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MDR schafft umstrittene Bluttests ab

Nur in ganz wenigen Fällen - abhängig vom Einsatzgebiet - sollen Bewerber noch medizinisch gecheckt werden. Das gelte etwa für Maskenbildner, die einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt seien, oder für Techniker, die körperlich absolut fit sein müssten.

Leipzig (dpa) - Der Mitteldeutsche Rundfunk MDR schafft die umstrittenen Bluttests für Bewerber ab. Das habe der Rundfunkrat beschlossen, sagte ein Sprecher des Senders am Mittwoch und bestätigte einen Bericht der "Dresdner Morgenpost". Von April an wird es somit keine generellen Blut- und Urinuntersuchungen mehr geben. Nur in ganz wenigen Fällen - abhängig vom Einsatzgebiet - sollen Bewerber noch medizinisch gecheckt werden. Das gelte etwa für Maskenbildner, die einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt seien, oder für Techniker, die körperlich absolut fit sein müssten. Die Tests hatten massive Kritik von Politik und Gewerkschaften ausgelöst.