xD;
Wir sind und bleiben eine kleine, aber agile Redaktion, die von der Zusammenarbeit mit hervorragenden Autorinnen und Autoren aus der Branche lebt. Von Impulsen aus der Community, tief recherchierten Storys freier Journalistinnen und Journalisten, von Praxis-Tipps und Werkstatt-Einblicken mit und von denen, die Journalismus nicht nur gut, sondern besser machen wollen.&#xD;
Klar ist das eine Umstellung: Jeden Tag zu sehen, wo wir uns einbringen wollen und m&#xFC;ssen. Ich freue mich deshalb, dass wir ein super ausbalanciertes Team sind: Mit Olivia Samnick, die uns schon seit eineinhalb Jahren verst&#xE4;rkt, und Senta Krasser, die l&#xE4;nger f&#xFC;r das &#x201E;medium magazin&#x201C; berichtet, als ich &#xFC;berhaupt im Beruf bin, packen wir das an. Weil wir uns alle gut kennen und eine gemeinsame Idee vom neuen &#x201E;medium magazin&#x201C; haben, die auch Annette Milz als unsere Herausgeberin tatkr&#xE4;ftig unterst&#xFC;tzt, freuen wir uns, dass es nun losgeht. Und wenn nicht alles gleich funktioniert, greift mein Lieblingssatz: &#x201E;Lob tut gut, Kritik bringt uns weiter.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Was f&#xFC;r Beitr&#xE4;ge k&#xF6;nnen wir erwarten? Hintergrundst&#xFC;cke? Nutzwertgeschichten? Oder wollt Ihr mit Euren Themen auch selbst Agenda-Setting betreiben?&lt;/strong&gt;&#xD;
Wir haben drei S&#xE4;ulen: Praxiswissen, fundierte Meinungen und exklusive Hintergrundrecherchen. Von der investigativen Recherche bis zum Feature mit praktischem Know-how geht unser ganzes Spektrum. Und bei Themen, von denen wir wissen: Das tut jetzt einigen weh, das knallt jetzt &#x2026; Ja, die setzen wir bewusst, wenn es n&#xF6;tig wird. Das haben wir auch in den vergangenen Jahren gemacht, etwa beim Thema befristete Vertr&#xE4;ge f&#xFC;r vor allem junge Frauen in der Branche. Das war und ist ein Skandal. Das nenne ich bewusst so.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gleichzeitig sind wir immer auf der Suche nach neuen Perspektiven und konstruktiven Ideen f&#xFC;r die Zukunft des Berufs, auch mit unseren Auszeichnungen: Mit den &#x201E;Journalist:innen des Jahres&#x201C;, den &#x201E;Top 30 bis 30&#x201C; und den &#x201E;Hidden Stars&#x201C; wollen wir weiter regelm&#xE4;&#xDF;ig starke Zeichen f&#xFC;r guten, vielseitigen und zukunftsweisenden Journalismus setzen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie wollt Ihr Euch von anderen Online-Medienseiten unterscheiden?&lt;/strong&gt;&#xD;
Nennen wir die Kinder beim Namen. Ob unsere Angebote im Haus wie ihr bei turi2, &#x201E;Kress Pro&#x201C;, &#x201E;Meedia&#x201C; oder andere Online-Medienseiten wie &#x201E;Medieninsider&#x201C;, &#x201E;DWDL&#x201C;, &#x201E;&#xDC;bermedien&#x201C; &#x2013; dort habe ich ja selbst zuvor gearbeitet &#x2013; oder die verbliebenen &#xF6;ffentlich-rechtlichen Formate und Medienredakteurinnen und -redakteure in den Verlagen: Niemand wird sagen, es gibt zu viel Medienjournalismus, im Gegenteil. Der Schmerz ist meiner Erfahrung nach &#xFC;berall: Es gibt nicht genug. Zu viel in unserer Branche bleibt, wenn &#xFC;berhaupt, oberfl&#xE4;chlich besprochen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Aber ganz unbescheiden w&#xFC;rde ich sagen: Praxis und Handwerk, da haben wir mit unseren Formaten und Autorinnen und Autoren und nicht zuletzt durch die enge Zusammenarbeit mit unserer &#x201E;Journalisten-Werkstatt&#x201C; echten Mehrwert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ihr setzt auf ein Abo-Modell. Wie sieht das aus und wie ist die Mischung zwischen freien Artikeln und Beitr&#xE4;gen hinter der Paywall?&lt;/strong&gt;&#xD;
Journalismus kostet Geld, wir machen Journalismus f&#xFC;r eine spezielle Zielgruppe. Deshalb werden die meisten Inhalte hinter der Paywall stehen. Ich bin dem Verlag aber sehr dankbar, dass wir gro&#xDF;es Vertrauen in unsere Arbeit als Redaktion sp&#xFC;ren und mit einem sehr fairen Angebot starten d&#xFC;rfen: Das Digital-Abo kostet im Jahrespreis 100&#x202F;Euro, das sind keine zehn Euro im Monat. F&#xFC;r Studis und Volos sind es sogar nur 60&#x202F;Euro, also 5&#x202F;Euro im Monat umgerechnet. Wer das volle Paket mit dem gedruckten Heft haben m&#xF6;chte, liegt bei 150&#x202F;Euro, 80&#x202F;Euro sind es f&#xFC;r den Nachwuchs.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ein Print-Magazin gibt es auch weiterhin, es kommt aber nur noch viermal im Jahr. Ist das dann ein Best-of-ausgedrucktes-Internet, was vorher alles schon online stand?&lt;/strong&gt;&#xD;
Nein, nat&#xFC;rlich nicht. Wir sind jetzt vor allem eine Redaktion, die unabh&#xE4;ngig von Produktionsterminen Themen sucht, findet, vergibt und annimmt. Wir werden vier-, f&#xFC;nfmal mehr &#x201E;medium magazin&#x201C;-Artikel im Jahr haben als zuvor. Der gr&#xF6;&#xDF;ere Teil ist also online.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Print-Ausgaben fokussieren wir voll und ganz auf die St&#xE4;rke, gro&#xDF;e Themen aus verschiedenen Perspektiven auszuleuchten. Wir wollen das auch noch st&#xE4;rker mit der &#x201E;Journalisten-Werkstatt&#x201C; verkn&#xFC;pfen, so wie in der aktuellen Ausgabe: Alles dreht sich um den Umbruch, den die gesamte Branche gerade sp&#xFC;rt. Und die &#x201E;Werkstatt&#x201C; zu besserem Workflow mit KI geht genau da mit rein.&#xD;
Ob eine Story dann vor dem Heft auch schon online l&#xE4;uft, entscheiden wir nach Kriterien wie Exklusivit&#xE4;t und Aktualit&#xE4;t. Da legen wir uns keine k&#xFC;nstlichen Zw&#xE4;nge auf.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ein E-Paper gibt es k&#xFC;nftig gar nicht mehr. Warum?&lt;/strong&gt;&#xD;
Ja, auf meinen ausdr&#xFC;cklichen Wunsch. Wir machen ein Print-Magazin, das einen hohen Anspruch hat. Und wir machen ein Online-Magazin, das einen genauso hohen Anspruch hat, aber andere formatspezifische Features erlaubt als ein Magazin mit festem Seitenaufbau. Das E-Paper hat dazwischen keinen Platz, keine Funktion, keinen Sinn. Niemand wird es vermissen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur Wahrheit geh&#xF6;rt aber auch: Das &#x201E;medium magazin&#x201C; wird seit Jahren viel mehr gelesen als gekauft. Unsere E-Paper-PDFs in Kombination mit Share-Funktionen und ein wenig Skrupellosigkeit des einen oder der anderen haben uns das Leben nicht leichter gemacht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Kannst Du Dir f&#xFC;r die Zukunft auch ein &#x201E;medium magazin&#x201C; ohne gedrucktes Heft vorstellen?&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Frage ist, ob ich das will. Ich bin als prim&#xE4;r digital arbeitender Journalist hierher gekommen. Aber man muss es einfach lieben, so ein Magazin machen zu d&#xFC;rfen. Und solange andere Menschen es weiterhin lieben, das &#x201E;medium magazin&#x201C; auch gedruckt zu lesen, stellt sich die Frage f&#xFC;r mich nicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Interviewer und Interviewter kennen sich und duzen sich daher auch im Interview.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Chefredakteur Frederik von Castell erkl&#xE4;rt, wie das &#x201E;medium magazin&#x201C; k&#xFC;nftig t&#xE4;glich recherchiert, Print weiterf&#xFC;hrt und das E&#x2011;Paper abschafft.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/niemand-wird-sagen-es-gibt-zu-viel-medienjournalismus-wie-sich-das-medium-magazin-a/</link></item><item id="977578"><title>Redakteur Digitales Design und Daten-Visualisierung in Hannover gesucht</title><pubDate>1773808404</pubDate><description>Hannover&#xA0;&#x2013; Madsack sucht einen Redakteur&#xA0;(w/m)&#xA0;Digitales Design und Daten-Visualisierung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Entwicklung und Umsetzung von digitalem Storytelling f&#xFC;r eine attraktive und verst&#xE4;ndliche Pr&#xE4;sentation journalistischer Recherchen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Fr&#xFC;he Einbindung in Rechercheteams zur Gestaltung der passenden Dramaturgie (Text, Motion Design, Bild, Video, Datenvisualisierung)&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Eigenst&#xE4;ndige Umsetzung von Motion-Design- und Datenvisualisierungsformaten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Technische Umsetzung digitaler Projekte sowie Zusammenarbeit mit Entwicklerinnen und Entwicklern, z. B. &#xFC;ber Plattformen wie GitHub&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Koordination und Beauftragung freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Pflege des Netzwerks&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber haben Erfahrung in Digitalem Design, Daten-Visualisierung und digitalem Storytelling&#xA0;und bereits im redaktionellen Bereich gearbeitet.&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-dmw-digitales-design-und-daten-visualisierung-559921/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber haben Erfahrung in Digitalem Design, Daten-Visualisierung und digitalem Storytelling.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/redakteur-digitales-design-und-daten-visualisierung-in-hannover-gesucht-977578/</link></item><item id="977577"><title>&#x201E;K&#xF6;lner Recherchepreis&#x201C; geht in neue Runde</title><pubDate>1773807862</pubDate><description>K&#xF6;ln&#xA0;&#x2013; Der&#xA0;&#x201E;K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger&#x201C;&#xA0;schreibt erneut den bundesweiten &lt;link http://koelner-recherchepreis.de/bewerbung/bewerbung-abgeben _blank&gt;&#x201E;K&#xF6;lner Recherchepreis&#x201C;&lt;/link&gt; aus. Die Auszeichnung richtet sich an Journalistinnen und Journalisten bis einschlie&#xDF;lich 35 Jahre und wird in Kooperation mit der&#xA0;Lingen-Stiftung&#xA0;vergeben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ziel des Preises ist es, Nachwuchstalente zu f&#xF6;rdern, die sich klassischen journalistischen Grunds&#xE4;tzen und insbesondere gr&#xFC;ndlicher Recherche verpflichtet f&#xFC;hlen. Zugleich soll der Preis die Bedeutung von Qualit&#xE4;tsjournalismus im Lokal- und Regionalbereich st&#xE4;rken.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Eingereicht werden k&#xF6;nnen Beitr&#xE4;ge, die zwischen dem 1. Mai 2025 und dem 30. Juni 2026 in einer deutschen Lokal- oder Regionalzeitung oder auf einer unabh&#xE4;ngigen journalistischen Onlineplattform ver&#xF6;ffentlicht wurden. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2026.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Vergeben werden ein dritter Preis (3.000 Euro), ein zweiter Preis (5.000 Euro) sowie ein Hauptpreis in H&#xF6;he von 7.000 Euro. Die Verleihung ist f&#xFC;r November 2026 in K&#xF6;ln geplant.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xDC;ber die Auszeichnungen entscheidet eine f&#xFC;nfk&#xF6;pfige Jury unter Vorsitz von&#xA0;Joachim Frank. Weitere Mitglieder sind unter anderem&#xA0;Annette Binninger&#xA0;und&#xA0;Friedrich Roeingh.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://koelner-recherchepreis.de/bewerbung/bewerbung-abgeben _blank&gt;Zum Preis&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Die Website&#xA0;&lt;link http://www.journalistenpreise.de./ _blank&gt;www.journalistenpreise.de&lt;/link&gt;&#xA0;gibt Auskunft &#xFC;ber mehr als 500 Journalistenpreise und Stipendien. Der n&#xE4;chste kostenlose Newsletter erscheint Anfang April.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;georg.taitl@oberauer.com.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der &#x201E;K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger&#x201C; sucht erneut preisw&#xFC;rdige Recherchen aus dem Lokaljournalismus. Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten k&#xF6;nnen ihre Arbeiten noch bis Ende Juni einreichen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/koelner-recherchepreis-geht-in-neue-runde-977577/</link></item><item id="977576"><title>Bundeszentrale f&#xFC;r politische Bildung: Daniel Kraft geht </title><pubDate>1773806328</pubDate><description>&lt;div&gt;Bonn &#x2013;&#xA0;Daniel Kraft, seit mehr als 17 Jahren Leiter der Stabsstelle Kommunikation und Pressesprecher, verl&#xE4;sst die BPB. Er wechselt im April zur Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen nach D&#xFC;sseldorf, das berichtet der &lt;link http://www.prreport.de/singlenews/uid-977495/bundeszentrale-fuer-politische-bildung-daniel-kraft-geht/#a977495 _blank&gt;PR Report&lt;/link&gt;.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;Er wird bei seinem neuen Arbeitgeber Abteilungsdirektor Kommunikation. Die &#xF6;ffentlich-rechtliche Stiftung hat den gesetzlichen Auftrag, die Geschichte von Nordrhein-Westfalen zu vermitteln. Derzeit entsteht am D&#xFC;sseldorfer Rheinufer ein zeitgeschichtliches Museum zur Landesgeschichte. &#x201E;Ich darf zusammen mit dem neuen Pr&#xE4;sidenten des Hauses, Basil Kerski, daran mitwirken, die neue Dauerausstellung bis 2030 fertigzustellen &#x2013; und die vielen (Demokratie-)Geschichten und Menschen in NRW sichtbar zu machen&#x201C;, sagt Kraft &#xFC;ber seine Hauptaufgabe dort.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsTitle clearfix"&gt;Der 52-J&#xE4;hrige ist seit 2009 Leiter der Stabsstelle Kommunikation und Pressesprecher der Bundeszentrale f&#xFC;r politische Bildung. Auf dieser Position verantwortet Kraft die Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit, das Marketing, die interne Kommunikation sowie das Fundraising. Dabei begleitete Kraft viele Jahre lang BPB-Pr&#xE4;sident Thomas Kr&#xFC;ger, der im vergangenen Jahr in den Ruhestand gegangen ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Vor seinem Wechsel zur BPB war Kraft bis zum Jahr 2005 Studienhausleiter des Br&#xFC;cke-Most-Zentrums der Br&#xFC;cke/Most-Stiftung zur F&#xF6;rderung der deutsch-tschechischen Verst&#xE4;ndigung und Zusammenarbeit in Dresden und Prag.&#xD;
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&#x201E;Ich habe keinen Journalisten namentlich angegriffen, sondern eine Werbeform im Podcast, die ich nicht f&#xFC;r ehrenhaft, sondern f&#xFC;r ehrenr&#xFC;hrig halte&#x201C;, schreibt Steingart bei X. Namentlich genannt hatte er Rosenfeld und Alexander zwar nicht, hatte aber geschrieben: &#x201E;Renommierte Journalisten lesen in ihren Podcasts Reklametexte vor.&#x201C; In der Statistik firmiere das unter &#x201E;Publizistik&#x201C;, &#x201E;ehrlicher w&#xE4;re die Umbuchung zur Prostitution&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Steingart sieht die Trennung von Redaktion und Werbung verletzt. Wenn ein &#x201E;Journalist gegen Bezahlung dem Werbekunden seine Stimme leiht, wird ein Vertrauenstransfer versucht. Das finde ich nicht modern, sondern klebrig&#x201C;, so Steingart. Der &#x201E;Vorleser/ehemals Journalist&#x201C; sollte offenlegen, &#x201E;wie viel Geld er daf&#xFC;r bekommen hat&#x201C;, fordert Steingart.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Nach Kritik von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander bekr&#xE4;ftigt Gabor Steingart seine Aussagen zu Host-Read-Ads und weist den Vorwurf pers&#xF6;nlicher Angriffe zur&#xFC;ck.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/steingart-verteidigt-prostitutions-vergleich-im-podcast-streit-977575/</link></item><item id="977574"><title>&#x201E;Monitor&#x201C;-Moderator Georg Restle geht nach Nairobi</title><pubDate>1773804718</pubDate><description>K&#xF6;ln&#xA0;&#x2013; Der WDR-Journalist Georg Restle wird zum 1. Juni 2026 Leiter des crossmedialen ARD-Studios Nairobi. Der 60-J&#xE4;hrige folgt auf Antje Diekhans, die schon seit August 2025 gemeinsam mit Juliane Fliegenschmidt die WDR-Auslandsabteilung in K&#xF6;ln leitet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Restle ist seit 2012 Redaktionsleiter und Moderator des ARD-Politmagazins &#x201E;Monitor&#x201C;. Am 26. M&#xE4;rz 2026 wird er die Sendung im Ersten zum letzten Mal moderieren. &#xDC;ber seine Nachfolge will der WDR zu einem sp&#xE4;teren Zeitpunkt informieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
WDR-Chefredakteurin Ellen Ehni w&#xFC;rdigte Restle als Vertreter eines &#x201E;hintergr&#xFC;ndigen und kritischen Journalismus mit R&#xFC;ckgrat&#x201C;. Er habe bei &#x201E;Monitor&#x201C; gro&#xDF;e Zusammenh&#xE4;nge aufgezeigt und Themen beleuchtet, die in der &#xF6;ffentlichen Debatte mehr Aufmerksamkeit verdienten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Restle war bereits mehrfach als Auslandskorrespondent im Einsatz, unter anderem in der Ukraine nach Beginn des russischen Angriffskrieges 2022 sowie von 2010 bis 2012 als Korrespondent in Moskau. Zudem &#xFC;bernahm er wiederholt Studiovertretungen, etwa in Warschau und Nairobi.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu seiner neuen Aufgabe erkl&#xE4;rte Restle, er wolle die Berichterstattung aus afrikanischen L&#xE4;ndern st&#xE4;rken und Themen wie Geopolitik, Migration und Rohstoffkonflikte einem deutschen Publikum n&#xE4;herbringen.&#xD;
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&lt;strong&gt;Zur Person&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Georg Restle studierte Rechtswissenschaften in Freiburg und Internationales Recht in London. Nach seinem Volontariat beim WDR war er f&#xFC;r den WDR und die ARD als Autor von Filmen und Magazinbeitr&#xE4;gen t&#xE4;tig. Im Jahr 2000 wurde er Redakteur beim WDR-Politikmagazin "Monitor", 2007 dessen stellv. Redaktionsleiter. 2012 &#xFC;bernahm er die Redaktionsleitung und die Moderation. Unter seiner Leitung entwickelte sich Monitor von der linearen Sendung auch zur digitalen Marke. Im Jahr 2020 erhielt er stellvertretend f&#xFC;r die Monitor-Redaktion den Grimme-Preis in der Kategorie &#x201E;Besondere journalistische Leistung&#x201C;.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Restle ist als Moderator des ARD-Politmagazins bekannt, war aber bereits als Auslandskorrespondent t&#xE4;tig. Was er nun genau machen will.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/monitor-moderator-georg-restle-geht-nach-nairobi-977574/</link></item><item id="977572"><title>Elke Heidenreich startet neue Kolumne in der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;</title><pubDate>1773753808</pubDate><description>M&#xFC;nchen&#xA0;&#x2013; Die Autorin und Literaturkritikerin Elke Heidenreich schreibt seit dem 13. M&#xE4;rz eine neue w&#xF6;chentliche Kolumne in der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;. Die Reihe tr&#xE4;gt den Titel &#x201E;Heidenreichs Fundst&#xFC;cke&#x201C;.&#xD;
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Im Zentrum der Texte stehen Gegenst&#xE4;nde, die Heidenreich beim Aufr&#xE4;umen oder zuf&#xE4;lligen St&#xF6;bern wiederentdeckt. Diese dienen als Ausgangspunkt f&#xFC;r pers&#xF6;nliche Erinnerungen, Beobachtungen und Gedanken zur Gegenwart. Die Beitr&#xE4;ge haben eine L&#xE4;nge von rund 2.000 Zeichen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Angaben der Redaktion kn&#xFC;pft die Kolumne thematisch an Heidenreichs Buch &#x201E;Altern&#x201C; an, das sich mehr als eine Million Mal verkauft hat.&#xD;
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Heidenreich erkl&#xE4;rte, sie wolle den Leserinnen und Lesern &#x201E;die sch&#xF6;nsten Fundst&#xFC;cke an dummen S&#xE4;tzen, seltsamen Ereignissen und kuriosen Dingen&#x201C; aus ihrem Leben zug&#xE4;nglich machen.&#xD;
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Auch aus Sicht der Redaktion erweitert die neue Reihe das publizistische Angebot im Feuilleton. Ressortleiterin Sara Peschke betonte, Heidenreich verbinde Erfahrung mit Leichtigkeit und spreche mit ihren Texten Leserinnen und Leser unterschiedlicher Generationen an.&#xD;
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Pascal Biedenweg, Digitalchef der &#x201E;Berliner Morgenpost&#x201C; und von FUNKE Medien Berlin, berichtet dort aus dem redaktionellen Alltag. Anhand konkreter Beispiele, Fehler und Learnings zeigt er, wie eine pers&#xF6;nliche Tonalit&#xE4;t die Leserbindung st&#xE4;rkt, ohne journalistische Standards zu verw&#xE4;ssern. Ein Newsletter ohne Haltung sei kein journalistisches Produkt, sondern lediglich ein Verteiler, so die These.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das zweit&#xE4;gige Programm umfasst zudem Medientouren, Panels, Sessions und Workshops. Themen reichen von Karrierewegen im Journalismus &#xFC;ber den Umgang mit &#x201E;KI-Fatigue&#x201C; bis hin zu Nachhaltigkeit als Berichterstattungsschwerpunkt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Am 23. April stehen unter anderem Besuche bei Medienh&#xE4;usern wie der &#x201E;Berliner Morgenpost&#x201C;, der &#x201E;Zeit&#x201C; und Media Pioneer auf dem Programm. Am 24. April folgt das Konferenzprogramm in der Kulturbrauerei.&#xD;
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F&#xFC;r Studierende, Volont&#xE4;rinnen und Volont&#xE4;re sowie Trainees ist die Teilnahme kostenlos.&#xD;
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&lt;link http://medien-camp.com _blank&gt;Zum&#xA0;Medien Camp&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Beim Medien Camp 2026 in Berlin am 23. und 24. April zeigt Pascal Biedenweg, wie Newsletter wieder st&#xE4;rker zur journalistischen Marke beitragen k&#xF6;nnen. Im Fokus stehen pers&#xF6;nliche Tonalit&#xE4;t und klare Haltung. Was noch am Programm steht.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/warum-newsletter-wieder-haltung-brauchen-977567/</link></item><item id="977564"><title>Bernadette Frech schreibt f&#xFC;r &#x201E;Focus&#x201C;</title><pubDate>1773732591</pubDate><description>M&#xFC;nchen&#xA0;&#x2013; Chefredakteur Georg Meck hat sich Verst&#xE4;rkung aus &#xD6;sterreich geholt: Bernadette Frech schreibt k&#xFC;nftig in der Karrierekolumne des Magazins &#x201E;Focus&#x201C;.&#xD;
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In ihrem ersten Beitrag widmet sie sich der &#x201E;Epidemie der einsamen M&#xE4;nner&#x201C;, die sie als Befindlichkeit von High-Performern beschreibt, auch &#x201E;Erfolgsw&#xF6;lfe&#x201C; genannt.&#xD;
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Frech verbindet Gesundheits- und Wirtschaftswissen. Sie ist Startup-Beauftragte des &#xF6;sterreichischen Wirtschaftsministeriums sowie CEO des Instituts Instahelp und tr&#xE4;gt den Titel &#x201E;Mental Health als Gamechanger in Unternehmen&#x201C;.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mit Bernaette Frech holt sich das Magazin eine neue Stimme f&#xFC;r seine Karrierekolumne. Die &#xD6;sterreicherin beleuchtet wirtschaftliche Themen aus einer anderen Perspektive.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/bernadette-frech-schreibt-fuer-focus-977564/</link></item><item id="977561"><title>&#x201E;Abendblatt&#x201C; trauert um Hans-Joachim N&#xF6;h</title><pubDate>1773721924</pubDate><description>Hamburg&#xA0;&#x2013; Das &#x201E;Hamburger Abendblatt&#x201C; trauert um seinen langj&#xE4;hrigen Journalisten Hans-Joachim N&#xF6;h. Er starb am 1. M&#xE4;rz, 17 Tage vor seinem 66. Geburtstag, nach einer Krebserkrankung.&#xD;
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N&#xF6;h war viele Jahre Mitglied der Chefredaktion. In der Redaktion galt er als besonders pr&#xE4;ziser Arbeiter und erhielt den Spitznamen &#x201E;Dr. Text&#x201C;. Er pr&#xFC;fte Manuskripte akribisch, korrigierte sprachliche Feinheiten und legte gro&#xDF;en Wert auf Genauigkeit in der Berichterstattung.&#xD;
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Seine journalistische Laufbahn f&#xFC;hrte ihn unter anderem zur &#x201E;Welt am Sonntag&#x201C;. Nach einem Studium der Geschichte und Politikwissenschaft arbeitete er zun&#xE4;chst in M&#xFC;nster und Flensburg und entwickelte sich fr&#xFC;h zum Experten f&#xFC;r Bildungs- und Gesundheitsthemen.&#xD;
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Kollegen heben hervor, dass N&#xF6;h nicht nur gro&#xDF;en Wert auf korrekte Sprache legte, sondern vor allem auf verl&#xE4;ssliche Fakten. Texte, die er bearbeitete, gewannen dadurch an Qualit&#xE4;t, einige wurden sp&#xE4;ter ausgezeichnet.&#xD;
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Neben seiner journalistischen Arbeit galt seine enge Verbundenheit seiner Familie, die f&#xFC;r ihn eine zentrale Rolle spielte.&#xD;
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Er folgt auf Silke Hasselmann, die den Programmen weiterhin als freie Autorin verbunden bleibt.&#xD;
Pfeiffer wurde 1997 in Wittenberg geboren. In Rostock arbeitete er als Redakteur und Moderator beim freien Radio LOHRO. Nach einem Studium der Politikwissenschaft in Bremen war er als Reporter und Autor bei Radio Bremen t&#xE4;tig. Zudem wirkte er an verschiedenen Formaten und Produktionen von Deutschlandradio und NDR mit.&#xD;
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Antworten auf diese Fragen will der &lt;link http://www.publishing-congress.com/tickets/?utm_source=doej&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=epc26_allgemein02_de_eventnewsletter _blank&gt;European Publishing Congress&lt;/link&gt; 2026 liefern. Die Konferenz findet am 17. und 18. Juni im Palais Nieder&#xF6;sterreich in Wien statt. F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte aus Medienunternehmen in ganz Europa pr&#xE4;sentieren dort Beispiele aus der Praxis und Strategien f&#xFC;r den Umgang mit KI.&#xD;
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Ein Schwerpunkt liegt auf Newslettern. Pascal Biedenweg, Digitalchef bei FUNKE Medien Berlin und der &#x201E;Berliner Morgenpost&#x201C;, berichtet &#xFC;ber Erfahrungen aus dem redaktionellen Alltag. KI k&#xF6;nne Newsletter zwar schneller schreiben als jede Redaktion, doch ohne erkennbare Haltung werde aus einem Newsletter lediglich ein effizient produzierter, aber austauschbarer Verteiler. &#x201E;Ein KI-Text ist noch lange keine publizistische Stimme und er &#xFC;bernimmt auch keine Verantwortung&#x201C;, sagt Biedenweg. Anhand konkreter Beispiele, Fehler und Learnings zeigt er, wie eine klare publizistische Haltung im Newsletter zum strategischen Vorteil werden kann.&#xD;
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Zu den weiteren angek&#xFC;ndigten Themen geh&#xF6;rt etwa der m&#xF6;gliche Wandel von Erl&#xF6;smodellen durch K&#xFC;nstliche Intelligenz. Die US-Trendscout Ulrike Langer spricht &#xFC;ber den &#x201E;KI-Revenue-Shift&#x201C; und die Rolle von Lizenzdeals zwischen Medienh&#xE4;usern und Technologieunternehmen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch organisatorische Fragen stehen im Fokus. Laura Seiffe, KI-Projektmanagerin bei der ZEIT Verlagsgruppe, will zeigen, wie Medienunternehmen sich strukturell zu &#x201E;KI-f&#xE4;higen&#x201C; Organisationen entwickeln k&#xF6;nnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Einen Einblick in den Umgang mit KI in einem regionalen Medienhaus gibt Lena Leibetseder, Head of Digital Publishing bei Russmedia in &#xD6;sterreich. Sie stellt den zweigleisigen KI-Ansatz ihres Unternehmens vor.&#xD;
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Der Kongress richtet sich an F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte aus Medienh&#xE4;usern, die Orientierung f&#xFC;r ihre strategische Arbeit und den praktischen Einsatz von KI suchen.&#xD;
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&lt;link http://www.publishing-congress.com/tickets/?utm_source=doej&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=epc26_allgemein02_de_eventnewsletter _blank&gt;Zum Kongress&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Geboten wird unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Verg&#xFC;tung in Anlehnung an die Tarifs&#xE4;tze des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) f&#xFC;r Volont&#xE4;re&lt;/li&gt; &lt;li&gt;qualifizierte Ausbildung, einschlie&#xDF;lich volontariatsbegleitender Schulungen und Hospitanzen, ausgezeichnet vom Bundesverband Hochschulkommunikation im Jahr 2019&lt;/li&gt; &lt;li&gt;selbstst&#xE4;ndige Arbeit in einem engagierten Team von Kommunikationsprofis&lt;/li&gt; &lt;li&gt;grunds&#xE4;tzliche M&#xF6;glichkeit zum mobilen Arbeiten&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber bringen&#xA0;erste belegbare Erfahrungen im Bereich Social Media, Online-Kommunikation, Journalismus oder PR (z. B. Instagram, Blog, Podcast, Online-Artikel)&#xA0;mit.&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-praktika-volontariate-trainees-7/volontaerin-mwd-in-der-hochschulkommunikation-schwerpunkt-social-media-560003/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Die sogenannte &#x201E;Seitenwende&#x201C; gilt als medienhistorischer Schritt: Erstmals habe eine &#xFC;berregionale Tageszeitung ihre gedruckte Tagesausgabe vollst&#xE4;ndig eingestellt und durch ein digitales E-Paper ersetzt. Urspr&#xFC;nglich hatte die Redaktion erwartet, rund 70 Prozent der Abonnentinnen und Abonnenten halten zu k&#xF6;nnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ausgehend von knapp 14.600 Print-Abos im Oktober 2025 nutzten damit fast neun von zehn Leserinnen und Lesern weiterhin ein Angebot der Zeitung. Rund 70 Prozent entschieden sich f&#xFC;r ein Kombi-Abo aus digitaler Tagesausgabe und der weiterhin gedruckten w&#xF6;chentlichen Ausgabe &#x201E;wochentaz&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
taz-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Andreas Marggraf sprach von einem Erfolg des Transformationskurses. Die hohe Quote zeige, dass viele Leserinnen und Leser der Zeitung vertrauten und den Wandel unterst&#xFC;tzten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Chefredakteurin Katrin Gottschalk verwies darauf, dass unabh&#xE4;ngiger Journalismus zukunftsf&#xE4;hig bleibe, wenn er von einer solidarischen Community getragen werde. Die Reichweite der taz sei derzeit so hoch wie noch nie.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Der MDR muss bis Ende 2028 bereits 160 Mio. Euro einsparen. Sollte die Anpassung des Rundfunkbeitrags weiter ausbleiben, k&#xE4;men weitere 60 Mio. Euro hinzu. Selbst bei einer Erh&#xF6;hung auf 18,64 Euro ab 2027 w&#xFC;rde der Fehlbetrag noch um 30 Mio. Euro steigen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;So bedauerlich es im Einzelfall ist, aber wir m&#xFC;ssen uns programmlich st&#xE4;rker fokussieren und digitaler ausrichten, um auch j&#xFC;ngere Zielgruppen verst&#xE4;rkt zu erreichen&#x201C;, sagte Ludwig. Dabei bleibe die &#x201E;Regionalit&#xE4;t unsere absolute Grundlage&#x201C;. Daher kommt das eingestellte Bergsteiger-Magazin &#x201E;Biwak&#x201C; auf Wunsch des Publikums im Sommer zur&#xFC;ck ins Programm, bekommt aber einen regionalen Fokus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ludwig &#xE4;u&#xDF;erte sich auch zu einem m&#xF6;glichen Szenario nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, bei dem die AfD die Regierung &#xFC;bernehmen und den MDR-Staatsvertrag k&#xFC;ndigen k&#xF6;nnte. Ihm sei unklar, was die Partei veranlasse, &#x201E;so radikal vorzugehen und damit die Axt an einen Grundstein der Demokratie zu legen&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dennoch gelte f&#xFC;r den MDR: &#x201E;Wir m&#xFC;ssen unseren Job machen und ausgewogen berichten.&#x201C; Ludwig r&#xE4;umte jedoch ein, dass der Sender &#x201E;mit den B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rgern auch noch mehr in den Dialog gehen, ihre Sichtweisen aufgreifen und umgekehrt unsere Arbeit transparent machen&#x201C; m&#xFC;sse. Er sei &#x201E;&#xFC;berzeugt davon, dass wir damit Vertrauen und Bindung weiter st&#xE4;rken, dass die Menschen wissen, was der MDR leistet und was sie an ihrem MDR haben&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Ralf Ludwig bereitet die Belegschaft auf zus&#xE4;tzliche Sparma&#xDF;nahmen vor. Der Sender werde Teile seines Angebots k&#xFC;nftig nicht mehr in der bisherigen Form aufrechterhalten k&#xF6;nnen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/mdr-intendant-kuendigt-weitere-einsparungen-an-977544/</link></item><item id="977541"><title>Erkl&#xE4;ren leicht gemacht: Zehn Schritte zum &#xFC;berzeugenden Erkl&#xE4;rformat</title><pubDate>1773635049</pubDate><description>Berlin &#x2013; Erkl&#xE4;rformate geh&#xF6;ren zu den wichtigsten journalistischen Werkzeugen, wenn es darum geht, komplexe Themen verst&#xE4;ndlich zu machen. Sie greifen ein grundlegendes menschliches Bed&#xFC;rfnis auf: die Welt zu verstehen. Wer Hintergr&#xFC;nde, Zusammenh&#xE4;nge und Folgen nachvollziehen kann, f&#xFC;hlt sich weniger hilflos und ist eher bereit, sich eine eigene Meinung zu bilden oder an Diskussionen teilzunehmen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r Redaktionen bieten solche Formate zudem strategische Vorteile. Gut gemachte Erkl&#xE4;rst&#xFC;cke st&#xE4;rken die Bindung an eine journalistische Marke, weil sie Orientierung geben und &#xFC;ber reine Ereignisberichterstattung hinausgehen, schreibt&#xA0;Nea Matzen in der aktuellen Journalisten-Werkstatt&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/889/erklaeren-leicht-gemacht _blank&gt;&#x201E;Erkl&#xE4;ren leicht gemacht&#x201C;&lt;/link&gt;.&#xA0;Sie k&#xF6;nnen in vielen Formen erscheinen &#x2013; als Video, Grafik, Social-Media-Story, Podcast oder klassischer Text. Oft reichen schon kleine erkl&#xE4;rende Elemente, etwa eine Infobox, eine Chronologie oder eine kurze Visualisierung, um ein Thema einzuordnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zugleich sind viele Erkl&#xE4;rst&#xFC;cke langfristig nutzbar. Als sogenannter Evergreen-Content bleiben sie &#xFC;ber l&#xE4;ngere Zeit relevant und sind &#xFC;ber Suchmaschinen auffindbar. Damit tragen sie auch zur Sichtbarkeit journalistischer Angebote bei. Voraussetzung ist allerdings eine klare Struktur: von der Leitfrage &#xFC;ber Recherche und Storyboard bis zur Produktion. Die folgende Checkliste zeigt, wie Redaktionen Schritt f&#xFC;r Schritt zu einem &#xFC;berzeugenden Erkl&#xE4;rformat kommen:&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Zehn Schritte zum fertigen Erkl&#xE4;rformat&lt;/strong&gt;&#xD;
Erkl&#xE4;rst&#xFC;cke brauchen einen klaren Ablauf. Und so funktioniert er:&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;1. Erz&#xE4;hlidee:&lt;/strong&gt;&#xA0;Entwickeln Sie zuerst eine zielgruppengerechte Leitfrage.&#xD;
&lt;strong&gt;2. Recherche:&lt;/strong&gt;&#xA0;Sammeln Sie Fakten, sortieren Sie sie nach Wichtigkeit, legen Sie ein Rechercheprotokoll mit allen Quellen an.&#xD;
&lt;strong&gt;3. Kernaussagen:&lt;/strong&gt;&#xA0;Formulieren Sie Ihr Rechercheergebnis in wenigen S&#xE4;tzen, die Grundlage f&#xFC;r Ihr Storyboard sind.&#xD;
&lt;strong&gt;4. Textaufbau:&lt;/strong&gt;&#xA0;Legen Sie die logische Abfolge der Sinnabschnitte fest.&#xD;
&lt;strong&gt;5. Visuelle Ebene:&lt;/strong&gt;&#xA0;Planen Sie f&#xFC;r jede S&#xE4;ule mindestens ein passendes Bild oder ein grafisches Element ein. Arbeiten Sie so fr&#xFC;h wie m&#xF6;glich mit einem Grafiker oder einer Grafikerin zusammen, falls Ihr Verlag oder Sender diese Arbeitsteilung erm&#xF6;glicht. Wenn eine Aussage l&#xE4;nger ist, muss der Text von einer Bildfolge oder Animation begleitet werden. Je mehr die Bilder aussagen, desto weniger Text wird gebraucht. Aber Text und Zahlen dienen dazu, Fakten zu etablieren.&#xD;
&lt;strong&gt;6. Fact-Checking:&lt;/strong&gt;&#xA0;Pr&#xFC;fen Sie die Aussagen und die Text-Bild-Stimmigkeit. Nutzen Sie das Vier-Augen-Prinzip.&#xD;
&lt;strong&gt;7. Storyboard:&lt;/strong&gt;&#xA0;Arbeiten Sie mit dem Raster Position, Text, Bildidee, gegebenenfalls Atmo/Musik. Denken Sie bei Videos in Sequenzen; bei Storys und Karussells in Kombinationen aus Bild und Overlay-Text. Passen Sie die Textl&#xE4;ngen an. Je nach Format und Ausspielweg legen Sie den passenden Schnittrhythmus fest sowie die Effekte (zum Beispiel Animation, Zoom, eventuell Schwenks).&#xD;
&lt;strong&gt;8. Feinschliff:&lt;/strong&gt;&#xA0;Lesen Sie den Text laut und passen Sie die Sprache an die Zielgruppe an. Streichen Sie F&#xFC;llw&#xF6;rter, optimieren Sie die &#xDC;berleitungen.&#xD;
&lt;strong&gt;9. Produktion:&lt;/strong&gt;&#xA0;Text- und Bildebene sind untrennbar miteinander verbunden. Jeder Strang tr&#xE4;gt eigene Informationen, nur in der Kombination entsteht ein stimmiges Ganzes. In gro&#xDF;en Redaktionen &#xFC;bernehmen die Profis f&#xFC;r den jeweiligen Bereich diese Aufgaben. Wer diese Ressourcen nicht hat, aktiviert beide Gehirnh&#xE4;lften und l&#xE4;sst das eigene Know-how zusammenflie&#xDF;en.&#xD;
&lt;strong&gt;10. Endabnahme:&lt;/strong&gt;&#xA0;Setzen Sie kluges, gut begr&#xFC;ndetes Feedback um.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Zur Journalisten-Werkstatt&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/889/erklaeren-leicht-gemacht _blank&gt;&#x201E;Erkl&#xE4;ren leicht gemacht&#x201C;&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Wichtige Elemente&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Acht Erz&#xE4;hlformen fu&#x308;r Erkl&#xE4;rvideos&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Planung mit Storyboard&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Tools &amp; Technik&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ausgezeichnete Formate&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&#x201E;Immer wieder Aha-Momente&#x201C;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Erkl&#xE4;ren auf Social Media&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Von der Maus lernen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Checkliste&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&#xDC;ber die Autorin&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Nea Matzen ist Journalistin, Beraterin und Trainerin u. a. fu&#x308;r Erkl&#xE4;rformate, digitales Storytelling, Texten inklusive KI und SEO sowie fu&#x308;r den digitalen Wandel&#xA0;in Redaktionen. Erfahrungen als Autorin von Erkl&#xE4;rstu&#x308;cken hat sie bei der Tagesschau gesammelt.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Warum-Erkl&#xE4;rungen, Visualisierungen und klare Dramaturgie: Erkl&#xE4;rst&#xFC;cke sind eine journalistische Kerndisziplin. Die aktuelle Journalisten-Werkstatt zeigt, wie Redaktionen komplexe Themen strukturiert aufbereiten &#x2013; von der Leitfrage bis zur Endabnahme.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/erklaeren-leicht-gemacht-zehn-schritte-zum-ueberzeugenden-erklaerformat-977541/</link></item><item id="977540"><title>J&#xF6;rg Sch&#xF6;nenborn wechselt vor die Kamera: Neue Rolle bei den &#x201E;Tagesthemen&#x201C;</title><pubDate>1773632759</pubDate><description>Hamburg/K&#xF6;ln&#xA0;&#x2013; J&#xF6;rg Sch&#xF6;nenborn soll k&#xFC;nftig eine gr&#xF6;&#xDF;ere Rolle in der politischen Berichterstattung der ARD &#xFC;bernehmen. Auf Bitte der Intendantinnen und Intendanten des Senderverbunds wird der langj&#xE4;hrige WDR-Programmdirektor seine publizistische T&#xE4;tigkeit ausweiten, wie es in einer Aussendung hei&#xDF;t.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ab Mitte des Jahres wird Sch&#xF6;nenborn das Moderationsteam der &#x201E;Tagesthemen&#x201C; verst&#xE4;rken. Zudem soll er weiterhin Wahlergebnisse und Analysen bei allen Wahlen in der ARD pr&#xE4;sentieren sowie zu den Gastgebern des &#x201E;ARD-Presseclubs&#x201C; am Sonntagmittag geh&#xF6;ren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dar&#xFC;ber hinaus will die ARD den Austausch mit dem Publikum &#xFC;ber ihre digitalen Angebote ausbauen. Sch&#xF6;nenborn soll dort st&#xE4;rker mit Nutzerinnen und Nutzern &#xFC;ber journalistische Arbeit der ARD diskutieren und diese erkl&#xE4;ren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Sch&#xF6;nenborn pr&#xE4;gt seit mehr als zwei Jahrzehnten das Programm der ARD mit Wahlanalysen und Moderationen und geh&#xF6;rt zu den bekanntesten Journalisten des Senderverbunds. Insgesamt ist er seit rund 40 Jahren f&#xFC;r WDR und ARD t&#xE4;tig &#x2013; unter anderem als Journalist, Chefredakteur und Programmdirektor.&#xD;
&#xA0;&#xD;
K&#xFC;nftig will er sich vollst&#xE4;ndig auf journalistische Aufgaben konzentrieren und seine Funktion als Programmdirektor des WDR aufgeben. WDR-Intendantin Katrin Vernau k&#xFC;ndigte an, die Stelle eines zweiten Programmdirektors im Sender auszuschreiben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Ab Mitte des Jahres verst&#xE4;rkt er unter anderem das Moderationsteam der &#x201E;Tagesthemen&#x201C; und konzentriert sich k&#xFC;nftig st&#xE4;rker auf journalistische Aufgaben. Daf&#xFC;r gibt der 61 Jahre alte Journalist seine Position als Programmdirektor beim WDR auf.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/joerg-schoenenborn-uebernimmt-neue-aufgaben-in-der-ard-977540/</link></item><item id="977539"><title>Fehlerkultur im Job: Warum Kritik unverzichtbar ist</title><pubDate>1773630495</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Berlin &#x2013; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Niemand l&#xE4;sst sich gern kontrollieren und bewerten, geschweige denn kritisieren. Es ist schon unangenehm, auf bereits selbst erkannte Fehler hingewiesen zu werden, mehr noch aber auf diejenigen, die man selbst noch nicht einmal bemerkt hat. Allerdings geh&#xF6;rt all das zum Berufsleben &#x2013; und war es fr&#xFC;her nur das bedarfsweise Gespr&#xE4;ch mit dem Chef, sind Kontrolle und Bewertungen heute vielfach systematisch integriert. Dazu geh&#xF6;ren mindestens j&#xE4;hrliche Mitarbeitergespr&#xE4;che und nicht selten Bewertungsmodelle, mit denen gesetzte Ziele quartalsweise mit den Ergebnissen verglichen werden (z. B. OKR-Methode).&lt;/span&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Medienprofis mit hohem eigenen Anspruch kritisieren sich auch selbst und sind bei Fehlern oft diejenigen, die sich am meisten dar&#xFC;ber &#xE4;rgern. Allt&#xE4;gliche Beispiele: Ein wichtiges Meeting vergessen, auf dem man eine Pr&#xE4;sentation geben sollte, in einem Beitrag den Namen eines Protagonisten verwechselt oder falsch geschrieben, sich in einen Konflikt im Team hineinziehen lassen. Mit Fremd- wie Selbstkritik muss man allerdings konstruktiv umgehen k&#xF6;nnen, was bedeutet, dass sie respektvoll, l&#xF6;sungsorientiert und lehrreich sein sollten. Wie sich das erreichen l&#xE4;sst &#x2013; dazu heute einige Anregungen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wer arbeitet, macht immer auch Fehler&lt;/strong&gt;&#xD;
Zuerst: Fehler geh&#xF6;ren dazu. Jeder, der entscheidet und handelt, irrt sich manchmal, sch&#xE4;tzt etwas falsch ein oder vergisst etwas (&#x201E;Wo gehobelt wird, da fallen Sp&#xE4;ne&#x201C;). Man muss sich also damit anfreunden, dass man bei der Arbeit immer auch Fehler machen wird. Perfektion ist weder m&#xF6;glich noch erstrebenswert. Zudem gilt: Je h&#xF6;her in der Hierarchie, desto folgenreicher sind die Fehler. Trifft der Vorstandsvorsitzende eine strategische Fehlentscheidung, entsteht eventuell ein Milliardenschaden, vergisst ein Redakteur mal einen Termin, muss m&#xF6;glicherweise nur die Recherche per Telefon nachgeholt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wer das zwar wei&#xDF;, aber trotzdem den Anspruch hat, nie Fehler zu machen (z. B. aus Unsicherheit oder Angst vor Kritik anderer), verschwendet seine Energie an der falschen Stelle und wird immer von sich entt&#xE4;uscht sein. Das Ziel sollte stattdessen sein, erkannte Fehler als Lern- und Verbesserungsm&#xF6;glichkeit zu verstehen und m&#xF6;glichst nicht wiederholt dasselbe falsch zu machen. Man wird auch danach immer wieder einmal Fehler machen, aber hoffentlich bessere, n&#xE4;mlich nun im Zusammenhang mit anspruchsvolleren, komplexeren Aufgaben. Wer darauf beharrt, fehlerfrei zu sein, n&#xE4;hrt eine Selbstt&#xE4;uschung und blockiert aus falschem Stolz seine berufliche und pers&#xF6;nliche Weiterentwicklung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Einblick in die Fehlerkultur des Arbeitgebers&lt;/strong&gt;&#xD;
Man lernt nach einem Fehler immer auch viel &#xFC;ber die wahre Fehlerkultur seines Arbeitgebers und &#xFC;ber den Charakter von Chefs und Kollegen. Wird der Fehler als Chance f&#xFC;r eine Generalabrechnung genutzt, sp&#xFC;rt man Schadenfreude oder H&#xE4;me? Oder f&#xFC;hlt man sich in diesem Moment der Schw&#xE4;che und Scham gesch&#xFC;tzt und aufgefangen? Was konkret hei&#xDF;t: Der Fehler wird gemeinsam besprochen, vor allem auf der sachlichen statt pers&#xF6;nlichen Ebene. Sch&#xE4;den werden, soweit m&#xF6;glich, beseitigt oder begrenzt &#x2013; und danach zusammen &#xFC;berlegt, wie man derartige Fehler zuk&#xFC;nftig verhindern k&#xF6;nnte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im besten Fall entwickelt sich ein Vertrauensverh&#xE4;ltnis und gegenseitiges Verst&#xE4;ndnis zwischen Chefs und Mitarbeitern. Dann gen&#xFC;gt schon ein subtiler, taktvoller Hinweis, damit man sich versteht und wei&#xDF;, was man anders machen m&#xFC;sste. Umgekehrt kann einem klar werden, dass die Unternehmenskultur beim aktuellen Arbeitgeber problematisch ist: Vorgesetzte lassen sich nie bewerten oder gar kritisieren (kein &#x201E;360-Grad-Feedback&#x201C;) und achten streng darauf, jeden m&#xF6;glichen Vorwurf sofort nach unten umzulenken. Der Ton ist nur scheinbar freundlich, in Wahrheit aber passiv-aggressiv und verletzend.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wer Fehler macht, muss sie auch zugeben&lt;/strong&gt;&#xD;
Allerdings muss auch derjenige, der den Fehler gemacht hat, seinen Teil beitragen. Das beginnt mit einer angemessenen Reaktion, n&#xE4;mlich das Vers&#xE4;umnis oder den Irrtum ohne langes Herumreden zuzugeben und dann erst einmal das Gegen&#xFC;ber reden zu lassen. Oft wollen Betroffene die unangenehme Konfrontation und Belehrung verk&#xFC;rzen oder ganz vermeiden &#x2013; und erkl&#xE4;ren und rechtfertigen sich sofort oder gehen zum Gegenangriff &#xFC;ber (&#x201E;Also bitte, bei dir l&#xE4;uft doch auch nicht alles perfekt!&#x201C;). Besser: zuh&#xF6;ren, den Kritiker erkl&#xE4;ren lassen, bei Bedarf eine Verst&#xE4;ndnisfrage stellen, sich f&#xFC;r den Hinweis bedanken, entschuldigen (&#x201E;Du hast Recht, tut mir leid, das h&#xE4;tte nicht passieren d&#xFC;rfen&#x201C;).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Da es f&#xFC;r Fehler fast immer eine Erkl&#xE4;rung gibt und F&#xFC;hrung und Arbeitsorganisation oft eine Rolle spielen (z. B. unzureichende Einarbeitung, un&#xFC;bersichtliche Ablagen, &#xFC;berlastetes Team), muss &#xFC;ber die Gr&#xFC;nde durchaus gesprochen werden. Aber im ersten &#xC4;rger sind Kritiker meist selbst aufgew&#xFC;hlt, damit nicht aufnahmebereit f&#xFC;r komplexe Argumente, die sie in diesem Moment als Ausreden empfinden. Daher besser abwarten, bis sich die Lage beruhigt hat, und z. B. am Folgetag das erneute Gespr&#xE4;ch suchen: &#x201E;Ich w&#xFC;rde gern einmal besprechen, wie es zu dem Fehler kam und wie sich so etwas in Zukunft verhindern l&#xE4;sst. H&#xE4;ttest du mal einen Moment?&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Chance, sich beruflich weiterzuentwickeln&lt;/strong&gt;&#xD;
Eine echte Analyse &#x2013; eventuell mit Hilfe eines Mentors oder Coaches &#x2013; kann helfen, die tiefere Ursache f&#xFC;r wiederholte Fehler zu verstehen und substanziell etwas zu verbessern, also daran zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Beispiel: Sie haben mehr Verantwortung bekommen, die komplexere Planung von Terminen und Aufgaben &#xFC;berfordert sie nun aber. Hier haben Sie etwas vergessen, da etwas nur hastig erledigt, zudem haben Sie im Stress andere Teammitglieder angefahren. Hier braucht es neben dem Kalender nun vielleicht ein Projektmanagement-Werkzeug, neue Arbeitsabl&#xE4;ufe &#x2013; alles sofort eintragen und mehr Zeit f&#xFC;r die Selbstorganisation &#x2013; sowie praktische Entlastung, etwa eine Praktikantin oder eine andere Aufgabenverteilung im Team.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch an dieser Stelle zeigen sich wieder Unternehmenskultur und Charakter: H&#xF6;rt man Ihnen zu, versucht man, Ihre Lage und Ihre Vorschl&#xE4;ge zu verstehen? Je nach Arbeitgeber trifft man auf die unterschiedlichsten Reaktionen &#x2013; von Lob f&#xFC;r das Entgegenkommen und die professionelle Aufarbeitung bis Desinteresse daran, die Lage zu verbessern, manchmal auch Unf&#xE4;higkeit (z. B., weil der Chef selbst nicht weiterkommt). Als Arbeitnehmer sollte man anfangs offen auch f&#xFC;r andere Vorgehensweisen und Kommunikationsstile sein, mittelfristig aber seinem eigenen Anspruch folgen. Jede Kritik ist eine unangenehme Korrektur des Selbstbildes. Aber sie sollte sachlich zutreffend und so ausgedr&#xFC;ckt sein, dass man am Ende daf&#xFC;r dankbar ist und gerade deshalb gern weiter zusammenarbeiten, weil man sieht, dass sie auch f&#xFC;r einen selbst hilfreich war.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/karriereplanung-im-medienwandel-wie-journalisten-mit-unsicherheit-umgehen-koennen-977446/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Karriereplanung im Medienwandel&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Wie man mit Fehlern und Kritik im Berufsalltag konstruktiv umgeht, erkl&#xE4;rt Karrierecoach Attila Albert. Entscheidend sei nicht, Fehler zu vermeiden, sondern sie als Lernchance zu nutzen und in eine funktionierende Fehlerkultur einzubetten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/fehlerkultur-im-job-warum-kritik-unverzichtbar-ist-977539/</link></item><item id="977536"><title>DJV zur Wiederwahl: Was der DJV vom wiedergew&#xE4;hlten ZDF-Intendanten Norbert Himmler erwartet</title><pubDate>1773398498</pubDate><description>Berlin&#xA0;&#x2013; Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat Norbert Himmler zu seiner Wiederwahl als Intendant des ZDF gratuliert und zugleich Erwartungen an seine zweite Amtszeit formuliert. Der ZDF-Fernsehrat hatte Himmler zuvor mit gro&#xDF;er Mehrheit im Amt best&#xE4;tigt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster erkl&#xE4;rte, f&#xFC;r das ZDF komme es nun darauf an, den Sender zukunftssicher aufzustellen. Als zentrale St&#xFC;tze des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks m&#xFC;sse das ZDF seine journalistischen Angebote gegen Desinformation und staatliche Propaganda behaupten, etwa aus Russland. Mit dem Langzeitprojekt &#x201E;Ein ZDF f&#xFC;r alle&#x201C; habe der Sender daf&#xFC;r bereits einen Weg eingeschlagen, der weitergef&#xFC;hrt werden m&#xFC;sse.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zugleich m&#xFC;sse das ZDF angesichts des wachsenden Einflusses sozialer Netzwerke alles daransetzen, sein Publikum mit den eigenen Angeboten zu erreichen. Daf&#xFC;r sei auch eine motivierte Belegschaft entscheidend. Himmler m&#xFC;sse sicherstellen, dass das ZDF ein attraktiver Arbeitgeber bleibe, damit der Sender dauerhaft neue Talente gewinnen und halten k&#xF6;nne.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Beuster sprach sich zudem f&#xFC;r eine st&#xE4;rkere Zusammenarbeit der &#xF6;ffentlich-rechtlichen Sender aus. Die teilweise heftigen Reaktionen aus politischen Randbereichen auf Fehler bei ZDF und ARD h&#xE4;tten gezeigt, dass die Sender unter Druck st&#xFC;nden. Dem k&#xF6;nne man nur mit Transparenz bei der Fehleranalyse und mit Zusammenhalt gegen Gegner des unabh&#xE4;ngigen Journalismus begegnen.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Nach der Wiederwahl von Norbert Himmler an der Spitze des ZDF fordert der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) eine klare Zukunftsstrategie f&#xFC;r den Sender. Dazu geh&#xF6;rten der Kampf gegen Desinformation.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/djv-zur-wiederwahl-was-der-djv-vom-wiedergewaehlten-zdf-intendanten-norbert-himmler-erwartet-977536/</link></item><item id="977534"><title>Nach KI-Skandal im &#x201E;heute journal&#x201C;: ZDF beschlie&#xDF;t Ma&#xDF;nahmen zur Qualit&#xE4;tssicherung</title><pubDate>1773397168</pubDate><description>Mainz&#xA0;&#x2013; Das ZDF hat nach einem fehlerhaften Beitrag im &#x201E;heute journal&#x201C; vom 15. Februar 2026 einen Ma&#xDF;nahmenkatalog zur Sicherung journalistischer Standards vorgestellt. Die Chefredaktion definiert darin f&#xFC;nf zentrale Handlungsfelder: Das Wissen &#xFC;ber K&#xFC;nstliche Intelligenz soll in den Redaktionen systematisch ausgebaut werden, ebenso die Kompetenzen zur Verifikation von Bildmaterial. F&#xFC;r Fremdmaterial gilt k&#xFC;nftig eine verbindliche Quellenhierarchie. Zudem werden Abnahmeprozesse an digitale Anforderungen angepasst, und eine Fehlerkultur soll gest&#xE4;rkt werden, in der Fehler transparent benannt, aufgearbeitet und korrigiert werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Ma&#xDF;nahmenkatalog wurde dem ZDF-Fernsehrat am Freitag pr&#xE4;sentiert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
ZDF-Intendant Norbert Himmler betonte die besondere Verantwortung des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Senders f&#xFC;r verl&#xE4;ssliche Berichterstattung. Zuschauerinnen und Zuschauer m&#xFC;ssten sich auf eine unabh&#xE4;ngige, ausgewogene und transparente Information verlassen k&#xF6;nnen. Wenn Fehler passierten, m&#xFC;ssten diese benannt, aufgearbeitet und zum Anlass f&#xFC;r Verbesserungen genommen werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch die Vorsitzende des Fernsehrats, Gerda Hasselfeldt, unterstrich die Erwartungen des Publikums an verl&#xE4;ssliche Informationen &#x2013; gerade im Zeitalter von K&#xFC;nstlicher Intelligenz. Die eingeleiteten Schritte seien wichtig, nun m&#xFC;sse sich ihre Wirksamkeit in der Praxis zeigen. Der Fernsehrat wolle dies zu gegebener Zeit &#xFC;berpr&#xFC;fen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In dem &#x201E;heute journal&#x201C;-Beitrag war an einer Stelle KI-generiertes Bildmaterial verwendet worden, eine weitere Sequenz stammte aus einem anderen Kontext. Das ZDF hatte sich f&#xFC;r die Fehler entschuldigt und dar&#xFC;ber &#xF6;ffentlich informiert.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Mit Blick auf die Nachfolge in der Chefredaktion sagt Dirk Jehmlich, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer des zum Berliner Verlag geh&#xF6;renden Ostdeutschen Verlags, man pr&#xFC;fe nun verschiedene Optionen &#x201E;f&#xFC;r die n&#xE4;chsten Wachstumsschritte der Redaktion&#x201C;. In den Gespr&#xE4;chen und Zuschriften der Leserinnen und Leser sei deutlich geworden, &#x201E;dass sich eine gro&#xDF;e Mehrheit eine Chefredakteurin oder einen Chefredakteur mit ostdeutscher Biografie w&#xFC;nscht. Dieses Feedback nehmen wir sehr ernst&#x201C;, so Jehmlich.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x201E;Unterschiedliche inhaltliche Vorstellungen&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Baganz, der zuvor unter anderem f&#xFC;r die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C; und die &#x201E;taz&#x201C; schrieb und zuletzt das Wirtschaftsressort bei der Wochenzeitung &#x201E;Der Freitag&#x201C; leitete, stammt aus Duisburg. Baganz selbst schrieb in einer Mitteilung, er habe am 11. M&#xE4;rz von der M&#xF6;glichkeit Gebrauch gemacht, das Arbeitsverh&#xE4;ltnis noch w&#xE4;hrend der Probezeit zu beenden. &#x201E;Bei dieser Entscheidung spielten unterschiedliche Vorstellungen &#xFC;ber die inhaltliche Ausrichtung ebenso eine Rolle wie Fragen der pers&#xF6;nlichen Zusammenarbeit&#x201C;, so Baganz.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Ausrichtung der von &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C;-Verleger Holger Friedrich gestarteten &#x201E;OAZ&#x201C; ist umstritten. Altbundespr&#xE4;sident Joachim Gauck sprach beim &#x201E;The Future of German Media&#x201C;-Kongress am Donnerstag in Hannover abf&#xE4;llig von einer &#x201E;Ossi-Postille&#x201C;. Friedrich sagte bei der gleichen Veranstaltung, das am 20. Februar erstmals mit einer gedruckten w&#xF6;chentlichen Ausgabe erschienene Blatt sei sehr erfolgreich gestartet. So habe man den eigentlich erst nach zehn Monaten geplanten Break-even bereits nach zehn Tagen erreicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach eigenem Anspruch will die OAZ zum &#x201E;Leitmedium&#x201C; in Ostdeutschland werden, weil die sonstigen &#xFC;berregionalen Zeitungen hier eine &#x201E;Repr&#xE4;sentationsl&#xFC;cke&#x201C; h&#xE4;tten, so Friedrich: &#x201E;Wir sehen uns da eher als Erg&#xE4;nzung. Und weil keiner da ist, ist das auch verh&#xE4;ltnism&#xE4;&#xDF;ig einfach mit der Marktf&#xFC;hrerschaft.&#x201C;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Besonders intensiv setzte er sich mit der NS-Vergangenheit einflussreicher Medienmacher auseinander. Nach einem Zerw&#xFC;rfnis mit &#x201E;Spiegel&#x201C;-Verleger&#xA0;Rudolf Augstein, &#xFC;ber den K&#xF6;hler sp&#xE4;ter eine kritische Biografie geschrieben hat, war er f&#xFC;r Publikationen wie &#x201E;Konkret&#x201C;, die &#x201E;Zeit&#x201C;&#xA0;und die &#x201E;Junge Welt&#x201C;&#xA0;t&#xE4;tig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Nach Einsch&#xE4;tzung der Staatsanwaltschaft sei die &#xC4;u&#xDF;erung im Kontext nicht strafbar. Fleischhauer habe die Parole in einer Podcastfolge aus dem Dezember 2025 im Rahmen einer &#x201E;Berichterstattung und Kommentierung des Zeitgeschehens&#x201C; verwendet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Kolumnist hatte in seinem Podcast Der schwarze Kanal mit Blick auf die AfD-Nachwuchsorganisation &#x201E;Generation Deutschland&#x201C; gefragt: &#x201E;Wie hei&#xDF;t die AfD-Jugend jetzt eigentlich? ,Generation Hoffnung&#x2018; oder ,Generation Deutschland erwache&#x2018;?&#x201C;&#xD;
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Die Ermittlungen waren nach einer Anzeige aufgenommen worden. Von wem sie stammt, blieb zun&#xE4;chst unklar.&#xD;
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Meifert war bereits seit 1998 f&#xFC;r die Rundschau t&#xE4;tig. Seit 2021 war der Politikwissenschaftler Leiter der K&#xF6;lner Stadtredaktion. Im Mai 2025 stieg er zudem zum stellvertretenden Chefredakteur auf. Jetzt f&#xFC;hrt er den traditionsreichen Titel bei den K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger Medien als Chefredakteur in die Zukunft. Die &#x201E;K&#xF6;lnische Rundschau&#x201C; bleibt innerhalb des Newsrooms der K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger Medien eine eigenst&#xE4;ndige publizistische Marke.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gerald Selch, gesamtverantwortlicher Chefredakteur der K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger Medien, sagt zu der Personalie: &#x201E;Jens Meifert ist ein herausragender Journalist, der die K&#xF6;lnische Rundschau bereits &#xFC;ber viele Jahre als F&#xFC;hrungspers&#xF6;nlichkeit gepr&#xE4;gt hat. Er wurde unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem W&#xE4;chterpreis der deutschen Tagespresse ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr, dass Jens Meifert nun bei uns die Chefredaktion der K&#xF6;lnischen Rundschau &#xFC;bernimmt, die unter seiner Leitung sowohl publizistisch als auch wirtschaftlich zukunftsfest aufgestellt wird und eine starke Stimme der Region bleibt.&#x201C;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Zu den angek&#xFC;ndigten Sprecherinnen und Sprechern z&#xE4;hlt Thomas Voigt von der Otto Group, der &#xFC;ber &#x201E;werthaltige Kommunikation in rauen Zeiten&#x201C; sprechen will. Maja Weihgold von den Berliner Verkehrsbetriebe stellt den Ansatz &#x201E;Woke by nature &#x2013; von allen f&#xFC;r alle&#x201C; vor. David Setka thematisiert, wie klare und wertsch&#xE4;tzende Kommunikation Vertrauen schaffen kann.&#xD;
&lt;br /&gt;Weitere Beitr&#xE4;ge kommen unter anderem von Betty Kie&#xDF; aus dem Bundesministerium f&#xFC;r Digitales und Staatsmodernisierung, Franziska Bittner als Organisationsentwicklerin sowie Franziska Weber von ALDI S&#xFC;d, die erl&#xE4;utern will, warum Tierwohl und Bioprodukte auch f&#xFC;r einen Discounter eine Rolle spielen.&#xD;
&lt;br /&gt;Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von K&#xFC;nstlicher Intelligenz in der Kommunikationsarbeit. Vorgestellt werden unter anderem hybride KI-Workflows zur Skalierung von Kommunikationsprozessen, Anwendungen in Podcasts oder Systeme, die Medienanfragen automatisiert beantworten. Beitr&#xE4;ge dazu kommen etwa von Liesa Wei&#xDF;e von Covestro, Karl-Heinz Grundb&#xF6;ck von der Parlamentsdirektion Wien, Laura Seiffe und Vera Wiedemann von der ZEIT Verlagsgruppe sowie Thomas Massmann von YessPress.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Kongress ist zweit&#xE4;gig angelegt: Am ersten Tag besuchen Teilnehmer Unternehmen, Agenturen und Institutionen in Berlin, um Einblicke in deren Kommunikationspraxis zu erhalten. Am zweiten Tag folgt ein Live-Programm in der Kulturbrauerei mit Keynotes, Fallstudien, Diskussionen und Workshops. Ziel ist es, konkrete Ans&#xE4;tze f&#xFC;r die t&#xE4;gliche Kommunikationsarbeit zu vermitteln.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link https://pr-tag.de _blank&gt;Zum&#xA0;PR-Tag 2026&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Von den knapp 2.000 Hinweisen befasste sich der Werberat mit 451 F&#xE4;llen &#x2013; ein Anstieg von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In gut 100 F&#xE4;llen nahm der Werberat mit den betroffenen Unternehmen Kontakt auf. 96 Werbema&#xDF;nahmen wurden daraufhin gestoppt oder ge&#xE4;ndert. In sieben F&#xE4;llen, die sich auf f&#xFC;nf Unternehmen verteilen, sprach der Werberat eine &#xF6;ffentliche R&#xFC;ge aus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Knapp die H&#xE4;lfte aller vom Rat behandelten Beschwerden (222 F&#xE4;lle) bezogen sich auf Geschlechterdiskriminierung. In 49 F&#xE4;llen wandte das Gremium sich an die betroffenen Unternehmen. So hatte etwa ein Auto- und Reifenservice aus Sachsen-Anhalt auf der R&#xFC;ckseite eines Firmenfahrzeugs mit einer nahezu nackten Frau geworben. Durch die &#x201E;&#xFC;bertriebene Nacktheit und den fehlenden Zusammenhang zur beworbenen Dienstleistung&#x201C; sei die Frau auf ihre Sexualit&#xE4;t reduziert und damit herabgew&#xFC;rdigt worden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Sexualisierung von Frauen&lt;/strong&gt;&#xD;
Ein Th&#xFC;ringer Unternehmen erhielt ebenfalls eine R&#xFC;ge wegen einer knapp bekleideten Frau auf einer Fahrzeugwerbung. Ein Bau- und Elektrotechnikunternehmen aus Schleswig-Holstein wurde wegen eines Social-Media-Videos ger&#xFC;gt, in dem ein Reinigungsfahrzeug, das Abwasser aufnimmt, &#xFC;ber seine &#x201E;Saugleistung&#x201C; mit einer Frau verglichen wurde. Durch diese doppeldeutige Gegen&#xFC;berstellung w&#xFC;rden Frauen sexualisiert und auf eine vermeintliche Bereitschaft zu sexuellen Handlungen reduziert, so der Rat. Damit erschienen Frauen als Objekt sexueller Erwartungen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
An zweiter Stelle der Beschwerdegr&#xFC;nde stand 2025 der Komplex Ethik und Moral mit 47 behandelten F&#xE4;llen, auf Platz drei folgten Beschwerden zu Alkoholwerbung (36 F&#xE4;lle). In der Kategorie Diskriminierung behandelte der Rat insgesamt 22 F&#xE4;lle.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der &#xE4;hnlich wie der Deutsche Presserat aufgebaute Deutsche Werberat ist die Selbstkontrolleinrichtung der Werbewirtschaft. Grundlage seiner Arbeit ist der dem Pressekodex nachempfundene Werbekodex. Tr&#xE4;ger des Werberats sind die aktuell 43 Mitgliedsorganisationen des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). &#xDC;ber Beschwerden entscheiden 15 ehrenamtlich arbeitende Fachleute aus den Bereichen werbende Wirtschaft, Medien, Agenturen, Werbeberufe und Marktforschung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>2025 hat der Deutsche Werberat sieben R&#xFC;gen gegen Unternehmen ausgesprochen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es deutlich mehr Beschwerden. Ein eindeutiger Schwerpunkt ist dabei auszumachen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/pr-17/deutscher-werberat-prueft-vor-allem-beschwerden-wegen-sexismus-977522/</link></item><item id="977521"><title>Joachim Gauck kritisiert Medien als &#x201E;Gefangene ihrer Grund&#xFC;berzeugungen&#x201C;</title><pubDate>1773365712</pubDate><description>Hannover (KNA) &#x2013; Altbundespr&#xE4;sident Joachim Gauck hat die Medien dazu aufgerufen, die Demokratie zu verteidigen und die &#x201E;Kultur der Faktentreue zu sch&#xFC;tzen&#x201C;. Dazu geh&#xF6;re auch, nicht nur auf die Defizite hinzuweisen. &#x201E;Es ist eine aufkl&#xE4;rerische Daueraufgabe, sich der Verdunkelung und Vernebelung entgegenzustellen&#x201C;, sagte Gauck am Donnerstag beim Kongress The Future of German Media in Hannover.&#xD;
&lt;br /&gt;Er frage sich aber, wie viel &#x201E;wirkliche Wichtigkeit&#x201C; ihm die &#x201E;gesch&#xE4;tzten Medien&#x201C; vermitteln: &#x201E;Mich bef&#xE4;llt der Eindruck, sie berichten mehr &#xFC;ber Defizite der Demokratie, als dass sie f&#xFC;r deren Erhaltung eintreten.&#x201C; Er wolle keinen affirmativen Journalismus, &#x201E;aber in Zeiten, in denen die Demokratie angegriffen wird, sehe ich eine Beistandspflicht zur Verteidigung der Demokratie&#x201C;, so Gauck weiter. Wer aber so berichte, dass bei den Nutzern vor allem Zweifel an der Demokratie entstehen, bringe diese in Gefahr.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&#x201E;H&#xE4;mische Seitenhiebe&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Als Beispiel nannte Gauck den Umgang mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Dieser sei &#x201E;schon runtergeschrieben worden, bevor er angefangen hat zu regieren&#x201C;. Hier seien die Medien zu oft &#x201E;Gefangene ihrer Grund&#xFC;berzeugungen&#x201C;. Zwar w&#xFC;rde faktisch richtig berichtet, aber es gebe auch sofort h&#xE4;mische Seitenhiebe. &#x201E;Da w&#xFC;nsche ich mehr Genauigkeit&#x201C;, sagte der Altbundespr&#xE4;sident.&#xD;
&lt;br /&gt;Gauck appellierte an die Verlagsbranche, &#x201E;den Willen zum ganzen Bild zu st&#xE4;rken&#x201C; und zum Bundesgenossen bei der Verteidigung demokratischer Werte zu werden: &#x201E;Daf&#xFC;r w&#xFC;nsche ich mir von Ihnen Verteidigungsbereitschaft, Entschlossenheit und Mut&#x201C;, sagte Gauck.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Altbundespr&#xE4;sident ruft Medien zur Verteidigung der Demokratie und zu mehr Faktentreue auf. Er kritisiert die Fixierung auf Defizite &#x2013; und w&#xFC;nscht sich mehr Entschlossenheit und Mut.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/joachim-gauck-kritisiert-medien-als-gefangene-ihrer-grundueberzeugungen-977521/</link></item><item id="977520"><title>Die neue ProSiebenSat.1-F&#xFC;hrung setzt wieder st&#xE4;rker aufs lineare TV &#x2013; Was wird aus dem &#x201E;Superstreamer&#x201C;?</title><pubDate>1773365445</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Unterf&#xF6;hring (KNA) &#x2013; Offiziell hei&#xDF;t es bei ProSiebenSat.1 immer noch &#x201E;Alles auf Joyn&#x201C;. Doch seit der &#xDC;bernahme der Sendergruppe durch die von der Familie Berlusconi gef&#xFC;hrte Media for Europe im vergangenen Herbst fragt man sich in Unterf&#xF6;hring: Wie lange noch? Denn der in den vergangenen Jahren vom M&#xFC;nchner Medienhaus gerne als &#x201E;Superstreamer&#x201C; gepushte Dienst hat schon einige H&#xE4;utungen hinter sich.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;br /&gt;Aufgebaut wurde der Dienst zu Zeiten des sp&#xE4;ter als eher gl&#xFC;cklos geltenden ProSiebenSat.1-CEOs Max Conze, allerdings nicht allein von Sender-Leuten, sondern im Zusammenspiel mit dem US-Konzern Discovery. Schon damals &#x2013; Ende der 2010er-Jahre &#x2013; war man damit eher sp&#xE4;t dran. Nur drei Jahre w&#xE4;hrte die Partnerschaft, in deren Verlauf aber immer deutlicher wurde, dass die Discovery-Seite eigene Pl&#xE4;ne hatte. Sie brachte dann auch Discovery+ als eigenes Streaming-Angebot an den Start &#x2013; das nun selbst seit dem Launch von HBO Max Anfang dieses Jahres keine echte Rolle mehr spielt. Das allein zeigt schon, wie dynamisch der deutsche Streaming-Markt ist &#x2013; und vor allem, dass der Wettbewerb von Jahr zu Jahr sch&#xE4;rfer wird.&#xD;
&lt;br /&gt;In der ProSieben-&#xC4;ra des mit der &#xDC;bernahme durch MFE abgel&#xF6;sten CEO Bert Habets und insbesondere unter dem aus &#xD6;sterreich kommenden Manager Markus Breitenecker war sich Joyn dann zuletzt um keine Schlagzeile zu verlegen. Alles gipfelte schlie&#xDF;lich in einem ungew&#xF6;hnlichen Streit rund um die Einbettung von ARD/ZDF-Inhalten und deren Mediatheken bei Joyn. Die &#xD6;ffentlich-Rechtlichen f&#xFC;hlten sich vom M&#xFC;nchner Medienkonzern &#xFC;ber den Tisch gezogen. Man sah sich vor dem Oberlandesgericht K&#xF6;ln wieder, das nun Anfang M&#xE4;rz derlei &#xDC;bernahmen ohne ausdr&#xFC;ckliche Zustimmung untersagte.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ohne Bezahlschranke, aber mit Werbung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zu dieser Zeit war Joyn klar die Priorit&#xE4;t Nummer 1 im Konzern, hinter der die bekannten linearen Programmmarken wie Sat.1, ProSieben oder Kabel Eins zur&#xFC;ckstecken mussten. An Produktionen beauftragt oder angekauft wurde vor allem, was bei Joyn gefragt sein k&#xF6;nnte. Dabei blieb Joyn anders als fast alle anderen Streamer bei seinem Ansatz, die wesentlichen Teile des Angebots vor der Bezahlschranke zu lassen. Daf&#xFC;r mussten die Nutzer alle sieben bis zehn Minuten die Unterbrechung durch Werbung hinnehmen. Konkurrent RTL+ ist hier dagegen wie auch die anderen Streaming-Angebote klar als klassischer Pay-TV-Streamer positioniert.&#xD;
&lt;br /&gt;Seitdem Media For Europe das Sagen in M&#xFC;nchen hat, hat sich die Bewertung dieser Priorit&#xE4;t ge&#xE4;ndert. Folgt dem nun auch der n&#xE4;chste Strategiewechsel? Das zumindest war in den vergangenen Wochen insbesondere in der (M&#xFC;nchner) Produktionsbranche ein beliebtes Tuschel-Thema. Laut dieser &#x201E;stillen Post&#x201C; hie&#xDF; es, in Unterf&#xF6;hring werde geplant, die Investitionen in Joyn deutlich herunterzufahren. Zumal zur gleichen Zeit der neue ProSiebenSat.1-CEO Marco Giordani die neue Ma&#xDF;gabe vor Journalisten best&#xE4;tigte: Priorit&#xE4;t Nummer eins sind jetzt wieder die linearen Sender, so Giordani, der in Personalunion auch Finanzchef beim Mutterkonzern MFE ist.&#xD;
&lt;br /&gt;Denn die klassischen TV-Kan&#xE4;le leiden zwar weiter unter dem schon seit geraumer Zeit lahmenden Werbemarkt und verbuchen r&#xFC;ckl&#xE4;ufige Einnahmen, schaffen aber eben immer noch den wesentlichen Teil des Umsatzes heran. Joyn eilte, was die monatliche Nutzung angeht, zuletzt zwar von Rekord zu Rekord. Doch was den finanziellen Erfolg angeht, ist der Streamer eben noch ein gutes St&#xFC;ck von den linearen Programmen entfernt.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Joyn bleibt kostenlos&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ein offizielles ProSiebenSat.1-Statement zur aktuellen Strategie bei Joyn bekr&#xE4;ftigt den Status quo und bleibt dar&#xFC;ber hinaus vage: &#x201E;Joyn ist und bleibt die kostenlose Streamingplattform von ProSiebenSat.1. Sie bietet den Zuschauer:innen erg&#xE4;nzend zu den reichweitenstarken linearen Sendern das gr&#xF6;&#xDF;te kostenlose Content-Angebot in Deutschland, &#xD6;sterreich und der Schweiz, sowohl live und auf Abruf&#x201C;, hei&#xDF;t es darin. Die Nutzer k&#xF6;nnten sich &#x201E;auch 2026 auf ein starkes Programm-Line-Up freuen&#x201C;.&lt;br /&gt;Das zeigt zum einen: Der 2025 ventilierte Plan, Joyn zum grunds&#xE4;tzlich bezahlpflichtigen Streamingdienst zu machen, kommt vorerst wohl nicht zum Tragen. Zum anderen soll es auch beim Line-up aus Joyn-Originals und den sogenannten &#x201E;Best Brands&#x201C; der linearen Sender bleiben. Klarheit k&#xF6;nnte der Sommer bringen. Wenn die Sender der Gruppe ihre Programmvorhaben f&#xFC;r die im August und September startende neue TV-Saison vorstellen, wird auch die Branche Klarheit haben, wie gro&#xDF; die Investitionsbereitschaft der neuen Konzernf&#xFC;hrung in ihren &#x201E;Superstreamer&#x201C; noch ist.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Joyn k&#xF6;nnte in Infinity aufgehen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das hei&#xDF;t nicht, dass das MFE-Management die Bedeutung von Streamings untersch&#xE4;tzt &#x2013; im Gegenteil. Aber andere Weichenstellungen, bei denen Joyn in die R&#xF6;hre guckt, sind sehr wohl vorstellbar. Sowohl im Stammland Italien als auch in Spanien betreibt MFE mit Mediaset Infinity eine eigene Streamingplattform &#x2013; und das mit gro&#xDF;em Erfolg. Glaubt man von der MFE selbst ver&#xF6;ffentlichten Zahlen, dann sind in guten Monaten an die zehn Millionen Unique User eingeloggt. Mediaset Infinity ist im kleineren Italien also eine gro&#xDF;e Nummer.&#xD;
&lt;br /&gt;Markus Breitenecker hatte noch w&#xE4;hrend seiner Amtszeit 2025 die Frage gestellt, ob MFE nach der erfolgten &#xDC;bernahme Joyn nicht auf weitere M&#xE4;rkte in Europa ausrollen k&#xF6;nnte. Nun k&#xF6;nnte es ganz anders kommen. Denn Branchenvermutungen gehen derzeit eher in die Richtung, ob nicht Infinity noch in weitere europ&#xE4;ische L&#xE4;nder expandiert, um so die vom Management immer wieder bem&#xFC;hten Synergien zu schaffen. Aber auch das, hei&#xDF;t es in Unterf&#xF6;hring, bleibe auf absehbare Zeit Zukunftsmusik. Vielleicht w&#xE4;re der sehr volatile TV-Markt 2026 auch gerade gar nicht bereit daf&#xFC;r.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>&#x201E;Alles auf Joyn&#x201C; galt lange als Strategie von ProSiebenSat.1. Doch seit der &#xDC;bernahme durch MFE r&#xFC;cken die linearen Sender wieder st&#xE4;rker in den Fokus. Steht der Streamingdienst vor dem n&#xE4;chsten Strategiewechsel?</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/die-neue-prosiebensat1-fuehrung-setzt-wieder-staerker-aufs-lineare-tv-was-wird-aus-dem-super/</link></item><item id="977519"><title>Netzwerk Klimajournalismus startet medienkritisches Online-Angebot &#x201E;Brandmelder&#x201C;</title><pubDate>1773365266</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Bonn (KNA) Die Klimakrise bestimmt in zunehmendem Ma&#xDF;e das Leben vieler Menschen weltweit. Wer deutsche Zeitungen aufschl&#xE4;gt oder deutsches Fernsehen einschaltet, bekommt davon aber vergleichsweise wenig mit. Das finden zumindest J&#xFC;rgen D&#xF6;schner und David Schmidt vom Netzwerk Klimajournalismus Deutschland.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Am 16. M&#xE4;rz startet das gemeinn&#xFC;tzige Netzwerk mit &#x201E;Brandmelder&#x201C; ein neues Format, das systematisch die Klimaberichterstattung in den deutschen Medien analysieren will. Im Interview sprechen Redaktionsleiter D&#xF6;schner und Projektleiter Schmidt &#xFC;ber ihre Ziele. D&#xF6;schner war fast 40 Jahre lang Redakteur beim WDR, unter anderem f&#xFC;r die Themen Energie und Klima. Schmidt ist freier Journalist und Mitglied der Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung des Netzwerks Klimajournalismus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Welche Schwerpunkte m&#xF6;chten Sie mit Ihrem neuen medienkritischen Format &#x201E;Brandmelder&#x201C; setzen?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;J&#xFC;rgen D&#xF6;schner:&lt;/strong&gt;&#xA0;Wir setzen uns damit auseinander, was in den Medien zum Klimajournalismus falsch geframed, ohne Kontext erz&#xE4;hlt oder &#xFC;berhaupt nicht berichtet wird &#x2013; wobei wir den Blick immer auf die strukturellen Ursachen richten. Es geht uns nicht um Kritik an Einzelpersonen und schon gar nicht um Kritik an einzelnen Meinungen, sondern wir wollen bestimmte kontraproduktive Mechanismen aufzeigen, die immer wieder sichtbar werden &#x2013; und somit dazu beitragen, dass der Klimajournalismus besser wird.&#xD;
&lt;strong&gt;David Schmidt:&lt;/strong&gt;&#xA0;Ich w&#xFC;rde sogar sagen, es geht uns um den Journalismus an sich. Die Klimakrise ber&#xFC;hrt auch die Berichterstattung in der Wirtschaft, im Feuilleton und im Sport. Wir wollen dazu beitragen, dass diese Zusammenh&#xE4;nge in den jeweiligen Artikeln auch benannt werden &#x2013; denn noch geschieht das viel zu selten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie treffen Sie eine Auswahl f&#xFC;r Ihre Medienkritik? Konzentrieren Sie sich auf bestimmte Bereiche der Berichterstattung?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;D&#xF6;schner:&lt;/strong&gt;&#xA0;Wir bem&#xFC;hen uns, die Berichterstattung aller Medien im Auge zu behalten, was nat&#xFC;rlich fast unm&#xF6;glich ist. Da kann KI hilfreich sein. Au&#xDF;erdem k&#xF6;nnen wir auf die Auswertungen der Initiative Klima vor acht e. V. zur&#xFC;ckgreifen, die sich ja im Wesentlichen mit dem &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk besch&#xE4;ftigt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Konzentrieren Sie sich auf den deutschsprachigen Raum oder besch&#xE4;ftigen Sie sich auch mit internationaler Berichterstattung?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Schmidt:&lt;/strong&gt;&#xA0;Wir konzentrieren uns auf deutschsprachigen Journalismus, aber nicht nur auf Journalismus, der den deutschsprachigen Raum behandelt. Das hei&#xDF;t, wir blicken auch darauf, wie die internationale Berichterstattung deutscher Medien unter Klimaaspekten funktioniert und welche L&#xFC;cken es da gibt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Welche Zielgruppe wollen Sie erreichen?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;D&#xF6;schner:&lt;/strong&gt;&#xA0;Nicht nur Medien und Journalistinnen, sondern auch die Endnutzerinnen und Endnutzer der Medien. Sie sind letztlich die Hauptbetroffenen, wenn fehlerhaft berichtet oder ein Framing bedient wird, das nicht den Realit&#xE4;ten entspricht. Die dritte Zielgruppe ist die Wissenschaft, die ja auch darauf angewiesen ist, dass ihre Informationen korrekt an das Publikum weitergegeben werden. Wenn Medien an dem Punkt ihren Job nicht richtig machen, dann betrifft das nat&#xFC;rlich auch die Arbeit der Wissenschaftler und deren Kommunikation.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;K&#xF6;nnen Sie Beispiele f&#xFC;r signifikante Schw&#xE4;chen in der Klimaberichterstattung nennen?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;D&#xF6;schner:&lt;/strong&gt;&#xA0;Unser Motto lautet: Klima braucht Kontext. Ein Ph&#xE4;nomen ist aber, dass zum Beispiel bei Berichten &#xFC;ber Extremwetterereignisse der m&#xF6;gliche Kontext oft weggelassen wird. Man muss in eine Nachricht ja nur einen einzigen Satz einbauen, in dem erw&#xE4;hnt wird, dass die Wissenschaft darauf hinweist oder davon ausgeht, dass solche Ereignisse durch die Erderhitzung h&#xE4;ufiger und in gr&#xF6;&#xDF;erer Intensit&#xE4;t vorkommen. Wenn dieser Kontext immer wieder hergestellt wird, bekommt die Erderhitzung f&#xFC;r die Menschen dann die angemessene Bedeutung. Wenn man es hingegen immer wieder unterl&#xE4;sst, den Kontext herzustellen, fehlt den Menschen auch das Bewusstsein f&#xFC;r diese Problematik.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Ein &#xE4;hnliches Problem scheinen mir &#xDC;berschriften wie &#x201E;Erderw&#xE4;rmung hat sich laut Studie deutlich beschleunigt&#x201C; zu sein. Da wird die Erderhitzung zu einem Prozess ohne Akteur.&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;D&#xF6;schner:&lt;/strong&gt;&#xA0;Das ist im Grunde genommen Dekontextualisierung. Man verschweigt oder nennt nicht den Zusammenhang zwischen unserem Tun und der Erderhitzung. Schlie&#xDF;lich sind wir es &#x2013; ob als Gesellschaft oder als einzelne Menschen oder als Teil der Politik &#x2013;, die die Erde immer schneller und immer weiter erhitzen. Aber diese Dekontextualisierung ist auch auf anderen Ebenen ein Problem. Beispielsweise, wenn es darum geht, zu benennen, wer denn eigentlich die Akteure sind, die darauf dr&#xE4;ngen, dass beispielsweise das sogenannte Heizungsgesetz nicht in der bisherigen Form weiter besteht. Da gibt es ja politische und wirtschaftliche Kr&#xE4;fte, die eine gro&#xDF;e Rolle gespielt haben &#x2013; schon bei der Bek&#xE4;mpfung der urspr&#xFC;nglichen Fassung und jetzt auch bei der Planung der neuen. Solche Ph&#xE4;nomene versuchen wir m&#xF6;glichst anschaulich aufzuzeigen, bewusst zu machen, um besseres journalistisches Handeln zu erm&#xF6;glichen. Ein anderes Beispiel ist die Beeinflussung von Journalistinnen und Journalisten durch Kr&#xE4;fte, die so nicht sichtbar sind. Also beispielsweise PR-Agenturen, die im Hintergrund Kampagnen machen, die daf&#xFC;r sorgen, dass bestimmte Worte und Narrative immer wieder wiederholt werden und sich dann so verfestigen, dass sie auch in den Sprachgebrauch der Medien &#xFC;bergehen.&#xD;
&lt;strong style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Schmidt:&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;Die Beispiele, die J&#xFC;rgen genannt hat, zeigen aber auch, dass den Kolleginnen verdammt viel abverlangt wird. Zumal dann, wenn Personalmangel herrscht. Wir verstehen uns daher nicht nur als Kritiker von Journalismus, sondern vor allem als Sparringspartner, der den Kolleginnen dabei hilft, sich weiterzubilden und bessere, qualitativ hochwertigere Berichterstattung zu liefern.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;D&#xF6;schner:&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;In gewisser Weise ist der &#x201E;Brandmelder&#x201C; das Pendant zum Deutschen Preis f&#xFC;r Klimajournalismus, den wir mit dem Netzwerk Klimajournalismus 2024 zum ersten Mal vergeben haben. Mit dem Preis w&#xFC;rdigen wir positive Beispiele, mit dem &#x201E;Brandmelder&#x201C; analysieren wir, was schiefl&#xE4;uft.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;K&#xF6;nnen Sie einen konkreten Vorgeschmack geben auf die Beitr&#xE4;ge, die zum Start am 16. M&#xE4;rz erscheinen werden?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;D&#xF6;schner:&lt;/strong&gt;&#xA0;Sozusagen als Aufmachergeschichte haben wir uns ein Interview vorgenommen, das in den &#x201E;Tagesthemen&#x201C; mit dem relativ bekannten Energie&#xF6;konom Lion Hirth zur geplanten Streichung der F&#xF6;rderung von Solaranlagen durch das Wirtschaftsministerium lief. Er ist als Wissenschaftler bei der Hertie School Berlin t&#xE4;tig, und als der wurde er auch vorgestellt. Man hat aber unterlassen, zu erw&#xE4;hnen, dass er auch Unternehmer ist &#x2013; und in dieser Funktion gro&#xDF;e Projekte des Bundesministeriums f&#xFC;r Wirtschaft und Energie betreut hat. Das hei&#xDF;t, Hirth sollte die umstrittenen Pl&#xE4;ne eines Ministeriums einordnen, das sein Hauptauftraggeber ist. Es kommt leider h&#xE4;ufig vor, dass bei solchen Interviews m&#xF6;gliche Abh&#xE4;ngigkeiten oder auch Interessenkonflikte nicht benannt werden.&#xD;
&lt;strong&gt;Schmidt:&lt;/strong&gt;&#xA0;In der Rubrik Good Practices machen wir einen Aufschlag mit einem St&#xFC;ck &#xFC;ber gute Klimainformationen im Newsletter-Bereich. Au&#xDF;erdem blicken wir auf den 25. M&#xE4;rz voraus. Das ist der Stichtag, an dem die Bundesregierung ein &#xFC;berarbeitetes Klimaschutzprogramm vorlegen muss. F&#xFC;r diesen Anlass geben wir Journalistinnen Berichterstattungs-Tipps &#x2013; zum Beispiel f&#xFC;rs F&#xFC;hren von Interviews. Das spricht aber auch informierte Leserinnen, zum Beispiel aus der Zivilgesellschaft, oder einfach Menschen an, die sich in der Thematik mehr Durchblick w&#xFC;nschen.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Ist mittelfristig angestrebt, Autoren zu bezahlen?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Schmidt:&lt;/strong&gt;&#xA0;Ja, mittelfristig ist das angestrebt. Im Augenblick wird das Projekt noch durch Vereinsr&#xFC;cklagen getragen. Wir planen aber, bald F&#xF6;rdermitgliedsmodelle einzuf&#xFC;hren. Einnahmequellen k&#xF6;nnten auch Dienstleistungen f&#xFC;r Hochschulen und Institute sein.&#xD;
&lt;strong&gt;D&#xF6;schner:&lt;/strong&gt;&#xA0;F&#xFC;r die Vergabe des Deutschen Preis f&#xFC;r Klimajournalismus in diesem Jahr haben wir gerade 30.000 Euro an Spenden eingesammelt. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir auch den &#x201E;Brandmelder&#x201C; auf solide F&#xFC;&#xDF;e stellen k&#xF6;nnen.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Welche Entwicklungen haben Sie bei den Einreichungen f&#xFC;r den Preis beobachtet?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;D&#xF6;schner:&lt;/strong&gt;&#xA0;Wir haben seit mindestens zwei Jahren mindestens sehr schwierige Zeiten f&#xFC;r alle, die sich in Sachen Klimakrise engagieren oder &#xFC;berhaupt etwas tun gegen die Erderhitzung. Ob das Wissenschaftlerinnen sind oder Politikerinnen. Und das trifft nat&#xFC;rlich auch uns Journalistinnen und Journalisten. Dass wir das als Preisstifter zu sp&#xFC;ren bekommen w&#xFC;rden, war klar. Das hei&#xDF;t, die Zahl der Einreichungen ist zur&#xFC;ckgegangen.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Trotz all der Kritik an Klimajournalismus, &#xFC;ber die wir jetzt schon gesprochen haben, gibt es ja zahlreiche herausragende Beitr&#xE4;ge, die zum Beispiel im letzten Jahr beim Deutschen Preis f&#xFC;r Klimajournalismus pr&#xE4;miert wurden. Einen Fachkr&#xE4;ftemangel scheint es jedenfalls nicht zu geben. Die Gr&#xFC;nde f&#xFC;r die Schw&#xE4;chen des Klimajournalismus sind also offenbar eher auf der Ebene der Entscheiderinnen und Entscheider zu suchen.&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;D&#xF6;schner:&lt;/strong&gt;&#xA0;Stimmt, es gibt eher einen F&#xFC;hrungsfachkr&#xE4;ftemangel.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Und wie kann man dazu beitragen, dass sich die Einstellungen der Entscheiderinnen und Entscheider zum Thema Klima ver&#xE4;ndert?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Schmidt:&lt;/strong&gt;&#xA0;Das ist eine sehr gro&#xDF;e Frage.&#xD;
&lt;strong&gt;D&#xF6;schner:&lt;/strong&gt;&#xA0;Idealistisch gesprochen kann man das erreichen, indem man Professionalit&#xE4;t in Sendern und Redaktionen insgesamt f&#xF6;rdert. Ich glaube nicht, dass die Tatsache, dass in vielen Redaktionen die Klimaberichterstattung heruntergefahren wurde, vorrangig mit den Einstellungen zum Thema zu tun hat. Die Bedeutung eines Themas f&#xFC;r sein Publikum zu erkennen und mit einer professionellen Sachlichkeit und einer daraus vielleicht erwachsenen Deutlichkeit und H&#xE4;ufigkeit dieses Thema in seinem Medium anzusprechen, ist eine Frage von Professionalit&#xE4;t. Die Bedeutung der Klimakrise nicht zu erkennen und nicht in der Berichterstattung entsprechend zu ber&#xFC;cksichtigen, ist schlicht unprofessionell.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mit &#x201E;Brandmelder&#x201C; will das Netzwerk die Klimaberichterstattung deutscher Medien systematisch analysieren. Redaktionsleiter J&#xFC;rgen D&#xF6;schner und Projektleiter David Schmidt erkl&#xE4;ren, welche Schw&#xE4;chen sie sehen &#x2013; und wie Journalismus besser werden kann.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/netzwerk-klimajournalismus-startet-medienkritisches-online-angebot-977519/</link></item><item id="977510"><title>Thomas D&#xFC;ffert: Medienpolitik ist f&#xFC;r Presse &#x201E;Transformationsrisiko&#x201C;</title><pubDate>1773309988</pubDate><description>Hannover (KNA) &#x2013; Die deutsche Medienpolitik ist nach Ansicht einer der wichtigsten deutschen Verlagschefs &#x201E;ein echtes Transformationsrisiko&#x201C; f&#xFC;r die Pressebranche. Die Verlage w&#xFC;rden beim digitalen Umbau von der Politik nicht unterst&#xFC;tzt, sondern im Gegenteil durch rechtliche und b&#xFC;rokratische H&#xFC;rden noch behindert, sagte der Vorstandsvorsitzende der&#xA0;Madsack Mediengruppe,&#xA0;Thomas D&#xFC;ffert, am Donnerstag zum Auftakt des &#x201E;The Future of German Media&#x201C;-Kongresses in Hannover.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Von der Medienpolitik wird unternehmerische Kraft unterbunden&#x201C;, so D&#xFC;ffert. Die Branche k&#xF6;nne in dieser entscheidenden Zeit f&#xFC;r die Digitalisierung nicht auf die Medienpolitik z&#xE4;hlen. Die Verlage d&#xFC;rften &#x201E;nicht damit rechnen, dass die Politik uns hilft&#x201C;, sondern m&#xFC;ssten sich auf sich selbst verlassen, so D&#xFC;ffert weiter. Seine Hauptkritikpunkte sind der Mindestlohn, der die Zustellung der gedruckten Zeitungen erschwere, das Mehrwertsteuerprivileg der&#xA0;Deutsche Postund Auflagen beim Telefonmarketing.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Aufruf zu mehr Kooperation&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Chef eines der gr&#xF6;&#xDF;ten deutschen Regionalzeitungsverlage rief die Branche zu mehr Zusammenarbeit auf. &#x201E;Gemeinsam drucken, zustellen, bei der Logistik, bei der IT &#x2013; je enger wir zusammenarbeiten, desto mehr Freude werden wir haben&#x201C;, sagte D&#xFC;ffert. Es mache keinen Sinn, sich bei der Technik gegenseitig Konkurrenz zu machen: &#x201E;Es ist keine Schw&#xE4;che, auch im Digitalbereich mit anderen Medienunternehmen zu kooperieren.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
D&#xFC;ffert pl&#xE4;dierte auch f&#xFC;r mehr Risikobereitschaft: &#x201E;Wir brauchen etwas mehr Mut als zuletzt, Priorit&#xE4;ten zu setzen und Dinge loszulassen, an die wir uns so sch&#xF6;n gew&#xF6;hnt haben&#x201C;, sagte der Madsack-Chef: &#x201E;Eigentlich ist alles da: Wir haben hohe Kompetenz, sind relevant und haben vertrauensw&#xFC;rdige Marken.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die&#xA0;Madsack Mediengruppe&#xA0;ist eine der gr&#xF6;&#xDF;ten Regionalzeitungsgruppen in Deutschland. Mit dem&#xA0;RedaktionsNetzwerk Deutschland&#xA0;liefert der Konzern nicht nur die &#xFC;berregionalen Inhalte f&#xFC;r seine 23 eigenen Tageszeitungen, sondern beliefert auch viele andere Bl&#xE4;tter.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Chef der Madsack Mediengruppe &#xFC;bt scharfe Kritik an der deutschen Medienpolitik. Sie unterst&#xFC;tze die Branche nicht beim digitalen Umbau, sondern lege ihr noch Hindernisse in den Weg.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/thomas-dueffert-medienpolitik-ist-fuer-presse-transformationsrisiko-977510/</link></item><item id="977509"><title>Grimme-Preise vergeben &#x2013; innovative Projekte und alte Bekannte</title><pubDate>1773307087</pubDate><description>Marl (KNA) &#x2013; Das&#xA0;Grimme-Institut&#xA0;zeichnet in diesem Jahr 19 Produktionen und besondere Leistungen mit dem&#xA0;Grimme-Preis&#xA0;aus. Das gab das Institut am Donnerstag bekannt. Preistr&#xE4;ger sind unter anderen die&#xA0;Golineh Atai, die f&#xFC;r ihre Berichte aus der arabischen Welt ausgezeichnet wird, und Moderator&#xA0;Frank Elstner, dessen gesellschaftliches Engagement gew&#xFC;rdigt wird.&#xD;
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&#x201E;Dieser Grimme-Preis-Jahrgang zeigt erneut, wie vielf&#xE4;ltig im deutschen Fernsehen aktuelle Themen der Zeitgeschichte wie Rassismus, Rechtsradikalismus und die prek&#xE4;re Lage des Gesundheitssystems, aber auch neuere deutsche Geschichte erz&#xE4;hlt werden&#x201C;, sagte&#xA0;Cigdem Uzunoglu, Direktorin des Grimme-Instituts. Bei genauerer Betrachtung seien aber auch thematische L&#xFC;cken zu erkennen, etwa die Kriege in Europa und im Nahen Osten oder die Klimakrise, so Uzunoglu weiter: &#x201E;Fehlt es hier an Mut?&#x201C;&#xD;
In der Kategorie Information und Kultur erh&#xE4;lt erstmals der Privatsender&#xA0;RTL Zwei&#xA0;einen Grimme-Preis &#x2013; f&#xFC;r den Zweiteiler &#x201E;Hass. Hetze. Hoffnung&#x201C;. Au&#xDF;erdem werden mit&#xA0;Das leere Grab, einem Film &#xFC;ber menschliche Gebeine aus ehemaligen Kolonien in deutschen Museen, und&#xA0;Petra Kelly &#x2013; Act Now!&#xA0;zwei Dokumentarfilme ausgezeichnet.&#xD;
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&lt;strong&gt;Preise f&#xFC;r Sender und Streamer&lt;/strong&gt;&#xD;
In der Kategorie Fiktion gibt es zwei Grimme-Preise f&#xFC;r Spielfilme &#x2013;&#xA0;Tatort &#x2013; Dunkelheit&#xA0;und&#xA0;Die Nichte des Polizisten&#xA0;&#x2013; sowie f&#xFC;r zwei Serien,&#xA0;Die Aff&#xE4;re Cum-Ex&#xA0;und&#xA0;Tschappel. Die Jury in der Kategorie Unterhaltung vergibt Preise f&#xFC;r die&#xA0;ZDF-Show&#xA0;MaiThink X&#xA0;und f&#xFC;r&#xA0;smypathisch &#x2013; die show, ebenfalls vom ZDF produziert. Au&#xDF;erdem erh&#xE4;lt die&#xA0;Prime Video-Serie&#xA0;Gerry Star&#xA0;eine Auszeichnung.&#xD;
In der Kategorie Kinder und Jugend vergibt die Jury einen Preis an die Spielfilme&#xA0;Gr&#xFC;&#xDF;e vom Mars&#xA0;und&#xA0;Ellbogen. Ein Spezialpreis in dieser Kategorie geht an die Dokumentation&#xA0;Der talentierte Mr. F. Die Studierendenjury zeichnet die Serie&#xA0;Krank Berlin&#xA0;aus, der Preis der Arbeitsgemeinschaft Marler Gruppe geht an die Animationsserie&#xA0;Lenas Hof.&#xD;
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Die Grimme-Preise werden am 24. April im&#xA0;Theater der Stadt Marl&#xA0;verliehen. Die Preisverleihung zeigt der Fernsehsender&#xA0;3sat&#xA0;am selben Tag um 22.25 Uhr.&#xD;
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&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Mit diesen Themen besch&#xE4;ftigt sich der&#xA0;&lt;link http://www.publishing-congress.com/ _blank&gt;European Publishing Congress 2026&lt;/link&gt;, der am 17. und 18. Juni im&#xA0;Palais Nieder&#xF6;sterreich&#xA0;stattfindet. F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte aus europ&#xE4;ischen Medienunternehmen pr&#xE4;sentieren dort Strategien und Praxisbeispiele zum Umgang mit der neuen Technologie.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Zu den angek&#xFC;ndigten Beitr&#xE4;gen z&#xE4;hlt ein Vortrag von&#xA0;Ulrike Langer&#xA0;&#xFC;ber den sogenannten &#x201E;KI-Revenue-Shift&#x201C;. Die Trendscout aus den USA will erl&#xE4;utern, warum Lizenzvereinbarungen mit KI-Unternehmen aus ihrer Sicht erst der Anfang einer neuen Erl&#xF6;slogik f&#xFC;r Medienh&#xE4;user sind.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf organisatorischen Ver&#xE4;nderungen in Redaktionen und Verlagen.&#xA0;Laura Seiffe&#xA0;von der&#xA0;ZEIT Verlagsgruppe&#xA0;spricht &#xFC;ber den Weg zum &#x201E;KI-f&#xE4;higen Medienhaus&#x201C; und die Rolle von Strukturen und Kompetenzen bei der Einf&#xFC;hrung entsprechender Technologien.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Auch neue Formate werden thematisiert.&#xA0;Pascal Biedenweg&#xA0;von der&#xA0;FUNKE Mediengruppe&#xA0;stellt Strategien f&#xFC;r Newsletter vor und erl&#xE4;utert, wie redaktionelle Haltung im Posteingang zu einem strategischen Vorteil werden kann.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Einen Einblick in die Praxis eines &#xF6;sterreichischen Medienunternehmens gibt&#xA0;Lena Leibetseder&#xA0;von&#xA0;Russmedia. Sie pr&#xE4;sentiert den zweigleisigen KI-Ansatz ihres Hauses im digitalen Publishing.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;link http://www.publishing-congress.com/%20_self _blank&gt;Mehr zum Kongress&lt;/link&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Das Gericht erlie&#xDF; eine einstweilige Verf&#xFC;gung wegen unzul&#xE4;ssiger Verdachtsberichterstattung. Die Redaktion darf den Verdacht, dass der fr&#xFC;here HSV-Sportvorstand f&#xFC;nf Frauen sexuell bel&#xE4;stigt habe, nicht mehr verbreiten. Dem Text fehlen laut Gericht Beweise. Er st&#xFC;tze sich im Kern auf Aussagen einer Anw&#xE4;ltin, die keine eigenen Wahrnehmungen geteilt habe. Zudem sei die Zahl von f&#xFC;nf Frauen nicht belegt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Bild&#x201C;&#xA0;hatte am 11. Januar zuerst &#xFC;ber die Vorw&#xFC;rfe berichtet und ebenfalls vor dem Landgericht gegen Kuntz verloren.&#xA0;Axel Springer&#xA0;hat bereits Widerspruch gegen die Verf&#xFC;gung eingelegt. Dieser Weg steht auch dem &#x201E;stern&#x201C; offen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Anw&#xE4;lte&#xA0;Christian Schertz&#xA0;und&#xA0;Nicolas Jim Nadolny, die Kuntz vertreten, verweisen in ihrer Mitteilung explizit auf &#x201E;stern&#x201C;-Chefredaktionsmitglied&#xA0;Giuseppe Di Grazia. Das Magazin m&#xFC;sse sich fragen lassen, wie es komme, dass die von ihm &#x201E;als Autor mitverantwortete Berichterstattung nicht einmal die absoluten rechtlichen Mindeststandards gewahrt hat&#x201C;.&#xD;
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&lt;br /&gt;Demnach empfinden zahlreiche Befragte die heutige Informationslage als &#xFC;berfordernd. &#x201E;Orientierung wird wichtiger und zugleich schwieriger. Nicht durch zu wenig Informationen, sondern weil sie ohne Einordnung, Gewichtung und Verst&#xE4;ndlichkeit an den Menschen vorbeirauschen&#x201C;, sagt Marie-Sophie von Bibra, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin von Readly Deutschland.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sorgen vor Krieg und bewusster Nachrichtenverzicht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Studie zeigt auch ein starkes Bedrohungsgef&#xFC;hl in der Bev&#xF6;lkerung. 65 Prozent der Deutschen geben an, gro&#xDF;e oder sehr gro&#xDF;e Sorge vor einem dritten Weltkrieg zu haben. Besonders ausgepr&#xE4;gt ist diese Sorge bei &#xE4;lteren Menschen, in Ostdeutschland sowie bei Studierenden &#x2013; unter ihnen &#xE4;u&#xDF;ern 83 Prozent entsprechende &#xC4;ngste.&#xD;
&lt;br /&gt;Parallel dazu berichten viele Befragte von einer zunehmenden psychischen Belastung durch Nachrichten. 24 Prozent vermeiden bewusst Nachrichten, um ihre mentale Gesundheit zu sch&#xFC;tzen. 19 Prozent f&#xFC;hlen sich von Inhalten in sozialen Netzwerken &#xFC;berfordert, nutzen diese aber weiterhin. 10,3 Prozent bezeichnen sich selbst als &#x201E;nachrichtens&#xFC;chtig&#x201C; und versuchen aktiv, ihren Konsum zu reduzieren.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Nachrichten werden zunehmend als emotionaler Stressfaktor erlebt&#x201C;, sagt von Bibra. &#x201E;Schnelligkeit allein schafft keine Orientierung &#x2013; Menschen suchen weniger neue Schlagzeilen als verl&#xE4;ssliche Erkl&#xE4;rungen.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gef&#xFC;hl eingeschr&#xE4;nkter Meinungsfreiheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Etwa die H&#xE4;lfte der Befragten gibt an, h&#xE4;ufig oder zumindest gelegentlich das Gef&#xFC;hl zu haben, ihre Meinung nicht frei &#xE4;u&#xDF;ern zu k&#xF6;nnen. Gemeint sei damit nicht ein rechtlicher Eingriff, sondern das subjektive Erleben in &#xF6;ffentlichen und privaten Debatten.&#xD;
&lt;br /&gt;Als besonders konflikttr&#xE4;chtige Themen nennen die Befragten Migration und Asylpolitik (48,9 Prozent), den Israel-Gaza-Konflikt und Antisemitismus (31,4 Prozent) sowie Geschlechtsidentit&#xE4;t und gendergerechte Sprache (21,8 Prozent). Diese Themen w&#xFC;rden h&#xE4;ufig als stark emotionalisiert wahrgenommen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kritik an Klimaberichterstattung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Auch die Berichterstattung &#xFC;ber den Klimawandel st&#xF6;&#xDF;t auf Kritik. Nur 11,8 Prozent der Befragten empfinden sie als ausgewogen, 15,8 Prozent als faktenbasiert. Gleichzeitig f&#xE4;llt die Kritik unterschiedlich aus: 42,9 Prozent halten die Berichterstattung f&#xFC;r zu einseitig, 38,7 Prozent f&#xFC;r zu alarmistisch und 22,5 Prozent f&#xFC;r zu zur&#xFC;ckhaltend. Knapp ein Viertel der Befragten gibt an, sich durch die Klimaberichterstattung verwirrt zu f&#xFC;hlen.&#xD;
&lt;br /&gt;Besonders j&#xFC;ngere Menschen w&#xFC;nschen sich mehr Einordnung. So halten 36 Prozent der 18- bis 29-J&#xE4;hrigen die Berichterstattung f&#xFC;r zu zur&#xFC;ckhaltend.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Viele f&#xFC;hlen sich in Medien nicht repr&#xE4;sentiert&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Barometer zeigt zudem eine deutliche Repr&#xE4;sentationsl&#xFC;cke: Sechs von zehn Befragten geben an, sich in der Berichterstattung deutscher Medien nicht oder eher nicht wiederzufinden. Nur rund 10,6 Prozent sehen ihre Perspektiven und Lebensrealit&#xE4;ten klar abgebildet.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Distanz f&#xE4;llt regional unterschiedlich aus. In Ostdeutschland f&#xFC;hlen sich rund 70 Prozent der Befragten nicht repr&#xE4;sentiert, im Westen knapp 60 Prozent. Auch Studierende und Menschen in l&#xE4;ndlichen Regionen &#xE4;u&#xDF;ern &#xFC;berdurchschnittlich h&#xE4;ufig dieses Gef&#xFC;hl.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Medien erf&#xFC;llen ihre gesellschaftliche Rolle nicht nur durch Information, sondern auch durch Wiedererkennbarkeit&#x201C;, sagt von Bibra. &#x201E;Wo Menschen ihre Lebensrealit&#xE4;t nicht abgebildet sehen, schalten sie ab &#x2013; mit Folgen f&#xFC;r Debattenkultur und Vertrauen.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Digitale Nutzung steigt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Neben der Befragung wertet das Readly-Barometer anonymisierte Nutzungsdaten der Plattform aus dem Jahr 2025 aus. Diese zeigen eine steigende digitale Nutzung von Zeitungen und Zeitschriften. Gleichzeitig gewinnen erg&#xE4;nzende Audioformate und andere nicht textbasierte journalistische Angebote an Bedeutung.&#xD;
&lt;br /&gt;Trotz ver&#xE4;nderter Rezeptionsgewohnheiten bleibt laut Studie der Bedarf an Einordnung und verl&#xE4;sslichen Informationen hoch. Digitale Abo-Plattformen k&#xF6;nnten dabei helfen, journalistische Angebote wirtschaftlich zu stabilisieren und redaktionelle Unabh&#xE4;ngigkeit zu st&#xE4;rken.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Methodik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Readly Barometer 2026 basiert auf einer Online-Umfrage unter 2.500 Bundesb&#xFC;rgerinnen und Bundesb&#xFC;rgern ab 18 Jahren, die im Auftrag von Readly vom Meinungsforschungsinstitut Civey durchgef&#xFC;hrt wurde. Durch Quotierung und Gewichtung gelten die Ergebnisse als repr&#xE4;sentativ f&#xFC;r die deutsche Gesamtbev&#xF6;lkerung. Zus&#xE4;tzlich wurden anonymisierte Nutzungsdaten der Readly-Plattform aus dem Jahr 2025 ausgewertet.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Der Film wurde von&#xA0;zero&#xA0;one film&#xA0;produziert und im Programm von&#xA0;ZDF&#xA0;und&#xA0;3sat&#xA0;ausgestrahlt. Die Dokumentation &#xFC;ber den Cum-Ex-Skandal war bereits zuvor mehrfach ausgezeichnet worden.&#xD;
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Nach Angaben der Akademie fiel die Entscheidung &#xFC;ber die Auszeichnung in der zweiten Abstimmungsrunde der Mitglieder. Eine Feier zur Preisverleihung ist nicht geplant.&#xD;
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Nach Vorstellungen des Verbandes sollen insbesondere Redaktionen unterst&#xFC;tzt werden, die mit kontinuierlicher Berichterstattung &#x201E;einen unverzichtbaren Beitrag zur Information der B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger und damit zur politischen Willensbildung leisten&#x201C;.&#xD;
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DJV-Bundesvorsitzender&#xA0;Mika Beuster&#xA0;erkl&#xE4;rte: &#x201E;Die Zeit der politischen Sonntagsreden ist vorbei. Den Ank&#xFC;ndigungen m&#xFC;ssen Taten folgen.&#x201C; Beuster verwies darauf, dass&#xA0;Wolfram Weimer, Staatsminister f&#xFC;r Kultur und Medien, bereits im vergangenen Jahr eine Digitalsteuer gefordert habe, von der unter anderem der Journalismus profitieren solle.&#xD;
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Als &#x201E;publizistisches Alarmsignal&#x201C; bezeichnete Beuster zudem die Entwicklung auf dem Zeitungsmarkt in&#xA0;K&#xF6;ln. Dort werde es k&#xFC;nftig nur noch eine Zeitung geben. &#x201E;Hier geht die Medienvielfalt den Rhein runter. Das darf sich andernorts nicht wiederholen&#x201C;, sagte er.&#xD;
&#xA0;&#xD;
An engagierten Journalistinnen und Journalisten mangele es nicht. Wenn sich gewinnorientierte Medienh&#xE4;user zur&#xFC;ckz&#xF6;gen, m&#xFC;ssten gemeinn&#xFC;tzig organisierte Redaktionen eine Chance bekommen, so der DJV.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Scholle &#xE4;u&#xDF;erte sich zu der Ehrung auf&#xA0;der Plattform&#xA0;LinkedIn. &#x201E;Dieser Preis freut und ehrt mich ganz besonders. Der Keynesianismus zieht sich durch die DNA von Surplus: Vom Mission Statement &#xFC;ber Leitartikel bis Analysen und Kolumnen spielen Keynes Gedanken die zentrale Rolle&#x201C;, schrieb er.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach seinen Angaben erhielt er die Auszeichnung nicht f&#xFC;r einen einzelnen Text &#xFC;ber den &#xD6;konomen&#xA0;John Maynard Keynes. Vielmehr sei &#x201E;Surplus&#x201C; gew&#xFC;rdigt worden, weil das Medium zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern des Keynesianismus eine Plattform biete, um entsprechende wirtschaftspolitische Ideen zu verbreiten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Als Beispiele f&#xFC;r entsprechende Beitr&#xE4;ge nannte Scholle unter anderem Texte von&#xA0;Isabella Weber&#xA0;und&#xA0;Tom Krebs&#xA0;&#xFC;ber &#x201E;Milit&#xE4;r-Keynesianismus&#x201C; in Deutschland, einen Beitrag von&#xA0;Adam Tooze&#xA0;zur Vision einer F&#xFC;nfzehn-Stunden-Woche, einen Text von&#xA0;Stefan Eich&#xA0;zu Keynes&#x2019; &#xD6;konomie von &#xDC;berfluss und Freiheit sowie einen Beitrag von&#xA0;Achim Truger&#xA0;zur Bedeutung keynesianischer Ideen f&#xFC;r die Klimawende.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Man wolle die Entwicklung aber weiter beobachten und behalte sich vor, die Entscheidung bei ver&#xE4;nderten Umst&#xE4;nden zu &#xFC;berdenken, so die &#x201E;SZ&#x201C; weiter. Die Nutzer verweist das Medienhaus stattdessen auf die Angebote auf anderen Onlineplattformen wie Instagram, TikTok, LinkedIn oder WhatsApp.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Kritik an diskriminierenden Inhalten&lt;/strong&gt;&#xD;
Seit der &#xDC;bernahme der Plattform durch den US-Milliard&#xE4;r Elon Musk 2022 haben zahlreiche Medien, Unternehmen, Institutionen und Prominente ihre Aktivit&#xE4;ten auf der Plattform eingestellt. X, ehemals Twitter, steht seit Musks &#xDC;bernahme vor allem wegen mangelnder Moderation von extremistischen, antisemitischen und anderen diskriminierenden Inhalten in der Kritik. Forscher hatten au&#xDF;erdem Hinweise gefunden, dass die Plattform rechtsextremen Inhalten &#xFC;ber ihre Algorithmen gezielt h&#xF6;here Reichweiten verschaffe.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ende vergangenen Jahres hatte die EU-Kommission ein Bu&#xDF;geld &#xFC;ber 120 Millionen Euro gegen X verh&#xE4;ngt, weil sich die Plattform nicht an die EU-Digitalgesetze halte. Die Kommission wirft X unter anderem mangelnde Transparenz vor. Eine weitere Ermittlung l&#xE4;uft wegen sexualisierter Deepfakes durch das plattformeigene KI-System Grok. Dieses hatte auf Anweisung von Nutzern k&#xFC;nstlich generierte Nacktbilder von anderen Nutzern erstellt, darunter auch von Minderj&#xE4;hrigen. Wegen dieser Vorw&#xFC;rfe hatte Anfang Februar die franz&#xF6;sische Polizei die Pariser Gesch&#xE4;ftsr&#xE4;ume von X durchsucht und Elon Musk zu einer Vernehmung vorgeladen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die SZ folgt zahlreichen anderen Medienh&#xE4;usern und verl&#xE4;sst die Online-Plattform X. Grund daf&#xFC;r sei die zunehmende Verrohung dort. Ganz endg&#xFC;ltig ist der Abschied unter Umst&#xE4;nden aber nicht.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/sueddeutsche-zeitung-verlaesst-online-plattform-x-977485/</link></item><item id="977482"><title>Verlegerverb&#xE4;nde fordern nach EU-Bericht st&#xE4;rkeren Schutz der Presse gegen&#xFC;ber KI</title><pubDate>1773200287</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Der&#xA0;Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger&#xA0;(BDZV) und der&#xA0;Medienverband der freien Presse&#xA0;(MVFP) begr&#xFC;&#xDF;en einen Initiativbericht des&#xA0;Europ&#xE4;isches Parlament&#xA0;zum Verh&#xE4;ltnis von Urheberrecht und generativer k&#xFC;nstlicher Intelligenz. Der Bericht mit dem Titel &#x201E;Bericht &#xFC;ber das Urheberrecht und generative k&#xFC;nstliche Intelligenz &#x2013; Chancen und Herausforderungen&#x201C; sende ein &#x201E;klares politisches Signal f&#xFC;r einen besseren Schutz von Presse, Kreativbranche und weiteren Rechteinhabern gegen&#xFC;ber KI&#x201C;, erkl&#xE4;rten die beiden Verb&#xE4;nde.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Der geltende Rechtsrahmen zum Schutz menschlicher Kreativit&#xE4;t gegen&#xFC;ber KI ist unzureichend&#x201C;, hei&#xDF;t es in der Mitteilung. Verlage ben&#xF6;tigten Regelungen, die &#x201E;die Identifikation, Kontrolle, Transparenz und Monetarisierung der Verwendung ihrer Inhalte durch KI-Systeme&#x201C; erm&#xF6;glichen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Aus Sicht der Verb&#xE4;nde geh&#xF6;ren dazu mehrere Punkte: ein umfassendes Verf&#xFC;gungsrecht f&#xFC;r KI-Verwendungen von Inhalten, vollst&#xE4;ndige Transparenz &#xFC;ber die Nutzung von Inhalten Dritter durch KI-Systeme, klare Regeln f&#xFC;r den Einsatz von Crawlern und Bots sowie ein &#x201E;robustes Verg&#xFC;tungsrecht f&#xFC;r Rechteinhaber&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die beiden Organisationen erkl&#xE4;rten: &#x201E;Der heutige Initiativbericht des Europ&#xE4;ischen Parlaments greift zentrale Forderungen der Verlage auf: die volle Kontrolle &#xFC;ber die Nutzung ihrer Inhalte durch KI, umfassende Transparenz bei der Verwendung gesch&#xFC;tzter Inhalte und dem Einsatz von KI-Bots und Crawlern sowie faire Verg&#xFC;tung.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
