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Newsroom – Georg Taitl

Früherer Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye gestorben

Heye leitete unter Bundeskanzler Gerhard Schröder das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und gründete später den Verein „Gesicht Zeigen!“.

Berlin – Der frühere Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye ist tot. Der Journalist, Autor und Gründer des Vereins „Gesicht Zeigen!“ starb bereits am vergangenen Donnerstag im Alter von 85 Jahren. Das bestätigte die Geschäftsführerin des Vereins, Sophia Oppermann, unter Berufung auf die Familie.


Heye leitete von 1998 bis 2002 unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Zuvor war er unter anderem Pressereferent des ehemaligen SPD-Vorsitzenden Willy Brandt, stellvertretender SPD-Parteisprecher sowie ab 1990 Staatssekretär und Regierungssprecher des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder.


Gemeinsam mit Paul Spiegel und Michel Friedman gründete Heye im Jahr 2000 den Verein „Gesicht Zeigen!“, der sich gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus engagiert. Der Verein erklärte, Heyes klare politische Stimme werde fehlen und kündigte an, den Kampf gegen Rechtsextremismus in seinem Sinne fortzuführen.


Der am 31. Oktober 1940 in Reichenberg geborene Heye absolvierte nach seinem Volontariat Stationen bei verschiedenen Zeitungen. Im Jahr 2006 sorgte er mit der Empfehlung an Ausländer, wegen rechter Gewalt bestimmte Gegenden Deutschlands während der Fußball-Weltmeisterschaft zu meiden, für Schlagzeilen.


Zuletzt lebte Heye in Potsdam. Er war in dritter Ehe mit der Kulturberaterin Sabine Haack verheiratet.

 

 

 

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