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KNA

BBC schließt betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus

Kürzungen im Sport und betriebsbedingte Kündigungen: Die BBC zieht auf ihrem Sparkurs die Daumenschrauben an. Bis 2028 sollen 2.000 Jobs abgebaut werden.

London (KNA) – Die britische BBC will im Zuge ihrer Sparmaßnahmen diverse Angebote bei ihrem Nachrichtenkanal BBC News streichen. Prominentestes Opfer ist neben nächtlichen Nachrichten-Zusammenfassungen die Sportberichterstattung, die deutlich zurückgefahren werden soll. Außerdem erklärte der öffentlich-rechtliche Sender jetzt betriebsbedingte Kündigungen für unausweichlich.


Die BBC muss bis 2028 rund 500 Millionen Pfund (rund 580 Millionen Euro) einsparen und will in diesem Zuge rund 2.000 Stellen abbauen. Den Mitarbeitenden sei diese Woche verkündet worden, dass sich nicht genügend Teilnehmer für freiwillige Abfindungsprogramme gefunden hätten. Daher führe nun kein Weg an betriebsbedingten Kündigungen vorbei, berichteten britische Medien übereinstimmend.
Streik wird wahrscheinlicher


Damit gilt ein Streik beim ältesten öffentlich-rechtlichen Medienunternehmen der Welt als immer wahrscheinlicher, da derzeit auch laufende Tarifgespräche festgefahren sind. Im Sportbereich plant der Sender eine Verlagerung in digitale Angebote. Klassische Sportnachrichten in den Regelprogrammen der BBC würden immer weniger genutzt, weil Sportinteressierte die wesentlichen Ergebnisse und Ereignisse bereits zuvor in den sozialen Medien oder über andere digitale Angebote erhalten würden. Die BBC hatte daher im Frühjahr einen eigenen Fußball-Kanal auf YouTube gestartet, der nach Senderangaben in den ersten vier Monaten bereits mehr als 100.000 Abonnenten zählt.

 

 

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