BDZV und MVFP fordern nun die&#xA0;Europ&#xE4;ische Kommission&#xA0;auf, entsprechende Gesetzesvorschl&#xE4;ge vorzulegen. Diese solle &#x201E;zeitnah entsprechende gesetzgeberische Vorschl&#xE4;ge vorlegen und die notwendige Modernisierung des europ&#xE4;ischen Rechtsrahmens zum Schutz der Presse und Kreativbranche auf den Weg bringen&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Um die Zahlungsf&#xE4;higkeit des Medienhauses im zweiten Quartal 2026 sicherzustellen, haben die rund 70 Besch&#xE4;ftigten aus Verlag und Redaktion erneut individuell auf wesentliche Teile ihres Entgelts sowie auf Arbeitsstunden verzichtet. Seit Gr&#xFC;ndung der Genossenschaft summieren sich die freiwilligen Gehalts- und Stundenverzichte aus den Jahren 2025 und 2026 auf rund 250.000 Euro.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Genossenschaft hatte 2022 ein Verlagshaus ohne nennenswertes Eigenkapital &#xFC;bernommen. Bereits 2001 hatten die damalige&#xA0;Partei des Demokratischen Sozialismus&#xA0;(PDS) und ihre Tochtergesellschaften wesentliche Verm&#xF6;genswerte, darunter Geb&#xE4;ude und Grundst&#xFC;ck am Franz-Mehring-Platz, in die Grundst&#xFC;cksgesellschaft Franz-Mehring-Platz 1 mbH ausgelagert. An dieser war die damalige&#xA0;Verlag Neues Deutschland Druckerei und Verlag GmbH&#xA0;indirekt beteiligt. F&#xFC;r die Besch&#xE4;ftigten galt das Haus und Grundst&#xFC;ck lange als wirtschaftliche Absicherung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Heute verf&#xFC;gt die Genossenschaft faktisch nur &#xFC;ber das Eigenkapital aus den Einlagen ihrer Mitglieder und wirtschaftet von Monat zu Monat. Zus&#xE4;tzlich setzen sinkende Abonnentenzahlen das Medienhaus unter Druck.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Hintergrund sind anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen seit der Umwandlung der &#x201E;nd&#x201C; in eine Genossenschaft.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/belegschaft-verzichtet-erneut-auf-gehalt-und-sichert-so-fortbestand-der-zeitung-nd-977481/</link></item><item id="977480"><title>Bundestag schreibt Medienpreis Parlament 2026 aus</title><pubDate>1773199456</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Der&#xA0;Deutscher Bundestag&#xA0;hat zur Bewerbung f&#xFC;r den&#xA0;Medienpreis Parlament 2026&#xA0;aufgerufen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ausgezeichnet werden herausragende journalistische Arbeiten, die zur Besch&#xE4;ftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen. Zudem sollen sie zu einem vertieften Verst&#xE4;ndnis parlamentarischer Abl&#xE4;ufe, Arbeitsweisen und Themen beitragen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerbungsschluss ist der 16. M&#xE4;rz 2026.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.bundestag.de/medienpreis _blank&gt;Weitere Informationen&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Die Website&#xA0;&lt;link http://www.journalistenpreise.de./ _blank&gt;www.journalistenpreise.de&lt;/link&gt;&#xA0;gibt Auskunft &#xFC;ber mehr als 500 Journalistenpreise und Stipendien. Der n&#xE4;chste kostenlose Newsletter erscheint Anfang April.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;georg.taitl@oberauer.com.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Ausgezeichnet werden journalistische Arbeiten, die das Verst&#xE4;ndnis f&#xFC;r parlamentarische Prozesse f&#xF6;rdern.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/bundestag-schreibt-medienpreis-parlament-2026-aus-977480/</link></item><item id="977479"><title>Kann Correctiv auch Selbstkritik?</title><pubDate>1773196856</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Die Correctiv-Berichterstattung &#xFC;ber Ex-Welt-TV-Chef&#xA0;Jan Philipp Burgard wirft Fragen nach Transparenz und journalistischer Distanz auf. Markus Wiegand, Chefredakteur von &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/885/kress-pro-2026-01 _blank&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;, analysiert den Fall in seiner Kolumne und fragt :&#x201E;Kann Correctiv auch Selbstkritik?&#x201C;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Nach mehreren Kontakten mit dem Recherchenetzwerk m&#xFC;ssen wir leider feststellen, dass dies offenbar nicht die st&#xE4;rkste Seite der Rechercheprofis ist. Als Disclaimer sei jedoch ausdr&#xFC;cklich betont: Damit ist nicht gesagt, dass Correctiv grunds&#xE4;tzlich schlecht berichtet oder &#xFC;berwiegend staatlich finanziert wird. Beides wird von Trollen st&#xE4;ndig behauptet und ist schlicht falsch.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Abgesehen davon sollte eine Rechercheorganisation wie Correctiv, die Missst&#xE4;nde aufdecken m&#xF6;chte, besonders hohe handwerkliche Standards an sich selbst anlegen und eigene Fehler transparent aufarbeiten. Beides ist bei den Recherchen zu Jan Philipp Burgard nicht geschehen. So berichtete jetzt (wie bereits vor einem Jahr) ausgerechnet Anette Dowideit, die rund 19 Jahre lang f&#xFC;r Axel Springer gearbeitet hatte und 2023 ausgeschieden war, &#xFC;ber Burgard. Wer so lange f&#xFC;r ein Unternehmen t&#xE4;tig war, hat nat&#xFC;rlich viele Zug&#xE4;nge. Gleichzeitig war Anette Dowideit aber Teil der Organisation und kann nicht unbelastet und ohne Interessenkonflikte &#xFC;ber die Vorg&#xE4;nge berichten. Ganz abgesehen von der Frage, warum sie dort eigentlich so lange gearbeitet hat, wenn das doch so ein Saftladen ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dass Dowideit, immerhin Correctiv-Vize-Chefin, diese Zusammenh&#xE4;nge nicht erkennt, ist irgendwie entt&#xE4;uschend. Auf Anfrage teilte die Correctiv-Pressestelle mit: &#x201E;Anette Dowideit hat die an die vorherige Recherchen ankn&#xFC;pfende Berichterstattung aufgrund ihrer tiefen Branchenkenntnis sowie ihres Zugangs zu relevanten Quellen verfasst.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
In der ersten Berichterstattung vor mehr als einem Jahr hatte Correctiv immerhin noch offengelegt, dass Dowideit lange f&#xFC;r Springer gearbeitet hat. Beim zweiten Aufschlag hielt man das nicht mehr f&#xFC;r n&#xF6;tig. &#x201E;Einen Transparenzhinweis auf ihre fr&#xFC;here T&#xE4;tigkeit gab es bereits in der ersten Berichterstattung. Einen erneuten Hinweis hielten wir angesichts der direkten Verlinkung auf den ersten Beitrag nicht f&#xFC;r erforderlich&#x201C;, teilte Correctiv mit.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Transparenz in eigener Sache? Offenbar nicht so wichtig.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Deutlich problematischer war aber der Rechercheweg von Dowideit, die als Journalistin mehrfach ausgezeichnet wurde. Sie suchte auf sozialen Medien offensiv nach Quellen f&#xFC;r die angeblichen Vorf&#xE4;lle auf der Weihnachtsfeier. Dies ist heikel, da man damit leicht die Welle selbst erzeugt, auf der man anschlie&#xDF;end surft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Correctiv schreibt dazu: &#x201E;Der Aufruf diente der Recherche und der Sammlung m&#xF6;glicher Hinweise. Wir haben zur Kenntnis genommen, dass der pointiert formulierte Post unterschiedliche Reaktionen ausgel&#xF6;st hat &#x2013; was bei Medienthemen nicht ungew&#xF6;hnlich ist.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Fehler k&#xF6;nnen immer passieren, &#xFC;berall. Aber Selbstkritik sieht anders aus. Vielleicht fehlt intern bei Correctiv einfach ein Correctiv und die Erkenntnis, dass es nicht hilft, mit den falschen Mitteln f&#xFC;r gute Anliegen zu k&#xE4;mpfen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/885/kress-pro-2026-01 _blank&gt;&lt;strong&gt;Must-Reads im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Top-Leute werden mehr verdienen&#x201C; &#x2013; Personalberater Markus B&#xF6;hler &#xFC;ber die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt. Und wie Unternehmen und F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte damit umgehen sollten.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ranking: Die besten Arbeitgeber 2026. 140 Medienh&#xE4;user im Check: Wie die Mitarbeitenden ihre Arbeitgeber bewerten. Wie zufrieden sie mit ihrem Gehalt sind. Eine exklusive Auswertung der Daten des Bewertungsportals Kununu.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Dank KI: Wie Leserreporter Lokalredaktionen entlasten. Die Oberpfalz Medien haben ihre hyperlokale Berichterstattung an &#xFC;ber 2.500 Leserreporter ausgelagert. Die Erfahrungen.&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die digitale Strategie der &#x201E;Zeit&#x201C;: Christian R&#xF6;pke, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer und COO der Zeit Verlagsgruppe, spricht im Interview &#xFC;ber den Einsatz von K&#xFC;nstlicher Intelligenz, den ersten KI-Lizenzdeal mit Google sowie den Umgang des Medienhauses mit den gro&#xDF;en Tech-Unternehmen. Und er verr&#xE4;t, ob die &#x201E;Zeit&#x201C; mit ihrem 2025 gestarteten Podcast-Abo erfolgreich ist.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div dir="auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="5a67b8d7-9363-4ab7-bc12-badfd14872c2" data-message-model-slug="gpt-5-3"&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul data-start="0" data-end="710" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li data-section-id="adbom1" data-start="0" data-end="104"&gt; &lt;p&gt;Lokale Themen und Entwicklungen in Flensburg recherchieren (z. B. Innenstadt, M&#xFC;rwik, Weiche, F&#xF6;rde)&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="8ciykd" data-start="105" data-end="178"&gt; &lt;p&gt;Relevante Anliegen und Interessen der Stadtbev&#xF6;lkerung identifizieren&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="z4wdxt" data-start="179" data-end="269"&gt; &lt;p&gt;Rechercheergebnisse journalistisch aufbereiten (News, Hintergrundberichte, Kommentare)&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="19ntb6e" data-start="270" data-end="337"&gt; &lt;p&gt;Inhalte auch in weiteren Formaten umsetzen (Video, Audio, Bild)&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="f9cd2x" data-start="338" data-end="438"&gt; &lt;p&gt;Kontakte zu relevanten Akteurinnen und Akteuren in Flensburg und der Region pflegen und ausbauen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="pnlmi8" data-start="439" data-end="504"&gt; &lt;p&gt;Aktuelle Entwicklungen in der Stadt kontinuierlich beobachten&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="xh1l6h" data-start="505" data-end="566"&gt; &lt;p&gt;Den Newsletter&#xA0;&#x201E;5in5 Flensburg&#x201C;&#xA0;redaktionell betreuen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="7c741n" data-start="567" data-end="645"&gt; &lt;p&gt;Zweimal w&#xF6;chentlich kompakte und informative Newsletter-Ausgaben erstellen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-section-id="sl5sbl" data-start="646" data-end="710" data-is-last-node=""&gt; &lt;p&gt;Zur Weiterentwicklung und Reichweite des Newsletters beitragen&#xA0;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber haben Erfahrung als Redakteuroder Reporter gesammelt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/lokalreporter-in-flensburg-gesucht-977478/</link></item><item id="977471"><title>&#x201E;Heilbronner Stimme&#x201C; organisiert Redaktion mit Projekt &#x201E;Stimme NEXT&#x201C; neu</title><pubDate>1773135476</pubDate><description>Heilbronn &#x2013;&#xA0;Die &#x201E;Heilbronner Stimme&#x201C; ordnet im Rahmen des Projekts &#x201E;Stimme NEXT&#x201C; ihre redaktionellen Strukturen neu. Ziel ist es laut einer Aussendung, Arbeitsabl&#xE4;ufe zu vereinfachen, Zust&#xE4;ndigkeiten zu b&#xFC;ndeln und redaktionelle Entscheidungen transparenter zu gestalten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Teil der Neuaufstellung ist ein zentrales News Management, das k&#xFC;nftig die kurz-, mittel- und langfristige Themenplanung &#xFC;bernimmt. Grundlage daf&#xFC;r ist eine einheitliche, faktenbasierte digitale Planung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zudem richtet die Redaktion ein Breaking-Team ein, das aktuelle Entwicklungen direkt aus der Region aufgreifen soll. Die Inhalte werden in Text, Bild, Audio und Video aufbereitet und auf digitalen Plattformen wie stimme.de und echo24.de ver&#xF6;ffentlicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Redaktion setzt dabei auf einen konsequenten Online-First-Ansatz. Inhalte sollen zun&#xE4;chst digital erscheinen, w&#xE4;hrend der Online Desk die Ver&#xF6;ffentlichung koordiniert und mit den Ressorts zusammenarbeitet. Die Mantelredaktion bleibt bestehen und produziert weiterhin Inhalte mit eigenen Autoren und Korrespondenten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die neue Struktur wurde nach Angaben des Verlags in Workshops gemeinsam mit Redaktionsmitarbeitenden entwickelt. Dabei wurden auch die redaktionellen Grunds&#xE4;tze &#xFC;berarbeitet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Chefredakteur Uwe Heer erkl&#xE4;rte, die Arbeitsweise in Redaktionen habe sich in den vergangenen Jahren deutlich ver&#xE4;ndert. Mit der Neuorganisation wolle man Prozesse schaffen, die besser zu einem digitalen und schnelleren Nachrichtenalltag passen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;georg.taitl@oberauer.com.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mit dem Projekt will die Zeitung Arbeitsabl&#xE4;ufe an ein st&#xE4;rker digitales Medienumfeld anpassen und die regionale Berichterstattung st&#xE4;rker in den Mittelpunkt r&#xFC;cken.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/heilbronner-stimme-organisiert-redaktion-mit-projekt-stimme-next-neu-977471/</link></item><item id="977467"><title>Volont&#xE4;r Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit in Essen gesucht</title><pubDate>1773108484</pubDate><description>Essen&#xA0;&#x2013; Der Regionalverband Ruhr sucht einen Volont&#xE4;r (w/m)&#xA0;Presse- und &#xD6;ffentlichkeitsarbeit.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Geboten wird unter anderem:&lt;br /&gt;&#x2022; Eine fundierte praktische und theoretische Ausbildung&lt;br /&gt;&#x2022; Abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben und T&#xE4;tigkeiten&lt;br /&gt;&#x2022; Eigenst&#xE4;ndige Betreuung verschiedener Projekte&lt;br /&gt;&#x2022; Gleitende Arbeitszeiten ohne Kernarbeitszeit&lt;br /&gt;&#x2022; Mobiles Arbeiten bis zu 40 Prozent der Arbeitszeit m&#xF6;glich&lt;br /&gt;&#x2022; Individuelle Fortbildungsangebote&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber bringen&#xA0;einen&#xA0;Nachweis journalistischer Erfahrung durch Praktika und/oder freie Mitarbeit in Redaktionen oder Kommunikationsabteilungen&#xA0;mit.&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-praktika-volontariate-trainees-7/volontaerin-presse-und-oeffentlichkeitsarbeit-mwd-559645/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen einen Nachweis journalistischer Erfahrung durch Praktika und/oder freie Mitarbeit in Redaktionen oder Kommunikationsabteilungen mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/volontaer-presse-und-oeffentlichkeitsarbeit-in-essen-gesucht-977467/</link></item><item id="977466"><title>Funke b&#xFC;ndelt Produkttests und Ratgeber im neuen &#x201E;Vertical Hub&#x201C;</title><pubDate>1773108042</pubDate><description>Essen &#x2013; &#xA0;Die Funke Mediengruppe b&#xFC;ndelt ihre Aktivit&#xE4;ten rund um Produkttests, Ratgeber- und Servicethemen in einer neuen Redaktion. Der sogenannte &#x201E;Funke Vertical Hub&#x201C; soll die Testmarke IMTEST mit den Digitalangeboten der Funke-Regionaltitel verkn&#xFC;pfen. Die Leitung &#xFC;bernimmt Felix Disselhoff (42) als Publisher und Redaktionsleiter.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Disselhoff verantwortete zuvor als Director Content Commerce bei Bauer die Kaufberater-Aktivit&#xE4;ten der Digitalmarken. Davor war er als stellvertretender Chefredakteur von &#x201E;Computer Bild&#x201C; f&#xFC;r alle Digital-Aktivit&#xE4;ten verantwortlich. Als Gr&#xFC;ndungschefredakteur etablierte er das Technikportal &#x201E;Curved&#x201C; im Markt und startete gemeinsam mit Philipp Westermeyer das Finanzportal &#x201E;FinanceFWD&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In der neuen Funke-Einheit arbeiten die IMTEST-Redaktion sowie die Teams f&#xFC;r Vertical- und Content-Commerce-Inhalte der Regionalportale zusammen, darunter etwa waz.de, morgenpost.de und abendblatt.de. Ziel ist es, Service- und Kaufberatung &#xFC;ber alle Plattformen hinweg zu b&#xFC;ndeln.&#xD;
Der &#x201E;Vertical Hub&#x201C; soll laut Funke monatlich bis zu f&#xFC;nf Millionen Menschen digital und im Print erreichen. Thematisch reicht das Angebot von Technik- und Produkttests bis zu Ratgeberinhalten zu Finanzen, Energie, Gesundheit oder Reisen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Mit dem Funke Vertical Hub verbinden wir die journalistische Test-Expertise von IMTEST mit der digitalen Reichweite unserer Regionalmarken&#x201C;, sagt Funke-Regionalmedien-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Christoph R&#xFC;th. So wolle man ein st&#xE4;rkeres Angebot f&#xFC;r Verbraucherberatung im Netz schaffen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch Anna K&#xF6;lbl, Head of Business Development bei Funke, betont die Rolle der neuen Redaktion: &#x201E;Felix ist ein herausragender Digitalkopf mit gro&#xDF;er Expertise im Test- und Vergleichsmarkt. IMTEST hat sich im vergangenen Jahr hervorragend entwickelt. Nun wollen wir gemeinsam die n&#xE4;chste Wachstumsstufe zum Funke Vertical Hub gestalten.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r den Ausbau wurden nach Unternehmensangaben zuletzt zus&#xE4;tzliche Fachjournalisten und Digitalexperten eingestellt. Die Inhalte sollen weiterhin auf eigenen Produkttests und redaktionellen Bewertungen basieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der &#x201E;Vertical Hub&#x201C; ist zugleich Teil der Strategie, Service- und Kaufberatungsinhalte st&#xE4;rker zu monetarisieren. Vermarktet wird das Angebot von der Funke-Einheit f&#xFC;r Content Commerce und Brand Cooperation um Leiter Kay B. Schlemenat.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;georg.taitl@oberauer.com.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die neue Einheit &#x201E;Funke Vertical Hub&#x201C; soll die Testmarke IMTEST enger mit den Digitalangeboten der Regionaltitel verbinden. Die Leitung &#xFC;bernimmt Felix Disselhoff.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/funke-buendelt-produkttests-und-ratgeber-im-neuen-vertical-hub-977466/</link></item><item id="977465"><title>Ronzheimer &#xFC;ber Verh&#xE4;ltnis zu Reichelt: &#x201E;F&#xFC;r mich ist das abgeschlossen&#x201C;</title><pubDate>1773107138</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Berlin &#x2013;&#xA0;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Der Journalist Paul Ronzheimer hat sich in einem Podcast-Interview zu seinem Verh&#xE4;ltnis zum ehemaligen &#x201E;Bild&#x201C;-Chefredakteur Julian Reichelt ge&#xE4;u&#xDF;ert. Im Gespr&#xE4;ch mit Matze Hielscher im Podcast &lt;link http://www.youtube.com/watch?v=rmkvEcnPo_c _blank&gt;&#x201E;Hotel Matze&#x201C;&lt;/link&gt; sagte Ronzheimer: &#x201E;F&#xFC;r mich ist das abgeschlossen.&#x201C;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Hielscher sprach Ronzheimer im Verlauf des Interviews auf die sogenannte Causa Reichelt an. Dabei stellte er fest, niemand habe Ronzheimer so gut gekannt wie Reichelt, und fragte, was passiere, wenn man einen solchen Menschen verliere.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ronzheimer antwortete darauf: &#x201E;Das ist sehr traurig.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im weiteren Verlauf des Gespr&#xE4;chs ging es unter anderem um den Umgang mit Macht sowie um die Grenzen des Boulevard-Journalismus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Paul Ronzheimer hat sich in einem Podcast-Gespr&#xE4;ch auch zu seinem Verh&#xE4;ltnis zum fr&#xFC;heren &#x201E;Bild&#x201C;-Chefredakteur Julian Reichelt ge&#xE4;u&#xDF;ert. Dabei blieb er zur&#xFC;ckhaltend.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/ronzheimer-ueber-verhaeltnis-zu-reichelt-fuer-mich-ist-das-abgeschlossen-977465/</link></item><item id="977464"><title>&#x201E;B&#xF6;rsen-Zeitung&#x201C; verst&#xE4;rkt Frankfurter Redaktion mit Dorothee Tschampa</title><pubDate>1773106263</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Frankfurt &#x2013;&#xA0;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Die &#x201E;B&#xF6;rsen-Zeitung&#x201C; hat ihre Frankfurter Hauptredaktion mit der Journalistin Dorothee Tschampa verst&#xE4;rkt. Das teilte das Blatt am Montag mit. Tschampa gilt als erfahrene Nachrichtenagentur-Reporterin und ist insbesondere in der Automobil- und Softwarebranche gut vernetzt.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Sie arbeitete unter anderem f&#xFC;r den US-Nachrichtendienst Bloomberg, f&#xFC;r dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten sowie f&#xFC;r Dow Jones Newswires. Ihre journalistische Laufbahn begann sie vor mehr als 25 Jahren in der Produktberichterstattung beim Motor-Informations-Dienst in D&#xFC;sseldorf.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In den vergangenen Jahren war Tschampa auf Unternehmensseite t&#xE4;tig. Zuletzt arbeitete sie beim Dialyse-Spezialisten Fresenius Medical Care in der Kommunikation f&#xFC;r den Finanzvorstand. Zuvor verantwortete sie die Finanzkommunikation bei der Software AG bis zu deren &#xDC;bernahme durch ein Private-Equity-Haus. Weitere berufliche Stationen waren die damalige Daimler AG sowie die Frankfurter Kommunikationsagentur GFD Finanzkommunikation.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Chefredakteur Sebastian Schmid erkl&#xE4;rte, Tschampa kenne Unternehmen sowohl aus der Innen- als auch aus der Au&#xDF;enperspektive und k&#xF6;nne den Leserinnen und Lesern dadurch besondere Einblicke und Analysen bieten. Tschampa selbst sagte, sie freue sich auf die Arbeit in der Redaktion und sch&#xE4;tze sowohl den offenen Austausch &#xFC;ber Themen und Positionen als auch die M&#xF6;glichkeit zu vertieften Recherchen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;georg.taitl@oberauer.com.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Tschampa wechselt von der Unternehmenskommunikation zur&#xFC;ck in den Journalismus und verst&#xE4;rkt k&#xFC;nftig das Redaktionsteam. Mehr &#xFC;ber sie.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/boersen-zeitung-verstaerkt-frankfurter-redaktion-mit-dorothee-tschampa-977464/</link></item><item id="977460"><title>Nun fix: Roman Deininger wird stellvertretender Chefredakteur der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;</title><pubDate>1773059503</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013;&#xA0;Roman Deininger wird neuer stellvertretender Chefredakteur der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung.&#x201C;&#xA0;Das Gremium der &#x201E;Impressionisten&#x201C; stimmte der Berufung am Montag offiziell zu. Deininger soll die Funktion zum 1. April 2026 antreten. Mit der Entscheidung wurde der bereits zuvor bekannte Berufungsprozess abgeschlossen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die &#x201E;Impressionisten&#x201C; sind ein Gremium aus leitenden Redakteurinnen und Redakteuren. Nach dem Redaktionsstatut der SZ haben sie bei der Besetzung von Posten in der Chefredaktion das letzte Wort.&#xD;
&#xA0;&#xD;
SZ-Chefredakteurin Judith Wittwer erkl&#xE4;rte, sie freue sich darauf, Deininger in der Chefredaktion begr&#xFC;&#xDF;en zu d&#xFC;rfen. Er habe den publizistischen Ton der Zeitung seit Jahren entscheidend mitgepr&#xE4;gt. Auch der stellvertretende Chefredakteur Ulrich Sch&#xE4;fer sprach von einer &#x201E;exzellenten Wahl&#x201C; und k&#xFC;ndigte eine enge Zusammenarbeit an.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Deininger selbst bedankte sich bei seinen Kolleginnen und Kollegen f&#xFC;r das Vertrauen. Die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C;&#xA0;sei f&#xFC;r ihn mehr als ein Arbeitgeber und ein St&#xFC;ck Heimat.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch in einem anderen Bereich gibt es personelle Ver&#xE4;nderungen: Patrick Bauer wird ab April gemeinsam mit Laura Terberl die Leitung des Ressorts Audio &amp; Video &#xFC;bernehmen. Beide haben bereits zuvor zusammengearbeitet und waren gemeinsam f&#xFC;r mehrere Podcasts der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;&#xA0;verantwortlich. Die Kooperation soll nun in der gemeinsamen Ressortleitung fortgesetzt werden.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;georg.taitl@oberauer.com.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Das Gremium der sogenannten &#x201E;Impressionisten&#x201C; der SZ hat der Berufung von Deininger  zugestimmt. Zudem wird die Leitung des Ressorts Audio &amp; Video neu organisiert.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/nun-fix-roman-deininger-wird-stellvertretender-chefredakteur-der-sueddeutschen-zeitung-977460/</link></item><item id="977458"><title>Sophia Schirmer steigt beim &#x201E;Spiegel&#x201C; zur Ressortleiterin Deutschland auf</title><pubDate>1773056574</pubDate><description>Hamburg &#x2013;&#xA0;Sophia Schirmer ist zur Leiterin des Deutschland-Ressorts des &#x201E;Spiegel&#x201C; aufgestiegen. Seit M&#xE4;rz 2026 f&#xFC;hrt die 32-J&#xE4;hrige den Bereich gemeinsam mit Anke D&#xFC;rr und Wolf Wiedmann-Schmidt, der zugleich Leiter des Investigativ-Ressorts ist. Das teilte der &#x201E;Spiegel&#x201C; am Montag mit.&#xD;
&lt;br /&gt;Schirmer war zuvor bereits stellvertretende Leiterin des Deutschland-Ressorts. Sie folgt auf Markus Verbeet, der k&#xFC;nftig als Autor der Chefredaktion des &#x201E;Spiegel&#x201C; t&#xE4;tig sein wird. Zur Ressortleitung geh&#xF6;ren weiterhin die stellvertretenden Leiter Guido Mingels und Ansgar Siemens.&#xD;
&lt;br /&gt;Schirmer studierte Journalistik in Eichst&#xE4;tt, Utrecht und Aarhus. Ab 2015 absolvierte sie ein zweij&#xE4;hriges Volontariat bei &#x201E;bento&#x201C; im Spiegel-Verlag. Anschlie&#xDF;end ging sie f&#xFC;r ein Masterstudium der International Relations nach Bristol und arbeitete ab 2018 als Redakteurin bei &#x201E;Zeit Online&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;2020 kehrte Schirmer zum &#x201E;Spiegel&#x201C; zur&#xFC;ck. Dort wurde sie zun&#xE4;chst Teamleiterin von &#x201E;Spiegel Start&#x201C;, 2022 stellvertretende Ressortleiterin im Bereich Job &amp; Karriere/Start und 2024 stellvertretende Leiterin des Deutschland-Ressorts. 2023 war sie Arthur-F.-Burns-Fellow in Vancouver in Kanada.&#xD;
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&lt;br /&gt;Blasel ist seit 1997 f&#xFC;r die &#x201E;Kieler Nachrichten&#x201C; t&#xE4;tig. Dort arbeitete er in verschiedenen Ressorts und &#xFC;bernahm leitende Funktionen in der Politikredaktion sowie in der Lokalredaktion Kiel. Seit 2023 ist er stellvertretender Chefredakteur.&#xD;
&lt;br /&gt;In seiner neuen Funktion soll Blasel die inhaltliche und strategische Weiterentwicklung der &#x201E;L&#xFC;becker Nachrichten&#x201C; verantworten. Ziel ist es, die regionale Verankerung weiter auszubauen, neue publizistische Impulse zu setzen und den digitalen Wandel der Marke voranzutreiben.&#xD;
&lt;br /&gt;Der bisherige Chefredakteur R&#xFC;diger Ditz verl&#xE4;sst das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Seit seinem Einstieg bei der MADSACK Mediengruppe im September 2015 war er in verschiedenen Funktionen im RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), im MADSACK Mediencampus sowie bei den &#x201E;L&#xFC;becker Nachrichten&#x201C; t&#xE4;tig.&#xD;
&lt;br /&gt;Bei den &#x201E;Kieler Nachrichten&#x201C; r&#xFC;ckt Dennis Betzholz, seit 2023 Leiter der Kieler Lokalredaktion, als stellvertretender Chefredakteur in die Chefredaktion auf.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Er folgt auf R&#xFC;diger Ditz, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verl&#xE4;sst.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/kristian-blasel-wird-neuer-chefredakteur-der-luebecker-nachrichten-977457/</link></item><item id="977453"><title>&#x201E;Handelsblatt&#x201C; und &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; starten neuen Background &#x201E;Sicherheit &amp; Verteidigung&#x201C;</title><pubDate>1773047162</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;&#x201E;Handelsblatt&#x201C; und &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; bauen ihr gemeinsames Angebot an digitalen Fachinformationen aus und starten den neuen Background &#x201E;Sicherheit &amp; Verteidigung&#x201C;. Teamlead wird die Journalistin Nana Brink, die zuvor unter anderem f&#xFC;r Table Media und Deutschlandradio gearbeitet hat. Zudem ist sie stellvertretende Vorsitzende von Women in International Security (WIIS.de).&#xD;
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Das neue Format richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Geplant sind ein t&#xE4;gliches Lagebild, Einordnungen sowie Analysen zu Themen wie Verteidigungsf&#xE4;higkeit, R&#xFC;stungsindustrie, Cybersicherheit, Resilienz und geopolitischen Risiken.&#xD;
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Der Start des Backgrounds ist f&#xFC;r den Fr&#xFC;hsommer 2026 vorgesehen. Das Redaktionsteam befindet sich derzeit im Aufbau.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Teamlead wird Nana Brink. Mehr &#xFC;ber das neue Format.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/handelsblatt-und-tagesspiegel-starten-neuen-background-sicherheit-verteidigung-9/</link></item><item id="977450"><title>ORF-Generaldirektor zur&#xFC;ckgetreten &#xD;
</title><pubDate>1773045060</pubDate><description>&lt;div class="singleNewsTitle clearfix"&gt;Wien &#x2013; ORF-Generaldirektor Roland Wei&#xDF;mann ist mit sofortiger Wirkung von seiner Funktion zur&#xFC;ckgetreten. Wie der ORF-Stiftungsrat am Montag mitteilte, informierte Wei&#xDF;mann den Vorsitzenden Heinz Lederer und dessen Stellvertreter Gregor Sch&#xFC;tze am Vortag &#xFC;ber diesen Schritt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zuvor hatte eine ORF-Mitarbeiterin Vorw&#xFC;rfe der sexuellen Bel&#xE4;stigung gegen Wei&#xDF;mann erhoben. Der Generaldirektor bestreitet diese Vorw&#xFC;rfe. Laut Stiftungsrat erfordere der im Raum stehende Vorwurf dennoch eine rasche und transparente Aufkl&#xE4;rung in enger Kooperation mit der ORF-Compliance-Stelle. Dabei habe der Schutz der betroffenen Person oberste Priorit&#xE4;t.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wie der&#xA0;&lt;link http://www.derstandard.at/story/3000000311598/orf-general-roland-weissmann-tritt-zurueck-mitarbeiterin-wirft-ihm-fehlverhalten-vor _blank&gt;&#x201E;Standard&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;berichtet, l&#xE4;sst Wei&#xDF;manns Anwalt Oliver Scherbaum dazu verlauten: &#x201E;Mein Mandant wurde vom Stiftungsrat dar&#xFC;ber in Kenntnis gesetzt, dass ihm von einer Mitarbeiterin unangemessenes Verhalten zu Beginn seiner Amtstzeit als Generaldirektor (2022) vorgeworfen wird. Ihm wurde seitens des Stiftungsrates eine Frist von wenigen Tagen einger&#xE4;umt, um seinen R&#xFC;cktritt zu erkl&#xE4;ren, obwohl mein Mandant die Vorw&#xFC;rfe bestritten hat und eine inhaltliche &#xDC;berpr&#xFC;fung der Vorw&#xFC;rfe nicht erfolgte.&#x201C; Wei&#xDF;mann liege &#x201E;bis heute der genaue vorgebrachte Sachverhalt nicht vor, dennoch war er, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden, zu weitreichenden Zugest&#xE4;ndnissen bereit und trat daher am Sonntag mit sofortiger Wirkung von seiner Funktion als Generaldirektor zur&#xFC;ck.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bereits in der Plenarsitzung am Donnerstag soll die amtierende H&#xF6;rfunkdirektorin Ingrid Thurnher auf Vorschlag des Vorsitzenden und seines Stellvertreters mit der vorl&#xE4;ufigen F&#xFC;hrung der Gesch&#xE4;fte des Generaldirektors beauftragt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Am Fahrplan f&#xFC;r die Neubestellung der ORF-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung f&#xFC;r die Periode ab 1. Januar 2027 soll sich laut Stiftungsrat nichts &#xE4;ndern.&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Roland Wei&#xDF;mann wird sexuelle Bel&#xE4;stigung vorgeworfen. Er bestreitet dies, tritt aber als Generaldirektor des &#xF6;sterreichischen Rundfunks zur&#xFC;ck.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/orf-generaldirektor-zurueckgetreten-977450/</link></item><item id="977446"><title>Karriereplanung im Medienwandel: Wie Journalisten mit Unsicherheit umgehen k&#xF6;nnen</title><pubDate>1773030416</pubDate><description>Berlin &#x2013; Wurde man vor einiger Zeit noch gefragt, wo man sich beruflich wohl in f&#xFC;nf Jahren sehen w&#xFC;rde, dachte man normalerweise an Aufstiegsm&#xF6;glichkeiten. Vielleicht erst Ressortleiter, irgendwann Chefredakteur? Heute f&#xFC;hrt diese &#xDC;berlegung bei vielen Medienprofis zu Sorgen oder sogar zu Existenz&#xE4;ngsten: &#x201E;Werde ich meinen Job in f&#xFC;nf Jahren noch haben?&#x201C; Eine gro&#xDF;e Zahl an Kollegen ist bereits aus den Redaktionen verschwunden, nicht selten sogar aus der Branche. Ganze Ressorts werden nicht mehr selbst best&#xFC;ckt, sondern mit Inhalten von anderen Medienh&#xE4;usern oder der dpa gef&#xFC;llt, Standardtexte schreibt die KI vielerorts schon selbst. Die Wirtschaftslage schw&#xE4;chelt weiter, damit auch der Anzeigen- und Aboverkauf.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Trotzdem kann man sich davon nicht ganz herunterziehen lassen. Einerseits, weil die meisten auf ihren Verdienst angewiesen sind und damit auf jeden Fall arbeiten m&#xFC;ssen, andererseits, weil ein Leben in st&#xE4;ndiger Sorge und Angst nicht gesund ist. Es ist allerdings zu wenig, sich einfach vorzunehmen, &#x201E;nicht alles schlechtzureden&#x201C;. Man kann die Realit&#xE4;ten nicht ausblenden, ohne irgendwann umso st&#xE4;rker mit ihnen konfrontiert zu werden. So gilt es, pragmatisch vorzugehen: die allgemeine und pers&#xF6;nliche Lage unaufgeregt, aber klar zu analysieren, M&#xF6;glichkeiten f&#xFC;r den weiteren beruflichen Weg zu pr&#xFC;fen und machbare Strategien zur Umsetzung zu entwickeln. Daf&#xFC;r heute einige Anregungen.&#xD;
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&lt;strong&gt;Ver&#xE4;nderung akzeptieren, nicht bek&#xE4;mpfen&lt;/strong&gt;&#xD;
In meinem Ratgeber &#x201E;Ich brauch keinen Purpose, sondern Geld&#x201C; habe ich in Bezug auf Bewerbungsgespr&#xE4;che ironisch kommentiert: &#x201E;Auf die einfallslose Standardfrage &#x201A;Wo sehen Sie sich in f&#xFC;nf Jahren?&#x2018; sollten Sie keinesfalls ehrlich antworten: &#x201A;Auf Ihrem Sessel oder beim n&#xE4;chsten Arbeitgeber, wenn ich bis dahin nicht bef&#xF6;rdert worden bin.&#x2018; Behaupten Sie stattdessen: &#x201A;In einer besseren Welt &#x2013; f&#xFC;r die Kinder und alle Menschen &#x2013;, und ich hoffe, dass wir sie gemeinsam erschaffen k&#xF6;nnen.&#x2018; Dem zuk&#xFC;nftigen Chef und der HR-Managerin wird ein ger&#xFC;hrter Glanz in die Augen treten, auch wenn sie selbst wissen, dass es f&#xFC;r alle wieder darum gehen wird, die ambitionierten Finanzziele des Vorstandes zu erreichen &#x2013; inmitten einer stagnierenden Wirtschaft bei l&#xE4;ngst geplantem Stellenabbau.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Tats&#xE4;chlich braucht man Humor in schwierigen Zeiten, vor allem aber: Zuversicht. Das bedeutet nicht, sich mit einer wahrscheinlich tr&#xFC;gerischen Hoffnung zu tr&#xF6;sten, auch wenn Wunschdenken unter dem Begriff &#x201E;Manifestation&#x201C; wieder gesellschaftsf&#xE4;hig geworden ist. Sondern: das Problem zu erkennen, aber auch sicher zu sein, dass man damit umgehen kann. So k&#xF6;nnte man sich selbst antworten: &#x201E;Wahrscheinlich werde ich meine aktuelle Stelle in f&#xFC;nf Jahren nicht mehr haben, aber das ist auch nicht schlimm. Hoffentlich sogar, ich will doch nicht ewig dasselbe machen, sondern mich auch noch weiterentwickeln.&#x201C; Wer so herangeht, konzentriert sich nicht auf seine &#xC4;ngste und str&#xE4;ubt sich noch vor allem gegen eine Ver&#xE4;nderung, die er wahrscheinlich sowieso nicht aufhalten kann.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der beste Weg ist stattdessen, die kommenden oder bereits laufenden Ver&#xE4;nderungen zu akzeptieren und nach Chancen zu suchen, die sich f&#xFC;r einen daraus ergeben, anschlie&#xDF;end die weiteren Entscheidungen danach auszurichten. Beispiel: Ein befreundeter Texter sah seine weitere Zukunft durch KI-Texte bedroht. Er spezialisierte sich selbst auf KI-Texte, besuchte auch eine entsprechende Weiterbildung und schreibt nun einerseits weiter wichtige Texte, setzt aber andererseits die Automatisierung f&#xFC;r Standardtexte auf. Wichtig ist dabei immer, zuerst m&#xF6;glichst konkret zu entscheiden, wohin man sich entwickeln und wer man &#x2013; aus professioneller Sicht &#x2013; werden m&#xF6;chte. F&#xFC;nf Jahre sind daf&#xFC;r ein guter Horizont, innerhalb dieses Zeitraums l&#xE4;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;sst sich viel umsetzen und erreichen.&lt;/span&gt;&#xD;
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&#x201E;Wie soll es nur weitergehen?&#x201C;, ist dann nicht mehr nur eine sorgenvolle Frage, auf die es keine Antwort gibt. Sie wird zum Ausgangspunkt, tats&#xE4;chlich einmal verschiedene Szenarien und Optionen mitsamt der Folgerungen zu durchdenken. Wie w&#xFC;rde es weitergehen, wenn man eine betriebsbedingte K&#xFC;ndigung oder ein Abfindungsangebot erhalten w&#xFC;rde? Was w&#xFC;rde man tun, wenn man feststellen m&#xFC;sste, dass der Arbeitgeber einen auf eine andere Weise (z. B. Kaltstellen oder Mobbing) herausdr&#xE4;ngen will? Dabei sollte man immer mehr tun, als nur zu &#x201E;&#xFC;berlegen&#x201C;, damit sich die Gedanken nicht immer nur im Kreis bewegen. Mindestens: sich in einigen Stichpunkten notieren, wie es weitergehen k&#xF6;nnte, was die ersten Schritte daf&#xFC;r w&#xE4;ren, was es eventuell daf&#xFC;r br&#xE4;uchte (z. B. ein bestimmtes Zertifikat, finanziellen Puffer). Das ermutigt auch: Man kann etwas tun.&#xD;
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&lt;strong&gt;Vorab ausprobieren, was man anstrebt&lt;/strong&gt;&#xD;
Im Idealfall probieren Sie schon einmal vorab aus, was Sie als Option f&#xFC;r Ihre Zukunft erw&#xE4;gen. Das ist auf vielerlei Weise m&#xF6;glich: in einer nebenberuflichen Selbstst&#xE4;ndigkeit oder mit einem gelegentlichen Einzelprojekt (z. B. schon mal einen Workshop geben, wenn Sie Dozent oder Trainer werden wollen; hier und da einen Gastbeitrag woanders platzieren, wenn Sie das Mediensegment wechseln wollen). Auch interne Rotationen oder externe Hospitanzen &#x2013; eventuell statt eines Urlaubs &#x2013; k&#xF6;nnen die Frage beantworten, ob ein anderes Team oder ein anderer Arbeitgeber tragf&#xE4;hige Zukunftsl&#xF6;sungen w&#xE4;ren. So bleibt es nicht bei Gedankenspielen (&#x201E;Was w&#xE4;re, wenn &#x2026;&#x201C;), sondern wird gleich konkret.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nie muss man dabei allein und ganz von vorn beginnen, sondern kann immer das Wissen und die Erfahrungen anderer nutzen und sich von ihnen motivieren lassen. Suchen Sie daf&#xFC;r den Kontakt mit denen, die mutig und erfolgreich sind und das, was Ihnen vorschwebt, schon gewagt haben. Daf&#xFC;r eignen sich Branchenveranstaltungen wie der European Publishing Congress (17.&#x2013;18. Juni 2026 in Wien), Fachmessen und Kongresse auch zu angrenzenden Bereichen wie Kommunikation und PR (z. B. Dmexco im September in K&#xF6;ln, Tekom im November in Stuttgart) oder lokale Stammtische f&#xFC;r Journalisten und Gr&#xFC;nder. Meiden Sie dagegen unzufriedene N&#xF6;rgler, die jahrelang klagen, aber nie etwas &#xE4;ndern &#x2013; von ihnen lernen Sie nichts und werden zudem demotiviert.&#xD;
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Viele Journalisten sind von ihrer Arbeit (z. B. Tages- oder Wochenproduktion) her darauf trainiert, situativ und kurzfristig zu entscheiden und zu agieren. So w&#xFC;rden viele aus einem Impuls heraus eine Weiterbildung zu einem Trendthema buchen, ohne sich aber viele Gedanken dar&#xFC;ber zu machen, was sie mittel- bis langfristig erreichen wollen und ob dieser Kurs daf&#xFC;r zielf&#xFC;hrend ist. Ein mehrj&#xE4;hriger Karriereplan erfordert ein systematisches Vorgehen, tr&#xE4;gt daf&#xFC;r aber weiter. Die Sorge, dass der aktuelle Job wegfallen k&#xF6;nnte, verliert ihren Schrecken, wenn man &#x2013; von sich aus &#x2013; interessante, vielversprechende Alternativen &#xFC;berlegt und schon einmal vorbereitet. Ist es dann so weit, kann es direkt losgehen.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/wenn-man-sich-selbst-aus-dem-blick-verliert-977339/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Wenn man sich selbst aus dem Blick verliert&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Medienwandel, K&#xFC;nstliche Intelligenz und eine schw&#xE4;chelnde Wirtschaft setzen viele Redaktionen unter Druck. Karrierecoach Attila Albert r&#xE4;t Medienprofis dennoch, ihre berufliche Zukunft aktiv zu planen &#x2013; statt sich von Sorgen l&#xE4;hmen zu lassen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/karriereplanung-im-medienwandel-wie-journalisten-mit-unsicherheit-umgehen-koennen-977446/</link></item><item id="977445"><title>Springer-Konzern kauft Londoner Zeitung &#x201E;Daily Telegraph&#x201C;</title><pubDate>1773029787</pubDate><description>Berlin (KNA) &#x2013; Der deutsche Medienkonzern Axel Springer expandiert nach Gro&#xDF;britannien und &#xFC;bernimmt die konservative Tageszeitung &#x201E;Daily Telegraph&#x201C; und ihr Schwesterblatt &#x201E;Sunday Telegraph&#x201C;. Wie das Unternehmen am Freitagnachmittag mitteilte, liegt der Kaufpreis bei 575 Millionen Britischen Pfund (rund 663,3 Mio. Euro) in bar.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Axel Springer hat sein Unternehmen 1946 auf Grundlage einer britischen Presselizenz gegr&#xFC;ndet. Seine Zeitungen entstanden in der Tradition der Fleet Street. Der Telegraph war f&#xFC;r ihn dabei sein Leitstern&#x201C;, sagte Springer-Vorstandschef und Miteigent&#xFC;mer Mathias D&#xF6;pfner. Vor mehr als 20 Jahren hatte Springer erfolglos versucht, den damals noch gr&#xF6;&#xDF;eren Telegraph-Verlag zu erwerben. Auch als die beiden Bl&#xE4;tter vor zwei Jahren wieder zum Verkauf standen, hatte Springer wegen &#x201E;zu &#xFC;berzogener Preisvorstellungen&#x201C; abgewunken.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Nun wird unser Traum wahr. Eigent&#xFC;mer dieser Institution des britischen Qualit&#xE4;tsjournalismus zu sein, ist Privileg und Verpflichtung zugleich&#x201C;, so D&#xF6;pfner weiter. Springer zahlt allerdings auch erklecklich mehr als andere Bieter um den &#x201E;Telegraph&#x201C;. Der bislang aussichtsreichste Kandidat im Wettlauf um die &#x201E;Bibel der Konservativen&#x201C;, die britische Zeitungsgruppe DMGT, hatte im November 2025 nur 500 Millionen Pfund (rund 576 Mio. Euro) f&#xFC;r die &#x201E;Telegraph&#x201C;-Titel geboten.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Springer sticht andere Bewerber aus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zun&#xE4;chst hatte DMGT sogar den Zuschlag erhalten. Da der Konzern mit den Tageszeitungen &#x201E;Daily Mail&#x201C;, &#x201E;Mail on Sunday&#x201C;, &#x201E;iPaper&#x201C; und der Gratiszeitung &#x201E;Metro&#x201C; bereits den britischen Zeitungsmarkt dominiert, hatte Medienministerin Lisa Nandy vor drei Wochen jedoch eine ausf&#xFC;hrliche kartell- und medienkonzentrationsrechtliche Pr&#xFC;fung des Deals angek&#xFC;ndigt.&#xD;
&lt;br /&gt;&#xC4;hnliche Probleme hat Springer nicht zu erwarten, da der Konzern sonst nicht im britischen Pressemarkt aktiv ist. Der Konzern hat nach eigenen Angaben viel mit dem &#x201E;Telegraph&#x201C; vor. Man wolle das Blatt ausbauen, das Erbe des &#x201E;Telegraph&#x201C; als Zeitung des britischen Establishments bewahren &#x201E;und dazu beitragen, ihn zum meistgelesenen und intellektuell inspirierenden, b&#xFC;rgerlich-konservativen Medium der englischsprachigen Welt zu machen&#x201C;, so D&#xF6;pfner weiter.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Reichweitenst&#xE4;rkste Londoner Zeitung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ob Springer mit dem Millionen-Deal ein gutes Gesch&#xE4;ft gemacht hat, bleibt abzuwarten. Der Telegraph-Verlag ver&#xF6;ffentlicht seit langem keine Auflagenzahlen mehr. Nach aktuellen Branchenprognosen des Fachdiensts &#x201E;Press Gazette&#x201C; f&#xFC;hrt der &#x201E;Daily Telegraph&#x201C; mit gesch&#xE4;tzt 150.000 Exemplaren t&#xE4;glich aber immer noch das Feld der Londoner Qualit&#xE4;tszeitungen neben &#x201E;Times&#x201C; und &#x201E;Guardian&#x201C; an. Dazu kommt ein reichweitenstarkes Digitalgesch&#xE4;ft. Wegen der seit mehreren Jahren tobenden &#xDC;bernahmeschlacht &#x2013; die Vorbesitzer Gebr&#xFC;der Barclay mussten die &#x201E;Telegraph&#x201C;-Titel als Bankb&#xFC;rgschaft f&#xFC;r ungedeckte Kredite hinterlegen &#x2013; brach allerdings der Gewinn der Gruppe zwischen 2023 und 2024 von 201 Millionen auf nur noch 14,1 Millionen Pfund stark ein.&#xD;
&lt;br /&gt;Mit dem Kauf setzt Springer seine Expansion in den englischsprachigen Raum fort. Seit 2021 geh&#xF6;rt bereits das in den USA gegr&#xFC;ndete Nachrichtenportal Politico zu Springer. D&#xF6;pfner hat den Anspruch, auch in den Vereinigten Staaten mit Springer zum f&#xFC;hrenden journalistischen Medienunternehmen zu werden.&#xD;
&lt;br /&gt;F&#xFC;r Politico griff der Konzern, der seit vergangenem Jahr nicht mehr an der B&#xF6;rse ist und jetzt wieder als familiengef&#xFC;hrtes Unternehmen agiert, damals sogar noch tiefer in die Tasche. Nach amerikanischen Medienberichten soll Springer rund eine Milliarde Dollar (rund 865 Mio. Euro) bezahlt haben. Politico hat heute auch Ableger in diversen europ&#xE4;ischen Hauptst&#xE4;dten, eine gro&#xDF;e Redaktion in London und auch einen deutschsprachigen Ableger in Berlin. Hier geh&#xF6;rt Politico zusammen mit der Tageszeitung &#x201E;Die Welt&#x201C; und dem Online-Wirtschaftsmagazin Business Insider zur sogenannten Premium-Gruppe des Konzerns, bei der demn&#xE4;chst der ehemalige ARD-Journalist Helge Fuhst die Chefredaktion &#xFC;bernimmt.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;georg.taitl@oberauer.com.&lt;/em&gt;</description><shorttext>F&#xFC;r 575 Millionen Britische Pfund &#xFC;bernimmt der deutsche Medienkonzern Axel Springer die &#x201E;Bibel der Konservativen&#x201C; in Gro&#xDF;britannien. Vor 20 Jahren war Springer im Rennen um den &#x201E;Daily Telegraph&#x201C; noch leer ausgegangen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/springer-konzern-kauft-londoner-zeitung-daily-telegraph-977445/</link></item><item id="977444"><title>Schweiz lehnt drastische K&#xFC;rzung des Rundfunkbeitrags ab</title><pubDate>1773029545</pubDate><description>Z&#xFC;rich (KNA) &#x2013;&#xA0;Die Schweiz hat sich gegen eine drastische Reduzierung der Rundfunkabgabe entschieden. Laut ersten Hochrechnungen vom Sonntag sprachen sich bei einer Volksabstimmung mehr als 60 Prozent gegen eine entsprechende Initiative aus.&#xD;
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Nach dem Willen der Initiatoren sollte die Medienabgabe von derzeit 335 Franken (rund 370 Euro) pro Jahr f&#xFC;r Privathaushalte auf 200 Franken gesenkt werden. Die Beitragspflicht f&#xFC;r Unternehmen w&#xE4;re ganz entfallen. Nach dem Willen der Initiatoren der Initiative sollte die Medienabgabe von heute 335 Franken (knapp 370 Euro) pro Jahr f&#xFC;r Privathaushalte auf nur noch 200 Franken (220 Euro) abgesenkt werden. Die Beitragspflicht f&#xFC;r Unternehmen w&#xE4;re ganz entfallen. Daf&#xFC;r hat sich in der &#xD6;ffentlichkeit der Begriff &#x201E;Halbierungsinitiative&#x201C; eingeb&#xFC;rgert, weil die SRG die zu erwartenden kommerziellen Einbu&#xDF;en miteinrechnet.&#xD;
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&#x201E;F&#xFC;r die Zukunft der SRG war der heutige Tag entscheidend. Es freut uns sehr, dass uns die Stimmbev&#xF6;lkerung erneut das Vertrauen ausgesprochen hat&#x201C;, kommentierte SRG-Verwaltungsratspr&#xE4;sident Jean-Michel Cina das Ergebnis. &#x201E;Wir sind erleichtert, dass es gelungen ist, den Mehrwert der SRG f&#xFC;r die ganze Schweiz sichtbar zu machen.&#x201C; Die SRG/SSR ist als Verein organisiert und sendet in den vier Landessprachen Deutsch, Franz&#xF6;sisch, Italienisch und R&#xE4;toromanisch.&#xD;
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&lt;strong&gt;Beitrag sinkt bis 2029 auf 300 Franken&lt;/strong&gt;&#xD;
Das Abstimmungsergebnis wird dennoch zu einer Reduzierung des Rundfunkbeitrags f&#xFC;hren. Denn mit Ablehnung der &#x201E;Halbierungsinitiative&#x201C; wird automatisch ein von der Regierung vorgelegtes Kompromissangebot angenommen. Demnach soll der Beitrag bis 2029 schrittweise auf 300 Franken pro Jahr sinken. Zudem soll es bereits ab dem kommenden Jahr Entlastungen f&#xFC;r Unternehmen geben.&#xA0;Anders als in Deutschland ist der Rundfunkbeitrag in der Schweiz nicht an Betriebsstandorte und Mitarbeiterzahlen gekoppelt, sondern orientiert sich am Umsatz. Laut Regierung sollen ab 2027 dann nur noch die umsatzst&#xE4;rksten 20 Prozent der Unternehmen und Betriebe beitragspflichtig sein.&#xD;
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Cina begr&#xFC;&#xDF;te dennoch, dass sich &#x201E;die Stimmbev&#xF6;lkerung zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre gegen eine Schw&#xE4;chung der SRG ausgesprochen&#x201C; habe. 2018 hatte in der Schweiz ein Volksentscheid &#xFC;ber die Komplett-Abschaffung der SRG/SSR stattgefunden. Damals votierten &#xFC;ber 70 Prozent gegen die Einstellung des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;georg.taitl@oberauer.com.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die &#x201E;Halbierungsinitiative&#x201C;, die den Beitrag f&#xFC;r den &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Schweiz auf 200 Franken im Jahr reduziert h&#xE4;tte, ist gescheitert. Trotzdem wird der Beitrag sinken.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/schweiz-lehnt-drastische-kuerzung-des-rundfunkbeitrags-ab-977444/</link></item><item id="977443"><title>&#x201E;Last Moments of Freedom&#x201C;: Strafverfahren gegen Jan Fleischhauer</title><pubDate>1773028390</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013; Gegen den &#x201E;Focus&#x201C;-Kolumnisten Jan Fleischhauer l&#xE4;uft ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Das best&#xE4;tigte der Journalist selbst in seiner Kolumne und im Podcast &#x201E;Der schwarze Kanal&#x201C;. Dort sagte er mit Blick auf das Verfahren ironisch: &#x201E;Last moments of freedom.&#x201C; Er hoffe aber weiterhin auf den Rechtsstaat.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Angaben Fleischhauers ermittelt die Staatsanwaltschaft M&#xFC;nchen wegen eines m&#xF6;glichen Versto&#xDF;es gegen &#xA7; 86a des Strafgesetzbuchs. Ausl&#xF6;ser ist eine Passage aus einer Podcast-Folge aus dem Dezember. Darin sprach der Kolumnist &#xFC;ber den Gr&#xFC;ndungskongress der neuen AfD-Jugendorganisation &#x201E;Generation Deutschland&#x201C; in Gie&#xDF;en und fragte im Gespr&#xE4;ch mit seiner Co-Moderatorin Carolin Bl&#xFC;chel, ob die Gruppe &#x201E;Generation Hoffnung&#x201C; oder &#x201E;Generation Deutschland erwache&#x201C; hei&#xDF;e.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Ausdruck &#x201E;Deutschland erwache&#x201C; ist eine Parole aus der Zeit des Nationalsozialismus. Laut Fleischhauer spielte die Formulierung ironisch auf einen anderen Fall an: Gegen den Publizisten Norbert Bolz war zuvor ebenfalls wegen der Verwendung der Parole in einem Beitrag auf der Plattform X ermittelt worden. Das Verfahren wurde sp&#xE4;ter gegen Geldauflage eingestellt.&#xD;
&lt;br /&gt;Fleischhauer erhielt nach eigenen Angaben ein Schreiben des Kriminalfachdezernats 4 der M&#xFC;nchner Polizei mit der Aufforderung zur Stellungnahme. &#x201E;Wenn meine Erkl&#xE4;rungen nicht zufriedenstellend ausfallen, drohen mir bis zu drei Jahre Gef&#xE4;ngnis, ersatzweise Geldstrafe&#x201C;, zitierte er aus dem Schreiben.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Kolumnist erkl&#xE4;rte, er habe einen Anwalt eingeschaltet, der Akteneinsicht beantragt habe. Im Podcast &#xE4;u&#xDF;erte Fleischhauer zudem Zweifel daran, ob Journalisten historische Parolen noch zitieren k&#xF6;nnten, ohne strafrechtliche Konsequenzen zu riskieren. Zugleich betonte er, er vertraue weiterhin auf den Rechtsstaat.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;georg.taitl@oberauer.com.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der &#x201E;Focus&#x201C;-Kolumnist &#xE4;u&#xDF;ert sich in seinem Podcast zu Ermittlungen wegen mutma&#xDF;lich verbotener Parole.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/gefaengniskoffer-gepackt-ich-bin-vorbereitet-strafverfahren-gegen-jan-fleischhauer-977443/</link></item><item id="977442"><title>Leak aus Krisensitzung sorgt f&#xFC;r Aufruhr beim ZDF</title><pubDate>1773027353</pubDate><description>Mainz &#x2013; Ein Leak aus einer internen Krisensitzung zum KI-Vorfall im &#x201E;heute journal&#x201C; sorgt beim ZDF f&#xFC;r erhebliche Unruhe. Ausschnitte aus der Versammlung mit rund 1.000 Besch&#xE4;ftigten wurden vom Portal Nius ver&#xF6;ffentlicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In einem im Intranet des Senders ver&#xF6;ffentlichten Kommentar wirft Personalratsmitglied Hubert Krech der Quelle des Leaks vor, sie habe &#x201E;Kolleginnen und Kollegen Portalen preisgegeben, die einen Krieg gegen uns f&#xFC;hren&#x201C;. F&#xFC;r Gegner des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks sei diese Person lediglich ein &#x201E;n&#xFC;tzlicher Idiot&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Beitrag erhielt im Intranet fast 600 Likes &#x2013; ein interner Rekord beim ZDF.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In den geleakten Videos sind unter anderem ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten sowie der Washington-Korrespondent Elmar Theve&#xDF;en zu sehen. Theve&#xDF;en erkl&#xE4;rte auf LinkedIn, Nius habe Teile seiner Aussagen &#x201E;weggeschnitten und unterschlagen&#x201C;. Die Vize-Chefredakteurin des Portals weist diesen Vorwurf zur&#xFC;ck.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;georg.taitl@oberauer.com.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Interne Videos aus der &#x201E;heute journal&#x201C;-Krisenrunde landen beim Portal Nius &#x2013; scharfe Kritik aus dem Sender.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/leak-aus-krisensitzung-sorgt-fuer-aufruhr-beim-zdf-977442/</link></item><item id="977429"><title>20 Jahre Haft &#x2013; Hongkonger Verleger Jimmy Lai geht nicht in Berufung</title><pubDate>1772791799</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Hongkong (KNA) &#x2013; Der Hongkonger Medienunternehmer und Demokratieaktivist&#xA0;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Jimmy Lai&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;wird gegen seine Verurteilung zu 20 Jahren Haft keine Berufung einlegen. &#x201E;Wir k&#xF6;nnen best&#xE4;tigen, dass wir klare und eindeutige Anweisung haben, keine Berufung gegen die Verurteilung oder das Strafma&#xDF; einzulegen&#x201C;, sagte einer von Lais Anw&#xE4;lten am Freitag der&#xA0;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Hong Kong Free Press&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;. Einen Grund f&#xFC;r den Verzicht des 78-J&#xE4;hrigen nannte der Anwalt nicht.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Der Katholik Lai, Gr&#xFC;nder der inzwischen eingestellten Zeitung &#x201E;Apple Daily&#x201C;, war im Dezember in zwei F&#xE4;llen der Verschw&#xF6;rung zur Zusammenarbeit mit ausl&#xE4;ndischen Kr&#xE4;ften und in einem Fall der Verschw&#xF6;rung zur Ver&#xF6;ffentlichung aufr&#xFC;hrerischer Schriften f&#xFC;r schuldig befunden worden. Im Februar wurde er zu einer Haftstrafe von zwei Jahrzehnten verurteilt. Es handelt sich um die bislang l&#xE4;ngste Haftstrafe auf Grundlage des&#xA0;Hong Kong National Security Law, das die&#xA0;China&#xA0;nach den Demokratieprotesten 2019 f&#xFC;r die Sonderverwaltungszone&#xA0;Hongkong&#xA0;erlassen hatte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zusammen mit Lai wurden acht ehemalige Redakteure der &#x201E;Apple Daily&#x201C; sowie weitere Demokratieaktivisten zu Haftstrafen zwischen drei Monaten und zehn Jahren verurteilt. Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen, aber auch Politiker wie US-Pr&#xE4;sident&#xA0;Donald Trump&#xA0;hatten sich zuvor f&#xFC;r eine Freilassung Lais eingesetzt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;georg.taitl@oberauer.com.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Menschenrechtler und sogar US-Pr&#xE4;sident Donald Trump hatten sich f&#xFC;r ihn eingesetzt &#x2013; nun hat der zu langer Haft verurteilte Hongkonger Aktivist Jimmy Lai auf eine Berufung verzichtet. Die Hintergr&#xFC;nde sind unklar.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/20-jahre-haft-hongkonger-verleger-jimmy-lai-geht-nicht-in-berufung-977429/</link></item><item id="977428"><title>Traditionsblatt &#x201E;Fu&#xDF;ball-Woche&#x201C; soll wieder erscheinen</title><pubDate>1772788256</pubDate><description>Berlin (KNA) &#x2013; Die Sport-Traditionszeitschrift &#x201E;Fu&#xDF;ball-Woche&#x201C; (FuWo) soll wiederbelebt werden. Das 1923 in Berlin gegr&#xFC;ndete Blatt berichtete vor allem &#xFC;ber die unteren Ligen und den Amateurfu&#xDF;ball und war im Oktober 2025 wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit eingestellt worden. Jetzt will der Berliner Versicherungsmakler&#xA0;Tino Loest, der auch Vorsitzender des Oberligisten&#xA0;BSV Eintracht Mahlsdorf&#xA0;ist, das Blatt unter anderem mit einer Crowdfunding-Kampagne neu aufstellen.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&#x201E;Wir m&#xFC;ssen f&#xFC;r das Projekt brennen. Hier geht es nicht prim&#xE4;r darum, Geld zu verdienen, sondern darum, eine Institution zu retten&#x201C;, sagte Loest am Montag vor ehemaligen Redaktionsmitgliedern und Unterst&#xFC;tzern in den alten Redaktionsr&#xE4;umen in&#xA0;Berlin-Sch&#xF6;neberg. Loest hat nach eigenen Angaben die Titelrechte sowie Archiv und Internetauftritt der &#x201E;FuWo&#x201C; erworben. Aktuell w&#xFC;rden neue Chefredakteure und freie Mitarbeiter gesucht, so Loest gegen&#xFC;ber dem&#xA0;Rundfunk Berlin&#x2011;Brandenburg.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Neue &#x201E;FuWo&#x201C; nach Online-First-Prinzip&lt;/strong&gt;&#xD;
Zwar soll das Blatt auch weiterhin gedruckt erscheinen, die neue &#x201E;FuWo&#x201C; will aber nach dem Online-First-Prinzip prim&#xE4;r auf digitale Angebote setzen. Eine neue Website und App seien im Aufbau. Ziel sei es, neben den treuen Lesern auch j&#xFC;ngere Fu&#xDF;ballerinnen und Fu&#xDF;baller zu erreichen, sagte Loest. Das gedruckte Heft bleibe aber ein wichtiger Bestandteil des Angebots.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der neue Eigent&#xFC;mer will die &#x201E;FuWo&#x201C; wieder st&#xE4;rker in Richtung Amateursport positionieren, da es zu den Profivereinen bereits zahlreiche Angebote gebe. &#x201E;Die Regionalliga wird von der Wertigkeit her unsere Bundesliga sein&#x201C;, sagte Loest.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;georg.taitl@oberauer.com.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Vereinsvorsitzende des Berliner Oberligisten Eintracht Mahlsdorf will die &#x201E;Fu&#xDF;ball-Woche&#x201C; digital neu positionieren und wieder st&#xE4;rker auf die unteren Ligen und den Amateursport ausrichten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/traditionsblatt-fussball-woche-soll-wieder-erscheinen-977428/</link></item><item id="977423"><title>Journalistenpreis f&#xFC;r Berichte &#xFC;ber Kinderrechte ausgeschrieben</title><pubDate>1772779899</pubDate><description>&lt;div dir="auto" data-message-author-role="user" data-message-id="d55074bd-abfd-4f7c-98d2-e7c9c012023a"&gt;&lt;div data-multiline=""&gt;Berlin &#x2013; Mit dem Ulrich Wickert Preis f&#xFC;r Kinderrechte ehrt die Ulrich Wickert Stiftung einmal im Jahr journalistische Arbeiten, die sich mit den Rechten von M&#xE4;dchen und Jungen besch&#xE4;ftigen. Pr&#xE4;miert werden Reportagen und Berichte aus Print- und Onlinemedien sowie aus H&#xF6;rfunk und Fernsehen.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Preis wird in mehreren Kategorien vergeben.Die Sparte Deutschland/&#xD6;sterreich&#xA0;w&#xFC;rdigt einen journalistischen Beitrag aus Deutschland oder &#xD6;sterreich, der sich mit den Rechten von M&#xE4;dchen und Jungen weltweit auseinandersetzt.&#xD;
&lt;br /&gt;Seit 2015 verleiht die Stiftung zudem den Peter Scholl-Latour Preis. Mit dieser Auszeichnung werden Reporterinnen und Reporter geehrt, die &#xFC;ber das Leid von Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten berichten. Au&#xDF;erdem gibt es einen Sonderpreis f&#xFC;r Kinder und Jugendliche, die sich in Medienprojekten von Plan International selbst f&#xFC;r Kinderrechte und Gleichberechtigung einsetzen.&#xD;
&lt;br /&gt;&#xDC;ber die Preistr&#xE4;ger entscheidet eine unabh&#xE4;ngige Jury. Ma&#xDF;geblich f&#xFC;r die Auswahl sind laut Stiftung eine differenzierte und nachvollziehbare Darstellung der Kinderrechte sowie Beitr&#xE4;ge, die zur Verbesserung der Lebensumst&#xE4;nde von M&#xE4;dchen und Jungen beitragen k&#xF6;nnen.&#xD;
&lt;br /&gt;Teilnahmeberechtigt sind Redakteurinnen und Redakteure aller Ressorts sowie freie Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, &#xD6;sterreich und den Partnerl&#xE4;ndern von Plan International.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Eingereicht werden k&#xF6;nnen Beitr&#xE4;ge in deutscher, englischer, franz&#xF6;sischer oder spanischer Sprache, die zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember des Vorjahres ver&#xF6;ffentlicht wurden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.ulrich-wickert-stiftung.de/journalistenpreis/ _blank&gt;Bewerbungen&lt;/link&gt; f&#xFC;r die Preisrunde 2026 sind noch bis zum 31. M&#xE4;rz m&#xF6;glich.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Die Website&#xA0;&lt;link http://www.journalistenpreise.de./ _blank&gt;www.journalistenpreise.de&lt;/link&gt;&#xA0;gibt Auskunft &#xFC;ber mehr als 500 Journalistenpreise und Stipendien. Der n&#xE4;chste kostenlose Newsletter erscheint Anfang April.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;georg.taitl@oberauer.com.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die Ulrich Wickert Stiftung vergibt auch 2026 wieder den Ulrich Wickert Preis f&#xFC;r Kinderrechte. Bewerbungen sind noch bis zum 31. M&#xE4;rz m&#xF6;glich.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/journalistenpreis-fuer-berichte-ueber-kinderrechte-ausgeschrieben-977423/</link></item><item id="977422"><title>Deutsche Journalistin in Syrien verschwunden</title><pubDate>1772779436</pubDate><description>Rakka &#x2013; Die deutsche Journalistin&#xA0;Eva Maria Michelmann&#xA0;gilt seit Mitte Januar in Syrien als vermisst. Nach Angaben der syrischen Journalistenorganisation Vereinigung f&#xFC;r freie Presse (VRA) arbeitete die 1989 geborene freie Journalistin f&#xFC;r mehrere kurdische Medienorganisationen, darunter die Nachrichtenagentur ETHA und &#xD6;zg&#xFC;r TV.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Michelmann hielt sich gemeinsam mit dem t&#xFC;rkischen Journalisten&#xA0;Ahmed Polad&#xA0;in der Stadt&#xA0;Rakka&#xA0;auf, als Mitte Januar K&#xE4;mpfe zwischen Truppen der kurdischen Selbstverwaltung und Einheiten der syrischen &#xDC;bergangsregierung eskalierten. Am 18. Januar versuchten die von Kurden gef&#xFC;hrten Syrischen Demokratischen Kr&#xE4;fte (SDF) nach Angaben von Beobachtern, Zivilisten aus dem Gebiet zu evakuieren. Wegen des schnellen Vorr&#xFC;ckens von Regierungstruppen sei dies jedoch nicht gelungen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Augenzeugen zufolge suchten Michelmann und Polad zusammen mit anderen Zivilisten Zuflucht in einem Geb&#xE4;ude in Rakka, das sp&#xE4;ter von Truppen der syrischen &#xDC;bergangsregierung umstellt worden sein soll. Nach Angaben der NGO Peoples Bridge wurden zahlreiche Menschen nach Verhandlungen der SDF an einen anderen Ort gebracht. Michelmann und Polad seien ebenfalls in ein Fahrzeug der Regierungstruppen gesetzt worden und seitdem nicht mehr gesehen worden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dass das Verschwinden der beiden Journalisten erst Wochen sp&#xE4;ter &#xF6;ffentlich wurde, h&#xE4;ngt nach Angaben von Beteiligten mit unterbrochenen Kommunikationsverbindungen in der Region zusammen. Erst nachdem Telefon- und Internetverbindungen teilweise wiederhergestellt worden seien, habe sich gezeigt, dass beide nicht in die weiterhin von der kurdischen Selbstverwaltung kontrollierte Stadt&#xA0;Kobane&#xA0;zur&#xFC;ckgekehrt sind.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;georg.taitl@oberauer.com.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Eva Maria Michelmann ist seit dem 18. Januar im syrischen Rakka verschwunden. Sie soll zusammen mit dem t&#xFC;rkischen Journalisten Ahmed Polad w&#xE4;hrend der K&#xE4;mpfe in der Region festgenommen worden sein.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/deutsche-journalistin-in-syrien-verschwunden-977422/</link></item><item id="977421"><title>Referent Social Media / Content Management in Heilbronn gesucht</title><pubDate>1772771605</pubDate><description>Heilbronn&#xA0;&#x2013; IHK Heilbronn-Franken&#xA0;sucht einen Referenten&#xA0;(w/m) Social Media/Content Management.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul data-start="25" data-end="1026" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li&gt;Zielgruppenspezifische Bearbeitung und Weiterentwicklung der IHK-Social-Media-Kan&#xE4;le&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Eigenst&#xE4;ndige Aufbereitung von Themen sowie Erstellung redaktioneller Inhalte f&#xFC;r unterschiedliche Kommunikationsplattformen, darunter Newsletter und das digitale Wirtschaftsmagazin&#xA0;wnews.de&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Entwicklung neuer Video- und Erz&#xE4;hlformate&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Vermarktung von IHK-Veranstaltungen und -Angeboten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Monitoring von Trends und Themen &#xFC;berregional sowie in der Region Heilbronn-Franken&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber bringen&#xA0;Praxiserfahrung im Content Management in einer Redaktion, einer Pressestelle, im Marketing, in freiberuflicher T&#xE4;tigkeit oder im Studium&#xA0;mit.&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/online-social-media-27/referent-social-media-content-management-mwd-559426/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen Praxiserfahrung im Content Management in einer Redaktion, einer Pressestelle, im Marketing, in freiberuflicher T&#xE4;tigkeit oder im Studium mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/referent-social-media-content-management-in-heilbronn-gesucht-977421/</link></item><item id="977419"><title>Corporate Influencer als Fr&#xFC;hwarnsystem f&#xFC;r Journalisten</title><pubDate>1772770152</pubDate><description>Berlin &#x2013; Was Corporate Influencer &#xFC;ber ihr Unternehmen posten, ist mehr als Employer Branding. Ihre &#xC4;u&#xDF;erungen in sozialen Netzwerken liefern ungefilterte Einblicke &#x2013; oft fr&#xFC;her als Pressemitteilungen. KI-gest&#xFC;tzte Analysen machen diese Inhalte systematisch recherchierbar und er&#xF6;ffnen Wirtschaftsjournalisten ein neues, digitales Fr&#xFC;hwarnsystem, erkl&#xE4;rt Michael Klemens in seiner Trend-Kolumne in der aktuellen &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/wirtschaftsjournalist-in/883/wirtschaftsjournalist-in-2026-01?utm_source=wj&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=wj0126_titel_v2_webbanner _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Corporate Influencer sind Mitarbeitende, die &#xFC;ber berufliche Themen &#xF6;ffentlich kommunizieren, meist auf LinkedIn, zunehmend auch auf Instagram oder TikTok. Sie berichten &#xFC;ber Projekte, Kultur, Innovation und Wandel, eingebettet in pers&#xF6;nliche Geschichten. Diese Inhalte wirken authentisch, da sie nicht aus der Pressestelle kommen, sondern aus der Innenperspektive.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r Unternehmen sind sie ein strategisches Kommunikationsinstrument mit hoher Reichweite, f&#xFC;r Journalisten eine neue Quelle &#x2013; vor allem dann, wenn sich Diskrepanzen zwischen der Darstellung der Mitarbeitenden und der offiziellen Unternehmenskommunikation zeigen. Solche Widerspr&#xFC;che liefern wertvolle Recherchesignale. Wenn etwa ein Unternehmen von Stellenabbau spricht, w&#xE4;hrend ein Influencer parallel euphorisch &#xFC;ber Auslandsrekrutierung berichtet, entsteht ein Bruch im Narrativ.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In Kombination mit klassischen Quellen wie dem &#x201E;Bundesanzeiger&#x201C;, Gesch&#xE4;ftsberichten oder Stellenportalen ergibt sich ein journalistisch relevanter Kontext. Corporate Influencer werden so zu Seismografen f&#xFC;r narrative Br&#xFC;che, strategische Richtungswechsel oder verdeckte Konflikte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;KI-Tools f&#xFC;r Text und Tonalit&#xE4;t&lt;/strong&gt;&#xD;
Die manuelle Auswertung von Influencer-Postings ist kaum realistisch &#x2013; zu zahlreich, zu schnell, zu vielschichtig. Hier helfen KI-basierte Analysewerkzeuge. Natural-Language-Processing-Modelle erkennen semantische Verschiebungen, sogenannte Narrative Drifts: Wenn etwa in der Sprache eines Unternehmens &#x201E;Wachstum&#x201C; durch &#x201E;Fokus&#x201C; oder &#x201E;Effizienz&#x201C; ersetzt wird, ist das ein m&#xF6;glicher Hinweis auf eine strategische Umstellung &#x2013; lange bevor offizielle Verlautbarungen erscheinen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch Cross-Checks zwischen verschiedenen Akteuren lassen sich automatisiert durchf&#xFC;hren. Stimmen Aussagen auf LinkedIn mit Interviews im Vorstandspodcast &#xFC;berein? Wie konsistent sind die Posts einzelner Mitarbeitender mit offiziellen PR-Kampagnen? Tools wie&#xA0;Breev.ai&#xA0;oder&#xA0;Gemini&#xA0;erm&#xF6;glichen semantische Koh&#xE4;renzanalysen und machen Unstimmigkeiten sichtbar.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ebenso lassen sich Framing-Muster identifizieren: Werden bestimmte Themen wie Teamevents, Diversit&#xE4;t oder New Work &#xFC;berbetont, w&#xE4;hrend operative Realit&#xE4;t oder wirtschaftlicher Druck ausgespart bleiben, entsteht ein Bild, das journalistisch hinterfragt werden sollte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auff&#xE4;lligkeiten im Verhalten sind ein weiteres Signal: Wenn Mitarbeitende pl&#xF6;tzlich nicht mehr posten, sich ihre Tonalit&#xE4;t ver&#xE4;ndert oder pers&#xF6;nliche Einblicke durch generische Inhalte ersetzt werden, kann dies auf interne Kommunikationsver&#xE4;nderungen oder Krisen hindeuten. Diese Muster werden durch KI-Systeme zuverl&#xE4;ssig erkannt und mit anderen Datenquellen verkn&#xFC;pft &#x2013; etwa mit offenen Jobdaten, Bilanzen oder regulatorischen Meldungen.&#xD;
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Neben den Inhalten selbst ist auch das Netzwerk der Corporate Influencer von Bedeutung. Wer interagiert mit wem, wer verstummt nach kritischen Ereignissen, wer &#xFC;bernimmt die Deutungshoheit? Netzwerkanalysetools wie&#xA0;Maltego&#xA0;oder&#xA0;Gephi&#xA0;zeigen, wie sich digitale Machtstrukturen innerhalb von Unternehmen verschieben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Open-Source-Intelligence-Tools erweitern das Repertoire um technische Verifikationsm&#xF6;glichkeiten: Mit der&#xA0;Wayback Machine&#xA0;lassen sich gel&#xF6;schte Inhalte rekonstruieren,&#xA0;InVID&#xA0;pr&#xFC;ft Bilder auf Manipulation,&#xA0;SocialBlade&#xA0;analysiert Reichweitenanomalien. Kombiniert mit Daten aus dem Unternehmensregister, aus Ausschreibungsplattformen oder Finanzdatenbanken entsteht ein pr&#xE4;zises Bild der Unternehmenslage &#x2013; oft fr&#xFC;her und nuancierter als durch klassische Pressearchive.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Corporate Influencer sind keine PR-Zuf&#xE4;lle, sondern strategisch eingebundene Kommunikatoren. Ihre Inhalte zu analysieren, geh&#xF6;rt k&#xFC;nftig zur Werkzeugkiste des modernen Wirtschaftsjournalismus.&#xD;
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&lt;strong&gt;Must-Reads in der aktuellen&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/wirtschaftsjournalist-in/883/wirtschaftsjournalist-in-2026-01?utm_source=wj&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=wj0126_titel_v2_webbanner _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Hoffnungstr&#xE4;ger&#xA0;&#x2013; Wer zur Next Generation in den Wirtschaftsredaktionen z&#xE4;hlt, was sie schon erreicht haben und wohin sie wollen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Landwirtschaft&#xA0;&#x2013; Eine Branche im Zerrspiegel der Medien&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Schreiben im Schlaraffenl&#xE4;ndle&#xA0;&#x2013; Wie Benjamin Wagener f&#xFC;r die FAZ aus Baden-W&#xFC;rttemberg berichtet&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Von Finfluencern lernen&#xA0;&#x2013; Was sich Finanzjournalisten von Finfluencern abschauen k&#xF6;nnen &#x2013; und wo sie sich abgrenzen m&#xFC;ssen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;The Market NZZ&#xA0;&#x2013; Wie die Schweizer ihre Nische in Deutschland mit dem digitalen Finanzdienst vergr&#xF6;&#xDF;ern wollen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Letzte Worte&#xA0;&#x2013; Kayhan &#xD6;zgen&#xE7;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Branchengefl&#xFC;ster&#xA0;&#x2013; &#x201E;Business Punk&#x201C; wird weiblich, Leon M&#xFC;ller pendelt (anders) weiter&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
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&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Sie war neun Jahre Unternehmenssprecherin und Leiterin der Unternehmenskommunikation sowie interne und externe Kommunikation beim Hessischen Rundfunk. Vanessa Zaher hatte die Gesch&#xE4;ftsleitung bei strategischen Kommunikationsanl&#xE4;ssen beraten. Weitere Stationen von Vanessa Zaher waren beim WDR, bei Axel Springer SE und als Dozentin an der SRH Heidelberg.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zuletzt war Roth Director Communication der Premium-Gruppe und stellvertretende Unternehmenssprecherin bei&#xA0;Axel Springer. In dieser Funktion verantwortete sie die Kommunikation der Marken &#x201E;Welt&#x201C;, &#x201E;Politico Deutschland&#x201C; und &#x201E;Business Insider Deutschland&#x201C;. Zuvor arbeitete sie als Pressereferentin beim&#xA0;Die Familienunternehmer&#xA0;sowie als Social-Media-Managerin bei&#xA0;Bertelsmann.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu ihrer neuen F&#xFC;hrungsaufgabe sagt Judith Roth: &#x201E;Civey misst nicht nur Meinungen, wir messen Wirkung: von Kampagnen, Botschaften und gesellschaftlichen Umbr&#xFC;chen. Diese Perspektive in die &#xD6;ffentlichkeit zu tragen, reizt mich besonders.&#x201C; Ihr Ziel: Civey als Vorreiter der digitalen Markt- und Meinungsforschung noch klarer als Referenzpunkt f&#xFC;r Medien, Politik und Wirtschaft zu verankern.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Judith Roth ist ein gro&#xDF;er Gewinn f&#xFC;r unsere Kommunikation bei Civey. Sie kennt die Mechaniken von Medienberichterstattung genauso wie die Anforderungen von Unternehmenskommunikation. Sie wei&#xDF;, wie man Themen so setzt, dass sie Relevanz entfalten&#x201C;, sagt&#xA0;Janina M&#xFC;tze, CEO von Civey. &#x201E;Damit wird sie unsere Positionierung in den f&#xFC;r uns wichtigsten Zielgruppen sp&#xFC;rbar st&#xE4;rken.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das Berliner Tech-Unternehmen&#xA0;Civey&#xA0;geht seit 2015 neue Wege in der Markt- und Meinungsforschung: Es erhebt und verbindet Daten in Echtzeit und l&#xE4;sst so ein &#x201E;Bigger Picture&#x201C; entstehen. Kunden und allen, die an den Umfragen teilnehmen, will Civey so einen Wissensvorsprung verschaffen. Dabei setzt das Unternehmen auf klassische Survey-Statistik in Verbindung mit K&#xFC;nstlicher Intelligenz.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Judith Roth, zuletzt in der Kommunikation der Premium-Gruppe von Axel Springer t&#xE4;tig, &#xFC;bernimmt beim Berliner Meinungsforschungsunternehmen Civey die Leitung der Unternehmenskommunikation.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/springer-kommunikatorin-wechselt-zu-civey-977417/</link></item><item id="977403"><title>RBB muss auch k&#xFC;nftig jedes Jahr neun Millionen Euro sparen</title><pubDate>1772705189</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Berlin/Potsdam (KNA) &#x2013; Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat nach den Saus-und-Braus-Jahren der Intendantin Patricia Schlesinger seine Finanzen wieder im Griff. Trotzdem besteht weiterhin ein strukturelles Defizit, weswegen der &#xF6;ffentlich-rechtliche Sender &#x201E;den eingeschlagenen Weg fortsetzen und weiter sparen muss&#x201C;. So lautet die Erwartung des Rechnungshofs von Berlin in seinem neuen Beratungsbericht an den Senat und das Abgeordnetenhaus zur wirtschaftlichen Lage der Zweil&#xE4;nderanstalt.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Karin Klingen, Pr&#xE4;sidentin des Rechnungshofs, erl&#xE4;uterte im Gespr&#xE4;ch mit dem KNA-Mediendienst, der RBB &#x201E;muss ab 2026 j&#xE4;hrlich rund neun Millionen Euro einsparen, um seine Zahlungsf&#xE4;higkeit sicherzustellen&#x201C;. Der Sender plane zus&#xE4;tzlich ab 2026 j&#xE4;hrlich rund 13 Millionen Euro umzuschichten, um hiermit andere Bereiche zu st&#xE4;rken, unter anderem die Digitalisierung im Programmbereich oder Investitionen. Die vom Sender beschlossenen Ma&#xDF;nahmen ab 2026 w&#xFC;rden zu rund 70 Prozent die festen und arbeitnehmer&#xE4;hnlichen Besch&#xE4;ftigten und zu 30 Prozent die Sachkosten betreffen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Damit der Berliner Senat und das Abgeordnetenhaus &#xFC;ber Stand und Auswirkungen der vorgesehenen Spar- und Konsolidierungsma&#xDF;nahmen Bescheid wissen, sollen sie sich vom RBB regelm&#xE4;&#xDF;ig, strukturiert und anlassbezogen unterrichten lassen. Diese Berichte sollen laut Rechnungshof standardisiert und nachvollziehbar erfolgen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Beitragsmehrertr&#xE4;ge reichen nicht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Einnahmen des Senders resultieren im Wesentlichen aus den Ertr&#xE4;gen des Rundfunkbeitrags von monatlich 18,36 Euro. Die Hauptstadtregion legt unver&#xE4;ndert an Bev&#xF6;lkerung und damit beitragspflichtigen Haushalten zu, was die Frage provoziert, ob der Sender seine verbesserte Finanzlage weniger seinen Sparanstrengungen als den gestiegenen Beitr&#xE4;gen verdankt. Rechnungshof-Pr&#xE4;sidentin Klingen sagte dazu, der RBB spare tats&#xE4;chlich. Die Beitragsmehrertr&#xE4;ge habe der RBB teilweise ber&#xFC;cksichtigt. &#x201E;Sie allein reichen jedoch nicht aus, um die Zahlungsf&#xE4;higkeit und Betriebsf&#xE4;higkeit dauerhaft sicherzustellen&#x201C;, so Klingen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Demnach erwartet der RBB f&#xFC;r 2025 bis 2026 Beitragsmehrertr&#xE4;ge von rund neun Millionen Euro, f&#xFC;r 2027 bis 2028 rund 20 Millionen Euro. Ohne Ber&#xFC;cksichtigung der Beitragsmehrertr&#xE4;ge f&#xFC;r 2025 bis 2026 h&#xE4;tten die beschlossenen Sparma&#xDF;nahmen des Senders 2025 bis 2028 ein Volumen von insgesamt rund 60 Millionen Euro haben m&#xFC;ssen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Rechnungshof bel&#xE4;sst es in einem Bericht aber nicht mit der Pr&#xFC;fung der RBB-Zahlen, sondern schl&#xE4;gt seinerseits unterschiedliche Ma&#xDF;nahmen zur Verbesserung der Senderfinanzen vor, die der Gesetzgeber treffen k&#xF6;nnte. Der Rechnungshof empfiehlt unter anderem eine &#xDC;berpr&#xFC;fung der Anzahl der RBB-H&#xF6;rfunkprogramme.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein H&#xF6;rfunkprogramm muss weg&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nach dem im Dezember 2025 in Kraft getretenen Reformstaatsvertrag muss die ARD die Zahl ihrer H&#xF6;rfunkprogramme bis Ende 2026 von 70 auf 53 k&#xFC;rzen. Der RBB veranstaltet derzeit sieben Programme. Das j&#xE4;hrlich teuerste Programm ist Radio Eins mit j&#xE4;hrlich 5,2 Millionen Euro Kosten, gefolgt von Radio 3 mit knapp 5,0 Millionen Euro. Das mit dem Westdeutscher Rundfunk gemeinsam produzierte und haupts&#xE4;chlich aus K&#xF6;ln bezahlte Weltmusikradio Cosmo kostet den RBB nur knapp 600.000 Euro pro Jahr. Wenn der RBB Radio 3, das von 2021 bis 2025 sagenhafte 57 Prozent seiner H&#xF6;rerinnen und H&#xF6;rer verloren hat, aufgibt, w&#xFC;rde also ordentlich gespart, beim Abschalten von Cosmo dagegen nur sehr wenig.&#xD;
&lt;br /&gt;Karin Klingen will dem RBB dazu keine Handlungsempfehlung geben. Die Ausgestaltung des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks und dessen Ordnung sei Aufgabe des Rundfunkgesetzgebers, also der L&#xE4;nder Berlin und Brandenburg. Sie w&#xFC;rden den Auftrag des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks konkretisieren und die medienpolitischen sowie programmleitenden Entscheidungen treffen. Berlin und Brandenburg legten nur den Rechtsrahmen f&#xFC;r den RBB fest.&#xD;
&lt;br /&gt;Bei der &#xDC;berpr&#xFC;fung der H&#xF6;rfunkprogramme sind laut Rechnungshofchefin verschiedene Faktoren einzubeziehen. Dabei k&#xF6;nnten jeweils Kosten und Reichweite ber&#xFC;cksichtigt werden. Letztendlich sei es eine Entscheidung der beiden L&#xE4;nder, welche Programme sie beauftragen und welche nicht. Der bundesweit geltende Medienstaatsvertrag sieht mindestens vier und h&#xF6;chstens sechs H&#xF6;rfunkprogramme f&#xFC;r den RBB vor. Bleibt es bei sechs Wellen, muss eine gestrichen werden. Der Sender hat noch nicht bekanntgegeben, wie sein k&#xFC;nftiges Radio-Portfolio aussehen soll.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wieder mehr Radiowerbung zulassen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Rechnungshof empfiehlt zudem eine Lockerung der Restriktionen bei der H&#xF6;rfunkwerbung. Durfte das RBB-Radio fr&#xFC;her 105 Minuten Werbung pro Werktag ausstrahlen, sind es jetzt nur noch 90 Minuten, was die Einnahmen sp&#xFC;rbar geschm&#xE4;lert hat. Gegen eine solche Lockerung d&#xFC;rften aber die privaten Rundfunkanbieter in der Hauptstadtregion Sturm laufen. Sie hatten durch ihre beharrliche Lobbyarbeit ja gerade erst erreicht, dass Berlin und Brandenburg diese Reduktion zugunsten der Werbeeinnahmen der Privaten festgeschrieben haben.&#xD;
&lt;br /&gt;Klingen macht eine andere Rechnung auf. &#x201E;Es besteht keine Grundlage f&#xFC;r die Annahme, dass eine Reduzierung der Werbezeit zu nennenswerten Umsatzsteigerungen bei anderen Lokalanbietern oder zur St&#xE4;rkung der Medienvielfalt f&#xFC;hren w&#xFC;rde&#x201C;, so die Rechnungshofpr&#xE4;sidentin. Das habe die Werbezeitenreduzierung beim WDR bereits im Jahr 2017 gezeigt. Denn das Weniger an Werbung in den &#xF6;ffentlich-rechtlichen Radioprogrammen habe nicht dazu beigetragen, dass Unternehmen ihre Werbeetats automatisch auf die lokalen Privatradios in Nordrhein-Westfalen umgeschichtet h&#xE4;tten. Im L&#xE4;ndervergleich zeige sich zudem, dass anderen ARD-Anstalten mehr H&#xF6;rfunkwerbung gestattet sei.&#xD;
&lt;br /&gt;Au&#xDF;erdem soll der RBB nach dem Vorschlag des Rechnungshofs sukzessive auf die Verbreitung einzelner Radiowellen &#xFC;ber UKW verzichten. Bislang werden die H&#xF6;rfunkprogramme im sogenannten Simulcast-Verfahren gleichzeitig &#xFC;ber UKW und DAB+ verbreitet. Die ARD geht bei einer Umstellung auf DAB+ von einem Einsparpotenzial von rund 20 Prozent bei den Verbreitungskosten aus. Allerdings stellt sich die Frage, ob das Ende von Simulcast nicht der Reichweite und der Akzeptanz des RBB-H&#xF6;rfunkangebots enorm schaden w&#xFC;rde.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Radio auf DAB+ umstellen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Aktuell h&#xF6;ren n&#xE4;mlich nur knapp 33 Prozent der Deutschen Radio &#xFC;ber DAB+. Die schweizerische SRG SSR hat ihren Verzicht auf UKW bitter bereut und strebt eine R&#xFC;ckkehr zu diesem Verbreitungsweg an. Den Rechnungshof ficht das nicht an. Pr&#xE4;sidentin Klingen sagte, die technischen Vorteile sowie Kostengr&#xFC;nde spr&#xE4;chen eindeutig f&#xFC;r die Verbreitung &#xFC;ber DAB+. Zudem sei dieser Schritt beim Fernsehen mit der Umstellung auf DVB-T2 auch ohne Akzeptanzverluste gelungen.&#xD;
&lt;br /&gt;W&#xFC;rden die L&#xE4;nder die Verbreitungswege insgesamt &#x2013; also auch f&#xFC;r private Anbieter &#x2013; regeln, sei der &#xF6;ffentlich-rechtliche Rundfunk nicht benachteiligt. &#x201E;Hier ist Schleswig-Holstein mit gutem Beispiel vorangegangen&#x201C;, betonte Karin Klingen.&#xD;
&lt;br /&gt;In dem norddeutschen Bundesland m&#xFC;ssen bis Mitte 2031 alle heutigen UKW-Angebote auf DAB+ umsteigen. Mehrere Privatradios wie Delta und Bob haben diesen Schritt bereits vollzogen. Auch der &#xF6;ffentlich-rechtliche Norddeutscher Rundfunk hat in einigen Landesteilen die UKW-Verbreitung seiner Jugendwelle N-Joy bereits abgeschaltet.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Nun arbeiten auch Charline Schreiber und Florian G&#xF6;rres mit. Beide recherchieren t&#xE4;glich, ordnen ein und hinterfragen &#x2013; bislang kannten Abonnenten ihre Stimmen vor allem aus den Kollegengespr&#xE4;chen. K&#xFC;nftig werden sie jeweils eine Folge pro Woche hosten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mary Abdelaziz-Ditzow sieht darin einen Entwicklungsschritt f&#xFC;r zwei Menschen, &#x201E;die karrieretechnisch noch viel vor sich haben. Was gibt es als F&#xFC;hrungskraft Sch&#xF6;neres, als Talente zu entwickeln?&#x201C;, schreibt sie auf&#xA0;LinkedIn.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Ausweitung des Formats sei erst der Anfang. In den kommenden Monaten wolle man das Podcast-Repertoire weiter ausbauen. Ein zus&#xE4;tzliches Format sei bereits in Planung &#x2013; darin will Abdelaziz-Ditzow mit verschiedenen G&#xE4;sten ausf&#xFC;hrlicher und auf mehreren Ebenen diskutieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul data-start="25" data-end="1026" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li data-start="25" data-end="111"&gt; &lt;p&gt;Beantwortung von Presseanfragen und Betreuung von Journalistinnen und Journalisten&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="112" data-end="171"&gt; &lt;p&gt;Schreiben, Redigieren und Versenden von Pressemeldungen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="172" data-end="257"&gt; &lt;p&gt;&#xDC;bersetzen komplexer fachlicher Inhalte des Ressorts in verst&#xE4;ndliche Botschaften&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="258" data-end="352"&gt; &lt;p&gt;Inhaltliche und organisatorische Vorbereitung von Pressekonferenzen sowie deren Moderation&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="353" data-end="437"&gt; &lt;p&gt;Vorbereitung und Begleitung von Presseterminen der Hausleitung, z. B. Interviews&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="511" data-end="582"&gt; &lt;p&gt;Mitarbeit an der strategischen Themenplanung mit dem Pressesprecher&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="583" data-end="669"&gt; &lt;p&gt;Kommunikation von Vorhaben und Gesetzesinitiativen mit klaren medialen Botschaften&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="670" data-end="712"&gt; &lt;p&gt;Steuerung der Social-Media-Aktivit&#xE4;ten&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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Bewerber bringen&#xA0;Erfahrung als Pressesprecher und bei der Organisation und Durchf&#xFC;hrung &#xF6;ffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen&#xA0;mit.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-3/stellvertretender-pressesprecherin-mwd-559499/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen Erfahrung als Pressesprecher und bei der Organisation und Durchf&#xFC;hrung &#xF6;ffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/stellvertretender-pressesprecher-in-wiesbaden-gesucht-977397/</link></item><item id="977396"><title>Burda Verlag holt Dirk Hentschel als Chefredakteur von &#x201E;Freizeit Revue&#x201C; &amp; Co.</title><pubDate>1772686602</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;M&#xFC;nchen &#x2013; Der&#xA0;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Burda Verlag&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;beruft Dirk Hentschel zum Chefredakteur f&#xFC;r den Bereich Women &amp; Entertainment. Er folgt auf Kai Winckler, der in den Ruhestand geht. Zu dem Segment geh&#xF6;ren unter anderem Yellows wie &#x201E;Freizeit Revue&#x201C; und &#x201E;Lisa&#x201C;. Hentschel startet im Juni.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Der 61-J&#xE4;hrige verf&#xFC;gt &#xFC;ber mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung als Chefredakteur, Vize-Chefredakteur und Textchef im Entertainment-Zeitschriftensegment &#x2013; unter anderem bei der&#xA0;Bauer Media Group&#xA0;und der&#xA0;Funke Mediengruppe. Seit 2023 arbeitet er beim &#x201E;General-Anzeiger&#x201C; in Bonn im Bereich Qualit&#xE4;tsmanagement und Content Development.&#xD;
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Sein Vorg&#xE4;nger Kai Winckler (65) wurde 2016 Chefredakteur der &#x201E;Freizeit Revue&#x201C; und des Schwestertitels &#x201E;Freizeit Spa&#xDF;&#x201C;. Sp&#xE4;ter kamen weitere Titel aus dem Unterhaltungs- und Frauensegment hinzu, darunter &#x201E;Neue Woche&#x201C;, &#x201E;Lisa&#x201C; und &#x201E;Frau im Trend&#x201C;. Zur Gemeinschaftsredaktion z&#xE4;hlen laut Unternehmen heute rund 100 Mitarbeitende. Die von ihnen produzierten rund 50 regelm&#xE4;&#xDF;ig erscheinenden Titel bilden das umsatzst&#xE4;rkste Segment im BurdaVerlag.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Elisabeth Varn, Co-CEO des Burda Verlags, bezeichnet Hentschel als &#x201E;leidenschaftlichen Journalisten und ausgewiesenen Kenner der Branche&#x201C;. Seinem Vorg&#xE4;nger Winckler bescheinigt sie &#x201E;unglaubliches Engagement&#x201C;, &#x201E;Gestaltungskraft&#x201C; und &#x201E;Herzblut&#x201C; sowie &#x201E;professionelle Expertise, gepaart mit gro&#xDF;er Empathie&#x201C;.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Burda Verlag besetzt eine zentrale Chefredaktion im Yellow-Segment neu: Hentschel &#xFC;bernimmt den Bereich Women &amp; Entertainment und folgt auf Chefredakteur Kai Winckler.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/burdaverlag-holt-dirk-hentschel-als-chefredakteur-von-freizeit-revue-co-977396/</link></item><item id="977395"><title>10 Dinge, die nerven: Wenn Journalisten und PR-Leute aneinandergeraten </title><pubDate>1772684546</pubDate><description>&lt;div&gt;Salzburg &#x2013;&#xA0;Was nervt Sie am meisten? Diese Frage hat Theresa Steininger f&#xFC;r die aktuelle&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/890?_gl=1*1o5dp1y*_ga*MTUzMjg3NzMwMi4xNzY5NDExMjU0*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzI2MDMwODQkbzM5JGcxJHQxNzcyNjAzMDg1JGo1OSRsMCRoMTI4NDAzNjc5OA.. _blank&gt;&#x201E;Journalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;PR-Verantwortlichen&#xA0;ebenso gestellt wie Journalistinnen und Journalisten &#x2013; jeweils mit Blick auf die andere Seite. Ziel war nicht, jemanden an den Pranger zu stellen, sondern besser zu verstehen, wo es im Arbeitsalltag hakt. Die Antworten zeigen: Oft sind es &#xE4;hnliche Punkte, die f&#xFC;r Frust sorgen.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was Journalisten an PR-Leuten nervt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Wenn sich PR-Leute nicht ausreichend informieren, wer zust&#xE4;ndig ist, und wahllos Personen anschreiben oder anrufen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Unprofessionell gemachte Aussendungen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Wenn jemand nicht wei&#xDF;, was zu welchem Medium passt, und unpassende Themenvorschl&#xE4;ge macht&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/890?_gl=1*1o5dp1y*_ga*MTUzMjg3NzMwMi4xNzY5NDExMjU0*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzI2MDMwODQkbzM5JGcxJHQxNzcyNjAzMDg1JGo1OSRsMCRoMTI4NDAzNjc5OA.. _blank&gt;Zur ganzen Liste&lt;/link&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Viele Redaktionen berichten, dass fehlende Vorbereitung besonders h&#xE4;ufig f&#xFC;r &#xC4;rger sorgt &#x2013; etwa wenn Interviewangebote bei v&#xF6;llig unpassenden Medien landen oder Ansprechpartner kontaktiert werden, die mit dem Thema nichts zu tun haben.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was PR-Leute an Journalisten nervt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Vorgefertigte Meinungen noch vor der Recherche, ohne Willen, tiefer zu gehen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Drohungen, wenn man nicht rasch antwortet&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Schwammige Zeitangaben, bis wann die Antwort ben&#xF6;tigt wird&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/890?_gl=1*1o5dp1y*_ga*MTUzMjg3NzMwMi4xNzY5NDExMjU0*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzI2MDMwODQkbzM5JGcxJHQxNzcyNjAzMDg1JGo1OSRsMCRoMTI4NDAzNjc5OA.. _blank&gt;Zur ganzen Liste&lt;/link&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Auch auf der anderen Seite gibt es Kritik: PR-Verantwortliche berichten von unrealistischen Deadlines, tendenzi&#xF6;sen Fragen oder Anfragen, die zeigen, dass kaum Vorbereitung stattgefunden hat.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Warum mangelnde Vorbereitung auf beiden Seiten besonders h&#xE4;ufig genannt wird, weshalb Deadlines immer wieder zum Streitpunkt werden &#x2013; und welche Missverst&#xE4;ndnisse im Alltag zwischen Redaktion und Pressestelle entstehen.&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/890?_gl=1*1o5dp1y*_ga*MTUzMjg3NzMwMi4xNzY5NDExMjU0*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzI2MDMwODQkbzM5JGcxJHQxNzcyNjAzMDg1JGo1OSRsMCRoMTI4NDAzNjc5OA.. _blank&gt;Zur ganzen Geschichte&lt;/link&gt;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/890 _blank&gt;Must-Reads in der aktuellen &#x201E;Journalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;&lt;br /&gt; &#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;&#x201E;,News&#x2018; gibt es noch&#x201C;.&#xA0;Chefredakteurin Kathrin Gulnerits &#xFC;ber Arbeiten am Limit, &#xA0;Distanz zur Politik und warum sie trotz Gegenwind nicht ans Aufgeben denkt&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Zehn Gebote&#xA0;f&#xFC;r die neue ORF-Generaldirektion &#x2013; und wer k&#xFC;nftig an der Spitze stehen k&#xF6;nnte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ranking: &#xD6;sterreichs beste Newsletter&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Local Hero: Wie O&#xD6;N-Redakteur Gabriel Egger tickt&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Der ARD-Kanal Tagesschau24 wiederum geht im bereits heute von ARD und ZDF gemeinsam betriebenen Ereigniskanal Phoenix auf. Phoenix wird damit als gemeinsames Informationsangebot f&#xFC;r das &#xF6;ffentlich-rechtliche Fernsehen mit den Angeboten von ARD aktuell, ZDF heute, der Parlaments- und Ereignisberichterstattung sowie begleitenden Gespr&#xE4;chssendungen gest&#xE4;rkt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Sendebetrieb von One, ARD-alpha und Tagesschau24 endet am 31.12.2026. Danach w&#xFC;rden &#x201E;die drei nutzungsst&#xE4;rksten Angebote in den Bereichen Information, Bildung, Dokumentation und junge Erwachsene fortgef&#xFC;hrt und bilden die Basis f&#xFC;r die Zusammenarbeit&#x201C;, hei&#xDF;t es in einer gemeinsamen Mitteilung von ARD und ZDF.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;ZDF-Chef&#xA0;Norbert Himmler: &#x201E;Keine leichte Arbeit&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
ZDF-Intendant Norbert Himmler meinte: &#x201E;Da kommt das Beste aus beiden Welten zusammen&#x201C;, allerdings sei die durch den Reformstaatsvertrag der L&#xE4;nder verordnete Zusammenlegung bislang separater Angebote &#x201E;f&#xFC;r ZDF und ARD keine leichte Arbeit&#x201C; gewesen. Sie sei aber in einer sehr konstruktiven und zukunftsorientierten Atmosph&#xE4;re erfolgt. &#x201E;Wir haben uns dabei an den Interessen der Zielgruppen orientiert und die Angebote ausgew&#xE4;hlt, zu denen wir als starke Partner gemeinsam das bestm&#xF6;gliche Programm zusammenstellen k&#xF6;nnen&#x201C;, so Himmler.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Zusammen werden wir noch besser. Das haben wir oft bewiesen, und so haben wir auch hier gearbeitet&#x201C;, sagte der ARD-Vorsitzende&#xA0;Florian Hager. Erfolgreiche digitale Angebote wie funk oder der Kinderkanal h&#xE4;tten bereits nachhaltig gezeigt, &#x201E;was ARD und ZDF schaffen k&#xF6;nnen, wenn sie vor allem im Digitalen spezifische Zielgruppen gemeinsam ansprechen&#x201C;, so Hager, der Intendant des Hessischen Rundfunks ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der im Dezember 2025 in Kraft getretene Reformstaatsvertrag schreibt ARD und ZDF vor, die Anzahl der linearen Kan&#xE4;le zu reduzieren und diese nur noch gemeinsam zu veranstalten. Nicht von der Zusammenlegung betroffen sind funk und der Kinderkanal f&#xFC;r junge Zielgruppen sowie die Kulturkan&#xE4;le Arte und 3sat. Arte soll nach dem Willen der Medienpolitik aber in den n&#xE4;chsten Jahren zum europaweiten TV-Angebot ausgebaut werden, in dem perspektivisch auch die Angebote von 3sat aufgehen sollen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zu den Rednerinnen und Rednern z&#xE4;hlten&#xA0;Inga Leschek, Chief Content Officer von RTL Deutschland,&#xA0;Martin Gradl, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer RTL NEWS &amp; ntv, sowie&#xA0;Leonhard Ottinger, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der Journalistenschule. Als G&#xE4;ste sprachen zudem&#xA0;Hendrik W&#xFC;st, Ministerpr&#xE4;sident von Nordrhein-Westfalen, und&#xA0;Tobias Schmid, Direktor der&#xA0;Landesanstalt f&#xFC;r Medien NRW, die Mitgesellschafterin der Schule ist. Gr&#xFC;ndungsdirektor&#xA0;Peter Kloeppel&#xA0;war aus den USA zugeschaltet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Stephan Schmitter, CEO von RTL Deutschland, betonte in einer Videobotschaft die Bedeutung unabh&#xE4;ngigen Journalismus f&#xFC;r das Unternehmen und hob die Verpflichtung hervor, die Journalistenschule auch k&#xFC;nftig auf hohem Ausbildungsniveau fortzuf&#xFC;hren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mehrere Redner w&#xFC;rdigten die Rolle der Schule f&#xFC;r die Nachwuchsf&#xF6;rderung und die Medienvielfalt. Ministerpr&#xE4;sident W&#xFC;st verwies auf 13 absolvierte Jahrg&#xE4;nge mit mehr als 350 Alumni und betonte die Bedeutung unabh&#xE4;ngigen Journalismus f&#xFC;r Demokratie und Freiheit. Auch Schmid hob die Rolle der Schule f&#xFC;r die Ausbildung qualifizierter Journalistinnen und Journalisten am Medienstandort Nordrhein-Westfalen hervor.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die RTL Journalistenschule nahm am 2. Januar 2001 als erste Journalistenschule f&#xFC;r TV und Multimedia in Deutschland ihren Betrieb auf. Seitdem wurden 353 Absolventinnen und Absolventen ausgebildet. Derzeit lernen 33 Sch&#xFC;lerinnen und Sch&#xFC;ler in zwei Jahrg&#xE4;ngen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zum Jubil&#xE4;um startet zudem der Podcast &#x201E;25 Journis&#x201C;, in dem Lea Klein und Laura Demisai mit 25 Alumni &#xFC;ber deren Werdegang sprechen. Die ersten vier Folgen sind &#xFC;ber RTL+ und weitere Podcast-Plattformen abrufbar.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;link http://media.rtl.com/bildproduktion/25-Jahre-RTL-Journalistenschule-00001/ _blank&gt;Fotos der Jubil&#xE4;umsfeier&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;</description><shorttext>Rund 400 G&#xE4;ste aus Medien, Politik und Journalismus w&#xFC;rdigen Ausbildung und Bedeutung f&#xFC;r unabh&#xE4;ngigen Journalismus.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/rtl-journalistenschule-feiert-25-jaehriges-bestehen-in-koeln-977386/</link></item><item id="977383"><title>&#x201E;Zeit&#x201C; setzt auf TikTok: 96 Millionen Views im Januar</title><pubDate>1772611851</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Die &#x201E;Zeit&#x201C;&#xA0;erreicht auf der Video-Plattform&#xA0;TikTok&#xA0;inzwischen ein gro&#xDF;es Publikum. Allein im Januar 2026 z&#xE4;hlte der Kanal der Zeitung 96 Millionen Views. &#x201E;Da sind wir mit der&#xA0;,he New York Times&#x2018;&#xA0;auf einem Platz&#x201C;, sagt Friederike Schiller, Leiterin des Hochkant-Ressorts der &#x201E;Zeit&#x201C;, im &lt;link http://www.turi2.de/heute/wir-haben-jedes-mal-die-moeglichkeit-dass-ein-video-total-durch-die-decke-geht-oder-dass-es-total-bombt-friederike-schiller-erklaert-die-tiktok-strategie-der-zeit/ _self&gt;Podcast-Gespr&#xE4;ch&lt;/link&gt; mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
In dem 45-min&#xFC;tigen Interview, das im Podcast-Studio der &#x201E;Zeit&#x201C; in Berlin aufgezeichnet wurde, gibt Schiller Einblicke in die TikTok-Strategie der Redaktion. Der Auftritt auf der Plattform sei eine bewusste Entscheidung gewesen: Zum einen wolle man populistischen Parolen nicht das Feld &#xFC;berlassen, zum anderen junge Nutzerinnen und Nutzer zwischen 18 und 24 Jahren mit der Marke &#x201E;Zeit&#x201C; vertraut machen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Wenn wir TikTok einfach weglassen w&#xFC;rden, w&#xFC;rden wir uns in zehn Jahren wahrscheinlich tierisch &#xE4;rgern&#x201C;, sagt Schiller. Sie glaubt, dass etwa der&#xA0;Axel Springer-Konzern mit seiner strikten No-China- und No-TikTok-Policy Chancen verpasse.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auf TikTok sei die Reichweite weniger von der Zahl der Follower abh&#xE4;ngig als etwa bei Instagram. Entscheidend sei vor allem der Algorithmus. &#x201E;Wir haben jedes Mal die M&#xF6;glichkeit, dass ein Video total durch die Decke geht oder dass es total bombt&#x201C;, sagt Schiller. In der Praxis funktionierten bei der &#x201E;Zeit&#x201C; vor allem politische Inhalte, w&#xE4;hrend Tiervideos kaum Klicks br&#xE4;chten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der TikTok-Kanal der &#x201E;Zeit&#x201C; liefert dem jungen Publikum vor allem &#x201E;News, Popkultur &amp; Wissenswertes&#x201C;. Aktuell folgen ihm rund 423.000 Menschen, insgesamt haben Nutzerinnen und Nutzer die Beitr&#xE4;ge bereits 27,5 Millionen Mal mit &#x201E;Gef&#xE4;llt mir&#x201C; markiert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>F&#xFC;r Friederike Schiller vom Hochkant-Ressort zeigt der Erfolg auf TikTok, welches Potenzial die Plattform f&#xFC;r Journalismus hat. Im Podcast spricht sie &#xFC;ber die Strategie der Zeitung &#x2013; und warum es ein Fehler w&#xE4;re, TikTok zu ignorieren.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/zeit-setzt-auf-tiktok-96-millionen-views-im-januar-977383/</link></item><item id="977380"><title>PR-Consultant / Communications Consultant in Frankfurt gesucht</title><pubDate>1772596771</pubDate><description>Frankfurt &#x2013; WBCO&#xA0;sucht einen PR-Consultant / Communications Consultant&#xA0;(w/m).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Identifikation relevanter Wirtschafts- und Zukunftsthemen (&#x201E;Agenda Surfing&#x201C;) f&#xFC;r die aktive Medienansprache&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Aufbau und Pflege von Media Relations &#x2013; insbesondere zu Fachmedien, Branchentiteln, Tages- und Wirtschaftspublikationen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Eigenst&#xE4;ndige Kundenberatung sowie Planung und Umsetzung von Kommunikationsprojekten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Entwicklung und Erstellung von Content f&#xFC;r Pressemitteilungen, Gastbeitr&#xE4;ge, Blogs, Social Media und weitere Medienformate&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitarbeit an Kommunikationsstrategien sowie &#xDC;bernahme von Teil- oder Etatverantwortung&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber bringen ein abgeschlossenes Studium oder vergleichbare Ausbildung sowie Berufserfahrung in einer PR-Agentur, Kommunikationsabteilung oder einer Zeitungs-/Magazin-Redaktion mit.&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-3/pr-consultant-communications-consultant-mwd-559348/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen ein abgeschlossenes Studium oder vergleichbare Ausbildung sowie Berufserfahrung mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/pr-consultant-communications-consultant-in-frankfurt-gesucht-977380/</link></item><item id="977379"><title>Friedrich und D&#xF6;pfner streiten &#xFC;ber Benachteiligung und Debattenkultur</title><pubDate>1772594771</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Verleger der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; und der &#x201E;Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung&#x201C;,&#xA0;Holger Friedrich&#xA0;&#xA0;beklagt in einem Streitgespr&#xE4;ch mit Springer-Chef&#xA0;Mathias D&#xF6;pfner&#xA0;in Berlin eine Benachteiligung ostdeutscher Medienmacher. Er sei von Teilen der Branche anders behandelt und dadurch stigmatisiert worden: &#x201E;Mein komplettes unternehmerisches &#xD6;kosystem in Deutschland wurde zerst&#xF6;rt&#x201C;, beklagt Friedrich. Die Neugr&#xFC;ndung der &#x201E;OAZ&#x201C; verteidigt er als &#x201E;Versuch einer Emanzipation&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
D&#xF6;pfner entgegnet seinem Kontrahenten: &#x201E;Wollen wir jetzt in einen Opferwettbewerb treten und mal ausz&#xE4;hlen, welche Verlagsh&#xE4;user von den lieben Kollegen mehr angegriffen werden?&#x201C; Auch Springer erlebe t&#xE4;glich Aggression und Diffamierung. D&#xF6;pfner warnt vor einer gezielten Verst&#xE4;rkung von gesellschaftlichen Ressentiments und entschuldigt sich f&#xFC;r seine pauschalen Aussagen &#xFC;ber Ostdeutsche.&#xD;
&#xA0;&#xD;
