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Offene Kanäle: Im Kohlenkeller entsteht Wahlberichterstattung

Offene Kanäle: Im Kohlenkeller entsteht Wahlberichterstattung (Foto: privat)

Offene Kanäle geben im Wahlkampf auch kleinen Parteien eine Bühne und ermöglichen Bürgerjournalismus jenseits klassischer Medien. Das zeigt ein Erfahrungsbericht von Markus Wolsiffer im „medium magazin“.

Worms – Neben öffentlich-rechtlichen und privaten Anbietern existiert mit Bürgermedien eine oft unterschätzte dritte Säule. Hauptberuflich ist Markus Wolsiffer Reporter im ZDF-Landesstudio Hessen, ehrenamtlich engagiert er sich im Offenen Kanal Worms. Im „medium magazin“ berichtet er, wie Bürger hier selbst Inhalte produzieren können – ohne Chefredaktion, ohne Werbung und mit großer thematischer Freiheit.


Wahlkampf aus der Nähe – auch für kleine Parteien
Im Offenen Kanal „Rheinlokal Worms“ wurden zur Landtagswahl 2026 insgesamt 18 Interviews mit Kandidierenden geführt. Besonders kleinere Parteien profitieren davon, da sie laut Bericht in anderen Medien oft weniger präsent sind.

 

Talentschmiede für den Journalismus
Offene Kanäle sind zugleich Orte der Ausbildung und Teilhabe: Ehrenamtliche, FSJler und Praktikanten sammeln hier Erfahrung. Gerade angesichts schrumpfender Lokalmedien gewinnen sie laut „medium magazin“ für die Nachwuchsförderung an Bedeutung.

 

Der Beitrag schildert außerdem die praktische Arbeit im Offenen Kanal, seine Entwicklung seit den 1980er-Jahren sowie seine Rolle als nichtkommerzielles, vielfältiges Medienangebot nahe an den Menschen.

 

 

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