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Newsroom – Georg Taitl

Paul Ronzheimer gibt „Bild“-Führungsposten ab und wird erster Axel Springer Creator

Paul Ronzheimer gibt „Bild“-Führungsposten ab und wird erster Axel Springer Creator Paul Ronzheimer (Foto: Springer/Niels Starnick)

Springer gründet eine Plattform für Journalisten, die ihre Formate unabhängig von den Medienmarken des Konzerns entwickeln wollen. Der Reporter konzentriert sich künftig auf den Ausbau seines Podcasts „RONZHEIMER.“ und weitere Audio- und Videoangebote.

Berlin – Axel Springer startet mit „Axel Springer Creators“ ein neues Modell für journalistische Angebote außerhalb der etablierten Medienmarken des Konzerns. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen Journalistinnen und Journalisten eigene Formate entwickeln und unternehmerisch betreiben können. Als erster Creator wird Paul Ronzheimer mit seinem Team den Podcast „RONZHEIMER.“ eigenständig innerhalb von Axel Springer weiterentwickeln.

 

Im Zuge seiner neuen Aufgabe gibt Ronzheimer seinen Posten als stellvertretender Chefredakteur von „Bild“ ab. Er wird sich künftig auf den Ausbau seines Podcasts und die Entwicklung zusätzlicher Audio- und Videoformate konzentrieren.

 

Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg

Mit dem neuen Modell will Axel Springer sowohl etablierte Journalisten als auch neue Talente ansprechen. Der Konzern stellt dafür Produktion, Technik, Vermarktung und die Reichweite seiner Medienangebote zur Verfügung. Die Creators sollen mehr redaktionelle und unternehmerische Freiheit erhalten und am wirtschaftlichen Erfolg ihrer Formate beteiligt werden.

 

Claudius Senst, Vorstand Publishing bei Axel Springer, erklärt: „Mit Axel Springer Creators wollen wir diesen Weg auch anderen Journalisten ermöglichen. Wir geben ihnen die Freiheit, eigene Ideen umzusetzen, unterstützen sie mit den Möglichkeiten unseres Unternehmens und beteiligen sie am wirtschaftlichen Erfolg.“

 

Ronzheimer bleibt internationaler Reporter

Neben der Weiterentwicklung seines Podcasts will Ronzheimer weiterhin als Reporter und Interviewer arbeiten, insbesondere in Kriegs- und Krisenregionen. Seine Reportagen, Interviews und Recherchen sollen auch künftig bei Medien des Springer-Konzerns erscheinen, darunter „Bild“, „Business Insider“, „Politico“, „Welt“, „The Telegraph“, „Fakt“ und „Onet“.

 

„Ich will mit meinem Team weiter dort sein, wo Entscheidungen fallen und Geschichte passiert. Im Gespräch mit den Menschen, die wichtige Entscheidungen treffen, genauso wie vor Ort in Kriegs- und Krisenregionen“, sagt Ronzheimer. Gleichzeitig wolle er neue Formate entwickeln und ein größeres Publikum erreichen.

 

Zum Führungsteam von „RONZHEIMER.“ gehören weiterhin Filipp Piatov, der die Redaktion verantwortet, und Daniel van Moll, der für die Produktion zuständig ist. Ronzheimer bleibt zudem Mitglied des 2025 gegründeten Axel Springer Global Reporters Network.


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