D&#xF6;pfner beobachte aber eine gro&#xDF;e &#x201E;Sehnsucht nach einer Erweiterung des Raums des Sagbaren&#x201C; und lobt Friedrichs Initiative, dies mit der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; und der &#x201E;OAZ&#x201C; auch umzusetzen: &#x201E;Alle reden davon, dass man alles zur Diskussion stellt, dass man Diskussionsr&#xE4;ume &#xF6;ffnen muss, aber wenige tun es. Sie tun es, und Sie sind dabei immer wieder &#xFC;berraschend.&#x201C; Dies sei eine &#x201E;Grundeigenschaft, die Journalismus wieder st&#xE4;rker t&#xE4;glich beweisen sollte, um dadurch Vertrauen zu schaffen&#x201C;, so D&#xF6;pfner.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Mitterbauer war seit September 2023 Mitglied der Chefredaktion und verantwortete zentrale Aufgaben in der digitalen Weiterentwicklung der Redaktion. Dazu z&#xE4;hlten insbesondere die Umsetzung der Digitalstrategie sowie der Ausbau von Reichweite und Digital-Abonnements. Seit Oktober 2024 leitete er im Rahmen des konzernweiten Programms AURORA das Projekt &#x201E;Content &amp; Produkte&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Chefredaktion geh&#xF6;ren neben&#xA0;Andrea K&#xFC;mpfbeck&#xA0;und&#xA0;Peter M&#xFC;ller&#xA0;weiterhin&#xA0;Lena Jakat&#xA0;als Stellvertreterin an. Sie &#xFC;bernehmen die bisherigen Aufgaben Mitterbauers.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der stellvertretende Chefredakteur und Digitalchef scheidet im zweiten Halbjahr 2026 &#x201E;auf eigenen Wunsch&#x201C; aus dem Medienhaus aus.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/roland-mitterbauer-verlaesst-augsburger-allgemeine-977378/</link></item><item id="977377"><title>Verlage warnen vor Desinformation und stellen Lokaljournalismus in den Mittelpunkt</title><pubDate>1772593792</pubDate><description>Hamburg &#x2013; Regionale Tageszeitungsverlage haben die Bedeutung des Lokaljournalismus f&#xFC;r den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorgehoben. Anlass ist der erstmals im gesamten deutschsprachigen Raum ausgerichtete &#x201E;Tag des Lokaljournalismus&#x201C; am 5. Mai 2026. In einer gemeinsamen Erkl&#xE4;rung verweisen Branchenvertreter auf wachsende Herausforderungen durch Polarisierung und Desinformation.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zunehmende gesellschaftliche Spannungen gef&#xE4;hrdeten nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch vor Ort das soziale Klima. Eine besondere Rolle spielten digitale Plattformen sowie durch K&#xFC;nstliche Intelligenz und Algorithmen verst&#xE4;rkte Desinformation. Genannt werden unter anderem KI-generierte Falschinformationen, &#xFC;ber gro&#xDF;e Plattformen verbreitete Verschw&#xF6;rungstheorien sowie der Einfluss selbst ernannter News-Influencer.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Verlage betonen, regionale Medienh&#xE4;user st&#xFC;nden f&#xFC;r verl&#xE4;ssliche Information und Orientierung. Mit Angeboten von Print- und E-Paper-Ausgaben &#xFC;ber Live-Video, Apps und Podcasts bis hin zu personalisierten Newslettern wollten Lokalzeitungen Orientierung in der Informationsflut bieten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Julia Becker, Verlegerin und Aufsichtsratsvorsitzende der&#xA0;Funke Mediengruppe, erkl&#xE4;rte, Demokratie entstehe &#x201E;vor unserer Haust&#xFC;r&#x201C; in Vereinen, Schulen, Rath&#xE4;usern und Gemeinden. Lokalzeitungen machten demokratisches Engagement sichtbar und deckten Missst&#xE4;nde auf.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Jan Ippen, CEO der&#xA0;Ippen Digital GmbH, verwies auf die Verbindung von redaktioneller Arbeit und Technologie. Moderne Plattform-Technologien und intelligente Assistenzsysteme b&#xF6;ten die Chance, Lokaljournalismus weiter zu st&#xE4;rken.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r&#xA0;Thomas D&#xFC;ffert, Vorsitzender der Konzerngesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung der&#xA0;Madsack Mediengruppe, zeigt der Aktionstag zudem die wachsende Bedeutung der Zusammenarbeit unter regionalen Verlagen.&#xA0;Nachhaltige Sicherung des Lokaljournalismus erfordere Kooperation &#xFC;ber Verlagsgrenzen hinweg.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Matthias Ditzen-Blanke, Vorstandsvorsitzender des&#xA0;Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger&#xA0;(BDZV) und Verleger der &#x201E;Nordsee-Zeitung&#x201C;, hob die gesellschaftliche Verantwortung lokaler Medien hervor. Lokaljournalismus ordne gro&#xDF;e gesellschaftliche Fragen in die Lebenswirklichkeit der Menschen ein und erm&#xF6;gliche Dialog vor Ort.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der &#x201E;Tag des Lokaljournalismus&#x201C; findet am 5. Mai 2026 erstmals unter Beteiligung von Regionalverlagen aus Deutschland, &#xD6;sterreich, der Schweiz und Luxemburg statt. Ziel ist es nach Angaben der Initiatoren, die St&#xE4;rken des lokalen Journalismus sichtbar zu machen, insbesondere f&#xFC;r junge Zielgruppen. Unter dem Motto &#x201E;Raus aus den Redaktionen, rein ins Leben&#x201C; sind unter anderem mobile Newsrooms, Redaktionsbesuche und sogenannte Newscamps geplant.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Branche sieht lokale Medien als Schl&#xFC;ssel gegen Polarisierung und digitale Falschinformationen &#x2013; Julia Becker betont, Demokratie entstehe &#x201E;vor unserer Haust&#xFC;r&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/verlage-warnen-vor-desinformation-und-stellen-lokaljournalismus-in-den-mittelpunkt-977377/</link></item><item id="977373"><title>Bericht: Russland gr&#xF6;&#xDF;te Gefahr f&#xFC;r Journalisten in Europa</title><pubDate>1772530325</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Br&#xFC;ssel (KNA) &#x2013; Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine bleibt in Europa die gr&#xF6;&#xDF;te Bedrohung f&#xFC;r Medienschaffende. Vier Journalisten wurden 2025 durch russische Drohnenangriffe get&#xF6;tet, zahlreiche weitere verletzt oder in besetzten Gebieten festgehalten. Das geht aus einem am Dienstag in Br&#xFC;ssel vorgestellten Bericht mehrerer europ&#xE4;ischer Journalistenverb&#xE4;nde und Organisationen f&#xFC;r Pressefreiheit hervor, die in einer Plattform des&#xA0;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Europarat&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;organisiert sind. Mindestens 26 ukrainische Journalisten sind demnach in russischer Gefangenschaft.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Insgesamt z&#xE4;hlten die Partnerorganisationen 2025 europaweit 344 F&#xE4;lle von schwerwiegenden Bedrohungen der Medienfreiheit &#x2013; ein Anstieg um 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten Meldungen betrafen Russland (50), die T&#xFC;rkei (49), Georgien (35), Serbien (35) und die Ukraine (27), wobei sich die Hinweise zur Ukraine &#xFC;berwiegend auf die von Russland besetzten Gebiete beziehen oder russischen Kr&#xE4;ften zugeschrieben werden. In den meisten F&#xE4;llen wurden Journalisten eingesch&#xFC;chtert und bel&#xE4;stigt, am zweith&#xE4;ufigsten meldeten die Organisationen k&#xF6;rperliche Angriffe auf Journalisten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Angriffe drohen bei Demonstrationen&lt;/strong&gt;&#xD;
Unter Druck gerieten Medienschaffende nicht nur im Kriegsgebiet. In rund einem Viertel aller europ&#xE4;ischen Staaten kam es laut Bericht bei Protesten zu k&#xF6;rperlichen Angriffen, etwa durch Polizeikr&#xE4;fte, politische Akteure oder Demonstrierende. Besonders hohe Zahlen wurden aus Georgien, Serbien und der T&#xFC;rkei gemeldet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Bericht warnt vor dem systematischen Einsatz von Freiheitsentzug als Mittel der Medienkontrolle. Zum Jahresende 2025 waren demnach europaweit 148 Journalistinnen und Journalisten in Haft, darunter 58 in Russland oder den russisch besetzten Gebieten der Ukraine, 36 in Aserbaidschan, 27 in Belarus und 24 in der T&#xFC;rkei.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Organisationen der Plattform appellierten an den&#xA0;Europarat, die&#xA0;Europ&#xE4;ische Kommission&#xA0;und die europ&#xE4;ischen Staaten, bestehende Standards zum Schutz der Pressefreiheit einzuhalten. Zu der Plattform geh&#xF6;ren beispielsweise&#xA0;Reporter ohne Grenzen,&#xA0;PEN International, die&#xA0;Europ&#xE4;ische Rundfunkunion&#xA0;(EBU) sowie die&#xA0;Europ&#xE4;ische Journalisten-F&#xF6;deration.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Vergeben werden Preisgelder in H&#xF6;he von jeweils 10.000 Euro in den Hauptkategorien sowie 5.000 Euro in der Kategorie &#x201E;Nachwuchs&#x201C;. Die Registrierung und Bewerbung sind kostenlos.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ausgezeichnet wird in den Kategorien Text (Print und Online), Elektronische Medien (Langform), Short Form (Beitr&#xE4;ge unter sechs Minuten) sowie Nachwuchs (bis einschlie&#xDF;lich 29 Jahre).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Jury setzt sich aus Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten verschiedener Medienbereiche sowie aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus angewandten Wissenschaften und Grundlagenforschung zusammen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.holtzbrinckwisspreis.de _self&gt;Weitere Informationen&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Die Website&#xA0;&lt;link http://www.journalistenpreise.de./ _blank&gt;www.journalistenpreise.de&lt;/link&gt;&#xA0;gibt Auskunft &#xFC;ber mehr als 500 Journalistenpreise und Stipendien. Der n&#xE4;chste kostenlose Newsletter erscheint Anfang April.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Einreichungen noch bis zum 31. M&#xE4;rz 2026 m&#xF6;glich &#x2013; Preisgeld bis zu 10.000 Euro.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/holtzbrinck-preis-fuer-wissenschaftsjournalismus-bewerbungsfrist-laeuft-977371/</link></item><item id="977363"><title>Reporter mit Recherchefokus in Hannover gesucht</title><pubDate>1772512716</pubDate><description>Hannover&#xA0;&#x2013; Madsack&#xA0;sucht einen Reporter (w/m) mit Recherchefokus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Regelm&#xE4;&#xDF;ige Erstellung aktueller Beitr&#xE4;ge in Textform sowie in weiteren journalistischen Formaten (ca. zwei bis drei Ver&#xF6;ffentlichungen pro Woche)&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Eigenst&#xE4;ndige Identifikation, Recherche und dramaturgische Entwicklung relevanter Themen &#x2013; sowohl vor Ort als auch vom Schreibtisch aus&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Kontinuierliche Arbeit an mindestens einer l&#xE4;ngerfristigen Recherche oder einer thematischen Reihe parallel zur laufenden Berichterstattung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Fr&#xFC;herkennung gesellschaftlicher Trends, Konflikte und Missst&#xE4;nde mit bundesweiter Relevanz sowie deren fundierte journalistische Einordnung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Durchf&#xFC;hrung von Reportagen, Interviews und Recherchen im gesamten Bundesgebiet; Bereitschaft zu regelm&#xE4;&#xDF;igen Dienstreisen&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber bringen&#xA0;Erfahrung mit digitalen Ver&#xF6;ffentlichungsformaten&#xA0;(Video, Audio, Newsletter etc.) mit.&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/reporter-dmw-mit-recherchefokus-559246/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen Erfahrung mit digitalen Ver&#xF6;ffentlichungsformaten mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/reporter-mit-recherchefokus-in-hannover-gesucht-977363/</link></item><item id="977362"><title>&#x201E;Top 30 bis 30&#x201C; 2026: Nominierungsphase gestartet</title><pubDate>1772512343</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Das &#x201E;medium magazin&#x201C; ruft erneut zur Nominierung f&#xFC;r die &#x201E;Top 30 bis 30&#x201C; auf. Bereits zum 20. Mal werden junge Journalistinnen und Journalisten gesucht, die durch besondere Leistungen in Print, Radio, Online, Social Media oder TV auffallen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gesucht werden Talente, die mit au&#xDF;ergew&#xF6;hnlichen Geschichten &#xFC;berzeugen, mit frischen Ideen Redaktionen voranbringen oder &#xFC;ber den n&#xE4;chsten Karriereschritt hinausdenken. Vorschl&#xE4;ge k&#xF6;nnen bis einschlie&#xDF;lich 30. M&#xE4;rz 2026 &#xFC;ber ein &lt;link http://www.mediummagazin.de/jetzt-nominieren-top-30-bis-30-2026/ _blank&gt;Formular&lt;/link&gt; eingereicht werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r die Nominierung gelten mehrere Kriterien: Stichtag f&#xFC;r die Altersgrenze ist der 1. September 1995. Personen, die vor diesem Datum geboren wurden, k&#xF6;nnen nicht ber&#xFC;cksichtigt werden. Mehrere Vorschl&#xE4;ge sind m&#xF6;glich, pro Person oder Team ist jedoch jeweils ein eigenes Formular auszuf&#xFC;llen. Auch Eigennominierungen sind erlaubt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Voraussetzung f&#xFC;r die Ber&#xFC;cksichtigung ist eine nachvollziehbare Begr&#xFC;ndung. Fr&#xFC;here Preistr&#xE4;gerinnen und Preistr&#xE4;ger der &#x201E;Top 30 bis 30&#x201C; stehen nicht erneut zur Wahl.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die finale Auswahl trifft ein Team der &#x201E;medium magazin&#x201C;-Redaktion. Die Ergebnisse werden in der Ausgabe 02/26 des &#x201E;medium magazin&#x201C; ver&#xF6;ffentlicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Das &#x201E;medium magazin&#x201C; sucht zum 20. Mal herausragende Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/top-30-bis-30-2026-nominierungsphase-gestartet-977362/</link></item><item id="977361"><title>Fall Jan Philipp Burgard: Gesundheit im Fokus, juristische Schritte gepr&#xFC;ft</title><pubDate>1772511832</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Wie es im Fall des Journalisten Jan Philipp Burgard weitergeht, ist derzeit offen. Anfang Februar teilte sein Anwalt Christian Oliver Moser auf Anfrage mit, dass die Gesundheit seines Mandanten &#x201E;derzeit absoluten Vorrang vor allen anderen Themen hat&#x201C;, schreibt Chefredakteur Markus Wiegand im aktuellen &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/885/kress-pro-2026-01 _blank&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Einen Tag zuvor hatte ein Medizinprofessor und Freund Burgards Bilder einer &#x201E;seltenen und komplexen herzchirurgischen OP&#x201C; auf LinkedIn geteilt. Damit wurde die Schwere der Erkrankung des Journalisten unterstrichen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bereits Mitte Januar hatte Axel Springer bekannt gegeben, dass Burgard aus gesundheitlichen Gr&#xFC;nden sein Amt als Welt-TV-Chef ruhen l&#xE4;sst. Wenige Tage sp&#xE4;ter berichteten verschiedene Medien, dass Axel Springer einen Vorfall auf der Weihnachtsfeier untersuche. Correctiv schrieb, Axel Springer habe Burgard nach einem Gespr&#xE4;ch mitgeteilt, &#x201E;er solle seinen Posten als Chefredakteur r&#xE4;umen&#x201C;. Burgard habe den Vorstand &#x201E;kurz vor der &#xF6;ffentlichen Verk&#xFC;ndigung seines Abtritts gebeten, einigerma&#xDF;en gesichtswahrend seinen Hut nehmen zu d&#xFC;rfen&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Anwalt Christian Oliver Moser hatte bereits vor entsprechenden Ver&#xF6;ffentlichungen presserechtliche Warnschreiben versandt und darauf hingewiesen, dass Burgard krank sei und dies belegen k&#xF6;nne. In einem weiteren Schreiben erkl&#xE4;rte er zudem, dass es auf der Weihnachtsfeier nicht zu Ereignissen gekommen sei, wie sie ansatzweise behauptet wurden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auf Anfrage teilte Moser mit, man sei &#x201E;erfolgreich gegen einzelne Medien (z. B. ntv) vorgegangen und konnten bei diversen Medien eine &#xC4;nderung der urspr&#xFC;nglich geplanten Berichterstattung bewirken&#x201C;. Ob auch gegen die &#x201E;New York Times&#x201C; juristisch vorgegangen werde, lie&#xDF; er offen. Wegen der &#x201E;potentiell lebensbedrohlichen, schweren Herzoperation&#x201C; habe er dies noch nicht mit seinem Mandanten besprechen k&#xF6;nnen. Ein m&#xF6;gliches Verfahren gegen die &#x201E;New York Times&#x201C; sei &#x201E;relativ komplex und kostenintensiv, zumal hier US-amerikanische Kollegen zu involvieren sind&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Offen ist zudem, ob Burgard gegen die Berichterstattung von Correctiv vorgehen wird. Das Recherchenetzwerk hat nach eigenen Angaben bislang keine Unterlassung abgegeben und sieht sich rechtlich im Recht. &#x201E;Der Anwalt von Herrn Burgard hat gegen&#xFC;ber der dpa rechtliche Schritte gegen Behauptungen angek&#xFC;ndigt, die in unserem Text gar nicht enthalten waren &#x2013; konkret etwa angebliche ,Bel&#xE4;stigung&#x2018; oder ,&#xDC;bergriffigkeit&#x2018; auf der Weihnachtsfeier. Da in unserer Berichterstattung keine Anhaltspunkte f&#xFC;r die erhobenen Einw&#xE4;nde vorlagen, wurde das Unterlassungsschreiben von uns nicht ber&#xFC;cksichtigt&#x201C;, teilte Correctiv auf Anfrage mit.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bereits vor mehr als einem Jahr hatte Correctiv &#xFC;ber einen anderen Fall berichtet, in dessen Verlauf der WDR eine Ermahnung ausgesprochen hatte. Damals habe sich Burgard nach dem Empfinden einer jungen Journalistin unangemessen verhalten. Auch damals habe ein anderer Anwalt unter Verweis auf Burgards Pers&#xF6;nlichkeitsrecht vor einer Berichterstattung gewarnt, jedoch anschlie&#xDF;end keine rechtlichen Schritte eingeleitet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/885/kress-pro-2026-01 _blank&gt;&lt;strong&gt;Must-Reads im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Top-Leute werden mehr verdienen&#x201C; &#x2013; Personalberater Markus B&#xF6;hler &#xFC;ber die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt. Und wie Unternehmen und F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte damit umgehen sollten.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ranking: Die besten Arbeitgeber 2026. 140 Medienh&#xE4;user im Check: Wie die Mitarbeitenden ihre Arbeitgeber bewerten. Wie zufrieden sie mit ihrem Gehalt sind. Eine exklusive Auswertung der Daten des Bewertungsportals Kununu.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Dank KI: Wie Leserreporter Lokalredaktionen entlasten. Die Oberpfalz Medien haben ihre hyperlokale Berichterstattung an &#xFC;ber 2.500 Leserreporter ausgelagert. Die Erfahrungen.&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die digitale Strategie der &#x201E;Zeit&#x201C;: Christian R&#xF6;pke, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer und COO der Zeit Verlagsgruppe, spricht im Interview &#xFC;ber den Einsatz von K&#xFC;nstlicher Intelligenz, den ersten KI-Lizenzdeal mit Google sowie den Umgang des Medienhauses mit den gro&#xDF;en Tech-Unternehmen. Und er verr&#xE4;t, ob die &#x201E;Zeit&#x201C; mit ihrem 2025 gestarteten Podcast-Abo erfolgreich ist.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Sein Anwalt verweist auf schwere Herzoperation &#x2013; Medienberichte bleiben weiter umstritten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/fall-jan-philipp-burgard-gesundheit-im-fokus-juristische-schritte-geprueft-977361/</link></item><item id="977360"><title>&#x201E;Correctiv&#x201C; verteidigt eigenes Gehaltsmodell gegen Forderung nach Haustarif</title><pubDate>1772510611</pubDate><description>Essen &#x2013;&#xA0;Die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung von &#x201E;Correctiv&#x201C; hat sich zu aktuellen Forderungen der Journalistengewerkschaften DJV und dju nach einem Haustarifvertrag ge&#xE4;u&#xDF;ert und ihr bestehendes Verg&#xFC;tungsmodell verteidigt. Die Gewerkschaften thematisieren derzeit die Gehaltsstrukturen bei &#x201E;Correctiv&#x201C; im Rahmen einer auf das Medienhaus zugeschnittenen Mitgliederwerbungskampagne.&#xD;
Statt eines Haustarifs setzt &#x201E;Correctiv&#x201C; nach eigenen Angaben seit 2021 auf ein eigenes, f&#xFC;nfstufiges Gehaltsmodell. Dieses verbinde Berufserfahrung mit gezielter Kompetenzentwicklung und sei offen f&#xFC;r unterschiedliche Berufswege.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Geh&#xE4;lter orientieren sich laut Unternehmen mit Blick auf andere gemeinn&#xFC;tzige Organisationen und Medien-Start-ups an branchen&#xFC;blichen Standards. &#x201E;Eine der ersten Ma&#xDF;nahmen der neuen Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung war die Umsetzung einer strukturellen Gehaltserh&#xF6;hung &#x2013; die deutlich &#xFC;ber dem letzten Tarifabschluss der Gewerkschaften lag&#x201C;, sagt Gr&#xFC;nder und Publisher,&#xA0;David Schraven. Mehr als 60 Prozent der Finanzierung stammen demnach aus Spenden einzelner Menschen. Ein Gro&#xDF;teil der Ausgaben flie&#xDF;e direkt in die Geh&#xE4;lter der Besch&#xE4;ftigten. Ein traditioneller Tarifvertrag w&#xFC;rde aus Sicht der Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung erheblichen Druck auf das Finanzierungsmodell aus&#xFC;ben und passe nicht zur agilen Organisationsform.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Bei einer Konferenz des Newsmediums &#x201E;Semafor&#x201C;&#xA0;sagt D&#xF6;pfner, er wolle das Gespr&#xE4;ch vertraulich behandeln und sich daher zum Inhalt nicht &#xE4;u&#xDF;ern. An Medien appelliert er, &#x201E;eine Art selbstkritische Reflexion&#x201C;&#xA0;dar&#xFC;ber durchzuf&#xFC;hren, &#x201E;was wir falsch gemacht haben&#x201C;&#xA0;und &#x201E;warum wir in einigen Lagern als Teil der politischen Eliten wahrgenommen wurden&#x201C;. Es gehe nun darum, &#x201E;das Vertrauen wiederherzustellen&#x201C;. Springer betreibt in den USA die Newsmedien &#x201E;Politico&#x201C;&#xA0;und &#x201E;Business Insider&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Das Siegerbild zeigt den Triathleten Robert Gould vom TV 1848 Erlangen bei den &#x201E;Finals&#x201C; im vergangenen Juli in Dresden. Auf der Aufnahme wirkt es, als k&#xF6;nne der Athlet &#xFC;ber die Elbe laufen.&#xD;
Robert Michael erkl&#xE4;rte: &#x201E;Den Sven-Simon-Preis zu gewinnen, war immer ein gro&#xDF;er Traum. Bislang habe ich mir daran die Z&#xE4;hne ausgebissen. Teilgenommen habe ich immer. Dass es jetzt zum Sieg gereicht hat, ist einfach unbeschreiblich.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Den Juryvorsitz hatte Axel Sven Springer inne. Er sagte: &#x201E;Der Wasserl&#xE4;ufer f&#xE4;ngt einen perfekten Moment ein und zeigt, welche Magie in guter Sportfotografie steckt. Es war auch f&#xFC;r mich das beeindruckendste Bild aus einer Gruppe starker Finalfotos.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Den zweiten Platz belegte &lt;strong&gt;Tilo Wiedensohler&lt;/strong&gt; mit seinem Foto &#x201E;Hoch und quer&#x201C;. Es zeigt den Berliner Basketballer Justin Bean, der in einem Champions-League-Spiel gegen den tschechischen Klub ERA Nymburk quer am Korb h&#xE4;ngt. Rang drei ging an &lt;strong&gt;Mika Volkmann&lt;/strong&gt; f&#xFC;r das Bild &#x201E;A Heartbeat in Stone&#x201C;. Die Aufnahme zeigt den italienischen Klippenspringer Marco Ghioni bei der International Cliff Diving Championship im Tessin in der Schweiz bei einem Sprung vom 20-Meter-Felsen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Sven-Simon-Preis wird j&#xE4;hrlich zum Gedenken an&#xA0;Axel Springer jr.&#xA0;verliehen, den &#xE4;ltesten Sohn des Verlegers&#xA0;Axel Springer. Springer jr. war unter dem Pseudonym Sven Simon als professioneller Fotograf t&#xE4;tig und gewann zahlreiche renommierte Preise. Er starb im Januar 1980 im Alter von 38 Jahren. Seit 1999 zeichnet die &#x201E;Welt am Sonntag&#x201C;&#xA0;mit dem nach ihm benannten Preis die besten Sportfotos des Jahres aus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Die Website&#xA0;&lt;link http://www.journalistenpreise.de./ _blank&gt;www.journalistenpreise.de&lt;/link&gt;&#xA0;gibt Auskunft &#xFC;ber mehr als 500 Journalistenpreise und Stipendien. Der n&#xE4;chste kostenlose Newsletter erscheint Anfang April.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Robert Michael erh&#xE4;lt den Sven-Simon-Preis der &#x201E;Welt am Sonntag&#x201C;. Wer noch Preise erh&#xE4;lt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/wasserlaeufer-ist-sportfoto-des-jahres-2025-977343/</link></item><item id="977342"><title>Antonia Weber: &#x201E;Man muss sich trauen, Geschichten zu erz&#xE4;hlen, die nicht jeder h&#xF6;ren will&#x201C;</title><pubDate>1772429930</pubDate><description>&lt;div&gt;Berlin &#x2013;&#xA0;Seit September 2025 absolviert Antonia Weber ein Volontariat bei der &#x201E;Berliner Morgenpost&#x201C;. Gerade gew&#xE4;hrte Weber ihren Leserinnen und Lesern Einblicke in die Ver&#xE4;nderungen in ihrer Heimat Sachsen-Anhalt. Dort&#xA0;wird am 6. September ein neuer Landtag gew&#xE4;hlt, die AfD liegt in Umfragen aktuell deutlich vorne, steht aber unter anderem wegen der Vetternwirtschafts-Vorw&#xFC;rfe massiv unter Druck, Ministerpr&#xE4;sident Sven Schulze spricht sogar von der AFD von einem &#x201E;Selbstbedienungsladen&#x201C;:&#xA0;&#x201E;Man kann sogar von einem Familienclan sprechen, wo es ausschlie&#xDF;lich darum geht, sich selbst zu bereichern&#x201C;, sagte Schulze gerade im Deutschlandradio.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;Weber selbst stammt aus Blankenburg, einer Kleinstadt im Harz in Sachsen-Anhalt. Sie hat Kulturwissenschaften und Datenjournalismus in Leipzig studiert, machte w&#xE4;hrenddessen Stationen bei der &#x201E;Leipziger&#xA0;Zeitung&#x201C; und dem Nachrichtenmagazin &#x201E;Der Spiegel&#x201C;.&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;In ihren Artikeln (&lt;link http://www.morgenpost.de/politik/article410808119/gespraeche-in-der-heimat-vielleicht-sollte-man-die-afd-mal-machen-lassen.html _blank&gt;1&lt;/link&gt; und &lt;link http://www.morgenpost.de/politik/article410889691/afd-frauen-sachsen-anhalt-maenner-demografischer-wandel-deutschland.html _blank&gt;2&lt;/link&gt;) schreibt sie &#xFC;ber den Rechtsruck in ihrer Heimat und die Folgen.&#xA0;Ein Gespr&#xE4;ch &#xFC;ber ihre Recherchen, Zielgruppen und die Bedeutung von Journalismus in der heutigen Zeit.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Antonia, du schreibst aktuell immer wieder &#xFC;ber die Ver&#xE4;nderungen in deinem Heimatbundesland Sachsen-Anhalt. Wie leicht oder wie schwer ist es dir gefallen, solch pers&#xF6;nliche Einblicke zu geben?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;Antonia Weber:&lt;/em&gt; Tats&#xE4;chlich ist es mir ziemlich leichtgefallen. Das sind ja Sachen, die mich schon lange und immer wieder besch&#xE4;ftigen &#x2013; und &#xFC;ber die ich schon gern eher geschrieben h&#xE4;tte. Aber wenn du als Journalistin&#xA0;in einem Medium vor Ort bist, kennt man sich. Da &#x201E;versaut&#x201C; man es sich mit Kontakten vor Ort oder muss sogar mit Anfeindungen rechnen, wenn man solche Artikel ver&#xF6;ffentlicht.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Wie waren die Reaktionen in deinem Umfeld?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xDC;berwiegend positiv. Viele Bekannte, Freunde und Familie haben geschrieben, dass sie sich gesehen f&#xFC;hlen von diesen Artikeln. Dass sie auch Hoffnung daraus gezogen haben, weil man sich mit seinem&#xA0;demokratischen Gedankengut zunehmend allein f&#xFC;hlt. Aber das ist man nicht!&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Hattest du schonmal mit Anfeindungen zu tun? Und wie gehst du damit um?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;Anfeindungen nicht wirklich. Nat&#xFC;rlich gibt es auch Leserinnen und Leser, die kein Verst&#xE4;ndnis f&#xFC;r meine Themenwahl oder meine Sichtweise haben. Die sagen, ich w&#xFC;rde meine Heimat, den Harz, nur schlechtreden.&#xA0;Das stimmt nicht. Ich liebe meine Heimat, deshalb will ich reale Probleme aufzeigen &#x2013; als Grundlage f&#xFC;r eine gemeinsame L&#xF6;sungsfindung. Das antworte ich dann &#x2013; und die Reaktionen danach sind ausnahmslos positiv. Man kann miteinander reden.&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Was macht f&#xFC;r dich eine gute Geschichte aus, die Leserinnen und Leser begeistert?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;Man muss sich trauen, Geschichten zu erz&#xE4;hlen, die nicht jeder h&#xF6;ren will. Dadurch kommt man ins Gespr&#xE4;ch &#x2013; mit Leuten, die sich endlich dadurch verstanden f&#xFC;hlen. Aber auch mit Leuten, die ver&#xE4;rgert&#xA0;sind und dar&#xFC;ber streiten wollen.&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Gibt es eine Geschichte, die dir besonders naheging?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;Ich habe vor einigen Jahren &#xFC;ber den demokratischen Verein NDK in Wurzen (Sachsen) geschrieben. Es gibt in Wurzen, wie in vielen l&#xE4;ndlichen Regionen in Sachsen, kaum Angebote f&#xFC;r Kinder und Jugendliche.Deshalb wenden sich viele junge Menschen dort rechtsextremen Netzen zu, um sich zugeh&#xF6;rig zu f&#xFC;hlen. Der NDK wollte einen Gegenentwurf schaffen und wurde daf&#xFC;r extrem angefeindet &#x2013; bis hin zu schweren K&#xF6;rperverletzungen gegen&#xFC;ber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.&#xA0;Am meisten Sorge hatte der Leiter aber vor der politischen Kehrtwende im Land. Der NDK finanzierte sich durch kommunale Mittel. Letztes Jahr musste ich dann erfahren, dass der Wurzener Stadtrat, genauer AfD und CDU gemeinsam, dem NDK die Mittel gestrichenhaben. Ein Beispiel f&#xFC;r den demokratischen Verfall auf dem Land, der mir einen Schauer &#xFC;ber den R&#xFC;cken laufen l&#xE4;sst.&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Was ist das Besondere daran, f&#xFC;r die Berliner Morgenpost zu arbeiten? Gibt es eine besondere Beziehung zur Zielgruppe?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;Berlin has my heart. Ich habe Familie und Freunde in Berlin, habe hier schon mehrere Praktika absolviert. Ich f&#xFC;hle mich hier wohl und journalistisch gesehen gibt es wohl keinen interessanteren Ort.&#xA0;In einer so gro&#xDF;en Redaktion wie der Berliner Morgenpost zu arbeiten, ist aber neu f&#xFC;r mich. Und ich bin sehr dankbar daf&#xFC;r &#x2013; junge, engagierte Kolleginnen und Kollegen treffen auf die &#xE4;lteren, erfahrenen Hasen. Ich kann von jedem etwas lernen und die Stadt&#xA0;durch verschiedene Augen sehen.&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Was motiviert dich jeden Tag aufs Neue, eine kreative und spannende Arbeit zu leisten?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;Journalismus schafft &#xD6;ffentlichkeit. Und &#xD6;ffentlichkeit ist der Platz, an dem Menschen zusammenkommen, eine gemeinsame Realit&#xE4;t erschaffen und an einer Zukunft arbeiten. Diese Arbeit hat meiner Meinung&#xA0;nach einen unermesslichen gesellschaftlichen Mehrwert. Aber ich liebe die Arbeit auch ganz pers&#xF6;nlich. Sie ist so abwechslungsreich. Vom Schreibtisch in die Welt und wieder zur&#xFC;ck. Von der B&#xE4;ckerei &#xFC;ber die Kunstausstellung bis zur Bahnhofsmission. Als Journalistin&#xA0;lebt man gef&#xFC;hlt mehrere Leben &#x2013; und das liebe ich sehr.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Was macht f&#xFC;r dich die Kraft des Journalismus aus?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;Journalismus ist von Menschen f&#xFC;r Menschen. Nat&#xFC;rlich k&#xF6;nnen Social Media und KI eine gewisse Gefahr bergen &#x2013; aber sie k&#xF6;nnen genauso n&#xFC;tzlich sein f&#xFC;r den Journalismus. Als Werkzeug, nicht als Ersatz.&#xA0;Eine gute Reportage, durch die sich Menschen gesehen f&#xFC;hlen. Das kann keine KI. Sie kann nicht rausgehen, Augen und Ohren f&#xFC;r interessante, neue Geschichten offenhalten, empathisch sein.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;Das Interview mit Antonia Weber erschien zuerst in &#x201E;Funke finest&#x201C;. Das w&#xF6;chentliche, digitale Magazin mit den besten Funke-Beitr&#xE4;gen liegt als E-Paper-Extra den Regionalmedien der Funke Mediengruppe&#xA0;bei. Zudem ist &#x201E;FUNKE finest&#x201C; Teil des Vorteilsclubs &#x201E;Friends by funke&#x201C; der FUNKE Medien National Brands.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;strong&gt;Hintergrund "Berliner Morgenpost":&lt;/strong&gt; Die &#x201E;Berliner Morgenpost&#x201C; geh&#xF6;rt seit 2014 zur FUNKE Mediengruppe. Die erste Ausgabe der &#x201E;Berliner Morgenpost&#x201C; erschien am 20. September 1898. Herausgeber der "Berliner Morgenpost" ist J&#xF6;rg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion, die zu den meistzitierten Redaktionen im Land z&#xE4;hlt. Chefredakteurin Digital in der FUNKE Zentralredaktion ist Melanie Amann, stellvertretender Chefredakteur ist Jochen Gaugele. Die Chefredaktion der "Berliner Morgenpost" bilden Peter Schink, Gilbert Schomaker (Stv.) und Pascal Biedenweg; Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer sind Simone Kasik, Christoph R&#xFC;th und G&#xF6;rge Timmer. Die Redaktion hat ihren Sitz in der Friedrichstra&#xDF;e im Herzen von Berlin-Mitte.&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Weber ist 25 und Journalistin aus Leidenschaft. Im Interview verr&#xE4;t sie, wie sie die politische Entwicklung in Sachsen-Anhalt sieht und was f&#xFC;r sie die Kraft des Journalismus ausmacht.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/antonia-weber-man-muss-sich-trauen-geschichten-zu-erzaehlen-die-nicht-jeder-hoeren-will-977/</link></item><item id="977341"><title>&#x201E;CEO.Table&#x201C; erscheint k&#xFC;nftig zweimal w&#xF6;chentlich</title><pubDate>1772424168</pubDate><description>Berlin &#x2013; Das Angebot &#x201E;CEO.Table&#x201C; von &#x201E;Table.Briefings&#x201C; erweitert seine Inhalte und erscheint k&#xFC;nftig zweimal pro Woche. Das Briefing f&#xFC;r Wirtschaftsentscheider wird ab M&#xE4;rz jeweils mittwochs und samstags ver&#xF6;ffentlicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch das Team des &#x201E;CEO.Table&#x201C; w&#xE4;chst: Mit Nina Anika Klotz, zuvor leitende Redakteurin bei &#x201E;Gr&#xFC;nderszene/Business Insider&#x201C;, kommt eine erfahrene Wirtschaftsredakteurin hinzu.&#xD;
&#xA0;&#xD;
W&#xE4;hrend die Samstags-Ausgabe des &#x201E;CEO.Table&#x201C; mit Hintergr&#xFC;nden, Analysen und Standpunkten einen Schwerpunkt auf strategische Inhalte setzt, bietet das Briefing am Mittwoch eine operative Perspektive. Deutschlands gr&#xF6;&#xDF;ter Briefing-Publisher reagiert damit nach eigenen Angaben auf die Nachfrage. Mit &#xFC;ber 300.000 Subscriptions sei der &#x201E;CEO.Table&#x201C; bereits nach gut einem Jahr eine der meistbeachteten Medienmarken f&#xFC;r Entscheider.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Redaktionsleiter Alex Hofmann erkl&#xE4;rt: &#x201E;Der erfreuliche Leserzuspruch nach gut einem Jahr am Markt zeigt, dass der Medienwandel auch die Top-Entscheider in der Wirtschaft erreicht hat. Durch das h&#xE4;ufigere Erscheinen k&#xF6;nnen wir noch mehr von dem bringen, was Entscheiderinnen und Entscheider heute brauchen: verl&#xE4;ssliche Einordnung &#x2013; samstags strategisch, mittwochs operativ.&#x201C;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Briefing f&#xFC;r Wirtschaftsentscheider wird ausgebaut &#x2013; Nina Anika Klotz verst&#xE4;rkt Redaktion.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/ceotable-erscheint-kuenftig-zweimal-woechentlich-977341/</link></item><item id="977340"><title>&#x201E;kress Innovation Day&#x201C; am 4. M&#xE4;rz: KI-Strategien und Praxis-Cases f&#xFC;r Publisher</title><pubDate>1772423325</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Zum Auftakt des &#x201E;kress Innovation Day&#x201C;&#xA0;ordnet Ulrike Langer, Autorin des KI-Newsletters News Machines, die internationalen KI-Trends f&#xFC;r 2026 ein. Die langj&#xE4;hrige USA-Korrespondentin zeigt, welche Entwicklungen Publisher weltweit vorantreiben &#x2013; und welche Learnings f&#xFC;r deutsche Medienh&#xE4;user besonders relevant sind.&#xD;
&lt;br /&gt;Im Case &#x201E;Agentic Advertising&#x201C; analysiert Ren&#xE9; Plug, CRO bei goTom, wie KI-Agenten den Mediaeinkauf ver&#xE4;ndern k&#xF6;nnten und welche strategischen Vorbereitungen Verlagsh&#xE4;user jetzt treffen sollten. Ein weiterer Praxisblock widmet sich messbarem KI-Mehrwert in Redaktionen: Raphael Baier zeigt anhand konkreter Beispiele, wo KI wirtschaftlich sinnvoll eingesetzt werden kann &#x2013; und wo nicht.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Wie KI bereits heute im Medienalltag verankert wird, erl&#xE4;utert Margret Seeger im Interview. Sie berichtet, wie die Rheinische Post KI systematisch in redaktionelle und organisatorische Prozesse integriert &#x2013; von automatisierter Seitenproduktion bis zu KI-gest&#xFC;tztem Kundendialog.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Zum Abschluss setzt Chris Guse einen strategischen Impuls: Unter dem Titel &#x201E;KI braucht Kontext &#x2013; die Redaktion auch&#x201C; pl&#xE4;diert er daf&#xFC;r, redaktionelle Strukturen konsequent digital zu ordnen, statt bestehende Prozesse lediglich mit zus&#xE4;tzlichen KI-Tools zu &#xFC;berlagern.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der &#x201E;kress Innovation Day&#x201C;&#xA0;richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider aus Medienh&#xE4;usern, Verlagen und Vermarktung. Die Teilnahme ist kostenlos.&#xD;
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&lt;strong&gt;Die Veranstaltung im &#xDC;berblick&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;4. M&#xE4;rz 2026, 10:00&#x2013;12:30 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Online-Event&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Kostenfreie Teilnahme&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Cases, Interviews und Impulse aus dem Publishing-Umfeld&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;link http://oberauer.webinargeek.com/kressinnovationday?utm_source=kress&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=kress26_innovationday_mailing01_sondernl_eventnewsletter _blank&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Zur Anmeldung&lt;/span&gt;&lt;/link&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Wie lassen sich KI-Strategien, redaktionelle Workflows und digitale Produkte in Medienh&#xE4;usern zukunftsf&#xE4;hig aufstellen? Antworten darauf liefert der &#x201E;kress Innovation Day&#x201C;, der als kostenloses Online-Event stattfindet.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/kress-innovation-day-am-4-maerz-ki-strategien-und-praxis-cases-fuer-publisher-977340/</link></item><item id="977339"><title>Wenn man sich selbst aus dem Blick verliert</title><pubDate>1772423044</pubDate><description>Berlin &#x2013; Wer morgens in den Spiegel blickt, denkt sich meist nicht viel dabei. An manchen Tagen merkt man aber doch auf: &#x201E;Du siehst gut aus, mal richtig ausgeschlafen und frisch&#x201C;, geht es einem dann vielleicht durch den Kopf. An anderen dagegen: &#x201E;Ich glaube, du brauchst mal wieder echte Ferien. Wirkst ein bisschen geschafft, und die ersten grauen Haare werden auch mehr. Willst du dich nicht mal darum k&#xFC;mmern?&#x201C; Dann wieder: &#x201E;Du hast heute eine richtig gute Ausstrahlung. Es hat also doch gut getan, wieder mehr Sport zu machen und Freunde zu treffen, anstatt nur abends immer ewig mit dem Handy herumzuspielen.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Dieser fortlaufende Abgleich zwischen dem eigenen Selbstbild und dem, was man mit einer gewissen Distanz vor sich im Spiegel sieht, ist normal und wichtig. Er korrigiert behutsam die eigene Wahrnehmung &#x2013; man ist gezwungen, den Realit&#xE4;ten ins Auge zu blicken &#x2013; und zeigt gleichzeitig Verbesserungspotenzial auf. Denn nat&#xFC;rlich ist man Ver&#xE4;nderungen nicht nur ausgeliefert, sondern kann sie f&#xFC;r sich gestalten. Manches sacht &#xE4;ndern, anderes zuk&#xFC;nftig ganz anders angehen. Das gilt auch im beruflichen Kontext: Gelegentlich sollte man sich fragen, ob man noch derjenige ist, der man einmal war und sein wollte.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Umst&#xE4;nde und andere Menschen erfordern immer eine gewisse Anpassung. Aber &#xFC;ber die Jahre kann es leicht passieren, dass man sich sozusagen selbst vergisst. Manchmal f&#xE4;llt es einem erst nach einer schwierigen Phase oder Krise im Berufs- oder Privatleben auf: &#x201E;So wollte ich eigentlich nie werden.&#x201C; Beispiel: &#x201E;Ich bin ganz verbissen geworden und reagiere inzwischen oft aggressiv. Fr&#xFC;her war ich lockerer und habe viel mehr gelacht.&#x201C; Unbewusst suchen viele nach dieser Klarheit und hoffen auf Erkenntnis durch Abstand vom Alltag (z. B. Urlaub, Elternzeit, Sabbatical). Aber sie l&#xE4;sst sich mit einem gezielten Vorgehen auch finden, ohne dass es teure, selten m&#xF6;gliche Reisen br&#xE4;uchte.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&#xDC;berlegen, was inzwischen nicht mehr passt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Beginnen k&#xF6;nnte man mit der &#xDC;berlegung, warum man sich &#xFC;berhaupt diese Gedanken macht. Was passt nicht mehr? Beispiel: &#x201E;Ich habe inzwischen st&#xE4;ndig Streit, das merke ich selbst. Meine Chefin nervt mich, meine Kollegen auch, und ich wurde schon mehrmals von Freunden darauf angesprochen, dass meine Kommentare &#x201A;immer negativ&#x2018; sind. Das sehe ich zwar anders, aber ich h&#xF6;re es immer wieder.&#x201C; Die R&#xFC;ckmeldungen von anderen geben wertvolle Hinweise, man bekommt das eigene Auftreten und Verhalten &#x201E;gespiegelt&#x201C;. Tipp: Selbstvorw&#xFC;rfe oder sofortige Rechtfertigungen vermeiden. Man kann auch unangenehme R&#xFC;ckmeldungen nur mit &#x201E;Danke dir, ich werde dar&#xFC;ber nachdenken&#x201C; entgegennehmen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Pr&#xE4;zisieren, was genau sich ver&#xE4;ndert hat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der n&#xE4;chste Schritt ist, die Ver&#xE4;nderungen zu pr&#xE4;zisieren und erste Erkl&#xE4;rungsans&#xE4;tze zu suchen. So l&#xE4;sst sich die Unzufriedenheit eingrenzen, und es ist leichter, Konsequenzen abzuleiten. Beispiel: &#x201E;Ich habe in den vergangenen Jahren ziemlich zugenommen und bin immer wieder mit dem Plan gescheitert, weniger zu naschen. Wenn ich dar&#xFC;ber nachdenke, liegt es daran, dass mir mein Job eigentlich keine Freude mehr macht und ich mich deshalb mit S&#xFC;&#xDF;em tr&#xF6;ste und selbst belohne. Eigentlich brauche ich daher vor allem mehr Spa&#xDF; im Beruf, dann klappt es sicher auch mit dem Abnehmen.&#x201C; Tipp: Mit professioneller Hilfe (z. B. Mentor, Coach, Therapeut) l&#xE4;sst sich diese Reflexion vereinfachen und beschleunigen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sich daran erinnern, als es noch anders war&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ein Blick zur&#xFC;ck hilft, sich wieder an die Zeit zu erinnern, als die Dinge noch anders liefen, als man noch selbst anders war. Zum Beispiel: &#x201E;Fr&#xFC;her bin ich immer total gern in die Redaktion gekommen, habe mich auf die Menschen und ihre Geschichten gefreut, war f&#xFC;r Reportagen und Interviews unterwegs. Heute sitze ich nur noch am Computer und schreibe Agenturmeldungen um. Ich glaube, ich muss wieder mehr raus.&#x201C; Dabei geht es nicht um Nostalgie &#x2013; die Vergangenheit ist vorbei &#x2013;, aber man kann Aspekte davon wiederbeleben und neu ausgestalten. Tipp: Sich einmal selbst eine ideale Stellenanzeige entwerfen. Das kl&#xE4;rt die pers&#xF6;nlichen Werte und beruflichen Priorit&#xE4;ten, man sucht danach gezielter.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beginnen, sich ein neues Ich zu entwerfen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Vielen Menschen f&#xE4;llt solch ein Neuanfang leichter, wenn sie sich vorstellen, wie sie in naher Zukunft sein wollen. Sie entwerfen gedanklich eine Idealversion ihres zuk&#xFC;nftigen Ich &#x2013; so konkret wie m&#xF6;glich. Beispiel: &#x201E;Ich will mehr in der Natur und in der N&#xE4;he meiner Eltern sein. Ich sehe mich daher &#x201A;remote&#x2018; arbeiten, von einem H&#xE4;uschen auf dem Land aus, Blick ins Gr&#xFC;ne. In die Stadt fahre ich dann nur noch, wenn Termine anstehen.&#x201C; Solch eine Vision zeigt sehr praktisch, wo man ansetzen m&#xFC;sste, um sich in diese Richtung zu entwickeln, und motiviert. Tipp: Oft beginnt dieser Wandel mit dem &#xC4;u&#xDF;eren (Frisur, Kleidung), vor allem, wenn man hier seit Jahrzehnten nichts mehr ge&#xE4;ndert hat &#x2013; gilt auch f&#xFC;r M&#xE4;nner.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sich auf die eigenen Ziele konzentrieren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wer wieder mehr an sich denkt, wird damit nicht nur auf Begeisterung sto&#xDF;en. F&#xFC;r manche wird man damit unbequem oder zum stillen Vorwurf, doch auch nicht mehr alles mitzumachen. Anderen wird man fremd: &#x201E;Ich erkenne dich gar nicht wieder!&#x201C; Hier ist es wichtig, sich auf den eigenen neuen Weg zu konzentrieren, auch wenn man die ersten Schritte allein gehen muss. Aber man wird unterwegs neue Begleiter und Unterst&#xFC;tzer finden, die dann auch besser zu einem passen. Tipp: Kritikern nicht st&#xE4;ndig widersprechen oder sie &#xFC;berzeugen wollen, sondern sie mit Empathie betrachten. Oft sind sie von Angst (z. B. vor Fehlern) getrieben und selbst nicht gl&#xFC;cklich. Dieser Ansatz spart Zeit und Kraft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/wenn-jede-bewerbung-scheitert-warum-es-trotz-qualifikation-nicht-klappt-977260/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Wenn jede Bewerbung scheitert&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Zu oft den Umst&#xE4;nden angepasst, Erwartungen erf&#xFC;llt und funktioniert &#x2013; bis man merkt, dass das eigene Ich auf der Strecke geblieben ist. Wie man wieder klarer erkennt, wer man sein will, und Schritt f&#xFC;r Schritt zu sich selbst zur&#xFC;ckfindet, beschreibt Coach Attila Albert.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/wenn-man-sich-selbst-aus-dem-blick-verliert-977339/</link></item><item id="977338"><title>&#xC4;rger um K&#xFC;ndigungen bei &#x201E;K&#xF6;lnischer Rundschau&#x201C;</title><pubDate>1772422770</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;K&#xF6;ln &#x2013; Die Journalisten-Gewerkschaften kritisieren DuMont und den Heinen Verlag nach dem Deal um die &#x201E;K&#xF6;lnischer Rundschau&#x201C; scharf, weil rund 30 Festangestellte ihren Job verlieren. Johannes Heinen dagegen verspricht &#x201E;faire Abfindungen&#x201C;.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&#x201E;DuMont und Heinen Verlag schaden mit Aufl&#xF6;sung der Redaktion der &#x201A;K&#xF6;lnischer Rundschau&#x2018; der Pressevielfalt in NRW und k&#xFC;ndigen &#xFC;ber 50 Mitarbeiter*innen&#x201C;, hei&#xDF;t es in einer Mitteilung von dju in ver.di am Donnerstagnachmittag. Damit ende der letzte Rest Eigenst&#xE4;ndigkeit der Zeitungsmarke &#x201E;K&#xF6;lnischer Rundschau&#x201C;. Diese werde als H&#xFC;lle k&#xFC;nftig aus anderen Redaktionen des &#x201E;K&#xF6;lner Stadt-Anzeigers&#x201C; und des DuMont-Konzerns redaktionell gef&#xFC;llt, so die Journalistengewerkschaft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Die Kaltbl&#xFC;tigkeit der Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung von DuMont und des ehemaligen BDZV-Pr&#xE4;sidenten Helmut Heinen ist erschreckend&#x201C;, sagt der dju-Co-Vorsitzende Lars Hansen und kritisiert, schon bei der Schlie&#xDF;ung der eigenen Druckerei durch DuMont im Herbst 2023 h&#xE4;tten sich r&#xFC;deste Methoden gezeigt. &#x201E;Nun im Heinen-Verlag bei den K&#xFC;ndigungen mit Monatsfrist f&#xFC;r die gesamte Redaktion einer Zeitungs-Institution im Rheinland zeigt DuMont und Heinen ein f&#xFC;r ein Medienunternehmen unw&#xFC;rdiges Verhalten&#x201C;, so Hansen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Medienh&#xE4;user wehren sich gegen die Kritik. Johannes Heinen h&#xE4;lt auf kress.de-Anfrage fest, dass von &#x201E;der Beendigung der Redaktionsarbeit im Heinen-Verlag zum 31.03.2026 ca. 30 Personen betroffen sind&#x201C;. Er legt zudem Wert auf die Tatsache, dass &#x201E;bei allen K&#xFC;ndigungen die tariflichen K&#xFC;ndigungsfristen eingehalten werden, diese laufen teilweise bis zum Jahresende, niemandem wurde zum 31.03.2026 gek&#xFC;ndigt. Zudem wird mit dem Betriebsrat ein Sozialplan verhandelt und abgeschlossen werden, um f&#xFC;r alle betroffenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen faire Abfindungen zu vereinbaren.&#x201C; Neben den rund 30 Festangestellten sind auch freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
DuMont wehrt sich juristisch gegen die Darstellung der dju und fordert von der Gewerkschaft eine Unterlassungserkl&#xE4;rung samt Aufforderung zur Gegendarstellung. &#x201E;Es werden keine K&#xFC;ndigungen seitens DuMont in diesem Zusammenhang ausgesprochen. Daher ist die gegenteilige Behauptung in der &#xDC;berschrift sowie im Text sachlich falsch&#x201C;, teilt eine Sprecherin mit. Richtig sei, dass &#x201E;mit einer digitalen Wachstumsinitiative im gesamten Verbreitungsgebiet von &#x201A;K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger&#x2018; und &#x201A;K&#xF6;lnischer Rundschau&#x2018; neue regionale Webportale und Apps entstehen, die lokale Themen multimedial und fortlaufend aktualisiert publizieren.&#x201C; Daf&#xFC;r w&#xFC;rden bei den &#x201E;K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger Medien&#x201C; &#x201E;rund 30 neue Jobs in interdisziplin&#xE4;ren Teams geschaffen&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;DJV: Stellenabbau w&#xE4;re vermeidbar gewesen&lt;/strong&gt;&#xD;
Differenzierter f&#xE4;llt die Kritik des DJV in Nordrhein-Westfalen aus. &#x201E;Jenseits der desastr&#xF6;sen Auswirkungen f&#xFC;r die Medienvielfalt in K&#xF6;ln werden hier beide Verlage ihrer sozialen Verantwortung f&#xFC;r die Mitarbeitenden nicht gerecht&#x201C;, kritisiert Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Volkmar Kah. &#x201E;Selbst wenn man eine solche Zusammenlegung f&#xFC;r unabdingbar h&#xE4;lt, kann man das anders machen. So eine Entscheidung f&#xE4;llt nicht vom Himmel. Heinen und DuMont h&#xE4;tten sich in Verantwortung f&#xFC;r die Menschen auch darauf verst&#xE4;ndigen k&#xF6;nnen, im Rahmen eines ordentlichen Betriebs&#xFC;bergangs die nun bald arbeitslosen Kolleg:innen zu DuMont zu &#xFC;bernehmen und einen etwaigen Stellenabbau dann langfristiger ohne K&#xFC;ndigungen zu realisieren. Daf&#xFC;r ist DuMont gro&#xDF; genug, und Helmut Heinen w&#xE4;re das seinen Leuten, mit denen er Jahrzehnte gutes Geld verdient hat, schuldig gewesen.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
DuMont hat am Donnerstagmittag mitgeteilt, dass man zum 1. April 2026 die Herausgeberschaft der &#x201E;K&#xF6;lnischer Rundschau&#x201C; (KR) und damit die redaktionelle Verantwortung &#xFC;bernimmt. Auf diesem Weg will das Unternehmen die traditionsreiche Tageszeitung langfristig als eigenst&#xE4;ndige publizistische Marke zukunftssicher aufstellen. Parallel baut die DuMont-Tochter &#x201E;K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger Medien&#x201C; ihr digitales Gesch&#xE4;ft aus und schafft daf&#xFC;r mehr als 30 neue Stellen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die Anw&#xE4;lte der DW legten Widerspruch gegen die angeordnete Untersuchungshaft ein. Das Gericht wies diesen jedoch zur&#xFC;ck und begr&#xFC;ndete dies mit Fluchtgefahr. Zudem bestehe die Gefahr der &#x201E;Fortsetzung der Tat&#x201C; sowie der &#x201E;Beeinflussung des Beweisprozesses&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Angaben der DW war der bekannte Investigativjournalist am Donnerstagabend von rund 30 Polizisten vor den Augen seiner Familie festgenommen worden. Anschlie&#xDF;end sei er von Ankara nach Istanbul gebracht worden, um dort dem Haftrichter vorgef&#xFC;hrt zu werden. Seine Wohnung sei durchsucht und IT-Ger&#xE4;te seien beschlagnahmt worden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die urspr&#xFC;nglichen Vorw&#xFC;rfe lauten demnach auf &#x201E;Verbreitung irref&#xFC;hrender Informationen an die &#xD6;ffentlichkeit&#x201C;, &#x201E;Beleidigung des Pr&#xE4;sidenten&#x201C; sowie &#x201E;Beleidigung der t&#xFC;rkischen Nation, des Staates und der Institutionen&#x201C;. Das Gericht wertete mehrere Beitr&#xE4;ge auf der Plattform X als m&#xF6;gliche &#x201E;Pr&#xE4;sidentenbeleidigung&#x201C; und sieht eine &#x201E;starke Verdachtssituation&#x201C;. Die Vorw&#xFC;rfe beziehen sich auf einen etwa eineinhalb Jahre alten X-Post, in dem Uluda&#x11F; Ma&#xDF;nahmen der t&#xFC;rkischen Regierung im Zusammenhang mit der Freilassung mutma&#xDF;licher ISIS-Terroristen kritisierte und Korruptionsvorw&#xFC;rfe erhob.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x201E;S&#xE4;uberungsprozess gegen kritische Stimmen&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Uluda&#x11F;, der seit 18 Jahren als Journalist t&#xE4;tig ist und keine Vorstrafen hat, bezeichnete das Verfahren nach DW-Angaben als politisch motiviert und als &#x201E;S&#xE4;uberungsprozess gegen kritische Stimmen&#x201C;. Seine Beitr&#xE4;ge auf X seien durch die Meinungsfreiheit gedeckt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
DW-Intendantin&#xA0;Barbara Massing&#xA0;erkl&#xE4;rte laut DW: &#x201E;Unsere vielen Korrespondentinnen und Korrespondenten, die im Ausland f&#xFC;r die DW t&#xE4;tig sind, erf&#xFC;llen dort den gesetzlichen Auftrag, deutsche und europ&#xE4;ische Perspektiven zu vermitteln und faktentreu unabh&#xE4;ngig zu berichten, auch aus unseren Ziell&#xE4;ndern. Damit setzen sie sich vielfach Gefahren aus &#x2013; und das, weil sie als Journalisten ihre Arbeit machen und im Sinne der Pressefreiheit unabh&#xE4;ngig berichten. Innerhalb nur eines Monats ist der Fall unseres Kollegen Alican Uluda&#x11F; der zweite, in dem ein DW-Korrespondent in Untersuchungshaft gesetzt wird. Das Verfahren ist eindeutig politisch motiviert. Wir sind fassungslos und werden uns weiter f&#xFC;r die Freilassung unseres Kollegen einsetzen.&#x201D;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch Kulturstaatsminister&#xA0;Wolfram Weimer&#xA0;&#xE4;u&#xDF;erte sich zu dem Fall. Er forderte die t&#xFC;rkische Regierung auf, Uluda&#x11F; sofort aus der Haft zu entlassen. Journalistische Arbeit sei keine Straftat, die Vorw&#xFC;rfe gegen Uluda&#x11F; seien haltlos. Die Deutsche Welle und ihre Mitarbeiter m&#xFC;ssten in der T&#xFC;rkei frei und unabh&#xE4;ngig arbeiten k&#xF6;nnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Angaben der DW steht der Sender weiterhin in engem Kontakt mit den Angeh&#xF6;rigen Uluda&#x11F;s, mit lokalen Anw&#xE4;lten sowie weiteren relevanten Stellen vor Ort.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
ARD Online verantwortet die digitale Entwicklung von ARD Mediathek, ARD Audiothek und ARD.de. Mit der Position ist zugleich die Leitung des Gesch&#xE4;ftsfelds Plattformen der ARD-Tech-Unit verbunden. Dieses koordiniert die technologische Plattform und die Produktentwicklung f&#xFC;r die digitalen Angebote der ARD. Dazu geh&#xF6;rt auch die ARD-seitige Steuerung und Umsetzung der gemeinsamen Plattformstrategie von ARD, ZDF und Deutschlandradio.&#xD;
&#xA0;&#xD;
SWR-Intendant Kai Gniffke erkl&#xE4;rte, Gugel sei &#x201E;seit vielen Jahren ein anerkannter Experte f&#xFC;r Plattform&#xF6;konomie&#x201C; und verf&#xFC;ge &#xFC;ber strategischen Weitblick sowie fundierte technische Fachkenntnisse. Er sei &#x201E;genau der Richtige f&#xFC;r die Herausforderungen, die sich ARD Online und der Plattformstrategie der ARD heute und in Zukunft stellen&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der 44-j&#xE4;hrige Gugel begleitet seit Jahren die Entwicklung digitaler Produkte. Seit 2023 verantwortet er als Head of Product bei ARD Online die Produktentwicklung und -strategie der ARD Audiothek und ARD Audiothek. Zuvor baute er als Head of Product Management das Produktmanagement bei ARD Online auf.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Vor seiner T&#xE4;tigkeit bei der ARD arbeitete Gugel als freier Berater f&#xFC;r Produktmanagement und -konzeption f&#xFC;r verschiedene Medienunternehmen. Dabei war er unter anderem an der Entwicklung von Streamingangeboten wie der ARTE-Mediathek beteiligt. Gugel studierte Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universit&#xE4;t Leipzig und war zudem f&#xFC;r Axel Springer und die Deutsche Telekom t&#xE4;tig.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Gesine Braun, Jahrgang 1975, ist Absolventin der K&#xF6;lner Journalistenschule und Diplom-Volkswirtin. Sie begann ihre journalistische Laufbahn im Wirtschaftsressort der Zeitschrift &#x201E;Max&#x201C;. 2005 wurde sie Redakteurin bei &#x201E;Brand eins&#x201C;, bis sie 2011 zum ersten Mal zum &#x201E;Harvard Business Manager&#x201C;&#xA0;kam, damals noch als Redakteurin. 2016 kehrte sie zur&#xFC;ck zu &#x201E;Brand eins&#x201C;, zun&#xE4;chst als Redaktionsleiterin, dann als stellvertretende Chefredakteurin. Seit 2023 ist Gesine Braun stellvertretende Chefredakteurin des &#x201E;Harvard Business Manager&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Laut &#x201E;Stuttgarter Zeitung&#x201C; sorgen die Pl&#xE4;ne f&#xFC;r Unruhe im Sender. Mitarbeitende f&#xFC;rchten, dass im Zuge der Streichung der Direktionen auch F&#xFC;hrungs- und Koordinierungspositionen in zweiter und dritter Ebene wegfallen. Zudem bef&#xFC;rchteten sie den Abfluss journalistischer Jobs zugunsten der Verwaltung. Die Gewerkschaft DJV begr&#xFC;&#xDF;t die Sender-Reform indes als &#x201E;gutes Zeichen&#x201C; &#x2013; man begleite den Prozess. Der Sender teilt mit, dass &#xFC;ber den geplanten Stellenabbau von 0,5 Prozent pro Jahr keine weiteren Jobstreichungen geplant seien.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;br /&gt;Im Mittelpunkt des Abends steht die Diskussion &#xFC;ber publizistische Pr&#xE4;gungen in Ost- und Westdeutschland &#x2013; mehr als drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung. Mit D&#xF6;pfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, und Friedrich, Eigent&#xFC;mer des Berliner Verlag und Herausgeber der Berliner Zeitung, begegnen sich zwei Medienunternehmer mit unterschiedlichen biografischen und unternehmerischen Hintergr&#xFC;nden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bei &#x201E;Perspektivwechsel&#x201C; treffen am 2. M&#xE4;rz zwei Verleger mit unterschiedlichen Pr&#xE4;gungen aufeinander &#x2013; im Fokus stehen Deutungshoheit, Medienmacht und ostdeutsche Repr&#xE4;sentanz.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/doepfner-und-friedrich-diskutieren-im-theater-ost-ueber-publizistische-perspektiven-977328/</link></item><item id="977327"><title>Leitung Print- und E-Paper-Produktion &#xFC;berregional in Hannover gesucht </title><pubDate>1772164045</pubDate><description>Hannover&#xA0;&#x2013; Madsack&#xA0;sucht eine Leitung Print- und E-Paper-Produktion &#xFC;berregional.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-start="58" data-end="178"&gt; &lt;p&gt;Steuerung und Gesamtverantwortung f&#xFC;r die Produktion und Gestaltung der &#xFC;berregionalen Produkte in Print und E-Paper&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="179" data-end="258"&gt; &lt;p&gt;Sicherstellung und kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualit&#xE4;tsstandards&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="259" data-end="338"&gt; &lt;p&gt;Optimierung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit in den Produktionsabl&#xE4;ufen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="339" data-end="444"&gt; &lt;p&gt;Dienst- und Ressourcenplanung f&#xFC;r das Team zur Gew&#xE4;hrleistung reibungsloser Prozesse im Tagesgesch&#xE4;ft&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="445" data-end="567"&gt; &lt;p&gt;Mitarbeit an der Entwicklung und Umsetzung konzernweiter Digitalisierungsprojekte in der Print- und E-Paper-Produktion&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="568" data-end="664"&gt; &lt;p&gt;Enge Zusammenarbeit mit dem RND-Partnermanagement zur Integration neuer Kundinnen und Kunden&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="665" data-end="728"&gt; &lt;p&gt;Betreuung und Weiterentwicklung bestehender Partnerschaften&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="729" data-end="855" data-is-last-node=""&gt; &lt;p&gt;Direkte Berichterstattung an die Chefredaktion sowie strategische Abstimmung zu produktionellen und organisatorischen Themen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Fundierte Erfahrung in der Produktion von Print- und E-Paper-Ausgaben&#xA0;bildet das fachliche Fundament.&#xD;
&#xA0;&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-mit-leitungsfunktion-2/leitung-print-und-e-paper-produktion-ueberregional-dmw-559169/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Fundierte Erfahrung in der Produktion von Print- und E-Paper-Ausgaben bildet das fachliche Fundament.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/leitung-print-und-e-paper-produktion-ueberregional-in-hannover-gesucht-977327/</link></item><item id="977326"><title>DuMont &#xFC;bernimmt &#x201E;K&#xF6;lnische Rundschau&#x201C; &#x2013; Gewerkschaften warnen vor massivem Stellenabbau</title><pubDate>1772163406</pubDate><description>K&#xF6;ln (KNA) &#x2013; Der K&#xF6;lner Verlag DuMont &#xFC;bernimmt die Herausgeberschaft der Zeitung &#x201E;K&#xF6;lnische Rundschau&#x201C;. Der Verlag des &#x201E;K&#xF6;lner Stadt-Anzeigers&#x201C; wird damit auch die redaktionelle Verantwortung des Blattes innehaben, wie DuMont am Donnerstag mitteilte. Nach Angaben der Gesellschaft war die &#x201E;Rundschau&#x201C; f&#xFC;r den bisherigen Herausgeber, den Heinen-Verlag, nicht mehr wirtschaftlich. Dessen Herausgeberschaft endet am 31. M&#xE4;rz.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Rundschau&#x201C; und &#x201E;Stadt-Anzeiger&#x201C; gehen nach Verlagsangaben bereits seit 1998 gemeinsame Wege. Bislang habe DuMont die Verlagsaktivit&#xE4;ten betreut, w&#xE4;hrend der redaktionelle Teil von Heinen getragen wurde. Um die seit rund 80 Jahren existierende &#x201E;Rundschau&#x201C; langfristig und eigenst&#xE4;ndig zu erhalten, werde die Tageszeitung in die regionale Struktur der Dachmarke K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger Medien eingebunden. Zu den DuMont-Produkten geh&#xF6;rt unter anderem auch der Boulevard-Titel &#x201E;Express&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Auf allen Kan&#xE4;len&lt;/strong&gt;&#xD;
Ziel von DuMont sei es, das Produkt in Print und digital weiterzuf&#xFC;hren. Neben der Zeitung werden demnach auch die Heinen-Anteile an der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft &#xFC;bernommen, die den Gro&#xDF;teil der lokalen Inhalte beider Zeitungen produziert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
DuMont-CEO Christoph Bauer betonte, die &#x201E;Rundschau&#x201C; sei eine wichtige Stimme in der Region. &#x201E;Wir stellen jetzt die Strukturen bereit, damit sie ihre publizistische Rolle auch in Zukunft stark und erfolgreich wahrnehmen kann.&#x201C; Innerhalb der Stadt-Anzeiger Medien sei daf&#xFC;r etwa ein eigener Chefredakteur f&#xFC;r die &#x201E;Rundschau&#x201C; vorgesehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Kritik von DJU und DJV&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (DJU) in der Gewerkschaft Verdi &#xFC;bte Kritik an den Pl&#xE4;nen. Bis Ende M&#xE4;rz sollen laut DJU 50 Stellen der &#x201E;K&#xF6;lnischen Rundschau&#x201C; gestrichen werden. &#x201E;Die Kaltbl&#xFC;tigkeit der Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung von DuMont und des ehemaligen BDZV-Pr&#xE4;sidenten Helmut Heinen ist erschreckend&#x201C;, so DJU-Covorsitzender Lars Hansen. Zudem bef&#xFC;rchte man ein Ende der Eigenst&#xE4;ndigkeit der Zeitung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
DuMont wies die Vorw&#xFC;rfe auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) zur&#xFC;ck. Es w&#xFC;rden keine K&#xFC;ndigungen durch den neuen Verlag ausgesprochen. Vielmehr verwies eine Sprecherin auf neue digitale Projekte im Verbreitungsgebiet, die insgesamt rund 30 neue Stellen schaffen sollen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Deutsche Journalisten-Verband NRW hat indes ebenfalls Bedenken. Laut dem Landesverband w&#xFC;rden durch eine Schlie&#xDF;ung der &#x201E;Rundschau&#x201C; mindestens 30 Journalisten ihren Job verlieren. &#x201E;Das ist nicht nur f&#xFC;r die Kolleg:innen, die quasi &#xFC;ber Nacht ihre Lebensgrundlage verlieren, ein schwerer Schlag, sondern auch f&#xFC;r die Medienmetropole und Millionenstadt K&#xF6;ln&#x201C;, sagte Andrea Hansen, Vorsitzende des DJV-NRW. Der Verband appellierte an DuMont, seiner publizistischen Verantwortung gerecht zu werden und eine zweite unabh&#xE4;ngige Lokalredaktion zu erhalten. Auch den Heinen-Verlag erinnerte der DJV an seine Verantwortung f&#xFC;r die Mitarbeiter.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Anlass ist eine Pressekonferenz der&#xA0;Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft&#xA0;(DESG), die am Donnerstag in Berlin stattfand. Nach Angaben des DJV wurde den beiden Journalisten zun&#xE4;chst die Akkreditierung verweigert, zudem sei am Vormittag ein Hausverbot f&#xFC;r die Veranstaltung ausgesprochen worden. Bei der Pressekonferenz waren demnach keine Bild- und Tonaufnahmen zugelassen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Thema der Veranstaltung sollte die kritische Berichterstattung der beiden Journalisten im Auftrag der&#xA0;ARD&#xA0;&#xFC;ber den Verband sein. Seppelt und Mebus hatten unter anderem &#xFC;ber ein mutma&#xDF;liches Klima der Angst sowie Einsch&#xFC;chterungen von Athletinnen und Athleten berichtet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
DJV-Bundesvorsitzender&#xA0;Mika Beuster&#xA0;sprach von schwerwiegenden Vorw&#xFC;rfen, &#xFC;ber die Transparenz hergestellt werden m&#xFC;sse. Es sei selbstverst&#xE4;ndlich, dass auch Kritiker Zugang zu einer Pressekonferenz erhalten m&#xFC;ssten. Das Hausverbot bezeichnete er als &#x201E;unglaublichen Vorgang&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die DESG teilte unterdessen mit, sie halte die Berichterstattung der betroffenen Journalisten f&#xFC;r diffamierend und einseitig und habe Unterlassungsanspr&#xFC;che geltend gemacht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Der Medienpreis ist mit 5.000 Euro dotiert.&#xD;
Bewerbungsschluss ist der 16. M&#xE4;rz 2026.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.bundestag.de/medienpreis _self&gt;Teilnahmebedingungen und weitere Informationen&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die Website&#xA0;&lt;link http://www.journalistenpreise.de./ _blank&gt;www.journalistenpreise.de&lt;/link&gt;&#xA0;gibt Auskunft &#xFC;ber mehr als 500 Journalistenpreise und Stipendien.&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>5.000 Euro Preisgeld sind ausgeschrieben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/bundestag-schreibt-medienpreis-parlament-2026-aus-977309/</link></item><item id="977308"><title>Presserat verh&#xE4;ngt so viele R&#xFC;gen wie nie zuvor</title><pubDate>1772092380</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Der&#xA0;Deutsche Presserat&#xA0;hat im Jahr 2025 insgesamt 102 R&#xFC;gen ausgesprochen &#x2013; so viele wie noch nie in seiner Geschichte. Im Vorjahr waren es 86. Auch die Zahl der Beschwerden stieg deutlich auf 2.636 nach 2.215 im Jahr zuvor.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In 43 F&#xE4;llen stellte das Selbstkontrollorgan gravierende Verst&#xF6;&#xDF;e gegen die journalistische Sorgfaltspflicht fest. 30 R&#xFC;gen betrafen Verletzungen des Pers&#xF6;nlichkeitsschutzes, 21 die unzul&#xE4;ssige Vermischung von Werbung und Redaktion. Weitere Entscheidungen ergingen unter anderem wegen Sensationsberichterstattung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Thematischer Schwerpunkt war mit 429 Beschwerden die Berichterstattung &#xFC;ber den Nahostkonflikt. Dabei ging es um Kriegs- und Politikberichterstattung sowie um Artikel &#xFC;ber Demonstrationen in Deutschland. Besonders viele Eingaben &#x2013; insgesamt 328 &#x2013; bezogen sich auf einen Beitrag der&#xA0;&#x201E;Bild&#x201C;. Nach dem Tod des Al-Jazeera-Korrespondenten Anas Al-Sharif im Gazastreifen hatte das Blatt getitelt: &#x201E;Als Journalist getarnter Terrorist in Gaza get&#xF6;tet.&#x201C; Zum Zeitpunkt der Ver&#xF6;ffentlichung habe es daf&#xFC;r keine Belege gegeben, so der Presserat, der eine R&#xFC;ge aussprach.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Hinweise auf eine generelle Verschlechterung der Medienqualit&#xE4;t sieht das Gremium nach eigenen Angaben nicht. Der Anstieg der Beschwerden und R&#xFC;gen sei vielmehr auf die gewachsene Bekanntheit des Presserats, eine h&#xF6;here Beschwerdebereitschaft sowie die zunehmende Zahl digital verf&#xFC;gbarer Inhalte zur&#xFC;ckzuf&#xFC;hren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Medienh&#xE4;user sollten zus&#xE4;tzliche Erl&#xF6;squellen rund um ihr journalistisches Kerngesch&#xE4;ft aufbauen, das Vertrauen stifte und &#x201E;eine zentrale Institution unserer Demokratie&#x201C; sei. Medienschaffende m&#xFC;ssten daf&#xFC;r verst&#xE4;rkt den direkten Dialog mit den Menschen suchen und auf allen Kan&#xE4;len nahbar sein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Esser nimmt auch die Eigent&#xFC;mer der Verlage in die Pflicht: Sie m&#xFC;ssten kurzfristige Renditeziele zur&#xFC;ckstellen und mutig in Qualit&#xE4;tsjournalismus investieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Ziel des Wettbewerbs ist es, Trends bei Konzept und Design europ&#xE4;ischer Zeitungen sichtbar zu machen &#x2013; in Print wie Online, von Multimedia-Storytelling &#xFC;ber Datenjournalismus bis hin zum journalistischen Einsatz von K&#xFC;nstlicher Intelligenz.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hauptpreis f&#xFC;r die ZfK&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Einen der Hauptpreise &#x201E;European Newspaper of the Year&#x201C; erh&#xE4;lt in der neu eingef&#xFC;hrten Kategorie &#x201E;Special Title&#x201C; die ZfK &#x2013; Zeitung f&#xFC;r kommunale Wirtschaft. Die Fachzeitung mit Sitz in Berlin erscheint monatlich und erreicht laut IVW eine Auflage von 18.779 Exemplaren. Die Redaktion besteht aus elf Redakteurinnen und Redakteuren sowie einem Layouter.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Jury w&#xFC;rdigt die ZfK als leserfreundliches, positiv anmutendes Fachmedium mit klarer Typografie und pr&#xE4;gnanter Visualisierung. Die Titelseite setze konsequent auf starke visuelle Aufmacher, auch im Innenteil spiele die grafische Aufbereitung eine zentrale Rolle. Zudem &#xFC;berzeuge das medienkonvergente Design: Print sei das Flaggschiff, die Website entspreche dem typografischen Konzept der Zeitung. Thematisch berichtet die ZfK &#xFC;ber Energiepolitik, Versorgung, Umwelttechnik, kommunale Infrastruktur und Verkehr.&#xD;
&lt;br /&gt;Weitere Hauptpreise gehen nach Spanien (&#x201E;La Provincia&#x201C;, Kategorie Lokalzeitung), Portugal (&#x201E;P&#xFA;blico&#x201C;, &#xFC;berregionale Zeitung) und Griechenland (&#x201E;H Kathimerini&#x201C;, Wochenzeitung). In der Kategorie Regionalzeitung wurde kein Hauptpreis vergeben.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Jury-Meeting in Frankfurt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&#xDC;ber 3.000 Print- und mehrere Hundert Online-Arbeiten wurden eingereicht. Die Jury, bestehend aus Journalisten, Designern und Wissenschaftlern aus sechs L&#xE4;ndern, tagte Ende Januar in Frankfurt am Main.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Teilnehmerzahlen sind leicht r&#xFC;ckl&#xE4;ufig. Als Grund werden zunehmende Kooperationen von Zeitungen in Europa genannt, die zu weniger eigenst&#xE4;ndigen redaktionellen Einheiten und damit zu weniger Einreichungen f&#xFC;hren.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zwei erkennbare Trends&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wie in den Vorjahren zeigen sich zwei generelle Entwicklungen: Zeitungen in den Benelux-L&#xE4;ndern und auf der iberischen Halbinsel setzen stark auf visuellen Journalismus mit aufw&#xE4;ndigen Bildstrecken, Infografiken und magazinartigem Layout.&#xD;
&lt;br /&gt;In Deutschland und der Schweiz dominieren dagegen vertiefte Berichterstattung und ein elegant-seri&#xF6;ses Erscheinungsbild, das an Wochenzeitungen erinnert. In Themenschwerpunkten oder Wochenendausgaben werden Inhalte jedoch ebenfalls gro&#xDF;z&#xFC;gig und kreativ visualisiert.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;KI im Layout und in der Visualisierung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Einsatz von KI nimmt zu. Einige H&#xE4;user nutzen KI bereits zur automatisierten Seitengestaltung. Die Ergebnisse gelten als professionell, jedoch bislang noch nicht als besonders kreativ.&#xD;
&lt;br /&gt;Ausgezeichnete Beispiele f&#xFC;r KI-gest&#xFC;tzte Visualisierung kommen unter anderem aus Belgien, Spanien und Deutschland. So experimentiert die &#x201E;Ludwigsburger Kreiszeitung&#x201C;&#xA0;mit KI-gest&#xFC;tzter Bearbeitung markanter Stadtansichten. Die &#x201E;Rheinische Post&#x201C;&#xA0;bietet mit &#x201E;Yummy&#x201C; einen KI-basierten Gastro-Ratgeber an. Die Stuttgarter Nachrichten und die Stuttgarter Zeitung nutzen KI f&#xFC;r Illustrationen in einer neuen Print- und Online-Sektion.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Neue Kategorie &#x201E;Impact&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Erstmals wurde zudem die Kategorie &#x201E;Impact&#x201C; vergeben, die besonders erfolgreiche Projekte mit starkem Nutzer- oder Abonnentenzuwachs auszeichnet. Pr&#xE4;miert wurden ein Podcast des d&#xE4;nischen &#x201E;Kristeligt Dagblad&#x201C;, der Platz eins der nationalen Podcast-Charts erreichte, sowie die niederl&#xE4;ndische Zeitung &#x201E;NRC&#x201C; f&#xFC;r ihre t&#xE4;gliche Video-Produktion auf TikTok und Instagram, die zu einem deutlichen Nutzeranstieg f&#xFC;hrte.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Preisverleihung in Wien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Preisverleihung findet beim&#xA0;&lt;link http://www.publishing-congress.com _blank&gt;European Publishing Congress&lt;/link&gt;&#xA0;am 17. und 18. Juni 2025 im Palais Nieder&#xF6;sterreich in Wien statt.&#xA0;Dort stehen neben der Award-Zeremonie auch strategische Fragen zur Zukunft der Branche auf dem Programm &#x2013; insbesondere Praxisbeispiele zum Einsatz von K&#xFC;nstlicher Intelligenz in Redaktionen sowie Diskussionen &#xFC;ber zukunftsf&#xE4;hige Gesch&#xE4;ftsmodelle, Plattformabh&#xE4;ngigkeit und den Schutz eigener Inhalte. Ziel ist es, internationale Zeitungstrends sichtbar zu machen und den fachlichen Austausch in Europa zu st&#xE4;rken.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>KI in Layout und Illustration, aufw&#xE4;ndige Visualisierungen und datengetriebene Erz&#xE4;hlformen: Der 27. European Newspaper Award macht deutlich, wie stark sich Europas Zeitungen konzeptionell und gestalterisch ver&#xE4;ndern.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/zeitung-fuer-kommunale-wirtschaft-erhaelt-european-newspaper-award-977302/</link></item><item id="977301"><title>Roman Deininger soll Vize-Chefredakteur der SZ werden</title><pubDate>1772020023</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013;&#xA0;Die&#xA0;&#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C;&#xA0;hat mitgeteilt, dass Roman Deininger zum stellvertretenden Chefredakteur berufen werden soll. Wie die SZ mitteilte, ist vorgesehen, dass der 47-J&#xE4;hrige zum 1. April 2026 in die Chefredaktion eintritt und dort das F&#xFC;hrungsteam um Chefredakteurin&#xA0;Judith Wittwer&#xA0;verst&#xE4;rkt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Deininger w&#xE4;re damit neben&#xA0;Ulrich Sch&#xE4;fer, der das Amt seit 2020 innehat, weiterer Stellvertreter. Wittwer soll ihre Funktion unver&#xE4;ndert weiterf&#xFC;hren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach Angaben der Zeitung ist Deininger seit 19 Jahren f&#xFC;r das Blatt t&#xE4;tig, seit 2021 als Chefreporter. Er gilt als profilierter politischer Journalist. Mit der geplanten Berufung verbinde die SZ den Anspruch, publizistische Qualit&#xE4;t und einen strategischen Generationenwandel in der F&#xFC;hrung zu vereinen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Vorsitzende des Herausgeberrats, Richard Rebmann, erkl&#xE4;rte laut Mitteilung, Deininger pr&#xE4;ge die Zeitung seit vielen Jahren und erg&#xE4;nze mit seinen St&#xE4;rken das bestehende F&#xFC;hrungsteam. Wittwer betonte demnach dessen analytische Sch&#xE4;rfe und sprachliche Kompetenz. Deininger selbst sprach von einem Privileg, an der k&#xFC;nftigen Ausrichtung der Zeitung mitzuwirken.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Deininger, Jahrgang 1978, stammt aus Ingolstadt und studierte Politik- und Theaterwissenschaft in M&#xFC;nchen, Wien und New Orleans. Er promovierte &#xFC;ber Politik und Religion in den USA und absolvierte von 2007 bis 2009 sein Volontariat bei der SZ.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Berufung steht den Angaben zufolge unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die sogenannten Impressionisten der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;&#xA0;gem&#xE4;&#xDF; Redaktionsstatut.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Lindners Urteil f&#xE4;llt differenziert aus: &#x201E;Deutschland f&#xFC;hrt au&#xDF;enpolitisch entschlossener. Gut so, Kanzler! Innenpolitisch fehlt es an vielem &#x2013; vor allem am Willen zur Erneuerung. Wer Reformen ank&#xFC;ndigt, muss bereit sein, Konflikte in der Koalition auszuhalten.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Kolumne erscheint im Rahmen des Formats &#x201E;Starke Stimme&#x201C;. Darin ver&#xF6;ffentlichen die M&#xFC;nchner Gastbeitr&#xE4;ge prominenter Autorinnen und Autoren aus Wirtschaft und Politik, Kultur und Wissenschaft. Zu den bisherigen Stimmen z&#xE4;hlen unter anderem Filmproduzent Nico Hofmann, Israels Generalkonsulin in M&#xFC;nchen Talya Lador-Fresher, der Politikwissenschaftler Herfried M&#xFC;nkler, Pulitzer-Preistr&#xE4;gerin Anne Applebaum, Ifo-Pr&#xE4;sident Clemens Fuest, Investorin Saskia Bruysten, Managementcoach Wolfgang Jenewein sowie KI-Professorin und Multiaufsichtsr&#xE4;tin Yasmin Wei&#xDF;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Die Abberufung aus New York sei jedoch &#x201E;keine arbeitsrechtliche Ma&#xDF;nahme&#x201C;. Albrecht sei weiterhin Redakteurin des ZDF. &#x201E;Ich lasse sie nicht fallen&#x201C;, so Schausten. Bei der Abnahme des Beitrags h&#xE4;tte in Mainz &#x201E;Alarm schrillen m&#xFC;ssen, weil erkennbar Material aus dem Netz verwendet wurde&#x201C;, sagt Schausten und schlie&#xDF;t daraus: &#x201E;Wir m&#xFC;ssen unsere Prozesse intensivieren und die Pr&#xFC;fungen gewisserma&#xDF;en automatisieren.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Sie unterstelle Albrecht &#x201E;in keiner Weise irgendeine F&#xE4;lschungs- oder Manipulationsabsicht&#x201C;, daher sehe sie auch &#x201E;keine Veranlassung&#x201C;, alle Beitr&#xE4;ge der vergangenen Jahre noch einmal zu kontrollieren. Zur Kommunikation des Senders in dem Fall r&#xE4;umt Schausten ein: &#x201E;Die Tragweite des Themas wurde sp&#xE4;t erkannt.&#x201C;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
In der ersten Ausgabe berichten sie &#xFC;ber fiktive seismische Aktivit&#xE4;ten in der Vulkaneifel. Die Produktionsfirma Unterhaltungsfernsehen Ehrenfeld produziert 2026 insgesamt weniger regul&#xE4;re ZMR-Folgen. Der neue Vertrag bindet B&#xF6;hmermann laut DWDL seit dem Jahreswechsel nicht mehr exklusiv ans ZDF.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Das ZDF startet im April mit &#x201E;ZMR vor Ort&#x201C; ein vierteiliges Spin-off des &#x201E;ZDF Magazin Royale&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/zdf-startet-zmr-vor-ort-weniger-folgen-fuer-boehmermann-show-977294/</link></item><item id="977293"><title>&#x201E;Machtwechsel&#x201C; startet neu &#x2013; zweimal pro Woche und mit Abo-Modell</title><pubDate>1771992430</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Machtwechsel, der bisher w&#xF6;chentliche Politik-Podcast von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, erscheint ab sofort zweimal pro Woche, immer mittwochs und freitags, in Kooperation mit Studio Bummens. Die Vermarktung &#xFC;bernimmt Seven.One Audio. Zum Neustart ist eine Sonderfolge mit einem exklusiven Interview mit Bundeskanzler Friedrich Merz erschienen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Rosenfeld und Alexander betreiben ihren Podcast seit Anfang des Jahres als selbstst&#xE4;ndige Journalisten (kress.de berichtete). Zuvor war Alexander stellvertretender Chefredakteur bei &#x201E;Welt&#x201C;, Rosenfeld Herausgeberin bei&#xA0;&#x201E;The Pioneer&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Unabh&#xE4;ngiger Qualit&#xE4;tsjournalismus braucht eine finanzielle Grundlage&#x201C;, sagt Robin Alexander. &#x201E;Deshalb werden wir in Zukunft ausgew&#xE4;hlte Werbungen in unserem Podcast sprechen &#x2013; so wie es in vielen englischsprachigen Journalismus-Podcasts bereits praktiziert wird.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Vermarktung dieser sogenannten Host-Read-Ads, gesprochen von Alexander und Rosenfeld, &#xFC;bernimmt Seven.One Audio. Daneben wird Machtwechsel in einer werbefreien Variante abonnierbar sein &#x2013; f&#xFC;r 7,99 Euro in der Podcast-Community-App CampfireFM. Dort k&#xF6;nnen sich H&#xF6;rerinnen und H&#xF6;rer im Machtwechsel-Forum miteinander und mit den Hosts austauschen, zus&#xE4;tzliche Hintergrundinformationen erhalten, Fragen stellen, die im Podcast beantwortet werden, und Vorschl&#xE4;ge f&#xFC;r den Schlager zu Beginn jeder Folge machen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Das ist eine Einladung an die H&#xF6;rerinnen und H&#xF6;rer, die unseren Weg in die Selbstst&#xE4;ndigkeit unterst&#xFC;tzen wollen und unabh&#xE4;ngigen Journalismus jenseits von Algorithmen und Polarisierung erm&#xF6;glichen und f&#xF6;rdern m&#xF6;chten&#x201C;, erkl&#xE4;rt Dagmar Rosenfeld.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Seit 2021 sprechen die beiden Politikjournalisten Rosenfeld und Alexander jede Woche &#xFC;ber die zentralen Themen des politischen Geschehens. Machtwechsel z&#xE4;hlt heute zu den erfolgreichsten Politik-Podcasts Deutschlands.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Der Politik-Podcast von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander erscheint ab sofort mittwochs und freitags in Kooperation mit Studio Bummens. Zum Neustart gibt es ein neues Vermarktungs- und Bezahlmodell.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/machtwechsel-startet-neu-zweimal-pro-woche-und-mit-abo-modell-977293/</link></item><item id="977292"><title>Julia Becker dr&#xE4;ngt auf Digitalsteuer f&#xFC;r Tech-Konzerne</title><pubDate>1771992027</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Um die zunehmend marktbeherrschende Stellung der amerikanischen Tech-Konzerne zu beschr&#xE4;nken und das Urheberrecht deutscher Medienunternehmen zu st&#xE4;rken, hat Funke-Aufsichtsratsvorsitzende Julia Becker an die Bundesregierung appelliert, ihre Pl&#xE4;ne zur Digitalsteuer umzusetzen. Bei der Chefredaktionstagung der Deutschen Presse-Agentur warb Julia Becker vor &#xFC;ber hundert deutschen Chefredakteurinnen und Chefredakteuren auf dem Panel zum Thema &#x201E;Pressefreiheit&#x201C; f&#xFC;r die Abgabe, da die Plattform&#xF6;konomie der US-Konzerne darauf beruhe, mit Inhalten der Verlage ein Gesch&#xE4;ft zu machen.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Verlegerin Julia Becker sagte, ohne diese Art von Besteuerung sei eine unfaire Situation der Marktbeherrschung durch Tech-Plattformen entstanden. &#x201E;Hier geht es um eine medienpolitische Ordnung, die ins Ungleichgewicht geraten ist&#x201C;, sagte Becker. Die Betreiber dieser Erl&#xF6;smodelle &#x201E;mit unserem Content&#x201C; w&#xFC;rden weder finanziell noch gesellschaftspolitisch zur Verantwortung gezogen.&#xD;
Erl&#xF6;se eines Plattform-Solis k&#xF6;nnten in Medienvielfalt, in lokale Projekte oder Medienkompetenz flie&#xDF;en, ohne dass dies auf staatlichen Einfluss auf Redaktionen hinauslaufe. Vielmehr sei es ein &#x201E;ordnungspolitischer Ausgleich f&#xFC;r ein strukturelles Machtungleichgewicht&#x201C;, so die Aufsichtsratsvorsitzende.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r die Bundesregierung bekr&#xE4;ftigte Medienstaatsminister Wolfram Weimer seine Pl&#xE4;ne f&#xFC;r einen sogenannten Plattform-Soli und zeigte sich zuversichtlich, dass er diesen noch in diesem Jahr werde durchsetzen k&#xF6;nnen &#x2013; wahrscheinlich in Form einer &#x201E;zweckgebundenen Abgabe&#x201C;. Widerst&#xE4;nde gibt es nach seinen Worten noch bei der CSU, w&#xE4;hrend CDU und SPD das Projekt unterst&#xFC;tzten. Aber: &#x201E;Die Wahrscheinlichkeit, dass jetzt Weimers Soli durchkommt, ist im Moment hoch.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Weimer hatte den Plan f&#xFC;r eine solche Steuer oder Abgabe bereits im Fr&#xFC;hjahr 2025 vorgestellt. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hatten im vergangenen Jahr Vorbehalte gegen den &#x201E;Plattform-Soli&#x201C; ge&#xE4;u&#xDF;ert. Unter anderem wird bef&#xFC;rchtet, dass Ma&#xDF;nahmen zulasten der US-Konzerne den Zollstreit mit Washington versch&#xE4;rfen k&#xF6;nnten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Die Funke-Aufsichtsratsvorsitzende fordert von der Bundesregierung die rasche Einf&#xFC;hrung eines Plattform-Solis. Bei der Chefredaktionstagung der DPA warb sie f&#xFC;r eine Abgabe auf US-Tech-Konzerne, um Marktungleichgewichte zu korrigieren und Medienvielfalt zu st&#xE4;rken.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/julia-becker-draengt-auf-digitalsteuer-fuer-tech-konzerne-977292/</link></item><item id="977291"><title>Redakteur in Hildesheim gesucht</title><pubDate>1771991555</pubDate><description>Hildesheim&#xA0;&#x2013; Der&#xA0;&#x201E;Kirchenbote Osnabr&#xFC;ck&#x201C;&#xA0;sucht einen Redakteur (w/m).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-start="19" data-end="121"&gt; &lt;p&gt;Berichterstattung &#xFC;ber das kirchliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben im Bistum Hildesheim&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="122" data-end="251"&gt; &lt;p&gt;Recherche relevanter Themen, F&#xFC;hrung von Interviews und Verfassen von Texten in unterschiedlichen journalistischen Stilformen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="252" data-end="341"&gt; &lt;p&gt;Entwicklung und Einbringung eigener Themenideen sowie deren Weiterentwicklung im Team&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="342" data-end="448" data-is-last-node=""&gt; &lt;p&gt;Eigenst&#xE4;ndige, zugleich teamorientierte und konstruktive Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
Bewerber bringen eine abgeschlossene journalistische Ausbildung oder redaktionelle Berufserfahrung in Print- oder Onlinemedien mit.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-mwd-558811/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen eine abgeschlossene journalistische Ausbildung oder redaktionelle Berufserfahrung in Print- oder Onlinemedien mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/redakteur-in-hildesheim-gesucht-977291/</link></item><item id="977290"><title>Zwischen Krisenmodus und KI-Aufbruch</title><pubDate>1771987264</pubDate><description>Berlin &#x2013; Als Profi kennen Sie das: Meistens ist die Lage in dieser Branche besser als die Stimmung. Seit einiger Zeit allerdings m&#xFC;ssen wir leider feststellen: Die Lage ist vielerorts genauso wie die Stimmung &#x2013; n&#xE4;mlich mies. Im Traditionsgesch&#xE4;ft schmelzen die Margen, und im Digitalen bedroht KI Reichweite, Vermarktung und Vertrieb. Schreibt Chefredakteur Markus Wiegand im Editorial des aktuellen&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/885/kress-pro-2026-01 _blank&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt; und weiter :&#xD;
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Neben diesen ohnehin gro&#xDF;en Herausforderungen kommt f&#xFC;r viele F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte eine weitere Aufgabe hinzu: die eigenen Teams bei der Stange zu halten. Einfach ist das nicht, denn derzeit gibt es wenig zu verteilen. Im Gegenteil: Budgets werden an sinkende Erl&#xF6;se angepasst. &#xDC;berall in der Branche werden Stellen gestrichen. Die Unsicherheiten wachsen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Mitarbeitenden immer weiter.&#xD;
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Die schlechte Stimmung ist mehr als ein Gef&#xFC;hl. Das zeigt eine Auswertung des Mitarbeiterbewertungsportals Kununu: Beim Vergleich der Weiterempfehlungsrate verschiedener Branchen erreichten Medien nur Platz 36 unter 44 Branchen. Gerade mal 61,5 Prozent der Besch&#xE4;ftigten w&#xFC;rden ihren Arbeitgeber weiterempfehlen. Andere Branchen wie Versicherung, Energie, Banken oder Steuerberatung kommen auf Werte von fast 80 Prozent. Wenn Sie wissen wollen, wie Mitarbeitende in der Medienbranche ihre Arbeitgeber bewerten, dann werfen Sie einen Blick in unsere Titelstrecke, die die Daten von 140 Medienunternehmen in unserem Arbeitgeber-Ranking auflistet.&#xD;
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Wir haben Headhunter Markus B&#xF6;hler im Interview gefragt, wie F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte mit der anspruchsvollen Situation in der Personalf&#xFC;hrung umgehen sollten. Er r&#xE4;t: &#x201E;Sie sollten so offen wie m&#xF6;glich kommunizieren, ein Zukunftsbild entwerfen, respektvoll sein bei Trennungen und &#x2013; immer, immer, immer: die Mitarbeitenden ernst nehmen.&#x201C;&#xD;
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Das klingt einfacher, als es ist. Denn viele F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte fahren im KI-Zeitalter auch nur auf Sicht. Und zur Ehrlichkeit geh&#xF6;rt auch, dass es k&#xFC;nftig mehr H&#xE4;rtef&#xE4;lle geben wird. In der Vergangenheit haben sich viele Medienh&#xE4;user von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getrennt, die die Ver&#xE4;nderungen des Gesch&#xE4;fts nicht mitgehen wollten. K&#xFC;nftig wird es wohl auch mehr Menschen treffen, die wollen, aber nicht k&#xF6;nnen.&#xD;
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&lt;strong&gt;Das Know-how entscheidet&lt;/strong&gt;&#xD;
Was in jedem Fall Pflicht wird, ist der Wille zur Ver&#xE4;nderung und echte Leidenschaft f&#xFC;r Weiterbildung. Das gilt vor allem f&#xFC;r F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte. Wir bei &#x201E;kress pro&#x201C; m&#xF6;chten Sie auf diesem Weg begleiten. Deshalb verst&#xE4;rken wir unseren Nutzwertanteil. Neu geben wir in jeder Ausgabe im Serviceteil Tipps und Ratschl&#xE4;ge zu technischen Dienstleistungen, die heute f&#xFC;rs digitale Publishing entscheidend sind. Wir starten mit Digitalprofi Peter Hogenkamp, der erkl&#xE4;rt, wie Sie die richtigen technischen Partner f&#xFC;r Ihr Newsletter-Gesch&#xE4;ft finden.&#xD;
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Zudem haben wir zwei neue Service-Kolumnen. Berater Ulf Heyden erkl&#xE4;rt, wie Publisher ihre Inhalte optimal bei Werbekunden vermarkten, und US-Korrespondentin Ulrike Langer beschreibt die gro&#xDF;en Trends im Publishing und was sie f&#xFC;r Sie bedeuten.&#xD;
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Au&#xDF;erdem kann ich Ihnen zwei Veranstaltungen ans Herz legen, die Sie beim Thema KI aufschlauen:&#xD;
Am 4. M&#xE4;rz k&#xF6;nnen Sie digital beim kress Innovation Day dabei sein und erfahren, wie Publisher ihre Gesch&#xE4;ftsmodelle mit KI weiterentwickeln und auf welche L&#xF6;sungen sie dabei setzen. Margret Seeger etwa berichtet, wie die &#x201E;Rheinische Post&#x201C; KI systematisch in redaktionelle und organisatorische Prozesse integriert: von automatisierter Seitenproduktion bis zu KI-gest&#xFC;tztem Kundendialog.&#xD;
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Am 17. und 18. Juni treffen sich zudem Medienmacher zum European Publishing Congress in Wien, ziehen eine erste Bilanz zum Thema KI und tauschen Erfahrungen aus. Dazu gibt es Cases, Cases, Cases. Falls Sie ein spannendes Thema mit rund 500 F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften aus Europa teilen m&#xF6;chten, schreiben Sie mir bitte. Falls Sie sich einfach nur informieren m&#xF6;chten, sind Sie nat&#xFC;rlich auch herzlich willkommen. Und falls Sie die geballte Know-how-Ladung nicht interessiert, darf ich Ihnen verraten: Wien ist im Juni einfach wunderbar und immer eine Reise wert.&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/885/kress-pro-2026-01 _blank&gt;Must-Reads im neuen &#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;&#x201E;Top-Leute werden mehr verdienen&#x201C;: Personalberater Markus B&#xF6;hler sagt, wie KI den Arbeitsmarkt ver&#xE4;ndert und welche F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte jetzt besonders gefragt sind.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die besten Arbeitgeber 2026: 140 Medienh&#xE4;user im Check. Wie die Mitarbeitenden ihre Arbeitgeber bewerten. Wie zufrieden sie mit ihrem Gehalt sind. Eine exklusive Auswertung der Daten des Bewertungsportals Kununu.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Dank KI: Wie Leserreporter Lokalredaktionen entlasten. Die Oberpfalz Medien haben ihre hyperlokale Berichterstattung an &#xFC;ber 2.500 Leserreporter ausgelagert. Die Erfahrungen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;KI-Deal und Podcast-Abo: Worauf die &#x201E;Zeit&#x201C; jetzt setzt.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Marktf&#xFC;hrer bei Digitalabos: Die erfolgreiche Strategie der &#x201E;Grafschafter Nachrichten&#x201C;.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Markus Wiegand blickt im neuen &#x201E;kress pro&#x201C; auf eine Branche, in der die wirtschaftliche Lage vielerorts so schlecht ist wie die Stimmung &#x2013; und erkl&#xE4;rt, warum F&#xFC;hrung, Weiterbildung und klare Strategien im KI-Zeitalter &#xFC;ber Erfolg oder Stillstand entscheiden.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/zwischen-krisenmodus-und-ki-aufbruch-977290/</link></item><item id="977276"><title>Wechsel beim &#x201E;Morning Briefing&#x201C; des &#x201E;Handelsblatts&#x201C;</title><pubDate>1771922251</pubDate><description>D&#xFC;sseldorf -&#xA0;Christian Rickens verabschiedet sich nach mehr als viereinhalb Jahren als Autor des werkt&#xE4;glichen Newsletters. Gemeinsam mit Co-Autorin Teresa Stiens blickt er in einer Sonderfolge auf pr&#xE4;gende Momente zur&#xFC;ck &#x2013; vom russischen Angriff auf die Ukraine bis zu n&#xE4;chtlichen Einordnungen, die zeigen, wie schnell sich eine Nachrichtenlage am n&#xE4;chsten Morgen durch neue Fakten ver&#xE4;ndert haben kann.&#xD;
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Rickens beschreibt einen Diskurs, der in den vergangenen Jahren h&#xE4;rter und pessimistischer geworden sei. Gleichwohl widerspricht er dem Eindruck eines strukturellen Niedergangs der Bundesrepublik: Deutschland habe fr&#xFC;here Krisen gemeistert, Reformf&#xE4;higkeit und wirtschaftliche St&#xE4;rke seien weiterhin vorhanden. Entscheidend sei, wie &#xFC;ber Politik und Wirtschaft gesprochen werde &#x2013; und mit welcher Haltung.&#xD;
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Ab M&#xE4;rz &#xFC;bernimmt Sven Prange die Autorenschaft. Der bisherige Wochenend-Chef des &#x201E;Handelsblatts&#x201C; setzt wie sein Vorg&#xE4;nger auf einen liberalen Blick auf die Welt &#x2013; und eine Prise Humor. Er bringt zudem eine Neuigkeit mit: das &#x201E;Morning Briefing Insight&#x201C;. Ab dem 7. M&#xE4;rz erscheint samstags eine exklusive Podcast-Folge f&#xFC;r Abonnenten, die redaktionelle Entscheidungen und vor allem den Austausch mit den H&#xF6;rerinnen und H&#xF6;rern in den Mittelpunkt r&#xFC;ckt.&#xD;
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Christian Rickens kehrt zu &#x201E;brand eins&#x201C; zur&#xFC;ck. Ab Juli ber&#xE4;t er die Chefredaktion, die er zum Jahresbeginn 2027 &#xFC;bernehmen wird. Vor seiner T&#xE4;tigkeit beim &#x201E;Handelsblatt&#x201C; war Rickens Ressortleiter Wirtschaft bei &#x201E;Spiegel Online&#x201C;, Redakteur beim &#x201E;Manager Magazin&#x201C; und in der Gr&#xFC;ndungsphase Autor f&#xFC;r &#x201E;brand eins&#x201C;.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Christian Rickens verabschiedet sich nach mehr als viereinhalb Jahren vom werkt&#xE4;glichen Newsletter. Ab M&#xE4;rz &#xFC;bernimmt Sven Prange &#x2013; erg&#xE4;nzt um ein neues Podcast-Format.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/wechsel-beim-morning-briefing-des-handelsblatts-977276/</link></item><item id="977272"><title>Redakteur in Dresden und Chemnitz gesucht</title><pubDate>1771911293</pubDate><description>Dresden und Chemnitz&#xA0;&#x2013; Die&#xA0;Freie Presse Mediengruppe.&#xA0;sucht einen Redakteur (w/m).&#xD;
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Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Glaubw&#xFC;rdigkeit und Digitalisierung werden als erfolgversprechendes Doppel verstanden; gearbeitet wird konsequent nach dem Prinzip &#x201E;digital first&#x201C;.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Recherche und Aufbereitung von Ratgeber- und Verbraucherthemen mit den Schwerpunkten Gesundheit, Pflege, Rente, Verbraucherschutz, Familie, Beziehung und Lifestyle.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verbraucherthemen werden vorzugsweise aus der Perspektive und am Beispiel von Menschen in S&#xFC;dwestsachsen recherchiert und dargestellt.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Sorgf&#xE4;ltige, tiefgr&#xFC;ndige Recherche sowie eine gut verst&#xE4;ndliche, klare Sprache sind Grundlage der Arbeit.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Faktenbasierte Arbeitsweise: Zun&#xE4;chst stehen Recherche und Einordnung, darauf aufbauend erfolgt die Meinungsbildung.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Unterstellung unter die Agenturleitung sowie Einbindung in das bestehende Dienstsystem.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
Bewerber&#xA0;verf&#xFC;gen &#xFC;ber ein abgeschlossenes Volontariat und Abitur, oder &#xFC;ber ausreichend praktische Erfahrungen &#x2013; im Idealfall im Verbraucher- und Ratgeberjournalismus.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-mwd-558815/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber verf&#xFC;gen &#xFC;ber ein abgeschlossenes Volontariat und Abitur, oder &#xFC;ber ausreichend praktische Erfahrungen &#x2013; im Idealfall im Verbraucher- und Ratgeberjournalismus.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/redakteur-in-dresden-und-chemnitz-gesucht-977272/</link></item><item id="977271"><title>Geteilte Urteile zur neuen &#x201E;Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung&#x201C;</title><pubDate>1771906727</pubDate><description>Berlin &#x2013; In seinem Kommentar zum Start der &#x201E;Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung&#x201C; (OAZ) beschreibt Arno Frank im &#x201E;Spiegel&#x201C; das Projekt von Verleger Holger Friedrich als publizistisch interessantes, aber widerspr&#xFC;chliches Experiment. Die Zeitung trete mit dem Anspruch an, eine ostdeutsche Perspektive in den gesamtdeutschen Diskurs einzubringen, lese sich f&#xFC;r Frank jedoch &#x201E;wie ein Blatt, das Widerspruch als St&#xF6;rger&#xE4;usch behandelt&#x201C;.&#xD;
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Ein praktischer Widerspruch zeigt sich laut Artikel bereits beim Vertrieb: Trotz gesamtdeutschem Anspruch sei die OAZ im Westen zum Start kaum erh&#xE4;ltlich. Zugleich w&#xFC;rdigt Frank die blo&#xDF;e Existenz einer neuen Zeitung als bemerkenswert und teilweise &#xFC;berf&#xE4;llig &#x2014; &#x201E;Alles da, alles Osten&#x201C; beschreibt dabei die konsequente ostdeutsche Perspektive und Struktur des Blattes.&#xD;
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Gestaltung und Umfang der ersten Ausgabe bewertet der Autor als &#x201E;wertig&#x201C;, textlastig und klassisch gemacht. Inhaltlich erkennt er jedoch eine relativ homogene publizistische Linie: Die OAZ inszeniere ostdeutsche Identit&#xE4;t stark und wirke stellenweise wie ein &#x201E;Safe Space&#x201C; f&#xFC;r eine bestimmte Ost-Erz&#xE4;hlung, in dem kritische Reibung weniger sichtbar sei.&#xD;
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Frank ordnet das Projekt deshalb eher als Zeitung mit klarer publizistischer Handschrift aus dem Umfeld Friedrichs ein als als breite Plattform f&#xFC;r vielf&#xE4;ltige Perspektiven. Ob dieses identit&#xE4;tspublizistische Angebot Erfolg hat, sei offen &#x2014; &#x201E;am Ende wird ohnehin der Markt entscheiden&#x201C;.&#xD;
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Christian Bangel bewertet in seinem Kommentar in der &#x201E;Zeit&#x201C; den Start der &#x201E;Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung&#x201C; (OAZ) zun&#xE4;chst vor dem Hintergrund realer struktureller Probleme: Ostdeutschland leide seit Jahren unter mangelnder Pressevielfalt, sinkenden Auflagen und ausged&#xFC;nnter lokaler Berichterstattung. Deshalb sei es grunds&#xE4;tzlich &#x201E;eine ziemlich gute Idee&#x201C;, in Journalismus im Osten zu investieren &#x2014; &#x201E;Dem Osten, vor allem dem abgelegenen, fehlt Pressevielfalt, schon lange.&#x201C;&#xD;
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Gleichzeitig sieht Bangel in der ersten Ausgabe wenig publizistische Erneuerung. Titelmotiv und Tonfall &#x2014; etwa der Slogan &#x201E;Vorsicht, Freiheit&#x201C; &#x2014; wirkten wie bekannte Narrative aus rechtslibert&#xE4;ren Debatten. Viele Beitr&#xE4;ge bewegten sich in Argumentationslinien, die man &#x201E;seit Jahren immer wieder&#x201C; in bestimmten medialen und politischen Milieus lese.&#xD;
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Kritisch bewertet der Autor vor allem die fehlende Perspektivenvielfalt. Stattdessen erkenne er einen wiederkehrenden Deutungsrahmen, den er Holger Friedrich zuschreibt: Der Ostdeutsche erscheine politisch kompetenter, von Cancel Culture bedroht, russlandoffener und skeptisch gegen&#xFC;ber der &#x201E;Brandmauer&#x201C;. Das sei keine Dekonstruktion von Stereotypen, sondern &#x201E;das genaue Gegenteil&#x201C;. Pr&#xE4;gend sei zudem die Formel: &#x201E;Ostdeutsch ist keine Frage der Herkunft. Ostdeutsch ist eine Haltung.&#x201C;&#xD;
Besonders schwer wiegt f&#xFC;r Bangel, was aus seiner Sicht fehlt: Rechtsextremismus und rechte Strukturen im Osten k&#xE4;men &#x201E;so gut wie&#x201C; nicht vor, w&#xE4;hrend etwa das Portr&#xE4;t von AfD-Chef Tino Chrupalla &#x201E;geradezu schw&#xE4;rmerisch&#x201C; wirke. Sollte sich diese Linie fortsetzen, w&#xE4;re die OAZ &#x201E;vor allem eins: ein R&#xFC;ckschritt f&#xFC;r die ostdeutsche &#xD6;ffentlichkeit&#x201C;.&#xD;
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In seinem Kommentar &#x201E;Jetzt kommt die Revanche f&#xFC;r 1989&#x201C; ordnet Simon Strau&#xDF; in der FAZ die Gr&#xFC;ndung der &#x201E;Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung&#x201C; (OAZ) als medienhistorisch bemerkenswerten Moment ein. Parallel zur Jubil&#xE4;umsausgabe der &#x201E;Zeit&#x201C; erscheine ein neues Blatt, das bewusst eine ostdeutsche Perspektive in den Mittelpunkt stelle. Die OAZ verstehe sich als Medium, das &#x201E;aus dem Osten heraus ostdeutsche Perspektiven in die aktuellen gesellschaftlichen Debatten&#x201C; tragen wolle &#x2014; und sei zugleich sichtbar ein pers&#xF6;nliches Projekt Holger Friedrichs.&#xD;
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Strau&#xDF; liest die Zeitung als Ausdruck eines bestimmten Zeitgestus: W&#xE4;hrend westdeutsche Medien ein selbstzufriedenes Deutschland erz&#xE4;hlten, kultiviere die OAZ eine Perspektive des Widerstands. Wiederkehrende Formeln wie &#x201E;Die Erfahrungen aus Ostdeutschland helfen, Wandel realistisch zu verstehen&#x201C; deuteten auf die Hoffnung der Macher, Ostdeutschland politisch als Zukunftserfahrung zu positionieren, nicht nur als Vergangenheit.&#xD;
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Kritisch sieht der Autor jedoch, dass sich diese ostdeutsche Perspektive h&#xE4;ufig in einem Gestus der Kr&#xE4;nkung und Gegenwehr ausdr&#xFC;cke. Die Bundesrepublik werde teilweise als Einschr&#xE4;nkungs- und Zensurraum beschrieben, Vergleiche &#x2014; etwa zwischen heutigen politischen &#xDC;berg&#xE4;ngen und der Wendezeit &#x2014; verst&#xE4;rkten den Eindruck, die Zeitung schreibe aus einer Logik der Konfrontation. Viele Texte wirkten, als erz&#xE4;hlten sie von boykottierten Stimmen und bedrohten Meinungen, obwohl sich das Blatt zugleich von &#x201E;Opfernarrativen&#x201C; distanzieren wolle.&#xD;
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Strau&#xDF; deutet die OAZ deshalb als Projekt, das stark von der Idee gepr&#xE4;gt sei, ostdeutsche Erfahrung als Antwort auf westdeutsche Respektlosigkeit zu inszenieren. Holger Friedrichs Aussage, &#x201E;systematische Kr&#xE4;nkungen f&#xFC;hren zur Bereitschaft, in den Konflikt zu gehen&#x201C;, mache die Gr&#xFC;ndung f&#xFC;r ihn zu einem publizistischen Akt der &#x201E;Revanche&#x201C;. W&#xE4;hrend westdeutsche Medien den R&#xFC;ckblick auf Wohlstand pflegten, erscheine die OAZ als Gegenentwurf, der eine &#x201E;Ost-Wende&#x201C; erwarte &#x2014; und damit die Frage offenlasse, &#x201E;wer noch f&#xFC;r das Allgemeine schreibt&#x201C;.&#xD;
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In seiner Rezension bei T-Online findet Volker Lilienthal den Start der &#x201E;Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung&#x201C; (OAZ) grunds&#xE4;tzlich begr&#xFC;&#xDF;enswert, weil Pressefreiheit von Vielfalt lebe und &#x201E;eine starke, differenzierende und plausibel argumentierende Stimme aus dem Osten dem gesamtdeutschen Diskurs gutt&#xE4;te&#x201C;. Die Erstausgabe wirke formal solide &#x2014; modernes Layout, klassische Wochenzeitung &#x2014; doch schon die Titelzeile &#x201E;VORSICHT, FREIHEIT&#x201C; signalisiere einen alarmistischen Grundton.&#xD;
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Inhaltlich kritisiert Lilienthal vor allem mangelnde Differenzierung. Wer in der OAZ differenzierte Argumentation suche, werde &#x201E;erst mal entt&#xE4;uscht&#x201C;, zentrale Thesen beruhten h&#xE4;ufig auf schwacher empirischer Basis. Beispielhaft nennt er Beitr&#xE4;ge zur Bundespressekonferenz oder Interviews, bei denen zugespitzte Aussagen &#x2014; etwa eine Mord-Andeutung &#x2014; zur &#xDC;berschrift gemacht w&#xFC;rden; das erinnere eher an Clickbaiting als an professionelle journalistische Gewichtung.&#xD;
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Zweifel &#xE4;u&#xDF;ert der Medienexperte auch am publizistischen Selbstverst&#xE4;ndnis der Zeitung. Das Mission Statement enthalte viel Programmatik (&#x201E;Wir erkl&#xE4;ren, bevor wir bewerten&#x201C;, &#x201E;Wir schreiben nicht, um zu polarisieren&#x201C;), lasse aber den klassischen Anspruch vermissen, Information klar von Kommentar zu trennen. Insgesamt wirke das Projekt teilweise wie eine &#x201E;Kopfgeburt&#x201C; und m&#xF6;glicherweise ein Fall von Selbst&#xFC;berforderung.&#xD;
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Besonders kritisch bewertet Lilienthal politische Akzente der ersten Ausgabe. Das Portr&#xE4;t von AfD-Chef Tino Chrupalla erscheine &#x201E;eine politische Sympathiewerbung sondergleichen&#x201C;, kritische Distanz fehle. Auch geopolitische Beitr&#xE4;ge zeigten eine erkennbare Linie, etwa durch wiederholte Forderungen: &#x201E;Wir m&#xFC;ssen mit Russland reden.&#x201C; Insgesamt bleibe Zweifel, ob der Anspruch eingel&#xF6;st werde, &#x201E;keine vorgefertigten Erz&#xE4;hlungen&#x201C; zu liefern &#x2014; bislang habe man &#x201E;zu viel Framing gelesen&#x201C;.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Zum Start der Zeitung reichen die Reaktionen von grunds&#xE4;tzlicher Anerkennung bis zu deutlicher Kritik an publizistischer Linie und Perspektivenvielfalt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/geteilte-urteile-zur-neuen-ostdeutschen-allgemeinen-zeitung-977271/</link></item><item id="977270"><title>Kritik an ARD nach falscher Merkel-Szene</title><pubDate>1771906322</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Der ARD-&#x201E;Bericht aus Berlin&#x201C; hat am Sonntagabend eine Szene vom CDU-Parteitag in einem falschen Zusammenhang gezeigt. In dem Beitrag war Altkanzlerin Angela Merkel zu sehen, die angeblich zur Wiederwahl von Friedrich Merz zum Parteichef applaudiert hatte. Zum Zeitpunkt, als das Wahlergebnis verk&#xFC;ndet wurde, war Merkel jedoch gar nicht mehr im Saal. Applaudiert hatte sie zur Merz-Rede fr&#xFC;her am Tag.&#xD;
