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Newsroom – Björn Czieslik

Google-Lobbyistin weist Vergleich von KI-Suche mit Chatbots zurück

Sabine Frank verteidigt Googles „AI-Mode“ als Weiterentwicklung der Suche. BR-Intendantin Katja Wildermuth warnt hingegen vor ökonomischen Folgen für Qualitätsmedien.

Brüssel – Die Chef-Lobbyistin von Google für den deutschsprachigen Raum, Sabine Frank, hat sich gegen den Vergleich der KI-Übersicht von Google mit Chatbots ausgesprochen. Bei einer Diskussion des Bayerischen Rundfunks und der Bayerischen Landesvertretung in Brüssel sagte Frank laut „KNA-Mediendienst“: „Der AI-Mode ist nur eine Ausprägung der Suche.“ Insbesondere jüngere Nutzer setzten ohnehin verstärkt auf ChatGPT.

 

Chatbots seien – anders als Google – nicht auf der Grundlage des offenen Netzes kreiert worden, so Frank weiter. Dem hielt BR-Intendantin Katja Wildermuth entgegen, KI-Agenten entzögen „Herstellern von Qualitätsinhalten Schritt für Schritt die ökonomische Grundlage“. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verliere dadurch an Sichtbarkeit.

 

 

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