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Springer-Journalist Potter erhält ersten Georg Stefan Troller Preis

Zu gleichen Teilen geht der Preis außerdem an Thorsten Schmitz von der „Süddeutschen Zeitung" für seinen Text „Wer ein Warum hat, erträgt jedes Wie“ über Or Levy.

Der Springer-Journalist Nicholas Potter ist einer der ersten Preisträger des Georg Stefan Troller Preises. Das gab der Jüdische Journalistenverband gemeinsam mit der Fazit-Stiftung am Mittwoch bekannt. Der Preis war im Frühjahr zum ersten Mal ausgeschrieben worden. Er zeichnet journalistische Beiträge aus, die jüdisches Leben in der Gegenwart sichtbar machen und zur Bekämpfung von Antisemitismus beitragen.

 

Die Preisverleihung findet am 11. Oktober im Jüdischen Museum in Frankfurt am Main statt. Die Laudatio hält Armin Laschet (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag und ehemaliger Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.

 

Potter, der in diesem Jahr von der „taz“ zum Axel-Springer-Verlag gewechselt war und dort nun als Chefreporter tätig ist, erhält den Preis für sein Buch „Die neue autoritäre Linke“. Zu gleichen Teilen geht der Preis außerdem an Thorsten Schmitz von der „Süddeutschen Zeitung" für seinen Text „Wer ein Warum hat, erträgt jedes Wie“ über Or Levy, der am 7. Oktober 2023 von der Hamas in den Gazastreifen verschleppt worden war und erst nach über einem Jahr wieder freikam.

 

Prämiert werden außerdem Mascha Malburg und Joshua Schultheis für ihr Buch „Worüber Juden reden“. Hinzu kommen Sharon On und Dirk Laucke, die für den Rundfunk Berlin-Brandenburg das Hörspiel „Auch wenn es dunkel ist" mit Berichten über den Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 gestaltet haben. Eine lobende Erwähnung erhält Anetta Kahane, Gründerin der Amadeu Antonio Stiftung, für ihre Kolumnen in der „Frankfurter Rundschau“.

 

 

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