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Die ARD sagt, man habe den Fehler nach der Sendung bemerkt und die Szene f&#xFC;r die Mediathek ausgetauscht sowie den Fehler transparent gemacht. Stefan Niggemeier kommentiert in der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen&#x201C;: &#x201E;Es ist keine Kleinigkeit, wenn eine nachrichtliche Sendung Bilder in einem falschen Kontext zeigt.&#x201C; Kolumnist Hans-Ulrich J&#xF6;rges stellt den Vorfall bei &#x201E;Welt TV&#x201C; auf eine Stufe mit den KI-Bildern im ZDF und fordert Medienunterricht an allen Schulen.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Im &#x201E;Bericht aus Berlin&#x201C; wurde Angela Merkel beim Applaus gezeigt &#x2013; zu einem Zeitpunkt, als sie nicht mehr im Saal war.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/kritik-an-ard-nach-falscher-merkel-szene-977270/</link></item><item id="977266"><title>DJV fordert Einbestellung des t&#xFC;rkischen Botschafters nach U-Haft gegen DW-Korrespondenten</title><pubDate>1771836648</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert Bundesau&#xDF;enminister Johann Wadephul auf, den t&#xFC;rkischen Botschafter einzubestellen. Anlass ist die Untersuchungshaft gegen den Deutsche-Welle-Korrespondenten Alican Uluda&#x11F;.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Der Haftbefehl war Ende vergangener Woche verh&#xE4;ngt worden. Ein Haftrichter begr&#xFC;ndete ihn mit einem &#x201E;starken Verdacht&#x201C;, den t&#xFC;rkischen Pr&#xE4;sidenten beleidigt zu haben. Zudem bestehe die Gefahr einer &#x201E;fortgesetzten Begehung der Straftat&#x201C; sowie einer &#x201E;Behinderung des Beweisverfahrens&#x201C;. Die Vorw&#xFC;rfe beziehen sich auf einen rund eineinhalb Jahre alten Beitrag Uluda&#x11F;s auf der Plattform X, in dem er Ma&#xDF;nahmen der t&#xFC;rkischen Regierung kritisiert hatte, die zur Freilassung m&#xF6;glicher ISIS-Terroristen gef&#xFC;hrt h&#xE4;tten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster sprach von &#x201E;purer Schikane gegen einen kritischen und unabh&#xE4;ngigen Journalisten&#x201C; und von einem &#x201E;Frontalangriff auf den deutschen Auslandssender Deutsche Welle&#x201C;. Der Bundesau&#xDF;enminister d&#xFC;rfe dazu nicht schweigen. Zugleich verwies Beuster auf die aus Sicht des DJV schwierige Lage der Presse- und Meinungsfreiheit in der T&#xFC;rkei und erkl&#xE4;rte, zahlreiche Medienschaffende s&#xE4;&#xDF;en weiterhin in Haft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Ein X-Post aus dem Jahr 2024 ist Ausl&#xF6;ser f&#xFC;r die Untersuchungshaft gegen Alican Uluda&#x11F;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/pressefreiheit-14/djv-fordert-einbestellung-des-tuerkischen-botschafters-nach-u-haft-gegen-dw-korrespondenten-977266/</link></item><item id="977261"><title>Claus Kleber verteidigt Nicola Albrecht nach KI-Skandal</title><pubDate>1771826220</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Nach der Kritik an einem fehlerhaften &#x201E;heute journal&#x201C;-Beitrag hat sich der langj&#xE4;hrige Moderator Claus Kleber sch&#xFC;tzend vor die abberufene USA-Korrespondentin Nicola Albrecht gestellt. &#x201E;Ihr ist ein schlimmer Fehler passiert, wie er in unserem Gesch&#xE4;ft auch den Besten passieren kann. Ich wei&#xDF;, wovon ich spreche&#x201C;, sagte Kleber dem &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In dem am 15. Februar ausgestrahlten Beitrag &#xFC;ber die US-Einwanderungsbeh&#xF6;rde ICE war ein KI-generiertes Fake-Video von einer Festnahme gezeigt worden, die nie stattgefunden hatte. Albrecht war daraufhin vom ZDF als USA-Korrespondentin abberufen worden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Nicola Albrecht ist eine tadellose, aufrechte Kollegin, die sich stets die schwierigsten Regionen ausgesucht hat: das Heilige Land, China, Brandenburg, jetzt Trumps Amerika&#x201C;, zitierte der &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; Kleber weiter. Das ZDF habe den Fehler klar benannt und zus&#xE4;tzliche Sicherungsmechanismen angek&#xFC;ndigt &#x2013; &#x201E;mit Recht&#x201C;, so Kleber. Zugleich warnte er davor, dass sich nun &#x201E;das Gift der Angst&#x201C; in den Redaktionen ausbreite.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Stattdessen brauche es R&#xFC;ckendeckung f&#xFC;r Journalistinnen und Journalisten: &#x201E;Es gilt, den R&#xFC;cken breit zu machen und daf&#xFC;r zu sorgen, dass professionelle Journalisten furchtlos ihrer Arbeit weitermachen k&#xF6;nnen. Wie Nicola Albrecht.&#x201C; Er kenne die Beteiligten und vertraue ihnen: &#x201E;Die werden das schaffen.&#x201C;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Nach einem fehlerhaften Beitrag im &#x201E;heute journal&#x201C; mit einem KI-generierten Video verteidigt der fr&#xFC;here Moderator die betroffene Korrespondentin und warnt vor einer &#x201E;Atmosph&#xE4;re der Angst&#x201C; in den Redaktionen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/claus-kleber-verteidigt-nicola-albrecht-nach-ki-skandal-977261/</link></item><item id="977260"><title>Wenn jede Bewerbung scheitert: Warum es trotz Qualifikation nicht klappt</title><pubDate>1771825801</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Immer wieder einmal lese ich auf LinkedIn einen frustrierten, oft auch w&#xFC;tenden Beitrag von jemandem, der sich bereits mehr als 100 Mal erfolglos beworben hat. Darunter finden sich immer Kommentare, in denen wohlmeinende, aber naheliegende Tipps &#x2013; man solle etwa &#x201E;dranbleiben und nicht aufgeben&#x201C; &#x2013; gegeben werden oder andere &#xE4;hnliche Erfahrungen schildern. Tats&#xE4;chlich ist es sehr erm&#xFC;dend und schlussendlich zerm&#xFC;rbend, sich immer wieder mit m&#xF6;glichen Arbeitgebern und Stellen auseinanderzusetzen, Anschreiben und Lebenslauf an sie anzupassen, nur um dann doch wieder eine Absage zu erhalten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die meisten haben ihre Bewerbungsunterlagen &#x2013; Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse &#x2013; bereits mehrfach pr&#xFC;fen lassen und nach den jeweiligen Empfehlungen angepasst. Sich immer wieder auf m&#xF6;gliche Bewerbungsgespr&#xE4;che vorbereitet, aber statt einer Einladung wieder nur eine standardisierte Absage (&#x201E;Das Profil anderer Kandidaten hat noch etwas besser gepasst&#x201C;) erhalten. Trotzdem weiter dasselbe zu versuchen, scheint irgendwann nicht mehr erfolgversprechend. Auch die F&#xE4;higkeit zur Selbstmotivation st&#xF6;&#xDF;t einmal an ihre Grenzen. Was aber tun, wenn Aufgeben auch keine Option ist? Es empfiehlt sich, sich mit h&#xE4;ufigen Gr&#xFC;nden f&#xFC;r dauerhaft erfolglose Bewerbungen zu besch&#xE4;ftigen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Bewerbungen auf der falschen Fach- oder Hierarchieebene&lt;/strong&gt;&#xD;
Eine dreistellige Zahl erfolgloser Bewerbungen innerhalb eines Jahres &#x2013; das entspricht acht bis neun Bewerbungen monatlich &#x2013; weist auf ein grunds&#xE4;tzliches Problem hin. Dieses gilt es zu identifizieren, eventuell mit der Hilfe eines Mentors oder Karriereberaters. Besonders h&#xE4;ufig sind Bewerbungen auf der falschen Fach- oder Hierarchieebene. Beispiel: Eine arbeitssuchende Redakteurin &#xFC;ber 50, die sich als Content- oder Social-Media-Managerin bewirbt, obwohl diese Stellen typischerweise an junge Frauen gehen. Wichtige Gr&#xFC;nde hierf&#xFC;r sind mangelnde Erfahrung mit dem aktuellen Arbeitsmarkt, etwa nach langer T&#xE4;tigkeit f&#xFC;r einen Arbeitgeber, oder eine unzutreffende Selbsteinsch&#xE4;tzung: Man unter- oder &#xFC;bersch&#xE4;tzt sich und bewirbt sich daher fortlaufend auf die falschen Stellen. Neutrales, kompetentes Feedback kann einen hier auf die richtige Bahn lenken.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#xDC;bergro&#xDF;e Flexibilit&#xE4;t aus Angst, sonst gar nichts zu finden&lt;/strong&gt;&#xD;
Mit jeder Stellenausschreibung m&#xFC;ssen sich Arbeitssuchende auseinandersetzen, jeweils eigene Argumente finden und formulieren: warum sie sich f&#xFC;r genau diesen Arbeitgeber und diese Stelle interessieren, weshalb sie die beste Wahl w&#xE4;ren. Das ist m&#xFC;hevoll, denn h&#xE4;ufig sucht man ehrlicherweise einfach einen Job und w&#xE4;re im Detail flexibel. Nach den ersten Absagen geht man auch zunehmend entsprechend vor, bewirbt sich breiter und behauptet dennoch immer, genau diese Stelle zu wollen. Das ist normal und empfehlenswert, sollte aber seine Grenzen haben, denn sonst ersch&#xF6;pft man sich und &#xFC;berzeugt andere immer weniger. Zudem ist die Zahl der Unternehmen begrenzt; man kann sich dort nicht immer wieder auf andere Stellen bewerben und glaubhaft vermitteln, dass es passen w&#xFC;rde. Bewerben Sie sich daher selektiv und nur, wenn bestimmte vorab definierte Kriterien erf&#xFC;llt sind, auch wenn Sie dringend suchen. Sonst wird Flexibilit&#xE4;t zum Verbiegen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Zu starker Fokus auf klassische Bewerbungen&lt;/strong&gt;&#xD;
Auch wenn fast alle Stellen ausgeschrieben werden m&#xFC;ssen, werden sie vielfach doch &#xFC;ber Bekanntschaften und Empfehlungen in der Branche vergeben &#x2013; etwa an fr&#xFC;here Kollegen, Mitarbeiter oder Vorgesetzte, mit denen man bereits gut zusammengearbeitet hat und denen man vertraut. Der vorgeschriebene Bewerbungsprozess muss zwar trotzdem eingehalten werden, aber diese Bewerber sind vom Start weg in der engeren Auswahl oder haben faktisch bereits die Zusage. Wer sich vor allem auf klassische Bewerbungen verl&#xE4;sst, ist hier immer im Nachteil. Daher sollten selbst Berufst&#xE4;tige, die aktuell keine neue Stelle suchen, w&#xF6;chentlich ein bis zwei Stunden f&#xFC;rs Netzwerken verwenden: bestehende Kontakte auffrischen, neue kn&#xFC;pfen. Anfangs elektronisch (E-Mail, LinkedIn), dann aber m&#xF6;glichst pers&#xF6;nlich &#x2013; Austausch beim Kaffee oder Essen, Treffen bei Veranstaltungen usw.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ersch&#xF6;pfung durch zu viele, fast wahllose Bewerbungen&lt;/strong&gt;&#xD;
Wie geschildert, ist jede Bewerbung anstrengend. Jede kostet Zeit und M&#xFC;he, immer auch gedankliche Kraft. Wer sich zu h&#xE4;ufig und fast wahllos bewirbt, ersch&#xF6;pft sich und verliert bei all den Absagen zunehmend den Mut und das Selbstbewusstsein. Bald klingt man wie ein Bittsteller und l&#xE4;sst die Bereitschaft durchklingen, eigentlich fast alles zu akzeptieren. Das ist verst&#xE4;ndlich, aber leider nicht hilfreich. Arbeitgeber entscheiden in Bewerbungsverfahren nicht nach Kriterien wie Gerechtigkeit, Empathie oder gar Mitleid, sondern nach dem Nutzen f&#xFC;r sich selbst. Zudem umwerben sie bevorzugt Kandidaten, die auch andere Optionen haben. Um dem zu entgehen, sollten Arbeitssuchende die Zahl ihrer Bewerbungen limitieren: lieber weniger, daf&#xFC;r bewusst ausgew&#xE4;hlt und kraftvoll. Ein guter Richtwert sind sechs bis zehn Bewerbungen pro Monat, f&#xFC;r Fach- und F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte weniger.&#xD;
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&lt;strong&gt;Zunehmend engerer, entt&#xE4;uschter Blick&lt;/strong&gt;&#xD;
Jede Absage schmerzt und nagt am Selbstbewusstsein. Zudem dr&#xE4;ngt &#x2013; meist schon aus finanziellen Gr&#xFC;nden &#x2013; die Zeit. Viele Arbeitssuchende werden verst&#xE4;ndlicherweise immer angespannter, nicht selten auch zynisch, verbittert oder resigniert. Arbeitgeber sp&#xFC;ren das: Die Bewerbungsunterlagen sind &#xFC;berzogen optimiert, vollgestopft und ohne Fokus, klingen bittend oder sogar verzweifelt. Dabei braucht es Selbstsicherheit und Leichtigkeit, um andere zu &#xFC;berzeugen. Engen Sie Ihr Leben daher nicht ganz auf die Arbeitssuche ein. Haben Sie trotzdem Spa&#xDF;, holen Sie sich Ihre Neugier, Begeisterungsf&#xE4;higkeit und echtes Interesse zur&#xFC;ck. Das geht auch mit wenig Geld: Freunde einladen oder treffen, in einem Verein trainieren oder einem Hobby nachgehen, einen Kurs oder Veranstaltungen (z. B. Vernissage, Vortrag) besuchen. Legen Sie jeden Monat einige Tage Bewerbungspause ein. Schauen Sie sich danach mit etwas Abstand Ihr Vorgehen und Ihre Unterlagen an.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Versteift darauf, eine Stelle wie zuvor zu finden&lt;/strong&gt;&#xD;
Nicht selten legt einem eine gro&#xDF;e Zahl von Ablehnungen schlie&#xDF;lich nahe, dass es beruflich wahrscheinlich nicht mehr wie bisher weitergehen wird. Man muss einr&#xE4;umen: Man ist mit dem derzeitigen Profil &#x2013; fachliche Kompetenzen, bisheriger Berufsweg, Lebensalter &#x2013; eventuell nicht mehr wettbewerbsf&#xE4;hig. Das ist oft das Ergebnis fr&#xFC;herer Vers&#xE4;umnisse (z. B. zu selten gewechselt, Lage der Branche zu lang ignoriert, fehlende Weiterbildungen, zu kleines Netzwerk). Hier ist es wichtig, mutig, konsequent und entschlossen &#xFC;ber den bisherigen Horizont hinauszublicken: Was w&#xE4;ren ganz andere Optionen? Dazu k&#xF6;nnen geh&#xF6;ren: der Umzug in eine wirtschaftlich st&#xE4;rkere Region, ein Wechsel der T&#xE4;tigkeit oder der Branche, der Aufbau einer Selbstst&#xE4;ndigkeit. Dabei sind immer auch innere Blockaden zu &#xFC;berwinden, denn eigentlich wollte man das ja nicht. Bewerben kann man sich daneben weiter, hat dann aber bereits eine echte Alternative in Vorbereitung.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/die-tricks-beim-stellenabbau-977168/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Die Tricks beim Stellenabbau&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Trotz optimierter Unterlagen, guter Vorbereitung und passender Erfahrung bleibt der Erfolg aus: Wer Dutzende oder gar Hunderte Absagen erh&#xE4;lt, zweifelt schnell an sich selbst. Karrierecoach Attila Albert nennt typische Ursachen &#x2013; und zeigt auf, wo ein Perspektivwechsel helfen kann.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/wenn-jede-bewerbung-scheitert-warum-es-trotz-qualifikation-nicht-klappt-977260/</link></item><item id="977259"><title>Kayhan &#xD6;zgen&#xE7;: Vom Enth&#xFC;ller zum Berater</title><pubDate>1771824996</pubDate><description>Berlin &#x2013; Er galt als einer der profiliertesten investigativen Wirtschaftsjournalisten des Landes, stand f&#xFC;r exklusive Recherchen und klare &#xF6;ffentliche Positionierungen. Kayhan &#xD6;zgen&#xE7; hat die Seiten gewechselt: Seit dem Jahreswechsel arbeitet der fr&#xFC;here &#x201E;Business Insider&#x201C;-Chefredakteur unter anderem mit der Kommunikationsberatung ABC Communication von B&#xE9;la Anda zusammen.&#xD;
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Nach fast 15 Jahren bei Springer, gepr&#xE4;gt von aufsehenerregenden Recherchen &#x2013; etwa zur ehemaligen RBB-Intendantin Patricia Schlesinger und zur Causa Gelbhaar &#x2013;, beginnt f&#xFC;r ihn eine neue Phase abseits der Redaktion. Im &lt;link http://www.wirtschaftsjournalistin.com/singlenews/uid-977241/kayhan-oezgenc-im-hintergrund/#a977241 _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;-Interview&#xA0;spricht er &#xFC;ber Rollenwechsel, Verantwortung und dar&#xFC;ber, was guten Journalismus heute ausmacht.&#xA0;Ein Auszug:&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Sie waren als Journalist oft auch ganz vorn mit dabei &#x2013; Podcasts, Debatten, &#xF6;ffentliche Sichtbarkeit. Jetzt z&#xE4;hlt die Arbeit im Hintergrund. Erleichterung, oder juckt es doch immer wieder in den Fingern?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mir hat es immer gro&#xDF;e Freude gemacht, die Recherchen und die Marke nach au&#xDF;en zu pr&#xE4;sentieren. Aber keine Sorge: Ich leide nicht unter Entzugserscheinungen. Die neue Rolle im Hintergrund gef&#xE4;llt mir sehr gut.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Als Investigativer haben Sie jahrelang Machtstrukturen offengelegt &#x2013; jetzt beraten Sie auch Menschen, die selbst unter &#xF6;ffentlichem Druck stehen. Die wichtigste Regel bei so einem Rollenwechsel?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Vertraulichkeit, Nerven und Humor bewahren.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Blicken Sie heute anders auf Medien, seit Sie nicht mehr Teil einer Redaktion sind?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nein, ich bin ja erst seit kurzem raus. Der Beruf des Journalisten, den ich 35 Jahre lang aus&#xFC;ben durfte, ist und bleibt etwas ganz Besonderes. Noch nie waren unabh&#xE4;ngige Medien mit relevanten Recherchen so wichtig wie heute, vor allem f&#xFC;r unsere demokratische Gesellschaft. Ich w&#xFC;rde mir w&#xFC;nschen, dass das Recherchieren in den Redaktionen wieder st&#xE4;rker in den Mittelpunkt r&#xFC;ckt.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was hat Sie im Journalismus am meisten gepr&#xE4;gt &#x2013; und was davon nehmen Sie mit in Ihre neue Rolle?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Neugier auf spannende Menschen und Themen, die Suche nach der inneren Wahrheit, komplexe Inhalte verst&#xE4;ndlich r&#xFC;berbringen &#x2013; all das kann ich jetzt auch ganz gut gebrauchen.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;link http://www.wirtschaftsjournalistin.com/singlenews/uid-977241/kayhan-oezgenc-im-hintergrund/#a977241 _blank&gt;Zum vollst&#xE4;ndigen Interview&lt;/link&gt;&#xD;
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Must-Reads in der aktuellen&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/883?_gl=1*5m0b80*_ga*MTA3OTE3MjAzNS4xNzY5Mzk3MDA1*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzEyOTI4ODIkbzM2JGcxJHQxNzcxMjkyODg0JGo1OCRsMCRoNTU4NjA5Njgw _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Top Nachwuchs. Die &#x201E;30 unter 30&#x201C;&#xA0;im Wirtschaftsjournalismus&lt;/li&gt; &lt;li&gt;The Market NZZ.&#xA0;Wie die Schweizer in Deutschland wachsen wollen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Von Finfluencern lernen.&#xA0;Was sich Finanzjournalisten von Finfluencern abschauen k&#xF6;nnen &#x2013; und wo sie sich abgrenzen m&#xFC;ssen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Corporate Influencer.&#xA0;Ihre &#xC4;u&#xDF;erungen in sozialen Netzwerken liefern ungefilterte Einblicke in Unternehmen.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Der fr&#xFC;here &#x201E;Business Insider&#x201C;-Chefredakteur &#xFC;ber Rollenwechsel, Recherche und warum unabh&#xE4;ngige Medien heute wichtiger sind denn je im &#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;-Interview.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/kayhan-oezgenc-vom-enthueller-zum-berater-977259/</link></item><item id="977247"><title>ZDF beruft nach KI-Skandal USA-Korrespondentin ab</title><pubDate>1771585978</pubDate><description>Mainz/New York (KNA) - Nach dem Skandal um KI-generierte Bilder in einem Nachrichtenbeitrag beruft das ZDF seine New-York-Korrespondentin Nicola Albrecht mit sofortiger Wirkung ab. Wie der Sender am Freitag bekanntgab, ist er nach &#xDC;berpr&#xFC;fung der Vorf&#xE4;lle zu dem Schluss gekommen, dass die Verst&#xF6;&#xDF;e gegen ZDF-Richtlinien und journalistische Standards so schwer wiegen, dass man sich zu diesem Schritt entschieden habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ZDF hatte am vergangenen Wochenende im "heute journal" einen Beitrag &#xFC;ber das brutale Vorgehen der US-Einwanderungsbeh&#xF6;rde ICE gesendet. Inhaltlich waren die Berichte nicht falsch, allerdings waren sie teilweise mit KI-generiertem Videomaterial bebildert. Au&#xDF;erdem kamen Bilder vor, die aus einem anderen Kontext aus dem Jahr 2022 stammten. Das ZDF hatte sich f&#xFC;r den Fehler bereits entschuldigt und Aufarbeitung versprochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die New-York-Korrespondentin habe einen Beitrag, der bereits zwei Tage zuvor im "Mittagsmagazin" gelaufen war, f&#xFC;r das "heute journal" angepasst, so das ZDF. Dabei habe sie zwei Videoszenen aus dem Netz erg&#xE4;nzt, die sich sp&#xE4;ter als KI-generiert beziehungsweise aus dem Kontext gerissen herausstellten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Arbeit an Ma&#xDF;nahmenkatalog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;"Der Schaden, der durch die Missachtung journalistischer Regeln entstanden ist, ist gro&#xDF;", sagte ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten. "Es geht im Kern um die Glaubw&#xFC;rdigkeit unserer Berichterstattung." Man erarbeite zurzeit einen Ma&#xDF;nahmenkatalog, um mit aller Konsequenz sicherzustellen, dass die hohen journalistischen Standards, denen man verpflichtet sei, jederzeit und uneingeschr&#xE4;nkt eingehalten werden, so Schausten weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das KI-generierte Material h&#xE4;tte ohne journalistische Begr&#xFC;ndung und ohne Einordnung gem&#xE4;&#xDF; den internen Regeln des ZDF zur Verwendung von KI-generiertem Material nicht verwendet werden d&#xFC;rfen, so der Sender in seiner Pressemitteilung. Auch bei anderen Verantwortlichen sieht der Sender Fehler: "Eine nach journalistischen Standards erforderliche &#xDC;berpr&#xFC;fung der anderen Videoszene und ihres Ursprungs ist nicht erfolgt." Der Schlussredaktion des "heute journals" h&#xE4;tte bei der Abnahme des Beitrags die KI-generierte Bildsequenz auffallen m&#xFC;ssen, so das ZDF weiter.</description><shorttext>Nachdem das ZDF am vergangenen Wochenende in einem Nachrichtenbeitrag KI-generierte Bilder gezeigt hatte, war die Kritik gro&#xDF;. Der Sender entschuldigte sich und versprach Aufarbeitung. Nun gibt es erste Konsequenzen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/zdf-beruft-nach-ki-skandal-usa-korrespondentin-ab-977247/</link></item><item id="977244"><title>&#x201E;Ostdeutsche Allgemeine Zeitung&#x201C; gestartet</title><pubDate>1771582050</pubDate><description>Dresden (KNA) &#x2013; Die erste Ausgabe der neuen &#x201E;Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung&#x201C; (OAZ) ist am Freitag mit dem provokanten Titel &#x201E;Vorsicht, Freiheit&#x201C; erschienen. Mit der neuen Zeitung, die jeweils freitags als gedruckte Ausgabe und unter der Woche online erscheinen soll, will Verleger Holger Friedrich ein &#x201E;Leitmedium f&#xFC;r Ostdeutschland&#x201C; schaffen.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die OAZ trete an &#x201E;gegen Stigmatisierung, f&#xFC;r Diskurs auf Augenh&#xF6;he in Politik und Medien&#x201C;, schreiben Friedrich und seine Frau Silke in einem Editorial zur ersten Ausgabe. &#x201E;Mit der &#x201A;OAZ&#x2018; wollen wir den Beweis erbringen, dass mit auf Erkenntnis ausgerichteter Diskurskultur mehr m&#xF6;glich ist. Mehr f&#xFC;r die Menschen in Ostdeutschland, mehr f&#xFC;r Gesamtdeutschland, mehr f&#xFC;r uns alle&#x201C;, hei&#xDF;t es weiter.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Holger und Silke Friedrich hatten bereits 2019 die &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; und das Boulevardblatt &#x201E;Berliner Kurier&#x201C; &#xFC;bernommen. Friedrichs Auftreten als Verleger und sein Stil bei der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; sind dabei umstritten. Er will nach eigenen Angaben den &#x201E;Meinungsvorhang weiter aufziehen&#x201C; und &#x201E;die Debatte f&#xFC;hren, was f&#xFC;r die Gesellschaft wirklich relevant ist&#x201C;. Im Untertitel der ersten &#x201E;OAZ&#x201C;-Ausgabe hei&#xDF;t es: &#x201E;Der Staat traut den Menschen nicht mehr zu, f&#xFC;r sich selbst zu entscheiden. Er will sie vor Meinungen, Medien und Parteien sch&#xFC;tzen. Das gef&#xE4;hrdet die Demokratie.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x201E;OAZ&#x201C; will ostdeutschen Stereotypen widersprechen&lt;/strong&gt;&#xD;
Zur Kritik an diesem Kurs hei&#xDF;t es im Editorial, der unsouver&#xE4;nere Teil des Medienmarktes reproduziere erwartbar &#x201E;die &#xFC;blichen hilflosen Floskeln: &#x201A;Dunkeldeutschland&#x2018;, &#x201A;Kremlfreunde&#x2018;, &#x201A;Antisemitismus&#x2018;, &#x201A;Steigb&#xFC;gelhalter&#x2018;, &#x201A;Stasi&#x2018;&#x201C;. Dies seien &#x201E;Stigmatisierungsreflexe, mit denen allzu oft auf ostdeutsche Initiativen, ostdeutsche Biografien und ostdeutsche Wortmeldungen reagiert wurde&#x201C;. Mit der &#x201E;OAZ&#x201C; wolle man &#x201E;den ostdeutschen Stereotypen energischer widersprechen, Repr&#xE4;sentationsl&#xFC;cken schlie&#xDF;en und eine ostdeutsche Erz&#xE4;hlung verst&#xE4;rken&#x201C;, so Silke und Holger Friedrich weiter.&#xD;
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In den Leitlinien des Blattes hei&#xDF;t es unter der &#xDC;berschrift &#x201E;Perspektivenvielfalt statt Scheinsicherheit&#x201C;, dies schlie&#xDF;e auch &#x201E;unbequeme und zun&#xE4;chst irritierende Perspektiven ein&#x201C;. In der Erstausgabe des Blattes findet sich unter anderem ein ausf&#xFC;hrliches Interview mit dem s&#xE4;chsischen Ministerpr&#xE4;sidenten&#xA0;Michael Kretschmer&#xA0;(CDU), direkt gefolgt von einem langen Portr&#xE4;t des AfD-Vorstandssprechers&#xA0;Tino Chrupalla.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Chefredakteur der &#x201E;OAZ&#x201C; ist Dorian Baganz, der von der Wochenzeitung &#x201E;Der Freitag&#x201C; kommt. Eine umstrittene Personalie ist Florian Warweg, der als Parlamentsberichterstatter f&#xFC;r die &#x201E;OAZ&#x201C; aus Berlin berichtet. Warweg arbeitete fr&#xFC;her f&#xFC;r das mittlerweile verbotene, von Russland finanzierte Portal &#x201E;RT Deutsch&#x201C; und das Online-Magazin &#x201E;Nachdenkseiten&#x201C;, dem die Verbreitung von Verschw&#xF6;rungsideologien vorgeworfen wird. In der Erstausgabe der &#x201E;OAZ&#x201C; ist Warweg mit einem Beitrag &#xFC;ber die Bundespressekonferenz mit dem Titel &#x201E;Die stille Zensur&#x201C; vertreten.&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Der Korrespondent sei ein in der T&#xFC;rkei sehr bekannter Investigativjournalist, so der Sender weiter. Am Donnerstagabend sei Uludag vor den Augen seiner Familie von etwa drei&#xDF;ig Polizisten verhaftet und abgef&#xFC;hrt worden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Vorw&#xFC;rfe gegen ihn lauteten &#x201E;Verbreitung irref&#xFC;hrender Informationen an die &#xD6;ffentlichkeit&#x201C;, &#x201E;Beleidigung des Pr&#xE4;sidenten&#x201C; sowie &#x201E;Beleidigung der t&#xFC;rkischen Nation, des Staates und der Institutionen&#x201C;. Die Vorw&#xFC;rfe bez&#xF6;gen sich auf einen X-Post, den er vor etwa eineinhalb Jahren abgesetzt habe. Darin &#xE4;u&#xDF;erte er sich kritisch gegen&#xFC;ber Ma&#xDF;nahmen der t&#xFC;rkischen Regierung, die m&#xF6;gliche IS-Terroristen freigelassen habe. Der Regierung warf er zudem Korruption vor.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Intendantin: Vorw&#xFC;rfe sind haltlos&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Intendantin der Deutschen Welle, Barbara Massing, erkl&#xE4;rte: &#x201E;Der Vorwurf gegen unseren Kollegen ist haltlos.&#x201C; Alican Uludag sei ein bekannter Investigativjournalist, der unter anderem zu Korruption recherchiere, sehr gut vernetzt sei und Zugang zu wichtigen Quellen habe: &#x201E;Damit kann er der Regierung &#x2013; in ihren Augen &#x2013; gef&#xE4;hrlich werden. Dass ein Journalist wie ein Schwerverbrecher von drei&#xDF;ig Polizisten abgef&#xFC;hrt und direkt nach Istanbul gebracht wird, dient der gezielten Einsch&#xFC;chterung und zeigt, wie massiv die Regierung die Pressefreiheit unterdr&#xFC;ckt. Unser Kollege muss umgehend freigelassen werden!&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Sender stehe in engem Kontakt mit den Angeh&#xF6;rigen des Kollegen, mit lokalen Anw&#xE4;lten und weiteren relevanten Stellen vor Ort, hie&#xDF; es weiter. Uludag werde von Deutsche-Welle-Kollegen, den Anw&#xE4;lten sowie Juristen der Istanbuler Anwaltskammer dem Haftrichter begleitet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Erst am 23. Januar sei ein Deutsche-Welle-Korrespondent in Niger verhaftet worden, so der Sender weiter. Er sitze seitdem in Untersuchungshaft. Auch in diesem Fall stehe man in engem Austausch mit seinen Angeh&#xF6;rigen sowie Anw&#xE4;lten vor Ort.&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Seinen Einstand gibt Steffens mit der Dokumentation &#x201E;100 Jahre Kruger Park mit Dirk Steffens&#x201C;, die am 27. April um 20.15 Uhr im Ersten und in der ARD Mediathek zu sehen ist. Zum Jubil&#xE4;um des&#xA0;Kruger-Nationalpark&#xA0;reist er durch das s&#xFC;dafrikanische Schutzgebiet, beobachtet Elefanten, L&#xF6;wen und Nash&#xF6;rner und spricht mit Menschen, die den Park sch&#xFC;tzen und gestalten. Die Dokumentation beleuchtet 100 Jahre Naturschutz und dessen Bedeutung f&#xFC;r die Zukunft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ein zweiter Film ist f&#xFC;r September angek&#xFC;ndigt: &#x201E;Die gro&#xDF;en Wanderungen &#x2013; Das World Wide Web der Wildtiere&#x201C;. Darin begleitet Steffens unter anderem Gnu-Herden in Tansania und Kenia, taucht mit Riesenhaien und verfolgt die Wege von Motten und Zugv&#xF6;geln. Thematisiert wird auch die vertikale Wanderung vieler Meeresbewohner zwischen Tiefsee und Oberfl&#xE4;che.&#xD;
&#xA0;&#xD;
ARD-Doku-Koordinator Ingmar Cario erkl&#xE4;rte, mit Steffens gewinne &#x201E;Erlebnis Erde&#x201C; eine bekannte Pers&#xF6;nlichkeit, die f&#xFC;r Kompetenz stehe und Naturph&#xE4;nomene einem breiten Publikum nahebringe.&#xD;
Steffens, Jahrgang 1967, war unter anderem Moderator der&#xA0;Terra X&#xA0;im&#xA0;ZDF&#xA0;(2008&#x2013;2022) und wirkte zudem an Produktionen von&#xA0;RTL&#xA0;mit. Er ist Sachbuchautor, engagiert sich im Natur- und Klimaschutz und leitet ein Naturfilmfestival. Ab April 2026 pr&#xE4;sentiert er regelm&#xE4;&#xDF;ig Filme der Reihe &#x201E;Erlebnis Erde&#x201C; in der ARD.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die ARD-Tier- und Naturfilmreihe erh&#xE4;lt ab April ein festes Gesicht: Natur- und Wissenschaftsjournalist Steffens pr&#xE4;sentiert k&#xFC;nftig mehrmals im Jahr neue Dokumentationen im Ersten und in der ARD Mediathek.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/dirk-steffens-praesentier-erlebnis-erde-977229/</link></item><item id="977228"><title>Philipp Welte plant Roman &#xFC;ber die Verlagsbranche</title><pubDate>1771492983</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Der langj&#xE4;hrige Burda-Vorstand Philipp Welte will nach seinem Ausscheiden beim Medienkonzern Hubert Burda Media einen Roman &#xFC;ber die Verlagsbranche schreiben. Das k&#xFC;ndigte er im Podcast &#x201E;Thadeusz lang &amp; breit&#x201C; des RBB-Senders radio3 an, wie turi2 berichtet, das wie kress.de im Medienfachverlag Oberauer erscheint.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Ich habe es fest vor. Diese ganzen Geschichten kann man einfach nicht bei sich behalten&#x201C;, sagte Welte im Gespr&#xE4;ch mit Moderator J&#xF6;rg Thadeusz. Verdichtet erg&#xE4;ben seine Erlebnisse &#x201E;einen sehr, sehr spannenden Roman&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In bisherigen literarischen Darstellungen der Branche habe er oft das Gef&#xFC;hl gehabt, &#x201E;da schreiben Menschen mit so ein paar postpubert&#xE4;ren Fantasien &#xFC;ber uns&#x201C;. Die Wirklichkeit sei eine andere. Zwar habe die Branche in den 1990er-Jahren &#x201E;m&#xF6;glicherweise unfassbar viel Geld verdient&#x201C;, doch diese Zeiten seien vorbei. &#x201E;Die Verlagsbranche k&#xE4;mpft ums &#xDC;berleben, und es will niemand wahrhaben. Ich glaube, da braucht es ein bisschen Realismus.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Welte verbindet seine Romanpl&#xE4;ne mit einem grunds&#xE4;tzlichen Appell: Es brauche einen &#x201E;gesamtgesellschaftlichen Diskurs&#x201C; &#xFC;ber die Rolle der Medien als vierte Gewalt. &#x201E;Wir sind die Kontrollinstanz f&#xFC;r die anderen Gewalten in dieser Republik, aber uns fehlen zunehmend die &#xF6;konomischen M&#xF6;glichkeiten, um diesem Auftrag gerecht zu werden&#x201C;, so Welte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Podcast spricht der Manager zudem &#xFC;ber die famili&#xE4;re Zusammenarbeit im Verlag und sein Verh&#xE4;ltnis zu Verleger Hubert Burda. Man sei bis heute beim &#x201E;sehr respektvollen Sie&#x201C; geblieben. Burda sei &#x201E;ein Sch&#xF6;ngeist&#x201C;, zugleich &#x201E;ein unfassbar neugieriger, umtriebiger, wissensdurstiger Unternehmer&#x201C; &#x2013; und &#x201E;der Trailblazer der Digitalisierung der gesamten deutschen Verlagsbranche&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Den Generationswechsel im Unternehmen beschreibt Welte als evolution&#xE4;ren Prozess, nicht als Bruch. Seine eigene Rolle habe er stets als &#x201E;Last Line of Defense&#x201C; f&#xFC;r die Redaktionen verstanden. Bei seinem Abschied im Dezember seien auch Tr&#xE4;nen geflossen. &#x201E;Ich glaube, dass ganz viele Menschen mich deshalb einfach auch gerne haben, weil ich f&#xFC;r den Journalismus, f&#xFC;r die freie Presse k&#xE4;mpfe.&#x201C;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der langj&#xE4;hrige Burda-Vorstand will nach seinem Ausscheiden bei Hubert Burda Media einen Roman &#xFC;ber die Verlagswelt schreiben. Im Podcast &#x201E;Thadeusz lang &amp; breit&#x201C; spricht er &#xFC;ber seine Motive &#x2013; und &#xFC;ber die wirtschaftliche Lage der Branche.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/philipp-welte-plant-roman-ueber-die-verlagsbranche-977228/</link></item><item id="977223"><title>Direktor des Landesfunkhauses Schleswig-Holstein gesucht</title><pubDate>1771468928</pubDate><description>Kiel&#xA0;&#x2013; Der&#xA0;NDR&#xA0;sucht&#xA0;einen Direktor (w/m) des Landesfunkhauses Schleswig-Holstein. &#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-start="73" data-end="181"&gt; &lt;p&gt;Gesamtverantwortung f&#xFC;r Personal, Inhalte und Wirtschaftlichkeit des Landesfunkhauses Schleswig-Holstein&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="182" data-end="290"&gt; &lt;p&gt;Strategische Steuerung und Weiterentwicklung der multimedialen Angebote in Fernsehen, H&#xF6;rfunk und Online&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="291" data-end="389"&gt; &lt;p&gt;Sicherstellung programmlicher Qualit&#xE4;t, publizistischer Wirkung und digitaler Innovationskraft&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="390" data-end="471"&gt; &lt;p&gt;Ausrichtung aller Angebote an klar definierten Zielen und Leistungskennzahlen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="472" data-end="546"&gt; &lt;p&gt;Gestaltung von Organisation, Struktur und Arbeitsprozessen am Standort&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="547" data-end="656"&gt; &lt;p&gt;Aktive Mitwirkung in der Gesch&#xE4;ftsleitung des NDR und Einbindung in gesamtunternehmerische Entscheidungen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="657" data-end="755"&gt; &lt;p&gt;Balance zwischen publizistischem Anspruch und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sicherstellen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="756" data-end="850"&gt; &lt;p&gt;Verbindung regionaler Verankerung mit der strategischen Perspektive des Gesamtunternehmens&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="851" data-end="942"&gt; &lt;p&gt;Wahrung journalistischer Unabh&#xE4;ngigkeit unter Ber&#xFC;cksichtigung &#xF6;ffentlicher Erwartungen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="943" data-end="1009"&gt; &lt;p&gt;F&#xFC;hrung und Entwicklung von F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften und Mitarbeitenden&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="1010" data-end="1100"&gt; &lt;p&gt;F&#xF6;rderung einer dialogorientierten, transparenten und feedbackbasierten F&#xFC;hrungskultur&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="1101" data-end="1195"&gt; &lt;p&gt;Initiierung und Begleitung von Ver&#xE4;nderungsprozessen, auch in herausfordernden Situationen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="1196" data-end="1279"&gt; &lt;p&gt;St&#xE4;rkung von Eigenverantwortung, Professionalit&#xE4;t und Konfliktf&#xE4;higkeit im Haus&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="1280" data-end="1374"&gt; &lt;p&gt;Aktive Gestaltung der digitalen Transformation (Strukturen, Prozesse, Kompetenzen, Kultur)&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="1375" data-end="1450"&gt; &lt;p&gt;Entwicklung zukunftsf&#xE4;higer Organisationsmodelle und Innovationsformate&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber&#xA0;verf&#xFC;gen &#xFC;ber eine journalistische Ausbildung und eine abgeschlossene Hochschulbildung oder eine vergleichbare Qualifikation. Entscheidend ist die fundierte journalistische Erfahrung im aktuellen Nachrichtenjournalismus, verbunden mit mehrj&#xE4;hriger&#xA0;Programm- und F&#xFC;hrungsverantwortung. &#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-mit-leitungsfunktion-2/direktorin-des-landesfunkhauses-schleswig-holstein-558484/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber verf&#xFC;gen &#xFC;ber eine journalistische Ausbildung und eine abgeschlossene Hochschulbildung oder eine vergleichbare Qualifikation.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/direktor-des-landesfunkhauses-schleswig-holstein-gesucht-977223/</link></item><item id="977222"><title>Deutsche Welle beschlie&#xDF;t Sparma&#xDF;nahmen von 21 Millionen Euro</title><pubDate>1771465693</pubDate><description>Bonn (KNA) &#x2013;&#xA0;Wegen der K&#xFC;rzung des Bundeszuschusses f&#xFC;r 2026 hat die Deutsche Welle umfassende Sparma&#xDF;nahmen beschlossen. Rundfunkrat, Verwaltungsrat und Gesch&#xE4;ftsleitung des deutschen Auslandssenders h&#xE4;tten &#xFC;ber ein Paket beraten, um insgesamt 21 Millionen Euro einzusparen, teilte der Sender am Mittwoch in Bonn mit. &#x201E;Rechnerisch sind rund 160 Vollzeitstellen betroffen&#x201C;, hie&#xDF; es. &#x201E;Betriebsbedingte K&#xFC;ndigungen wird es nicht geben.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Konkret soll der Griechisch-Dienst eingestellt werden; in anderen Sprachen werde das journalistische Angebot reduziert. Sinken soll etwa das Budget f&#xFC;r die Sprachangebote Portugiesisch f&#xFC;r Afrika sowie Dari/Paschtu f&#xFC;r Afghanistan. Die Ausgaben der spanischsprachigen TV-News werden ebenfalls reduziert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Auch Weiterbildungen und Veranstaltungen betroffen&lt;/strong&gt;&#xD;
Au&#xDF;erdem wird das deutschsprachige journalistische Angebot mit den Deutschlernkursen zusammengelegt. Mehr als ein Drittel der Gesamteinsparungen entf&#xE4;llt den Angaben zufolge auf Infrastruktur und Verwaltung sowie auf Kosteneinsparungen, die durch KI-Einsatz erzielt werden. Betroffen seien unter anderem Weiterbildungen und Veranstaltungen. Zudem w&#xFC;rden Mittel f&#xFC;r Technik, die Weiterentwicklung von DW-Apps und f&#xFC;r Geb&#xE4;udesanierungen gek&#xFC;rzt. Die Einrichtung neuer Auslandspr&#xE4;senz werde verlangsamt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Zuschuss des Bundes f&#xFC;r die Deutsche Welle wurde im Haushalt 2026 um 10 Millionen Euro auf 415 Millionen Euro gek&#xFC;rzt. Durch einen fehlenden Ausgleich f&#xFC;r Tarifsteigerungen fallen nach Angaben der Verantwortlichen gleichzeitig Mehrkosten von 11 Millionen Euro an. Deshalb m&#xFC;sse die DW insgesamt 21 Millionen Euro einsparen. Die Deutsche Welle ist die einzige &#xF6;ffentlich-rechtliche Anstalt, die nicht aus dem Rundfunkbeitrag, sondern aus Steuergeldern finanziert wird.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Starke Stimme der Freiheit&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Vorsitzende des Rundfunkrates, Karl J&#xFC;sten, forderte mit Blick auf die Situation in Russland und Iran, die Deutsche Welle m&#xFC;sse eine starke Stimme der Freiheit bleiben. &#x201E;Dazu braucht sie langfristig eine solide Finanzierung.&#x201C; Jetzt m&#xFC;sse der Sender mit deutlichen Reichweitenverlusten rechnen. &#x201E;Das ist besonders bitter, da Russland und China ihre staatlichen Propagandasender massiv ausbauen und der R&#xFC;ckzug der Amerikaner aus dem Auslandsrundfunk weitere L&#xFC;cken rei&#xDF;t&#x201C;, sagte J&#xFC;sten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Achim Dercks, erkl&#xE4;rte, die jetzige K&#xFC;rzung komme nur zwei Jahre nach einem bereits umgesetzten 20-Millionen-Sparpaket. &#x201E;Und sie steht im Widerspruch zu der von der Regierung im Koalitionsvertrag angek&#xFC;ndigten St&#xE4;rkung der Deutschen Welle.&#x201C; Ohne Wiederaufstockung der Mittel im Bundeshaushalt 2027 drohten langfristige Sch&#xE4;den bei journalistischer Qualit&#xE4;t, technischer Infrastruktur und Reichweite.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Schw&#xE4;chung der Wettbewerbsf&#xE4;higkeit&lt;/strong&gt;&#xD;
Auch Intendantin Barbara Massing sprach von einer Schw&#xE4;chung der Wettbewerbsf&#xE4;higkeit in einer Zeit, in der eine starke deutsche und europ&#xE4;ische Pr&#xE4;senz geopolitisch immer wichtiger werde. Unterst&#xFC;tzung bekam der Sender vom Deutschen Kulturrat. Die Deutsche Welle d&#xFC;rfe nicht &#x201E;verzwergt&#x201C; werden, sagte Pr&#xE4;sident Christian H&#xF6;ppner. Der unabh&#xE4;ngige Auslandssender sei &#x201E;ein Aush&#xE4;ngeschild unserer freien und demokratischen Gesellschaft&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die DW ist Deutschlands internationale Informationsanbieterin. Sie verbreitet Nachrichten und Informationen in 32 Sprachen in alle Welt. Die TV-, Online- und Radioangebote der DW erreichen laut Darstellung des Senders jede Woche 337 Millionen Nutzende.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Die Meldung l&#xE4;sst offen, wer die Investition verantwortet. Buffett war 2020 aus dem Zeitungsgesch&#xE4;ft ausgestiegen, hatte die digitalen Gesch&#xE4;ftsmodelle von &#x201E;NYT&#x201C; und des &#x201E;Wall Street Journal&#x201C; aber gelobt. Gleichzeitig reduziert das Konglomerat seine Anteile an Apple um 4 Prozent und an Amazon um 77 Prozent.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;</description><shorttext>Die Investmentgesellschaft von Buffett hat zum Jahresende 2025 mehr als f&#xFC;nf Millionen Aktien der NYT gehalten. Zugleich trennt sich das Konglomerat von Teilen seiner Beteiligungen an Apple und Amazon.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/warren-buffett-steigt-bei-der-new-york-times-ein-977221/</link></item><item id="977220"><title>Countdown f&#xFC;r die Zeitung &#x2013; Verlage setzen auf Digital</title><pubDate>1771464654</pubDate><description>Berlin (KNA) &#x2013; Deutschlands Zeitungsverlage blicken das zweite Jahr in Folge optimistisch in die Zukunft. Das k&#xF6;nnte allerdings auch daran liegen, dass die &#x201E;Trendumfrage 2026&#x201C; des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverlage (BDZV), die am Mittwoch in Berlin pr&#xE4;sentiert wurde, in ihrer j&#xFC;ngsten Studie nur die Verlagsgesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrungen und nicht mehr wie im Vorjahr auch die Chefredaktionen befragt hat.&#xD;
&lt;br /&gt;Zwei Drittel der befragten Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerinnen und Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer sahen zum Jahreswechsel 2025/26 die Branchenentwicklung positiv. Und immerhin 56 Prozent der Verlage f&#xFC;hlen sich mittlerweile gut auf die digitale Transformation vorbereitet.&#xD;
&lt;br /&gt;Spannender ist dabei, was die Verlage in Sachen Print sagen: Die Mehrheit der deutschen Zeitungsverlage rechnet damit, dass innerhalb der n&#xE4;chsten 15 Jahre das Ende der gedruckten Zeitung bevorsteht. In der &#x201E;Trendumfrage 2026&#x201C; bejahten jedenfalls 60 Prozent der befragten Unternehmen eine entsprechende Prognose.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Print-Ausstieg als &#x201E;soft landing&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Print-Ausstieg soll aber kein harter Cut, sondern vielmehr ein &#x201E;soft landing&#x201C;, also eine weiche Landung, werden, analysiert die Beratungsfirma Highberg, die die Trendumfrage schon zum zw&#xF6;lften Mal im Auftrag des BDZV durchgef&#xFC;hrt hat. Denn noch k&#xF6;nne sich kaum ein Verlag den unmittelbaren Ausstieg leisten. Aktuell sei Print weiter wichtig und sichere durch die hier erzielten Einnahmen bei den meisten Verlagsh&#xE4;usern das &#x201E;Fundament&#x201C; f&#xFC;r den digitalen Umbau des Gesch&#xE4;fts, sagte Highberg-Partner Christoph Mayer bei der Vorstellung der Studie.&#xD;
&lt;br /&gt;Dabei sei auch klar, dass die Kosten f&#xFC;r Herstellung und Vertrieb der gedruckten Zeitung in den n&#xE4;chsten Jahren weiter steigen werden, so Mayer. Daher rechnet die Branche mit weiteren Zusammenschl&#xFC;ssen von Unternehmen und dem Aufgehen bislang unabh&#xE4;ngiger Verlage und Titel in den gro&#xDF;en Zeitungsgruppen. &#x201E;Der Konsolidierungsdruck nimmt zu. Es gibt eine Bewegung in Richtung weniger, aber daf&#xFC;r gro&#xDF;er Gruppen&#x201C;, hei&#xDF;t es in der Studie. Parallel dazu sicherten sich kleinere und mittlere H&#xE4;user ihre Eigenst&#xE4;ndigkeit durch verst&#xE4;rkte Kooperationen untereinander, ohne gleich zu fusionieren. Mayer sagte, er gehe davon aus, dass sich in Zukunft &#x201E;noch mehr Verlage zusammenschlie&#xDF;en oder mindestens kooperieren&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Was das f&#xFC;r die publizistische Vielfalt bedeutet, wurde am Mittwoch in Berlin allerdings nicht n&#xE4;her beleuchtet. Immerhin einen positiven Trend vermochte Mayer dem Ganzen aber abzugewinnen: &#x201E;Wir haben einen positiven Blick darauf&#x201C;, sagte der Highberg-Mann mit Blick auf die j&#xFC;ngsten Zuk&#xE4;ufe, bei denen vor allem die Mediengruppe Madsack aus Hannover, die Neue Pressegesellschaft Ulm und weitere wohlbekannte Branchengr&#xF6;&#xDF;en zuschlugen. &#x201E;Hier hat anders als in den USA kein Finanzinvestor gekauft, sondern die Branche selber. Das zeigt: Die Unternehmen glauben an das Gesch&#xE4;ftsmodell&#x201C;, meinte Mayer.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Trend zum E-Paper h&#xE4;lt an&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Und zwar derart, dass in diesem Jahr sogar zwei Drittel der befragten Unternehmen mit einem zweistelligen Wachstum im Digitalbereich rechnen. Einzelne Verlage k&#xF6;nnten mit ihrem Digitalgesch&#xE4;ft bereits heute ihre gesamten redaktionellen Kosten decken, so die Studie. Wie schon im vergangenen Jahr setzte sich dabei der Trend zum E-Paper fort.&#xD;
&lt;br /&gt;Das sei schlie&#xDF;lich deutlich mehr als nur das PDF-&#xDC;berbleibsel der gedruckten Zeitung, sagte bei der Trendumfrage-Pr&#xE4;sentation Stefanie von Unruh. Die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin der Nordwest Mediengruppe aus Oldenburg (&#x201E;Nordwest Zeitung&#x201C;, &#x201E;Emder Zeitung&#x201C;, &#x201E;Anzeiger f&#xFC;r Harlingerland&#x201C;) ist mit ihrem Haus seit Anfang 2026 ebenfalls Teil des Madsack-Konzerns. &#x201E;Ich stresse hier immer den Begriff des Magic Market Place&#x201C;, so Unruh, da &#x201E;ich neben dem E-Paper ja auch Beilagen und meine Podcasts pr&#xE4;sentieren kann&#x201C;. Bei der &#x201E;NWZ&#x201C; habe man nur zu f&#xFC;nf Prozent der Abonnenten keinerlei digitalen Kontakt, so von Unruh.&lt;br /&gt;Nun m&#xFC;ssten die Verlage die digitale Transformation aber auch durch &#x201E;gute Kommunikations- und Beratungsangebote&#x201C; unterst&#xFC;tzen. &#x201E;Das schlie&#xDF;t auch Investitionen in die Pr&#xE4;senz vor Ort ein&#x201C;, sagte die Verlagsmanagerin und schlug vor, &#x201E;Verlags-Gesch&#xE4;ftsstellen in Beratungsstellen umzuwandeln&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Druckausgaben kommen sp&#xE4;ter bei Lesern an&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zu den Zukunftsszenarien, die vermittelt sein wollen, geh&#xF6;ren neben digitalen Neuerungen n&#xE4;mlich auch Ver&#xE4;nderungen bei den gedruckten Ausgaben. Weil sich der haptische Vertrieb immer schwieriger gestaltet und durch die Konsolidierung, besser gesagt: Ausd&#xFC;nnung, bei den Druckereien die Wege zu den Leserinnen und Lesern immer l&#xE4;nger werden, wird vor allem in l&#xE4;ndlichen Regionen die Fr&#xFC;hzustellung der gedruckten Zeitung noch vor dem Fr&#xFC;hst&#xFC;ck sp&#xFC;rbar seltener.&#xD;
&lt;br /&gt;Die NWZ kommuniziere aktuell ein &#x201E;Zustellende&#x201C; um 13 Uhr, sagte von Unruh. Ein Trend zur Wiederbelebung der Mittagszeitung sei das aber nicht, zumal E-Paper und Online-Angebot die Leser ja aktueller denn je versorgten.&#xD;
&lt;br /&gt;Mit Blick auf die Zahlbereitschaft im reinen Online-Bereich ergibt sich laut Highberg allerdings ein h&#xF6;chst unterschiedliches Bild. &#x201E;Beim Paid Content verzeichnen einige Verlage eine regelrechte Stagnation&#x201C;, sagt Mayer; die Reichweiten l&#xE4;gen bei manchen Unternehmen &#x201E;weit unter dem, was fr&#xFC;her Print hatte&#x201C;. Insgesamt gebe es eine &#x201E;riesige Spreizung zwischen den H&#xE4;usern&#x201C;; zum Teil h&#xE4;tten kleinere Anbieter die Nase vorn, weil es ihnen gelungen sei, ihr Produkt besser auf den Markt auszurichten. &#x201E;Einige Verlage haben hier viele Hausaufgaben gemacht, das zahlt sich jetzt aus&#x201C;, meinte Mayer.&#xD;
&lt;br /&gt;Und dann ist da noch die KI, die laut Trendumfrage ein immens wichtiger &#x201E;Effizienzhebel&#x201C; ist. Mehr als zwei Drittel der Verlage rechnen durch KI-Einsatz mit Einsparungen von rund zehn Prozent der Kosten in den Bereichen Redaktion, Lesermarkt, Werbemarkt und Verwaltung.&#xD;
&lt;br /&gt;Problematisch ist dabei aber laut Studie die Abh&#xE4;ngigkeit von den gro&#xDF;en Internetplattformen und den KI-Anwendungen externer Anbieter. Rund 45 Prozent der Befragten gaben demnach an, stark oder existenziell von dem mithilfe von Big Tech generierten Traffic und den daraus resultierenden Erl&#xF6;sen abh&#xE4;ngig zu sein.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Die Jubil&#xE4;umsausgabe widmet sich Personen, Dingen und Ideen des Jahrgangs 1946. Chefredakteur Giovanni di Lorenzo f&#xFC;hrt ein Gespr&#xE4;ch mit Uschi Obermaier. Chefredakteur Jochen Wegner schreibt &#xFC;ber die Zukunft des Computers, ausgehend vom ersten vollelektronischen digitalen Universalrechner von 1946. Der stellvertretende Chefredakteur Holger Stark befasst sich mit den drei 1946 geborenen US-Pr&#xE4;sidenten Donald Trump, Bill Clinton und George W. Bush. Charlotte Parnack schreibt &#xFC;ber Tupperware. Zudem kommen die 1946 geborenen Marina Abramovi&#x107; und Ralf H&#xFC;tter zu Wort. Die Ausgabe enth&#xE4;lt einen Nachdruck der Erstausgabe vom 21. Februar 1946.&#xD;
&lt;br /&gt;Flankiert wird das Jubil&#xE4;um von Werbema&#xDF;nahmen, darunter Eigen- und Fremdanzeigen sowie digitale Spots im Bahnhofsbuchhandel.&#xD;
&lt;br /&gt;Am 19. April 2026 veranstaltet &#x201E;Die Zeit&#x201C; im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg ein Publikumsfest unter dem Titel &#x201E;80 Jahre mit der Zeit&#x201C;. Geplant sind unter anderem eine Redaktionskonferenz, ein Reportagen-Slam, Programmpunkte zur Geschichte der Zeitung sowie ein Quiz. Au&#xDF;erdem sind Gespr&#xE4;che von Giovanni di Lorenzo mit Ursula von der Leyen sowie eine Live-Ausgabe des Podcasts &#x201E;Alles gesagt?&#x201C; mit Jochen Wegner und Christoph Amend angek&#xFC;ndigt. Gespr&#xE4;chsgast ist Joschka Fischer.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Dabei ging die Nutzung des linearen Fernsehens 2025 weiter zur&#xFC;ck. Im Schnitt schauten die Menschen t&#xE4;glich zwei Stunden und 55 Minuten fern; 2024 lag dieser Wert noch bei drei Stunden und acht Minuten. Daf&#xFC;r wurde mit einer Stunde und 43 Minuten mehr Online-Video gestreamt (plus f&#xFC;nf Minuten). Auch die f&#xFC;r Videospiele aufgewendete Zeit stieg um eine Minute leicht an und betr&#xE4;gt nun durchschnittlich 38 Minuten am Tag.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die durchschnittliche t&#xE4;gliche Audionutzung lag im Jahr 2025 hochgerechnet bei insgesamt vier Stunden und 19 Minuten und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um sechs Minuten. Hier liegt laut Vaunet weiter mit gro&#xDF;em Abstand das klassische Radio vorn (drei Stunden und neun Minuten); rund 50 Minuten entfallen auf Musikstreaming und weitere neun Minuten auf Podcasts.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Faire Wettbewerbsbedingungen gefordert&lt;/strong&gt;&#xD;
&#x201E;Die aktuelle Entwicklung zeigt eindrucksvoll die gesellschaftliche Relevanz der Audio- und audiovisuellen Medienangebote&#x201C;, so Vaunet-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Frank Giersberg. Dabei erf&#xFC;llten gerade auch die von Vaunet vertretenen privaten Sender &#x201E;in Zeiten von Desinformation und Fake News mit ihren zuverl&#xE4;ssigen Inhalten eine besondere demokratiesichernde Funktion&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Giersberg wies darauf hin, dass die privaten Medienangebote im Wettbewerb mit den Big-Tech-Plattformen und den &#xD6;ffentlich-Rechtlichen faire Wettbewerbsbedingungen br&#xE4;uchten. Ihre Finanzierungsgrundlagen m&#xFC;ssten &#x201E;in allen Bereichen hinreichend gesch&#xFC;tzt werden&#x201C;, so Giersberg. Die privaten Medien haben hier Probleme, weil immer mehr Werbeeinnahmen zu den gro&#xDF;en Internetplattformen abwandern.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die hohe Relevanz der audiovisuellen Medien in Deutschland zeige sich auch in der Reichweite der Gattungen, so Vaunet: Radio und Fernsehen sowie Audio- und Video-Streaming erreichten praktisch die gesamte Bev&#xF6;lkerung in Deutschland.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Einladungsmanagement &#x2013; Anlegen im Versand-Tool, Aufbereitung passender Vorlagen, Erstellung von Bildern und Grafiken in Canva, Teilnehmeranalysen, Datenaufbereitung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Vor- und Nachbereitung von Gremiensitzungen &#x2013; z. B. Vorbereitung von Berichten, Erstellung von Pr&#xE4;sentationen und Protokollen, ggf. organisatorische Vorbereitung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;technische Begleitung und Nachbereitung unseren spannenden Online-Formate wie u. a. DPRG Lunch Talk, - z. B. Bearbeitung der Aufzeichnung, Versand von Materialien an die Teilnehmenden&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Unterst&#xFC;tzung, Beratung und Information unserer ehrenamtlichen Vorst&#xE4;nde in den Landesgruppen und Arbeitskreisen rund um das Einladungsmanagement sowie allgemeines Mitgliedermanagement in Zusammenarbeit mit unserem Vertragspartner;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;administrativen IT-Aufgaben &#x2013; z. B. technische Betreuung der Mitglieder-App, Erstellung von Verteilern, Einrichtung und Vergabe von E-Mail-Adressen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitarbeit bei der Umsetzung diverser Projekte, insbesondere deren technische Begleitung&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber bringen enschl&#xE4;gige Berufserfahrung im B&#xFC;romanagement, optimalerweise im Umfeld eines Vereines oder Verbandes&#xA0;mit. &#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/sonstige-11/bueroassistenz-mwd-schwerpunkt-einladungsmanagement-und-technische-administration-558516/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen enschl&#xE4;gige Berufserfahrung im B&#xFC;romanagement, optimalerweise im Umfeld eines Vereines oder Verbandes mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/deutsche-public-relations-gesellschaft-sucht-bueroassistenz-977207/</link></item><item id="977204"><title>ZDF geht auf Schadensbegrenzung &#x2013; und r&#xE4;umt KI-Fehler ein</title><pubDate>1771395926</pubDate><description>Mainz/Berlin &#x2013;&#xA0;Nach anf&#xE4;nglichen Rechtfertigungsversuchen geht das ZDF nun in die Vollen bei der Entschuldigung f&#xFC;r die Verbreitung eines KI-Videos und eines aus dem Zusammenhang gerissenen Videos im &#x201E;heute-journal&#x201C; am vergangenen Sonntag.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Sendung am Dienstagabend wird von der Stellvertetenden ZDF-Chefredakteurin und Leiterin der ZDF-Hauptredaktion Aktuelles,&#xA0;Anne Gellinek, selbst moderiert. In der Mitte der Ausgabe verweist sie auf den Fehler in eigener Sache. Der anschlie&#xDF;ende Beitrag straft die bisherige PR des Senders in der Sache L&#xFC;gen. Autor Stefan Leifert, Leiter des &#x201E;heute-journals&#x201C;, sagt deutlich, dass die Verwendung von KI-Videos nur dann den Regeln entspricht, wenn der Beitrag explizit von KI-Fakes handelt. Auch ein Video von 2022, das die Redaktion am Sonntag falsch als ICE-Einsatz eingeordnet hatte, spricht Leifert an. Am Ende verspricht Gellinek eine gr&#xFC;ndliche Aufarbeitung der Fehler und bittet das Publikum um Entschuldigung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zuvor hatte sich die Sender-PR eher versucht herauszureden. In einer ersten Stellungnahme hatte es gehei&#xDF;en, die Markierung des Videos als KI-generiert sei wegen eines technischen Fehlers bei der &#xDC;berspielung nicht mit &#xFC;bertragen worden. Eine Erkl&#xE4;rung, die etwa &#x201E;&#xDC;bermedien&#x201C; als &#x201E;Bullshit&#x201C; bezeichnet. Anfragen zu dem falsch als ICE-Einsatz eingeordneten Video-Ausschnitt von 2022 lie&#xDF; der Sender gleich ganz unbeantwortet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Immerhin hatte das ZDF nach Beschwerden von Zuschauern die entsprechenden Stellen in der Mediathek ge&#xE4;ndert und mit einem Hinweis versehen. Dort hei&#xDF;t es, dass das Video &#x201E;aus redaktionellen Gr&#xFC;nden&#x201C; ge&#xE4;ndert wurde, was von Kritikern ebenfalls als verschleiernde Formulierung wahrgenommen wird.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Nach Ausfl&#xFC;chten folgt die Kehrtwende: Nachrichten-Chefin Anne Gellinek entschuldigt sich im &#x201E;heute-journal&#x201C; f&#xFC;r ein nicht gekennzeichnetes KI-Video und einen falsch eingeordneten Clip. Die Aufarbeitung f&#xE4;llt deutlicher aus als die bisherige PR-Linie.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/zdf-geht-auf-schadensbegrenzung-und-raeumt-ki-fehler-ein-977204/</link></item><item id="977203"><title>European Publishing Congress 2026: Erste Bilanz zu KI in der Medienbranche</title><pubDate>1771390200</pubDate><description>Wien &#x2013; K&#xFC;nstliche Intelligenz (KI) hat die Medienbranche in kurzer Zeit grundlegend ver&#xE4;ndert. Redaktionen, Verlage und Medienunternehmen stehen vor der Frage, welche Anwendungen sich im Arbeitsalltag bew&#xE4;hren, wie Prozesse angepasst werden m&#xFC;ssen und welche Gesch&#xE4;ftsmodelle langfristig tragf&#xE4;hig sind.&#xD;
&lt;br /&gt;Der European Publishing Congress 2026, der am 17. und 18. Juni in Wien stattfindet, will dazu eine erste gr&#xF6;&#xDF;ere Standortbestimmung liefern. Im Mittelpunkt stehen Praxisbeispiele, strategische Ans&#xE4;tze und Einsch&#xE4;tzungen aus der Branche.&#xD;
&lt;br /&gt;Ein Programmpunkt widmet sich konkreten KI-Cases aus Medienh&#xE4;usern. Vorgestellt werden Anwendungen, die bereits im redaktionellen Alltag oder in der Produktentwicklung eingesetzt werden, sowie Erfahrungen mit deren Implementierung. Diskutiert wird dabei auch, wo Automatisierung an Grenzen st&#xF6;&#xDF;t und welche Kompetenzen weiterhin beim Menschen liegen.&#xD;
&lt;br /&gt;Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage nach zukunftsf&#xE4;higen Gesch&#xE4;ftsmodellen. Dabei geht es um den Schutz eigener Inhalte, den Umgang mit Plattformen und KI-Anbietern sowie um Strategien, mit denen Medienunternehmen ihre wirtschaftliche Basis sichern k&#xF6;nnen.&#xD;
&lt;br /&gt;F&#xFC;r den Kongress wird ein Fr&#xFC;hbuchertarif bis zum 31. M&#xE4;rz 2026 angeboten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.publishing-congress.com _self&gt;Mehr zum Kongress&lt;/link&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>K&#xFC;nstliche Intelligenz ver&#xE4;ndert Arbeitsprozesse, Produkte und Gesch&#xE4;ftsmodelle in Medienh&#xE4;usern. Der European Publishing Congress 2026 in Wien will eine erste Zwischenbilanz ziehen und Strategien f&#xFC;r die Praxis diskutieren.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/european-publishing-congress-2026-erste-bilanz-zu-ki-in-der-medienbranche-977203/</link></item><item id="977201"><title>5 Tipps f&#xFC;r die KI-Recherche: Chancen nutzen, Halluzinationen vermeiden</title><pubDate>1771386312</pubDate><description>Berlin &#x2013; Die Journalistenwerkstatt&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/806/recherchieren-mit-ki?_gl=1*fdwk4n*_ga*MTUzMjg3NzMwMi4xNzY5NDExMjU0*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzEzODY0MjQkbzMwJGcxJHQxNzcxMzg2NDUzJGozMSRsMCRoMzYxNjgzNTQw _blank&gt;&#x201E;Recherchieren mit KI&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;von&#xA0;Patrick Gro&#xDF;e&#xA0;setzt sich praxisnah mit der Rolle K&#xFC;nstlicher Intelligenz in der journalistischen Arbeit auseinander. Gro&#xDF;e beschreibt KI nicht als Ersatz, sondern als unterst&#xFC;tzendes Werkzeug, das vor allem in der Recherche enorme Potenziale entfaltet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
W&#xE4;hrend KI h&#xE4;ufig mit Text- oder Bildgenerierung assoziiert wird, liegt ihre eigentliche St&#xE4;rke in der schnellen, strukturierten Informationsbeschaffung. Sie kann gro&#xDF;e Datenmengen durchsuchen, Dokumente analysieren, Expertinnen und Experten identifizieren und unterschiedliche Perspektiven auf ein Thema sichtbar machen. Gerade f&#xFC;r investigativen Journalismus er&#xF6;ffnet dies neue M&#xF6;glichkeiten, indem Muster erkannt und Zusammenh&#xE4;nge hergestellt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zugleich betont die Werkstatt die klaren Grenzen des Einsatzes. KI pr&#xFC;ft weder automatisch die Aktualit&#xE4;t noch die Verl&#xE4;sslichkeit ihrer Quellen und kann fehlerhafte oder sogar erfundene Inhalte produzieren. Die Verantwortung bleibt daher stets bei den Journalistinnen und Journalisten. Transparenz, sorgf&#xE4;ltige &#xDC;berpr&#xFC;fung und ein hybrides Arbeitsmodell, bei dem KI als Erg&#xE4;nzung dient, sind zentrale Voraussetzungen f&#xFC;r einen verantwortungsvollen Einsatz.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Doch genau hier zeigt sich eine der gr&#xF6;&#xDF;ten Herausforderungen im Umgang mit KI-Systemen: ihre Anf&#xE4;lligkeit f&#xFC;r sogenannte &#x201E;Halluzinationen&#x201C;. Wenn Modelle &#xFC;berzeugend formulierte, aber faktisch falsche Inhalte generieren, wird dies gerade f&#xFC;r journalistische Produkte zum Risiko. Wie also lassen sich solche Halluzinationen erkennen und vermeiden?&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Das passende KI-Modell sorgf&#xE4;ltig aussuchen:&lt;/strong&gt;&#xA0;Eine der wichtigsten Strategien ist die Nutzung von KI-Modellen mit integrierter Online-Suche. Viele moderne KI-Tools verf&#xFC;gen &#xFC;ber eine Websuchfunktion, mit der sie aktuelle Informationen abrufen k&#xF6;nnen. Wer sichergehen will, dass eine KI nicht nur auf veraltete Trainingsdaten zur&#xFC;ckgreift, sollte gezielt nach Modellen suchen, die in Echtzeit auf neue Inhalte zugreifen k&#xF6;nnen, wie ChatGPT, Grok, Gemini, you.com oder Perplexity.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Cross-Checking mit mehreren KI-Tools:&lt;/strong&gt;&#xA0;Unterschiedliche Modelle liefern oft leicht abweichende Antworten, weshalb es sinnvoll ist, diese zu vergleichen und Gemeinsamkeiten sowie Widerspr&#xFC;che zu identifizieren. Dabei kann ein gezielter Prompt helfen, zum Beispiel: &#x201E;Vergleiche diese Information mit mindestens zwei verl&#xE4;sslichen Quellen und gib mir eine Einsch&#xE4;tzung, wie zuverl&#xE4;ssig sie ist.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Nachfragen und direkte Quellenangaben anfordern:&lt;/strong&gt;&#xA0;Viele KI-Modelle reagieren auf direkte Nachfragen pr&#xE4;ziser. Ein Beispiel: &#x201E;Bitte gib mir die exakte Quelle und einen funktionierenden Link zu dieser Aussage.&#x201C; Wenn keine direkte Quelle angegeben wird oder Links ins Leere f&#xFC;hren, sollte die Information mit weiteren Recherchen &#xFC;berpr&#xFC;ft werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Spezialisierte Plattformen nutzen:&lt;/strong&gt;&#xA0;Verschiedene KI-Modelle sind f&#xFC;r unterschiedliche Recherchebereiche geeignet. W&#xE4;hrend Scite und Consensus besonders gut f&#xFC;r wissenschaftliche Artikel geeignet sind, liefern Google Dataset Search und WolframAlpha verl&#xE4;ssliche Daten f&#xFC;r statistische Recherchen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Prompts pr&#xE4;ziser formulieren:&lt;/strong&gt;&#xA0;Eine pr&#xE4;zisere Fragestellung kann dazu f&#xFC;hren, dass die KI weniger fehleranf&#xE4;llige Informationen generiert. Statt einer allgemeinen Anfrage wie &#x201E;Welche Fakten gibt es zu X?&#x201C; sollten Sie m&#xF6;glichst genaue Fragen stellen. Etwa: &#x201E;Welche wissenschaftlichen Publikationen der letzten drei Jahre besch&#xE4;ftigen sich mit X, und welche Ergebnisse lassen sich daraus ableiten?&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x2013; Der Einstieg und erste &#xDC;berblick&lt;br /&gt;&#x2013; Fu&#x308;nf Schritte zu besseren Interviews&lt;br /&gt;&#x2013; Datenanalyse mit KI&lt;br /&gt;&#x2013; Wissenschaftliche Recherche mit KI&lt;br /&gt;&#x2013; Nachgefragt in der Praxis&lt;br /&gt;&#x2013; Der GPT-Store von ChatGPT&lt;br /&gt;&#x2013; Faktencheck&lt;br /&gt;&#x2013; Checkliste: Fehlerquellen vermeiden&lt;br /&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/806/recherchieren-mit-ki _blank&gt;Zur&#xA0;Journalisten-Werkstatt &#x201E;Recherchieren mit KI&#x201C;&lt;/link&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Zum Autor:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Patrick Gro&#xDF;e ist Journalist bei der Deutschen Welle in Bonn und leitet dort die paneurop&#xE4;ische Social-Media-Redaktion ENTR. Zus&#xE4;tzlich arbeitet er seit zwei&#xA0;Jahren im Bereich KI im Journalismus. Mit &#x201E;The AI Journalist&#x201C; trainiert er Medienschaffende im Umgang mit Ku&#x308;nstlicher Intelligenz und bietet einen Newsletter an.&#xA0;aijournalist.de&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;</description><shorttext>KI beschleunigt Recherche &#x2013; birgt aber Risiken. Die Journalistenwerkstatt &#x201E;Recherchieren mit KI&#x201C; von Patrick Gro&#xDF;e zeigt, wie KI-Tools sinnvoll in den Recherchealltag integriert werden k&#xF6;nnen, wo ihre Grenzen liegen und mit welchen Strategien sich Halluzinationen minimieren lassen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/recherchieren-mit-ki-chancen-nutzen-halluzinationen-vermeiden-977201/</link></item><item id="977199"><title>Viele Editorenstellen bei der Neuen Pressegesellschaft bedroht</title><pubDate>1771334418</pubDate><description>Ulm/Stuttgart (KNA) &#x2013; Bei der Neuen Pressegesellschaft (NPG) drohen zahlreiche Stellen f&#xFC;r Editoren, Mediengestalter und Producer wegzufallen. Wie der KNA-Mediendienst aus Redaktionskreisen erfuhr, soll bis Ende 2028 jede zweite Stelle in diesem Bereich abgebaut werden. Grund daf&#xFC;r soll ein System zur Automatisierung der Printproduktion sein, das die NPG im gesamten Konzern einf&#xFC;hren will.&#xD;
&lt;br /&gt;Die NPG in Ulm gibt unter anderem die &#x201E;S&#xFC;dwest Presse&#x201C;, die &#x201E;Lausitzer Rundschau&#x201C; und die &#x201E;M&#xE4;rkische Oderzeitung&#x201C; heraus. Im vergangenen Jahr &#xFC;bernahm sie die Medienholding S&#xFC;d (&#x201E;Stuttgarter Zeitung&#x201C;, &#x201E;Stuttgarter Nachrichten&#x201C;), die bis dahin Teil der S&#xFC;dwestdeutschen Medienholding war.&lt;br /&gt;Eine Sprecherin des Verlags lehnte auf KNA-Anfrage eine Stellungnahme zu den angek&#xFC;ndigten Ma&#xDF;nahmen ab. In der vergangenen Woche seien die Betriebsr&#xE4;te und die betroffenen Abteilungen &#xFC;ber die Abbaupl&#xE4;ne informiert worden, hei&#xDF;t es aus der Redaktion.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;75 Stellen k&#xF6;nnten betroffen sein&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wie viele Stellen in absoluten Zahlen betroffen sein werden, sei nicht bekanntgegeben worden. Intern kursieren Angaben, nach denen im betroffenen Bereich &#xFC;ber die gesamte NPG verteilt noch etwa 150 Editoren, Mediengestalter und Producer arbeiten. Das hie&#xDF;e, dass rund 75 Stellen gestrichen werden k&#xF6;nnten. Welche Standorte betroffen sind, ist ebenfalls noch nicht bekannt.&#xD;
&lt;br /&gt;Den Stellenabbau wolle der Verlag eigenen Angaben zufolge &#xFC;ber ein Programm zum freiwilligen Ausscheiden und &#xFC;ber altersbedingte Fluktuation erreichen, hei&#xDF;t es aus der Redaktion. Unklar ist, ob der angek&#xFC;ndigte Stellenabbau mit dem bereits geplanten Abbau von Stellen am Standort Stuttgart verrechnet werden soll. Dort war Anfang 2025 die K&#xFC;rzung von 45 Stellen bis Ende 2027 verk&#xFC;ndet worden &#x2013; noch bevor die Stuttgarter Bl&#xE4;tter von der NPG &#xFC;bernommen worden waren.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Das Video zeigte, wie Einsatzkr&#xE4;fte eine Frau und zwei Kinder abf&#xFC;hren. Allerdings handelte es sich dabei um KI-generiertes Material, das der Sender entgegen seiner Richtlinien nicht gekennzeichnet hatte. Das ZDF erkl&#xE4;rt das Fehlen mit technischen Problemen bei der &#xDC;berspielung des Beitrags. Die Redaktion hat das Material in der Mediathek mittlerweile gegen andere Videosequenzen und Standbilder ausgetauscht. Ein eingeblendeter Balken (Screenshot) weist das Publikum auf die nachtr&#xE4;gliche &#xC4;nderung hin. Ob die Redaktion die KI-Herkunft der Bilder zum Sendezeitpunkt kannte, sagt das ZDF bisher nicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Hintergrund ist eine am Freitag verk&#xFC;ndete Entscheidung der ELKB. Demnach soll die Kommunikationsarbeit der Landeskirche neu ausgerichtet werden. In diesem Zusammenhang soll die bestehende Zuwendungsvereinbarung mit dem EPV zum Ende des laufenden Jahres gek&#xFC;ndigt werden. Dadurch wolle die ELKB notwendige Einsparungen vorantreiben. Ihre Rundfunkarbeit in &#xF6;ffentlich-rechtlichen und privaten Medien wolle die Kirche aber fortsetzen. Auch der Landesdienst des Evangelischen Pressedienstes (epd), der unter dem Dach des EPV agiert, sei von den K&#xFC;rzungen nicht betroffen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;K&#xFC;rzungen sprengen Verh&#xE4;ltnism&#xE4;&#xDF;igkeit&lt;/strong&gt;&#xD;
Gertz kritisierte, dass die Entscheidung der Landeskirche dem EPV erst Ende Januar mitgeteilt worden sei, ohne dass zuvor ein l&#xF6;sungsorientiertes Gespr&#xE4;ch gef&#xFC;hrt werden konnte. Auch dem Verband sei bewusst, dass die Kirche sparen m&#xFC;sse. Die angek&#xFC;ndigten K&#xFC;rzungen f&#xFC;r den EPV &#x201E;sprengen aber jede Verh&#xE4;ltnism&#xE4;&#xDF;igkeit&#x201C;, betonte Gertz. Dadurch stehe nun die Fortf&#xFC;hrung medialer Dienste wie des&#xA0;&lt;em&gt;Evangelischen Sonntagsblatts f&#xFC;r Bayern&lt;/em&gt;&#xA0;sowie die berufliche Zukunft der rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor dem Aus. &#x201E;Das sind d&#xFC;stere Aussichten. Und deshalb wollen wir alles tun, damit es nicht zu diesem Worst-Case-Szenario kommt.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Zusch&#xFC;sse f&#xFC;r den EPV belaufen sich laut Gertz auf j&#xE4;hrlich rund 2,6 Millionen Euro &#x2013; das entspricht 0,28 Prozent des rund eine Milliarde Euro umfassenden Haushalts der Landeskirche. Durch die angek&#xFC;ndigte Mittelk&#xFC;rzung k&#xF6;nnten bis zu 70 Prozent der Zusch&#xFC;sse wegfallen. Der Haushalt werde final erst von der Landessynode im November beraten. Bis dahin hoffe er auf weitere Gespr&#xE4;che mit der Landeskirche, um L&#xF6;sungen f&#xFC;r die Angebote und die Mitarbeitenden zu finden, so Gertz. &#x201E;Wir wollen, dass m&#xF6;glichst viel weitergehen kann &#x2013; auch unter den gegebenen Rahmenbedingungen.&#x201C;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Inhaltliche und strategische Leitung des Politikressorts&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Bewertung, Priorisierung und Gewichtung des politischen Nachrichtengeschehens&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Entwicklung von Schwerpunkten, Serien und Formaten f&#xFC;r Print und Digital&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Eigene Recherche, Analysen, Interviews und Kommentare&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Enge Zusammenarbeit mit Chefredaktion, Online-Redaktion und anderen Ressorts&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Aufbau und Pflege eines belastbaren Netzwerks in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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Bewerber bringen mehrj&#xE4;hrige Erfahrung im politischen Journalismus, idealerweise mit Steuerungsverantwortung&#xA0;mit. &#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-mit-leitungsfunktion-2/ressortleiter-politik-mwd-558505/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/ostdeutsche-allgemeine-zeitung-sucht-ressortleiter-politik-977188/</link></item><item id="977187"><title>&#x201E;kress Innovation Day&#x201C; am 4. M&#xE4;rz: KI-Strategien f&#xFC;r Publisher im Praxistest</title><pubDate>1771296266</pubDate><description>Berlin &#x2013; Zum Auftakt des &#x201E;kress Innovation Day&#x201C;&#xA0;ordnet Ulrike Langer, Autorin des KI-Newsletters&#xA0;&#x201E;News Machines&#x201C;, die internationalen KI-Trends f&#xFC;r 2026 ein. Die langj&#xE4;hrige USA-Korrespondentin zeigt, welche Entwicklungen Publisher weltweit vorantreiben &#x2013; und welche Learnings f&#xFC;r deutsche Medienh&#xE4;user besonders relevant sind.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Case &#x201E;Agentic Advertising&#x201C; analysiert Ren&#xE9; Plug, CRO bei goTom, wie KI-Agenten den Mediaeinkauf ver&#xE4;ndern k&#xF6;nnten und welche strategischen Vorbereitungen Verlagsh&#xE4;user jetzt treffen sollten. Ein weiterer Praxisblock widmet sich messbarem KI-Mehrwert in Redaktionen: Raphael Baier zeigt anhand konkreter Beispiele, wo KI wirtschaftlich sinnvoll eingesetzt werden kann &#x2013; und wo nicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wie KI bereits heute im Medienalltag verankert wird, erl&#xE4;utert Margret Seeger im Interview. Sie berichtet, wie die Rheinische Post KI systematisch in redaktionelle und organisatorische Prozesse integriert &#x2013; von automatisierter Seitenproduktion bis zu KI-gest&#xFC;tztem Kundendialog.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zum Abschluss setzt Chris Guse einen strategischen Impuls: Unter dem Titel &#x201E;KI braucht Kontext &#x2013; die Redaktion auch&#x201C; pl&#xE4;diert er daf&#xFC;r, redaktionelle Strukturen konsequent digital zu ordnen, statt bestehende Prozesse lediglich mit zus&#xE4;tzlichen KI-Tools zu &#xFC;berlagern.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der &#x201E;kress Innovation Day&#x201C; richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider aus Medienh&#xE4;usern, Verlagen und Vermarktung. Die Teilnahme ist kostenlos.&#xD;
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&lt;strong&gt;Veranstaltung im &#xDC;berblick&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;4. M&#xE4;rz 2026, 10:00&#x2013;12:30 Uhr&lt;br /&gt;Online-Event&lt;br /&gt;Kostenfreie Teilnahme&lt;br /&gt;Cases, Interviews und Impulse aus dem Publishing-Umfeld&#xD;
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&lt;link http://oberauer.webinargeek.com/kressinnovationday?utm_source=kress&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=kress26_innovationday_mailing01_sondernl_eventnewsletter _blank&gt;Zur Anmeldung&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Wie Medienh&#xE4;user KI-Strategien, Workflows und digitale Produkte zukunftsf&#xE4;hig machen k&#xF6;nnen, thematisiert der &#x201E;kress Innovation Day&#x201C; am 4. M&#xE4;rz 2026. Das kostenlose Online-Event bietet praxisnahe Einblicke in Anwendungen, Trends und Beispiele aus der Branche.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/kress-innovation-day-am-4-maerz-ki-strategien-fuer-publisher-im-praxistest-977187/</link></item><item id="977186"><title>Trotz EU-Sanktionen: RT-DE-Spiegelseiten weiter millionenfach abrufbar</title><pubDate>1771295971</pubDate><description>Berlin&#xA0;&#x2013; Fast vier Jahre nach dem EU-Verbot des russischen Staatssenders RT sind Inhalte des deutschen Ablegers RT DE weiterhin in Deutschland erreichbar und erzielen Millionenaufrufe. Das zeigt eine aktuelle Analyse von&#xA0;CORRECTIV.Faktencheck&#xA0;von Sophie Timmermann und Max Bernhard.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die Europ&#xE4;ische Union hatte im M&#xE4;rz 2022 nach dem russischen Angriff auf die Ukraine die Verbreitung von RT und Sputnik untersagt.&#xA0;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Wie die Recherche zeigt, sind jedoch weiterhin mehr als 20 sogenannte Spiegel-Domains von RT DE aus Deutschland abrufbar. Diese Seiten tragen andere Domainnamen, enthalten jedoch identische Inhalte. &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Laut Sch&#xE4;tzungen des Analysedienstes Semrush kamen die Domains im Januar 2025 auf insgesamt rund 2,6 Millionen Aufrufe. Viele der Seiten sind &#xFC;ber Suchmaschinen auffindbar und werden &#xFC;ber Plattformen wie Facebook, Telegram und X verbreitet.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;</description><shorttext>Eine Recherche von CORRECTIV.Faktencheck zeigt, dass die Durchsetzung der Ma&#xDF;nahmen offenbar l&#xFC;ckenhaft ist.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/trotz-eu-sanktionen-rt-de-spiegelseiten-weiter-millionenfach-abrufbar-977186/</link></item><item id="977185"><title>Top 30 bis 30: Diese Talente pr&#xE4;gen die Wirtschaftsberichterstattung von morgen</title><pubDate>1771293792</pubDate><description>Berlin &#x2013; Neue K&#xF6;pfe, neue Kompetenzen, neue Wege: Das Magazin &#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C; stellt auch 2026 wieder die &lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/883?_gl=1*5m0b80*_ga*MTA3OTE3MjAzNS4xNzY5Mzk3MDA1*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzEyOTI4ODIkbzM2JGcxJHQxNzcxMjkyODg0JGo1OCRsMCRoNTU4NjA5Njgw _blank&gt;&#x201E;Top 30 bis 30&#x201C;&lt;/link&gt; vor &#x2013; Talente, die schon heute die Wirtschaftsberichterstattung pr&#xE4;gen und morgen ma&#xDF;geblich gestalten k&#xF6;nnten. Die Portr&#xE4;ts zeigen eine Generation, die klassisches journalistisches Handwerk mit Social-Media-Kompetenz, Podcast- und Videoerfahrung verbindet und sich selbstverst&#xE4;ndlich zwischen Text, Audio und Bewegtbild bewegt.&#xD;
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Ob als Korrespondentin im Ausland, Rechercheprofi, Nutzwert-Expertin, B&#xF6;rsenjournalist, Buchautor oder unternehmerisch denkende Medienmarke &#x2013; die Wege in den Wirtschaftsjournalismus sind vielf&#xE4;ltiger denn je.&#xD;
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&lt;strong&gt;HELENA SMOLAK &lt;/strong&gt;(29, &#x201E;Handelsblatt&#x201C;,&#xA0;Pharma- und Biotech-Reporterin)&#xA0;ist eine der &#x201E;Top 30 bis 30&#x201C;:&#xD;
Zuvor Wall Street Journal. TV-Journalistin beim BR, Ermittlerin bei den Vereinten Nationen.&lt;br /&gt;Studium BWL, Master Medien/Kommunikation.&#xD;
&lt;strong&gt;Bedeutendste Story?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eine Recherche &#xFC;ber den katarischen Mobilfunkanbieter Ooredoo zeigte, wie gezielt Golfstaaten in Rechenzentren investieren, um den wachsenden Bedarf an KI-Infrastruktur zu bedienen &#x2013; als ihre strategische Rolle im globalen KI-Wettlauf noch kaum thematisiert wurde.&#xD;
&lt;strong&gt;Was &#xE4;ndern in Medien?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mehr Mut zu Quereinsteigern. Bunte Lebensl&#xE4;ufe sind kein Makel, sondern ein Gewinn. Junge Talente brauchen mehr Einstiegschancen. Beispiel: Meine Arbeit bei den Vereinten Nationen mit OSINT, investigativer Interviewf&#xFC;hrung und der Umgang mit Quellen haben meine journalistische Arbeit stark gepr&#xE4;gt.&#xD;
&lt;strong&gt;Vorbilder?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Lindsey Hilsum f&#xFC;r ihren mutigen Einsatz in Krisengebieten. Joumanna Bercetche f&#xFC;r ihre Authentizit&#xE4;t und ihren Weg vom Investmentbanking zur Spitzenmoderatorin.&#xD;
&lt;strong&gt;Neben dem Job?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe die B&#xFC;hne.&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/883?_gl=1*5m0b80*_ga*MTA3OTE3MjAzNS4xNzY5Mzk3MDA1*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzEyOTI4ODIkbzM2JGcxJHQxNzcxMjkyODg0JGo1OCRsMCRoNTU4NjA5Njgw _blank&gt;&lt;strong&gt;Wer noch zu den&#xA0;&#x201E;Top 30 bis 30&#x201C;&#xA0;z&#xE4;hlt&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
Must-Reads in der aktuellen &lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/883?_gl=1*5m0b80*_ga*MTA3OTE3MjAzNS4xNzY5Mzk3MDA1*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzEyOTI4ODIkbzM2JGcxJHQxNzcxMjkyODg0JGo1OCRsMCRoNTU4NjA5Njgw _blank&gt;&#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;The Market NZZ.&#xA0;Wie die Schweizer in Deutschland wachsen wollen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Von Finfluencern lernen.&#xA0;Was sich Finanzjournalisten von Finfluencern abschauen k&#xF6;nnen &#x2013; und wo sie sich abgrenzen m&#xFC;ssen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Corporate Influencer.&#xA0;Ihre &#xC4;u&#xDF;erungen in sozialen Netzwerken liefern ungefilterte Einblicke in Unternehmen.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Neue K&#xF6;pfe, frische Perspektiven: Wer zur Next Generation in den Wirtschaftsredaktionen geh&#xF6;rt, was sie k&#xF6;nnen und wohin sie wollen. Helena Smolak ist eine von ihnen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/top-30-bis-30-diese-talente-praegen-die-wirtschaftsberichterstattung-von-morgen-977185/</link></item><item id="977175"><title>DJV fordert st&#xE4;rkere Finanzierung der Deutschen Welle</title><pubDate>1771235182</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert die Bundesregierung auf, die im Koalitionsvertrag zugesagte strukturelle St&#xE4;rkung der Deutsche Welle umzusetzen. Bei der Haushaltsaufstellung f&#xFC;r 2027 m&#xFC;sse der Etat des Auslandssenders deutlich erh&#xF6;ht werden. Trotz anderslautender Vereinbarungen sei der Etat im laufenden Jahr um zehn Millionen Euro gek&#xFC;rzt worden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Am 17. Februar kommen die Aufsichtsgremien des Senders zu einer Sondersitzung zusammen. Dabei soll ein Sparpaket in H&#xF6;he von 21 Millionen Euro beraten werden, falls der Etat im kommenden Jahr nicht steigt. Der DJV bef&#xFC;rchtet in diesem Fall einen Abbau von rund 200 Stellen und warnt vor einer deutlichen Schw&#xE4;chung des Senders.&#xD;
&lt;br /&gt;DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster erkl&#xE4;rte, jeder Euro, den die Bundesregierung aus dem Etat der Deutschen Welle streiche, spiele &#x201E;den Diktatoren dieser Welt in die H&#xE4;nde&#x201C;. Angesichts gezielter Desinformation, zunehmender Zensur und Einsch&#xFC;chterungsversuchen w&#xFC;rden freie Informationen der DW immer wichtiger, so Beuster.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Deutsche Welle erf&#xFC;llt ihren gesetzlichen Auftrag, Deutschland als europ&#xE4;isch gepr&#xE4;gte Kulturnation und demokratischen Rechtsstaat darzustellen, mit Angeboten in 32 Sprachen. Im Jahr 2025 erzielten ihre digitalen Inhalte mehr als 18 Milliarden Aufrufe &#x2013; ein Zuwachs von 20 Prozent. Laut DJV sei dieser Erfolg durch die aktuellen K&#xFC;rzungen gef&#xE4;hrdet.&#xD;
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</title><pubDate>1771213346</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013; Die&#xA0;Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern&#xA0;streicht dem&#xA0;Evangelischer Presseverband f&#xFC;r Bayern&#xA0;den j&#xE4;hrlichen Zuschuss im einstelligen Millionenbereich zum Jahresende 2026.&#xD;
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&#xDC;ber andere Formen der Zusammenarbeit will man sp&#xE4;ter sprechen. Die Zukunft von Angeboten wie der evangelischen Wochenzeitung &#x201E;Sonntagsblatt&#x201C; f&#xFC;r Bayern sei noch offen, so eine Sprecherin. Sie verweist auf sinkende Einnahmen aus Kirchensteuern, weshalb die Kirche &#x201E;Zuwendungen auf ihre strategische Ausrichtung und Zukunftsf&#xE4;higkeit&#x201C; pr&#xFC;fe.&#xD;
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&lt;br /&gt;Manthey war seit 1988 f&#xFC;r das &#x201E;Westfalen-Blatt&#x201C; t&#xE4;tig. Der geb&#xFC;rtige Achimer aus Niedersachsen begann seine Laufbahn in der Lokalsportredaktion in Bielefeld. &#xDC;ber Jahrzehnte pr&#xE4;gte er dort die Berichterstattung. Sp&#xE4;ter wechselte er in die Paderborner Redaktion, wo er ebenfalls im Lokalsport arbeitete.&#xD;
&lt;br /&gt;Sein journalistischer Schwerpunkt lag insbesondere auf dem Handball. Die Vereine TSG Altenhagen-Heepen und TuS 97 Bielefeld-J&#xF6;llenbeck begleiteten seine Berichte ebenso wie der American-Football-Club Bielefeld Bulldogs. Auch weniger beachtete Sportarten standen regelm&#xE4;&#xDF;ig im Fokus seiner Arbeit. Fr&#xFC;h widmete er sich zudem intensiv dem Frauenfu&#xDF;ball.&#xD;
&lt;br /&gt;Manthey galt als gr&#xFC;ndlicher Kenner von Ergebnissen, Tabellen und Statistiken. Zugleich richtete er seinen Blick vor allem auf die Menschen hinter den sportlichen Leistungen. &#xDC;ber viele Jahre begleitete er unter anderem den Werdegang des Langstreckenl&#xE4;ufers Amanal Petros, der 2012 als 16-j&#xE4;hriger Asylbewerber nach Bielefeld kam und sp&#xE4;ter Vizeweltmeister im Marathon wurde.&#xD;
&lt;br /&gt;2019 wechselte Manthey nach Paderborn in die dortige Lokalsportredaktion. Auch dort setzte er seine Arbeit im gewohnten Stil fort. Kolleginnen und Kollegen beschreiben ihn als zur&#xFC;ckhaltend und verl&#xE4;sslich. In der Sport-Community war er anerkannt; viele kannten ihn unter dem Spitznamen &#x201E;Monty&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Nachricht von seinem pl&#xF6;tzlichen Tod l&#xF6;ste in der Region gro&#xDF;e Betroffenheit aus. Die Paderborn Baskets gedachten Manthey vor ihrem Zweitliga-Heimspiel gegen Phoenix Hagen mit einer Schweigeminute.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Er ist am 3. Februar im Alter von 64 Jahren unerwartet verstorben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/westfalen-blatt-trauert-um-langjaehrigen-lokalsportredakteur-joerg-manthey-977169/</link></item><item id="977168"><title>Die Tricks beim Stellenabbau&#xD;
</title><pubDate>1771212584</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Die Tricks beim Stellenabbau: Damit m&#xFC;ssen Medienprofis bei K&#xFC;ndigungen rechnen&#xD;
Viele Medienh&#xE4;user bauen weiter Stellen ab und greifen zu zweifelhaften Methoden, um Mitarbeiter loszuwerden. Medienprofis sollten deswegen jedoch nicht in st&#xE4;ndiger Angst leben und keinen Widerspruch mehr wagen. Karrierecoach Attila Albert sagt, wie sie sich vorbereiten k&#xF6;nnen.&#xD;
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In den drei Jahrzehnten, in denen ich noch selbst angestellt in Medienh&#xE4;usern gearbeitet habe, gab es immer wieder einmal einen gr&#xF6;&#xDF;eren Stellenabbau in meinem Bereich. H&#xE4;ufig traf er Kollegen, die nie damit gerechnet hatten und die entsprechend weder emotional noch praktisch darauf vorbereitet waren. Bestimmte Faktoren hatten ihnen ein tr&#xFC;gerisches, aber letztlich falsches Gef&#xFC;hl der Sicherheit vermittelt: lange Betriebszugeh&#xF6;rigkeit, gute Arbeit und nie eine Abmahnung, mit dem Redaktions- oder Personalchef befreundet, Mitglied des Betriebsrats, Familie mit Kindern und daher vermeintlich besonders gesch&#xFC;tzt usw.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Doch jeder Angestellte muss damit rechnen, dass sein Arbeitsverh&#xE4;ltnis nicht bis zur Rente weiterl&#xE4;uft, sondern vom Arbeitgeber beendet werden kann. Manchmal nicht sofort und ganz leicht, mittelfristig aber praktisch immer. Aktuelle Anl&#xE4;sse f&#xFC;r Stellenabbau und damit auch K&#xFC;ndigungen im Medienbereich sind das weiterhin schwache Abo- und Anzeigengesch&#xE4;ft, hohe Kosten und der verst&#xE4;rkte Einsatz von KI. Medienprofis sollten deswegen jedoch nicht in st&#xE4;ndiger Angst leben und keinen Widerspruch mehr wagen, sondern ihre Lage gelassen, aber realistisch betrachten &#x2013; und vorbereitet sein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Verhaltens- oder personenbezogene K&#xFC;ndigungen als Umweg&lt;/strong&gt;&#xD;
Normalerweise m&#xFC;ssten Arbeitgeber bei Stellenabbau aus wirtschaftlichen, organisatorischen oder technologischen Gr&#xFC;nden betriebsbedingte K&#xFC;ndigungen aussprechen. Wegen des starken K&#xFC;ndigungsschutzes in Deutschland sind diese jedoch schwierig durchzusetzen. Daher greifen Unternehmen stattdessen oft auf verhaltens- oder personenbezogene K&#xFC;ndigungen zur&#xFC;ck. Das hei&#xDF;t: Suche nach individuellem Fehlverhalten, um Mitarbeiter loszuwerden. Selbst vermeintliche Kleinigkeiten k&#xF6;nnen eine K&#xFC;ndigung rechtfertigen: Privatausgabe als Spesen abgerechnet, B&#xFC;romaterial aus der Redaktion mitgenommen, Arbeit verweigert, Chef beleidigt, Krankheit vorget&#xE4;uscht, Unp&#xFC;nktlichkeit, ungenehmigte Nebent&#xE4;tigkeit, st&#xE4;ndige private Internetnutzung am Arbeitsplatz usw.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r die Betroffenen ist es oft ein Schock, dass selbst ein einmaliger Vorfall, der zudem eventuell Jahre zur&#xFC;ckliegt, als Grund f&#xFC;r eine K&#xFC;ndigung genutzt wird. Aber wenn es um einen notwendigen Stellenabbau geht, k&#xF6;nnen Arbeitgeber &#x2013; schon wegen all der rechtlichen Hindernisse f&#xFC;r sie &#x2013; gar nicht zimperlich sein. Eine weitere Taktik dabei: &#xDC;berrumpelung. Beispiel: Eine Redakteurin wird mitten in der Produktion ins HR bestellt. Dort er&#xF6;ffnet man ihr, dass man sich von ihr trennen m&#xFC;sse, weil es &#x201E;ja schon immer Probleme mit Ihrer Leistung und Ihrem Verhalten&#x201C; gegeben h&#xE4;tte, obwohl es nie eine Abmahnung oder einen negativen Eintrag gab: &#x201E;Unterschreiben Sie lieber die Aufhebung, damit Sie wenigstens noch eine Abfindung und eine gute Beurteilung bekommen.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Monatelanger Nervenkrieg bis zur Abfindung&lt;/strong&gt;&#xD;
Auch Dem&#xFC;tigung und Zerm&#xFC;rbung sind h&#xE4;ufige Taktiken. Hier setzen Arbeitgeber darauf, dass ihr Mitarbeiter aus verletztem Stolz oder Hoffnungslosigkeit aufgibt und einer Trennung (Aufhebungsvereinbarung) zustimmt. Beispiel: Ein Ressortleiter wird nicht nur seiner Position enthoben, sondern zudem an einen weit entfernten Verlagsstandort versetzt. Dort gibt es nicht einmal einen Schreibtisch f&#xFC;r ihn. Er muss daher pendeln und sich einen Stuhl an den Tisch der Sekret&#xE4;rin r&#xFC;cken. Weiter stellt er fest, dass man ihm gar keine Aufgaben mehr geben will. Jedes einzelne Thema, das er vorschl&#xE4;gt, wird unter wechselnden Gr&#xFC;nden abgelehnt &#x2013; erkennbar, um ihn zum Aufgeben zu bewegen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Es ist selbstverst&#xE4;ndlich, in diesen F&#xE4;llen einen Arbeitsrechtler zu beauftragen und zudem den Betriebsrat zu konsultieren, der aber meist nur begrenzt gegen den gemeinsamen Arbeitgeber vorgehen kann. Hilfreich zudem: ein Coach, um die emotionale Belastung zu verarbeiten. Denn neben der juristischen Beurteilung und den Erfolgsaussichten vor dem Arbeitsgericht steht immer die Frage, wie lange die Betroffenen durchhalten, wenn sie die K&#xFC;ndigung anfechten bzw. einer Vertragsaufhebung nicht zustimmen. H&#xE4;ufig kommt ein angemessenes Abfindungsangebot erst nach monatelangem Nervenkrieg, nicht selten erst am Tag des Gerichtstermins oder wenige Minuten vor Verhandlungsbeginn. Entlastend wirkt hier auch, parallel schon einmal berufliche Alternativen vorzubereiten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Mental und auch ganz praktisch vorbereitet sein&lt;/strong&gt;&#xD;
F&#xFC;r Vorgesetzte und Personalmanager geh&#xF6;ren Entlassungen zum Aufgabengebiet; sie lernen fr&#xFC;h, damit professionell und auch distanziert umzugehen. Die Betroffenen dagegen st&#xFC;rzt eine erzwungene Trennung oft in eine tiefe pers&#xF6;nliche Krise, zudem in existenzielle Sorgen &#x2013; kann ich meine Rechnungen noch bezahlen, finde ich wieder einen vergleichbaren Job, will mich denn &#xFC;berhaupt noch jemand? Sie sollten daher einerseits m&#xF6;glichst vorbeugen, andererseits mental und auch ganz praktisch vorbereitet sein. Zuerst: korrektes, immer ehrliches und h&#xF6;fliches Verhalten am Arbeitsplatz, um keinen Anlass f&#xFC;r eine verhaltens- oder personenbezogene K&#xFC;ndigung zu geben. Danach: solide Arbeit, es m&#xFC;ssen nicht st&#xE4;ndig Spitzenleistungen sein. Drittens: das Netzwerk in der Branche pflegen und erweitern, sich immer wieder einmal anderswo vorstellen und bewerben, um nie ganz vom aktuellen Arbeitgeber abh&#xE4;ngig oder auch nur erpressbar zu sein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ist die Lage erst einmal eskaliert, hat der Arbeitgeber eine Trennungsabsicht oder gar schon die K&#xFC;ndigung ausgesprochen, braucht es &#x2013; trotz aller Aufgeregtheit und &#xC4;ngste &#x2013; innere Ruhe. Erstens: sofort zum Anwalt, da die Widerspruchsfrist knapp ist (drei Wochen), sich danach weitere Ratgeber und Helfer suchen. Zweitens: den Alltag neu organisieren; es braucht mehr Ablenkung (z. B. Weiterbildung, Sport) und Entspannung, um gedanklich nicht st&#xE4;ndig um diesen Konflikt zu kreisen. Drittens: die eigene Zukunft ohne den aktuellen Arbeitgeber planen. Aus taktischen Gr&#xFC;nden mag man noch so agieren, als wolle man bleiben (z. B. Klage auf Weiterbesch&#xE4;ftigung, um die Abfindung hochzutreiben). Aber meist ist schon so viel vorgefallen, dass man es sich nicht mehr vorstellen kann.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/karrierefaktor-ki-warum-medienprofis-jetzt-strategisch-handeln-sollten-977085/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Karrierefaktor KI&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Viele Medienh&#xE4;user bauen weiter Stellen ab und greifen dabei teils zu fragw&#xFC;rdigen Methoden. Karrierecoach Attila Albert beschreibt, womit Besch&#xE4;ftigte rechnen m&#xFC;ssen &#x2013; und wie sie sich juristisch, strategisch und mental vorbereiten k&#xF6;nnen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/die-tricks-beim-stellenabbau-977168/</link></item><item id="977167"><title>&#x201E;Nicht die Buchstaben sind das Battlefield&#x201C; &#x2013; ARD baut offene Digital-Infrastruktur auf</title><pubDate>1771212337</pubDate><description>K&#xF6;ln &#x2013;&#xA0;Die ARD treibt gemeinsam mit dem&#xA0;ZDF&#xA0;und dem&#xA0;Deutschlandradio&#xA0;den Aufbau einer offenen digitalen Infrastruktur voran. Ziel ist es, technologische Abh&#xE4;ngigkeiten von gro&#xDF;en Plattformkonzernen zu reduzieren und eigene Systeme f&#xFC;r Player, Empfehlungslogik und KI-Anwendungen zu entwickeln. ARD-Vorsitzender Florian Hager spricht von einer strategischen Weichenstellung &#x2013; und formuliert eine klare Ansage an die Branche: &#x201E;Die Buchstaben sind nicht das Battlefield der Zukunft.&#x201C;&#xD;
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Im Interview mit Jana Ballweber und Steffen Grimberg vom KNA-Mediendienst beschreibt Hager den Aufbau eines modularen Open-Source-Systems, das zentrale technische Komponenten b&#xFC;ndeln soll: Player-Technologie, Algorithmus, Empfehlungssysteme und KI-Agenten. Die Infrastruktur werde gemeinsam mit ZDF und Deutschlandradio entwickelt und sei grunds&#xE4;tzlich anschlussf&#xE4;hig &#x2013; theoretisch auch f&#xFC;r andere Marktteilnehmer.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Digitale Souver&#xE4;nit&#xE4;t hei&#xDF;t f&#xFC;r uns nicht, alles selbst zu programmieren&#x201C;, sagt Hager. Entscheidend sei vielmehr, Abh&#xE4;ngigkeiten zu pr&#xFC;fen und jederzeit handlungsf&#xE4;hig zu bleiben. Die ARD setze deshalb auf offene Standards, eine Multi-Cloud-Strategie und breit gestreute Ausspielwege. Ziel sei es, auch im Falle externer Einschr&#xE4;nkungen weiter publizieren zu k&#xF6;nnen &#x2013; wenn auch unter Umst&#xE4;nden mit Einbu&#xDF;en.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Hintergrund der Offensive ist der wachsende Druck durch US-Plattformkonzerne und die rasante Entwicklung von KI-Technologien. Hager warnt davor, sich in brancheneigenen Abgrenzungsdebatten zu verlieren. &#x201E;Was wir betreiben, sind Sandkastenspielchen&#x201C;, sagt er mit Blick auf Konflikte zwischen &#xF6;ffentlich-rechtlichen und privaten Anbietern. W&#xE4;hrend man sich gegenseitig &#x201E;die F&#xF6;rmchen klaue&#x201C;, r&#xE4;ume &#x201E;hinten der Bulldozer den ganzen Sandkasten weg&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zugleich signalisiert Hager Kooperationsbereitschaft gegen&#xFC;ber Verlagen und privaten Medienh&#xE4;usern. Die Open-Source-Infrastruktur k&#xF6;nne perspektivisch auch f&#xFC;r andere anschlussf&#xE4;hig sein. Voraussetzung sei jedoch, dass sie zun&#xE4;chst stabil aufgebaut werde.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mit Blick auf die Debatte um Presse&#xE4;hnlichkeit relativiert der ARD-Vorsitzende im Interview mit dem KNA-Mediendienst die Bedeutung klassischer Textangebote. &#x201E;Wenn ich mir den Reuters Digital News Report anschaue, sehe ich, dass Bewegtbild und Audio immer wichtiger werden&#x201C;, sagt Hager. &#x201E;Ich glaube nicht, dass die Buchstaben das Battlefield der Zukunft sind.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die ARD setzt damit klar auf eine digitale Weiterentwicklung jenseits klassischer Programmlogiken &#x2013; und auf technologische Eigenst&#xE4;ndigkeit in einem zunehmend global dominierten Plattformmarkt.&#xD;
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&lt;br /&gt;Khan hielt sich vom 26. Januar bis 6. Februar in Leipzig, Dresden, K&#xF6;ln, D&#xFC;sseldorf, Karlsruhe und Berlin auf. Es war der erste offizielle Besuch einer UN-Sonderberichterstatterin f&#xFC;r Meinungsfreiheit und freie Meinungs&#xE4;u&#xDF;erung in Deutschland.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Deutschland am Scheideweg&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nach ihrem Besuch erkl&#xE4;rte Khan, Deutschland befinde sich an einem &#x201E;Scheideweg f&#xFC;r die Meinungsfreiheit&#x201C;. &#x201E;Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Feindlichkeit gegen&#xFC;ber Migranten und Migrantinnen sowie geschlechtsspezifischer Hass haben zugenommen&#x201C;, sagte sie. Deutschland m&#xFC;sse der &#x201E;Schaffung sicherer, inklusiver R&#xE4;ume f&#xFC;r die Diskussion vielf&#xE4;ltiger Meinungen Priorit&#xE4;t einr&#xE4;umen&#x201C;.&lt;br /&gt;Khan ist seit August 2020 Sonderberichterstatterin f&#xFC;r Meinungsfreiheit beim Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights (OHCHR).&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die UN-Sonderberichterstatterin f&#xFC;r Meinungsfreiheit war Ende Januar und Anfang Februar erstmals in Deutschland. Ihre Bilanz fiel gemischt aus. Die Bundesregierung nimmt die Kritik ernst, will jedoch den Abschlussbericht abwarten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/regierung-nimmt-un-kritik-an-meinungsfreiheit-in-deutschland-ernst-977166/</link></item><item id="977156"><title>Frauenanteil in journalistischen F&#xFC;hrungspositionen sinkt auf 37,5 Prozent</title><pubDate>1770966363</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der durchschnittliche Frauenmachtanteil in journalistischen F&#xFC;hrungspositionen gro&#xDF;er deutscher Print- und Online-Medien liegt aktuell bei 37,5 Prozent. Gegen&#xFC;ber der letzten Erhebung im Juli 2025 entspricht das einem R&#xFC;ckgang um 0,3 Prozentpunkte, sendet der &#x201E;Verein ProQuote Medien&#x201C;&#xA0;aus.&#xD;
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Spitzenreiterin bleibt die taz mit einem Frauenmachtanteil von 61,3 Prozent. Allerdings verzeichnet auch sie ein Minus von 3,8 Prozentpunkten im Vergleich zur Z&#xE4;hlung im Juli 2025. Auf Rang zwei folgt die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C;&#xA0;mit einem Frauenmachtanteil von mehr als 50 Prozent. Sie legt gegen&#xFC;ber der Erhebung im Vorjahr um 4,8 Prozentpunkte zu.&#xD;
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Im weiteren Ranking liegt die &#x201E;Zeit&#x201C;&#xA0;mit 42,6 Prozent nun auf Platz drei. Der &#x201E;Spiegel&#x201C;&#xA0;verliert 3,9 Prozentpunkte und f&#xE4;llt auf Rang vier zur&#xFC;ck. &#x201E;Bild&#x201C;, &#x201E;Stern&#x201C;, FAZ und &#x201E;Focus&#x201C;&#xA0;bleiben im Vergleich zur vergangenen Z&#xE4;hlung weitgehend unver&#xE4;ndert.&#xD;
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Deutlich niedriger f&#xE4;llt der Frauenmachtanteil bei der &#x201E;Welt&#x201C;&#xA0;aus. Dort sinkt der Wert auf 16,7 Prozent, was einem R&#xFC;ckgang von 1,3 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der designierte Chefredakteur Helge Fuhst, der Anfang 2026 die Nachfolge von Jan Philipp Burgard antreten soll, war zum Zeitpunkt der Z&#xE4;hlung noch nicht im Impressum aufgef&#xFC;hrt und wurde daher nicht ber&#xFC;cksichtigt.&#xA0;W&#xE4;re er einbezogen worden, h&#xE4;tte der Frauenmachtanteil bei 14,9 Prozent gelegen &#x2013; ein R&#xFC;ckgang um 3,1 Prozentpunkte. Dies h&#xE4;tte sich auch auf den durchschnittlichen Gesamtwert ausgewirkt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Der erneute R&#xFC;ckgang auf 37,5 Prozent ist ein deutliches Warnsignal f&#xFC;r die Medienh&#xE4;user&#x201C;, sagt &#x201E;ProQuote&#x201C;-Vorst&#xE4;ndin Edith Heitk&#xE4;mper. &#x201E;Gleichstellung in journalistischen F&#xFC;hrungspositionen passiert nicht von selbst &#x2013; sie ist eine F&#xFC;hrungsaufgabe. Wer publizistische Verantwortung &#xFC;bernimmt, muss auch Verantwortung f&#xFC;r vielf&#xE4;ltige Perspektiven in Redaktionen tragen. Bleibt diese aus, verengt sich der Blick auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft &#x2013; mit Folgen f&#xFC;r journalistische Qualit&#xE4;t und demokratische Meinungsbildung.&#x201C;&#xD;
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Der erste Flight, der ab heute in Niedersachsen und Schleswig-Holstein l&#xE4;uft, zeigt Wortspiele wie &#x201E;Journalismuss&#x201C; mit Doppel-S und K&#xF6;pfe aus der Redaktion wie die Chefredakteure Burkhard Ewert und Louisa Riepe. Zudem erscheinen die Zeitungen heute mit einer &#x201E;falschen&#x201C; ersten und zweiten Seite, die die Kampagne vorstellen.&#xD;
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Im Interview mit &lt;link http://www.turi2.de/heute/zeit-fuer-eine-neue-zeitung-wie-noz-und-shz-sich-neu-aufstellen/ _blank&gt;turi2&lt;/link&gt; pr&#xE4;sentieren die noz/shz-Chefs Paul Wehberg und Jens Wegmann (Foto) Design und Kampagne und erkl&#xE4;ren, warum das Rebranding mehr ist als nur ein neuer Anstrich, sondern eine &#x201E;Notwendigkeit&#x201C;, um im Wettbewerb bestehen zu k&#xF6;nnen.&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die Entscheidung ist noch nicht rechtskr&#xE4;ftig. Der Verlag kann Widerspruch einlegen; dann m&#xFC;sste das Oberlandesgericht &#xFC;ber den Fall entscheiden. Bislang ist kein Widerspruch beim Gericht eingegangen.&#xD;
&#x201E;Bild&#x201C; hatte berichtet, Vorw&#xFC;rfe der sexuellen Bel&#xE4;stigung h&#xE4;tten zur Trennung von Kuntz und dem Verein gef&#xFC;hrt. Das Landgericht entschied jedoch, dass die Berichterstattung &#xFC;ber diesen Verdacht nicht ausreichend belegt sei und dadurch das Pers&#xF6;nlichkeitsrecht von Kuntz verletze. Der Zeitung ist es nun untersagt, die entsprechenden Vorw&#xFC;rfe erneut zu verbreiten. Bei Verst&#xF6;&#xDF;en droht ein Ordnungsgeld. Ob tats&#xE4;chlich ein Fehlverhalten vorliegt, war nicht Gegenstand der gerichtlichen Pr&#xFC;fung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die von Kuntz beauftragte Kanzlei Schertz Bergmann bezeichnete die untersagte Berichterstattung in einer Pressemitteilung als &#x201E;Inbegriff einer rei&#xDF;erischen und schwer rechtsverletzenden, unzul&#xE4;ssigen Verdachtsberichterstattung, mit der ein Betroffener &#xF6;ffentlich an den Pranger gestellt wird&#x201C;. Mit der Gerichtsentscheidung sei der &#x201E;Kampagne&#x201C; gegen Kuntz &#x201E;das Fundament entzogen&#x201C;. Zudem wolle man den Deutschen Presserat einschalten.&#xD;
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Seit 2019 steht der geb&#xFC;rtige Offenburger jetzt als Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer an der traditionellen Doppelspitze der Berliner &#x201E;Tageszeitung&#x201C;. Unter der Regie von Co-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin Aline L&#xFC;llmann und ihm hat die &#x201E;taz&#x201C; mit ihrer &#x201E;Seitenwende&#x201C; im vergangenen Jahr Neuland betreten. Als erste &#xFC;berregionale Tageszeitung Deutschlands stellte das Blatt am 17. Oktober die gedruckte Ausgabe unter der Woche ein. Seitdem erscheint die &#x201E;taz&#x201C; von Montag bis Freitag nur als E-Paper, die am Samstag erscheinende &#x201E;wochentaz&#x201C; gibt es weiter auf Papier.&#xD;
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Nach einem guten Vierteljahr f&#xE4;llt die erste Bilanz positiv aus, auch wenn noch keine ganz exakten Zahlen vorliegen. &#x201E;Es ist tats&#xE4;chlich immer noch erstaunlich viel Bewegung in den Daten&#x201C;, sagt Marggraf: &#x201E;Wir haben ja schon im Vorfeld gesagt, dass wir voraussichtlich erst nach einem halben Jahr belastbar sagen k&#xF6;nnen, wie der Stand ist.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Acht Prozent Auflagen-Minus&lt;/strong&gt;&#xD;
Doch nach den j&#xFC;ngsten Zahlen der Auflagenkontrolle IVW, die auch E-Paper misst, hat die &#x201E;taz&#x201C; insgesamt nur acht Prozent der t&#xE4;glichen Auflage verloren, was ein sehr gutes Ergebnis ist. Danach verkaufte sich die papierlose Ausgabe im letzten Quartal 2025 unter der Woche gut 33.000-mal pro Tag, davon 31.000-mal im Abo. Die &#x201E;wochentaz&#x201C; schl&#xE4;gt mit 45.600 Print- und weiteren 33.100 E-Paper-Verk&#xE4;ufen zu Buche. &#x201E;Intern messen wir immer, wie viele von den Leser*innen, die vorher ein gedrucktes Vollabo von Montag bis Samstag hatten, jetzt noch mit einem der Aboangebote (Digiabo, &#x201A;wochentaz&#x2018;-Abo oder Kombiabo von E-Paper und &#x201A;wochentaz&#x2018;) dabei sind. Hier liegen wir im Moment auch irgendwo zwischen 80 und 90 Prozent&#x201C;, rechnet Marggraf vor.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Und das &#xFC;bertrifft sogar die optimistischen Erwartungen des Blattes, das die Leserschaft vor der Umstellung akribisch nach ihrer Meinung gefragt hatte. &#x201E;In unserem Wirtschaftsplan haben wir mit 70 Prozent gerechnet &#x2013; neben einem Worst-Case-Szenario, was passiert, wenn nur 40 Prozent bleiben&#x201C;, so Marggraf: &#x201E;Da liegen wir auf jeden Fall relativ gut.&#x201C;&#xD;
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Genauso sehe es bei der Frage Umwandlung und Preis aus, sagt der &#x201E;taz&#x201C;-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer. Bei der taz k&#xF6;nnen sich Abonnenten zwischen einem erm&#xE4;&#xDF;igten Preis, dem Normalpreis und einem h&#xF6;heren &#x201E;politischen Preis&#x201C; f&#xFC;r ihr Abo entscheiden. Auch hier &#x201E;liegen wir relativ gut&#x201C;, sagt Marggraf. Nur wenige Abonnenten h&#xE4;tten den Preis reduziert. &#x201E;Wir haben nat&#xFC;rlich eine ganze Menge Leute, die vom Vollabo auf das Wochentaz-Abo umgestiegen sind. Wir wussten aber im Voraus, dass viele das machen w&#xFC;rden. Der weitaus gr&#xF6;&#xDF;te Teil ist aber beim Kombiabo geblieben.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Leser reagieren unterschiedlich&lt;/strong&gt;&#xD;
Bei den Umfragen im Vorfeld der &#x201E;Seitenwende&#x201C; hatten 18 Prozent der Abonnenten erkl&#xE4;rt, dann nur noch auf die &#x201E;wochentaz&#x201C; gehen zu wollen. &#x201E;Da liegen wir aktuell aber auf jeden Fall drunter&#x201C;, sagt Marggraf, schr&#xE4;nkt aber ein, dass man hier noch &#x201E;keine gro&#xDF;e Bilanz gemacht&#x201C; habe, &#x201E;weil das auch immer noch wechselt. Die Leute entscheiden sich oft noch mal um. Wir haben Leser*innen, die dann schon &#x201A;nur noch&#x2018; bei der &#x201A;wochentaz&#x2018; waren und jetzt doch wieder das E-Paper dazubuchen. Dann gibt es Leute, die sagen, das Digitale ist so toll, dass sie die &#x201A;wochentaz&#x2018; nicht mehr gedruckt brauchen. Aber wir haben auch welche, die jetzt nach ein paar Monaten sagen, wir waren sehr gewillt, den Schritt zum E-Paper zu machen, aber wir kriegen es doch irgendwie nicht hin.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dass auch das klassische &#x201E;taz&#x201C;-Klientel &#xE4;lter wird, mache sich dabei kaum bemerkbar, meint der taz-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer: &#x201E;Wir haben die modernen, beweglichen Alten. Ich wei&#xDF; selbst von mehreren &#xE4;lteren Leuten, die &#xFC;ber 80 sind, dass sie den Umstieg ganz bewusst mitgemacht haben und von sich sagen, dass sie nie gedacht h&#xE4;tten, dass sie mal digital lesen w&#xFC;rden und das jetzt total gut finden.&#x201C;&#xD;
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Aber nat&#xFC;rlich gibt es auch &#x201E;Digitalverweigerer oder -skeptiker, die das aus Prinzip falsch finden, dass wir das machen&#x201C;, sagt Marggraf. Das seien &#xFC;brigens oft gar nicht unbedingt &#xE4;ltere Leute, &#x201E;da sind auch Menschen um die 50 oder 60 dabei&#x201C;. Doch diese sind klar in der Minderheit: Im Vorfeld h&#xE4;tten zwar viele erkl&#xE4;rt, sie w&#xFC;rden bestimmt nicht digital lesen, &#x201E;aber die meisten haben es dann doch irgendwie ausprobiert&#x201C;.&#xD;
