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Newsroom – Georg Taitl

Tarifverhandlungen: DJV-NRW ruft zu zweitägigem Warnstreik beim WDR auf

Der Deutsche Journalisten-Verband in Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit ver.di und Unisono zu einem zweitägigen Warnstreik beim WDR aufgerufen.

Köln – Der DJV-NRW hat gemeinsam mit den Gewerkschaften ver.di und Unisono einen zweitägigen Warnstreik beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) angekündigt. Der Ausstand begann heute Nacht um 2 Uhr und soll bis Freitag um 2 Uhr dauern, berichten die Gewerkschaften.

 

Auslöser ist ein Tarifabschluss, den der WDR nach Angaben des DJV-NRW mit der Gewerkschaft VRFF vereinbart hat. Der Sender wolle diesen Abschluss auf seine festangestellten Beschäftigten anwenden. Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Musikerinnen und Musiker seien davon jedoch nicht erfasst.

 

DJV-NRW-Geschäftsführer und Verhandlungsführer Volkmar Kah kritisierte das Vorgehen des Senders. Die Gewerkschaften DJV-NRW, ver.di und Unisono verhandeln nach eigenen Angaben weiterhin gemeinsam mit dem WDR über einen Tarifabschluss.

 

Ein zentraler Streitpunkt der laufenden Tarifrunde ist die vom WDR angestrebte Möglichkeit, festangestellte Beschäftigte in andere ARD-Anstalten zu entsenden. Die drei Gewerkschaften fordern hierfür eine ARD-weite Regelung. Zudem setzen sie sich für lineare Entgelterhöhungen für Festangestellte und Freie sowie für den Schutz arbeitnehmerähnlicher freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Honorarabsenkungen ein.

 

Der DJV-NRW appellierte außerdem an den WDR-Verwaltungsrat, dem vorliegenden Tarifabschluss nicht zuzustimmen. Nach Angaben der Gewerkschaften vertreten DJV-NRW, ver.di und Unisono gemeinsam den Großteil der Belegschaft.

 

 


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