Vermischtes
Newsroom – Tim Gieselmann

„Frankfurter Rundschau“ und „Merkur“ nehmen Artikel nach Übermedien-Recherche offline

Nach Hinweisen auf umfangreiche Übernahmen aus internationalen Medien haben die beiden Zeitungen einen Text zur Lage in Minneapolis aus dem Netz entfernt.

Frankfurt – Die „Frankfurter Rundschau“ und der „Merkur“ nehmen einen Artikel über die Lage in Minneapolis nach einer Recherche von „Übermedien“ offline. Laut dieser ist der Text in großen Teilen eine „weitgehend wortwörtliche Übersetzung“ einer Reportage des „Guardian“ und übernehme persönliche Beobachtungen der Reporterinnen vor Ort. Auch Passagen einer Kolumne der „L. A. Times“ fließen demnach in das Stück ein.

 

Der Autor entschuldigt sich und begründet den Vorfall mit einem „experimentellen Assistenten“, der nicht wieder eingesetzt werde, sowie fehlender menschlicher Kontrolle. Ein bei Ippen Media eigentlich vorgeschriebener Transparenzhinweis für KI-Inhalte fehlte.

 

 

 

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