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Wie aber sieht es bei den Werbekunden aus? Hier habe sich der Trend zur gedruckten &#x201E;wochentaz&#x201C; noch mal verst&#xE4;rkt, sagt Marggraf. &#x201E;Unter der Woche ist das Anzeigengesch&#xE4;ft sowieso immer relativ gering gewesen. Die meisten haben sich aufs Wochenende umswitchen lassen.&#x201C; Zudem gibt es die M&#xF6;glichkeit, mit ganzseitigen PDF-Anzeigen im E-Paper mitzulaufen. Auch das l&#xE4;uft laut taz-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung &#x201E;ganz gut, da ist kein gro&#xDF;er Einbruch gewesen&#x201C;.&#xD;
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&lt;strong&gt;Bedeutung des E-Papers oft untersch&#xE4;tzt&lt;/strong&gt;&#xD;
Auch bei der &#x201E;taz&#x201C; zeigt sich die von vielen Verlagen best&#xE4;tigte Bedeutung des E-Papers, also einer Ausgabe, die zwar digital ist, aber im klassischen Zeitungsdesign und -layout daherkommt. Ganz am Anfang der Planungen habe man zwar auch bei der &#x201E;taz&#x201C; gedacht, f&#xFC;r die E-Paper-Ausgabe keine Zeitungsseitenansicht mehr zu produzieren, sondern nur noch ein Smartphone-optimiertes Layout. Doch dann sei irgendwann klar geworden, dass es die klassische Zeitungs- und Seitenansicht doch noch braucht &#x2013; und zwar f&#xFC;r die Leser &#x2013; aber &#x201E;am Ende auch f&#xFC;r die Redaktion&#x201C;, sagt Marggraf: &#x201E;Dieses Gef&#xFC;hl, ich habe etwas produziert und es ist ein fertiges Produkt, das brauchen wir schon noch &#x2013; und daf&#xFC;r ist die Zeitungsseitenansicht im E-Paper auch intern wichtig. Das war mir vorher auch nicht so klar.&#x201C;&#xD;
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Was die &#x201E;taz&#x201C; durch ihre Seitenwende spart, ist dagegen nicht so leicht zu sagen, hier m&#xF6;chte sich Marggraf nicht zu tief in die Karten gucken lassen. &#x201E;Am Ende ist es eine Mischkalkulation. Wir haben immer gesagt, dass wir Defizite machen, wenn wir weiter t&#xE4;glich drucken. Ziel war deshalb, unsere verschiedenen Produkte so auszubalancieren, dass unten ein positiver Ertrag herauskommt&#x201C;, sagt der Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer. Ist das Ganze also ein totales Nullsummenspiel, bei dem vom Verzicht auf Druck und Vertrieb unter der Woche rein gar nichts &#xFC;brig bleibt? &#x201E;Ein Nullsummenspiel ist es auf jeden Fall nicht, denn durch die Umstellung haben wir zun&#xE4;chst ein sonst entstehendes Defizit verhindert.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Aber f&#xFC;r eine Gesamtbewertung sei es eben noch zu fr&#xFC;h. Die rund 1.000 Abos, die die &#x201E;taz&#x201C; mit ihrer Seitenwende verloren hat, reduzierten nat&#xFC;rlich die Erl&#xF6;se unter der Woche. Dazu k&#xE4;men die Leser, die mit der Umstellung ihren Preis reduziert haben. &#x201E;Und bei der &#x201A;wochentaz&#x2018; ist der Ertrag nat&#xFC;rlich niedriger, weil da hohe Druck- und Vertriebskosten f&#xFC;r eine deutlich dickere Zeitung anfallen &#x2013; das sind mehr als 1 Euro pro Exemplar&#x201C;, sagt Marggraf. So viel d&#xFC;rfte aber schon heute klar sein: Die Mischkalkulation scheint insgesamt aufzugehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Vier Monate nach der &#x201E;Seitenwende&#x201C; verliert die Berliner &#x201E;Tageszeitung&#x201C; deutlich weniger Abonnenten als bef&#xFC;rchtet. Das E-Paper gewinnt an Gewicht, die Mischkalkulation scheint aufzugehen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/print-stopp-unter-der-woche-taz-zieht-positive-zwischenbilanz-977153/</link></item><item id="977145"><title>DLM-Chef Thorsten Schmiege f&#xFC;r mehr Regulierung gro&#xDF;er Plattformen </title><pubDate>1770890166</pubDate><description>M&#xFC;nchen (KNA) &#x2013; Sp&#xE4;testens seit der Amts&#xFC;bernahme von Donald Trump vor etwa einem Jahr ist der Streit um US-Tech-Konzerne in Deutschland voll im Gange. Mitten drin sind die Landesmedienanstalten, die viele der Beschwerdef&#xE4;lle gegen Tiktok, Instagram und Co. bearbeiten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Seit Beginn des Jahres ist Thorsten Schmiege Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten. Seit 2021 leitet er die Bayerische Landeszentrale f&#xFC;r neue Medien (BLM) in M&#xFC;nchen. Im Interview des KNA-Mediendienstes spricht er &#xFC;ber die Umw&#xE4;lzungen durch KI, seine reservierte Haltung bei der Frage nach einem Social-Media-Verbot und warum er keine Angst vor einem Einreiseverbot in die USA hat.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Seit Kurzem sind Sie auch Chef der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten. Welche Schwerpunkte haben Sie sich f&#xFC;r Ihre Amtszeit vorgenommen?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Thorsten Schmiege:&lt;/em&gt;&#xA0;Da wir in unserer Arbeit sehr stark vom Rechtsrahmen abh&#xE4;ngen, der auf europ&#xE4;ischer Ebene, beim Bund und bei den L&#xE4;ndern entwickelt wird, geben wir dem Gesetzgeber R&#xFC;ckmeldungen, wo Anpassungsbedarf besteht. Die n&#xE4;chsten zwei Jahre sind sicherlich eine wahnsinnig wichtige Zeit &#x2013; mit der Novellierung der AVMD-Richtlinie und der &#xDC;berarbeitung des Medienstaatsvertrags. Auch die Umsetzung der KI-Verordnung in Deutschland ist f&#xFC;r uns ein wichtiges Thema, weil wir die herk&#xF6;mmliche Medienregulierung mit einer ganz neuen Entwicklung im Bereich K&#xFC;nstliche Intelligenz zusammenbringen m&#xFC;ssen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;KI ist ja immer und &#xFC;berall. Bei welchen Regulierungsrahmen spielt das abseits der KI-Verordnung noch mit hinein?&lt;/strong&gt;&#xD;
Ein Beispiel ist Google. Wenn ich dort einen Begriff eingebe, wird die KI-Antwort von Google als erstes Ergebnis angezeigt. Neben den urheberrechtlichen Implikationen stellt sich f&#xFC;r uns die Frage: Warum darf Google sein eigenes Angebot so weit oben platzieren? Alle anderen Treffer verlieren dadurch an Relevanz. Ein anderes Thema ist das Prompten rechtswidriger Inhalte. Das Beispiel Grok hat f&#xFC;r viel Aufmerksamkeit gesorgt. Wir fragen: Ist nicht Grok verantwortlich, wenn es den Nutzern so leicht gemacht wird, rechtswidrige Inhalte zu generieren? Dazu l&#xE4;uft jetzt die Anh&#xF6;rungsfrist, und wir warten auf die Einsch&#xE4;tzung von Grok.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Im Herbst haben die Landesmedienanstalten zur AI Overview von Google ein erstes Gutachten vorgestellt, die Landesmedienanstalten in Berlin und Hamburg gehen jetzt gegen Google vor. Wie ist da der aktuelle Stand?&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Anh&#xF6;rungen laufen. Das Gutachten hat uns in juristischer Hinsicht Ankn&#xFC;pfungspunkte gegeben, die wir nun in einer zweiten Stufe untersuchen: Wer ist Inhalteanbieter? Wie darf ich Inhalte einbinden? Wo sind die Grenzen? Parallel entwickelt sich die Technologie weiter. Auch die Art, wie KI-Ergebnisse zur Verf&#xFC;gung gestellt werden, ver&#xE4;ndert sich. Es gibt nicht das eine klare Konzept oder Gesch&#xE4;ftsmodell, das die n&#xE4;chsten f&#xFC;nf Jahre unver&#xE4;ndert bleiben wird.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ganz sch&#xF6;n viel zu tun f&#xFC;r die Landesmedienanstalten. Hat im Zuge der Debatte um die Erh&#xF6;hung oder Nicht-Erh&#xF6;hung des Rundfunkbeitrags, aus dem ja auch die Landesmedienanstalten finanziert werden, eigentlich mal jemand bei Ihnen angeklopft und nach Einsparpotenzialen gefragt?&lt;/strong&gt;&#xD;
Vorweg: Der Anteil am Rundfunkbeitrag f&#xFC;r die Landesmedienanstalten ist in den vergangenen Jahrzehnten nicht erh&#xF6;ht worden. Mit dem Medienstaatsvertrag haben wir 2020 deutlich mehr Aufgaben bekommen, deren Bedeutung eher noch steigen wird &#x2013; vor allem bei KI und Plattformregulierung. In der Bayerischen Landeszentrale f&#xFC;r neue Medien haben wir heute rund 30 Prozent mehr Aufgaben als noch vor f&#xFC;nf Jahren. Gleichzeitig haben wir einen sehr breiten F&#xF6;rderauftrag, den wir gerade in schwierigen Zeiten nicht reduzieren wollen. Die Umschichtungen, die die Politik vom &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk erwartet, mussten wir unter dem Druck der Mehrbelastung bereits aktiv angehen. Aber nat&#xFC;rlich muss man immer schauen, wo man effizienter werden kann.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Das hei&#xDF;t, es kam im Zusammenhang mit dem Rundfunkbeitrag noch niemand auf Sie zu &#x2013; und Sie rechnen auch nicht damit?&lt;/strong&gt;&#xD;
Es steht mir nicht zu, Prognosen abzugeben. Letztlich muss der Gesetzgeber entscheiden, wie wir staatsfern, aber ausreichend ausgestattet werden. Regulierung nach Kassenlage will, glaube ich, niemand.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Sie sagen, dass Sie 30 Prozent mehr Aufgaben haben. Durch die EU-Digitalgesetze ist aber Verantwortung zur EU-Kommission und zur Bundesnetzagentur gewandert. Wie beeinflusst das Ihr Arbeitsvolumen?&lt;/strong&gt;&#xD;
Es ist eher mehr geworden, weil die Einzelf&#xE4;lle nicht bei der Kommission oder der Bundesnetzagentur bearbeitet werden. Die F&#xE4;lle, die von der Netzagentur an die EU-Kommission weitergegeben werden, stammen in Deutschland vermutlich zu 100 Prozent von den Landesmedienanstalten. In Br&#xFC;ssel wird das zusammengef&#xFC;hrt, um zu pr&#xFC;fen, ob die Einzelf&#xE4;lle ein systemisches Versagen belegen. Vor Inkrafttreten des Digital Services Act haben uns die Plattformen au&#xDF;erdem ernster genommen, wenn wir &#xFC;ber L&#xF6;schpflichten oder Nachjustierungen gesprochen haben. Jetzt erleben wir eher Diskussionen dar&#xFC;ber, ob ein Fall nicht Sache der EU-Kommission sei &#x2013; vielleicht in der Hoffnung, dass im Kontext gro&#xDF;er geopolitischer Fragen nichts mehr passiert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wo Sie die gro&#xDF;en geopolitischen Verwerfungen ansprechen: Sind die Landesmedienanstalten Teil des &#x201E;globalen zensurindustriellen Komplexes&#x201C;, den die Trump-Regierung so gerne beklagt?&lt;/strong&gt;&#xD;
Ich habe manchmal das Gef&#xFC;hl, dass hier eine T&#xE4;ter-Opfer-Umkehr stattfindet. Es gibt Akteure, die sehr massiv gegen Andersdenkende vorgehen und versuchen, diese einzusch&#xFC;chtern. Wenn wir dann sagen, dass es Grenzen der Meinungsfreiheit gibt &#x2013; etwa bei Schm&#xE4;hkritik oder anderen strafrechtlich relevanten Tatbest&#xE4;nden &#x2013;, soll pl&#xF6;tzlich die Meinungsfreiheit in Gefahr sein. Wir m&#xFC;ssen uns immer wieder vergewissern, dass wir neutral sind und nur pr&#xFC;fen, ob eine &#xC4;u&#xDF;erung eine Meinung oder rechtswidrig ist. Aber es gibt viele eindeutige F&#xE4;lle, in denen es keine Meinung mehr ist &#x2013; etwa bei gef&#xE4;lschten Bildern oder wenn mit Chatbots massenhaft Fake-Accounts erstellt werden. Wenn wir gegen Fakes vorgehen, sch&#xFC;tzt das die Meinungsfreiheit und gef&#xE4;hrdet sie nicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Das hei&#xDF;t, Sie haben keine Angst vor einem Einreiseverbot in die USA?&lt;/strong&gt;&#xD;
Das muss mir egal sein. Ich darf mich nicht einsch&#xFC;chtern lassen, wenn ich meine Aufgabe guten Gewissens erf&#xFC;lle.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Zum Schluss noch ein anderes Thema: Als Landesmedienanstalt sind Sie auch f&#xFC;r Medienkompetenz zust&#xE4;ndig. Wie stehen Sie zur Frage, ob Medienbildung ein Schulfach werden soll?&lt;/strong&gt;&#xD;
Ich gehe da von meinen eigenen Kindern aus. F&#xFC;r sie ist Schule oft etwas, das mit dem Alltagsleben wenig zu tun hat. Beim Thema Medienkompetenz ist es deshalb entscheidend, junge Menschen davon zu &#xFC;berzeugen, dass es nicht nur ein Unterrichtsfach ist, sondern mit dem eigenen Leben zu tun hat. In Bayern sagen wir seit Jahren, dass Medienkompetenz Teil des Unterrichtsplans sein soll &#x2013; aber nicht als eigenes Schulfach. Im Geschichtsunterricht kann etwa die Pressebeeinflussung im Dritten Reich behandelt und mit unserem heutigen Mediensystem verglichen werden. In Ethik oder Religion kann es um KI-Themen gehen. So l&#xE4;sst sich Medienkompetenz in verschiedene F&#xE4;cher integrieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie finden Sie Smartphone-Verbote an Schulen und die Debatte um ein Social-Media-Verbot f&#xFC;r Kinder und Jugendliche?&lt;/strong&gt;&#xD;
An Schulen wird das sehr heterogen gehandhabt &#x2013; das ist nicht gut. Hier sollten wir zu einer einheitlicheren Regelung kommen. Bei Social Media bin ich kein Freund von Verboten, weil sie oft umgangen werden und eine tr&#xFC;gerische Sicherheit erzeugen. Wenn sich alle an ein Verbot halten und Jugendliche dann mit 14 oder 16 Jahren auf einen Schlag allen Gefahren ausgesetzt sind, ist das auch kein guter Weg. Es geht nicht ohne Medienkompetenz. Eklatant ist allerdings, dass Plattformen ihre eigenen Altersgrenzen nicht konsequent durchsetzen. Hier m&#xFC;ssen wir sie st&#xE4;rker in die Verantwortung nehmen &#x2013; dann m&#xFC;ssten wir &#xFC;ber ein schwer durchsetzbares Verbot gar nicht diskutieren.&#xD;
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&lt;br /&gt;Weitere Programmpunkte befassen sich mit digitalen Recherchem&#xF6;glichkeiten und investigativem Arbeiten. Veronika V&#xF6;llinger gibt einen &#xDC;berblick &#xFC;ber Tools f&#xFC;r die digitale Recherche. In einer &#x201E;Ask-me-anything&#x201C;-Session beantworten die Investigativjournalistinnen Isabell Beer und Isabel Str&#xF6;h (NDR, Funk) Fragen aus dem Publikum. Auch Jochen Wegner, Chefredakteur von ZEIT Online, steht in einem solchen Format Rede und Antwort. Pascal Biedenweg, Digitalchef von FUNKE Medien Berlin/&#x201E;Berliner Morgenpost&#x201C;, gestaltet eine Session zu digitalen Themen.&#xD;
&lt;br /&gt;In einem Live-Podcasts spricht Olivia Samnick (&#x201E;medium magazin&#x201C;, &#x201E;Bonjourno&#x201C;) &#xFC;ber die Zukunft des Journalismus. Bereits am 23. April ist eine Medientour in Berlin geplant, die Einblicke hinter die Kulissen verschiedener Medienh&#xE4;user bieten soll.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Studierende, Volont&#xE4;rinnen und Volont&#xE4;re sowie Trainees; f&#xFC;r sie ist die Teilnahme kostenlos.&#xD;
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&lt;link http://medien-camp.com _blank&gt;Zum Camp&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Von 23. bis 24. April stehen Freiberuflichkeit im Journalismus, digitale Recherche und Nachwuchsf&#xF6;rderung im Mittelpunkt. Es sprechen u. a. Marius Elfering, Isabell Beer und Isabel Str&#xF6;h, Jochen Wegner, Pascal Biedenweg sowie Olivia Samnick.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/medien-camp-2026-in-berlin-widmet-sich-freiberuflichkeit-und-digitaler-recherche-977139/</link></item><item id="977138"><title>&#x201E;Reporterfabrik&#x201C; l&#xE4;dt Gilda Sahebi und Jan Fleischhauer zum Rede-Duell</title><pubDate>1770867779</pubDate><description>Berlin &#x2013; Verbinden oder spalten? Die &#x201E;Reporterfabrik&#x201C; nennt das Diskussionsformat &#x201E;High Noon&#x201C; von Journalist Cordt Schnibben ab sofort &#x201E;Hi &amp; Noon?&#x201C;. Grund ist ein gleichnamiges Format des &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;, das zuerst da war. In Folge zwei streiten Bestseller-Autorin Gilda Sahebi und der &#x201E;Focus&#x201C;-Kolumnist und ZDF-Moderator Jan Fleischhauer dar&#xFC;ber, ob Deutschland mehr oder weniger Polarisierung brauche. Die Positionen der beiden Medienmacher sind denkbar gegens&#xE4;tzlich: &#x201E;Die Aufgabe von Journalisten ist es, zu beschreiben, nie in Gut und B&#xF6;se zu denken, die Wahrheit liegt immer in der Differenzierung, nicht in der Polarisierung&#x201C;, sagt Sahebi. Fleischhauer sieht das anders: &#x201E;Ich lebe von der Polarisierung, mit buddhistischer Zen-Mentalit&#xE4;t schreibst du keine gute Kolumne.&#x201C; In dem 126 Minuten langen Streitgespr&#xE4;ch geht es denn auch hei&#xDF; her, an nur wenigen Punkten kommen Sahebi und Fleischhauer zusammen, etwa in der Einsch&#xE4;tzung, dass beide sich keine Kanzlerin Alice Weidel vorstellen wollen.&#xD;
&lt;br /&gt;Immer wieder gibt es auch Journalismus- und Medienkritik. Sahebi beschreibt etwa Eingriffe in Texte, die sie f&#xFC;r den &#xD6;RR verfasst. So d&#xFC;rfe sie u.a. beim WDR nicht gendern. Ohne Namen oder Redaktionen zu nennen, sagt sie auch, dass sie zu bestimmten Formaten und Diskussionen im &#xD6;RR nicht eingeladen werde. Generell beklagt sie, dass in ARD-Redaktionen eine Angst herrsche, als &#x201E;zu links&#x201C; wahrgenommen zu werden. Auch Fleischhauer kritisiert die ARD und wirft dem Sender Cancel Culture vor. Als Beispiele gelten ihm der Umgang mit der Journalistin und &#xC4;rztin Nemi El-Hassan, die 2021 wegen Antisemitismus-Vorw&#xFC;rfen nicht &#x201E;Quarks&#x201C; moderieren durfte, die Absetzung von Thilo Mischke als &#x201E;TTT&#x201C;-Moderator und die Causa &#x201E;Klar&#x201C; um BR-Journalistin Julia Ruhs.&#xD;
&lt;br /&gt;In seinem Schluss-Statement pl&#xE4;diert Fleischhauer daf&#xFC;r, in &#x201E;jemandem, der anders denkt, nicht jemanden zu sehen, den ich ausschlie&#xDF;en muss, der weg muss&#x201C;. Am Ende sind beide sich einig, dass der Versuch, die Gegenseite zu verstehen, nicht gleichbedeutend mit einer Billigung ist.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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Baganz m&#xF6;chte den ambitionierten Neustart offenbar zum &#x201E;Leitmedium in Ostdeutschland&#x201C; machen. Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer ist Dirk Jehmlich, fr&#xFC;her Co-CEO der Strategieberatung Diffferent. Sein Ziel sei es, &#x201E;die Narrativhoheit in den Osten zur&#xFC;ckzuholen und selbst zu erz&#xE4;hlen, was der Osten ist&#x201C;, hei&#xDF;t es in einem Zitat bei &#x201E;Horizont&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die &#x201E;OAZ&#x201C; startet laut Informationen des Fachmediums als Webportal, perspektivisch erg&#xE4;nzt um ein werkt&#xE4;gliches E-Paper sowie als freit&#xE4;gliche gedruckte Wochenzeitung. Gedruckt wird bei der DDV-Gruppe/Madsack mit einer anf&#xE4;nglichen Auflage von mindestens 40.000 Exemplaren, die &#xFC;berwiegend in Ostdeutschland, zu einem kleineren Teil auch im Westen distribuiert werden.&#xD;
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Der Copypreis f&#xFC;r die Printausgabe liegt bei 3,90 Euro. Das Digitalabo kostet 12 Euro im Monat. F&#xFC;r 15 Euro erhalten Abonnenten zus&#xE4;tzlich Zugang zur digitalen &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C;. Dem Vernehmen nach soll sich das Projekt ab rund 5.000 Digitalabos pro ostdeutschem Bundesland wirtschaftlich tragen &#x2013; also bei etwa 25.000 Abonnements insgesamt.&#xD;
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In der Vermarktung setzt die &#x201E;OAZ&#x201C; auf klassische Strukturen. Eine Print-Anzeigenseite kostet laut Preisliste 9.000 Euro. Im nationalen Gesch&#xE4;ft arbeitet der Verlag mit f&#xFC;nf Generalvertretern. Digital kooperiert die &#x201E;OAZ&#x201C; mit der Plattform Factor Eleven f&#xFC;r regional aussteuerbare Werbung.&#xD;
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Die Mitbewerber Funke und Madsack, die mit ihren in Ostdeutschland verbreiteten Zeitungen wie &#x201E;Th&#xFC;ringer Allgemeine&#x201C;, &#x201E;Leipziger Volkszeitung&#x201C;, &#x201E;Ostsee-Zeitung&#x201C; und &#x201E;M&#xE4;rkische Allgemeine Zeitung&#x201C; bislang meist eher auf klassische Lokalberichterstattung setzten, werden den Markteintritt genau beobachten.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Geplant sind eine Printausgabe mit 40.000 Exemplaren sowie ein Digitalangebot. Der Fokus liegt zun&#xE4;chst auf Sachsen. Mehr zum Team.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/print-7/start-am-20-februar-holger-friedrich-bringt-ostdeutsche-allgemeine-zeitung-auf-den-markt-977/</link></item><item id="977135"><title>Correctiv verst&#xE4;rkt Redaktion mit AfD- und Osteuropa-Expertinnen</title><pubDate>1770816969</pubDate><description>Essen &#x2013; Correctiv holt AfD- und Osteuropa-Expertinnen in die Redaktion. Das gemeinn&#xFC;tzige Medienhaus will die Kapazit&#xE4;ten f&#xFC;r langfristig angelegte, gesellschaftlich relevante Recherchen mit zwei erfahrenen Reporterinnen ausbauen.&#xD;
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Silvia St&#xF6;ber ist seit Jahresanfang bei Correctiv als Senior-Reporterin Osteuropa im Einsatz. St&#xF6;ber kommt von tagesschau.de, wo sie zuletzt als Redakteurin im Ressort Investigativ gearbeitet hat. Im Verlauf ihrer journalistischen Laufbahn war sie Mitarbeiterin weiterer Medien wie Deutschlandradio und Deutsche Welle sowie Autorin f&#xFC;r Publikationen, darunter &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;, &#x201E;Zeit&#x201C;, &#x201E;Neue Z&#xFC;rcher Zeitung&#x201C; und &#x201E;Internationale Politik&#x201C;. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Sicherheits- und Au&#xDF;enpolitik mit einem Fokus auf die L&#xE4;nder &#xF6;stlich der EU.&#xD;
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Bei Correctiv soll sie den Schwerpunkt Osteuropa und Sicherheitspolitik vertiefen, insbesondere die politische Entwicklung rund um Russland und die Ukraine, und Recherchekooperationen koordinieren. 2023 erschien ihr Buch &#x201E;Mord im Tiergarten. Putins Staatsterror in Europa&#x201C; im Verlag Herder, das ihre Expertise im Bereich Sicherheitspolitik und internationale Recherchen unterstreicht.&#xD;
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Lena K&#xF6;psell arbeitet seit Januar 2026 bei Correctiv als Reporterin im Bereich Innenpolitik mit Schwerpunkt AfD. Nach ihrem Volontariat bei der &#x201E;M&#xE4;rkischen Allgemeinen Zeitung&#x201C; (MAZ) und dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) recherchierte sie als Reporterin zu Rechtsextremismus und Reichsb&#xFC;rgerbewegungen in Brandenburg. Zuletzt berichtete sie als Korrespondentin f&#xFC;r den Evangelischen Pressedienst (epd) aus dem politischen Berlin.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bei Correctiv verantwortet K&#xF6;psell die Berichterstattung &#xFC;ber die AfD, insbesondere &#xFC;ber ein m&#xF6;gliches Verbotsverfahren.&#xD;
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Als gr&#xF6;&#xDF;tes gemeinwohlorientiertes Medienhaus Deutschlands richtet sich Correctiv bei der Themenwahl nicht nach Reichweitenlogiken, sondern nach gesellschaftlicher Relevanz und &#xF6;ffentlichem Interesse. 2026 will Correctiv weiter in die Redaktion investieren, um Kapazit&#xE4;ten f&#xFC;r Recherchen zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit auszubauen.&#xD;
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T&#xE4;glich entstehen zahlreiche Meldungen aus Unternehmen, Verb&#xE4;nden, M&#xE4;rkten und Technologieanbietern. Hinzu kommen Informationen aus sozialen Netzwerken, Produktank&#xFC;ndigungen, Marktbewegungen sowie Trends rund um Automatisierung, Nachhaltigkeit und K&#xFC;nstlicher Intelligenz. F&#xFC;r viele Branchenprofis ist es kaum noch m&#xF6;glich, all diese Quellen systematisch zu verfolgen und in ihrer Relevanz einzuordnen.&#xD;
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Genau hier setzt &#x201E;Druck &amp; Medien am Morgen&#x201C; an. Die Redaktion sichtet t&#xE4;glich Pressemitteilungen, Unternehmensnews, Social-Media-Beitr&#xE4;ge und weitere Informationsquellen und w&#xE4;hlt gezielt nur die Themen aus, die f&#xFC;r Druckereien und Medienbetriebe tats&#xE4;chlich Bedeutung haben. Leserinnen und Leser erfahren damit nicht nur, was passiert ist, sondern auch, warum es f&#xFC;r die Branche relevant ist.&#xD;
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Der Newsletter versteht sich ausdr&#xFC;cklich nicht als reine Sammlung von Meldungen. Statt Inhalte unkommentiert weiterzugeben, werden die Nachrichten redaktionell gefiltert, strukturiert und kontextualisiert. So entsteht ein kuratierter &#xDC;berblick, der Orientierung bietet und Zeit spart.&#xD;
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Thematisch deckt &#x201E;Druck &amp; Medien am Morgen&#x201C; die gesamte Bandbreite der Branche ab: vom Akzidenz- und Verpackungsdruck &#xFC;ber Etikettenproduktion, Weiterverarbeitung und Workflow-Software bis hin zu strategischen Themen wie Nachhaltigkeit, Fachkr&#xE4;ftemangel und KI-Einsatz. Ziel ist es, die wichtigsten Entwicklungen des Tages &#xFC;bersichtlich und schnell erfassbar aufzubereiten.&#xD;
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Der Newsletter erscheint von Montag bis Freitag jeweils um 7 Uhr und richtet sich an F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte, Produktionsverantwortliche und Brancheninteressierte, die informiert bleiben m&#xF6;chten, ohne selbst zahlreiche Kan&#xE4;le durchsuchen zu m&#xFC;ssen.&#xA0;&#x201E;Druck &amp; Medien&#x201C; erscheint wie newsroom.de im Medienfachverlag Oberauer.&#xD;
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&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der werkt&#xE4;gliche Newsletter liefert F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften und Entscheidern der Druck- und Medienbranche einen kuratierten &#xDC;berblick &#xFC;ber relevante Entwicklungen &#x2013; mit dem Anspruch, einzuordnen statt nur weiterzuleiten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/druck-medien-am-morgen-startet-als-kuratierter-newsletter-977132/</link></item><item id="977129"><title>Katharina Freundorfer &#xFC;bernimmt Chefredaktion der Handwerksmedien</title><pubDate>1770784027</pubDate><description>Hannover &#x2013; Die Schl&#xFC;tersche Mediengruppe stellt die Chefredaktion ihrer Handwerksmedien neu auf. Katharina Freundorfer hat zum 1. Februar 2026 die redaktionelle Gesamtleitung f&#xFC;r die Titel &#x201E;Norddeutsches Handwerk&#x201C;, &#x201E;genau&#x201C; und handwerk.com &#xFC;bernommen.&#xD;
&lt;br /&gt;Freundorfer folgt auf Marco Wei&#xDF;, Chief Content Officer der Schl&#xFC;terschen Mediengruppe, der die Chefredaktion zuletzt interimistisch gef&#xFC;hrt hatte. Die 39-J&#xE4;hrige ist seit August 2025 Teil der Handwerksredaktion. Zuvor arbeitete sie als Online-Redakteurin beim NDR sowie bei tagesschau.de.&lt;br /&gt;In ihrer neuen Funktion verantwortet Freundorfer die redaktionelle Weiterentwicklung der drei Titel. Ein zentraler Bestandteil bleibt die enge Zusammenarbeit mit Handwerkskammern, Innungen und Dachverb&#xE4;nden. Martina Jahn, langj&#xE4;hrige Ansprechpartnerin f&#xFC;r Kammern und Verb&#xE4;nde, beh&#xE4;lt dabei eine Schl&#xFC;sselrolle.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Mit der Neuausrichtung in der redaktionellen Leitung schaffen wir eine klare Struktur f&#xFC;r den weiteren Ausbau unseres Handwerksportfolios&#x201C;, sagt Marco Wei&#xDF;. Die Neuaufstellung trage auch dem Digitalisierungsfokus der Mediengruppe Rechnung.&#xD;
&lt;br /&gt;Auch Ingo Mahl, CEO der Schl&#xFC;terschen Mediengruppe, verweist auf die Bedeutung der Titel f&#xFC;r das Handwerk. Ziel sei es, die redaktionellen Angebote weiterzuentwickeln und die Position der Handwerksmedien im Markt zu st&#xE4;rken.&#xD;
&lt;br /&gt;Freundorfer k&#xFC;ndigt an, an die bestehende redaktionelle St&#xE4;rke ankn&#xFC;pfen zu wollen. Neben der Weiterentwicklung der digitalen Angebote sollen auch die Printtitel gezielt ausgebaut werden.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Schl&#xFC;tersche Mediengruppe ordnet ihre redaktionelle F&#xFC;hrung neu: Nun verantwortet Katharina Freundorfer die Titel &#x201E;Norddeutsches Handwerk&#x201C;, &#x201E;genau&#x201C; und handwerk.com.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/katharina-freundorfer-uebernimmt-chefredaktion-der-handwerksmedien-977129/</link></item><item id="977128"><title>Katja Burkard nimmt Aussagen zu RTL-Entlassungen zur&#xFC;ck</title><pubDate>1770783487</pubDate><description>K&#xF6;ln &#x2013; &#x201E;Punkt 12&#x201C;-Moderatorin Katja Burkard hat ihre Aussagen zum Tag der Entlassungswelle bei RTL korrigiert. Im Podcast &#x201E;Zwischen den Zeilen&#x201C; von Bettina B&#xF6;ttinger hatte Burkard berichtet, Besch&#xE4;ftigte seien nach dem Verlust ihres Jobs &#x201E;kollabiert&#x201C; und &#x201E;zusammengeklappt&#x201C;. Auch Rettungswagen seien zum Einsatz gekommen.&#xD;
&lt;br /&gt;In einem Video auf Instagram stellte sie nun klar: &#x201E;Das ist nicht wahr.&#x201C; Ihr sei etwas passiert, &#x201E;was man eh nicht machen sollte&#x201C;, n&#xE4;mlich: &#x201E;Weitererz&#xE4;hlen, was man nicht selbst gesehen hat.&#x201C; Sie bat um Entschuldigung: &#x201E;Es tut mir wahnsinnig leid. Das wird mir sicher nicht nochmal passieren.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Die urspr&#xFC;nglichen Aussagen hatten medial hohe Wellen geschlagen; auch turi2 hatte dar&#xFC;ber berichtet.&#xD;
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Kolbe geh&#xF6;rte der Redaktion der &#x201E;Landeszeitung&#x201C;&#xA0;seit 1993 an. &#xDC;ber viele Jahre hinweg war er f&#xFC;r die Berichterstattung zu &#xFC;berregionaler Politik und Wirtschaft sowie f&#xFC;r wissenschaftliche Themen verantwortlich. Insgesamt 18 Jahre hatte er diesen Aufgabenbereich inne.&#xD;
&lt;br /&gt;Seit 2018 war Kolbe als Chef vom Dienst t&#xE4;tig. Im August 2024 wurde er zum Chefredakteur der &#x201E;Landeszeitung&#xA0;f&#xFC;r die L&#xFC;neburger Heide&#x201C;, des &#x201E;Winsener Anzeigers&#x201C;&#xA0;und der &#x201E;Landeszeitung f&#xFC;r die Nordheide&#x201C;&#xA0;berufen. Seit Oktober 2024 bildete er gemeinsam mit Manuel Becker die Chefredaktion.&#xD;
&lt;br /&gt;Neben seinen Funktionen in Redaktion und Redaktionsleitung galt Kolbe als gut vernetzter Autor mit besonderer Expertise in Wirtschafts- und kommunalpolitischen Themen. Bekannt war er zudem f&#xFC;r analytische Kommentare, zun&#xE4;chst zur Weltpolitik, sp&#xE4;ter vor allem zu Stadt- und Wirtschaftsthemen.&#xD;
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Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Verfassen von Pressemitteilungen, Bearbeitung von Medien&#xAD;anfragen sowie aktive Kontakt&#xAD;pflege und Monitoring&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Crossmediale Aufbereitung komplexer Forschungs&#xAD;themen auf Deutsch und Englisch in Zusammenarbeit mit unseren Forschenden&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Redaktionelle Mitarbeit an unserem zweisprachigen Instituts&#xAD;magazin&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Planung und Durchf&#xFC;hrung von F&#xFC;hrungen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Unterst&#xFC;tzung bei der Organisation von &#xF6;ffentlichen Veranstaltungen (z.&#xA0;B. Nacht des Wissens, Wissenschaftsreihe beim G&#xF6;ttinger Literaturherbst oder Zukunftstag)&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitarbeit in der Krisen&#xAD;kommunikation&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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Bewerber&#xA0;bringen ein erfolgreich abgeschlossenes Studium (idealerweise in Naturwissenschaften, Wissenschafts&#xAD;journalismus, Kommunikations&#xAD;wissenschaften oder einem verwandten Fach) sowie praktische Erfahrungen im Bereich Wissenschafts&#xAD;kommunikation, &#xD6;ffentlichkeits&#xAD;arbeit oder&#xA0;Journalismus mit.&#xA0;&#xA0;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-3/referent-fuer-presse-und-oeffentlichkeitsarbeit-558175/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen ein erfolgreich abgeschlossenes Studium sowie praktische Erfahrungen im Bereich Wissenschafts&#xAD;kommunikation, &#xD6;ffentlichkeits&#xAD;arbeit oder Journalismus mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/referent-fuer-presse-und-oeffentlichkeitsarbeit-in-goettingen-gesucht-977115/</link></item><item id="977112"><title>Mehr Straftaten gegen Journalistinnen und Journalisten</title><pubDate>1770712122</pubDate><description>D&#xFC;sseldorf (KNA) Journalistinnen und Journalisten werden in Deutschland zunehmend Opfer politisch motivierter Straftaten, mehrheitlich aus dem rechten Spektrum. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, die der &#x201E;Rheinischen Post&#x201C; (Dienstag) vorliegt. &#x201E;Mit Stichtag 31. Dezember 2025 wurden durch die L&#xE4;nder im Kriminalpolizeilichen Meldedienst in F&#xE4;llen politisch motivierter Kriminalit&#xE4;t (KPMD-PMK) f&#xFC;r den Zeitraum vom 1. April 2024 bis zum 30. November 2025 insgesamt 818 Straftaten mit dem Oberangriffsziel (OAZ) Medien an das Bundeskriminalamt (BKA) gemeldet. Bei 89 dieser F&#xE4;lle handelt es sich um Gewaltstraftaten&#x201C;, hei&#xDF;t es in der Antwort des Bundesinnenministeriums.&#xD;
&lt;br /&gt;Umgerechnet entspricht das im Schnitt rund 41 F&#xE4;llen pro Monat. Zum Vergleich: F&#xFC;r das Jahr 2023 wies die Bundesregierung 290 F&#xE4;lle aus &#x2013; also rund 24 pro Monat. Das bedeutet ein Plus von etwa 71 Prozent. Neben der Zunahme der F&#xE4;lle zeigen die Zahlen au&#xDF;erdem, dass die Beh&#xF6;rden einen Gro&#xDF;teil der Taten dem politisch rechten Spektrum zuordneten. Rund ein Drittel (244) der Gesamtf&#xE4;lle entfielen auf den Bereich &#x201E;rechts&#x201C;, 78 wurden dem Bereich &#x201E;links&#x201C; zugeordnet. 153 F&#xE4;lle wurden als &#x201E;ausl&#xE4;ndische Ideologie&#x201C;, 31 als &#x201E;religi&#xF6;se Ideologie&#x201C; erfasst. Weitere 312 Delikte liefen unter &#x201E;sonstige Zuordnung&#x201C; &#x2013; gemeint sind politisch motivierte F&#xE4;lle, die sich keinem der vier Bereiche eindeutig zuordnen lassen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Berlin an der Spitze&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die gemeldeten F&#xE4;lle verteilen sich zudem sehr ungleich auf die Bundesl&#xE4;nder: Allein auf Berlin entfallen laut der BKA-Statistik 406 F&#xE4;lle &#x2013; damit fast die H&#xE4;lfte aller registrierten Straftaten. Hinter Berlin folgen Sachsen (82), Bayern (64) und Nordrhein-Westfalen (55).&#xD;
&lt;br /&gt;Auch im Internet nehmen die F&#xE4;lle zu: F&#xFC;r das Kalenderjahr 2024 erfasste das BKA 217 Straftaten mit dem Angriffsziel &#x201E;Medien&#x201C;, bei denen das Tatmittel Internet vermerkt ist; 2025 waren es bereits 333. H&#xE4;ufig handelte es sich um Hasspostings.&#xD;
&lt;br /&gt;David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Linken im Bundestag, zeigte sich alarmiert von den Zahlen. &#x201E;Das Ausma&#xDF; an gewaltt&#xE4;tigen &#xDC;bergriffen und Straftaten gegen Medienschaffende erreicht ein erschreckend hohes Niveau. Bund und L&#xE4;nder m&#xFC;ssen umgehend aktiv werden und deutlich mehr f&#xFC;r den Schutz journalistischer Arbeit tun&#x201C;, sagte er der &#x201E;Rheinischen Post&#x201C;.&#xD;
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&#x201E;Ich durfte mich fragen, was passieren w&#xFC;rde, wenn Bayern sich von Deutschland abspaltet, wenn alle Grenzen offen w&#xE4;ren oder wenn es keine Schwarzarbeit mehr g&#xE4;be&#x201C;, blickt er zur&#xFC;ck. &#x201E;Mal waren die Szenarien realistischer &#x2013; oder zumindest denkbar &#x2013;, wie bei der Zuckersteuer, einem Verbot von Au&#xDF;enwerbung oder den Auswirkungen einer verbindlichen Frauenquote. Mal waren es eher Gedankenexperimente: Was w&#xE4;re, wenn &#x2026; wir ewig lebten? Wenn auf der ganzen Welt Frieden herrschte? Wenn die M&#xE4;nner die Kinder bek&#xE4;men?&#x201C;&#xD;
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An Ideen mangelt es Christoph Koch nach eigener Aussage nicht: &#x201E;Ich h&#xE4;tte noch Stoff f&#xFC;r 100 weitere Folgen gefunden (&#x2026;). Aber mit jeder neuen Technologie und jeder neuen Debatte tun sich ja wieder neue Denkr&#xE4;ume und Szenarien auf. Falls also jemand ein neues Zuhause f&#xFC;r dieses kleine, feine Format (und seinen freundlichen, stets p&#xFC;nktlich liefernden Autor, hehe) wei&#xDF; &#x2013; let&#x2019;s talk.&#x201C;&#xD;
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Als Autor f&#xFC;r &#x201E;normale&#x201C; Geschichten &#x2013; von K&#xFC;nstlicher Intelligenz &#xFC;ber Kernfusion bis hin zu sanfter Thought-Leader-Verspottung &#x2013; bleibt Christoph Koch &#x201E;brand eins&#x201C; jedoch erhalten.&#xD;
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Zum Abschluss seiner Kolumne bedankt sich Koch bei allen Expertinnen und Experten, &#x201E;die sich getraut haben, mit mir &#xFC;ber diese und andere Fragen nachzudenken&#x201C;. Sein Dank gilt auch den Leserinnen und Lesern, die h&#xE4;ufig Anregungen f&#xFC;r neue Kolumnenfolgen lieferten. Besonders w&#xFC;rdigt er zudem die Faktencheckerinnen Katja Ploch und Victoria Strathon, &#x201E;die aus jeder Folge mindestens eine Schlamperei rausfischten, gerne aber auch mal einen kapitalen Denk- oder Rechenfehler&#x201C;.&#xD;
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Dass Ottlitz sich immer schon als Mastermind gesehen hat, der wei&#xDF;, wohin die Reise f&#xFC;r die Medienbranche geht, hat ihm nicht nur Freunde gemacht. Doch von vielen &#x201E;Spiegel&#x201C;-Leuten wird er bis heute als jemand gesehen, der wenigstens eine Vorstellung davon hatte, wohin es gehen soll. Nun, da der Vordenker Ottlitz weg ist, droht der &#x201E;Spiegel&#x201C; in ein strategisches Loch zu fallen. Umso mehr stellt sich die Frage, was die verbliebene F&#xFC;hrungsriege kann.&#xD;
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&lt;strong&gt;Thomas Hass (60), Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hatte Ottlitz eine Vorstellung, wie der &#x201E;Spiegel&#x201C; sich in digitalen Zeiten aufstellen sollte, gibt es an Hass mehr als Zweifel. &#x201E;Thomas ist da blank&#x201C;, sagt eine hochrangige F&#xFC;hrungskraft. Hass war lange im Vertrieb t&#xE4;tig und ab 2005 Leiter des Vertriebsmarketings. Seine Machtbasis war immer die Mitarbeiter-KG, der er seit 2007 angeh&#xF6;rte und die er von 2013 bis zu seiner Berufung als Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer im Jahr 2015 als KG-Vorsitzender f&#xFC;hrte.&#xD;
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Seine Kritiker sagen, seine gr&#xF6;&#xDF;te F&#xE4;higkeit liege darin zu wissen, woher der Wind weht. So habe er es immer geschafft, sich im entscheidenden Moment auf die Seite desjenigen zu schlagen, der als Gewinner aus den Machtk&#xE4;mpfen hervorgeht. So &#xFC;berstand er die Amtszeiten der Chefredakteure Wolfgang B&#xFC;chner, Klaus Brinkb&#xE4;umer und Steffen Klusmann und installierte ma&#xDF;geblich den jetzigen Chefredakteur Dirk Kurbjuweit, den er bis heute mitprotegiert. Hass muss seinen Kritikern nun zeigen, dass er nicht nur taktisch lavieren, sondern das Haus auch strategisch f&#xFC;hren kann.&#xD;
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&lt;strong&gt;Martina Hoyer (50):&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sie ist seit April 2025 Leiterin Finanzen der &#x201E;Spiegel&#x201C;-Gruppe. Hoyer kommt von Gruner + Jahr/RTL Deutschland, wo sie den Bereich Investitionen und Beteiligungen verantwortete. Sie soll neben der Finanzabteilung mittelfristig weitere Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrungsaufgaben, etwa bei &#x201E;Spiegel TV&#x201C;, &#xFC;bernehmen. Allerdings trauen ihr nur wenige im Haus zu, den wegen seiner hohen Kompetenz gesch&#xE4;tzten Sven Rathje auch nur ann&#xE4;hernd ersetzen zu k&#xF6;nnen.&#xD;
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&lt;strong&gt;Jennifer Lachman (44):&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin des &#x201E;Manager Magazins&#x201C;, zu dem auch der &#x201E;Harvard Business Manager&#x201C; z&#xE4;hlt, wird Chief Operating Officer (COO) mit Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung der &#x201E;Spiegel&#x201C;-Gruppe. Die gelernte Journalistin war zuvor bei Xing, der &#x201E;Financial Times Deutschland&#x201C; und bei den Gruner+Jahr-Wirtschaftsmedien t&#xE4;tig. Sie soll MM-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin bleiben und neben der Personalabteilung auch die Verantwortung f&#xFC;r Spiegel Media &#xFC;bernehmen. Auch bei ihr gibt es erhebliche Zweifel, ob sie der Aufgabe gewachsen ist. Zudem gilt ihr Wirken beim &#x201E;Manager Magazin&#x201C; nicht als Erfolgsgeschichte, da sich die wirtschaftlichen Zahlen derzeit schlecht entwickeln.&#xD;
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&lt;strong&gt;Christoph Zimmer (49):&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die fr&#xFC;here rechte Hand von Stefan Ottlitz wird neuer Chief Product Officer (CPO) und &#xFC;bernimmt damit die Verantwortung f&#xFC;r die Weiterentwicklung der Angebote der Gruppe gemeinsam mit der Chefredaktion sowie f&#xFC;r die Bereiche Produkt, Vertrieb und Herstellung. Zudem bleibt er Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer von &#x201E;11 Freunde&#x201C;. Ottlitz hatte Zimmer 2022 von Tamedia in der Schweiz zum &#x201E;Spiegel&#x201C; geholt. Dort hatte Zimmer lange als Pressesprecher gearbeitet und war anschlie&#xDF;end auf die Produktseite gewechselt. Ein solider Arbeiter &#x2013; intern ist man sich jedoch sicher, dass er Ottlitz nicht ersetzen kann.&#xD;
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&lt;strong&gt;&#x201E;Wo der Hass regiert&#x201C;:&lt;/strong&gt;&#xA0;Lesen Sie jetzt die &lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/866?_gl=1*t19e2d*_ga*MTExMTE1MTY4MS4xNzY5NjgzMDg3*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzAyMTMzMzUkbzI2JGcxJHQxNzcwMjEzNjg3JGo0MiRsMCRoMjA5OTI5NTMyNg.. _blank&gt;komplette &#x201E;Spiegel&#x201C;-Story&lt;/link&gt; in&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;.&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/detail/index/sArticle/866?_gl=1*t19e2d*_ga*MTExMTE1MTY4MS4xNzY5NjgzMDg3*_ga_W38JB2R1BF*czE3NzAyMTMzMzUkbzI2JGcxJHQxNzcwMjEzNjg3JGo0MiRsMCRoMjA5OTI5NTMyNg.. _blank&gt;&lt;strong&gt;Must-Reads in&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;:&lt;/strong&gt;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Interview:&#xA0;&#x201E;Vor uns liegt jetzt die entscheidende Phase&#x201C; &#x2013; In diesem Jahr zeichnet&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;&#xA0;Thomas D&#xFC;ffert als &#x201E;Medienmanager des Jahres&#x201C; aus. Im Interview erkl&#xE4;rt der Madsack-Chef, wie er regionalen Journalismus k&#xFC;nftig finanzieren will.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ranking:&#xA0;Die Kress Awards 2025 &#x2013; Die Besten der Branche&lt;br /&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;&#xA0;zeichnet 70 F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte aus, die im vergangenen Jahr Herausragendes geleistet haben &#x2013; in Vertrieb, Vermarktung, Chefredaktion (national und regional), Digitalgesch&#xE4;ft, Fachmedien, TV und Audio sowie in &#xD6;sterreich und der Schweiz. Die Sieger in zw&#xF6;lf Kategorien und alle Begr&#xFC;ndungen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Case:&#xA0;So erreicht die &#x201E;Zeit&#x201C; mit Videos neue Zielgruppen&lt;br /&gt;Welche Videoformate und Kan&#xE4;le die &#x201E;Zeit&#x201C; nutzt, um mit Bewegtbild erfolgreich zu sein. Spoiler: Ein Interview mit Gregor Gysi erreichte bei YouTube 1,7 Millionen Abrufe und landete auf Platz eins.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mit dem Abgang von Stefan Ottlitz verliert der &#x201E;Spiegel&#x201C; seinen strategischen Taktgeber. Nun liegt die Verantwortung bei einer neuen F&#xFC;hrungsriege. Wie stark ist das Team um Hass, Hoyer, Lachman und Zimmer wirklich aufgestellt?</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/neustart-ohne-mastermind-was-die-neue-spiegel-fuehrung-leisten-kann-und-wo-zweifel-bleibe/</link></item><item id="977107"><title>Was Medienprofis jetzt f&#xFC;r ihre Sicherheit tun m&#xFC;ssen &#x2013; 6 Tipps</title><pubDate>1770692268</pubDate><description>Berlin &#x2013; Digitale Sicherheit ist l&#xE4;ngst kein Randthema mehr, sondern betrifft alle, die journalistisch arbeiten. Angriffe passieren heute vor allem im digitalen Raum: &#xFC;ber kompromittierte E-Mail-Konten, infizierte Ger&#xE4;te, Phishing oder gezielte &#xDC;berwachung. Wer hier unvorbereitet ist, riskiert nicht nur Daten oder Geld, sondern Recherchen, Quellen und Vertrauen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/852/digitale-sicherheit _blank&gt;Journalistenwerkstatt &#x201E;Digitale Sicherheit&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;von&#xA0;Florian Sturm&#xA0;zeigt, wie sich die Bedrohungslage in den vergangenen Jahren ver&#xE4;ndert hat &#x2013; und warum digitale Hygiene heute so selbstverst&#xE4;ndlich sein muss wie der Faktencheck. Sie macht deutlich: Digitale Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der zum journalistischen Alltag geh&#xF6;rt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im journalistischen Alltag herrscht oft enormer Zeitdruck, f&#xFC;r &#x201E;zus&#xE4;tzliche&#x201C; Sicherheit scheint kaum Raum zu sein. Doch digitale Angriffe kommen meist ohne Vorwarnung &#x2013; und genau deshalb muss digitale Sicherheit ein fester Bestandteil der t&#xE4;glichen Arbeit sein. Die folgenden sechs praxisnahen Ans&#xE4;tze zeigen, wie sich ein funktionierendes Schutzschild aufbauen l&#xE4;sst:&#xA0;&#xD;
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&lt;strong&gt;1. Redaktionskultur statt Einzelverantwortung&lt;/strong&gt;&#xD;
In vielen Redaktionen fehlt ein klarer, f&#xFC;r alle verbindlicher Rahmen f&#xFC;r digitale Sicherheit. Stattdessen wird sie oft von Einzelpersonen verantwortet. Da jede Recherche individuell ist, sei das in gewissem Ma&#xDF;e auch gut so, sagt Adrienne Fichter, Investigativ- und Tech-Reporterin bei &#x201E;Republik&#x201C; (Z&#xFC;rich). Trotzdem brauche es Mindeststandards, etwa die Zwei-Faktor-Authentifizierung oder die Nutzung von Passwortmanagern und sicheren Messengern. &#x201E;Wir haben redaktionsintern verbindliche Leitlinien, die allen helfen, unsere Daten und unsere Kontakte zu sch&#xFC;tzen&#x201C;, sagt Fichter.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Yorn Ziesche, Director Information Security bei der Handelsblatt Media Group, betont sogar: &#x201E;Sch&#xFC;tze deine Kommunikation und Quellen wie dein Haus, dein Geld oder deine Familie.&#x201C; Dazu geh&#xF6;ren feste Ansprechpersonen im Team, regelm&#xE4;&#xDF;ige Schulungen und eine offene Fehlerkultur. Wer Sicherheitsl&#xFC;cken meldet, sollte ernst genommen statt kritisiert werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;2. Risikobewertung&lt;/strong&gt;&#xD;
Digitale Sicherheit beginnt mit der Frage: Wovor will ich mich sch&#xFC;tzen? Nur mit einer bedrohungsbasierten Einsch&#xE4;tzung (&#x201E;Threat Modeling&#x201C;) lassen sich sinnvolle Ma&#xDF;nahmen ableiten. Vier Fragen helfen dabei:&#xD;
&#x2013; Was will ich sch&#xFC;tzen?&lt;br /&gt;&#x2013; Wer k&#xF6;nnte mich angreifen?&lt;br /&gt;&#x2013; Wie realistisch ist dieser Angriff?&lt;br /&gt;&#x2013; Welche Folgen h&#xE4;tte er?&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;3. Schutz von Online-Konten &amp; Kommunikation&lt;/strong&gt;&#xD;
Berufliches und Privates verschwimmen im digitalen Alltag: dieselben Ger&#xE4;te, Apps und Mailkonten. Das macht es Angreifern leicht, &#xFC;ber private Zug&#xE4;nge an sensible Informationen zu kommen. Deshalb m&#xFC;ssen beide Bereiche gleicherma&#xDF;en gesch&#xFC;tzt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Kommunikation &#xFC;ber digitale Kan&#xE4;le ist dabei besonders kritisch &#x2013; und anf&#xE4;llig. Nutzen Sie lieber sichere Messenger wie Signal oder Threema, bieten Sie das Gespr&#xE4;chspartnern zumindest an. Verschaffen Sie sich pers&#xF6;nlich Know-how zu verschl&#xFC;sselten E-Mails und sicheren Cloud-Anbietern.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ob innerhalb der Redaktion oder im Gespr&#xE4;ch mit Quellen: Kommunikation ist der sensibelste Teil journalistischer Arbeit &#x2013; und zugleich oft der verwundbarste. Ende-zu-Ende-verschl&#xFC;sselte Messenger wie Signal oder Threema sollten Standard sein, ebenso wie sichere Tiplines, etwa &#xFC;ber die Open-Source-Plattform SecureDrop oder datenschutzkonforme Webformulare. Nico Schmidt von Investigate Europe warnt: &#x201E;Der Fehler ist, erst an Verschl&#xFC;sselung zu denken, wenn das Material schon im Postfach liegt.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;4. Ger&#xE4;tesicherung im Alltag&lt;/strong&gt;&#xD;
Unsere Ger&#xE4;te sind oft der direkteste Angriffspunkt &#x2013; sei es durch Diebstahl, infizierte Dateien oder &#xDC;berwachungstools. Regelm&#xE4;&#xDF;ige Updates und Festplattenverschl&#xFC;sselung sollten Pflicht sein.&#xA0;Besonderes Augenmerk gilt dem Smartphone. Es speichert meist mehr Kommunikation als jeder Laptop.&#xD;
&#xA0;&#xD;
N&#xFC;tzliche Sofortma&#xDF;nahmen: Bildschirm sperren, Biometrie deaktivieren sowie Standort- und drahtlose &#xDC;bertragungsdienste nur selektiv aktivieren. &#x201E;Republik&#x201C;-Reporterin Fichter geht noch einen Schritt weiter. Sie arbeitet mit GrapheneOS, einem speziellen Android-Betriebssystem, das besonders wenig &#xFC;ber den Nutzer verr&#xE4;t: &#x201E;Damit m&#xF6;chte ich mich vor allem gegen Staatstrojaner wappnen und biete so meinen Quellen einen viel besseren technischen Schutz.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;5. Und was machen Freie?&lt;/strong&gt;&#xD;
Freie Journalisten haben keine IT-Abteilung im R&#xFC;cken, aber oft ein besseres Risikobewusstsein. &#x201E;Weil sie auf sich allein gestellt sind, entwickeln viele von Anfang an eigene Routinen&#x201C;, sagt Daniel Mo&#xDF;brucker, Sicherheitstrainer und selbst freier Journalist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Grundprinzipien f&#xFC;r den Ernstfall gelten dabei auch f&#xFC;r sie: Vorbereitung auf den Ernstfall, klare Notfallprotokolle und eine saubere Dokumentation im Fall eines Angriffs. Steve Przybilla, langj&#xE4;hriger Freier, sieht hier aber auch die Redaktionen in der Verantwortung und kritisiert deshalb: &#x201E;Bis heute hat mir keine Redaktion angeboten, E-Mails zu verschl&#xFC;sseln oder mit Signal oder Threema zu kommunizieren.&#x201C; Auch nach Hackerangriffen w&#xFC;rden Freie nicht informiert. &#x201E;Als die NZZ betroffen war, kam keine Info vom Verlag. Ich wei&#xDF; bis heute nicht, ob meine Adresse, Telefonnummer oder Kontoverbindung irgendwo im Darknet herumliegt.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;6. Wiederholung statt Perfektion&lt;/strong&gt;&#xD;
Sicherheitsma&#xDF;nahmen wirken nur, wenn sie regelm&#xE4;&#xDF;ig und f&#xFC;r alle im Team anwendbar sind. &#x201E;Wer auf supersichere, aber komplizierte Tools setzt, riskiert, dass Kolleginnen und Kollegen heimlich unsichere Alternativen nutzen und so eine Schatten-IT entsteht. Dann wird Sicherheit zum Hindernis und bleibt Theorie&#x201C;, sagt Mo&#xDF;brucker.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Und wie &#xFC;berzeugt man Zweifler, die selbst grundlegende Sicherheitsstandards f&#xFC;r &#xFC;bertrieben halten? &#x201E;Wir zeigen reale Phishing-Mails, erkl&#xE4;ren die Hintergr&#xFC;nde und machen deutlich, wie auch das private Umfeld profitiert&#x201C;, sagt Yorn Ziesche.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Schutz im digitalen Raum&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Interview: &#x201E;Tools sind nicht genug&#x201C;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Das Workflow-Prinzip&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Social Media und Messengerdienste&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Digitale Sicherheit auf Reisen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;KI und automatisierte Bedrohung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Wo bekomme ich Hilfe?&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/852/digitale-sicherheit _blank&gt;Zur ganzen Journalisten-Werkstatt&#xA0;&#x201E;Digitale&#xA0;Sicherheit&#x201C;&lt;/link&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Der Newsletter erscheint werkt&#xE4;glich um 6 Uhr und richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf K&#xFC;nstlicher Intelligenz und Digitalpolitik mit Fokus auf Deutschland sowie auf internationalen Technologiedebatten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Delcker war bereits von 2015 bis 2021 f&#xFC;r Politico t&#xE4;tig, zun&#xE4;chst als Deutschland-Korrespondent, sp&#xE4;ter als weltweit erster KI-Korrespondent des Hauses. Von 2021 bis 2025 arbeitete er als Chief Technology Correspondent f&#xFC;r die Deutsche Welle. Seit Februar 2026 ist er wieder Teil der Politico-Redaktion.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zum Team von &#x201E;Politico Pro Technologie&#x201C; geh&#xF6;ren au&#xDF;erdem Jasper Bennink, bislang Autor des &#x201E;Berlin Playbook&#x201C;, der unter anderem &#xFC;ber Digitalminister Karsten Wildberger berichtet, sowie Anouk Schlung, zuvor f&#xFC;r das Briefing &#x201E;Brussels Decoded&#x201C; t&#xE4;tig. Erg&#xE4;nzt wird das Team durch Larissa K&#xF6;gl, die zuvor unter anderem f&#xFC;r&#xA0;Der Spiegel&#xA0;und&#xA0;Die Zeitgearbeitet hat.&#xD;
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Mit &#x201E;Politico Pro Technologie&#x201C; ver&#xF6;ffentlicht Politico Deutschland seinen vierten Bezahl-Newsletter. Bereits gestartet sind die Formate &#x201E;Pro Industrie &amp; Handel&#x201C; sowie &#x201E;Pro Energie &amp; Klima&#x201C;. Ein drittes Angebot mit dem Titel &#x201E;Pro Gesundheit&#x201C; geht am 10. M&#xE4;rz 2026 an den Start.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Der Ausweis war bis September 2017 g&#xFC;ltig und diente Maxwell offenbar dazu, sich f&#xFC;r ein Postfach beim Paketdienst UPS in Boston zu legitimieren. Die dju, eine Teilgewerkschaft innerhalb von Ver.di, stellt entsprechende Dokumente regul&#xE4;r nur f&#xFC;r hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten sowie f&#xFC;r Gewerkschaftsmitglieder aus.&#xD;
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Wie die Tochter des Verlegers Robert Maxwell in den Besitz des Ausweises kam, d&#xFC;rfte unklar bleiben. Nach Angaben der Gewerkschaft werden Antragsunterlagen nach einem Jahr vernichtet.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Acht mitangeklagte ehemalige Redakteure von Lais eingestellter Boulevardzeitung &#x201E;Apple Daily&#x201C; sowie weitere Demokratieaktivisten erhielten Haftstrafen zwischen drei Monaten und zehn Jahren. Lai war bereits im Dezember nach einem zweij&#xE4;hrigen Gerichtsverfahren wegen &#x201E;Verschw&#xF6;rung zur Zusammenarbeit mit ausl&#xE4;ndischen Kr&#xE4;ften&#x201C; und der Ver&#xF6;ffentlichung &#x201E;aufr&#xFC;hrerischen Materials&#x201C; schuldig gesprochen worden.&#xD;
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Mehrere internationale Menschenrechtsorganisationen reagierten am Montag entsetzt auf das Strafma&#xDF;. Human Rights Watch bezeichnete es als &#x201E;grausam und zutiefst ungerecht&#x201C;. Das Komitee zum Schutz von Journalisten sprach vom &#x201E;endg&#xFC;ltigen Sargnagel f&#xFC;r die Pressefreiheit in Hongkong&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Seit seiner Verhaftung im Dezember 2020 sitzt Lai wegen mehrerer Anklagen und Urteile im Gef&#xE4;ngnis. Dazu geh&#xF6;rt eine 13-monatige Haftstrafe f&#xFC;r das Anz&#xFC;nden einer Kerze und das Sprechen eines Gebets bei einer Mahnwache zum Gedenken an das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989. F&#xFC;r die Teilnahme an einem friedlichen Protest 2019 erhielt er weitere 14 Monate Haft. Zahlreiche westliche Politiker und Menschenrechtler hatten sich wiederholt f&#xFC;r eine Freilassung Lais eingesetzt.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Medienprofis kommen daher nicht darum herum, sich eine Meinung zu KI zu bilden. Dabei geht es nicht darum, wie sie sie pers&#xF6;nlich finden, sondern wie sie beruflich mit ihr umgehen wollen. Realistisch ist ein nuancierter Blick. KI kann neue M&#xF6;glichkeiten der Innovation und Effizienz er&#xF6;ffnen, hat gleichzeitig ihre Schw&#xE4;chen (z. B. bisher viel zu hohe Fehlerquoten). Sie kann Routineaufgaben massenhaft kosteng&#xFC;nstig erledigen und ebenso komplexe Analysen und Prognosen &#xFC;bernehmen. Damit macht sie absehbar auch manche Arbeitspl&#xE4;tze &#xFC;berfl&#xFC;ssig, selbst wenn die Arbeitgeber immer versprechen, ihre Teams sollten nur &#x201E;entlastet&#x201C; werden. Aber die Investitionen m&#xFC;ssen ihre Rendite einspielen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Konsequenzen von KI f&#xFC;r die eigene Stelle bewerten&lt;/strong&gt;&#xD;
Aus eigenem Interesse sind Medienprofis daher gut beraten, sp&#xE4;testens jetzt die Risiken und Chancen von KI f&#xFC;r ihre Stelle und weitere berufliche Laufbahn zu bewerten. Dazu geh&#xF6;ren viele Detailfragen: Ob und wie sie KI nutzen wollen, soweit es ihr Arbeitgeber nicht sowieso angeordnet hat, welche Anwendungsgebiete und Teilaspekte von KI sie interessieren und wie ihr bisheriger Wissens- und Erfahrungsstand ist. Die meisten haben in den vergangenen Jahren bereits KI-Anwenderkurse besucht, etwa eine Einf&#xFC;hrung in ChatGPT oder eine Schulung zum neuen KI-Assistenten im Redaktionssystem. F&#xFC;r die weitere Zukunft sind diese jedoch nicht ausreichend, da sie zu kurz und oberfl&#xE4;chlich sind.&#xD;
So stehen Medienprofis angesichts des erneuten technologischen Wandels wieder vor der Entscheidung, ob und welche Weiterbildung &#x2013; durch den Arbeitgeber oder selbst finanziert &#x2013; f&#xFC;r sie sinnvoll w&#xE4;re. Da KI jeden Unternehmensbereich ber&#xFC;hrt, bieten sich dabei vielf&#xE4;ltige M&#xF6;glichkeiten und weitere Entwicklungswege.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Erst Ziel festlegen, dann Weiterbildung ausw&#xE4;hlen&lt;/strong&gt;&#xD;
Generell sollten Weiterbildungen zwei Grunds&#xE4;tzen folgen: Sie sollten auf ein konkretes Ziel (z. B. eine h&#xF6;here Position oder ein neues Aufgabengebiet) ausgerichtet sowie ausreichend anspruchsvoll sein, also &#xFC;ber kurze Anwenderkurse hinausgehen. Eine mehrmonatige berufsbegleitende Weiterbildung ist damit das empfehlenswerte Minimum, um beruflich relevant zu sein, idealerweise mit einem staatlich anerkannten Abschluss. Das kann ein Certificate of Advanced Studies (CAS) oder ein Master of Advanced Studies (MAS) sein; f&#xFC;r Mitarbeiter mittelst&#xE4;ndischer Medienh&#xE4;user ist auch ein IHK-Abschluss eine solide Option. F&#xFC;r spezielle Themenaspekte sind zus&#xE4;tzliche Module (ein bis zwei Tage) denkbar.&#xD;
Im Kern handelt es sich bei KI um technische Plattformen und Programme, die Daten mit mathematischen Methoden (u. a. Wahrscheinlichkeitsrechnung) auswerten und daraus logische Schlussfolgerungen ziehen. Beispiel: die wahrscheinliche Antwort auf eine Frage geben oder einen Satzabschnitt so zusammenfassen, wie es am &#xFC;blichsten ist. Nur die wenigsten Medienprofis werden sich im Detail mit diesen Grundlagen besch&#xE4;ftigen wollen. Aber wer ein naturwissenschaftlich-technisches Interesse hat und noch jung ist, kann hier tief einsteigen und profitieren (z. B. als KI-Berater oder Wirtschaftsinformatiker).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zumindest ein kleiner Einblick in diese Gebiete hilft jedoch immer, um KI f&#xFC;r sich selbst zu entmystifizieren, ihre Arbeitsweise zu verstehen und ihre St&#xE4;rken und Schw&#xE4;chen realistischer einzusch&#xE4;tzen. Daher enthalten auch betriebswirtschaftlich orientierte Weiterbildungen (z. B. zum KI-Manager) meist Module zu Mathematik, zur f&#xFC;r KI verwendeten Software und zu Datenbanken. Meist l&#xE4;sst sich hier auf Vorwissen aus dem Gymnasium oder aus der Universit&#xE4;t aufbauen. Im Internet finden sich dazu unz&#xE4;hlige erkl&#xE4;rende Videos sowie professionelle Kursprogramme, allerdings oft nur mit einem Zertifikat des Anbieters.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Neue T&#xE4;tigkeitsfelder neben dem Journalismus&lt;/strong&gt;&#xD;
Besonders reizvoll ist f&#xFC;r viele Medienprofis aber eher eine Kombination aus redaktioneller Konzeptarbeit, der Besch&#xE4;ftigung mit der Technologie und der wirtschaftlichen Seite. Das ist abwechslungsreich, bietet wieder eine intellektuelle Herausforderung und erlaubt, sich nach einem Abschluss neue T&#xE4;tigkeitsfelder zu erschlie&#xDF;en (z. B. als Produktmanager f&#xFC;r ein journalistisches Angebot, das KI nutzt). Da Journalisten meist geisteswissenschaftliche Abschl&#xFC;sse haben, kann sich hier eine klassische BWL-Weiterbildung, eventuell mit Fokus auf Digitalisierung oder Marketing, auszahlen. Sie f&#xFC;hrt in die Grundbegriffe und -konzepte ein. Der KI-Aspekt kann durch zus&#xE4;tzliche k&#xFC;rzere Module erg&#xE4;nzt werden.&#xD;
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Eine interessante Alternative ist &#x201E;Business-Analyse&#x201C; o. &#xC4;. mit einem KI-Fokus. Bei diesen Weiterbildungen geht es darum, betriebliche Anwendungsm&#xF6;glichkeiten von KI zu finden und umzusetzen. Dieses Gebiet eignet sich f&#xFC;r Medienprofis, die bereits an der Schnittstelle zwischen Redaktion, Management und Technik arbeiten (z. B. als Chef vom Dienst, Redaktionsmanager oder gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrender Redakteur). Hier zahlt es sich aus, dass sie bereits ein Grundverst&#xE4;ndnis f&#xFC;r Daten, deren statistische Aufbereitung und Auswertung haben und diese Grundkonzepte auf KI &#xFC;bertragen k&#xF6;nnen. Da dieses T&#xE4;tigkeitsfeld nicht an die Medienwelt gebunden ist, erlaubt es auf Wunsch auch einen Branchenwechsel.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Pr&#xFC;fen, ob es nach Abschluss passende Jobs g&#xE4;be&lt;/strong&gt;&#xD;
Der Einsatz von KI erfordert mittelfristig immer auch eine neue Arbeitsorganisation und -weise; daf&#xFC;r m&#xFC;ssen Mitarbeiter entwickelt, geschult und betreut werden. Hier er&#xF6;ffnen sich T&#xE4;tigkeitsfelder wie Organisationspsychologie, Operations- und Lean-Management, Personalleitung und Coaching. Die angebotenen Weiterbildungen in diesen Gebieten (z. B. auch Wirtschaftspsychologie) werden h&#xE4;ufig als besonders reizvoll empfunden, da sie sich mit pers&#xF6;nlichen Interessen verbinden lassen. Vor der Entscheidung daf&#xFC;r sollte aber genau gepr&#xFC;ft werden, ob man anschlie&#xDF;end eine passende Stelle oder &#x2013; bei geplanter Selbstst&#xE4;ndigkeit &#x2013; ausreichend viele zahlende Kunden finden w&#xFC;rde.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Selbstverst&#xE4;ndlich gibt es weiterhin auch das gro&#xDF;e Gebiet der Anwenderschulungen f&#xFC;r Profinutzer, etwa zur Recherche mittels KI, zur Bearbeitung von Texten (z. B. K&#xFC;rzen von Artikeln f&#xFC;r Newsletter-Anrisse und Social Media) oder zur Erstellung von Fotos, Grafiken und Videos mit KI. Hier handelt es sich meist um halb- bis zweit&#xE4;gige Kurse, die kaum Vorwissen erfordern. Sie eignen sich f&#xFC;r Angestellte und Selbstst&#xE4;ndige, die bereits in diesem Gebiet arbeiten und die neue Technologie f&#xFC;r ihre t&#xE4;gliche Arbeit nutzen wollen. Eine substantielle Differenzierung im Arbeitsmarkt erlauben derartige Kurse meist nicht, insbesondere wenn sie praktisch vor allem in die Produkte aktuell popul&#xE4;rer KI-Plattformen einweisen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Anbieter von Weiterbildungen werden ihre Programme immer empfehlen, daher ist eine kompetente und neutrale Beratung (z. B. durch einen Mentor, Personal- oder Karriereberater) bei der Auswahl sinnvoll. Da KI alle Bereiche der Branche und der Unternehmen durchdringt, haben interessierte Medienprofis eine Vielzahl von M&#xF6;glichkeiten, sich so damit zu besch&#xE4;ftigen, wie es ihnen entspricht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/durchhalten-statt-durchdrehen-wie-karriereplateaus-zur-chance-werden-koennen-976992/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Durchhalten statt durchdrehen&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Attila Albert &#xFC;ber Chancen, Risiken und sinnvolle Weiterbildungen im KI-Zeitalter: K&#xFC;nstliche Intelligenz durchdringt alle Bereiche der Medienh&#xE4;user &#x2013; wer seine berufliche Zukunft sichern will, braucht mehr als kurze Anwenderschulungen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/karrierefaktor-ki-warum-medienprofis-jetzt-strategisch-handeln-sollten-977085/</link></item><item id="977084"><title>NDR streicht &#x201E;Extra 3&#x201C;-Beitrag zu Gr&#xF6;nland nach Kritik</title><pubDate>1770614595</pubDate><description>Hamburg &#x2013; Der NDR hat einen umstrittenen Beitrag der Satiresendung &#x201E;Extra 3&#x201C; &#xFC;ber Gr&#xF6;nland aus dem Programm genommen und stattdessen eine Entschuldigung ausgestrahlt. Das berichtet der&#xA0;&#x201E;Spiegel&#x201C;.&#xD;
In der Sendung am Donnerstagabend verzichtete &#x201E;Extra 3&#x201C; auf die geplante Schlusspointe mit Comedian Maxi Schafroth und zeigte stattdessen eine mehrere Minuten lange Erkl&#xE4;rung von Moderator Christian Ehring.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Hintergrund ist eine Aktion Schafroths in der gr&#xF6;nl&#xE4;ndischen Hauptstadt Nuuk, bei der er sich Ende Januar offenbar als Vertreter der US-Regierung ausgab und Interviews mit Einwohnern f&#xFC;hrte. Auch der Versuch, eine US-Flagge zu hissen, sorgte f&#xFC;r Emp&#xF6;rung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die B&#xFC;rgermeisterin des Verwaltungsbezirks Kommuneqarfik Sermersooq, Avaaraq Olsen, sprach von &#x201E;r&#xFC;cksichtslosem Verhalten&#x201C; in einer Gemeinschaft, die bereits unter psychologischem Druck stehe. Laut NDR wurde im Zusammenhang mit der Aktion auch ein Bu&#xDF;geld verh&#xE4;ngt, wie der Sender dem&#xA0;&#x201E;Spiegel&#x201C;&#xA0;best&#xE4;tigte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Schafroth r&#xE4;umte ein, man habe sich &#x201E;vergriffen&#x201C; und den eigenen Spieltrieb &#xFC;berzogen, betonte aber, dass eine Entschuldigung inzwischen angenommen worden sei. Ehring erkl&#xE4;rte, es sei ein Fehler gewesen, &#x201E;eine Insel, die einer akuten Bedrohung ausgesetzt ist, als Kulisse&#x201C; f&#xFC;r Satire zu nutzen. Satire und Realit&#xE4;t l&#xE4;gen in diesem Fall n&#xE4;her beieinander &#x201E;als die USA und Gr&#xF6;nland&#x201C;.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
In einer kurzen Abschieds-Mail schreibt Lewis unter anderem, die Zeitung k&#xF6;nne &#x201E;keinen besseren Eigent&#xFC;mer&#x201C; als Jeff Bezos haben. Bezos erw&#xE4;hnt Lewis in einer Stellungnahme nicht, sondern verweist stattdessen auf &#x201E;einen unverzichtbaren journalistischen Auftrag und eine au&#xDF;ergew&#xF6;hnliche Chance&#x201C; f&#xFC;r das Blatt. Lewis und Bezos waren zuletzt wegen der angek&#xFC;ndigten Entlassungen scharf kritisiert worden.&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;</description><shorttext>Der fr&#xFC;here Chefredakteur und Herausgeber des &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; ist tot. Er pr&#xE4;gte das Blatt &#xFC;ber Jahrzehnte und galt als leiser, pr&#xE4;ziser und integrer Vertreter seines Berufs.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/journalist-gerd-appenzeller-gestorben-977082/</link></item><item id="977081"><title>Peter Vo&#xDF; kritisiert ARD-Chef Florian Hager scharf</title><pubDate>1770605707</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der ehemalige SWR-Intendant und ZDF-Chefredakteur Peter Vo&#xDF; stimmt in einem &#x201E;FAZ&#x201C;-Gastbeitrag kritische T&#xF6;ne gegen&#xFC;ber Florian Hager an. Wenn es um Fehler gehe, bleibe der ARD-Chef &#x201E;so ungenau, wie er es Julia Kl&#xF6;ckner ankreidet&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Hager hatte der &#x201E;FAZ&#x201C; ein Interview gegeben, in dem er darauf hinweist, dass nicht die von der Bundestagspr&#xE4;sidentin zuvor eingeforderte &#x201E;Neutralit&#xE4;t&#x201C; Bestandteil des &#xD6;RR-Auftrags sei, sondern &#x201E;Objektivit&#xE4;t und &#xDC;berparteilichkeit&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Vo&#xDF; meint, dass &#x201E;ein Intendant vielleicht wissen sollte&#x201C;, dass die Worte &#x201E;im konkreten Kontext ziemlich gleichbedeutend sind&#x201C;. Des Weiteren sieht Vo&#xDF; eine &#x201E;Pr&#xE4;gung des journalistischen Nachwuchses&#x201C;, dank der &#x201E;offenbar nicht mehr in allen Redaktionen unbefangen diskutiert wird, sondern es darum geht, die gemeinsame, aus ein und derselben &#x201A;Haltung&#x2018; erwachsene &#x201A;Wahrheit&#x2018; unters Volk zu bringen&#x201C;. Es handele sich dabei nicht um eine Verschw&#xF6;rung &#x2013; &#x201E;die &#x201A;Blase&#x2018; gen&#xFC;gt&#x201C;, um die Wahrnehmung einzuschr&#xE4;nken, glaubt Vo&#xDF;.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Sarah Schulz war seit knapp vier Jahren Teil der Schl&#xFC;terschen Mediengruppe. Zuletzt verantwortete sie als Chefredakteurin mehrere Fachmedien im Industriesegment, darunter die Marken&#xA0;&#x201E;Protector&#x201C;&#xA0;und&#xA0;&#x201E;International Aluminium Journal&#x201C;. Zuvor arbeitete sie an Titeln wie&#xA0;&#x201E;BLECH&#x201C;&#xA0;und&#xA0;&#x201E;ReThink Industry&#x201C;. Dar&#xFC;ber hinaus entwickelte und leitete sie ein Ausbildungsprogramm f&#xFC;r die Volont&#xE4;rinnen und Volont&#xE4;re des Hauses.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Chief Content Officer Marco Wei&#xDF; erkl&#xE4;rte: &#x201E;Mit gro&#xDF;er Best&#xFC;rzung haben wir erfahren, dass unsere Kollegin Sarah &#xFC;berraschend verstorben ist. Sie war eine gesch&#xE4;tzte Kollegin, ein Vorbild f&#xFC;r viele junge Nachwuchskr&#xE4;fte und eine starke Treiberin unserer Transformation. Ihr Verlust hinterl&#xE4;sst eine gro&#xDF;e L&#xFC;cke. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und allen, die ihr nahestanden.&#x201C;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Sie ist im Alter von 34 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/schluetersche-mediengruppe-trauert-um-chefredakteurin-sarah-schulz-977078/</link></item><item id="977072"><title>Stefan Niggemeier verst&#xE4;rkt SZ-Redaktion</title><pubDate>1770367180</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013; Der Medienkritiker und Mitgr&#xFC;nder von BILDblog und &#xDC;bermedien, Stefan Niggemeier, wird ab dem 15. Februar 2026 regelm&#xE4;&#xDF;iger Autor im Ressort Feuilleton/Medien der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;. Das teilte die SZ am 6. Februar 2026 in M&#xFC;nchen mit.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Niggemeier, Jahrgang 1969, ist Medien- und Kulturjournalist. Er gr&#xFC;ndete 2004 das Watchblog BILDblog und 2016 das Online-Magazin &#xDC;bermedien. Seit 2017 ist er gemeinsam mit Sarah Kuttner Host des Podcasts &#x201E;Das kleine Fernsehballett&#x201C;. Bereits Ende der 1990er Jahre war Niggemeier als Autor f&#xFC;r die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C; t&#xE4;tig.&#xD;
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Niggemeier studierte Germanistik und arbeitete als freier Journalist f&#xFC;r verschiedene Medien. Neben seiner T&#xE4;tigkeit als Autor und Blogger ist er als Referent und Moderator gefragt. F&#xFC;r seine Arbeit erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter den Grimme Online Award.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Was der Medien- und Kulturjournalist genau machen wird.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/stefan-niggemeier-verstaerkt-sz-redaktion-977072/</link></item><item id="977069"><title>J&#xF6;rg Diehl leitet neue Recherchekooperation von NDR, WDR und SZ</title><pubDate>1770362177</pubDate><description>&lt;div&gt;M&#xFC;nchen &#x2013;&#xA0;&#x201E;30 Jahre lang bin ich der ,S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x2018; als Leser schon verbunden &#x2013; nun darf ich endlich auch f&#xFC;r sie arbeiten,&#x201C; schreibt J&#xF6;rg Diehl&#xA0;auf Linkedin. Er freue sich sehr, die erfolgreiche Recherchekooperation mit Norddeutscher Rundfunk und WDR in M&#xFC;nchen vertreten zu d&#xFC;rfen.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;J&#xF6;rg Diehl war viele Jahre bei &#x201E;Spiegel Online&#x201C; als Redakteur, NRW-Korrespondent, Chefreporter, Leiter des Teams Hintergrund und Recherche. 2019 wurde er &#x201E;Spiegel&#x201C; -Ressortleiter Deutschland/Panorama, anschlie&#xDF;end Koordinator Investigativ. 2024 wurde er Ressortleiter Deutschland, zust&#xE4;ndig f&#xFC;r Innere Sicherheit und Investigation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist J&#xF6;rg Diehl Leiter der Recherchekooperation von Norddeutschem Rundfunk, Westdeutschem Rundfunk und &#x201E;S&#xFC;ddeutscher Zeitung&#x201C;. Er ist au&#xDF;erdem Co-Autor der Bestseller &#x201E;Rockerkrieg&#x201C;&#xA0;(2013) und &#x201E;Undercover&#x201C;&#xA0;(2020).&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der fr&#xFC;here &#x201E;Spiegel&#x201C;-Ressortleiter bringt jahrzehntelange Erfahrung in Recherche, Innerer Sicherheit und investigativem Journalismus mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/joerg-diehl-leitet-neue-recherchekooperation-von-ndr-wdr-und-sz-977069/</link></item><item id="977065"><title>KNA holt Christof Bock als Reporter nach Frankfurt</title><pubDate>1770350529</pubDate><description>Frankfurt &#x2013;&#xA0;Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) verpflichtet Christof Bock als Reporter am wiederer&#xF6;ffneten Standort Frankfurt am Main. Der Journalist wechselt von der Deutschen Presse-Agentur (dpa), f&#xFC;r die er 25 Jahre lang t&#xE4;tig war.&#xD;
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Der &#x201E;leidenschaftliche Medienredakteur&#x201C; sei bestens vernetzt und wolle den Frankfurter Finanzplatz &#x201E;auch unter ethischen Gesichtspunkten unter die Lupe nehmen&#x201C;, teilte die KNA mit. Bock selbst freut sich darauf, &#x201E;als &#x201A;Sozialreporter&#x2018; Geschichten mitten aus der deutschen Gesellschaft zu schreiben&#x201C;.&#xD;
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Mit ihren Angeboten w&#xFC;rden Medien junge Menschen auf Plattformen ziehen, vor denen sie eigentlich warnen m&#xFC;ssten, argumentiert Weichert. Auch den zunehmenden Einsatz von K&#xFC;nstlicher Intelligenz im Journalismus sieht er kritisch. Je mehr Inhalte automatisiert entst&#xFC;nden, desto wertvoller w&#xFC;rden als glaubw&#xFC;rdig oder menschlich empfundene Beitr&#xE4;ge. Gleichzeitig steige mit dem Einsatz von KI die Gefahr, dass journalistische Arbeit insgesamt an Vertrauen verliere. Je mehr Journalistinnen und Journalisten KI nutzten, &#x201E;desto gr&#xF6;&#xDF;er wird die Wahrscheinlichkeit, dass ihre gesamte Arbeit vom Publikum pauschal als &#x201A;KI-generiert&#x2018; abgewertet wird&#x201C;.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Lemon &#xFC;bertrug w&#xE4;hrend eines Gottesdienstes in der Cities Church in Saint Paul, Minnesota, einen Protest gegen die US-Einwanderungsbeh&#xF6;rde (ICE) per Livestream. Und genau das sorgte anschlie&#xDF;end f&#xFC;r eine hitzige Debatte. Hintergrund sind die aktuellen Proteste in Minnesota gegen das brutale Vorgehen der Beh&#xF6;rde. In Minnesota wurden in den letzten Wochen gleich zwei Menschen im Rahmen von Protesten gegen die restriktive Migrationspolitik von US-Pr&#xE4;sident Donald Trump von ICE-Agenten get&#xF6;tet. F&#xFC;r die Kirche, aus der Lemon berichtete, soll ein Pastor mit Verbindungen zur ICE t&#xE4;tig sein. In den sozialen Netzwerken behaupteten Trump-Anh&#xE4;nger, Lemon habe gemeinsam mit Aktivisten die Proteste vorbereitet und initiiert. Beweise daf&#xFC;r gibt es allerdings keine.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Menschen bei ihrem Gottesdienst zu unterbrechen, sei ein Vergehen, sagte die ehemalige republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene dem Sender &#x201E;Fox News&#x201C;, und versto&#xDF;e gegen das Recht auf freie Religionsaus&#xFC;bung. Lemon habe sich wie ein Aktivist verhalten und nicht wie ein Journalist. Taylor Greene geh&#xF6;rte lange zu den loyalsten Verb&#xFC;ndeten von US-Pr&#xE4;sident Donald Trump in der republikanischen Partei, ehe sie sich j&#xFC;ngst kritisch &#xFC;ber Trump &#xE4;u&#xDF;erte und das Parlament verlie&#xDF;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x201E;Ich bin kein Demonstrant&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Der bekannte TV-Moderator Stephen A. Smith wies die Kritik an Lemon zur&#xFC;ck: &#x201E;Ob es Ihnen gef&#xE4;llt oder nicht, Don Lemon ist ein Mitglied der Presse. Don Lemon ist seit 30 Jahren im Journalismus t&#xE4;tig.&#x201C; Nur weil Lemon nach 17 Jahren nicht mehr bei CNN arbeite, k&#xF6;nnten ihm nicht seine journalistischen Qualifikationen aberkannt werden, sagte Smith. Auch Lemon stellte klar, dass er als Journalist unterwegs war: &#x201E;Ich bin kein Demonstrant, und ich bestehe auf dem ersten Verfassungszusatz&#x201C;, sagte Lemon laut &#x201E;New York Times&#x201C;. &#x201E;Das ist das Fundament unserer Demokratie.&#x201C; Der erste Verfassungszusatz garantiert die Religions-, Presse- und Meinungsfreiheit in den USA. Er garantiert die Trennung von Kirche und Staat und sch&#xFC;tzt fundamentale demokratische Freiheiten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Justizbeh&#xF6;rden sahen das allerdings anders und warfen Lemon ein &#x201E;Eindringen in eine Kirche&#x201C; und das &#x201E;Verursachen von Tumulten&#x201C; vor. Trump und US-Justizministerin Bondi forderten ein hartes Durchgreifen gegen den Journalisten, der festgenommen und erst am n&#xE4;chsten Tag wieder aus der Haft entlassen wurde.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Scharfe Kritik vom Journalistenverband&lt;/strong&gt;&#xD;
Der amerikanische Journalistenverband Society of Professional Journalists (SPJ) reagierte mit scharfer Kritik: &#x201E;Journalisten, die &#xFC;ber Demonstrationen berichten, spielen eine entscheidende Rolle bei der Dokumentation von Ereignissen von &#xF6;ffentlichem Interesse, der Gew&#xE4;hrleistung von Transparenz und der Rechenschaftspflicht von Institutionen &#x2013; insbesondere in Zeiten erh&#xF6;hter Spannungen&#x201C;, sagte SPJ-Pr&#xE4;sident Chris R. Vaccaro.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Lemon sieht hinter dem repressiven Vorgehen der US-Beh&#xF6;rden klar einen anderen Grund. In der TV-Sendung von Jimmy Kimmel sagte Lemon, in Wahrheit gehe es darum, Journalisten unter Druck zu setzen. &#x201E;Sie wollen sie in Verlegenheit bringen. Sie wollen sie einsch&#xFC;chtern. Sie wollen ihnen Angst einjagen. Und deshalb haben sie es so gemacht.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
In den sozialen Netzwerken vermuteten einige Kommentatoren, die US-Beh&#xF6;rden h&#xE4;tten deswegen so drastisch reagiert, weil sie sich durch die dokumentierende Arbeit von Journalisten und Aktivisten gest&#xF6;rt f&#xFC;hlten. Ohne deren Arbeit w&#xE4;ren etwa die Videoaufnahmen von der T&#xF6;tung der beiden Menschen in Minnesota durch ICE-Agenten nicht an die &#xD6;ffentlichkeit gelangt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Delcker kehrt damit zu &#x201E;Politico&#x201C; zur&#xFC;ck, wo er bereits seit 2015 als Deutschland-Korrespondent t&#xE4;tig war. Anfang 2018 wurde er dort, laut Aussendung, zum weltweit ersten KI-Korrespondenten ernannt.&#xA0;Von 2021 bis 2025 arbeitete Delcker als Chief Technology Correspondent f&#xFC;r die Deutsche Welle. Seit dem 1. Februar 2026 geh&#xF6;rt er wieder dem Redaktionsteam von &#x201E;Politico&#x201C; an.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der neue Newsletter &#x201E;Politico Pro Technologie&#x201C; richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider und soll jeweils um 6 Uhr morgens aktuelle Nachrichten, Analysen und Einordnungen zum deutschen und internationalen Technologiesektor liefern. Inhaltliche Schwerpunkte sind K&#xFC;nstliche Intelligenz und Digitalpolitik, mit einem besonderen Fokus auf Deutschland. Hintergrund ist unter anderem die Einrichtung eines eigenst&#xE4;ndigen Digitalministeriums im Jahr 2025 sowie der politische Anspruch, die internationale Wettbewerbsf&#xE4;higkeit im KI-Bereich zu st&#xE4;rken.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zum Redaktionsteam unter der Leitung von Delcker geh&#xF6;ren &lt;strong&gt;Jasper Bennink,&lt;/strong&gt; derzeit Autor des Berlin Playbooks von &#x201E;Politico&#x201C; Deutschland, der insbesondere &#xFC;ber Digitalminister Karsten Wildberger berichten soll, sowie &lt;strong&gt;Anouk Schlung,&lt;/strong&gt; bisher Autorin von &#x201E;Brussels Decoded&#x201C;. Erg&#xE4;nzt wird das Team durch &lt;strong&gt;Larissa K&#xF6;gl,&lt;/strong&gt; die zuvor unter anderem f&#xFC;r&#xA0;den &#x201E;Spiegel&#x201C;&#xA0;und&#xA0;&#x201E;Die Zeit&#x201C;&#xA0;t&#xE4;tig war.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Mit &#x201E;Politico Pro Technologie&#x201C; will das Nachrichtenportal sein Angebot f&#xFC;r Entscheider ausbauen. Die redaktionelle Verantwortung &#xFC;bernimmt der Tech-Journalist Janosch Delcker. Wer noch im Team ist.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/janosch-delcker-uebernimmt-redaktion-von-neuem-pro-newsletter-bei-politico-977061/</link></item><item id="977044"><title>&#x201E;Washington Post&#x201C; baut massiv Stellen ab &#x2013; Kritik an Eigent&#xFC;mer Jeff Bezos w&#xE4;chst</title><pubDate>1770281684</pubDate><description>Washington &#x2013; Die US-Zeitung &#x201E;Washington Post&#x201C; steht vor einem tiefgreifenden Umbruch. Wie die&#xA0;&#x201E;Associated Press&#x201C;&#xA0;berichtet, trennt sich das Blatt von rund einem Drittel seiner Belegschaft. Betroffen sind demnach mehr als 300 Stellen in Redaktion und Verwaltung, darunter das Sportressort, Teile der Auslandsberichterstattung sowie die Buchredaktion. Die K&#xFC;rzungen z&#xE4;hlen zu den gr&#xF6;&#xDF;ten Einschnitten in der Geschichte der Zeitung.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die Ma&#xDF;nahmen haben auch eine Debatte &#xFC;ber die Rolle von Eigent&#xFC;mer Jeff Bezos ausgel&#xF6;st. Wie der&#xA0;&#x201E;New Yorker&#x201C;&#xA0;analysiert, sehen fr&#xFC;here F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte und Medienbeobachter in der aktuellen Krise eine Folge strategischer Fehlentscheidungen seit der &#xDC;bernahme durch Bezos im Jahr 2013. In dem Beitrag wird argumentiert, dass Wachstumserwartungen, Managementwechsel und ein zunehmender Sparkurs die journalistische Substanz der &#x201E;Washington Post&#x201C; geschw&#xE4;cht h&#xE4;tten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Unmut regt sich auch innerhalb der Redaktion. Wie&#xA0;&#x201E;Fox News&#x201C;&#xA0;berichtet, haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in internen Schreiben direkt an Bezos gewandt und ihn aufgefordert, die Entlassungen zu stoppen und st&#xE4;rker Verantwortung f&#xFC;r die Zukunft des Blattes zu &#xFC;bernehmen. Demnach bef&#xFC;rchten viele, dass die Zeitung ihre Rolle als einflussreiches nationales Leitmedium verlieren k&#xF6;nnte.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Noch sch&#xE4;rfer f&#xE4;llt die Kritik in einem Essay im Magazin&#xA0;&#x201E;The Atlantic&#x201C;&#xA0;aus. Dort ist von einem &#x201E;Niedergang&#x201C; der &#x201E;Washington Post&#x201C; die Rede, der nicht nur wirtschaftliche, sondern auch publizistische Folgen habe. Der Personalabbau werde als Einschnitt beschrieben, der die Identit&#xE4;t und den Anspruch des traditionsreichen Hauses nachhaltig besch&#xE4;digen k&#xF6;nne.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die &#x201E;Washington Post&#x201C; selbst verweist auf wirtschaftlichen Druck und strukturelle Ver&#xE4;nderungen im Medienmarkt. Kritiker hingegen sehen in den K&#xFC;rzungen ein Signal, das weit &#xFC;ber das einzelne Medium hinausweist &#x2013; und Fragen nach der Zukunft gro&#xDF;er, privat finanzierter Qualit&#xE4;tszeitungen in den USA aufwirft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Ein drastischer Personalabbau ersch&#xFC;ttert die traditionsreiche US-Zeitung. Nationale Medien berichten &#xFC;ber Entlassungen, interne Proteste und eine grunds&#xE4;tzliche Debatte &#xFC;ber F&#xFC;hrung, Strategie und Zukunft der &#x201E;Washington Post&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/washington-post-baut-massiv-stellen-ab-kritik-an-eigentuemer-jeff-bezos-waechst-977044/</link></item><item id="977043"><title>Playboy-Verlag startet neues Laufmagazin &#x201E;Pace&#x201C;</title><pubDate>1770271711</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013; &#x201E;Pace&#x201C; versteht das Laufen dabei nicht als reinen Sport, sondern als Ausdruck von Mode, innerer Einstellung und eines Community-Gedankens. Damit will sich der Magazin-Neustart von klassischen Laufmagazinen mit Trainingspl&#xE4;nen und Ern&#xE4;hrungstipps absetzen. Stattdessen setzt der Titel auf journalistische Reportagen, hochwertiges Storytelling und opulente Fotostrecken. Die Zielgruppe sind urbane Frauen und M&#xE4;nner zwischen 20 und 50 Jahren mit aktivem, digital vernetztem Lebensstil, hohem Qualit&#xE4;tsanspruch und einem Fokus unter anderem auf Stilfragen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
M&#xFC;nchen &#x2013; Herausgegeben wird &#x201E;Pace&#x201C; von Kouneli Sports, einer hundertprozentigen Tochter der M&#xFC;nchner Kouneli Holding. Dort erscheinen bereits seit 2021 die deutsche Ausgabe der &#x201E;Sports Illustrated&#x201C; sowie seit 2019 der deutsche &#x201E;Playboy&#x201C; (&#xFC;ber die ebenfalls zur Holding geh&#xF6;rende Kouneli Media). Mit dem neuen Magazin besetzt der Verlag nach eigenen Angaben eine Marktnische &#x2013; mit &#x201E;journalistischer Tiefe&#x201C;, wie es in M&#xFC;nchen hei&#xDF;t.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Chefredakteur von &#x201E;Pace&#x201C; ist Christoph Landsgesell, der zugleich als Publishing Director von Kouneli Sports fungiert und bereits die deutsche &#x201E;Sports Illustrated&#x201C;-Ausgabe verantwortet. Er sagt: &#x201E;Mit der Eigenentwicklung Pace schaffen wir eine Medienmarke, die Running als Teil urbaner Kultur erz&#xE4;hlt &#x2013; stilbewusst, visuell stark und inhaltlich relevant. Wir glauben an die Kraft von Print: an Kuratierung, Qualit&#xE4;t und Tiefe. Pace ist kein klassisches Laufmagazin, sondern ein Statement f&#xFC;r alle, die den Sport nicht nur aus&#xFC;ben, sondern leben.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch Kouneli-Holding-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin Myriam Karsch sieht in dem Titel einen strategischen Ausbau des Portfolios. &#x201E;Pace soll sich als pr&#xE4;gende Medienmarke f&#xFC;r urbane Laufkultur in Deutschland etablieren. Wir sind &#xFC;berzeugt, dass hochwertiger Journalismus, starke Bildwelten und eine klare Haltung auch heute Relevanz haben. Unser Ziel ist es, Pace konsequent als eigenst&#xE4;ndige Premium-Marke zu entwickeln und sie langfristig zu einer ganzheitlichen Medienmarke auszubauen.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Florian Boitin, gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrender Gesellschafter der Kouneli Holding und Herausgeber von &#x201E;Pace&#x201C;, freut sich, dass er die Eigenentwicklung mit einem eigenen Team umsetzen konnte. &#x201E;Mit Christoph Landsgesell betrauen wir bei der Entwicklung der Magazinmarke Pace nicht nur einen passionierten L&#xE4;ufer &#x2013; als Chefredakteur der deutschen &#x201A;Sports Illustrated&#x2018;-Ausgabe zeigt er seit Jahren mit seinem Team, wie erfolgreich Sportjournalismus sein kann, der neben journalistischer Tiefe entschieden auf visuelle Opulenz und den Faktor Style setzt.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach der Kiosk-Premiere am 9. April ist eine zweite Ausgabe f&#xFC;r den 24. September geplant. Ab 2027 soll das Magazin viertelj&#xE4;hrlich erscheinen. Erg&#xE4;nzend dazu wird die Marke digital unter&#xA0;&lt;a class="decorated-link cursor-pointer" rel="noopener" target="_new" data-start="2729" data-end="2748"&gt;www.pace-magazin.de&lt;/a&gt;&#xA0;sowie auf Instagram und TikTok verl&#xE4;ngert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Luisa Nuhr (29) ist seit Sommer 2022 Teil der Redaktion von &#x201E;The Pioneer&#x201C;. Zuletzt war sie als Chefin vom Dienst und Ressortleiterin Newsdesk f&#xFC;r das Content- und News-Management sowie den digitalen Ausbau von Website und App verantwortlich. Zuvor leitete sie den Newsletter&#xA0;&#x201E;Hauptstadt &#x2013; Das Briefing&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ihr Volontariat absolvierte Nuhr bei &#x201E;The Pioneer,&#x201C;&#xA0;davor arbeitete sie als Projektleiterin bei einem Softwareunternehmen. Sie studierte Betriebswirtschaft und Journalismus an der University of Westminster in Gro&#xDF;britannien mit Schwerpunkt auf digitalen Gesch&#xE4;ftsmodellen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In der Chefredaktion &#xFC;bernimmt Nuhr die redaktionelle Verantwortung f&#xFC;r die St&#xE4;rkung des wirtschaftsjournalistischen Profils von &#x201E;The Pioneer&#x201C;. Zudem wird sie ein neues Format mit dem Titel&#xA0;&#x201E;Zur Sache&#x201C;&#xA0;verantworten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Stefan Rupp (57) bleibt dem Unternehmen erhalten. Er wird weiterhin die redaktionelle Audiosparte leiten und innerhalb der Pioneer Experience, dem kommerziellen Gesch&#xE4;ftsbereich von &#x201E;Media Pioneer,&#x201C;&#xA0;Auftragsproduktionen und Produktionskooperationen &#xFC;bernehmen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Die redaktionelle Leitung der Wochenzeitschrift &#xFC;bernehmen interimsweise Simon Biallowons und Stefan Orth. Biallowons ist verlegerischer Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer im Verlag Herder, Stefan Orth leitet das Schwesterblatt&#xA0;&#x201E;Herder Korrespondenz&#x201C;.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Katharina Petermeier ist seit 2017 f&#xFC;r die VRM t&#xE4;tig. Nach ihrem Volontariat bei dem regionalen Medienhaus, einer T&#xE4;tigkeit als Digitalreporterin sowie der Leitung der rheinland-pf&#xE4;lzischen Lokalredaktionen sammelte sie umfassende Erfahrungen im Lokaljournalismus. F&#xFC;r innovative journalistische Formate &#x2013; darunter der Podcast&#xA0;&#x201E;Rheingeh&#xF6;rt&#x201C;&#xA0;&#x2013; wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit einem Sonderpreis des Medienspiegels sowie vom Medienmagazin&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;&#xA0;als Young Leader des Jahres 2024.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Parallel zu dieser Personalie gibt es einen weiteren Wechsel im F&#xFC;hrungsteam: Tobias Goldbrunner, Chefredakteur Nachrichten, wird das Unternehmen zum 31. Mai 2026 verlassen und zum Sportmagazin&#xA0;&#x201E;kicker&#x201C;&#xA0;wechseln. Er war &#xFC;ber zwei Jahrzehnte in verschiedenen Funktionen f&#xFC;r die Redaktion t&#xE4;tig.&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Auch ein Gewinnspiel mit dem Titel &#x201E;Geld oder Gil&#x201C; wurde laut &#x201E;J&#xFC;discher Allgemeiner&#x201C;&#xA0;als Spiel mit antisemitischen Stereotypen wahrgenommen. Ausgestrahlt wurde der Beitrag am 27. Januar, dem Internationalen Holocaust-Gedenktag.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach der Berichterstattung und auf Nachfrage der&#xA0;J&#x201E;&#xFC;dischen Allgemeinen&#x201C;&#xA0;teilte RTL mit, dass der Clip offline genommen werde. In einer Erkl&#xE4;rung wies der Sender &#x201E;jede Form von Antisemitismus entschieden&#x201C; zur&#xFC;ck. Zugleich r&#xE4;umte RTL ein, dass der Einspieler &#x201E;zu Missverst&#xE4;ndnissen f&#xFC;hren konnte&#x201C;. Vor diesem Hintergrund werde der Beitrag entfernt und k&#xFC;nftige Inhalte sensibler daraufhin gepr&#xFC;ft, &#x201E;welche Deutungen sie erm&#xF6;glichen&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Weiter erkl&#xE4;rte der Sender, der Beitrag habe sich mit Gil Ofarims &#xF6;ffentlichem Auftreten im Zusammenhang mit bekannten Betrugsvorw&#xFC;rfen befasst, insbesondere mit einer von ihm selbst erhobenen und sp&#xE4;ter widerlegten Behauptung eines antisemitischen Vorfalls. Die &#x201E;humoristisch &#xFC;berspitzte Befassung&#x201C; sei ausschlie&#xDF;lich diesem Verhalten und der medialen Inszenierung seiner Person geschuldet gewesen, so RTL laut&#xA0;&#x201E;J&#xFC;discher Allgemeiner&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Nach antisemitischen Anspielungen nimmt RTL einen Einspieler offline. Zuvor hatte die &#x201E;J&#xFC;dische Allgemeine&#x201C; &#xFC;ber den Beitrag berichtet und den Sender mit Vorw&#xFC;rfen konfrontiert.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/stefan-raab-show-rtl-loescht-umstrittenen-ofarim-clip-nach-kritik-977027/</link></item><item id="977026"><title>Director Communications in Berlin oder M&#xFC;nchen gesucht</title><pubDate>1770176793</pubDate><description>Berlin oder M&#xFC;nchen&#xA0;&#x2013; Feldhoff &amp; Cie sucht einen Director&#xA0;(w/m) Communications&#xA0;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-start="19" data-end="66"&gt; &lt;p&gt;F&#xFC;hrung und Betreuung von Kundenbeziehungen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="67" data-end="129"&gt; &lt;p&gt;Entwicklung strategischer Themen und Kommunikationsans&#xE4;tze&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="130" data-end="204"&gt; &lt;p&gt;Strategische Verantwortung f&#xFC;r Key Accounts und Kommunikationsprojekte&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="205" data-end="270"&gt; &lt;p&gt;Konzeption und Umsetzung von PR- und Positionierungskampagnen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="271" data-end="325"&gt; &lt;p&gt;Entwicklung relevanter Inhalte, Formate und Kan&#xE4;le&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="326" data-end="389"&gt; &lt;p&gt;Direkter Austausch und Zusammenarbeit mit Kunden und Medien&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="390" data-end="470" data-is-last-node=""&gt; &lt;p&gt;Fachliche F&#xFC;hrung sowie Weiterentwicklung von Teamkolleginnen und Teamkollegen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber&#xA0;bringen mindestens sieben Jahre Berufserfahrung in PR, Unternehmenskommunikation oder Beratung mit.&#xA0;&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-mit-leitungsfunktion-4/director-communications-mwd-557796/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen mindestens sieben Jahre Berufserfahrung in PR, Unternehmenskommunikation oder Beratung mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/director-communications-in-berlin-oder-muenchen-gesucht-977026/</link></item><item id="977025"><title>Franz&#xF6;sische Polizei durchsucht Pariser Gesch&#xE4;ftsr&#xE4;ume von X</title><pubDate>1770176148</pubDate><description>Paris (KNA) &#x2013; In den Pariser Gesch&#xE4;ftsr&#xE4;umen der Onlineplattform X hat eine Razzia stattgefunden. Wie die franz&#xF6;sische Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung bekanntgab, durchsuchten Polizeikr&#xE4;fte das B&#xFC;ro der Plattform in Paris. Anlass der Razzia seien Ermittlungen gegen die Plattform unter anderem wegen der Verbreitung von kinderpornografischem Material, Verletzung von Pers&#xF6;nlichkeitsrechten durch Deepfakes mit sexuellem Charakter und Holocaust-Leugnung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Frankreich ermittelt bereits seit &#xFC;ber einem Jahr gegen X &#x2013; seit dem Sommer vergangenen Jahres auch wegen der plattformeigenen KI Grok, mit der Nutzer sexualisierte Deepfakes erstellen konnten, auch von Minderj&#xE4;hrigen. Parallel zur Razzia hat die Staatsanwaltschaft den X-Eigent&#xFC;mer Elon Musk und die ehemalige Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin Linda Yaccarino vorgeladen, um &#xFC;ber die Vorw&#xFC;rfe auszusagen. Die Teilnahme an der Vernehmung ist freiwillig.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mit den Ermittlungen wolle man sicherstellen, dass die Plattform X sich an franz&#xF6;sische Gesetze halte, so die Staatsanwaltschaft weiter. Sie informierte &#xFC;ber die Ma&#xDF;nahmen unter anderem &#xFC;ber ihren eigenen X-Account, k&#xFC;ndigte dort aber auch an, die Plattform k&#xFC;nftig nicht mehr zu nutzen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Immer wieder ger&#xE4;t die Onlineplattform in Konflikt mit nationalen Gesetzen. Nun durchsuchte die franz&#xF6;sische Polizei die Gesch&#xE4;ftsr&#xE4;ume des Unternehmens und lud Elon Musk zur Vernehmung nach Paris.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/franzoesische-polizei-durchsucht-pariser-geschaeftsraeume-von-x-977025/</link></item><item id="977024"><title>Anita Zielina ist nun bei Funke </title><pubDate>1770175754</pubDate><description>&lt;div&gt;Essen &#x2013; Die Funke Mediengruppe beruft Anita Zielina in ihren Aufsichtsrat. Zielina wird eine der profiliertesten Expertinnen f&#xFC;r digitale Transformation, zeitgem&#xE4;&#xDF;e F&#xFC;hrung und die Entwicklung nachhaltiger Medienstrategien genannt. Zus&#xE4;tzlich zu ihrem Mandat im Aufsichtsrat wird die Wienerin Mitglied des Gesellschafterausschusses.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Zielina bringt langj&#xE4;hrige Erfahrung aus internationalen Medienorganisationen ein. Sie ist unter anderem Aufsichtsr&#xE4;tin bei dem europ&#xE4;ischen Medienkonzern Mediahuis und ber&#xE4;t seit Jahren Verlage und Medienh&#xE4;user bei strategischen Weichenstellungen. Als Gr&#xFC;nderin und CEO des Better Leaders Lab, eines &#x201E;Do and Think Tanks&#x201C; f&#xFC;r gute F&#xFC;hrung und strategisches Management, ist sie zudem unternehmerisch t&#xE4;tig.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Zuvor war Zielina in leitenden Funktionen bei &#x201E;Stern&#x201C;,&#xA0;&#x201E;Der Standard&#x201C; und der&#xA0;&#x201E;Neuen Z&#xFC;rcher Zeitung&#x201C;. In diesen Rollen verantwortete sie umfassende digitale und organisatorische Transformationsprozesse &#xFC;ber Redaktion, Produkt und Business hinweg.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Neben ihrer unternehmerischen und strategischen T&#xE4;tigkeit lehrt Anita Zielina Executive Education an der Craig Newmark Graduate School of Journalism der City University of New York (CUNY) mit den Schwerpunkten K&#xFC;nstliche Intelligenz, Leadership und Entscheidungsfindung. Sie h&#xE4;lt einen Executive MBA von INSEAD, studierte Rechtswissenschaften an der Universit&#xE4;t Wien und absolvierte Executive Fellowships an der Stanford University sowie an der University of Oxford.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die &#xF6;sterreichische Medienmanagerin zieht in den Aufsichtsrat der Mediengruppe ein. Was sie dort genau macht.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/anita-zielina-ist-nun-bei-funke-977024/</link></item><item id="977015"><title>David Schafbuch berichtet aus New York f&#xFC;r t-online</title><pubDate>1770109680</pubDate><description>&lt;div&gt;New York &#x2013; David Schafbuch berichtet nun aus New York.&#xA0;t-online ist mit diesem Wechsel neben Washington und Los Angeles in einer dritten amerikanischen Stadt vertreten. Schafbuch arbeitet seit April 2021 bei t-online, zuletzt als stellvertretender Ressortleiter Politik &amp; Wirtschaft.&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Zuvor hatte der studierte Journalist f&#xFC;r die &#x201E;Welt&#x201C; und die &#x201E;Frankfurter Rundschau&#x201C; geschrieben.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div class="singleNewsBodytext clearfix"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Kl&#xF6;ckner hatte im Gespr&#xE4;ch mit der&#xA0;&#x201E;Bild am Sonntag&#x201C;&#xA0;erkl&#xE4;rt, der &#xF6;ffentlich-rechtliche Rundfunk m&#xFC;sse sich &#x201E;nach Effizienz, Neutralit&#xE4;t und Ausgewogenheit fragen lassen&#x201C; und sehe sich mit einer wachsenden Kluft zwischen ver&#xF6;ffentlichter und &#xF6;ffentlicher Meinung konfrontiert. Hager entgegnete in der FAZ: &#x201E;Steile These zur angeblichen Diskrepanz zwischen ver&#xF6;ffentlichter und &#xF6;ffentlicher Meinung. Im digitalen Zeitalter trifft das einfach nicht mehr den Punkt.&#x201C; Es gebe heute &#x201E;so viele ver&#xF6;ffentlichte Meinungen&#x201C;, dass diese Diagnose nicht haltbar sei.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Auch den Verweis auf &#x201E;Neutralit&#xE4;t&#x201C; wies Hager zur&#xFC;ck. Der Begriff komme im gesetzlichen Auftrag des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht vor. &#x201E;Dort stehen die Worte Objektivit&#xE4;t und &#xDC;berparteilichkeit, auch das m&#xFC;sste Frau Kl&#xF6;ckner als fr&#xFC;heres Rundfunkratsmitglied des SWR eigentlich wissen&#x201C;, sagte der ARD-Vorsitzende. Aufgabe der Sender sei es, &#x201E;allen Menschen ein Angebot zu machen&#x201C; &#x2013; mit Themen, &#x201E;die sie bewegen&#x201C;, und mit Formaten, bei denen es um &#x201E;Zuh&#xF6;ren und Verstehen geht, nicht darum, zu belehren&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zugleich r&#xE4;umte Hager ein, dass der &#xF6;ffentlich-rechtliche Rundfunk Fehler mache. &#x201E;Gelingt uns das immer? Nein&#x201C;, sagte er mit Blick auf den eigenen Anspruch. Man hinterfrage und optimiere sich jedoch fortlaufend. Pauschale Kritik helfe dabei aus seiner Sicht nicht weiter: &#x201E;Raunend zu fordern, &#x201A;man m&#xFC;sse sich Fragen stellen&#x2018;, hilft uns wie im &#xDC;brigen auch keiner anderen Institution weiter.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Ab Sommer 2026 wird ein siebenk&#xF6;pfiges Editorial Board die Redaktion des &#x201E;Kicker&#x201C; leiten. Das Gremium setzt sich aus f&#xFC;nf internen Kr&#xE4;ften und zwei Neuzug&#xE4;ngen zusammen und ist Teil eines Transformationsprojekts, das seit Mai 2025 l&#xE4;uft. Ziel ist eine Neustrukturierung der Redaktion mit Fokus auf Digital First, Multimedialit&#xE4;t und Premium-Content.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zum Editorial Director wird &lt;strong&gt;Tobias Goldbrunner&lt;/strong&gt; berufen, der zum 1. Juni 2026 von der VRM zum Olympia-Verlag wechselt. Die Bereiche Planning &amp; Operations verantworten k&#xFC;nftig &lt;strong&gt;Andr&#xE9; Dersewski&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Peter Glaser.&lt;/strong&gt; F&#xFC;r Content &amp; Storytelling ist ein Duo aus den Reportern &lt;strong&gt;Matthias Dersch&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Benjamin Hofmann&lt;/strong&gt; vorgesehen. Die Verantwortung f&#xFC;r Distribution &amp; Newsroom &#xFC;bernehmen J&lt;strong&gt;&#xF6;rn Petersen &lt;/strong&gt;und&lt;strong&gt; Julian Mei&#xDF;ner,&lt;/strong&gt; der zum 1. April 2026 von Sport1 zum Olympia-Verlag wechselt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bis zum offiziellen Start der neuen Organisationsstruktur nach der Fu&#xDF;ball-Weltmeisterschaft bleibt die aktuelle Interimsleitung f&#xFC;r das operative Gesch&#xE4;ft zust&#xE4;ndig. Das neue Editorial Board soll in dieser Zeit die k&#xFC;nftigen Teamstrukturen festlegen und eine st&#xE4;rker storyzentrierte Arbeitsweise entwickeln. Begleitet wird der Transformationsprozess weiterhin vom externen Medienberater &lt;strong&gt;Jenne Beckmann.&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;</description><shorttext>Mit zwei externen Neuzug&#xE4;ngen hat der &#x201E;Kicker&#x201C; sein k&#xFC;nftig siebenk&#xF6;pfiges Editorial Board komplettiert. Das Gremium soll ab Sommer 2026 die Redaktion im Zuge der laufenden digitalen Neustrukturierung f&#xFC;hren.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/kicker-stellt-neues-editorial-board-mit-sieben-mitgliedern-auf-977013/</link></item><item id="977012"><title>Reporter ohne Grenzen: Kaum Fortschritte bei deutscher Medienpolitik</title><pubDate>1770101112</pubDate><description>Berlin (KNA)&#xA0;Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) beklagt fehlende Fortschritte in der deutschen Medienpolitik zugunsten der St&#xE4;rkung von Journalismus und Medienvielfalt. Im Bericht &#x201E;Nahaufnahme: RSF-Report zur Lage der Pressefreiheit in Deutschland&#x201C; spricht die Organisation von einer zunehmenden Delegitimierung journalistischer Arbeit, die von vielen Reporterinnen und Reportern als gro&#xDF;e Herausforderung wahrgenommen werde. Ein Problem dabei sei, dass die Medienpolitik kaum Verbesserungen habe erwirken k&#xF6;nnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bei der im Koalitionsvertrag angek&#xFC;ndigten Digitalabgabe gebe es weder Einigkeit innerhalb der Regierung noch ein konkretes Konzept, was mit den Einnahmen geschehen solle, so Reporter ohne Grenzen. Auch bei Rechtssicherheit f&#xFC;r gemeinn&#xFC;tzigen Journalismus und bei der Reform des Medienkonzentrationsrechts gebe es kaum Fortschritte zu verzeichnen. Das Medienkonzentrationsrecht soll verhindern, dass einzelne private Medienh&#xE4;user zu gro&#xDF;e Meinungsmacht auf sich vereinen. Es gilt bislang jedoch nur f&#xFC;r TV-Anbieter, nicht f&#xFC;r gro&#xDF;e Online-Plattformen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Beim &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk stellt die Organisation der Medienpolitik ebenfalls kein gutes Zeugnis aus. Die vorgesehene Erh&#xF6;hung des Rundfunkbeitrags um 58 Cent pro Monat habe die Ministerpr&#xE4;sidentenkonferenz nicht umgesetzt, die Anstalten klagen deswegen vor dem Bundesverfassungsgericht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;55 Angriffe auf Medienschaffende&lt;/strong&gt;&#xD;
Neben Vers&#xE4;umnissen bei der Medienpolitik sieht die Organisation den Journalismus vor allem durch politische Akteure, digitale Hetze und neue publizistische Milieus bedroht, die mit Zuspitzung und Desinformation immer mehr Reichweite erzielten. &#x201E;Journalismus, Politik und Zivilgesellschaft d&#xFC;rfen angesichts der vielf&#xE4;ltigen technologischen Herausforderungen nicht vor denen einknicken, die den Informationssektor zugunsten von Machterhalt und wirtschaftlichen Interessen aush&#xF6;hlen wollen&#x201C;, sagt Katharina Viktoria Wei&#xDF;, Co-Autorin des Reports.&#xD;
&#xA0;&#xD;
2025 verzeichnete RSF 55 Angriffe auf Medienschaffende und Redaktionen, die Dunkelziffer k&#xF6;nne jedoch deutlich h&#xF6;her liegen. Im Vorjahr waren es noch 89 Angriffe. Die meisten Attacken habe es bei der Berichterstattung &#xFC;ber Demonstrationen gegeben. Elf Angriffe entfielen auf pal&#xE4;stina-solidarische Proteste, 18 auf das rechtsextreme Milieu. Vereinzelt seien auch Angriffe aus dem linksextremen Milieu und durch Sicherheitskr&#xE4;fte gemeldet worden. Sieben Hinweise auf Polizeigewalt gegen Journalisten habe man verifizieren k&#xF6;nnen; f&#xFC;r weitere Hinweise habe es keine ausreichende Beweislage gegeben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Neben k&#xF6;rperlichen Angriffen sei die Pressefreiheit in Deutschland zudem durch die Polarisierung der deutschen Nahost-Debatte, ein neues rechtes Mediensystem mit Online-Portalen wie Nius, durch die Bedrohung von Exiljournalisten aus ihren Heimatl&#xE4;ndern sowie durch zunehmend restriktive &#xDC;berwachungsgesetze gef&#xE4;hrdet, hie&#xDF; es. Gegen den Einsatz sogenannter Staatstrojaner geht die Organisation beim Europ&#xE4;ischen Gerichtshof f&#xFC;r Menschenrechte vor. Staatstrojaner sind Programme, die s&#xE4;mtliche Online-Aktivit&#xE4;ten eines Verd&#xE4;chtigen aufzeichnen und an die Polizei weitergeben k&#xF6;nnen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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Die RBB-Redaktionsleitung soll darin eine unzul&#xE4;ssige Analogie zur Debatte um ein AfD-Verbot in Deutschland gesehen haben. Dabei habe er die AfD in dem Text nicht namentlich erw&#xE4;hnt. Er habe lange gez&#xF6;gert, aus diesem Mailwechsel zu zitieren, schreibt Martenstein, sehe zur &#x201E;Verteidigung der Freiheit&#x201C;&#xA0;jedoch ein &#x201E;&#xF6;ffentliches Interesse an dieser Indiskretion&#x201C;.&#xD;
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Zu den bestehenden Medienkompetenz-Angeboten des WDR z&#xE4;hlen Workshops, Unterrichtsmaterialien sowie digitale Lernformate wie Apps und Anwendungen mit Augmented Reality. Dazu geh&#xF6;ren unter anderem die App &#x201E;Programmieren mit dem Elefanten&#x201C;, Beitr&#xE4;ge der &#x201E;Sendung mit der Maus&#x201C; zur Funktionsweise K&#xFC;nstlicher Intelligenz sowie praktische Medienarbeit im Kinderfernsehstudio. Der WDR arbeitet dabei unter anderem mit dem Ministerium f&#xFC;r Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Landesanstalt f&#xFC;r Medien NRW und dem Bibliotheksverband NRW zusammen.&#xD;
