Journalistenpreise
Newsroom – Georg Taitl

Durchblick-Preis 2026 geht an die „Wuppertaler Rundschau“

Vier Journalisten werden für ein öffentliches Duell zur Oberbürgermeister-Stichwahl ausgezeichnet. Wer noch Auszeichnungen erhält.

Essen – Tomas Cabanis, Stefan Seitz, Roderich Trapp und Jörn Koldehoff von der „Wuppertaler Rundschau“ haben den Durchblick-Preis 2026 gewonnen. Wie der Bundesverband kostenloser Wochenzeitungen (BVDA) mitteilt, zeichnete die Jury die vier Journalisten für ein zweistündiges öffentliches Duell zwischen Miriam Scherff (SPD) und Matthias Nocke (CDU) vor der Oberbürgermeister-Stichwahl in Wuppertal aus.

 

Das mit 5.000 Euro dotierte Siegerprojekt habe gezeigt, wie Lokalmedien politische Auseinandersetzungen begleiten und den direkten Austausch zwischen Kandidierenden und Bürgerschaft ermöglichen können, begründete die Jury ihre Entscheidung.

 

Zweiter Platz für die „Rheinischen Anzeigenblätter“

Der mit 3.000 Euro dotierte zweite Platz ging an Lars Kindermann und weitere Kolleginnen und Kollegen der „Rheinischen Anzeigenblätter“ aus Köln. Ihre Serie „80 Jahre Kriegsende“ beschäftigte sich mit den Ereignissen im Frühjahr 1945, als die alliierten Streitkräfte durch das heutige Verbreitungsgebiet im Rhein-Erft-Kreis vorrückten.

 

Für die Beiträge recherchierten die Journalisten bei Stadtarchivaren, kommunalen Geschichtsvereinen und Lokalhistorikern. Die Serie veranschaulichte die historischen Ereignisse anhand lokaler Schauplätze und persönlicher Perspektiven.

 

Den dritten Platz und 2.000 Euro erhielt Miriam Dabitsch von den Funke-Anzeigenblättern in Nordrhein-Westfalen. In ihrem Beitrag „Vier Jahre im Todesbunker von Volmarstein“ erzählt sie die Geschichte von Thomas Frauendienst, der in einem Heim schweres Leid erfahren hat. Die Jury würdigte, dass sich Dabitsch einem schwierigen Thema gewidmet habe, das andere lieber ausblenden würden.

Auszeichnung neu ausgerichtet

 

 

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