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Jan Philipp Burgard weist Berichte über mögliches Fehlverhalten zurück

Jan Philipp Burgard weist Berichte über mögliches Fehlverhalten zurück Jan Philipp Burgard (Foto: Springer)

Der frühere „Welt“-Chefredakteur reagiert auf Medienberichte und kündigt rechtliche Schritte an. Was Springer dazu sagt.

Berlin – Der kürzlich zurückgetretene „Welt“-Chefredakteur Jan Philipp Burgard wehrt sich gegen deutsche und internationale Presseberichte über ein mögliches Fehlverhalten, berichtet turi2. Berichtet hatten unter anderem „Correctiv“ und die „New York Times“. Burgards Anwalt Christian-Oliver Moser teilt auf Anfrage der dpa mit: „Die von diversen Medien verbreiteten Gerüchte, dass gegen meinen Mandanten bei Axel Springer Beschwerden wegen Belästigung oder eines übergriffigen Verhaltens vorliegen, sind nachweislich falsch.“ Er werde für Burgard „mit allen rechtlichen Mitteln gegen diese Verleumdungskampagne vorgehen“, so Moser.


Springer lässt wissen, man sei „Hinweisen auf ein angebliches Fehlverhalten sofort nachgegangen“. Diese Hinweise hätten sich „nicht erhärtet“, sagt ein Sprecher. Bis heute lägen Springer „keinerlei Beschwerden gegen Jan Philipp Burgard wegen Belästigung oder eines übergriffigen Verhaltens vor“. Vergangene Woche wurde bekannt, dass Burgard sein Amt aus „gesundheitlichen Gründen“ abgibt, ihm folgt der bisherige „Tagesthemen“-Chef Helge Fuhst.

 

Die Kanzlei Irle Moser war in der Causa Julian Reichelt auf beiden Seiten aktiv: Ben Irle vertrat den ehemaligen „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt, während sein Partner Christian-Oliver Moser eine betroffene Frau beriet, die Reichelt Machtmissbrauch vorwarf.

 

 

 

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