Platz 1
Christina Berndt, „Süddeutsche Zeitung“
Begründung: Sie beeindruckt als besonders kundige Stimme in der Corona-Berichterstattung - im eigenen Blatt wie auch in Talkshows, wo sie ihre Standpunkte energisch verteidigt und stets faktenreich kontert. Berndt steht für einen sachlichen, nachdenklichen Journalismus. In der Pandemie ist das besonders wertvoll, weil sie mit ihren Beiträgen hilft, Wissenschaft als einen kontinuierlichen Prozess des Erkenntnisgewinns zu begreifen.
Platz 2
Lars Fischer, Spektrum.de
Begründung: Für viele war er so etwas wie ein Anker in der Pandemie. Dabei setzte er ganz eigene Schwerpunkte und teilte auch auf Twitter regelmäßig sein Wissen im Dialog mit dem Publikum. Immer wieder beantwortete er Fragen zum Virus, zu Impfstoffen und Maßnahmen und kommuniziert dabei stets differenziert und verständlich. Bei „spektrum.de“ informiert er zudem extrem kenntnisreich und detailliert über die neuesten Erkenntnisse diverser Forschungsgebiete.
Platz 3
Kai Kupferschmidt, Frei, Riffreporter
Begründung: Er gehörte weltweit zu den ersten Reportern, die die Tragweite der aktuellen Pandemie erkannten. Manche sagen, er sei der journalistische Hochleistungssportler der Corona-Berichterstattung, was sein Twitterfeed @kakape unterstreicht. Er hat keine Scheu vor unbequemen Themen, wie Impffolgen. Und in seinem Pandemia- Podcast (mit Laura Salm-Reifferscheidt und Nicolas Semak) fragt er beispielhaft, was uns frühere Seuchen und Krisen lehren können.
Platz 4
Harald Lesch, ZDF
Platz 5
Christian Endt, Zeit Online
Platz 6
Dagny Lüdemann, Zeit Online
Platz 7
Jakob Simmank, Zeit Online
Platz 8
Yasmin Appelhans, Frei
Platz 9
Vivian Pasquet, „Geo“
Platz 10
Sibylle Anderl, „FAZ“
Tipp: Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten werden für ihre herausragende Arbeit 2021 als „Journalistinnen und Journalisten des Jahres“ ausgezeichnet. Alle Namen und alle Begründungen stehen in der aktuellen Ausgabe von „medium magazin“.
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Christina Berndt