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Bereits Mitte Januar hatte Burgard Berichte &#xFC;ber ein m&#xF6;gliches Fehlverhalten zur&#xFC;ckgewiesen. &#xDC;ber entsprechende Vorw&#xFC;rfe hatten unter anderem &#x201E;Correctiv&#x201C; und die &#x201E;New York Times&#x201C; berichtet. Sein Anwalt Christian-Oliver Moser erkl&#xE4;rte auf Anfrage der dpa, die Vorw&#xFC;rfe seien &#x201E;nachweislich falsch&#x201C;. Auch Axel Springer teilte mit, entsprechende Hinweise h&#xE4;tten sich nicht erh&#xE4;rtet.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Seine Geschichte ist aber nicht nur ein Wirtschaftskrimi. Es ist auch ein Geheimdienstdrama, wie Investigativjournalist J&#xF6;rg Diehl im Interview mit Sebastian Meineck f&#xFC;r &#x201E;&lt;link https://shop.oberauer.com/medien/wirtschaftsjournalist-in/864/wirtschaftsjournalist-in-2025-06 _blank&gt;Wirtschaftsjournalist:in&lt;/link&gt;&#x201C; berichtet. Als Leiter des Inlandsressorts beim &#x201E;Spiegel&#x201C; geh&#xF6;rte er zum Team, das Marsalek enttarnt hat. Ab Januar 2026 leitet er die Recherchekooperation von NDR, WDR und &#x201E;S&#xFC;ddeutscher Zeitung&#x201C;. Ein Auszug:&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was ist die wichtigste Erkenntnis Eurer Marsalek-Recherchen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;J&lt;em&gt;&#xF6;rg Diehl:&lt;/em&gt;&#xA0;Jan Marsalek ist tats&#xE4;chlich in Moskau, das k&#xF6;nnen wir jetzt zweifelsfrei nachweisen. Er unterh&#xE4;lt engste Beziehungen zum russischen Inlandsgeheimdienst FSB. Offensichtlich hielt er sich an Hunderten Tagen in oder an der FSB-Zentrale auf. Dort scheint er einer Besch&#xE4;ftigung nachzugehen. Zudem f&#xFC;hrt er wohl ein viel bescheideneres Leben, als wir das in der Vergangenheit von ihm kannten. Die Zeit der Luxusreisen, Privatjetfl&#xFC;ge und Sternerestaurants ist offenbar vorbei. Man fragt sich unweigerlich, wie es um seine finanziellen Reserven bestellt ist. Manche nehmen an, dass viele Wirecard-Millionen bei ihm gelandet sind. Sichtbar ist das derzeit jedoch nicht.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie habt Ihr das herausgefunden?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Recherche basiert unter anderem auf Reisedaten, Zug- und Flugbuchungen und auf Ausweisdokumenten zu Marsaleks verschiedenen Tarnidentit&#xE4;ten. Der gro&#xDF;e Durchbruch kam, als wir eine Handynummer fanden, die wir einer Tarnidentit&#xE4;t von Marsalek zuordnen konnten. Zu dieser Handynummer konnten wir Standortdaten erheben, die Marsaleks Bewegungen in Moskau zeigen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie seid Ihr an diese sensiblen Daten gekommen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wenn es um Datenschutz geht, l&#xE4;uft das in Russland v&#xF6;llig anders als in Deutschland. Russland ist ein &#xFC;beraus datensammelw&#xFC;tiger Staat. Zudem sind in Russland viele Organisationen &#xE4;u&#xDF;erst schlecht darin, auf ihre Daten aufzupassen. Das macht journalistische Recherchen m&#xF6;glich, die im Westen unvorstellbar w&#xE4;ren. Eine wichtige Quelle ist dabei die russische Passdatenbank mit Fotos, Handynummern und E-Mail-Adressen. Anhand einer Handynummer l&#xE4;sst sich dann mitunter herausfinden, wann ein Ger&#xE4;t mit einem bestimmten Funkmast verbunden war. Daraus l&#xE4;sst sich ablesen, wo sich eine Person aufgehalten hat. In Deutschland w&#xE4;re der Zugang zu solchen Daten nur Sicherheitsbeh&#xF6;rden m&#xF6;glich, etwa im Rahmen eines Strafverfahrens mit richterlichem Beschluss.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie flie&#xDF;en solche Daten ab?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dahinter stehen unterschiedliche Interessen. Einige Menschen in Russland verstehen es als Akt des politischen Widerstands, Daten zu leaken. Andere verdienen Geld damit. Korruption ist ein Riesenthema. Wobei ich klarstellen m&#xF6;chte: Der &#x201E;Spiegel&#x201C; zahlt nicht f&#xFC;r Informationen. Viele dieser Daten werden &#xFC;ber verschl&#xFC;sselte Messenger angeboten oder landen im Darknet. Von dort werden sie kopiert und weiterverbreitet, bis sie irgendwann kein Preisschild mehr tragen. Stark angestiegen ist auch die Zahl ukrainischer Hackerattacken auf russische Datenbanken, die weitere gro&#xDF;e Leaks produziert haben.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie genau konntet Ihr Marsalek finden?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Marsalek nutzt mehrere Tarnidentit&#xE4;ten, um seine Spuren zu verwischen. Wir wussten allerdings aus anderen Recherchen, wie seine neue Partnerin hei&#xDF;t, die offenbar selbst Agentin ist. Also haben wir in Reisedatenbanken geschaut, mit wem diese Frau regelm&#xE4;&#xDF;ig unterwegs ist. Wer sitzt an ihrer Seite, wenn sie Flugreisen unternimmt? So stie&#xDF;en wir auf den Namen Alexander Nelidow. Der sollte aus der Ukraine stammen und nach dem russischen &#xDC;berfall eingeb&#xFC;rgert worden sein. Recherchen in Kiew zeigten aber, dass dort kein Alexander Nelidow mit diesen Geburtsdaten existiert hatte. An anderer Stelle stie&#xDF;en wir auf einen eingescannten Pass von Nelidow &#x2013; das Passfoto zeigte Jan Marsalek.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bingo.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In anderen Datenbanken fanden wir eine Telefonnummer von Nelidow mit einem Telegram-Account. Der zeigte ein Profilbild, von dem wir wussten, dass Marsalek es schon lange nutzt: einen Panda mit Sonnenbrille. Zur Telefonnummer fanden wir auch Ortungen &#xFC;ber Funkmasten und konnten damit Marsaleks Bewegungen in Moskau nachzeichnen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;... und von Quellen konntet ihr sogar Fotos von ihm aus Moskau erhalten. Kann der russische Geheimdienst seine Agenten nicht besser sch&#xFC;tzen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, Marsalek wird bereits umfassend gesch&#xFC;tzt und betreibt hohen Aufwand, um sich zu tarnen. Dennoch ist er nicht in der Lage, sich dem russischen &#xDC;berwachungsstaat zu entziehen. Auch er muss zum Beispiel Tickets buchen und P&#xE4;sse scannen lassen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der &#xDC;berwachungsstaat macht Marsalek gl&#xE4;sern &#x2013; wie alle Menschen in Russland. Zeigt Eure Recherche, wie verheerend Massen&#xFC;berwachung ist?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich finde es absolut verst&#xF6;rend zu sehen, in welchem Ausma&#xDF; privateste Daten aus Russland &#xF6;ffentlich verf&#xFC;gbar sind. Bei manchen Daten stellt sich die Frage, ob man sie &#xFC;berhaupt sammeln und zentral speichern muss. Wenn ein Staat solche Informationshalden aber schafft, dann sollte er absolut sicher sein, diese Daten auch sch&#xFC;tzen zu k&#xF6;nnen.&lt;br /&gt;&#xA0;(...)&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine rote Linie, die ihr in der Ver&#xF6;ffentlichung benennt: Der &#x201E;Spiegel&#x201C; zahlt nicht f&#xFC;r Informationen. Dabei d&#xFC;rfte gerade das auf dem Schwarzmarkt f&#xFC;r geleakte Daten verlockend sein. Was steckt dahinter?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der &#x201E;Spiegel&#x201C; hat sich nach der Relotius-Aff&#xE4;re Standards gegeben und ver&#xF6;ffentlicht (t1p.de/pdf-spiegel-standards). Eine Regel lautet: &#x201E;Der ,Spiegel&#x2018; zahlt grunds&#xE4;tzlich keine Informationshonorare. Ausnahmen m&#xFC;ssen von Chefredaktion und Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung genehmigt werden.&#x201C; In unserer Arbeit legen wir das streng aus. Ansonsten geriete man schnell in einen Bereich, der strafrechtlich relevant sein k&#xF6;nnte. Als Journalisten d&#xFC;rfen wir niemanden motivieren, gegen Gesetze zu versto&#xDF;en.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In Eurem Text beschreibt Ihr, welche Mordpl&#xE4;ne Jan Marsalek gegen den &#x201E;Spiegel&#x201C;-Mitarbeiter Christo Grovez schmiedete. Wie gef&#xE4;hrlich ist die Recherche f&#xFC;r das Team?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es gibt wenige Recherchen, die so gef&#xE4;hrlich sind wie die meiner Kollegen Christo Grozev und Roman Dobrokhotov, die sich seit Jahren mit dem russischen Regime befassen. Man sollte sich bewusst sein, mit wem man sich anlegt und wie man sich sch&#xFC;tzen kann. Christo Grozev hat &#xF6;ffentlich beschrieben, dass er seinen Wohnort fluchtartig verlassen musste. Wir wissen bislang nicht, inwiefern auch andere Kollegen von Jan Marsaleks brutalen Fantasien betroffen sind.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Folgen hatte die Recherche?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich kann aktuell nur vermuten, dass die Recherche f&#xFC;r Marsalek eine hochnotpeinliche Sache sein muss. Trotz aller Vorsichtsma&#xDF;nahmen haben ihm Journalisten in Moskau &#xFC;ber die Schulter geschaut. In der Welt der Geheimdienste ist das eine bittere Niederlage. Man fragt sich, welchen Wert er f&#xFC;r die russischen Beh&#xF6;rden noch hat und wie lange sie bereit sind, ihn zu sch&#xFC;tzen. Es ist wahrscheinlich, dass er sich einen neuen Namen und eine neue Handynummer zulegt. Aber das hei&#xDF;t nicht, dass wir ihn nicht wieder finden werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das vollst&#xE4;ndige Interview lesen Sie in der Printausgabe der &#x201E;&lt;link https://shop.oberauer.com/medien/wirtschaftsjournalist-in/864/wirtschaftsjournalist-in-2025-06 _blank&gt;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;&lt;/link&gt;.&lt;/div&gt;&#xD;
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&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Ein internationales Rechercheteam hat den fl&#xFC;chtigen Wirecard-Manager in Moskau lokalisiert. Der &#x201E;Spiegel&#x201C;-Journalist Diehl schildert, wie die Reporter mithilfe von Reisedaten, Leaks und Tarnidentit&#xE4;ten seine Spur bis zum russischen Geheimdienst FSB nachverfolgten.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/aufgespuert-in-moskau-wie-joerg-diehl-jan-marsalek-fand-977007/</link></item><item id="977001"><title>Anne Waldeck &#xFC;bernimmt Leitung der Unternehmenskommunikation der FAZ</title><pubDate>1770038356</pubDate><description>Frankfurt &#x2013; Anne Waldeck ist seit dem 1. Februar 2026 Abteilungsleiterin Unternehmenskommunikation der FAZ. In ihrer neuen Funktion verantwortet sie die Pressearbeit und die interne Kommunikation der Zeitung und berichtet an den Vorsitzenden der Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung, Thomas Lindner.&#xD;
&lt;br /&gt;Die 44-J&#xE4;hrige ist seit 2024 in der &#xD6;ffentlichkeitsarbeit der FAZ t&#xE4;tig. Zuvor war sie stellvertretende Pressesprecherin der Industrie- und Handelskammer Frankfurt.&#xD;
&lt;br /&gt;Waldeck folgt auf Petra Hoffmann, die nach langj&#xE4;hriger T&#xE4;tigkeit als Leiterin der Unternehmenskommunikation in den Ruhestand geht. Lindner w&#xFC;rdigte Hoffmanns Verdienste und betonte ihre pr&#xE4;gende Rolle f&#xFC;r die Kommunikation der FAZ.&#xD;
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&lt;br /&gt;Beckedahl sprach sich daf&#xFC;r aus, diesen Verwendungszweck im ohnehin ben&#xF6;tigten neuen Beitragsstaatsvertrag verbindlich festzuschreiben. Die f&#xFC;r Medienpolitik zust&#xE4;ndigen L&#xE4;nder k&#xF6;nnten so den Aufbau von Plattformen f&#xF6;rdern, die unabh&#xE4;ngig von gro&#xDF;en US-Anbietern sind, sagte Beckedahl am Samstag in Berlin.&#xD;
&lt;br /&gt;Zwar seien die &#xF6;ffentlich-rechtlichen Sender bereits in vielen Bereichen aktiv, doch sei dies angesichts der weiterhin bestehenden Abh&#xE4;ngigkeit von Konzernen wie Google, Meta und Microsoft nicht ausreichend. N&#xF6;tig seien nun &#x201E;eine Beschleunigung und vor allem eine gesicherte und bessere Finanzierung&#x201C;. &#x201E;Es ist zwar l&#xF6;blich, wenn die Mediatheken von ARD und ZDF heute eine personalisierte Nutzung anbieten&#x201C;, sagte Beckedahl. Es fehle dort jedoch an Kommentarfunktionen. Wenig sinnvoll sei es, &#x201E;wenn es dann hei&#xDF;t: Diskutiert diesen Beitrag in unserem YouTube-Kanal&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Weg von Plattform X&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Beckedahl empfahl zudem, st&#xE4;rker auf alternative Netzwerke wie Mastodon oder Bluesky zu setzen und nicht weiter das von Elon Musk betriebene X zu nutzen. Auch diese Plattformen ben&#xF6;tigten &#xF6;ffentliche Unterst&#xFC;tzung, um Nutzerfreundlichkeit und Reichweite zu verbessern und so eine echte Alternative zu den etablierten US-Angeboten zu bieten.&#xD;
&lt;br /&gt;Zum Auftakt des Journalismustages betonte auch Verdi-Bundesvorstand Christoph Schmitz-Dethlefsen die Bedeutung digitaler Plattformen f&#xFC;r die Medienfreiheit. Diese werde zunehmend im Digitalen ausgefochten. &#x201E;Die Zukunft des Journalismus entscheidet sich nicht nur in den Redaktionen, sondern auch in den Feeds der User&#x201C;, sagte Schmitz-Dethlefsen. Medien d&#xFC;rften sich dabei nicht weiter von den Vorgaben gro&#xDF;er Technologiekonzerne abh&#xE4;ngig machen: &#x201E;Diese Zukunft ist nicht alternativlos &#x2013; sie ist gestaltbar.&#x201C;&#xD;
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&lt;br /&gt;Stefan Uhl ist seit August 2025 Redaktionsleiter von &#x201E;stern TV&#x201C; und arbeitet bereits seit 2005 f&#xFC;r das Format, seit 13 Jahren auch als Reporter vor der Kamera. Mareile H&#xF6;ppner geh&#xF6;rt seit 2023 zum Moderationsteam der Sonntagsausgabe und ist zudem vertretungsweise in der Mittwochsausgabe zu sehen.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Steffen Hallaschka bleibt Moderator der Mittwochsausgabe.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/stefan-uhl-verstaerkt-moderationsteam-von-stern-tv-976999/</link></item><item id="976992"><title>Durchhalten statt durchdrehen: Wie Karriereplateaus zur Chance werden k&#xF6;nnen</title><pubDate>1770006237</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Wie angenehm w&#xE4;re es, wenn man seine berufliche Weiterentwicklung ganz nach den eigenen zeitlichen W&#xFC;nschen vorantreiben k&#xF6;nnte: die neue Stelle, wenn man sie gerade braucht, die n&#xE4;chste Bef&#xF6;rderung genau dann, wenn man sich st&#xE4;rker f&#xFC;r seine Karriere engagieren kann und will. Im echten Leben ist das nat&#xFC;rlich kaum je der Fall. Viele Chancen kommen unverhofft, h&#xE4;ufig muss man wiederum monate- oder jahrelang auf die passende Gelegenheit warten. Umso mehr in wirtschaftlich schwachen Phasen, in denen die Stellen knapper sind, weniger Wechsel riskiert werden und damit auch seltener etwas frei ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Solche Phasen der beruflichen Stagnation (&#x201E;Karriereplateaus&#x201C;) sind frustrierend. Man sieht kaum passende Stellenausschreibungen. Die wenigen Bewerbungsgespr&#xE4;che f&#xFC;hren zu nichts; trotz aller Anstrengung kommt man nicht weiter. Schlie&#xDF;lich zweifelt man an sich selbst: Hat man &#xFC;berhaupt noch eine Chance, wieso klappt nie etwas? Doch das geh&#xF6;rt zu jedem Berufsweg und hat auch seinen Wert. Phasen der Stagnation k&#xF6;nnen dabei helfen, sich zu sammeln und zu erholen, sich neu zu positionieren und all das zu erledigen, was sonst immer liegenbleibt. So ist diese Zeit nicht verloren, sondern bringt einen weiter.&#xD;
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&lt;strong&gt;Lernen, dass es oft viel Geduld braucht&lt;/strong&gt;&#xD;
Eine erste wichtige Lernerfahrung dabei ist, dass es selbst bei gro&#xDF;em beruflichen Erfolg phasenweise immer auch viel Geduld braucht. Ambitionierte Medienprofis haben anfangs oft die Erwartung, dass sich ihre Bem&#xFC;hungen zuverl&#xE4;ssig und zeitnah auszahlen m&#xFC;ssten. Eine besondere eigene Leistung m&#xFC;sste also bald mit einer Bef&#xF6;rderung belohnt werden, wenn es gerecht zugeht. Bleibt das aus, wie es nun einmal h&#xE4;ufig vorkommt, ist das zwar eine Entt&#xE4;uschung, aber auch eine wichtige Erkenntnis: Manchmal muss man abwarten k&#xF6;nnen, um erfolgreich zu sein &#x2013; bis sich die M&#xF6;glichkeit er&#xF6;ffnet und alles passt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Zeit f&#xFC;r &#xFC;berf&#xE4;llige Erholungspause nutzen&lt;/strong&gt;&#xD;
Weitgehend ereignislose Zeiten erlauben es einem, beruflich einmal nur das N&#xF6;tigste zu erledigen und sich mehr zu erholen. P&#xFC;nktlich Feierabend und keine &#xDC;berstunden, zum Sport oder Freunde treffen, fr&#xFC;h ins Bett, Musik h&#xF6;ren und endlich das Buch lesen, das schon ewig auf dem Nachttisch liegt &#x2013; all das geht in Phasen der Stagnation. Sie erinnern einen auch daran, auf wie viel man des Berufs wegen verzichten muss, und k&#xF6;nnen Anlass sein, die pers&#xF6;nlichen Priorit&#xE4;ten zu &#xFC;berdenken. Mehr Ruhe und Zeit f&#xFC;r sich selbst erm&#xF6;glichen, die eigenen Zukunftspl&#xE4;ne zu &#xFC;berdenken und zu verfeinern.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Das eigene berufliche Profil sch&#xE4;rfen&lt;/strong&gt;&#xD;
In Phasen der beruflichen Stagnation hat man auch wieder die Energie und Zeit, das eigene berufliche Profil zu kl&#xE4;ren und zu sch&#xE4;rfen, eventuell mit Hilfe eines Mentors oder Coaches. M&#xF6;glicherweise gibt es bestimmte Kompetenzen, die einem aktuell fehlen oder die nicht mehr zeitgem&#xE4;&#xDF; sind, h&#xE4;ufig haben sich auch die Interessen in Bezug auf T&#xE4;tigkeitsfeld und Aufgaben verlagert, sind Anschreiben und Lebenslauf veraltet. Hier geht es weniger um eine Beschreibung des bisherigen Werdegangs &#x2013; &#x201E;viel Erfahrung&#x201C; ist kein gutes Argument &#x2013;, sondern um ein heute relevantes Profil mit Zukunftspotenzial.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Berufliches Netzwerk pflegen und erweitern&lt;/strong&gt;&#xD;
Ein Gro&#xDF;teil der Karriereoptionen ergibt sich nicht prim&#xE4;r aus Stellenausschreibungen und Bewerbungsverfahren, auch wenn diese pro forma wie offiziell vorgesehen durchgef&#xFC;hrt werden m&#xFC;ssen. Vertrauensvolle Kontakte in der Branche und die Empfehlungen von F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften mit Einfluss entscheiden &#xFC;ber Karrieren. Daher empfiehlt es sich in Phasen der Stagnation, sein Netzwerk zu pflegen und zu erweitern: Branchenkollegen treffen und sich austauschen, zu Veranstaltungen gehen, Trends und Themen aufnehmen, das eigene Wechselinteresse bekunden, aber auch andere bei ihren Zielen unterst&#xFC;tzen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ordnung in den eigenen Angelegenheiten schaffen&lt;/strong&gt;&#xD;
Das Ordnen der eigenen beruflichen und privaten Angelegenheiten ist in Phasen der Stagnation ein produktiver Weg, die innere Unruhe und Ungeduld umzulenken. Wenn man aktuell gerade sonst nicht viel bewegen kann, dann kann man zumindest aufarbeiten, was liegen geblieben ist, und vorbereiten, was man bald brauchen wird. Beispiele hierf&#xFC;r: pers&#xF6;nliche Dokumente (Familie, Beruf, Finanzen, Steuern) durchsehen, ordnen und bereinigen; E-Mail-Postf&#xE4;cher und digitale Ablagen (z. B. SharePoint, Google Drive, Fotoalben) aufr&#xE4;umen und alles l&#xF6;schen, was unn&#xF6;tig Speicherplatz verbraucht.&#xD;
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&lt;strong&gt;Weiterbildung angehen, wenn sinnvoll&lt;/strong&gt;&#xD;
Die frustrierte Ungeduld, die einen in Zeiten der beruflichen Stagnation erfasst, kann enorm motivieren, eine Weiterbildung anzugehen und z&#xFC;gig abzuschlie&#xDF;en. Schlie&#xDF;lich wei&#xDF; man jeden Tag, warum man sich die M&#xFC;he antut &#x2013; und ist entschlossen, den Kurs so schnell und so gut wie m&#xF6;glich durchzuziehen. Da es in dieser Phase ruhiger als sonst ist, hat man auch die Kraft und Zeit daf&#xFC;r. Wichtig dabei: Erst das berufliche Ziel festlegen und danach eine passende Weiterbildung und den Anbieter ausw&#xE4;hlen, also nicht etwas buchen, das einem &#x201E;interessant&#x201C; erscheint, einen aber eventuell nicht weiterbringt.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/schluss-mit-faulen-kompromissen-warum-halbe-loesungen-medienprofis-beruflich-und-privat-ausbremsen/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Schluss mit faulen Kompromissen&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Berufliche Stagnation frustriert &#x2013; kann aber auch entlasten, kl&#xE4;ren und neu ausrichten. Attila Albert erkl&#xE4;rt, warum Geduld, Erholung und strategische Vorbereitung gerade in ruhigen Phasen entscheidend f&#xFC;r den n&#xE4;chsten Karriereschritt sind.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/durchhalten-statt-durchdrehen-wie-karriereplateaus-zur-chance-werden-koennen-976992/</link></item><item id="976991"><title>&#x201E;Lanz + Precht&#x201C; k&#xFC;nftig auch als Videopodcast</title><pubDate>1770005887</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Das ZDF ver&#xF6;ffentlicht den Podcast &#x201E;Lanz + Precht&#x201C; zus&#xE4;tzlich als Videopodcast. Markus Lanz und Richard David Precht diskutieren k&#xFC;nftig auch im Bewegtbild aktuelle gesellschaftliche, politische und kulturelle Fragen.&#xD;
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Die Videoversion erscheint auf dem YouTube-Kanal ZDFheute. Parallel verl&#xE4;ngert das ZDF die Produktion des Podcasts vorzeitig um zwei Jahre bis Ende 2027.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Das ZDF ver&#xF6;ffentlicht den Podcast ab sofort zus&#xE4;tzlich im Bewegtbild auf YouTube und verl&#xE4;ngert die Produktion bis Ende 2027.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/lanz-precht-kuenftig-auch-als-videopodcast-976991/</link></item><item id="976990"><title>Was die taz &#xFC;ber Ulf Poschardt, die Brandmauer und Springer schreibt</title><pubDate>1770005103</pubDate><description>Berlin &#x2013; Ulf Poschardt ist seit einem Jahr Herausgeber der &#x201E;Premiummarke&#x201C; &#x201E;Welt&#x201C;&#xA0;bei Axel Springer &#x2013; und steht st&#xE4;rker denn je im Zentrum publizistischer, politischer und innerredaktioneller Kontroversen. Ein langes taz-Portr&#xE4;t zeichnet das Bild eines Medienmanagers, der Provokation zur Strategie gemacht hat, personelle Br&#xFC;che in Kauf nimmt und die Grenze zwischen publizistischer Marke und pers&#xF6;nlicher Inszenierung zunehmend verwischt. Der Text ist weniger Charakterstudie als Zustandsbeschreibung eines Verlagshauses im Dauerstreit um Meinung, Macht und Verantwortung. Hier die wichtigsten f&#xFC;nf Stellen aus dem &lt;link http://taz.de/Springers-Welt/!6146976/ _blank&gt;taz-Text&lt;/link&gt; von&#xA0;Nicholas Potter:&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Provokation als publizistische Methode&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&#x201E;Insgesamt drei Stunden spricht die taz mit Ulf Poschardt, einem h&#xF6;flichen, neugierigen Gegen&#xFC;ber mit Hang zu steilen Thesen. Einem Mann, der keinen Hehl aus seiner linken Sozialisierung macht, um heute einen libert&#xE4;ren Kulturkampf zu f&#xFC;hren. Und der dabei genau zu verstehen scheint, wie sowohl seine treuen Fans als auch seine vielen Gegner ticken.&lt;br /&gt;Poschardt sucht gern die Provokation und findet leicht Provozierbare. Er gendert im Gespr&#xE4;ch mit der taz durchgehend mit theatralischen Glottisschlag-Pausen, die er &#x201A;dadaistisch&#x2018; nennt. Er lobt die Klimaaktivistin Luisa Neubauer, weil sie &#x201A;den Wahrnehmungs- und Meinungsmarkt besser verstanden hat als wir hier&#x2018;. Denn das &#x201A;Shitb&#xFC;rgertum&#x2018; habe ja den Kulturkampf gewonnen. Die taz lese er gern, sagt Poschardt.&#x201C;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Musk-Gastbeitrag und die Brandmauer&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&#x201E;Kurz vor der Bundestagswahl, vor Poschardts Wechsel vom Chefredakteur zum Herausgeber, erschien im Dezember 2024 in der ,Welt am Sonntag&#x2018; ein Gastkommentar von Elon Musk, in dem er unverhohlen Wahlwerbung f&#xFC;r die rechtsextreme AfD machen durfte: eine Partei, die der reichste Mann der Welt als &#x201A;letzten Funken Hoffnung&#x2018; f&#xFC;r Deutschland bezeichnete.&lt;br /&gt;Wer den Gastbeitrag eingef&#xE4;delt hat &#x2013; dar&#xFC;ber gibt es widerspr&#xFC;chliche Aussagen. Ob Poschardt selbst den Musk-Beitrag durchgeboxt habe, gegen den Willen der Redaktion? &#x201A;Ich musste gar nichts durchboxen, sondern wir haben uns einfach gemeinsam entschieden, dass es ein Interesse daran gibt, so was zu lesen.&#x2018; ,Welt&#x2018;-Mitarbeiter*innen, mit denen die taz gesprochen hat, bestreiten das. Die interne Stimmung sei danach &#x201A;unfassbar schlecht&#x2018; gewesen, sagt eine Mitarbeiterin und spricht von einem &#x201A;Tabubruch&#x2018;.&#x201C;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kritik aus dem Inneren des Hauses&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&#x201E;Ein Mitarbeiter sagt der taz, er habe der Welt enorm geschadet. Eine zweite Person, die mehrere Jahre mit Poschardt zusammengearbeitet hat, sagt: &#x201A;Wir sehen Ulf bei einer Radikalisierung zu, er wird immer extremer und f&#xFC;hlt sich so bedroht.&#x2018;&lt;br /&gt;Ein inzwischen ehemaliger Mitarbeiter erz&#xE4;hlt: &#x201A;Er wirkte schon als Chefredakteur eher wie ein Herausgeber, war aber bei den teils kontroversen Morgenkonferenzen durchaus pr&#xE4;sent und gab eine Linie vor.&#x2018; Vielleicht habe der Verlag jetzt jemanden gebraucht, der &#x201A;nicht nur edgy Kommentare schreibt&#x2018;, spekuliert er.&#x201C;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;K&#xFC;ndigungen, R&#xFC;cktritte, Machtvakuum&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&#x201E;Auf den Musk-Beitrag folgten einige Abg&#xE4;nge im Haus. Sie zeigen ein Muster. Meinungschefin Eva Marie Kogel k&#xFC;ndigte schon am Erscheinungstag aus Protest. Der Investigativreporter Hans-Martin Tillack schmiss ebenfalls hin. Auch der politische Korrespondent J&#xF6;rg Wimalasena sowie der Investigativreporter Ulrich Kraetzer verlie&#xDF;en seitdem die Zeitung.&lt;br /&gt;Im Juni 2025 gab Jennifer Wilton, seit fast 20 Jahren bei Springer und seit 2022 Chefredakteurin der ,Welt&#x2018;, aus unbekannten Gr&#xFC;nden &#xFC;berraschend ihren R&#xFC;cktritt bekannt. Sie war zu diesem Zeitpunkt die einzige Frau in der Chefetage.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Marke Poschardt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&#x201E;Vor allem aber hat Poschardt jetzt Zeit zum Schreiben. 60 PS-starke Meinungsbeitr&#xE4;ge hat Poschardt f&#xFC;r die ,Welt&#x2018; verfasst, seit er Herausgeber ist. Etwa jenen dar&#xFC;ber, dass die Brandmauer gegen die AfD vor allem dem strategischen Machterhalt des rot-gr&#xFC;nen Milieus diene. Oder dar&#xFC;ber, dass antisemitische Ressentiments bei der Linkspartei noch aggressiver als bei der AfD vork&#xE4;men. Oder dass die FDP die &#x201A;rationalste Partei der Gegenwart&#x2018; sei. Die Marke Poschardt &#x2013; mit solchen Beitr&#xE4;gen zahlt sie sich f&#xFC;r den Verlag wohl aus.&#x201C;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Ein Portr&#xE4;t zeichnet den &#x201E;Welt&#x201C;-Herausgeber als polarisierende Schl&#xFC;sselfigur bei Springer. Es zeigt, wie Provokation zum publizistischen Prinzip wird, welche Rolle die Brandmauer-Debatte spielt und warum sich daran Fragen von Macht, Verantwortung und redaktioneller Kultur b&#xFC;ndeln.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/was-die-taz-ueber-ulf-poschardt-die-brandmauer-und-springer-schreibt-976990/</link></item><item id="976979"><title>Ziel verfehlt: Schafroth sorgt mit &#x201E;extra 3&#x201C;-Aktion in Gr&#xF6;nland f&#xFC;r &#xC4;rger</title><pubDate>1769747298</pubDate><description>Nuuk &#x2013;&#xA0;Der deutsche Kabarettist Maxi Schafroth hat bei Dreharbeiten f&#xFC;r die NDR-Satiresendung &#x201E;extra 3&#x201C; am Mittwoch in Gr&#xF6;nland versucht, vor einem Kulturzentrum in der Hauptstadt Nuuk eine US-Flagge zu hissen, berichten &#x201E;T-Online&#x201C; und &#x201E;epd Medien&#x201C;. Laut Augenzeugen gab sich Schafroth dabei als Vertreter der US-Regierung aus. Einheimische und Aktivisten reagierten mit Unverst&#xE4;ndnis und erstatteten Anzeige bei der Polizei, die ein Bu&#xDF;geld verh&#xE4;ngt habe.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der NDR best&#xE4;tigte den Vorfall und betonte, Ziel der Satire seien &#x201E;zu keinem Zeitpunkt&#x201C; die Menschen in Gr&#xF6;nland gewesen. Bereits am Dienstag soll Schafroth am Flughafen von Nuuk die angebliche Ankunft von Donald Trump verk&#xFC;ndet haben.&#xD;
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</title><pubDate>1769746990</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Das Medienhaus &#x201E;Correctiv&#x201C; verst&#xE4;rkt seine Redaktion mit zwei Journalistinnen. Ziel ist der Ausbau der Berichterstattung in den Bereichen Osteuropa, Sicherheitspolitik sowie Innenpolitik.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Seit Jahresbeginn arbeitet&#xA0;&lt;strong&gt;Silvia St&#xF6;ber&lt;/strong&gt;&#xA0;als Senior-Reporterin Osteuropa f&#xFC;r &#x201E;Correctiv&#x201C;. Zuvor war sie Redakteurin im Investigativressort von tagesschau.de und arbeitete unter anderem f&#xFC;r DeutschlandRadio und Deutsche Welle.&#xA0;&#xD;
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Ebenfalls seit Januar 2026 ist&#xA0;&lt;strong&gt;Lena K&#xF6;psell&lt;/strong&gt;&#xA0;als Reporterin f&#xFC;r Innenpolitik mit Schwerpunkt AfD t&#xE4;tig. Nach ihrem Volontariat bei der&#xA0;&#x201E;M&#xE4;rkischen Allgemeinen Zeitung&#x201C;&#xA0;und dem Redaktionsnetzwerk Deutschland recherchierte sie zu Rechtsextremismus und Reichsb&#xFC;rgerbewegungen. Zuletzt berichtete sie als Korrespondentin des Evangelischen Pressedienstes aus dem politischen Berlin. Bei &#x201E;Correctiv&#x201C; berichtet sie unter anderem &#xFC;ber ein m&#xF6;gliches AfD-Verbotsverfahren.&#xD;
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Mit den personellen Ver&#xE4;nderungen baut &#x201E;Correctiv&#x201C; seine Berichterstattung in den genannten Themenfeldern aus.&#xD;
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Eltern w&#xFC;ssten oft nicht genau, was ihre Kinder in den Netzwerken konsumieren. Als Ma&#xDF;nahme zum Schutz junger Menschen halte er ein Schulfach f&#xFC;r Medienkompetenz f&#xFC;r &#x201E;&#xFC;berf&#xE4;llig&#x201C;.&#xD;
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&#x201E;KI ist im traditionellen Sinne vielleicht keine Breaking News&#x201C;, meinte Deutsche-Welle-Intendantin Barbara Massing zum Auftakt. Wie es der Konferenztitel aber treffend formuliere, k&#xF6;nnte KI sehr wohl gerade dabei sein, das &#x201E;zu zerbrechen&#x201C;, was wir heute unter Nachrichten verstehen. In einer Welt, die von synthetischen Inhalten &#xFC;berflutet wird, werde Transparenz daher automatisch zu einem F&#xFC;hrungsprinzip. &#x201E;Sie bedeutet, offenzulegen, wie Journalismus funktioniert, wie Entscheidungen getroffen werden, welche Quellen genutzt werden und wo Technologien zum Einsatz kommen. Sie bedeutet, Methoden zu erkl&#xE4;ren, Unsicherheiten anzuerkennen und Fehler schnell und sichtbar zu korrigieren&#x201C;, so Massing. Daher brauche es &#x201E;konsistente Standards, konsistente Verifikation und konsistente Verantwortlichkeit&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Vor dem Hintergrund der Verh&#xE4;ltnisse in den USA forderte Courtney Radsch, Direktorin des Zentrums f&#xFC;r Journalismus und Freiheit am Open Markets Institute aus Washington, D. C., zu gemeinsamen strategischen Anstrengungen &#xFC;ber L&#xE4;nder- und Mediengrenzen hinweg auf. Trump und seine Regierung h&#xE4;tten das Orwell&#x2019;sche Diktum &#x201E;Traue nicht deinen Augen und Ohren. Glaube einfach, was die Partei dir sagt&#x201C; regelrecht &#xFC;bernommen, sagte Radsch: &#x201E;Das ist ein autorit&#xE4;rer Angriff auf das Informations&#xF6;kosystem&#x201C;, denn es gehe nicht nur um eine Reihe isolierter Vorf&#xE4;lle oder einen einmaligen Angriff. &#x201E;Es ist das Zusammenwirken autorit&#xE4;rer Politik und unternehmerischer technologischer Macht&#x201C; &#x2013; f&#xFC;r Radsch &#x201E;Techno-Faschismus. Ich mag diesen Begriff nicht, aber es ist nun einmal das, was es ist.&#x201C;&#xD;
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&lt;strong&gt;KI ist nicht politisch neutral&lt;/strong&gt;&#xD;
Es sei illusorisch zu glauben, generative KI sei politisch neutral. &#x201E;Die Modelle und ihre Ausgaben spiegeln die Interessen ihrer Eigent&#xFC;mer und der Rechtsr&#xE4;ume wider, in denen sie entwickelt werden.&#x201C; Das m&#xFC;ssten Journalisten immer im Hinterkopf haben &#x2013; gerade, wenn sie selbst KI bei ihrer Arbeit anwenden. &#x201E;Wir haben gesehen, wie Elon Musk rassistische Propaganda-Memes &#xFC;ber einen angeblichen &#x201A;wei&#xDF;en Genozid&#x2018; in S&#xFC;dafrika verbreitet oder rechtsextreme Politiker und Parteien in Deutschland unterst&#xFC;tzt hat.&#x201C; Das unter chinesischen Governance-Vorgaben trainierte DeepSeek streike dagegen bei Fragen zu grundlegenden historischen Fakten: &#x201E;Versucht zum Beispiel nicht, hier nach dem Tiananmen-Platz zu fragen&#x201C;, so Radsch.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Journalismus sei die Institution, die &#x201E;Macht mithilfe von Fakten zur Rechenschaft ziehen&#x201C; solle. &#x201E;Und dennoch integriert er freiwillig gro&#xDF;e Sprachmodelle und KI-Chatbots in seine Prozesse, ohne die systemischen und &#xF6;konomischen Konsequenzen zu bedenken&#x201C;, kritisierte die Juristin, die regelm&#xE4;&#xDF;ig internationale Institutionen wie die UNO oder die EU ber&#xE4;t. Dadurch werde Journalismus &#x201E;strukturell verdr&#xE4;ngt &#x2013; genau in dem Moment, in dem er am unverzichtbarsten ist&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Sie appellierte daf&#xFC;r, Journalismus als &#x201E;Schl&#xFC;ssel-Spezies im Informations&#xF6;kosystem&#x201C; zu verstehen: &#x201E;Er stabilisiert Vertrauen, verankert Verifikation, strukturiert Verantwortlichkeit und erm&#xF6;glicht, dass andere Institutionen funktionieren. Und wie alle Schl&#xFC;sselarten hat er eine geringe funktionale Redundanz. Das hei&#xDF;t, er kann nicht durch eine andere Art ersetzt werden&#x201C; &#x2013; und schon gar nicht durch die neue Spezies der &#x201E;Newsfluencer&#x201C;, so Radsch.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Vorhersagbare Fehler&lt;/strong&gt;&#xD;
Zur souver&#xE4;nen Arbeit mit KI geh&#xF6;rt laut Radsch dabei auch, ihre Schwachstellen zu kennen und zu benennen. Hier lie&#xDF;en sich viele Medienschaffende aber von den KI-Unternehmen aufs Glatteis f&#xFC;hren. &#x201E;Ich will das Wort &#x201A;Halluzinationen&#x2018; nicht mehr h&#xF6;ren &#x2013; das sind vorhersagbare Fehler oder klare L&#xFC;gengeschichten.&#x201C; Denn wenn KI-Systeme zunehmend mit synthetischen Daten oder Propaganda statt mit realit&#xE4;tsbasierter Berichterstattung trainiert w&#xFC;rden, gerieten sie automatisch in solche R&#xFC;ckkopplungsschleifen. &#x201E;Modelle lernen aus ihren eigenen Erfindungen, Fehler potenzieren sich&#x201C;, als Konsequenz werde Wissen selbst destabilisiert. &#x201E;Lasst uns dar&#xFC;ber sprechen, was wirklich passiert, und &#xFC;bernehmt nicht den Jargon der KI-Industrie&#x201C;, forderte Radsch.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Es gehe nicht darum, den Journalismus vor KI zu retten, sagte Radsch: &#x201E;Es geht darum, zu entscheiden, ob sich Journalismus und KI symbiotisch entwickeln oder ob KI den Journalismus kannibalisiert und sich dabei selbst zerst&#xF6;rt.&#x201C; Wesentlich dabei seien politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die einerseits den bestehenden Rechtsrahmen durchsetzten und im Sinne der &#x201E;Informations-Spezies&#x201C; Journalismus weiterentwickelten &#x2013; und andererseits seine ausreichende Finanzierung absicherten. &#x201E;Lasst euch nicht von der Drohung mit Z&#xF6;llen durch eine Trump-Regierung davon abhalten, bestehendes Recht anzuwenden oder neues zu schaffen&#x201C;, riet Radsch den rund 150 Teilnehmern der Tagung: &#x201E;Denn es gibt Hoffnung. Journalismus kann ohne KI nicht &#xFC;berleben, und KI kann ohne Journalismus nicht &#xFC;berleben. Wir sitzen also im selben Boot.&#x201C;&#xD;
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Individuelle Deals und Absprachen einzelner Medienunternehmen mit den KI-Konzernen f&#xFC;hrten hier aber nicht weiter, sondern ins Abseits, meinte der deutsche KI-Experte Matthias Spielkamp von der Organisation Algorithm Watch: &#x201E;Publisher, die Deals mit den gro&#xDF;en Plattformen machen &#x2013; das nenne ich Stockholm-Syndrom&#x201C;, sagte Spielkamp.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x201E;Nato for News&#x201C; gefordert&lt;/strong&gt;&#xD;
Es brauche eine &#x201E;Nato for News&#x201C;, eine Nato f&#xFC;r Nachrichten, um aus diesem Dilemma herauszukommen, meinte in Berlin der fr&#xFC;here BBC-News-Entwicklungsdirektor Madhav Chinnappa, der mehrere Jahre bei Google die Sparte &#x201E;News Ecosystem Development&#x201C; leitete und daher in der Branche nicht unumstritten ist. Laut Chinnappa, der aktuell als Fellow am Reuters Institute der Universit&#xE4;t Oxford forscht, m&#xFC;ssten sich Verlage und Medienunternehmen auf mindestens nationaler Ebene zusammenschlie&#xDF;en, um gen&#xFC;gend Marktmacht bei Lizenzierungsverhandlungen mit den gro&#xDF;en KI-Plattformen mitzubringen.&#xD;
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Dabei gehe es nicht mehr um Inhalte, Website-Traffic oder Copyright, sondern um &#x201E;Access&#x201C;, also den Zugang an sich. Unverzichtbar seien dabei klare Kriterien, wer hier wozu berechtigt sei, sowie Transparenz auf allen Ebenen. &#x201E;Dabei muss der Fokus klar auf langfristige Ziele gelegt werden&#x201C;, so Chinnappa &#x2013; aktuell z&#xE4;hle &#xFC;berall aber nur &#x201E;short term success&#x201C;.&#xD;
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Und selbst wenn sich das alles umsetzen lie&#xDF;e, merkte der ehemalige Google-Mann selbstkritisch an, sei das &#x201E;nur die am wenigsten schreckliche Variante&#x201C;. Au&#xDF;erdem, so Chinnappa, &#x201E;finde ich den Slogan &#x201A;Nato for News&#x2018; schrecklich &#x2013; wer einen besseren hat, her damit&#x201C;.&#xD;
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Nachdem Reichelt das Foto geteilt hatte, zeigte sich Beisenherz in seinem &lt;link http://plus.rtl.de/podcast/beisenherz-und-polak-friendly-fire-kh8h5hc2r7yd3/neue-folge _blank&gt;Podcast&lt;/link&gt;&#xA0;davon &#x201E;ber&#xFC;hrt&#x201C;. Das Bild habe ihn zu dem Gedanken gebracht, dass auch jemand wie Reichelt einst ein &#x201E;junges, unschuldiges, hoffnungsvolles Kind&#x201C; gewesen sei. Zudem habe Astrid Lindgren den Jungen offenbar so sympathisch gefunden, dass sie ihn an sich gedr&#xFC;ckt habe, sagt der Podcaster, Fernsehmoderator und Autor (RTL-Show &#x201E;Ich bin ein Star &#x2013; Holt mich hier raus!&#x201C;) in seinem Podcast &#x201E;Beisenherz und Polak&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Dann kommt es kn&#xFC;ppeldick. Beisenherz: &#x201E;Wenn Astrid Lindgren gewusst h&#xE4;tte, wie sich das alles entwickelt, dann h&#xE4;tte sie wahrscheinlich erst zum CS-Gas &lt;em&gt;(Anm.: Tr&#xE4;nengas)&lt;/em&gt; gegriffen.&#x201C;&#xD;
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&#x201E;Die Gewaltfantasie gegen den siebenj&#xE4;hrigen Julian Reichelt ist der vorl&#xE4;ufige Negativh&#xF6;hepunkt einer obsessiven Besch&#xE4;ftigung von Micky Beisenherz mit dem Medienportal &#x201A;Nius&#x2018;. St&#xE4;ndig redet er von &#x201A;Nius&#x2018; oder bezeichnet das Medium auf X als &#x201A;Crackh&#xF6;hle&#x2018;. K&#xFC;rzlich hatte er im selben Podcast erkl&#xE4;rt, er habe &#x201A;eine aufrichtige Abscheu gegen Julian Reichelt, gegen &#x201A;Nius&#x2018; und alles, was damit zusammenh&#xE4;ngt&#x2018;&#x201C;, reagiert Reichelt.&#xD;
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Man habe RTL um eine Stellungnahme gebeten, schreibt Reichelt weiter, aber noch keine Antwort erhalten.&#xD;
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Struck beschreibt &#x201E;She&#x2019;sPunk&#x201C; als journalistisch unabh&#xE4;ngige Marke, die bewusst lauter auftrete als der Status quo. Der Fokus liege auf fr&#xFC;her Sichtbarkeit f&#xFC;r Newcomerinnen und Gr&#xFC;nderinnen. Wer ausschlie&#xDF;lich etablierte Namen zeige, erz&#xE4;hle Vergangenheit &#x2013; &#x201E;She&#x2019;sPunk&#x201C; wolle Zukunft abbilden.&#xD;
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Auch Oliver Stock, Chefredakteur von &#x201E;Business Punk&#x201C;, spricht von einem &#x201E;publizistischen Signal&#x201C; und einem v&#xF6;llig neuen Konzept. Wirtschaft sei kein Entweder-oder zwischen Frauen und M&#xE4;nnern, sondern ein Miteinander auf Augenh&#xF6;he. Die von Brockhaus und Lehfeldt gestaltete Ausgabe erscheint mit acht unterschiedlichen Covern, unter anderem mit Judith Williams, Sevilay Wilhelm und Mara Wieczorek.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt; Insgesamt sind vier &#x201E;She&#x2019;sPunk&#x201C;-Ausgaben in diesem Jahr geplant. Der Heftpreis liegt bei 9 Euro.&lt;/span&gt;&#xD;
F&#xFC;r Franca Lehfeldt ist &#x201E;She&#x2019;sPunk&#x201C; vor allem ein wirtschaftliches Signal. Wenn Deutschland neues Wachstum erreichen wolle, m&#xFC;sse weiblicher Unternehmergeist st&#xE4;rker sichtbar werden. Gr&#xFC;nderinnen und weibliche Tech-Champions br&#xE4;uchten mehr B&#xFC;hnen, damit Leistung und nicht Zuschreibungen &#xFC;ber Karrieren entscheide. Richtig verstandene Diversity bedeute keine Bevorzugung, sondern faire Chancen.&#xD;
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Nena Brockhaus hingegen setzt mit ihrer Gastchefredaktion bewusst auf Print. Lesen sei f&#xFC;r sie kein Scrollen, sondern ein Innehalten. Gedruckter Journalismus erm&#xF6;gliche Tiefe, Entschleunigung und neue Denkwege &#x2013; fern von Algorithmen und Filterblasen. &#x201E;She&#x2019;sPunk&#x201C; verstehe sie daher auch als klares Bekenntnis zu Print als eigenst&#xE4;ndigem publizistischem Wert.&#xD;
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Die Journalistinnen Franca Lehfeldt (RTL, Welt TV) und Nena Brockhaus (Bild TV, Welt TV) ver&#xF6;ffentlichten 2023 das Buch &#x201E;Alte weise M&#xE4;nner &#x2013; Hommage an eine bedrohte Spezies&#x201C;, das als Gegenentwurf zur Debatte &#xFC;ber &#x201E;alte wei&#xDF;e M&#xE4;nner&#x201C; gedacht ist und Gespr&#xE4;che mit bekannten Pers&#xF6;nlichkeiten enth&#xE4;lt.&#xD;
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Der Journalist hatte 2023 auf der Plattform &#x201E;Frag den Staat&#x201C; Akten ver&#xF6;ffentlicht, die aus den Ermittlungen gegen die Klimaaktivisten der Gruppe &#x201E;Letzte Generation&#x201C; stammten. Daraus ging auch hervor, dass Telefone der Gruppe abgeh&#xF6;rt wurden. Grundlage war der Verdacht auf Bildung einer kriminellen Vereinigung. Der Journalist hatte seine Ver&#xF6;ffentlichungen mit dem Verweis auf die Meinungsfreiheit begr&#xFC;ndet. Das Ver&#xF6;ffentlichungsverbot sei verfassungswidrig und versto&#xDF;e gegen die Europ&#xE4;ische Menschenrechtskonvention.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Berichte m&#xF6;glich, nur keine Zitate&lt;/strong&gt;&#xD;
Dieser Argumentation folgte der Bundesgerichtshof jetzt aber nicht. Die entsprechende Strafvorschrift greife nur &#x201E;&#xE4;u&#xDF;erst schonend&#x201C; in die Meinungs- und Pressefreiheit ein und gelte nur f&#xFC;r Straf-, Bu&#xDF;geld- oder Disziplinarverfahren und dabei nur f&#xFC;r einen eng begrenzten Zeitraum, entschieden die Richter. Au&#xDF;erdem bleibe die inhaltliche Berichterstattung &#xFC;ber Verfahren und Akten jederzeit m&#xF6;glich. Verboten sei nur das w&#xF6;rtliche Zitieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Damit ist das Urteil des Berliner Landgerichts rechtskr&#xE4;ftig. Die Richter hatten eine Verwarnung ausgesprochen und sich eine Geldstrafe von 1.000 Euro gegen den Journalisten vorbehalten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Juristischer Streit geht dennoch weiter&lt;/strong&gt;&#xD;
Mit dem Urteil ist die juristische Aufarbeitung des Vorgehens der Sicherheitsbeh&#xF6;rden gegen die &#x201E;Letzte Generation&#x201C; aber noch nicht abgeschlossen. Im Zuge der Abh&#xF6;rma&#xDF;nahmen belauschten die Ermittler auch Gespr&#xE4;che mit Journalisten, die gegen die &#xDC;berwachung vorgingen und Verfassungsbeschwerde einlegten. Dar&#xFC;ber hat das Verfassungsgericht noch nicht entschieden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ein anderer Journalist hat sich zudem mit einer Verfassungsbeschwerde gegen das Verbot des w&#xF6;rtlichen Zitierens gewandt. 1985 und 2014 hatte das Verfassungsgericht entschieden, die Strafnorm sei verfassungsgem&#xE4;&#xDF;.&#xD;
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Die Partnerschaft ist Teil des redaktionellen Formats &#x201E;Wirtschaft von oben&#x201C;, in dem die &#x201E;WirtschaftsWoche&#x201C; wirtschaftliche, geopolitische und infrastrukturelle Entwicklungen auf Basis von Erdbeobachtungsdaten analysiert. In diesem Rahmen erscheinen regelm&#xE4;&#xDF;ig Beitr&#xE4;ge zu internationalen Wirtschafts- und Sicherheitsthemen, die mithilfe von Satellitenaufnahmen eingeordnet werden.&#xD;
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Chatbots seien &#x2013; anders als Google &#x2013; nicht auf der Grundlage des offenen Netzes kreiert worden, so Frank weiter. Dem hielt BR-Intendantin Katja Wildermuth entgegen, KI-Agenten entz&#xF6;gen &#x201E;Herstellern von Qualit&#xE4;tsinhalten Schritt f&#xFC;r Schritt die &#xF6;konomische Grundlage&#x201C;. Der &#xF6;ffentlich-rechtliche Rundfunk verliere dadurch an Sichtbarkeit.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Sabine Frank verteidigt Googles &#x201E;AI-Mode&#x201C; als Weiterentwicklung der Suche. BR-Intendantin Katja Wildermuth warnt hingegen vor &#xF6;konomischen Folgen f&#xFC;r Qualit&#xE4;tsmedien.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/google-lobbyistin-weist-vergleich-von-ki-suche-mit-chatbots-zurueck-976956/</link></item><item id="976955"><title>Freier Journalismus: So gelingt der Einstieg &#x2013; von der Themenidee bis zur Honorarberechnung</title><pubDate>1769659958</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Einstieg in die freie journalistische Arbeit ist oft von grundlegenden Unsicherheiten begleitet: Fragen nach der wirtschaftlichen Tragf&#xE4;higkeit, nach Zug&#xE4;ngen zu gro&#xDF;en Redaktionen und nach der eigenen Themenrelevanz stellen sich fr&#xFC;h. Solche Zweifel gelten als normal, ebenso wie Umwege auf dem Weg zur eigenen beruflichen Positionierung.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Als zentrale Erfahrung gilt dabei, dass sich insbesondere zu Beginn eine intensive Investition in eine gr&#xF6;&#xDF;ere, sorgf&#xE4;ltig recherchierte Geschichte lohnen kann. Eine erfolgreiche Erstver&#xF6;ffentlichung kann als T&#xFC;r&#xF6;ffner f&#xFC;r weitere Auftr&#xE4;ge dienen und den Kontakt zu renommierten Medien herstellen. Entscheidend sind dabei sowohl die Qualit&#xE4;t und Relevanz des Themas als auch ein professionelles, klar strukturiertes Vorgehen bei der Ansprache von Redaktionen &#x2013; vorzugsweise schriftlich und pr&#xE4;zise, wie Marius Elfering in der Journalisten-Werkstatt&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/841/frei-arbeiten-und-gut-leben _blank&gt;&#x201E;Frei arbeiten und gut leben&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;erl&#xE4;utert.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Vorarbeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Recherchieren Sie das m&#xF6;gliche Thema so weit an, dass Sie sicher sind, es umsetzen und leisten zu k&#xF6;nnen. Kontaktieren Sie bereits erste m&#xF6;gliche Protagonisten und pr&#xFC;fen Sie, ob diese als Gespr&#xE4;chspartner zur Verf&#xFC;gung stehen. Recherchieren Sie jedoch nicht dar&#xFC;ber hinaus: Zun&#xE4;chst verkaufen Sie Ideen an Redaktionen, keine fertigen Produkte.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Priorit&#xE4;ten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie die Richtung Ihrer Geschichte kennen, ordnen Sie m&#xF6;gliche Abnehmer nach Priorit&#xE4;t: Bei welchen Medien w&#xFC;rden Sie am liebsten publizieren?&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Anschreiben mit Expos&#xE9;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Suchen Sie f&#xFC;r Ihr Anschreiben die jeweils zust&#xE4;ndigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Redaktionen und vermeiden Sie Allgemein-Anreden. Fragen Sie notfalls vorab in der Redaktion nach. Formulieren Sie eine knappe E-Mail, in der Sie sich vorstellen und mitteilen, dass Sie sich mit einem Themenvorschlag melden. Wichtig ist der Hinweis, dass Sie unter Ihrer Signatur ein Kurzexpos&#xE9; eingef&#xFC;gt haben und sich im Anhang ein ausf&#xFC;hrlicheres Expos&#xE9; befindet. Das Kurzexpos&#xE9; sollte direkt in das Thema hineinziehen &#x2013; das gelingt in der Regel gut &#xFC;ber emotionale Zug&#xE4;nge.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Ein Beispiel (aus dem sp&#xE4;ter eine Feature-Serie im Deutschlandfunk Kultur entstand): &#x201E;Sie gilt als die &#xE4;rmste Stadt Deutschlands: Gelsenkirchen. Eine Stadt, die durch den Bergbau, durch Kohle, Eisen und Stahl gro&#xDF; geworden und dann tief gest&#xFC;rzt ist. Armut, Arbeitslosigkeit, die gro&#xDF;en politischen Probleme stehen hier auf der Tagesordnung. Kann eine derart krisengesch&#xFC;ttelte Stadt es jemals wieder nach oben schaffen? Ein Jahr in Gelsenkirchen.&#x201C;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Das ausf&#xFC;hrliche Expos&#xE9; f&#xFC;r den Anhang sollte eine bis maximal zwei Seiten umfassen und klar strukturiert sein:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Arbeitstitel&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ausf&#xFC;hrliche Beschreibung des Themas&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Erste geleistete Rechercheschritte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Kurzer &#xDC;berblick m&#xF6;glicher Probleme bei der Recherche&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Sch&#xE4;tzung der Recherchedauer&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Sch&#xE4;tzung der Reisekosten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;gegebenenfalls ein Honorarvorschlag&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Honorar&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Verkaufen Sie sich nicht unter Wert, sobald eine Redaktion Interesse zeigt. Machen Sie sich vorab klar, welches Honorar f&#xFC;r Sie fair ist &#x2026;&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Nachfassen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Haben Sie Ihr Angebot abgeschickt und nach einer Woche keine R&#xFC;ckmeldung erhalten, fassen Sie freundlich nach und bitten Sie um eine kurze Antwort.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Danach&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ist das Thema verkauft und beginnen Sie mit der Recherche, sollten Sie versuchen, m&#xF6;glichst viel Struktur in den Arbeitsprozess zu bringen.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Passend dazu zeigt Elfering auch, wie freie Journalistinnen und Journalisten ihr Mindesthonorar realistisch berechnen und ihre Arbeit wirtschaftlich tragf&#xE4;hig kalkulieren k&#xF6;nnen:&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mindesthonorar berechnen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Um ein Honorar realistisch zu kalkulieren, m&#xFC;ssen Sie zun&#xE4;chst Ihren (Mindest-)Tagessatz ermitteln. Zentrale Fragen dabei sind: Wie viel Geld m&#xFC;ssen Sie im Monat verdienen, um alle laufenden Kosten decken zu k&#xF6;nnen? Und welcher Tagessatz ergibt sich daraus?&lt;br /&gt;Beispiel:&lt;br /&gt;&#x2013; Mindest-Solleinnahmen pro Monat: 4.000 Euro&lt;br /&gt;&#x2013; Arbeitstage pro Jahr: ca. 250 Tage&lt;br /&gt;&#x2013; abz&#xFC;glich Urlaubstage: 30 Tage&lt;br /&gt;&#x2013; abz&#xFC;glich Krankheitstage: 10 Tage&lt;br /&gt;&#x2013; abz&#xFC;glich Administration, Themensuche, Anrecherche, Themenangebote: 40 Tage&lt;br /&gt;= 170 Arbeitstage pro Jahr f&#xFC;r Auftraggeber&lt;br /&gt;= ca. 14 Arbeitstage pro Monat&lt;br /&gt;Teilen Sie Ihre monatlichen Solleinnahmen durch die verf&#xFC;gbaren Arbeitstage, ergibt sich:&lt;br /&gt;4.000 Euro / 14 Tage = ca. 285 Euro&lt;br /&gt;Dies ist Ihr Mindest-Tagessatz.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;Dieser individuell errechnete Wert l&#xE4;sst sich bei Bedarf auch auf Stunden herunterbrechen. Wird mit einem Auftraggeber eine Pauschale vereinbart, sollte vorab gepr&#xFC;ft werden, ob das Budget f&#xFC;r den erwarteten Rechercheaufwand ausreicht. Sinnvoll kann es zudem sein, eine Zwischenbilanz zu vereinbaren &#x2013; f&#xFC;r den Fall, dass sich die Recherche unerwartet zeitintensiv entwickelt.&lt;br /&gt;&#xA0;&lt;br /&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/841/frei-arbeiten-und-gut-leben _blank&gt;Zu den Details&#xA0;&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Zur Marke werden&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die Startrampe zum Erfolg&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Der Fu&#xDF; in der T&#xFC;r&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Den Alltag meistern&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mach es dir einfach!&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;KI: Feind oder Helfer?&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mach dir klar: Du wirst gebraucht!&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;F&#xFC;nf Don&#x2019;ts als freiberuflicher Journalist&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Nachgefragt: Wie machst du das?&#xA0;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/841/frei-arbeiten-und-gut-leben _blank&gt;Zur ganzen Werkstatt&lt;/link&gt;</description><shorttext>Wie ein Pitch und die Umsetzung gelingen, welche Punkte dabei zu beachten sind und wie sich ein Honorar realistisch kalkulieren l&#xE4;sst, zeigt Marius Elfering.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/freier-journalismus-so-gelingt-der-einstieg-von-der-themenidee-bis-zur-honorarberechnung-976955/</link></item><item id="976950"><title>MA Pressemedien: Reichweitenverluste bei fast allen Titeln</title><pubDate>1769601570</pubDate><description>Berlin &#x2013; Laut MA Pressemedien haben im vergangenen halben Jahr nur 19 der ausgewiesenen Zeitschriften und Wochenzeitungen Reichweite hinzugewonnen. F&#xFC;r alle anderen ging es zum Teil steil bergab, &#x201E;Meedia&#x201C;-Chefredakteur Jens Schr&#xF6;der spricht von einem &#x201E;ern&#xFC;chterndem&#x201C; Ergebnis. Besonders viel Publikum verlieren demnach &#x201E;Sport Bild&#x201C; und &#x201E;Spiegel&#x201C;, die 18 und 12,1 Prozent einb&#xFC;&#xDF;en. Auch &#x201E;Bild am Sonntag&#x201C; verliert 8,8 Prozent, bleibt mit 3,83 Mio. Reichweite aber st&#xE4;rkste Kauf-Publikation in der Erhebung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Top-Gewinnerin ist die &#x201E;VdK-Zeitung&#x201C;, Mitglieder-Organ des Sozialverbands VdK, die 9,8 Prozent mehr Leserinnen und Leser ausweist, gefolgt von der &#x201E;Freizeit Revue&#x201C;, die 7,1 Prozent gewinnt. Auch &#x201E;Essen &amp; Trinken&#x201C; kann zulegen &#x2013; und zwar um 10,7 Prozent &#x2013; und erreicht nach absoluten Zahlen damit Platz drei der Aufsteiger.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Gesamtranking steht trotz leichter Verluste die Programmbeilage &#x201E;Prisma&#x201C; mit 5,93 Mio. Reichweite weiter an der Spitze, gefolgt von der &#x201E;ADAC Motorwelt&#x201C;, die ebenfalls leicht verliert und 5,79 Mio. Menschen erreicht. Platz drei h&#xE4;lt Springers &#x201E;Bild am Sonntag&#x201C; vor dem &#x201E;Spiegel&#x201C;.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Nur 19 Zeitschriften und Wochenzeitungen konnten im vergangenen halben Jahr zulegen. Viele etablierte Marken verlieren teils deutlich an Publikum.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/print-7/ma-pressemedien-reichweitenverluste-bei-fast-allen-titeln-976950/</link></item><item id="976943"><title>Zwei Sammelklagen wenden sich gegen Metas laschen Datenschutz</title><pubDate>1769589179</pubDate><description>Bonn (KNA) &#x2013;&#xA0;Dass der hinter Instagram, Facebook und WhatsApp stehende Konzern Meta sein Geld mit Werbung verdient, ist kein Geheimnis. L&#xE4;ngst ebenso akzeptiert haben die Nutzenden den Deal, dass sie die kostenfreie Nutzung der Angebote mit der Sammlung und Verarbeitung ihrer Daten bezahlen. Die verkauft der Konzern wiederum an die Werbeindustrie weiter, um Anzeigen noch genauer personalisieren zu k&#xF6;nnen. Ablehnen k&#xF6;nnen die Nutzer von Instagram und Facebook jedoch die Praktiken, die der Konzern unter dem Namen Meta Business Tools betreibt.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Unternehmen k&#xF6;nnen mit Einverst&#xE4;ndnis des Digitalkonzerns ihre Internetauftritte und Apps mit f&#xFC;r Nutzer unsichtbaren Programmen ausstatten. Sind diese im Hintergrund aktiv, wird das gesamte Nutzverhalten gespeichert und an Meta weitergeleitet. &#x201E;Also auch Inhalte aus der innersten Intimsph&#xE4;re wie beispielsweise zur Weltanschauung, Gesundheit oder zu sexuellen Vorlieben&#x201C;, wie es auf der Homepage des gemeinn&#xFC;tzigen Verbraucherschutzvereins (vsv) aus &#xD6;sterreich hei&#xDF;t, der in Zusammenarbeit mit der Berliner Kanzlei BK Baumeister &amp; Kollegen eine Sammelklage gegen den Digitalkonzern f&#xFC;hrt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Angaben des vsv zufolge sollen allein in Deutschland von dieser Gesch&#xE4;ftspraxis 50 Millionen Menschen betroffen sein. Einem Urteil des Europ&#xE4;ischen Gerichtshof aus dem Sommer 2023 zufolge verst&#xF6;&#xDF;t Meta damit gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Wer seinen Wohnsitz in Deutschland hat und einen Instagram- oder Facebook-Account besitzt, kann sich der Klage anschlie&#xDF;en. Damit soll die L&#xF6;schung der gesammelten Daten sowie die Unterlassung der Gesch&#xE4;ftspraxis erwirkt werden. Au&#xDF;erdem fordern die Kl&#xE4;ger Schadensersatz in H&#xF6;he von 5.000 Euro f&#xFC;r vollj&#xE4;hrige und 10.000 Euro f&#xFC;r minderj&#xE4;hrige Nutzer ein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Gesch&#xE4;ftspraktiken anpassen&lt;/strong&gt;&#xD;
&#x201E;Die Diskussion um &#xDC;berwachungskapitalismus, also das z&#xFC;gellose Datensammeln durch Big Tech, ist ja schon recht alt&#x201C;, sagt Erik Tuchtfeld, Co-Vorsitzender der zivilgesellschaftlichen Organisation D64 &#x2013; Zentrum f&#xFC;r digitalen Fortschritt, dem KNA-Mediendienst. Mit der j&#xFC;ngsten Verschiebung der politischen Kr&#xE4;fteverh&#xE4;ltnissen in den USA habe das Thema in den vergangenen Monaten aber noch an Bedeutung gewonnen, so Tuchtfeld. Er r&#xE4;t Nutzern, sich der Sammelklage anzuschlie&#xDF;en, &#x201E;allein um etwas Schadensersatz f&#xFC;r das Gef&#xFC;hl der st&#xE4;ndigen &#xDC;berwachung zu bekommen&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Jenseits von individuellen Anspr&#xFC;chen komme dem Verfahren aber auch noch eine &#xFC;bergeordnete Bedeutung zu. Er sagt: &#x201E;Als Gesellschaft sollte es uns darum gehen, dass diese Praktiken abgeschaltet werden.&#x201C; Seine Hoffnung: Dass eine hohe Zahl an Teilnehmern der Sammelklage Meta letztendlich dazu bringe, seine Gesch&#xE4;ftspraktiken anzupassen. Der Konzern selber wollte sich auf Anfrage des KNA-Mediendienstes zum Gegenstand der Klage nicht &#xE4;u&#xDF;ern. Derweil hat das Oberlandesgericht M&#xFC;nchen vor wenigen Tagen in einem &#xE4;hnlichen Fall entschieden, dass von Meta Business Tools betroffenen Nutzern eine Entsch&#xE4;digung zwischen 250 und 750 Euro zusteht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ende Februar wird am Oberlandesgericht Hamburg &#xFC;ber eine weitere Sammelklage gegen den Meta-Konzern verhandelt. Dabei geht es um den Diebstahl von 530 Millionen Facebook-Nutzerdaten aus den Jahren 2018/2019, die vor einigen Jahren illegal im Darknet zum Verkauf angeboten wurden. In der vom Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) gef&#xFC;hrten Klage werden dem Techkonzern Verst&#xF6;&#xDF;e gegen das Datenschutzrecht vorgeworfen. Der Klage haben sich bereits 22.500 Menschen angeschlossen, sagt Sebastian Reiling vom Bundesverband der Verbraucherzentralen. &#x201E;Wenn man sich beteiligt, geht das sehr schnell, unkompliziert und ist kostenlos&#x201C;, die Vorteile l&#xE4;gen dabei auf der Hand, so Reiling: &#x201E;Man tr&#xE4;gt kein pers&#xF6;nliches Prozesskosten-Risiko und hat die Chance, vom Ergebnis des Verfahrens zu profitieren.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Betrugsanrufe und Enkel-Trick&lt;/strong&gt;&#xD;
Der vzbv m&#xF6;chte mit der Sammelklage feststellen lassen, dass Meta Gesch&#xE4;digten mindestens 100 Euro Schadensersatz zahlen muss. F&#xFC;r die jeweilige Ver&#xF6;ffentlichung von E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und Wohnort kommen nochmal jeweils 100 Euro, f&#xFC;r die Ver&#xF6;ffentlichung des Beziehungsstatus 200 Euro Schadensersatz dazu, so dass der Gesamtbetrag bis zu 600 Euro betragen kann. Bereits in einem fr&#xFC;heren Urteil gegen Facebook stellte der Bundesgerichtshof fest, dass der Verlust der Kontrolle &#xFC;ber pers&#xF6;nliche Daten mit einem Schadensersatz von 100 Euro zu verg&#xFC;ten sei. Noch bis mindestens 20. M&#xE4;rz k&#xF6;nnten sich Nutzer der Sammelklage anschlie&#xDF;en.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wie gro&#xDF; die Folgen eines Datenverlustes sein k&#xF6;nnen, ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Doch Reiling warnt: Werbe- oder Betrugsanrufe und SMS von unbekannten Nummern, Phishing-Mails bis hin zum sogenannten Enkel-Trick lie&#xDF;en sich auf den gestohlenen Datens&#xE4;tzen aufbauen, so der Verbrauchersch&#xFC;tzer. &#x201E;Man kann ganze Identit&#xE4;ten nehmen und damit beliebig agieren. Alle m&#xF6;glichen Teufeleien, die man sich vorstellen kann, lassen sich damit anrichten.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
In einem Statement zum Verfahren des vzbv schreibt ein Sprecher von Meta auf Anfrage: &#x201E;Wir weisen diese haltlosen Behauptungen entschieden zur&#xFC;ck und legen gegen die Urteile Berufung ein. Hunderte &#xE4;hnlicher Einzelklagen wurden bereits von deutschen Gerichten abgewiesen, da die Richter keine berechtigten Anspr&#xFC;che auf Haftung oder Schadensersatz geltend machten. Wir appellieren an alle Betroffenen, die Sachlage sorgf&#xE4;ltig zu pr&#xFC;fen, bevor sie sich aussichtslosen Klagen anschlie&#xDF;en.&#x201C;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Dass Digitalkonzerne eifrig Daten ihrer Nutzer sammeln, ist bekannt. Zwei Sammelklagen wollen nun aber pr&#xFC;fen, ob der Konzern Meta sich dabei an Recht und Gesetz h&#xE4;lt. F&#xFC;r die Kl&#xE4;ger gibt es Aussicht auf Schadensersatz.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/multimedia-9/zwei-sammelklagen-wenden-sich-gegen-metas-laschen-datenschutz-976943/</link></item><item id="976941"><title>Ann-Kristin Wenzel wechselt nach Br&#xFC;ssel</title><pubDate>1769588112</pubDate><description>Br&#xFC;ssel &#x2013; Die dpa-Redakteurin, Ann-Kristin Wenzel,&#xA0;ist mit neuem Schwerpunkt nach Belgien gegangen. Sie berichtet nun f&#xFC;r die Deutsche Presse-Agentur GmbH &#xFC;ber die Wirtschaftsthemen Verkehr, Agrar, Industrie und Gesundheit.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wenzel arbeitet seit 2019 f&#xFC;r die dpa in Berlin, zun&#xE4;chst im Ressort &#x201E;Geld und Recht&#x201C; im dpa-Themendienst. Zuletzt war sie Redakteurin im Ressort Panorama. Zuvor hatte sie bei der &#x201E;Passauer Neuen Presse&#x201C; volontiert und in Bonn sowie Passau studiert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die dpa-Redakteurin ist mit neuem Schwerpunkt nach Belgien gegangen. Wor&#xFC;ber sie berichten wird.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/ann-kristin-wenzel-wechselt-nach-bruessel-976941/</link></item><item id="976940"><title>Evangelischer Pressedienst sucht Redakteur</title><pubDate>1769575332</pubDate><description>Berlin &#x2013; Der Landesdienst Ost des Evangelischen Pressedienstes sucht einen Redakteur (w/m). &#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Berichterstattung in den Darstellungsformen einer Nachrichtenagentur&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Aufbau und Pflege eines journalistischen Netzwerks zu Themen des Landesdienstes&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Planen und Umsetzen aktueller und hintergr&#xFC;ndiger Berichterstattung sowie Herausgabe&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber bringen&#xA0;Berufserfahrung in einer Nachrichtenredaktion mit. &#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-mwd-557458/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen Berufserfahrung in einer Nachrichtenredaktion mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/evangelischer-pressedienst-sucht-redakteur-976940/</link></item><item id="976939"><title>Stefan Aust: &#x201E;Wahrheit ist unantastbar &#x2013; selbst wenn sie weniger spektakul&#xE4;r aussieht&#x201C;</title><pubDate>1769574411</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Die Auszeichnung f&#xFC;r sein Lebenswerk durch &#x201E;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/866/kress-pro-2025-10 _blank&gt;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt; steht am Rand, der Blick richtet sich nach vorn &#x2013; und zur&#xFC;ck auf Erfahrungen, die Stefan Austs Verst&#xE4;ndnis von Journalismus gepr&#xE4;gt haben. Im Interview mit Rupert Sommer geht es um die aufregendsten Jahre seiner Karriere, um Konsequenz in der Recherche und um Standards, die aus seiner Sicht nicht verhandelbar sind. Drei Passagen, die zeigen, wof&#xFC;r Aust steht:&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&#x2026; h&#xE4;tten Sie sich zugetraut, Claas Relotius, der mit seinen F&#xE4;lschungen der Marke &#x201E;Spiegel&#x201C; gro&#xDF;en Schaden zugef&#xFC;gt hat, zu entlarven?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Stefan Aust:&#xA0;&lt;/em&gt;Jemand wie Relotius w&#xE4;re zu meiner Zeit bei uns nie durchgekommen. Soll ich das mal an einem Beispiel unter meiner &#xC4;gide erkl&#xE4;ren?&lt;br /&gt;Wir hatten einmal bei &#x201E;Spiegel TV&#x201C; einen Film &#xFC;ber ein Schiff, das Waffen nach Somalia brachte. Der Sprechertext begann mit &#x201E;Das Meer vor Mogadischu&#x201C;. Ich fragte: &#x201E;Ist das wirklich dort gedreht?&#x201C; Man sagte mir dann: &#x201E;Nein, aber das Meer sieht doch &#xFC;berall gleich aus.&#x201C; Da flog die Szene sofort raus. Oder bei einem Bericht &#xFC;ber Stimmungsmache in einem Fu&#xDF;ballstadion hatte ein anderer Kollege einen Fangesang dreimal hintereinander geschnitten, um ihn eindrucksvoller zu machen. Auch das habe ich verboten. Wahrheit ist unantastbar &#x2013; selbst wenn sie weniger spektakul&#xE4;r aussieht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x2026;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wenn Sie heute auf Ihr Leben und Ihre Karriere zur&#xFC;ckblicken, vom Sch&#xFC;lerzeitungsmitarbeiter &#xFC;ber Fernsehen, Chefredaktion und Medienunternehmertum bis zur Herausgeberschaft &#x2013; gibt es eine Station, an der Sie am liebsten noch einmal anfangen w&#xFC;rden?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Am aufregendsten und auch am anstrengendsten war sicher die Zeit bei &#x201E;Spiegel TV&#x201C;.&lt;br /&gt;Es war eine Zeit, die ich noch immer sehr lebhaft in Erinnerung habe. Wir haben das Magazin am 8. Mai 1988 gegr&#xFC;ndet, und das war wirklich eine Art Aufbruch. Jeden einzelnen Mitarbeiter habe ich damals selbst ausgesucht und eingestellt. Ich konnte das Fernsehen so machen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Nach 15 Jahren bei &#x201E;Panorama&#x201C; hatte ich nat&#xFC;rlich viel gelernt &#x2013; manches wollte ich &#xE4;hnlich, manches bewusst anders machen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x2026;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wenn Sie die Medienlandschaft heute betrachten &#x2013; was st&#xF6;rt Sie am meisten?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mich st&#xF6;rt weniger die Aufgeregtheit, sondern dass viele Journalisten dem Mainstream hinterherlaufen und nicht kritisch genug denken. Diese gro&#xDF;e Emp&#xF6;rung &#xFC;ber Hass im Netz halte ich f&#xFC;r &#xFC;bertrieben. Ich werde auch manchmal beschimpft, dr&#xFC;cke dann auf den Knopf mit dem Papierkorb &#x2013; und weg ist es.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Au&#xDF;erdem im &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/866/kress-pro-2025-10 _blank&gt;Interview&lt;/link&gt; zu lesen:&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Warum Aust beim &#x201E;Spiegel&#x201C; vor allem Blattmacher und nicht Autor war&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Wie er sich &#xFC;ber Jahre mit Rudolf Augstein &#xFC;berwarf &#x2013; und wieder vers&#xF6;hnte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Weshalb er nie wirklich &#x201E;links&#x201C; war, trotz N&#xE4;he zu linken Milieus&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Wie pr&#xE4;gend die Zeit rund um 1968 und den Mord an Rudi Dutschke f&#xFC;r ihn war&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Warum er jungen Menschen den Journalismus nicht empfiehlt &#x2013; au&#xDF;er sie wollen es unbedingt&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;</description><shorttext>Der &#x201E;kress pro&#x201C;-Lebenswerk-Preistr&#xE4;ger blickt auf pr&#xE4;gende Stationen seines journalistischen Lebens zur&#xFC;ck &#x2013; und auf das, was aus seiner Sicht im Journalismus verloren zu gehen droht: Blattmachen und Faktentreue.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/stefan-aust-wahrheit-ist-unantastbar-selbst-wenn-sie-weniger-spektakulaer-aussieht-976939/</link></item><item id="976938"><title>Landgericht Berlin pr&#xFC;ft Anklage gegen Patricia Schlesinger weiter</title><pubDate>1769572634</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Das Landgericht Berlin hat bislang nicht &#xFC;ber die Zulassung der Anklage gegen die ehemalige RBB-Intendantin Patricia Schlesinger entschieden. Eine Sprecherin des Gerichts teilte &#x201E;epd Medien&#x201C; mit, dass die zust&#xE4;ndige Kammer die Anklageschrift derzeit noch pr&#xFC;fe. Ein Termin f&#xFC;r eine Entscheidung lasse sich aktuell &#x201E;schwer vorhersagen&#x201C;.&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Eine besondere Eilbed&#xFC;rftigkeit bestehe demnach nicht, da keiner der Angeschuldigten in Haft sitzt. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hatte im Dezember Anklage wegen Untreue erhoben. Die Vorw&#xFC;rfe richten sich gegen Schlesinger, zwei weitere fr&#xFC;here F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte des Rundfunks Berlin-Brandenburg sowie den ehemaligen Verwaltungsratsvorsitzenden Wolf-Dieter Wolf. Die Angeschuldigten bestreiten die Vorw&#xFC;rfe.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Mit der Erweiterung verfolgt &#x201E;The Pioneer&#x201C;&#xA0;das Ziel, sein publizistisches Profil weiterzuentwickeln und thematisch breiter aufzustellen. Der Herausgeberkreis soll um zus&#xE4;tzliche Perspektiven erg&#xE4;nzt werden. Die neuen Herausgeberinnen werden sich den Angaben zufolge auch publizistisch bei &#x201E;The Pioneer&#x201C;&#xA0;engagieren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Diana Kinnert erkl&#xE4;rte, &#x201E;The Pioneer&#x201C;&#xA0;st&#xE4;rke das demokratische Systemvertrauen durch eine neue Form unabh&#xE4;ngigen Journalismus, der sich durch Offenheit, Einbindung und Zuverl&#xE4;ssigkeit auszeichne.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Veronika Grimm verwies auf die Dynamik, die innovativen Ideen und die Recherchen des Medienhauses und k&#xFC;ndigte an, ihre wirtschaftspolitische und geo&#xF6;konomische Perspektive einbringen zu wollen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Sophia von Rundstedt bezeichnete sich als &#x201E;Fan der ersten Stunde&#x201C; und &#xE4;u&#xDF;erte sich erfreut &#xFC;ber ihre neue Rolle als Mitherausgeberin.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gabor Steingart erkl&#xE4;rte, mit dem erweiterten Herausgebergremium w&#xFC;rden unterschiedliche Denk- und Erfahrungshorizonte zusammengef&#xFC;hrt. Dies solle dazu beitragen, &#x201E;The Pioneer&#x201C;&#xA0;als Medienmarke f&#xFC;r unabh&#xE4;ngigen Journalismus weiter auszubauen.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
In der zweiten Staffel reist Ronzheimer durch Deutschland, spricht mit B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rgern &#xFC;ber ihren Alltag und ihre Sorgen und ordnet diese Eindr&#xFC;cke journalistisch ein. An jede Reportage schlie&#xDF;t sich ein ausf&#xFC;hrlicher Talk an, in dem Ronzheimer seine Recherchen mit Spitzenpolitikern diskutiert, darunter Vizekanzler Lars Klingbeil und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ronzheimer beschreibt seinen Ansatz als konsequentes Hinschauen und Zuh&#xF6;ren. Ziel sei es, Probleme aufzugreifen, die viele Menschen besch&#xE4;ftigten und aus seiner Sicht politisch zu wenig adressiert w&#xFC;rden &#x2013; etwa Fragen nach m&#xF6;glichem Missbrauch des B&#xFC;rgergelds, den Folgen von Jugendkriminalit&#xE4;t, blockierender B&#xFC;rokratie oder ungel&#xF6;sten Herausforderungen der Migrationspolitik.&#xD;
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Die f&#xFC;nf Folgen der neuen Staffel tragen die Titel &#x201E;B&#xFC;rgergeld&#x201C;, &#x201E;Jugendkriminalit&#xE4;t&#x201C;, &#x201E;B&#xFC;rokratie-Wahnsinn&#x201C;, &#x201E;Migrations-Wende&#x201C; und &#x201E;Die Rechte Mitte&#x201C;. Die Reihe wird von der i&amp;u Studios GmbH im Auftrag von SAT.1 produziert und ist neben der Ausstrahlung im Fernsehen auch auf Joyn verf&#xFC;gbar.&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Neu in den Vorstand gew&#xE4;hlt wurde Hans-Peter Siebenhaar (&#x201E;Focus Money&#x201C;) f&#xFC;r die Position des Schriftf&#xFC;hrers. Er ersetzt Frank M&#xFC;ller (BR &#x2013; Bayerischer Rundfunk), der nach acht Jahren ausscheidet. Vorstand f&#xFC;r die Website und Social Media bleibt Stephan Radomsky (&#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C;).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Angela Maier arbeitet seit Juni 2024 von M&#xFC;nchen aus als Redakteurin f&#xFC;r &#x201E;The Market&#x201C;. Die Finanzjournalistin berichtete zuvor f&#xFC;r die &#x201E;Wirtschaftswoche&#x201C; als Chefkorrespondentin aus M&#xFC;nchen. Sie begann ihre Laufbahn 1996 als Redakteurin im Unternehmensressort der &#x201E;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#x201C; in Frankfurt. Es folgten Stationen als Korrespondentin der &#x201E;Financial Times Deutschland&#x201C; und &#x201E;Capital&#x201C; (2004 bis 2013) sowie beim &#x201E;manager magazin&#x201C; (2013 bis 2022). Sie hat einen Abschluss als Diplom-Kauffrau von der Universit&#xE4;t Regensburg.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
K&#xF6;nig hat beim Oberlandesgericht Hamburg bereits die Streichung einzelner Passagen des Artikels erwirkt. Die Verdachtsberichterstattung als solche wurde jedoch gerichtlich gebilligt. Die &#x201E;Zeit&#x201C; blickt nach Angaben einer Sprecherin &#x201E;gelassen&#x201C; auf das Verfahren. Der Artikel sei &#x201E;im Kern von mehreren gerichtlichen Instanzen best&#xE4;tigt worden&#x201C;.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Im MDR ist der 50-J&#xE4;hrige kein Unbekannter. Lochthofen war bereits von 2016 bis Ende 2023 Direktor des MDR-Landesfunkhauses Th&#xFC;ringen in Erfurt. Im M&#xE4;rz 2023 war er auch als Nachfolger von MDR-Intendantin Karola Wille f&#xFC;r den Spitzenposten beim Dreil&#xE4;ndersender im Gespr&#xE4;ch. Der zust&#xE4;ndige Verwaltungsrat schlug jedoch nicht ihn, sondern den heutigen Intendanten Ralf Ludwig zur Wahl vor.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;R&#xFC;ckkehr aus der Privatwirtschaft&lt;/strong&gt;&#xD;
Lochthofen, der bereits vor seiner Zeit beim MDR im privaten H&#xF6;rfunk t&#xE4;tig war, kehrte daraufhin 2024 wieder in die Privatwirtschaft zur&#xFC;ck und f&#xFC;hrte als gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrender Gesellschafter unter anderem die Radioholding Teutocast.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Lochthofens R&#xFC;ckkehr zum MDR steht auch im Zusammenhang mit der schwierigen Lage f&#xFC;r den &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk in Mitteldeutschland. Die AfD, die in den Umfragen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im Herbst vorn liegt, hat bereits angek&#xFC;ndigt, den MDR-Staatsvertrag zu k&#xFC;ndigen, falls sie die Regierungsverantwortung &#xFC;bernehmen sollte. Auch die CDU-Fraktionen in Sachsen-Anhalt und Sachsen stehen dem &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk vor allem in der Frage des Rundfunkbeitrags kritisch gegen&#xFC;ber.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-start="111" data-end="165"&gt; &lt;p&gt;Identifikation relevanter Themen im lokalen Umfeld&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="166" data-end="296"&gt; &lt;p&gt;Recherche und Aufbereitung von Inhalten f&#xFC;r unterschiedliche journalistische Darstellungsformen (News, Hintergrund, Kommentar)&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="297" data-end="390"&gt; &lt;p&gt;Umsetzung von Beitr&#xE4;gen in Text sowie in weiteren Formaten wie Bewegtbild, Audio und Bild&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="391" data-end="457"&gt; &lt;p&gt;Mitarbeit an neuen journalistischen Formaten, etwa Newslettern&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="458" data-end="561" data-is-last-node=""&gt; &lt;p&gt;Pflege und Ausbau eines regionalen Netzwerks aus relevanten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber haben Erfahrung als Redakteur oder Reporter gesammelt oder k&#xF6;nnen ein abgeschlossenes Volontariat vorweisen.&#xA0;&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-dmw-mecklenburg-vorpommern-557306/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber haben Erfahrung als Redakteur oder Reporter gesammelt oder k&#xF6;nnen ein abgeschlossenes Volontariat vorweisen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/madsack-sucht-redakteur-mecklenburg-vorpommern-976918/</link></item><item id="976913"><title>Mord an slowakischem Journalisten Jan Kuciak wird neu verhandelt</title><pubDate>1769422486</pubDate><description>Pressburg (KNA)&#xA0;&#x2013; In der Slowakei ist am Montag der Prozess um den mutma&#xDF;lichen Auftragsmord an dem Enth&#xFC;llungsjournalisten Jan Kuciak wiederaufgerollt worden. Auf der Anklagebank sitzt bereits zum dritten Mal der politisch vernetzte Million&#xE4;r Marian Ko&#x10D;ner, der den Mord in Auftrag gegeben haben soll. Der Mord an Kuciak und dessen Lebenspartnerin Martina Ku&#x161;n&#xED;rov&#xE1; im Jahr 2018 f&#xFC;hrte in dem osteurop&#xE4;ischen Land zu Massenprotesten, die den R&#xFC;cktritt der Regierung zur Folge hatten. Kuciak hatte korrupte Strukturen im Regierungsapparat und Verbindungen zur Mafia aufgedeckt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wegen mangelnder Beweise war Ko&#x10D;ner in zwei fr&#xFC;heren Verhandlungen freigesprochen worden. Das Oberste Gericht in Pressburg hob die Entscheidung jedoch zuletzt im Mai 2025 auf und ordnete eine Neuverhandlung an. Ko&#x10D;ner, der wegen eines Wirtschaftsdelikts bereits eine 19-j&#xE4;hrige Haftstrafe verb&#xFC;&#xDF;t, wurde am Montagmorgen von maskierten, schwer bewaffneten Polizisten in den Gerichtssaal in der westslowakischen Stadt Pezinok gef&#xFC;hrt. Er wird verd&#xE4;chtigt, gemeinsam mit seiner damaligen Assistentin, die ebenfalls angeklagt ist, die Ermordung von Kuciak und dessen Verlobter in Auftrag gegeben zu haben. Drei M&#xE4;nner, darunter die M&#xF6;rder, wurden bereits rechtskr&#xE4;ftig verurteilt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;R&#xFC;cktritt des Ministerpr&#xE4;sidenten&lt;/strong&gt;&#xD;
Die Erschie&#xDF;ung des jungen Paares hatte vor acht Jahren ein politisches Erdbeben ausgel&#xF6;st. &#x201E;Es ist eine Geschichte, die die Slowakei ver&#xE4;ndert hat, deren letztes Kapitel aber immer noch fehlt&#x201C;, schreibt dazu das Onlineportal&#xA0;&lt;em&gt;Aktuality.sk&lt;/em&gt;. F&#xFC;r die Nachrichtenwebsite hatte Kuciak unter anderem zu Verbindungen zwischen der Regierungsspitze und dem organisierten Verbrechen recherchiert. Die Enth&#xFC;llungen und die Massenproteste nach dem Mord f&#xFC;hrten 2018 zum R&#xFC;cktritt von Ministerpr&#xE4;sident Robert Fico, der 2023 an die Macht zur&#xFC;ckkehrte und seither eine nationalistische, prorussische Politik verfolgt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) forderte das Gericht vor der Neuverhandlung auf, &#x201E;aus den Fehlern der vorherigen Prozesse zu lernen&#x201C; und Beweise gr&#xFC;ndlich zu pr&#xFC;fen. &#x201E;Dies ist eine neue Chance, ein Verbrechen aufzuarbeiten, das die Pressefreiheit in der Slowakei und in Europa ersch&#xFC;ttert hat&#x201C;, sagte der Direktor des RSF-B&#xFC;ros in Prag, Pavol Szalai. &#x201E;Wir fordern das Gericht auf, unabh&#xE4;ngig im Rahmen des Gesetzes zu urteilen. Europa blickt auf die Slowakei.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>2018 wurden der slowakische Investigativjournalist Jan Kuciak und seine Verlobte ermordet. Die M&#xF6;rder sitzen bereits hinter Gittern, nun sollen die mutma&#xDF;lichen Auftraggeber verurteilt werden &#x2013; im dritten Anlauf.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/mord-an-slowakischem-journalisten-jan-kuciak-wird-neu-verhandelt-976913/</link></item><item id="976912"><title>Hirschhausen: Nutzung von KI f&#xFC;r &#x201E;Fake News&#x201C; bestrafen</title><pubDate>1769420771</pubDate><description>Bonn (KNA)&#xA0;&#x2013; Der Arzt und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen ruft dazu auf, die Nutzung von K&#xFC;nstlicher Intelligenz (KI) f&#xFC;r &#x201E;Fake News&#x201C; zu bestrafen. &#x201E;D&#xE4;nemark hat vorgef&#xFC;hrt, wie man reagieren kann: Wer echte Menschen digital f&#xE4;lscht, macht sich dort strafbar. Das w&#xE4;re auch in Deutschland ein starkes Zeichen&#x201C;, sagte er im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Menschen h&#xE4;tten ihn darauf aufmerksam gemacht, dass sie auf Werbung hereingefallen seien, in der er angeblich f&#xFC;r Abnehmpillen geworben habe &#x2013; mit echten TV-Ausschnitten und seiner Stimme. Dabei habe aber KI aus Videos seinen Tonfall gelernt und ihm Dinge in den Mund gelegt, die er niemals gesagt habe oder sagen w&#xFC;rde: &#x201E;Das ist gruselig und wird mit jeder neuen Entwicklung der KI immer &#x201A;echter&#x2018;.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x201E;Solche KI-Werbung ist die moderne Pest&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Er gehe zwar juristisch dagegen vor, f&#xFC;gte Hirschhausen hinzu, aber allein damit lasse sich das Problem nicht in den Griff bekommen: &#x201E;Solche KI-Werbung ist die moderne Pest: Menschen bringen ihre Gesundheit in Gefahr, das Vertrauen in &#xF6;ffentliche Personen wird zerst&#xF6;rt, die Glaubw&#xFC;rdigkeit des Rundfunks unterminiert und damit verbunden auch die Grundlage unserer Demokratie: Dass man wei&#xDF;, was stimmt und was nicht.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Solche und andere Formen der Desinformation ber&#xFC;hrten zentrale Fragen von Menschenw&#xFC;rde, Wahrheit und Freiheit, erg&#xE4;nzte er. Dar&#xFC;ber hinaus gebe es derzeit weitere gef&#xE4;hrliche Entwicklungen in den Medien: &#x201E;Wir lassen uns allzu sehr treiben von einer Nachrichtenlage, die oft einseitig negativ dominiert ist. Dabei gehen viele positive Entwicklungen unter. Die meist nicht besonders sozialen sozialen Medien folgen einer fiesen Logik: Je k&#xFC;rzer die Aufmerksamkeitsspanne und je polarisierender der Inhalt, desto mehr wird er verbreitet.&#x201C; Zum Gl&#xFC;ck gebe es aber immer noch viel mehr vern&#xFC;nftige Menschen in der Welt, als in den Medien vork&#xE4;men.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x201E;Das zerst&#xF6;rt unsere Meinungsvielfalt&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Au&#xDF;erdem nehme die Medienvielfalt immer weiter ab, so Hirschhausen weiter: &#x201E;In meiner Jugend in Berlin gab es am Kiosk zehn verschiedene Lokalzeitungen &#x2013; heute ist davon kaum etwas geblieben. Auf dem Land ist es noch schwieriger. Regionaljournalismus verschwindet.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Medienvielfalt sei lange durch Anzeigenm&#xE4;rkte finanziert worden, die inzwischen fast komplett ins Netz abgewandert seien. Viele Milliarden an Werbeeinnahmen landeten bei internationalen Plattformen, die weder Steuern zahlten noch sich an Gesetze hielten: &#x201E;Das zerst&#xF6;rt unsere Meinungsvielfalt &#x2013; gezielt. Und viele junge Menschen kennen gar nicht mehr den Unterschied zwischen Werbung und redaktionellem Inhalt &#x2013; auf YouTube, TikTok und Co. verschwimmt das v&#xF6;llig.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>KI hat Eckart von Hirschhausens Stimme gef&#xE4;lscht und ihm Fake-Werbebotschaften in den Mund gelegt. Und er sieht noch weitere Gefahren in der modernen Medienwelt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/hirschhausen-nutzung-von-ki-fuer-fake-news-bestrafen-976912/</link></item><item id="976903"><title>Haptik gegen Raketen-Geschwindigkeit &#x2013; turi2-Themenwoche Zukunft</title><pubDate>1769409080</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Ausgerechnet ein Magazin &#xFC;ber KI setzt auf gedrucktes Papier als &#x201E;Artefakt&#x201C;, das zur Langsamkeit zwingt.&#xA0;&#x201E;Human&#x201C;-Chefredakteurin Rebekka Reinhard erkl&#xE4;rt im Auftakt-Interview zur &lt;link http://www.turi2.de/community/themenwoche-zukunft/?utm_source=turi2&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=Turi2_Themenwoche_Zukunft_Jannuar2026_webbanner _self&gt;Themenwoche Zukunft&lt;/link&gt; bei turi2, warum sie Haptik gegen die &#x201E;Raketen-Geschwindigkeit&#x201C; der Tech-Welt stellt &#x2013; und warum das unserem Hirn guttut. Sie warnt davor, das &#x201E;Selbstdenken&#x201C; Algorithmen zu &#xFC;berlassen, die uns zur unkritischen Bequemlichkeit erziehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Sie sind Philosophin, Bestsellerautorin und Chefredakteurin des Magazins &#x201E;Human&#x201C;. Darin geht es um KI und deren Konsequenzen. Warum eigentlich &#x201E;Human&#x201C; und nicht &#x201E;AI-Magazin&#x201C;?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Rebekka Reinhard:&lt;/em&gt; Wir haben das Magazin 2023 gegr&#xFC;ndet &#x2013; das ist aus heutiger Sicht fast schon historisch, weil in der Zwischenzeit so viel passiert ist. Wir sind mit dem Anspruch angetreten, die KI-Entwicklung zu begleiten, aber aus der menschlichen Perspektive. Wir denken vom Menschen hin zu Technologie, Digitalisierung und Transformation, nicht umgekehrt. Es bringt nichts, erst zu warten, bis die KI da ist, und dann zu &#xFC;berlegen, was das f&#xFC;r uns bedeutet. Wir sehen einerseits, was technologisch passiert ist, und auch, wie KI die Arbeitswelt bereits transformiert hat &#x2013; oder eben noch nicht. Und wir erkennen, wie eminent geopolitisch und geo&#xF6;konomisch relevant das Thema geworden ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Sie leiten das Magazin gemeinsam mit Thomas Va&#x161;ek, Gr&#xFC;ndungschefredakteur einer Philosophiezeitschrift. Was macht ausgerechnet zwei Philosophen zu den richtigen Erkl&#xE4;rern f&#xFC;r die KI-Folgen?&lt;/strong&gt;&#xD;
Das ist eine hervorragende Frage, denn das Magazin ist schlie&#xDF;lich menschlich erfunden und generiert. Unsere St&#xE4;rke liegt in unseren unterschiedlichen Hintergr&#xFC;nden. Ich komme aus der klassischen Geisteswissenschaft, habe an der Universit&#xE4;t Ca&#x2019; Foscari in Venedig bei den griechischen Philosophen begonnen und bin seit &#xFC;ber 25 Jahren als Sachbuchautorin und Speakerin unterwegs. Thomas Va&#x161;ek bringt auch einen riesigen Background als Investigativ- und Tech-Journalist mit &#x2013; etwa als Gr&#xFC;ndungschefredakteur der &#x201E;MIT Technology Review&#x201C; in Deutschland. Was uns verbindet, ist die langj&#xE4;hrige Arbeit f&#xFC;r das eingestellte Philosophie-Magazin &#x201E;Hohe Luft&#x201C;.&#xD;
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&lt;strong&gt;Ein geisteswissenschaftlicher Blick auf den Tech-Hype?&lt;/strong&gt;&#xD;
Wir glauben, dass genau jetzt die Zeit f&#xFC;r diesen Ansatz ist. Wir denken vom Menschen zur Technologie. Das ist ein humanistischer Ansatz, der die Linien zu den ganz gro&#xDF;en Fragen zieht, die uns heute bewegen. Die Welt ist &#xFC;berall in Unordnung. Wir glauben, dass wir mit dem philosophischen Blick die gro&#xDF;en Themen unserer Zeit angehen k&#xF6;nnen. Die Resonanz unserer K&#xE4;ufer, Leser und Interviewpartner gibt uns recht: Die Leute wollen verstehen und dabei sein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.turi2.de/community/themenwoche-zukunft/?utm_source=turi2&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=Turi2_Themenwoche_Zukunft_Jannuar2026_webbanner _blank&gt;Zum ganzen Interview und zur Themenwoche Zukunft&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Ein KI-Magazin setzt bewusst auf gedrucktes Papier. &#x201E;Human&#x201C;-Chefredakteurin Rebekka Reinhard erkl&#xE4;rt, warum Haptik ein Gegenmittel zur Beschleunigung der Tech-Welt ist &#x2013; und weshalb unser Denken Zeit braucht.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/haptik-gegen-raketen-geschwindigkeit-turi2-themenwoche-zukunft-976903/</link></item><item id="976902"><title>&#x201E;Leser als Gef&#xE4;hrten und Komplizen betrachten&#x201C; &#x2013; Bernhard P&#xF6;rksen zur Zukunft des Journalismus</title><pubDate>1769399508</pubDate><description>Berlin &#x2013; Demokratie braucht Journalismus &#x2013; doch dessen &#xF6;konomische und publizistische Grundlagen geraten zunehmend unter Druck. Werbem&#xE4;rkte brechen weg, Plattformen bestimmen die Spielregeln der Aufmerksamkeit, KI ver&#xE4;ndert Informationswege grundlegend. Gleichzeitig nehmen politische Angriffe auf unabh&#xE4;ngige Medien zu, insbesondere in den USA. Bernhard P&#xF6;rksen analysiert im &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/medium-magazin/869/medium-magazin-2025-06 _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;-Interview mit&#xA0;Wolfgang Scheidt&#xA0;die strukturelle Krise des Journalismus, beschreibt den neuen Autoritarismus als verkappten Freiheitsdiskurs u&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;nd fordert eine Neujustierung des journalistischen Selbstverst&#xE4;ndnisses: mehr Transparenz, mehr Dialog, mehr N&#xE4;he zum Publikum. Drei Fragen:&lt;/span&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;War das Jahr 2025 ein gutes oder ein schlechtes f&#xFC;r den Journalismus?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Bernhard P&#xF6;rksen:&lt;/em&gt;&#xA0;Ein schreckliches Jahr, gezeichnet von einem merkw&#xFC;rdigen Widerspruch: Aufkl&#xE4;rerischer Journalismus wird in Zeiten der Erosion von Demokratien wichtiger denn je, aber ist doch seiner Existenz bedroht. Big-Tech-Unternehmen wie Meta, Amazon, Google und Tiktok verbuchen laut Zentralverband der Werbewirtschaft rund 72 Prozent aller Werbeeinnahmen in Deutschland. Die KI-Revolution verwandelt Suchmaschinen in Antwortmaschinen. Das offene Netz ist praktisch Geschichte. Die Null-Klick-Suche viel zu oft bereits Realit&#xE4;t. Das hei&#xDF;t: Menschen geben sich mit KI-generierten Zusammenfassungen zufrieden, journalistische Angebote bleiben ungenutzt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x2026;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&#x201E;Trump-Fatigue&#x201C; &#x2013; im Oktober kehrten Sie von einer mehrw&#xF6;chigen Forschungsreise aus den USA zur&#xFC;ck und bezeichneten den US-Pr&#xE4;sidenten als &#x201E;einen todernsten Sektenf&#xFC;hrer&#x201C;, konstatierten, das Land befinde sich im Feldzug gegen die Meinungsfreiheit.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;So ist es. Wir erleben einen noch unverstandenen Gro&#xDF;angriff auf den Journalismus &#x2013; die zentralen Hebel: die D&#xE4;monisierung kritischer Medien, Einsch&#xFC;chterung durch Milliardenklagen, die Drohung der US-Regierung, bei Bedarf Sendelizenzen zu entziehen. Hinzu kommt: die direkte Attacke auf einzelne Journalisten, missliebige Comedians, den &#xF6;ffentlichen Rundfunk. Hinzu kommt auch: Die Big-Tech-Branche unterwirft sich. So hat Facebook das Fact-Checking in den USA abgeschafft, Jeff Bezos das Kommentar-Ressort der &#x201E;Washington Post&#x201C; auf eine liberal-libert&#xE4;re Linie gebracht. Dabei ist die amerikanische Informationslandschaft eh schon geschw&#xE4;cht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x2026;&#xD;
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&lt;strong&gt;Auch wenn der Journalismus sich nicht selbst aus der Dauerkrise befreien kann: Was ist die eine Stellschraube, die 2026 am meisten Wirkung entfalten kann?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;David Weinberger, ein fr&#xFC;her Netzanalytiker, hat einmal gesagt: &#x201E;Transparenz ist die neue Objektivit&#xE4;t.&#x201C; Ich w&#xFC;rde hinzuf&#xFC;gen: &#x201E;Gib deinem Publikum jede nur denkbare M&#xF6;glichkeit, die Qualit&#xE4;t der von ihm vermittelten Informationen einzusch&#xE4;tzen.&#x201C; Das hei&#xDF;t: Die eigene Arbeit und auch die schwierige &#xF6;konomische Lage erkl&#xE4;ren und wieder erkl&#xE4;ren, Leser nicht als passive Rezipienten, sondern als Gef&#xE4;hrten und Komplizen betrachten, den Journalismus in ein gro&#xDF;es, pulsierendes Gespr&#xE4;ch mit seinem Publikum verwandeln &#x2013; darum geht es.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Wie sich Bernhard P&#xF6;rksen selbst informiert &#x2013; und warum auch er unter News- und Weltm&#xFC;digkeit leidet&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Weshalb Emp&#xF6;rung, Zuspitzung und Plattformlogiken das Kommunikationsklima vergiften&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Warum Community-Building und Digitalabos zur zentralen &#xDC;berlebensstrategie f&#xFC;r Redaktionen werden&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Welche Rolle KI im Journalismus spielen kann &#x2013; und warum Transparenz &#xFC;ber Autorschaft unverzichtbar ist&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Weshalb der Lokaljournalismus demokratiepolitisch eine Schl&#xFC;sselrolle spielt&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/medium-magazin/869/medium-magazin-2025-06 _blank&gt;Zum ganzen Interview&#xA0;&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;p style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;&#xD;
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Die Themenauswahl und redaktionelle Verantwortung liegen dabei bei den ntv-Journalisten. Die KI &#xFC;bernimmt die Umsetzung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Susanne Althoff, stellvertretende Chefredakteurin und Leiterin des Bereichs Wirtschaft bei ntv: &#x201E;Mit unserem neuen Wirtschaftspodcast zeigen wir, dass Innovation und journalistische Integrit&#xE4;t kein Widerspruch sind &#x2013; im Gegenteil. ,ntv Wirtschaft&#x2018; bringt beides zusammen und er&#xF6;ffnet neue Wege unsere Nachrichten schnell f&#xFC;r alle Plattformen verf&#xFC;gbar zu machen.&#x201C;&#xD;
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Der Autor entschuldigt sich und begr&#xFC;ndet den Vorfall mit einem &#x201E;experimentellen Assistenten&#x201C;, der nicht wieder eingesetzt werde, sowie fehlender menschlicher Kontrolle. Ein bei Ippen Media eigentlich vorgeschriebener Transparenzhinweis f&#xFC;r KI-Inhalte fehlte.&#xD;
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&lt;strong style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;/strong&gt;</description><shorttext>Nach Hinweisen auf umfangreiche &#xDC;bernahmen aus internationalen Medien haben die beiden Zeitungen einen Text zur Lage in Minneapolis aus dem Netz entfernt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/frankfurter-rundschau-und-merkur-nehmen-artikel-nach-uebermedien-recherche-offline-97690/</link></item><item id="976899"><title>Deutsche Welle fordert Freilassung ihres inhaftierten Korrespondenten im Niger</title><pubDate>1769395693</pubDate><description>Bonn/Niamey &#x2013;&#xA0;Die Deutsche Welle fordert die Freilassung eines ihrer Korrespondenten im Niger, der am 23. Januar in der Hauptstadt Niamey inhaftiert wurde. Ausl&#xF6;ser ist offenbar sein Bericht &#xFC;ber Inlandsfl&#xFC;chtlinge, den der Sender am 15. Januar in seinem Hausa-Programm ver&#xF6;ffentlicht hat. Der Auslandssender steht mit einem Anwalt und den Angeh&#xF6;rigen in Kontakt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Programmdirektorin Nadja Scholz zeigt sich &#x201E;sehr besorgt&#x201C; und mahnt, journalistische Arbeit m&#xFC;sse &#x201E;frei und ohne Einsch&#xFC;chterung&#x201C; m&#xF6;glich sein.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;</description><shorttext>Der Auslandssender zeigt sich besorgt &#xFC;ber die Festnahme eines Mitarbeiters in Niamey und verweist auf die Bedeutung freier journalistischer Arbeit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/deutsche-welle-fordert-freilassung-ihres-inhaftierten-korrespondenten-im-niger-976899/</link></item><item id="976898"><title>Schluss mit faulen Kompromissen: Warum halbe L&#xF6;sungen Medienprofis beruflich und privat ausbremsen</title><pubDate>1769395384</pubDate><description>Berlin &#x2013; Wie lange soll man einen Kompromiss noch mittragen, wann ist es genug? Diese Frage stellt sich beruflich wie privat immer wieder. Der Beginn eines neuen Jahres kann der Anlass sein, &#x201E;die Dinge wieder zurechtzur&#xFC;cken&#x201C;: sich erneut darauf zu besinnen und nun endlich einzufordern bzw. auszuhandeln, was man urspr&#xFC;nglich schon wollte und damals nur nicht durchsetzen konnte. Dabei macht es keinen Unterschied, ob der Kompromiss erst k&#xFC;rzlich oder schon vor langer Zeit eingegangen wurde. Selbst etwas, das jahrelang auf eine bestimmte Weise lief, muss nicht ewig so weitergehen, wenn es nicht mehr passt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Kompromisse sind dabei nicht per se schlecht, sondern der h&#xE4;ufigste Weg, um Konflikte zu l&#xF6;sen: Mindestens eine Seite verzichtet freiwillig auf Forderungen, um eine Einigung zu erm&#xF6;glichen. Hier typische Kompromisse im Berufsleben:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Um eine Stelle zu bekommen, haben Sie widerwillig Zugest&#xE4;ndnisse bei Position, Arbeitsort oder Gehalt gemacht. Dauerhaft wollen Sie das aber nicht hinnehmen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ihr Team ist st&#xE4;ndig unterbesetzt. Sie helfen pragmatisch aus, indem Sie immer wieder anderswo einspringen, verzetteln sich dadurch aber selbst.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Neben einer Festanstellung haben Sie eigene Projekte, die Sie sich aber immer erst genehmigen lassen m&#xFC;ssen. Sie f&#xFC;hlen sich eingeschr&#xE4;nkt und gebremst.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Sie haben sich auf eine F&#xFC;hrungsposition beworben, wurden aber in eine Doppelspitze gedr&#xE4;ngt. Die geteilte Verantwortung funktioniert f&#xFC;r Sie nicht.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
Jeder Kompromiss stellt einen Mittelweg dar, der f&#xFC;r beide Seiten akzeptabel ist. Er ist damit aber auch immer nur &#x201E;eine halbe Sache&#x201C;. Gibt es kein attraktives gemeinsames Ziel mehr oder glaubt eine Seite, nun etwas Besseres aushandeln zu k&#xF6;nnen oder anderswo zu finden, kommt der Kompromiss an sein Ende. Das ist insbesondere der Fall, wenn nur eine Seite echte Zugest&#xE4;ndnisse gemacht hat oder diese nur bedingt freiwillig erfolgt sind (z. B. mangels Alternative). Das Ende eines Kompromisses ist dann die Chance, k&#xFC;nftig mehr nach eigenen Zielen und Werten zu leben und zu arbeiten. Hierzu einige Anregungen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Kompromisse identifizieren und &#xFC;berdenken&lt;/strong&gt;&#xD;
Der erste Schritt ist, sich (wieder) dar&#xFC;ber klar zu werden, welche Kompromisse Sie einmal eingegangen sind, die Sie aber nicht mehr weitertragen wollen. Je l&#xE4;nger sie zur&#xFC;ckliegen, umso schwerer f&#xE4;llt es h&#xE4;ufig, sich noch an die genauen Umst&#xE4;nde zu erinnern und daran, warum Sie damals zugestimmt haben. Beispiel: Sie haben im Bewerbungsprozess ein niedrigeres Gehalt akzeptiert, als Sie eigentlich wollten, um die Stelle zu bekommen. Nach Ihrer Erinnerung wurde Ihnen damals versprochen, dass man &#x201E;sp&#xE4;ter noch einmal dar&#xFC;ber reden&#x201C; k&#xF6;nne. Sechs Monate sp&#xE4;ter will Ihr Arbeitgeber nichts mehr davon wissen, und Sie zweifeln inzwischen selbst, wie verbindlich diese Zusage damals wirklich gemeint war.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Tipp:&lt;/em&gt;&#xA0;Notieren Sie sich nach wichtigen Ereignissen und Gespr&#xE4;chen (z. B. mit dem Chef) in einigen Stichpunkten, was vorgefallen ist und gesagt wurde. So k&#xF6;nnen Sie auch nach langer Zeit &#xFC;berpr&#xFC;fen, ob Ihre Erinnerung korrekt ist und was die Details waren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Klarheit dar&#xFC;ber, was Ihnen wichtig ist&lt;/strong&gt;&#xD;
H&#xE4;ufig verw&#xE4;ssern Kompromisse f&#xFC;r einen selbst, was man eigentlich wollte. Irgendwann ist man sich, nach all den Diskussionen und Zugest&#xE4;ndnissen, selbst nicht mehr ganz sicher, auf welche Punkte man &#x2013; auch bei Widerstand &#x2013; bestehen sollte und was einem weniger wichtig ist. Gerade Menschen, die immer zuerst an die Bed&#xFC;rfnisse anderer denken und nicht genau wissen, was sie selbst wollen, zweifeln an ihrem Urteil. Unsicherheit, mangelnde Entschlusskraft und Konsequenz werden allerdings ausgenutzt. Besch&#xE4;ftigen Sie sich daher zwar mit den Bed&#xFC;rfnissen und W&#xFC;nschen der Gegenseite (z. B. des Arbeitgebers), kl&#xE4;ren Sie aber vorab Ihre eigenen und ordnen Sie sie nach Wichtigkeit.&#xD;
&lt;em&gt;Tipp:&lt;/em&gt;&#xA0;Suchen Sie das regelm&#xE4;&#xDF;ige Gespr&#xE4;ch mit einem neutralen Vertrauten (z. B. Mentor, Coach), um ohne Scheu auszusprechen und zu diskutieren, was Ihnen wirklich wichtig ist. Das hilft, die Gedanken zu ordnen und konsistente Ansichten und Ziele zu entwickeln.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Kompromisse zeitlich begrenzen&lt;/strong&gt;&#xD;
Kompromisse entsch&#xE4;rfen zwar einen Konflikt, indem sie eine L&#xF6;sung schaffen, mit der beide Seiten leben k&#xF6;nnen. Aber irgendwann kann es an der Zeit sein, zu dem urspr&#xFC;nglichen Konflikt zur&#xFC;ckzukehren und nun eine andere L&#xF6;sung zu suchen &#x2013; diesmal mit besseren Konditionen f&#xFC;r Sie. Beispiel: Sie haben sich darauf eingelassen, mehr Verantwortung zu &#xFC;bernehmen, ohne daf&#xFC;r bef&#xF6;rdert und besser bezahlt zu werden. Ein Jahr sp&#xE4;ter fordern Sie, dass Sie Aufgaben wieder abgeben k&#xF6;nnen oder vertraglich heraufgestuft werden. Hier kann die teilweise frustrierende Zeit des Kompromisses dazu beitragen, eigene Forderungen entschlossener vorzutragen und konsequenter einzufordern.&#xD;
&lt;em&gt;Tipp:&lt;/em&gt;&#xA0;Sehen Sie Kompromisse grunds&#xE4;tzlich als zeitlich begrenzte L&#xF6;sung an, sozusagen mit eingebautem Verfallsdatum. Sie haben gerade nach eigenen Zugest&#xE4;ndnissen immer das Recht, zum Ausgangspunkt zur&#xFC;ckzukehren und neu zu verhandeln.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Kr&#xE4;fte wieder auf ein Ziel fokussieren&lt;/strong&gt;&#xD;
Kompromisse f&#xFC;hren widerspr&#xFC;chliche Ziele zusammen. Das bedeutet aber auch, dass keines der Ziele ganz verfolgt werden kann. Auf Dauer ist das unbefriedigend und verhindert ein kraftvolles Engagement in eine klare Richtung. Beispiel: Sie wollten sich selbstst&#xE4;ndig machen, haben es zur Absicherung aber nur in Teilzeit getan. Das reduziert das Risiko, aber gleichzeitig k&#xF6;nnen Sie sich so weder Ihrer Angestelltent&#xE4;tigkeit noch Ihrer Selbstst&#xE4;ndigkeit ganz widmen und kommen in beidem nur m&#xE4;&#xDF;ig voran. Beenden Sie daher Kompromisse nach einer bestimmten Zeit. Das setzt bisher gebundene Kr&#xE4;fte frei und erlaubt Ihnen, sich ganz auf das Ziel zu konzentrieren, das Ihnen am wichtigsten ist.&#xD;
&lt;em&gt;Tipp:&lt;/em&gt;&#xA0;Identifizieren Sie, was Sie mit einem Kompromiss genau erreichen wollten. H&#xE4;ufig l&#xE4;sst sich das nach einiger Zeit auch auf andere Weise erreichen oder ist gar nicht mehr n&#xF6;tig &#x2013; und dann m&#xFC;ssen Sie den Kompromiss auch nicht mehr weiterf&#xFC;hren.&#xD;
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&lt;strong&gt;Eigene Verhaltensmuster &#xFC;berpr&#xFC;fen und &#xE4;ndern&lt;/strong&gt;&#xD;
Jeder eingegangene Kompromiss sagt auch etwas dar&#xFC;ber aus, was Ihnen wirklich wichtig ist &#x2013; und in der Summe aller Kompromisse erkennen Sie Ihre Verhaltensmuster. Falls sich dabei zeigt, dass sie Ihnen schaden, sollten Sie sie &#xFC;berdenken und &#xE4;ndern (z. B. mit Hilfe eines Therapeuten). Beispiel: In Konflikten geben Sie aus Angst, andere zu entt&#xE4;uschen, schlie&#xDF;lich meistens klein bei. Damit k&#xF6;nnen Sie aber nie Ihr eigenes Potenzial aussch&#xF6;pfen. Insgesamt sollten Kompromisse die Ausnahme sein. Wenn Sie fortlaufend welche eingehen, zeigt das, dass eine grunds&#xE4;tzliche Ver&#xE4;nderung notwendig ist, etwa der Wechsel des Arbeitgebers, weil dessen Werte gar nicht mit Ihren &#xFC;bereinstimmen.&#xD;
&lt;em&gt;Tipp:&lt;/em&gt;&#xA0;Seien Sie ehrlich zu sich selbst, warum Sie Kompromisse eingehen: Haben Sie Angst, ansonsten gar nichts zu erreichen? Wollen Sie Streit vermeiden, nicht als egoistisch gelten, andere gl&#xFC;cklich machen? Wer seine Schw&#xE4;chen kennt, kann sie gezielt angehen.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/fuenf-krisen-kompetenzen-fuer-harte-zeiten-976809/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: F&#xFC;nf Krisen-Kompetenzen f&#xFC;r harte Zeiten&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Karriere-Coach Attila Albert erkl&#xE4;rt, warum Kompromisse auf Dauer die eigenen Ziele verw&#xE4;ssern &#x2013; und wie man wieder klarer, konsequenter und authentischer arbeitet.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/schluss-mit-faulen-kompromissen-warum-halbe-loesungen-medienprofis-beruflich-und-privat-ausbremsen/</link></item><item id="976897"><title>Chefredakteurswechsel bei &#x201E;emotion&#x201C;: Alina Milewicz folgt auf Friederike Trudzinski</title><pubDate>1769395173</pubDate><description>Hamburg &#x2013;&#xA0;Das Frauen-Netzwerk&#xA0;&#x201E;emotion&#x201C;&#xA0;feiert gerade seinen 20. Geburtstag. Seit dem 1. Januar 2026 geh&#xF6;rt das Unternehmen zur neu gegr&#xFC;ndeten Mediavest AG von Timo Busch. Der Verleger hatte Ende 2023 mit seiner Busch Group die Rechte an&#xA0;emotion&#xA0;im Rahmen eines Asset Deals erworben. Der Hamburger&#xA0;emotion-Verlag unter der F&#xFC;hrung von Katarzyna Mol-Wolf war zuvor in die Insolvenz geraten. Mol-Wolf war zun&#xE4;chst als Herausgeberin an Bord geblieben, hatte sich im Mai 2025 jedoch aus ihrer Rolle zur&#xFC;ckgezogen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die seit zwei Jahren laufende Neuaufstellung sei jetzt abgeschlossen, schreibt der neue Eigner. Friederike Trudzinski, seit 2022 Chefredakteurin von&#xA0;emotion, geht den Weg nicht weiter mit. Trudzinski gibt die redaktionelle Verantwortung ab, soll&#xA0;emotion&#xA0;aber als Autorin verbunden bleiben. Neue&#xA0;&#x201E;emotion&#x201C;-Chefredakteurin ist Alina Milewicz. Sie war nach Stationen unter anderem als Redakteurin bei&#xA0;&#x201E;Grazia&#x201C;&#xA0;und&#xA0;&#x201E;Jolie&#x201C;&#xA0;sowie als Chefredakteurin von&#xA0;&#x201E;Maxi&#x201C;&#xA0;f&#xFC;r&#xA0;&#x201E;emotion&#x201C;&#xA0;als freie Journalistin t&#xE4;tig.&#xD;
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Mit dem Start von Alina Milewicz als Chefredakteurin werden zudem Birte Mu&#xDF;mann und Christine Dohler, die beide bereits als Senior Editors bei&#xA0;emotion&#xA0;an Bord sind und die Magazin-Ableger&#xA0;&#x201E;Working Women&#x201C;&#xA0;beziehungsweise&#xA0;&#x201E;Slow&#x201C;&#xA0;verantworten, als stellvertretende Chefredakteurinnen berufen.&#xD;
