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Bayerischer Printmedienpreis geht an Gründer von "Sh!ft"

Der Journalist und Blogger Daniel Höly hat den Bayerischen Printmedienpreis erhalten.

München (dpa) - Der Bonner Jungunternehmer bekam die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung für Innovationen am Donnerstag in München für die von ihm gegründete Zeitschrift "Sh!ft".

Das Printmagazin richtet sich an junge Erwachsene, die mit dem Internet groß geworden sind, und ist laut Höly "eine Mischung aus Unterhaltungs-, Debatten- und Gesellschaftsmagazin". Die Stärken von Print und Online ergänzten sich dabei vorbildlich, lobte die Jury.

Auch die "Mittelbayerische Zeitung" wurde ausgezeichnet. Sie erhielt den undotierten Unternehmerpreis für ihr Projekt "Kommunalwahlen" - eine schlüssige "Verbindung vom Printmedium zur digitalen Informationsdarbietung", urteilte die Jury. Den Technikpreis gewann die Heidelberger Druckmaschinen AG für eine Achtfarben-Bogenoffset-Maschine, die eine neue Qualität ermögliche.

Der Ehrenpreis des Ministerpräsidenten ging an den Verleger der Würzburger Vogel Medien Gruppe, Kurt Eckernkamp, der 1978 die Computerzeitschrift "Chip" gegründet hatte. Das familiengeführte Verlagshaus habe sich beispielgebend den Herausforderungen der Digitalisierung gestellt, betonte die Staatsregierung.

Der Printmedienpreis ist einer von vier bayerischen Staatspreisen für die Medienbranche - neben Filmpreis, Fernsehpreis und dem Buchpreis Corine. Verliehen wird er alle zwei Jahre im Rahmen der Münchner Medientage von der Staatsregierung sowie dem Verband Bayerischer Zeitungsverleger, dem Verband Druck und Medien Bayern und dem Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern.

 

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