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ORF trennt sich von Ex-Generaldirektor Roland Weißmann

Keine sexuelle Belästigung im rechtlichen Sinn festgestellt – dennoch Verstöße gegen Compliance und Ethik.

Wien – Der ORF beendet das Dienstverhältnis mit seinem früheren Generaldirektor Roland Weißmann. Er war bereits am 8. März nach Vorwürfen sexueller Belästigung einer Mitarbeiterin zurückgetreten.


Weißmann hatte die Vorwürfe von Anfang an bestritten. Eine Untersuchung der Compliance-Stelle habe nun ergeben, dass keine „sexuelle Belästigung im rechtlichen Sinne“ vorliege, Weißmann aber Compliance- und ethische Standards verletzt haben soll, teilt der ORF mit.


Der Sender verlange von seinen Führungskräften „ein sehr hohes Maß an Integrität und Unterlassung jeglichen Verhaltens, das geeignet ist, dem Unternehmen zu schaden. Jeder Anschein eines einer Führungskraft unangemessenen Verhaltens ist daher zu vermeiden“, heißt es zur Begründung.


Interims-Generaldirektorin Ingrid Thurnher hatte die Untersuchung der Vorwürfe nach ihrem Amtsantritt veranlasst, um das Vertrauen in den ORF abzusichern.



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