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Die personelle Besetzung soll der neuen Struktur folgen, in der zwei Club-Modelle k&#xFC;nftig eine gr&#xF6;&#xDF;ere Rolle spielen sollen: Neben dem&#xA0;&#x201E;emotion Business Club&#x201C;&#xA0;soll es in diesem Jahr auch den&#xA0;&#x201E;emotion Lifestyle Club&#x201C;&#xA0;geben.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Das Frauen-Netzwerk geh&#xF6;rt nach einer Insolvenz jetzt zur frisch gegr&#xFC;ndeten Mediavest AG. Zum Start pr&#xE4;sentiert Verleger Timo Busch eine neue Chefredakteurin.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/chefredakteurswechsel-bei-emotion-alina-milewicz-folgt-auf-friederike-trudzinski-976897/</link></item><item id="976886"><title>Jochen &#xDC;bler wird Chefredakteur von &#x201E;Auto Bild Sportscars&#x201C;</title><pubDate>1769161181</pubDate><description>Schwabach &#x2013;&#xA0;Jochen &#xDC;bler, 57, war zw&#xF6;lf Jahre lang f&#xFC;r die Produkt- und Motorsportkommunikation von Mercedes-AMG verantwortlich, zuletzt im Rang eines Managers Global Communications. Zuvor arbeitete er lange f&#xFC;r die Motor Presse Stuttgart: Bis 2013 leitete er die Testabteilung von &#x201E;auto motor und sport&#x201C; und schrieb f&#xFC;r das Magazin.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Als Chefredakteur von &#x201E;Auto Bild Sportscars&#x201C; soll &#xDC;bler vom 1. Februar an nicht nur das Redaktionsteam leiten, sondern sich auch um Kooperationen und Veranstaltungen k&#xFC;mmern berichtet &lt;link https://https//meedia.de/news/beitrag/20972-jochen-uebler-wird-chefredakteur-von-quot-auto-bild-sportscars-quot.html _blank&gt;MEEDIA&lt;/link&gt;.&#xD;
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Der Verlag B&amp;M Publishing mit Sitz in Schwabach (Mittelfranken), ein Schwesterunternehmen des Vermarkters B&amp;M Marketing, hatte die Lizenz f&#xFC;r &#x201E;Auto Bild Sportscars&#x201C; und weitere &#x201E;Auto Bild&#x201C;-Ableger wie &#x201E;Auto Bild Klassik&#x201C; vor einem Jahr von Axel Springer &#xFC;bernommen.&#xD;
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&#x201E;Auto Bild Sportscars&#x201C; erscheint monatlich und hatte zuletzt laut IVW eine verkaufte Auflage von 17.455 Exemplaren. Einen Chefredakteur gab es bislang nicht, sondern lediglich einen Redaktionsleiter (Manuel Iglisch).&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
1970 begann Joachim Penner als Volont&#xE4;r bei der damals noch existierenden &#x201E;Saarbr&#xFC;cker Landeszeitung&#x201C;. Schon bald wechselte er in die Wirtschaftsredaktion der &#x201E;Saarbr&#xFC;cker Zeitung&#x201C; und kehrte nach einer Zwischenstation bei der &#x201E;K&#xF6;lnischen Rundschau&#x201C; im Jahr 1979 dorthin zur&#xFC;ck, um anschlie&#xDF;end &#xFC;ber Jahrzehnte deren Leitung zu &#xFC;bernehmen.&#xD;
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Penner schied Ende 2004 aus der &#x201E;Saarbr&#xFC;cker Zeitung&#x201C; aus, war jedoch noch fast ein Jahrzehnt als Autor f&#xFC;r das Blatt t&#xE4;tig.&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die Gr&#xFC;ndung des Newsletters habe man seit dem Start intensiv verfolgt und sei beeindruckt davon gewesen, wie schnell die beiden einen so relevanten Newsletter f&#xFC;r eine v&#xF6;llig neue Zielgruppe aufgebaut h&#xE4;tten. Deshalb wolle man nun den Weg gemeinsam gehen, sagt Nils Heck.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Geliefert werden von seinem Team ein vertiefender Blick auf die wichtigsten Themen der zur&#xFC;ckliegenden Woche und ein Ausblick auf das Kommende. Au&#xDF;erdem werden Tipps versprochen, wie man das hart erarbeitete Geld am Wochenende sinnvoll ausgeben kann.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Paul Ostwald verspricht: &#x201E;Der BrunchCrunch ist genauso pointiert wie die werkt&#xE4;glichen Ausgaben, gibt aber mit Experteninterviews, Kommentaren und Analysen noch einmal mehr Kontext zur Weltwirtschaft. F&#xFC;r uns eine wichtige Erg&#xE4;nzung &#x2013; wir wollen einer Generation Orientierung an den Finanzm&#xE4;rkten bieten, die ihre Finanzbildung aus dem SoWi-Unterricht in der 7. Klasse hat und jetzt in einer Welt von Trump, Krypto und Volatilit&#xE4;t investiert.&#x201C;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-start="119" data-end="263"&gt; &lt;p&gt;Aktive Mitarbeit im redaktionellen Tagesgesch&#xE4;ft der Lokalredaktion an den Standorten Osnabr&#xFC;ck, Melle, Bad Essen, Bramsche oder Quakenbr&#xFC;ck&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="264" data-end="372"&gt; &lt;p&gt;Gemeinsame Themenfindung mit dem Reporterteam sowie Recherche relevanter lokaler Themen und Hintergr&#xFC;nde&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="373" data-end="471"&gt; &lt;p&gt;Verfassen eigener Artikel und Entwicklung spannender Geschichten f&#xFC;r Print- und Digitalformate&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="472" data-end="568"&gt; &lt;p&gt;Umsetzung multimedialer Inhalte durch die Erstellung und Einbindung eigener Fotos und Videos&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="569" data-end="684"&gt; &lt;p&gt;Mitarbeit in Redaktionskonferenzen auf Augenh&#xF6;he sowie Einbringen und Umsetzen eigener Themen- und Artikelideen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber&#xA0;bringen erste journalistische Erfahrungen und gro&#xDF;es Interesse an lokalen Nachrichten und Menschen&#xA0;mit.&#xA0;&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-praktika-volontariate-trainees-6/praktikum-in-der-lokalredaktion-mwd-557141/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen erste journalistische Erfahrungen und gro&#xDF;es Interesse an lokalen Nachrichten und Menschen mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/neue-osnabruecker-zeitung-schreibt-praktikum-lokalredaktion-aus-976879/</link></item><item id="976878"><title>Nach einem Jahr Pause: Otto-Brenner-Preis wird 2026 fortgesetzt</title><pubDate>1769146722</pubDate><description>Berlin (KNA) &#x2013; Nach einem Jahr Pause setzt die Otto-Brenner-Stiftung (OBS) den gleichnamigen Preis f&#xFC;r kritischen Journalismus 2026 fort. Wie die gewerkschaftsnahe Stiftung am Donnerstag mitteilte, h&#xE4;tten Stiftung und Jury die Zeit genutzt, den Preis weiterzuentwickeln, um mit der Auszeichnung neue Akzente zu setzen.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Der 2005 erstmals ausgeschriebene Preis &#xF6;ffnet sich ab sofort auch f&#xFC;r den Lokaljournalismus und vergibt k&#xFC;nftig vier statt bislang drei Recherche-Stipendien. Die Recherche-F&#xF6;rderung steige daher von 15.000 auf insgesamt 24.000 Euro, so die OBS. Neben dem mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis f&#xFC;r kritischen Journalismus und dem Newcomer-Preis f&#xFC;r engagierten Journalismus gibt es k&#xFC;nftig auch einen Preis f&#xFC;r die beste lokale Recherche, der &#x2013; wie der Newcomer-Preis &#x2013; mit 3.000 Euro dotiert ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Recherchen sind das Fundament von kritischem Journalismus. Bei immer mehr prek&#xE4;ren Arbeitsverh&#xE4;ltnissen im Journalismus sehen wir es als gewerkschaftsnahe Stiftung als unsere Aufgabe, Kolleg*innen noch st&#xE4;rker als bisher dabei zu unterst&#xFC;tzen, ihre Recherchen umzusetzen&#x201C;, sagt OBS-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Can G&#xFC;lc&#xFC;. Dies sei gerade mit Blick auf die Herausforderungen im Lokalen wichtig.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Verleihung am 11. Juni&lt;/strong&gt;&#xD;
Bei der Preisverleihung, die am 11. Juni in Hamburg stattfinden soll, kooperiert die Stiftung zudem erstmals mit der Journalistenorganisation Netzwerk Recherche. Die OBS unterst&#xFC;tzt das Netzwerk Recherche nach eigenen Angaben bereits seit vielen Jahren als Mitglied des F&#xF6;rderkuratoriums.&#xD;
&#x201E;Der Otto-Brenner-Preis w&#xFC;rdigt genau den Journalismus, der auch uns am Herzen liegt, indem er tiefgr&#xFC;ndige, unbequeme und gesellschaftlich relevante Recherchen auszeichnet. Den Ausbau der Recherchestipendien begr&#xFC;&#xDF;en wir sehr&#x201C;, so Daniel Drepper, Investigativjournalist und Erster Vorsitzender von Netzwerk Recherche.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Der Jury des Otto-Brenner-Preises geh&#xF6;ren in diesem Jahr die IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner, Brigitte Baetz vom Deutschlandfunk, der Journalismus-Professor Volker Lilienthal, die Leiterin der Deutschen Journalistenschule M&#xFC;nchen, Henriette L&#xF6;wisch, &#x201E;S&#xFC;ddeutsche&#x201C;-Kolumnist Heribert Prantl und der Umweltjournalist Harald Schumann an.&#xD;
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&lt;link http://journalistenpreise.de/ueber-uns _blank&gt;Alles &#xFC;ber Journalistenpreise&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die Otto-Brenner-Stiftung kooperiert bei ihrem Medienpreis ab sofort mit dem Netzwerk Recherche. Geplant sind mehr Recherche-Stipendien als bisher &#x2013; und ein eigener Preis f&#xFC;r Lokaljournalismus.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/nach-einem-jahr-pause-otto-brenner-preis-wird-2026-fortgesetzt-976878/</link></item><item id="976877"><title>David Holscher wird neuer Chefredakteur von &#x201E;Men&#x2019;s Health&#x201C;</title><pubDate>1769138369</pubDate><description>Hamburg &#x2013;&#xA0;&#x201E;Men&#x2019;s Health&#x201C; bereitet&#xA0;einen F&#xFC;hrungswechsel vor. Zum 1. Januar 2026 &#xFC;bergibt Chefredakteur Arndt Ziegler die redaktionelle Verantwortung an David Holscher. Beide arbeiten bereits zusammen, um einen reibungslosen &#xDC;bergang zu gew&#xE4;hrleisten, sendet das Magazin aus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ziegler verlasse &#x201E;Hamburg aus privaten Gr&#xFC;nden und stand daher nicht mehr f&#xFC;r eine Fortsetzung seiner T&#xE4;tigkeit zur Verf&#xFC;gung&#x201C;. Dem Magazin bleibt er jedoch weiterhin als freier Autor und Projektberater verbunden. Insgesamt war Ziegler 20 Jahre f&#xFC;r &#x201E;Men&#x2019;s Health&#x201C; t&#xE4;tig, zuletzt als Chefredakteur.&#xD;
&#xA0;&#xD;
David Holscher war zuletzt Managing Editor der Bauer-Marken &#x201E;InTouch&#x201C; und &#x201E;Closer&#x201C;. Zuvor arbeitete er unter anderem in den Chefredaktionen von &#x201E;OK!&#x201C; und &#x201E;Sugar&#x201C;.&#xA0;&#xD;
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&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Bei dem M&#xE4;nner-Lifestylemagazin steht ein Wechsel an der Spitze bevor. Zum 1. Januar 2026 &#xFC;bernimmt David Holscher die Chefredaktion von Arndt Ziegler.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/david-holscher-wird-neuer-chefredakteur-von-mens-health-976877/</link></item><item id="976876"><title>Paul Ronzheimer zwischen Putin und Kim Jong-un</title><pubDate>1769137719</pubDate><description>Hamburg &#x2013;&#xA0;Wladimir Putin steht ganz oben auf der journalistischen Wunschliste von Paul Ronzheimer. Im aktuellen Podcast &#x201E;Dein erstes Mal&#x201C; von&#xA0;Men&#x2019;s Health&#xA0;sagt der stellvertretende &#x201E;Bild-Chefredakteur, ein Interview mit dem russischen Pr&#xE4;sidenten sei sein gr&#xF6;&#xDF;ter beruflicher Wunsch. Auch Gespr&#xE4;che mit anderen m&#xE4;chtigen Akteuren reizen ihn: Ronzheimer nennt Donald Trump ebenso wie Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un.&#xD;
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Der k&#xFC;rzlich mit einem Bambi ausgezeichnete Journalist, der vor allem durch seine Berichterstattung aus Krisengebieten bekannt wurde, spricht im Podcast zudem &#xFC;ber die Schattenseiten seiner &#xF6;ffentlichen Rolle. Anfeindungen geh&#xF6;rten zu seinem Alltag, berichtet Ronzheimer &#x2013; bis hin zu Drohungen gegen seine Person. &#x201E;Nat&#xFC;rlich denkt man dar&#xFC;ber nach&#x201C;, sagt er.&#xD;
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Der&#xA0;Men&#x2019;s Health-Podcast &#x201E;Dein erstes Mal&#x201C; ist auf allen g&#xE4;ngigen Plattformen abrufbar.&#xD;
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&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Im Podcast von Men&#x2019;s Health spricht der &#x201E;Bild&#x201C;-Vizechefredakteur &#xFC;ber seine journalistische &#x201E;Bucketlist&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/ronzheimer-zwischen-putin-und-kim-jong-un-976876/</link></item><item id="976875"><title>Staatskanzlei weist Eilantrag von &#x201E;Nius&#x201C; gegen G&#xFC;nther zur&#xFC;ck</title><pubDate>1769137226</pubDate><description>Kiel &#x2013;&#xA0;Die Staatskanzlei Schleswig-Holstein weist den Antrag der rechtspopulistischen Plattform &#x201E;Nius&#x201C; auf eine einstweilige Verf&#xFC;gung gegen Daniel G&#xFC;nther zur&#xFC;ck. Die Anw&#xE4;lte des Landes argumentieren, der Ministerpr&#xE4;sident habe seine Kritik in der ZDF-Sendung von Markus Lanz als Privatmann ge&#xE4;u&#xDF;ert. Daher handele es sich nicht um eine &#xF6;ffentlich-rechtliche Streitigkeit, die vor dem Verwaltungsgericht zu verhandeln sei.&#xD;
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G&#xFC;nther habe keine amtlichen Verlautbarungen abgegeben, auf sein Amt habe er an anderer Stelle verwiesen. Der Anwalt von &#x201E;Nius&#x201C; mahnt den Politiker derweil auch als Privatperson ab und er&#xF6;ffnet damit ein weiteres Verfahren. G&#xFC;nther hatte die Website als &#x201E;Feinde der Demokratie&#x201C; bezeichnet und ihre Berichterstattung als &#x201E;faktenfrei&#x201C; kritisiert.&#xD;
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&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die schleswig-holsteinische Staatskanzlei sieht keine Grundlage f&#xFC;r eine einstweilige Verf&#xFC;gung gegen Ministerpr&#xE4;sident Daniel G&#xFC;nther. Seine umstrittenen &#xC4;u&#xDF;erungen seien nicht in amtlicher Funktion erfolgt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/staatskanzlei-weist-eilantrag-von-nius-gegen-guenther-zurueck-976875/</link></item><item id="976870"><title>AfD pr&#xFC;ft Aufbau eines eigenen Radiosenders</title><pubDate>1769080219</pubDate><description>Berlin&#xA0;&#x2013; Die AfD erw&#xE4;gt den Aufbau eines eigenen Radiosenders. Das berichtet die &#x201E;Bild&#x201C;-Zeitung. Demnach soll der Parteispitze um Alice Weidel und Tino Chrupalla in absehbarer Zeit ein entsprechendes Konzept pr&#xE4;sentiert werden.&#xD;
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Als Vorbild gilt das k&#xFC;rzlich gestartete Webradio&#xA0;&#x201E;Austria First&#x201C;&#xA0;der &#xF6;sterreichischen FP&#xD6;, das sich selbst als &#x201E;Patriotenradio&#x201C; bezeichnet. Ein Sprecher der AfD best&#xE4;tigte gegen&#xFC;ber &#x201E;Bild&#x201C; grunds&#xE4;tzliches Interesse an einem solchen Projekt sowie einen Austausch mit den Initiatoren. Der Ausgang des Vorhabens sei jedoch noch offen.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die Partei erw&#xE4;gt ein eigenes H&#xF6;rfunkangebot nach dem Vorbild der FP&#xD6; in &#xD6;sterreich. Ein entsprechendes Konzept soll der Parteif&#xFC;hrung zeitnah vorgelegt werden.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/radio-15/afd-prueft-aufbau-eines-eigenen-radiosenders-976870/</link></item><item id="976863"><title>Sophie von der Tann f&#xFC;r Grimme-Preis nominiert</title><pubDate>1769074617</pubDate><description>Marl (KNA)&#xA0;&#x2013; Die ARD-Korrespondentin in Israel, Sophie von der Tann, ist f&#xFC;r den Grimme-Preis nominiert. Wie das Grimme-Institut am Donnerstag mitteilte, steht die Journalistin gemeinsam mit Golineh Atai vom ZDF sowie dem Team des Projekts&#xA0;&#x201E;Das Damascus Dossier&#x201C;&#xA0;auf der Liste der Nominierten in der Kategorie&#xA0;Information und Kultur.&#xD;
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Von der Tann ist f&#xFC;r ihre &#x201E;hochpr&#xE4;zise und menschennahe Berichterstattung &#xFC;ber Israel und die pal&#xE4;stinensischen Gebiete&#x201C; nominiert. Im vergangenen Jahr erhielt sie f&#xFC;r ihre Arbeit bereits den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis, gemeinsam mit der ARD-Korrespondentin in Istanbul und Teheran, Katharina Willinger. Im Vorfeld der damaligen Preisverleihung waren Vorw&#xFC;rfe des Antisemitismus gegen von der Tann erhoben worden, die zahlreiche Verb&#xE4;nde und Kolleginnen und Kollegen zur&#xFC;ckwiesen und sich solidarisch mit ihr erkl&#xE4;rten.&#xD;
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&lt;strong&gt;Nur elf Nominierungen f&#xFC;r Private&lt;/strong&gt;&#xD;
Golineh Atai wurde von der Nominierungskommission f&#xFC;r ihre ruhig erz&#xE4;hlten und analytisch herausragenden Berichte aus der arabischen Welt gelobt. Das Team des Projekts&#xA0;&#x201E;Das Damascus Dossier&#x201C;&#xA0;vom NDR steht f&#xFC;r die eindringliche Aufbereitung von Recherchen zu Gr&#xE4;ueltaten des Assad-Regimes in Syrien zur Wahl.&#xD;
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Insgesamt wurden&#xA0;71 Produktionen und Einzelleistungen&#xA0;f&#xFC;r den&#xA0;62. Grimme-Preis&#xA0;nominiert. Vergeben wird er in den Kategorien&#xA0;Information und Kultur,&#xA0;Fiktion,&#xA0;Unterhaltung&#xA0;sowie&#xA0;Kinder und Jugend. Elf Nominierungen entfallen in diesem Jahr auf Privatsender und Streaminganbieter, darunter die Sat.1-Serie&#xA0;&#x201E;Frier und F&#xFC;nfzig &#x2013; Am Ende meiner Tage&#x201C;, die Netflix-Dokumentation&#xA0;&#x201E;Babo &#x2013; Die Haftbefehl-Story&#x201C;&#xA0;sowie die Vox-Serie&#xA0;&#x201E;Herbstresidenz mit Tim M&#xE4;lzer und Andr&#xE9; Dietz&#x201C;.&#xD;
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&lt;strong&gt;Leerstellen in allen Kategorien&lt;/strong&gt;&#xD;
&#x201E;Die Nominierungen f&#xFC;r den diesj&#xE4;hrigen Grimme-Preis spiegeln eindrucksvoll die Vielfalt und St&#xE4;rke des aktuellen Fernsehjahres wider&#x201C;, sagte Cigdem Uzunoglu, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin des Grimme-Instituts. Zugleich beklagten die Nominierungskommissionen in allen Kategorien Leerstellen und sch&#xF6;pften daher nicht immer die maximal m&#xF6;gliche Anzahl an Nominierungen aus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
So bem&#xE4;ngelte die Kommission&#xA0;Information und Kultur, dass die fortschreitende Klimakrise aus ihrer Sicht keine angemessene Bearbeitung gefunden habe. Zudem fehle &#xFC;berzeugende, tiefgehende Berichterstattung zur politischen Lage in den USA.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In der Kategorie&#xA0;Unterhaltung&#xA0;kritisierte die Kommission mangelnden Mut zu innovativen Formaten sowie fehlende Diversit&#xE4;t. Auch in den Angeboten f&#xFC;r Kinder und Jugendliche seien aktuelle Krisen unterrepr&#xE4;sentiert. Politische Formate h&#xE4;tten h&#xE4;ufig auf Konfrontation statt auf Diskurs gesetzt. In der Kategorie&#xA0;Fiktion&#xA0;stellte die Kommission einen R&#xFC;ckgang der Diversit&#xE4;t der Stoffe fest.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ab dem&#xA0;31. Januar&#xA0;treten die Jurys des&#xA0;62. Grimme-Preises&#xA0;zusammen und entscheiden &#xFC;ber die Preistr&#xE4;ger. Diese werden im M&#xE4;rz bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet am&#xA0;24. April in Marl&#xA0;statt.&#xD;
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&lt;link http://journalistenpreise.de/ueber-uns _blank&gt;Alles &#xFC;ber Journalistenpreise&lt;/link&gt;&#xD;
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Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-start="14" data-end="143"&gt; &lt;p&gt;Lokaler Einsatz als freier Mitarbeiter f&#xFC;r die Lokalredaktionen in Osnabr&#xFC;ck, Quakenbr&#xFC;ck, Bramsche, Melle oder Bad Essen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="144" data-end="223"&gt; &lt;p&gt;Recherche und Verfassen tagesaktueller Artikel zu relevanten lokalen Themen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="224" data-end="324"&gt; &lt;p&gt;Erstellung und Einbindung passender Fotos und Videos zur multimedialen Aufbereitung der Beitr&#xE4;ge&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="325" data-end="416"&gt; &lt;p&gt;Eigenst&#xE4;ndige Themenfindung mit Gesp&#xFC;r f&#xFC;r regionale Interessen und hohe Nutzerrelevanz&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="417" data-end="527" data-is-last-node=""&gt; &lt;p&gt;Enge redaktionelle Zusammenarbeit sowie professionelle Abstimmung der Inhalte mit den jeweiligen Redaktionen&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#xA0;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/freie-mitarbeiter-in-der-lokalredaktion-mwd-557163/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Lokaler Einsatz f&#xFC;r die Lokalredaktionen in Osnabr&#xFC;ck, Quakenbr&#xFC;ck, Bramsche, Melle oder Bad Essen ist gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/neue-osnabruecker-zeitung-sucht-freie-mitarbeiter-in-der-lokalredaktion-976858/</link></item><item id="976857"><title>WiWo-Redakteure gewinnen Wirtschaftspreis </title><pubDate>1769057421</pubDate><description>&lt;div&gt;D&#xFC;sseldorf &#x2013;&#xA0;Die NRW.BANK hat den&#xA0;Medienpreis Wirtschaft Nordrhein-Westfalen&#xA0;zum sechsten Mal ausgerichtet. Mit insgesamt&#xA0;14.000 Euro Preisgeld&#xA0;w&#xFC;rdigt die Auszeichnung herausragende journalistische Arbeiten, die die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Schirmfrau des Preises war Wirtschaftsministerin&#xA0;Mona Neubaur.&#xD;
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Die Hauptpreise gingen an&#xA0;Leonard Knollenborg und J&#xFC;rgen Salz&#xA0;von der&#xA0;&#x201E;WirtschaftsWoche&#x201C;&#xA0;f&#xFC;r den Beitrag&#xA0;&#x201E;Das Experiment&#x201C;. Den zweiten Preis erhielt&#xA0;Martin Mehringer&#xA0;vom&#xA0;&#x201E;manager magazin&#x201C;&#xA0;f&#xFC;r&#xA0;&#x201E;Das Drama&#x201C;, den dritten Preis&#xA0;S&#xF6;nke Iwersen und Volker Votsmeier&#xA0;vom&#xA0;&#x201E;Handelsblatt&#x201C;&#xA0;f&#xFC;r&#xA0;&#x201E;Die Demontage&#x201C;.&#xD;
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Der&#xA0;Medienpreis Wirtschaft NRW&#xA0;in der Kategorie&#xA0;Regional &amp; Lokal&#xA0;ging an&#xA0;Maximilian Nowroth&#xA0;von der&#xA0;Rheinischen Post&#xA0;f&#xFC;r&#xA0;&#x201E;Skandaljahr der Volksbank D&#xFC;sseldorf Neuss&#x201C;. Mit dem&#xA0;Sonderpreis f&#xFC;r besondere multimediale Umsetzung&#xA0;wurden&#xA0;Philipp Blanke, Till Hafermann, Jan Knoff und Claudia Wiggenbr&#xF6;ker&#xA0;vom WDR f&#xFC;r&#xA0;&#x201E;Auf Kohle geboren&#x201C;&#xA0;ausgezeichnet.&#xD;
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&lt;link http://journalistenpreise.de/ueber-uns _blank&gt;Alles &#xFC;ber Journalistenpreise&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Leonard Knollenborg und J&#xFC;rgen Salz haben den Medienpreis Wirtschaft NRW gewonnen. Wer noch ausgezeichnet wurde.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/wiwo-redakteure-gewinnen-wirtschaftspreis-976857/</link></item><item id="976856"><title>Abkehr vom Print, hin zum E-Paper geht weiter</title><pubDate>1769056984</pubDate><description>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div dir="auto" data-message-author-role="user" data-message-id="b590303b-db46-4ce2-a703-e12286f1d7fc"&gt;Berlin &#x2013; Die verkaufte Auflage der deutschen Tageszeitungen ist im vierten Quartal 2025 im Schnitt um&#xA0;5,7 Prozent&#xA0;auf insgesamt&#xA0;10,11 Millionen Exemplare&#xA0;pro Erscheinungstag gesunken, meldet die IVW. Ein Lichtblick sind die E-Paper-Verk&#xE4;ufe, die im Schnitt um&#xA0;8,5 Prozent&#xA0;auf&#xA0;2,77 Millionen Exemplare&#xA0;zulegen. Bild&#xA0;und&#xA0;B.Z.&#xA0;verlieren insgesamt rund&#xA0;8 Prozent&#xA0;an Auflage und erreichen noch gut&#xA0;910.000 Exemplare.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div dir="auto" data-message-author-role="user" data-message-id="b590303b-db46-4ce2-a703-e12286f1d7fc"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div dir="auto" data-message-author-role="user" data-message-id="b590303b-db46-4ce2-a703-e12286f1d7fc"&gt;Die Zahl der verkauften E-Paper steigt dagegen um rund&#xA0;16 Prozent&#xA0;auf gut&#xA0;253.000 Exemplare. Die&#xA0;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#xA0;b&#xFC;&#xDF;t rund&#xA0;7,5 Prozent&#xA0;Auflage ein und verkauft etwa&#xA0;251.000 Exemplare; die E-Paper-Auflage sinkt um rund&#xA0;3 Prozent. Die&#xA0;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#xA0;einschlie&#xDF;lich Sonntagsausgabe verliert rund&#xA0;7 Prozentund verkauft noch etwa&#xA0;333.000 Exemplare. Auch hier geht die Zahl der verkauften E-Paper leicht zur&#xFC;ck.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div dir="auto" data-message-author-role="user" data-message-id="b590303b-db46-4ce2-a703-e12286f1d7fc"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div dir="auto" data-message-author-role="user" data-message-id="b590303b-db46-4ce2-a703-e12286f1d7fc"&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die verkaufte Auflage der deutschen Tageszeitungen sinkt weiter. Zuw&#xE4;chse gibt es erneut im digitalen Vertrieb.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/weg-von-print-hin-zu-e-paper-976856/</link></item><item id="976855"><title>Harald Martenstein verabschiedet sich aus dem &#x201E;Zeit-Magazin&#x201C;</title><pubDate>1769055780</pubDate><description>Berlin &#x2013; Kolumnist Harald Martenstein beendet nach 24 Jahren seine w&#xF6;chentliche Kolumne im&#xA0;&#x201E;Zeit-Magazin&#x201C;. Sein letzter Text erscheint heute, Donnerstag. Darin dankt er unter anderem auch seinen Kritikern. Im Heft w&#xFC;rdigt die Redaktion ihren langj&#xE4;hrigen Kolumnisten auf den Seiten 12 bis 28 mit Erinnerungen und einem ausf&#xFC;hrlichen Interview.&#xD;
&#xA0;&#xD;
K&#xFC;nftig schreibt Martenstein f&#xFC;r die&#xA0;&#x201E;Bild-Zeitung&#x201C;, wo er die Kolumne des verstorbenen Franz Josef Wagner &#xFC;bernimmt. Die Reihe tr&#xE4;gt k&#xFC;nftig den Titel&#xA0;&#x201E;Mail von Martenstein&#x201C;. Dazu sagt der Autor: &#x201E;Dass ich in meinem Alter noch mal zur Modernisierung eines Kolumnentitels beitragen w&#xFC;rde, h&#xE4;tte ich nicht gedacht.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Nach fast einem Vierteljahrhundert endet die w&#xF6;chentliche Kolumne des Autors. Was er k&#xFC;nftig machen wird.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/harald-martenstein-verabschiedet-sich-aus-dem-zeit-magazin-976855/</link></item><item id="976854"><title>&#xD6;ffentlich-Rechtliche legen KI-Leitplanken f&#xFC;r den Journalismus fest</title><pubDate>1769055163</pubDate><description>Bonn (KNA)&#xA0;&#x2013; Die &#xF6;ffentlich-rechtlichen Anstalten in Deutschland haben einen gemeinsamen KI-Kodex verabschiedet. In dem Papier, das am Mittwoch ver&#xF6;ffentlicht wurde, haben sich ARD, ZDF, Deutschlandradio und die Deutsche Welle auf sechs Grunds&#xE4;tze verst&#xE4;ndigt, wie k&#xFC;nftig redaktionell mit K&#xFC;nstlicher Intelligenz umgegangen werden soll. Demnach sollen KI-Systeme nur dort eingesetzt werden, wo sie bei der Erf&#xFC;llung des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Auftrags einen Mehrwert bieten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zudem soll KI bei verantwortungsvoller Personalisierung zu mehr Vielfalt beitragen, etwa im Bereich der Barrierefreiheit. Personalisierung soll nur dort genutzt werden, wo sie Vielfalt sowie Informations- und Unterhaltungswert st&#xE4;rkt. Filterblasen-Effekte sollen hingegen vermieden werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x201E;Kontrolle und Transparenz&#x201C;&lt;/strong&gt;&#xD;
Dar&#xFC;ber hinaus pochen die Anstalten auf Kontrolle und Transparenz. Journalistische Sorgfaltsgrunds&#xE4;tze sollen auch dann gew&#xE4;hrleistet sein, wenn generative KI zum Einsatz kommt. Inhalte, die mithilfe von KI erstellt wurden, sollen gekennzeichnet werden. Au&#xDF;erdem sollen Integrit&#xE4;t und Qualit&#xE4;t der Daten sichergestellt werden; verwendete KI-Basismodelle sollen nach M&#xF6;glichkeit ihre Datengrundlage transparent machen. Bei der Entwicklung und Nutzung von KI-Modellen soll zudem auf Energieeffizienz geachtet werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die am Kodex beteiligten Anstalten wollen bei der Entwicklung und Nutzung von KI zusammenarbeiten und Wissen austauschen, auch mit anderen Medienh&#xE4;usern, Unternehmen und Forschungseinrichtungen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nicht zuletzt verpflichten sich ARD, ZDF, Deutschlandradio und die Deutsche Welle zu einer kritischen Berichterstattung &#xFC;ber K&#xFC;nstliche Intelligenz. Ziel ist es, sich aktiv an der Debatte &#xFC;ber die gesellschaftliche Rolle von Algorithmen zu beteiligen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutsche Welle haben sich auf einen gemeinsamen KI-Kodex verst&#xE4;ndigt. Er definiert, wo K&#xFC;nstliche Intelligenz redaktionell eingesetzt werden darf &#x2013; und wo klare Grenzen gezogen werden.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/multimedia-9/oeffentlich-rechtliche-legen-ki-leitplanken-fuer-den-journalismus-fest-976854/</link></item><item id="976844"><title>GeraMond Buch sucht Programmleiter&#x2013; Themengruppe Mobilit&#xE4;t</title><pubDate>1768982842</pubDate><description>M&#xFC;nchen&#xA0;&#x2013; GeraMond Buch sucht einen Programmleiter&#xA0;(w/m)&#xA0;&#x2013; Themengruppe Mobilit&#xE4;t.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Strategische Verantwortung f&#xFC;r Konzeption, Ausbau und wirtschaftlichen Erfolg&#xA0; der Programmbereiche Automobile, Motorr&#xE4;der, Eisenbahn, Flugzeuge, Schiffe und Modellbau&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Analyse von M&#xE4;rkten, Zielgruppen und Trends zur Entwicklung neuer Themen, Formate und Produktideen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Programm&#x2011; und Titelkalkulationen sowie Ergebnisverantwortung in enger Zusammenarbeit mit Herstellung, Marketing und Vertrieb&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ganzheitliche Projektsteuerung: von der ersten Idee &#xFC;ber Redaktion und Produktion bis zum Markteintritt&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Aufbau, Pflege und Weiterentwicklung eines belastbaren Expertennetzwerks aus Autoren, Fotografen, Agenturen und Lizenzpartnern&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Aktive Mitwirkung an der Positionierung und Vermarktung unserer Titel &#xFC;ber Print&#x2011;, Digital&#x2011; und Community&#x2011;Kan&#xE4;le&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Beobachtung und Bewertung neuer Medien&#x2011; und Community&#x2011;Formate (z. B. YouTube, Podcasts, Blogs) im Hinblick auf Reichweite und Monetarisierung&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber&#xA0;bringen mehrj&#xE4;hrige Erfahrung in Programmverantwortung, Redaktion oder Produktentwicklung im Medien&#x2011; oder Verlagsumfeld mit.&#xA0;&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-mit-leitungsfunktion-2/programmleiter-mwd-geramond-buch-themengruppe-mobilitaet-556946/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen mehrj&#xE4;hrige Erfahrung in Programmverantwortung, Redaktion oder Produktentwicklung im Medien&#x2011; oder Verlagsumfeld mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalismus-229/geramond-buch-sucht-programmleiter-themengruppe-mobilitaet-976844/</link></item><item id="976842"><title>Neues Interviewformat mit Monica Lierhaus bei RTL</title><pubDate>1768969652</pubDate><description>K&#xF6;ln &#x2013;&#xA0;Die Sportjournalistin Monica Lierhaus erh&#xE4;lt bei RTL ein neues Interviewformat. In der Sendung&#xA0;&#x201E;Monicas Meistermacher&#x201C;&#xA0;spricht sie nach Angaben des Senders mit &#x201E;herausragenden Trainer-Pers&#xF6;nlichkeiten&#x201C; aus Deutschland &#xFC;ber deren Werdegang, aktuelle sportliche Themen und Pers&#xF6;nliches.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Als erster Gast ist der fr&#xFC;here Trainer von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool, J&#xFC;rgen Klopp, zu sehen. Ausgestrahlt wird das Gespr&#xE4;ch in der Nacht auf Mittwoch um&#xA0;0.25 Uhr&#xA0;als&#xA0;&#x201E;RTL Nachtjournal Spezial&#x201C;. Eine halbst&#xFC;ndige Fassung der Sendung erscheint zudem auf dem YouTube-Kanal von&#xA0;RTL Sport.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die Sportjournalistin spricht in einer neuen Sendung mit pr&#xE4;genden Trainerfiguren &#xFC;ber Karriere, Gegenwart und pers&#xF6;nliche Einblicke.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/neues-interviewformat-mit-monica-lierhaus-bei-rtl-976842/</link></item><item id="976841"><title>Matthias Schmeing wird Head of AI bei der HAAS Mediengruppe</title><pubDate>1768969408</pubDate><description>Mannheim &#x2013;&#xA0;Matthias Schmeing hat zum 1. Januar 2026 die neu geschaffene Position des Head of AI bei der HAAS Mediengruppe &#xFC;bernommen. Mit der Funktion b&#xFC;ndelt das Medienhaus die gruppenweiten Aktivit&#xE4;ten zum Einsatz von K&#xFC;nstlicher Intelligenz. Ziel sei es, KI-Initiativen zu koordinieren, geeignete Technologien auszuw&#xE4;hlen und einzuf&#xFC;hren sowie deren Nutzen im Hinblick auf die Unternehmensziele zu bewerten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Schmeing begleitet seit 2022 die digitale und technologische Transformation in der Redaktion des&#xA0;&#x201E;Mannheimer Morgen&#x201C;. Zuvor leitete er dort die Online-Redaktion. Seit 2024 verantwortete er zudem als Leiter einer bereichs&#xFC;bergreifenden KI-Taskforce die Konzeption und Umsetzung erster organisatorischer und technologischer Ma&#xDF;nahmen. Dazu z&#xE4;hlte unter anderem die Einf&#xFC;hrung einer Prompt-Plattform, die Mitarbeitenden der HAAS Mediengruppe den Einsatz von KI erleichtert und neue Arbeitsprozesse unterst&#xFC;tzt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Vor seinem Wechsel zum&#xA0;&#x201E;Mannheimer Morgen&#x201C;&#xA0;im Jahr 2012 war Schmeing im Online-Bereich der WAZ (FUNKE Mediengruppe) t&#xE4;tig sowie f&#xFC;r die&#xA0;&#x201E;Westdeutsche Zeitung&#x201C;&#xA0;in D&#xFC;sseldorf und den Deutschlandfunk.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Mit einer neu geschaffenen F&#xFC;hrungsposition will die Gruppe ihre Aktivit&#xE4;ten im Bereich KI b&#xFC;ndeln. Mehr &#xFC;ber Schmeing.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/matthias-schmeing-wird-head-of-ai-bei-der-haas-mediengruppe-976841/</link></item><item id="976840"><title>Auszeichnungen f&#xFC;r politische Karikaturen und Fotografien</title><pubDate>1768968556</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Der &#x201E;Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen&#x201C; des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) geht an M. F. Deubel. Unter diesem Namen arbeiten die Karikaturisten Frank Hoppmann und Moritz Post. Ausgezeichnet wurde eine im &#x201E;Handelsblatt&#x201C;&#xA0;(D&#xFC;sseldorf) erschienene Arbeit. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird anl&#xE4;sslich der Er&#xF6;ffnung der Ausstellung &#x201E;R&#xFC;ckblende 2025&#x201C; in Berlin &#xFC;berreicht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Platz zwei des Karikaturenpreises, verbunden mit 2.000 Euro, ging an Greser &amp; Lenz f&#xFC;r eine in der &#x201E;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#x201C;&#xA0;ver&#xF6;ffentlichte Karikatur. Den dritten Preis und 1.000 Euro erhielt Burkhard Fritsche f&#xFC;r ein Motiv aus der&#xA0;&#x201E;taz &#x2013; die tageszeitung&#x201C;&#xA0;(Berlin). Insgesamt beteiligten sich 68 Karikaturistinnen und Karikaturisten am Wettbewerb.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bei der Preisverleihung in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz werden zum 42. Mal Karikaturen und Fotografien gezeigt, die das vergangene politische Jahr reflektieren. In seiner Laudatio thematisierte BDZV-Hauptgesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer und Vorstandsvorsitzender J&#xF6;rg Eggers die h&#xE4;ufige Darstellung von Donald Trump in deutschen Karikaturen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Beste Bilder&lt;/strong&gt;&#xD;
Auch die Fotopreise der &#x201E;R&#xFC;ckblende 2025&#x201C; wurden vergeben. Der Fotopreis der Landesvertretung Rheinland-Pfalz f&#xFC;r das beste Einzelfoto, dotiert mit 7.000 Euro, ging an Marco Urban und wurde von Staatssekret&#xE4;rin Heike Raab &#xFC;berreicht. Rafael Heygster wurde f&#xFC;r die &#x201E;Beste Serie&#x201C; ausgezeichnet, Filip Singer erhielt die W&#xFC;rdigung &#x201E;Das scharfe Sehen 2025&#x201C;. Um die Fotopreise bewarben sich 191 Fotografinnen und Fotografen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Nach der Premiere in Berlin wird die Ausstellung &#x201E;R&#xFC;ckblende&#x201C; in Bonn, Br&#xFC;ssel, Neustadt an der Weinstra&#xDF;e, Mainz, Trier und Koblenz gezeigt. Pr&#xE4;sentiert werden rund 50 Karikaturen sowie 80 Fotos und f&#xFC;nf Serien, ausgew&#xE4;hlt von einer unabh&#xE4;ngigen Jury aus mehr als 1.000 eingereichten Arbeiten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://journalistenpreise.de/ueber-uns _blank&gt;Alles &#xFC;ber Journalistenpreise&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger hat den &#x201E;Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen&#x201C; vergeben und zudem die besten politischen Fotografien pr&#xE4;miert. Welche Arbeiten ausgezeichnet wurden.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/auszeichnungen-fuer-politische-karikaturen-und-fotografien-976840/</link></item><item id="976839"><title>Neuer Medienrat der &#xD6;ffentlich-Rechtlichen vollst&#xE4;ndig</title><pubDate>1768967948</pubDate><description>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div dir="auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="aac47d42-135d-4576-a21c-08c10d1182d2" data-message-model-slug="gpt-5-2"&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Frankfurt (KNA) &#x2013; Die Gremienvertreterkonferenz (GVK) der ARD hat Nathalie Wappler und Peter M&#xFC;ller in den neuen Medienrat der &#xF6;ffentlich-rechtlichen Anstalten gew&#xE4;hlt. Das teilte die GVK am Dienstag in einer Pressemitteilung mit. Damit ist der Medienrat, der durch den Medienstaatsvertrag als neues Expertengremium geschaffen wurde, vollst&#xE4;ndig.&#xD;
&lt;br /&gt;Nathalie Wappler (Jahrgang 1968) ist noch bis April dieses Jahres Direktorin des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF), der &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt der Schweiz. Zuvor war sie unter anderem als Programmdirektorin beim MDR t&#xE4;tig.&#xD;
&lt;br /&gt;Peter M&#xFC;ller (Jahrgang 1955) war bis 2023 Richter am Bundesverfassungsgericht. Zuvor amtierte er als Ministerpr&#xE4;sident des Saarlandes. M&#xFC;ller gilt als Experte f&#xFC;r verfassungsrechtliche Fragen rund um die Medien.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Medienrat komplett&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der GVK-Vorsitzende Klaus Sondergeld lobte die Auswahl seines Gremiums. Mit Nathalie Wappler habe man eine vielfach bew&#xE4;hrte und ausgewiesene Fachfrau aus der Praxis des gemeinwohlorientierten Rundfunks &#x2013; in Deutschland wie in der Schweiz &#x2013; f&#xFC;r den Medienrat gewinnen k&#xF6;nnen. Peter M&#xFC;ller erg&#xE4;nze die Vielfalt der durch die anderen Mitglieder vertretenen Fachgebiete in idealer Weise um die Perspektive des Verfassungsrechts, so Sondergeld.&#xD;
&lt;br /&gt;Wappler und M&#xFC;ller komplettieren den Medienrat, dem au&#xDF;erdem Annika Sehl, Vertreterin des ZDF-Fernsehrates, Jeanette Hofmann, Vertreterin des Deutschlandradio-H&#xF6;rfunkrates, sowie Anne Bartsch und Boris Alexander K&#xFC;hnle angeh&#xF6;ren. Bartsch und K&#xFC;hnle wurden von den Ministerpr&#xE4;sidenten berufen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&#xDC;berpr&#xFC;fung des Auftrags&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Medienrat wurde durch den Reformstaatsvertrag neu geschaffen. Er soll regelm&#xE4;&#xDF;ig pr&#xFC;fen, wie gut ARD, ZDF und Deutschlandradio ihrem gesetzlichen Auftrag nach Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung nachkommen. Dazu legt der Rat alle zwei Jahre einen Bericht vor.&#xD;
&lt;br /&gt;Bei der Sitzung der Gremienvertreterkonferenz der ARD wurde am Dienstag au&#xDF;erdem Klaus Sondergeld erneut zum Vorsitzenden des Gremiums gew&#xE4;hlt. Sondergeld ist Vorsitzender des Rundfunkrates von Radio Bremen. Der Reformstaatsvertrag hat auch die Befugnisse der GVK erweitert, die nun die Gremienarbeit der ARD koordiniert und die Aufsicht &#xFC;ber die Gestaltung der Gemeinschaftsangebote der ARD innehat.&#xD;
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&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Im Dezember trat der Reformstaatsvertrag f&#xFC;r ARD, ZDF und Deutschlandradio in Kraft und schuf ein neues Expertengremium zur Aufsicht. Nun ist der Medienrat vollst&#xE4;ndig besetzt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/neuer-medienrat-der-oeffentlich-rechtlichen-vollstaendig-976839/</link></item><item id="976836"><title>Die Tech-Oligarchen und das Ende der Demokratie</title><pubDate>1768910135</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013;&#xA0;Der Journalist und Digitalexperte der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C;, Jannis Br&#xFC;hl, stellt sein neues Buch&#xA0;&#x201E;Disruption &#x2013; Die Ideologie der Tech-Oligarchen und das Ende der Demokratie, wie wir sie kennen&#x201C;&#xA0;vor. Die Veranstaltung findet am&#xA0;Donnerstag, 29. Januar, um 19 Uhr im Amerikahaus in M&#xFC;nchen&#xA0;statt. Das Buch erscheint im&#xA0;Penguin-Verlag.&#xD;
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Br&#xFC;hls zentrale These: Die Tech-Oligarchen des Silicon Valley m&#xFC;ssen als eine neue Avantgarde verstanden werden. Eine kleine Gruppe extrem wohlhabender M&#xE4;nner, ausgestattet mit futuristischen Technologien und gepr&#xE4;gt von einer Vorliebe f&#xFC;r Science-Fiction, sieht sich berufen, die Welt nach eigenen Vorstellungen neu zu ordnen. Politisch hat sich diese Gruppe hinter einem Mann versammelt, der ihre Ideen umsetzen soll:&#xA0;Donald Trump.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In seinem Buch erkl&#xE4;rt Br&#xFC;hl den Rechtsruck der US-amerikanischen Tech-Elite und analysiert deren umfassende und unheilvolle Agenda. Zum einj&#xE4;hrigen Jubil&#xE4;um von Trumps Inauguration zieht er Bilanz &#x2013; und zeigt zugleich auf, wie Europa Resilienz gegen diese Bedrohung der demokratischen Ordnung aufbauen kann.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Jannis Br&#xFC;hl leitet bei der &#x201E;S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x201C; das Team&#xA0;Geld, Arbeit, Tech&#xA0;im Wirtschaftsressort. Zudem moderiert er regelm&#xE4;&#xDF;ig Veranstaltungen zu Themen aus Technologie, Wirtschaft und Politik. Sein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf&#xA0;K&#xFC;nstlicher Intelligenz, Big Tech, digitaler Gesellschaft, Tech-Regulierung und Netzpolitik.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Silicon Valley, Machtfantasien und politische Allianzen: Der SZ-Journalist Jannis Br&#xFC;hl analysiert die Ideologie der Tech-Elite &#x2013; und erkl&#xE4;rt, warum Europa jetzt widerstandsf&#xE4;higer werden muss.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/die-tech-oligarchen-und-das-ende-der-demokratie-976836/</link></item><item id="976829"><title>Macht, Geld und Kontrolle: Unruhe in den FAZ-Gremien</title><pubDate>1768883050</pubDate><description>Frankfurt am Main &#x2013; Jeden Sommer gibt die FAZ mit der ihr eigenen Diskretion in einem Artikel bekannt, wie es um den Titel wirtschaftlich bestellt ist. In diesem Jahr vermeldete man Erfreuliches. Unter der &#xDC;berschrift &#x201E;Die F.A.Z. baut ihr Digitalgesch&#xE4;ft weiter aus&#x201C; konnte man sich selbst f&#xFC;r die zuletzt erzielten Fortschritte loben. &#x201E;Mit einem Zuwachs von 23,9 Prozent auf 163.900 Verk&#xE4;ufe erweist sich FAZ+ weiterhin als das dynamischste Produkt des Hauses&#x201C;, schrieb der Titel. Bei einem leicht gesunkenen Umsatz im Jahr 2024 von 216 Millionen Euro steigerte die FAZ GmbH den Gewinn vor Steuern deutlich auf 21 Millionen Euro.&#xD;
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Der Grund daf&#xFC;r allerdings hatte mit dem publizistischen Kerngesch&#xE4;ft wenig zu tun, schreibt&#xA0;Chefredakteur Markus Wiegand in&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/866/kress-pro-2025-10 _blank&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;: &#x201E;Ein h&#xF6;heres Finanzergebnis und eine erfolgreiche Ergebnisentwicklung des Beteiligungsportfolios&#x201C; sorgen f&#xFC;r die guten Zahlen. Dennoch stehe das Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten solide da, sind sich verschiedene Quellen aus dem Umfeld der FAZ-Gremien einig, die es alle ablehnten, sich namentlich in diesem Artikel zitieren zu lassen.&#xD;
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&lt;strong&gt;Abg&#xE4;nge im Aufsichtsrat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ganz am Ende des Beitrags in eigener Sache vermeldete man dann noch einige Wechsel im Aufsichtsrat. Vier bisherige Mitglieder (Karl Hans Arnold, Burkhard Keese, Katarzyna Mol-Wolf und Joachim Rosengarten) seien aus dem Gremium ausgeschieden, hie&#xDF; es knapp.&#xD;
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Was das Blatt in eigener Sache verschwieg: Vor den Abg&#xE4;ngen war es zu Querelen gekommen, die unterschiedlich geschildert werden, aber mit Ulrich Wilhelm zusammenh&#xE4;ngen, der seit 2022 das Kuratorium der Fazit-Stiftung leitet, die 93,7 Prozent der Anteile an der FAZ besitzt und sich traditionell eher dezent im Hintergrund h&#xE4;lt.&#xD;
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Kritiker Wilhelms schildern, der ehemalige BR-Intendant (2011&#x2013;2021) und Regierungssprecher (2005&#x2013;2010) habe die fein ausbalancierten Machtverh&#xE4;ltnisse bei der FAZ durcheinandergebracht. Als Chef des Kuratoriums der Fazit-Stiftung sitzt Wilhelm auch im Aufsichtsrat. Den hat die FAZ 1995 eingef&#xFC;hrt, um verst&#xE4;rkt wirtschaftliches Know-how ins Unternehmen zu bringen. Im Aufsichtsrat, so hei&#xDF;t es von Insidern, habe sich Wilhelm mit seinen Positionen auffallend oft nicht durchsetzen k&#xF6;nnen. Das habe ihm missfallen und daher habe Wilhelm die Satzung ge&#xE4;ndert. Zuvor war es so, dass der Aufsichtsrat den Vorsitzenden und den Stellvertreter aus seiner Mitte gew&#xE4;hlt hat. Neu bestimmt das Kuratorium der Stiftung, wer den Aufsichtsrat leitet.&#xD;
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Vor allem der Jurist Joachim Rosengarten, immerhin langj&#xE4;hriger Partner der Kanzlei Hengeler Mueller, kritisierte diese Neuerung intern und sah einen Versto&#xDF; gegen die Grunds&#xE4;tze guter Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung. Seine Konsequenz: Er verabschiedete sich aus dem Aufsichtsrat. Gesichert ist auch, dass Karl Hans Arnold, ehemals Chef der Rheinischen Post Mediengruppe, f&#xFC;r den Aufsichtsrat nach Ablauf der Amtszeit wegen Wilhelms Satzungs&#xE4;nderung und dessen Machtanspruch nicht weiter zur Verf&#xFC;gung stand.&#xD;
Eine andere Sicht pr&#xE4;sentieren Quellen, die Wilhelm nahestehen. Der ehemalige Regierungssprecher baue weder seine pers&#xF6;nliche Macht aus noch die des Kuratoriums. Im Gegenteil: Anders als andere Vorsitzende des Kuratoriums der Fazit-Stiftung in der Vergangenheit habe Wilhelm bewusst darauf verzichtet, den Vorsitz des Aufsichtsrates oder den Stellvertreter-Posten zu &#xFC;bernehmen, weil diese Form der &#xC4;mterballung eine zu starke Machtkonzentration erm&#xF6;glichen k&#xF6;nnte.&#xD;
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Wilhelm, so berichten seine Bef&#xFC;rworter, sei davon getrieben, die Unabh&#xE4;ngigkeit der FAZ und besonders die der Redaktion zu zementieren.&#xD;
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Auch der Abgang des langj&#xE4;hrigen Allianz-Managers Burkhard Keese, Bruder des Journalisten Christoph Keese (u. a. Chefredakteur der &#x201E;Financial Times Deutschland&#x201C; und WamS), nach nur wenigen Monaten Amtszeit h&#xE4;ngt ebenfalls mit Wilhelm zusammen. Der toughe Manager fand die FAZ-Gesellschafter zu beh&#xE4;big. Zudem wollte Keese, der in London beheimatet ist, seinen Lebensmittelpunkt nicht nach Deutschland verlegen. Die Berufung: ein Missverst&#xE4;ndnis. Katarzyna Mol-Wolf hingegen schied nach der Insolvenz ihres Unternehmens aus.&#xD;
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Mit Argwohn wird bei kritischen K&#xF6;pfen in Frankfurt auch gesehen, wie Wilhelm das Kuratorium personell neu besetzt hat. Sie sehen in der honorigen Liste (siehe Info-Kasten) ein Unterst&#xFC;tzer-Netzwerk von Wilhelm, das &#xFC;ber wenig wirtschaftliche Kompetenz und vor allem wenig Erfahrung im Medienbereich verf&#xFC;gt. Bef&#xFC;rworter des Kuratoriumschefs erkennen dort dagegen starke Pers&#xF6;nlichkeiten, die sich gerade nicht instrumentalisieren lassen. Im vergangenen Jahr kam es noch vor der Satzungs&#xE4;nderung in Frankfurt zu einer Aussprache zwischen Kuratorium und Aufsichtsrat, das die Gegens&#xE4;tze aber nicht aufl&#xF6;sen konnte.&#xD;
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&lt;strong&gt;Strategische Fragen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hinter den Querelen um die Besetzung der Gremien stehen auch strategische Grundsatzfragen. Im alten Aufsichtsrat gab es Stimmen, das Haus wirtschaftlich straffer zu f&#xFC;hren und auch der Redaktion st&#xE4;rkere Ver&#xE4;nderungen zuzumuten.&#xD;
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Ob das n&#xF6;tig ist, h&#xE4;ngt vom Blickwinkel ab. Allein 436,4 Millionen Euro bilanziert die Fazit-Stiftung 2023 unter dem Posten &#x201E;Wertpapiere des Anlageverm&#xF6;gens&#x201C;. Auch wenn das Unternehmen ungew&#xF6;hnlich hohe Pensionsr&#xFC;ckstellungen von 280,2 Millionen Euro bilden musste, betr&#xE4;gt das Verm&#xF6;gen inklusive weiterer Werte, die in der Bilanz nicht gezeigt werden, einige Hundert Millionen Euro. Das Haus ist auch kurzfristig mehr als fl&#xFC;ssig. Der &#x201E;Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten&#x201C; laut Bilanz: 140,5 Millionen Euro.&#xD;
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Die Kritiker Wilhelms f&#xFC;rchten nun, dass der Ex-Intendant sich auf dem Polster ausruht und das Haus &#x201E;nach einer &#xF6;ffentlich-rechtlichen Logik&#x201C; f&#xFC;hren will. Tats&#xE4;chlich ist Wilhelm in der Vergangenheit nicht als gro&#xDF;er Stratege aufgefallen. So ist unklar, wie forsch er den eingeschlagenen Weg der Digitalisierung und der Diversifizierung weitergehen will, den das langj&#xE4;hrige Management um Thomas Lindner und Volker Breid eingeschlagen hat.&#xD;
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Die ganze Diskussion zeigt: Anders als etwa bei der &#x201E;Neuen Z&#xFC;rcher Zeitung&#x201C; bestimmt ein kleiner Kreis von Gesellschaftern im Verborgenen &#xFC;ber die Geschicke der FAZ. Und sowohl das Kuratorium der Fazit-Stiftung als auch das Herausgebergremium erneuern sich aus sich selbst heraus. Das Ergebnis: Die Herausgeber sind alle M&#xE4;nner, die zwischen 1960 und 1969 geboren wurden. Und im Kuratorium tragen sechs von acht Mitgliedern einen Professorentitel.&#xD;
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Niemand wirft Wilhelm &#xFC;brigens vor, die FAZ pers&#xF6;nlich oder politisch zu instrumentalisieren. Wilhelm wolle die FAZ tats&#xE4;chlich sch&#xFC;tzen, meint einer. Es sei nur nicht ganz klar, vor wem eigentlich.&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/866/kress-pro-2025-10 _blank&gt;Must-Reads im aktuellen&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-start="75" data-end="316"&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Interview:&lt;/strong&gt;&#xA0;&#x201E;Vor uns liegt jetzt die entscheidende Phase&#x201C; &#x2013; In diesem Jahr zeichnet &lt;span&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;&#xA0;&lt;/span&gt;Thomas D&#xFC;ffert als &#x201E;Medienmanager des Jahres&#x201C; aus. Im Interview erl&#xE4;utert der Madsack-Chef, wie er regionalen Journalismus k&#xFC;nftig finanzieren will.&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="318" data-end="712"&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ranking:&lt;/strong&gt;&#xA0;&lt;em&gt;Die Kress Awards 2025 &#x2013; Die Besten der Branche&lt;/em&gt;&#xA0;&#x2013; &#x201E;kress pro&#x201C; zeichnet 70 F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte aus, die im vergangenen Jahr Herausragendes in der Medienbranche geleistet haben: in Vertrieb, Vermarktung und Chefredaktion (national und regional), im Digitalgesch&#xE4;ft, bei Fachmedien, TV und Audio sowie in &#xD6;sterreich und der Schweiz. Alle Sieger in zw&#xF6;lf Kategorien und die Begr&#xFC;ndungen.&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="714" data-end="789"&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Machtfragen beim Spiegel:&lt;/strong&gt;&#xA0;Wie es nach dem Ottllitz-Abgang weitergeht.&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="791" data-end="1036" data-is-last-node=""&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Case:&lt;/strong&gt;&#xA0;So erreicht die &#x201E;Zeit&#x201C; mit Videos neue Zielgruppen &#x2013; Auf welche Videoformate und Kan&#xE4;le die &#x201E;Zeit&#x201C; setzt, um mit Bewegtbild erfolgreich zu sein. Ein Interview mit Gregor Gysi erreichte bei YouTube 1,7 Millionen Abrufe und Platz eins.&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>W&#xE4;hrend die FAZ wirtschaftlich solide dasteht, sorgt Kuratoriumschef Ulrich Wilhelm intern f&#xFC;r Diskussionen. Satzungs&#xE4;nderungen, Abg&#xE4;nge im Aufsichtsrat und unterschiedliche Vorstellungen &#xFC;ber die Strategie des Hauses belasten das Gremiengef&#xFC;ge, berichtet &#x201E;kress pro&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/macht-geld-und-kontrolle-unruhe-in-den-faz-gremien-976829/</link></item><item id="976828"><title>Presserat r&#xFC;gt Bild.de und &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C;</title><pubDate>1768882280</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Berlin &#x2013;&#xA0;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Der Deutsche Presserat spricht R&#xFC;gen gegen Bild.de und die &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; aus. Das Springer-Portal habe mit der Ver&#xF6;ffentlichung des Fotos eines verungl&#xFC;ckten Feuerwehrmannes gegen den Opferschutz versto&#xDF;en. Dabei sei unerheblich, dass die Feuerwehr selbst ein Bild des Mannes ver&#xF6;ffentlicht hatte. Dies lasse nicht auf eine Einwilligung der Angeh&#xF6;rigen f&#xFC;r eine Ver&#xF6;ffentlichung in der Presse schlie&#xDF;en.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Die &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C; habe mit einem Artikel &#xFC;ber das Sozialamt Spandau den Pers&#xF6;nlichkeitsschutz einer Beh&#xF6;rdenmitarbeiterin verletzt. Die Redaktion nannte die Sachbearbeiterin namentlich, wof&#xFC;r laut Beschwerdeausschuss kein &#xF6;ffentliches Interesse bestand. Ihr Verhalten sei der Beh&#xF6;rde zuzurechnen, da sie keine hervorgehobene Stellung innehabe.&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Springer l&#xE4;sst wissen, man sei &#x201E;Hinweisen auf ein angebliches Fehlverhalten sofort nachgegangen&#x201C;. Diese Hinweise h&#xE4;tten sich &#x201E;nicht erh&#xE4;rtet&#x201C;, sagt ein Sprecher. Bis heute l&#xE4;gen Springer &#x201E;keinerlei Beschwerden gegen Jan Philipp Burgard wegen Bel&#xE4;stigung oder eines &#xFC;bergriffigen Verhaltens vor&#x201C;. Vergangene Woche wurde bekannt, dass Burgard sein Amt aus &#x201E;gesundheitlichen Gr&#xFC;nden&#x201C; abgibt, ihm folgt der bisherige &#x201E;Tagesthemen&#x201C;-Chef Helge Fuhst.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Kanzlei Irle Moser war in der Causa Julian Reichelt auf beiden Seiten aktiv: Ben Irle vertrat den ehemaligen &#x201E;Bild&#x201C;-Chefredakteur Julian Reichelt, w&#xE4;hrend sein Partner Christian-Oliver Moser eine betroffene Frau beriet, die Reichelt Machtmissbrauch vorwarf.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Der fr&#xFC;here &#x201E;Welt&#x201C;-Chefredakteur reagiert auf Medienberichte und k&#xFC;ndigt rechtliche Schritte an. Was Springer dazu sagt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/jan-philipp-burgard-weist-berichte-ueber-moegliches-fehlverhalten-zurueck-976827/</link></item><item id="976825"><title>Fr&#xFC;herer ARD-Korrespondent Friedhelm Brebeck gestorben</title><pubDate>1768881409</pubDate><description>Berlin/M&#xFC;nchen&#xA0;&#x2013; Der fr&#xFC;here ARD-Auslandskorrespondent Friedhelm Brebeck ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Das best&#xE4;tigte der Bayerische Rundfunk. Brebeck z&#xE4;hlte &#xFC;ber Jahrzehnte zu den pr&#xE4;genden Reporterpers&#xF6;nlichkeiten des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks.&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Geboren am 16. Juli 1934 in Velbert, begann Brebeck seine journalistische Laufbahn bei der &#x201E;Westdeutschen Rundschau&#x201C; und der &#x201E;Rheinischen Post&#x201C;, bevor er zum Fernsehen wechselte. Seit 1973 arbeitete er f&#xFC;r den Bayerischen Rundfunk, unter anderem f&#xFC;r das Magazin &#x201E;Report&#x201C;. Als ARD-Auslandskorrespondent und Chefreporter berichtete er aus zahlreichen Krisen- und Konfliktregionen, darunter Israel, der Libanon, Iran, Irak sowie aus S&#xFC;dosteuropa.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Besonders bekannt wurde Brebeck durch seine Berichterstattung &#xFC;ber die Balkankriege. Ab 1992 begleitete er als Korrespondent des ARD-Studios S&#xFC;dosteuropa in Wien mit hunderten Beitr&#xE4;gen das Kriegsgeschehen im ehemaligen Jugoslawien, h&#xE4;ufig unter lebensgef&#xE4;hrlichen Bedingungen. 1998 wurde er nach Berichten aus dem Kosovo von den serbischen Beh&#xF6;rden ausgewiesen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r seine Arbeit erhielt Brebeck zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Grimme-Preis und den Bayerischen Fernsehpreis. BR-Informationsdirektor Thomas Hinrichs w&#xFC;rdigte ihn als &#x201E;Reporterlegende&#x201C; und Vorbild f&#xFC;r den Auslandsjournalismus. Brebeck lebte zuletzt in einem Pflegeheim in Ahrweiler, wo er starb.&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Mit seiner Berichterstattung aus Krisen- und Kriegsgebieten pr&#xE4;gte er &#xFC;ber Jahrzehnte den Auslandsjournalismus der ARD.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/frueherer-ard-korrespondent-friedhelm-brebeck-gestorben-976825/</link></item><item id="976824"><title>Redakteur als Chef vom Dienst in M&#xFC;nster gesucht</title><pubDate>1768880379</pubDate><description>M&#xFC;nster&#xA0;&#x2013; Das Amt f&#xFC;r Kommunikation der Stadt M&#xFC;nster&#xA0;sucht einen Redakteur&#xA0;(w/m) als Chef vom Dienst.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul data-start="50" data-end="699" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li&gt;Organisation und Steuerung der operativen Kommunikationsarbeit im Amt f&#xFC;r Kommunikation&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verantwortung f&#xFC;r die Themenplanung einschlie&#xDF;lich Bewertung von Kommunikationsbedarfen, Relevanz, Aufwand und B&#xFC;ndelungspotenzialen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Entwicklung und Umsetzung der kanal&#xFC;bergreifenden Ausspielplanung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Beauftragung, Koordination und redaktionelle Bearbeitung von Pressemitteilungen, Social-Media-Beitr&#xE4;gen sowie Inhalten f&#xFC;r die Web-Startseite&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Steuerung und Pflege des Redaktionsplanungstools&#xA0;Scompler&#xA0;(Erfassung und Fortschreibung von Themen, Kommunikationsanl&#xE4;ssen und Terminen)&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Vorbereitung der Wochen- und Morgenlage&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Abstimmung der kurz- und langfristigen Kommunikationsplanung mit der Amtsleitung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Betreuung eigener thematischer Schwerpunkte und Projekte in der Wechselwoche&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bewerber&#xA0;k&#xF6;nnen mehrj&#xE4;hrige&#xA0;Berufserfahrung&#xA0;in&#xA0;einer&#xA0;Redaktion,&#xA0;einer&#xA0;namhaften&#xA0;Agentur oder in der Pressestelle einer gr&#xF6;&#xDF;eren Organisation nachweisen.&#xA0;&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-mit-leitungsfunktion-4/redakteur-als-chef-vom-dienst-mwd-556888/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber k&#xF6;nnen mehrj&#xE4;hrige Berufserfahrung nachweisen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/redakteur-als-chef-vom-dienst-in-muenster-gesucht-976824/</link></item><item id="976822"><title>Schl&#xFC;tersche ordnet Automotive-Segment neu&#xD;
</title><pubDate>1768832476</pubDate><description>Hannover &#x2013;&#xA0;Die Schl&#xFC;tersche Mediengruppe schraubt an der Strategie ihres Automotive-Segments. Gerhard Maier &#xFC;bernimmt die Chefredaktion der Fachmagazine &#x201E;AMZ&#x201C; und &#x201E;Gummibereifung&#x201C;, zus&#xE4;tzlich zu seiner Verantwortung f&#xFC;r Industrie- und Bautitel des Verlags.&#xD;
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Der bisherige Chefredakteur Martin Schachtner solle gemeinsam mit Maier als &#x201E;pr&#xE4;gendes Gesicht beider Marken die N&#xE4;he zum Markt weiter ausbauen&#x201C;. Welchen Titel er k&#xFC;nftig f&#xFC;hrt, sagt die Verlagsmitteilung nicht. Chief Content Officer Marco Wei&#xDF; begr&#xFC;ndet den Umbau unter anderem mit den Herausforderungen durch K&#xFC;nstliche Intelligenz. Die Redaktionsteams sollen k&#xFC;nftig enger zusammenarbeiten und Synergien nutzen.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Ziel ist es, die Markt&#xAD;n&#xE4;he zu st&#xE4;rken und die Zusammenarbeit der Redaktionsteams auszubauen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/schluetersche-ordnet-automotive-segment-neu-976822/</link></item><item id="976813"><title>Recherche auf Telegram: Chancen, Risiken und acht Hacks f&#xFC;r Journalistinnen und Journalisten</title><pubDate>1768799422</pubDate><description>Berlin &#x2013; Telegram ist f&#xFC;r Journalistinnen und Journalisten l&#xE4;ngst eine wichtige Recherchequelle &#x2013; vergleichbar mit Plattformen wie X, YouTube oder Instagram. Die App liefert Augenzeugenmaterial aus Krisengebieten, Einblicke in extremistische Netzwerke und Belege f&#xFC;r kriminelle Strukturen, wie sie etwa in Recherchen zu Vergewaltiger-Netzwerken sichtbar wurden. Zugleich erm&#xF6;glicht Telegram in autorit&#xE4;r regierten L&#xE4;ndern die Verbreitung von Informationen jenseits staatlicher Kontrolle. Welche Chancen und Risiken die Plattform f&#xFC;r journalistische Recherchen bietet, zeigt&#xA0;Veronika V&#xF6;llinger in der aktuellen &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/medium-magazin/869/medium-magazin-2025-06 _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;-Ausgabe und gibt acht Hacks&#xA0;fu&#x308;r die Recherche&#xA0;bei Telegram.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;1.&#xA0;Grundorientierung &lt;/strong&gt;&#xD;
Ist Telegram ein Messenger fu&#x308;r private Kommunikation &#x2013; oder eine Social-Media- Plattform mit Reichweite? Beides. Es gibt private Chats wie bei klassischen Messengern. Dazu kommen offen zug&#xE4;ngliche oder private Gruppenchats, die bis zu 200.000 Mitglieder fassen k&#xF6;nnen. Und es gibt Kan&#xE4;le, in denen ein oder mehrere Betreiber Nachrichten an ihre Abonnenten senden. Sie sind ebenfalls &#xF6;ffentlich oder privat; teils ist eine Kommentarfunktion freigeschaltet. Fu&#x308;r die Recherche wichtig: In Gruppen l&#xE4;sst sich beobachten, wie sich Diskussionen entwickeln, und Beitr&#xE4;ge einzelner User k&#xF6;nnen wertvolle Details liefern. In Kan&#xE4;len l&#xE4;sst sich nachvollziehen, wie Themen gesetzt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;2. Keine Panik &#x2013; aber Vorsicht!&lt;/strong&gt;&#xD;
Telegram wirbt mit Privatsph&#xE4;re und Zensurfreiheit, die Moderation missbr&#xE4;uchlicher Inhalte ist jedoch minimal. Unter Sicherheitsexperten genie&#xDF;t der Messenger keinen guten Ruf: Anders als bei WhatsApp gibt es keine standardm&#xE4;&#xDF;ige Ende-zu-Ende-Verschl&#xFC;sselung. Chats liegen verschl&#xFC;sselt auf Servern; eine Ende-zu-Ende-Verschl&#xFC;sselung ist nur in &#x201E;Geheimen Chats&#x201C; verf&#xFC;gbar, die aktiv eingeschaltet werden m&#xFC;ssen &#x2013; eine H&#xFC;rde, die viele Nutzerinnen und Nutzer nicht nehmen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wer als Journalistin oder Journalist auf Telegram recherchiert oder Quellen kontaktiert, kann grunds&#xE4;tzlich die berufliche Telefonnummer nutzen &#x2013; sofern man sich ausschlie&#xDF;lich in offenen Kan&#xE4;len bewegt, die nicht extremistischen oder gewaltbezogenen Milieus zuzuordnen sind. Wichtig ist, in den Privatsph&#xE4;re-Einstellungen die Sichtbarkeit der eigenen Telefonnummer zu deaktivieren, es sei denn, man m&#xF6;chte bewusst erreichbar sein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Wer mit Recherche-Account und Pseudonym arbeitet, sollte dieselben Privatsph&#xE4;re-Optionen pr&#xFC;fen. Empfehlenswert ist eine Telefonnummer, die sonst nirgends hinterlegt ist. Andernfalls erhalten Kontakte, die diese Nummer gespeichert haben, eine Benachrichtigung &#xFC;ber die Neuregistrierung &#x2013; inklusive Profilbild und Nutzername des Accounts. Ideal ist eine Wegwerf-SIM aus einem Land ohne Ausweisregistrierung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ein VPN kann helfen, die IP-Adresse zu verschleiern. Telegram ordnet Nutzerinnen und Nutzer jedoch &#xFC;ber die Telefonnummer einem Land zu, was beeinflussen kann, welche gesperrten Kan&#xE4;le sichtbar sind. Je nach Recherchethema lohnt sich eine zus&#xE4;tzliche Sicherheitsstufe, etwa Telegram ausschlie&#xDF;lich auf einem Ger&#xE4;t zu nutzen, das f&#xFC;r keine anderen Zwecke eingesetzt wird.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Grunds&#xE4;tzlich gilt auch hier, was f&#xFC;r jede Online-Recherche gilt: Links pr&#xFC;fen, bevor man sie anklickt. Keine pers&#xF6;nlichen Daten preisgeben. Bewusst entscheiden, mit wem man interagiert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;3. Inhalte finden&lt;/strong&gt;&#xD;
Wer beginnt, sich eine Sammlung von Telegram-Kan&#xE4;len und -Gruppen aufzubauen, sollte dies nicht ausschlie&#xDF;lich innerhalb der App tun. Zwar erm&#xF6;glicht die globale Suche das Auffinden von Kan&#xE4;len und Gruppen per Stichwort, verl&#xE4;sslicher sind jedoch externe Spuren: Links zu Telegram tauchen h&#xE4;ufig auf Plattformen wie X, Facebook, YouTube oder Reddit auf.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mit Google und passenden Suchoperatoren lassen sich gezielt Telegram-Kan&#xE4;le finden. &#xD6;ffentliche Kan&#xE4;le sind etwa &#xFC;ber folgende Suchanfrage auffindbar:&#xA0;&lt;em&gt;site:t.me/&#x201E;Stichwort&#x201C;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
F&#xFC;r Links zu privaten Gruppen oder Kan&#xE4;len eignet sich diese Struktur:&#xA0;&lt;em&gt;site:t.me/joinchat/&#x201E;Stichwort&#x201C;&lt;/em&gt;&#xD;
Wem Suchoperatoren zu aufwendig sind, kann Telegago nutzen &#x2013; eine speziell auf Telegram ausgerichtete Suche, die auf dem Google-Algorithmus basiert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In Breaking-News-Lagen verbreiten sich Videos von Telegram h&#xE4;ufig zun&#xE4;chst auf anderen Plattformen. Dabei ist Vorsicht geboten: Bei Recherchen zu Konflikten, Terror oder Kriminalit&#xE4;t st&#xF6;&#xDF;t man nicht selten auf drastisches Material. Um die urspr&#xFC;ngliche Quelle zu finden, k&#xF6;nnen Suchen auf X, Reddit oder Facebook etwa so aussehen:&#xA0;&lt;em&gt;&#x201E;t.me&#x201C; + Ort/Name/Ereignis&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
Einige Websites bieten Kataloge mit gro&#xDF;en Telegram-Kan&#xE4;len nach L&#xE4;ndern sortiert an. Telemetr.io listet beispielsweise die gr&#xF6;&#xDF;ten Kan&#xE4;le pro Land. F&#xFC;r erweiterte Analysefunktionen ist dort eine Anmeldung m&#xF6;glich, idealerweise mit einer Wegwerf-Googlemail-Adresse. Auch TGStat.com bietet &#xE4;hnliche L&#xE4;nderkataloge. Von einer Anmeldung ist hier jedoch abzuraten: Der Login erfolgt &#xFC;ber die eigenen Telegram-Daten, der Betreiber sitzt in Russland, und es bleibt unklar, wie die Daten verwendet werden. TGStat ist dennoch f&#xFC;r einen anderen Recherche-Hack n&#xFC;tzlich.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Um die eigene Sammlung &#xFC;bersichtlich zu halten, lassen sich Chats in den Telegram-Apps in thematische Ordner sortieren. Hat man erste relevante Kan&#xE4;le gesammelt, lohnt sich der Blick in die Tiefe: Auf Telegram wird viel weitergeleitet, daher sollte stets der Ursprungs&#xAD;kanal einer Weiterleitung gepr&#xFC;ft werden. Zudem zeigt die Info-&#xDC;bersicht eines Kanals (&#xFC;ber Antippen des Kanalnamens) den Punkt &#x201E;&#xC4;hnliche Kan&#xE4;le&#x201C; &#x2013; oft eine ergiebige Quelle f&#xFC;r thematisch verwandte Communitys.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Eigene Kan&#xE4;le und Gruppen lassen sich &#xFC;ber die globale Suche nach Stichworten durchsuchen; innerhalb eines Kanals erfolgt die Suche &#xFC;ber das Lupensymbol. &#xDC;ber das Kalendersymbol kann zudem gezielt zu einem bestimmten Datum gesprungen werden. Gerade bei Recherchen zu Konflikten, Desinformation oder Wahlk&#xE4;mpfen lassen sich so zeitliche Dynamiken gut nachvollziehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Sucht man einen konkreten Telegram-Beitrag, von dem m&#xF6;glicherweise nur ein Screenshot existiert, kann eine markante Textphrase in Anf&#xFC;hrungszeichen &#xFC;ber Google zum Originalpost oder zu Weiterleitungen f&#xFC;hren, etwa:&#xA0;&lt;em&gt;site:t.me/&#x201E;niemand hat die Absicht&#x201C;&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;4.&#xA0;Personen finden&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;5. Inhalte verifizieren&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;6.&#xA0;Metadaten-Sch&#xE4;tze heben&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;7.&#xA0;Spuren sichern&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;8.&#xA0;Telegram-Turbo starten&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/medium-magazin/869/medium-magazin-2025-06 _blank&gt;Zu den Hacks im Detail&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Die Autorin&#xA0;Veronika V&#xF6;llinger ist freie Journalistin sowie Faktencheck-Redakteurin&#xA0;fu&#x308;r die dpa. Sie besch&#xE4;ftigt sich mit Desinformation, Digital-Recherche,&#xA0;Kriminalit&#xE4;t, Justiz und Missst&#xE4;nden. Seit mehreren Jahren gibt sie Workshops&#xA0;u&#x308;ber Recherche auf Telegram und war zum Thema u. a. Speakerin&#xA0;bei der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;</description><shorttext>Telegram ist f&#xFC;r Journalistinnen und Journalisten eine wichtige Recherchequelle &#x2013; mit wertvollen Inhalten, aber auch erheblichen Risiken. Wie sich die Plattform professionell nutzen l&#xE4;sst, zeigt dpa-Faktencheckerin Veronika V&#xF6;llinger mit acht Recherche-Hacks.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/recherche-auf-telegram-chancen-risiken-und-acht-hacks-fuer-journalistinnen-und-journalisten-976813/</link></item><item id="976812"><title>Frank Buschmann pl&#xE4;diert f&#xFC;r Boykott der WM-Spiele in den USA</title><pubDate>1768797331</pubDate><description>&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Berlin &#x2013;&#xA0;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&#x201E;Was w&#xE4;re es doch f&#xFC;r ein starkes Zeichen, wenn die Europ&#xE4;er alle miteinander auf eine WM-Teilnahme verzichten w&#xFC;rden, Mexiko und Kanada als Gastgeber zur&#xFC;cktreten w&#xFC;rden und alle gemeinsam im Sommer ein alternatives Turnier eben in Kanada und Mexiko spielen w&#xFC;rden.&#x201C;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Sportkommentator Frank Buschmann betont zwar, dass er Sport und Politik grunds&#xE4;tzlich gern trenne, &#x201E;aber irgendwie f&#xE4;llt mir das immer schwerer&#x201C;, schreibt er bei Instagram. Mit Blick auf die Fu&#xDF;ball-Weltmeisterschaft der M&#xE4;nner, die im Sommer auch in den USA ausgetragen werden soll, erg&#xE4;nzt Buschmann, rund um die Vereinigten Staaten f&#xFC;hle sich derzeit &#x201E;zu viel falsch an&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Es sei wiederholt versucht worden, die Kamera mit einem Plakat zu blockieren. Als der MDR-Sicherheitsdienst Demonstranten auf Abstand bringen wollte, sei die Lage eskaliert. Ein Security-Mitarbeiter habe einen Ellenbogen ins Gesicht bekommen. Im Anschluss an den Vorfall habe das MDR-Team polizeilichen Begleitschutz erhalten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Die Gewerkschaften bekr&#xE4;ftigten ihre zentrale Forderung nach einem Festbetrag von 350 Euro bei einer Laufzeit von zw&#xF6;lf Monaten. Ziel sei eine sp&#xFC;rbare Verbesserung der Einkommen der Besch&#xE4;ftigten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die dpa-Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung ordnete die Forderung vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein. Die wirtschaftliche Lage der dpa-Muttergesellschaft sei eng mit der Situation ihrer Kunden und Eigent&#xFC;mer im Mediengesch&#xE4;ft verbunden. Angesichts der anhaltend schwierigen Lage der Branche sei ein Tarifabschluss oberhalb der Inflationsrate aus Sicht des Unternehmens nicht darstellbar. Den Vorschlag der Gewerkschaften, h&#xF6;here Tarifabschl&#xFC;sse &#xFC;ber eine generelle Anhebung der Bezugspreise zu finanzieren, wies das Verhandlungsteam als nicht mit der Marktsituation vereinbar zur&#xFC;ck. Machbar sei ein Abschluss im Bereich der Inflationsrate.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ziel der Tarifverhandlungen sei es, eine L&#xF6;sung zu finden, die die Interessen der Besch&#xE4;ftigten, die Marktbedingungen und die wirtschaftlichen Gegebenheiten bei den Kunden der dpa in Einklang bringe. Ein Verhandlungsergebnis m&#xFC;sse zugleich zur Stabilit&#xE4;t des Unternehmens in der aktuellen Umbruchphase der Medienbranche beitragen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die erste Verhandlungsrunde diente nach Angaben der dpa dazu, die Positionen der Gewerkschaften und der innerbetrieblichen Tarifkommission zu erl&#xE4;utern. F&#xFC;r den n&#xE4;chsten Termin am 5. Februar k&#xFC;ndigte das Verhandlungsteam der dpa die Vorlage eines konkreten Angebots an.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mit unterschiedlichen Erwartungen sind dpa und die Gewerkschaften Ver.di und DJV in die Tarifverhandlungen gestartet. Zum Auftakt in Berlin stellten beide Seiten ihre Positionen dar.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/auftakt-der-tarifgespraeche-bei-dpa-gewerkschaften-bekraeftigen-forderungen-976810/</link></item><item id="976809"><title>F&#xFC;nf Krisen-Kompetenzen f&#xFC;r harte Zeiten</title><pubDate>1768795526</pubDate><description>Berlin &#x2013; Schon in den vergangenen Jahren war &#xFC;berwiegend die Rede davon, dass die allgemeine Stimmung schlecht sei, auch wenn das jeder ein wenig anders empfunden hat. Aktuelle Umfragen zeigen, dass sich das noch einmal verst&#xE4;rkt hat: 84 Prozent sehen inzwischen beunruhigt in die Zukunft, 75 Prozent meinen, die Lage sei schlecht. Die Fundamentaldaten &#x2013; Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Kostenentwicklung, Schulden &#x2013; belegen auch objektiv, dass sich gewaltige Probleme aufget&#xFC;rmt haben, f&#xFC;r deren L&#xF6;sung es wahrscheinlich ein Jahrzehnt oder mehr brauchen wird. Wie soll man da nicht resignieren, sondern hoffnungsvoll bleiben? Denn weitergehen muss es trotzdem, auch wenn die Zeiten absehbar h&#xE4;rter werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Man d&#xFC;rfe eben &#x201E;nicht alles schlechtreden&#x201C;, ist eine h&#xE4;ufig geh&#xF6;rte Empfehlung, man solle &#x201E;auch das Gute sehen&#x201C;. Das ist allerdings ein Pl&#xE4;doyer f&#xFC;r das teilweise Ausblenden der Realit&#xE4;t, der man jedoch nicht entkommen kann &#x2013; wenn es etwa weniger Stellenangebote gibt bzw. man feststellen muss, dass die Auftr&#xE4;ge weniger werden. Zwar kann man sich durch &#x201E;positives Denken&#x201C; oder auch &#x201E;Manifestation&#x201C; (eigene Ziele bildlich vorstellen) motivieren, darf es aber nicht dabei belassen. Es gibt echte, tragf&#xE4;hige Kompetenzen, mit denen sich schwierige Zeiten besser &#xFC;berstehen lassen. Sie helfen dabei, die immer vorhandenen Chancen zu erkennen und zu nutzen, w&#xE4;hrend andere beides vers&#xE4;umen.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zuversicht: Probleme als l&#xF6;sbar einsch&#xE4;tzen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das beginnt mit einem realistischen Blick auf die allgemeine und pers&#xF6;nliche Situation und Perspektive. Weder Optimismus (grunds&#xE4;tzlich das Beste erwarten) noch Pessimismus (vom Schlimmsten ausgehen) sind empfehlenswert, sondern ein Mittelweg: Zuversicht. Das bedeutet, die vorhandenen Probleme anzuerkennen, sich aber gleichzeitig zuzutrauen, sie f&#xFC;r sich l&#xF6;sen zu k&#xF6;nnen &#x2013; so, dass es am Ende gut ausgehen wird. Das lenkt den Fokus auf aktives, selbstbestimmtes Handeln und ermutigt dazu, sich pragmatisch um L&#xF6;sungen zu bem&#xFC;hen.&#xD;
&lt;em&gt;Tipp: Den regelm&#xE4;&#xDF;igen Kontakt zu zuversichtlichen Menschen (z. B. Gr&#xFC;ndern) suchen, sich also nicht von denjenigen herunterziehen lassen, die nur noch d&#xFC;ster sehen.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Enthusiasmus: Sich f&#xFC;r etwas begeistern k&#xF6;nnen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die allgemein d&#xFC;stere Einsch&#xE4;tzung der Lage wird von einem alarmistischen, dabei aber auch depressiven Grundton begleitet. Alles ist irgendwann &#x201E;eine Katastrophe&#x201C;, nichts hat vor der Kritik mehr Bestand, viel ausrichten kann man aber auch nicht. Hier ist Enthusiasmus der Gegenentwurf: sich wieder f&#xFC;r etwas begeistern zu k&#xF6;nnen und das mit Leidenschaft zu verfolgen. Mancher muss lange zur&#xFC;ckdenken, ehe ihm wieder eine Zeit einf&#xE4;llt, in der er sich f&#xFC;r etwas begeistert hat (z. B. am Berufsbeginn). Das ist ein Hinweis darauf, dass ein Wechsel &#xFC;berf&#xE4;llig ist.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Tipp: Urlaubsreisen nicht nur zur Entspannung nutzen, sondern auch zur intellektuellen und kreativen Anregung (z. B. Vorlesung, Vernissage, Workshop).&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Neugier: Offenheit f&#xFC;r das, was man noch nicht wei&#xDF;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Wunsch, immer wieder etwas Neues oder Interessantes zu erfahren, sollte eigentlich ein Wesenszug jedes Journalisten sein. Einige haben allerdings, schaut man genauer hin, gar keine echten Fragen mehr an andere &#x2013; sondern eigene Antworten, die sie loswerden wollen, idealerweise best&#xE4;tigt von anderen. Das f&#xFC;hrt auf Dauer zu geistiger Ver&#xF6;dung: Man lernt nicht mehr viel dazu, nimmt keine neuen Perspektiven auf und verpasst damit Ideen und L&#xF6;sungsans&#xE4;tze, auf die man selbst nicht gekommen w&#xE4;re oder die man bisher f&#xFC;r sich ausgeschlossen hat.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Tipp: Den Freundes- und Bekanntenkreis &#xFC;berdenken &#x2013; haben dort alle dieselben oder &#xE4;hnliche Ansichten, braucht es eventuell mehr Abwechslung.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tatkraft: Erledigen, was getan werden muss&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nichts l&#xE4;sst sich erreichen, ohne dass praktische Aufgaben erledigt werden &#x2013; und zwar m&#xF6;glichst z&#xFC;gig. Beispiel: Wer in der Branche bekannter werden will, um beruflich aufzusteigen, muss sein LinkedIn-Profil aktualisieren und aktiv nutzen, zudem regelm&#xE4;&#xDF;ig Branchenkollegen treffen und sich bei relevanten Events zeigen. Daf&#xFC;r gen&#xFC;gt es nicht, &#x201E;dar&#xFC;ber nachzudenken&#x201C; oder immer wieder nur davon zu reden. Man muss es tun. Manche Aufgabe, die monatelang verschleppt wird, w&#xE4;re in einer Stunde erledigt und w&#xFC;rde einen damit praktisch voranbringen.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Tipp: Aufgabenlisten f&#xFC;r die eigenen Angelegenheiten f&#xFC;hren (z. B. in Asana, Monday oder einer Tabelle), um immer die &#xDC;bersicht zu behalten.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Pragmatismus: Das jetzt Machbare angehen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Insbesondere Medienprofis mit geisteswissenschaftlichem Hintergrund (z. B. Studium der Politik, Geschichte, Soziologie, Kommunikation) neigen zum Theoretisieren. Sie beschreiben gern und ausf&#xFC;hrlich, was sich &#x201E;in der Gesellschaft&#x201C; oder &#x201E;strukturell&#x201C; &#xE4;ndern m&#xFC;sste, gehen in eigener Sache aber h&#xE4;ufig nur wenig an. Auch konkrete L&#xF6;sungsvorschl&#xE4;ge, die innerhalb des aktuellen Rahmens umsetzbar w&#xE4;ren, sind selten. Die Erfolgreichen konzentrieren sich ambitioniert auf das Machbare &#x2013; und kommen damit weiter.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Tipp: Sich selbst dazu erziehen, es niemals nur bei Problembeschreibungen und L&#xF6;sungen, die andere umsetzen m&#xFC;ssten, zu belassen, sondern immer konkrete Schritte f&#xFC;r sich selbst abzuleiten und umzusetzen.&lt;/em&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/att-976700/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: F&#xFC;nf Signale f&#xFC;r den n&#xE4;chsten Karriereschritt&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Unsicherheit und Pessimismus pr&#xE4;gen die Gegenwart. Karrierecoach Attila Albert zeigt, welche Kompetenzen jetzt helfen, Chancen zu erkennen und handlungsf&#xE4;hig zu bleiben.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/fuenf-krisen-kompetenzen-fuer-harte-zeiten-976809/</link></item><item id="976798"><title>DJV startet Tarifverhandlungen bei dpa mit Forderung nach 350 Euro mehr</title><pubDate>1768555366</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) ist mit der Forderung nach einer monatlichen Gehaltserh&#xF6;hung um einen Festbetrag von 350 Euro in die Tarifverhandlungen f&#xFC;r die Besch&#xE4;ftigten der Deutschen Presseagentur (dpa) eingestiegen. Der neue Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zw&#xF6;lf Monaten haben, berichtet die Gewerkschaft.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zur Begr&#xFC;ndung verwies der DJV auf einen Nachholbedarf aus den vergangenen Jahren sowie auf eine gestiegene Arbeitsverdichtung. Diese ergebe sich unter anderem aus ver&#xE4;nderten Arbeitsabl&#xE4;ufen und der Einf&#xFC;hrung neuer Redaktionssysteme. Die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung der dpa stellte dem nach Angaben des DJV die schwierige Marktlage entgegen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ein konkretes Tarifangebot legte die Arbeitgeberseite zum Auftakt der Verhandlungen nicht vor. Dieses soll beim zweiten Verhandlungstermin am 5. Februar vorgelegt werden. DJV-Verhandlungsf&#xFC;hrer Christian Wienzeck erkl&#xE4;rte, der Verband habe bereits zur ersten Runde ein Angebot erwartet und mahnte z&#xFC;gige und konstruktive Gespr&#xE4;che an.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Im Juli 2025 sollte Brosius-Gersdorf&#xA0;auf Vorschlag der SPD zur Richterin des Bundesverfassungsgerichts gew&#xE4;hlt werden, zog ihre Kandidatur jedoch nach Diskussionen in der schwarz-roten Koalition zur&#xFC;ck.&#xD;
&#xA0;&#xD;
SZ-Chefredakteurin&#xA0;Judith Wittwer&#xA0;sagt: &#x201E;Unsere Kolumnen im Meinungsteil der ,S&#xFC;ddeutschen Zeitung&#x2018; sollen den gesellschaftlichen Diskurs bereichern &#x2013; deshalb freuen wir uns sehr, Frauke Brosius-Gersdorf als neue Kolumnistin begr&#xFC;&#xDF;en&#xA0;zu d&#xFC;rfen. Nachdem in den vergangenen Monaten viel &#xFC;ber sie gesprochen wurde, ist es nun an der Zeit, dass sie selbst zu Wort kommt. Durch ihre regelm&#xE4;&#xDF;igen Beitr&#xE4;ge kann sich die &#xD6;ffentlichkeit ein authentisches Bild von der anerkannten Wissenschaftlerinmachen.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
RTL brachte mit &#x201E;GZSZ&#x201C; die erste t&#xE4;gliche Dosis Gef&#xFC;hl in fiktionaler Form in die Wohnzimmer, lie&#xDF; viele am Samstagabend bei der &#x201E;Traumhochzeit&#x201C; mitfiebern und dahinschmelzen und transportierte Nachrichten in &#x201E;RTL Aktuell&#x201C; anders, als es die Menschen von &#xF6;ffentlich-rechtlichen Pendants gewohnt waren.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Emotionen waren f&#xFC;r den Privatsender immer schon ein wichtiges Gut. Auch in der vergangenen Woche war es emotional &#x2013; diesmal aber direkt in der Senderzentrale in K&#xF6;ln-Deutz und auch anders, als man es gewohnt ist. &#x201E;Diese Woche war die traurigste, die wir in &#xFC;ber 20 Jahren bei RTL erlebt haben&#x201C;, schrieb etwa Journalistin Elena Bruhn. Von einer Nachricht, &#x201E;die mich nicht losl&#xE4;sst&#x201C;, berichtet RTL-Morgenmoderator Jan Malte Andresen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Zu &#x201E;Shit 2026&#x201C; verballhornt&lt;/strong&gt;&#xD;
Gemeint ist damit das Programm &#x201E;Shift 2026&#x201C;, das die Sendergruppe Mitte zur&#xFC;ckliegender Woche in den eigenen Reihen pr&#xE4;sentierte. Hinter vorgehaltener Hand hat es von manchem Mitarbeiter schon die wenig liebevolle Bezeichnung &#x201E;Shit 2026&#x201C; erhalten. Teil dieser umfassenden Neuaufstellung von RTL Deutschland ist der &#x2013; nach eigenen Aussagen m&#xF6;glichst sozialvertr&#xE4;gliche &#x2013; Abbau von gleich rund 600 Stellen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Besonders hart getroffen hat es RTL News, also jene Unit, die hinter den f&#xFC;r den Sender eigentlich so wichtigen Nachrichten- und Magazin-Formaten steckt. Die morgendlichen &#x201E;Punkt&#x201C;-Sendungen enden in wenigen Wochen, dann zeigen RTL und Nachrichtensender ntv zwischen sechs und neun Uhr nur noch ein gemeinschaftliches Programm. Magazine wie &#x201E;Prominent&#x201C; oder &#x201E;Gala&#x201C; wurden kurzfristig gestrichen &#x2013; deren letzte Ausgaben liefen bereits.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mit &#x201E;Shift 2026&#x201C;, das best&#xE4;tigt auch CEO Stephan Schmitter, dessen Ansehen innerhalb der eigenen Reihen in diesen Wochen nat&#xFC;rlich nicht das Beste ist, soll RTL st&#xE4;rker zum Streamer transformiert werden. Streaming ist aus Sicht vieler Medienschaffender die Zukunft. Am Tag vor der Pr&#xE4;sentation von &#x201E;Shift 2026&#x201C; lie&#xDF; RTL vermelden, nun sieben Millionen zahlende Kunden von RTL+ zu haben &#x2013; und mit dem Streamingdienst in diesem Jahr die Gewinnschwelle erreichen zu wollen. Das ist angesichts des eingetr&#xFC;bten Werbemarkts und somit r&#xFC;ckl&#xE4;ufiger Einnahmen bei ohnehin sinkenden TV-Reichweiten im Linearen auch alternativlos. RTL will St&#xFC;ck f&#xFC;r St&#xFC;ck unabh&#xE4;ngiger vom Werbemarkt werden und stattdessen Bezahlfernsehen machen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Fusion mit Sky steht bevor&lt;/strong&gt;&#xD;
Ein Teil dieser Strategie umfasst auch die vereinbarte &#xDC;bernahme von Sky Deutschland, zurzeit noch in H&#xE4;nden des US-Riesen Comcast. F&#xFC;r 150 Millionen Euro fix (und eventuell weitere Millionen je nach Entwicklung der RTL-Group-Aktie) k&#xF6;nnte das deutsche Pay-TV-Unternehmen in den kommenden Wochen den Gesellschafter wechseln, sofern die EU-Kommission den Deal genehmigt. Diese soll, wie zu h&#xF6;ren ist, vor allem auf die Werbevermarktung schauen, wo ein fusioniertes RTL/Sky Deutschland gro&#xDF;e Marktmacht h&#xE4;tte. Wie ein zusammengef&#xFC;hrtes RTL/Sky dann aussehen w&#xFC;rde, ist noch nicht klar umrissen. Da hier aber vor allem von Synergien die Rede ist, k&#xF6;nnte die Zahl der Vollzeitstellen nochmals sinken.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Es tut weh zu sehen, wie viel Erfahrung, Leidenschaft und journalistische Arbeit gerade verloren geht&#x201C;, schrieb Moderator Jan Malte Andresen auf seinem Instagram-Account &#xFC;ber die Ver&#xE4;nderungen bei RTL News. Sie sind aber die logische Folge einer konsequenten Fokussierung auf das Streamingangebot. Die wenigen Zahlen, die von Streamern offiziell vorliegen, ergeben &#x2013; egal bei welcher Plattform &#x2013; ein einheitliches Bild. Beim dort meist vergleichsweise jungen Publikum punkten vor allem Reality- und Flirtshows, hochvolumige Fiction-Stoffe, also Soaps, und Castingformate. Aber keine Nachrichten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Journalistisch geht etwas verloren&lt;/strong&gt;&#xD;
Was im Stream auch weniger gut funktioniert, sind TV-Magazine. Wenig verwunderlich also, dass sich RTL ein eigenst&#xE4;ndiges Fr&#xFC;hprogramm, das zuletzt grob &#xFC;ber den Daumen gepeilt 200.000 Zuschauer hatte, nun spart. Eine Entwicklung, die gesellschaftspolitisch durchaus gef&#xE4;hrlich ist, wie Jan Malte Andresen analysiert: &#x201E;Klassische Medien geraten zunehmend unter Druck, w&#xE4;hrend globale Plattformen immer mehr Raum einnehmen &#x2013; oft ohne die Verantwortung, die guter Journalismus braucht.&#x201C;&#xD;
In der Tat: Klassischer Public-Value-Content f&#xFC;r Deutschland, also politische Formate oder gesellschaftskritische Reportagen, sind auf den wachsenden Streamern wie Netflix, Disney+ oder Prime Video kaum bis nicht zu finden. Gleichzeitig sind Social-Media-Plattformen wie Facebook zu Orten geworden, an denen sich Hass und Hetze unkontrolliert &#x2013; weil oftmals unmoder&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;iert &#x2013; verbreiten k&#xF6;nnen, &#xFC;brigens unterst&#xFC;tzt von einer wachsenden Zahl an Werbespendings.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Dass klassische Fernsehanbieter aus Deutschland, dazu z&#xE4;hlen letztlich auch ARD und ZDF, mittlerweile unter anderem inflationsbedingt mit weniger Geld auskommen m&#xFC;ssen als fr&#xFC;her, ist vordergr&#xFC;ndig ein Problem der Branche. Auf den zweiten Blick wird es jedoch schnell auch ein gesellschaftliches, denn das Publikum weicht gegebenenfalls aus &#x2013; im Zweifel auch auf Plattformen, die ohne journalistische Standards oder ohne die Verantwortung arbeiten, die guter Journalismus eben braucht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Die Botschaft hatte Ghafoor im September 2025 kurz vor ihrem Abflug mitgeteilt, das Morrow-Programm falle aus, was sich jedoch im Nachhinein als unwahr herausstellte. Auch eine ungarische Teilnehmerin sei ausgeladen worden, recherchieren die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C; und das NDR-Medienmagazin &#x201E;Zapp&#x201C;. Ihr sei eigener Aussage nach gesagt worden, dass sie eine neuerliche &#x201E;Sicherheitspr&#xFC;fung&#x201C; nicht bestanden habe. Der DJV hat die USA zu einer Kl&#xE4;rung des Vorfalls aufgefordert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die US-Botschaft in Berlin &#xE4;u&#xDF;ert sich nicht zu den Gr&#xFC;nden f&#xFC;r die Ausladung der &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;-Redakteurin Farangies Ghafoor von einem Journalistenprogramm. Der DJV fordert eine Kl&#xE4;rung des Vorfalls.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/us-botschaft-verweigert-begruendung-fuer-ausladung-von-tagesspiegel-redakteurin-976787/</link></item><item id="976786"><title>Madsack stellt F&#xFC;hrung in Sachsen neu auf: Tenner und Steigert &#xFC;bernehmen gemeinsam</title><pubDate>1768539929</pubDate><description>Dresden/Leipzig &#x2013;&#xA0;Mit Beginn des Jahres 2026 &#xFC;bernehmen Elisabeth Tenner (45) und Bj&#xF6;rn Steigert (53) gemeinsam die Verantwortung f&#xFC;r die s&#xE4;chsischen Standorte der Madsack Mediengruppe in Dresden und Leipzig. Der bisherige Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Carsten Dietmann (63) gibt die operative F&#xFC;hrung ab, wird dem Konzern jedoch weiterhin beratend zur Verf&#xFC;gung stehen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mit der neuen Struktur will Madsack die F&#xFC;hrung der DDV Mediengruppe (unter anderem&#xA0;&#x201E;S&#xE4;chsische Zeitung&#x201C;,&#xA0;TAG24) sowie der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft (LVDG, unter anderem&#xA0;&#x201E;Leipziger Volkszeitung&#x201C;) in die H&#xE4;nde eines erfahrenen Managementteams legen. Bj&#xF6;rn Steigert wird k&#xFC;nftig das Markt- und Vertriebsgesch&#xE4;ft steuern, w&#xE4;hrend Elisabeth Tenner insbesondere f&#xFC;r Struktur- und Organisationsthemen verantwortlich ist. Zum F&#xFC;hrungsteam in Sachsen geh&#xF6;ren zudem die beiden Chefredakteurinnen Hannah Suppa (&#x201E;Leipziger Volkszeitung&#x201C;) und Annette Binninger (&#x201E;S&#xE4;chsische Zeitung&#x201C;), die bereits eng zusammenarbeiten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Mit Elisabeth Tenner und Bj&#xF6;rn Steigert haben wir eine ausgezeichnete Besetzung f&#xFC;r die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung in Sachsen gefunden&#x201C;, sagt Thomas D&#xFC;ffert, Vorsitzender der Konzerngesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung von Madsack. &#x201E;Beide sind sehr erfahrene Medienmanager und verf&#xFC;gen &#xFC;ber tiefgreifende Kenntnisse des s&#xE4;chsischen Medienmarktes. Gemeinsam mit allen Kolleginnen und Kollegen in Sachsen sowie den zentralen Einheiten unseres Konzerns haben wir beste Voraussetzungen, unsere starke Marktposition nachhaltig zu sichern und weiter auszubauen.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Elisabeth Tenner ist seit mehr als zehn Jahren f&#xFC;r die DDV Mediengruppe t&#xE4;tig, seit September 2022 als Leiterin des Bereichs Personal und Recht. Bj&#xF6;rn Steigert ist seit 2014 Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der LVDG und war zuvor in leitenden Funktionen bei der DDV Mediengruppe t&#xE4;tig. Beide gelten als mit den Strukturen und Mitarbeitenden der H&#xE4;user bestens vertraut.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Carsten Dietmann, bislang Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der DDV Mediengruppe, wird die Verlagsgesch&#xE4;fte und weiteren Aktivit&#xE4;ten schrittweise an Elisabeth Tenner und Bj&#xF6;rn Steigert &#xFC;bergeben. Bis zum 31. M&#xE4;rz 2026 begleitet er die neue Doppelspitze bei der Aufgaben&#xFC;bernahme. Dar&#xFC;ber hinaus wird Dietmann der Madsack Mediengruppe und insbesondere der DDV Mediengruppe bis zum Jahresende beratend zur Verf&#xFC;gung stehen und mehrere in Dresden entwickelte Erl&#xF6;smodelle konzernweit einbringen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Carsten Dietmann ist einer der innovativsten Medienmanager Deutschlands. Sein unternehmerischer Blick, verbunden mit einem tiefen Verst&#xE4;ndnis f&#xFC;r den regionalen Markt, ist au&#xDF;ergew&#xF6;hnlich&#x201C;, betont Thomas D&#xFC;ffert. &#x201E;Er hat die Entwicklung der DDV Mediengruppe in den vergangenen 35 Jahren gepr&#xE4;gt wie kaum ein anderer und insbesondere den Aufbau zahlreicher erfolgreicher Gesch&#xE4;ftsbereiche vorangetrieben. Zuletzt hat er die Integration der DDV Mediengruppe in den Madsack-Konzern mit gro&#xDF;em Engagement gef&#xFC;hrt. Im Namen der gesamten Madsack Mediengruppe danke ich ihm herzlich f&#xFC;r seinen unerm&#xFC;dlichen Einsatz. Wir freuen uns, dass er uns weiterhin mit seiner Expertise unterst&#xFC;tzt.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zum Portfolio der Madsack Mediengruppe z&#xE4;hlen 23 Zeitungstitel, das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), RND OnePlatform, digitale Angebote sowie Anzeigenbl&#xE4;tter. Insgesamt verzeichnen die Titel rund 2,0 Millionen Abonnements, darunter etwa 412.000 Print-only-Abos, 368.000 Digital-only-Abos, 1.045.000 Newsletter-Abos sowie rund 143.000 Kombi-Abonnements aus Print und E-Paper. Zum Konzernverbund geh&#xF6;ren zudem zahlreiche Tochterunternehmen, Eigengr&#xFC;ndungen und Beteiligungen aus den Bereichen Verlagsdienstleistungen, Film- und Fernsehproduktion, Digitalgesch&#xE4;ft, Post und Logistik, Werbung und Kommunikation.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Aber was ist eigentlich ein besonders wichtiges Ereignis? Darauf gibt es keine eindeutige Antwort. Deshalb hat Oliver Thissen, IT-Architekt f&#xFC;r ein Versicherungsunternehmen, als privaten Spa&#xDF; einen Bot gebaut, der automatisiert alle Eilmeldungen der &#x201E;Tagesschau&#x201C; einsammelt und die Nutzer des Kurznachrichtendienstes Mastodon &#xFC;ber die Frage abstimmen l&#xE4;sst: &#x201E;Ist es eine Eilmeldung?&#x201C; Im Interview mit dem KNA-Mediendienst berichtet der 45-J&#xE4;hrige &#xFC;ber die Eilmeldung, die ihm die Idee f&#xFC;r das Projekt gab, den schmalen Grat zwischen Humor und ernsthafter Medienkritik und seinen Tipp an die &#x201E;Tagesschau&#x201C;-Redaktion.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Was war die &#x201E;Tagesschau&#x201C;-Eilmeldung, die bei Ihnen die Motivation ausgel&#xF6;st hat, Ihren Mastodon-Bot zu starten?&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Oliver Thissen:&lt;/em&gt;&#xA0;Ich habe versucht, das nachzuvollziehen, aber es hat sich eher &#xFC;ber l&#xE4;ngere Zeit aufgestaut. Den Knaller fand ich im letzten Jahr die Eilmeldung &#x201E;Bahn gibt P&#xFC;nktlichkeitsziele auf&#x201C;. Das ist schon ziemlich beeindruckend, da eine Eilmeldung draus zu machen. Was mich ein bisschen wurmt: Als ich den Bot scharf geschaltet habe, habe ich um 30 Minuten die Gruppenauslosung der Weltmeisterschaft verpasst. Die ging auch als Eilmeldung raus.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Ich h&#xF6;re leise Kritik daran heraus, dazu sp&#xE4;ter mehr. Zun&#xE4;chst w&#xFC;rde mich interessieren, wie viel Arbeit in dem Projekt steckt.&lt;/strong&gt;&#xD;
Es steckt weniger Arbeit drin, als ich eigentlich gedacht h&#xE4;tte. Ich entwickle beruflich Software im Versicherungsbereich, da kommen die Erfolgsmomente eher am Ende einer l&#xE4;ngeren Projektlaufzeit. Deswegen ist es cool, wenn man mal etwas an einem Nachmittag hinhacken kann. Die erste Programmierung hat eineinhalb Stunden gedauert, entsprechend minderwertig sieht der Programmcode auch aus. Danach kam noch ein bisschen Zeit drauf, in der man noch kleine Fehlerchen findet.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie funktioniert der Bot genau?&lt;/strong&gt;&#xD;
Wenn man auf die Webseite der &#x201E;Tagesschau&#x201C; geht und es ist gerade eine Eilmeldung rausgegangen, ist die farbig hervorgehoben, mit einem kleinen magentafarbenen Label &#x201E;Eilmeldung&#x201C;. Das Programm sieht regelm&#xE4;&#xDF;ig nach, ob dieses Eilmeldung-Label gerade da ist. Und wenn es da ist, werden der Text und der Link rausgeholt und gemeinsam mit einer Umfrage automatisiert auf Mastodon gepostet.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Wenn Sie es prozentual beziffern m&#xFC;ssten, wie viel Spa&#xDF; steckt in dem Projekt und wie viel ernsthafte Medienkritik?&lt;/strong&gt;&#xD;
Neunzig Prozent Spa&#xDF;.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;K&#xF6;nnen Sie die zehn Prozent Medienkritik noch ein bisschen genauer beschreiben?&lt;/strong&gt;&#xD;
Ich wei&#xDF; nicht, ob es direkt Medienkritik ist. Ich bin in erster Linie auch nur Konsument und habe keine Ahnung von Journalismus und Medienrecht. Ich finde es halt seltsam, wenn man Belanglosigkeiten als Eilmeldung raushaut. Auf der anderen Seite wei&#xDF; ich aber auch, dass gerade die &#xD6;ffentlich-Rechtlichen und die &#x201E;Tagesschau&#x201C; in einem bl&#xF6;den Spannungsfeld sind mit dem Reformstaatsvertrag und der Presse&#xE4;hnlichkeit &#x2026;&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;&#x2026; also den Vorgaben, dass sie online nur Text ver&#xF6;ffentlichen d&#xFC;rfen, wenn es dazu auch Bild- oder Tonberichterstattung gibt, oder eben als Eilmeldung.&lt;/strong&gt;&#xD;
Mir ist schon klar, dass es auch ein Schlupfloch ist, um etwas an die &#xD6;ffentlichkeit rausgeben zu k&#xF6;nnen, obwohl man noch keinen Rundfunk- oder Fernsehbeitrag dazu hat. Das habe ich auch als R&#xFC;ckmeldung bekommen, dass ich da nicht so drauf einhacken soll, was ich aber auch nicht tue. Es liegt ja auch immer im pers&#xF6;nlichen Ermessen, ob man jetzt eine Sache als Eilmeldung sieht, ob erst irgendwo Au&#xDF;erirdische angreifen m&#xFC;ssen oder ob die Gruppenauslosung schon eine Eilmeldung wert ist.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Wie sehen denn die R&#xFC;ckmeldungen zum Projekt und zu den einzelnen Umfragen sonst so aus?&lt;/strong&gt;&#xD;
Viele Reaktionen gehen in die Richtung: &#x201E;Ich wusste nicht, dass ich so etwas haben m&#xF6;chte, bis ich es gesehen habe.&#x201C; Die R&#xFC;ckmeldungen sind im Gro&#xDF;en und Ganzen positiv und oft auch humorvoll.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Nach meinem Eindruck gehen die Umfragen sehr oft zu Ungunsten der Eilmeldung aus, und egal in welche Richtung, sind die Ergebnisse oft sehr eindeutig. Warum ist das so?&lt;/strong&gt;&#xD;
Das liegt vielleicht auch daran, dass wir im Fediverse unterwegs sind. Ich glaube, die Leute ticken da auf eine &#xE4;hnliche Art und Weise. Die Gruppenauslosung h&#xE4;tte wahrscheinlich niemand wirklich ernst genommen, aber wenn man sich die Ergebnisse anschaut mit allem, was zu Venezuela gelaufen ist, da kippt die Bewertung, da misst man der Sache offenbar eine deutlich h&#xF6;here Relevanz bei. Es gibt auch ausgeglichene Ergebnisse: &#x201E;EU-L&#xE4;nder stimmen f&#xFC;r Mercosur-Freihandelsabkommen&#x201C;, da haben wir 45 zu 55 Prozent. Das ist was anderes als &#x201E;DAX steigt erstmals &#xFC;ber 25.000 Punkte&#x201C;, das fanden drei Prozent relevant.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Gibt es denn einen Grund, dass Sie sich f&#xFC;r Mastodon und das Fediverse entschieden haben?&lt;/strong&gt;&#xD;
Weil ich da privat bin. Ich war lange bei Twitter, habe mich aber schon 2019 bei Mastodon angemeldet, und als Elon Musk angefangen hat, rumzuw&#xFC;ten, war ich bei der ersten Welle dabei, die wirklich alle Zelte abgerissen hat und ganz zu Mastodon r&#xFC;bergegangen ist. Au&#xDF;erdem ist Mastodon technisch eine dankbare Plattform f&#xFC;r automatisierte Projekte, das hat bei Twitter nie richtig gut funktioniert. Und nat&#xFC;rlich ist Mastodon das nettere soziale Netzwerk.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;In den Kommentaren finden sich immer mal wieder R&#xFC;ckmeldungen von Menschen, die der Meinung sind, dass es nur Eilmeldungen geben sollte, wenn f&#xFC;r sie akuter Handlungsbedarf besteht. Welche Kriterien w&#xFC;rden Sie sich f&#xFC;r Eilmeldungen w&#xFC;nschen?&lt;/strong&gt;&#xD;
Auch ich habe bei einer Eilmeldung immer so ein Katastrophenfilm-Szenario im Kopf, wo Leute auf einer Kreuzung stehen, in den Himmel starren und nicht wissen, wie ihnen geschieht. Aber das kann es wahrscheinlich nicht sein. Ich glaube schon, dass ein Relevanzkriterium sein m&#xFC;sste, dass es einen Einfluss auf die Leute hat, die diese Nachricht sehen. Das ist aber nat&#xFC;rlich eine sehr pers&#xF6;nliche Sache. Man merkt es ganz gut bei allem, was in Venezuela passiert. Das war eindeutig eine &#xDC;berraschung und ein Thema, das jetzt f&#xFC;r die n&#xE4;chsten Wochen den Lauf der Welt beeinflussen wird. Andere vergleichen es damit, wor&#xFC;ber am n&#xE4;chsten Morgen am Kaffeeautomaten gesprochen wird. Das ist aber dann eine sehr boulevardm&#xE4;&#xDF;ige Sicht auf so eine Eilmeldung. Ich br&#xE4;uchte nicht unbedingt tote S&#xE4;nger oder Sportmeldungen.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Wobei &#xFC;ber Sportmeldungen ja vermutlich am Kaffeeautomaten sehr viel gesprochen wird.&lt;/strong&gt;&#xD;
Das bekommt man aber vermutlich auch bei einem spezialisierten Medium mit. Wer sich f&#xFC;r die Gruppenauslosung interessiert, h&#xE4;ngt vielleicht sowieso bei Sport1 rum. Ich wei&#xDF; nicht, ob die &#x201E;Tagesschau&#x201C; der Ort sein muss, wo ich alle Informationen sofort herbekomme, oder ob sie sich vielleicht nur auf Politik und Weltgeschehen beziehen sollte. Aber das bin jetzt halt wieder ich, weil ich Politik und Weltgeschehen f&#xFC;r das Relevantere halte.&#xD;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;Wenn Sie der &#x201E;Tagesschau&#x201C;-Redaktion einen flotten Tipp geben k&#xF6;nnten, welcher w&#xE4;re das?&lt;/strong&gt;&#xD;
Unabh&#xE4;ngig von Eilmeldungen: Nutzt das Fediverse nicht nur als Output-Kanal, sondern benutzt es als Social-Media-Plattform f&#xFC;r echte Interaktion. Und mehr und schnellere Faktenchecks &#x2013; die sind gut, da darf es mehr von geben.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Ab wann ist eine Nachricht wichtig genug, dass sie eine Eilmeldung wert ist? Weil es auf diese Frage keine eindeutige Antwort gibt, l&#xE4;sst ein Mastodon-Bot die Nutzer jetzt abstimmen &#x2013; mit mitunter &#xFC;berraschenden Ergebnissen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/mastodon-nutzer-stimmen-ueber-eilmeldungen-der-tagesschau-ab-976771/</link></item><item id="976770"><title>&#x201E;Heilbronner Stimme&#x201C; sucht Breaking-News-Producer</title><pubDate>1768472098</pubDate><description>Heilbronn&#xA0;&#x2013; Die &#x201E;Heilbronner Stimme&#x201C;&#xA0;sucht einen Breaking-News-Producer&#xA0;(w/m).&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul data-start="50" data-end="699" data-is-last-node="" data-is-only-node=""&gt; &lt;li data-start="50" data-end="131"&gt; &lt;p&gt;Schnelle, pr&#xE4;zise und livebasierte Berichterstattung &#xFC;ber aktuelle Ereignisse&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="132" data-end="189"&gt; &lt;p&gt;Direkte Informationsbeschaffung und Recherche vor Ort&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="190" data-end="287"&gt; &lt;p&gt;Vor-Ort-Berichterstattung sowie kontinuierliche Live-Updates f&#xFC;r News-Ticker und Social Media&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="288" data-end="358"&gt; &lt;p&gt;Erstellung und Ver&#xF6;ffentlichung von Eilmeldungen und Erstberichten&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="359" data-end="456"&gt; &lt;p&gt;Sicherstellung journalistischer Qualit&#xE4;t durch verl&#xE4;ssliche, z&#xFC;gige Recherche unter Zeitdruck&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="457" data-end="559"&gt; &lt;p&gt;Enge Zusammenarbeit mit dem News Management bei redaktionellen Updates und Nachberichterstattungen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="560" data-end="637"&gt; &lt;p&gt;Abstimmung und teamorientierter Austausch mit anderen Redaktionsbereichen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="638" data-end="699" data-is-last-node=""&gt; &lt;p&gt;Erstellung von Service-Artikeln au&#xDF;erhalb der Einsatzzeiten&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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Bewerber&#xA0;bringen idealerweise&#xA0;bereits Erfahrung in der Echtzeit- und Live-Berichterstattung mit.&#xA0;&#xA0;&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/breaking-news-producer-mwd-556813/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber bringen idealerweise bereits Erfahrung in der Echtzeit- und Live-Berichterstattung mit.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/heilbronner-stimme-sucht-breaking-news-producer-976770/</link></item><item id="976768"><title>Herbert Quandt Medien-Preis 2026: Ausschreibung f&#xFC;r herausragenden Wirtschaftsjournalismus gestartet</title><pubDate>1768470923</pubDate><description>Frankfurt am Main &#x2013; Lieferketten, Z&#xF6;lle, k&#xFC;nstliche Intelligenz und geopolitische Unsicherheiten: Das Jahr 2025 stellte Wirtschaft und Unternehmen vor tiefgreifende Herausforderungen. Journalistinnen und Journalisten haben diese Entwicklungen kritisch begleitet, eingeordnet und f&#xFC;r ihr Publikum verst&#xE4;ndlich gemacht. Der Herbert Quandt Medien-Preis zeichnet auch 2026 wieder herausragende Leistungen im Wirtschaftsjournalismus aus.&#xD;
&lt;br /&gt;Gesucht werden Reportagen, Dokumentationen sowie digitale und multimediale Formate, die wirtschaftliche Zusammenh&#xE4;nge anschaulich vermitteln. Entscheidend sind eine solide Recherche, journalistische Qualit&#xE4;t, Originalit&#xE4;t und eine &#xFC;berzeugende Darstellung komplexer &#xF6;konomischer Themen.&#xD;
