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ver.di ruft zu Warnstreik beim NDR auf

Im Tarifkonflikt mit dem Norddeutschen Rundfunk will ver.di den Druck erhöhen. Für heute ist ein ganztägiger Warnstreik an allen Hamburger Standorten angekündigt.

Hamburg – Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten des Norddeutschen Rundfunks (NDR) für Dienstag, 14. April 2026, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand soll um 0:00 Uhr beginnen und bis Mittwoch, 15. April, 1:30 Uhr dauern. Betroffen sind Arbeitnehmer, Auszubildende, Volontäre sowie arbeitnehmerähnliche freie Mitarbeiter und auf Produktionsdauer Beschäftigte an allen Standorten in Hamburg.

 

Hintergrund sind laufende Tarifverhandlungen. ver.di fordert unter anderem für festangestellte Beschäftigte eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro monatlich, sowie zusätzliche freie Tage. Für Auszubildende und Volontäre verlangt die Gewerkschaft unter anderem eine monatliche Erhöhung der Vergütung um 200 Euro sowie eine unbefristete Übernahme nach erfolgreichem Abschluss.

 

Für freie Mitarbeiter fordert ver.di eine Anhebung der Honorare um sieben Prozent, höhere Einsatzlimits sowie eine jährliche Pauschale für Mediennutzung in Höhe von 1.000 Euro. Die Laufzeit des geforderten Tarifvertrags beträgt zwölf Monate.

 

ver.di begründet den Warnstreik mit einem aus ihrer Sicht unzureichenden Angebot des NDR. Dieses liege „weit unter der Inflation“ und gehe auf zentrale Forderungen insbesondere für freie Mitarbeiter*innen sowie den journalistischen Nachwuchs nicht ein.

 

 

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