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Julia Becker legt Mandat im FAZ-Aufsichtsrat nieder

Julia Becker legt Mandat im FAZ-Aufsichtsrat nieder Julia Becker (Foto: IMAGO / Panama Pictures / Christoph Hardt)

Die Funke-Verlegerin hat ihren Sitz im Aufsichtsrat der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ nach weniger als einem Jahr aufgegeben.

Frankfurt – Die Funke-Verlegerin Julia Becker hat den Aufsichtsrat der FAZ nach nicht einmal einem Jahr verlassen. Das berichtet „Horizont“. Eine Sprecherin des Blattes nennt demnach „persönliche Gründe“ für den Schritt Beckers und erklärt, dass „das Gremium und die Gesellschafter diesen Schritt außerordentlich bedauern“.

 

Auch Aufsichtsratschef Andreas Barner steht laut „Horizont“ vor dem Rückzug. Damit würde das Kontrollgremium innerhalb von eineinhalb Jahren sechs Mitglieder verlieren. Zuvor waren bereits Katarzyna Mol-Wolf, Karl Hans Arnold, Joachim Rosengarten und Burkhard Keese ausgeschieden.

 

Die FAZ verweist hinsichtlich Barner auf die Gesellschafterversammlung Ende kommender Woche. Der Autor Roland Pimpl vermutet, dass der Kurs von Ulrich Wilhelm, dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Fazit-Stiftung, ein Grund für die hohe Fluktuation sein könnte. Unter dessen Führung seien die Kompetenzen des Aufsichtsrats beschnitten worden.

 

 

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