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Warnstreik bei dpa: Tarifkonflikt spitzt sich zu

Bei der Deutschen Presse-Agentur legen Beschäftigte die Arbeit nieder. Gewerkschaften fordern höhere Gehälter, die Geschäftsführung hält mit einem eigenen Angebot dagegen.

Berlin – Bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sind Beschäftigte am Freitag zu einem Warnstreik aufgerufen worden. Dazu hatten der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die Gewerkschaft ver.di aufgerufen. Betroffen sind neben der Nachrichtenagentur auch Tochterunternehmen im Newsroom.

 

Hintergrund ist der Stillstand in den laufenden Tarifverhandlungen. Der DJV fordert rückwirkend ab Januar 2026 einen monatlichen Festbetrag von 250 Euro sowie eine Gehaltserhöhung von 2,5 Prozent ab Januar 2027 bei einer Laufzeit von 18 Monaten.

 

Die dpa-Geschäftsführung bietet hingegen einen monatlichen Festbetrag von 110 Euro für 2026 sowie ebenfalls 2,5 Prozent mehr Gehalt ab Anfang 2027 an, allerdings bei einer Laufzeit von 24 Monaten.

 

Der DJV kritisiert das Angebot als unzureichend und verweist unter anderem auf steigende Lebenshaltungskosten und die Arbeitsbelastung der Beschäftigten. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 27. März angesetzt.

 

 

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