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Newsroom – Inge König

Die Tech-Oligarchen und das Ende der Demokratie

Die Tech-Oligarchen und das Ende der Demokratie Jannis Brühl (Foto: Dominik Rößler)

Silicon Valley, Machtfantasien und politische Allianzen: Der SZ-Journalist Jannis Brühl analysiert die Ideologie der Tech-Elite – und erklärt, warum Europa jetzt widerstandsfähiger werden muss.

München – Der Journalist und Digitalexperte der „Süddeutschen Zeitung“, Jannis Brühl, stellt sein neues Buch „Disruption – Die Ideologie der Tech-Oligarchen und das Ende der Demokratie, wie wir sie kennen“ vor. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 29. Januar, um 19 Uhr im Amerikahaus in München statt. Das Buch erscheint im Penguin-Verlag.

 

Brühls zentrale These: Die Tech-Oligarchen des Silicon Valley müssen als eine neue Avantgarde verstanden werden. Eine kleine Gruppe extrem wohlhabender Männer, ausgestattet mit futuristischen Technologien und geprägt von einer Vorliebe für Science-Fiction, sieht sich berufen, die Welt nach eigenen Vorstellungen neu zu ordnen. Politisch hat sich diese Gruppe hinter einem Mann versammelt, der ihre Ideen umsetzen soll: Donald Trump.

 

In seinem Buch erklärt Brühl den Rechtsruck der US-amerikanischen Tech-Elite und analysiert deren umfassende und unheilvolle Agenda. Zum einjährigen Jubiläum von Trumps Inauguration zieht er Bilanz – und zeigt zugleich auf, wie Europa Resilienz gegen diese Bedrohung der demokratischen Ordnung aufbauen kann.

 

Jannis Brühl leitet bei der „Süddeutschen Zeitung“ das Team Geld, Arbeit, Tech im Wirtschaftsressort. Zudem moderiert er regelmäßig Veranstaltungen zu Themen aus Technologie, Wirtschaft und Politik. Sein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz, Big Tech, digitaler Gesellschaft, Tech-Regulierung und Netzpolitik.

 

 

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