Vermischtes
KNA

Chefredakteur der „Rheinischen Post“ wird Sprecher des Presserats

Moritz Döbler übernimmt eine zentrale Rolle in der freiwilligen Selbstkontrolle der deutschen Presse. ußerdem gibt es eine weitere Personalie.

Berlin (KNA) – Der Chefredakteur der „Rheinischen Post“, Moritz Döbler, wird neuer Sprecher des Deutschen Presserats. Das gab das Gremium am Mittwoch bekannt. Döbler folgt auf Manfred Protze, der zwei Jahre als Sprecher fungierte und dem Presserat als stellvertretender Sprecher erhalten bleibt.

 

Döbler ist seit 2022 Mitglied des Deutschen Presserats. Er wurde vom Verlegerverband BDZV in das Gremium entsandt. Seit 2020 ist er Chefredakteur der „Rheinischen Post“. Vorher leitete er unter anderem die Redaktion des „Weser-Kuriers“ und war für den „Tagesspiegel“ sowie die Nachrichtenagenturen dpa und Reuters tätig.

 

Ex-Mitglied kehrt zurück

Darüber hinaus gab es im Presserat einen weiteren Wechsel: Der rechtspolitische Korrespondent des „Tagesspiegel“, Jost Müller-Neuhof, kehrt im Auftrag des Deutschen Journalisten-Verbands als Mitglied zurück und ersetzt die Redakteurin des „Neuen Deutschlands“, Negin Behkam, die nach drei Jahren ausscheidet.

 

Der Presserat ist das Gremium der freiwilligen Selbstkontrolle der Presse. Er wacht über die Einhaltung des Pressekodex. Dieses Regelwerk hat sich die deutsche Medienlandschaft selbst gegeben. Er wird von den Verlegerverbänden BDZV und MVFP sowie den Journalismus-Gewerkschaften DJV und DJU getragen.

 

 

 

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