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Springer streicht Doppelstrukturen - wen der Stellenabbau trifft

„Welt“, „Politico“ Deutschland, „Business Insider“ Deutschland sind Teil der „Entwicklung“ der Gruppe.

Axel Springer plant einen umfassenden Personalabbau in der Premium-Gruppe, zu der die Marken „Welt“, „Politico“ Deutschland, „Business Insider“ Deutschland und „Icon“ gehören. Ein Unternehmenssprecher erklärte auf kress.de-Anfrage, die Maßnahmen seien Teil der „laufenden Weiterentwicklung“ der Gruppe. Dabei sollen Doppelstrukturen oder Dreifachstrukturen nach und nach reduziert und angepasst werden. Betroffen seien alle Bereiche von Redaktion über Grafik bis zu den Geschäftsbereichen. Es handelt sich nach Springer-Angaben bei dem Personalabbau um eine Größenordnung im mittleren zweistelligen Bereich in allen Marken der Premium-Gruppe. 


Man befinde sich in guten Gesprächen mit dem Betriebsrat, um einvernehmliche und attraktive Lösungen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, so der Sprecher weiter.

Ein erstes konkretes Beispiel für den angekündigten Umbau hatte kress.de bereits vergangene Woche berichtet: Springer löst die Regionalredaktionen der „Welt am Sonntag“ in Hamburg und Nordrhein-Westfalen auf, die gedruckten Regionalbeilagen für beide Regionen fallen zum Jahresende weg. Sechs festangestellte Redakteurinnen und Redakteure sowie mehrere freie Mitarbeitende sollen von den Maßnahmen betroffen sein. Ein Springer-Sprecher wollte sich gegenüber kress.de zu konkreten Mitarbeiterzahlen und redaktionellen Details nicht äußern.

 

Axel Springer erklärte damals auf kress.de-Nachfrage: „Die Berichterstattung aus und über wichtige Metropolregionen wie Hamburg und NRW bleibt ein integraler Bestandteil unserer überregionalen Berichterstattung in der Welt am Sonntag. Hierfür setzen wir weiterhin auf eigene regionale Expertise vor Ort. Wir lösen uns lediglich von der starren Struktur eigener gedruckter Regionalbücher in der Welt am Sonntag.“

 

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