Vermischtes
Newsroom

Leseempfehlung: Oliver Wurm über Fußball, Print und die Sehnsucht nach dem Sommermärchen

Leseempfehlung: Oliver Wurm über Fußball, Print und die Sehnsucht nach dem Sommermärchen Oliver Wurm (Foto: Selfie)

Mit außergewöhnlichen Sport-Magazinen hat sich Oliver Wurm eine eigene Nische geschaffen. Im turi2-Interview spricht der Verleger über emotionale Fußballmomente, die Zukunft von Print und warum gute Geschichten Zeit überdauern.

Hamburg / München – Sollte die deutsche Nationalmannschaft tatsächlich wieder Fußball-Weltmeister werden, dürfte das für Oliver Wurm eine arbeitsreiche Zeit bedeuten. Der Verleger und Sportjournalist hat sich mit hochwertigen Print-Magazinen über große Sportmomente und außergewöhnliche Persönlichkeiten einen Namen gemacht – von Diego Maradona bis zum WM-Titel 2014. Im Interview mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow spricht Wurm über sein besonderes Geschäftsmodell zwischen Sportleidenschaft, Sammelobjekt und Magazin-Kultur.

 

Dabei geht es nicht nur um Fußball, sondern auch um die Zukunft der Medienbranche. Wurm positioniert seine gedruckten Liebhaber-Magazine bewusst als Gegenentwurf zur schnellen digitalen Welt und zum KI-getriebenen Medienwandel. Mit klaren Worten erklärt er, warum er lieber „zu den Besten im Print“ gehören möchte, statt den „digital Natives im AI-Zirkus hinterher zu hecheln“. Das Gespräch zeigt eindrucksvoll, wie viel Haltung, Überzeugung und Begeisterung noch immer im klassischen Print stecken können.

 

Spannend ist außerdem Wurms Blick auf die aktuelle Fußball-Stimmung in Deutschland. Trotz neuer Regeln, einer umstrittenen FIFA und politischer Nebengeräusche wie Donald Trump glaubt er an die Kraft des Sports und an die Möglichkeit eines neuen Sommermärchens. 

 

  • Oliver Wurm versteht seine Print-Magazine als bewussten Gegenentwurf zur schnellen digitalen Medienwelt und zum KI-getriebenen Journalismus.
  • Gute publizistische Ideen brauchen laut Wurm vor allem Mut, Leidenschaft und Umsetzungsstärke – nicht klassische Marktforschung.
  • Trotz Medienkrise glaubt er weiter an die Zukunft hochwertiger Print-Produkte mit langfristigem Sammler- und Erinnerungswert.

 

Das Interview ist Teil der turi2-Themenwoche Sportkommunikation. Alle Beiträge gibt es hier.

 

 

 

Sie möchten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen – und sich über Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter.

 

Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen möchten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an georg.taitl@oberauer.com.