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Ghosting im Journalismus: Wenn Auftraggeber plötzlich verschwinden

Ghosting im Journalismus: Wenn Auftraggeber plötzlich verschwinden Geraldine Friedrich

Freie Journalistinnen und Journalisten kennen es: Auftraggeber melden sich nicht mehr. Warum Ghosting im Journalismus immer öfter vorkommt, erläutert der aktuelle „Freien-Podcast“.

Berlin – Ghosting – der plötzliche Abbruch von Kommunikation – ist im Journalismus inzwischen weit verbreitet. Während es bei Kaltakquise verständlich erscheint, ist es besonders bitter, wenn langjährige Auftraggeber plötzlich nicht mehr reagieren und auch auf Nachfragen keine Erklärung liefern.

 

Die aktuelle Folge des „Freien-Podcast“ von Francoise Hauser und Geraldine Friedrich beschäftigt sich genau mit diesem Phänomen. Darin wird deutlich: Redaktionen sind heute oft so überlastet, dass sie selbst auf gute Themenvorschläge kaum antworten. Doch das Schweigen kann für freie Journalistinnen und Journalisten ernste Folgen haben.


Ein Effekt des Ghostings ist, dass Betroffene ihrerseits zunehmend Themenvorschläge von PR-Vertretern ignorieren. Dieses gegenseitige Abtauchen verstärkt den Druck auf freie Medienschaffende: Wer mit gelungenen Ideen seltener punkten kann, gerät schneller in den Existenzkampf und hat weniger Zeit für neue Inspiration von außen.

 

Weitere Informationen und die vollständige Podcastfolge finden Interessierte hier: Freien-Podcast – Ghosting: Muss das sein?

 

 

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