Vermischtes
Newsroom – Björn Czieslik

Harald Martenstein kritisiert RBB wegen abgelehnter Radio-Kolumne

Harald Martenstein kritisiert RBB wegen abgelehnter Radio-Kolumne Harald Martenstein (Foto: Springer)

Der Publizist Martenstein wirft dem Rundfunk Berlin-Brandenburg vor, die Ausstrahlung einer Kolumne aus politischen Gründen verweigert zu haben, und macht den internen Vorgang öffentlich.

Berlin –  Kolumnist Harald Martenstein macht in der „Welt am Sonntag“ öffentlich, dass der RBB die Radio-Ausstrahlung einer Folge seiner „Zeit“-Kolumne abgelehnt habe. In dem Text hatte Martenstein das Verbot von Oppositionsparteien in autokratischen Staaten thematisiert.

 

Die RBB-Redaktionsleitung soll darin eine unzulässige Analogie zur Debatte um ein AfD-Verbot in Deutschland gesehen haben. Dabei habe er die AfD in dem Text nicht namentlich erwähnt. Er habe lange gezögert, aus diesem Mailwechsel zu zitieren, schreibt Martenstein, sehe zur „Verteidigung der Freiheit“ jedoch ein „öffentliches Interesse an dieser Indiskretion“.

 

 

Sie möchten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen – und sich über Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter.

 

Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen möchten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an georg.taitl@oberauer.com.