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Verband warnt vor Lockerung bei Scheinselbstständigkeit

Der Deutsche Journalisten-Verband spricht sich gegen eine mögliche Aufweichung des Statusfeststellungsverfahrens im Medienbereich aus.

Berlin – Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) warnt vor einer Erleichterung von Scheinselbstständigkeit im Medienbereich durch die Regierungskoalition. Hintergrund sind laufende Gespräche über mögliche Reformen der Sozialversicherung.

 

Im Mittelpunkt steht das sogenannte Statusfeststellungsverfahren, das klärt, ob eine Tätigkeit als freiberuflich oder sozialversicherungspflichtig gilt. Der DJV fordert, dieses Verfahren nicht aufzuweichen. DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster sprach sich dafür aus, stärker gegen missbräuchliche Beschäftigungsformen vorzugehen.

 

Nach Einschätzung des Verbands würden bereits heute viele Medienunternehmen freie Mitarbeit nutzen, obwohl reguläre Arbeitsverhältnisse angemessen wären. Besonders Berufseinsteiger erhielten häufig freie Verträge und seien dadurch schlechter abgesichert. Der DJV warnt unter anderem vor fehlender sozialer Absicherung und geringeren Rentenansprüchen.

 

 

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