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Newsroom – Georg Taitl

DJV warnt vor Überlegungen zum Umbau von ARD und ZDF

Der Verband kritisiert Überlegungen zu einem grundlegenden Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Anlass sind Berichte über entsprechende Äußerungen von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer.

Berlin – Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer davor gewarnt, eine Zusammenlegung von ARD-Anstalten oder eine Privatisierung des ZDF in Betracht zu ziehen. Hintergrund sind Berichte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), wonach Weimer bei einer Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin einen grundlegenden Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks angesprochen haben soll (newsroom.de hatte berichet).


DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster erklärte, das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem mit ARD und ZDF habe sich bewährt. Zugleich verwies er darauf, dass über die konkrete Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die Länder und ihre Parlamente entscheiden. Der Bund und der Kulturstaatsminister seien in diesem Bereich nicht Gesetzgeber.


Beuster forderte angesichts von Desinformation und der wachsenden Bedeutung von Plattformen einen starken und unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Weimer solle deshalb nicht den Eindruck erwecken, über die Zukunft von ARD und ZDF entscheiden zu können.

 

 

 

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