Pressefreiheit
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Reporter ohne Grenzen fordert Ende von "Schikanen" in der Türkei

Erdogan müsse aufhören, "Medien für seine politischen Zwecke einzuspannen und kritische Journalisten mit Prozessen zu überziehen".

Istanbul (dpa) - Drei Tage vor der Parlamentswahl in der Türkei hat die Organisation Reporter ohne Grenzen ein Ende der "Schikanen von Staatsführung und Behörden" gegen kritische Medien gefordert. "Während des Wahlkampfs sind Staatsanwaltschaften gegen mehrere oppositionelle Medien vorgegangen", teilte Reporter ohne Grenzen am Donnerstag mit. "In die Strafverfolgung der Zeitung "Cumhuriyet" und ihres Chefredakteurs Can Dündar hat sich Präsident Recep Tayyip Erdogan persönlich eingeschaltet." Erdogan müsse aufhören, "Medien für seine politischen Zwecke einzuspannen und kritische Journalisten mit Prozessen zu überziehen".