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Newsroom – Markus Trantow

Start am 20. Februar: Holger Friedrich bringt „Ostdeutsche Allgemeine Zeitung“ auf den Markt

Start am 20. Februar: Holger Friedrich bringt „Ostdeutsche Allgemeine Zeitung“ auf den Markt Holger Friedrich (Foto: IMAGO / Bernd Elmenthaler)

Geplant sind eine Printausgabe mit 40.000 Exemplaren sowie ein Digitalangebot. Der Fokus liegt zunächst auf Sachsen. Mehr zum Team.

Berlin – Verleger Holger Friedrich bringt seine „Ostdeutsche Allgemeine Zeitung“ am 20. Februar an den Start, berichtet Roland Pimpl bei „Horizont“.

 

Demnach sollen an dem Freitag sowohl eine Online-Ausgabe als auch eine Print-Publikation erscheinen, letztere mit 40.000 Auflage, gedruckt bei Madsacks DDV-Gruppe. Der Schwerpunkt liege zunächst auf Sachsen.

 

Die Wochenend-Ausgabe soll 3,90 Euro kosten, das Digital-Abo gibt es für 12 Euro pro Monat, für 3 Euro mehr gibt es zudem Zugang zum Schwesterblatt „Berliner Zeitung“.

 

Die Chefredaktion übernimmt Dorian Baganz, der von der Wochenzeitschrift „Der Freitag“ von Jakob Augstein kommt. Als Geschäftsführer wirkt Dirk Jehmlich, bis Ende 2021 Co-CEO der Agentur Diffferent.

 

Pimpl folgert aus dem Online-Auftritt von Friedrichs „Projekt Halle“, dass die „OAZ“ kaum klassischen Lokaljournalismus liefern werde, sondern „aus den Befindlichkeiten in den ostdeutschen Regionen passendes Material für bundesweit interessierende Storys“ gewinnen wolle. Insofern würde das Blatt für die Ost-Titel von Funke und Madsack kaum Konkurrenz bedeuten.

 

 

 

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