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Newsroom – Georg Taitl

Jan Feddersen verlässt die taz-Redaktion

Nach mehr als drei Jahrzehnten als Redakteur wechselt Feddersen bei der taz in den Status eines freien Autors. Bei seinem Abschied wurde sein journalistisches und publizistisches Wirken gewürdigt.

Berlin – Jan Feddersen bleibt der taz als freier Autor verbunden. Nach mehr als drei Jahrzehnten als fest angestellter Redakteur wechselt der 1957 Geborene damit seinen beruflichen Status. Der Abschied wurde beim taz lab 2026 sowie bei einer Veranstaltung im Panoramaraum des taz-Gebäudes öffentlich gewürdigt.

 

Feddersen war über viele Jahre in unterschiedlichen Funktionen für die taz tätig. Unter anderem betreute er die Rubrik „Aus der taz“, die seit 2009 in der gedruckten Ausgabe erschien.

 

Feddersens journalistische Arbeit war laut taz-Kollege Dirk Knipphals auch von einer Bereitschaft geprägt, Konflikte direkt anzusprechen. Dazu gehörten Auseinandersetzungen innerhalb der politischen Linken. Diese Herangehensweise habe bei Teilen der Leserschaft und innerhalb der taz wiederholt die Frage ausgelöst, ob bestimmte Positionen noch als links einzuordnen seien.

 

Knipphals beschreibt Feddersens Umgang mit solchen Konflikten als Teil einer linken Selbstverständigung und Selbstkritik. Feddersen habe damit auch die publizistische Kultur der taz über Jahre mitgeprägt.

 

In einer Abschiedsbotschaft dankte Feddersen den Leserinnen und Lesern der „Aus der taz“-Seite. Auf Zuschriften zu seiner Arbeit habe er nach eigenen Angaben stets geantwortet, auch wenn diese teilweise sehr kritisch oder beschimpfend ausgefallen seien.

 

 

 

 

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