&lt;br /&gt;Eingereicht werden k&#xF6;nnen Beitr&#xE4;ge, die zwischen dem 16. Februar 2025 und dem 15. Februar 2026 ver&#xF6;ffentlicht wurden. Der Herbert Quandt Medien-Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert.&lt;br /&gt;Einsendeschluss f&#xFC;r Bewerbungen ist der 15. Februar 2026.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.johanna-quandt-stiftung.de/medien-preis/bewerbung?utm_source=newsroom+Journalistenpreise&amp;utm_campaign=479788c787-EMAIL_CAMPAIGN_2020_01_14_01_12_COPY_01&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_2b241bd43e-479788c787-94721849 _blank&gt;Zum Preis&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://journalistenpreise.de/ueber-uns _blank&gt;Mehr Journalistenpreise&lt;/link&gt;</description><shorttext>Einsendeschluss ist der 15. Februar 2026.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/journalistenpreise-12/herbert-quandt-medien-preis-2026-ausschreibung-fuer-herausragenden-wirtschaftsjournalismus-gestarte/</link></item><item id="976767"><title>70 Jahre &#x201E;Apotheken Umschau&#x201C;: Warum evidenzbasierter Gesundheitsjournalismus unverzichtbar bleibt</title><pubDate>1768469010</pubDate><description>Baierbrunn&#xA0;&#x2013;&#xA0;Zum 70-j&#xE4;hrigen Bestehen blickt die &#x201E;Apotheken Umschau&#x201C; auf ihre Rolle im deutschen Gesundheitsjournalismus zur&#xFC;ck und unterstreicht zugleich ihren Anspruch auf evidenzbasierte Berichterstattung. Seit der ersten Ausgabe am 1. Januar 1956 hat sich das Magazin von einer apothekennahen Informationsschrift zum reichweitenst&#xE4;rksten Gesundheitsmedium Deutschlands entwickelt &#x2013; und dabei kontinuierlich dokumentiert, wie sich medizinisches Wissen ver&#xE4;ndert.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Jubil&#xE4;umsausgabe macht sichtbar, wie Erkenntnisgewinn in der Medizin funktioniert: Leitlinien werden angepasst, Therapien neu bewertet, gesellschaftliche Perspektiven korrigiert. Was fr&#xFC;her als gesichert galt, musste auf Basis neuer Studien revidiert werden. Genau darin liegt der journalistische Mehrwert evidenzbasierter Arbeit &#x2013; im transparenten Umgang mit Unsicherheit, Wandel und wissenschaftlicher Korrektur.&#xD;
&#xA0;&#xD;
F&#xFC;r Journalistinnen und Journalisten zeigt das Beispiel der &#x201E;Apotheken Umschau&#x201C;, dass Glaubw&#xFC;rdigkeit nicht durch Zuspitzung, sondern durch Einordnung entsteht. In einer Zeit, in der Gesundheitsinformationen zunehmend &#xFC;ber soziale Medien verbreitet und vereinfacht werden, gewinnt fundierte Recherche an Bedeutung. Evidenzbasierter Gesundheitsjournalismus wird damit zur demokratischen Aufgabe: Er bef&#xE4;higt Menschen, informierte Entscheidungen zu treffen, und st&#xE4;rkt das Vertrauen in Medien, die Wissenschaft verst&#xE4;ndlich, unabh&#xE4;ngig und verantwortungsvoll vermitteln.</description><shorttext>Zum Jubil&#xE4;um wird deutlich, welche Bedeutung evidenzbasierter Journalismus in Zeiten von Desinformation und rasanter Medienver&#xE4;nderung hat.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/70-jahre-apotheken-umschau-warum-evidenzbasierter-gesundheitsjournalismus-unverzichtbar-bleib/</link></item><item id="976763"><title>Video-Tipp: Exil-Journalisten recherchieren Russlands verborgene Kriegsverluste</title><pubDate>1768440298</pubDate><description>Hamburg &#x2013; Russland versucht tunlichst, die Zahl der gefallenen russischen Soldaten in der Ukraine zu verbergen. Auch Missst&#xE4;nde in der russischen Armee sowie Kritik von Angeh&#xF6;rigen sind ein Tabu.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Exil-Medien wie &#x201E;Mediazona&#x201C; oder &#x201E;Verstka&#x201C; rekonstruieren mithilfe von Nachrufen, Social-Media-Daten und lokalen Todesanzeigen das wahre Ausma&#xDF; der russischen Verluste. &#x201E;Zapp&#x201C;-Reporter Roman Schell hat einige der Exil-Journalisten getroffen und sie bei ihrer gef&#xE4;hrlichen Arbeit begleitet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.youtube.com/watch?v=W4BWgCofrtM _blank&gt;Zum Video&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Unter hohem pers&#xF6;nlichem Risiko machen Exil-Journalistinnen und -Journalisten sichtbar, was in Russland verschwiegen werden soll: das tats&#xE4;chliche Ausma&#xDF; der Verluste im Ukraine-Krieg.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/video-tipp-exil-journalisten-recherchieren-russlands-verborgene-kriegsverluste-976763/</link></item><item id="976762"><title>Medizinjournalist f&#xFC;r den Bereich Kommunikation, Politik und Marketing in M&#xFC;nchen gesucht</title><pubDate>1768437566</pubDate><description>M&#xFC;nchen&#xA0;&#x2013; Die Bayerische Landes&#xE4;rztekammer sucht einen Medizinjournalisten&#xA0;(w/m) f&#xFC;r den Bereich Kommunikation, Politik und Marketing.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Verantwortung f&#xFC;r die strategische Weiterentwicklung, inhaltliche Ausrichtung und publizistische Qualit&#xE4;t der Medien&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Eigenst&#xE4;ndige Identifikation relevanter Entwicklungen aus Medizin, Forschung, Gesundheitspolitik und Pharma sowie deren fachlich fundierte Einordnung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Verfassen von Nachrichten, Fachartikeln, Interviews, Hintergrund-berichten, Dossiers und Reportagen in verst&#xE4;ndlicher sowie zielgruppen-gerechter Sprache&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Kritische Analyse von medizinischer Fachliteratur, Studien und Leitlinien inklusive Evidenzbewertung sowie verst&#xE4;ndlicher &#xDC;bersetzung komplexer Inhalte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Entwicklung innovativer redaktioneller Konzepte sowie konzeptioneller Input f&#xFC;r neue und bestehende Projekte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Erstellung und Koordination redaktioneller Inhalte &#x2013; inklusive digitaler Formate unter Ber&#xFC;cksichtigung von SEO, Themenplanung, Expertenge-spr&#xE4;chen sowie enger Zusammenarbeit mit internen und externen Stakeholdern&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Mehrj&#xE4;hrige Berufserfahrung im Medizinjournalismus ist&#xA0;gefragt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/pr-stellen-mit-journalistischem-hintergrund-5/medizinjournalist-mwd-fuer-den-bereich-kommunikation-politik-und-marketing-556750/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mehrj&#xE4;hrige Berufserfahrung im Medizinjournalismus ist gefragt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/medizinjournalist-fuer-den-bereich-kommunikation-politik-und-marketing-976762/</link></item><item id="976761"><title>Gericht: Faeser-Meme eines AfD-nahen Mediums nicht strafbar</title><pubDate>1768437134</pubDate><description>Bamberg (KNA)&#xA0;&#x2013; Das Landgericht Bamberg hat die Verurteilung eines Journalisten wegen eines Memes &#xFC;ber die ehemalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) aufgehoben. Das best&#xE4;tigte ein Sprecher des Gerichts der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Mittwoch. Der Chefredakteur des AfD-nahen Magazins &#x201E;Deutschland-Kurier&#x201C;, David Bendels, war im April vergangenen Jahres vom Amtsgericht Bamberg wegen Verleumdung verurteilt worden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Bendels hatte im Februar 2025 ein manipuliertes Foto der damaligen Innenministerin auf der Online-Plattform X geteilt. Auf dem Foto hielt Faeser ein Schild mit der Aufschrift &#x201E;Ich hasse die Meinungsfreiheit&#x201C;. Dass es sich um eine digitale Manipulation handelte, hatte Bendels nicht kenntlich gemacht. Auf der Originalversion des Fotos hatte Faeser ein Schild mit einer Botschaft zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus hochgehalten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Fotomontage f&#xE4;llt unter Meinungsfreiheit&lt;/strong&gt;&#xD;
Wegen Verleumdung war Bendels vom Amtsgericht zu einer siebenmonatigen Bew&#xE4;hrungsstrafe verurteilt worden. Dieses Urteil wurde nun vom Landgericht aufgehoben. Nach Auffassung des Gerichts ist die Fotomontage durch die Meinungsfreiheit gedeckt.&#xD;
&#xA0;&#xD;
In der Verhandlung hatte nicht nur Bendels auf einen Freispruch pl&#xE4;diert. Auch die Staatsanwaltschaft Bamberg hatte ihre Einsch&#xE4;tzung in dem Fall inzwischen ge&#xE4;ndert und eine Aufhebung des urspr&#xFC;nglichen Urteils beantragt. Dar&#xFC;ber hatte der &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; bereits im Vorfeld der Verhandlung am Dienstag berichtet.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
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&lt;br /&gt;Chefredakteur Moritz D&#xF6;bler w&#xFC;rdigt Brandes&#x2019; fachliche und organisatorische Qualit&#xE4;ten: &#x201E;Tanja Brandes bringt eine breite Expertise bei Kulturthemen mit und hat ihr Organisationsgeschick insbesondere mit Blick aufs Digitale unter Beweis gestellt. Ich freue mich, dass sie diese spannende Aufgabe &#xFC;bernimmt.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Die geb&#xFC;rtige Bonnerin studierte Dramaturgie in M&#xFC;nchen und absolvierte ihr Volontariat beim &#x201E;K&#xF6;lner Stadt-Anzeiger&#x201C;. Dort arbeitete sie anschlie&#xDF;end als Politikredakteurin. Es folgten Stationen beim &#x201E;General-Anzeiger&#x201C; in Bonn sowie bei der &#x201E;Berliner Zeitung&#x201C;, zun&#xE4;chst als Multimedia-Redakteurin, sp&#xE4;ter als Autorin f&#xFC;r Bundespolitik.&#xD;
&lt;br /&gt;Im November 2021 wechselte Brandes zur &#x201E;Rheinischen Post&#x201C;. Gemeinsam mit Markus Decker ver&#xF6;ffentlichte sie 2019 das Buch &#x201E;Ostfrauen ver&#xE4;ndern die Republik&#x201C;.&#xD;
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&lt;br /&gt;In seiner neuen Funktion steuert Fuhst marken&#xFC;bergreifend die gesamte Berichterstattung der Premium-Gruppe. Die bisherigen Chefredakteure Gordon Repinski (&#x201E;POLITICO Deutschland&#x201C;) und Moritz Seyffarth (&#x201E;BUSINESS INSIDER Deutschland&#x201C;) bleiben in ihren Positionen und leiten weiterhin die Kompetenzcenter Politik beziehungsweise Wirtschaft. Ulf Poschardt bleibt Herausgeber.&#xD;
&lt;br /&gt;Der bisherige Chefredakteur der &#x201E;WELT&#x201C;-Gruppe, Jan Philipp Burgard, legt seine Funktionen mit sofortiger Wirkung aus gesundheitlichen Gr&#xFC;nden nieder, wie es in einer Presseaussendung hei&#xDF;t.&#xD;
&lt;br /&gt;Helge Fuhst war seit 2019 als Zweiter Chefredakteur bei ARD-aktuell t&#xE4;tig. Zuvor arbeitete er unter anderem als Programmgesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer des Nachrichtensenders Phoenix sowie als pers&#xF6;nlicher Referent von WDR-Intendant Tom Buhrow.&#xD;
&lt;br /&gt;Axel-Springer-CEO Mathias D&#xF6;pfner w&#xFC;rdigte Fuhst als &#x201E;hervorragenden Journalisten und ausgezeichneten Medienmanager&#x201C; und erkl&#xE4;rte, er werde die strategische Ausrichtung der Premium-Gruppe gemeinsam mit den Chefredakteuren weiterentwickeln. Mathias Sanchez, CEO der Premium-Gruppe, hob Fuhsts journalistische Erfahrung, internationale Vernetzung und Managementkompetenz hervor.&#xD;
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Zugleich dankten D&#xF6;pfner und Sanchez Jan Philipp Burgard f&#xFC;r seine Arbeit und w&#xFC;nschten ihm eine schnelle Genesung.&#xD;
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&#xA0;&#xD;
Anhand der intensiven Begleitung einer Frau bis zu ihrem assistierten Suizid zeigt Elfering, wie journalistisches Vertrauen entsteht, welche Verantwortung damit einhergeht und warum sich gesellschaftliche Debatten erst durch langfristige Recherchen wirklich verstehen lassen. Der Text macht deutlich, welchen Mehrwert diese Form des Journalismus f&#xFC;r Publikum, Protagonistinnen und Reporter gleicherma&#xDF;en hat.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Drei Gr&#xFC;nde, warum Langzeitrecherchen unverzichtbar sind:&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Vertrauen erm&#xF6;glicht Tiefe und Wahrhaftigkeit.&#xA0;Erst durch eine langfristige Begleitung entsteht ein belastbares Vertrauensverh&#xE4;ltnis, das ehrliche Gespr&#xE4;che, intime Einblicke und differenzierte Perspektiven erlaubt. Dieses Vertrauen macht es m&#xF6;glich, Geschichten verantwortungsvoll und wahrhaftig zu erz&#xE4;hlen &#x2013; jenseits von schnellen Beobachtungen und oberfl&#xE4;chlichen Zuschreibungen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Komplexe gesellschaftliche Themen werden verst&#xE4;ndlicher.&#xA0;Langzeitrecherchen machen Entwicklungen, Graut&#xF6;ne und innere Widerspr&#xFC;che sichtbar, die in der tagesaktuellen Berichterstattung oft verloren gehen. Sie helfen, emotional und ethisch aufgeladene Debatten &#x2013; etwa zum assistierten Suizid &#x2013; differenziert abzubilden und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse besser zu verstehen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Echte Emotionen statt punktueller Schlaglichter.&#xA0;Durch kontinuierliche Begleitung lassen sich echte Gef&#xFC;hle, Zweifel und Ver&#xE4;nderungen erfassen, statt nur einzelne dramatische Momente zu zeigen. Das schafft emotionale Tiefe und st&#xE4;rkt zugleich das Vertrauen des Publikums in einen Journalismus, der sich Zeit nimmt.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;Langzeitrecherchen sind anspruchsvoll, weil ihr Verlauf zu Beginn oft offen ist. Geschichten entwickeln sich, Wendungen entstehen, und mit ihnen w&#xE4;chst der organisatorische und mentale Aufwand. Um den &#xDC;berblick zu behalten und Nebenstr&#xE4;nge zu kontrollieren, braucht es neben journalistischem K&#xF6;nnen vor allem Struktur.&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;Marius Elfering gibt&#xA0;folgende f&#xFC;nf Tipps, die helfen&#xA0;sollen, Langzeitrecherchen fokussiert und m&#xF6;glichst stressfrei umzusetzen:&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;strong&gt;1. Lass ein Tonband mitlaufen &#x2013; immer!&lt;/strong&gt;&#xD;
Es kann schnell passieren, dass sich am Ende einer Recherche mehrere Hundert Stunden Tonmaterial angesammelt haben. Jetzt kann man sagen: &#x201E;Das kann kein Mensch mehr &#xFC;berblicken.&#x201C; Und das stimmt. Wahr ist aber auch: Glaubst du wirklich, dass du bei einer Langzeitbegleitung mit Block und Stift hinterherkommst und den &#xDC;berblick beh&#xE4;ltst?&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ich habe mir angew&#xF6;hnt, jede Sekunde einer Recherche aufzunehmen &#x2013; auch, um f&#xFC;r jede Szene einen Beleg auf Band zu haben. In der ersten Zeit kann es f&#xFC;r Protagonistinnen und Protagonisten eine Herausforderung sein, zu wissen, dass alles, was sie sagen, aufgenommen wird. Aber keine Sorge: Wenn das Vertrauen und die Chemie stimmen, wird das schnell kein Thema mehr. Je mehr Zeit man miteinander verbringt, desto &#x201E;normaler&#x201C; verhalten sich Menschen, ohne jedes Mal das eigene Verhalten vorher zu durchdenken &#x2013; aus Sorge vor der journalistischen Begleitung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die B&#xE4;nder lasse ich anschlie&#xDF;end transkribieren. F&#xFC;r mich hat sich das Transkriptionsprogramm Trint bew&#xE4;hrt, es gibt aber auch Alternativen, die gut und kosteng&#xFC;nstig sind. Bei der Nutzung von Transkriptionsprogrammen wie auch insgesamt bei Langzeitbegleitungen gilt: KI-Tools k&#xF6;nnen hier und dort n&#xFC;tzlich sein, etwa wenn du erste Entw&#xFC;rfe zur Struktur deines Beitrags machst oder bestimmte Fakten f&#xFC;r den Hintergrund recherchierst. In weiten Strecken sind sie bei dieser journalistischen Form jedoch nicht hilfreich.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Themen f&#xFC;r Langzeitbegleitungen sind generell zu komplex, der Verlauf von Gespr&#xE4;chen und das daraus Folgende lassen sich nur schwer vorher planen. Denke an dieser Stelle lieber andersherum: Gerade bei einer Langzeitbegleitung kommt es darauf an, welche Arbeit KI dir&#xA0;nicht&#xA0;abnehmen kann. Es geht um Authentizit&#xE4;t, es geht um die Abbildung des wahren Lebens. Keine K&#xFC;nstliche Intelligenz wird sich f&#xFC;r dich in den Zug setzen und mit Block oder Mikrofon vor Ort sein. Du bist als Reporterin oder Reporter an dieser Stelle schlicht unersetzbar &#x2013; und das ist doch wirklich mal ein gutes Gef&#xFC;hl, oder?&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;2. F&#xFC;hre eine Highlight-Liste&lt;/strong&gt;&#xD;
Setz dich am Ende eines jeden Recherchetages hin und notiere dir in einem einzelnen Dokument &#x2013; aus dem Kopf heraus &#x2013;, ob es an diesem Tag Szenen und Ereignisse gab, die es unbedingt in dein St&#xFC;ck schaffen sollten. So sortierst du dein Material von Beginn an und kannst gro&#xDF;e Teile der Recherche direkt wieder verwerfen. Schaffe dir, wann immer es geht, Ordnung und &#xDC;berblick &#x2013; du wirst sp&#xE4;ter sehr, sehr froh dar&#xFC;ber sein.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;3. Beobachte Details und h&#xF6;re gut zu&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;4. Der Wert des Schweigens&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;strong&gt;5. Sorge fu&#x308;r eine gute Atmosph&#xE4;re&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/867/die-langzeit-recherche _blank&gt;Zu allen Tipps&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;strong&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/867/die-langzeit-recherche _blank&gt;&#x201E;Die Langzeit-Recherche&#x201C;&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Die Basis einer Langzeit-Geschichte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Praxisbeispiele und Themen-Fundgruben&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die Vorbereitung&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die eigentliche Recherche&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Auf der Zielgeraden&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Umgang mit einer Gruppe&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Zeit ist Geld&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Sei ehrlich: Hab ich genervt?&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Checkliste&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor der Werkstatt:&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Marius Elfering lebt und arbeitet als freier Journalist in K&#xF6;ln. Zu seinen Auftraggebern geh&#xF6;ren vor allem DLF, DLF Kultur und WDR. Kern seiner journalistischen&#xA0;Arbeit sind Langzeitbegleitungen, unter anderem von Menschen in besonders herausfordernden Lebenssituationen.&#xA0;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Tempo, Zuspitzung, Klicks &#x2013; vieles im Journalismus ist auf Geschwindigkeit getrimmt. In der &#x201E;Journalisten-Werkstatt&#x201C; &#x201E;Die Langzeit-Recherche&#x201C; zeigt Marius Elfering, warum gerade das Gegenteil oft den gr&#xF6;&#xDF;eren Mehrwert schafft. 5 Tipps</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/gegen-das-schnell-schnell-warum-langzeitrecherchen-besseren-journalismus-ermoeglichen-976749/</link></item><item id="976747"><title>BBC beantragt in Florida Abweisung der Trump-Klage</title><pubDate>1768364231</pubDate><description>London (KNA) &#x2013; Im Verfahren um eine unsauber zusammengeschnittene Rede von US-Pr&#xE4;sident Donald Trump hat die britische BBC beantragt, die Klage abzuweisen. Trump hatte den Sender wegen einer Dokumentation, in der weit auseinanderliegende Passagen aus seiner Rede am 6. Januar 2021 aneinandermontiert waren, auf zehn Milliarden Dollar Schadensersatz verklagt.&#xD;
&lt;br /&gt;Die BBC hat sich bereits f&#xFC;r den Fehler entschuldigt, erkl&#xE4;rt jedoch, anders als von Trump behauptet liege keine Verleumdung vor. Im Zuge des Skandals waren bereits im November BBC-Chef Tim Davie und die BBC-News-Leiterin zur&#xFC;ckgetreten.&#xD;
&lt;br /&gt;Laut britischen Presseberichten argumentiert die BBC in ihrer Klageerwiderung, dass das Gericht in Florida, bei dem Trump die Klage eingereicht hat, f&#xFC;r sie als britische &#xF6;ffentlich-rechtliche Anstalt nicht zust&#xE4;ndig sei. Die Dokumentation, die kurz vor den US-Pr&#xE4;sidentschaftswahlen 2024 im Investigativ-Magazin &#x201E;Panorama&#x201C; lief, sei weder in Florida noch in den USA produziert oder ausgestrahlt worden. Die Behauptung Trumps, das Programm sei beim US-Streamingdienst BritBox verf&#xFC;gbar gewesen, sei falsch, so die BBC.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Keine b&#xF6;se Absicht?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Au&#xDF;erdem belege die Trump-Klage nicht, dass die BBC die Dokumentation mit &#x201E;actual malice&#x201C;, frei &#xFC;bersetzt &#x201E;in b&#xF6;ser Absicht&#x201C;, ausgestrahlt habe. Dies muss von US-Amtstr&#xE4;gern nachgewiesen werden, wenn sie wegen Verleumdung klagen.&#xD;
&lt;br /&gt;Das Verfahren k&#xF6;nnte Trump zudem zwingen, Einblick in seine tats&#xE4;chlichen finanziellen Verh&#xE4;ltnisse sowie in seine Unternehmen zu gew&#xE4;hren. Denn Trump hatte seine Klage auch damit begr&#xFC;ndet, dass die BBC &#x201E;direkten Schaden&#x201C; an seinen &#x201E;professionellen und unternehmerischen Interessen&#x201C; angerichtet habe.&#xD;
&lt;br /&gt;Sollte das Gericht in Florida dem Antrag der BBC, die Klage abzuweisen, nicht stattgeben, wird mit einem Prozessbeginn erst 2027 gerechnet.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Im Streit um eine manipuliert geschnittene Trump-Rede beantragt die BBC die Abweisung einer Milliardenklage. Der Sender bestreitet Verleumdung und stellt die Zust&#xE4;ndigkeit des US-Gerichts infrage.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/bbc-beantragt-in-florida-abweisung-der-trump-klage-976747/</link></item><item id="976746"><title>Kai Diekmanns gr&#xF6;&#xDF;tes Medien-Paradox: entt&#xE4;uscht und begeistert von Elon Musk</title><pubDate>1768362759</pubDate><description>Berlin &#x2013; Zum Jubil&#xE4;um von &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/866/kress-pro-2025-10 _blank&gt;&#x201E;kress pro&#x201C;&lt;/link&gt; beantworten F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte Fragen zur Vergangenheit und Zukunft der Medienbranche. Der Storymachine-Chef und fr&#xFC;here &#x201E;Bild&#x201C;-Chefredakteur Kai Diekmann &#xE4;u&#xDF;ert sich dabei zu einer Figur, die die Medienwelt in den vergangenen Jahren besonders polarisiert hat: Elon Musk.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#x201E;Wer hat mich am meisten entt&#xE4;uscht? Elon Musk. Mit seiner plumpen Wahlwerbung f&#xFC;r Kreml-Parteien wie die AfD &#x2013; und seinem ruin&#xF6;sen Management meines Lieblings-Networks Twitter: seit der &#xDC;bernahme durch Musk ein extrem uncharmanter Ort (Danke, Grok) &#x2026;&#xD;
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Wer hat mich am meisten begeistert? Elon Musk. Mit seinen Visionen und bahnbrechenden Innovationen &#x2013; weil er Zukunft nicht nur prophezeit, sondern ganz konkret baut: Seit Tesla ist die Automobilbranche eine andere, seit SpaceX ist Leben in fernen Galaxien keine Utopie mehr, sein Weltall-Internet Starlink l&#xE4;sst die W&#xFC;ste leben (Danke, Grok) &#x2026;&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/kress-pro/866/kress-pro-2025-10 _blank&gt;Weitere Themen der Jubil&#xE4;umsausgabe&lt;/link&gt;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;&#x201E;Vor uns liegt jetzt die entscheidende Phase&#x201C;.&#xA0;In diesem Jahr zeichnen wir Thomas D&#xFC;ffert als &#x201E;Medienmanager des Jahres&#x201C; aus. Im Interview sagt der Madsack-Chef, wie er regionalen Journalismus k&#xFC;nftig finanzieren will&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die Kress Awards 2025 &#x2013; Die Besten der Branche.&#xA0;&#x201E;kress pro&#x201C; zeichnet 70 F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte aus, die in der Medienbranche im vergangenen Jahr Herausragendes geleistet haben: in Vertrieb, Vermarktung und Chefredaktion (national und regional), im Digitalgesch&#xE4;ft, bei Fachmedien, TV und Audio &#x2013; sowie in &#xD6;sterreich und der Schweiz. Die Sieger in den zw&#xF6;lf Kategorien und alle Begr&#xFC;ndungen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Machtkampf bei der FAZ. Ex-BR-Intendant Ulrich Wilhelm schwingt sich zum starken Mann bei der &#x201E;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#x201C; auf. Das sorgt f&#xFC;r Abg&#xE4;nge im Aufsichtsrat und ein wachsendes Unbehagen in Frankfurt&lt;/li&gt; &lt;li&gt;So erreicht die &#x201E;Zeit&#x201C; mit Videos neue Zielgruppen.&#xA0;Auf welche Videoformate und Kan&#xE4;le die &#x201E;Zeit&#x201C; setzt, um mit Bewegtbild erfolgreich zu sein. Spoiler: Ein Interview mit Gregor Gysi landete bei YouTube mit 1,7 Millionen Abrufen auf Platz eins&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Zum zehnten Geburtstag von &#x201E;kress pro&#x201C; blicken f&#xFC;hrende Medienmanager auf pr&#xE4;gende Figuren der Branche zur&#xFC;ck. Der Ex-&#x201E;Bild&#x201C;-Chefredakteur nennt ausgerechnet eine Person, die ihn gleicherma&#xDF;en entt&#xE4;uscht wie fasziniert hat.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/kai-diekmanns-groesstes-medien-paradox-enttaeuscht-und-begeistert-von-elon-musk-976746/</link></item><item id="976745"><title>Linke &#xFC;berkleben Springer-Schlagzeilen in Berliner U-Bahnen</title><pubDate>1768359328</pubDate><description>Berlin &#x2013; Das linke Kollektiv &#x201E;Springer raus&#x201C; hat am Dienstagmorgen in einer konzertierten Aktion Bildschirme in Berliner U-Bahnen &#xFC;berklebt. Zehn Teams brachten nach Angaben der &#x201E;taz&#x201C; rund 1.000 gelbe Aufkleber mit der Aufschrift &#x201E;#Hetzefrei! Heute ist springerfreier Tag&#x201C; auf den Monitoren an, berichtet &lt;link http://turi2.de _blank&gt;turi2&lt;/link&gt;.&#xD;
&lt;br /&gt;Der Protest richtet sich gegen das Fahrgastfernsehen &#x201E;Berliner Fenster&#x201C;, das auch Schlagzeilen aus der Springer-Zeitung &#x201E;B.Z.&#x201C; ausspielt. Die Aktivistinnen und Aktivisten werfen dem Medienkonzern unter anderem &#x201E;rechte Hetze&#x201C;, Anti-Migrations-Rhetorik sowie ein aus ihrer Sicht falsches Framing von Klimaaktivismus vor.&#xD;
&lt;br /&gt;Gefordert wird, dass die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in ihren Z&#xFC;gen stattdessen Nachrichten der &#xF6;ffentlich-rechtlichen Sender zeigen. Eine entsprechende Online-Petition haben nach Angaben der Initiatoren bereits mehr als 25.000 Menschen unterzeichnet.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Das Kollektiv &#x201E;Springer raus&#x201C; hat in Berliner U-Bahnen Bildschirme des Fahrgastfernsehens &#xFC;berklebt. Die Aktion richtet sich gegen die Ausspielung von Schlagzeilen aus der &#x201E;B.Z.&#x201C;.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/linker-protest-gegen-springer-schlagzeilen-in-berliner-u-bahnen-976745/</link></item><item id="976731"><title>J&#xF6;rg Kachelmanns Avatar in Duisburg auf Sendung</title><pubDate>1768280183</pubDate><description>Duisburg &#x2013;&#xA0;Der kleine TV-Sender Studio 47 ist schon seit L&#xE4;ngerem ausgesprochen r&#xFC;hrig, wenn es um K&#xFC;nstliche Intelligenz geht. So hat er KI-Tools ent&#xAD;wickelt, mit denen sich ganze Nachrichten&#xAD;sendungen automatisiert generieren lassen.&#xD;
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Auch den Einsatz von KI-Avataren, die moderieren und Interviews f&#xFC;hren k&#xF6;nnen, hat Studio 47-Chefredakteur Sascha Devigne fest im Blick, berichtet &lt;link http://meedia.de/news/beitrag/20903-ki-avatar-von-joerg-kachelmann-praesentiert-wetter-bei-regionalem-tv-sender.html _blank&gt;MEEDIA&lt;/link&gt;. Im Februar wird einer Premiere haben, der einem Prominenten nachempfunden ist: Die Wettervorhersage bei dem regionalen TV-Sender wird k&#xFC;nftig von einem Avatar pr&#xE4;sentiert, der J&#xF6;rg Kachelmann nachempfunden ist.&#xD;
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Technische Grundlage ist NewsHub, eine von Studio 47 selbst entwickelte KI-Plattform f&#xFC;r automatisierte TV-Produktionen. Der Duisburger TV-Sender hat den Kachelmann-Avatar nach eigenen Angaben in mehreren Varianten erstellt, um unterschiedliche Settings und Eins&#xE4;tze zu erm&#xF6;glichen. Die t&#xE4;glichen Ausgaben entstehen &#xFC;ber NewsHub: Redaktionen pflegen Texte ein oder lassen diese KI-gest&#xFC;tzt vorbereiten und generieren daraus automatisiert sendef&#xE4;hige TV-Beitr&#xE4;ge und Videos.&#xD;
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Der Sender bereitet zudem eine Lizenzierung vor: Regional- und Lokalsender sowie digitale Publisher sollen das System inklusive Produktionspipeline nutzen k&#xF6;nnen, als skalierbares Modul f&#xFC;r Nachrichten- und Magazinstrecken. Geplant sei ein kompaktes Format, &#x201E;das flexibel integrierbar ist und gemeinsam weiterentwickelt wird&#x201C;.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der TV-Sender Studio 47 l&#xE4;sst seine Wettervorhersage von einem KI-Avatar pr&#xE4;sentieren. Andere Sender k&#xF6;nnen das Format lizenzieren.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/joerg-kachelmanns-avatar-in-duisburg-auf-sendung-976731/</link></item><item id="976730"><title>W&#xFC;st will weiter f&#xFC;r geringere Mehrwertsteuer f&#xFC;r Presse streiten</title><pubDate>1768279767</pubDate><description>Bonn (KNA) &#x2013; Der nordrhein-westf&#xE4;lische Ministerpr&#xE4;sident Hendrik W&#xFC;st (CDU) will sich auf Bundesebene weiterhin f&#xFC;r eine niedrigere Mehrwertsteuer f&#xFC;r Presseverlage einsetzen &#x2013; also f&#xFC;r 7 statt 19 Prozent. &#x201E;Ich bin daf&#xFC;r, die Landesregierung ist daf&#xFC;r; insofern habe ich Hoffnung, dass sich in Berlin da noch etwas bewegt&#x201C;, sagte er am Montag bei einem Fest des Medienunternehmens PubliKath in Bonn.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Verlage m&#xFC;ssen &#xF6;konomisch unabh&#xE4;ngig arbeiten k&#xF6;nnen&#x201C;, forderte der Ministerpr&#xE4;sident. Es gebe zwar immer wieder gut gemeinte Ideen, unabh&#xE4;ngigen Journalismus mit staatlichem Geld zu finanzieren, f&#xFC;gte er hinzu. &#x201E;Wie lange ist dieser Journalismus dann noch unabh&#xE4;ngig?&#x201C; Eine niedrigere Mehrwertsteuer f&#xFC;r Presseprodukte sei bereits Teil der Koalitionsverhandlungen gewesen, habe es aber letztlich nicht in den Koalitionsvertrag geschafft, berichtete W&#xFC;st.&#xD;
&lt;br /&gt;Er nehme jedoch keinen grunds&#xE4;tzlichen Widerstand gegen die Forderung in Berlin wahr, f&#xFC;gte er hinzu. Deshalb lohne es sich, den Kampf weiterzuf&#xFC;hren. &#x201E;Es hat ein bisschen gedauert, bis die Politik verstanden hat, wie wichtig freie, unabh&#xE4;ngige Qualit&#xE4;tsmedien f&#xFC;r demokratische Politik sind&#x201C;, so W&#xFC;st. Die Erkenntnis habe sich ver&#xE4;ndert, nur die Priorisierung sei noch nicht hoch genug: &#x201E;Sonst h&#xE4;tten wir die sieben Prozent f&#xFC;r Zeitungen.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;W&#xFC;st sieht EU gut aufgestellt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die EU sieht W&#xFC;st bei der Regulierung des Medienmarktes gut aufgestellt. Bu&#xDF;gelder wie das gegen den Kurznachrichtendienst X und der &#xC4;rger des Unternehmens dar&#xFC;ber zeigten, dass die Regulierung wirke. &#x201E;Wir m&#xFC;ssen die EU best&#xE4;rken, dranzubleiben.&#x201C; Er sei sich sicher, dass es den USA bei ihrer Kritik an der Digitalregulierung der EU nicht um Meinungsfreiheit, sondern um Gesch&#xE4;ftsmodelle gehe: &#x201E;Je schneller wir technisch und wirtschaftlich wieder besser dastehen, desto besser k&#xF6;nnen wir reagieren.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Die PubliKath GmbH ist aus der Umstrukturierung des Katholischen Medienhauses hervorgegangen. Zu ihr geh&#xF6;ren die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA), die Internetplattformen katholisch.de und filmdienst.de sowie mehrere Partnerportale.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Viele Medienh&#xE4;user befinden sich in einer wirtschaftlichen Krise. Immer wieder werden Forderungen nach einer Senkung der Mehrwertsteuer f&#xFC;r die Branche laut. NRW-Ministerpr&#xE4;sident Hendrik W&#xFC;st will sich weiter f&#xFC;r diesen Vorschlag einsetzen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/wuest-will-weiter-fuer-geringere-mehrwertsteuer-fuer-presse-streiten-976730/</link></item><item id="976729"><title>Redakteur f&#xFC;r digitales B2B-Fachmedium in K&#xF6;ln gesucht</title><pubDate>1768276494</pubDate><description>K&#xF6;ln &#x2013; Die Watchmedia-Gruppe&#xA0;sucht einen Redakteur (w/m) f&#xFC;r digitales B2B-Fachmedium.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xD;
&lt;h3 data-start="149" data-end="165"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;ul data-start="167" data-end="1232"&gt; &lt;li data-start="167" data-end="270"&gt; &lt;p&gt;Verantwortung f&#xFC;r die tagesaktuelle und vertiefende Berichterstattung &#xFC;ber die Versicherungsbranche&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="271" data-end="352"&gt; &lt;p&gt;Eigenst&#xE4;ndige Identifikation relevanter Themen, Trends und Marktentwicklungen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="353" data-end="474"&gt; &lt;p&gt;Recherche und Erstellung von Nachrichten, Analysen und Kommentaren f&#xFC;r das Online-Portal und die t&#xE4;glichen Newsletter&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="475" data-end="582"&gt; &lt;p&gt;Verst&#xE4;ndliche und nutzwertige Aufbereitung komplexer wirtschaftlicher und regulatorischer Zusammenh&#xE4;nge&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="583" data-end="707"&gt; &lt;p&gt;Aufbau, Pflege und Weiterentwicklung eines belastbaren Netzwerks aus F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften, Pressestellen und Brancheninsidern&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="708" data-end="801"&gt; &lt;p&gt;F&#xFC;hrung von Hintergrundgespr&#xE4;chen und Interviews mit Vorst&#xE4;nden, Expertinnen und Experten&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="802" data-end="902"&gt; &lt;p&gt;Repr&#xE4;sentation der Redaktion auf Bilanzpressekonferenzen, Fachveranstaltungen und Branchenevents&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="903" data-end="1025"&gt; &lt;p&gt;Mitarbeit an der Weiterentwicklung digitaler Formate (z. B. Webinare) mit Fokus auf die Bed&#xFC;rfnisse von B2B-Abonnenten&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="1072" data-end="1232"&gt; &lt;p&gt;Austausch und Kooperation bei &#xFC;bergreifenden Finanzthemen mit den Kolleginnen und Kollegen von FinanzBusiness sowie dem internationalen Watch-Media-Netzwerk&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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Bewerber haben&#xA0;bereits Berufserfahrung im Wirtschafts- oder Finanzjournalismus gesammelt.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/redakteur-mwd-fuer-digitales-b2b-fachmedium-556527/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Bewerber haben bereits Berufserfahrung im Wirtschafts- oder Finanzjournalismus gesammelt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/redakteur-fuer-digitales-b2b-fachmedium-in-koeln-gesucht-976729/</link></item><item id="976728"><title>Susann Reichenbach &#xFC;bernimmt Moderation von &#x201E;Fakt ist!&#x201C; aus Magdeburg</title><pubDate>1768275904</pubDate><description>Leipzig &#x2013; Beim MDR-B&#xFC;rgertalk &#x201E;Fakt ist!&#x201C; aus Magdeburg &#xFC;bernimmt Susann Reichenbach die Moderation. Die aus MDR- und ARD-Formaten bekannte Journalistin wird k&#xFC;nftig alle drei Wochen am Mittwochabend durch die Sendung f&#xFC;hren. Sie tritt die Nachfolge von Anja Heyde an, die seit 2013 Gastgeberin der Magdeburger Ausgabe war.&#xD;
&lt;br /&gt;Reichenbachs erste Sendung ist f&#xFC;r den 14. Januar um 20.15 Uhr geplant. Thema der Ausgabe ist &#x201E;Krise oder Chance: Wie retten wir die Rente?&#x201C;. Die Sendung wird im MDR-Fernsehen sowie im Livestream auf mdr.de ausgestrahlt. B&#xFC;rgermoderator Stefan Bernschein bleibt weiterhin Teil des Teams.&#xD;
&lt;br /&gt;Susann Reichenbach ist seit ihrem Volontariat f&#xFC;r den MDR t&#xE4;tig und moderiert unter anderem das &#x201E;MDR Th&#xFC;ringen Journal&#x201C; sowie das Magazin &#x201E;Kripo live&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Anja Heyde hatte die Talkrunde seit April 2013 gepr&#xE4;gt und gemeinsam mit der Redaktion weiterentwickelt.&#xA0;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Die MDR-Moderatorin f&#xFC;hrt k&#xFC;nftig durch die Magdeburger Ausgabe des B&#xFC;rgertalks &#x201E;Fakt ist!&#x201C;. Sie folgt auf Anja Heyde, die das Format fast 13 Jahre lang moderiert hat.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/susann-reichenbach-uebernimmt-moderation-von-fakt-ist-aus-magdeburg-976728/</link></item><item id="976727"><title>Die meistzitierten Medien 2025: &#x201E;Bild&#x201C; baut Dominanz aus, &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; f&#xFC;hrt bei Regionalzeitungen</title><pubDate>1768275621</pubDate><description>Berlin &#x2013; Roland Schatz und sein Team von Media Tenor haben zwischen Januar und Dezember 2025 insgesamt 24.293 Zitate ausgewertet. Die Analyse zeigt: Die &#x201E;Bild&#x201C;-Gruppe baut ihre Stellung als meistzitierte Medienmarke weiter aus. W&#xE4;hrend andere Markengruppen wie &#x201E;Der Spiegel&#x201C;, das &#x201E;Handelsblatt&#x201C; und die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C; im Vergleich zum Vorjahr teils deutlich an Zitaten verlieren, wurden die Redaktionen rund um &#x201E;Bild&#x201C; und &#x201E;Bild am Sonntag&#x201C; noch h&#xE4;ufiger zitiert als 2024.&#xD;
&lt;br /&gt;Ein erheblicher Teil dieser Zitate entf&#xE4;llt auf die sogenannte Horse-Race-Berichterstattung, insbesondere auf Meinungsumfragen von &#x201E;Bild&#x201C; in Kooperation mit INSA. Diese Umfragen zum politischen Stimmungsbild sind das zweith&#xE4;ufigste Zitate-Thema nach der Asylpolitik. Die starke Betonung der AfD-Erfolge habe ma&#xDF;geblich zur hohen Zitath&#xE4;ufigkeit beigetragen, analysiert Roland Schatz, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer von Media Tenor International.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Die Springer-Titel der roten Gruppe haben unver&#xE4;ndert eine herausragende St&#xE4;rke bei Recherchen und erhalten viele Preise, etwa f&#xFC;r Journalisten wie Paul Ronzheimer&#x201C;, sagt Schatz. Kritisch sei jedoch zu sehen, dass das nahezu w&#xF6;chentliche Verbreiten von AfD-Umfrageergebnissen direkt oder indirekt Einfluss auf die politische Stimmung gehabt haben k&#xF6;nnte. &#x201E;Da liegen &#x201A;Bild&#x2018; und der &#xF6;ffentlich-rechtliche Rundfunk inzwischen nah beieinander&#x201C;, so Schatz.&#xD;
&lt;br /&gt;Besonders stark zeigt sich die &#x201E;Bild&#x201C;-Gruppe als Nachrichtenquelle f&#xFC;r politische Inhalte. Sie ist im Politikteil anderer meinungsf&#xFC;hrender Medien erneut das meistzitierte Medium und konnte diese Position 2025 weiter ausbauen. Interviews aus der &#x201E;Bild am Sonntag&#x201C; werden h&#xE4;ufig bereits am Samstagabend in den gro&#xDF;en Fernsehnachrichten aufgegriffen. Dem &#x201E;Spiegel&#x201C; gelingt das 2025 deutlich seltener.&#xD;
&lt;br /&gt;Der &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; wird inzwischen h&#xE4;ufiger im Politikteil zitiert als die &#x201E;S&#xFC;ddeutsche Zeitung&#x201C;. Das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) hingegen schafft es im Unterschied zum Vorjahr nicht mehr unter die Top 15 der meistzitierten Medien.&#xD;
&lt;br /&gt;Neben der &#x201E;Bild&#x201C;-Gruppe konnten auch die Medien rund um RTL, n-tv, &#x201E;Stern&#x201C; und &#x201E;Capital&#x201C; Zitate hinzugewinnen, ebenso die &#x201E;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#x201C; und der &#x201E;Tagesspiegel&#x201C;. Letzterer nutzte vor allem das Sommerloch f&#xFC;r erfolgreiches Agenda-Setting. Dazu z&#xE4;hlten Recherchen zu den Moskau-Reisen des ehemaligen SPD-Vorsitzenden Matthias Platzeck sowie zur Teilnahme der CDU-Bundestagsabgeordneten Saskia Ludwig an einer Konferenz in Ungarn, bei der auch AfD-Chefin Alice Weidel auftrat.&#xD;
&lt;br /&gt;International sorgt ein Interview mit Donald Trump f&#xFC;r einen deutlichen Zitate-Sprung bei &#x201E;Politico&#x201C;, das sich damit als einflussreicher Akteur im politischen Diskurs etabliert.&#xD;
&lt;br /&gt;Im Bereich internationaler Wirtschaftsbeziehungen und -entwicklungen wird laut Media-Tenor-Auswertung kein Medium so h&#xE4;ufig zitiert wie die &#x201E;Financial Times&#x201C;. Sie gilt bei diesen Themen als wichtigste Quelle f&#xFC;r Recherchen und Analysen. Bemerkenswert ist zudem, dass die &#x201E;Bild&#x201C;-Zeitung im Wirtschaftsteil deutlich vor dem &#x201E;Spiegel&#x201C; liegt, w&#xE4;hrend die &#xF6;ffentlich-rechtlichen Sender hier vergleichsweise schwach abschneiden. Der &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; schafft es 2025 erstmals auch unter die Top-15-Medien im Wirtschaftsteil.&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;LinkedIn gewinnt als Quelle an Bedeutung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Unter den sozialen Netzwerken bleibt Twitter die dominierende Plattform f&#xFC;r Zitate. Zwar legt Trumps Netzwerk Truth Social deutlich zu, dies beschr&#xE4;nkt sich jedoch weitgehend auf Aktivit&#xE4;ten des US-Pr&#xE4;sidenten selbst. LinkedIn hingegen gewinnt schrittweise an Relevanz als Quelle f&#xFC;r redaktionelle Inhalte. Mit rund 100 Zitaten liegt die Plattform inzwischen auf Augenh&#xF6;he mit Medienmarken wie &#x201E;The Economist&#x201C; oder regionalen Tageszeitungen wie der &#x201E;NOZ&#x201C;.&#xD;
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&#xA0;</description><shorttext>Eine neue Zitate-Analyse von Media Tenor zeigt klare Gewinner und Verlierer: Die &#x201E;Bild&#x201C;-Gruppe bleibt Taktgeber, w&#xE4;hrend der &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; bei den Regionalzeitungen deutlich zulegt &#x2013; und LinkedIn als Quelle an Bedeutung gewinnt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/die-meistzitierten-medien-2025-bild-baut-dominanz-aus-tagesspiegel-fuehrt-bei-regional/</link></item><item id="976726"><title>&#x201E;Handelsblatt&#x201C; und &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; starten strategische Partnerschaft f&#xFC;r neue Briefings</title><pubDate>1768275218</pubDate><description>Berlin/D&#xFC;sseldorf &#x2013;&#xA0;Die Handelsblatt Media Group und der &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; bauen ihre Zusammenarbeit aus und entwickeln k&#xFC;nftig gemeinsam neue Professional Briefings. Ziel der strategischen Partnerschaft ist es, die Politik- und Wirtschaftskompetenz beider H&#xE4;user enger zu verzahnen und Fachzielgruppen mit vertiefenden Analysen zu versorgen. Die Verantwortung f&#xFC;r die Kooperation &#xFC;bernimmt Charlotte Morr&#xE9;, Head of Digital und Mitglied der Chefredaktion beim &#x201E;Handelsblatt&#x201C;, die ein gemeinsames Redaktionsteam aufbauen und f&#xFC;hren wird.&#xD;
&lt;br /&gt;Im Fr&#xFC;hjahr 2026 starten die beiden Medienh&#xE4;user das neue Briefing &#x201E;Sicherheit und Verteidigung&#x201C;. &#x201E;Als erstes sicherheitspolitisches Briefing mit Wirtschafts- und Politikfokus im deutschsprachigen Raum liefert der neue Background den Leserinnen und Lesern Orientierung in einer Branche im Transformationsprozess&#x201C;, hei&#xDF;t es von den Partnern.&#xD;
&lt;br /&gt;Der &#x201E;Background Sicherheit und Verteidigung&#x201C; richtet sich an Fach- und F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte in Ministerien, Beh&#xF6;rden, Industrie, Verb&#xE4;nden und Forschung. Er soll zum t&#xE4;glichen Must-Read f&#xFC;r alle werden, die sich aktiv an der Debatte &#xFC;ber die Sicherheits- und Verteidigungsf&#xE4;higkeit Deutschlands beteiligen wollen.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Tagesspiegel&#x201C;-Chefredakteur Christian Tretbar betont: &#x201E;Sicherheit und Verteidigung sind nicht l&#xE4;nger reine Regierungsthemen. Sie betreffen zunehmend auch Unternehmen, Forschung und Zivilgesellschaft.&#x201C; Durch die strategische Partnerschaft mit dem &#x201E;Handelsblatt&#x201C; entstehe ein Format, das diese Komplexit&#xE4;t fundiert und praxisnah abbilde. Zugleich er&#xF6;ffne die Kooperation die M&#xF6;glichkeit, die St&#xE4;rke beider Marken auch auf weiteren Themenfeldern im Background-Bereich zu b&#xFC;ndeln.&#xD;
&lt;br /&gt;Neben dem neuen sicherheitspolitischen Angebot vereinen &#x201E;Handelsblatt&#x201C; und &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; auch ihre bisherigen Gesundheits-Briefings im &#x201E;Tagesspiegel Background Gesundheit &amp; E-Health&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Charlotte Morr&#xE9; unterstreicht den journalistischen Anspruch der Kooperation: &#x201E;Gerade im Zeitalter von KI steigt der Bedarf an gr&#xFC;ndlich recherchierten, fachlich belastbaren Informationen. Unsere gemeinsame Redaktion verbindet analytische Tiefe mit einem pr&#xE4;zisen Verst&#xE4;ndnis f&#xFC;r politische und wirtschaftliche Zusammenh&#xE4;nge.&#x201C; Die Partnerschaft st&#xE4;rke jene Expertise, die f&#xFC;r fundierte Entscheidungen notwendig sei.&#xD;
&lt;br /&gt;Die strategische Zusammenarbeit sieht als Kernangebot Monitorings und Briefings vor, mit denen Fachzielgruppen Gesetzgebungsverfahren eng begleiten k&#xF6;nnen. Erg&#xE4;nzend sind Analysen, Gastbeitr&#xE4;ge und Veranstaltungen geplant.&#xD;
&lt;br /&gt;Bereits heute kooperieren &#x201E;Handelsblatt&#x201C;, &#x201E;WirtschaftsWoche&#x201C; und &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; in der t&#xE4;glichen Wirtschaftsberichterstattung. Zudem haben &#x201E;Tagesspiegel Background&#x201C; und die &#x201E;Handelsblatt Media Group&#x201C; k&#xFC;rzlich eine Partnerschaft im Bereich Fachevents geschlossen und im Oktober 2025 mit dem &#x201E;Deutschen Vergaberechtstag&#x201C; ihr erstes gemeinsames Projekt umgesetzt.&#xD;
&lt;br /&gt;Der &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; geh&#xF6;rt &#x2013; ebenso wie &#x201E;Die Zeit&#x201C;, das &#x201E;Handelsblatt&#x201C; und die &#x201E;WirtschaftsWoche&#x201C; &#x2013; zur DvH Medien GmbH von Dieter von Holtzbrinck.&#xD;
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Im Zuge dessen wechselt der Verlag zur&#xA0;Druckerei Pressedruck Potsdam GmbH&#xA0;und f&#xFC;hrt neue Produktionssysteme ein. Das Format gleicht sich damit an die &#x201E;Berliner Morgenpost&#x201C;&#xA0;und andere Funke-Titel an.&#xD;
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&lt;br /&gt;G&#xFC;nther hatte in der Fernsehsendung Markus Lanz populistische Nachrichtenportale und gewisse Akteure innerhalb der sozialen Netze als &#x201E;Gegner und Feinde der Demokratie&#x201C;, gegen die man sich politisch und gesellschaftlich wehren m&#xFC;sse, bezeichnet. Auf die Nachfrage von Lanz, ob er damit auch Regulierung, Zensur oder Verbot meine, antwortete er klar mit dem Wort: &#x201E;Ja&#x201C;.&#xD;
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DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster sieht darin &#x201E;einen gravierenden Widerspruch zum Grundgesetz&#x201C;, in dem es hei&#xDF;t: &#x201E;Eine Zensur findet nicht statt.&#x201C; Eine Amtsperson, die ein Ministerpr&#xE4;sident sei, d&#xFC;rfe sich nicht &#xFC;ber die Verfassung hinwegsetzen: &#x201E;Wenn sich Daniel G&#xFC;nther &#xFC;ber Nius und andere &#xE4;rgert, darf die Antwort nicht Zensur oder gar Verbot hei&#xDF;en&#x201C;, so Beuster. F&#xFC;r Streitfragen zur journalistischen Qualit&#xE4;t sei der Deutsche Presserat zust&#xE4;ndig und nicht der Staat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Handlungsbedarf sieht der DJV-Vorsitzende hingegen in der Verbreitung von Desinformation, Hass und Drohungen in sozialen Netzwerken: &#x201E;Hier gibt es eindeutig zu wenig Staat statt zu viel.&#x201C; Betroffene, darunter auch immer wieder Journalistinnen und Journalisten, seien Hetzkampagnen schutzlos ausgeliefert. &#x201E;Strafanzeigen verlaufen oft im Sande. Hier besteht f&#xFC;r den Staat Nachholbedarf &#x2013; und sei es nur schon durch mehr qualifiziertes Personal in der Justiz.&#x201C;&#xD;
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Die aktuelle Folge des &#x201E;Freien-Podcast&#x201C;&#xA0;von Francoise Hauser und Geraldine Friedrich besch&#xE4;ftigt sich genau mit diesem Ph&#xE4;nomen. Darin wird deutlich: Redaktionen sind heute oft so &#xFC;berlastet, dass sie selbst auf gute Themenvorschl&#xE4;ge kaum antworten. Doch das Schweigen kann f&#xFC;r freie Journalistinnen und Journalisten ernste Folgen haben.&#xD;
&lt;br /&gt;Ein Effekt des Ghostings ist, dass Betroffene ihrerseits zunehmend Themenvorschl&#xE4;ge von PR-Vertretern ignorieren. Dieses gegenseitige Abtauchen verst&#xE4;rkt den Druck auf freie Medienschaffende: Wer mit gelungenen Ideen seltener punkten kann, ger&#xE4;t schneller in den Existenzkampf und hat weniger Zeit f&#xFC;r neue Inspiration von au&#xDF;en.&#xD;
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Weitere Informationen und die vollst&#xE4;ndige Podcastfolge finden Interessierte hier:&#xA0;&lt;a href="https://freienpodcast.letscast.fm/episode/ghosting-muss-das-sein" rel="noopener" target="_new" data-start="1428" data-end="1537"&gt;Freien-Podcast &#x2013; Ghosting: Muss das sein?&lt;/a&gt;&#xD;
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&lt;br /&gt;In der am 19. Januar 2025 erstmals ausgestrahlten Folge war der Gewinner des Gastronomie-Wettkampfs, der Frankfurter Gastronom Nir Rosenfeld, mit einer Plakette vor der Brust zu sehen, auf der die Freilassung israelischer Geiseln gefordert wurde. Der Schriftzug &#x201E;Bring them home!&#x201C; war in der Sendung jedoch verpixelt.&#xD;
&lt;br /&gt;In dem Schreiben betonen die Verfasser, es habe sich dabei um eine &#x201E;unpolitische, humanit&#xE4;re Forderung&#x201C; gehandelt, die sich nicht auf eine der Konfliktparteien im Nahostkonflikt beziehe. Der Slogan sei mit allgemeinen Appellen gegen Krieg oder Hunger vergleichbar. Die Verpixelung erwecke aus ihrer Sicht den falschen Eindruck einer politischen Positionierung.&#xD;
&lt;br /&gt;Nach Angaben der Unterzeichner soll die betreffende Folge erneut ausgestrahlt werden. Sie fordern Kabel Eins auf, die Plakette bei einer Wiederholung unverpixelt zu zeigen. Andernfalls k&#xF6;nne der Eindruck entstehen, der Sender stelle sich in einer unpolitischen Unterhaltungssendung indirekt auf die Seite der Terrororganisation Hamas.&#xD;
&lt;br /&gt;Zudem bitten Stephan und Beckhardt um eine Stellungnahme der Redaktion zu den Gr&#xFC;nden, die urspr&#xFC;nglich zur Verpixelung des Schriftzugs gef&#xFC;hrt h&#xE4;tten. Eine Antwort der Seven.One Entertainment Group lag zum Zeitpunkt der Ver&#xF6;ffentlichung nicht vor.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Mit einem &#xF6;ffentlichen Schreiben wenden sich Vertreter des Verbands J&#xFC;discher Journalistinnen und Journalisten an die Programmf&#xFC;hrung der Seven.One Entertainment Group. Hintergrund ist die Verpixelung eines humanit&#xE4;ren Slogans in einer Kabel-Eins-Sendung.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/appell-an-kabel-eins-wegen-verpixeltem-solidaritaetsaufruf-976713/</link></item><item id="976712"><title>&#x201E;Zeit&#x201C; macht Podcast-Archive kostenpflichtig</title><pubDate>1768190523</pubDate><description>Hamburg &#x2013; Die Wochenzeitung &#x201E;Zeit&#x201C; stellt in den kommenden Tagen ihr Podcast-Angebot teilweise auf ein Bezahlmodell um. Das Archiv des Podcasts &#x201E;Alles gesagt?&#x201C; sowie vieler weiterer Podcasts der &#x201E;Zeit&#x201C; wird k&#xFC;nftig ausschlie&#xDF;lich f&#xFC;r Abonnentinnen und Abonnenten zug&#xE4;nglich sein.&#xD;
&lt;br /&gt;Kostenlos verf&#xFC;gbar bleiben jeweils die drei aktuellsten Folgen eines Podcasts. &#xC4;ltere Episoden k&#xF6;nnen nur noch mit einem Digital- oder speziellen Podcastabo der &#x201E;Zeit&#x201C; geh&#xF6;rt werden. Der Zugriff ist &#xFC;ber die Website der &#x201E;Zeit&#x201C; sowie &#xFC;ber Plattformen wie Apple Podcasts und Spotify m&#xF6;glich.&#xD;
&lt;br /&gt;Das Podcastabo kostet nach einer kostenlosen Probephase 4,99 Euro pro Monat. Es umfasst neben dem vollst&#xE4;ndigen Archiv auch Bonusfolgen mehrerer Formate, darunter &#x201E;OK, America?&#x201C;, &#x201E;Das Politikteil&#x201C; und &#x201E;Verbrechen&#x201C;. Zudem erhalten Abonnenten Zugriff auf ausgew&#xE4;hlte, teils preisgekr&#xF6;nte Podcastserien der &#x201E;Zeit&#x201C;. Bei &#x201E;Alles gesagt?&#x201C; sollen zus&#xE4;tzliche Inhalte wie KI-&#xDC;bersetzungen englischsprachiger Originalfolgen angeboten werden.&#xD;
&lt;br /&gt;Bestehende Abonnements k&#xF6;nnen mit Podcast-Apps wie Apple Podcasts oder Spotify verkn&#xFC;pft werden, sodass das H&#xF6;ren wie gewohnt m&#xF6;glich bleibt. Wer neben dem Podcastangebot auch die digitalen Inhalte der &#x201E;Zeit&#x201C; nutzen m&#xF6;chte, kann ein kombiniertes Digitalabo testen.&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
Seit wir Journalists &#x201E;K&#xFC;nstliche Intelligenz&#x201C; f&#xFC;r unsere Kommunikation bem&#xFC;hen, gibt es immer mehr k&#xFC;nstliche Kommunikation &#x2013; oder, auf gut Deutsch: Mist! Sie steckt auch in vielen &#xDC;bersetzungen vom Deutschen ins Englische. In einer Anfrage an eine Pressestelle in einem Land, wo Englisch vielleicht nicht erste Landessprache ist. In einer anderen an einen Experten in London oder in den USA.&#xD;
Ich habe den Eindruck, dass diese KK zun&#xE4;chst unbemerkt durchgeht, als w&#xE4;re sie tats&#xE4;chlich fehlerfrei, freundlich und angemessen &#x2013;&#xA0;&lt;em&gt;flawless, polite, accurate&lt;/em&gt;. Kurz, als w&#xE4;re sie unmissverst&#xE4;ndlich und elegant.&#xD;
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Dabei lauern die Probleme nicht etwa darin, dass die KI schlechte &#xDC;bersetzungen produziert. Im Gegenteil: Oft sind sie auf eine bestimmte Weise zu gut. Zu glatt, zu routiniert, zu generisch. Und &#xFC;brigens: h&#xE4;ufig mit viel zu vielen unpassenden Adjektiven, also&#xA0;&lt;em&gt;judgements&lt;/em&gt;.&#xD;
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Ich sehe darin eine Gefahr f&#xFC;r den Journalismus. Schlie&#xDF;lich lebt unsere Arbeit von einer bestimmten, nicht irgendeiner Haltung und Kultur &#x2013; von der ersten Mail bis zum fertigen Text. Mit ChatGPT und Co. geht das leicht unter.&#xD;
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Mal ist das Ergebnis &#xFC;bertrieben h&#xF6;flich, zum Beispiel wenn aus dem deutschen &#x201E;K&#xF6;nnen Sie mir bitte &#x2026;?&#x201C; ein Satz wird wie: &#x201E;I would be extremely grateful if you could kindly &#x2026;&#x201C;. Andere Ergebnisse sind schlicht unh&#xF6;flich, etwa der deutsche Satz &#x201E;Ich ben&#xF6;tige Ihre Antwort bis morgen&#x201C;, &#xFC;bersetzt zu: &#x201E;I need your reply by tomorrow&#x201C;. Angebrachter w&#xE4;re hier mehr H&#xF6;flichkeit: &#x201E;Could you please get back to me by tomorrow?&#x201C;&#xD;
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W&#xE4;hrend die KI die Grammatik beherrscht und Kommunikationsmuster (er)kennt, besitzt sie kein Gesp&#xFC;r f&#xFC;r Kontexte, Biografien oder politische Empfindlichkeiten. Sie versteht nicht, wann ein knapper Satz auf Englisch professioneller w&#xE4;re. Sie mischt britische und amerikanische Standards durcheinander. Sie &#xFC;bersieht, wenn Begriffe politisch aufgeladen oder harmlos sind.&#xD;
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Investigative Fragen k&#xF6;nnen dadurch ihren Biss verlieren oder ungewollt scharf klingen. &#x201E;Wir pr&#xFC;fen rechtliche Schritte&#x201C; ist zum Beispiel nicht automatisch &#x201E;We are considering legal action&#x201C;. Das bedeutet im Klartext, dass eine Klage bevorsteht &#x2013; obwohl man noch dar&#xFC;ber nachdenkt.&#xD;
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Missverst&#xE4;ndliche KK entsteht vor allem durch eine Illusion von Kontrolle. Weil die Ergebnisse der KI &#xFC;berzeugend erscheinen, werden sie nicht gr&#xFC;ndlich genug gegengelesen und gesch&#xE4;rft. Dabei leben zum Beispiel journalistische Fragen &#x2013; an Zeugen, Beh&#xF6;rden oder Anw&#xE4;lte &#x2013; von Pr&#xE4;zision. Ein&#xA0;&lt;em&gt;may&lt;/em&gt;&#xA0;statt&#xA0;&lt;em&gt;must&lt;/em&gt;, ein&#xA0;&lt;em&gt;could&lt;/em&gt;&#xA0;statt&#xA0;&lt;em&gt;will&lt;/em&gt;&#xA0;kann Aussagen verfremden.&#xD;
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Allzu oft l&#xE4;sst die KK glasklare Anliegen ins Ungenaue abdriften und weichgesp&#xFC;lt wirken. Das schadet unserer Glaubw&#xFC;rdigkeit.&#xD;
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Um KK zu vermeiden, k&#xF6;nnen wir die KI als Assistent einsetzen, aber d&#xFC;rfen sie auf keinen Fall als Autopilot nutzen. Unsere Haltung bleibt Handarbeit und unsere Kultur Kleinstarbeit!&lt;br /&gt;Und wie sagt man das jetzt auf Englisch &#x2026;?&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zur Person&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Peter Littger ist sprachbesessener Autor und Kolumnist, unter anderem f&#xFC;r die Wirtschaftswoche und ntv.de. Er ist Autor des Nr.-1-Bestsellers The Devil Lies in the Detail. Zuletzt erschien von ihm Hello in the Round! Der Trouble mit unserem Englisch &#x2013; und wie man ihn shootet (2021).&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>KI-gest&#xFC;tzte &#xDC;bersetzungen wirken oft korrekt, h&#xF6;flich und professionell. Doch gerade im Journalismus k&#xF6;nnen sie Nuancen verwischen, Bedeutungen verschieben und die eigene Haltung unsichtbar machen, analysiert Peter Littger.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/was-mit-englisch-warum-ki-uebersetzungen-journalistisch-problematisch-sein-koennen-976710/</link></item><item id="976700"><title>Bereit f&#xFC;r mehr Verantwortung? F&#xFC;nf Signale f&#xFC;r den n&#xE4;chsten Karriereschritt</title><pubDate>1767955688</pubDate><description>Berlin &#x2013;&#xA0;Mit dem Beginn eines neuen Jahres weitet sich immer auch ein wenig der Horizont. Vieles scheint wieder m&#xF6;glich, die kommenden zw&#xF6;lf Monate versprechen neue Chancen. Speziell im beruflichen Kontext verbindet sich damit die Hoffnung auf interessantere Aufgaben, mehr Gestaltungsm&#xF6;glichkeiten, Anerkennung durch einen respektablen Titel und ein h&#xF6;heres Gehalt bzw. Zusatzleistungen. Laut einer repr&#xE4;sentativen Studie wurde allerdings jeder dritte Arbeitnehmer noch nie bef&#xF6;rdert &#x2013; und h&#xE4;ufig nicht mangels Qualifikation. Jeder Aufstieg erfordert die innere Bereitschaft, die notwendigen Kompetenzen und dann jemanden, der das erkennt und f&#xF6;rdert. Die folgenden f&#xFC;nf Anzeichen deuten darauf hin, dass Sie f&#xFC;r eine Fach- oder F&#xFC;hrungskarriere bzw. die n&#xE4;chste Karrierestufe bereit sind.&#xD;
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&lt;strong&gt;Sie geh&#xF6;ren zu den Besten im Team&lt;/strong&gt;&#xD;
Jedes Team hat st&#xE4;rkere und schw&#xE4;chere Mitglieder. Das l&#xE4;sst sich, will man nicht nur dem allgemeinen Eindruck trauen, anhand objektiver Kriterien feststellen: Wer hat regelm&#xE4;&#xDF;ig originelle Themen- und Umsetzungsideen, baut tragf&#xE4;hige Kontakte zu Informanten auf, recherchiert exklusive Informationen, liefert seine Beitr&#xE4;ge in hoher Qualit&#xE4;t und fristgem&#xE4;&#xDF; &#x2013; und erzielt damit &#xFC;berdurchschnittliche Ergebnisse (z. B. Titelplatzierungen, hohe Aufruf- und Konvertierungsraten, Zitate in anderen Medien)? Geh&#xF6;ren Sie in mehreren Bereichen dauerhaft zu den Besten, verschafft Ihnen das viele Erfolge, die Ihnen auch nicht sehr schwerfallen. Es zeigt aber auch, dass Sie in einer &#x201E;zu niedrigen Liga spielen&#x201C;.&#xD;
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&lt;strong&gt;Ihr Job ist inzwischen vor allem Routine&lt;/strong&gt;&#xD;
Es ist angenehm, wenn man den eigenen Job inzwischen so gut beherrscht, dass er nur noch wenig M&#xFC;he macht. Man kennt die Aufgaben, Anforderungen und alle Beteiligten. Die Produktionsabl&#xE4;ufe hat man schon unz&#xE4;hlige Male mitgemacht und bleibt daher ziemlich entspannt, wenn andere an ihre Grenzen geraten. Solch eine professionelle Routine &#x2013; von wenigen Stresstagen abgesehen &#x2013; zeigt allerdings auch, dass Sie nicht mehr herausgefordert werden und sich daher kaum weiterentwickeln. Es besteht sogar das Risiko, dass Sie langfristig schw&#xE4;cher werden, wenn Sie nicht mehr mit vollem Einsatz dabei sind, weil Sie das alles eigentlich gar nicht mehr so interessiert.&#xD;
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&lt;strong&gt;Sie erhalten &#xFC;berraschende Angebote&lt;/strong&gt;&#xD;
Ein weiteres Anzeichen sind unerwartete Anfragen von Vorgesetzten, von F&#xFC;hrungskr&#xE4;ften anderer Unternehmen oder von Personalvermittlern (&#x201E;Headhuntern&#x201C;), ob Sie sich eine h&#xF6;here F&#xFC;hrungsaufgabe vorstellen k&#xF6;nnten. Beispiel: Sie sind bisher als verantwortlicher Redakteur t&#xE4;tig, werden aber nun als m&#xF6;glicher Chefredakteur ins Gespr&#xE4;ch gebracht. Derartige Anfragen basieren immer auf einer vorherigen Recherche zu Ihrem Profil und Berufsweg, zumindest einem Blick auf Ihren Lebenslauf (z. B. LinkedIn), sowie auf R&#xFC;ckmeldungen aus der Branche. Dass man Sie ber&#xFC;cksichtigt, zeigt, dass andere in Ihnen mehr Potenzial sehen, als Sie bisher selbst realisiert oder &#xFC;berhaupt erkannt haben.&#xD;
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&lt;strong&gt;Andere fragen schon, wann Sie gehen&lt;/strong&gt;&#xD;
Gar nicht so selten kommt es vor, dass Medienprofis mit Aufstiegspotenzial zuerst von anderen darauf angesprochen werden, wann sie sich denn ver&#xE4;ndern wollen. &#x201E;Was machst du eigentlich noch bei uns?&#x201C;, fragt der direkte Vorgesetzte vielleicht ehrlich interessiert und h&#xF6;chstens besorgt, wer bei einem Wechsel Ihre Aufgaben &#xFC;bernehmen k&#xF6;nnte. &#x201E;Du willst doch sicher auch nicht ewig hier bleiben&#x201C;, merkt ein Kollege eher nebenbei an. Dass es so kommen wird, sehen sie als gesetzt an und fragen sich nur, wann genau es soweit sein wird. Die Selbstverst&#xE4;ndlichkeit dieser Erwartungen zeigt: Das Fremdbild (wie andere Sie sehen) ist bereits weiter als Ihr Selbstbild (wie Sie sich bisher selbst einsch&#xE4;tzen).&#xD;
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&lt;strong&gt;Sie haben auch schon dar&#xFC;ber nachgedacht&lt;/strong&gt;&#xD;
Wenn Sie sich bereits regelm&#xE4;&#xDF;ig vorstellen oder sogar detailliert ausmalen, wie es wohl in einer h&#xF6;heren Position w&#xE4;re (z. B. selbst Chefredakteur zu sein), ist das ein weiteres Anzeichen daf&#xFC;r, dass Sie bereit sind f&#xFC;r einen Aufstieg &#x2013; umso mehr, wenn Sie bereits Schritte in diese Richtung unternommen haben (z. B. Weiterbildungen f&#xFC;r angehende F&#xFC;hrungskr&#xE4;fte). Jeder Erfolg wird zuerst gedanklich vorweggenommen. Das ist mehr als Tagtr&#xE4;umerei, sondern motiviert und erh&#xF6;ht Ihre Chancen, Ihr Ziel zu erreichen oder sich ihm schrittweise zu n&#xE4;hern (z. B. zun&#xE4;chst Ressortleiter oder stellvertretender Chefredakteur zu werden). Hier zeigt sich, dass sich Ihre beruflichen Vorstellungen bereits auf ein konkretes Ziel richten.&#xD;
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Immer besteht die Gefahr, sich selbst falsch einzusch&#xE4;tzen und die eigenen Aufstiegschancen zu optimistisch oder zu pessimistisch zu bewerten. Eine fachkundige, neutrale Einsch&#xE4;tzung (z. B. durch einen Mentor, Karriereberater oder Coach) verhilft zu einem realistischen Blick auf das eigene Profil, auf m&#xF6;glicherweise noch nicht erkannte St&#xE4;rken sowie auf L&#xFC;cken bei Kompetenzen oder Erfahrungen. Im Einzelfall k&#xF6;nnen sehr souver&#xE4;ne direkte Vorgesetzte diese Rolle &#xFC;bernehmen, oft bestehen hier jedoch Interessenkonflikte (z. B. wenn ein Chef abr&#xE4;t, weil er einen guten Mitarbeiter nicht verlieren will). Wer aufsteigen will, braucht Verb&#xFC;ndete &#x2013; sollte allerdings nie auf die Erlaubnis anderer warten.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/2026-wird-kein-leichtes-jahr-fuer-medienprofis-976650/ _blank&gt;Zur vergangenen Kolumne: Wie Medienprofis durch 2026 kommen&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Zum Autor:&#xA0;Attila Albert (geb. 1972) begleitet Medienprofis bei beruflichen Ver&#xE4;nderungen. Er hat mehr als 25 Jahre journalistisch gearbeitet, u.a. bei der Freien Presse, bei Axel Springer und Ringier. Begleitend studierte er BWL, Webentwicklung und absolvierte eine Coaching-Ausbildung in den USA.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link https://www.media-dynamics.org/ _blank&gt;www.media-dynamics.org&lt;/link&gt;&#xA0;&lt;/em&gt;</description><shorttext>Der Wunsch nach beruflichem Aufstieg begleitet viele ins neue Jahr. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen? Karrierecoach Attila Albert nennt f&#xFC;nf klare Anzeichen, die darauf hindeuten, dass Sie reif sind f&#xFC;r die n&#xE4;chste Karrierestufe.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/bereit-fuer-mehr-verantwortung-fuenf-signale-fuer-den-naechsten-karriereschritt-976700/</link></item><item id="976692"><title>Zwischen Medienkritik und Pressefreiheit: Streit um Daniel G&#xFC;nthers Aussagen bei &#x201E;Markus Lanz&#x201C;</title><pubDate>1767940502</pubDate><description>Berlin/Kiel &#x2013; &#xA0;Schleswig-Holsteins Ministerpr&#xE4;sident Daniel G&#xFC;nther (CDU) hat in der ZDF-Sendung &#x201E;Markus Lanz&#x201C; das Online-Portal &#x201E;Nius&#x201C; scharf kritisiert und als &#x201E;Feind der Demokratie&#x201C; bezeichnet. Wie unter anderem die &#x201E;Kieler Nachrichten&#x201C; berichten, sagte G&#xFC;nther: &#x201E;Wir m&#xFC;ssen aufwachen und sehen, dass das unsere Gegner und auch die Feinde der Demokratie sind.&#x201C;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
G&#xFC;nther &#xE4;u&#xDF;erte sich besorgt &#xFC;ber den Einfluss bestimmter Medienangebote auf politische Entscheidungsprozesse. Viele Medien w&#xFC;rden sich zunehmend an sozialen Netzwerken orientieren und dabei &#x201E;selbst politische Agitation betreiben und nicht mehr Journalismus machen&#x201C;, so der Ministerpr&#xE4;sident. Als Beispiel nannte er die Debatte um die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf, gegen deren Wahl zur Verfassungsrichterin es Widerstand in der Union gegeben hatte. &#x201E;Wer hat denn dagegen geschossen? Nius und solche Portale&#x201C;, sagte G&#xFC;nther bei &#x201E;Markus Lanz&#x201C;.&#xA0;&#xD;
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Moderator Markus Lanz wies darauf hin, dass sich entsprechende Medien auf die Meinungsfreiheit berufen k&#xF6;nnten. G&#xFC;nther entgegnete, es gebe in Deutschland zwar Presse- und Meinungsfreiheit, Medien mit gro&#xDF;er Reichweite m&#xFC;ssten jedoch bestimmte Qualit&#xE4;tskriterien einhalten. Mit Blick auf &#x201E;Nius&#x201C; sagte er: &#x201E;Da stimmt in der Regel nichts. Das ist vollkommen faktenfrei.&#x201C;&#xD;
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Die Aussagen des Ministerpr&#xE4;sidenten l&#xF6;sten deutliche Kritik aus. Besonders scharf reagierte der schleswig-holsteinische FDP-Politiker Wolfgang Kubicki. Er bezeichnete G&#xFC;nthers Aussagen auf der Plattform X als &#x201E;absolut inakzeptables, autorit&#xE4;res Geschwurbel&#x201C; und schrieb: &#x201E;Finger weg von der Pressefreiheit!&#x201C; Kubicki hatte sich in der Vergangenheit selbst von &#x201E;Nius&#x201C; interviewen lassen.&#xD;
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Auch aus verfassungsrechtlicher Sicht wurden die &#xC4;u&#xDF;erungen kritisch eingeordnet. Der Staatsrechtler Josef Franz Lindner erkl&#xE4;rte in der &#x201E;Welt&#x201C;, die &#xF6;ffentliche Einordnung missliebiger Medien als &#x201E;Feinde der Demokratie&#x201C; durch einen Ministerpr&#xE4;sidenten ber&#xFC;hre den Kern der Pressefreiheit. In einer Demokratie d&#xFC;rfe nicht die Politik dar&#xFC;ber entscheiden, welche Medien als legitim gelten und welche nicht. Forderungen nach Verboten oder staatlich definierten Qualit&#xE4;tsma&#xDF;st&#xE4;ben seien mit den grundlegenden Wertentscheidungen des Grundgesetzes kaum vereinbar.&#xD;
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Auch &#x201E;Nius&#x201C; wies die Vorw&#xFC;rfe zur&#xFC;ck und sprach von Forderungen nach st&#xE4;rkerer Regulierung bis hin zu Zensur. Das Portal berichtete, G&#xFC;nther habe bei &#x201E;Markus Lanz&#x201C; erkl&#xE4;rt, man m&#xFC;sse Medien und soziale Netzwerke im Extremfall &#x201E;zensieren und verbieten&#x201C;. G&#xFC;nther habe zudem gefordert, Medien m&#xFC;ssten sich &#x201E;Qualit&#xE4;tskriterien&#x201C; unterwerfen, ohne zu konkretisieren, wer diese festlegen solle.&#xD;
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Die Kontroverse macht erneut die Spannungen zwischen politischer Medienkritik und dem verfassungsrechtlich garantierten Schutz der Pressefreiheit sichtbar. W&#xE4;hrend G&#xFC;nther vor aus seiner Sicht demokratiegef&#xE4;hrdenden Einfl&#xFC;ssen warnt, sehen Kritiker in seinen Aussagen einen problematischen Eingriff in die Freiheit der Medien.&#xD;
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Die Debatte reicht damit &#xFC;ber die konkrete Kritik an &#x201E;Nius&#x201C; hinaus und ber&#xFC;hrt grunds&#xE4;tzliche Fragen zur Rolle von Politik, Medien und Pressefreiheit. Entsprechend deutlich &#xE4;u&#xDF;erten sich Journalistinnen und Journalisten aus verschiedenen Redaktionen zu den Aussagen des Ministerpr&#xE4;sidenten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;strong&gt;Ausgew&#xE4;hlte Stimmen aus dem Journalismus&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;ul data-start="453" data-end="1204"&gt; &lt;li data-start="453" data-end="589"&gt; &lt;p&gt;Anna Schneider, Chefreporterin&#xA0;&#x201E;Welt&#x201C;:&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&#x201E;Traditionelle Medien findet G&#xFC;nther also okay. Bl&#xF6;d nur, dass die Freiheit der Medien hierzulande auch darin besteht, nicht traditionell zu sein.&#x201C;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="591" data-end="882"&gt; &lt;p&gt;Georg Anastasiadis, Chefredakteur&#xA0;&#x201E;M&#xFC;nchner Merkur&#x201C;:&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&#x201E;In Deutschland gibt es den Presserat und f&#xFC;r extreme F&#xE4;lle den Verfassungsschutz. Da brauchen wir nicht noch Politiker, die sich zu Qualit&#xE4;ts-Schiedsrichtern aufschwingen wollen, wenn ihnen die Berichterstattung nicht passt&lt;/span&gt;.&#x201C;&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="884" data-end="1204"&gt; &lt;p&gt;Jan David Sutthoff, stellvertretender Chefredakteur&#xA0;&#x201E;Schw&#xE4;bische Zeitung&#x201C;:&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&#x201E;&lt;span&gt;,Nius&#x2018;&lt;/span&gt; muss Daniel G&#xFC;nther nicht gefallen und er muss es auch nicht lesen, das ist sein gutes Recht &#x2013; aber die Lekt&#xFC;re des Grundgesetzes w&#xFC;rde ich ihm dringend nahelegen. Wenn ein Ministerpr&#xE4;sident, also ein Regierungschef, beginnt, Medien in &#x201A;qualitativ wertvoll&#x2018; und &#x201A;feindlich&#x2018; einzuteilen, r&#xFC;hrt das n&#xE4;mlich am Kern der Pressefreiheit. In einer Demokratie entscheidet nicht der Staat, welche Berichterstattung &#x201A;gut&#x2018; oder &#x201A;schlecht&#x2018; ist &#x2013; das leistet die &#xD6;ffentlichkeit, also das Publikum, schon selbst. G&#xFC;nther verwechselt auch Kritik mit Bedrohung, aber die gr&#xF6;&#xDF;te Bedrohung geht hier von ihm aus. G&#xFC;nther sagt ja sehr unmissverst&#xE4;ndlich, dass er Medien wie ,Nius&#x2018; sogar verbieten will. Geht&#x2019;s noch!? Zum Gl&#xFC;ck sch&#xFC;tzt uns das Grundgesetz vor genau solchen Eingriffen, wie Daniel G&#xFC;nther sie offenbar gern h&#xE4;tte&lt;/span&gt;.&#x201C;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;</description><shorttext>Mit Aussagen &#xFC;ber &#x201E;Feinde der Demokratie&#x201C; hat der Ministerpr&#xE4;sident Schleswig-Holsteins eine Debatte ausgel&#xF6;st, die &#xFC;ber das Online-Portal &#x201E;Nius&#x201C; hinausgeht. Journalisten und Medienvertreter warnen vor politischen Grenzverschiebungen &#x2013; und raten G&#xFC;nther das Grundgesetz zu lesen.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/pressefreiheit-14/wenn-politik-medien-zu-gegnern-erklaert-streit-um-pressefreiheit-nach-guenther-auftritt-976692/</link></item><item id="976691"><title>Volontariat Lokalredaktion in Hannover ausgeschrieben</title><pubDate>1767922762</pubDate><description>Hannover&#xA0;&#x2013; Madsack schreibt ein Volontariat in der Lokalredaktion aus.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Das bring das Volontariat unter anderem:&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li data-start="84" data-end="218"&gt; &lt;p&gt;Mehrw&#xF6;chige Volontariatskurse zu journalistischen Darstellungsformen, durchgef&#xFC;hrt von erfahrenen Journalistinnen und Journalisten&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="219" data-end="330"&gt; &lt;p&gt;Praktische Ausbildung in einer Lokalredaktion mit Schwerpunkt auf Recherche, Schreiben und Mobile Reporting&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="331" data-end="454"&gt; &lt;p&gt;Redaktionelle Mitarbeit bei der aktuellen, themen&#xFC;bergreifenden Berichterstattung aus dem jeweiligen Verbreitungsgebiet&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li data-start="455" data-end="570" data-is-last-node=""&gt; &lt;p&gt;Ausbildungsstation im RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) mit Mitarbeit an nationalen und internationalen Themen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Erste journalistische Erfahrungen sind gew&#xFC;nscht.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-praktika-volontariate-trainees-6/volontariat-lokalredaktion-dmw-556512/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Erste journalistische Erfahrungen sind gew&#xFC;nscht.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/volontariat-lokalredaktion-in-hannover-ausgeschrieben-976691/</link></item><item id="976683"><title>Medien Camp 2026: Branchentreff f&#xFC;r Nachwuchs und Berufseinsteiger &#x2013; kostenlos</title><pubDate>1767862808</pubDate><description>Berlin &#x2013; Am 23. und 24. April 2026 findet in der Kulturbrauerei das Medien Camp statt. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, Volont&#xE4;rinnen und Volont&#xE4;re, Trainees sowie an alle, die sich f&#xFC;r einen Einstieg in die Medienbranche interessieren.&#xD;
&lt;br /&gt;Das Medien Camp versteht sich als Plattform, um Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder der Medienwelt zu geben &#x2013; von Journalismus in Print, Digital, Audio und Bewegtbild bis hin zu angrenzenden Bereichen wie Management, Marketing und Vertrieb. Ziel ist es, Orientierung zu bieten und unterschiedliche Ausbildungs- und Karrierewege sichtbar zu machen.&#xD;
&lt;br /&gt;Auf dem Programm stehen Vortr&#xE4;ge, Workshops und sogenannte Ask-Me-Anything-Sessions mit Medienprofis. Erg&#xE4;nzt wird das Angebot durch ein Karriereforum, in dem sich Teilnehmende &#xFC;ber berufliche Perspektiven informieren und direkt mit Vertreterinnen und Vertretern aus Redaktionen und Medienunternehmen ins Gespr&#xE4;ch kommen k&#xF6;nnen.&#xD;
&lt;br /&gt;Zu den angek&#xFC;ndigten Programmpunkten z&#xE4;hlen unter anderem ein Workshop von Marius Elfering zum Thema freies Arbeiten im Journalismus, ein Recherche-Workshop von Veronika V&#xF6;llinger sowie ein Live-Podcast zur Zukunft des Journalismus mit Olivia Samnick.&#xD;
&lt;br /&gt;Studierende, Volont&#xE4;rinnen und Volont&#xE4;re sowie Trainees k&#xF6;nnen kostenfrei am Medien Camp teilnehmen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;link http://medien-camp.com _blank&gt;Zum Programm&lt;/link&gt;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Das Camp bringt Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten sowie Medieninteressierte mit erfahrenen Praktikern zusammen. Zwei Tage lang geht es in Berlin um Berufseinstieg, Arbeitsweisen und Perspektiven in einer sich wandelnden Medienbranche.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/medien-camp-2026-branchentreff-fuer-nachwuchs-und-berufseinsteiger-976683/</link></item><item id="976682"><title>Stefan Lange leitet Wirtschaftsredaktion </title><pubDate>1767862178</pubDate><description>&lt;div&gt;Berlin &#x2013;&#xA0;Stefan Lange, Jahrgang 1967, war seit Dezember 2018 Leiter des Hauptstadtb&#xFC;ros der &#x201E;Augsburger Allgemeinen&#x201C;. Zuvor arbeitete er als Teamleiter Politik im Berliner B&#xFC;ro von &#x201E;Dow Jones Newswires&#x201C; und dem &#x201E;Wall Street Journal&#x201C;. Nun &#xFC;bernimmt er die Ressortleitung Wirtschaft des Redaktionsnetzwerkes Deutschland der Madsack-Mediengruppe.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Lange ist seit 2001 in Berlin und hat dort f&#xFC;r verschiedene Nachrichtenagenturen das Kanzleramt betreut. Davor war der geb&#xFC;rtige Friese zw&#xF6;lf Jahre lang als Volont&#xE4;r und Redakteur bei einer &#x201E;Tageszeitung&#x201C;&#xA0;in Jever besch&#xE4;ftigt.&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Das RND-Wirtschaftsressort hat einen neuen Chef. Er kommt neu zur Madsack-Mediengruppe.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/stefan-lange-leitet-wirtschaftsredaktion-976682/</link></item><item id="976681"><title>Ursula Weidenfeld ist zur&#xFC;ck</title><pubDate>1767861958</pubDate><description>Berlin &#x2013; Wenige Journalisten verm&#xF6;gen die wirtschaftlichen Zusammenh&#xE4;nge so anschaulich zu erkl&#xE4;ren wie Ursula Weidenfeld, begr&#xFC;&#xDF;t Chefredakteur Florian Harms die R&#xFC;ckkehr der Kollegin. In ihrer Rubrik &#x201E;It&#x2018;s the economy&#x201C; schreibt sie k&#xFC;nftig f&#xFC;r die Plattform. Ihr Ansatz ist darzustellen, welchen Anteil die wirtschaftliche Lage hat, ob Deutschland 2026 aus der Krise herausfindet und seine zahlreichen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen bew&#xE4;ltigen kann.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Daher sei man froh, so Harms, dass Ursula Weidenfeld nach einem Intermezzo bei &#x201C;Der Spiegel&#x201C; als Kolumnistin zu &#x201E;t-online&#x201C; zur&#xFC;ckgekehrt ist. Jeden Freitag analysiert sie nun die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Ursula Weidenfeld war Chefredakteurin bei &#x201E;Impulse&#x201C;, stellvertretende Chefredakteurin beim &#x201E;Tagesspiegel&#x201C; und Ressortleiterin bei der &#x201E;Financial Times Deutschland&#x201C;. Seit 2009 arbeitet sie freiberuflich.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die Wirtschaftsjournalistin schreibt wieder f&#xFC;r &#x201E;t-online&#x201C;. Mehr &#xFC;ber ihre Rubrik.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/ursula-weidenfeld-ist-zurueck-976681/</link></item><item id="976680"><title>Martin Dowideits Recherche zu 100 Jahre &#x201E;WiWo&#x201C;</title><pubDate>1767861059</pubDate><description>Koblenz &#x2013;&#xA0;Martin Dowideit fuhr nach Koblenz, um im Staatsarchiv &#xFC;ber den Gr&#xFC;nder des &#x201E;Wirtschaftswoche&#x201C;-Vorg&#xE4;ngers &#x201E;Der deutsche Volkswirt&#x201C; zu recherchieren. Hier eine Zusammenfassung seines Berichts, der auf LinkedIn nachzulesen ist.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gustav Stolper hatte die Zeitschrift 1926 in Berlin gegr&#xFC;ndet. Der geb&#xFC;rtige &#xD6;sterreicher wollte eine Wochenzeitung mit wirtschaftspolitischem Inhalt herausgeben. Martin Dowideit fand ein Zitat von Joseph Schumpeter, der in der Gr&#xFC;ndungsausgabe einen Gastbeitrag geschrieben hatte und den Gr&#xFC;nder Gustav Stolper motivierte: &#x201E;Ihr Deutscher Volkswirt muss eine gro&#xDF;e Sache sein oder gar nicht.&#x201C;&#xD;
&#xA0;&#xD;
Gar nicht kam 1933, als der Gr&#xFC;nder der Zeitung vor den Nazis in die USA emigrieren musste. Die neuen Eigent&#xFC;mer brachten die Publikation auf Linie mit den Ansichten der neuen Regierung.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Jahr 1949 wird die Zeitschrift wiederbelebt. Ihr Ziel: die W&#xFC;rdigung &#x201E;aller (&#x2026;) Tatsachen des wirtschaftlichen Lebens vom Standpunkt des liberalen Denkens&#x201C;.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Die Rubrik &#x201E;Aus der Woche&#x201C; wird schlie&#xDF;lich Namensgeberin f&#xFC;r das moderne Publikumsmagazin, zu dem sich der Volkswirt sp&#xE4;ter wandelt: &#x201E;WirtschaftsWoche&#x201C;. Das Fundament, das Gustav Stolper vor hundert Jahren gelegt hat, h&#xE4;lt bis heute.&#xD;
&#xA0;&#xD;
Im Jahr 1970 wird aus dem &#x201E;Volkswirt&#x201C; die &#x201E;WirtschaftsWoche&#x201C;. Stolpers Konzept lebt weiter: Wirtschaft gesamtheitlich als ein Zusammenspiel aus Politik, Unternehmen und M&#xE4;rkten zu betrachten.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&#xA0;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die &#x201E;Wirtschaftswoche&#x201C; wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Das war der Grund f&#xFC;r eine Recherche in eigener Sache.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/martin-dowideits-recherche-zu-100-jahre-wiwo-976680/</link></item><item id="976679"><title>Warum Mary Abdelaziz-Ditzow den Journalismus neu vermessen will</title><pubDate>1767860715</pubDate><description>M&#xFC;nchen &#x2013;&#xA0;Die Journalistin Mary Abdelaziz-Ditzow bringt ein Buch &#xFC;ber die deutsche Medienlandschaft auf den Markt. Unter dem Titel &#x201E;Behind the News&#x201C; will sie Ende Februar eine grundlegende Analyse von Strukturen, Mechanismen und Fehlentwicklungen im Journalismus vorlegen. Das Buch erscheint im Ullstein Verlag und ist vorbestellbar.&#xD;
&lt;br /&gt;In einer Ank&#xFC;ndigung auf LinkedIn beschreibt Abdelaziz-Ditzow ihr Projekt als &#x201E;schonungslos ehrlich und konstruktiv selbstkritisch&#x201C;. Sie diagnostiziert eine wachsende Entfremdung vieler Menschen von sogenannten Leitmedien und spricht von strukturellen Problemen, die das Vertrauen in den Journalismus besch&#xE4;digten. Dabei gehe es nicht um einzelne Redaktionen, sondern um wiederkehrende Muster, etwa die &#x201E;Macht der Sensation&#x201C;, mediale Zuspitzung und systematische Verzerrungen.&#xD;
&lt;br /&gt;Ein zentrales Motiv des Buches ist nach eigenen Angaben der Bias in der Berichterstattung zu gro&#xDF;en Themen der vergangenen Jahre &#x2013; darunter die Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und der Nahost-Konflikt.&#xD;
&lt;br /&gt;Abdelaziz-Ditzow k&#xFC;ndigt an, diese Mechanismen &#xFC;ber Jahre hinweg analysiert zu haben. Zugleich richtet sie den Blick auch auf das Publikum: Zwischen Medien und Rezipienten bestehe eine &#x201E;toxische Symbiose&#x201C;, schreibt sie. &#x201E;Im Zweifel ist eure Sensationssucht unser Antrieb&#x201C;, hei&#xDF;t es programmatisch.&lt;br /&gt;Nach ihrem Volontariat an der Georg-von-Holtzbrinck-Schule f&#xFC;r Wirtschaftsjournalisten im Jahr 2018 war Mary Abdelaziz-Ditzow als Video-Redakteurin und Moderatorin beim &#x201E;Handelsblatt&#x201C; besch&#xE4;ftigt. 2021 trat sie dort die Position als &#x201E;Head of Podcast &amp; Video&#x201C; an, sp&#xE4;ter als Ressortleiterin f&#xFC;r diesen Bereich. Sie baute unter anderem einen der popul&#xE4;rsten deutschen Wirtschaftspodcasts auf und moderierte ihn: &#x201E;Handelsblatt Today&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Im Juni 2022 wechselte sie zum Nachrichtensender n-tv und &#xFC;bernahm dort die Position als Leiterin &#x201E;Wirtschaft und Innovation&#x201C; im F&#xFC;hrungskreis des Senders. Ihr Schwerpunkt lag auf dem Ausbau und der Weiterentwicklung bekannter n-tv-Marken wie &#x201E;Teleb&#xF6;rse&#x201C;, &#x201E;Startup Magazin&#x201C;, &#x201E;Ratgeber&#x201C;, &#x201E;PS&#x201C; und &#x201E;Mobil&#x201C; sowie auf dem Podcast-Bereich des Senders. Mary Abdelaziz-Ditzow war zudem Host des geopolitischen n-tv-Podcasts &#x201E;Wirtschaft Welt &amp; Weit&#x201C;. Seit April 2025 arbeitet sie f&#xFC;r die junge Medienmarke Finanzfluss.&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&#xA0;&#xD;
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&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Vertrauensverlust, Sensationslogik, systematische Verzerrungen: In ihrem neuen Buch &#x201E;Behind the News&#x201C; rechnet die &#x201E;Finanzfluss&#x201C;-Chefredakteurin mit Fehlentwicklungen im deutschen Journalismus ab &#x2013; und richtet den Blick dabei auch selbstkritisch auf das Publikum.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/finanzfluss-chefredakteurin-mary-abdelaziz-ditzow-uebt-medienkritik-976679/</link></item><item id="976678"><title>&#x201E;B&#xF6;rsen-Zeitung&#x201C; stellt Erscheinungsweise um und will Online-Angebot st&#xE4;rken</title><pubDate>1767860151</pubDate><description>Frankfurt &#x2013; Die &#x201E;B&#xF6;rsen-Zeitung&#x201C; stellt nach mehr als 70 Jahren ihre regul&#xE4;re Erscheinungsweise um. Die gedruckte Ausgabe von Deutschlands einziger reiner Tageszeitung f&#xFC;r die Finanzbranche erscheint k&#xFC;nftig von Montag bis Freitag. Zuvor wurde das Blatt von Dienstag bis Samstag ausgeliefert.&#xD;
&lt;br /&gt;Mit der Anpassung der Print-Erscheinung wird das Online-Angebot ausgebaut. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten k&#xFC;nftig montags Einordnungen zu Entwicklungen vom Wochenende &#xFC;ber digitale Kan&#xE4;le. Damit sollen Online-Auftritt und digitale Formate st&#xE4;rker in den Mittelpunkt der Berichterstattung r&#xFC;cken, sendet das Blatt aus.&#xD;
&lt;br /&gt;Begleitet wird die Umstellung von gestalterischen &#xC4;nderungen. Kommentare und Meinungsst&#xFC;cke werden k&#xFC;nftig farblich gekennzeichnet, zudem werden These und Autor deutlicher hervorgehoben. Ziel ist eine klare Trennung von Bericht und Meinung.&#xD;
&lt;br /&gt;Die &#xC4;nderungen sind Teil weiterer Anpassungen. In den kommenden Monaten sollen der redaktionelle Fokus st&#xE4;rker auf die Informationsbed&#xFC;rfnisse der Finanzmarkt-Community ausgerichtet, das Newsletter-Angebot &#xFC;berarbeitet, der Online-Auftritt weiterentwickelt sowie neue Formate in Print und Digital erprobt werden.&#xD;
&#xA0;&#xD;
&lt;div id="news-detail"&gt;&lt;div class="text-container"&gt;&lt;div class="text"&gt;&#xA0;&#xD;
&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div id="news-detail-filter" data-info="detail_filter.html"&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;</description><shorttext>Die &#x201E;B&#xF6;rsen-Zeitung&#x201C; erscheint ab diesem Jahr gedruckt von Montag bis Freitag. Warum mehr Farbe ins Blatt kommt.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/boersen-zeitung-stellt-erscheinungsweise-um-und-will-online-angebot-staerken-976678/</link></item><item id="976676"><title>&#x201E;Flip&#x201C;-Gr&#xFC;nder Christian Salewski nun beim ZDF</title><pubDate>1767847985</pubDate><description>Mainz &#x2013; Christian Salewski arbeitet seit Jahresbeginn fest als Redakteur und Investigativreporter bei &#x201E;Frontal&#x201C;, dem investigativen Aush&#xE4;ngeschild des ZDF. Auf LinkedIn beschreibt er seine neue Aufgabe:&lt;br /&gt;&#x201E;Dramaturgisch und inhaltlich anspruchsvolle Filme zu machen &#x2013; ob als Magazinst&#xFC;ck, Reportage oder Doku. Crossmedial mit anderen reichweitenstarken Medien zu kooperieren, national wie international, und dabei Text, Audio und Video zusammenzudenken. Auf innovativen Formaten f&#xFC;r Recherchejournalismus rumzuhirnen und die starke Marke &#x201A;Frontal&#x2018; auf dem bereits sehr erfolgreichen Weg ins Digitale und Nonlineare zu begleiten.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Als &#xFC;berzeugter Wirtschaftsjournalist will er weiter daran arbeiten, dass Unternehmen bei krassem Fehlverhalten um ihre Reputation f&#xFC;rchten m&#xFC;ssen und sich &#x201E;Verbraucherverarsche&#x201C; nicht auszahlt.&lt;br /&gt;Hinter Christian Salewski liegen f&#xFC;nf Jahre Selbstst&#xE4;ndigkeit. Im Coronajahr 2020 hatten er und Christian Sothman, Felix Rohrbeck und Dominik Sothmann &#x201E;Flip&#x201C; gegr&#xFC;ndet.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Wir waren und sind davon &#xFC;berzeugt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher einen m&#xE4;chtigen Hebel in der Hand haben, die Wirtschaft zum Positiven zu ver&#xE4;ndern &#x2013; wenn sie denn gut informiert sind und nicht verarscht werden. Deshalb war es stets die Kernaufgabe von &#x201A;Flip&#x2018;, Greenwashing zu entlarven und zu zeigen, wie es besser geht.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;F&#xFC;r dieses Engagement wurden sie 2022 von der &#x201E;Wirtschaftsjournalist:in&#x201C;-Jury zur Redaktion des Jahres und Christian Salewski 2021 als Wirtschaftsjournalist des Jahres ausgezeichnet.&#xD;
&lt;br /&gt;Leider sei es trotz verschiedener Versuche nicht gelungen, ein dauerhaft tragf&#xE4;higes Gesch&#xE4;ftsmodell f&#xFC;r derart aufwendigen Journalismus zu etablieren. Es wurde vieles ausprobiert, um die Arbeit querzufinanzieren.&#xD;
&lt;br /&gt;&#x201E;Doch zuletzt blieben nicht nur gr&#xF6;&#xDF;ere F&#xF6;rderungen aus &#x2013; trotz Bestnoten f&#xFC;r unsere Inhalte &#x2013;, nun trifft uns auch die akute Wirtschaftskrise mit voller Wucht. Die allgemeine Konsumzur&#xFC;ckhaltung sp&#xFC;ren wir auf dem Marktplatz, noch bevor dieser richtig durchstarten konnte. Die sinkenden Werbebudgets vieler Firmen lassen Anzeigenpreise einbrechen und Sponsoren von Bord gehen. Folgen der l&#xE4;ngsten Rezession der bundesdeutschen Geschichte. Und als w&#xE4;re das nicht genug, erleben wir auch noch einen harten Backlash bei unserem Kernthema Nachhaltigkeit. Diesem konjunkturellen Gegenwind k&#xF6;nnen wir als kleines Medien-Start-up nichts entgegensetzen. Daher bleibt uns keine andere Wahl: Wir m&#xFC;ssen das Projekt &#x201A;Flip&#x2018; aus wirtschaftlichen Gr&#xFC;nden beenden.&#x201C;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Warum nach f&#xFC;nf Jahren das viel beachtete und ausgezeichnete Start-up-Unternehmen scheiterte.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/leute-6/flip-gruender-christian-salewski-nun-beim-zdf-976676/</link></item><item id="976675"><title>dfv Mediengruppe: Ilona Renner und Claudia Zilz &#xFC;bernehmen Chefredaktionen</title><pubDate>1767847723</pubDate><description>Frankfurt &#x2013; Seit dem 1. Januar 2026 verantworten Ilona Renner als Chefredakteurin von &#x201E;foodservice&#x201C; sowie Claudia Zilz als Chefredakteurin von &#x201E;gvpraxis&#x201C; die redaktionelle Leitung der jeweiligen Marke. Beide berichten in ihren neuen Funktionen direkt an Thomas Meyer, Gesamtverlagsleiter der dfv Hotel- und Gastromedien.&#xD;
&lt;br /&gt;Markus Gotta, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der dfv Mediengruppe, sagt zu den Top-Personalien: &#x201E;Ilona Renner ist ein Beispiel f&#xFC;r unseren starken journalistischen Nachwuchs und hat in den vergangenen Jahren ma&#xDF;geblich zur f&#xFC;hrenden Position von &#x201A;foodservice&#x2018; als Leitmedium der Markengastronomie beigetragen. Mit Claudia Zilz haben wir zudem eine profunde Kennerin der Gemeinschaftsgastronomie an der Redaktionsspitze der &#x201A;gvpraxis&#x2018;, die seit vielen Jahren als Pers&#xF6;nlichkeit und Qualit&#xE4;tsjournalistin &#xFC;berzeugt.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Thomas Meyer, Gesamtverlagsleiter der dfv Hotel- und Gastromedien, f&#xFC;gt hinzu, die Berufungen von Ilona Renner und Claudia Zilz seien der folgerichtige Schritt, um &#x201E;foodservice&#x201C; und &#x201E;gvpraxis&#x201C; weiter als f&#xFC;hrende Medienmarken zu st&#xE4;rken und zukunftssicher weiterzuentwickeln.&#xD;
&lt;br /&gt;Ilona Renner ist seit 2010 bei der dfv Mediengruppe t&#xE4;tig. Nach einem Volontariat und Hospitanzen bei der &#x201E;agrarzeitung&#x201C; und &#x201E;gvpraxis&#x201C; (beide dfv Mediengruppe) sowie beim NDR begann die gelernte Ern&#xE4;hrungs&#xF6;konomin ihre Karriere als Redakteurin bei &#x201E;foodservice&#x201C;. Im Dezember 2021 &#xFC;bernahm sie dort die Position der leitenden Redakteurin.&#xD;
&lt;br /&gt;Claudia Zilz arbeitet seit 18 Jahren als Redakteurin bei &#x201E;gvpraxis&#x201C;. Seit Juli 2022 ist sie Teil der Chefredaktion der dfv Hotel- und Gastromedien. Die Diplom-Agraringenieurin und Kommunikationsexpertin war zuvor in der Beratung f&#xFC;r die Au&#xDF;er-Haus-Branche und als PR-Managerin t&#xE4;tig. Als Expertin f&#xFC;r Gemeinschaftsgastronomie ist sie bundesweit als Referentin und Moderatorin im Einsatz.&#xD;
&lt;br /&gt;Mit der Einf&#xFC;hrung eigenst&#xE4;ndiger Chefredaktionen will die dfv Mediengruppe die Markenprofile von &#x201E;foodservice&#x201C;, &#x201E;gvpraxis&#x201C; und der &#x201E;ahgz &#x2013; Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung&#x201C; st&#xE4;rken; letztere wird bereits seit September 2025 von Svenja Alberti geleitet.&#xD;
&lt;br /&gt;Die dfv Mediengruppe geh&#xF6;rt zu den gr&#xF6;&#xDF;ten konzernunabh&#xE4;ngigen B2B-Medienh&#xE4;usern in Europa. Mit rund 100 Fachpublikationen begleitet sie insgesamt 17 Wirtschaftsbereiche. Der Hauptsitz der dfv Mediengruppe ist in Frankfurt am Main. &#xDC;ber Tochter- und Beteiligungsunternehmen ist sie an zehn weiteren Standorten im In- und Ausland vertreten. 2024 erzielte die dfv Mediengruppe einen Umsatz von 133,1 Millionen Euro.&#xD;
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Das Bild zeigt den venezolanischen Machthaber in Handschellen und stammt von der Fotoagentur ddp, die es von ihrem Partner Polaris bezogen hatte. Nach einem Hinweis der Agentur AFP entfernte die Redaktion das Motiv aus ihren Online-Angeboten und ver&#xF6;ffentlichte eine Korrektur. ddp erkl&#xE4;rt, das Foto h&#xE4;tte die Kunden nie erreichen d&#xFC;rfen.&#xD;
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Chefredakteurin Marion Horn nennt Ruhs eine &#x201E;analytisch scharfe Journalistin, die einen mutigen und unverstellten Blick auf die gesellschaftliche Lage hat&#x201C;&#xA0;und freut sich auf &#x201E;Impulse&#x201C;&#xA0;f&#xFC;r die politische Meinungsbildung.&#xD;
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&lt;br /&gt;n-tv sowie stern, GEO und Capital seien von dem Abbau nicht direkt betroffen, hei&#xDF;t es bei RTL. Die Ver&#xE4;nderungen erfolgten in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat sowie im konstruktiven und engen Dialog mit den betroffenen Kolleginnen und Kollegen. Betriebsbedingte K&#xFC;ndigungen sollen dabei vermieden werden.&#xD;
&lt;br /&gt;Inga Leschek, Chief Content Officer RTL Deutschland, erkl&#xE4;rt die Ma&#xDF;nahmen: &#x201E;Wir stellen auch bei RTL News die Weichen verst&#xE4;rkt Richtung Digital. Wir b&#xFC;ndeln unsere journalistische Schlagkraft und investieren gezielt in digitale Strukturen sowie KI-gest&#xFC;tzte Prozesse &#x2013; mit dem klaren Ziel, Qualit&#xE4;tsjournalismus f&#xFC;r eine digitale Medienwelt nachhaltig weiterzuentwickeln. Diese Transformation ist notwendig, geht jedoch mit einschneidenden Entscheidungen einher. Dass Menschen, die mit gro&#xDF;em Engagement zum Erfolg von RTL News beigetragen haben, ihren Arbeitsplatz verlieren, bedauern wir zutiefst.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;Martin Gradl, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer von RTL News und n-tv, f&#xFC;gt hinzu: &#x201E;Entscheidungen wie diese fallen uns nicht leicht und sind sehr schmerzhaft. Gleichzeitig sind sie notwendig geworden, um RTL News weiterhin in einer starken und zukunftssicheren Position zu halten. Uns ist bewusst, wie sehr diese Ver&#xE4;nderungen einzelne Menschen treffen. Hinter jeder Kollegin und jedem Kollegen stehen pers&#xF6;nliche Geschichten, Engagement und viele Jahre Loyalit&#xE4;t &#x2013; daf&#xFC;r sind wir zutiefst dankbar. Ihnen allen gilt unser ausdr&#xFC;cklicher Dank und Respekt. Wir werden diesen Prozess verantwortungsvoll, fair und so transparent wie m&#xF6;glich gestalten.&#x201C;&#xD;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Diese Formate stellt RTL ein &#x2013; zentraler Newsroom in K&#xF6;ln und Berlin geplant&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die VIP- und People-Themen werden k&#xFC;nftig in der Marke &#x201E;Exclusiv&#x201C; geb&#xFC;ndelt, die ab dem 17. Januar 2026 sieben Tage die Woche bei RTL laufen wird. Die Magazine &#x201E;Gala&#x201C; bei RTL und &#x201E;Prominent&#x201C; bei Vox sowie das Shortformat &#x201E;#VOXStimme&#x201C; werden eingestellt.&#xD;
&lt;br /&gt;Dar&#xFC;ber hinaus gehen RTL und n-tv ab Fr&#xFC;hjahr 2026 von Montag bis Freitag zwischen 6 und 9 Uhr mit einem neuen gemeinsamen Morgenprogramm an den Start. In diesem Zuge gehen die Sendungen &#x201E;Punkt 6&#x201C;, &#x201E;Punkt 7&#x201C; und &#x201E;Punkt 8&#x201C; bei RTL im neuen Morgen mit n-tv auf. In der Primetime konzentriert sich RTL News k&#xFC;nftig verst&#xE4;rkt auf investigative Inhalte wie &#x201E;Team Wallraff&#x201C; und &#x201E;stern investigativ&#x201C; sowie auf &#x201E;Extra&#x201C;.&#xD;
&lt;br /&gt;Teil der Konsolidierung der Marken und Gesch&#xE4;ftsfelder bei RTL News ist zudem ein zentraler, plattform&#xFC;bergreifender Newsroom in K&#xF6;ln mit einem Pendant in Berlin. Hinzu kommen Inhalte-Desks mit dem Schwerpunkt auf VIP- und Magazin-Themen sowie auf der Steuerung der &#xFC;bergeordneten Zusammenarbeit bei n-tv.de, stern.de und rtl.de.&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen m&#xF6;chten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an&#xA0;&lt;a &gt;georg.taitl@oberauer.com&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Im Zuge eines umfassenden Stellenabbaus bei RTL Deutschland fallen auch bei RTL News zahlreiche Arbeitspl&#xE4;tze weg. Zugleich treibt der Konzern die digitale Neuaufstellung und strukturelle B&#xFC;ndelung seiner Nachrichtenangebote voran.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/rtl-news-streicht-rund-230-stellen-und-buendelt-angebote-staerker-digital-976672/</link></item><item id="976671"><title>Dateien schnell teilen: Die besten Tools f&#xFC;r den journalistischen Arbeitsalltag</title><pubDate>1767845512</pubDate><description>Berlin &#x2013; Ob im B&#xFC;ro, im Homeoffice oder unterwegs: Wer regelm&#xE4;&#xDF;ig zwischen Laptop, Smartphone und Tablet wechselt, kennt die kleinen digitalen Reibungsverluste des Alltags. Dabei gibt es l&#xE4;ngst einfache Werkzeuge, mit denen sich Inhalte auf kurze Distanz sicher und blitzschnell &#xFC;bertragen lassen &#x2013; mit sich selbst ebenso wie im Team. Der &#xDC;berblick von Sebastian Meineck in &lt;link http://shop.oberauer.com/medien/medium-magazin/869/medium-magazin-2025-06 _blank&gt;&#x201E;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;&#xA0;zeigt, wie der Datentausch heute unkompliziert funktioniert.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1. PairDrop&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dateien im Browser per WLAN verschicken, pairdrop.net&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Wof&#xFC;r braucht man das?&lt;br /&gt;Mit PairDrop lassen sich in Sekunden sogar gro&#xDF;e Dateien von einem Ger&#xE4;t auf ein anderes kopieren. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Ger&#xE4;te mit demselben WLAN verbunden sind. So lassen sich zum Beispiel schnell Fotos vom Handy auf den Laptop ziehen oder Rechercheunterlagen mit Kolleginnen und Kollegen teilen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Wie funktioniert das?&lt;br /&gt;PairDrop funktioniert ohne Account und ohne Cloud &#xFC;ber alle g&#xE4;ngigen Betriebssysteme hinweg. Die Dateien werden per WLAN-Schnittstelle von Ger&#xE4;t zu Ger&#xE4;t &#xFC;bertragen (&#x201E;Peer-to-Peer&#x201C;); sie flie&#xDF;en also nicht &#xFC;ber das Internet. Man gibt einfach &#x201E;pairdrop.net&#x201C; in den Browser ein und kann sofort loslegen. Im Browserfenster sieht man, wer im WLAN den Dienst gerade nutzt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Was muss man beachten?&lt;br /&gt;PairDrop ist quelloffen, das hei&#xDF;t, der Code ist &#xF6;ffentlich einsehbar. Das erh&#xF6;ht das Vertrauen, dass es keine Hintert&#xFC;ren gibt. Optional lassen sich mit PairDrop auch Dateien mit Ger&#xE4;ten teilen, die nicht im selben WLAN sind. Diese Funktion hei&#xDF;t &#x201E;&#xD6;ffentlicher Raum&#x201C;. In diesem Fall werden die Daten &#xFC;ber das Internet &#xFC;bertragen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. LocalSend&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ger&#xE4;te per App verbinden und Dateien tauschen&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Simple.Savr&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Simpler senden geht nicht&#xD;
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&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/medium-magazin/869/medium-magazin-2025-06 _blank&gt;Zu den Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;strong&gt;Must-Reads im aktuellen&#xA0;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/medium-magazin/869/medium-magazin-2025-06 _blank&gt;&#x201E;&lt;/link&gt;&lt;link http://shop.oberauer.com/medien/medium-magazin/869/medium-magazin-2025-06 _blank&gt;medium magazin&#x201C;&lt;/link&gt;&lt;/strong&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Ausgezeichnet. Die J&#x201E;ournalistinnen und Journalisten des Jahres&#x201C;.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Die Unbestechliche.&#xA0;Cathrin Kahlweit erh&#xE4;lt den Preis der JdJ-Jury f&#xFC;r ihr Lebenswerk.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Sie fanden Jan Marsalek.&#xA0;Weltweit per Haftbefehl gesucht, sp&#xFC;rten ihn Journalisten in Moskau auf. Werkstatt-Gespr&#xE4;ch mit J&#xF6;rg Diehl aus dem &#x201E;Team des Jahres&#x201C;.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;8 Hacks f&#xFC;r Telegram.&#xA0;Im &#x201E;Darknet f&#xFC;r die Hosentasche&#x201C; finden sich starke Geschichten und Quellen &#x2013; wenn man wei&#xDF;, wie.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Toolbox. Schick mal schnell:Dateien und Texte auf kurze Distanz von Ger&#xE4;t zu Ger&#xE4;t senden &#x2013; ganz ohne Kabel und Plattformen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Presserecht. Wie Medien von Demos berichten und rechtliche Risiken vermeiden k&#xF6;nnen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Fragebogen. Friederike Hofmann:&#xA0;&#x201E;Keine Entscheidung gegen die ARD ...&#x201C;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;Sie m&#xF6;chten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen &#x2013; und sich &#xFC;ber Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen&#xA0;&lt;link http://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/ _blank&gt;Newsletter&lt;/link&gt;.&lt;/em&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;Er studierte Sozialwissenschaftliche Konfliktforschung, Heilp&#xE4;dagogik und Inclusion Studies. Er arbeitete in der entwicklungspolitischen Bildung und im NGO-Sektor, wo er u.a. f&#xFC;r Oxfam Deutschland t&#xE4;tig war. Zuletzt arbeitete er in der Bundesgesch&#xE4;ftsstelle von B&#xFC;ndnis `90/Die Gr&#xFC;nen, wo er zun&#xE4;chst die Parteiorganisation und das Campaigning verantwortete und schlie&#xDF;lich Organisatorischer Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer wurde, informiert die taz heute in einer Presseaussendung.&lt;/span&gt;&#xD;
&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&#xD;
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&lt;span style="font-family: verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;</description><shorttext>Was er zuletzt in der Politik machte.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/ferenc-foeldesi-wird-neuer-leiter-der-taz-genossenschaft-976664/</link></item><item id="976655"><title>Reporter Wirtschaft in Dresden gesucht</title><pubDate>1767757352</pubDate><description>Dresden&#xA0;&#x2013; Madsack sucht einen Reporter&#xA0;(w/m) Wirtschaft f&#xFC;r die Sachsen-Redaktion&#xA0;von &#x201E;S&#xE4;chsischer Zeitung&#x201C;&#xA0;und &#x201E;Leipziger Volkszeitung&#x201C;.&#xD;
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Zu den Aufgaben z&#xE4;hlt unter anderem:&#xA0;&#xD;
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Redaktionelle Begleitung und Entwicklung relevanter Wirtschaftsthemen in Sachsen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Erstellung schneller, kurzer und exklusiver News sowie ausf&#xFC;hrlicher Hintergrundberichte&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Berichterstattung &#xFC;ber die s&#xE4;chsische Wirtschaft in allen journalistischen Formaten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Mitarbeit an Formaten wie Newsletter, Podcast und lesernahen Events&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Gr&#xFC;ndliche Recherche und Aufbereitung exklusiver Geschichten und Entwicklungen hinter offiziellen Verlautbarungen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Aufbau und Pflege eines Netzwerks zu wichtigen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Nutzung bestehender Kontakte, um stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Offenheit f&#xFC;r neue Formate wie Bewegtbild, Ton und Bild, um Inhalte kanal&#xFC;bergreifend erlebbar zu machen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;F&#xF6;rderung des &#xF6;ffentlichen Diskurses f&#xFC;r die Menschen in Sachsen&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&#xD;
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Erste Berufserfahrung in der Redaktion oder als freier Journalist sind von Vorteil.&#xD;
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&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/journalistische-stellen-1/reporter-dmw-wirtschaft-556197/ _blank&gt;Weitere Details&lt;/link&gt;&#xD;
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&lt;em&gt;&lt;link http://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/ _blank&gt;Mehr Jobs&lt;/link&gt;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&lt;/em&gt;&#xD;
&lt;em&gt;Das Stellenangebot von newsroom.de wird t&#xE4;glich aktualisiert.&#xA0;Die neuen Angebote und eine w&#xF6;chentliche &#xDC;bersicht k&#xF6;nnen als&#xA0;&lt;link file:64775&gt;Job-Newsletter&lt;/link&gt;&#xA0;abonniert werden.&lt;/em&gt;</description><shorttext>Erste Berufserfahrung in der Redaktion oder als freier Journalist sind von Vorteil.</shorttext><link>https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/jobs-10/reporter-wirtschaft-in-dresden-gesucht-976655/</link></item><item id="976654"><title>Dokumentation beleuchtet Leben und Tod von Fotografin Anja Niedringhaus</title><pubDate>1767756762</pubDate><description>Baden-Baden &#x2013; Am 12. Januar 2026 um 23:05 Uhr zeigt Das Erste die Dokumentation &#x201E;Anja Niedringhaus &#x2013; Die Fotografin und der Krieg&#x201C;, anschlie&#xDF;end ist der Film f&#xFC;r 100 Tage in der ARD Mediathek abrufbar.&#xD;
&lt;br /&gt;Die SWR-Koproduktion erz&#xE4;hlt vom Leben der Fotografin Anja Niedringhaus, deren Bilder ein Vierteljahrhundert lang die Titelseiten der internationalen Presse pr&#xE4;gten. Sie erhielt 2005 den Pulitzerpreis, weil sie in einem m&#xE4;nnerdominierten Berufsfeld Momente der Menschlichkeit im Kriegsalltag sichtbar machte.&#xD;
&lt;br /&gt;Im Fokus des Films stehen die ungekl&#xE4;rten Umst&#xE4;nde ihrer Ermordung im April 2014 im Innenhof einer Polizeistation in Afghanistan. Niedringhaus war gemeinsam mit der kanadischen Kollegin Kathy Gannon unterwegs, als sie get&#xF6;tet und Gannon schwer verletzt wurde. Mehrj&#xE4;hrige Recherchen der Filmemacher legen nahe, dass der Mord durch das Wegschauen afghanischer Beh&#xF6;rden und westlicher Partner erst m&#xF6;glich wurde und werfen ein neues Licht auf die politische Dimension des Verbrechens.&#xD;
&lt;br /&gt;Pers&#xF6;nliche Einblicke liefern Wegbegleiterinnen wie ihre Mutter, Schwester und Kolleginnen von dpa und &#x201E;Spiegel&#x201C;. Langj&#xE4;hrige Freunde und Mitarbeiter berichten von Niedringhaus&#x2019; einzigartiger Fotografie und ihrer bleibenden Wirkung in der internationalen Agenturfotografie.&#xD;
&lt;br /&gt;Die Produktion stammt von Bildersturm Filmproduktion in Koproduktion mit SWR, Deutsche Welle, HR und in Zusammenarbeit mit ARTE.&#xD;
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&lt;br /&gt;Auch das &#x201E;Heer aus Intendanten, Chefredakteuren, Fernsehdirektoren, Programmdirektoren und sonstigen Fr&#xFC;hst&#xFC;cksdirektoren&#x201C; bekommt sein Fett weg, ebenso wie die Medienpolitik, &#x201E;in der jeder Ministerpr&#xE4;sident sein eigenes Mediens&#xFC;ppchen&#x201C; kochen d&#xFC;rfe. Harms pl&#xE4;diert f&#xFC;r einen &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunk, der sich auf Berichterstattung &#xFC;ber Wirtschaft, Politik, Sport und Gesellschaft konzentriert und alles andere &#x201E;in die H&#xE4;nde privater Medien&#x201C; legt.&#xD;
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