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European Publishing Congress widmet sich KI-Strategien für Medienhäuser

European Publishing Congress widmet sich KI-Strategien für Medienhäuser 17. und 18. Juni in Wien.

Beim European Publishing Congress 2026 in Wien diskutieren Medienmanagerinnen und -manager aus ganz Europa über Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz für Verlage.

Wien – Medienhäuser stehen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz vor zwei zentralen Herausforderungen: Einerseits geht es darum, wie KI genutzt werden kann, um Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten, bestehende Produkte zu verbessern oder neue Angebote zu entwickeln. Andererseits stellt sich die Frage, wie sich etablierte Geschäftsmodelle vor den Auswirkungen von KI schützen lassen.

 
Mit diesen Themen beschäftigt sich der European Publishing Congress 2026, der am 17. und 18. Juni im Palais Niederösterreich stattfindet. Führungskräfte aus europäischen Medienunternehmen präsentieren dort Strategien und Praxisbeispiele zum Umgang mit der neuen Technologie.
 
Zu den angekündigten Beiträgen zählt ein Vortrag von Ulrike Langer über den sogenannten „KI-Revenue-Shift“. Die Trendscout aus den USA will erläutern, warum Lizenzvereinbarungen mit KI-Unternehmen aus ihrer Sicht erst der Anfang einer neuen Erlöslogik für Medienhäuser sind.
 
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf organisatorischen Veränderungen in Redaktionen und Verlagen. Laura Seiffe von der ZEIT Verlagsgruppe spricht über den Weg zum „KI-fähigen Medienhaus“ und die Rolle von Strukturen und Kompetenzen bei der Einführung entsprechender Technologien.
 
Auch neue Formate werden thematisiert. Pascal Biedenweg von der FUNKE Mediengruppe stellt Strategien für Newsletter vor und erläutert, wie redaktionelle Haltung im Posteingang zu einem strategischen Vorteil werden kann.
 
Einen Einblick in die Praxis eines österreichischen Medienunternehmens gibt Lena Leibetseder von Russmedia. Sie präsentiert den zweigleisigen KI-Ansatz ihres Hauses im digitalen Publishing.
 
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